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01.11.2011

Sanofi – Preis 2011 geht an drei Jungforscher der Medizinischen Universität Innsbruck

In der Aula der Universität Innsbruck wurden die diesjährigen Preise der Sanofi Stiftung an drei Nachwuchsforscher der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Univ.-Ass. Dr. med. Alexander Moschen, Dr. med. Manfred Nairz und Dr. med. Markus Theurl freuten sich über die Auszeichnung ihrer Forschungsarbeiten.

Für die Prämierung von hervorragenden Forschungsarbeiten erhalten die Medizinischen Universitäten von Graz, Innsbruck und Wien seit 1964  sowie seit 2010 auch Salzburg von der Sanofi-Stiftung jährlich einen namhaften Betrag. Auf Vorschlag der Vergabekommission unter dem Vorsitz von Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk wurden dieses Jahr drei Arbeiten von Jungforschern der Medizinischen Universität Innsbruck ausgewählt.

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01.11.2011

Exzellente Promotionen im Bereich Hirnforschung

Seit vier Jahren wird im österreichweit einzigen PhD-Kolleg im Bereich der Hirnforschung die „Signalverarbeitung in Nervenzellen/Signal Processing in Neurons“ (SPIN) erforscht. Kürzlich haben die ersten zwei Teilnehmer:innen des Ausbildungsprogramms an der Medizinischen Universität Innsbruck mit Auszeichnung promoviert. Im August konnte einer der Dissertanten, Bernhard Loy, seine Forschungsergebnisse im weltweit renommierten „Journal of Neuroscience“ veröffentlichen.

Innsbruck, 27.10.2011: Laut Statistik ist fast jede vierte Familie in Europa von neurologischen oder psychischen Krankheiten betroffen. Die kausalen Ursachen vieler dieser Erkrankungen, wie z. B. Alzheimer oder Parkinson, sind allerdings noch nicht genau bekannt. Es gibt zwar Therapiemaßnahmen für die Symptome, aber keine Heilung. Vor diesem Hintergrund ist die Forschungsarbeit des Innsbrucker Wissenschaftskollegs zum Aufbau und der Funktionsweise des menschlichen Nervensystems von hoher Bedeutung. „Wir arbeiten daran, die komplexen molekularen und zellulären Prozesse im Gehirn zu verstehen“ erklärt Univ. Prof. Dr. Georg Dechant, Sprecher des Wissenschaftskollegs von der „Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften“. Davon erhofft sich das Wissenschaftskolleg aus Molekurlarbiolog:innen, Bioinformatiker:innen, Pharmakolog:innen, Neurolog:innen und Psychiater:innen langfristig wichtige Erkenntnisse für die Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems.

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01.11.2011

Konstantes Interesse am Ethik-Begleitseminar

Das Interesse der Studierenden am freiwilligen Ethik-Begleitseminar hält auch neun Jahre nach dem Start dieser Initiative an. Diese österreichweit einmalige Einrichtung wird den Studierenden in den Sezierübungen am Department für Anatomie, Histologie und Embryologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch) seit Jahren mit großem Erfolg angeboten und auch in diesem Semester von allen 380 Studentinnen und Studenten genutzt.

Die „Sezierübungen“ stellen im Curriculum des Medizin-Studiums eine besondere Herausforderung für die Medizin-Studierenden dar, die im Laufe ihrer Ausbildung und ihres Berufs nicht nur mit wissenschaftlichen, sondern auch mit psychischen und ethischen Fragestellungen konfrontiert.

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24.11.2011

Internationaler Langerhanszell-Workshop in Innsbruck

Vor wenigen Tagen ging der 12. Internationale Workshop zu Langerhanszellen in Innsbruck zu Ende, der dem kürzlich verstorbenen Nobelpreisträger für Medizin 2011, Ralph Steinman, gewidmet wurde. Er fand unter Schirmherrschaft der Medizinischen Universität Innsbruck und von Oncotyrol statt und wurde von Nikolaus Romani und Patrizia Stoitzner organisiert.

Im Jahr 1868 entdeckte Paul Langerhans, ein Student Rudolf Virchows in Berlin, dendritisch aussehende Zellen in der Epidermis: die Langerhans-Zellen. Er hielt sie, aus damaliger Sicht verständlich, für Nervenzellen, eine Theorie, die sich ein ganzes Jahrhundert lang hielt. Erst Ralph Steinman erkannte, dass es sich in Wahrheit um die vorderste Front des Immunsystems handelt, um jene Zellen nämlich, die Krankheitserreger oder andere Gefahren erkennen und „Alarm schlagen“, d.h. um professionelle antigenpräsentierende Zellen. Diese Erkenntnis beruhte auf seiner bahnbrechenden Entdeckung der „Dendritischen Zellen“, deren epidermale Spielart die Langerhanszellen sind. Steinman starb vor wenigen Wochen an einem Pankreaskarzinom, tragischerweise unmittelbar vor Bekanntmachung des Nobelpreises.

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30.11.2011

Die Webseite der MUI im neuen Kleid

Der erste Abschnitt des Umbaus der Webseiten der Medizinischen Univesität Innsbruck ist abgeschlossen, die weiteren Umbauten werden zügig vorangehen.

Liebe Mitarbeiter:innen und Besucher:innen der Website der Medizinischen Universität Innsbruck!

Um dem ständigen Wachstum der Medizinischen Universität gerecht zu werden, hat das Rektorat sich dazu entschlossen, den Webauftritt modern und zeitgemäß gestalten zu lassen. Sie finden nun die ersten Ergebnisse dieser Änderungen auf unserer neuen Homepage: Eine verbesserte Menüführung und Struktur, eine moderne Bildsprache und Vermeidung von doppelten Menüstrukturen bedeuten eine bessere Usability.

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01.11.2011

Internationale Lebensqualitäts-Studie über Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Innsbruck evaluiert

Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer von der Medizinischen Universität Innsbruck hat eine aktuelle Studie zur Lebensqualität von Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus den USA und Kanada wissenschaftlich begleitet. Dabei hat sich gezeigt, dass auch im englischsprachigen Raum nun ein Fragebogen vorliegt, der Gültigkeit für unterschiedliche Erkrankungsformen des Herz-Kreislaufsystems hat.

Die gesundheitsbezogene Lebensqualität ist ein wichtiger Aspekt in der Evaluation medizinischer Behandlungen. Die Verwendung indikationsspezifischer Fragebögen hat bei Krebserkrankungen lange Tradition. „Es gibt aber bereits verschiedene Fragebögen, um die Lebensqualität von Patient:innen mit Herz-/Kreislauferkrankungen abzufragen. Allerdings fehlte im englischsprachigen Raum bisher ein umfassendes Instrument, mit dem Betroffene von den drei häufigsten kardiologischen Erkrankungen erfasst werden können“, erklärt Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer von der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie in Innsbruck die Hintergründe der internationalen Studie, die er wissenschaftlich begleitet hat. „Durch die Befragung und Analyse von über 400 Patient:innen mit kardiologischen Erkrankungen in den USA und Kanada konnten wir jetzt zeigen, dass der indikationsspezifische MacNew-Fragebogen zur Erfassung der Lebensqualität von Patient:innen mit Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz geeignet ist.“

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28.11.2011

Ehrenmitgliedschaft für Prof. Dietmar Fuchs

Ao.Univ.-Prof. Dietmar Fuchs, renommierter und vielzitierter Wissenschafter an der Sektion für Biologische Chemie des Innsbrucker Biozentrums, wurde vergangenes Wochenende die Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie verliehen.

Nach em.Univ.-Prof. Helmut Wachter ist der in Schwaz geborene Biochemiker das zweite Ehrenmitglied, das von der Medizinischen Universität Innsbruck kommt.
Die qualitative und quantitative Kreativität der Wissenschaftsleistung von Prof. Fuchs und seinem Team bildete die Grundlage für die Entscheidung der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie, den seit mehr als 20 Jahren am Institut für Medizinische Chemie bzw. an der Sektion für Biochemie forschenden und lehrenden Biochemiker zum neuen Ehrenmitglied zu ernennen. Seine langjährige, erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit schlägt sich in einer großen Zahl von Publikationen in internationalen Zeitschriften mit einem Gesamt-Impact Factor von über 1600 nieder, diese Arbeiten wurden bereits mehr als 12.000 Mal zitiert, der Hirsch-Faktor von Prof. Fuchs beträgt 62.

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27.11.2011

Prof. Margreiter setzt sich für Absolvent:innen ein

Als Mediziner hat Prof. Raimund Margreiter der Innsbrucker Chirurgie zu Weltruf verholfen. Als neuer Präsident des ALUMN-I-MED Vereines setzt er sich zukünftig für die Absolvent:innen seiner Alma Mater ein.

Der Verein ALUMN-I-MED wurde im Jänner 2007 gegründet und versteht sich als Netzwerk für Absolvent:innen, Freund:innen, Mitarbeiter:innen und Förder:innen der Medizinischen Universität Innsbruck. Auf der letzten Generalversammlung wurde ein neuer Vorstand mit em. Univ.-Prof. Dr. Dr. hc. Margreiter an der Spitze gewählt. Seit Herbst 2011 setzt sich der verdiente Mediziner mit großem Engagement für die Absolvent:innen ein und hat bereits bei diversen Veranstaltungen, wie der Orientierungslehrveranstaltung und der Akademischen Feier für den Verein ALUMN-I-MED geworben. „Es ist keine Frage, dass für eine erfolgreiche Berufslaufbahn in erster Linie persönliches Wissen und Können verantwortlich sind. Der Wert eines funktionierenden Netzwerkes von Freund:innen und Kolleg:innen sollte für das Erreichen eines Berufszieles jedoch keines Falls unterschätzt werden“, sagt Prof. Margreiter. Eines der Ziele des Alumni Vereines ist es, bei dem Aufbau einer solchen Community behilflich zu sein. Interessierte können sich gerne an den Verein wenden. (Kontakt: alumni@i-med.ac.at)

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25.11.2011

7th PhD-Meeting: Highlight im biomedizinschen Know-How-Transfer

Der wissenschaftliche und kollegiale Austausch der Doktoratsstudierenden beider Innsbrucker Universitäten hat sich mit dem jährlichen und heuer 7. PhD-Meeting zu einem programmatischen Fixpunkt für die Präsentation neuester Forschungsergebnisse im Life Science-Bereich entwickelt. Von den 102 eingereichten Abstracts wurden 3 mit attraktiven Posterpreisen ausgezeichnet und die Arbeitsgruppe von Prof. Troppmair erhielt den Überraschungspreis.

Seine Exzellenz als Life Science Standort zeigt Innsbruck nicht zuletzt im hohen Niveau des wissenschaftlichen Outputs der an beiden Innsbrucker Universitäten angebotenen Doktoratsstudiengänge. Mit der Vielfalt der angebotenen PhD-Programme verbinden sich interdisziplinäre Zusammenarbeit und der kollegiale Austausch von Wissen und Erkenntnissen, die im jährlichen PhD-Meeting ihren Höhepunkt finden und im gemeinsamen Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) schon bald auch räumlich verbunden sein werden.

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25.11.2011

Tiroler Hochschultag 2011: Acht offene Türen an einem Tag

Am 24. November 2011 öffneten alle acht Tiroler Hochschulen erstmals gleichzeitig ihre Türen. Tausende Schüler:innen nutzten die Gelegenheit sich über die zahlreichen Studienmöglichkeiten in Tirol zu informieren.

Die Jugendlichen aus allen Teilen Tirols, Vorarlbergs sowie aus Liechtenstein waren sehr interessiert an einem Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck. Sämtliche Führungen, Vorträge sowie die Informationsstände im Lernzentrum Medizin in der Schöpfstraße waren sehr gut besucht.
Mehr als 160 verschiedene Studienmöglichkeiten bieten die Universität Innsbruck, die Medizinische Universität Innsbruck, die UMIT, die fh gesundheit, das MCI Management Center Innsbruck, die FH Kufstein, die Pädagogische Hochschule Tirol sowie die Kirchliche Pädagogische Hochschule –  Edith Stein in Summe an. Über 100 Programmpunkte, Vorträge, verschiedenste Führungen und zahlreiche Informationsstände an unterschiedlichen Plätzen in Innsbruck standen den Jugendlichen zur Verfügung. Durch eine Kooperation mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) fuhren kostenlose Shuttlebusse zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten. Schülerinnen und Schüler, die kurz vor der endgültigen Entscheidung stehen, welches Studium sie ergreifen wollen, benötigen als Grundlage für ihren Entschluss möglichst umfassende Informationen über die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten. Das Universitätshauptgebäude am Campus Innrain 52 bildete das Zentrum des Tiroler Hochschultages.

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29.11.2011

Welt Aids Tag: Impfstoff in Sicht?

Vor 30 Jahren wurde der HI-Virus entdeckt. Mit einer Kombinationstherapie kann der Ausbruch der Immunschwächekrankheit AIDS inzwischen fast immer verhindert werden. Als wirkungsvollstes Mittel gegen die Ausbreitung von HIV gilt aber die Entwicklung eines Impfstoffes.

Die moderne Behandlung von HIV-Infizierten erfolgt österreichweit auf Basis einer in Innsbruck entwickelten Software, die auf eine Verbesserung der Behandlungsstrategien abzielt. Mit den Therapie- und Dokumentationsleistungen der Aids-Ambulanz an der Univ.-Klinik für Dermatologie und den Forschungsergebnissen der Sektion für Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck werden Strategien verfolgt, die für die Zukunft der HIV-Problematik maßgeblich sein könnten.
Seit zehn Jahren werden unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Robert Zangerle HIV-Infizierte in Österreich im Rahmen der Kohortenstudie „AHIVCOS“ erfasst. Demnach leben in Österreich derzeit rund 8.024 Menschen mit einer HIV-Infektion. „Die Infektionsrate ist inzwischen höher als in den 90iger Jahren, stagniert aber“, erklärt der Leiter der HIV-AIDS Ambulanz an der Universitätsklinik für Dermatologie in Innsbruck. Die genaue wissenschaftliche Dokumentation soll jetzt für weiterführende Forschungsarbeiten dienen. „Langfristig wollen wir durch einen Vergleich der Daten neue Behandlungsstrategien entwickeln“, erklärt Prof. Zangerle. Der HIV-Experte hat auch das Innsbrucker Modell der Patient:innenbetreuung österreichweit etabliert: Unter der Leitung von Prof. Zangerle wurde das „HIV-Patient:innen-Management-System“ (HIP) entwickelt. Die Software wird inzwischen an allen sieben großen Behandlungszentren in Österreich eingesetzt. „Wir wollen Patient:innen modern behandeln. Dieses System registriert jeden Ablauf in der Behandlung.“ Die Software verfügt zum Beispiel auch über einen genauen Netzwerkplan. Die enge Zusammenarbeit mit Aids-Hilfe, Johannitern oder dem Mobilen Hilfsdienst (MOHI) ist Teil einer zeitgemäßen Behandlung.

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30.11.2011

Weitere Erkenntnisse für die Therapie drogenabhängiger Menschen

Was passiert im Hirn wenn Freundschaften wichtiger werden als Drogen? Die Arbeitsgruppe Suchtforschung der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie in Innsbruck macht mit zahlreichen Publikationen auf ihre überraschenden Forschungsergebnisse aufmerksam.

Bereits Anfang diesen Jahres sind Ergebnisse der Innsbrucker Forscher:innen in der Suchtforschungszeitschrift „Addiction Biology“ publiziert worden. Die Wissenschaftler:innen konnten experimentelle Bedingungen finden, unter denen Individuen ihre Vorliebe von Kokain auf soziale Interaktion verändern. Damit wird der Weg zur neurobiologischen Untersuchung des heilsamen Effektes von sozialer Interaktion möglich. Weitere Erkenntnisse sind jetzt in drei Folgepublikationen erschienen.

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03.12.2011

Rund ums Kinderherz: Kinderkardiologische Ärzt:innenfortbildung in Innsbruck

In dem mehrteiligen Kurs „Kinderkardiologie“ können sich Allgemeinmediziner:innen und Kinderärzt:innen derzeit an der Innsbrucker Universitätsklinik für Pädiatrie III weiterbilden. Zum ersten Mal wird ein Kurs dieser Art österreichweit in Kooperation aller Kinderherzzentren angeboten. Das nächste Kursmodul findet am 2. und 3. Dezember statt.

„Wir wollen Bewusstsein für das Thema Kinderkardiologie schaffen und den Teilnehmer:innen das richtige Werkzeug für die Diagnostik in die Hand geben“, beschreibt Kursorganisator Univ.-Prof. Dr. Ralf Geiger das Ziel der Fortbildung. Herzerkrankungen, wie beispielsweise eine Herzschwäche, äußern sich bei Kindern häufig durch andere Symptome als bei Erwachsenen. „Appetitlosigkeit oder Schwächegefühl bei einem Kind lassen den Haus- oder Kinderarzt nicht immer gleich ans Herz denken“, so Prof. Geiger. Zu erkennen, welche Symptome aber auf eine Herzerkrankung hindeuten, ist wichtig für eine frühe Diagnose und die rechtzeitige Behandlung.

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02.12.2011

Medizin für Land und Leute: Warum platzt die Hauptschlagader?

Eine einfache Ultraschalluntersuchung kann Leben retten: Erweiterungen der Körperschlagader machen häufig erst dann Beschwerden, wenn es zu spät ist und sie platzen. Durch eine Vorsorgeuntersuchung kann eine Erweiterung der Bauchaorta aber rechtzeitig entdeckt werden, berichtete der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie Prof. Gustav Fraedrich. Forum Land und die Medizinische Universität Innsbruck luden diesmal zu einem kostenlosen Vortrag nach Kirchberg.

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05.12.2011

Otto Seibert Preis für Anita Kloss-Brandstätter

Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurden vergangenen Donnerstag die Otto-Seibert Preise an Forscher:innen beider Universitäten verliehen. PD Dr.in Anita Kloss-Brandstätter von der Sektion für Genetische Epidemiologie (Direktor: Univ.-Prof. Florian Kronenberg) erhielt den Otto Seibert Wissenschaftsförderungspreis für ihre zukunftsweisende Arbeit zu mitochondrialen DNA-Mutationen und deren essentieller Rolle im Krankheitsverlauf von Prostatakarzinomen.

Das Archäologische Museum im 3. Stock des Universitätshauptgebäudes bot das gewohnt angemessene Ambiente für den gemeinsamen Festakt der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck zur Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen mit den Otto Seibert Preisen. Von der Universität Innsbruck erhielten Mag. Jürgen Bernard vom Institut für Physikalische Chemie der Fakultät für Chemie und Pharmazie, Dr.in Gabriella Bock vom Institut für Pharmazie der Fakultät für Chemie und Pharmazie und Dr. Michael Meyer vom Institut für Geologie und Paläontologie der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften den Dr. Otto Seibert-Wissenschafts-Förderungspreis, der Dr. Otto Seibert-Preis zur Förderung von Forschung für gesellschaftlich Benachteiligte ging an  Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Ganner vom Institut für Zivilrecht. Den Preis zur Förderung junger, begabter Wissenschafter:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck übergab Forschungsvizerektor Univ.-Prof. Günther Sperk an die Humangenetikerin PD Dr.in Anita Kloss-Brandstätter.

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05.12.2011

Workshop über Neurofibromatosen

Die Arbeitsgemeinschaft „Neurofibromatosen“ veranstaltete im November zum 15. Mal einen Workshop. Das Meeting im Kinderzentrum diente dem Wissens- und Erkenntnisaustausch über die noch in vielen Bereichen unverstandene Krankheitsgruppe der Neurofibromatosen. Gleichzeitig zeigte die interdisziplinäre Veranstaltung auch die Interaktion zwischen der Grundlagen – und der klinischen Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Den Grundstein zur Erforschung der genetischen Tumorerkrankungen „Neurofibromatosen“ legte Friedrich Daniel von Recklinghausen im Jahre 1882. Er beschrieb erstmals die meist gutartigen Neurofibrome, die der Krankheitsgruppe den Namen gaben. Anfang der 1990iger Jahre wurden die Gene für die beiden wichtigsten Vertreter dieser Krankheitsgruppe entschlüsselt. Somit ist es möglich, die vergleichsweise seltene Neurofibromatose Typ 2 (NF2) klar von der wesentlich häufigeren Neurofibromatose Typ 1 (von Recklinghausen Neurofibromatose oder NF1) abzugrenzen. Die NF2 ist primär durch das Auftreten von vestibulären Schwannomen gekennzeichnet, NF1 durch das Auftreten von Neurofibromen.
 
Interdisziplinäre Veranstaltung

Die Organisation des Workshops erfolgte gemeinsam von Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek (Biologische Chemie, Biozentrum) und Ao. Univ.-Prof.in Katharina Wimmer (Division Humangenetik). In fünf Sessions berichteten und diskutierten Wissenschaftler:innen über neueste Erkenntnisse im Bereich der Grundlagen- sowie der klinischen Forschung einschließlich möglicher therapeutischer Ansätze und besonderer Fallvorstellungen. Keynote Sprecher Eric Legius (Leuven, Belgien) berichtete über den aktuellen Stand der Forschung zu dem nach ihm benannten Legius-Syndrom, das der Neurofibromatose ähnelt.

An der Division für Humangenetik der Medizinischen Universität Innsbruck wird unter Leitung von ao. Univ.-Prof.in Katharina Wimmer die molekulargenetische Diagnostik der Neurofibromatosen und verwandter Krankheiten für ganz Österreich und darüber hinaus durchgeführt. Neurofibromatose-Patient:innen werden im Rahmen der dermatologisch-genetischen Sprechstunde (Leitung Univ.-Prof. Dr. J. Zschocke und Univ.-Prof. Dr. M. Schmuth) genetisch beraten und klinisch betreut. Die Charakterisierung der genetischen Grundlagen der Neurofibromatosen stellt auch einen der wissenschaftlichen Schwerpunkte an der Division für Humangenetik dar. So konnte in einer, soeben in PLoS Genetics, erschienenen Arbeit gezeigt werden, dass das NF1-Gen sogenannte Hot-Spots für de novo Insertionen mobiler genetischer Elemente (Alu- und L1-Elemente) enthält. Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass mit der in Innsbruck angewandten Mutationsanalysemethoden auch ungewöhnliche Veränderungen nachgewiesen werden können, die den üblichen Verfahren entgehen. Darüber hinaus zeigt diese Arbeit dass bestimmte Regionen im menschlichen Genom besonders anfällig für die Insertion mobiler genetischer Elemente sind. Die Identifizierung solcher Regionen im NF1-Gen legen den Grundstein für die Erforschung der Ursachen für die diesbezügliche Verwundbarkeit spezieller genetischer Sequenzen.

Forschungsschwerpunkt am Biozentrum

Der Strukturbiochemiker Univ.-Prof. Klaus Scheffzek wurde Anfang Oktober 2011 zum Leiter der Sektion Biologische Chemie des Biozentrums berufen. Damit wurde die Erforschung von Struktur und Funktion des mit 320 kDa sehr großen Proteins Neurofibromin (das Genprodukt des NF1-Gens), das einen essentiellen Regulator des in Tumoren häufig deregulierten Ras-MAP-Kinase Signalweges darstellt, zu einem Forschungsschwerpunkt am Biozentrum. Prof. Scheffzek war federführend an der Aufklärung von Struktur- und Mechanismus zentraler Funktionsbestandteile des Neurofibromins beteiligt und seine Arbeitsgruppe widmet sich hier in Innsbruck weiterhin dem detaillierten Verständnis dieses Proteingiganten. Die Strukturaufklärung des gesamten Neurofibromin steht auch im Mittelpunkt eines Teilprojektes der AG Scheffzek innerhalb des SFB021 (Cell Proliferation and Cell Death in Tumors), der erst kürzlich in eine weitere 3-jährige Förderperiode eingetreten ist.

Konstitution Neurofibromatosen-Cluster

Wie Prof.in Wimmer in ihrem Eröffnungsstatement hervorhob, spiegelt die gemeinsame Organisation des Workshops auch die fachübergreifende Vernetzung an der Medizinischen Universität Innsbruck wider. Derzeit konstituiert sich in Innsbruck ein Neurofibromatosen-Cluster. Dadurch soll einerseits die Erforschung der komplexen Pathomechanismen dieser Erkrankungen, als auch die umfassende Betreuung der Betroffenen gefördert werden.
Die Organisator:innen danken Rosanna Nagele und Christian Eller vom Biozentrum für die hervorragende Workshop-Assistenz und die Gestaltung eines von den Teilnehmer:innen hochgelobten Ambientes sowie dem SFB021 für die großzügige finanzielle Unterstützung.

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06.12.2011

„Primär ein Alterungsprozess“

Gustav Fraedrich, Direktor der Innsbrucker Uniklinik für Gefäßchirurgie, über Diagnose und Behandlung von Bauchaortenaneurysmen sowie das Innsbrucker Zentrum für Gefäßmedizin. (Interview Magazin Echo 12/2011)

ECHO: Die moderne Gefäßmedizin konnte in den letzten Jahren und Jahrzehnten Zuwachsraten von bis zu 40 Prozent verzeichnen. Warum?
Gustav Fraedrich: Die Erkrankungen der Schlagadern, also der Arterien, sind über wiegend durch einen Alterungsprozess der Gefäße hervorgerufen. Das heißt, je älter wir werden, umso größer ist die Chance, dass es zur Verkalkung der Gefäße, der Arterio sklerose, kommt. Und nachdem die Bevölkerung immer älter wird, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, eine Gefäßerkrankung zu „erleben“. Wenn Menschen vor 100 Jahren mit 65 gestorben sind, haben sie die Krankheiten, die heute mit 65 auftreten, wie etwa Aneurysmen, eben nicht erlebt. Und für den Bedarf an Gefäßmedizin in den kommenden Jahren gibt es Studien, aufgeschlüsselt nach Erkrankungen der Hals-, Bauch- oder Beinschlagadern, die eine Steigerung um 40 vorhersagen.

ECHO: Unsere Arterien können sich krankheitsbedingt verengen bzw. ausweiten …
Fraedrich: Ja, Ersteres sind die sogenannten Stenosen, die Erweiterungen sind Aneurysmen. Die Mehrzahl der Aneurysmen wird durch den gleichen Prozess verursacht wie Stenosen. Die Ablagerungen von Cholesterin, Kalk etc. in den Gefäßen können sowohl zu Einengungen als auch zu Ausweitungen führen. So haben Patienten mit einem Aneurysma in 60 Prozent der Fälle auch Einengungen in anderen Körperregionen, z. B. in den Herzkranzgefäßen.

ECHO: Gibt es eine medizinische Erklärung, warum Patient A dann ein Aneurysma hat, Patient B eine Arteriosklerose?
Fraedrich: Nein, aber wie gesagt, die Patienten haben häufig beides. Es ist bei einem Patienten eher die Halsschlagader betroffen, beim anderen die Beinschlagader – es ist immer die gleiche Erkrankung, primär als Alterungsprozess. Natürlich wird dieser durch Risikofaktoren gefördert, es gibt genetische Veranlagungen, aber auch Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Zucker. Und die Risikokonstellation nimmt einen Einfl uss auf die Regionen, die betroffen sind. Bei Aneurysmen ist das Rauchen ein starker Risikofaktor. Das Bauchaortenaneurysma ist am häufigsten, es gibt auch Aneurysmen an anderen Schlagadern, z. B. im Brustbereich oder in der Kniekehle.

ECHO: Was nicht sehr bekannt ist.
Das ist mit ein Grund für den ös terreichweiten Gefäßtag, der Mitte November stattgefunden hat. Auch in Deutschland, Großbritannien und den USA gibt es dementsprechende Kampagnen. Das Tückische an den Bauchaortenaneurysmen ist ja, dass sie völlig symptomlos sind. Sehr selten führen sie zu Rückenschmerzen, das sind eigentlich die einzigen Beschwerden. In der Regel wach sen sie langsam und wenn sie platzen …

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07.12.2011

„The Eurolife Distinguished Faculty Lecture Series“ in Innsbruck

Mit einem Vortrag des anerkannten schwedischen Genetikers und Zellbiologen, Prof. Dr. Tomas Ekström, machte die Veranstaltungsreihe „The Eurolife Distinguished Faculty Lecture Series“ Ende November erstmals an der Medizinischen Universität Innsbruck Station. Im Eurolife-Netzwerk, einem Verbund von forschungsstarken Universitäten, ist die Medizinische Universität Innsbruck neben sieben weiteren europäischen Universitäten seit 2010 Mitglied.

Vizerektor Günther Sperk konnte am 22. November zahlreiche Zuhörer:innen im Hörsaal des Instituts für Pharmakologie in der Peter-Mayr-Straße begrüßen, die sich den wissenschaftlichen Vortrag von Prof. Ekström zu „Epigenetics in Clinical Medicine: learning and taming of the functional genome“ nicht entgehen lassen wollten.

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12.12.2011

Hohe Auszeichnung für Innsbrucker Radiobiologin

Ass.-Prof.in Dr.in Ira Skvortsova, Strahlenbiologin an der von Univ.-Prof. DI Dr. Peter Lukas geleiteten Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde in Wien mit dem K.-H. Kärcher Ring ausgezeichnet. Der Preis wird alle vier Jahre von der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik (ÖGRO) verliehen und gilt als eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Österreich.

Ass.-Prof.in Ira Skvortsova forscht seit 2006 im Labor für Experimentelle Radioonkologie der Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie zu den Schwerpunkten Molekulare Modulation der Strahlenwirkung und Molekularbiologische Tumortherapie in Kombination mit Strahlentherapie. Ihr besonderer Fokus ist dabei auf die Wechselwirkung von Medikamenten und Strahlentherapie in der Krebsbehandlung bzw. die Erhöhung der Empfindlichkeit von Tumorgewebe für die Strahlentherapie und die Vermeidung möglicher Resistenzentwicklungen gerichtet. Die Kombination von Strahlentherapie und zielgerichteter, individualisierter Krebstherapie stellt heute eine bewährte Antwort auf viele Krebsdiagnosen dar. Für eine gezielte und effiziente Bestrahlung mit möglichst geringen Nebenwirkungen ist die genaue Analyse möglicher Wirkungsweisen und Eigenschaften von Medikamenten – vor allem auch neu zugelassener Medikamente – deshalb essentiell. Denn manche Medikamente verstärken die Wirkung der Strahlen, andere wirken als Blockade und hemmen die Strahlentherapie.

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14.12.2011

Bestnoten für erfolgreich abgeschlossene fünfte Mentoring-Runde

Der fünfte Durchgang im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschafterinnen an der Medizinischen Universität Innsbruck fand Mitte November seinen erfolgreichen und feierlichen Abschluss. 12 Mentees erhielten nach einem Jahr intensiver Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle im medizinisch-wissenschaftlichen Umfeld ihre Teilnahmezertifikate. VRin Univ.-Prof.in Doris Balogh – ehemalige Mentorin der ersten Stunde – überbrachte die Grußworte.

Es hat schon Tradition: Die einzelnen Mentoring-Durchgänge – der sechste in Folge ist bereits wieder gestartet – werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Beisein von Mentees, Mentorinnen, Initiatorin Univ.-Prof.in Margarethe Hochleitner und Programmkoordinatorin Mag.a Claudia Beyer von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung beendet. Das diesjährige Abschlusstreffen bot wie gewohnt auch Gelegenheit, auf das gemeinsam absolvierte Mentoring-Jahr zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Das beim Kick-off im März erstmals vorgestellte Mentoring-Logo, welches die Zusammenarbeit als „vertrauensvollen Schulterschluss“ symbolisiert, verdeutlicht die Intention des Mentoring-Programms auf einprägsame Weise. Ein besonderer Dank wurde den 28 Mentorinnen ausgesprochen, die ihre wertvollen Erfahrungen ehrenamtlich in das Mentoring-Programm einbringen und den Helene Wastl Club mit ihrer vielfältigen Expertise verstärken. Der inzwischen nahezu 120 hochkompetente Wissenschafterinnen zählende Helene Wastl Club vereint alle bisher aus den Mentoring-Runden entstandenen Netzwerke und dient zudem als Expertinnenpool.

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14.12.2011

Ärzte ohne Grenzen: Seit 40 Jahren weltweit im Einsatz

Am 21. Dezember 2011 feiert die Organisation „Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF)“ ihren 40igsten Geburtstag. Jährlich werden etwa 2.000 Mitarbeiter:innen in rund 65 Länder entsendet. Die Einsatzorte und Aufgaben sind unterschiedlich, allen freiwilligen Helfer:innen ist jedoch eines gemein: Sie engagieren sich für Menschen in Not, auch unter schwierigen Bedingungen. Der nächste Informationsabend für Interessierte in Innsbruck findet am 27. Februar 2012 statt.

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15.12.2011

Eduard-Wallnöfer-Preis für Georg Grünbacher und Oliver Nussbaumer

Den beiden Jungforschern Mag. Georg Grünbacher und Oliver Nussbaumer aus dem urologischen Forschungslabor von Univ.-Prof. Martin Thurnher wurde Anfang der Woche der Eduard-Wallnöfer-Preis für Forschungs- und Studienprojekte verliehen. Damit wird ihre Forschungsarbeit an der Entwicklung einer wirkungsvollen Immuntherapie gegen Krebs gewürdigt, die im Rahmen von Oncotyrol nun auch zum Patent angemeldet wurde.

Die Immuntherapie von Tumorerkrankungen ist seit vielen Jahren Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Martin Thurnher, der an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Wolfgang Johannes Horninger) das Labor für Immunologie und Immuntherapie leitet. Gemeinsam mit dem Labor von Univ.-Prof. Nikolaus Romani von der Univ.-Klinik für Dermatologie bilden die beiden Arbeitsgruppen im K1 Zentrum Oncotyrol die Cell Therapy Unit, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die an allen Immunreaktionen des menschlichen Körpers beteiligten dendritische Zellen so zu verändern, dass sie die T-Zellen im Patienten nicht nur aktivieren, sondern sie auch zielgerichtet auf Krebsherde und ihre Absiedlungen lenken.

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16.12.2011

Österreichweit führend: Neues radiopharmazeutisches Labor an der Innsbrucker Klinik

Bereits seit 50 Jahren werden nuklearmedizinische Verfahren in der Diagnostik und Therapie an der Innsbrucker Klinik eingesetzt. Im Jubiläumsjahr kann die Universitätsklinik für Nuklearmedizin ein neues radiopharmazeutisches Labor in Betrieb nehmen, das in dieser Form österreichweit einzigartig ist. Die neue Infrastruktur garantiert eine Versorgung der Patient:innen nach dem aktuellsten Stand der Technik und schafft beste Voraussetzungen für die Forschung.

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19.12.2011

Me-Can: Systematische Suche nach Zusammenhängen

Seit 2006 untersucht ein Forscher:innenteam des Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie (Leitung Univ.-Prof. Hanno Ulmer) im Rahmen des Me-Can (Metabolic syndrome and Cancer)-Projektes in systematischer Weise den Zusammenhang zwischen dem Metabolischen Syndrom und Krebserkrankungen. Die bislang weltweit größte, erst kürzlich abgeschlossene Studie zu diesem Thema belegt die signifikante Verknüpfung von erhöhtem Blutdruck und der Entstehung von Hirntumoren.

Etwa ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in westlichen Ländern leidet an Bluthochdruck. Dass erhöhter Blutdruck signifikant mit dem Risiko an einem Hirntumor zu erkranken assoziiert ist, weist nun der Epidemiologe Michael Edlinger MSc in einer Studie nach, die als bislang weltweit größte Untersuchung zum Thema Bluthochdruck, metabolisches Syndrom und Gehirnkrebs kürzlich abgeschlossen wurde.

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20.12.2011

Emeriti-Treffen: Rektor Lochs lud zum Sekt-Empfang

Seit rund acht Jahren treffen sich emeritierte und in Ruhestand getretene Professor:innen der Medizinischen Universität Innsbruck am ersten Mittwoch jeden Monats. Im Anschluss an die letzte Veranstaltung in diesem Jahr lud Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs die verdienten Professor:innen zu einem Sektempfang.

Die regelmäßig stattfindenden Emeriti-Treffen werden von Teilnehmern aus den eigenen Reihen organisiert, derzeit von Univ.-Prof Dr. Wilfried Biebl (Psychiatrie) und em. Univ.-Prof. Dr. Mag. Wilhelm Sachsenmaier (Biochemie). Den ersten Anstoß gaben hierzu die Kollegen Univ.-Prof. Dr. Hans Anderl (Plastische Chirurgie) und Prof. Dr. Otto Dapunt (Frauenheilkunde und Geburtshilfe). Regelmäßig werden zu diesen Zusammenkünften aktive Kolleg:innen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als Gastreferent:innen eingeladen. Zum Dezember-Termin wird fallweise ein künstlerisch-kulturelles Programm arrangiert, zu dem auch die Ehepartner:innen der Professor:innen eingeladen sind. Dieses Jahr stand ein Gastvortrag von Monsignore Prof. Dr. A. Karlinger unter dem Titel „Als Pilger im Heiligen Land“ auf dem Programm. Der engagierte Theologe, Pfarrer und Buchautor war als „religiöser Reiseleiter“ bereits über 120 Mal in Israel. Anschaulich berichtete er im gut besuchten „Gips-Museum“ der Universität Innsbruck über die religiösen Hintergründe verschiedener Schauplätze in Israel und die Geschichte des Landes. Im Anschluss an den interessanten Vortrag lud Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs die Teilnehmer:innen zu einem Sektempfang ein.

Zahlreiche prominente Persönlichkeiten referierten bereits vor den Emeriti

Auf der langen Liste der seit 2003 stattfindenden Emeriti-Treffen finden sich inzwischen 79 Redner:innen. Zahlreiche Prominente des öffentlichen Lebens und Direktor:innen der Innsbrucker Kliniken und Sektionen der Universität waren bereits eingeladen. Im Oktober dieses Jahres hielt beispielsweise die Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Frau Mag.a Christine Oppitz-Plörer einen Vortrag. Ihre Vorgängerin Hilde Zach war im Jahr 2007 eingeladen. In die lange Reihe der bekannten Gastredner:innen reihten sich u. a. folgende Personen ein: der inzwischen 90-jährige Altbischof Reinhold Stecher, der Landtagspräsident und ehemalige Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa (2004), der damalige Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung Hans Reitan (2005), Landesrat Prof. DI Dr. Bernhard Tilg (2009), Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer sowie die Intendantin des Tiroler Landestheaters Brigitte Fassbänder (2005). Folgende aktive Kolleg:innen hatten anlässlich der regelmäßigen Treffen im heurigen Jahr referiert: Univ.-Prof. Dr. Johannes Pratschke (Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie), Univ.-Prof.in Dr.in Dorothea von Laer (Direktorin Sektion für Virologie), und Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer (Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie). Für Anfang nächsten Jahres hat Herr Landeshauptmann Günther Platter sein Kommen bereits zugesagt.

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20.12.2011

Einblick in die Faszination der Robotikforschung

Im Rahmen der „European Robotics Week“ präsentierten Ende November die Universität Innsbruck (LFU), die Privatuniversität UMIT und die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) am Campus des Eduard Wallnöfer-Zentrums in Hall aktuelle Beispiele aus der Robotikforschung. Dr. Sebastian Klug stellte einen Assistenzroboter für chirurgische Anwendungen vor.

Expert:innen von der Medizinischen Universität Innsbruck, der Universität Innsbruck und des UMIT-Institutes für Automatisierungs- und Regelungstechnik gaben mit informativen Vorträgen und spannenden Robotik-Demonstrationen einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten. Die Wissenschaftler:innen der drei Universitäten standen für Fragen zur Verfügung und gaben einen Überblick über die Bedeutung der Robotik und den aktuellen Stand der Technik. Die Medizinische Universität Innsbruck war durch Dr. Sebastian Klug von der Abteilung für experimentelle Orthopädie vertreten. Dr. Klug präsentierte einen Assistenzroboter für chirurgische Anwendungen. Der Roboter soll sprichwörtlich als dritte Hand fungieren und den Chirurg:innen assistieren.

Eine neue Generation: Service Roboter

Service-Roboter gelten als eine neue Generation von Robotern und sind, im Gegensatz zu klassischen Industrierobotern, für die direkte Interaktion mit dem Menschen ausgelegt. Es sind leichte und kleine Roboter, die flexibel eingesetzt als sprichwörtlich dritte Hand am Arbeitsplatz fungieren sollen. Bisherige Ansätze, Roboter im Operationssaal zu etablieren scheiterten oft genau an der Problematik, dass die Roboter für die geplanten Aufgaben überdimensioniert waren und dass in vielen Fällen der chirurgische Eingriff speziell an den Roboter angepasst werden musste.
An der experimentellen Orthopädie wird der umgekehrte Weg beschritten: Es wird untersucht, für welche Aufgaben sich ein Service-Roboter als flexibel einsetzbares Instrument in eine OP integrieren lässt, ohne deren Ablauf zu behindern oder sogar zu verändern. Die untersuchten Einsatzmöglichkeiten reichen von einfachen assistierenden Aufgaben wie dem Offenhalten der Wundöffnung bis zur aktiven Unterstützung, indem der Roboter den Chirurg:innen über haptisches Feedback einen virtuellen Arbeitsraum vorgibt.
Experimente haben gezeigt, dass der Service-Roboter im Vergleich zu menschlichen Assistent:innen eine gleichmäßigere Leistung erbringen kann, was sowohl eine geringere Gewebebelastung bedeutet, als auch ein konzentriertes Arbeiten der Chirurg:innen ermöglicht.

European Robotics Week

Die „European Robotics Week“ bot Einblick in verschiedene Robotikaktivitäten in ganz Europa mit dem Ziel, einer breiten Öffentlichkeit die wachsende Bedeutung der Robotik in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen näher zu bringen. In der Woche vom 28. November bis 4. Dezember fanden über 340 Robotik-Veranstaltungen in 18 europäischen Ländern statt.

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21.12.2011

Auszeichnung für urologische Nachwuchsforschung

Die Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) ist eine vorwiegend sexuell übertragene Krankheit, die die Bildung von harmlosen Feigwarzen, aber auch von Gebärmutterhalskrebs auslösen kann. Männer sind als Überträger und Patienten involviert, was die Eingliederung von Buben in ein Impfprogramm indiziert. Dieses Postulat wird durch eine rezente, von der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU) prämierte Studie Innsbrucker urologischer Nachwuchsforscher weiter bestärkt.

Das Forschungsinteresse des Teams von Univ.-Doz. Josef Oswald mit den Jungforschern Dr. Gerald Klinglmair und Dr. Michael Ladurner Rennau von der Universitätsklinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Wolfgang Horninger) war in einer prospektiv-epidemiologischen Studie auf die Verbreitung von HPV-Risikotypen an Vorhaut-Gewebeproben von beschnittenen Männern gerichtet. Die Erkenntnis, dass auch Männer mit asymptomatischen Verläufen von HPV-Infektionen Träger des Virus sind und somit ein Risikopotential für die Entstehung von Zervixkarzinomen darstellen, untermauert die Forderung nach einer Ausweitung der HPV-Schutzimpfempfehlung auf Buben.

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22.12.2011

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2012

Das Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck wünscht ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr! Bleiben Sie gesund!

 Medizinische Universität Innsbruck

 

 

 

 

 

 

(hof)

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02.01.2012

Land Tirol fördert exzellente Nachwuchsforschung

Bereits zum neunten Mal wurden am 20. Dezember letzten Jahres Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds an Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten vergeben. Von den an der Medizinischen Universität Innsbruck eingereichten Anträgen werden acht Forschungsprojekte von herausragenden Nachwuchswissenschafter:innen gefördert.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol wurde auf Initiative des Landes Tirols geschaffen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung in Tirol zu sichern und vielversprechenden wissenschaftlichen Vorhaben von vor allem jungen Forscherinnen und Forschern eine Anschubfinanzierung zu geben. Nach der diesjährigen Ausschreibung entschied der Beirat des Tiroler Wissenschaftsfonds im November über die Vergabe der Fördermittel. Die feierliche Übergabe der Förderverträge durch Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg und die Vorstellung der Projektleiterinnen und ihrer Projekte fand schließlich am 20. Dezember im Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck statt.
Unter den eingereichten Anträgen der Medizinischen Universität Innsbruck traf das Vergabegremium unter dem Vorsitz des Vizerektors für Forschung, Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, nach eingehendem Begutachtungsverfahren eine würdige Auswahl. Auf Grundlage dieser Reihungsvorschläge entschied schließlich der Beirat des Tiroler Wissenschaftsfonds über die Vergabe der Fördermittel. Das an die Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck ausgeschüttete Fördervolumen beträgt knapp 180.000 Euro.
Die diesjährigen Förderungsnehmer:innen sind (in alphabetischer Reihenfolge):

• Shadab Allipour Birgani, Sektion für Molekularbiologie, Validation of LaeA-like and Art-B as novel targets of protein arginine methyltransferases in Aspergillus nidulans

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03.01.2012

Den Krebs seiner Nische berauben

EU-Projekt OPTATIO erforscht neue Strategien gegen das Multiple Myelom / Internationales Konsortium unter Innsbrucker Führung

Ein Bösewicht allein richtet meist wenig aus – erst wenn er Getreue um sich schart, die ihm dienen und ihn schützen, wird er mächtig und gefährlich. Dies trifft auch auf das Multiple Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks, zu. Lange Zeit zielten therapeutische Strategien nur auf die Krebszellen selbst ab. Dann aber erkannten Wissenschaftler, dass sie die Wechselwirkung zwischen den Krebszellen und ihrer Umgebung nicht ausreichend berücksichtigt hatten. Sie bietet dem Tumor oft eine geschützte Nische, in der er unbeobachtet und unbehelligt heranwächst, ja unter Umständen sogar im Wachstum gefördert wird. Die naheliegende Idee ist folglich, das unheilvolle Zusammenspiel zwischen dem Krebs und seiner Umgebung zu stören. Hier setzt das heute gestartete europäische Forschungsprojekt OPTATIO an.
 
OPTATIO (OPtimizing TArgets and Therapeutics In high risk and refractOry Multiple Myeloma) vereint zwölf Partnerinstitutionen aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Italien, Ungarn, Großbritannien  und Spanien und läuft im 7. Europäischen Rahmenprogramm ab. Wissenschaftlicher Koordinator des Konsortiums ist Dr. Wolfgang Willenbacher von der Klinik für Innere Medizin V der Medizinischen Universität Innsbruck, die von Prof. Günther Gastl geleitet wird. OPTATIO ist ein Ergebnis intensiver Zusammenarbeit der Medizinischen Universität, des Zentrums für personalisierte Krebsforschung Oncotyrol und des Tiroler Krebsforschungsinstituts, die alle auch Partner im Konsortium sind. Die Innsbrucker Firma CEMIT ist für das Projektmanagement zuständig.
 
Das Multiple Myelom tritt zu zwei Dritteln bei älteren Patienten auf und ist nur sehr selten heilbar. Es handelt sich um einen Tumor der reifen B-Zellen des Immunsystems. Den Anfang macht eine einzige entartete Zelle, die sich massenhaft vervielfältigt und das Knochenmark mit unzähligen identischen Kopien durchsetzt. Diese beeinträchtigen die Blutbildung, die im Knochenmark stattfindet, und beschädigen das Skelett. Die Patienten leiden unter Blutarmut und sind anfällig für Infekte. Zudem erhöht der von Krebszellen oft in extremen Mengen produzierte Antikörper den Eiweißanteil im Blut und kann zu Nierenproblemen führen. In Europa und den USA erkanken jährlich 50 000 Menschen am Multiplen Myelom.
 
Mikroumgebung fördert Resistenzbildung
Die Multiplen Myelomzellen wachsen im Knochenmark in regelrecht auf sie zugeschnittenen Nischen heran, ihrer Mikroumgebung. Darin sind sie eng umgeben von Bindegewebszellen, Knochen auf- und abbauenden Zellen (Osteoblasten und Osteoklasten), Blutgefäßzellen und Immunzellen. Durch den engen Zellkontakt stimulieren sich die Zellen gegenseitig. Es findet ein regelrechtes Konzert, ein unablässiger Austausch von Botenstoffen statt. Gene werden aktiviert, so dass noch mehr Botenstoffe produziert werden und ein sich selbst verstärkender Kreislauf entsteht. Er trägt dazu bei, dass die Krebszellen sich vor therapeutischen Angriffen „verstecken“ können und dem Zelltod entgehen, der eigentlich durch Medikamente herbeigeführt werden sollte. Diese Resistenzmechanismen aufzuklären ist ein Ziel von OPTATIO.
Des Weiteren will OPTATIO untersuchen, ob die Mikroumgebung dafür verantwortlich ist, dass sich der Krebs aus einem häufigen Vorstadium entwickelt. Dieses Vorstadium, die „Monoklonale Gammopathie von unbestimmter Signifikanz (MGUS)“ kommt in der älteren Bevölkerung nicht selten vor und ist meist harmlos. In 1% der Fälle pro Lebensjahr aber entwickelt sich aus diesem Vorstadium ein Multiples Myelom. Bisher ist es noch nicht gelungen, die dafür entscheidenden Faktoren herauszufinden. Dies soll nun im Rahmen von OPTATIO geschehen.
 
OPTATIO erweitert und ergänzt Forschungsprojekte, die im Rahmen von Oncotyrol bereits erfolgreich ablaufen. Eines davon ist das Austrian Myeloma Registry, eine österreichweite internetbasierte Datensammlung zur Behandlungspraxis des Multiplen Myeloms. Ein weiteres ist die Entwicklung besserer  Zellkultursysteme für die Suche nach neuen Wirkstoffen. Diese vom Oncotyrol-Wissenschaftler Dr. Winfried Wunderlich entwickelten Zellkultursysteme sollen die Nische der Myelomzellen im Knochenmark naturgetreu nachbilden. Darin kann man rund um die Uhr beobachten, wie sich Myelomzellen in einer naturähnlichen Umgebung verhalten, insbesondere nach Zugabe von potentiellen Wirkstoffen. Mit Hilfe dieses Systems sollen Substanzen gefunden werden, die nicht nur die Krebszellen angreifen, sondern auch das verhängnisvolle Wechselspiel mit der Mikroumgebung unterbinden, aber nicht das gesunde Knochenmark beeinträchtigen. Die Industriepartner in OPTATIO  werden hierfür Substanzbibliotheken zur Verfügung stellen.

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04.01.2012

Ausgezeichnete Diplomarbeit an der Innsbrucker Universitätsklinik für Gefäßchirurgie

Die Innsbrucker Studentin der Humanmedizin Alexandra Gratl blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück: Auf der 43. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie präsentierte Sie die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit über gefäßchirurgische Komplikationen bei Katheterverfahren. Für diesen Vortrag wurden sie von den Veranstaltern der Tagung ausgezeichnet. Außerdem war die Tirolerin Zweitautorin bei zwei internationalen Publikationen.

Der Direktor der Univ.-Klink für Gefäßchirurgie Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich und Oberarzt Dr. Josef Klocker sind zu Recht stolz auf die ausgezeichnete Diplomarbeit ihrer Studentin Alexandra Gratl. Sie wertete in ihrer 2010 fertiggestellten Studie Patient:innendaten aus den Jahren 2001 bis 2008 aus. Die Patient:innen waren nach transcutanen Katheterinterventionen gefäßchirurgisch nachbehandelt worden. Ihre wissenschaftliche Auswertung lieferte wichtige Erkenntnisse für die Gefäßchirurgie aber auch die Interventionelle Kardiologie bzw. Radiologie. Auf der 43. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie in Eisenstadt 2011 präsentierte Alexandra Gratl ihre Ergebnisse erstmals einem breiteren Publikum. Für ihren Vortrag erhielt sie eine Auszeichnung. (Titel: „De-novo Claudicatio intermittens und Extremitätenischämie als Folge von Zugangswegskomplikationen perkutanter Katheterverfahren: Häufigkeit, Behandlungsergebnisse und Rolle der Vascular Closure Devices“). Die Jury von Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Trubel hatte die wissenschaftliche Wertigkeit, klinische Bedeutung und Qualität aller Präsentationen bewertet. Die Auszeichnung ist für Gratl umso erfreulicher, weil sie die einzige Studierende auf der Tagung war, die auch einen Vortrag hielt. Das hohe wissenschaftliche Niveau ihrer Diplomarbeit zeigt sich auch durch zwei Publikationen im renommierten „European Journal of Vascular and Endovascular Surgery“ und der Zeitschrift „Catheterization and Cardiovascular Interventions“ der Wiley Online Library. Gratl fungierte bei diesen Publikationen als Zweitautorin. (Links siehe unten)

Gefäßchirurgische Folgebehandlungen nach Herzkatheteroperationen
In ihrer Diplomarbeit beschreibt Gratl an Hand der von ihr ausgewerteten Patient:innendaten gefäßchirurgische Folgebehandlungen nach transcutanen Katheterinterventionen unter Verwendung eines Verschluss-Systems. Im Zeitraum von 2001 bis 2008 sind von 58.453 Patient:innen 352 (0.6 %) gefäßchirurgisch nachbehandelt worden. „Diese Komplikationen sind zwar bekannt. In meiner Arbeit zeigt sich aber, welchen Einfluss der Einsatz neuer Verschluss-Systeme, die eine schnellere Mobilisierung der Patient:innen ermöglichen sollen, auf die Anzahl und Art von gefäßchirurgischen Folgebehandlungen haben.“

Hohe Qualität von Diplomarbeiten an der Medizinischen Universität Innsbruck
Prof. Fraedrich hatte die wissenschaftliche Abschlussarbeit als sehr gut bewertet, Dr. Klocker war der Betreuer der ambitionierten Studentin. „Am Beispiel von Frau Gratl zeigt sich, welches hohe wissenschaftliche Niveau Diplomarbeiten von Studierenden erreichen können“, erklärt Prof. Fraedrich. Für Gratl war die gute Betreuung an der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie eine wesentliche Voraussetzung für die Erfolge. „Prof. Fraedrich und Dr. Klocker haben mich beide sehr gefördert“, erklärt die 24jährige. Derzeit absolviert Gratl ihr Klinisch-praktisches Jahr (KPJ) in Tirol. Im Juni wird sie dann ihr Studium beenden.

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09.01.2012

Die Geschichte der Psychiatrie im historischen Raum Tirol-Südtirol

Im Rahmen eines dreijährigen Projektes wurde die Geschichte der psychiatrischen Anstalten Hall, Pergine und der Psychiatrischen Klinik Innsbruck rekonstruiert. Die Universitätsklinik für Psychiatrie der Medizinischen Universität Innsbruck, vertreten durch den Ende 2011 emeritierten Univ.-Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber, war einer der assoziierten Partner des Projektes. Im Interview erklärt der Mediziner warum die Erkenntnisse dieser Arbeit für Ärzt:innen von Interesse sind.

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10.01.2012

Cornelia Lass-Flörl im Medizinischen Ausschuss des Österreichischen Wissenschaftsrates

Die Direktorin des Departments für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, wurde in den Medizinischen Ausschuss des Österreichischen Wissenschaftsrates bestellt.

