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Faktoren, von denen der UV-Index abhängt

Die Menge des Ozons in der Atmosphäre schwankt und verändert so auch die Stärke der UV-Strahlung auf der Erdoberfläche.

Besonders starke, kurzfristige Schwankungen, bei denen niedrige Konzentrationen von Ozon auftreten können, werden auf der Nordhalbkugel in den Monaten Jänner, Februar, März beobachtet. Innerhalb eines Jahres weist das Ozon dort aber im Spätherbst die geringsten Konzentrationen auf. Aktuelle Messwerte für Gesamtozon auf dem Hohen Sonnblick finden Sie auf der Seite über das Monitoring von stratosphärischem Ozon in Österreich.

Auch andere Bestandteile der Erdatmosphäre wie etwa Staubteilchen schwächen die UV-Strahlung. Der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen beeinflusst ganz entscheidend die Stärke der am Boden eintreffenden UV-Strahlung.

Die Grafiken auf der Seite Verlauf aktueller UV-Messwerte zeigen das deutlich. Je geringer die geografische Breite, umso größer ist der Einfallswinkel. Das heißt, dass in südlich von Östereich gelegenen Ländern die UV-Strahlung intensiver ist.

Auch mit zunehmender Seehöhe steigt die Strahlungsstärke, was daher besonders bei Aufenthalten in den Bergen zu beachten ist.Reflexion kann die UV-Strahlung verstärken. Durch Schnee kann sie bis zum Doppelten steigen, die Rückstrahlung durch Sand und Wasserflächen ist hingegen wesentlich geringer.

Sehr stark ist der Einfluss der Bewölkung auf die UV-Strahlung: Eine geschlossene, dicke Wolkenschicht kann bis zu 90 % der UV-Strahlung abhalten, dagegen können dünne Wolkenschichten oder Nebel durch Rückstrahlung wie Verstärker wirken.

Quelle: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Fragen richten Sie bitte an:
Institut für Biomedizinische Physik, Medizinische Universität Innsbruck oder
Mag. Martin Kriech, Koordinierung Klimapolitik (Abteilung IV/1) des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus