Vorlesungsplan für das WS 2005/2006
Aufbau und Funktion des menschl. Körpers
Biochemie II/Block 4
LVA-Nr. 552 301
Ort: Großer Hörsaal Anatomie, Zeit: 10.00 – 10.45 Uhr
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Zeit: |
Lehrstoff: |
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13.10. – 18.10.
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Weitergabe und Realisierung der Erbinformationen:
Synthese, Abbau und Regulation der Nukleotide
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19.10.
20.10. u. 24.10.
25.10. u. 27.10.
03.11. u. 07.11.
08.11. u. 09.11.
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DNA-Replikation und Genstruktur
Transkriptionskontrolle: Transkriptionseinheit, Promotor, Enhancer, Silencer, Transkriptionsfaktoren, foot-printing
Komplexe Systeme der Genexpression: Antikörpervielfalt, Aktivierung von Protoonkogenen, Gentherapie, ex-vivo Gentransfer (Adenoviren, AAV, HIV, Lentiviren)
Translationskontrolle: prä-mRNA Splicing, mRNA Modifikation, 3’-end Formation, SnRNP assembly, Krentranslokation
Faltung und Modifikation von Proteinen: PEST-Sequenz, Proteasom, Chaperone
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10.11. u. 14.11.
15.11.
16.11. |
Bildung und Erhaltung von Zellstrukturen: Membran-Synthese und Struktur, Membran Membran-Synthese und Struktur, Membranlipide
Glykolipide und Glykoproteine
Membrantransportsysteme, Membranabbau |
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17.11. u. 21.11.
22.11.
23.11.
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Cholesterin-Synthese und Stoffwechsel
Gallensäuren
Biotransformation
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24.11.
28. u. 29.11.
30.11.u. 01.12.
05.12., 06.12. u. 09.01.
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Zytoskelett (Aktin, Mikrotubuli)
Muskelfaser (Aufbau und Funktion)
Intrazellularsubstanz (Kollagen, Elastin, Proteoglykane, Mucopolysaccharide)
Vitamine (Biochemie, Funktion, Mangelerkrankungen)
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10.01.
11.01.
12.01. (10.00-11.00 Uhr)
12.01. (11.00-12.00 Uhr)
13. – 17.01.
18.01.
19.01. (10.00-11.00 Uhr)
19.01. (11.00-12.00 Uhr) u. 20.01.
23. u. 24.01.
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Moleküle für Signal-, Transport- und Abwehrprozesse Grundlagen der hormonalen Kommunikation (endo-, para-, autokrine Wirkungen)
Hormone und Second Messenger
Steroidhormone (Regelkreis)
Sexualhormone
Peptid- und Proteohormone
Katecholamine, Renin-Angiotensin (RAAS), Natriuretische Peptide, NO-Synthese
Zytokine und Wachstumsfaktoren
Hämoglobin (Synthese, Regulation, Abbau)
Plasmaproteine
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25.01. u. 26.01. (10.00-11.00 Uhr) |
Neurobiochemie, Neurodegenerative Krankheiten |
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26.01. (11.00-12.00 Uhr) u. 27.01. |
Biologische Abwehr und Immunität
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Vorlesungsplan für das SS 2005
Regulation der Körperfunktionen
Biochemie – Klinische Chemie (7,5 UE)
LVA 507.001
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LEHRINHALT |
LEHRZIELE |
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Klinisch-chemischer Befund (Laborbefund) , Definition und Überblick
Präanalytik |
Grundlagen für die Erstellung und die Bedeutung des klinisch-chemischen Befundes. Untersuchungsablauf im Überblick.
Untersuchungsanforderung, Messgrößen und Einheiten in der klinische Chemie. Untersuchungsmaterialien (Blutentnahmen, Gewinnung von Urin & Liquor), Probenversand und Lagerung, Einflussgrößen und Störfaktoren, Präanalytisch können sich Messgrößen verändern. Man unterscheidet – in vivo wirksame oder auftretende Einflussgrößen und in vitro wirksame Störfaktoren. Einflüsse und Fehler bei der Blutentnahme werden zu den Störfaktoren gerechnet. Vermeidung von Störfaktoren im Labor und Berücksichtigung von Einflußgrößen bei der Befunderstellung. |
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Klinisch-chemische Analytik (Teil 1)
Klinisch-chemische Analytik (Teil 2) |
Quantitative und qualitative Analyse, Systeme zur Analyse (System, Specimen, Sample, Analyt), herkömmliche Analyseverfahren (Photometrie, Elektrophorese, biochemisch-enzymatische Methoden). Nachweisgrenze, analytische Sensivität und Spezifität
Neuere Laboruntersuchungen (Immunoassay, Molekulare Diagnostik), patientennahe Laboratoriumsdiagnostik (POCT): Erfassung von wichtigen Laborparametern mehr oder weniger am Krankenbett mit einfach zu bedienenden Meßsystemen in der Regel durch Personal ohne laborspezifische Ausbildung. |
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Qualitätssicherung
Ergebnismitteilung
Befunderstellung |
Standards und Kontrollen, Interne Qualitätssicherung, statistische Qualitätskontrolle quantitativer Verfahren (Präzisions- und Richtigkeitskontrolle), laborexterne Qualitätssicherung (Ringversuche) , Ringversuche und das Befolgen von Good Laboratory Praxis (GLP) garantieren eine gleichbleibend hohe Qualität von Laboruntersuchungen.
In der Ergebnismitteilung werden das Untersuchungsmaterial und das Resultat unmissverständlich dargestellt sein. Dringende Befunde werden vorab telefonisch oder per EDV (KIS/LIS) übermittelt.
Nach Durchführung der Analytik, statistischen Qualitätskontrolle und der Plausibilitätskontrolle wird der klinisch-chemische Befund erstellt. Dessen Layout soll die Bedürfnisse des Anforderers weitestmöglich erfüllen. Dokumentation und Überblick. |
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Validierung der Messergebnisse und Befunde
Interpretation |
Die Brauchbarkeit eines Testverfahrens, seine Validität, ist definiert als Übereinstimmung eines Testergebnisses und dem, was zu messen beabsichtigt war. Die Validität eines Tests ist optimal, wenn alle Kranken als krank erkannt werden (hohe diagnostische Sensivität), zugleich aber alle Gesunden beim Test negativ bleiben (hohe diagnostische Spezifität). Daneben beantwortet der positiv prädiktive Wert (posPV) die praktisch wichtige Frage, welcher Anteil der positiven Ergebnisse tatsächlich mit der Krankheit einhergeht. Der negativ prädiktive Wert (negPV) sagt aus, wie sicher ein negatives Testergebnis einen Gesunden identifiziert, wobei die Prädiktivität von der Prävalenz (Anzahl der Kranken in einem Untersuchungskollektiv) abhängig ist.
Die Interpretation der klinisch-chemischen Befunde durch den Arzt ist nur in Synopse von allen patienten-bezogenen Daten (Anamnese, Laborbefunde, klinische Befunde, Krankheitsverlauf und Therapie) möglich. Sie stellt den letzten Schritt vor weiteren diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen dar. |