Der Österreichische Wissenschaftsrat ist das zentrale Beratungsgremium des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung, der Universitäten und gesetzgebenden Körperschaften. Die insgesamt zwölf Räte aus allen wissenschaftlichen Disziplinen verfassen Analysen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu aktuellen Themen der Wissenschafts- und Forschungspolitik. Die Arbeitsgruppe zum Thema „Medizin“, der Medizinische Ausschuss, ist das einzige dauerhaft eingerichtete Gremium, das unter der Leitung von Ratsmitglied Prof. Guido Adler insbesondere internationale Expert:innen aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen zur Unterstützung der Ratstätigkeit nominiert. Als Auswahlkriterium für die Aufnahme zählen die wissenschaftliche Expertise, Kenntnisse und Erfahrungen in hochschul- und wissenschaftspolitischen Fragestellungen sowie entsprechende Empfehlungen aus der wissenschaftlichen Community. Derzeit befasst sich der Medizinische Ausschuss mit dem Status quo der Klinischen Neurowissenschaften in Österreich. „Als langfristiges Nebenthema wird sich der Medizinische Ausschuss auch mit dem Klinischen Mehraufwand und den Fördermöglichkeiten in der Klinischen Grundlagenforschung beschäftigen. Ebenso steht der Ärzt:innenbedarf in Österreich auf unserer Liste, die Reihung erfolgt nach Dringlichkeit und in Absprache mit dem BMWF“, sagt Dr.in Ulrike Plettenbacher, Generalsekretärin des Österreichischen Wissenschaftsrates.

International renommierte Mikrobiologin
Seit Anfang 2010 steht Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl an der Spitze der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie in Innsbruck. 2009 war die Spezialistin für Krankenhaushygiene und Pilzinfektionen zur selben Zeit auch an die Medizinische Universität Wien berufen worden. Die international renommierte Mikrobiologin entschied sich aber, ihre Arbeit in Innsbruck fortzusetzen. Als neues Mitglied des Medizinischen Ausschusses kann die Hygiene-Expertin ihre Expertise in der medizinischen Forschung einbringen. Ihre zahlreichen nationalen und internationalen Funktionen und Mitgliedschaften in Fachgesellschaften zeigen, dass ihr Einsatz zur Förderung der Krankenhaushygiene bereits über die Grenzen Österreichs hinaus anerkannt ist.

Zur Person:
1992 promovierte Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl zum Doktor der gesamten Heilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck. Von 1994 bis 1999 arbeitete sie als Universitätsassistentin am Institut für Hygiene und Sozialmedizin in Innsbruck. 1997 absolvierte Prof.in Lass-Flörl am „Center for Diseases Control“ in Atlanta (USA) eine Ausbildung zur Infektionsprävention. Seit 2000 ist sie Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie. Nach ihrer Habilitation 2001 bis zu ihrer Berufung war sie am Institut für Hygiene und Soziale Medizin in Innsbruck. Prof.in Lass-Flörl ist Mitglied des österreichischen Hygienebeirates Assistenzprofessorin, Autorin, Coautorin und Herausgeberin von über 150 wissenschaftlichen Publikationen und hat zahlreiche führende Funktionen und Mitgliedschaften in nationalen sowie internationalen Fachgesellschaften inne. Sie ist unter anderem Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Graz sowie Mitglied des Landessanitätsrates für Tirol. Ende 2011 wurde Sie in den Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten gewählt. Außerdem ist die Hygiene-Expertin Diplomverantwortliche der österreichischen Ärztekammer für das Diplom Krankenhaushygiene.

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11.01.2012

Kardinal-Innitzer-Würdigungs-Preis für den Biologen Nikolaus Romani

Im Erzbischöflichen Palais in Wien wurde im Dezember letzten Jahres der traditionelle Kardinal-Innitzer-Preis verliehen. Der nach Kardinal Theodor Innitzer (1875-1955) benannte Wissenschaftspreis ist eine der angesehensten Auszeichnungen dieser Art in Österreich. Neben dem Großen Preis für das Lebenswerk an den Historiker Herwig Wolfram, ging der Innitzer-Würdigungspreis im Bereich Naturwissenschaft 2011 an den Biologen ao. Univ.-Prof. Nikolaus Romani.

Mit Prof. Nikolaus Romani findet sich nach Univ.-Prof.in Monika Ritsch-Marte (2009) nun bereits ein zweiter Vertreter der Medizinischen Universität Innsbruck auf der renommierten Liste  der Innitzer-Preisträger:innen. „Ich freue mich sehr über die Anerkennung durch diesen Preis. Er bestätigt die Bedeutung unseres dermato-immunologischen Forschungsgebiets, nämlich der Dendritischen Zellen“, betont Preisträger Romani, der mit seinem Laborteam bereits seit vielen Jahren zur Immunbiologie von dendritischen Zellen forscht und die Auszeichnung als Anerkennung der wissenschaftlichen Anstrengungen und Erfolge seiner gesamten Arbeitsgruppe von jungen und engagierten Wissenschaftler:innen über viele Jahre hinweg sieht.

International beachtete Innsbrucker Forschung
Nikolaus Romani (geb.1952) stammt aus Schruns im Montafon, besuchte das Gymnasium in Bludenz und studierte dann an der Universität Innsbruck Biologie. Schon während seiner Doktorarbeit kam er an die Universitätsklinik für Dermatologie und blieb ihr seither treu. Von 1987 bis 1988 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt an der Rockefeller University in New York, wo er mit dem, posthum mit dem Medizinnobelpreis geehrten, nordamerikanischen Forscher und Ehrendoktor der Universität Innsbruck, Ralph Steinman zusammenarbeitete. „Ohne die langjährige Kooperation mit Ralph Steinman, meinem wichtigsten wissenschaftlichen Mentor, wäre diese Innitzer-Preis-würdige Leistung sicher nicht möglich gewesen“, betont Nikolaus Romani, der seit 1995 die wissenschaftlichen Labore der Innsbrucker Hautklinik leitet und diese als eine der ersten Hochburgen zur Erforschung der Dendritischen Zellen weltweit etablierte.

Dendritische Zellen für die Immuntherapie
Dendritische Zellen, einschließlich ihrer epidermalen Spielart, der Langerhanszellen, initiieren und regulieren alle adaptiven (erworbenen) Immunantworten des Organismus, seien sie schützende Abwehr gegen Mikroben bei Infektionen oder der Aufbau eines Impfschutzes. Sie sind aber auch verantwortlich für Autoimmunerkrankungen und Allergien. Detailliertes Wissen über die Funktionen der Dendritischen Zellen bildet somit die Grundlage für die Entwicklung von Immuntherapien oder das rationale Design von Impfungen. Das Team des Preisträgers hat zahlreiche wichtige Beiträge zum Verständnis der Dendritischen Zellen publiziert. Auch die Umsetzung dieses Wissens in klinische Immuntherapien wird in Innsbruck aktiv betrieben. So wird das maligne Melanom in klinischen Studien mit Tumorantigen-„beladenen“ autologen Dendritischen Zellen behandelt. Diese klinisch orientierten Ansätze werden dabei maßgeblich im Rahmen des Projektes „Cell Therapy Unit“ (gemeinsam mit Univ.-Prof. Martin Thurnher von der Univ.-Klinik für Urologie) des Forschungskonsortiums Oncotyrol durchgeführt und finanziert.

Kardinal-Innitzer-Studienfonds
Der Kardinal-Innitzer-Studienfonds wurde zur Förderung der Wissenschaft und, wie Kardinal Dr. Christoph Schönborn betont, als „ein Zeichen einer engen Verbindung“, eingerichtet. Der Erzbischof von Wien und Protektor des Kardinal-Innitzer-Fonds nimmt die Preisverleihung im Rahmen einer feierlichen Vergabesitzung im Erzbischöflichen Palais in Wien vor. Der Wissenschaftspreis wird seit nahezu 50 Jahren verliehen und in den Kategorien „Lebenswerk“, „Geisteswissenschaft“, „Naturwissenschaft“ und „Publizistik“ sowie an junge Wissenschafter:innen als Förderpreis vergeben.

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11.01.2012

Projekt EuroDRG: Stationäre Abrechnungssysteme auf dem Prüfstand

Effizienz und Zweckmäßigkeit sind Ansprüche, die im Gesundheitswesen höchste Priorität besitzen. Um ökonomisch vernünftige und qualitativ gleichwertige Alternativen für die naturgemäß knappen Ressourcen im Gesundheitssystem aufzeigen zu können, bedarf es gesundheitsökonomischer Analysen, wie sie kürzlich im Rahmen des EuroDRG-Projektes abgeschlossen wurden. Innsbrucker Gesundheitsökonom:innen haben daran wesentlich mitgearbeitet.

Wie gut Gesundheitssysteme in der Praxis funktionieren, hängt wesentlich von ihren Vergütungsmechanismen ab. Diese Mechanismen beruhen im stationären Sektor in fast allen europäischen Ländern auf sogenannten Diagnosis-Related Groups (DRGs, diagnosebezogene Fallgruppen). Mithilfe dieser DRGs werden Patient:innen anhand medizinischer (Diagnose) und demographischer (Alter) Daten bzw. vergleichbarem Ressourcenaufwand (Behandlung) in medizinisch-ökonomisch homogene Fallgruppen klassifiziert, die die Grundlage der Vergütung bilden. Vor dem herausfordernden Bestreben einer Europäisierung des Gesundheitsmarktes waren die Ziele des von Jänner 2009 bis Dezember 2011 laufenden, im Zuge des 7. EU-Rahmenprogramms unter der Mitwirkung Innsbrucker Gesundheitsökonom:innen geförderten EuroDRG-Projekts nun, diese unterschiedlichen Systeme zu vergleichen und ihre Leistungsfähigkeit auf den Prüfstand zu stellen. Im Fokus standen die Abrechnungssysteme aus Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden und Spanien. Am 17. November 2011 wurden die wichtigsten Ergebnisse im Rahmen der EuroDRG-Abschlusskonferenz in Berlin in Anwesenheit von 125 Teilnehmer:innen aus 27 Ländern, darunter Wissenschafter:innen, Politiker:innen und Akteur:innen des internationalen Gesundheitswesens, präsentiert und Empfehlungen diskutiert.

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13.01.2012

Der neue ALUMN-I-MED Präsident Prof. Margreiter lud zum Neujahrsempfang 2012

Zum traditionellen Neujahrsempfang des Absolvent:innenvereins ALUMN-I-MED kamen rund 100 Alumnis, Mitarbeiter:innen und Förderer der Medizinischen Universität Innsbruck. Erstmals begrüßte der 2011 neu gewählte Präsident des Vereins, em. Prof. Raimund Margreiter, die zahlreichen Ehrengäste.

Seit Herbst 2011 setzt sich der verdiente Mediziner, em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter, als Präsident des Vereins ALUMN-I-MED für die Absolvent:innen der Medizinischen Universität Innsbruck ein. „Unser Verein möchte das WIR-Gefühl der Universität stärken und ein funktionierendes Netzwerk für Absolvent:innen, Mitarbeiter:innen, Freund:innen und Förderer:innen sein“, sagte Prof. Margreiter. Seiner Einladung waren rund 100 Gäste gefolgt. Die Festredner, Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa, die Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Mag. Christine Oppitz-Plörer und der Vorstandsdirektor der TILAK, Mag. Andreas Steiner, drückten in ihren Beiträgen ihre Verbundenheit mit der Medizinischen Universität Innsbruck aus.

Medizinische Universität Innsbruck: Rück- und Ausblick
Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, würdigte in seiner Rede insbesondere den kürzlich verstorbenen langjährigen Vorstand der Urologischen Universitätsklinik Innsbruck, em. o. Univ.-Prof. Dr. Georg Bartsch. Mit einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden dem engagierten Mediziner und international renommierten Wissenschaftler. Außerdem gab Rektor Lochs einen Rückblick auf das Jahr 2011. Erfreuliches konnte er dabei von der Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck berichten: Die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen und die Drittmitteleinwerbung konnte um jeweils zehn Prozent gesteigert werden.
 
Vorstellung und Verabschiedung
Es gehört zur Tradition des Neujahrsempfangs, dass emeritierte und pensionierte Professor:innen der Medizinischen Universität Innsbruck verabschiedet werden und neuberufene Professor:innen sich vorstellen. 2011 emeritierte der Leiter der Universitätsklinik für Psychiatrie der Medizinischen Universität Innsbruck, em. Univ.-Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber. Pensioniert wurde Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, der als Vizerektor für Forschung weiterhin für die Medizinische Universität tätig ist. Insgesamt stellten sich heuer vier neue Professoren vor: Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek (Biologische Chemie), Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger (Urologie), Univ.-Prof Dr. Heinz Regele (Allgemeine Pathologie) und Univ.-Prof. Dr. Gottfried Baier (Zellgenetik).

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16.01.2012

Nachruf em. Univ.-Prof. Dr. Georg Bartsch

Vergangenen Dienstag verstarb nach schwerer Krankheit der langjährige Primar der Universitätsklinik für Urologie, em. o. Univ.-Prof. Dr. Georg Bartsch. Die Medizinische Universität Innsbruck gedenkt in Trauer und Hochachtung des ausgezeichneten Wissenschaftlers und Facharztes. Als internationale Kapazität auf dem Gebiet des Prostata-Karzinoms erwarb sich Prof. Bartsch große Verdienste. Sein Engagement und seine Expertise bleiben ein Vorbild.

Wir betrauern mit großer Anteilnahme das Ableben eines hervorragenden Mediziners und hochgeschätzten ehemaligen Professors unserer Universität“, so Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs – stellvertretend für sämtliche Mitarbeiter:innen. Die Universitätsklinik für Urologie leitete Univ.-Prof. Dr. Bartsch von 1987 bis zu seiner Emeritierung 2010, wobei er sich in der Erforschung und Behandlung des Prostata-Karzinoms weltweit einen Namen machte.

Frühe Forschungstätigkeit und starkes Engagement
Nach Abschluss des Medizinstudiums in Mindestzeit setzte Dr. Georg Bartsch seine Ausbildung an der Pathologie der Universitätsklinik Innsbruck fort, wobei die dortige Grundlagenforschung sein Interesse an der Onkologie weckte. Bei aller Wertschätzung der Wissenschaft bzw. Pathologie fehlte dem engagierten Mediziner der Kontakt zum Patienten, worauf er an die Urologie wechselte und sein Wissen bereits in den 70er Jahren durch Forschungsaufenthalte in den USA vertiefte. Später sollte Univ.-Prof. Dr. Bartsch selbst zum gefragten Experten und Vortragenden in den USA als einem der führenden Länder in der Prostata-Karzinom-Forschung werden. Zeitlebens blieb er der dortigen Kultur und Mentalität verbunden, wie er einmal anmerkte, und schätzte als Liebhaber klassischer Musik etwa die Carnegie Hall wie auch die Metropolitan Opera in New York.

Vorbildliche Initiativen und internationale Reputation
Kurz nach seiner Ernennung zum Vorstand der Urologischen Universitätsklinik 1987 begründete Bartsch das Molekularbiologische Labor mit dem Forschungsschwerpunkt Prostatakrebs. Schon ein Jahr darauf initiierte er in Kooperation mit der Tiroler Gebietskrankenkasse ein kostenloses, flächendeckendes Prostata-Screening, das dazu beitrug, die Prostatakrebs-Sterberate in Tirol kontinuierlich zu senken. Ebenso nachhaltig zeigte sich die Einführung einer schonenden, Potenz erhaltenden Operationsmethode, wie sie Prof. Bartsch an der Johns Hopkins University, Baltimore kennenlernte. Für seine Verdienste in Forschung, Vorsorge und Behandlung erhielt Georg Bartsch zahlreiche Auszeichnungen, darunter die „Harry Metcalf Spence Medaille“ als international höchste Auszeichnung für Urologie sowie den „Life Award“ der Amerikanischen Urologischen Gesellschaft.

In Gedenken eines großen Mediziners
Bei seinem großen und breiten Engagement, so auch als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der UMIT, fand der allseits geschätzte Klinikchef Ausgleich beim Bergsteigen und stets starken Rückhalt in seiner Familie. Dieser gilt im Besonderen das Mitgefühl aller ehemaligen Kolleg:innen und Mitarbeiter:innen von Prof. Dr. Georg Bartsch an der Medizinischen Universität sowie der Universitätsklinik Innsbruck, die das Andenken an einen großen und engagierten Mediziner, an den „Doyen der österreichischen Prostatakrebsforschung“ in Ehren halten werden. 

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18.01.2012

Todesursache Suizid: Auf Warnsignale achten

In Österreich töten sich jährlich 1.300 Menschen selbst. Suizide sind bei Männern unter 40 Jahren die zweithäufigste Todesursache. Die Anzahl der Suizide könnte aber geringer sein. Davon ist der Primar der Psychiatrie B des Landeskrankenhauses Hall, Prof. Christian Haring, überzeugt. Am gestrigen Dienstag hielt der renommierte Psychiater im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ einen Vortrag zum Thema Suizid in Prutz.

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19.01.2012

Vom Mikro- und Makrokosmos Genomweiter Assoziationsstudien

Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, koronare Herzkrankheit sowie Krebs haben trotz ihrer Komplexität eines gemeinsam: Der Großteil der bisher identifizierten dafür mitverantwortlichen Gene ist durch Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) ans Tageslicht gekommen.

Das  noch junge Forschungsfeld GWAS ermöglicht die Identifizierung erkrankungsassoziierter Gene und ihrer natürlich vorkommenden Varianten, welche das Risiko erhöhen, von einer dieser Volkskrankheiten betroffen zu sein. Noch vor zehn Jahren wären GWAS in ihrer heutigen Ausrichtung als internationale, kooperative, mit großen Fallzahlen und hohem Output verbundene Studien unvorstellbar gewesen. Die rasante Entwicklung dieser Untersuchungsmethode korrespondiert mit enormem Wissenszuwachs innerhalb kürzester Zeit. Ihre Geburtsstunde in Europa hatten GWAS erst 2005, als u.a. elf Forschungsgruppen in München – darunter auch der Direktor der Sektion für Genetische Epidemiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Florian Kronenberg – ein internationales Konsortium gründeten, um im Rahmen der am Helmholtz-Zentrum München angesiedelten KORA-Studie genomweite Assoziationsstudien durchführen zu können. Der Weg zur intensiven internationalen Zusammenarbeit im genetischen Bereich war damit geebnet. „Im Rückblick“, so Kronenberg, „ahnten wir damals nicht, dass man mit diesem neuen Ansatz so viele neue krankheitsassoziierte Genvarianten finden würde“. Zehn Jahre nachdem es Molekularbiolog:innen gelungen war, die DNA-Sequenz des menschlichen Genoms  – den „Bauplan“ unseres Körpers – zu entschlüsseln und damit den Grundstein für die Durchführung von GWAS zu legen, ist es heute möglich geworden, bis zu 4,3 Millionen genetische Varianten in Form von Einzelbasenänderungen (sog. Single Nucleotide Polymorphismen oder SNPs) für jeden einzelnen Menschen zu bestimmen.

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19.01.2012

Auszeichnung beispielhafter Lehrprojekte

Im Rahmen vielfältiger Anstrengungen, Lehre und ärztliches Fertigkeitstraining im Medizinstudium zu verbessern, hat die Medizinische Universität Innsbruck auf Grund des großen Interesses am ersten internen Wettbewerb eine zweite Ausschreibung gestartet. Es gibt ein Siegerprojekt und weitere förderungswürdige Maßnahmen.

Clinical Skills Lab oder „Kurssystem für Fertigkeitstraining“ nennt sich das Gesamtprojekt, mit dem die Medizinische Universität Innsbruck die Qualität der praktischen Medizinausbildung verbessern wird. Auslöser des Projekts Clinical Skills Lab war die Notwendigkeit, die Lehre vor allem in praktischen Fertigkeiten den veränderten Bedingungen im klinischen Alltag anzupassen.

Modernes Ausbildungskonzept
Mit fortschreitender Therapie- und Behandlungsoptimierung verbringen Patient:innen zunehmend kürzere Zeiten in den Universitätskliniken. Es ergeben sich somit geänderte Herausforderungen bezüglich besonders sensibler Bereiche wie der Kinderheilkunde oder der Frauenheilkunde oder Schwerstkranke auf Intensivstationen und dem klinischen Unterricht am Krankenbett. Moderne Konzepte der Mediziner:innenausbildung sehen deshalb vor, dass Studierende sehr früh in einem geschützten, fehlertoleranten Raum – Clinical Skills Lab –  an Simulationsmodellen klinische Fertigkeiten lernen und üben können. Dazu kommen eigens geschulte Simulationspatient:innen, an denen die Studierenden das wichtige Patientengespräch üben.
Nicht zuletzt aufgrund der Proteste, mit denen Studenten im Herbst 2010 auf sich abzeichnende Ausbildungsmängel in der gesamten österreichischen Hochschullandschaft reagiert hatten, stellte das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) ein Budget von 34 Millionen Euro zur Verbesserung der Lehre zur Verfügung. Nach einer internen Ausschreibung an der Medizinischen Universität Innsbruck vom November 2011wurden acht Projekte eingereicht, von denen jetzt ein, von einer Jury ausführliche didaktisch geprüftes, Siegerprojekt gekürt wurde.

Siegerprojekt „Scrub UP“
Mit dem Projekt „Scrub UP“ von ao.Univ.-Prof. Wolfgang Prodinger von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (HMM) wird die Vorbereitung auf die erste Famulatur gemäß des Österreichischen Kompetenzlevelkatalogs für Ärztliche Fertigkeiten, verbessert. „Die Studierenden sollen lernen sich ab der ersten Famulatur im OP oder auf der Station hygienisch korrekt zu verhalten. Damit verbessern sie auch ihr Auftreten gegenüber den Patient:innen und dem medizinischen Personal. Daher haben wir das Projekt mit der Hygiene-Schulung der TILAK für das nichtärztliche Personal abgestimmt.“, erklärt Prof. Prodinger-

Nach Beurteilung der Jury, die aus Rektor Univ.-Prof. Herbert Lochs, Univ.-Prof. Gerhard Pierer (Curriculumkommission), Univ.-Prof.in Michaela Kress (Senat), Ao Univ.-Prof.in Monika Lechleitner (Vertretung  Akademische Lehrabteilungen) und den Studierenden Moritz von Scheidt und Inga Schöppe besteht, verdienen vier weitere Projekte eine Förderung:
 
•    „ Lernen im Skills Lab“ (Cand.med. Hannah Schaumann, Christina Schmitz)
•    „Untersuchungsphantome in der Frauenheilkunde“ (Dr.in Irene Mutz-Dehbalaie, Dr.in Christine Brantner)
•    „Standardisierte Lehrvideos zum Kommunikationstraining“ (Mag.a Dr.in Margit Breuß, Mag.a Dr.in Andrea Hoflehner und Priv. Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer)
•    „Legen eines Harndauerkatheters“ (ao. Univ.-Prof. Dr.Christoph Profanter)

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20.01.2012

Hoffnung auf Therapieverbesserungen bei der Behandlung metastasierender Melanome

Anfang Januar fand an der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie der 76. Alpenländische Dermatolog:innen Nachmittag statt. Das Thema lautete diesmal „Fokus Melanom“. Als Gastreferent hielt der international renommierte Experte der Dermaonkologie, Prof. Axel Hauschild, einen Vortrag über vielversprechende Entwicklungen in der Melanombehandlung. Erstmals seit rund 30 Jahren gibt es die Hoffnung auf Therapieverbesserungen bei metastasierenden Melanomen.

Das maligne Melanom ist der aggressivste Tumor der Haut, weil er schon bei relativ kleiner Tumorgröße metastasiert, also Tochtergeschwülste in anderen Körperregionen bildet. Die Früherkennung spielt deshalb bei dieser Krebsform eine besonders große Rolle. „Es gibt zwar mehr Melanome denn je, aber sie werden heutzutage früher erkannt, oft noch im heilbaren Stadium, wenn eine Operation genügt“, erklärt der Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Univ.-Prof. Dr. Matthias Schmuth. „Wenn es jedoch zu einer Metastasierung kommt, ist die Erkrankung sehr ernst zu nehmen. Bisher war die Ansprechrate auf Therapien im Stadium der Metastasierung beim Melanom sehr schlecht, denn es konnten wenige Angriffspunkte für gezielte Medikamente gefunden werden. Erste Forschungsergebnisse zur Biologie des Melanoms haben zuletzt aber erhebliche Verbesserungen hervorgebracht.“ Dementsprechend groß ist das Interesse der Mediziner:innen an diesen neuen Entwicklungen, die im Rahmen des „76. Alpenländischen Dermatolog:innen Nachmittags“ in Innsbruck diskutiert wurden. Mit rund 60 Teilnehmer:innen war der Hörsaal der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie bis auf den letzten Platz besetzt. Nicht nur Dermatolog:innen, sondern auch Vertreter:innen anderer Fachdisziplinen (Augenheilkunde, Hämatologie, Strahlentherapie, Kieferchirurgie, Plastische Chirurgie, Neurologie u. a.), wollten den Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Axel Hauschild aus Kiel hören.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
Zu Beginn seines Referates ging Prof. Hauschild auf die hohe Bedeutung entsprechender Vorsorgekampagnen ein. In Schleswig-Holstein (D) sind diese Bemühungen besonders erfolgreich: Dort liegt die Mortalitätsrate an malignen Melanomen rund 50 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt. Insbesondere gilt es auch Männer von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zu überzeugen: Da deutlich weniger Männer diese Möglichkeit nutzen, ist die Sterberate bei ihnen viermal so hoch wie bei Frauen.
 
Licht am Ende des Tunnels: Neues Medikament steht vor Zulassung
Im zweiten Teil seines Vortrages erläuterte der Experte aus Kiel die neuesten Erkenntnisse zur Biologie des Melanoms. Durch neue Analysen ist es möglich, bestimmte Marker zu eruieren, die genauere Hinweise darauf geben, auf welche Therapie Patient:innen ansprechen. Prof. Hauschild machte deutlich, dass es ohne eine entsprechende Testung in Zukunft keine Therapie mehr geben wird. Ein Ansatzpunkt bei der modernen Melanomtherapie ist beispielsweise der Faktor „BRAF“ in den Melanomzellen, der durch eine Genmutation zu unkontrolliertem Wachstum führt. In den letzten Jahren gab es mehrere Studien mit BRAF-Inhibitoren. Ein Ergebnis dieser intensiven Grundlagenforschung ist das Medikament Zelboraf (Vemurafenib), das in Kürze auch in Österreich und Deutschland auf den Markt kommen wird. In den USA ist es bereits seit Mitte letzten Jahres zugelassen. „Das ist wirklich ein Licht am Ende des Tunnels“, meinte Prof. Hauschild. Voraussetzung für eine Behandlung ist das Vorliegen einer BRAF-V600E-Mutation. Zelboraf hemmt einige mutierte Formen des BRAF-Proteins, die bei rund der Hälfte aller Fälle von Melanomerkrankungen zu finden sind. 80 Prozent der Patient:innen, die mit dem Medikament behandelt werden, erleben einen Rückgang oder eine Stabilisierung der Erkrankung. Das belegte unter anderem die weltweite randomisierte, multizentrische Phase-III-Studie „BRIM 3“. Dabei wurde Zelboraf mit einer Dacarbazin-Chemotherapie, einer Standardtherapie, verglichen. An der Studie nahmen 675 Patienten mit nicht vorbehandelter BRAF-V600E-Mutation teil. Die guten Ergebnisse bei den mit Zelboraf behandelten Studienteilnehmer:innen führten zu einer breiten Diskussion über die gesetzlichen und ethischen Rahmenbedingungen einer solchen randomisierten Studie in den USA, bei der nach dem Zufallsprinzip Patient:innen für die Behandlung nach der konventionelle Methode und mit dem neuen Medikament ausgewählt wurden. In der New York Times wurde über zwei Cousins berichtet, die beide an dieser Studie teilgenommen haben, aber auf beide Patient:innengruppen aufgeteilt waren. (Link siehe unten)

Heilung in Zukunft möglich?
Trotz der guten Ergebnisse des Medikaments ging Prof. Hauschild ausführlich auch auf die Nebenwirkungen und Probleme ein. So können bei der der Therapie unter anderem Plattenepithelkarzinome der Haut auftreten. Außerdem ist der Effekt der Behandlung noch nicht dauerhaft und es kann zu Resistenzen kommen. „Daran wird durch die Kombination verschiedener Medikamente in Zukunft noch gearbeitet werden“, erläuterte Prof. Hauschild. „Ziel der Forschung muss es sein sinnvolle Kombinationen herauszufinden. Bis jetzt gibt es nur Medikamente, die das Leben verlängern können, aber auf Basis der neuen Erkenntnisse ist eine Heilung vielleicht einmal möglich. Derzeit muss man allerdings realistisch bleiben: Das Melanom im Spätstadium bleibt eine tödliche Erkrankung.“

(hof)

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23.01.2012

Mit Hilfe von Nanopartikeln Hörverlust therapieren

Durch das kürzlich beendete EU-Projekt „Nanoear“ konnten Nanopartikel entwickelt werden, die Medikamente gezielt in das Innenohr transportieren. Mit Hilfe der Erkenntnisse könnten in Zukunft Hörbeeinträchtigungen besser therapiert werden. Ein Team der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Anneliese Schrott-Fischer und Dr. Rudolf Glückert hat an dem Projekt mitgearbeitet. Die Tiroler Firma MED-EL fungierte als Firmenpartner.

In der Europäischen Union leben rund 44 Millionen Menschen mit einer Hörschädigung. Weltweit sind es annähernd 250 Millionen. Bis 2050 könnte die Anzahl der weltweit Betroffenen allerdings auf über 900 Millionen steigen, schätzt die WHO. Bisher sind viele Hörbeeinträchtigungen nicht therapierbar: Das Innenohr ist ein geschlossenes und schwer zugängliches Organ. „Schäden am Innenohr sind deshalb zur Zeit nur beschränkt therapierbar“, erklären Prof.in Anneliese Schrott-Fischer und Dr. Rudolf Glückert vom Forschungslabor für Innenohrbiologie der Innsbrucker HNO-Klinik. Durch die Zusammenarbeit von wissenschaftlichen und industriellen Partnern aus elf verschiedenen Ländern in dem Projekt „Nanoear“ konnten nun aber Nanopartikel entwickelt werden, die als Träger für Medikamente oder therapeutische DNA dienen. Diese können also gezielt an bestimmte Zellen ins Innenohr transportiert und dort freigesetzt werden. „Verwendet werden dafür Nanopartikel der dritten Generation, die in der Lage sind, verschiedene Moleküle aufzunehmen“, erklärt Prof.in Schrott-Fischer. „Noch sind die Partikel allerdings in einem Stadium, in dem sie nicht an Patient:innen angewendet werden können. Aber mit dem Projekt haben wir den Grundstock dafür gelegt, dass die Partikel weiterentwickelt und auch in der Praxis eingesetzt werden können.“ Es gibt daher die Hoffnung, mit Hilfe der Nanopartikel eine ganze Bandbreite von vielversprechenden neuen Therapiemöglichkeiten für die Behandlung von Hörbeeinträchtigungen zu entwickeln.

Invitro-Modell aus Innsbruck
An dem Projekt „Nanoear“ haben insgesamt 14 Universitäten und zehn Firmen aus elf verschiedenen Ländern gearbeitet. Koordiniert wurde die Forschungsarbeit von der Universität Tampere in Finnland. Das von der EU finanzierte Projekt hatte ein Volumen von 10,5 Millionen Euro. Vom Forschungslabor für Innenohrbiologie in Innsbruck waren Dr. Rudolf Glückert, Mag. Christian Pritz, Dr. József Dudás, Dr. Soumen Roy und BMA Mario Bitsche unter der Leitung von Prof.in Schrott-Fischer an dem Projekt beteiligt. „Unser Beitrag war vor allem die Entwicklung eines Invitro-Modells, mit dem die entwickelten Nanopartikel an Zellen und Organkulturen getestet werden konnten“, sagt die Teamleiterin. Dadurch konnte die Auswirkung der Partikel auf das lebende Gewebe erforscht werden.

MED-EL: Applikationsinstrument für Nanopartikel entwickelt
Auch das Tiroler Unternehmen MED-EL, eines der technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet implantierbarer Hörlösungen, war an dem Projekt Nanoear beteiligt. „Auf der Suche nach innovativen und anspruchsvollen Hörlösungen stellt die Kombination von pharmazeutischen Anwendungen und Neurostimulationstechnologie eine vielversprechende Zukunft dar“, erklärt Teamleiter Dipl.-Ing. Roland Hessler. „Eine Reihe von Applikationsinstrumenten für Nanopartikel wurden von MED-EL im Rahmen des Nanoear-Projektes erfolgreich entwickelt und patentiert, darunter innovative Konzepte zur Wirkstoffapplikation über die Elektrode des Cochlea-Implantates.“

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24.01.2012

Zwei Forschungspreise für die Innsbrucker Zahnmedizin

Dr.in Ulrike Beier und Dr.in Doris Burtscher, zwei Medizinerinnen der Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung (Direktorin Univ-Prof.in Ingrid Grunert) wurden kürzlich für ihre rezenten wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Forschungspreis „Vollkeramik 2011“ bzw. mit dem Posterpreis der European Prosthodontic Association (EPA) ausgezeichnet und unterstreichen damit die wissenschaftliche Qualität der Innsbrucker Zahnmedizin.

Der Ersatz fehlender Zahnstrukturen durch labortechnisch hergestellte hochwertige Keramikschalen, Inlays, Onlays oder Kronen sowie die Herstellung Prothesen im zahnlosen Kiefer mit und ohne Implantaten stellen zwei Kernkompetenzen der Innsbrucker Zahnmedizin dar und bilden zugleich die Arbeitsschwerpunkte von OÄin Dr.in Ulrike Beier und Dr.in Doris Burtscher.

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25.01.2012

Bisher unbekannte Immunzelle gibt neue Hoffnung im Kampf gegen Sepsis

Einem Forschungsteam der Harvard Medical School in Boston (USA) und der Medizinischen Universität Innsbruck gelang kürzlich die Entdeckung einer bisher unbekannten Immunzelle, die vielversprechende Therapieoptionen bei Sepsis, einer lebensbedrohlichen Immunreaktion, erwarten lässt. Die neuen Erkenntnisse wurden im renommierten Fachjournal „Science“ publiziert.

Als komplexe, überschießende Entzündungsreaktion des Organismus auf eine Infektion gilt die Sepsis bis heute als immunologisches Rätsel. Das klinische Bild der Sepsis resultiert einerseits aus einer Unfähigkeit des Immunsystems, die Infektion zu kontrollieren und zum anderen aus den durch die Abwehrzellen verursachten Schäden vor allem an Blutgefäßen. „Heutzutage gilt es als therapeutisches Ziel, die Balance zwischen Infektions- und Inflammationskontrolle zu halten“, weiß  Priv.-Doz. Igor Theurl aus dem Labor für Molekulare Infektiologie und Immunologie (Leitung Univ.-Prof. Günter Weiss) an der Inneren Medizin I, der zur Zeit für einen Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School in Boston weilt, wo die neue relevante Rolle der B-Zelle in der Koordination der Immunantwort im Labor von Prof. Filip Swirski entlarvt wurde.

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25.01.2012

Nachruf em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr.h.c. Dr.h.c. Helmut Wachter

Innsbruck, 24.01.2012: Mit großer Anteilnahme trauert die Medizinische Universität Innsbruck um em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr.h.c. Dr.h.c. Helmut Wachter. Als langjähriger Vorstand des Instituts für Medizinische Chemie und Biochemie an der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck erwarb sich der weltweit renommierte Experte große Verdienste in Forschung und Lehre.

„Wir trauern zutiefst um einen äußerst engagierten Biochemiker und Lehrer, mit einem weltweit ausgezeichneten Ruf als Wissenschaftler und Förderer“, so Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs stellvertretend für die große Anteilnahme sämtlicher Mitarbeiter:innen. em.o.Univ.-Prof. Mag.pharm. Dr.phil. Dr.rer.nat.h.c. Dr.med.h.c. Helmut Wachter leitete das Institut für Medizinische Chemie und Biochemie über mehrere Funktionsperioden und verschaffte seinem Fachgebiet wie auch seiner Wirkungsstätte durch exzellente Forschung, Lehrtätigkeit und Publikationen internationale Geltung.

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26.01.2012

Allergie oder Unverträglichkeit? Das Immunsystem auf Abwegen

Rund 1,6 Millionen Österreicher leiden an Allergien. Die Anzahl der Betroffenen nimmt kontinuierlich zu. Im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin für Land und Leute“ hielt Univ.-Prof. Dr. Matthias Schmuth, Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie der Medizinischen Universität Innsbruck, einen Vortrag zu diesem aktuellen Thema in Wenns. Im Freizeitzentrum nutzen zahlreiche Zuhörer:innen die Gelegenheit, Fragen an den renommierten Mediziner zu stellen.

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26.01.2012

Schonende Herzkatheteruntersuchung über das Handgelenk

Um Herzkranzgefäße und eventuelle Verengungen sichtbar und behandelbar zu machen, wird bei Patient:innen mit Herzinfarkt oder Angina Pectoris eine Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) durchgeführt. OA Univ.-Doz. Bernhard Metzler, Leiter der Herzintensivstation der Kardiologie Innsbruck, führte diese, üblicherweise über die Leiste gemachte Untersuchung kürzlich bereits zum 200. Mal über die Handgelenksarterie durch.

Im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung wird eine Arterie – meist die Leistenarterie – in örtlicher Betäubung punktiert, um in der Folge eine dünne Sonde (Herzkatheter) zum Herzen führen zu können. Über diesen Katheter können die Herzkranzgefäße mithilfe eines Kontrastmittels unter Röntgendurchleuchtung sichtbar gemacht werden. Es gehört zur gängigen Praxis, diese Methode über die Leiste durchzuführen – mit der Konsequenz, dass die Patient:innen nach dem Eingriff sechs bis zwölf Stunden mit einem Druckverband liegen müssen. Neben den Unannehmlichkeiten, die eine mehrstündige, strenge Bettruhe mit sich bringt, kann es vor allem bei deutlich übergewichtigen Patient:innen zu Hämatomen an der Punktionstelle kommen. Auch bei Patient:innen mit schwerwiegenden Gefäßverkalkungen bzw. -verschlüssen kommt der Zugang über die Leistenarterie nicht in Frage. Besonders für diese beiden Patientengruppen ist die Technik über die Arteria radialis sehr vorteilhaft.

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01.02.2012

Welt-Krebs-Tag: Wie verändert sich die Onkologie?

Jährlich erkranken rund 40.000 Österreicher:innen an Krebs und ihre Zahl wird immer größer. Seit 1983 hat die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen um rund 20 Prozent zugenommen. Aufgrund dieser Entwicklung und infolge intensiver internationaler Forschungstätigkeiten in den letzten Jahren wandelt sich die Onkologie – auch an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Titelbild: Eine Brustkrebszelle (gelb) unter dem Elektronenmikroskop. (Foto: Prof. K. Pfaller, Sektion für Histologie und Embryologie)

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06.02.2012

Wissenschaft und Wirtschaft in Tirol bewerben sich um gemeinsames Altersforschungsprojekt

Die meisten Menschen sehen dem Altwerden mit Sorge entgegen, auch wenn der letzte Lebensabschnitt noch sehr erfüllend sein kann. Damit immer mehr Menschen körperlich und seelisch gesund altern, müssen heute schon die gesellschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Deshalb macht Tirol die Altersforschung zu einem thematischen Schwerpunkt in Wissenschaft, Wirtschaft, Gesundheits- und Versorgungssystemen.

Derzeit formieren sich Firmen und Forscher:innen, um ein gemeinsames Projekt zum Altern des Gefäßsystems auf den Weg zu bringen. Unter dem Namen VASCage – Research Center on Vascular Aging wird sich ein Tiroler Konsortium Ende März um ein K-Projekt bewerben. Dazu trafen sich vergangenen Freitag alle Beteiligten im Beisein von Vertretern der Landesregierung im Landhaus, um gemeinsam den Endspurt im Rennen um die Genehmigung anzutreten.

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07.02.2012

Harmonisierung in der Medizinausbildung

Im Rahmen des Curriculumstages der Medizinischen Universität Innsbruck fand Ende Januar eine Diskussion zur Harmonisierung der Medizinausbildung statt. Über Maßnahmen zur Änderung der post- und praegraduellen Ausrichtung diskutierten Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, der Präsident der Tiroler Ärztekammer, Dr. Artur Wechselberger, die Ärztliche Direktorin der TILAK, Dr. Alexandra Kofler und Phillip Renz (Medizin-ÖH).

In seinem Anfangsstatement betonte der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck wie wichtig eine Harmonisierung der Medizinausbildung ist, um die Mobilität der Studierenden zu verbessern. „Wir brauchen eine Abstimmung der Curricula innerhalb Österreichs, aber auch innerhalb der EU, um es Studierenden zu ermöglichen zu wechseln“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs. „Mit Vizerektor Norbert Mutz hat die Medizinische Universität Innsbruck diese Diskussion in Österreich vorangetrieben. Das in Innsbruck bereits eingeführte Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) im 6. Studienjahr wird ab dem Studienjahr 2014/15 mit Wien und Graz abgestimmt österreichweit durchgeführt werden. Auch das Innsbrucker Modell der Lehrkrankenhäuser und -abteilungen, die regelmäßig evaluiert werden, um die Qualität der Lehre zu sichern, macht Schule.“ Das von Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz eingeführte KPJ wurde auch von Landesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg gelobt. „Die Verzahnung in die Praxis über das KPJ funktioniert sehr gut. Wir haben hier auch die Möglichkeit, dass Absolvent:innen durch ihre Tätigkeit in heimischen Praxen und Krankenhäusern in Tirol bleiben.“ Der Gesundheits- und Wissenschaftslandesrat hob auch die Bedeutung von Lehrpraxen in ländlichen Gegenden hervor. „Es muss uns gelingen, junge Ärztinnen und Ärzte aufs Land zu bringen.“

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08.02.2012

Erster Thesis-Day des Studiengangs Clinical PhD

Am letzten Tag des Wintersemesters 2011/2012 fand der erste „Thesis-Day“ des neuen Clinical PhD-Studiengangs der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Erstmals präsentierten die Studierenden ihre Projekte einer breiteren Öffentlichkeit. Insgesamt haben 12 Ärzt:innen im Wintersemester 2011/2012 mit dem berufsbegleitenden Doktoratsstudiengang begonnen, der in dieser Art einzigartig in Österreich ist.

Der berufsbegleitende Clinical PhD-Studiengang soll es Absolvent:innen des Diplomstudienganges Human- oder Zahnmedizin ermöglichen, ihre wissenschaftliche und damit auch akademische Karriere fortzusetzen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des seit Herbst 2011 neuen Doktoratsstudienganges an der Medizinischen Universität Innsbruck ist es, das ein Großteil der Studierenden das Clinical PhD berufsbegleitend absolviert. Derzeit werden vier Programme angeboten: Applied Morphology & Regeneration (AMR), Clinical Cancer Research (CCR), Clinical Neurosciences (CNS) und Emergency & Intensive Care Medicine (ICE). Bereits Anfang Jänner 2012 hatte es erste Feedbackgespräche der Studierenden und der Koordinationsgruppe Clinical PhD gegeben. „Wir wissen daher, dass es unter unseren Studierenden eine sehr positive und engagierte Atmosphäre der gegenseitigen Anerkennung gibt“, erklärt ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, Studiengangsleiter. „Unsere Studierenden sind ja auch keine Studierenden im klassischen Sinn, sondern Akademiker:innen, die eine vertiefte Ausbildung für eine zukünftige wissenschaftliche Karriere machen.“

Immer am letzten Tag des Semesters findet ein so genannter „Thesis Day“ statt. 12 Studierende nutzten den 3. Februar 2012 um ihre Projekte einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und zur Diskussion zu stellen. Für den Studiengangsleiter Prof. Berger hat der Tag allerdings eine darüber hinausgehende Bedeutung, er sieht ihn auch als „Fest für die Studierenden“. „Es ist ein Tag der Anerkennung ihrer Leistungen und der ihrer Projektbetreuer:innen und ingesamt ein Zeichen der Identität innerhalb des Clinical PhD.“ Der nächste „Thesis-Day“ findet am Freitag, den 6. Juli statt.

Folgende Projektpräsentationen fanden statt:
• Frajo-­Apor, Bernadette: Emotional intelligence in schizophrenia and bipolar disorder: a comparison between patients, their siblings and healthy controls
• Hasslacher, Julia: Secretoneurin as a marker of hypoxic brain injury
• Müller, Christoph: Brain magnetic resonance Imaging at 3.0 Tesla in neurodegenerative Parkinsonism – a pilot study
• Rauch, Anna Sophia: OPTIMISE -­ optimization of treatment and management of schizophrenia in Europe
• Schiefecker, Alois: Mul1modal neuromonitoring including cor1cal spreading depressions in patients with severe head injury
• Pinter, Bernadette: Clinical predictors of impaired gait and balance in Parkinson’s disease
• Reiter, Eva: Imaging correlates of impaired gait and balance in Parkinson’s disease
• Verstappen, Ralph: ECM and integrin-dependent control of human ADSC physiology – PART 1
• Morandi, Evi: ECM and integrin-­dependent control of human ADSC physiology -­ PART 2
• Seeber, Andreas: Prädiktive Bedeutung von löslichem EpCAM in Tumorpatienten mit Aszites
• Wasle, Ines: Targeting of human tumor stem cells
• Zwierzina, Marit: Age dependend adipose tissue structure and stem cell distribution in different subcutaneous regions

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13.02.2012

Outcome nach Schlaganfall: auch eine Sache des Alters

Bei der Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft (ÖGSF) Ende Jänner in Innsbruck stand neben der Relevanz des Zeitfaktors in der Akut-Behandlung des Schlaganfalls auch das Thema „Juveniler Schlaganfall“ im Mittelpunkt. Für seine Forschungsarbeit zum Outcome jüngerer Schlaganfallpatient:innen wurde Dr. Michael Knoflach von der Univ.-Klinik für Neurologie im Rahmen des Kongresses mit dem von Bayer Austria GesmbH gesponserten Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

Jährlich ereignen sich in Österreich rund 25.000 Schlaganfälle. Von dieser „Alterserkrankung“ sind aber auch immer mehr jüngere Menschen betroffen. „Immerhin 10 Prozent aller Schlaganfälle passieren vor dem 50. Lebensjahr“, weiß Dr. Michael Knoflach, der an der Innsbrucker Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) mit der Akutversorgung von Schlaganfallpatient:innen betraut ist. In einer aktuellen Studie hat Dr. Knoflach nun die Charakteristika  des juvenilen Schlaganfalls genauer unter die Lupe genommen. Man interessierte sich im Besonderen dafür, ob sich Parameter des ischämischen Schlaganfalls, wie Risikoprofil, Ursachen, Lokalisation, Schweregrad und dergleichen  mit zunehmendem Alter ändern. „In der klinischen Routine erhält man den Eindruck, dass jungere Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall bessere Rehabilitationsergebnisse haben als ältere Patient:innen“, erklärt Dr. Knoflach, dem es in der Studie um die Beantwortung von Fragen ging, wie: Liegt das an der Plastizität des Gehirns? Haben jüngere Betroffene einfach weniger Begleiterkrankungen, sind sie besser behandelbar oder erleiden sie einfach leichtere Schlaganfälle?

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14.02.2012

Medizin für Land und Leute: Alkohol – Warnsignale beachten

Für viele Österreicher:innen ist der Konsum von Alkohol kein Genuss, sondern ein schwerwiegendes Problem: Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten Suchterkrankungen. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker, Leiter der Univ.-Klinik für Biologische Psychiatrie, referierte über das Thema „Alkohol – Genussmittel oder Problem“ in Pfaffenhofen. Er erklärte dem interessierten Publikum, wie Angehörige erkennen können, ob ein Verwandter oder Bekannter ein Alkoholproblem hat.

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15.02.2012

Rektor Lochs: Erfolgreiche Verhandlung mit Minister Töchterle

Konstruktives Gespräch im Ministerium – Weichen für ein ausgeglichenes Budget der MUI 2012 gestellt

Bei einem Gespräch zwischen Wissenschafts- und Forschungsminister Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, dem Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, und der Unirats-Vorsitzenden Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Fischer wurden die Weichen für ein ausgeglichenes Budget der Medizinischen Universität Innsbruck im Jahr 2012 gestellt. Ergebnis des konstruktiven Gesprächs im Wissenschaftsministerium ist ein Maßnahmenpaket, das die aktuelle finanzielle Situation im Wesentlichen bereinigt und auch Schritte zur künftigen Stabilisierung enthält.

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20.02.2012

Bridge-Projekt „VocOnCell“: Zukunftsweisende Forschungsarbeit der Medizinischen Universität Innsbruck und EGGER Österreich

Menschen sind ständig von flüchtigen organischen Stoffen umgeben. Jedes Material ist eine Quelle solcher flüchtigen organischen Verbindung (VOCs). Die Auswirkungen auf den Organismus müssen allerdings noch weiter erforscht werden. Anfang Januar startete dazu ein zukunftsweisendes Projekt der Arbeitsgruppe des Biozentrums Innsbruck „Nutritional Biochemistry Nutrigenomics“ und EGGER Österreich. In den kommenden drei Jahren soll eine molekulare Wirk- und Risikobewertung von VOCs erfolgen.

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21.02.2012

EMQN tagt in Innsbruck: Wie zuverlässig sind Gentests?

Am 20. und 21. Februar 2012 trafen sich über 80 Expert:innen des Europäischen Netzwerks für Qualität in der Molekulargenetik (EMQN) in Innsbruck. Die Frage nach der Qualität von genetischen Analysen und deren Ergebnissen bewegt sich im Spannungsraum zwischen technischem Fortschritt und medizinischer Verantwortlichkeit. Die Etablierung diagnostischer Standards für die Indikation, Analyse und Interpretationvon Gentests wird konkret erarbeitet.

Zehn Jahre nach Abschluss des Humangenomprojektes, das heute die nahezu vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbguts ermöglicht, bietet der Fortschritt auf molekularer Ebene völlig neue Optionen und Möglichkeiten für die Diagnose, Therapie und Prävention von genetischen Krankheiten. Die enormen Entwicklungen im Bereich der Genomics-Technologien und die Ausbreitung von direct-to-consumer-Gentests stellen aber auch traditionelle Qualitätsmanagementmodelle vor neue Herausforderungen.
Vor diesem Hintergrund stellen sich u.a. folgende Fragen:
Inwieweit sind genetischen Untersuchungen „anders“ als andere medizinische Analysen?
Wo liegen die Potentiale der Humangenetik und welche Ansprüche sind an die Qualität von Tests und genetischer Beratung zu richten?
Wie sieht die klinische Praxis aus?Wie gut wissen wir heute, was ein genetischer Befund bedeutet?
Wie sehr kann man sich auf die Ergebnisse der Untersuchungen verlassen?
Wie kann die Qualität sichergestellt werden?
Welche Risiken bestehen bei Gentests, die im Internet bestellt werden?

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22.02.2012

Top-Mediziner für Kinderklinik Innsbruck: Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke übernimmt Leitung

Für die Leitung des „Department Kinder- und Jugendheilkunde“ der Universitätsklinik Innsbruck konnte Prof. Gerhard Gaedicke gewonnen werden. Der langjährige Leiter der Pädiatrie an der renommierten „Charité – Universitätsmedizin“ in Berlin ist europaweit einer der anerkanntesten Experten im Bereich der Kinderheilkunde. Seine fachliche Qualifikation wie auch seine jahrzehntelange Führungserfahrung machen Prof. Gaedicke zu einem idealen Kandidaten.

Obwohl erfahrene Führungspersonen im Bereich der Pädiatrie relativ rar sind, haben sich innerhalb kürzester Zeit neun hochkarätige Persönlichkeiten für diese Position beworben. Für Rektor Univ.-Prof. Herbert Lochs ein klares Indiz dafür, dass die Innsbrucker Kinderklinik in medizinischen Fachkreisen wesentlich besser angesehen wird, als der derzeitige Ruf in der Öffentlichkeit vermuten lässt. Mit Prof. Gerhard Gaedicke fiel die Wahl auf einen europaweit anerkannten Experten im Bereich der Kinderheilkunde. Seine hohe Fachkompetenz und seine jahrzehntelange Führungserfahrung prädestinieren den erfahrenen Mediziner für diese anspruchsvolle Aufgabe. Rektor Lochs: „Die sehr positiven nationalen und internationalen Reaktionen auf die Bestellung bestärken uns in unserer Entscheidung.“

Ideale Besetzung für den Prozess der Neustrukturierung
Wenn Prof. Gaedicke am 19. März den Posten des Direktors der Kinderklinik in Innsbruck übernimmt, betritt er dabei in zweifachem Sinne kein Neuland. So ist der Mediziner mit der Situation vor Ort bestens vertraut, gilt er doch als einer der Architekten der neuen Struktur an der Klinik. „Wir haben ihn damals zu Rate gezogen, weil er als langjähriger Chef der Allgemeinen Pädiatrie an der Charité in Berlin (1993 – 2009) für die Fusion der West- und Ostberliner Universitätskinderkliniken zum gemeinsamen „Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin“ verantwortlich zeichnete“, erklärt Univ.-Prof. Lochs. Auch dadurch bringt der Mediziner alle Voraussetzungen mit, um die Kinderklinik in Innsbruck nachhaltig positiv zu entwickeln und zu positionieren.

Auch am Landeskrankenhaus (LKH) Innsbruck zeigt man sich hochzufrieden mit der Personalentscheidung. „Ich freue mich, dass wir Prof. Gaedicke gewinnen konnten. Auf Grund seiner Vorkenntnisse benötigt er kaum Einarbeitungszeit. Er hat meine volle Unterstützung“ betont die Ärztliche Direktorin Dr.in Alexandra Kofler.

Signal für Aufbruch und Neubeginn
Persönlich zeichnet sich Prof. Gaedicke nicht zuletzt durch hohe soziale Kompetenz aus, wie sich an seiner Beliebtheit bei den bisherigen Mitarbeiter:innen, den jungen Patient:innen und deren Eltern zeigt. Zudem ist er eine starke Führungspersönlichkeit, was der Kinderklinik im Sinne eines stabilisierenden Faktors und zugleich engagierter Erneuerung zugutekommen wird. „Wir setzen diesbezüglich in Professor Gaedicke vollstes Vertrauen und verstehen die Neubesetzung auch als Signal für Aufbruch und Neubeginn“, wie Mag. Andreas Steiner, Vorstandsdirektor der Tilak, unterstreicht und den neuen Direktor nicht nur als Gewinn für die Kinderklinik, sondern im Sinne einer hochqualitativen pädiatrischen Versorgung auch als Gewinn für die Tiroler Bevölkerung sieht. Eine Weichenstellung in diesem Zusammenhang ist die neue inhaltlich-strategische Ausrichtung des „Department Kinder- und Jugendheilkunde“, die Prof. Gaedicke nach einer Einarbeitungszeit bei einer Pressekonferenz vorstellen möchte.
 
International anerkannter Experte
Der gebürtige Österreicher Gerhard Gaedicke wuchs in Hamburg auf, wo er auch sein Medizinstudium absolvierte und 1970 promovierte. Er war u. a. Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin Göttingen, bevor er 1978 die Facharzttätigkeit an der Universitätskinderklinik Ulm aufnahm und dort schließlich bis 1991 als leitender Oberarzt fungierte. Mit Übernahme des Lehrstuhls für Kinderheilkunde an der Charité 1993 verantwortete Gaedicke als Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie u. a. den Aufbau der Forschungsstruktur und engagierte sich für den Reformstudiengang Medizin. Prof. Gaedicke pflegte internationale Forschungskooperationen, insbesondere in die USA, ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften, so auch der „European Paediatric Association“, und des UNICEF-Kommitees Deutschland. Etliche Schwerpunkte, darunter die Pädiatrische Hämatologie u. Onkologie, Pädiatrische Intensivmedizin sowie Medizinische Ausbildungsforschung bezeugen ebenso vielfältige wie hohe Fachkompetenz.

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23.02.2012

IPOKRaTES-Seminar: Professoren aus Harvard zu Gast in Innsbruck

Lernen statt Urlaub: 16 Medizinstudierende nutzten die Semesterferien zur Fortbildung und besuchten Mitte Februar das Kleingruppenseminar ‚Internal Medicine meets Psychiatry‘. Die Gastprofessoren Daniel P. Asnes und Christopher S. Peckins des einwöchigen IPOKRaTES Seminars kamen von der Harvard Medical School. Organisiert hatten die Fortbildung sechs Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck.

Vom 6.-10-Februar 2012 fand in Innsbruck das IPOKRaTES-Seminar mit dem Titel „Internal Medicine meets Psychiatry – one week of intensive bedside-teaching and interactive case-discussions“ statt. Eine Gruppe von sechs Studierenden hatte das Kleingruppenseminar ehrenamtlich organisiert. Als Gastprofessoren konnten sie zwei Lehrende der Harvard Medical School gewinnen: Daniel P. Asnes ist Facharzt für Innere Medizin und Christopher S. Peckins ein renommierte Psychiater. Hostprofessoren waren Prof. Wolfgang Fleischhacker und Prof. Günther Konwalinka. Die Veranstaltung war als Bedside-Teaching-Seminar konzipiert. Die Studierenden sollten also möglichst viel Zeit mit Patient:innen verbringen. Die Teilnehmer:innen wurden in Kleingruppen eingeteilt und haben dann mehrmals täglich in einem wechselnden Turnus selbst Patient:innen untersucht und anschließend mit den Gastprofessoren den jeweiligen Fall näher erläutert. Zusätzlich fand täglich ein Vortrag der Gastprofessoren sowie ein Vortrag von Professoren der Medizinischen Universität Innsbruck zu ausgewählten Themen aus der Schnittmenge zwischen Innerer Medizin und Psychiatrie statt. (Prof. G. Weiss, Dr. G.Wietzorrek, Prof. Ch. Pechlaner, Prof. S. Mechtcheriakov, Prof. M. Rettenbacher)

Effektive Art des Lernens
„Gespräche mit früheren Teilnehmer:innen und Professor:innen zeigen immer wieder, dass IPOKRaTES-Seminare wichtige Inputs liefern können, die den Teilnehmer:innen in späteren Phasen ihrer Ausbildung nützlich sind. Das Kernkonzept des Seminars besteht im Zusammentreffen von motivierten Studierenden und Lehrenden, die die Möglichkeit für Wissensaustausch und das Entstehen von neuen Kontakten und Ideen umsetzen wollen“, erklärte Lukas Kofler, einer der Organisatoren und Student der Medizinischen Universität Innsbruck. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies eine Art des ‚Lernens‘ ist, die nicht nur sehr effektiv, sondern auch abwechslungsreich ist und Möglichkeiten eröffnet, die im normalen Unibetrieb seltener ist. Das Feedback der Studierenden, die für das Seminar eine Woche ihrer Semesterferien verwendet haben war dementsprechend positiv. Wir waren durchgehend beschäftigt, aber es war wirklich ausgezeichnet.“ Auch die beiden Gastprofessoren waren sehr zufrieden. „Die Studierenden hier sind wirklich sehr motiviert“, erklärten die beiden Gastprofessoren von der Harvard-Medical School.

Organisator:innen des Seminars:
Daniel Hockl, Barbara Larcher, Irineusz Klosowski, Katharina Kogelnig, Julia König, Lukas Kofler

Sponsoren:
Hypo Tirol Bank, Verein Allergieplattform Tirol e.V., ÖH Medizin, Janssen-Cilag Pharma, Unterstützung und Hilfe: Medizinische Universität Innsbruck

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24.02.2012

Neues Bachelor-Studium Molekulare Medizin: Erstes Semester erfolgreich beendet

Seit Herbst 2011 ist es möglich, „Molekulare Medizin“ in Österreich zu studieren. Das erste Semester des Bachelorstudiums ging an der Medizinischen Universität Innsbruck jetzt zu Ende. 25 Studierende absolvieren derzeit das Bologna konforme Studium. Studiengangsleiter Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, Direktor der Sektion für Molekularbiologie, ist mit dem Ablauf bisher zufrieden. Erfahrungen aus Deutschland zeigen, dass die Absolvent:innen sehr gute Jobchancen haben.

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28.02.2012

Bundesverdienstkreuz für em.Univ.-Prof. Walter Schmidt

Dem Histologen em.Univ.-Prof. Walter Schmidt, von 1973 bis 1991 Vorstand des Instituts für Histologie und Embryologie der Universität Innsbruck, wurde kürzlich das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Prof. Schmidt, ein gebürtiger Würzburger, wurde im Jahr 1973 als Vorstand des Instituts für Histologie und Embryologie der Universität Innsbruck berufen, nachdem er vorher außerplanmäßiger Professor für Histologie und experimentelle Biologie an der Universität München, dann Inhaber des ordentlichen Lehrstuhls für Anatomie an der Universität Frankfurt war. Er emeritierte in Innsbruck im Jahr 1991. In der Forschung fokussierte Prof. Schmidt auf den intrazellulären Stofftransport und transmembrane Transportprozesse sowie auf den fruchtwassergebundenen Stofftransport. Mit dem Bundesverdienstkreuz wurden dessen Verdienste um die Zusammenarbeit Deutschland und Österreich gewürdigt, wie auch seine Aktivitäten auf den Gebieten der Kunst und Kultur. Als ruhige, ausgeglichene und kunstliebende Persönlichkeit war Prof. Schmidt wesentlich für ein gutes Verhältnis zwischen Kolleg:innen aus der Bundesrepublik Deutschland und Österreich verantwortlich.

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28.02.2012

Seltener Heilpilz bringt Disziplinen unter einen Hut

Ein ungewöhnlicher Schwammerlfund war Ausgangspunkt einer zukunftsweisenden Kooperation zwischen Forschenden der Leopold-Franzens und der Medizinischen Universität Innsbruck: Der seltene Hericium coralloides wurde durch die Kombination mehrerer bildgebender Verfahren bis ins letzte Detail charakterisiert, seine Untersuchung könnte auch die Tumorforschung weiterbringen.

 Beim Schwammerlsuchen hat die Familie Pallua vor einigen Jahren einen etwas skurril aussehenden Pilz entdeckt. Wie sich schon bald herausstellte, handelte es sich dabei um Hericium coralloides, den äußerst seltenen Verwandten eines in der Traditionellen Chinesischen Medizin aufgrund seiner vielfältigen Wirksamkeit häufig verwendeten Heilpilzes aus der Gattung der „Stachelbärte“. Damals noch Biologiestudent, machte es sich MMag. Dr. Johannes D. Pallua zur Aufgabe, den seltenen Pilz näher zu charakterisieren. Aus diesem Vorhaben entstand eine nachhaltige Kooperation mit Kollegen unterschiedlichster Disziplinen, in deren Rahmen der vielversprechende Pilz mithilfe von fünf verschiedenen bildgebenden Verfahren charakterisiert wurde. Jedes dieser Verfahren lieferte andere Informationen über dessen morphologische und biochemische Beschaffenheit. „Pilze der Gattung Hericium gelten als medizinisch höchst relevant. Sie wirken unter anderem antimikrobiell und lipidsenkend und hemmen das Wachstum von Tumoren, weshalb sie in den letzten Jahren mehr und mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt sind“, streicht Johannes Pallua nur einige positive Eigenschaften der vielversprechenden Schwammerl-Art hervor. Allerdings fehlen insbesondere über Hericium coralloides, aber auch über andere Vertreter der Gattung, noch detaillierte Informationen, um sie in Prophylaxe und Therapie einsetzen zu können.

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29.02.2012

Zoran Culig ist neuer Präsident der Europäischen Sektion für Urologische Forschung (ESUR)

Der renommierte Molekular-Pathologe und Prostatakarzinomforscher an der Medizinischen Universität Innsbruck, ao.Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig, wurde vergangenes Wochenende in Paris zum Präsidenten der Europäischen Sektion für Urologische Forschung (ESUR) gewählt. Damit erfährt der urologische Forschungsstandort Innsbruck eine weitere eindrucksvolle Bestätigung.

Als Sektion der Europäischen Organisation für Urologie (EAU) ist die ESUR für die Entwicklung und Förderung der urologischen Grundlagen- wie auch der klinisch relevanten Forschung in Europa verantwortlich. Die Wahl von ao.Univ.-Prof. Zoran Culig zum Präsidenten der international tätigen Gesellschaft fußt nicht zuletzt auf dem Renommee der in Innsbruck erbrachten Forschungsleistungen zur Entstehung und Therapie des Prostatakarzinoms. Zusammenhänge zwischen chronischen Entzündungen und Prostatakrebs werden in Innsbruck unter anderem bereits seit zehn Jahren enträtselt. Das Team um Prof. Culig mit sieben Forscherinnen und Forschern im Durchschnittsalter von rund 30 Jahren gilt in diesem speziellen Forschungsbereich als eines der international renommiertesten.

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01.03.2012

Zukunftsperspektiven für die Medizinische Universität Innsbruck

Dank der Finanzierungsvereinbarung mit Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle können an der Medizinischen Universität Innsbruck nun strategische Weichenstellungen erfolgen. Konsequent werden die definierten Forschungsschwerpunkte wie etwa im Bereich der Onkologie, der Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie der Infektiologie, Immunologie Organ- und Gewebeersatz verfolgt.

 „Natürlich werden wir auch unseren Versorgungsauftrag gegenüber den Patient:innen weiter im vollen Umfang und in der gewohnten Qualität erfüllen“, betont Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck auf einer Pressekonferenz zum Thema Zukunftspersepktiven. Mit der Einigung Mitte Februar auf Bundesebene wurden die Weichen für ein ausgeglichenes Budget der Medizinischen Universität Innsbruck 2012 gestellt. Rund drei Viertel des prognostizierten Defizits können durch die Zinsen der von der Medizinischen Universität Innsbruck rückgestellten Finanzmittel zur Begleichung des Klinischen Mehraufwandes (KMA) gedeckt werden. Außerdem nutzt die Medizinische Universität Gelder für in der Vergangenheit noch nicht abgerufene, paktierte Geräte. Auch hierfür wurde von Seiten des Bundesministeriums die Freigabe erteilt. „Gerade angesichts der derzeit sehr restriktiven Mittelvergabe beim Bund ist dieses Verhandlungsergebnis positiv für die Medizinische Uni“, sagt Rektor Lochs. Das übrige Viertel soll durch gemeinsame Sparmaßnahmen des Rektorats und der Betriebsräte aufgebracht werden. In Zusammenarbeit mit der Leitung des Biozentrums wird derzeit ein Konzept zur Reduzierung der Betriebskosten im Jahr 2012 erarbeitet.

Gute Zukunftsperspektiven – Impuls für die Forschung
Durch das gesicherte Budget ist die uneingeschränkte Krankenversorgung der Tiroler Bevölkerung wie bisher sichergestellt. „Es wird zwar Einsparmaßnahmen geben, die sind aber nicht unmittelbar in der Krankenversorgung, der Lehre und der Forschung zu spüren,“ versichert Rektor Lochs. Durch die finanziellen Absicherungen konnten notwendige Neubesetzungen, wie etwa jene in der Neuroradiologie oder in der Pädiatrie rasch umgesetzt werden. Bereits in den Jahren 2010 und 2011 hat es trotz Sparmaßnahmen einige Neubesetzungen gegeben, wie in der Herzchirurgie, Neurochirurgie, Pathologie sowie in den Bereichen Hygiene und Zellgenetik. Diese Neubesetzungen dienen  der Forschung,  kommen aber letztendlich insbesondere den Patient:innen zugute. Die Anzahl der Stellen in der Patientenversorgung ist seit 2008 nicht nur praktisch unverändert geblieben, sondern es konnten sogar zehn neue Stellen geschaffen werden. Aufgrund des ausgeglichenen Budgets für 2012 wird es außerdem weder zu Kündigungen, noch zu strukturellen Einsparungen kommen.
Auch in der jetzt möglichen fristgerechten Inbetriebnahme des neuen Biozentrums sieht Rektor Lochs einen starken Impuls für die Universität. „Die Nutzung dieser neuen Räumlichkeiten stellt natürlich eine entscheidende Weichenstellung für die Forschung in unserem Haus dar. Unseren Mitarbeiter:innen steht nun eine hervorragende Infrastruktur zur Verfügung, die sich langfristig natürlich auch positiv auf die Forschungsergebnisse niederschlagen wird“, ist der Rektor überzeugt.
 
Weitere Entwicklungen
Durch eine engere Kooperation mit der Universität Innsbruck soll weiterer finanzieller Spielraum für die Zukunft geschaffen werden. Kooperationen mit der Universität Innsbruck könnten im Bereich der Verwaltung, Lehre und Forschung liegen. Bei der gemeinsamen Nutzung einer Bibliothek wurde eine engere Zusammenarbeit bereits umgesetzt. Außerdem haben bereits erste Gespräche zwischen der Tilak und der Medizinischen Universität Innsbruck zum Zusammenarbeitsvertrag stattgefunden. Rektor Lochs: „Nach den geleisteten Vorarbeiten von beiden Seiten denke ich, dass ein zeitnaher Abschluss möglich ist.“ Auch in der Frage des Klinischen Mehraufwandes zeichnet sich für Rektor Lochs eine Lösung ab: „Vergangene Woche hat es zwischen Bund und Land eine erste Verhandlungsrunde zum Klinischen Mehraufwand gegeben und alle Beteiligten sind optimistisch, dass es auch hier zu einer positiven Lösung kommt.“
Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle hat außerdem zugesagt, die Bedürfnisse der Medizinischen Universität Innsbruck bei den kommenden Leistungsvereinbarungen für den Zeitraum 2013 bis 2015 zu berücksichtigen, damit sich der Universitätsstandort Innsbruck weiter entwickeln und festigen kann. In der kommenden Leistungsvereinbarung sollen die Standorte Innsbruck und Graz gleich behandelt werden.
„Ich bin froh, dass wir für 2012 nun ein ausgeglichenes Budget haben und sich beim Klinischem Mehraufwand Lösungen abzeichnen“, sagt Rektor Lochs. „Es freut mich sehr, dass Minister Töchterle sich so klar zur Entwicklung und Festigung des universitären Medizinstandortes Innsbruck bekennt.“

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06.03.2012

Burnout – Die neue Volkskrankheit

Der bewegende Vortrag zum Thema „Burnout – die neue Volkskrankheit“ von Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Sperner-Unterweger lockte zahlreiche Osttioler in die Kegelstube Jessacher in Sillian. Ende Februar präsentierte die Expertin dort Fakten zu diesem spannenden Thema, was im Anschluss zu einer aufschlussreichen Diskussion führte.

„Burnout ist keine etablierte medizinische Diagnose, sondern ein Prozess, der sich über Jahre hin entwickelt und zu einer Reihe psychischer Krankheitsbilder, vor allem zu einer Depression, führen kann. Es kann jeden treffen“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Sperner-Unterweger. Besonders betroffen sind Berufsgruppen, die mit sehr viel Engagement und Motivation ihre tägliche Arbeit verrichten: „Nicht nur Führungskräfte, sondern jedes Arbeitsgebiet kann betroffen sein, zum Beispiel auch Angestellte im Sozialbereich“, so Prof.in Sperner-Unterweger.
Burnout kann in Stadien eingeteilt werden und äußert sich anfangs durch Erschöpfung und das Gefühl, ausgelaugt zu sein. Resultierend daraus entwickeln Betroffene einen Zynismus mit einer oft abwertenden Sicht der Dinge. Das bittere Ende der Entwicklung von Burnout ist eine komplette Ineffizienz – Menschen sind nicht mehr leistungsfähig und fühlen sich ausgebrannt.

Ursachen
Zu den Außenfaktoren für ein entstehendes Burnout zählen Überbelastung und Zeitdruck, fehlende soziale Unterstützung durch Vorgesetzte und Kolleg:innen sowie daraus reslutierende ständige Konflikte und Konfrontationen. Individuelle Faktoren bzw. Burnout-Ursachen betreffen Menschen mit sehr hohen Idealen, die den Wunsch hegen, erfolgreich oder sogar der oder die Beste zu sein, die sich nach Anerkennung und Wertschätzung sehnen oder auch unfähig sind, „Nein“ zu sagen. Burnout gefährdet sind außerdem Personen, die Angst haben, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen, die einen Verlust des Arbeitsplatzes befürchten oder die ein geringes Selbstwertgefühl und in Folge große Angst vor Versagen und Kritik plagt. Menschen, die schlecht mit Stress umgehen können bzw. stark stressanfällig sind, gelten als burnout-anfällige Menschen.

Burnout – Was tun?
“Soziale Hilfe anzunehmen ist der erste Schritt zur Heilung“, betont Prof.in Barbara Sperner-Unterweger. Außerdem, gilt es, drei große Themen zu überdenken: „Ich muss meine persönlichen Grenzen erkennen, meine Ziele überdenken und mir Maßnahmen zur Regeneration überlegen.“ Wichtig ist darüber hinaus, die akute Belastungssituation rasch zu beseitigen, bewusst Pausen einzuplanen und lernen „Nein zu sagen“. So kann ein Burnout, das als Risikofaktor für weitere Erkrankungsbilder wie Angsterkrankungen, depressive Erkrankungen und Abhängigkeitskrankheiten gilt, verhindert werden.

„Depressionen sind potenziell tödliche Erkrankungen. Bis zu 20 Prozent der Erkrankten sterben durch Selbstmord“, weist Prof.in Sperner-Unterweger auf die Gefahren dieser psychischen Erkrankung hin, die oft in Zusammenhang mit Burnout steht. Neben den Betroffen benötigen auch Angehörige von Burnoutpatient:innen und depressiven Menschen in dieser belastenden Situation Unterstützung von Fachleuten. Viele können sich diese Hilfe aber nicht leisten. „Die Politik ist gefordert, für funktionierende Strukturen, auch in den ländlichen Regionen zu sorgen“, wofür sich Forum Land und die Medizinische Universität Innsbruck stark machen werden.

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06.03.2012

“Sie will gar einen Doktorhut!” – Frauen in der Medizin

Anlässlich des Weltfrauentages veranschaulicht eine Ausstellung im Foyer des Medizinzentrums Anichstraße (MZA) den langen Weg der Frauen zum Beruf der Medizinerin. Die Lebenswege von neun Ärzt:innen, die es trotz aller Widerstände damals geschafft haben, in ihrem Beruf Fuß zu fassen, sollen anderen Frauen Mut machen. „Wir möchten jungen Medizinstudentinnen und Ärztinnen zeigen, was möglich ist“, sagt die Leiterin der Ausstellung ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner.

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07.03.2012

Medizinische Universität Innsbruck beruft zum Weltfrauentag Professorin für Neuroradiologie

Innsbruck, 07.03.2012: Seit Jahren werden an der Medizinischen Universität Innsbruck die Maßnahmen zur Frauenförderung nachhaltig forciert. Die Initiativen reichen von der geschlechterbezogenen Forschung und Lehre über verbesserte Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zur Steigerung der Karrierechancen durch gezielte Förderung, Mentoring oder die neuen Laufbahnstellen. Stimmig zum Weltfrauentag, wird auf die Professur für Neuroradiologie Prof.in Elke Gizewski berufen.

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07.03.2012

Internationale Woche des Gehirns: 12. bis 16. März 2012

In der EU ist jeder vierte Mensch von einer Erkrankung des Gehirns betroffen. Im März wird im Rahmen einer Aktionswoche auf diese Krankheitsbilder aufmerksam gemacht. Burnout, Stress, Schizophrenie sowie neurologische Infektionskrankheiten sind die Themen, die im Mittelpunkt der Veranstaltungen in Innsbruck stehen. Von Montag bis Donnerstag finden jeweils um 19.00 Uhr Vorträge statt.

Erkrankungen des Gehirns zählen zu den am weitesten verbreiteten Leiden. Jüngste Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation gehen davon aus, dass unter allen Ursachen für Belastungen durch Krankheiten („Burden of disease“) knapp 30 Prozent auf Erkrankungen des Gehirns zurückzuführen sind. Neben neurodegenerativen Erkrankungen wie z.B. die Alzheimer- oder die Parkinson-Krankheit kommen vor allem der Schlaganfall, die Schizophrenie, die Depression und Suchtkrankheiten häufig vor. Die volkswirtschaftlichen Folgekosten belaufen sich in Europa auf über 380 Milliarden Euro pro Jahr.
1999 hat die amerikanische „Dana – Alliance for the Brain“ die weltweit jährlich stattfindende „Woche des Gehirns“ (Brain Awareness Week) ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel ist es, Interesse an der Hirnforschung zu wecken. In Innsbruck organisieren Neurowissenschaftler:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Lars Klimaschewski und Univ.-Prof. Dr. Alois Saria, die Aktivitäten für eine breite Öffentlichkeit.

Veranstaltungswoche in Innsbruck
Interessierte erhalten bei freiem Eintritt einen Einblick in die Funktionsweise des Gehirns. „Warum fühlen sich viele Menschen ausgebrannt und gestresst?“ „Kann Stress krank machen?“ „Ist ein Suizid letzter Ausweg oder die Flucht vor dem Leben?“ Antworten auf diese und weitere Fragen geben Wissenschaftler:innen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die öffentlichen Vorträge finden von Montag bis Donnerstag jeweils um 19.00 Uhr statt.
„Für junge Menschen bietet die „Woche des Gehirn“ ein spezielles Programm, in dem Schulklassen die Möglichkeit haben, sich in die Welt des Gehirns einführen zu lassen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Lars Klimaschewski, Leiter der Division für Neuroanatomie. Renommierte Neurowissenschaftler:innen kommen dafür in die Schulklassen. 20 Schulen in ganz Tirol nutzen dieses Jahr das Angebot.

Infektionskrankheiten des Gehirns
Zu den im Rahmen der Vorträge thematisierten akuten Infektionskrankheiten des Gehirns gehört die eitrige Hirnhautentzündung, von der es in Österreich ca. 200 Fälle pro Jahr gibt. Auch FSME („Zeckenhirnhautentzündung“) ist eine solche Erkrankung, die in Österreich 2011 bei rund 113 Betroffenen aufgetreten ist. 23 davon kamen aus Tirol. „Obwohl diese Erkrankungen durch die weitgehend flächendeckende Einführung von Impfungen deutlich zurückgedrängt werden konnten, sind weltweit Infektionskrankheiten des Gehirns noch ganz wesentlich für eine hohe Sterblichkeit und neurologische Folgeschäden verantwortlich“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Erich Schmutzhard von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie. Pro Jahr sterben rund eine Millionen Menschen, vorwiegend Kinder, an zerebraler Malaria, rund 150.000 Menschen an einer Tuberkulose des Gehirns und 50.000 bis 100.000 an Tollwut.

Starke Zunahme von Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson
Die Anzahl von neurodegenerativen Erkrankungen nimmt aufgrund der demographischen Entwicklung in den Industrienationen ständig zu. „Für die Alzheimer- und Parkinson-Krankheit wird mit einer drei- bis vierfachen Zunahme der Zahl der Betroffenen bis zum Jahr 2040 gerechnet“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe, Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie in Innsbruck. „Neben der Weiterentwicklung effektiver Therapiestrategien gelten für die neurodegenerativen Erkrankungen vor allem die Früherkennung und die Entwicklung präventiver Therapien als wichtige Herausforderungen.“ Durch eine internationale Kooperation unter maßgeblicher Beteiligung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie ist es so gelungen, Risikomarker für die Parkinson-Krankheit bei älteren Menschen zu identifizieren.

Geistige Fitness erhalten
Nicht jeder Gedächtnisaussetzer ist ein Hinweis auf eine schwerwiegende neurodegenerative Erkrankung. Auch bei jungen Leuten kann es vorkommen, dass ihnen Namen entfallen oder sie vergessen wo sie ihr Auto abgestellt haben. Solche Gedächtnisstörungen können durch Stress, Schlafstörungen, rezeptpflichtige Arzneimittel sowie Depressionen bedingt sein. „Wenn wir älter werden, brauchen wir möglicherweise einfach länger, um neue Informationen zu speichern“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe. „Umso wichtiger ist es dann, sich gut zu konzentrieren. Betroffene sollten versuchen, Ablenkungen zu vermeiden und Störungen auf ein Minimum zu reduzieren, während sie neue Informationen aufnehmen.“
Etliche Langzeitstudien zeigen darüber hinaus, dass für die Gesundheit des Gehirns nicht nur die Veranlagung, sondern auch die Lebensweise entscheidend ist. Maßnahmen, die einer guten Herzgesundheit zuträglich sind, wie Sport und die Kontrolle des Gewichtes sowie der Cholesterin- und Blutzuckerwerte und Stressreduktion, tragen daher auch zur Gesundheit des Gehirns bei.

Angst und Depressionen: Öffentliche Wahrnehmung nimmt zu
Angst und Depression zählen in Europa zu den am häufigsten beobachteten psychischen Störungen. „Entgegen der üblichen Annahme nehmen diese Erkrankungen aber nicht wirklich zu, allenfalls werden sie häufiger diagnostiziert, vielleicht auch weil die öffentliche Wahrnehmung diesen Erkrankungen gegenüber deutlich größer geworden ist“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker, Direktor des Departments für Psychiatrie und Psychotherapie. Schizophrenie ist im Gegensatz zu den oben genannten eine eher seltene Erkrankung, die aber mit einem hohen persönlichen und sozialen Belastungsniveau verknüpft ist. „Bei früher Diagnose und Behandlung ist die Prognose günstig und viele Menschen können durchaus ein erfülltes Leben in unserer Gesellschaft führen.“ An der Univ.-Klinik für Psychiatrie in Innsbruck beschäftigen sich unterschiedliche Arbeitsgruppen mit modernen Behandlungsmöglichkeiten für schizophrene Menschen und tragen in Forschungsprojekten dazu bei, neue Medikamente zu entwickeln.

Wissenschaftskolleg erforscht in Innsbruck die Ursachen vieler Erkrankungen
Die kausalen Ursachen vieler Erkrankungen des Gehirns sind noch nicht genau bekannt. Es gibt zwar symptomatische Therapien, aber keine Heilung. Vor diesem Hintergrund ist die Forschungsarbeit im österreichweit einzigen Doktorats(PhD)-Kolleg im Bereich der Hirnforschung über die „Signalverarbeitung in Nervenzellen/Signal Processing in Neurons“ (SPIN) in Innsbruck von großer Bedeutung.  „Wir arbeiten daran, die komplexen molekularen und zellulären Prozesse im Gehirn zu verstehen“ erklärt Univ.-Prof. Dr. Georg Dechant, Leiter der „Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften“. Davon erhofft sich das Wissenschaftskolleg langfristig wichtige Erkenntnisse für die Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems.

Programm „Woche des Gehirns“ in Innsbruck:
Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei
Montag, 12. März: Infektionen des Nervensystems, Univ.-Prof. Erich Schmutzhard
Dienstag, 13. März, gr. Hörsaal Medizinzentrum Anichstraße: Burnout und Depressionen – die neue Volkskrankheit?, Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Sperner-Unterweger
Mittwoch, 14. März, gr. Hörsaal Chirurgie: Suizid: Letzter Ausweg oder Flucht vor dem Leben?, Ao. Univ.-Prof. Dr. Eberhard Deisenhammer
Donnerstag, 15. März, gr. Hörsaal Chirurgie: Schizophrenie – Fakten und Mythen, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker

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09.03.2012

Innsbrucker Forscherteam entdeckt neue angeborene Bindegewebskrankheit

Mit der Entdeckung von Mutationen im Gen FKBP14 ist es einer Forschergruppe aus der Innsbrucker Humangenetik und Neuropädiatrie gelungen, die Ursache für eine Variante des Ehlers-Danlos-Syndroms zu finden und damit eine neue Form dieser erblichen Bindegewebserkrankung zu definieren. Die neuen molekulargenetischen Erkenntnisse versprechen eine gezieltere Prognostizierbarkeit des Krankheitsverlaufs und damit bessere Therapie.

Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) stellt eine Gruppe von erblich bedingten Krankheiten des Bindegewebes dar, die sich, anknüpfend an das klinische Erscheinungsbild, in verschiedene Typen unterteilen lässt. Gefäße, Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen und innere Organe können von der Störung betroffen sein. Es zählt zu den seltenen Krankheiten, die oft wenig bekannt sind und daher vielfach erst spät oder gar nicht diagnostiziert werden. Ein Team von Ärzt:innen mit Univ.-Prof. Johannes Zschocke und Dr.in Christine Fauth von der Sektion für Humangenetik und dem Kinderarzt Dr. Matthias Baumann von der Abteilung für Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie und angeborene Stoffwechselstörungen (Pädiatrie IV) zusammen mit weiteren Kolleg:innen der Medizinischen Universität Innsbruck sowie internationalen Kooperationspartnern, insbesondere aus Zürich und den USA, gelang es nun in hervorragender Zusammenarbeit, die genetische Ursache einer bislang unbekannten EDS-Variante aus der Skoliose-Gruppe aufzudecken.

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13.03.2012

Zu Besuch im Teddybärkrankenhaus

Wenn hunderte von Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren mit ihren Plüschtieren im Arm Richtung Kinderklinik marschieren, dann kann nur das „Teddybärkrankenhaus“ im Spiel sein. Das von der AMSA (Austrian Medical Students Association), einem Verein von ehrenamtlich arbeitenden Studierenden der Medizinunis in Innsbruck, Salzburg, Graz und Wien zweimal jährlich organisierte Projekt, bietet Kindern die Möglichkeit, Krankenhausatmosphäre zu schnupper, ohne selbst als Patient betroffen zu sein.

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14.03.2012

Autoimmunität: Neues aus der Biologie regulatorischer T-Zellen

Univ.-Prof. Andreas Villunger und sein Team von der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Innsbrucker Biozentrum geben mit zwei aktuell publizierten Forschungsarbeiten neue Einblicke in die Pathogenese von Autoimmunerkrankungen wie die der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis. Der Fokus beider Arbeiten liegt auf den Zelltod auslösenden Proteinen der Bcl-2-Familie und der Wirkungsweise regulatorischer T-Zellen, die im Rahmen der Unterdrückung von Autoimmunerkrankungen eine relevante Ro

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15.03.2012

Prominenter Tiroler Wissenschaftler neues Mitglied im Universitätsrat

Der Universitätsrat hat den Tiroler o. Univ.-Prof.i.R. Dr.phil. Dr.h.c.mult. Bruno Buchberger laut UG 2002 § 21 Abs. 6 Z 3 Universitätsgesetz 2002 einstimmig gewählt.

 

Prof. Buchberger ist Vorstand der Abteilung für Computer-Mathematik an der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz und Gastprofessor an Universitäten in den USA, Europa, Russland, Japan und Australien. Zudem ist er Gründer des Research Institutes for Symbolic Computation der JKU im Schloss Hagenberg und Leiter des Softwareparks Hagenberg. Der weit über die Grenzen Österreichs angesehene Wissenschaftler ist seit 1999 auch Koordinator des Aufbaus der Informatik an der Leopold Franzens Universität Innsbruck. Es ist eine große Auszeichnung für die Medizinische Universität Innsbruck, dass Prof. Buchberger seine Expertise als Universitätsrat zur Verfügung stellt.

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16.03.2012

Liechtenstein-Preis für exzellente Forschung vergeben

Am 15. März wurde in Vaduz im Rahmen eines feierlichen Festaktes der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an drei Forscher:innen der beiden Innsbrucker Universitäten überreicht: Die mit jeweils 4000 Euro dotierten Auszeichnungen gehen an MMag. Dr. Nicole Ehlotzky und Univ.-Prof. Mag. Stefan Mayr von der Universität Innsbruck und Ao.Univ.-Prof. Heinz Zoller von der Medizinischen Universität Innsbruck.

 Der seit 1983 jährlich verliehene Preis des Fürstentums Liechtenstein zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. „Der Preis ist ein wichtiges Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und den beiden Innsbrucker Universitäten“, betonte der Liechtensteinische Regierungsrat Hugo Quaderer bei der feierlichen Verleihung in Vaduz. Er gratulierte der Preisträgerin und den beiden Preisträgern im Namen der Liechtensteinischen Regierung zu ihren hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen. „Für eine erfolgreiche Entwicklung müssen wir jungen vielversprechenden Köpfen entsprechende Rahmenbedingungen bieten“, sagte Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck, bei der Verleihung. „Der Liechtenstein-Preis ist eine bedeutende Auszeichnung, die uns bei dieser Aufgabe sehr hilft.“ Günther Sperk, Vizerektor für Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck betonte: „Diese Auszeichnung hat natürlich ihren finanziellen Wert, der ideele Wert ist für die Preisträger aber ungleich höher.“

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16.03.2012

Medizin für Land und Leute: Altersleiden durch Bewegung vorbeugen


Arthrose und Osteoporose kann vorgebeugt werden: Vernünftiger Bewegung und ausgewogener Ernährung verdanken wir funktionierende Gelenke und starke Knochen. Die Vortragsreihe von Forum Land und der Medizinischen Universität Innsbruck. „Medizin für Land und Leute“ beschäftigte sich in Mühlbachl mit dem aktuellen Thema „Altersleiden am Bewegungsapparat“.

Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer erklärte auf anschauliche Weise die Ursachen, Entwicklung und Vorbeugung von Gelenkabnutzung und Knochenentkalkung und welche Behandlungsmethoden die Medizin im 20. Jahrhundert anbietet.

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19.03.2012

Kinderklinik unter neuer Leitung

Die Innsbrucker Kinderklinik steht nun unter der Führung von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke, dem langjährigen Leiter der Pädiatrie an der renommierten „Charité – Universitätsmedizin“ in Berlin und europaweit einer der anerkanntesten Experten im Bereich der Kinderheilkunde.

Neuland betritt der anerkannte Experte bei seinem Engagement in Innsbruck nicht. Prof. Gaedicke gilt als Architekt der neuen Struktur und ist mit der Situation in seinem neuen Arbeitsumfeld deshalb bestens vertraut. „Ich brauche sicher keine halbjährige Einarbeitungszeit, aber die ersten Tage und Wochen werde ich trotzdem dafür verwenden, mir ein aktuelles Bild zu verschaffen“, betont Prof. Gaedicke.

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21.03.2012

Absolvent der Medizinischen Universität Innsbruck mit Pfizer-Forschungspreis ausgezeichnet

Der junge österreichische Wissenschaftler Dr. Benedikt Weber, der nach seinem Medizinstudium in Innsbruck und mehreren Auslandsforschungsaufenthalten nun in Zürich forscht, ist einer der Preisträger:innen, die in diesem Jahr mit einem hoch dotierten Forschungspreis der Schweizer Stiftung Pfizer ausgezeichnet wurden.

Bereits zum 21. Mal zeichnete die Schweizer Stiftung Pfizer Forschungspreis junge Wissenschaftler:innen für ihre herausragenden medizinischen Forschungsleistungen aus. Der mit rund 125.000 Euro dotierte Preis geht heuer an drei Forscherinnen und sieben Forscher.

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22.03.2012

Aktueller Sammelband zu „Inflammation and Atherosclerosis“

Seit Jahren sorgen Prof. Georg Wick und sein Team an der MUI mit der Erforschung von Atherosklerose als Autoimmunerkrankung international für Aufsehen. Neueste Erkenntnisse auf diesem Gebiete finden sich in dem kürzlich erschienenen Sammelband „Inflammation and Atherosclerosis“. Internationale Experten auf dem Gebiet der Pathogenese diskutieren die diagnostische, präventive sowie therapeutische Relevanz der Entzündung in der Atherogenese.

„In dem Sammelwerk beschäftigen sich Experten aus aller Welt mit so gut wie sämtlichen Aspekten der immunologischen Entzündung bei Atherosklerose“, empfiehlt der Leiter des „Labors für Autoimmunität“ der MUI (http://www.autoimmunity.at/), em. Univ.-Prof. Dr. Georg Wick den Sammelband insbesondere Forscher:innen und Kliniker:innen auf dem Gebiet der vaskulären Biologie, Immunologie sowie Atherosklerose. Aber auch Student:innen und Allgemeinmedizinern, die sich für neueste Erkenntnisse zum „Killer Nummer eins in westlichen Gesellschaften“, nämlich kardiovaskulären Herz-Kreislauferkrankungen im Allgemeinen und Atherosklerose im Besonderen interessieren.

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26.03.2012

Internationale Meetings von Biochemiker:innen in St. Christoph

In St. Christoph am Arlberg fand Anfang des Monats der schon traditionelle internationale Winter-Workshop zu Pteridinen statt. Er wurde dieses Jahr als Joint Meeting mit dem Workshop „Exposure to Nanoparticles in Human Populations: Immune System Biomarkers in vitro and in vivo“ ausgetragen. Letzteres wurde gemeinsam mit dem durch die EU geförderten EraNET Konsortium NanoLINEN durchgeführt.

Im Rahmen der beiden Workshops trafen sich rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 12 Ländern und diskutierten klinische, chemische und biochemische Methoden, die für die Früherkennung immunologischer Veränderungen und daraus möglicherweise induzierter klinisch relevanter Prozesse geeignet sind. Tatsächlich finden Nanopartikel zunehmend Eingang in das tägliche Leben unserer Zeit, und es gibt schon erste Hinweise dafür, dass Nanopartikel die Immunhomöostase stören können, sodass vor allem die chronische Exposition mit Nanopartikeln ein Risiko für bestimmte, oft entzündliche Erkrankungen darstellen könnte. Daneben beschäftigte man sich in St. Christoph mit verschiedenen Aspekten von Pteridinen (körpereigene, niedermolekularen Substanzen). Die Veranstaltungsreihe wurde 1982 von Prof. Helmut Wachter ins Leben gerufen, der leider Anfang dieses Jahres verstorben ist. Durch ihn erlangte vor allem die Neopterinforschung in Innsbruck Weltruf.

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29.03.2012

Rhabdovirus: Ausgezeichnetes wirtschaftliches Potential

An der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt sich ein Team unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer mit einem neuen Rhabdovirus (VSV-GP), das nicht pathogen ist, sich aber effizient in Tumorgewebe vermehrt und dieses zerstört. Jetzt ist geplant eine Firma zu gründen, die das hochpotente Virus als Plattformtechnologie nutzen soll, um Tumortherapeutika zu entwickeln. Von der Jury des CAST Award wurde das Projekt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

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30.03.2012

Abschluss-Tagung des österreichischen Genomforschungsprogramms

Das österreichische Genomforschungsprogramm läuft in Kürze aus. Die Wissenschaftler:innen trafen sich in Innsbruck ein letztes Mal auf einer gemeinsamen Tagung, um aktuelle Ergebnisse zu diskutieren und um Bilanz zu ziehen. Gekrönt wurde das Meeting vom Besuch hochrangiger Gäste, darunter die Nobelpreisträgerin Ada Yonath. Ihr wurde im Jahr 2009 der Chemienobelpreis für die Aufklärung der Kristallstruktur des Ribosoms verliehen.

Das Ribosom ist die Protein-Fabrik der Zelle. Hier wird der genetische Code des Erbguts entziffert und in den Bau von Eiweiß-Molekülen umgesetzt. Lange Zeit galt es als unmöglich herauszufinden, wie das Ribosom aus einzelnen Atomen zusammengesetzt ist. Ohne die exakte Struktur aber ließ sich die Funktionsweise dieser komplizierten Maschine nicht erforschen. Das Ribosom schien zu groß, als dass man daraus Kristalle hätte züchten können, und diese wiederum waren für die Röntgenstrukturanalyse nötig. Ada Yonath schaffte es trotz aller Skepsis nach zwanzig Jahren beharrlicher Forschung und bekam dafür gemeinsam mit zwei anderen Wissenschaftlern den Nobelpreis. Seit der Jahrtausendwende ist nun die Struktur des Ribosoms bekannt und ermöglicht seitdem ganz neue Möglichkeiten der Forschung, insbesondere bei der Entwicklung von Antibiotika.

Diesem Forschungsgebiet widmet sich auch Ada Yonath derzeit intensiv. Die meisten Antibiotika greifen am Ribosom an und blockieren an der einen oder anderen Stelle die Proteinproduktion. Doch Bakterien finden Mittel und Wege die Struktur ihrer Ribosomen leicht zu verändern und somit der Blockade zu entgehen: sie werden resistent. Ada Yonaths Forschung zielt darauf ab, synergistische Antibiotika zu entwickeln. Dabei will sie die Strategien zweier Antibiotika in einem Kombi-Medikament vereinen. Die doppelte Blockade an zwei räumlich entfernten Stellen macht ein Ausweichen des Bakteriums schwieriger und könnte in Zukunft gegen die Resistenzen helfen. Yonath konzentriert sich dabei auf den Tuberkulose-Erreger.
Ein weiteres Steckenpferd der 72jährigen ist die Erforschung des Ursprungs des Lebens. Sie ist davon überzeugt, mit dem Ribosom den Schlüssel dazu in der Hand zu halten. Ihre jüngsten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das aktive katalytische Zentrum des Ribosoms eine Art Proto-Ribosom darstellt, eine Ur-Maschine, die schon existierte, bevor das eigentliche Leben im heutigen Sinn geboren wurde. Sie versucht derzeit, dieses Proto-Ribosom zu synthetisieren, um die RNA-Welt der Vorzeit im Labor zumindest ansatzweise wieder auferstehen zu lassen und zu erforschen.

Ada Yonath ist nicht zufällig als Gastrednerin des GEN-AU Meetings geladen worden. Das Ribosom und seine Erforschung hat auf vielfältigste Weise die Genomforschung beeinflusst. Besonders deutlich zeigt sich das in den Arbeiten der RNA-Forscher Norbert Polacek und Ronald Micura. Sie haben im Rahmen des GEN-AU Projekts zu nichtkodierenden RNAs herausgefunden, welche Atome des Ribosoms dafür verantwortlich sind, dass Peptide zu Ketten verknüpft werden können (1) und sind somit einem der grundlegendsten Mechanismen des Lebens auf die Spur gekommen. Ohne die Kristallstruktur des Ribosoms wäre dies völlig undenkbar gewesen. Polacek und sein Team haben zudem aufgeklärt, wie der Transport-Mechanismus der Transfer-RNAs innerhalb des Ribosoms funktioniert, haben somit das „Förderband“ für die Peptid-Transporter verstanden (2) – auch dies nur möglich dank der Ribosom-Kristallstruktur. Micura arbeitet an der Leopold Franzens Universität Innsbruck. Polacek forschte bis vor kurzem an der Medizinischen Universität Innsbruck und nun an der Universität Bern. Er leitet das ncRNA-Projekt gemeinsam mit Alexander Hüttenhofer von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Erfolgsgeschichte Bioinformatik: Bessere Darmkrebsprognose
Auf der Innsbrucker Tagung wurden viele weitere Erfolgsgeschichten erzählt, beispielsweise des GEN-AU BIN-Projekts, das von Zlatko Trajanoski, Medizinische Universität Innsbruck, geleitet wird.  Gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern ist es gelungen, neue Prognose-Parameter für Darmkrebs zu entwickeln (3). Sie basieren auf den Immunzellen, die in den Tumor einwandern und sind deutlich treffsicherer als die bisherigen histologischen Prognose-Parameter. Diese neuen Verfahren sind so vielversprechend, dass sich kürzlich eine internationale Task Force zusammengefunden hat, um die Zulassungsbehörden zu überzeugen und die klinische Einführung zu beschleunigen.

Die Tagung brachte viele neue erstaunliche Einsichten. Eine vieldiskutierte Entwicklung in der Bioinformatik ist, dass durch die immer schnellere und günstigere Genomsequenzierung Datenmengen produziert werden, die mittlerweile kaum noch zu bewältigen sind. Dabei wird zunehmend der Datentransfer zum Speicherort zur Engstelle. Burkhard Rost, geladener Sprecher von der Technischen Universität München, wies darauf hin, dass diese ungeheuren Datenmengen nicht per Internet versandt werden können, weil dies viel zu lange dauert. Sie müssen daher  – ganz altertümlich – auf dem Postweg verschickt werden!

Das reine  Sammeln von Daten ist auch in der Proteomik wenig sinnvoll, hob Friedrich Lottspeich vom Max Planck Institut in Martinsried hervor. Die Aufklärung biologischer Funktionen sei vielmehr die zentrale Herausforderung in der Proteomik. Sie wird durch viele Hindernisse erschwert, insbesondere die riesigen Mengenunterschiede einzelner Proteine. Doch Lottspeich sieht insbesondere durch neue Technologien wie insbesondere die Targeted Proteomics „Licht am Ende des Tunnels“. Lottspeich wurde vom GEN-AU Projekt Austrian Proteomik Plattform (APP) eingeladen, das von Lukas Huber, Medizinische Universität Innsbruck geleitet wird, und eine Bilanz von mehr als 200 Publikationen aufweisen kann.
Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Herbert Lochs, hob abschließend hervor: „Genomics und Proteomics zählen heute zu den zukunftsträchtigsten Gebieten der medizinischen Forschung. Die Medizinische Universität Innsbruck hat daher in den letzten Jahren ihre Forschungsschwerpunkte  Genetik, Epigenetik und Genomik bzw. RNomics ausgebaut und ist mit drei erfolgreichen Projekten im GEN-AU-Netzwerk beteiligt. Dadurch leistet die Medizinische Universität Innsbruck einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Profilierung der österreichischen Genom-Forschung.“

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30.03.2012

Vizerektorin Doris Balogh legt ihr Amt nieder

Die Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung, ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Balogh, wird aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt mit 1. April 2012 niederlegen. Die engagierte Medizinerin, die über 40 Jahre an der Innsbrucker Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin tätig war, setzte während ihrer Tätigkeit im Rektorat deutliche Akzente im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Als Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung nahm ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Balogh ihr Amt mit Antritt des neuen Rektorats im Oktober 2009 auf. „Ein besonders Anliegen in meiner Amtszeit war es, Frauen in Führungspositionen zu etablieren und ihnen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie optimale Unterstützung zu geben“, betont Prof.in Balogh und ergänzt: „Als dreifache Mutter weiß ich, welche Herausforderung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie darstellt.“ Ein besonderes Anliegen war ihr daher die Eröffnung des Kindergartens für die Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck im November 2011, dessen Öffnungszeiten sich an den erweiterten Arbeitszeiten orientieren. Ein weiteres Beispiel für ihr Engagement in diesem Bereich ist die Aktion „Wiedereinstieg nach Karenz“, die jungen Wissenschaftlerinnen während ihrer Karenzierung die Möglichkeit gibt, als geringfügig Beschäftigte zu arbeiten und dadurch den Kontakt zu den Kolleg:innen zu halten bzw. wieder aufzunehmen.

Zu Beginn ihrer Amtszeit war eine ihrer ersten Aufgaben als personalverantwortliche Vizerektorin die konkrete Umsetzung des 2002 beschlossenen Kollektivvertrages. Dieser sah unter anderem die Schaffung von Laufbahnstellen als neues Karrieremodell vor. Diese Stellen sollen Wissenschaftler:innen dazu motivieren, ihre Forschungsarbeit an der Medizinischen Universität Innsbruck voranzutreiben. Derzeit sind 35 dieser Stellen besetzt, der Frauenanteil beträgt 37 Prozent. Um den Frauenanteil bereits von Beginn an hoch zu halten, wurden 2011 zehn Laufbahnstellen explizit für Frauen ausgeschrieben.
Darüber hinaus wurden in ihrer Amtszeit zehn Betriebsvereinbarungen abgeschlossen und der in der Novelle des Universitätsgesetzes vorgesehene Abschluss einer zusätzlichen Pensionsvorsorge für die Mitarbeiter:innen umgesetzt.

Auf Grund ihres engagierten Einsatzes für die Medizinische Universität Innsbruck bedauert Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs ihr Ausscheiden aus dem Rektorat: „Prof.in Balogh hat sich als Vizerektorin sehr kompetent für die Belange aller Mitarbeiter:innen der Medizinischen Unviersität Innsbruck eingesetzt. In der Frauenförderung konnte sie besondere Akzente setzen. Für dieses Engagement gebührt ihr unserer aufrichtiger und herzlicher Dank.“

Ausgezeichnete Medizinerin und Vorreiterin
Vor ihrer Berufung zur Vizerektorin war Prof.in Balogh viele Jahre als Oberärztin der Univ.-Klinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin tätig. Zu Beginn ihrer medizinischen und wissenschaftlichen Karriere widmete sie sich insbesondere der Behandlung von Brandverletzten und deren Ernährung. In der Folge etablierte sie sich auch in der Ernährungsmedizin. 1985 übernahm Prof.in Balogh die Leitung des Departments des Anästhesiebereiches Herz-Gefäß-Transplant. In vielerlei Hinsicht war sie als erfolgreiche, habilitierte Medizinerin eine Vorreiterin: 1997 bis 1998 war sie beispielsweise die erste weibliche Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung“ (AKE) und 1999 bis 2000 die erste Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI). Nach 45 verdienstvollen Jahren beendet Prof.in Balogh  nun ihre Tätigkeit für die Medizinische Universität Innsbruck und geht aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.

Nachfolge
Wer Vizerektorin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Balogh nachfolgt, wird nach einer entsprechenden Beschlussfassung durch den Universitätsrat bekannt gegeben. Es ist geplant, dass die Position im Mai wieder besetzt sein wird. Gemäß der Geschäftsordnung werden in der Zwischenzeit Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und die Vizerektorin für Finanzen, Dr.in Gabriele Döller, die Agenden übernehmen.

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04.04.2012

Medizinische Universität Innsbruck beruft renommierten Immundermatologen

Auf die Professur für Experimentelle Dermatologie wird Univ.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus Romani berufen. Der Innsbrucker Biologe ist vor allem auf Grund seiner Forschungstätigkeit zur Immunbiologie von dendritischen Zellen international renommiert. Die Vorziehprofessur soll das Forschungsprofil der Innsbrucker Hautklinik schärfen und ausbauen.

„Dendritische Zellen“, die wichtigsten immunstimulatorischen, aber auch immundämpfenden Zellen des Organismus, sind seit vielen Jahren ein zentrales Forschungsthema an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Matthias Schmuth). Hinsichtlich der Erforschung der Langerhanszellen, also der dendritischen Zellen der Epidermis, hat die Innsbrucker Klinik bereits großes internationales Renommee. „Mit der Berufung einer Vorziehprofessur für Experimentelle Dermatologie soll dieses Profil geschärft und weiter ausgebaut werden“, erklärt Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs. „Mit Prof. Nikolaus Romani haben wir einen idealen Kandidaten gefunden. Mit seinem Laborteam und seiner Forschungstätigkeit zur Immunbiologie von dendritischen Zellen hat Prof. Romani in den vergangenen Jahren bereits einen entscheidenden Beitrag zum hervorragenden Ruf unserer Klinik in diesem Bereich geleistet.“ Die Mittel für die Einrichtung dieser sogenannten Vorziehprofessur erhielt die Medizinische Universität aus dem Profilbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

Die neu geschaffene Professorenstelle dient der Vernetzung von Grundlagenforschung mit klinisch-angewandter Forschung innerhalb der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie sowie der Medizinischen Universität Innsbruck. Prof. Romani freut sich auf seine Aufgaben in der experimentellen Forschung. „Rückblickend betrachte ich das als Anerkennung für die jahrelange konsequente Forschungsarbeit unseres gesamten Teams. Vorausblickend freue ich mich, dass diese Professur die nachhaltige Weiterentwicklung dieser Forschungen gewährleistet. Sie ist auch Ausdruck der Wichtigkeit eines gedeihlichen Miteinanders von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und translationaler Forschung (Immuntherapie) unter dem Dach einer Universitätsklinik.“

Nobelpreisträger als Mentor
Der 59jährige gebürtige Vorarlberger aus Schruns im Montafon studierte an der Universität Innsbruck Biologie. Von 1987 bis 1988 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt an der Rockefeller University in New York, wo er auch mit Ralph Steinman zusammenarbeitete. Der posthum 2011 mit dem Medizinnobelpreis geehrte nordamerikanische Forscher und Ehrendoktor der Universität Innsbruck war einer der wichtigsten wissenschaftlichen Mentoren von Prof. Romani. Seit 1995 leitet der Biologe die Labore der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie. Ende vergangenen Jahres erhielt Prof. Romani für seine hervorragende Forschungsleistungen den Würdigungspreis im Bereich Naturwissenschaft des traditionellen Kardinal Innitzer-Preises.

Hintergrund: Dendritische Zellen für die Immuntherapie
Dendritische Zellen, einschließlich der Langerhanszellen, initiieren und regulieren alle adaptiven (erworbenen) Immunantworten des Organismus, seien sie schützende Abwehr gegen Mikroben bei Infektionen oder der Aufbau eines Impfschutzes. Sie sind aber auch verantwortlich für Autoimmunerkrankungen und Allergien. Detailliertes Wissen über die Funktion der Dendritischen Zellen bildet somit die Grundlage für die Entwicklung von Immuntherapien oder Impfungen.

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05.04.2012

Welt-Parkinson-Tag am 11. April: Frühe Diagnose kann Krankheitsverlauf verzögern

Die Erforschung und Behandlung des Parkinson-Syndroms hat im Rahmen des neurowissenschaftlichen Schwerpunktes an der Medizinischen Universität Innsbruck einen besonderen Stellenwert. Weltweit, wie auch an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie, versuchen Forscher:innen spezifische Marker für eine möglichst frühe Diagnose zu identifizieren, um damit das Fortschreiten dieser neurologischen Erkrankung zu verlangsamen.

Derzeit leben in Österreich rund 16.000 Menschen mit einem Parkinson-Syndrom, davon etwa 1.700 Patient:innen in Tirol. Zwar zählt Parkinson nicht zu den Volkskrankheiten, wie etwa der Schlaganfall, „doch bis 2030 ist mit einer Verdreifachung der Krankheitshäufigkeit zu rechnen“, weiß o. Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe, ausgewiesener Parkinson-Experte und seit 1995 Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie in Innsbruck, wo jährlich 380 bis 500 Parkinson-Patient:innen in Behandlung sind. Die Häufigkeit der Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter: In der Altersgruppe der über 60jährigen zeigen rund zwei Prozent ein Parkinson-Syndrom, bei den über 80jährigen sind es drei Prozent.

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06.04.2012

Innovatives Forschungsdesign aus Innsbruck: Neue Erkenntnisse über die Dynamik von Stress

Was passiert, wenn wir Stressfaktoren ausgesetzt sind? Ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Schubert, Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie (PNI) an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie und seine Kooperationspartner haben ein Forschungsdesign entwickelt, mit dem die Wechselwirkungen zwischen Alltagserleben und Stresssystemparametern untersucht werden können. Die Wissenschaftler:innen konnten die Ergebnisse ihrer integrativen Einzelfallstudie kürzlich im Onlinejournal PLoS ONE veröffentli

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10.04.2012

Auftakt zur siebten Ausschreibung für den neuen Mentoring-Durchgang

Mit dem Kick-off-Meeting startet die neue Ausschreibung zur siebten Runde des seit 2006 etablierten und bewährten Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms. Das ambitionierte Programm zur Förderung exzellenter Nachwuchswissenschafterinnen wurde von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner initiiert. Interessierte Wissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck haben noch bis zum 9. Mai 2012 Gelegenheit, sich für eine Teilnahme zu bewerben.

Das ambitionierte Programm zur Förderung exzellenter Nachwuchswissenschafterinnen an der Medizinischen Universität Innsbruck ist mit Wintersemester 2005/2006 als Pilotprojekt zur Profilbildung über eine Anschubfinanzierung des österreichischen Wissenschaftsministeriums gestartet. Innerhalb der Medizinischen Universität Innsbruck ist das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm als Maßnahme zur Umsetzung des § 33 im Frauenförderungsplan und des Instrumentes Mentoring im Entwicklungsplan sowie in den aktuellen Leistungsvereinbarungen verankert. Mit 2010 konnte das langfristige Ziel erreicht werden, das Mentoring-Programm fix in den Normalbetrieb der MUI zu übernehmen.

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11.04.2012

FWF bewilligt vier Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner letzten Kuratoriumssitzung im März vier Forschungsprojekte von Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort, vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich ist ein ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds, der allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet ist und sich an den Maßstäben der internationalen Scientific Community orientiert.
Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der Kuratoriumssitzung vom 5. bis 7. März  2012 bewilligte der Wissenschaftsfonds folgende Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck:

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13.04.2012

ALUMN-I-MED Podiumsdiskussion: Land ohne Ärzt:innen?

Es wird zunehmend schwieriger, für Ärzt:innen auf dem Land Nachfolger:innen zu finden. Über die Ursachen und Lösungsmöglichkeiten eines drohenden Ärzt:innenmangels in ländlichen Regionen diskutierte Ende März ein hochkarätig besetztes Podium im Hypo Tirol Center in Innsbruck. Em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter, Präsident des Absolvent:innenvereines der Medizinischen Universität Innsbruck, ALUMN-I-MED, lud dazu Experten aus Österreich und Deutschland ein.

In den nächsten Jahren werden rund fünfzig Prozent der praktischen Ärzt:innen in Pension gehen: Ein drohender Mangel in der medizinischen Versorgung auf dem Land wird daher derzeit breit in den Medien diskutiert. Im Rahmen seiner jährlich stattfindenden Podiumsdiskussionen widmete sich auch der Absolvent:innenverein „ALUMN-I-MED“ diesem aktuellen Thema. „Land ohne Ärzt:innen?“ lautete der Titel der gut besuchten Veranstaltung. Auf dem Podium diskutierten der Präsident der Tiroler Ärztekammer, MR Dr. Artur Wechselberger, der Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse, Dr. Arno Melitopulos, der Präsident der Bayerischen Ärztekammer, Dr. Max Kaplan und ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Nachwuchsorgen auch in Deutschland
In Impulsreferaten sowie einer anschließenden Debatte erläuterten die Experten die derzeitige Situation und diskutierten mögliche Lösungsansätze. Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Max Kaplan, berichtete dem interessierten Auditorium von den Nachwuchssorgen in Deutschland: „In Bayern sind derzeit 23 Prozent der Hausärzte über 60 Jahre und werden daher in den nächsten fünf Jahren ausscheiden.“ Mit der Vergrößerung von Bereitschaftsdienstgruppen und der Entwicklung eines kooperativen Belegarztsystems für kleine Krankenhäuser in ländlichen Regionen werde versucht, der drohenden Unterversorgung der ländlichen Bevölkerung entgegenzuwirken.

Leistungskatalog
Der Präsident der Tiroler Ärztekammer, MR Dr. Artur Wechselberger, nannte als Gründe warum eine Praxis auf dem Land zunehmend unattraktiver wird, unter anderem den Leistungskatalog der Sozialversicherungsträger. „Dieser trägt nicht den Bedürfnissen von Praxen in ländlichen Regionen Rechnung. Allgemeinmediziner:innen dürfen beispielsweise nicht nur für EKG´s, Sonographien, geriatrisches Assessment oder unter anderem für die Behandlung psychischer Erkrankungen Honorare verrechnen.“ Der Präsident der Tiroler Ärztekammer hält daher eine Adaptierung des Leistungskatalogs für notwendig.

Finanzpolitische Rahmenbedingungen
Vor welchem schwierigen ökonomischen Hintergrund sich die Diskussion um die ausreichende ärztliche Versorgung der Landbevölkerung abspielt, erläuterte der Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse Dr. Arno Melitopulos: „Die Bundesregierung hat der gesetzlichen Krankenversicherung einen sogenannten Kostendämpfungspfad verordnet, der bestimmt, dass von 2010 bis 2013 € 1,725 Mrd. einzusparen sind. Den Kassen sind die exakten Ausgabenobergrenzen etwa für Medikamente und Ärzte vorgegeben. Dadurch wird der Handlungsspielraum der Kassen auch für die Frage der Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land eingeschränkt.“ 

Diskussion um Hausapotheken
Ein Thema, das im Laufe des Abends häufig angesprochen wurde, war die aktuelle Diskussion um die Hausapotheken. Bis 2021 sollen weitere 30 Prozent der Hausapotheken abgeschafft werden. Insbesondere der Präsident der Tiroler Ärztekammer plädierte aber dafür, dieses System beizubehalten. „Wenn zwei kleine Hausapotheken zu einer großen öffentlichen Apotheke zusammengeführt werden, müssen die Patient:innen in ländlichen Regionen häufig sehr weit fahren. Diese Maßnahme hat also keinen Versorgungseffekt. Den Ärzt:innen wird dadurch aber eine wichtige Einkommensmöglichkeit genommen.“ Unterstützung bekam er dabei von seinem Amtskollegen aus Bayern. „Ich will sie unbedingt ermuntern, an den Hausapotheken festzuhalten. Studien aus der Schweiz zeigen, dass diese Kosten reduzieren, allerdings keinen Qualitätsverlust darstellen. Eine solche Lösung wäre jedoch für Deutschland nicht vorstellbar, weil unsere Strukturen anders gewachsen sind“, sagt Dr. Kaplan, der gleichzeitig auch Vizepräsident der Bundesärztekammer ist. Als Beobachter dieser Diskussion sieht sich die TGKK. „Die Kasse kann das nicht entscheiden, aber in dieser Frage geht es nicht um´s Sparen, das ist eine Versorgungsfrage. Außerdem ist die Hausapotheke ein wichtiges Incentive, um die Positionen auf dem Land attraktiver zu machen, “ sagte Dr. Melitopulos.

Geänderte Einstellung zur „Work-Life-Balance“
Ein wichtiger Diskussionspunkt war ebenfalls die Berücksichtigung der geänderten Einstellung junger Ärzt:innen zur „Work-Life-Balance“. „Die nachwachsende Generation will engagierte Medizin leisten, aber auch Freizeit genießen“, erklärte Dr. Kaplan. „Wir müssen die jungen Kolleg:innen dort abholen, wo sie sich befinden, damit sie in die Peripherie gehen. Zukünftig sollte es daher für niedergelassene Ärzt:innen die Möglichkeit neuer Versorgungs- und Kooperationsformen geben.“ Dazu gehören beispielsweise Modelle zur Teilzeitbeschäftigung und das Angebot, in einem Angestelltenverhältnis tätig zu werden. Auf Grund einer zunehmenden Feminisierung des Arztberufes müssen darüber hinaus Modelle zur Vereinbarkeit von Kindern und Beruf geschaffen werden, forderte Dr. Wechselberger. Weitere sinnvolle Maßnahmen wären für den Präsidenten der Tiroler Ärztekammer eine Entlastung im Wochenenddienst sowie der verstärkte Einsatz von Telekommunikation, Telemonitoring und Telemedizin.

Gruppenpraxen – das Modell der Zukunft?
Einen angemessenen Ausgleich zwischen Beruf und Freizeit können Ärzt:innen auch dann finden, wenn sie Kooperationen schließen. Für Dr. Max Kaplan sind Gemeinschaftspraxen daher das Modell der Zukunft. Der Mediziner aus Bayern sprach sich auch für eine vermehrte Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe im ländlichen Raum aus: „Gerade auf dem Land muss es eine verstärkte Vernetzung geben, um gemeinsam die medizinische Versorgung einer Region sicher zu stellen.“ Dr. Melitopulos von der TGKK sieht in dem österreichischen Modell der Gruppepraxen ein sinnvolles System, allerdings sei die derzeitige Gesetzgebung für die Kooperationsmöglichkeiten von Ärzt:innen unzureichend: „Die aktuelle Lösung enthält zu viele Kompromisse. Die Grundidee, die dahinter steckt, konnte mit dem Gesetz nicht realisiert werden. Wir müssen also nach lokalen Lösungen suchen.“

Lösungsansätze aus anderen Ländern
Wie andere Länder dem Thema begegnen, zeigte Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka von der Medizinischen Universität Innsbruck auf. In Frankreich sorgt beispielsweise ein spezielles Angebot an Medizinstudierende im zweiten Studienjahr für Diskussionen im laufenden Wahlkampf: Die angehenden Ärzt:innen erhalten eine hohe Förderung für ihr Studium, wenn sie sich im Anschluss verpflichten, in ländlichen unterversorgten Regionen tätig zu werden. Bei Nichterfüllung des Vertrages drohen hohe Strafen. Umstritten ist allerdings, ob ein Studierender im zweiten Studienjahr schon in der Lage ist, eine so weitreichende Entscheidung zu treffen. Innovativ sind auch die Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen in Kanada: Dort erhalten Landärzt:innen Zuschüsse für Fortbildungen und sind in den Studienkommissionen für die Abschlussprüfungen der zukünftigen Ärzt:innen vertreten. „Außerdem erhalten Mediziner:innen Zuzahlungen, die vom Breitengrad, in denen die ärztlichen Tätigkeit ausgeführt wird, abhängig ist“, weiß Prof. Brezinka, der auch Vizepräsident des Vereins „ALUMN-I-MED“ ist.

Lösungsmöglichkeiten
Im Rahmen der zweistündigen Diskussion wurden auch die Förderungen für Ärzt:innen, die sich auf dem Land niederlassen möchten, angesprochen: „Über Ansiedlungsförderungen muss nachgedacht werden“, meinte beispielsweise Dr. Melitopulos. Auch Dr. Wechselberger hält Unterstützungen bei der Ordinationsraumbeschaffung und Übergaben für sinnvolle Lösungsansätze. Für Prof. Brezinka ist das wichtigste Incentive, dass es keine weiteren Verschlechterungen für niedergelassene Ärzt:innen gibt. Außerdem gab der Oberarzt der Innsbrucker Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin zu bedenken, dass alle diskutierten Lösungen eines gemeinsam haben: „Es muss Geld in die Hand genommen werden.“ Zum Ende der Diskussion wies der Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse, Dr. Melitopulos, nochmals darauf hin, dass an Lösungen bereits konkret gearbeitet werde: „Das Land Tirol und die Tiroler Sozialversicherungsträger arbeiten mit der Tiroler Ärztekammer an einer Bedarfsplanung, dem so genannten Regionalen Strukturplan Tirol. Dabei werden die in dieser Diskussion aufgeworfenen Fragen methodisch korrekt und detailliert bearbeitet und Lösungswege für die Zukunft aufgezeichnet werden.“

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17.04.2012

Jede Minute zählt: Herzinfarkt und Herzbeschwerden

Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache in der westlichen Welt: Rund 15.000 Österreicher:innen sterben jährlich am plötzlichen Herztod. Kenntnisse über die Ursachen für die Entwicklung einer Herzerkrankung und deren Beachtung senken das Risiko. Zum Thema „Herzinfarkt“ hielt Univ.-Doz. Dr. Bernhard Metzler von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin III einen anschaulichen Vortrag in Ebbs.

Rund 9.000 Liter Blut pumpt unser Herz täglich. Dadurch werden alle wichtigen Organe mit Sauerstoff versorgt. „Bisher haben Menschen noch keine Maschine entwickelt, die eine solche Pumpleistung über 80 Jahre hinweg täglich fehlerfrei erbringen könnte“, erklärt Univ.-Doz. Dr. Bernhard Metzler anschaulich die Funktion eines unserer wichtigsten Organe. Wenn es allerdings zu einer Herzerkrankung kommt, kann es mitunter lebensgefährlich werden.

Vorstufe zum Herzinfarkt: Engstelle in einem Herzkrankgefäß
Als Vorstufe zu einem Herzinfarkt treten häufig Brustschmerzen aufgrund einer Engstelle in einem Herzkranzgefäß auf. Diese Gefäße sind für die ausreichende Versorgung des Herzens mit Blut zuständig. „Wenn 70 Prozent eines Herzkranzgefäßes verengt sind, treten Schmerzen in der Brust (angina pectoris) bei Belastungen oder bei Kälte auf“, erklärt Univ.-Doz. Dr. Metzler. „Durch die Einnahme eines Nitrosprays oder in Ruhe geht der Druckschmerz dann allerdings sofort wieder weg. Trotzdem ist es unbedingt notwendig, sich beim Auftreten solcher Beschwerden von einem Facharzt behandeln zu lassen.“ Eine Engstelle kann durch einen Herzkatheter-Eingriff behoben werden, indem ein Stent, also ein Metallgeflecht, gesetzt wird.

Herzinfarkt: Zeit ist Muskel!
Sofort ärztliche Hilfe benötigen Patient:innen bei einem Herzinfarkt. Dieser tritt plötzlich auf. Es kommt zu heftigen, anhaltenden Brustschmerzen. „Die Schmerzen können auch in den linken Arm, Oberbauch oder Kiefer ausstrahlen, müssen sie aber nicht“, sagt Univ.-Doz. Dr. Metzler. Bei einem Herzinfarkt ist ein Herzkranzgefäß verschlossen und es kann kein bzw. nicht mehr ausreichend Blut zum betroffenen Herzmuskel gelangen. Die Herzmuskelzellen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. „Wenn das betroffene Gefäß nicht innerhalb weniger Stunden wieder geöffnet wird, kommt es zum Absterben von Herzmuskelgewebe.“ Deshalb zählt jede Minute: Patientinnen und Patienten mit einem Herzinfarkt müssen so schnell wie möglich ärztlich versorgt werden.

Risiken vermeiden: Therapie und Vorbeugung
Bei allen Herzerkrankungen gilt es, zur Vorsorge, aber auch bei der Therapie, den eigenen Lebensstil anzupassen. Ein hoher Blutcholesterinwert, Rauchen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), hoher Blutdruck sowie Veranlagung sind die Hauptrisikofaktoren. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist es, mit dem Rauchen aufzuhören. „Rund 30 Prozent aller durch Herzerkrankungen verursachten Todesfälle sind durch das Rauchen bedingt“, warnt der renommierte Kardiologe aus Innsbruck. Auch ein erhöhter Blutdruck muss eingestellt werden. „Fast jeder Zweite hat einen hohen Blutdruck, allerdings kann das mit Medikamenten gut behandelt werden.“ Weitere wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung sind die Reduzierung des Gewichts, regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung sowie die vorschriftsmäßige Einnahme von verschriebenen Medikamenten. Um eine Herzerkrankung gegeben falls rechtzeitig zu diagnostizieren rät Univ.-Doz. Dr. Metzler jährlich zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.

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17.04.2012

Univ.-Prof.in Helga Fritsch wird neue Vizerektorin

Der Universitätsrat der Medizinischen Universität Innsbruck wählte bei seiner Sitzung am 17. April 2012 einstimmig o. Univ-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, die geschäftsführende Direktorin des Departments für Anatomie, Histologie und Embryologie, zur neuen Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung. Der Rektor hatte die profilierte Wissenschafterin vorgeschlagen.

Die geschäftsführende Departmentleiterin, o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, wird ihre neue Tätigkeit ab 18. April ausüben. „Ich stelle mich der neuen Aufgabe für die Medizinische Universität Innsbruck und werde Vizerektorin und Ansprechpartnerin für das gesamte Personal sein“, erklärt die mehrfach ausgezeichnete Anatomin anlässlich ihrer Wahl. Der Universitätsrat war einstimmig dem Vorschlag von Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und dem einstimmigen Votum des Senats gefolgt. „Die neue Vizerektorin ist nicht nur eine renommierte Forscherin und Lehrende, sondern verfügt für die Position auch über die notwendige Erfahrung“, begründet Universitätsratsvorsitzende Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Fischer die Entscheidung. Ende März war die ehemalige Vizerektorin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Balogh aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.

Konkrete Ziele
Bereits von 2003 bis 2005 war Prof.in Fritsch im Gründungsrektorat der Medizinischen Universität Innsbruck Vizerektorin für Lehre und Studienangelegenheiten. Für ihr neues Tätigkeitsfeld hat sie konkrete Ziele: „Ich plane unter anderem die Mitarbeiter:innenzufriedenheit durch Personalentwicklung weiter zu stärken, den von meinen Vorgängerinnen eingeschlagenen Kurs der Frauenförderung weiterzuführen sowie insbesondere bei Besetzungsverfahren und Arbeitsabläufen die Transparenz zu vergrößern.“ Als neue Vizerektorin möchte Prof.in Fritsch den Anteil der Frauen in leitenden Positionen weiter erhöhen und die Personalverwaltung als effiziente Serviceeinrichtung für die Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck weiter stärken.

Beliebte Dozentin und ausgezeichnete Forscherin
1998 erhielt die gebürtige Rheinländerin den Ruf an das Department für Anatomie, Histologie und Embryologie. Unter ihrer Leitung entwickelte sich die Innsbrucker Anatomie zu einer der größten Ausbildungsstätten für die postpromotionelle Weiterbildung mit Operationstraining am Präparat. Als Lehrende ist Prof.in Fritsch äußert beliebt: Die Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck wählten sie zuletzt für das Wintersemesters 2011/2012 zum wiederholten Mal zur beliebtesten Dozentin.

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19.04.2012

Fortschritt in der Suchtforschung: Wie das Suchtgedächtnis beeinflusst werden kann

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurden erneut wichtige Ansatzpunkte zur Therapie drogenabhängiger Menschen gefunden: Im Rahmen ihrer vorklinischen Studien hat die Suchtforschungsgruppe von Prof. Gerald Zernig und Prof. Alois Saria an der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie eine Möglichkeit entdeckt, das Suchtgedächtnis positiv zu beeinflussen. Im renommierten interdisziplinären Online Journal PLoS ONE wurden die Ergebnisse kürzlich veröffentlicht.

Drogenabhängige Menschen könnten schon bald von der erfolgreichen Grundlagenforschung an der Medizinischen Universität Innsbruck profitieren: Bereits seit mehreren Jahren beschäftigen sich Wissenschafter:innen der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie mit den Strukturen im Gehirn, die für die Abhängigkeit von Suchtmitteln verantwortlich sind. Auf Basis der neuesten Erkenntnisse könnte eine pharmakologische Suchttherapie entwickelt werden, die es ermöglicht, das Suchtgedächtnis von abhängigen Menschen entsprechend zu beeinflussen. Die zu entwickelnden Medikamente sollen die in der Psychotherapie von Abhängigen angestrebte Veränderung medikamentös unterstützen. Dabei handelt es sich um eine der größten Herausforderungen bei der Therapie von drogenabhängigen Menschen: Auch Jahre nach Beendigung des Drogenmissbrauches ist die Abhängigkeit der Betroffenen im so genannten Suchtgedächtnis gespeichert. Das bedeutet es, besteht nach einer erfolgreichen Entzugstherapie die Gefahr eines Rückfalles.

Gezielte Beeinflussung des Suchtzentrums im Gehirn
2006 hatten die Innsbrucker Wissenschafter:innen am Tiermodell zeigen können, dass bei beginnendem Interesse für eine Droge der „Lernbotenstoff“ Azetylcholin und nicht wie angenommen das als „Glücksbotenstoff“ bekannte Dopamin vermehrt freigesetzt wird. „2008 haben wir dann die Hirnregion und das betroffene Neurotransmittersystem weiter eingegrenzt“, erklären die Studienleiter Prof. Zernig und Prof. Saria den Verlauf ihrer bisherigen Forschungsarbeit. Maßgeblich beteiligt an diesen Erkenntnissen war damals bereits Dr. Jose A. Crespo. Der spanische Postdoc kam aus den USA (Baltimore) an die Medizinische Universität Innsbruck und fungierte auch bei der aktuellen Veröffentlichung der Suchtforschungsgruppe als Erstautor. Gemeinsam mit seinen Kolleg:innen hat Dr. Crespo herausgefunden, dass durch Verabreichung selektiver Inhibitoren die lokalen Azetylcholin-Rezeptoren im Nucleus accumbens, dem Suchtzentrum im Gehirn, entsprechend beeinflusst werden können. „Rezeptoren im Suchtzentrum des Gehirns binden das Acetylcholin und aktivieren eine spezielle Form der Proteinkinasen, die so genannte Proteinkinase C zeta (PKCzeta) und deren molekulares Bruchstück, Proteinkinase M zeta (PKMzeta). Werden diese atypischen Proteinkinasen-Aktivitäten durch einen selektiven Inhibitor blockiert, entwickelt das Versuchstier kein Drogensuchtverhalten mehr“, erklärt Dr. Crespo den komplexen Prozess. „Unsere Ergebnisse eröffnen ein neues pharmazeutisches Target für die Entwicklung einer effektiven Therapie von Langzeit-Suchtabhängigen.“

Internationale Anerkennung: „Unerwartete Wendung“
In der internationalen Scientific Community findet die Forschungsarbeit der Tiroler Wissenschafter:innen bereits Anklang. In dem bekannten Journal „Neuroscience and Biobehavioral Reviews“ bewerten Peter Finnie und Karim Nader, beide Experten auf dem Gebiet der Gedächnisforschung, die von Crespo und seinen Kolleg:innen veröffentlichten Forschungsergebnisse als „unerwartete Wendung“ („unexpected twist“) in der Erforschung der Funktion des Gedächtnisses.

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19.04.2012

Forschungsland Tirol: „Appetit auf Forschung“ machen

Der Abend und die Nacht des 28. April 2012 stehen einmal mehr ganz im Zeichen der Wissenschaft. Viele Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen und einige innovative Betriebe im Großraum Innsbruck sowie in Kufstein und Lienz öffnen an diesem Samstag ihre Türen und bieten Einblicke in ihre Arbeit. Mit insgesamt zehn Stationen im neuen Center für Chemie und Biomedizin (CCB) ist die Medizinische Universität Innsbruck heuer vertreten.

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20.04.2012

Gesundheitstage für Senior:innen: Initiative „Gesundes Blut im Alter“

Im April fanden in den Innsbrucker Rathausgalerien wieder die Gesundheitstage für Senior:innen statt. Zwei Tage lang konnten sich Interessierte rund um das Thema Gesundheit informieren. Ao. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder und sein Team von der Universitätsklinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) waren mit der Initiative „Gesundes Blut im Alter“ vertreten. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss ist ein Projekt zur Charakterisierung der Anämie bei älteren Menschen geplant.

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23.04.2012

MSA: Fokus auf nicht-motorische Symptome

Für die Multisystematrophie (MSA), eine rasch fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, gibt es bis heute keine effektive Therapie. Auf dem Weg zur Entwicklung innovativer Behandlungsstrategien kommt der Option einer möglichst frühen und gezielten Diagnose besondere Relevanz zu. Ein Team um Univ.-Prof. Gregor Wenning von der Univ.-Klinik für Neurologie hat dabei vor allem nicht-motorische Krankheitszeichen im Visier.

Von der fortschreitenden, tödlich verlaufenden Erkrankung MSA sind in Österreich etwa 1000 Menschen betroffen. Bis heute führt diese seltene neurologische Erkrankung nach sechs bis acht Jahre unweigerlich zum Tod. Die Symptome sind vielfältig und betreffen – verursacht durch den Untergang von Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns – vor allem das autonome Nervensystem und die motorischen Funktionen. „Eine möglichst frühzeitige und gezielte Diagnose optimiert den zeitgerechten Einsatz und die Wirksamkeit therapeutischer Maßnahmen bei MSA“, weiß Univ.-Prof. Gregor Wenning, der gemeinsam mit Univ.-Prof. Werner Poewe, Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie, einen MSA-Forschungsschwerpunkt eingerichtet hat, der sich in wenigen Jahren zu einem europäischen Exzellenznetzwerk (EMSA-SG) ausweiten konnte.

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24.04.2012

Internationaler Tag gegen den Lärm: Erkrankungen nehmen zu

Schwerhörigkeit in Folge von Lärmbelastung ist auch in Österreich die häufigste Berufskrankheit. Jeder dritte Europäer wird durch Verkehrslärm gesundheitlich beeinträchtigt. Daneben befindet sich ein weiteres Lärmsymptom auf dem Vormarsch: der Tinnitus. Diese akute Innenohrschädigung wird häufig durch extreme Schallpegel hervorgerufen. In letzter Zeit sind davon vermehrt Personen betroffen, die ständig mittleren Pegelstärken ausgesetzt sind, z.B. Lehrer:innen, Kindergärtnerinnen und Musiker:innen.

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25.04.2012

Prostatakarzinomtherapie: Vom Tyrosinkinase- zum Androgenrezeptor-Inhibitor

Im Rahmen der Entwicklung neuer Therapiestrategien beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom kann das urologische Labor von Univ.-Prof. Zoran Culig neue Erkenntnisse vorweisen, deren Relevanz sich vor allem in klinischen Studien zeigen wird. Dr.in Su Jung Oh nahm in ihrer, kürzlich im renommierten Endocrine Related Cancer veröffentlichten Forschungsarbeit die Wirkungsweise des bei Leber- und Nierenkrebs im Einsatz befindlichen Medikaments Sorafenib unter die Lupe.

Viele Prostatakarzinome können heute in frühen Stadien therapiert werden. Die Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms stößt aber bis heute an ihre Grenzen, denn bei der seit den 60er Jahren angewandten hormonellen Behandlung mit Antiandrogenen werden nach einer gewissen Zeit Resistenzen entwickelt. Da man weiß, dass entartete Zellen in der Prostata den Androgenrezeptor zur Stimulation ihres ungebremsten Wachstums benötigen, stellt dieser das zentrale Target zur modernen medikamentösen Behandlung dar. „Aufgrund der langjährigen Forschungsarbeit im Labor in den letzten Jahren können heute mithilfe von Androgenzezeptor-Inhibitoren gewisse Fortschritte in der Therapie des Prostatakarzinoms verzeichnet werden“, verweist Molekular-Pathologe Zoran Culig etwa auf zwei neue Substanzen, wie Abirateron und MDV3100, welche derzeit als Androgensynthese- bzw. Androgenrezeptor-Blocker in klinischen Studien getestet werden  und bereits Effekte zeigen. Das Problem der Therapieresistenz bleibt allerdings bestehen, weshalb die Erforschung alternativer Ansätze notwendig ist.

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26.04.2012

Dosisreduktion – ein Postulat in der Computertomographie

Im Rahmen von diagnostischen und therapeutischen Verfahren mittels medizinischer Bildgebung sind Patient:innen einer besonderen Strahlenbelastung ausgesetzt. An der von Univ.-Prof. Dr. Werner Jaschke geleiteten Universitätsklinik für Radiologie der Medizinischen Universität Innsbruck findet das Thema Dosisreduktion deshalb besondere Beachtung. Ein neues CT-Gerät (GE-750HD) im Akutbereich der Chirurgie wird speziell diesem Anspruch gerecht.

Der zunehmenden Strahlungsexposition der Bevölkerung durch medizinische Bildgebung widmete das New England Journal of Medicine im August 2009 einen substanziellen Artikel. Für die Studie wurde etwa eine Million Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren untersucht. Rund zwei Drittel der Probanden wurden im Beobachtungszeitraum von drei Jahren mindestens einer Untersuchung mit Röntgenstrahlung unterzogen. Die mittlere kumulative effektive Dosis durch diese Röntgenuntersuchungen betrug 2,4+-6,0 mSv/Person/Jahr, was  in etwa einer Verdoppelung der Dosis durch natürliche Strahlungsquellen entspricht. Es wurde allerdings eine große Spannweite der applizierten Dosen beobachtet. Ungefähr 20 Prozent aller exponierten Patient:innen erhielten Dosen von 3 bis 20 mSv, ca. zwei Prozent von  über 20 bis 50 mSv. Verantwortlich für die höheren Strahlungsexpositionen waren in dieser Patient:innenengruppe vor allem nuklearmedizinische und computertomographische Untersuchungen.
Die Maßeinheit mSv wird zur Quantifizierung einer Strahlungsexposition des Menschen herangezogen. Sie berücksichtigt  die unterschiedliche biologische Wirksamkeit von verschiedenen Strahlungsarten und ist somit hilfreich für die Abschätzung des Strahlenrisikos. Beruflich strahlenexponiertes Personal darf z.B. maximaler einer Strahlenbelastung von 20mSv/Jahr ausgesetzt werden. Die Strahlenbelastung durch natürliche Strahlenquellen beträgt in Österreich ca. 2,4 mSv/Jahr.

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27.04.2012

Neue Erkenntnisse für die Therapie des Lungenhochdrucks

Die genauen Mechanismen, die zur Entstehung der pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) führen, sind bis heute unzureichend erforscht. Einem Team um Univ.-Prof. Christian Kähler und Dr.in Susanna Desole vom Schwerpunkt Pneumologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin I ist es in experimentellen Untersuchungen gelungen, endotheliale Stammzellen als mögliches neues Target zu entlarven.

Die idiopathische (früher primäre) pulmonale Hypertonie zählt mit einer Inzidenz von 1: 1.000 000 zu den seltenen Krankheiten (Orphan Diseases) und verläuft – ähnlich wie onkologische Erkrankungen – extrem bösartig. Als Begleit- und Folgeerkrankung ist der Lungenhochdruck häufiger. Durch die krankhaften Veränderungen in den Lungengefäßen und im rechten Herz kann nicht genug Sauerstoff von der Lunge ins Blut aufgenommen werden. Dies führt zur schlechten Sauerstoffversorgung sämtlicher Organe, womit ein allgemeiner Leistungseinbruch einhergeht: Betroffene sind kurzatmig und körperlich wenig belastbar. Zwar konnten Behandlungsmöglichkeiten und Lebenserwartung in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden, doch heilbar ist der Lungenhochdruck derzeit nicht.

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27.04.2012

29. April: Weltweiter Tag der Immunologie

Auf Initiative der „European Federation of Immunological Societies“ (EFIS) findet zum achten Mal am 29. April der „Tag der Immunologie“ statt. Weltweit wird auf die Anliegen der immunologischen Forschung und deren Bedeutung für das Gesundheitswesen hingewiesen. Damit soll das Bewusstsein für die Bedeutung des Immunsystems als Basis für Gesundheit und Wohlbefinden gestärkt werden.

Obwohl das öffentliche Interesse an einem „starken“ Immunsystem sehr groß ist, sind noch immer viele grundlegende Details über die eigentlichen Reaktionsweisen und deren Relevanz für ein Funktionieren des Immunsystems kaum bekannt. Mit dem „Tag der Immunologie“ wird auf die Errungenschaften der immunologischen Forschung aber auch auf die noch ungelösten Herausforderungen in der Weiterentwicklung einer gezielten Einflussnahme auf das Immunsystem aufmerksam gemacht.

Die ständige Weiterbildung der im Gesundheitsbereich tätigen Personen sowie die Erstellung von Informationsmaterial zur Darstellung der Funktionsweise des Immunsystems stellen wichtige Aktivitäten für die Öffentlichkeit dar. Diese werden von der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie in vielfacher Form wahrgenommen. Sie stellt außerdem ein Forum für einen intensiven Forschungsaustausch bereit und unterstützt junge Kolleg:innen durch Reisestipendien und Forschungspreise.

Zukunftsweisende Forschungsschwerpunkte an der Medizinischen Universität Innsbruck
An der Medizinischen Universität Innsbruck nimmt der Forschungsschwerpunkt Infektiologie und Immunologie eine zentrale Stelle ein und wird durch das Comprehensive Center for Infection, Immunity and Transplantation repräsentiert. Dieses seit 2009 bestehende Zentrum wurde gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesen Schwerpunktsbereichen in Hinblick auf Optimierung der Patient:innenversorgung, Forschung und Lehre sowie Ausbildung zu fördern. Im Rahmen dieses Centers werden in einer Seminarreihe immunologische Fragestellungen sowie klinische Fallbeispiele in den „Grand Rounds“ einem wissenschaftlich-klinisch interessierten Publikum vorgestellt und diskutiert. Bei dem jährlich im Juni stattfindenden „Science Day“ (28.6.2012) haben alle Arbeitsgruppen der Medizinischen Universität Innsbruck die Möglichkeit ihre Projekte vorzustellen.

In einem weiteren Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Universität Innsbruck nämlich der Onkologie, werden ebenfalls immunologische Fragestellungen bearbeitet. Im Rahmen dieses Schwerpunktes werden die Interaktion zwischen Immunsystem und Tumor sowie die Möglichkeit neuer immuntherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatient:innen erforscht. Diese immunologischen Fragestellungen werden im Rahmen des Doktoratskollegs in „Molecular Cell Biology“ (MCBO) und dem Sonderforschungsbereich SFB021 „Cell Proliferation and Cell Death in Tumors“ bearbeitet. Aufgabe des Doktoratskollegs ist es, Studierenden während ihrer Doktorarbeit eine umfassende onkologisch, molekularbiologisch und immunologisch Ausbildung zu ermöglichen und die Forschung in diesem Bereich weiterzubringen.
Das Krebsforschungszentrum Oncotyrol (Center for Personalized Cancer Medicine) hat in den letzten Jahren die angewandte Forschung in Innsbruck gestärkt. Die Medizinische Universität Innsbruck und die Tilak sind dort die größten Konsortialpartner. Dieser akademisch-industrielle Forschungsverbund zielt darauf ab, die Entwicklung und Evaluierung individualisierter Krebstherapien, sowie prognostischer und präventiver Methoden zu beschleunigen. Auch hierbei werden immunologische Fragestellungen im Bereich der Onkologie untersucht. Die Entwicklung der Tumortherapie, spezielle bei Melanom und urologischen Tumoren,  unter Ausnutzung der besonderen immunogenen Eigenschaften der Dendritischen Zellen ist beispielsweise ein wichtiges immunologisches Projekt innerhalb von Oncotyrol.

Um weiterhin „am Puls“ der immunologischen Grundlagenforschung zu bleiben und neuartige diagnostische und therapeutische Konzepte zu entwickeln, wird es in Zukunft wichtig sein, die Interaktionen zwischen Grundlagenforschung und Klinik zu stärken. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Forschung im Bereich Immunologie-Infektiologie-Tumorimmunologie an der Medizinischen Universität Innsbruck weiterhin eine hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit besitzt.

(Ass. Prof.in Priv.Doz.in Dr.in Mag.a Patrizia Stoitzner, Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie/hof)

Bildunterschrift: Eine dendritische Zelle auf dem Kollagengeflecht der Haut auf ihrem Weg zum Lymphknoten, um dort eine Immunantwort auszulösen. Dendritische Zellen sind essentiell bei der Induktion einer Immunantwort gegen Infektionen und Tumore.
Copyright: Kristian Pfaller

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02.05.2012

Gerichtsmedizin Innsbruck erforscht frühe Besiedlung Amerikas

Die Rekonstruktion der Ausbreitung des Menschen über die ganze Erde stellt eines der spannendsten Forschungsgebiete der Genetik dar. Einen eindrucksvollen und international beachteten Beitrag zur Aufklärung der Besiedlungsgeschichte Südamerikas hat eine Forschergruppe des Innsbrucker Instituts für Gerichtliche Medizin geliefert.

Die mitochondriale DNA (mtDNA) wird in mütterlicher Vererbung ohne Einfluss der väterlichen mtDNA weitergegeben. Lediglich spontane Mutationen der mtDNA führen zu Veränderungen der mtDNA Sequenz, die an die darauffolgenden Generationen weitergegeben werden. So können die Ausbreitung dieser „weiblichen“ DNA-Linien und damit rezente und weit zurückliegende Wanderungsbewegungen des Menschen nachvollzogen werden. Die Entstehung des Menschen in Afrika, seine Ausbreitung von dort ausgehend nach Europa, Asien und über eine Landbrücke im Gebiet der heutigen Beringstraße nach Amerika sind bahnbrechende Erkenntnisse aus der mtDNA-Forschung der letzten Jahrzehnte und heute allgemein anerkannt. Über den genaueren Ablauf der ersten Besiedlung Amerikas gibt es aber noch keinen Konsens. Besonders die Migration nach und in Südamerika wird hinsichtlich der durch die Anden gebildeten Barriere kontroversiell diskutiert, wobei archäologische Funde auf eine sehr frühe Besiedlung der Westküste im äußersten Süden hindeuten. Hier konnte das Team der Innsbrucker Gerichtsmedizin nun erkenntnisbringende genetische Spuren aufdecken.

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02.05.2012

Humangenetikerin mit Weltruf ist neues Mitglied im Universitätsrat

Die MUI begrüßt als neues Mitglied des Universitätsrates die weltweit renommierte Expertin für Humangenetik, em.Univ.-Prof.in Dr.in Christa Fonatsch. Die langjährige Direktorin des Departments für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien trug maßgeblich zum ausgezeichneten Ruf ihres Wirkungsortes wie auch ihres Fachgebietes bei. Prof.in Christa Fonatsch folgt Dr.in Christiane Druml und wurde durch den Senat nachbesetzt.

Mit der emeritierten Univ.-Prof.in Dr.in Christa Fonatsch konnte eine weltweit renommierte Wissenschaftlerin als neues Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck gewonnen werden. Durch ihr starkes, erfolgreiches und weitreichendes Engagement in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Humangenetik verschaffte sich die gebürtige Grazerin nicht nur als Forscherin international hohes Ansehen. „Wir verstehen es geradezu als Auszeichnung und es freut uns sehr, Prof.in Christa Fonatsch als neues Mitglied des Universitätsrates begrüßen zu dürfen“, betont Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer als Vorsitzender des Senats, von dem die Position nachbesetzt wurde.

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02.05.2012

Houska-Preis 2011 geht an Medizinische Universität Innsbruck

Für die Forschungsarbeiten von ao. Univ. Prof. Dr. Erich Gnaiger und seinem Team vom D. Swarovski Research Laboratory hat die Medizinische Universität Innsbruck kürzlich den Houska Preis 2011 erhalten. Diese renommierte Auszeichnung ist Österreichs größte private Forschungsförderinitiative. Vor allem in der Präventivmedizin sowie in der Therapie altersbedingter Gesundheitsrisiken und degenerativer Erkrankungen werden die Innsbrucker Forschungsergebnisse in Zukunft maßgeblich an Bedeutung gewinne

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02.05.2012

Großer Andrang bei der Tiroler Forschungsnacht

Mehr als 7.000 Besucherinnen und Besucher folgten am Samstag, den 28. April der Einladung der Tiroler Hochschulen und Unternehmen und besuchten im Rahmen der „Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation“ die Standorte in Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein und Lienz. Forschung, Bildung und Innovation erwiesen sich als Publikumsmagneten.

Mit insgesamt zehn Stationen im neuen Center für Chemie und Biomedizin (CCB) war die Medizinische Universität Innsbruck heuer vertreten. Die Innsbrucker HNO-Klinik stellte in der „Tiroler Forschungsnacht“ drei spannende Forschungsfelder vor. Unter dem Motto „High Fidelity im Kopf“ wurde beispielsweise eine echte Hörschnecke im Auflichtmikroskop, Modelle des Innenohres und modernste implantierbare Hörgeräte präsentiert. Die Sektion für Genomik und Rnomik beantwortete die Frage, ob man Gene essen kann. Die renommierte Mikrobiologin Prof.in Cornelia Lass-Flörl gab Einblicke in die Welt der Schimmelpilze. Dem interessanten Thema Zellteilung und Zelltod widmete sich ein Stand der Sektion für Entwicklungsimmunologie. Einblicke in die Welt der Moleküle gab Prof. Siegfried Schwarz, während die Sektion für Biologische Chemie die „Räumliche Gestalt von Proteinen“ präsentierte. Auch aus dem Bereich Gesundheitsvorsorge wurde Interessantes vorgestellt: Ein interaktiver Vortrag von Prof. Reinhard Würzner verdeutlichte, warum keine medizinische Maßnahme so viele Leben rettet wie Impfungen. Der Kardiologe Otmar Pachinger zeigte in Filmen die Funktion des Herzens. Eine begehbare Arterie sowie eine „Herzdiagnosestraße“ des Frauengesundheitszentrums waren weitere Höhepunkte. Sehr begehrt waren auch wieder die Führungen durch das Anatomische Museum mit mehr als 5.000 Exponaten. Für diese Veranstaltung wurden im CCB Platzkarten ausgegeben.

Über 200 Einzelprojekte
Insgesamt wurden im Rahmen der „Tiroler Nacht der Forschung, Bildung und Innovation“ über 200 Einzelprojekte am Abend des 28. April von Hochschulen und Unternehmen an den 16 Standorten in Tirol präsentiert. Sie gaben einen vielfältigen Einblick in die Arbeit an den heimischen Forschungsstätten. Das Angebot reichte von der Grundlagenforschung bis hin zur konkreten Anwendung von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Interaktion zwischen Wissenschaftler:innen und Besucher:innen. Die Forscherinnen und Forscher zeigten sich begeistert vom großen Interesse der vielen, oftmals auch sehr jungen Gäste.
Das gesamte Programm war so gestaltet, dass es für die ganze Familie etwas zu bieten hatte. Von Blitzen im Labor, leuchtenden Quarzen, essbaren Genen und heilenden Laserstrahlen bis hin zu Raketenautos und einer begehbaren Arterie gab es auch viel Spektakuläres zu sehen. Die Besucher:innen strömten bei freiem Eintritt den ganzen Abend über durch die Standorte in Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein und Lienz. In der Landeshauptstadt sorgte ein kostenloser Busshuttledienst für den raschen Transport zwischen den einzelnen Standorten.

Innovatives Tirol sichtbar machen
Die „Tiroler Nacht der Forschung, Bildung & Innovation“ ist eine Initiative der Tiroler Hochschulkonferenz (Universität Innsbruck, Medizinische Universität Innsbruck, UMIT/Hall, Pädagogische Hochschule Tirol, Kirchliche Pädagogische Hochschule-Edith-Stein, Management Center Innsbruck, Fachhochschule Kufstein, fh gesundheit), des Landes Tirol und der Tiroler Industriellenvereinigung. Ziel ist, die facettenreiche Tiroler Forschungs- und Innovationslandschaft sichtbar zu machen und der Tiroler Bevölkerung die Gelegenheit zu geben, sich selbst ein Bild von deren Leistungsfähigkeit zu machen und in die wunderbare Welt der Wissenschaft einzutauchen.

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04.05.2012

4th Neuroscience Day gibt Jungforscher:innen ein Forum

Mit großem Erfolg fand am 20. April der jährliche Innsbrucker Neuroscience Day am Grillhof in Vill statt. Der etablierte Treffpunkt für alle neurowissenschaftlich interessierten Forschungsgruppen beider Innsbrucker Universitäten sowie deren Kooperationspartner wird von den FWF Doktoratskollegs „Signal Processing in Neurons“ und „Molecular Cell Biology and Oncology“ in Zusammenarbeit mit dem FWF-SFB „Cell Signaling in Chronic CNS Disorders“ organisiert.

Neurowissenschaftliche Arbeitsgruppen sind an beiden Innsbrucker Universitäten etabliert. Die gute Kommunikation und Zusammenarbeit zeigt sich nicht zuletzt in der erfolgreichen Einwerbung FWF-geförderter universitätsübergreifender Forschungs- (SFB-F44) und Ausbildungsschwerpunkte (MCBO, SPIN), in denen klinische und theoretische Forschungsgruppen miteinander kooperieren und so eine intensive Auseinandersetzung mit integrativen Problemstellungen des Nervensystems leisten können.

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07.05.2012

Innsbrucker Forscher ist erstes nicht US-amerikanisches Mitglied im Finanzkomitee der „Society for Neuroscience“

Der Leiter der Innsbrucker Abteilung für Experimentelle Psychiatrie, Univ.-Prof. DI Dr. Alois Saria, wurde für fünf Jahre in das Finanzkomitee der „Society for Neuroscience“ (SfN) berufen. Die SfN mit Sitz in Washington DC ist die größte weltweit tätige Non-Profit Organisation der Neurowissenschaften mit über 42.000 Mitgliedern. Die Nominierung zeigt den hohen internationalen Stellenwert des neurowissenschaftlichen Forschungsschwerpunktes an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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07.05.2012

Medizinische Universität Innsbruck richtete österreichische Finanz- und Controllingleiter:innen-Tagung aus

Die halbjährlich stattfindenden Fachtagungen der Finanz- und Controllingleiter:innen österreichischer Universitäten finden alternierend bei einer der österreichischen Universitäten statt. Anfang Mai hatte die Medizinische Universität Innsbruck erstmals die Gelegenheit als Veranstalterin dieser hochkarätigen Tagung mit ca. 50 Teilnehmer:innen aller österreichischen Universitäten aufzutreten.

Neben Fachvorträgen über allgemeine wirtschaftliche Fragen, steuerrechtliche Problematiken, Fragen der Bilanzierung von Drittmittelprojekten oder Korruptionsbekämpfung und -prävention in der Verwaltung wurde ausreichend Raum für Workshops und Diskussionen zu den einzelnen Themen geboten. Als Fachvortragende konnten neben dem Vorsitzenden der Internationalen Antikorruptionsakademie, Herrn Mag. Martin Kreutner, vor allem Experten aus dem Wirtschafts- und Finanzrecht (Mag. Dr. Helmut Schuchter, Mag. Andreas Kapferer, Mag. Sascha Wehofer) sowie Vertreter aus dem Bankensegment (Dr. Herbert Ritsch, Pioneer Investments Austria) oder der Bundesimmobiliengesellschaft (Mag. Modliba, Mag. Ebner) gewonnen werden.

Zur offiziellen Einführung hielt die Vizerektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, Dr.in Gabriele Döller, einen Vortrag über die allgemeine wirtschaftliche Situation der österreichischen Universitäten. Der Finanzleiter der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Mag. Werner Klocker, übernahm die Moderation der Fachtagung.

Eine gemeinsame Abendveranstaltung gab darüber hinaus ausreichend Raum für weitere Diskussionen und Abstimmungen zwischen den einzelnen Universitäten.
Die Medizinische Universität Innsbruck erhoffte sich durch diese vom Leiter der Finanzabteilung Dr. Wilfried Unterlechner und seinem Team organisierte Veranstaltung, einen weiteren Beitrag zu interuniversitären Kooperationen leisten zu können. Problemlösungsstrategien sollten gemeinsam erarbeitet werden. Die konstruktiven Diskussionen bildeten eine Basis für ein gemeinsames Vorgehen der österreichischen Universitäten in finanziellen Angelegenheiten unter den derzeit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wichtige Impulse für weitere erfolgreiche Kooperationen und künftige Weiterentwicklungen konnten im Rahmen der Veranstaltung in Innsbruck gegeben werden.
Bildunterschrift:  Moderator Mag. Werner Klocker (Veterinärmedizinische Universität Wien), die Vizerektorin für Finanzen der MUI, Dr.in Gabriele Döller und der Organisator der Veranstaltung, Dr. Wilfried Unterlechner (Leiter Finanzabteilung MUI) v. l.

(red/hof)

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08.05.2012

Top-Platzierung für Innsbrucker Biochemiker

Einen Achtungserfolg erzielte ao.Univ.-Prof. Dietmar Fuchs aus der Sektion für Biologische Chemie des Innsbrucker Biozentrums beim aktuellen Ranking des Laborjournals für den Bereich Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin. In einer unabhängigen Publikationsanalyse der am häufigsten zitierten Wissenschafter:innen im deutschsprachigen Raum hat sich das Ranking von Prof. Fuchs mit dem achten Rang erneut verbessert.

Über die Publikationsleistung von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern an Forschungseinrichtungen im gesamten deutschsprachigen Raum erstellt das Magazin Laborjournal alle drei Jahre Rankings. In einem aktuellen Zitationsvergleich für den Fachbereich Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin belegt Prof. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie den achten Rang.

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10.05.2012

Krebsbehandlung ohne Messer: Patient:innen profitieren von Forschung

Statistisch erkrankt jeder dritte Mensch in Österreich im Laufe seines Lebens einmal an Krebs. Viele Tumorerkrankungen werden erfolgreich mit einer Strahlentherapie behandelt. Trotzdem haben immer noch viele Menschen Angst vor der Strahlung. Warum diese Angst unbegründet ist, erklärte Univ.-Prof. DI Dr. Peter Lukas, Vorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Innsbruck, bei einem Vortrag aus der Reihe „Medizin für Land und Leute“ kürzlich in Maurach am Achensee.

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11.05.2012

Ausgezeichnete Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft: Herzerkrankungen früher erkennen

Im Rahmen des K-Regio Projektes Cardiospect wird derzeit in Tirol ein Magnetresonanz-kompatibles Belastungsergometer entwickelt. Dadurch können alltägliche Belastungssituationen in einer MRT-Röhre simuliert werden. Diese nichtinvasive und schnelle Untersuchung ermöglicht eine frühe Diagnose von koronaren Herzerkrankungen (KHK). Das Unternehmen Ergospect entwickelt das Gerät gemeinsam mit dem Softwareunternehmen Infpro GmbH und der Medizinischen Universität Innsbruck.

Herzerkrankungen sind in den westlichen Industrieländern mittlerweile die häufigste Todesursache und auch größter Kostentreiber im Gesundheitswesen. „Das aktuelle Problem besteht darin, dass ein noch gesunder Mensch mit Risikofaktoren sowie bei Patient:innen mit koronarer Herzkrankheit der Zustand des Herzmuskels bisher zu wenig beachtet wird“, erklärt ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Schocke, stellvertretender Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Radiologie. „Erst wenn schon eine Ischämie, also eine Verminderung oder Unterbrechung der Durchblutung des Herzens, aufgetreten ist, wird die Beschaffenheit des Gewebes des Herzmuskels genauer angeschaut.“ Die Untersuchung erfolgt dann durch die Kontrastmittel unterstützte Magnetresonanztomographie (MRT). Es wäre allerdings sinnvoller, bereits früher, wenn beispielsweise Risikofaktoren vorliegen oder ein merkbarer Leistungsabfall aufgetreten ist, eine entsprechende Untersuchung zu machen. Ein Herzinfarkt könnte dann frühzeitig diagnostiziert werden. „Bei bestimmten Fragestellungen ist es aber für eine entsprechende Beurteilung notwendig, sich die Funktion des Herzens unter Stress anzuschauen. Das ist bisher allerdings nur möglich, wenn entsprechende Medikamente gegeben werden, was nicht unproblematisch ist.“ Prof. Schocke unterstützt daher die Entwicklung von Mag. Thomas Hugl von der Firma Ergospect, welche die Idee zu dem Gerät hatte. Im Rahmen des K-Regio Kooperationsprojektes „Cardiospect“ wird jetzt gemeinsam mit der Softwarefirma Infpro GmbH ein Magnetresonanz-kompatibles Belastungsergometer entwickelt. Dieses ermöglicht die Simulation von alltäglichen Belastungssitutaionen in der MRT-Röhre. Als Kooperationspartner der Medizinischen Universität Innsbruck sind Univ.-Doz. Dr. Bernhard Metzler von der Abteilung für Kardiologie sowie ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Schocke und Oberärztin Dr. Regina Esterhammer von der Abteilung für Radiologie an dem Projekt beteiligt.

K-Regio Kooperationsprojekt Cardiospect: Weltweit einzigartige Entwicklung
Begonnen hat das K-Regio Projekt „Cardiospect“ im Sommer 2011. K-Regio Projekte werden vom Land Tirol gefördert. „Inzwischen liegt bereits ein entsprechendes Gerät vor, das bis zum Sommer serienreif sein soll“, erklärt Mag. Thomas Hugl. „Noch in diesem Jahr soll auch die erste von zwei Patient:innenstudien an der Univeristätsklinik Innsbruck beginnen.“ Ein Problem bei der Entwicklung ist, das alle Gerätschaften, die während einer MRT Untersuchung verwendet werden, zu Artefakten bei der Bildgebung führen können. „Es muss also daher sicher gestellt werden, dass unser Gerät wirklich MRT tauglich ist.“ Bisher gibt es im internationalen Vergleich keine ähnliche Entwicklung. „In den USA wurde ein Laufband entwickelt, das MRT tauglich ist. Allerdings steht dieses lediglich in dem Raum, in dem die MRT-Untersuchung stattfindet. Nach der Belastung, muss der Patient bzw. die Patientin erst in die Röhre gebracht werden. Das hat den Nachteil, das sich in der Zwischenzeit der Herzschlag wieder normalisiert.“ Der Vorteil des Cardiospect-Belastungsgerät ist also, das es zum Einsatz kommt, während die Patient:innen in der Röhre liegen. An den Füßen haben sie eine Art Stepper, mit der sie treten können und so ihr Herz-Kreislaufsystem belasten.

Sonderauszeichnung beim science2business Award 2012
Im Rahmen des science2business Award 2012 für die beste Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erhielt das Projekt Cardiospect eine Sonderauszeichnung der Jury. In einer Aussendung des Veranstalters heißt es, die Kooperation habe die Begutachter:innen damit beeindruckt, dass sie von Null begonnen haben und mittlerweile einen Status erreicht haben, dass sich das Unternehmen selbst zu tragen beginnt. Insgesamt 33 Projekte an denen insgesamt 175 verschiedene Organisationen aus zehn Nationalbeteiligt waren, traten dieses Jahr um den anspruchsvollen science2business Award an. Der Gewinner des science2business Awardes 2012 ist das VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierungs Forschungs GmbH in Kooperation mit der Agfa HealthCare GmbH, die an computergestützter Diagnostik und Operationsplanung forschen.

Hintergrund: K-Regio Projekte
Das regionale Förderprogramm K-Regio hat seinen Schwerpunkt in Kooperationsprojekten, die den nachhaltigen Auf- und Ausbau von Forschungsinfrastrukturen in Tirol bewirken. Das Land Tirol fördert hier mehrjährige Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit hohem aber kalkulierbarem Risiko. Förderbare Projekte müssen den inhaltlichen Definitionen der „Industriellen Forschung“ oder der „Experimentellen Entwicklung“ laut EU-Gemeinschaftsrahmen für staatliche Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation entsprechen und zu mittel- oder unmittelbaren Produkt- oder Verfahrensinnovationen führen, aus denen sich eine ökonomische Wertschöpfung für Tirol erwarten lässt.

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15.05.2012

FWF genehmigt drei Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 38. Kuratoriumssitzung Anfang Mai drei Forschungsprojekte von Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort, vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich ist ein ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds, der allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet ist und sich an den Maßstäben der internationalen Scientific Community orientiert.
Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der Kuratoriumssitzung vom 7. bis 9. Mai  2012 bewilligte der Wissenschaftsfonds zwei Einzelprojekte sowie ein Projekt aus dem Lise-Meitner-Programm für Forscher:innen aus dem Ausland an der Medizinischen Universität Innsbruck:

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15.05.2012

Ausgezeichnetes Qualitäts- und Risikomanagement

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer) erhielt für ihre Maßnahmen, sowohl im Qualitäts-, als auch im Risikomanagement eine Auszeichnung. Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungen ist die Klinik die erste in Innsbruck und die erste Plastische Chirurgie in Österreich, die als Gesamtorganisation die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erhalten hat.

Die Klinik-Zertifizierung nach ISO 9001:2008 ist ein Qualitätszertifikat, das die konsequente Weiterentwicklung von Managementsystemen, die Verbesserung der organisatorischen Infrastruktur, die Prozessoptimierung und die Implementierung von gezielten Schulungsmaßnahmen zum Ziel hat. Die intensive Evaluierung soll dazu beitragen, den Service für die Patient:innen weiter zu verbessern und die Patient:innen-Sicherheit noch weiter zu erhöhen. „Qualitäts- und Risikomanagement sind zwei Themen, die gerade im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Plastischen Chirurgie zu verdanken, dass diese tagtäglich und zum Wohl der Patientinnen und Patienten umgesetzt und gelebt werden“, so Gesundheitslandesrat Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg anlässlich der Verleihung des Zertifikats.

Durchleuchtung aller Bereiche
Um wirklich merkbare Verbesserungen erreichen zu können, musste der Arbeitsalltag der gesamten Univ.-Klinik für Plastische Chirurgie durchleuchtet werden. Von den administrativen Bereichen, über die ärztliche Versorgung bis hin zur Pflege und Forschung. Im Bereich der Risikovermeidung wurde die Klinik dabei von der Firma GRB (Gesellschaft für Risikoberatung) unterstützt. Dieses Unternehmen ist auf Risikomanagement im Krankenhausbereich spezialisiert. „Es ist vor allem der Kooperation aller Mitarbeiter:innen der Plastischen Chirurgie zu verdanken, dass das Projekt ein so großer Erfolg wurde und dass jetzt vor allem die Patient:innen davon profitieren“, sagt der Direktor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer. „Alle Mitarbeiter:innen wurden geschult und um alle Maßnahmen auch auf Dauer sicherstellen zu können, wurden zwei Risikomanager und mehrere Qualitätsmanager ausgebildet.“

Kleinigkeiten mit großer Wirkung
In unzähligen Interviews und Untersuchungen von internen Abläufen wurden potentielle sogenannte „Beinahe-Fehler“ identifiziert und es wurde in allen Bereichen Verbesserungspotential gesucht. Einschulungsstandards wurden entwickelt, Arbeitsabläufe neugeregelt und Behandlungsstandards festgelegt. Oft sind es kleine Maßnahmen, die ohne großen Aufwand gesetzt werden können, die aber große Wirkung haben. So wird z.B. die digitale Unterstützung und Dokumentation der individuellen Therapien weiter ausgebaut. An der Univ.-Klinik für Plastische Chirurgie werden komplexe Behandlungspläne in multidisziplinären Boards erarbeitet und so in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und der/dem Patientin/Patienten maßgeschneidert. Auch im Bereich des Entlassungs-Managements wurden Standards weiterentwickelt: Detaillierte Vorgaben für Entlassungsgespräche und Entlassungsbriefe helfen, dass die Patient:innen schon beim Verlassen der Klinik alle Informationen bei sich tragen, die sie nach dem stationären Aufenthalt benötigen.

(Schwamberger/Hof)

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16.05.2012

Prof. Ernst Brandl-Preis für Jungforscher am Biozentrum Innsbruck

Der Mikro- und Molekularbiologe Michael Blatzer erhielt den Preis der Prof. Ernst Brandl-Stiftung. Blatzer ist in einer Forschungsgruppe am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck tätig und wurde für seine wegweisenden Arbeiten zum Virulenzfaktor eines krankheitserregenden Gießkannenschimmels geehrt. Die Entschlüsselung der Wirkungsweise von Virulenzfaktoren ist für die Entwicklung neuer Strategien zur Bekämpfung zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten von großer Bedeutung.

Der mit 4.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der Prof. Ernst Brandl-Stiftung, benannt nach dem Mitentdecker des säurestabilen Penicillins, geht dieses Jahr an Mag.Mag.rer.nat. Michael Blatzer PhD. Die Verleihung fand am 15. Mai 2012 in festlichem Rahmen im Rathaus Schwaz statt. Ausgezeichnet wurde Blatzer für seine wegweisenden Arbeiten zur Entschlüsselung der Funktionen des Virulenzfaktors SrbA des krankheitserregenden Gießkannenschimmels Aspergillus fumigatus. Besonders bei immungeschwächten Patient:innen stellt eine durch den Pilz ausgelöste invasive Aspergillose eine gefährliche Infektion mit hoher Sterblichkeitsrate dar. Virulenzfaktoren werden jene Eigenschaften eines Mikroorganismus genannt, die seine krankmachende Wirkung (Virulenz) bestimmen. Ihre Entschlüsselung dient der Entwicklung neuer Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Erkenntnisse des Mikro- und Molekularbiologen, der am Institut für Molekularbiologie des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck forscht, helfen in Zukunft, das therapeutische Potential von SrbA und der durch SrbA kontrollierten Stoffwechselwegen zu bestimmen.

Auszeichnung für Forschung zu Virulenzfaktor
Der humanpathogene Aspergillus fumigatus, ein Schimmelpilz aus der Familie der Gießkannenschimmel, gehört zu den global verbreitetesten Spezies, findet sich vor allem auf verwesenden Pflanzenteilen und kann durch seine in der Luft verbreiteten Sporen Allergien bewirken oder zu einem Aspergillom führen, wobei sich der Schimmel z. B. in den Nasennebenhöhlen oder auch der Lunge einnistet. Zudem besteht für immungeschwächte Patient:innen die Gefahr einer invasiven Aspergillose, bei der die Sporen in der Lunge auskeimen und zu einer Infektion mit einer Letalität, also Sterblichkeitsrate von über 50 Prozent führen. Zu den Virulenzfaktoren des Schimmelpilzes gehört der zentrale Genregulator SrbA, der einerseits eine effiziente Infektion der Wirtsorganismen ermöglicht, andererseits aber auch die Empfindlichkeit des Pilzes für Therapien mit Triazol-Verbindungen gewährleistet. Letztere werden häufig als Antimykotika (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen) und Fungizide (Wirkstoffe zur Abtötung von Pilzen und deren Sporen) eingesetzt. Die Arbeit von Michael Blatzer stellt eine molekulare Verbindung zwischen der Virulenz, der Triazol-Empfindlichkeit und der Anpassung an Eisen- bzw. Sauerstoffmangel von Aspergillus fumigatus her.

Mitarbeiter der Sektion für Molekularbiologie
Michael Blatzer wurde 1981 in Saalfelden, Salzburg, geboren und begann 2000 sein Biologiestudium an der Leopold Franzens Universität Innsbruck, wobei er sich schon früh auf den Bereich der Mikro- und Molekularbiologie spezialisierte. 2007 schloss er sein Studium mit einer Diplomarbeit zum Thema „Charakterisierung putativer Siderophorbiosynthesegene in “Aspergillus fumigatus“ ab. Es folgte das Doktoratsstudium an der Sektion für Molekularbiologie am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck in der Arbeitsgruppe um ao.Univ.-Prof. Mag.Dr.rer.nat. Hubertus Haas an der Sektion für Molekularbiologie des Biozentrums Innsbruck. In dieser Zeit untersuchte er in Kooperation mit Kolleg:innen der Montana State University (USA) mit einem methodisch breit angelegten Ansatz die molekularen Wirkungsmechanismen von SrbA, die möglicherweise klinisch hochrelevant sind. 2011 erlangte er den PhD mit seiner Dissertation „Charakterisierung der Rolle von FreB, SidL und SrbA im Eisenstoffwechsel von Aspergillus fumigatus“. Die Studien wurden durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanziert.

Prof. Ernst-Brandl-Stiftung
Der Preis der Prof. Ernst Brandl-Stiftung wird jährlich alternierend für Arbeiten aus dem Bereich der Medizinischen Universität Innsbruck sowie den Nachfolgefakultäten der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens Universität Innsbruck vergeben und besteht aus zwei Teilen: Der erste, wissenschaftliche Teil richtet sich vor allem an Arbeiten im Bereich der Life Sciences, die das Wohlergehen der Menschheit zum Ziel haben, einen umweltschonenden Umgang mit Ressourcen ermöglichen, die Ernährung für Menschen und Tiere sicherstellen oder die Lösung von Umweltproblemen beinhalten. Der zweite Teil des Preises wird für soziale Einrichtungen vergeben. In diesem Jahr wurden dabei das SOS Kinderdorf in Imst, die Lebenshilfe Tirol, Sektion Schwaz, der Sozialfonds der Stadt Schwaz, der Franziskaner-Ordens-Konvent, die Dekanatskirche Maria Himmelfahrt und die Pfarrkirche St. Barbara, alle in Schwaz, bedacht. Die Stiftung geht zurück auf den 1997 verstorbenen Prof. Ernst Brandl, der im Jahre 1952 gemeinsam mit Dr. Hans Margreiter säurestabiles Penicillin entwickelt hat, was die Verabreichung des Antibiotikums in Form von Tabletten oder Sirup ermöglichte.

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18.05.2012

Innsbrucker PhD-Kolleg für Hirnforschung: Ausbildungsplätze international sehr beliebt

Noch bis 31. Mai können sich Studierende für einen Ausbildungsplatz im österreichweit einzigen PhD-Kolleg im Bereich der Hirnforschung bewerben. Die Ausschreibung für das vom FWF geförderte Doktoratskolleg „Signalverarbeitung in Nervenzellen/Signal Processing in Neurons“ (SPIN) hat Ende April begonnen. Für die acht ab Oktober zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze sind bereits zwei Wochen vor Ende der Einreichfrist 226 Bewerbungen aus allen Teilen der Welt eingegangen.

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21.05.2012

Neues Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) eröffnet

Die Leopold-Franzens-Universität und die Medizinische Universität Innsbruck haben nach rund drei Jahren Bauzeit einen neuen gemeinsamen Standort. Auf rund 35.000 Quadratmetern sind die Bereiche Chemie, Pharmazie und Biomedizin untergebracht. Das neue Gebäude wurde am 21. Mai feierlich eröffnet.

„Die Investitionen belaufen sich auf rund 76 Millionen Euro“, sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), zu dem neubezogenen Haus am Innrain. „Mit diesem Bau ist in Westösterreich ein einzigartiges Gebäude geschaffen worden, in dem unsere hochspezialisierten Wissenschafterinnen und Wissenschafter im Vordergrund stehen. In dieser neuen, hellen und modernen Umgebung ist der Platz entstanden, den die Medizinische Universität Innsbruck benötigt, um einen zukunftsträchtigen Forschungszweig – die Biomedizin und speziell die Krebsforschung – weiter voranzutreiben. Mit diesem Gebäude bieten wir noch bessere Arbeitsbedingungen und können somit auch unsere internationale Position weiter ausbauen. Durch diese sehr gute Forschungsumgebung konnten wir bereits international tätige Professoren für die Medizinische Universität Innsbruck gewinnen“, so Herbert Lochs, Rektor der Medizinische Universität Innsbruck.
„Das neue Haus ist ein sichtbares Zeichen für den Chemie- und Biomedizin-Standort Tirol“, ergänzt Roland Psenner, Vizerektor der Universität Innsbruck. „Es wird weit über die Grenzen Tirols hinaus wahrgenommen werden.“ Insgesamt lehren, lernen und forschen rund 1.300 Studierende und über 500 Wissenschaftler in dem neuen Universitätsgebäude am Inn. „Der Neubau bietet unseren Forscherinnen und Forschern sowie unseren Studierenden eine perfekte Lehr-, Lern- und Forschungsumgebung“, betont Anke Bockreis, Vizerektorin für Infrastruktur der Universität Innsbruck.

Transparente und offene Gestaltung
Durch die kompakte Gestaltung des Gebäudes konnte ein Teil des Grundstücks unverbaut bleiben und zu einem Vorplatz ausgestaltet werden, über den die Universitäten vom Fuß- und Radweg der Innpromenade aus erreichbar sind.
Das zweigeschossige und durch ein Glasdach mit Tageslicht durchflutete Foyer bildet das Zentrum, das beide Bauteile miteinander verbindet. Darum gruppieren sich vom Erdgeschoß bis in das erste Obergeschoß alle gemeinsam genutzten Räume wie Mensa, Hörsäle, Seminarräume und Unterrichtslabore. Ab dem zweiten bis zum vierten Obergeschoß sind die beiden Universitäten in zwei getrennten Baukörpern untergebracht.
Weitläufige Fensterfronten und Innenwände aus Glas prägen das innere Erscheinungsbild wesentlich. Die transparente, offene Gestaltung bringt nicht nur viel Tageslicht, sondern soll auch die Kommunikation zwischen beiden Universitäten, ihren Forschern und Studierenden fördern.

Anspruchsvolle Gebäudetechnik
Um an ihren Arbeitsplätzen die erforderliche, hohe Luftqualität gewährleisten zu können, wurden besonders leistungsstarke Anlagen zur Luftumwälzung eingerichtet. Pro Stunde werden etwa 400.000 Kubikmeter Luft umgewälzt – das entspricht der Luftmenge von Raumluftgeräten für rund 500 Einfamilienhäuser. Die dabei generierbare Wärmerückgewinnung zur Temperierung der Räume liegt bei 85 Prozent.
Auch die Kühlung der Forschungsgeräte, Labors und weiteren Räume ist sehr anspruchsvoll. Um das komplexe Kühlsystem effizient betreiben zu können, wurde ein eigener Grundwasserbrunnen angelegt, durch den bis zu 80 Prozent der nötigen Kühlleistung abgedeckt werden. Zusätzlich kann aus diesem Brunnen das Wasser für die Besprinklerung des gesamten Gebäudes gewonnen werden.

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22.05.2012

Forschungserfolg am Biozentrum Innsbruck: Neues Fertilitätsgen entdeckt?

In der biomedizinischen Forschung werden Prozesse auf molekularer Ebene erforscht, um verbesserte Therapien und Diagnosemöglichkeiten zu entwickeln. Die Jungforscherin Petra Mikolcevic von der Sektion für Molekulare Pathophysiologie der Medizinischen Universität Innsbruck hat sich mit der cyclinabhängigen Proteinkinase (CDK 16) beschäftigt. Ihre Forschungsergebnisse könnten für die Behandlung von Unfruchtbarkeit sowie die Entwicklung von Verhütungsmitteln bei Männern relevant sein.

Ziel der Sektion für Molekulare Pathophysiologie (Leiter Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kofler) des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck ist es, das Verständnis grundlegender biologischer Prozesse auf molekularer Ebene zu erhöhen. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, dass bessere Therapien entwickelt werden und sich die Diagnosemöglichkeiten von Krankheiten verbessern. Ein Forschungsteam rund um ao. Univ.-Prof. Dr. Stephan Geley beschäftigt sich dabei mit einer der Grundfunktionen des Lebens: der Zellteilung. Fehler bei der Zellteilung können unter Umständen, wie beispielsweise bei Tumoren, lebensgefährliche Konsequenzen haben. Die Teilung der Zellen wird über spezielle Proteine, die cyclinabhängigen Kinasen (CDK) gesteuert. Unterschiedliche Kinasen übernehmen dabei unterschiedliche Funktionen. Seit 2006 forscht in dem Team auch Petra Mikolcevic. Sie hat 2011 das PhD-Programm „Molekulare Onkologie“ der Medizinischen Universität Innsbruck absolviert und ist seitdem als Postdoc am Institut tätig. Ihre Forschungserkenntnisse zur bisher unerforschten cyclinabhängigen Proteinkinase (CDK 16, PCTK1) wurden kürzlich im renommierten Journal „Molecular und Cellular Biology“ der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie veröffentlicht. Die gebürtige Kroatin hat sich im Rahmen des FWF-Einzelforschungsprojektes „Molekulare und funktionelle Analyse von Pctk1“ damit beschäftigt, ob es sich bei CDK 16 um ein essentielles Protein handelt, welche Funktion es ausübt und wie es reguliert wird. Zuvor war die Forschungsarbeit zu dieser cyclin-abhängigen Kinase vom FWF-Spezialforschungsbereich „Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“ (SFB021) unterstützt worden.

CDK 16: Ein bisher unbekanntes Fertilitätsgen?
Die Proteinkinase CDK 16 kommt vor allem in Zellen des Gehirns und im Hoden vor und war bisher weitestgehend unbekannt. Petra Mikolcevic konnte nun wichtige Erkenntnisse über die Funktion von CDK 16 herausfinden und an Hand des Tiermodells nachweisen, dass das Protein eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Spermien (Spermatogenese) spielt. Damit könnte die Forscherin wichtige Erkenntnisse für die Diagnose und die Therapie von Unfruchtbarkeit bei Männern gewonnen haben. „Es könnte zum Beispiel auch bedeuten, dass es möglich ist, dieses Protein gezielt zu hemmen und dadurch ein wirksames Verhütungsmittel für den Mann zu entwickeln“, sagt Mikolcevic. Darüber hinaus hält sie es nicht für ausgeschlossen, dass es sich bei CDK 16 um ein bisher unbekanntes Fertilitätsgen handelt. Auch wenn es Mikolcevic gelungen ist, neue Erkenntnisse über die Eigenschaften des CDK16 zu erhalten, sind weitere Untersuchungen notwendig. „Es freut mich, dass hier im Labor weiter gearbeitet wird, um herauszufinden, wie das Protein wirklich funktioniert.“ Die weiteren Forschungsarbeiten in Innsbruck werden allerdings ohne Mikolcevic stattfinden: Die 30jährige wird in Kürze zu Prof. Angel R. Nebreda nach Barcelona wechseln. Dabei kann sie auf eine erfolgreiche Tätigkeit in Innsbruck zurückblicken: Im April 2012 erhielt sie den Wissenschaftsförderpreis der Österreichischen Gesellschaft für Endokrinologie und Stoffwechsel (ÖGES) und 2011 eine Auszeichnung der Österreichischen Krebshilfe Tirol für das Projekt „Cyclin Y expression and function in human malignancies“.

Publikation: Mikolcevic P, Sigl R, Rauch V, Hess MW, Pfaller K, Barisic M, Pelliniemi LJ, Boesl M, Geley S., “Cyclin-dependent kinase 16/PCTAIRE kinase 1 is activated by cyclin Y and is essential for spermatogenesis”, Mol Cell Biol. 2012 Feb;32(4):868-79. Epub 2011 Dec 19.

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23.05.2012

Prostatakarzinom: Überraschende Funktion des Proteins PIAS1

Die besondere Rolle der Zytokin-Signalwege und deren Inhibitoren im Wachstum des Protatakarzinoms ist ein Schwerpunkt in der Forschungsarbeit des Teams um Prof. Zoran Culig vom Forschungslabor der Univ.-Klinik für Urologie. In einer aktuellen, im American Journal of Pathology veröffentlichten Forschungsarbeit berichtet das junge Team über einen neuen Mechanismus zur Regulation des Zellwachstums und dessen funktioneller Relevanz in Tumoren.

PIAS1 (protein inhibitor of activated STAT 1) heißt ein Protein, das im Rahmen des Zellzyklus möglicherweise eine relevante Rolle im Tumorwachstum einnimmt und im Labor von Univ.-Prof. Zoran Culig erstmals als Onkogen im Prostatakarzinom nachgewiesen wurde. Die im Rahmen des MCBO-Doktoratskollegs und in hervorragender Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen von Univ.-Prof. Ludger Hengst von der Sektion für Medizinische Biochemie, ao.Univ.-Prof. Helmut Klocker und Dr. Georg Schäfer von der Univ.-Klinik für Urologie, sowie internationalen Partnern entstandene Forschungsarbeit wurde im renommierten American Journal of Pathology veröffentlicht.

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23.05.2012

Auszeichnung: Lehrling des Monats

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter hat vergangene Woche der Medizinischen Universität Innsbruck einen Besuch abgestattet: Im Rektorat wurde Verena Bettina Scharf zum Lehrling des Monats Februar 2012 ausgezeichnet. Eine Jury hatte die junge Stubaierin, die derzeit eine Lehre zur Tierpflegerin im 3. Lehrjahr an der Medizinischen Universität Innsbruck absolviert, auf Grund ihrer sehr guten Leistungen ausgewählt.

Verena-Bettina Scharf hat die zweite Fachklasse mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Von ihren Ausbildner:innen und Kolleg:innen wird sie besonders aufgrund ihrer Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Kollegialität, Teamfähigkeit, ihre Selbständigkeit und ihres Fleißes gelobt. Bei der Schützenkompanie Telfes im Stubaital ist Verena-Bettina Scharf als Marketenderin tätig und ist Mitglied beim Österreichischen Rodelverband. Außerdem ist sie in einige Forschungsprojekte eingebunden und unterstützt dadurch Wissenschafter:innen bei ihren Forschungsvorhaben. Sie absolvierte bereits auch mehrere Praxiseinheiten im Tiergarten Schönbrunn, an der Medizinischen Universität Wien in Himberg und bei der Firma Novartis in Wien. Zu ihren zahlreichen Hobbys zählen Rodeln, Snowboarden, Lesen, Musizieren und das Arbeiten mit Tieren.

„Mit der Verleihung soll auf das außerordentliche Engagement junger Menschen in unserem Land aufmerksam gemacht werden“, erläutert der für die Arbeitnehmerförderung zuständige Landeshauptmann Platter. Die Auszeichnung gilt dabei nicht nur den Leistungen am Arbeitsplatz, sondern auch besonderem sozialem Engagement. Landeshauptmann Platter hob im Rahmen der Übergabe zudem die Bedeutung der Lehre hervor: „Unsere Lehrlinge sind das Fundament eines gut qualifizierten Arbeitsmarkts. Zusammen mit unseren großartigen Unternehmen und Betrieben bilden sie das Rückgrat für einen starken Wirtschaftsstandort Tirol.“

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24.05.2012

Nachwuchsforscher vom Biozentrum Innsbruck erhält Österreichischen Mikrobiologie Preis 2012

Mario Gründlinger von der Sektion für Molekularbiologie des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck erhielt am 23. Mai den Österreichischen Mikrobiologie Preis 2012. Die Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP) würdigt damit die Forschungsarbeit des 31jährigen Mikrobiologen zu einem der weitverbreitetsten Pilze, dem Aspergillus fumigatus.

Aspergillus fumigatus ist ein Schimmelpilz, der insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem zur Gefahr werden kann. Die durch Aspergillus hervorgerufenen Erkrankungen werden Aspergillosen genannt und könnten trotz rechtzeitiger Diagnose und Therapie tödlich verlaufen. Ein Grund für die hohe Sterblichkeitsrate ist, dass der Pilz gegenüber herkömmlichen Antimykotika, also Medikamenten zu Behandlung von Pilzinfektionen, Resistenzen bildet. Für eine erfolgreiche Behandlung einer Infektion mit Aspergillus fumigatus müssen daher dringend neue Behandlungswege gefunden werden. Seit 1998 forscht mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds (FWF) und der Österreichischen Nationalbank (ÖNB) die Innsbrucker Arbeitsgruppe unter der Leitung von ao. Univ.-Prof. Dr. Hubertus Haas am Eisenhaushalt der Schimmelpilze. Seit 2006 ist auch Mario Gründlinger in der Forscher:innengruppe tätig. In seiner molekularbiologischen Forschungsarbeit hat er weitere wichtige Erkenntnisse über den Aufbau und das Wachstum des Schimmelpilzes herausgefunden und damit einen weiteren Beitrag zur Entwicklung neuer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten geleistet. Gründlinger konnte mittels internationaler Zusammenarbeit mit englischen und spanischen Arbeitsgruppen aufzeigen, dass es zwischen der Ergosterol- und der Siderophore-Biosynthese des Pilzes eine wechselseitige Verbindung gibt. Für seine Forschungsergebnisse, die Ende letzten Jahres im renommierten PNAS Journal der „National Academy of Sciences“ der USA erschienen sind, erhielt der Jungforscher den Österreichischen Mikrobiologie Preis 2012. Die Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP) verleiht den Preis alle zwei Jahre. Der von der Mycosafe Diagnostics GmbH gesponserte Preis wurde am 23. Mai an zwei Preisträger in Salzburg verliehen. (Weiterer Preisträger: Dip.-Ing. Gerald Posch, Universität für Bodenkultur Wien)

Neue Erkenntnisse über den Aufbau und das Wachstum
Die Forschungsgruppe rund um Prof. Haas hatte bereits herausgefunden, dass das Siderophorsystem, ein pilzspezifischer Eisenaufnahmemechanismus, essentiell für die Virulenz des Schimmelpilzes ist. Gelingt es, die notwendige Eisenzufuhr zu stoppen, dann kann das Wachstum des Pilzes stark eingeschränkt werden. Damit wurde bereits ein wichtiges Target für die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung einer Aspergillose gefunden. Bereits bekannte antifungale Mittel wie Azole oder Amphotericin B, die in der herkömmlichen Therapie eingesetzt werden, zielen allerdings auf die pilzliche Ergosterolbiosynthese ab. „Jetzt konnten wir herausfinden, dass diese zwei Biosynthesewege, also für Siderophore und Ergosterol, direkt über den gemeinsamen Metaboliten Mevalonat verbunden sind und sich daher gegenseitig beeinflussen. Unter einem Metaboliten verstehen wir ein Zwischenprodukt in einem Stoffwechselvorgang“, erklärt Mario Gründlinger. Mit ihrer Forschungsarbeit an Aspergillus fumigatus ist die Innsbrucker Forschungsgruppe sehr erfolgreich. Erst kürzlich erhielt ein weiterer junger Kollege von Gründlinger, Michael Blatzer, den Prof. Ernst Brandl-Preis.

Zur Person
Mario Gründlinger studierte Mikrobiologie in Innsbruck und absolvierte 2011 das Doktoratsstudium (PhD) an der Medizinischen Universität Innsbruck. Seit 2006 ist der gebürtige Vorarlberger in der Sektion für Molekularbiologie des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck in der renommierten Arbeitsgruppe von ao. Univ.-Prof. Hubertus Haas tätig. Schwerpunkt der molekularbiologischen Grundlagenforschung des 31jährigen ist die Charakterisierung des Siderophore-Systems des opportunistisch pathogenen Pilzes Aspergillus fumigatus.

Publikation: “Mevalonate governs interdependency of ergosterol and siderophore biosyntheses in the fungal pathogen Aspergillus fumigates” Autor:innnen: Sabiha Yasmina, Laura Alcazar-Fuolib, Mario Gründlinger, Thomas Puempel, Timothy Cairns, Michael Blatzer, Jordi F. Lopez, Joan O. Grimalt, Elaine Bignell, Hubertus Haas

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29.05.2012

9. PneumoUpdate 2012: Aktuelles zur Lunge auf hohem Niveau

Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Pneumologie Updates – einer der maßgeblichen Wissenschaftstagungen zu Lungenerkrankungen im deutschsprachigen Raum – trafen sich renommierte Lungenexpert:innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich Mitte Mai bereits zum neunten Mal im Congresspark Igls.

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck,  Univ.-Prof. Herbert  Lochs, eröffnete auch heuer das traditionell erfolgreiche Pneumologie Update 2012 – eine internationale Veranstaltung, die durch einen niveauvollen Austausch neuester Forschungs- und Behandlungserkenntnisse für Lungenerkrankungen, interdisziplinäre und internationale Vernetzung sowie eine zielgerichtete Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses kennzeichnet ist. Das traditionell erfolgreiche PneumoUpdate wurde heuer bereits zum fünften Mal als D-A-CH-Kongress abgehalten.

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30.05.2012

Interdisziplinäre Bioethik-Exkursion nach Israel

Insgesamt elf Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck nahmen im März die Gelegenheit wahr, an einer elftägigen Exkursion nach Israel teilzunehmen. Die Bewusstmachung eigener Auffassungen zu den Themen Tod, Sterben und Jenseits und deren Reflexion vor dem kulturellen Hintergrund Israels standen im Mittelpunkt der Studienreise.

Seit dem fünfjährigen Bestehen des Bioethik-Netzwerkes Ethucation an der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung der Biochemikerin Univ.-Prof.in Gabriele Werner-Felmayer  werden die Themen Ethik und Bioethik laufend in das Medizin-Curriculum implementiert, sodass es Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck inzwischen vermehrt möglich ist, sich über Lehrveranstaltungen und Seminare mit ethischen Problemfeldern in der Medizin zu befassen. Eine neue, andere Art der Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung wurde ethikinteressierten Medizin-Studierenden in diesem Frühjahr angeboten: eine Exkursion nach Israel.

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31.05.2012

Goldenes Doktorjubiläum: Diplomerneuerung nach 50 Jahren

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes in der „Dogana“ im Congress Innsbruck ehrten die beiden Innsbrucker Universitäten Ende Mai ihre Doktorant:innen, die 1962 promoviert hatten. 23 Doktor:innen der gesamten Heilkunde nahmen an der Veranstaltung teil. Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs dankte Ihnen für ihr berufliches Engagement.

Von 30 Doktor:innen der gesamten Heilkunde, die 1962 an der damaligen Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck promoviert hatten, kamen 23 zu der Feierlichkeit in der „Dogana“ in Innsbruck. Lediglich sieben waren verhindert. Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs freute sich über diese zahlreiche Teilnahme. „Nicht zuletzt zeigt dies die Verbundenheit mit unserer Alma Mater, an deren erfolgreichen Entwicklung nicht Wenige unter Ihnen als Wissenschaftler:innen und Lehrende mitgewirkt haben. Ebensolche Hochachtung gilt selbstverständlich jenen, die sich nach ihrer Promotion im Jahre 1962 in der außeruniversitären Berufswelt verdient gemacht haben und damit zum fabelhaften Ruf unserer zwei Universitäten beitrugen. Auch dies sei gedankt,“ sagte Rektor Lochs.

Nahezu ein Drittel aller anwesenden Jubilar:innen der gemeinsamen Veranstaltung von Medizinischer Universität Innsbruck und Leopold-Franzens-Universität Innsbruck haben an der damaligen Medizinischen Fakultät promoviert. Das ist kein Zufall: Im Wintersemester 1961/62 hatten an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck bei einer Anzahl von 4.773 Gesamthörer:innen exakt 1.205 – und somit etwas mehr als ein Viertel – Medizin inskribiert. Im Studienjahr 1961/62 wurden an der Medizinischen Fakultät 49 Promotionen gezählt, 1962/63 waren es 84. Insgesamt waren die Hörer:innenzahlen auch in den Folgejahren steigend, was mit der wirtschaftlichen Prosperität und gesamtgesellschaftlichen Entwicklung korrespondierte.
(Daten und Fakten stammen aus dem Werk „Hundert Jahre Medizinische Fakultät Innsbruck. 1869 bis 1969“, herausgegeben von Franz Huter)

Diplomerneuerung nach 50 Jahren: Jubilar:innen der Medizinischen Faktultät
Dr. Martin von Braitenberg, aus Bozen
Dr. Adolf Delucca, aus Bozen
Dr. Gerhard Erlacher, aus Ried im Innkreis
Dr. Dietlind Fleischmann geb. Gatternigg, aus Innsbruck
Dr. Hermann Fleischmann, aus Innsbruck
Dr. Günther Galvan, aus Salzburg
Dr. Günther Hächl, aus Wolfurt
Dr. Margarete Hanusch, aus Vöcklabruck
Dr. Peter Herzog, aus Imst
Dr. Dietmar Jäger, aus Hohenems
Dr. Josef Jocher, aus Bruneck
Dr. Kosmas Kosmidis, aus Gams-Schweiz
Dr. Friedebert Kunz, aus Absam
Dr. Kurt J. Moosburger, aus Salzburg
Dr. Helmut Peintner, aus Lustenau
Dr. Thomas Schächl, aus Schwarzach im Pongau
Dr. Wilfried Schennach, aus Hall in Tirol
Dr. Viktor Schumacher, aus Hall in Tirol
Dr. Heinz Stricker, aus Innsbruck
Dr. Hans Thaler, aus Möllbrücke
Dr. Konrad Trautwein, aus Grünau
Dr. Alfons Willeit, aus Meran
Dr. Max Worda, aus Innsbruck

Leider nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen konnten:
Dr. Hans Asamer, aus Salzburg
Dr. Leo K. König, aus Wien
Dr. Helmut Madersbacher, aus Innsbruck
Dr. Josef Maier, aus Kufstein
Dr. Helmut Wallnöfer, aus Linz
Dr. Konrad Werthmann, aus Salzburg
Dr. Peter Wladika, aus Dornbirn

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31.05.2012

Wissenschaftliche Eröffnung des neuen Centrums für Chemie und Biomedizin mit zwei Nobelpreisträgern

Wissenschafter:innen des neuen Centrums für Chemie und Biomedizin (CCB) laden am Freitag, den 1. Juni 2012 zu einem öffentlichen Inaugurations-Symposium. Als Vortragende konnten international renommierte Forscher:innen gewonnen werden, darunter auch zwei Nobelpreisträger für Chemie. Diese hochkarätige Veranstaltung zur wissenschaftlichen Einweihung gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft des neuen Life- Sciences-Standortes: Die Forschung in Innsbruck soll sich an den Besten orientieren.

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05.06.2012

Kinderklinik: Neustart mit Prof. Gaedicke

Am 19. März übernahm Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke die Leitung der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. Die Handschrift des international anerkannten Experten der Kinderheilkunde, der von der Charité Universitätsmedizin in Berlin in die Tiroler Landeshauptstadt wechselte, ist bereits klar erkennbar. Mit den ersten Schritten der Umsetzung der neuen Struktur erfolgte die nachhaltige Weichenstellung für eine positive Entwicklung.

„Ich habe in diesen ersten Wochen viele Gespräche mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt und alles was ich da gehört habe, stimmt mich sehr optimistisch“, zieht Prof. Gaedicke eine erste Zwischenbilanz. Seine umfangreiche Erfahrung bei der Zusammenführung der West- und Ostberliner Universitätskliniken zum gemeinsamen „Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin“ waren mit ein Grund, dass der renommierte Experte bei der Neuausrichtung der Kinderklinik schon im Vorfeld von den Verantwortlichen als Berater zu Rate gezogen wurde. Seine Bestellung zum neuen Leiter war für Univ.-Prof. Herbert Lochs die richtige Entscheidung. „Dass wir hier einen wichtigen und richtigen Schritt gesetzt haben, davon konnten wir uns schon nach einigen Wochen überzeugen“, freut sich der Rektor.

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06.06.2012

5. Symposium: Kontroversielle Fragen zur Bipolaren Störung

Neue Forschungserkenntnisse sowie kontroversielle Fragen in der Diagnose und Behandlung von sogenannten bipolaren Störungen – im Volksmund auch als manisch-depressive Krankheit bekannt – standen im Mittelpunkt des fünften Bipolar-Symposiums, das am 18. Mai mit zahlreichen Expert:innen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und England im Medizinzentrum Anichstraße in Innsbruck stattfand.

Erstmals 2008 abgehalten feierte das Symposium „Kontroversielle Fragen zur Bipolaren Störung“  heuer bereits sein fünfjähriges Bestehen. Wie schon in der Vergangenheit wurde die Veranstaltung von Univ.-Prof. Armand Hausmann von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker) organisiert, diesmal unter Mithilfe von Prof. Heinz Grunze (Universität Newcastle upon Tyne, England). Rektor Univ.-Prof. Herbert Lochs, TILAK- Vorstand Mag. Stefan Deflorian und der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) Univ.- Prof. Christian Haring entrichteten die Grußworte auf der gemeinsam durchgeführten Tagung.

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08.06.2012

Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen

Anfang Juni fand die jährliche Festveranstaltung des Verbandes der Professorinnen und Professoren der Innsbrucker Universitäten (UPVi) statt. Rektor Herbert Lochs und Rektor Tilmann Märk hielten Festvorträge. Danach wurden an vier Professoren Wissenschaftspreise für herausragende wissenschaftliche Leistungen und Aktivitäten zum Wohle der Universität und der Gesellschaft verliehen. Prof. Hartmann Hinterhuber und Prof. Erich Schmutzhard sind die Preisträger der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der von Prof. Wolfgang Zach geleitete und parteipolitisch ungebundene UPVi verfolgt gemeinnützige Zwecke, insbesondere die Förderung von Forschung und Lehre im akademischen Bereich. Dazu gehören die Veranstaltung von Vorträgen sowie die Vergabe von Preisen an herausragende Wissenschaftler:innen, die im Rahmen einer Festveranstaltung in der Aula der Universität am 1. Juni in Anwesenheit zahlreicher Gäste erfolgte. Heuer wurden Prof. Christian Smekal und Prof. Günther Bonn von der Universität Innsbruck und Prof. Hartmann Hinterhuber und Prof. Erich Schmutzhard von der Medizinischen Universität ausgezeichnet.

In seinem Eingangsstatement betonte Prof. Zach, dass der kritische Befund und die Vorschläge der Europäischen Kommission die österreichischen Universitäten betreffend ernst genommen werden sollten, andererseits aber in Österreich auch im internationalen Vergleich Spitzenleistungen in der Forschung erbracht würden. So habe auch der UPV immer wieder Vorschläge vorgelegt und wird weiter daran mitwirken, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten und ihrer Absolvent:innen weiter zu steigern, aber auch 2009 beschlossen, einen UPVi-Wissenschaftspreis zu schaffen. Dieser wird an Professorinnen und Professoren vergeben, die über viele Jahre herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben, die sowohl in der Exzellenz der Publikationen und deren Echo in der Scientific Community nachhaltig Niederschlag gefunden haben, als auch durch diese sowie damit verbundene Aktivitäten zum Wohle der Universität und der Gesellschaft in außergewöhnlich positiver Weise gewirkt haben.

Der UPVi-Wissenschaftspreis wird an Professorinnen und Professoren vergeben, die über viele Jahre herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben, die sowohl in der Exzellenz der Publikationen und deren Echo in der Scientific Community nachhaltig Niederschlag gefunden haben, als auch durch diese sowie damit verbundene Aktivitäten zum Wohle der Universität und der Gesellschaft in außergewöhnlich positiver Weise gewirkt haben. 2009 hatte Prof. Raimund Margreiter den Preis erhalten, 2010 wurden Prof. Dieter Lukesch sowie Doz. Ingeborg Hochmair und Prof. Erwin Hochmair mit diesem Preis geehrt, 2011 wurde kein Preis verliehen.

Die diesjährigen Preisträger:
• em. Univ.-Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber (Laudatio: Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch)
Prof. Hinterhubers wissenschaftliches Opus umfasst nicht weniger als 38 Bücher und derzeit über 400 wissenschaftliche Arbeiten zu zahlreichen Forschungsschwerpunkten. Genannt seien hier nur die Sozialpsychiatrie, Schizophrenieforschung, Public Mental Health, Suchtforschung, psychiatrische Epidemologie, Rehabilitative Psychiatrie oder Gerontopsychiatrie. Besondere Verdienste hat er sich durch seine intensive kritische Beschäftigung mit der Rolle der Psychiatrie im Nationalsozialismus und seine Befassung mit ethischen Fragen der Psychiatrie erworben. Neben seiner universitären Funktion als Ordinarius für Psychiatrie von 1985 bis 2012 und damit verbundenen umfangreichen Aktivitäten im universitären Bereich hat er von 1985 an die Präsidentschaft der Gesellschaft für Psychische Gesundheit pro mente tirol übernommen, er war mehrere Jahre Mitglied des Landessanitätsrates, Mitglied des Psychohygiene-Beirates des Gesundheitsministeriums, Präsident der Sektion Psychiatrie der österreichischen Gesellschaft für Nervenärzte und Psychiater, Präsident der österreichischen Alzheimergesellschaft, Vorstandsmitglied der österreichischen Gesellschaft für Neurologie und Psychiatrie und 2. Präsident der Österreichischen Gesellschaft für depressive Erkrankungen.
Eine ganz besonders herausragende Leistung stellt die Erstellung des Psychiatrieplanes des Landes Tirol (gemeinsam mit Prof. Meise) dar und die damit verbundene Sicherstellung der psychiatrischen Versorgung der ganzen Tiroler Bevölkerung. Prof. Hinterhuber ist nach wie vor Mitglied des Beirats der österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Leiter der Sektion „Ethik“ der österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Co-Präsident bzw. Vorstandsmitglied der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychopathologie des Ausdrucks. Natürlich war er auch über mehrere Jahre Vorsitzender der psychiatrischen Planungskommission der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol, seiner Heimat.

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11.06.2012

Aktuelle Habilitationen an der Medizinischen Universität

Im Mai gab es an der Medizinischen Universität Innsbruck vier Habilitationen: Priv. Doz.in Dr.in Barbara Hausott, Priv.-Doz. Dr. Daniel Uwe Reimer, Dr. William Eduard Sterlacci und Dr. Robert Sucher. Zukünftig werden jene Personen, die zuletzt an der Medizinischen Universität Innsbruck habilitiert haben, in einem eigenen Bereich auf der Homepage vorgestellt. Im Rahmen des 2011 begonnenen Internetrelaunches wurden die Rubrik „Habilitationen“ überarbeitet.

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11.06.2012

MFF Tirol: Konsequente lokale Förderschiene

Vor rund zehn Jahren wurde auf Initiative des inzwischen emeritierten Direktors der Univ.-Klinik für Radiologie II, Univ.-Prof. Dieter zur Nedden, der Medizinische Forschungsfonds Tirol (MFF) gegründet. Ausgestattet mit einem großzügigen Startkapital leistet der gemeinnützige Fonds seither ver- und unerlässliche Anschubfinanzierung für Forschungsvorhaben junger Mediziner:innen und klinische Pilotprojekte in Innsbruck.

Als behandelnder Arzt, Leiter einer Universitätsklinik und Vertreter der damaligen Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck hatte Prof. Dieter zur Nedden stets Einblick in die Haushaltspläne der einzelnen Kliniken. „Mit der vor einigen Jahren eingeführten Aktion zur Einführung eines Lean-Managements an den Universitätskliniken, sollten die Klinik-Vorstände zu einer möglichst effizienten und bedarfsorientierten Finanzwirtschaft motiviert werden, damit allfällige Überschüsse direkt an die Kliniken zurückfließen konnten“, blickt Prof. zur Nedden auf die Situation von vor zehn Jahren zurück. In damals folgenden Gesprächen mit den zuständigen politischen Vertretern gelang es ihm, die Gründung eines, durch diese Rücklagen getragenen, Forschungsfonds zu initiieren, dem er bis heute vorsteht. Das Land Tirol und der Krankenhausträger Tilak statteten den gemeinnützigen MFF Tirol mit einem Gesamtvolumen von 20 Millionen Schilling (1,5 Mio. Euro) aus. Der Erlös aus einer anlässlich der Gründung veranstalteten Charity-Veranstaltung, die mit Unterstützung der Unternehmer-Familie Langes-Swarovski über die Bühne ging, sowie großzügige Spenden seitens Maria Swarovski – Ehrensenatorin der Medizinischen Universität Innsbruck – und eines Patienten ergänzten das Startkapital. Auch wenn für den Förderungsfonds die steuerliche Absetzbarkeit gilt, sind Spenden zur Zeit spärlich. „Wir sind auf Zuwendungen aus der Bevölkerung und der Wirtschaft angewiesen“, betont zur Nedden vor dem Hintergrund immer geringer werdender Forschungsunterstützung durch die öffentliche Hand. Immerhin konnte für Spenden an den Fonds die steuerliche Absetzbarkeit etabliert werden.

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12.06.2012

Innsbrucker Forscher:innenteam klärt Ursache für seltene erbliche Krankheit

Einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter Leitung der Innsbrucker Humangenetik an der Medizinischen Universität Innsbruck gelang die Identifizierung des Gendefekts, der für das Kohlschütter-Tönz-Syndrom (KTS) verantwortlich ist. Die ungewöhnliche genetische Krankheit mit neurologischen Symptomen und einer gestörten Zahnschmelzbildung konnte bisher nur klinisch diagnostiziert werden. Die neuen Erkenntnisse finden internationale Beachtung.

Das Kohlschütter-Tönz-Syndrom ist eine seltene genetische Krankheit, die sich klinisch durch das Auftreten einer frühkindlichen Entwicklungsstörung mit Epilepsie in Kombination mit auffallenden Verfärbungen an den Milchzähnen und bleibenden Zähnen aufgrund des Fehlens von Zahnschmelz präsentiert. Seit der Erstbeschreibung des Kohlschütter-Tönz-Syndroms 1974 wurden bis heute 25 Fälle dokumentiert, darunter auch ein Kind aus einer Tiroler Familie. KTS wird autosomal-rezessiv vererbt, d.h. beide Eltern sind Träger der Anlage, die sie an ihr Kind weitergeben ohne selbst klinische Symptome zu entwickeln. Verlauf und Ausprägung des unheilbaren Syndroms sind innerhalb der betroffenen Familien unterschiedlich, wobei zum Zeitpunkt der Geburt meist ein unauffälliger Befund besteht und die typische – pathophysiologisch jedoch ungeklärte – Verbindung von fortschreitender Entwicklungsstörung und Zahnschmelzdefekt erst mit der Zeit erkennbar ist.

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13.06.2012

A1/Bfl-1 – ein wichtiger Überlebensfaktor für Immunzellen

Eine neue Forschungsarbeit aus dem Labor der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Innsbrucker Biozentrum liefert überraschende Erkenntnisse zur Rolle des bislang wenig erforschten anti-apoptotischen Proteins A1. Die im renommierten Fachjournal Blood publizierte Studie könnte die Entwicklung neuer Behandlungsstrategien für Autoimmunerkrankungen wie den systemischen Lupus oder auch Leukämien deutlich erleichtern.

Der programmierte Zelltod (Apoptose) ist für das Immunsystem besonders wichtig: All jene Zellen, die sich gegen den eigenen Körper richten, werden in den Selbstmord geschickt. Das Team  um Univ.-Prof. Andreas Villunger, Leiter der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Biozentrum, konnte in den vergangenen Jahren essentielle Beiträge zum Verständnis der molekularen Grundlagen des Apoptose-Programms liefern. Im Fokus stehen dabei vor allem Zelltod fördernde Proteine aus der Bcl-2-Familie, welche maßgeblich an der Beseitigung autoreaktiver Zellen beteiligt sind.

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18.06.2012

Förderpreis für Kooperationsprojekt der Kieferorthopädie

Eine Studie zum Einsatz der Resonanzfrequenzanalyse für die Identifizierung ankylosierter Milchmolaren erhielt den „Wissenschaftlichen Förderpreis für Kieferorthopädie“. Damit prämierte die „Österreichische Gesellschaft für Kieferorthopädie“ (ÖGKFO) ein wissenschaftliches Projekt zwischen der Innsbrucker Kieferorthopädie und der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik in Wien. Nur ein Beispiel für weitreichende Kooperationen und Initiativen im Sinne der Patient:innen.

„Es ist mein Bestreben, die Universitätsklinik für Kieferorthopädie verstärkt als Kompetenzzentrum zu etablieren: ob durch die Intensivierung der interdisziplinären Kooperation vor Ort, ein Forcieren der Forschung oder Initiativen zum internationalen fachlichen Austausch“, betont Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Kieferorthopädie. Im Austausch mit Kolleg:innen wie auch in Publikationen oder Forschungskooperationen geht es Prof. Crismani insbesondere um die klinische Relevanz, um deren Mehrwert für Wissenschaft und Patient:innen. Sein Engagement reicht von der Leitung der „41. Internationalen Kieferorthopädischen Fortbildungstagung“ vergangenen März bis hin zur Mitherausgabe einer im deutschsprachigen Raum hochgeschätzten Fachzeitschrift. Zuletzt wurde eine Studie zur Diagnostik ankylosierter Zähne in Kooperation mit Kolleg:innen in Wien durch einen renommierten Förderpreis gewürdigt.   

Wissenschaftlicher Förderpreis für Kooperationsprojekt
Der „Wissenschaftliche Förderpreis für Kieferorthopädie“ der ÖGKFO ging dieses Jahr an Univ.-Ass. Dr. Michael Bertl von der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik in Wien – und zwar für ein Projekt in Kooperation mit der Kieferorthopädie in Innsbruck. „In unserer Studie wurde erstmals die Resonanzfrequenzanalyse – ein Werkzeug aus der oralen Implantologie zur Messung der Implantatstabilität – bei potenziell ankylosierten Milchmolaren angewandt“, wie Dr. Bertl erklärt. Bei der Resonanzfrequenzanalyse (RFA) wird ein kleines elektronisches Messinstrument auf den Milchmolaren aufgebracht und in Schwingung versetzt. Das Antwortsignal – die an der Schnittstelle von Knochen und Zahn ausgehende Resonanzfrequenz – wird an ein Messgerät weitergeleitet und in den sogenannten Zahn-Stabilitäts-Quotienten umgerechnet, der in einem linearen Verhältnis zum Ausmaß an Mikrobewegung des Zahnes steht.

Dentale Ankylose ist eine Fusion, das „Zusammenwachsen“, zwischen einem Zahn und dem Alveolarknochen, also jenem Teil des Kieferknochens, der die Zähne umgibt. Dadurch können die betroffenen Zähne kieferorthopädisch nicht bewegt werden und auch das lokale Knochenwachstum wird gehemmt. Eigneten sich bisherige Untersuchungsmöglichkeiten zur Identifizierung von ankylosierten Zähnen nur sehr bedingt, so konnten mit der RFA eine deutliche Effizienzsteigerung erreicht und 53,3 Prozent der ankylosierten sowie 100 Prozent der nicht-ankylosierten Zähne korrekt identifiziert werden. „Das Diagnoseverfahren ist vielversprechend und auch die international tätige Firma ‚Osstell‘ (Schweden), dessen RFA-Gerät ‚Ostell-Mentor‘ zum Einsatz kam, zeigt großes Interesse, weshalb wir das sicher weiterentwickeln werden“, betont Prof. Crismani, von dem die Idee stammt und der das Projekt noch während seiner Tätigkeit in Wien angestoßen hatte.

Dessen Prämierung ist nur ein Beispiel für erfolgreiche Initiativen an der Innsbrucker Kieferorthopädie und bestärkt die Absicht zu weiteren Kooperationen, wie auch Dr. Bertl betont: „Mit dem jährlich verliehenen Förderpreis unterstreicht die ÖGKFO die Wichtigkeit der Forschung in der Kieferorthopädie. Zusätzlich motiviert die Auszeichnung natürlich, die reiseintensive Kooperation zwischen den medizinischen Universitäten Wien und Innsbruck in weiteren Projekten fortzusetzen.“

Internationale Fortbildungstagung in Tirol
Verliehen wurde der Wissenschaftliche Förderpreis im Rahmen der „41. Internationalen Kieferorthopädischen Fortbildungstagung“, die im März in Kitzbühel stattfand. Von der ÖGKFO veranstaltet, sorgte Prof. Crismani als deren Vizepräsident und diesmal zudem als verantwortlicher Tagungsleiter für ein fachlich hochstehendes Vortragsprogramm. Expert:innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien erörterten aktuelle Themen wie Lingualtechnik, Zahntrauma und Zahntransplantation oder auch den Einsatz moderner 3D-Bildgebungstechnologien in der Kieferorthopädie. „Der Kongress war mit 350 Teilnehmer:innen sehr gut besucht und förderte den Austausch zu wichtigen Themen der Kieferorthopädie“, zieht der Innsbrucker Klinikdirektor sein Resümee.   

Herausgeberschaft mit Praxisrelevanz
Neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und klinischer Praxis an Fachkolleg:innen weiterzugeben, kennzeichnen auch die „Informationen aus Orthodontie & Kieferorthopädie“ (IOK). Mit rund 2.500 regelmäßigen Leser:innen im deutschsprachigen Raum gehört die Publikation der renommierten Verlagsgruppe Thieme zur bevorzugten Lektüre in Fachkreisen. „Die Zeitschrift ist sehr praxisorientiert und hat auch dadurch als über Jahrzehnte bewährte und anerkannte Fachpublikation ein gewisses Gewicht“, erklärt Prof. Crismani, der zusammen mit einem internationalen Team aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und den USA für die Herausgabe verantwortlich zeichnet. Vergangenen Sommer organisierte der Innsbrucker Klinikleiter wieder eines der vierteljährlich erscheinenden Hefte. Es sei nicht wenig Arbeit, so Prof. Crismani, doch übernimmt er sie gerne, um den internationalen Fachkolleg:innen aktuelle Themen und neue Erkenntnisse näherzubringen – zudem „die eine oder andere praxisorientierte Empfehlung“. Der Fokus liege immer auch auf der klinischen Relevanz, wie er unterstreicht. Das Heft 3/2011 widmete sich dem Schwerpunkt Distraktionsosteogenese, wobei eine große Bandbreite an Methoden und Konzepten zu Diagnostik, Indikation und Therapie detailliert beschrieben und kritisch diskutiert wurde. Darunter allein drei Beiträge von Kolleg:innen der Innsbrucker Universitätsklinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, so auch von deren Direktor Univ.-Prof. DDr. Michael Rasse. Ein weiterer Beitrag aus Innsbruck von Dr. Verena Günther, Ao. Univ.-Prof.in an der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychologie, behandelt das Thema „Psychologische Aspekte der Behandlungsangst in der Kieferorthopädie“. „Dies illustriert auch die enge und erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Kliniken vor Ort, sowohl im Sinne der fachübergreifenden Forschung als auch einer optimalen Patient:innenversorgung“, so Prof. Crismani.

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18.06.2012

Case of the Month: Initiative von Studierenden für Studierende

Die Innsbrucker Medizinerunion (IMU) hat in diesem Semester das Projekt „Case of the Month“ ins Leben gerufen: Den Anfang macht Oberarzt Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler. Ende Mai präsentierte der Kardiologe im großen Hörsaal im MZA interessante klinische Fälle und löste sie gemeinsam mit den Studierenden. Darüber hinaus hat sich die unabhängige Studierendenorganisation gemeinsam mit der AMSA (Austrian Medical Students Association) für die AIDS-Hilfe Tirol eingesetzt.

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19.06.2012

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig

Zahlreiche Interessierte kamen am Dienstag, 12. Juni 2012, in die Wirtschaftskammer in Landeck, um sich von Univ. Prof. Dr. Alois Obwegeser bezüglich „Bandscheibenleiden, Rückenschmerzen und Ischias“ informieren zu lassen. Obwegeser – ein bekannter Experte auf diesem Gebiet – ging im Zuge seines Vortrages auf Ursachen und Behandlungsmethoden ein und stand im Anschluss für eine ausführliche Diskussion zur Verfügung.

Schmerzhafte Erkrankungen der Wirbelsäule sind eine verbreitete Volkskrankheit in den Industrieländern. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung haben zumindest einmal im Leben Rückenschmerzen. Die Ursachen dafür sind vielfältig und können von den Muskeln, Nerven oder anderen Organen wie der Gebärmutter ausstrahlen. „Rückenschmerzen sind meist nicht besorgniserregend, die Beschwerden oftmals harmlos und nach wenigen Wochen wieder verschwunden“, bentont Dr. Obwegeser. Allerdings gibt es Begleiterscheinungen, die auf eine dringende Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung hinweisen. Dazu gehören ausstrahlende Schmerzen in Beine oder Arme, Nervenausfälle wie Lähmungen, Störungen von Blase oder Darm oder auch Fieber oder Gewichtsverlust. „Leidet man zusätzlich zu den Kreuzschmerzen unter diesen Symptomen, sollte man die Ursache möglichst rasch abklären lassen, da dauerhafte Schäden drohen“, so Obwegeser.

Behandlungsmöglichkeiten
Das Geschäft mit den Kreuzleiden boomt. Jährlich steigen die Ausgaben für die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen enorm an. Dr. Obwegeser gibt zu bedenken, dass ein Großteil der Rückenschmerzen ohne Therapie rasch wieder besser wird. In schwerwiegenden Fällen wie z. B. bei Bandscheibenvorfällen, Wirbelbrüchen, Wirbelverschiebungen oder Entzündungen gilt es, mit Hilfe von Expert:innen eine spezifische Behandlung für die jeweilige Erkrankung zu finden und diese Therapieform ausreichend durchzuführen.
Je nach Behandlungsform ergibt sich eine unterschiedliche Belastung für den Körper. Grundsätzlich ist es wichtig, die Risikofaktoren für Kreuzbeschwerden zu kennen und zu vermeiden. Empfohlen wird unter anderem das richtige Tragen schwerer Lasten oder eine aufrechte Körperhaltung. Auch die Psyche spielt eine wesentliche Rolle: „Wer allzuviel Lasten auf den Schultern zu tragen hat, wird das auch deutlich zu spüren bekommen“, weiß der Vortragende. Wichtig ist außerdem ausreichend Bewegung, denn nur so können die Bandscheiben mit Nährstoffen versorgt werden und so ihre Funktion aufrechterhalten. Die richtige Lagerung beim Liegen oder auch Wärme schützen vor und helfen bei Kreuzleiden. Für eine kuzfristige Linderung der Schmerzen und in der Folge Entspannung von Muskelpartieen sorgen Schmerztabletten oder auch krampflösende Medikamente. Auch Manualtherapie oder Physiotherapie wird oft angewandt, um Kreuzschmerzen zu lindern.

Chirurgische Eingriffe
Wenn alle nichtoperativen Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichen, um das Rückenleiden zu heilen, hilft oft nur noch ein chirurgischer Eingriff.  Bei der Infiltration wird ein Schmerzmittel direkt in die Nähe der betroffenen Nervenwurzel oder des betroffenen Wirbelgelenkes gespritzt. Mit Hilfe der Freilegung von Nerven können Nerveneinklemmungen erfolgreich behandelt werden. Auch eine Versteifung, sprich eine Verstärkung der Wirbelsäule, ist eine weitere operative Möglichkeit, um dem Kreuz mit dem Kreuz ein Ende zu bereiten. In jedem Fall ist vorher eine genaue Abklärung der Ursachen der Rückenschmerzen durchzuführen.

Vortragsreihe Medizin für Land und Leute
Die Vortragsreihe „Medizin für Land und Leute“ wird seit 2010 vom Forum Land und der Medizinischen Universität Innsbruck gemeinsam organisiert. Wissenschaft und Medizin sollen den Menschen durch die besten Referent:innen der Medizinischen Universität Innsbruck von Landeck bis Lienz nahe gebracht werden. Die Themen stammen aus den Regionen und werden in Zusammenarbeit mit den Sozialsprengeln erstellt. Die Vorträge beginnen um 19:30 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos!

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19.06.2012

Gowland Hopkins Award für Pteridin-Forscher Ernst R. Werner

Beim 15. Internationalen Symposium zu Pteridinen und Folsäuren Mitte Mai im türkischen Antalya wurde Univ.-Prof. Ernst Werner von der Sektion für Biologische Chemie des Innsbrucker Biozentrums mit dem Gowland Hopkins Award für Pteridinforschung ausgezeichnet. Der Biochemiker ist damit erst der zwölfte Wissenschafter weltweit, dem diese Auszeichnung zugesprochen wird.

Seit 1982 wird im Rahmen von internationalen Meetings zur Pteridin- und Folsäureforschung nach der Beurteilung durch eine 21-köpfige internationale Jury der Gowland Hopkins Award für Pteridin-Forschung vergeben. Der Namensgeber für diese Auszeichnung, Sir Frederick Gowland Hopkins, war ein englischer Biochemiker und Mediziner und gilt als Begründer der Vitaminforschung. Für die Entdeckung der Vitamine erhielt er 1929 gemeinsam mit Christiaan Eijkman den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Da auch die erste Beschreibung eines Pteridins von Gowland Hopkins stammt, ist die Auszeichnung für Pteridinforschung nach ihm benannt. Bisher wurden acht US-amerikanische und mit Prof. Werner nun vier Forscher:innen aus Europa mit dem Award ausgezeichnet. Beim diesjährigen Symposium, das unter maßgeblicher Mitorganisation der Innsbrucker Sektion für Biologische Chemie vom 9. bis 13. Mai in Antalya stattfand, referierte Prof. Werner zu den „Drei Klassen von Tetrahydrobiopterin-abhängigen Enzymen“ – jenem Thema zu dem der gebürtige Innsbrucker mit seiner Arbeitsgruppe seit nunmehr fast dreißig Jahren forscht und als eine von wenigen Gruppen weltweit essentielle Erkenntnisse zum Verständnis jener speziellen Enzyme (Hydroxylasen aromatische Aminosäuren, Stickstoffmonoxid-Synthasen und Alkylglycerol-Monooxygenasen) beitragen konnte, die den Co-Faktor Tetrahydrobiopterin für Stoffwechselvorgänge benötigen.  

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20.06.2012

Einigung über Klinischen Mehraufwand erzielt

„Ein wichtiger Meilenstein und ein großartiger Tag für die Zukunft der Medizin Uni Innsbruck“, so kommentiert Rektor Herbert Lochs die heutige Einigung zwischen Bund und Land Tirol über den Klinischen Mehraufwand (KMA).

„Dem Bundesminister Karlheinz Töchterle und dem Landeshauptmann Günther Platter danken wir besonders für diese entscheidende Weichenstellung für die finanzielle Zukunft der Medizinischen Universität. Diese Einigung stellt die Medizinische Universität auf eine gute und solide finanzielle Basis und auch für die sichere Finanzierung der Universitätskliniken ist gesorgt.“

Darüber hinaus ist es gelungen, dass es zukünftig einen neuen Verteilungsschlüssel zwischen Universität und Klinik geben soll, der erstmals nach vielen Jahren die Meduni Innsbruck mit den Medizinischen Universitäten in Graz und Wien gleichstellt.

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21.06.2012

Beste medizinische Habilitationsschrift kommt aus Innsbruck

Anfang Juni verlieh die Gesellschaft der Ärzte in Wien den Otto-Kraupp-Preis. Dr. Anna Maria Wolf von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin V, Abteilung für Hämatologie und Onkologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl) erhält die Auszeichnung. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Habilitationsschrift zu den zellulären und parakrinen Mechanismen der Immunregulation bei Tumoren und Entzündungsreaktionen.

Die Firma Siemens stellte in Zusammenarbeit mit den Medizinischen Universitäten Österreichs sowie der Gesellschaft der Ärzte in Wien den Betrag von 6.000,– Euro zur Verfügung. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Gesellschaft der Ärzte, Univ.-Prof. Franz Kainberger übergab DI Wolfgang Köppl, Sektorvorstand Healthcare, Siemens AG Österreich die Auszeichnungen. Durch den Abend führte Univ.-Prof Helmut Sinzinger, der Initiator des Otto-Kraupp-Stiftungspreises.

Mechanismen der Immunregulation bei Tumoren und Entzündungsreaktionen
Dr. Anna Maria Wolf erhielt die Auszeichnung für ihre Habilitationsschrift, da ein tiefergreifendes Verständnis von Mechanismen der Immunregulation bei Tumoren und Entzündungsreaktionen Voraussetzung für die Entwicklung innovativer neuer Therapiestrategien ist. Bereits seit Jahren hat die gebürtige Nürnbergerin in Innsbruck mit ihrem Team von der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Onkologie neue Einsatzmöglichkeiten eines bereits bekannten antitumoralen Wirkstoffs, dem Tyorsinkinase-Hemmer Imantinib Mesylate, erforscht. Bisher war zwar bekannt und wissenschaftlich erhärtet, dass Imantinib besonders effektiv in der Tumorbehandlung ist, aber nahezu unerforscht, ob es ein ähnliches therapeutisches Potential bei entzündlichen Erkrankungen gibt. „Unsere Daten lassen auf eine potente anti-inflammatorische Rolle von Imatinib schließen, die in erster Linie durch die Modulation der TNF-α Produktion in Monozyten und Makrophagen erklärbar ist. Diese Beobachtung könnte von therapeutischer Relevanz in der Behandlung von TNF-vermittelten Erkrankungen, wie beispielsweise der rheumatoiden Arthritis, sein“, erklärt die glückliche Preisträgerin.

Erstmals erhielten zwei Frauen die begehrten Preise
Die zweite Preisträger des Otto-Kraupp-Preises ist Dr. Kathrin Eller. Die ehemalige Mitarbeiterin der Medizinischen Universität Innsbruck, Abteilung für Nephrologie, ist jetzt an der Medizinischen Universität Graz tätig und überzeugte die Jury mit ihrer Arbeit „Immunregulatorische Mechanismen in der experimentellen Glomerulonephritis“. Die Forschungsarbeiten von Dr. Anna-Maria Wolf und Dr. Kathrin Eller sind in enger Kooperation entstanden. „Nur durch diese gute Zusammenarbeit konnten wir beide so erfolgreich sein“, erklärte Dr. Anna Maria Wolf. Den dritten Platz übernimmt Dr. Johannes Haybäck, Institut für Pathologie, MedUni Graz, für seine Arbeit „Einfluss von immunologisch relevanten Signaltransduktionswegen auf die Tumorentstehung.“
Damit sind erstmals seit Bestehen des Otto-Kraupp-Preises zwei Frauen unter den insgesamt drei Preisträger:innen. Die Gesellschaft der Ärzte in Wien vergibt den Otto-Kraupp-Preis seit 1999 jährlich in Erinnerung an die außerordentlichen Leistungen von Univ.-Prof. DDr. Otto Kraupp als Ordinarius für Pharmakologie und Toxikologie sowie als langjähriger Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität. Die Auswahl unter den Kandidaten trifft eine unabhängige Jury.

Zur Person: Anna Maria Wolf
Die gebürtige Nürnbergerin hat an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Humanmedizin studiert. 2001 erfolgte ihre Promotion an der Universitätsaugenklinik in Erlangen. 2001 zog die 37-Jährige nach Innsbruck und war im Gastroenterologischen Labor (Leitung: Prof. Dr. H. Tilg) tätig. 2005 begann sie dann ihre Ausbildung zur Assistenzärztin an der Klinik für Innere Medizin V, Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie (Leiter: Prof. Dr. G. Gastl). 2007 wurde sie Leiterin des Labors für Tumorimmunologie des Tiroler Krebsforschungsinstituts und baute 2008 die Facs Sorting Core Facility der Medizinischen Universität Innsbruck auf. Ende 2011 wechselte sie aus Innsbruck an das Universitätsklinikum Bonn.

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25.06.2012

Der genetische Code in der Datenwolke

Die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen sucht eine interdisziplinäre Kooperation zwischen der Universität Innsbruck um Prof. Günther Specht und der Medizinischen Universität um Prof. Florian Kronenberg im menschlichen Genom. Informatik und Genetik als Beispiel einer vorteilhaften Symbiose.

Seit das menschliche Erbgut vor über zehn Jahren erstmals entziffert wurde, haben sich die Technologien zur Sequenzierung von Genomen rasant weiterentwickelt. Während im Rahmen des ersten Humangenomprojekts noch über 1000 Forscherinnen und Forscher aus 40 Ländern jahrelang an der Entschlüsselung der menschlichen Gensequenz gearbeitet haben, lässt sich heute das gesamte Genom eines Menschen in wenigen Stunden maschinell sequenzieren. Schon ist die Rede davon, die Sequenz des Genoms über einen an die USB-Schnittstelle angeschlossenen Mini-Sequenzierer im Taschenformat in kürzester Zeit aus einem Bluttropfen auszulesen. Dabei sammeln sich gewaltige Datenmengen an. Denn jedes menschliche Genom besteht aus 3,3 Milliarden Basenpaaren, deren Zusammensetzung in einer Buchstabenfolge beschrieben wird. „Unsere Projektpartner an der Medizinischen Universität arbeiten hauptsächlich nur mit einem Prozent des tatsächlichen Erbguts und dennoch enthält der Datensatz eines Patienten bereits viele Gigabyte an Informationen“, erklärt Sebastian Schönherr aus der Forschungsgruppe Datenbanken und Informationssysteme um Prof. Günther Specht am Institut für Informatik. Die Datenbank-Spezialisten arbeiten dabei eng mit der Arbeitsgruppe um Prof. Florian Kronenberg und Ass.-Prof. Anita Kloss-Brandstätter von der Sektion für Genetische Epidemiologie zusammen. Dort wird im großen Maßstab mit Genomen gearbeitet, gilt es doch durch den Vergleich des Erbguts sehr vieler Menschen mögliche Verbindungen zwischen genetischen Veränderungen und Krankheiten herauszufinden. So landen die anonymisierten Daten von tausenden Patienten und Gesunden auf den Rechnern der Innsbrucker Wissenschaftler. „Dies stellt uns vor enorme technische Probleme, an deren Lösung wir seit fünf Jahren gemeinsam arbeiten“, erläutert Günther Specht.

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29.06.2012

Hepatitis E in Österreich weiter verbreitet als bisher angenommen

Zum dritten Mal fand an der Medizinischen Universität Innsbruck Ende Juni der Science Day des Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation (CIIT) statt. Der Tag dient dem interdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsprojekte aus den drei Schwerpunktbereichen. Priv.-Doz. Dr. Michael Kleines von der Sektion für Virologie erhielt für seine Studie zur Verbreitung des Hepatitis E Virus in Österreich den erstmals verliehenen Poster-Sonderpreis des Science Day.

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02.07.2012

Innsbrucker Prostatakrebsforschung: Anerkennung aus den USA

Mit weltweit über einer halben Million Neuerkrankungen jährlich ist das Prostatakarzinom der häufigste, bösartige Tumor beim Mann. „Mehr Wissen darüber, wie diese Männerkrankheit Nummer 1 genau entsteht, ist das lebensrettende Gebot der Stunde.“ Das sagte der Molekularpathologe Prof. Zoran Culig in seinem Vortrag bei der Jahrestagung der „Endocrine Society (ENDO)“, dem weltweit größten Kongress der Endokrinologie, in Houston (Texas/USA).

Ao. Univ.-Prof. Zoran Culig wurde als einziger Österreicher zu einem Vortrag eingeladen. Der 34jährige Nachwuchsforscher Frédéric R. Santer vom Team des Molekularpathologen an der Universitätsklinik für Urologie wurde aufgrund seiner international viel beachteten Forschungsarbeiten zum fortgeschrittenen Prostatakarzinom und der Entwicklung neuer Therapiestrategien beim Kongress für seinen „Outstanding Abstract“ ausgezeichnet. Das Innsbrucker Team wurde für seine renommierten Grundlagenarbeiten zur Entstehung, dem Voranschreiten des Prostatakarzinoms bisher bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Mit der Einladung zur „ENDO 2012″ nach Houston erfuhren die Forschungsleistungen von Culigs Gruppe eine weitere Anerkennung aus den USA.
Der Krebs der Vorsteherdrüse (Prostata) ist bisher nur im Frühstadium gut behandelbar. Seine Ursachen sind bisher nicht vollständig geklärt. Auch jene komplexen Signalwege, die bei der Entwicklung und dem Voranschreiten dieses Karzinoms fehlgesteuert ablaufen, werden angesichts der großen Zahl der betroffenen Krebskranken weltweit intensiv erforscht. In diesem Feld gilt die mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren junge, sechsköpfige Gruppe Culigs als eine der international renommiertesten. Die Arbeiten werden vom österreichischen Forschungsfonds FWF gefördert. Die Gruppe liefert seit 15 Jahren vielbeachtete Forschungsimpulse. Aus diesem Grund wurde der Innsbrucker Molekularpathologe nach Angaben der ENDO bei der Jahrestagung der Gesellschaft auch als einziger Österreicher zu einem Vortrag eingeladen.

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03.07.2012

Wird ein Computer unser Gehirn simulieren können?

Im Rahmen des „Human Brain Project“ (HBP) will ein Konsortium europäischer Universitäten, darunter die Medizinische Universität Innsbruck, das menschliche Gehirn simulieren. Nicht nur die Neurowissenschaften, Medizin und Sozialwissenschaften, sondern auch die Informationstechnologie und Robotik sollen revolutioniert werden. Der Leiter der Innsbrucker Abteilung für Experimentelle Psychiatrie, Univ.-Prof. Dr. Alois Saria, ist der einzige Österreicher im Managementteam des Großprojektes.

Das „Human Brain Project“ (HBP) ist in jeder Hinsicht ein wissenschaftliches Projekt der Superlative: Die wichtigsten Partner sind 13 Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Schweden, Israel, Österreich und Belgien. Insgesamt vereint das Vorhaben über 100 weitere Organisationen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen: Neurowissenschaften, Genetik, angewandte Mathematik, Computerwissenschaft, Robotik und Sozialwissenschaften. „Wir verfolgen einen völlig neuen Ansatz, um die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck. Auf einer Pressekonferenz in Innsbruck informierte er Anfang Juli 2012 gemeinsam mit dem renommierten Hirnforscher, Univ.-Prof. Dr. Peter Jonas, vom Institute of Science and Technology Austria (IST) über den aktuellen Stand des HBP, das zu den insgesamt sechs finalen Projekten des FET-Flagship Programmes der EU gehört.

Zukunftsweisende Methoden entwickelt
Prof. Peter Jonas wird ebenso wie Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Maas von der TU Graz am HBP mitarbeiten, sollte die EU Ende 2012 bzw. Anfang 2013 dem HBP den Zuschlag geben. Mit rund 1 Milliarde Euro könnte dann rund zehn Jahre lang geforscht werden. Damit soll eine weltweit einzigartige Forschungsinfrastruktur mit Neurowissenschaftslabors und Supercomputeranlagen sowie neue Plattformen für Sozialwissenschaften und Bildung aufgebaut werden. „Wir haben allerdings im Rahmen der jahrelangen Vorbereitung bereits jetzt viele zukunftsweisenden Methoden entwickelt, die uns in unserer alltäglichen Forschungsarbeit entscheidende Fortschritte bringen werden“, erklärt Prof. Saria. So existiert bereits ein datenbasiertes elektronisches Modell einer funktionellen Einheit der Großhirnrinde an der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule) in Lausanne, ein Prototyp eines Computerchips mit der Architektur von Nervenzellen an der Universität  Heidelberg oder eine einzigartige Datenbankstruktur zur Aufbereitung einer großer Menge von Forschungsdaten am INCF (International Neuroinformatics Coordinating Facility) am Karolinska Institut in Stockholm.

Bereits jeder Dritte hat neurologische Erkrankung
Das Gehirn zu simulieren ist eine gigantische Herausforderung: Unser wichtigstes Organ ist mit seinen Milliarden vernetzten Nervenzellen (Neuronen) extrem komplex. Bisher können Hirnforscher daher nicht jene Experimente und Messungen durchführen, die sie bräuchten, um die Funktionsweise des Gehirns vollständig zu verstehen.
Ziel des HBP ist es, eine Simulation zu entwickeln, mit der alle Aspekte des Gehirns, von kleinen Neuronengruppen bis zur Gesamtaktivität der Hirnrinde gemessen und beeinflusst werden können. „Das würde einen enormen Innovationsschub für die Hirnforschung bedeuten und die Erforschung von Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten vieler neurologischer Erkrankungen erleichtern“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Peter Jonas vom IST Austria. Derzeit können viele Krankheiten des Gehirns, wie Alzheimer oder Parkinson, nicht ursächlich behandelt werden. Allerdings hat bereits jeder dritte Europäer eine Erkrankung des Gehirns. Dadurch entstehen jährlich Kosten von 800 Milliarden Euro. Auch vor diesem Hintergrund zählt die Hirnforschung zu einem der wichtigsten Forschungsbereiche des 21. Jahrhunderts.

IT-Revolution: Neuer Supercomputer nach dem Vorbild des Gehirns
Jedes Jahr veröffentlichen Neurowissenschaftler:innen weltweit rund 60.000 wissenschaftliche Dokumente, die jeweils die Rolle eines bestimmten Gens, Moleküls oder Aspekts des elektrischen Verhaltens von Neuronen, ihre Vernetzung oder aber die Mechanismen einer neurologischen Erkrankung beschreiben. Das HBP soll diese Daten sammeln und somit eine solide Grundlage für die Simulation schaffen. Damit sollen kurzfristig präzisere Diagnosen erstellt sowie eine maßgeschneiderte Behandlung für Patient:innen mit Gehirnerkrankungen entwickelt werden. Dafür wird allerdings eine enorme Rechenkapazität benötigt. Im Rahmen des HBP wird daher eine neue Generation von Supercomputern geschaffen werden. Dabei nehmen sich die Wissenschafter:innen das Gehirn zum Vorbild, denn es ist 300.000 Mal leistungsfähiger als heutige Hochleitungscomputer und verbraucht dabei gerade einmal so viel Strom wie eine Glühbirne (ca. 30 Watt). „Es wäre bereits ein gigantischer Fortschritt, wenn nur wenige der Fähigkeiten des Gehirns in einem Computer realisiert werden können“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Saria. „Mit der bisherigen Computertechnologie bräuchten wir einen Supercomputer, der so viel Strom verbraucht wie ein mittleres Kraftwerk produzieren kann, um das Gehirn zu simulieren.“ Deshalb soll eine neue Technik angewandt werden, um einen sogenannten „neuromorphen“ Computer zu entwickeln. Dabei wird die Architektur der Nervenzellen auf einen Computerchip gebracht.

Innovation in der Ausbildung
Im HBP-Managementteam ist Prof. Alois Saria für den Bereich „Bildung“ zuständig. Er wird für die Ausbildung von rund 500 bis 1.000 PhD-Studierenden verantwortlich sein. „Dafür müssen zunächst eigene Curricula geschaffen werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Alois Saria. Die Ausbildung wird dann mittels E-Learning erfolgen. „Das Human Brain Project wird damit auch weiterreichende Auswirkungen auf die Ausbildung haben, da wir eine neue Fernstudiumplattform für junge Wissenschafter:innen aufbauen.“

FET-Flagship Initiative
Die Europäische Union bündelt ihre Programme der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration traditionell in zeitlich befristeten Forschungsrahmenprogrammen. Die Future and Emerging Technologies (FET) – Flagship Initiative ist eine Förderlinie aus dem Förderbereich Informations- und Kommunikationstechnologien im 2014 auslaufenden 7. Rahmenprogramm der EU. FET Flagships sind groß angelegte, wissenschaftsgetriebene und aufgabenorientierte Initiativen, mit denen visionäre technologische Ziele erreicht werden sollen. In einer Vorbereitungsphase wurden zunächst sechs Pilotprojekte, darunter das HBP, mit je 1,5 Millionen Euro über zwölf Monate unterstützt. In der zweiten Jahreshälfte 2012 werden aus den Pilotprojekten dann zwei Flagship-Projekte ausgewählt, die Anfang 2013 ihre Arbeit aufnehmen sollen. Die beiden ausgewählten Projekte werden über zehn Jahre lang mit einem Budget von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr gefördert.

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03.07.2012

Innovative Forschung und Firmengründung: Viren gegen Krebs am Siegerpodest

Mit dem VSV-GP hat die Sektion für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck ein hochpotentes onkolytisches Virus entwickelt. Gemeinsam mit Dr.in Sabrina Marozin und Dr.in Lisa Egerer steht die Leiterin der Sektion, Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer, kurz vor der Gründung des Unternehmens „Vira Therapeutics“. Unterstützung erhalten sie dabei von Dr. Ludwig Weiss (CAST). Beim Businessplanwettbewerb „adventure X“ belegte die Unternehmensidee den ersten Platz.

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04.07.2012

Spitzenforscher Lukas Huber bleibt Life Sciences-Standort Tirol erhalten

Dem Molekularbiologen Univ.-Prof. Dr. Lukas A. Huber wurde eine Professur und Direktorenstelle für System-Pharmakologie in der Krebsforschung am University College Dublin angeboten. Doch der Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck, Leiter des Biozentrums sowie des Krebsforschungszentrums ONCOTYROL, bleibt in Tirol und widmet sich weiterhin der hiesigen Forschung.

Das Angebot aus Irland erreichte Univ.-Prof. Dr. Lukas A. Huber unverhofft. Er hatte sich für den Posten an Irlands größter Universität, dem University College Dublin nicht beworben, doch Head Hunter waren auf den Molekularbiologen und vielfältig engagierten Forscher aus Tirol aufmerksam geworden. „Dies liegt nicht zuletzt daran, dass unsere Arbeit hier am Biozentrum und in ONCOTYROL weit über die Grenzen Österreichs hinaus sichtbar geworden ist“, erläutert Prof. Huber hinsichtlich der internationalen Reputation der unter seinem Mitwirken aufgebauten Forschungszentren bzw. Netzwerke. Interdisziplinäre Kooperationen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Implementierung nachhaltiger Forschungsstrukturen prägen die Tätigkeit des Wissenschafters seit Jahren. „Professor Huber zählt zweifellos zu unseren besten Köpfen. Wir sind froh, dass er uns mit seiner Expertise und seinem großen Engagement erhalten bleibt“, betont der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs. So hat Huber unter anderem ONCOTYROL mit ins Leben gerufen. Das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geförderte Kompetenzzentrum für personalisierte Krebsmedizin ist ein internationaler Verbund von rund 60 Wirtschafts- und Wissenschaftspartnern und hat nachhaltig zur Stärkung des Life Sciences-Standortes Tirol beigetragen.  

Tiroler Forschungsstrukturen als Vorbild 
„Ich sollte in Dublin praktisch so etwas wie ONCOTYROL aufbauen, in Zusammenarbeit mit der Industrie, der Klinik und dem gesamten Bereich der Life Sciences am Campus des University College Dublin“, berichtet Prof. Huber vom dortigen Vorhaben und zugleich verlockenden Angebot an seine Adresse. Wie es im aktuellen „Research Strategic Plan“ des University College Dublin heißt, soll die Expertise in den Life Sciences ausgebaut werden, um innovative Programme zu entwickeln. „Die Verantwortlichen haben dort viel Geld in die Hand genommen, alleine die Screening Straße mit Roboterunterstützung kostet mehrere Millionen Euro“, so Huber. Auch in Irland wird auf die Bündelung von Bereichen wie „Biomolecular and Biomedical Science“ und somit das zukunftsträchtige Forschungsfeld Life Sciences gesetzt. Ein Schwerpunkt, den die Medizinische Universität Innsbruck bereits vor vielen Jahren für sich definiert und in dem sie sich auf internationalem Spitzenniveau etabliert hat. Ein Zeugnis und vielversprechender Impulsgeber für dieses ausgewiesene Stärkefeld ist das im Mai eröffnete „Centrum für Chemie und Biomedizin“, das Forschungsgruppen beider Innsbrucker Universitäten unter einem Dach vereint.

International anerkannter Experte
Lukas A. Huber wurde 1961 in Wien geboren, studierte in Innsbruck Medizin und promovierte 1989 mit einer Dissertation über die Immunologie des Alterns. Nach kurzer Assistenzzeit bei Prof. Georg Wick zog es ihn zu Forschungsaufenthalten ins Ausland, ans EMBL nach Heidelberg und an die Universität Genf. Von 1996 an leitete er eine Arbeitsgruppe am renommierten Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien. 2002 kehrte er, dem Ruf der Medizinischen Universität folgend, nach Innsbruck zurück. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit konzentriert er sich auf die räumliche und zeitliche Koordination von Zellsignalen, die zur Krebsentstehung führen können und wendet dabei insbesondere die Methoden der Proteomik an, die die Gesamtheit aller an einem biologischen Vorgang oder innerhalb eines Zellabschnitts aktiven Eiweißstoffe erfasst.

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05.07.2012

1st MUI-START Symposium: Nachwuchsforschung im Austausch

Im Hörsaal der Pharmakologie fand Mitte Juni das erste MUI-START-Symposium statt. Neben der Präsentation der in der ersten und zweiten Ausschreibungsperiode geförderten MUI-START-Projekte bot die Veranstaltung eine besondere Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.

Nach Ablauf des Nachwuchsförderprogramms MFI (Medizinische Forschungsförderung Innsbruck) 2011, wurde mit der Etablierung von MUI-START die intramurale Forschungsförderung an der Medizinischen Universität Innsbruck auch weiterhin gesichert. „Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Aufgabe einer Universität. Der Erfolg des Förderinstruments MFI hat das Rektorat dazu bewogen, ein neues Programm mit ähnlicher Zielsetzung einzusetzen. Mit MUI-START sollen unsere jungen Wissenschafter:innen an die Anforderungen nationaler und internationaler Fördergeber herangeführt werden und die Möglichkeit erhalten, zu lernen, eigenständige Anträge zu verfassen und Vorarbeiten als Grundlage für solche Anträge durchzuführen“, betont Forschungs-Vizerektor Univ.-Prof. Günther Sperk.

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06.07.2012

2.130 Teilnehmer:innen absolvieren Tests für medizinische Studien in Innsbruck

Das Interesse an Medizin-Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Auswahlverfahren (2012: 2.130, 2011: 2.417,) ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Auch bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2012: 1238, 2011: 1.339) und Männern (2012: 892, 2011: 1.078) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

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09.07.2012

Wegweisende Konzepte zur individualisierten Behandlung älterer Krebspatient:innen

Drei Publikationen in renommierten Fachzeitschriften reflektieren die wissenschaftliche Tätigkeit von Prof. Reinhard Stauder in der maßgeschneiderten Betreuung älterer Krebspatient:innen.

Die systematische Erfassung und Bewertung alters-, geschlechts- und gender-spezifischer Faktoren bei dieser ständig wachsenden Patient:innengruppe, die Optimierung von Risikoabschätzung und Therapieplanung bei Älteren mit Myelodysplastischem Syndrom (MDS) anhand eines solchen „Assessment“ und ein neues,  im hämatologischen Fachjournal „Blood“ veröffentlichtes, Prognosemodell bei MDS bilden die thematischen Schwerpunkte der Publikationen.

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09.07.2012

Förderpreis des Deutschen Freundeskreises für Medizin-Studentin Barbara Larcher

Die 23jährige Medizin-Studentin Barbara Larcher hat für ihre ausgezeichneten Studienleistungen den Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck erhalten, mit dem sie sich die Teilnahme an einem Opferschutzprojekt in Zambia finanzieren will.

Für Studierende an den Innsbrucker Universitäten, die über eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz verfügen und engagierte Zukunftspläne und -projekte verfolgen, schreibt der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) jährlich Studienförderpreise aus.
Nach der Ermittlung der Preisträger:innen durch eine Jury erfolgte die Verleihung der Studienförderpreise 2012 heuer im Anschluss an den Dies academicus der Universität Innsbruck am 22. Juni. DFK-Vorsitzender Dr. Yorck Schmidt überreichte den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis an Barbara Larcher, die gerade an ihrer Diplomarbeit zum Thema „Diffusion tensor imaging signal changes in narcolepsy with and without cataplexy“ an der Universitätsklinik für Neurologie geleitet von Univ. Prof. Dr. Werner Poewe arbeitet. „Es handelt sich dabei um eine retrospektive Analyse von dMRI (diffusion weighted MRI bzw. diffusionsgewichtete MRI) Daten, in der wir im Speziellen versuchen, den Unterschied zwischen Narkolepsie-Patient:innen mit und ohne Kataplexie herauszuarbeiten“, erzählt Barbara Larcher, deren Forschungsinteresse vor allem auf neue Einblicke in noch ungeklärte Krankheitsbilder des menschlichen Nervensystems mit Hilfe moderner Bildgebungsmethoden, wie der dMRI, gerichtet ist.

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10.07.2012

FWF genehmigt drei Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 39. Kuratoriumssitzung Ende Juni drei Forschungsprojekte von Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort, vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich ist ein ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds, der allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet ist und sich an den Maßstäben der internationalen Scientific Community orientiert.

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13.07.2012

Vizerektorin für Finanzen nimmt Ruf nach Deutschland an

Die Vizerektorin für Finanzen der Medizinischen Universität Innsbruck, Dr.in Gabriele Döller, nimmt einen Ruf auf eine höchst verantwortungsvolle Position in Deutschland an und legt deshalb ihr Amt in Innsbruck Ende September nieder. Die versierte Universitätsmanagerin kehrt wieder in ihre Heimat zurück. In Innsbruck wird der Verlust mit Bedauern gesehen. Nichtsdestoweniger gebührt Dr.in Döller Dank für ihre hervorragende Arbeit.

Das Niederlegen des Amtes durch Vizerektorin Dr.in Gabriele Döller wird an der Medizinischen Universität Innsbruck mit Bedauern quittiert. Seit ihrem Amtsantritt 2009 leistete die Expertin für universitäre Finanzen hervorragende Arbeit und managte die ihr zugeordneten Bereiche höchst professionell und erfolgreich. Ihre Entscheidung, einen überaus verantwortungsvollen Posten in Deutschland anzunehmen, ist zwar ein Verlust für Innsbruck, findet aber Verständnis: „Es tut uns leid, mit Vizerektorin Dr.in Döller eine versierte Managerin und hochgeschätzte Kollegin zu verlieren, doch ist ihr Entschluss nachvollziehbar. Ich bedanke mich im Namen der gesamten Universität für ihr nachhaltig wirksames Engagement und wünsche ihr in ihrer neuen Position ebenso viel Erfolg“, so Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck.

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15.07.2012

Wissenschaftsrat: Neurowissenschaften in Innsbruck sehr gut bewertet

Der Medizinische Ausschuss des Österreichischen Wissenschaftsrates hat die klinischen Neurowissenschaften an den drei Medizinischen Universitäten in Österreich einer Analyse unterzogen. Der renommierte Neurowissenschafter Prof. Arno Villringer war mit der Durchführung betraut. Die Bewertung der Innsbrucker Neurowissenschaften fiel sehr positiv aus, einige Forschungsbereiche werden als „exzellent“ mit „internationaler Ausstrahlung“ bewertet.

Der Wissenschaftsrat erarbeitet Analysen, Stellungnahmen und Empfehlungen in Arbeitsgruppen wie dem Medizinischen Ausschuss. Orientiert an wissenschaftlichen und gesundheitspolitisch relevanten Themenstellungen hat der Medizinische Ausschuss nach den Empfehlungen zur Onkologie an den Medizinischen Universitäten Innsbruck, Wien und Graz (2009) nun die klinischen Neurowissenschaften an den drei Medizinischen Universitäten einer Analyse unterzogen. Der Wissenschaftsrat hat Prof. Arno Villringer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und Direktor der Klinik für Kognitive Neurologie in Leipzig mit der Zusammensetzung eines neurowissenschaftlich/psychiatrischen Gutachter:innenteams und der Durchführung der Analyse betraut. Das Gutachter:innenteam hat an den drei Medizinischen Universitäten in einigen neurowissenschaftlich/psychiatrischen Feldern hervorragende fachliche Expertise und große Stärken, aber auch – im internationalen Vergleich – Entwicklungspotentiale festgestellt. Schlussfolgerungen und Empfehlungen für den Wissenschaftsstandort Österreich und die klinische neurologisch/psychiatrische Versorgung wurden kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

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16.07.2012

Künstliche Befruchtung und Frühgeburten

Die künstliche Befruchtung ist derzeit mehr denn je Thema gesellschaftlicher, medizinischer und ethisch-religiöser Diskussionen. Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten im Juli Expert:innen der Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und der Universitätsklinik für Pädiatrie II-Neonatologie in Innsbruck zum Thema.

 „Die Zusammenarbeit der Disziplinen Neonatologie und Reproduktionsmedizin in der Innsbrucker Klinik stellt eine Besonderheit dar und ermöglicht eine hohe und umfassende Versorgungsqualität“, erklärt die Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck, Dr.in Alexandra Kofler, zu Beginn der Pressekonferenz. Welche Brisanz das Thema hat, lässt sich allein schon von dieser Zahl ableiten: Im europäischen Durchschnitt sind rund 15 Prozent der Paare ungewollt kinderlos.

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18.07.2012

Internationale Auszeichnung für Medizinphysiker Wolfgang Freysinger

Medizinphysiker Prof. Wolfgang Freysinger trägt mit einem interdisziplinären Forschungsteam an der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde seit Jahren zur Weiterentwicklung der computerunterstützten Chirurgie bei. Als Gründungsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboter-Assistierte Chirurgie“ berät er diese im wissenschaftlichen Beirat und wurde in Würdigung seiner kontinuierlichen und hervorragenden Leistungen zum Kongresspräsidenten 2013 gewählt.

Die Förderung wissenschaftlicher Arbeit auf einem höchst innovativen Felde und deren praktische Umsetzung ist das erklärte Ziel der „Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboter-Assistierte Chirurgie“ (CURAC). Die Vertiefung der Beziehungen zwischen Chirurgie, Informationstechnik, Ingenieurwissenschaften und angrenzenden Gebieten fördert den medizinischen Fortschritt. So werden etwa in der chirurgischen Praxis vermehrt 3D-Navigationssysteme eingesetzt, um dem Chirurgen wichtige Positionsinformationen zur Instrumentenführung zu geben. Das Ziel all dieser Techniken ist die Maximierung der Patientensicherheit. Innovative Wege geht in diesem Zusammenhang die Innsbrucker Arbeitsgruppe 4D Visualisierung an der Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde um ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. rer. nat. Wolfgang Freysinger. Zum Forschungsspektrum des interdisziplinären Teams gehört u. a. die nachhaltige Optimierung von Präzisionsanwendungen bei der computerunterstützten Chirurgie im Kopf.
Prof. Freysinger gehört als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet von Visualisierungen und Navigation in der HNO-Chirurgie zu den Gründungsmitgliedern der CURAC und wurde bei deren letzten Jahrestagung in Magdeburg erneut in den wissenschaftlichen Beirat gewählt. In Würdigung seiner kontinuierlichen und hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der computerunterstützten Chirurgie wurde er zudem zum Kongresspräsidenten 2013 ernannt. Damit obliegt der Innsbrucker AG 4D Visualisierung an der Univ. HNO Klinik (Direktor Univ. Prof. Dr. Herbert Riechelmann) zum ersten Mal die Organisation der CURAC-Jahrestagung im Ausland, bei der aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert wie auch neue Forschungsrichtungen und -ziele diskutiert sowie definiert werden. „Ich verstehe die Ernennung zum Kongresspräsidenten als Auszeichnung für meine Arbeitsgruppe und übernehme die Verantwortung gerne. Der angeregte Austausch in Fachkreisen ist stets ein Gewinn und gibt wichtige Impulse für Forschung und Praxis“, so Prof. Freysinger. 

Zur Arbeitsgruppe 4D Visualisierung 
Prof. Freysinger hat bereits 1994 mit der Einführung computerunterstützter Chirurgie an der Innsbrucker Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde begonnen. Mittlerweile verfügt die Klinik über das vierte klinisch zugelassene Navigationssystem, das millimetergenaue Anwendungen bei endoskopischen Eingriffen an der vorderen Schädelbasis und mikroskopischen Eingriffen an der seitlichen Schädelbasis gestattet. In der AG 4D Visualisierung arbeiten Prof. Freysinger und sein Team an Verfahren zur Qualitätssicherung klinischer Navigation sowie an intuitiven visuellen Darstellungen von zuverlässiger intraoperativer Information für Chirurgen. Im klinischen Tätigkeitsfeld an der Univ. HNO Klinik arbeitet Prof. Freysinger intensiv mit den HNO-Chirurgen, insbesondere mit Prof. Riechelmann und mit Prof. Kral, zusammen.

Zur CURAC
Die CURAC ist ein Zusammenschluss von Interessenten an computer- und roboter-assistierten Verfahren in der (operativen) Medizin und umfasst Arbeitsgruppen an der TU München, der Charité in Berlin, den Universitäten Bern, Leipzig und Düsseldorf, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie an vielen weiteren Institutionen. Die wissenschaftliche Gesellschaft versteht sich als interdisziplinäre Plattform sämtlicher medizinischer Disziplinen, in denen Hochtechnologie, wie Unterstützung durch Computer und Roboter, eingesetzt und vorangetrieben wird. Eine Reihe von Sonderforschungsbereichen, Spezialprojekten und Initiativen wird von Mitgliedern der CURAC aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union gefördert.

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20.07.2012

ÖGC-Kongress: Drei Forschungspreise für Innsbrucker Chirurg:innen

Beim diesjährigen Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie (ÖGC) Anfang Juni in Salzburg wurden gleich mehrere Arbeiten aus der Innsbrucker Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Johann Pratschke) mit Preisen ausgezeichnet.

Unter dem Titel „Chirurgie im Wandel der Zeit – Tradition und Paradigmenwechsel“ wurde im Rahmen des 53. Chirurgie-Kongresses in Salzburg aufgezeigt, welche Innovationen zum aktuellen Stand der Spitzenchirurgie geführt haben und welche Zukunftsperspektiven in der chirurgischen Medizin gegeben sind. Neben dem kritischen Austausch von praktischen Erfahrungen, der Diskussion wissenschaftlicher Erkenntnisse und der öffentlichen Präsentation neuer medizinischer Behandlungsmethoden stand wie immer auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Mittelpunkt des Kongressprogramms, in dessen Rahmen zum YOUNG SURGEONS FORUM eingeladen wurde. Nach der Bewertung durch eine vierköpfige Jury gelang es zwei jungen Mitarbeiter:innen der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie,  Dr.in Annemarie Weißenbacher und Dr. Rupert Oberhuber, den ersten und zweiten Preis unter 30 eingereichten Abstracts nach Innsbruck zu holen. Der von der Österreichischen Gesellschaft für Thorax- und Herzchirurgie verliehene Wolfgang-Denk-Preis ging an Dr. Florian Augustin.

Die Preisträger:innen:
Die seit Jänner 2009 an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie tätige Assistenzärztin Dr.in Annemarie Weißenbacher erhielt ihren Preis für die Vorträge „High Donor BMI predicts Dramatically Inferior Long Term Results after Kidney Transplantation” und „Correlation of Recipient Factors with the Course fo Lymphocytes after Alemtuzumab Induction of Renal Transplantation“. In diesen klinisch-wissenschaftlichen Arbeiten analysierte die Chirurgin jene Faktoren, welche die initiale und die langfristige Funktion von Nierentransplantaten beeinflussen. Der Fokus lag dabei im Besonderen auf dem Einfluss des Spender Body Mass Index in Bezug auf das 5-Jahres Organ- und Patient:innenüberleben „Wir konnten zeigen, dass Empfänger:innen von Organen adipöser Spender:innen eine weniger optimale initiale sowie langfristige Funktion zeigen“, berichtet Dr.in Weißenbacher. Die Verbesserung modifizierbarer peri- und postoperativer Faktoren in Hinblick auf  optimale Transplantationsresultate steht im Zentrum ihrer weiteren Forschungstätigkeit.

Dr. Rupert Oberhuber präsentierte eine Arbeit mit dem Titel „Passenger Leukocytes are Critical for the Accelerated Rejection of Cardiac Allografts from Old Donor Animals“  und wurde dafür mit dem 2. Preis des Young Surgeon Forum ausgezeichnet. Die experimentelle Arbeit thematisiert die erhöhte Immunogenität von Transplantaten älterer Spender:innen. „Ältere Transplantate werden nicht nur schneller abgestoßen – speziell wenn diese in einen jungen Empfänger transplantiert werden -, diese schnellere Abstoßung ist darüber hinaus mit einer stärkeren Immunaktivierung des Empfängers vergesellschaftet“, beschreibt Dr. Oberhuber seine Forschungserkenntnisse, welche auf Daten aus seinem 2011 absolvierten Forschungsaufenthalt am Transplant Surgery Research Laboratory, Harvard Medical School in Boston, basieren. In einem zweiten Ansatz wurden „passenger“ Leukozyten als Hauptverantwortliche für die erhöhte Immunogenität von Transplantaten von älteren Spender:innen identifiziert. 
 
Für seine letztjährig im Journal Surgical Endoscopy veröffentlichte Studie „Initial experience with robotic lung lobectomy: report of two different approaches“ erhielt der seit 2005 an der Klinik tätige Dr. Florian Augustin den Wolfgang-Denk-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Thorax- und Herzchirurgie. In der Arbeit werden die Ergebnisse von an der Univ.-Klinik durchgeführten Roboter-assistierten anatomischen Lungenresektionen analysiert. Die seit 2001 in Innsbruck praktizierte Operationsmethode bietet neben den bekannten Vorteilen der minimal-invasiven Chirurgie (weniger Schmerzen, kürzerer Krankenhausaufenthalt, bessere Kosmetik) zusätzlich eine 3-dimensionale Sicht sowie eine verbesserte, dem Handgelenk nachempfundene Beweglichkeit. „Die Analyse belegt, dass Operationen mit dem Roboter für Patient:innen sicher ist und dass ein anteriorer Zugang im Vergleich zum posterioren Zugang zu einer wesentlichen Verkürzung der Operationszeit führt“, erklärt Dr. Augustin.

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23.07.2012

Pilotprojekt der Medizinischen Universität Innsbruck soll ärztliche Tätigkeit auf dem Land attraktiver machen

Mit dem Studienjahr 2012/2013 startet die Medizinische Universität Innsbruck ein vielversprechendes Pilotprojekt. Ziel der Initiative „Allgemeinmedizin im Klinisch Praktischen Jahr am Land“ ist es, langfristig junge Ärzt:innen dazu zu motivieren, auf dem Land tätig zu werden. Schon mit der Einführung des Klinisch-Praktischen Jahres (KPJ) im Wintersemester 2007/08 hat die Medizinische Universität Innsbruck eine Vorreiterrolle in Österreich eingenommen.

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23.07.2012

Patientinnen nehmen aktiv am Behandlungsmanagement teil

„Wie geht’s uns denn heute?“ Diese ärztliche Standardfrage ist mittlerweile zum Klischee geworden. Üblich ist aber immer noch, dass das subjektive Befinden der Patient:innen nicht direkt Eingang in die medizinischen Krankenakten findet, sondern dass es vom Arzt erfragt, interpretiert und aufgezeichnet wird. Wissenschafter:innen beklagen daher schon länger „the missing voice of patients“, also die fehlende Stimme der Patient:innen selbst, wenn es um ihren Gesundheitszustand und um die Nebenwirkunge

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24.07.2012

Neues Angiographie-System im Einsatz

Untersuchungen und Behandlungen des Gefäßsystems mittels bildgebender Methoden (Angiographie) gewinnen in der modernen Medizin immer stärker an Bedeutung. Mit dem neuen Angiographie-Gerät der Radiologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Werner Jaschke) und Neuroradiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Elke R. Gizewski) werden sowohl im Bereich der Diagnostik, als auch Therapie am Landeskrankenhaus Innsbruck neue Maßstäbe gesetzt.

„Das Gerät liefert eine hochaufgelöste Darstellung vom Gehirn und den Gefäßen, was die Genauigkeit in Diagnose und Therapie weiter verbessert“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski, die seit 1. Mai 2012 die neue Universitätsklinik für Neuroradiologie leitet. „Das Neue an dem modernen System ist unter anderem die Möglichkeit, dreidimensionale Bilder zu erzeugen“, ergänzt Prof.in Gizewski. Eine spezielle Überwachung der Strahlendosis vermindert außerdem die Strahlenbelastung für die Patient:innen. Die integrierte Bildgebung wie bei einem Computer-Tomographen (CT) kombiniert verschiedene Techniken in einem Gerät und spart Zeit sowie unnötige Transfers schwerkranker Patient:innen. Alles in allem bewirkt die neue Technik eine höhere Präzision und Sicherheit für die Patient:innen. Die neue Technik mit ihren Optionen kann in verschiedenen Körperregionen eingesetzt werden. Die gemeinsame Nutzung des Gerätes durch die Radiologie und Neuroradiologie gewährleistet darüber hinaus eine optimale Auslastung und Kosteneffizienz.

Interdisziplinärer Einsatz
Neuroradiolog:innen diagnostizieren und behandeln eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitsbilder des zentralen Nervensystems. Außerdem spielt die Neuroradiologie eine maßgebliche Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von Blutungen im Gehirn. Das neue System kommt in vielen verschiedenen Disziplinen zum Einsatz. Die Durchleuchtungstechnik wird eingesetzt, um Gefäße und Weichteile des Gehirns (Univ.-Klinik für Neuroradiologie) darzustellen, ist aber auch wichtig, um Schlaganfälle (Univ.-Klinik für Neurologie) oder Aneurysmen (Gefäßaussackungen) (Univ.-Klinik für Neurochirurgie) zu behandeln. Therapeutische Maßnahmen in diesem Bereich, auch interventionelle Neuroradiologie genannt, sind zum Beispiel Gefäßdehnungen, das Veröden von Blutschwämmen sowie von Tumoren oder das Ausfüllen von Gefäßerweiterungen mit Platin-Spiralen (Coli-Embolisation). Die moderne Bildgebung ermöglicht es, Eingriffe mit speziellen Werkzeugen über das Gefäßsystem des Körpers vorzunehmen und zu überwachen. Spontan auftretende Blutungen beispielsweise können mit der neuen, weiterentwickelten Echtzeitdarstellung sofort erkannt, und damit direkt behandelt werden. Im Schnitt werden an dem neuen Angiographie-System fünf Patient:innen pro Tag untersucht und/oder behandelt.

Das Gerät eignet sich auch hervorragend für den Einsatz in anderen Körperregionen (Körper/Extremitäten). Die 3D-Darstellung erleichtert z. B. auch die Navigation im komplexen Gefäßsystem der Leber zur Behandlung von beispielsweise Lebertumoren in Zusammenarbeit mit der Univ.-Klinik für Hepatologie und Gastroenterologie. Aufgrund der Angio-CT-Option kann die Verteilung der über einen Katheter applizierten Wirksubstanzen (Chemoembolisat) sofort dokumentiert und kontrolliert werden.

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26.07.2012

2. Thesis Day: Klinische Nachwuchsforschung am Podium

Am 6. Juli 2012 fand im Hörsaal II der Frauen-Kopfklinik der zweite „Thesis-Day“ des seit Herbst 2011 implementierten Doktoratsstudienganges Clinical PhD statt. Die jeweils am letzten Tag des Semesters abgehaltene Veranstaltung bietet den PhD-Studierenden Gelegenheit, ihre klinischen Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren.

Die Medizinische Universität Innsbruck gibt Nachwuchswissenschafter:innen in Form von speziellen Doktoratsstudien das nötige Know-How für eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere mit. Der seit vergangenen Herbst neu eingerichtete Clinical PhD ist ein berufsbegleitender Doktoratsstudiengang für Absolvent:innen des Diplomstudienganges Humanmedizin und Zahnmedizin und gibt in besonderem Maße den  klinisch-orientierten bzw. bereits tätigen Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, die wissenschaftliche und damit akademische Karriere fortzusetzen. „Neben einer mindestens eineinhalbjährigen reinen Forschungszeit absolviert ein Großteil der Studierenden das Clinical PhD berufsbegleitend. Mit diesem wesentlichen Alleinstellungsmerkmal der neuen Fortbildungsschiene kann der klinische akademische Nachwuchs längerfristig ausgebildet und gesichert werden“, erklärt ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, Leiter des Studienganges, in dem derzeit vier thematisch interdisziplinär angelegte Programme angeboten werden: Applied Morphology & Regeneration (AMR), Clinical Cancer Research (CCR), Clinical Neurosciences (CNS) und Emergency & Intensive Care Medicine (ICE).

Im Sommersemester 2012 nutzen 14 Absolvent:innen des Diplomstudiums Humanmedizin die Möglichkeit, mit dem Clinical PhD Facharztausbildung und Forschungsausbildung zu kombinieren. Die Präsentation und Diskussion der in diesem Studiengang durchgeführten Forschungsprojekte vor einer breiteren Öffentlichkeit fand am 6. Juli bereits zum zweiten Mal statt. „Der Thesis Day“, so Prof. Berger, „ist ein Tag der Anerkennung und Bestätigung für die Absolventinnen und Absolventen und auch ein Motivationsschub, im eigenen klinischen Fach wissenschaftlich anspruchsvolle Ziele zu verfolgen und sich mit Kolleg:innen auszutauschen“. Gleichzeitig ist dieser zweite „Thesis Day“ auch der würdige Abschluß des erfolgreichen ersten Jahres des Clinical PhD. Die Feedback Gesprächsrunde zwischen Studierenden und Koordinator:innen des Clin PhD bewies eine hohe Zufriedenheit mit den verpflichtenden und programmspezifischen Lehrveranstaltungen, sowie der berufsbegleitende (und im Study Agreement festgelegten) Vereinbarung von klinischer und wissenschaftlicher Ausbildung. Andererseits wurde von den Studierenden, als auch von den Koordinator:innen des Studiengangs erneut die Etablierung eines „Servicecenter PhD“ als vordringlich notwendig angesehen, um unter anderem die administrative und logistische Abwicklung des PhD, vor allem in Hinblick auf anwachsende Anforderungen durch mehr PhD Studierende, in einem „one-stop-shop“ zu gewährleisten, aber auch die Bedeutung und Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung an der MUI zu demonstrieren und zu promoten. 

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30.07.2012

Österreichischer Kommunikationspreis 2012: Projekt zur Gesundheitsberatung kardiologische Patient:innen belegt dritten Platz

Zum dritten Mal kürte die Österreichische Akademie für Präventivmedizin und Gesundheitskommunikation (ÖAPG), Klosterneuburg, die Preisträger für den Österreichischen Kommunikationspreis 2012. In der Kategorie „Lebenswert altern – 60+“ belegte das Team von Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck mit einen innovativen Projekt zur Gesundheitsberatung kardiologischer Patient:innen den dritten Platz.

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01.08.2012

Steigender weiblicher Studierendenanteil an der Medizinischen Universität Innsbruck

Nach den diesjährigen Auswahlverfahren erhalten für die Human- und Zahnmedizin insgesamt 212 Männer (2011: 219) und 187 Frauen (2011: 181) einen Studienplatz. Für die Molekulare Medizin wurden insgesamt 40 Personen, davon 24 Frauen (2011: 7) und 16 Männer (2011: 18) zum Aufnahmegespräch eingeladen. Im Sinne einer effizienten Auswahl kamen in diesem Jahr erstmals unterschiedliche Testverfahren für die drei medizinischen Studien zum Einsatz.

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02.08.2012

Weiterer Erfolg für die RNA-Forschung: Neue „Genschalter“ entdeckt

Die Sektion für Genomik und RNomik (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Alexander Hüttenhofer) des Biozentrums trägt international seit Jahren erfolgreich zur RNA-Forschung bei. Nicht-protein-kodierende RNAs (ncRNAs) gelten als Hoffnungsträger in der molekularbiologischen Forschung. In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftskolleg „Signal Processing in Neurons“ (SPIN) hat das Team von Prof. Hüttenhofer nun bisher nicht beschriebene nsRNAs entdeckt, die eine Rolle in der neuronalen Differenzierung spielen.

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06.08.2012

11th ESCMID Summer School in Innsbruck

Der Hörsaal im Medizinzentrum Anichstraße war vom 21. bis 27. Juli Schauplatz der 11th Summer School der European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID), zu der die diesjährige Summer School Direktorin Univ.-Prof.in Cornelia Lass-Flörl, Leiterin des Departments für Hygiene, Mikrobiologie und Sozialmedizin und Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss, stellvertretender Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, knapp 60 Teilnehmer:innen aus aller Welt begrüßen durften.

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08.08.2012

Hohe georgische Auszeichnung für Dr. Georg Sidoroff

Hofrat Dr. Georg Sidoroff, langjähriger Primar und ärztlicher Direktor des Landekrankenhauses Natters, erhielt eine hohe Ehrung in Tiflis: Auf Grund seines langjährigen Engagement zum Aufbau und Verbesserung der Krankenversorgung in Georgien erhielt der 80-Jährige den Orden vom Goldenen Vlies. Prof. Sidoroff ermöglichte es unter anderem zahlreichen Ärzt:innen aus Georgien, sich in Innsbruck fortzubilden.

Der Orden vom Goldenen Vlies ist die höchste vom georgischen Staatspräsidenten verliehene Ehrung für nicht Georgier. Der Rektor der Medizinischen Universität Tiflis, Zurab Vadachkoria, überreichte diese hohe Ehrung an Hofrat Dr. Georg Sidoroff. Tiflis ist seit 30 Jahren Partnerstadt Innsbrucks. Der renommierte Tiroler Lungenfacharzt erhielt die Auszeichnung für sein Engagement zum Aufbau und Verbesserung der Krankenversorgung in Georgien. „Dr. Georg Sidoroff ist inzwischen durch eine lange Partnerschaft, rund 20 Jahre, mit der Medizinischen Universität Tiflis verbunden. Er war der erste ausländische Professor der nach der Unabhängigkeitserklärung, freundschaftliche Kontakte mit seinen Kolleginnen und Kollegen von der Medizinischen Universität Tiflis pflegte“, erklärte Zurab Vadachkoria bei der Preisverleihung. „Zu einer Zeit als das Georgische Gesundheitswesen vor einem völligen Neustart stand, waren es unter anderem die Bemühungen von meinem Vater, die es zahlreichen Ärzt:innen aus Georgien ermöglichten, sich an Institutionen der Universität Innsbruck und der Tiroler Landeskrankenanstalten fortzubilden“, erklärt ao. Univ.-Prof. Dr. Alexis Sidoroff von der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie. „Dass diese Aktivitäten auf fruchtbaren Boden gefallen sind, zeigen die Fortschritte, die das Land am Kaukasus in den letzten Jahren auf medizinischem Gebiet gemacht hat.“Auch Prof. Alexis Sidoroff, der mit seinem Vater zur Preisverleihung nach Tiflis gefahren war, ist es ein Anliegen, auf das Land Georgien und seine Entwicklung aufmerksam zu machen. Prof. Alexis Sidoroff nutzte seinen Aufenthalt in Tiflis dafür, einen Vortrag in Tiflis zu halten. „Die Kolleg:innen in Tiflis sind wirklich sehr interessiert, was an der Länge der anschließenden Diskussion abzulesen war.“ Regelmäßig kommen ausländische Ärzt:innen nach Georgien, da diese „Guest Lectures“ staatlich subventioniert werden.

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21.08.2012

Initiative für HPV-Impfung: Nationales Impfprogramm fehlt

Seit einem Jahr ist der Leiter der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie (OEGGG). Unter dem Motto „Manchmal steht nur eine Impfung zwischen Leben und Tod“ macht die OEGGG Gynäkolog:innen auf die Wirksamkeit einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs aufmerksam. Österreich ist das einzige Land in Europa, das kein staatlich gestütztes HPV-Impfprogramm hat.

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21.08.2012

Vernetzte Forschung: Poröse Medien, rastlose Beine und ein Bio-Modell für Zellkulturen

Mit dem Translational-Research-Förderprogramm der Tiroler Landesregierung sollen exzellente Forscher:innengruppen die Möglichkeit erhalten, ihre Arbeit in größeren Projekten der Grundlagenforschung mit einer grundlegenden mittelbaren Anwendungsorientierung in Kooperation zu vertiefen. Bei der Ausschreibung 2012 erhielten die Projekte RLS-Iron, DigiPore3D und i-Scaff die Förderung. An allen drei ausgezeichneten Projekten sind Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck beteiligt.

„Die Forschungseinrichtungen Tirols erbringen Leistungen im internationalen Spitzenfeld und leisten durch ihre Vernetzung mit der heimischen Wirtschaft und dem Transfer von Know-how einen wichtigen Beitrag zu Innovation. Es liegt also in unserem ureigensten Interesse, an möglichst idealen Rahmenbedingungen für die Forschenden mitzuwirken, dazu zählt auch die Förderung herausragender und mittelbar anwendungsorientierter Forschungskooperationen“, erklärt LH Günther Platter das Engagement der Tiroler Landesregierung im Rahmen des Translational-Research-Förderprogramms. „Die Qualität der vom Kuratorium der Standortagentur Tirol vorgeschlagenen und von der Landesregierung nun bewilligten Projekte spricht für sich: In der Evaluierungsphase erreichte ein Projekt 9.4, eines 9.7, und eines gar 10 von 10 erreichbaren Punkten“, streicht LRin Patrizia Zoller-Frischauf das hohe Niveau der Forschungskooperationen hervor. „Alle drei Projekte spiegeln das außerordentliche Niveau, auf dem sich die Forschenden in Tirol befinden, eindrucksvoll wider. Sie vernetzen unterschiedliche Disziplinen, haben hohe Anwendungsrelevanz und bergen großes Marktpotential für spätere Anwendungen und Produkte“, freut sich die Landesrätin.

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27.08.2012

Klinikkunst macht Halt in Tirol: Ausstellung mit Bildern von Anja Fugger

Die 16-Jährige Anja Fugger malt und gestaltet Bilder. Das Besondere daran? Seit einem Krankenhausaufenthalt in Kärnten hat sie es sich zum Ziel gesetzt, Bilder für Krankenhäuser zu malen und den Erlös der Ausstellungen zu spenden.

:Eigentlich waren Bauchschmerzen der Anfang für die Idee der jungen Künstlerin. 10 Tage stationärer Aufenthalt im LKH Villach und viel Zeit zum Nachdenken brachten Anja Fugger auf eine Idee: „Ich hatte viel Zeit, die Gänge auf und ab zu gehen und dachte mir, dass es langweilig ist dabei immer nur das Gleiche zu sehen. Als Dankeschön für die Station habe ich dann ein paar Bilder gestaltet. Später habe ich es mir dann zum Ziel gemacht, mit meinen Bildern österreichweit in Krankenhäusern Station zu machen“, erzählt die 16-jährige Kärntnerin.
Im September 2011 wurde die erste Ausstellung „Just have a dream“ in Villach eröffnet und die zweite im Juni 2012 „Die Welt in einem Augenblick“. Die neue Ausstellung „Ein Moment schreibt Geschichte“ in der Innsbrucker Kinderklinik wurde heute am 21. August 2012 eröffnet. Den Erlös aus dem Bilderverkauf spendet die junge Künstlerin der Sonderschule in Villach.

Anja Fugger besucht das Peraugymnasium in Villach. Sie arbeitet gerne mit behinderten Menschen zusammen und hat vor kurzem ein Malprojekt mit einer Sonderschule verwirklicht. Ihre Bilder entstehen mit unterschiedlichen Materialien von Wasserfarben bis Acryl. Neben der Malerei spielt sie gerne Fußball und engagiert sie sich beim Roten Kreuz und der Freiwilligen Feuerwehr.

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27.08.2012

CBS Course on Medical Mycology erstmals in Innsbruck

Die Interaktion von Pilz und Mensch steht im Mittelpunkt der medizinischen Mykologie und liegt auch im Fokus eines seit 1989 jährlich an internationalen Veranstaltungsorten abgehaltenen Expertenkurses des in Utrecht ansässigen Fungal Biodiversity Centre (CBS). Der international renommierte CBS Course on Medical Mycology fand diesen Sommer erstmals in Österreich statt.

„Im Rahmen des an der Medizinischen Universität Innsbruck etablierten Infektiologie-Schwerpunktes stellt die erfolgreiche Durchführung des Pilz-Workshops in Innsbruck vor allem auch eine Stärkung des medizinisch mykologischen Kompetenzbereichs in Innsbruck und Österreich dar“, freut sich Mag.a Dr.in Michaela Lackner von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Cornelia Lass-Flörl), die den Intensivkurs lokal organisiert hatte.

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04.09.2012

Medizinische Universität Innsbruck beruft renommierten Tiroler Mediziner und Forscher

Die ausgeschriebene Professur für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Endokrinologie, Gastroenterologie und Stoffwechsel der Medizinischen Universität Innsbruck erhält ein gebürtiger Tiroler: Im Bewerbungsverfahren überzeugte Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg mit seiner hervorragenden klinischen Expertise und seinem internationalen wissenschaftlichen Renommee. Der bekannte Gastroenterologe soll in der klinischen Versorgung, der Forschung und Lehre wichtige Akzente setzen.

Für die Ausschreibung der Professur für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Endokrinologie, Gastroenterologie und Stoffwechsel mussten die Bewerber:innen hohe Anforderungen erfüllen. „Wir wollten die Professur mit einer renommierten Persönlichkeit besetzen, die in den Schwerpunkten Endokrinologie, Gastroenterologie und Stoffwechsel international anerkannt ist. Erfahrung in der Leitung und betriebswirtschaftlichen Führung einer Abteilung, Engagement in der Lehre sowie erfolgreiche Drittmitteleinwerbung waren weitere wichtige Anforderungskriterien“, erklärt Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs. „Wir sind froh mit Herbert Tilg einen international anerkannten Mediziner und Forscher für die Position gefunden zu haben.“ Prof. Tilg gilt als Experte in der Entzündungsforschung bezogen auf die Leber als auch bei entzündlichen Darmerkrankungen. Darüber hinaus ist er Spezialist auf dem Gebiet der Mediatoren chronischer Entzündungsprozesse und verfügt über eine große wissenschaftliche Expertise bei metabolischen Erkrankungen wie z. B. der Fettleber. Bei mehreren Berufungssverfahren konnte der Tiroler bereits hohe Listenplatzierungen erreichen. Zuletzt lehnte er den Ruf auf die W3-Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie an die Exzellenzuniversität Tübingen ab. „Für den Forschungsstandort Tirol ist es eine Bereicherung, dass Herbert Tilg uns auch in den kommenden Jahren erhalten bleibt“, meint Rektor Prof. Herbert Lochs. Prof. Tilg soll das wissenschaftliche Profil der Medizinischen Universität Innsbruck in den Schwerpunktbereichen Endokrinologie, Gastroenterologie und Stoffwechsel schärfen. „Als überzeugter Arzt und Forscher freut es mich sehr, dass ich nun wieder voll an meine Heimatuniversität zurückkehren darf. Nach verlockenden Angeboten ins Ausland bin ich stolz darauf, dass ich auch in Zukunft die Tiroler Bevölkerung nach bestem Wissen medizinisch versorgen kann. Wir haben an der MUI optimale Voraussetzungen, exzellente Medizin und Forschung zu betreiben“, erklärt Prof. Tilg.

Beeindruckende Karriere des gebürtigen Tirolers
Der Leiter der Internen Abteilung am Landeskrankenhaus Hall und des Christian-Doppler-Forschungslabors für Entzündungsbiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck kann bereits auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken: Herbert Tilg ist seit über zehn Jahren Chefarzt am Landeskrankenhaus Hall und war zuvor geschäftsführender Oberarzt und stellvertretender Leiter der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin I. Auslandserfahrung hat er durch ein „Research Fellowship“ an der Tufts University in Boston und als „Clinical Fellow“ in Leuven gesammelt. Über 150 Originalpublikationen, ein H-Index von 48 und mehr als 9.000 Gesamtzitationen sind Zahlen, die seine erfolgreiche und rege wissenschaftliche Tätigkeit in den vergangenen Jahren belegen. 2008 wurde er als erster Österreicher zum Mitherausgeber der international renommierten Zeitschrift für Gastroenterologie und Hepatologie „GUT“ ernannt, ein Highlight seiner umfangreichen internationalen Tätigkeiten. Darüber hinaus hat der 50-Jährige bereits zwei Beiträge im New England Journal of Medicine veröffentlichen können. Die US-amerikanische Fachzeitschrift ist eines der renommiertesten Wissenschaftsjournale der Medizin weltweit. Bislang gelang es nur wenigen Österreicher:innen, mehrmals in diesem hochkarätigen Journal zu publizieren. Desweiteren zeichnet sich Prof. Tilg durch sehr erfolgreiche Drittmitteleinwerbung aus. Seit 1994 engagiert sich der mehrfach ausgezeichnete Mediziner in der Lehre. Bereits 1995 bekam er den Sandoz Preis für Medizin verliehen, einen der renommiertesten österreichischen Forschungspreise für Wissenschafter unter 40 Jahre.

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05.09.2012

Hoher Besuch an der Medizinischen Universität Innsbruck: FBI meets GMI

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck hatte kürzlich mit Douglas Hares (Custodian of the US National DNA Database) und Eric Pokorak (Unit Chief, Mitochondrial DNA Unit) hohen Besuch, der die wissenschaftliche Bedeutung des Instituts unterstreicht. Darüber hinaus wird vom 6. bis 8. September die internationale Tagung „DNA in Forensics 2012“ in Innsbruck mit 250 Wissenschafter:innen aus über 40 Nationen ausgerichtet.

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11.09.2012

Prostatakrebs: Forschung in Europa vernetzen

Als neuer Präsident der Europäischen Sektion für Urologische Forschung (ESUR) und Mitglied des wissenschaftlichen Leitungsgremiums (Scientific Office) der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) will der Innsbrucker Molekular-Pathologe Prof. Zoran Culig die Diagnose und Therapie bei Prostata- sowie bei Blasen- und Nierenkrebs durch eine verstärkte Vernetzung der Grundlagenforschung in Europa verbessern.

Das Karzinom der Vorsteherdrüse (Prostata) ist mit jährlich 382.000 Neuerkrankungen sowie 69.000 Todesfällen in Europa der häufigste, bösartige Tumor beim Mann. Vor Blasenkrebs mit 140.000 Erstdiagnosen und 51.000 Todesfällen sowie Nierenkrebs mit 68.000 Neuerkrankten sowie 39.000 Opfern jährlich in Europa ist das Prostatakarzinom auch die häufigste urologische Tumorerkrankung. Alleine in Österreich werden pro Jahr 6000 Prostatakrebsfälle diagnostiziert. 1200 österreichische Männer sterben jährlich am Prostatakarzinom. Diese Erkrankung ist bisher nur bei früher Entdeckung gut behandelbar. Die im fortgeschrittenen Stadium eingesetzte Hormonentzugstherapie kann diesen Krebs nur zeitlich begrenzt aufhalten.
„Die gängige antihormonelle und Chemo-Therapie bei Prostatakrebs zu verbessern und die Mechanismen seiner Entstehung sowie seines Voranschreitens weiter aufzuklären, ist eines unserer langfristigen Ziele“, betont der Molekular-Pathologe. Handlungsbedarf bestehe allerdings ebenso bei einer optimierten Diagnose und Therapie des Blasen- und des Nierenkarzinoms. Männer haben im Vergleich zu Frauen ein vierfach erhöhtes Risiko, an einem Blasenkarzinom zu erkranken. Als Ursache werden genetische Faktoren vermutet, wobei Rauchen als Risikofaktor gilt. Laut Culig wird sich die EAU in den kommenden Jahren verstärkt mit „neuesten molekularbiologischen Parametern zur Früherkennung von Blasenkarzinomen“ beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt sind neuste Möglichkeiten der zielgerichteten Krebstherapie beim Nierenkarzinom.

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11.09.2012

Innsbrucker Forscher:innen fanden Gen für seltene Nerv-Muskelkrankheit

Der Innsbrucker Humangenetiker Priv.-Doz. Dr. Andreas Janecke von der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Leitung: Univ.-Prof. Dr. G. Gaedicke) und der Sektion für Humangenetik (Leitung: Univ.-Prof. DDr. Johannes Zschocke) hat gemeinsam mit zwei Kollegen aus Belgien ein internationales Team geleitet, das den Gendefekt für eine seltene Nerv-Muskelkrankheit entdeckt hat. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht worden.

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13.09.2012

Internationales Nodding-Syndrome Meeting mit Innsbrucker Expertise

Das Nodding-Syndrome (NS) – eine erst vor wenigen Jahren klassifizierte Form der Epilepsie – stand kürzlich erstmals im Fokus eines internationalen WHO-Meetings in Kampala (Uganda). Dort leiden über 3.000 Kinder an dieser neurologischen Krankheit, die sich unter anderem durch unkontrolliertes Nicken äußert. Univ.-Prof. Dr. Erich Schmutzhard von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie war einer der teilnehmenden Experten auf der Tagung.

Noch vor wenigen Jahren konnte das Nodding-Syndrome weder klinisch klassifiziert noch ursächlich erklärt werden. Die Erkenntnis, dass es sich bei dem in Uganda, Tanzania und im Süd-Sudan häufig auftretenden Nodding-Syndrom um eine neue, bis vor kurzem unerkannte Form von Epilepsie handelt, ist der Zusammenarbeit von Univ.-Prof. Erich Schmutzhard von der Univ.-Klinik für Neurologie in Innsbruck (Direktor: Univ.-Prof. Werner Poewe) und Prof.in Louise Jilek-Aall vom Department für Psychiatrie der University of British Columbia in Vancouver zu verdanken. Die kanadische Neurologin hatte bereits in der 60er Jahren im Hochtal von Mahenge in Süd-Tanzania einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Epilepsiekranken in der Bevölkerung beobachtet und gründete dort in der Folge die „Mahenge Epilepsy Clinic“, richtete eine Epilepsieambulanz ein und bildete Krankenpfleger und -schwestern in Epilepsiemanagement aus. Auf Basis der Patient:innendaten der Mahenge Epilepsy Clinic führten Prof. Schmutzhard und Prof.in Jilek-Aall gemeinsam mit der Münchner Neurologin Dr.in Andrea Winkler eine groß angelegte Studie an 300 ausgewählten Patient:innen durch. Eine darauf folgende Evaluierung der Untersuchungsergebnisse durch ein von Prof. Schmutzhard geleitetes Forschungsteam brachte 2008 schließlich ein klares Muster von epileptischen Anfällen zutage: „Wir konnten somit sicher stellen, dass das „Nodding“-Syndrom, bei dem, meist durch einen äußeren Stimulus ausgelöst, die Muskelspannung am Hals kurzfristig und wiederholt ausläßt – was das charakteristische Kopfnicken zur Folge hat – eine neue Form von Epilepsie darstellt“.
Von der fortschreitenden neurologischen Erkrankung, in deren Verlauf es zum Wachstums- und Entwicklungsstillstand und mit der Zeit auch zur mentalen Retardierung kommt, sind meist Kinder zwischen fünf und 15 Jahren betroffen.

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13.09.2012

Gute Zusammenarbeit: ÖAK Präsident Dr. Artur Wechselberger und die Medizinische Universität Innsbruck

Bei einem Zusammentreffen mit hochrangigen Vertreter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck gratulierte Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs dem neuen Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Artur Wechselberger, zu seiner Ernennung. Die Medizinische Universität Innsbruck möchte die gute Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Tiroler, der seit 1990 Präsident der Ärztekammer für Tirol war, fortsetzen.

Seit Ende Juni 2012 steht ein gebürtiger Tiroler an der Spitze der Österreichischen Ärztekammer (ÖAK). Die Vollversammlung der ÖAK wählte Dr. Artur Wechselberger zum neuen Präsidenten. Seit 1990 war der aus Hall in Tirol stammende Praktische Arzt Präsident der Tiroler Ärztekammer gewesen. Bei einem Zusammentreffen mit hochrangigen Vertreter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck gratulierten der Rektor und alle Vizerektor:innen sowie der Vorsitzende des Senats, Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer und die Sprecherin der Professor:innenkurie der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, dem neuen ÖAK-Präsidenten. „Es freut uns, dass ein Tiroler zum Präsidenten gewählt wurde. Wir haben uns ja bereits in den vergangenen Jahren über aktuelle Themen ausgetauscht“, erklärte der Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs. „Diese gute Zusammenarbeit wollen wir auch in den kommenden Jahren fortsetzen.“ Dr. Artur Wechselberger bedankte sich für die Gratulation und betonte bei der Zusammenkunft, dass er bei seinen Bestrebungen den Ärzteberuf erstrebenswert zu machen, auch auf die Unterstützung der Medizinischen Universitäten hoffe. Ein besonderes Anliegen ist dem neuen ÖAK-Präsident die Verbesserung der postpromotionellen Praktischen Ausbildung. Bereits im Rahmen der heuer Anfang Februar anlässlich des Curriculumtages von der Medizinischen Universität Innsbruck veranstalteten Podiumsdiskussion zur Harmonisierung in der Medizinausbildung hatte sich Dr. Wechselberger dafür ausgesprochen, die Ausbildung nach dem Studienabschluss schnell und effizient zu gestalten.

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14.09.2012

Innsbrucker Medizin-Student erhielt Wissenschaftspreis für Forschung zur Idiopathischen Lungenfibrose

Cand.med. Rainer Zembacher, Diplomand am Schwerpunkt Pneumologie/USPH, wurde im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) mit dem ersten von drei wissenschaftlichen Poster-Preisen für Grundlagenforschung ausgezeichnet. Sein Poster fokussierte auf das mögliche neue Therapieziel „Notch-Signaltransduktion“ als Behandlungsoption für die bislang kaum erforschte Waisenerkrankung Idiopathische Lungenfibrose (UIP).

Die richtungsweisende Innsbrucker Forschungsarbeit zu Erkrankungen wie Lungenhochdruck, COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung), Asthma, Lungenfibrose sowie zur Stammzellforschung, lässt sich nicht zuletzt an den Preisen der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie ablesen, die jedes Jahr an Lungenforscher:innen des Schwerpunktes Pneumologie der Medizinischen Universität Innsbruck gehen. Unter 38 aus Österreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Serbien eingereichten Abstracts konnte Medizin-Student Rainer Zembacher, der unter der Projektleitung von Univ.-Ass. Drin Susanna Desole seine Diplomarbeit schreibt, mit seiner hervorragenden mündlichen Präsentation die Jury heuer für sich bzw. sein Poster gewinnen. Er ist damit der einzige Preisträger, der das Medizinstudium noch nicht abgeschlossen hat – was von den Jurymitgliedern, darunter auch der international anerkannte COPD-Experte Prof. Claus Franz Vogelmeier vom Universitätsklinikum Gießen-Marburg, besonders hervorgehoben wurde.

Orphan Disease – Idiopathische Lungenfibrose
Die Lungenfibrose ist eine Erkrankung des Lungeninterstitiums, die durch eine überschießende Bindegewebsproliferation zwischen den Alveolen und den sie umgebenden Kapillaren gekennzeichnet ist. Zahlreiche Krankheitsbilder, von rheumatologischen Erkrankungen bis hin zu Nebenwirkungen von Medikamenten (wie z. Bsp. Amiodaron), können zu einer Lungenfibrose führen. Subsumiert werden diese Manifestationen in der Gruppe der interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD). Ist die Ursache unbekannt, bezeichnet man die Form als idiopathische interstitielle Pneumonien, deren häufigster Vertreter die idiopathische pulmonale Fibrose (früher IPF – nun UIP) ist. Die UIP ist im Verlauf zu anderen Fibroseerkrankungen der Lunge wesentlich aggressiver, was eine deutlich geringere Lebenserwartung bedingt.

Neue universitäre Spitzenzentren in Planung
„Bislang gab es keine zugelassene, medikamentöse Behandlung für Patient:innen mit idiopathischer Lungenfibrose (UIP), doch seit Herbst 2011 steht mit dem neuen Medikament Pirfenidon (Esbriet®) erstmalig eine spezifische Therapiemöglichkeit zur Verfügung, die in Patient:innenstudien bereits deutliche Effekte zeigte und zur Zulassung in Europa führte“, weiß Univ.-Prof. Dr. Christian Kähler, dessen Team betroffene Patient:innen aus allen Teilen Österreichs am neuen interdisziplinären Spezialzentrum für interstitelle Lungenerkrankungen (University Specialist Centre for Interstitial Lung Diseases – USID [„use it“]) betreut. Ein interdisziplinäres „ILD-Board“, vergleichbar mit den Tumorboards an den Universitätskliniken Innsbruck findet seit Jänner 2012 unter der Koordination von Frau ao.Univ.-Prof.in Dr.in Judith Löffler-Ragg, Oberärztin am Schwerpunkt Pneumologie der Medizinischen Universität Innsbruck, wöchentlich statt. Neben der Behandlung setzt das Team um Prof. Kähler vor allem auf die Erforschung und Aufklärung der dieser Krankheit zugrunde liegenden molekularbiologischen Mechanismen, um auf diesem Weg dem Ziel einer spezifischen Therapieoption näher zu kommen. Auch Studien zu neuen Medikamenten werden den Patient:innenen am Zentrum der Medizinischen Universität Innsbruck angeboten, um die therapeutischen Optionen ständig weiterentwickeln zu können.

Vielversprechendes Target für die Therapie der Lungenfibrose
Rainer Zembacher fokussierte in seiner Forschungsarbeit auf Alveolarepithelzellen Typ II – eine spezielle, die Wände der Alveolen auskleidende Zellart. Die Schädigung dieser Pneumozyten, deren Apoptose und Regenerationsfähigkeit stellen wichtige Faktoren in der Pathogenese der Lungenfibrose dar. Im Mittelpunkt stand dabei die bislang unbelegte Rolle des Notch/Jagged-1 Signalweges in der Proliferation dieses Zelltyps. Der Notch-Signalweg ist ein weit verbreiteter, nach seinem Rezeptor „Notch“ benannter Signaltransduktionsweg, durch den Zellen auf äußere Signale reagieren können. „Es ist uns gelungen, in vitro nachzuweisen, dass der Notch-Rezeptor Ligand Jagged-1 das Wachstum der Alveolarepithelzellen Typ II beeinträchtigt. Dieser Signalweg könnte also ein vielversprechendes Target für neue Therapiestrategien bei interstitiellen Lungenerkrankungen darstellen“, berichtet Nachwuchsforscher Rainer Zembacher, der neben seinem Medizin-Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck auch das Bachelorstudium Gesundheits- und Leistungssport an der Universität Innsbruck belegt.

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17.09.2012

CAST sucht Forschungsergebnisse mit Marktpotential

Wissenschaftler:innen aller Hochschulen Tirols und Fachrichtungen haben beim CAST technology award 2012 die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse von einer Fachjury auf wirtschaftliche Verwertbarkeit überprüfen zu lassen und herauszufinden, ob ihre innovativen Technologien, Laborversuche, Entwicklungen oder Forschungsarbeiten das Zeug zur Geschäftsidee haben. Bis 15. Oktober 2012 bleibt Zeit für die Einreichung.

Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck haben im Rahmen der CAST technology awards immer wieder eindrucksvoll bewiesen, wie viel wirtschaftliches Potential in ihren Forschungsergebnissen steckt und die obersten Plätze für sich in Anspruch genommen. So hat auch das erfolgreiche Spin-Off der Medizinischen Universität Innsbruck, die Afreeze GmbH, den ersten Schritt in Richtung Unternehmertum über einen CAST award gesetzt. Auch im heurigen Jahr freut sich das CAST auf rege Beteiligung aus den unterschiedlichen Bereichen der Medizinischen Universität Innsbruck.

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24.09.2012

Anerkennung für gute Leistungen

Die Medizinische Universität Innsbruck bildet derzeit 23 Lehrlinge aus. Sechs davon können in diesem Jahr ein ausgezeichnetes Berufsschuljahreszeugnis vorweisen und haben sich damit eine offizielle Auszeichnung verdient, die von o.Univ.-Prof.in Helga Fritsch, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung, noch mit einer Extra-Anerkennung belohnt wurde.

Die Lehre an einer Universität wird meist mit dem Studium gleichgesetzt. Die Medizinische Universität Innsbruck bietet aber nicht nur angehenden Mediziner:innen, sondern auch Lehrlingen eine interessante und anerkannte Ausbildung in den Bereichen Chemielabortechnik, EDV-Technik, Bürokauflehre und Tierpflege. Die kontinuierliche Angebotserweiterung und Qualitätsverbesserung in der Lehrlingsausbildung findet durch die Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung und den Betriebsrat für das allgemeine Universitätspersonal besondere Unterstützung.

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25.09.2012

Start der Ringvorlesung Gender Medizin

Am 4. Oktober 2012 startet die erfolgreiche und öffentliche Vorlesungsreihe zur Gender Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck in eine neue Runde. In insgesamt 15 Vorträgen werden hochkarätige Expert:innen in leicht verständlicher Sprache zu Genderaspekten in der Notfallmedizin referieren.

Seit 2007 bietet die Medizinische Universität Innsbruck die öffentliche Ringvorlesung „gender medicine: Geschlechterforschung in der Medizin“ an.

Schwerpunkt Notfallmedizin

Die erfolgreiche Vortragsreihe befasst sich in diesem Wintersemester mit Fragen und Forschungsfeldern zum Themenbereich Gender Medizin und Emergency Room und startet am 4. Oktober 2012 mit dem Vortrag „Frauen und Männer in der Notfallmedizin“ von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung und verantwortlich für die Organisation der Veranstaltung.
Wöchentlich jeweils am Donnerstagabend um 18.30 Uhr wird von Oktober 2012 bis Ende Jänner 2013 im großen Hörsaal der Frauenkopfklinik ein Vortrag mit international ausgewiesenen Expert:innen stattfinden. Der thematische Bogen spannt sich von der Notfallchirurgie über endokrine Notfälle bis hin zur Notfallneurologie. Der Besuch der Vorlesungen ist kostenlos und erfordert keine medizinischen Vorkenntnisse.

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26.09.2012

Damit der Körper sich wieder selbst akzeptiert

Hoffnung im Kampf gegen Autoimmunerkankungen: Holländische Wissenschafter haben einen Impfstoff entdeckt, der rheumatoide Arthritis bei Mäusen wirksam bekämpft. Der Impfstoff aktiviert die Selbstheilungskräfte des Immunsystems, um die Entzündung der Gelenke einzudämmen. Die Arbeiten der holländischen Forscher um Willem van Eden von der Universität Utrecht sind ein Beispiel für den erfolgreichen Abschluss des EU-Projekts TOLERAGE.

Autoimmunerkrankungen wie Arteriosklerose oder rheumatoide Arthritis beginnen bereits in jüngeren Jahren, werden aber erst im Alter manifest. Bei diesen Erkrankungen richtet sich das Abwehrsystem des Körpers statt gegen Krankheitserreger gegen körpereigenes Gewebe. Die aggressiven Akteure des Immunsystems sind überaktiv und führen zur Entzündung, während die besänftigenden und beruhigenden Gegenspieler sich nicht durchsetzen können. Das EU-Projekt TOLERAGE hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Gleichgewicht wiederherzustellen und die Immunreaktion im Alter zu normalisieren.

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27.09.2012

Ausgezeichnete Kooperationen: Neue Erkenntnisse zu Diabetes Typ 2 und die fatale Wechselwirkung von Drogen und Angst

Der Jubiläumsfonds der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck fördert wissenschaftliche Kooperationsprojekte. Im Rahmen eines Festaktes wurden zwei Teams ausgezeichnet: In einem der Siegerprojekte gehen Wissenschafter beider Universtäten der fatalen Wechselwirkung zwischen Drogen und Angst auf den Grund. Im zweiten ausgezeichneten Projekt wird Grundlagenforschung zu den Ursachen von Diabetes betrieben, um vorbeugende und bessere Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

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27.09.2012

Hohe Auszeichnung und Vertragsverlängerung für Univ.-Prof. Otmar Pachinger

Beim 54. Weltkongress des „International College of Angiology“, der dieses Jahr erstmals in Innsbruck stattfand, wurde Prof. Otmar Pachinger der „Research Achievement Award“ verliehen. Die Auszeichnung für seine hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre ist beispielhaft für die international hochgeschätzte Kompetenz und das Engagement des Kardiologen, der als Direktor des Departments für Innere Medizin seinen Vertrag mit der Medizinische Universität Innsbruck vor Kurzem verlängert hat.

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01.10.2012

Besseres Outcome für Herzinfarktpatient:innen durch milde Kühlung

Ein teilweise bereits erprobter Therapieansatz in der Behandlung des akuten Herzinfarkts verspricht eine Reduktion der Herzinfarktgröße um bis zu vierzig Prozent. Erste Ergebnisse einer multizentrischen Vorläuferstudie zum Einsatz der „therapeutischen Hypothermie“, an der auch die Univ.-Klinik für Kardiologie beteiligt ist, kennt der Studienkoordinator für Innsbruck, Univ.-Doz Bernhard Metzler.

Die erfolgreiche Etablierung der Akut-PCI (Erweiterung eines verengten oder Wiedereröffnung eines verschlossenen Herzkranzgefäßes ohne offene Operation), der Einsatz innovativer Stents und die Fortentwicklung der medikamentösen Behandlung haben bei der Therapie des akuten Myokardinfarktes in den letzten Jahren große Fortschritte gebracht. Weiters scheinen aber auch Konzepte, die nicht nur bei der Koronardurchblutung, sondern direkt beim Schutz der Kardiomyozyten (Herzmuskelzellen) ansetzen, erhebliches therapeutisches Potential zu besitzen. Auf der Suche nach verbesserten Therapiestrategien zur Verkleinerung des Infarkts und auf Basis einer vielversprechenden Pilotstudie, läuft nun seit Juni 2011 eine multizentrische Untersuchung (CHILL-MI-Studie), an der die Univ.-Klinik für Innere Medizin III / Kardiologie (Direktor Univ.-Prof. Otmar Pachinger) als eines von elf europäischen Zentren beteiligt ist. Ziel ist die Evaluierung des möglichen Benefits einer milden therapeutischen Hypothermie, also Kühlung, zum Zeitpunkt der Reperfusion bei Patient:innen mit akutem Myokardinfarkt.

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02.10.2012

„Herzlich Willkommen“: Semesterbeginn an der Medizinischen Universität Innsbruck

Am 1. Oktober begann für rund 430 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ihr neuer Lebensabschnitt an der Medizinischen Universität Innsbruck: Wie jedes Jahr fand eine Orientierungslehrveranstaltung (OLV) statt, die von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten organisiert wird. Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz begrüßte die Studierenden herzlich. Der Präsident des Absolvent:innenvereins ALUMN-I-MED und sein Team überreichten ein Willkommensgeschenk.

 Insgesamt stehen an der Medizinischen Universität Innsbruck 430 Studienplätze für die Studien Human-, Zahnmedizin und Molekulare Medizin zur Verfügung: 360 für das Diplomstudium Humanmedizin, 40 für Zahnmedizin und 30 für das 2011 neu implementierte Bachelorstudium Molekulare Medizin. Um den Studierenden den Start ins Studium zu erleichtern, findet alljährlich eine Orientierungslehrveranstaltung statt. In einem dicht gedrängten Vormittagsprogramm erhielten die Studienanfänger:innen relevante Informationen rund um ihr Studium. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten, von den Lehrenden bzw. Koordinator:innen der ersten Studienwochen, der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED, dem Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck.

Neue Räumlichkeiten & neue Auswahlverfahren
Zum ersten Mal fand die OLV dabei in den neuen Räumlichkeiten des Centrums für Chemie und Biomedizin (CCB) statt. Eine Tatsache, auf die auch Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz in seiner herzlichen Begrüßung aufmerksam machte. Darüber hinaus haben die Erstsemestrigen der Human- und Zahnmedizin sowie der Molekularen Medizin erstmals drei unterschiedliche Auswahlverfahren durchlaufen. Für das Studium der Humanmedizin wurde der bewährte EMS-Test durchgeführt, für das Studium der Zahnmedizin bestand der Eignungstest allerdings aus zwei Teilen: einem verkürzten theoretischen Teil des EMS Tests für das Humanmedizinstudium – und einem praktischen Teil, bei dem die feinmotorischen Fähigkeiten, beispielsweise durch einen Drahtbiegetest, überprüft wurden. Für das Bachelorstudium Molekulare Medizin kam ein spezieller Eignungstest (Basiskenntnistest Medizinische Studien, BMS) zur Anwendung, der von der Medizinischen Universität Graz entwickelt worden ist. Nach der Einführung und Vorstellung der Universität durch den Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten folgten viele servicerelevante Informationen rund um das Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck.

ALUM-I-MED: Begrüßung mit Willkommensgeschenk und Würstelbuffet
Wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk von Kolleg:innen und Freund:innen für das Erreichen eines Berufszieles ist, erläuterte zum Abschluss der Veranstaltung der Präsident des Absolvent:innenvereines der Medizinischen Universität Innsbruck, em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter. Der bekannte Mediziner nutzte die Gelegenheit, auf die zahlreichen Aktivitäten von ALUM-I-MED hinzuweisen. Eine Einladung zum „Würstelbuffet“ und ein Willkommensgeschenk in Form eines USB-Sticks von ALUMN-I-MED stellten den traditionellen Abschluss der Veranstaltung dar.

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02.10.2012

DNA in Forensics 2012: Aktuelles aus der gerichtsmedizinischen Forschung

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität veranstaltete Anfang September das internationale „DNA in Forensics 2012“ Meeting. Rund 250 Wissenschafter:innen aus über 40 Nationen kamen nach Innsbruck, um im Rahmen des 5. Internationalen EMPOP-Meetings und 8. Y-User Workshops aktuelle Fragestellung zur mitochondrialen DNA-Analyse und dem nicht rekombinierenden Bereich des Y-Chromosoms zu diskutieren.

Zur Bedeutung der Analyse der mitochondrialen DNA (mtDNA) und des nicht rekombinierenden Bereichs des männlichen Y-Chromosoms erscheint eine wachsende Anzahl von wissenschaftlichen Publikationen aus unterschiedlichen Disziplinen. Auch die hohe Teilnehmer:innenzahl des 5. Internationalen EMPOP-Meetings und 8. Y-User Workshops zeigt das große Interesse der wissenschaftlichen Community an diesen Themen: Das Treffen in Innsbruck zählte rund 100 Teilnehmer mehr, als die letzte derartige Zusammenkunft 2010 in Berlin. Dementsprechend positiv fällt auch das Resümee des Instituts für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck aus. „Das große Interesse freut uns auch und natürlich die Tatsache, dass so viele Vertreter und Vertreterinnen von renommierten Institutionen gekommen sind“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Walther Parson, Leiter der Forensischen Molekularbiologie am Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck. Unter seiner Leitung wurde am Institut für Gerichtliche Medizin Innsbruck die weltweit qualitativ hochwertigste mitochondriale DNA-Sequenzdatenbank EMPOP entwickelt. „Eine mitochondriale DNA Datenbank ist etwas völlig anderes, als eine kriminalistische DNA Datenbank wie etwa die Österreichischen Nationalen DNA-Datenbank. EMPOP stellt in der Gerichtsmedizin ein Spezialwerkzeug für die Identifikation dar“, erklärt o.Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer, Leiter des Innsbrucker Institutes für Gerichtliche Medizin. Die mtDNA wird in mütterlicher Vererbung ohne Einfluss der väterlichen mtDNA weitergegeben. Im Vergleich zur standardisierten Untersuchung der Kern-DNA ist dieses zweite Genom des Menschen ein Spezialgebiet der forensischen DNA-Analytik. „Da es sich bei den mt-DNA und Y-Chromosom-Analysen nicht um die Routineanalysen der Forensik handelt, ist das derzeit große Interesse an diesen Themen umso erfreulicher“, ergänzt Prof. Parson. Gemeinsam mit Prof. Dr. Lutz Roewer vom Institut für Rechtsmedizin der Charité in Berlin wird er zur Tagung einen Sonderband der international renommierten Fachzeitschrift „Forensic Science International Genetics“ editieren. Die Veröffentlichung ist für kommenden Sommer geplant.

Next Generation Sequencing Methods
Das internationale Meeting bot die optimale Plattform, Ideen in einem interdisziplinären Kontext zu diskutieren, Kooperationen zu bilden und bestehende weiterzuentwickeln. Diskutiert wurden unter anderem auch neue Analysemethoden in der Gerichtsmedizin, die sogenannten „Next Generation Sequencing Methods“. Hierbei gibt es einige vielversprechende Entwicklungen in den vergangenen Jahren, insbesondere im Bezug auf die Geschwindigkeit von Sequenzierungen. „Für die Gerichtsmedizin hat das weiterreichende Folgen“, erklärt Prof. Parson, der in diesem Zusammenhang auch von einer Revolution spricht. „Aus forensisch relevanten Proben könnte es möglich sein, mehr Informationen zu gewinnen, was die Kriminalitätsbekämpfung definitiv noch weiter verbessern würde.“ Erstmals wurden im Rahmen des Meetings in Innsbruck Ergebnisse zur Sequenzierung der mtDNA mit dieser neuen Methode vorgestellt. „Erfreulicherweise ist hier unser Institut federführend“, erklärt Prof. Parson. Ein Grund dafür ist die hervorragende Infrastruktur in Innsbruck:  Auf Grund einer Kooperation mit dem Hersteller Ion Torrent aus den USA ist das Innsbrucker Institut derzeit das einzige gerichtsmedizinische Institut in Europa, das über eine aufwändige „Personal Genome Maschine“ verfügt. „Wir evaluieren dieses Gerät für den Einsatz in der Gerichtsmedizin und entwickeln im Rahmen von Forschungsprojekten experimentelle Ansätze, um die Aussagekraft der Analysen zu verbessern.“

Kontroversielle Diskussion um die mtDNA-Referenzsequenz
Durchaus kontroversiell wurde die heuer durch zwei wissenschaftliche Publikationen ausgelöste Diskussion um die mtDNA-Referenzsequenz in Innsbruck geführt, da beide Autoren anwesend waren. 1981 haben Forscher:innen in England die erste menschliche mtDNA-Sequenz erstellt. Diese von einer englischen Frau stammende Sequenz dient seitdem als Referenzsequenz. Da Europa allerdings erst sehr spät besiedelt wurde, sind die phylogenetischen Wurzeln dieser Sequenz sehr jung. Eine Forscher:innengruppe rund um Dr. Doron Behar aus Haifa (Israel) fordert daher jetzt, eine andere Referenzsequenz zu verwenden. Es soll zukünftig eine Referenzsequenz aus Afrika verwendet werden, die der Wiege des modernen Menschen besser entspricht. Da allerdings ein solcher Wechsel eine Reihe von Folgen für die Gerichtsmedizin hätte, gibt es viele Forscher:innen, die sich für eine Beibehaltung der alten Referenzsequenz aussprechen. Namentlich steht für die Befürworter:innen Prof. Hans-Jürgen Bandelt aus Hamburg, der seine Meinung diesbezüglich ebenfalls erst heuer veröffentlicht hatte. Da Kontinuität und Stabilität wichtige Grundlagen für gerichtliche Entscheidungen sind, ist mit einem unmittelbaren Umstieg auf eine neue Referenzsequenz nicht zu rechnen, meint Prof. Parson. „Die forensische Gemeinde beobachtet diese Entwicklung aber weiterhin.“ 

Neue Y-Chromosom Analyse möglich
Ein weiteres wichtiges aktuelles Thema der forensischen Forschung betrifft die Analysen des Y-Chromosoms, also jenem Anteil der nur im männlichen Genom vorhanden ist und vom Vater an den Sohn weitestgehend unverändert vererbt wird. Diese Analyse des Y-Chromosoms ist vor allem dann hilfreich, wenn die gesuchte männliche Spur in geringsten Mengen, beispielsweise als Spermaspur gemischt mit einem hohen Überschuss an weiblicher DNA des Opfers vorliegt. Dieses Mischungsverhältnis kann dazu führen, dass die männliche Komponente im Rahmen der Standard-DNA-Analyse nicht detektiert wird. Über die Y-Chromosomale DNA kann es dann aber doch möglich sein, die männlichen Merkmale erfolgreich zu untersuchen. Mit den gängigen Y-Chromosomalen Markern kann allerdings nicht zwischen nahe verwandten Personen unterschieden werden. Eine Untersuchung von schnell mutierenden Y-STRs, wissenschaftlich als „Rapid Mutating Y-STRs“ bezeichnet, eine Entwicklung bei der Dr. Manfred Kayser aus Rotterdam federführend ist, könnte hierbei Abhilfe schaffen. „Diese Y-STRs verändern sich in der Vererbung so schnell, das man eine realistische Chance hat, sehr nahe verwandte Männer, wie Brüder oder Väter und Söhne in ihren Y-Chromosomalen Merkmalmustern voneinander zu unterscheiden“, erklärt Prof. Parson. Im Rahmen des „DNA in Forensics 2012“ Meetings in Innsbruck stellte Dr. Kayser erstmals Daten zur Analyse dieser Marker aus einer Multicenter Studie mit über 60 Labors vor. „Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend“, sagt Prof. Parson. „Erfreulich ist, dass in Zukunft immer wieder darauf Bezug genommen werden wird, das diese Ergebnisse erstmals in Innsbruck präsentiert wurden.“

Weiterführende Links:
Homepage der Tagung

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03.10.2012

Schon kurze Abstinenz senkt Osteoporose-Risiko bei alkoholkranken Männern

Ein Forschungsteam um Dr. Peter Malik von der Universitätsklinik für Biologische Psychiatrie der Medizinischen Universität Innsbruck wies bereits 2010 den Zusammenhang von Alkoholismus und erhöhtem Osteoporose-Risiko bei jungen Männern nach. In einer Folgestudie belegen die Forscher nun, dass schon nach achtwöchiger Abstinenz eine deutliche Verbesserung des Knochenstoffwechsels feststellbar ist. Die Erkenntnisse aus Innsbruck finden internationale Beachtung.

Die Osteoporose, eine der häufigsten Erkrankungen im höheren Lebensalter, ist durch eine Abnahme der Knochendichte und folglich erhöhte Frakturanfälligkeit gekennzeichnet, wodurch hohe Rehabilitationskosten für das Gesundheitssystem entstehen. Obwohl Osteoporose vor allem bei Frauen nach der Menopause diagnostiziert wird, wirken sich auch andere Faktoren wie verschiedene Medikamente oder chronische Erkrankungen negativ auf den Knochenstoffwechsel aus. Alkoholmissbrauch und damit verbundene Effekte wie Unterernährtheit, Bewegungsmangel und Leberzirrhose beeinflussen ebenfalls knochenbildende Zellen und betreffen somit beide Geschlechter. Etwa ein Viertel aller Osteoporose-Fälle ist männlich.

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04.10.2012

Robert-Kienböck Preis für Innsbrucker Radiologen

Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Röntgengesellschaft (OERG) vom 13. bis 15. September in Graz wurde Dr. Alexander Loizides von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Radiologie (Direktor: O.Univ.-Prof. Werner Jaschke) für seine Forschungen zur sonographischen Differenzierung von gut- und bösartigen Tumoren des Bewegungsapparates mit der höchsten Auszeichnung der OERG, dem Robert-Kienböck Preis, ausgezeichnet.

Bösartige Tumoren des Bewegungsapparates wachsen deutlich schneller und unkontrollierter als gutartige Läsionen. Dabei können die intratumoralen Gefäße in bösartigen Tumoren mit dem Wachstum nicht Schritt halten: es entstehen Regionen mangelhafter Durchblutung die schließlich zu „fleckigen“ Nekrosen  in diesen Tumoren führen. Für das Patientenmanagement bzw. die Planung eines operativen Eingriffs ist die Unterscheidung von eindeutig bösartigen (Sarkomen) zu gutartigen Tumoren besonders wichtig. Da sich häufig verwendete radiologische Malignitätskriterien wie etwa infiltratives Wachstum in Weichteilsarkomen selten nachweisen lassen bzw. Dignitätskriterien wie topographische Position und Größe des Tumors für die Planung einer Biopsie oft unzureichend sind, wurden weitere Kriterien für die radiologische Dignitätsbeurteilung eingeführt und in einem standarisierten Untersuchungsalgorithmus zusammengefasst.

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05.10.2012

Innovative Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck: Viren gegen Krebs erneut ausgezeichnet

Der Wachstumsmotor der Wirtschaft sind Innovationen: Wirtschaftskammer und Land Tirol zeichnen daher innovative Unternehmen mit dem „Tiroler Innovationspreis“ aus. Dieses Jahr hat eine fachkundige Jury aus 43 Einreichungen in drei Kategorien Siegerprojekte ausgewählt. Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer, Direktorin der Sektion für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck, und ihr Team, Dr.in Sabrina Marozin und Dr.in Lisa Egerer, überzeugten mit ihrem „Vira Therapeutics“ Konzept.

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07.10.2012

Prostatakrebs: Forschungsteam im Auszeichnungsreigen

Mag.a Julia Höfer (30) vom Forschungsteam des Molekular-Pathologen Prof. Zoran Culig an der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie erhielt vor Kurzem den Forschungs- und Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Mit dieser Anerkennung beim 64. Kongress der DGU in Leipzig – dem drittgrößten urologischen Kongress der Welt – setzt sich der internationale Auszeichnungsreigen an das Team um Prof. Culig fort.

Die junge Forschungsgruppe um den Molekular-Pathologen Prof. Zoran Culig wurde für innovative Arbeiten zur Entstehung und verbesserten Behandlung des Karzinoms der Vorsteherdrüse (Prostata) bereits wiederholt ausgezeichnet und genießt aufgrund der von Innsbruck aus geleisteten Grundlagenforschungen in der internationalen Scientific Community einen hochkarätigen Status.

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08.10.2012

Start der Ringvorlesung Gender Medizin und Emergency Room

Am 4. Oktober fand der erste Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Gender Medizin und Emergency Room statt. Frau ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner ging in ihren Ausführungen „Frauen und Männer in der Notfallambulanz“ nach einer kurzen Einführung zur Gender Medizin der Frage nach ob Geschlechtsunterschiede auch in der Notfallmedizin nachweisbar sind.

In den 1990er Jahren zeigten zahlreiche wissenschaftliche Artikel „längere Wege“ für Frauen zur kardiologischen Versorgung auf. In der Notfallmedizin generell, aber besonders in der Kardiologie, kann Zeit Leben bedeuten. Es wurden „längere Wege“ für Frauen zur Spitzenmedizin demonstriert, das wurde damals das „Yentl Syndrome“ genannt. Was heißt das? Der „längere Weg“ ist die Zeit vom Auftreten der Symptome bis zum Ruf nach der Rettung, Eintreffen derselben, Setzen medizinischer Maßnahmen, Ankunft in der Notaufnahme und wieder bis zum Beginn der Behandlung. Die Frage „Yentl Syndrome heute, nach 20 Jahren“ beantwortet sich dahingehend, als sich die Wege generell verkürzt haben durch bessere Aufklärung der Bevölkerung, Optimierung des Rettungswesens und technische Verbesserungen, sowie innerklinische Optimierung der Wege, trotzdem zeigen die meisten Studien nach wie vor längere Wege für Frauen.

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09.10.2012

Medizinische Universität Innsbruck beruft Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde

Seit 1. Oktober ist Univ.-Prof.in Dr.in Nicole Concin Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde an der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Oberärztin des Departments für Frauenheilkunde (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christian Marth) hat sich durch ihre entsprechende fachliche Qualifikation und ihre erfolgreiche internationale Forschungstätigkeit zu gynäkologischen Malignomen, insbesondere zum Ovarialkarzinom, für diese Position qualifiziert.

Als neue Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde soll Univ.-Prof.in Dr.in Nicole Concin die Vernetzung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Entwicklung im Fachgebiet Frauenheilkunde vorantreiben. „Für diese Position sollten die Bewerber und Bewerberinnen fundierte Kenntnisse im Bereich der Grundlagenforschung, der translationalen und der klinischen Forschung speziell auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie aufweisen“, erklärte Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs bei der Vertragsunterzeichnung. „Wir freuen uns, mit Nicole Concin eine hoch qualifizierte junge Wissenschafterin berufen zu können, die darüber hinaus die Qualifikation als Fachärztin für Frauenheilkunde erworben hat.“ Prof.in Concin hat eine hervorragende Expertise sowohl in der Forschung als auch in der klinischen Tätigkeit und ist damit bestens dafür qualifiziert, die Vernetzung beider Bereiche insbesondere auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie weiter voranzutreiben.

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10.10.2012

8th PhD-Meeting erstmals unter einem Dach

Im Rahmen des achten PhD-Meetings vergangenen Freitag präsentierten die Doktoratsstudierenden beider Innsbrucker Universitäten bereits zum dritten Mal gemeinsam ihre neuesten Forschungsergebnisse. Mit der Durchführung des Meetings im neuen CCB zeigte sich die Verbundenheit der Innsbrucker Life Science-Disziplinen heuer auch in räumlicher Hinsicht.

 Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der kollegiale Austausch von Wissen und Erkenntnissen sind Merkmale, die das traditionelle PhD-Meeting beider Innsbrucker Universitäten seit Jahren auszeichnen. Das hohe Niveau des wissenschaftlichen Outputs der an beiden Innsbrucker Universitäten angebotenen Doktoratsstudiengänge leistet einen bemerkenswerten Beitrag zur Exzellenz des Life Science Standortes Innsbruck.

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11.10.2012

Spitzenforschung und klinisches Know-How in einer Person

Die Auswahl exzellenter Persönlichkeiten für die Leitung einer Klinik und eines Lehrstuhls ist nicht notwendigerweise mit dem Blick in die Ferne verbunden. Die Besten finden sich mitunter auch in den eigenen Reihen. So wie im Fall der Berufung von Univ.-Prof. Günter Weiss zum Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI mit den Schwerpunkten Infektiologie, Immunologie, Rheumatologie und Pneumologie.

Der enormen Bedeutung der Fächer Infektiologie und Immunologie in Wissenschaft und angewandter Medizin wurde an der Medizinischen Universität Innsbruck bereits in mehrfacher Hinsicht Rechnung getragen: einerseits mit der Etablierung der Professur für „Klinische Infektiologie und Immunologie“ und der Errichtung des Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation (CIIT) 2009, andererseits mit den international beachteten Erkenntnissen aus den daraus resultierenden interdisziplinären Forschungskooperationen und vor allem den Forschungsergebnissen des Labors für „Molekulare Infektiologie und Immunologie“, das Univ.-Prof. Günter Weiss seit 1998 leitet – mit stetiger Unterstützung durch die National Institutes of Health (NIH), die EU sowie den FWF.

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12.10.2012

FWF unterstützt Klinische Forschung zur motorischen Aktivität im Schlaf

Zur nachhaltigen Förderung patientenorientierter, klinischer Forschung hat der FWF die KLIF-Initiative gestartet. Die Förderentscheidungen für die zweite KLIF-Ausschreibung sind kürzlich gefallen. Unter den bewilligten Projekten ist auch die von Priv.-Doz.in Birgit Frauscher von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor Univ.-Prof. Werner Poewe) geleitete klinische Studie „Motorische Aktivität im Schlaf in Gesundheit und Krankheit“.

 

In den kommenden drei Jahren werden an den drei Medizinischen Universitäten Österreichs 17 hochkarätige Projekte der Klinischen Forschung gefördert. Die von einer internationalen Expert:innen-Jury aus 123 eingereichten Projektanträgen ausgewählten Projekte bedienen die Wissenschaftsgebiete Allergieforschung, Augenheilkunde, Endokrinologie, Gynäkologie, Kardiologie, Kinderheilkunde, Krebsforschung, Onkologie, Notfallmedizin, Psychiatrie und Neurologie, Transplantationsmedizin, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Mit dem Programm zur Klinischen Forschung stärkt der FWF einen Forschungsbereich, der komplementär zur unternehmerischen Forschung in diesem Bereich steht, und der unmittelbaren Nutzen für die Gesundheit der Menschen und betroffene Patientinnen und Patienten hat. Zur weiteren Unterstützung und Mobilisierung von erstklassigem, klinischem Forschungspotenzial in Österreich plant der FWF eine weitere Ausschreibungsrunde, in der von 8. Oktober 2012 bis 28. Februar 2013 Anträge eingebracht werden können. Um Antragsteller:innen bei der Vorbereitung von Anträgen schon frühzeitig zu unterstützen, bietet der FWF im Herbst 2012 spezielle Coaching Workshops für klinische Forscher:innen an.

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15.10.2012

Start des 7. Durchgangs im Mentoring-Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck

Das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschafterinnen, seit WS 2005/06 erfolgreich etabliert und jährlich ausgeschriebenes High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck, ging mit dem Anfang Oktober abgehaltenen Einführungs-Workshop der neuen Mentees bereits in die siebte Runde.

Vorrangiges Ziel des von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner vor sieben Jahren initiierten (und bislang einzigen) Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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16.10.2012

Ringvorlesung Gender Medizin und Emergency Room: Notfallchirurgie – Wege und Training zur Risikominimierung

Priv.-Doz. Dr. Matthias Biebl, Assistenzprofessor an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie stellte in seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Gender Medizin und Emergency Room neue Wege der Risikominimierung vor, die in der Notfallchirurgie zunehmend Beachtung finden. Studien und Fehleranalysen belegen, dass menschliche Fehlentscheidungen nach wie vor die Hauptursache von Behandlungsfehlern im Operationssaal sind.

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17.10.2012

Wissenschaftspreis für Schmerztherapie-Forschung

Für seine Habilitationsschrift zur Relevanz des Kiefer-Kau-Systems bei der Entwicklung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzsyndromen wurde Priv.-Doz. Dr. Michael J. Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Muskelgrundlagenforschung an der Universitätsklinik für Orthopädie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer) kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation ausgezeichnet.

Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation wird regelmäßig der Preis der Dr. Heinz und Helene Adam Stiftung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Physikalischen Medizin und Rehabilitation sowie klassische Naturheilverfahren vergeben. Der mit 5.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis ging in diesem Jahr an Priv.-Doz. Dr. Michael J. Fischer, der in einer kumulativen Habilitationsschrift  (eine tierexperimentelle und vier klinische Studien) die Rolle des kraniomandibulären Systems (Kiefer-Kau-System) bei der Schmerzmodulation beschreibt.

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17.10.2012

Doctor’s Communication Award 2012 für Prof. Günther Gastl

Prof. Günther Gastl. Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin V mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, wurde der Doctor’s Communication Award 2012 verliehen. Mit dem vom Verein MINI MED initiierten Preis werden die besten Kommunikatoren unter Österreichs Mediziner:innen geehrt. Durch seine ehrenamtliche Arbeit leistet der Innsbrucker Spezialist für Hämatologie und Onkologie einen nachhaltigen Beitrag zum Empowerment der Bevölkerung in Bezug auf medizinische Kompetenz.

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18.10.2012

Forscherin der Medizinischen Universität Innsbruck erhält Förderpreis des Landes Tirol

Die Chemikerin Katrin Watschinger wurde mit dem Förderpreis des Landes Tirol ausgezeichnet. Derzeit forscht die gebürtige Südtirolerin mit einem „Erwin-Schrödinger-Auslandsstipendium“ des österreichischen Wissenschaftsfonds an der University of Oxford in England an der Regulation und Funktion von Alkylglycerol Monooxygenase. Im Februar 2013 kehrt Watschinger in die Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Ernst Werner von der Sektion für Biologische Chemie des Innsbrucker Biozentrums zurück.

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19.10.2012

Best of Biotech: Ausgründung der Medizinischen Universität Innsbruck erneut erfolgreich

Die Leiterin der Innsbrucker Sektion für Virologie, Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer und ihr Team belegten mit der Unternehmensidee „Vira Therapeutics“ beim internationalen Businessplanwettbewerb „Best of Biotech“ den ersten Platz. Das innovative Forscher:innenteam der Medizinischen Universität Innsbruck hat das hochpotente Virus VSV-GP entwickelt. Viren, die Krebszellen zerstören, sind eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Tumortherapien.

Innsbruck, 19.10.2012: Die österreichische Biotechnologie-Szene blickt nach Innsbruck: Das Team „Vira Therapeutics“ rund um Univ.-Prof.in Dorothee von Laer konnte den renommierten Businessplanwettbewerb „Best of Biotech“ für sich entscheiden. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner überreichte den begehrten Preis am 18. Oktober in Wien. In diesem Jahr war die Konkurrenz so groß wie nie zuvor: Der vom Wirtschaftsministerium finanzierte und von der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) organisierte Wettbewerb verzeichnete in der aktuellen Runde einen Teilnehmerrekord. Insgesamt 26 Teams nahmen in der letzten Phase des zweistufigen Wettbewerbes teil. Für die Expert:innen-Jury hatte aber das onkolytische Virus aus Innsbruck das größte Potential.

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22.10.2012

Viertes Life Science Meeting: CCB-Forscher:innen trafen sich in Igls

Bereits zum vierten Mal fand im September im Congress Igls das Life Science Meeting Innsbruck statt. Die von Univ.-Prof. Jörg Striessnig, Direktor des Center for Molecular Biosciences (CMBI) der LFU und Univ.-Prof. Lukas Huber, Direktor des Biocenters (BC) der Medizinischen Universität Innsbruck, gesetzte Initiative hat sich inzwischen als sehr erfolgreiche Plattform für den biomolekularen und biomedizinischen Know-How-Transfer profiliert.

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23.10.2012

Bildungsmesse BeSt³: Großes Interesse an einem Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck

Vor Kurzem ist die dreitägige Bildungsmesse „BeSt³“ in Innsbruck zu Ende gegangen. Auch die Medizinische Universität Innsbruck präsentierte ihr Studienangebot an einem eigenen Stand. Dabei zeigte sich, dass für Maturant:innen ein Medizinstudium nach wie vor sehr attraktiv ist: Rund 1.000 allgemeine Anfragen erhielten die Standbetreuer:innen. Vertreter:innen der drei Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin führten darüber hinaus zahlreiche Einzelgespräche.

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23.10.2012

Gefäßtag 2012: Verengung der Halsschlagader – Frühzeitiges Behandeln rettet Leben!

Im Rahmen des österreichweiten Gefäßtages am 29. Oktober 2012 informiert der „Österreichische Verband für Gefäßmedizin (ÖVG)“ gemeinsam mit der „Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft“ (ÖGSF) über die Gefahren einer Verengung der Halsschlagader. Eine so genannte Carotis-Stenose ist eine der Hauptursachen für einen Schlaganfall. Durch eine einfache Ultraschalluntersuchung kann allerdings eine Engstelle rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Nach dem Herzinfarkt ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache unter den Herz-Kreislauferkrankungen. In Österreich bekommen etwa 20.000 Personen jährlich einen Schlaganfall. Rund 20 Prozent dieser Schlaganfälle sind durch Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) verursacht. Besonders häufig ist eine Engstelle der Halsschlagader (Arteria Carotis), dem wichtigsten Gefäß für die Blutversorgung des Gehirns. Eine Engstelle (Stenose) in diesem Bereich bleibt allerdings oft lange unentdeckt und das kann dramatische Folgen haben: Eine Carotis Stenose kann dazu führen, dass einerseits der Blutstrom zum Gehirn deutlich reduziert wird, andererseits können an der Engstelle kleine Blutgerinnsel entstehen, die einen Schlaganfall verursachen. „Durch eine einfache ärztliche Ultraschalluntersuchung kann eine Engstelle an der Halsschlagader rechtzeitig diagnostiziert werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich, Direktor der Universitätsklinik für Gefäßchirurgie in Innsbruck und Vorstandsmitglied des ÖVG. „Insbesondere bei Risikofaktoren wie Rauchen, hoher Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder familiärer Neigung zu Gefäßerkrankungen können durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen Schlaganfälle vermieden werden“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit von der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie und Präsident der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft.

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24.10.2012

Die OeNB unterstützt drei Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Generalrat der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat in seiner letzten Sitzung im Sommer 2012 die Finanzierung von 55 Forschungsprojekten mit mehr als fünf Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter den bewilligten Projekten sind auch drei Forschungsvorhaben der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Österreichische Nationalbank ist traditionell in der Forschungsförderung engagiert, etwa durch die Vergabe von Mitteln im Rahmen des „originären“ Jubiläums­fonds. Neben der Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften werden schwerpunktmäßig auch klinische krankheits- bzw. patienten­orientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissen­schaften sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften unterstützt. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt nach einer fundierten Projektauswahl mittels eines Peer-Review Verfahrens und unterliegt strengen Qualitätskriterien. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 hat der Jubiläumsfonds über 9.000 Projektvorhaben von Forscher:innen an österreichischen Institutionen bzw. von Privatforscher:innen in der Höhe von rund 720 Millionen Euro unterstützt.

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25.10.2012

Medizin für Land und Leute in Reutte: Todesursache Suizid

In Österreich töten sich jährlich 1.300 Menschen selbst. Suizide sind bei Männern unter 40 Jahren die zweithäufigste Todesursache. Die Anzahl der Suizide könnte aber geringer sein. Davon ist der Primar der Psychiatrie B des Landeskrankenhauses Hall, Prof. Christian Haring, überzeugt. In Reutte hielt der renommierte Psychiater im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ einen Vortrag zu diesem wichtigen Thema.

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29.10.2012

Königliche Promotion an der thailändischen Partneruniversität der Medizinischen Universität Innsbruck

Seit 2007 besteht eine lebendige Kooperation zwischen Medizinischer Universität Innsbruck und der Suranaree University of Technology (SUT) in Nakhon Ratchasima, der zweitgrößten Stadt von Thailand. Die Beziehung wird über das ASEA-Uninet gepflegt und wurde begonnen, als sich die SUT bemühte, ihren erst 2005 eingerichteten Studienzweig Humanmedizin – mit besonderer Berücksichtigung „rural medicine“ – mit auswärtigen Gastprofessor:innen zu erweitern.

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29.10.2012

Ringvorlesung Gender Medizin und Emergency Room: Tauchunfälle von A-Z

Das Tauchen in heimischen Bergseen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Damit steigt auch die Anzahl der Tauchunfälle. Dr. Frank Hartig von der Universitätsklinik für Innere Medizin I beschrieb im Rahmen seines Vortrages für die Ringvorlesung „Gender Medizin und Emergency Room“ anhand interessanter Geschichten von realen Tauchunfällen, die er in Tirol und weltweit erlebt hat, die Grundlagen der Tauchmedizin und geschlechterspezifische Unterschiede.

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30.10.2012

Sanofi-Preis 2012 geht an drei junge Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Die diesjährigen Preise der Sanofi Stiftung wurden heute im Rahmen eines stimmungsvollen Festaktes in der Aula der Universität Innsbruck an drei Nachwuchsforscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Mag.a Julia Höfer, Dr.in Denise Tischner und Oliver Nussbaumer, MSc sind die Preisträger:innen.

Für die Prämierung von hervorragenden Forschungsarbeiten erhalten die Medizinischen Universitäten von Graz, Innsbruck und Wien seit 1964  sowie seit 2010 auch Salzburg von der Sanofi-Stiftung jährlich einen namhaften Betrag. Auf Vorschlag der Vergabekommission unter dem Vorsitz von Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk wurden dieses Jahr drei Arbeiten von Jungforscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck ausgewählt. Nach der Begrüßung durch Vizerektor Sperk wurden die ausgezeichneten Arbeiten vorgestellt. Im Anschluss erfolgte die feierliche Übergabe der Urkunden durch Dr. Roman Gamerith, Geschäftsführer von Sanofi-Österreich, und durch den Vizerektor. Ausgezeichnet wurden

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31.10.2012

Wissenschaft auf der Bühne: Erster Science Slam in Innsbruck

Der Science Slam ist ein Wettstreit im Präsentieren der eigenen Arbeit. Junge Wissenschafter:innen versuchen in wenigen Minuten, das Publikum von ihrem Thema zu begeistern. Statt im kahlen Hörsaal berichten sie beim Science Slam in Lokal-Atmosphäre über aktuelle Forschungsthemen. Außer Powerpoint sind alle Hilfsmittel erlaubt. Beim ersten Innsbrucker Science Slam am 8. November im Treibhaus winkt neben der offiziellen Science-Slam-Medaille auch ein iPad.

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31.10.2012

Erfolgreiche Aufklärung über Gefäßvorsorge

Zum dritten Mal fand heuer der österreichweite Gefäßtag statt. Am Aktionstag Ende Oktober informierten der Österreichische Verband für Gefäßmedizin (ÖVG) gemeinsam mit der Österreichischen Schlaganfallgesellschaft (ÖGSF) über die Gefahren einer Verengung der Halsschlagader. In Innsbruck besuchten viele Interessierte einen Vortrag von Prof. Gustav Fraedrich, Prof. Werner Poewe, OA Dr. Christoph Schmidauer und Prof.in Elke Gizewksi.

Jedes Jahr werden in Österreich rund 2.000 Schlaganfälle durch eine Arteriosklerose-bedingte Verengung der Halsschlagader (Carotis-Stenose) verursacht. „Durch eine einfache Ultraschall-Untersuchung kann eine Engstelle an der Halsschlagader rechtzeitig diagnostiziert werden“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich, Direktor der Universitätsklinik für Gefäßchirurgie. Im Rahmen einer österreichweiten Kampagne machte daher der Österreichische Verband für Gefäßmedizin (ÖVG) gemeinsam mit der Österreichischen Schlaganfallgesellschaft (ÖGSF) auf die hohe Bedeutung entsprechender Gefäßvorsorge aufmerksam. Der Gefäßtag wurde heuer darüber hinaus auf den 29. Oktober gelegt, dem weltweiten Schlaganfalltag. Neben einer entsprechenden Medienkampagne fanden österreichweit Vorträge in Gefäßzentren statt. Besonders gut besucht war die Veranstaltung in Innsbruck. Rund 160 Interessierte kamen in den Großen Hörsaal der Chirurgie, um mehr über das Thema Carotis Stenose und Schlaganfälle zu erfahren. Die Frage „Was ist ein Schlaganfall?“ und weitere wichtige Daten und Fakten präsentierte zu Beginn der Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie, Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe. Was ein so genanntes „Schlagerl“, also eine Transistorische Ischämische Attacke (TIA), ist und warum auch in diesem Fall, rasch ärztliche Hilfe aufgesucht werden sollte, erklärte der Leiter der neurologischen Notfallaufnahme, OA Dr. Christoph Schmidauer. Mögliche Untersuchungsmethoden und bildgebende Verfahren erläuterte dann die Direktorin der Innsbruck Neuroradiologie, Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski. Die verschiedenen Operations- und Behandlungsmöglichkeiten wurden schließlich von Prof. Fraedrich dargestellt. Im Anschluss an die verständlichen und anschaulichen Vorträge nutzen die Anwesenden intensiv die Gelegenheit, Fragen an die Expert:innen der Medizinischen Universität Innsbruck zu stellen.

Positive Bilanz: Gefäßtag 2012
Insgesamt zieht Prof. Fraedrich zum Gefäßtag 2012 eine sehr positive Bilanz, da intensive und nachhaltige Aufklärung betrieben werden konnte. „Ich freue mich auch, dass sich in Innsbruck ein so hochkarätiges Team in den Dienst der Gefäßaufklärung gestellt hat“, erklärt Prof. Fraedrich. Ursprünglich hätte auch Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit von der Universitätsklinik für Neurologie und derzeitiger Präsident der ÖGSF an der Abendveranstaltung teilgenommen. Anlässlich des Weltschlaganfalltages war Prof. Willeit allerdings zeitgleich Livegast in der Sendung „Tirol heute“ im ORF Landesstudio Tirol.

Weitere Informationen:
https://www.i-med.ac.at/mypoint/thema/665898.html

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01.11.2012

Österreicher erhält weltweit bedeutendsten Anästhesiologie-Preis

Der Anästhesist Peter Nagele, der in Innsbruck Medizin studierte, wurde kürzlich mit dem Presidential Scholar Award der American Society of Anesthesiologists (ASA) geehrt. Der Leiter der Abteilung für Trauma-Anästhesiologie an der renommierten Washington University School of Medicine ist der erste Europäer, dem diese Auszeichnung zuteil wurde.

Im Rahmen der kürzlich zu Ende gegangenen Jahrestagung der American Society of Anesthesiologists (ASA) in Washington, DC, erhielt der aus Österreich stammende Mediziner Peter Nagele (41) den Presidential Scholar Award 2012. Die Auszeichnung gilt als weltweit renommiertester „Mid-Career-Award“ in der Anästhesiologie. Der Preis wird jedes Jahr an einen einzigen Forscher verliehen, der für das hochrangig besetzte Auswahlkomitee den bedeutendsten Beitrag für die anästhesiologische Forschung geleistet hat. Nach der Preisverleihung luden der österreichische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Dr. Hans-Peter Manz, und der Wissenschaftsattaché, Mag. Philipp Marxgut, zu einem feierlichen Empfang in die österreichische Botschaft in Washington, DC.

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05.11.2012

Auf der Suche nach der optimalen Behandlungsstrategie

Auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO), der vom 28. September bis 2. Oktober 2012 Wien stattgefunden hat, waren auch Onkologen der Medizinischen Universität Innsbruck vertreten. Univ.-Doz. Dr. Michael Fiegl von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie, Direktor Univ.-Prof. Günther Gastl) präsentierte etwa Studienergebnisse zur Optimierung der Krebsbehandlung durch die Identifizierung spezifischer Patient:innengruppen.

Krebs-Spezialist:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck arbeiten an der Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Behandlungspfaden, um die Betreuung von Patient:innen mit nichtkleinzelligem (NSCLC) als auch kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) zu optimieren. Etwa 15 Prozent aller Lungenkrebspatient:innen sind vom derzeit noch sehr schwer zu beherrschenden SCLC betroffen.

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07.11.2012

Informationstag: Tabuisierte chronisch entzündliche Darmerkrankungen im Rampenlicht

Rund vier-bis fünftausend Tiroler:innen leiden an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED). Vor allem junge Menschen sind betroffen. Die Patient:inneninitiative ÖMCCV Tirol lädt jetzt in Kooperation mit medizinischen Experten der Medizinischen Universität Innsbruck wie Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg und ao. Univ.-Prof. Dr. Robert Koch am 15. November zu einem Informationstag. Auch der Gastroenterologe, Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, unterstützt die Aufklärungskampagne.

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08.11.2012

Krebshilfe Tirol unterstützt innovative Nachwuchsforschung

Die Krebshilfe Tirol vergibt jährlich eine bedeutende Summe an Forschungsvorhaben und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums. Die diesjährigen Förderungen in Höhe von 230.000 Euro wurden kürzlich im Rahmen des „Onkologischen Kolloquiums“ übergeben.

Der Präsident der Krebshilfe Tirol, em.Univ.-Prof. Peter Fritsch, begrüßte die Empfänger:innen der Krebshilfe-Förderungen heuer im neuen CCB-Gebäude. Die Anschubförderung junger Wissenschafter:innen und innovativer Projekte und die Einbindung neuer Forschungserkenntnisse in die Behandlungsstrategien für Krebspatient:innen sind die zentralen Anliegen der Krebshilfe Tirol, die 1955 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein und Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Krebshilfe gegründet wurde. Die großzügige Unterstützung onkologischer Nachwuchsforschung wird jedes Jahr mit dem engagierten Sammeln von Spenden durch Tiroler Schülerinnen und Schüler möglich gemacht.

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09.11.2012

Kooperationsvereinbarung mit WHO-Agentur für Krebsforschung (IARC)

Kürzlich wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) unterzeichnet. Initiiert von Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanno Ulmer, interim. Direktor des Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie, soll das „Memorandum of Unterstanding“ die Zusammenarbeit mit der WHO-Agentur in Forschung und Ausbildung intensivieren.

Mit der Unterzeichnung eines „Memorandum of Understanding“ haben die Medizinische Universität Innsbruck und die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation ein deutliches Bekenntnis zur Intensivierung der Zusammenarbeit abgelegt. In Bezugnahme auf den hohen wissenschaftlichen und technischen Standard der beiden Institutionen sowie die bisherigen, erfolgreichen Kooperationen wird darin das gemeinsame Interesse bekundet, durch die Ausweitung gemeinsamer Forschungsaktivitäten und des akademischen Austausches die Beziehungen nachhaltig zu stärken. „Das Memorandum schafft eine ausgezeichnete Basis und Strukturen, um gemeinsame Aktivitäten zu koordinieren, zu implementieren und zu erweitern“, wie ao.Univ.Prof. Mag. Dr. Hanno Ulmer betont. Der interimistische Direktor des Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie, auf dessen Initiative das Memorandum zurückgeht, verweist darauf, dass die Kooperationsvereinbarung für sämtliche Institutionen der MUI gilt. Gemäß den Statuten der IARC würde einzig die Entgegennahme von Fördergeldern der Tabakindustrie eine solche Kooperation ausschließen. Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs begrüßt die Initiative und die sich daraus ergebenden Chancen nachdrücklich: „Durch unseren Forschungsschwerpunkt Onkologie ist eine verstärkte Kooperation mit der IARC nicht nur schlüssig, sondern auch ein willkommener Anstoß, unsere entsprechenden Stärken konsequent weiter auszubauen und uns diesbezüglich international noch stärker zu vernetzen.“  

Die IARC als renommierte Forschungs- und Ausbildungsstätte  
1967 gegründet, ist die „International Agency for Research on Cancer“ eine Einrichtung der WHO, mit Sitz in Lyon und rund 300 Mitarbeiter:innen aus über 50 Ländern. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Koordinierung und Lenkung der Krebsforschung im Sinne der Prävention. Zu ihren Zielen gehört die Förderung der internationalen Forschungszusammenarbeit, um wissenschaftliche Grundlagen für den Einsatz wirksamer Strategien zur Krebsprävention und -bekämpfung bereitzustellen. Die IARC führt eine Reihe von weltweiten epidemiologischen Untersuchungen durch und gab bereits über 100 Monografien über Krebsrisiken heraus. Die wissenschaftliche Arbeit, gegliedert in themenspezifische Sektionen, erfolgt durch zahlreiche Forschungsgruppen, die neben dem Stammpersonal auch Gastwissenschaftler:innen und Post-Doktorand:innen umfassen. Eine weitere Aufgabe der IARC besteht in der Aus- und Fortbildung von Krebsforscher:innen aus aller Welt, mit Priorität der Ausbildung von Forscher:innen aus Staaten mit geringen oder mäßigen Ressourcen.

Krebsforschung als Schwerpunkt und Stärkefeld der MUI
Die Onkologie zählt zu den Stärkefeldern der Medizinischen Universität Innsbruck und reicht als ausgewiesener Schwerpunkt vom Doktoratskolleg „Molecular Cell Biology and Oncology“ über den FWF-Spezialforschungsbereich „Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“ bis hin zu dem geplanten Comprehensive Cancer Center (CCCI), das neben mehreren Kliniken auch von der TILAK, dem Tiroler Krebsforschungsinstitut und ONCOTYROL getragen werden soll. Letzteres wiederum ist ein internationales Konsortium von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, das zur internationalen Profilierung Tirols als Standort für Krebsforschung beigetragen hat. Mit der Entwicklung und Evaluierung individualisierter Krebstherapien sowie diagnostischer, prognostischer und präventiver Tools wird die grundlagenwissenschaftliche wie auch klinische Expertise der MUI und ihrer Partner im Bereich der Onkologie eindrücklich unterstrichen.

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09.11.2012

Immunsystem gegen Hautkrebs: D. Swarovski Universitäts-Förderungsfonds unterstützt Jungforscherin

Viele Forscher:innen sehen vor allem in der Erforschung der dendritischen Zellen (DZ), den so genannten Wächterzellen des Immunsystems, viel Potential für neue Behandlungsstrategien bei Hautkrebs. Welche Rolle diese Zellen bei Hauttumoren spielen, erforscht die Jungwissenschafterin Dr.in Daniela Ortner-Tobider, Projektmitarbeiterin der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie. Ihr Projekt wird vom D. Swarovski-Universität-Förderungsfonds unterstützt.

Das Plattenepithelkarzinom sowie das Basalzellkarzinom gehören zu den häufigsten malignen Hauttumoren. Immer mehr Menschen erkranken an diesen Typen von Hauttumoren, die lokal zerstörend wachsen, allerdings nur selten metastasieren, also Töchtergeschwülste bilden. Besonders häufig sind ältere Menschen sowie immunsupprimierte Personen betroffen, also beispielsweise Patient:innen während oder nach einer Chemotherapie, mit Störungen der Immunabwehr oder Autoimmunerkrankungen sowie nach Transplantationen. Die Hoffnung vieler Forscher:innen liegt darin, diese Hauttumoren zukünftig mit einer personalisierten Immuntherapie erfolgreich zu behandeln. Bevor es soweit ist, muss allerdings noch intensiv Grundlagenforschung betrieben werden. Eine besondere Rolle spielen dabei die dendritischen Zellen, die an allen Immunreaktionen des menschlichen Körpers – auch an jenen gegen Tumoren – beteiligt sind. Seit vielen Jahren sind sie auch ein zentrales Forschungsthema an der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Matthias Schmuth).

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13.11.2012

Erfolg für Innsbrucker Gefäßchirurgie

Im Rahmen der Jahrestagung des österreichischen Verbandes der Gefäßmedizin (ÖVG) im Graz wurden die drei besten wissenschaftlichen Präsentationen ausgezeichnet. Zwei der begehrten Preise gingen an die Innsbrucker Universitätsklinik für Gefäßmedizin (Leiter Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich): Oberarzt Dr. Josef Klocker erhielt den Preis für eine Studie zu den Langzeitergebnissen bei Aortendissektion und Oberärztin Dr.in Barbara Rantner für ihre Arbeit zu Stentbehandlungen der Carotis-Stenosen.

Im Oktober fand der erste Kongress des österreichischen Verbandes der Gefäßmedizin (ÖVG) „VASCMED 2012“ statt. Rund 300 Teilnehmer:innen aus ganz Österreich folgten der Einladung nach Graz. Der ÖVG war im Januar 2010 als Dachverband aller nationalen Gefäßmedizinischen Fachgesellschaften gegründet worden. Dazu zählen die Österreichische Gesellschaft für Gefäßchirurgie, Gesellschaft für Internistische Angiologie, Gesellschaft für Interventionelle Radiologie, Gesellschaft für Phlebologie und Dermatologische Angiologie sowie die Arbeitsgemeinschaft für Angiogenese und Gefäßbiologie. Im umfassenden Programm der hochkarätigen Fachtagung wurden allerdings nicht nur aktuelle Themen aus den verschiedenen Teilgebieten der Gefäßmedizin behandelt, sondern auch die besten wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet. Zwei von insgesamt drei vergebenen Auszeichnungen gingen dabei an Mitarbeiter:innen der Innsbrucker Universitätsklinik für Gefäßchirurgie. Oberarzt Dr. Josef Klocker wurde für seine Studie zur Behandlung der Aortendissektion Typ B und Dr.in Barbara Rantner für ihr Paper zum Risiko von Stentbehandlungen bei Patient:innen mit symptomatischen Carotis-Stenosen (Verengungen der Halsschlagader) ausgezeichnet.

Behandlung einer Carotis-Stenose: Gefäßchirurgische Intervention oder Stent?
Die wissenschaftliche Arbeit von Dr.in Rantner, die seit Mai 2011 als Oberärztin an der Innsbrucker Universitätsklinik für Gefäßchirurgie tätig ist, hatte bereits im Rahmen des amerikanischen Gefäßchirurgen-Kongresses in Washington im Juni diesen Jahres für Aufsehen gesorgt und wurde als eines der zehn besten Papers ausgezeichnet. Demnächst wird die Arbeit im international renommierten „Journal of Vascular Surgery“ publiziert werden. Ein Grund für den großen Erfolg dieser Arbeit, ist die hohe Anzahl von Patient:innendaten, die der Studie zu Grunde liegen. Insgesamt konnten für die multizentrische Studie die Informationen von 2.829 Patient:innen ausgewertet werden. Ziel der Auswertungen war es, den Einfluss des Behandlungszeitpunktes auf das Ergebnis nach Stent-Behandlung oder Carotis-Operation zu untersuchen. Derzeit stehen in der Therapie der Verengung der Halsschlagader (Carotis-Stenose) zwei Behandlungsverfahren zur Verfügung: einerseits die offene Operation und alternativ dazu die Behandlung mittels Stent, also die Versorgung der Engstelle von innen. Dieses Verfahren ist aus der Kardiologie schon länger bekannt. In den letzten Jahren hat sich in der Therapie symptomatischer Carotis-Stenosen gezeigt, dass nach einem ersten neurologischen Ereignis, die ursächliche Engstelle in der Arteria carotis so rasch wie möglich behandelt werden muss, um weitere neurologische Komplikationen zu verhindern. In der prämierten Studie zeigte sich jetzt, dass die Stentbehandlung gerade in dieser frühen Phase mit einem höheren Risiko für Komplikationen behaftet ist und „deshalb die offene Operation weiter das Mittel der ersten Wahl in der Behandlung symptomatischer Carotisstenosen ist“, erklärt OÄ Dr.in Rantner.

Langzeitergebnisse von Patient:innen mit einer Aortendissektion Typ B
Mit einer besonders schwerwiegenden Gefäßerkrankung hat sich Oberarzt Dr. Josef Klocker auseinandergesetzt. In seiner ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich der Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie mit der Auswertung von Langzeitergebnisse von Patient:innen, die wegen einer Aortendissektion Typ B, also einem Einriss der absteigenden Hauptschlagader, an der Universitätsklinik in Innsbruck behandelt worden sind. Solche Aufsplitterungen der Gefäßwand sind häufig eine Folge von sehr stark erhöhtem Blutdruck. Eine Aortendissektion kann entweder konservativ, also primär medikamentös, endovaskulär oder mit einem offenen chirurgischen Eingriff behandelt werden. Für seine ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit hat der gebürtige Tiroler die Daten aller Patient:innen aus Innsbruck seit 1996 ausgewertet und miteinander verglichen. Dabei ging es um die Überlebensrate von Patient:innen mit dieser gravierenden Erkrankung, um die Häufigkeit von notwendigen Folgebehandlungen (Re-interventionen) sowie den Einfluss weiterer Faktoren, wie Geschlecht, Komorbitäten (Hypertonie, Diabetes mellitus, Nikotinabsus) und Bindegewebserkrankungen auf die weitere Lebensqualität der Betroffenen. „Dabei zeigt sich, dass das konservative Management die besten Ergebnisse hat. Sollte bei kompliziertem Verlauf eine offene chirurgische Behandlung erforderlich sein, was eher selten der Fall ist, dann ist dies zwar ein weitreichender Eingriff und auch mit Risiken verbunden, aber die Patient:innen zeigen dann gute Langzeitergebnisse“, erklärt OA Dr. Klocker. „Da Aortendissektionen nicht weit verbreitet sind bringt die Auswertung der Langzeitergebnisse der Betroffenen wichtige Informationen für uns Gefäßchirurgen.“ Auf Grund der Komplexität und Schwere einer Aortendissektion werden diese nur in großen Aorten-Zentren, wie der Innsbrucker Universitätsklinik behandelt.

Weiterführende Informationen:
– Innsbrucker Universitätsklinik für Gefäßchirurgie

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13.11.2012

Welt-Diabetestag am 14. November: Aufklärung über die Auswirkungen

Unter dem Motto „Diabetes: Schützen Sie unsere Zukunft“ steht der diesjährige Weltdiabetestag am 14. November. Der Fokus liegt heuer auf dem Schutz der Gesundheit zukünftiger Generationen und der Aufklärung über die Auswirkungen von Diabetes. Vor allem vor dem Hintergrund ständig steigender Zahlen soll der Welt-Diabetestag das Bewusstsein für die weitverbreitete Stoffwechselerkrankung stärken.

In Österreich sind 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung von Diabetes betroffen. Die Zahl der Diabetiker:innen wächst jedoch von Jahr zu Jahr. Grundsätzlich werden zwei Krankheitstypen unterschieden: Bei Typ 1 Diabetes sterben jene Zellen, die in der Bauchspeicheldrüse Insulin produzieren, ab. Bei Typ 2 Diabetes wird Insulin zwar produziert, der Körper verliert aber die Fähigkeit es zu verwerten. Ohne die künstliche Zufuhr von Insulin – dem Eiweißhormon, das den Zuckerhaushalt reguliert – besteht dann kurzfristig die Gefahr einer Ketoazidose, also einer Übersäuerung des Körpers, was zu Erbrechen, Ohnmacht oder gar Lebensgefahr führen kann. Langfristig überhöhte Zuckerwerte können zu Spätfolgen wie einer Beeinträchtigung der Augenfunktion, Nierenschäden, Nerven- und Gefäßerkrankungen führen.

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14.11.2012

Vielversprechender Biomarker für seröses Ovarialkarzinom

In einer Kooperations-Studie mit fünf Europäischen Universitätskliniken für Gynäkologie konnte eine Forschungsgruppe um Prof. Hans Dieplinger von der Sektion für Genetische Epidemiologie das Glykoprotein Afamin als Biomarker für den Verlauf des serösen Ovarialkarzinoms identifizieren. Die Studie wurde durch eine Forschungsförderung der EU im Rahmen des RP6 (Projekt „OVCAD“) finanziert und unlängst im internationalen Fachjournal Gynecologic Oncology publiziert.

Die Diagnose eines Ovarialkarzinoms in einem frühen Krankheitsstadium kann ausschlaggebend sein für den Erfolg der Therapie und das Gesamtüberleben. Eine frühzeitige Diagnose ist nach derzeitigem Wissensstand allerdings nur in sehr wenigen Erkrankungsfällen möglich. Erschwert wird das rechtzeitige Erkennen des Karzinoms durch das Fehlen spezifischer Beschwerden und eingeschränkter Aussagekraft gängiger Screening-Modalitäten (Symptom-Indizes, Blut-Biomarker, Ultraschall und Kombinationen der genannten Verfahren) im frühen Krankheitsstadium. Als gängigster Serum-Biomarker wird das „Cancer-Antigen 125“ (CA-125) untersucht, welches zwar in 80% aller Fälle eines fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms erhöht ist, wegen seiner Beeinflussung durch andere, weit häufigere Krankheiten aber wenig diagnostische Wertigkeit besitzt.

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15.11.2012

Neue lebensrettende Richtlinien für Unterkühlungsopfer

Leben und Tod eines Unterkühlungsopfers hängen von den ersten unmittelbaren Entscheidungen ab, die ein Rettungsteam am Unfallort fällt. Ein kanadisch-tirolerisches Forscherteam hat nun bahnbrechende Richtlinien zur Behandlung von Unterkühlungsopfern ausgearbeitet, die eine signifikante Verbesserung der Überlebensrate versprechen. Die international bedeutenden Erkenntnisse wurden am 15. November im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Ein stark unterkühlter Mensch (Körpertemperatur unter 28°C) sollte nach neuesten Erkenntnissen – auch bei Herzstillstand – in ein spezialisiertes, mit modernen Wiederbelebungsmaschinen ausgestattetes, Schwerpunktrankenhaus gebracht werden. Dafür sollte auch ein längerer Transportweg von mehreren Stunden in Kauf genommen werden. Diesen Schluss zieht ein vierköpfiges Forscherteam aus Kanada, Tirol und Südtirol, darunter PD Dr. Peter Paal von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie  und Intensivmedizin (Direktor: Univ.-Prof. Karl Lindner) sowie PD Dr. Hermann Brugger vom Institut für Alpine Notfallmedizin der EURAC in Bozen.

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15.11.2012

Statement der zukünftigen Rektorin, o.Univ.-Prof.in Helga Fritsch

O.Univ.-Prof.in Helga Fritsch zu ihrer Wahl zur neuen Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck:

„Über das Vertrauen, das der Universitätsrat mir entgegen bringt, freue ich mich und ich werde alles tun, um dieser verantwortungsvollen Aufgabe als Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck gerecht zu werden. Meine Aufgaben als Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung sowie als Direktorin des Departments für Anatomie, Histologie und Embryologie werde ich bis zum Amtsantritt im Oktober 2013 wie bisher weiterführen. Der nächste Schritt als zukünftige Rektorin wird die Zusammenstellung des Rektorats sein, um die strategische Richtung und die weitere Entwicklung der Medizinischen Universität Innsbruck vorzugeben.“

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19.11.2012

SIOG Konferenz 2012: Neue Konzepte zur Behandlung älterer Krebspatient:innen

Ende Oktober fand das zehnte Jahrestreffen der Internationalen Gesellschaft für Geriatrische Onkologie (SIOG) in Manchester statt. Ao.Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder MSc von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V berichtete über die Tätigkeit der neu gegründeten SIOG Task Force zu hämatologischen Malignomen. Der Innsbrucker Hämatologe leitet die Gruppe. Bis Anfang kommenden Jahres sollen neue Richtlinien für die Behandlung älterer Patient:innen mit Blutkrebs erarbeitet werden.

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20.11.2012

Radiopharmazeutin ist Siegerin des CAST technology award 2012

Am 5. November 2012 wurden die Siegerinnen und Sieger des CAST technology award 2012 im Life Science Center Innsbruck ausgezeichnet. Dr.in Elisabeth von Guggenberg, Radiopharmazeutin an der Universitätsklinik für Nuklearmedizin landete mit ihrem vielversprechenden Projekt zur Entwicklung eines spezifischen Minigastrin-Analogons auf dem ersten Platz.

Mit dem CAST technology award sucht CAST gemeinsam mit dem Kooperationspartner transidee in regelmäßigen Abständen Geschäftsideen zur wirtschaftlichen Verwertung von Entwicklungen, Erfindungen und Forschungsergebnissen aus dem Kreis der Forscherinnen und Forscher der Tiroler Hochschulen und Forschungseinrichtungen. „Auch heuer haben wieder zahlreiche aktive Wissenschafterinnen und Wissenschafter die Chance genützt, ihre Ideen von einer fachkundigen Jury auf Markttauglichkeit prüfen zu lassen. Dass die drei Siegerprojekte aus drei verschiedenen Einrichtungen des Standorts kommen, freut mich ganz besonders“, betonte transidee Geschäftsführerin und Kooperationspartnerin Dr.in Sara Matt-Leubner

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22.11.2012

Bim und Bmf und die Wirksamkeit der Stammzelltransplantation

Hämatologische Krankheiten wie Leukämien und Immundefizienzen können oft nur durch die Transplantation von Blutstammzellen effektiv behandelt werden. Weil die Wirksamkeit dieser Therapie häufig durch den Verlust zahlreicher transplantierter Stammzellen eingeschränkt ist, bemüht sich die Forschung um verbesserte und alternative Strategien.

Mitarbeiter:innen der Sektion für Entwicklungsimmunologie, geleitet von Univ.-Prof. Andreas Villunger, Mitarbeiter der Medizinischen Universität Innsbruck am Biozentrum und Partner des Zentrums für Kinder und Jugendmedizin in Freiburg, haben auf der Suche nach innovativen Therapieansätzen die zelltodfördernden Proteine Bim und Bmf unter die Lupe genommen.
Der zellulärer Selbstmord (Apoptose) – ein genetisch determiniertes Programm, das dazu dient, entartete, defekte oder überschüssige Zellen eines Organismus zu entfernen – ist das zentrale Forschungsthema an der von Univ.-Prof. Andreas Villunger geleiteten Sektion für Entwicklungsimmunologie am Innsbrucker Biozentrum. In diesem Zusammenhang interessiert sich das Team besonders für die Bcl-2-Proteinfamilie, eine Gruppe von Signalmolekülen, die entweder als Überlebens- oder Todesproteine agieren, je nachdem, welche Familienmitglieder dominieren. Die „BH3-only“-Proteine Bim, Bmf und PUMA etwa agieren zelltodfördernd: Sie werden durch verschiedenste Stresssignale, aber auch durch den Entzug von Wachstumsfaktoren aktiviert. Gewinnen diese Proteine die Überhand, so können sie in der Zelle den Zelltod einleiten.

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23.11.2012

Kürzere Wege zur Diagnose: Endokrinologie Zentrum Innsbruck gegründet

Um die klinische Versorgung zu optimieren und Forschung sowie Lehre am Innsbrucker Campus zu diesem Thema zu verbessern, haben Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg, Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini und Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt gemeinsam mit mehreren Kolleg:innen das Innsbrucker Endokrinologie Zentrum gegründet. Ziel ist es, in Zukunft möglichst viele Fachrichtungen mit einzubeziehen. Im März kommenden Jahres soll die erste Kick-off Veranstaltung stattfinden.

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26.11.2012

Großer Ehrungstag der Medizinischen Universität Innsbruck

Am Samstag, den 24.11.2012 beging die Medizinische Universität Innsbruck ihren Großen Ehrungstag und würdigte die Verdienste zweier besonderer Persönlichkeiten. Herrn Udo Saldow wurde für seine großen Verdienste durch Förderung der Forschung an der MUI als Mäzen das Ehrenzeichen verliehen. Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa erhielt in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die ideelle und materielle Förderung der MUI den Titel Ehrensenator.

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28.11.2012

Univ.-Klinik für Nuklearmedizin: Auszeichnung für Grundlagenforschung

Stellvertretend für ein Forschungsteam der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini) hat Dr. Roland Haubner die Auszeichnung „Best Basic Science Paper 2011“ für eine Publikation im renommierten „European Journal of Nuclear Medizin Molecular Imaging“ entgegengenommen. In dem Beitrag wird die Entwicklung von radioaktiv markierten Verbindungen zur nicht-invasiven Darstellung molekularer Prozesse bei der Tumorangiogenese behandelt.

Im Rahmen des 25. Jahrestreffens der EANM (European Association of Nuclear Medicine), das vom 27.-31. Oktober 2012 in Mailand abgehalten wurde, erhielt Dr. Roland Haubner, Radiochemiker an der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin, stellvertretend für das Forschungsteam den EANM-Springer-Preis „Best Basic Science Paper 2011“ verliehen. An der Arbeit waren neben drei Forscher:innen aus Tübingen und Freiburg aus Innsbruck auch Mag. Peter A. Knetsch, Dr. Milos Petrik, Mag.in Christine Rangger, Dr.in Elisabeth von Guggenberg, Doz. Dr. Clemens Decristoforo und Univ.-Prof.Dr. Irene Virgolini beteiligt. Das Forscher:innenteam leistete mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Therapieplanung und -kontrolle sogenannter Antiangiogenese-Therapien bei Tumorpatient:innen. Bei diesem Therapieansatz soll durch Medikamentengabe, die Gefäßneubildung (Angiogenese) bei Tumor- und anderen Erkrankungen eingedämmt werden. Diese Blockade der Gefäßneubildung im Tumor soll zum sog. „Aushungern“ des Tumors und somit zum Stop des Tumorwachstums führen. Ein Rezeptor der in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt ist das Integrin avb3. „In unserer Forschungsarbeit haben wir av-selektive kleine Peptide (RGD-Peptide) die sich an diesen Rezeptor binden so modifiziert, dass sie ein radioaktives Isotop tragen und mit den bildgebenden nuklearmedizinischen Verfahren nicht-invasiv dargestellt werden können.“ Fokus des Interesses lag dabei auf der Darstellung mittels der Positronen-Emissions-Tomography (PET), da somit das leistungsfähigste nuklearmedizinische Verfahren zum Einsatz kommt. Damit wird es möglich, durch nuklearmedizinische Bildgebung festzustellen, ob der Tumor von Patient:innen über das Integrin avb3verfügt oder nicht. Dadurch sollte eine wichtige Vorauswahl für eine mögliche Anti-Angiogenesetherapie, die diesen Rezeptor als Zielstruktur hat, getroffen werden können. Aber auch grundstäzlich sollten Therapien, die einen Einfluss auf die Blutgefäßneubildung haben und eine Änderung der Integrin avb3 bedingen nicht-invasive kontrolliert werden können. Damit auch die Patient:innen möglichst bald von diesen Erkenntnissen der Grundlagenforschung an der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin profitieren, will Dr. Haubner und seine Kolleg:innen jetzt möglichst bald mit ihrer Peptid-Substanz in klinische Studien gehen, um dort die Verwendbarkeit weiter zu untersuchen. Die hohen Standards and die Produktion solcher Radiopharmaka für den klinischen Einsatz ist durch die vor einem Jahr an der Nuklearmedizin in Betrieb genommenen neuen GMP-konformen Labore sehr gut erfüllt und macht solche klinischen Studien erst möglich.

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28.11.2012

Medizin und Recht: Berührungspunkte, Schnittstellen und Konflikte

Mitte November lud der Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Medizin und Recht“. Bei der gut besuchten Veranstaltung wurden wichtige Themen wie beispielsweise die ärztliche Aufklärungspflicht, der „Off-Label-Use“ von Medikamenten und Grundrechtsfragen in der Fertilitätstherapie diskutiert. ALUMN-I-MED Präsident em.Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Raimund Margreiter hatte dafür renommierte Expert:innen aus Wien und Graz nach Innsbruck geladen.

Die vom Verein ALUMN-I-MED veranstaltete Podiumsdiskussion zum Thema Medizin und Recht stieß auf reges Interesse: Über 100 Mediziner:innen und Studierende kamen in die Aula. Zunächst referierten drei Expert:innen zu aktuellen Themen. Der Richter des Obersten Gerichtshofes Univ.-Prof. Dr. Georg Kodek behandelte die Rolle der ärztlichen Aufklärung in den Erkenntnissen des OGH.  er Medizinrechtler Univ.-Prof. DDr. Christian Kopetzki von Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien erläuterte rechtliche Aspekte zum „Off-Label-Use“ von Medikamenten. Aus dem großen Bereich der Grundrechtsfragen in der Medizin am Beginn und am Ende des Lebens wählte dann Univ.-Prof.in Dr.in Magdalena Pöschl von der Universität Graz für ihr Impulsreferat das Beispiel der Fortpflanzungsmedizin in Österreich und die umstrittene Altersrationalisierung. Moderiert wurde die anschließende Podiums- und Publikumsdiskussion von ALUMN-I-MED Vorstandsmitglied Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka.

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29.11.2012

Welt-AIDS-Tag: Innsbrucker Virolog:innen entwickeln neues Anti-HIV-Peptid

Die moderne HIV-Therapie ermöglicht Patient:innen heute ein nahezu normales Leben. Aufgrund zunehmender Resistenzen und Nebenwirkungen stößt die lebenslange medikamentöse HIV-Therapie jedoch an ihre Grenzen. Einem Team um die Virologin Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer an der Medizinischen Universität Innsbruck ist es nun gelungen, einen bekannten Wirkstoff so zu verbessern, dass weder Resistenzen noch Immunantworten entwickelt werden.

Mit der medikamentösen Kombinationstherapie aus mindestens drei antiretroviralen Wirkstoffen kann der Ausbruch der Immunschwächekrankheit AIDS heute weitestgehend hinausgezögert werden. Es ist jedoch nicht möglich, das HI-Virus aus dem Körper zu eliminieren. Die arzneilich eingesetzten Stoffe verhindern lediglich die Vermehrung des Virus durch verschiedene Wirkmechanismen, indem sie beispielsweise den Eintritt des Virus in die Wirtszelle hemmen oder die Vermehrung der Viren innerhalb einer infizierten Zelle inhibieren.

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03.12.2012

Ilse- und Helmut Wachter Preis 2012: Warum werden manche Kinder schwer krank, andere nicht?

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde am Samstag, den 1. Dezember zum siebten Mal der renommierte Ilse- und Helmut-Wachter Preis verliehen. Der weltbekannte Kinderarzt, Biochemiker und Immunologe, Prof. Jean-Laurent Casanova, erhielt im Rahmen eines feierlichen Festaktes die renommierte Auszeichnung für seine bahnbrechende Forschung zur Genetik von Infektionskrankheiten im Kindesalter.

Eine der grundlegendsten Fragen auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten lautet: Warum entwickelt nur ein kleiner Teil infizierter Kinder eine klinische Erkrankung? Ein Beispiel sind Erkrankungen mit dem Herpesvirus: In selten Fällen kann es bei Kindern und Jugendlichen zu einer schwerwiegenden Komplikation, einer Entzündung des Gehirns, kommen. Der diesjährige Ilse- und Helmut-Wachter Preisträger Prof. Jean-Laurent Casanova stellte erstmals die Hypothese auf, dass das Zusammentreffen angeborener Einzelgendefekte die Immunität negativ beeinflusst und zum Auftreten schwerer Erkrankungen im Kindesalter führt. Der inzwischen weltbekannte Kinderarzt und Immunologe konnte eine neue Gruppe von Gendefekten beschreiben und charakterisieren, die offensichtlich gesunde Kinder dafür prädisponieren an einer bestimmten Infektion zu erkranken. So konnte er die molekulargenetischen Ursachen von verschiedenen kindlichen Infektionskrankheiten aufklären. Dazu zählt die bereits erwähnte Herpesvirusinfektion genauso wie mykobakterielle Erkrankungen, invasive Pneumokokkenerkrankungen oder chronisch mukokutane Candiasis (seltene Pilzinfektion). „Die Studienergebnisse des mehrfach ausgezeichneten Forschers und Kinderarztes bieten einerseits die Grundlage für genetische Beratungen und sind andererseits die Basis zur Entwicklung neuer therapeutischer Möglichkeiten“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber, Vorstandsvorsitzender der Ilse- und Helmut-Wachter Stiftung und Direktor des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck über die Hintergründe der  Entscheidung des Preiskomitees. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, Vizerektor für Forschung, überreichte er den Preis im Rahmen eines kleinen Festaktes an Prof. Casanova. Die Laudatio hielt der Direktor des Departements für Kinder- und Jugendheilkunde, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke.

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05.12.2012

Prostatakarzinom: Molekulare Ursachen für die Chemotherapieresistenz entdeckt

Prostatakarzinom Patienten, die mit einer auf Docetaxel basierten Chemotherapie behandelt werden, entwickeln häufig eine Resistenz. Dem Biologen Dr. Martin Puhr, aus der Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig an der Universitätsklinik für Urologie ist es nun gelungen, einen molekularen Mechanismus, der für die Entstehung der Docetaxelresistenz verantwortlich ist, zu identifizieren. Die neuen Erkenntnisse wurden im renommierten „American Journal of Pathology“ veröffentlicht.

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07.12.2012

Universitätsprofessor mit Schwerpunkt für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin berufen

Der Leiter der Intensivstation der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin, Univ.-Prof. Dr. Michael Joannidis, wurde vom Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck zum Professor für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Internistische Intensiv- und Notfallmedizin berufen. Der Tiroler ist ein weltweit anerkannter Experte für akutes Nierenversagen und will mit seinen aktuellen Forschungsprojekten aus diesem Bereich weitere Verbesserungen in Diagnose und Therapie ermöglichen.

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07.12.2012

Informationsveranstaltung: Rechtliche Situation im Bereich Arbeitnehmer:innenschutz

Am 6. Dezember fand im großen Hörsaal im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) eine Informationsveranstaltung über rechtliche Fragestellungen im Bereich Arbeitnehmer:innenschutz statt. Zu dieser Veranstaltung konnte die Medizinische Universität Innsbruck die beiden Rechtsexperten Mag. Dr. Alfred Popper, Richter i.R. vom OLG Wien und MMag. Hannes Wandl von der Staatsanwaltschaft Wien als Vortragende gewinnen.

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und die Stabsstelle für Sicherheit und Gesundheit haben Experten aus der Praxis gebeten, zu haftungsrechtlichen Aspekten im Bereich Arbeitnehmer:innenschutz zu referieren. „Die Informationsveranstaltung am 6. Dezember war der Auftakt für eine Vortragsreihe, die zum einen der Servicierung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dient, zum anderen einen wesentlichen Schritt in Richtung Rechtssicherheit darstellen soll“, erklärt Elisabeth Richter, Leiterin der Stabsstelle Sicherheit und Gesundheit der Medizinischen Universität Innsbruck.

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07.12.2012

Aktuelle Therapiemöglichkeiten bei Netzhauterkrankungen

Bereits zum 24. Mal fand im November die „Innsbrucker Fortbildung für Augenärzt:innen“ (IFA) zum Thema „Evidenzbasierte Therapie von Netzhauterkrankungen“ statt. Rund 200 Teilnehmer:innen folgten der Einladung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Augenheilkunde und diskutierten über aktuelle Therapie- und Operationsmöglichkeiten bei Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes.

Auch heuer waren wieder rund 200 Augenfachärzt:innen, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, der Einladung von Univ.-Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis, Leiter der Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie nach Innsbruck gefolgt. Die IFA hat sich als spezialisierte Tagung für Netzhauterkrankungen etabliert. „Mittlerweile ist die IFA die österreichische ´State of the Art`-Tagung zur Behandlungen von Augenerkrankungen des hinteren Augenabschnittes“, erklärt Univ.-Prof. Nikolaos Bechrakis. Zu den Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes gehören beispielsweise Netzhautablösungen, Entzündungen oder Tumore. Die häufigste Netzhauterkrankung ist die altersbedingte Makuladegeneration, eine Ernährungs- und Durchblutungsstörung der Netzhautmitte, die mit einem allmählichen Funktionsverlust der zentralen Sehschärfe einhergeht. Infolge der steigenden Lebenserwartung hat die Anzahl von Patient:innen mit einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

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10.12.2012

Molekulare Medizin: Vier Schüler:innen blickten ins Labor

Vier Tiroler Schüler:innen, die vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern hochqualifiziert sind, haben im November erstmals an einem zweiwöchigen Grundlagenpraktikum aus dem Fach Molekularbiologie des Bachelorstudiums Molekulare Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck teilgenommen. In der Lehrveranstaltung konnten die hochmotivierten Schüler:innen die Arbeitsweise und Methoden eines modernen Life Science Labor kennenlernen.

Für vier Schüler:innen aus Tirol waren die letzten beiden Novemberwochen besonders spannend: Erstmals bekamen Sie die Gelegenheit an einem Grundlagenpraktikum aus dem Bachelorstudium der Molekularen Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck teilzunehmen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung aus dem Fach Molekularbiologie lernten die in naturwissenschaftlichen Fächern hochqualifizierten Schüler:innen beispielsweise wie im Labor DNA isoliert oder vervielfältigt werden kann sowie andere Grundlagentechniken, die in modernen Labors der Life Sciences angewendet werden. „Am Ende des Praktikums werden die vier Schüler:innen wissen, wie ein Life Sciences-Labor funktioniert, was es heißt mit Molekülen zu arbeiten sowie welche Geräte und Instrumente es gibt“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, Leiter des Bachelorstudiums Molekulare Medizin. Die teilnehmenden Schüler:innen werden auch einen schriftlichen Praktikumsbericht anfertigen und erhalten dann eine Teilnahmebestätigung.

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10.12.2012

Preis der Stadt Innsbruck geht an drei Forscherinnen der Medizinischen Universität Innsbruck

Im Rahmen eines Festaktes in der Weiherburg wurde am vergangenen Freitag der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung 2012 an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Die Forscherinnen Valentina Di Biase, PhD, Dr.in Verena Labi und Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in Doris Wilflingseder wurden für ihre hervorragenden Arbeiten ausgezeichnet.

Der 1979 ins Leben gerufene „Preis für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck“ wird seit dem Bestehen der Medizinischen Universität Innsbruck  2004 jedes dritte Jahr an Wissenschafter:innen der Medizin vergeben. Die hervorragende Arbeit und das besondere Engagement junger Mediziner:innen findet durch die Auszeichnung eine besondere Wertschätzung durch die Stadt Innsbruck. Entsprechend dem Vorschlag eines Gremiums der Medizinischen Universität Innsbruck ging der Preis in diesem Jahr an die drei Forscher:innen Valentina Di Biase, PhD, von der Sektion für Physiologie,  Dr.in Verena Labi  von der Sektion für Entwicklungsimmunologie und Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in Doris Wilflingseder von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie.

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11.12.2012

Otto Seibert Preis für Nachwuchsforscherin Judith Hagenbuchner

Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde vergangenen Donnerstag der Otto-Seibert Wissenschaftsförderungspreis an die Nachwuchsforscherin DI Dr.in Judith Hagenbuchner verliehen. Die Universitätsassistentin an der Experimentellen Neonatologie der Univ.-Klinik für Pädiatrie II forscht zu Transkriptionsfaktoren und deren Relevanz für die Einleitung des Zelltods in Neuronen und Neuroblastomzellen.

Die Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen mit den Otto Seibert Preisen findet gewöhnlich im Rahmen eines gemeinsamen Festaktes der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck statt. Weil die entsprechende Vergabesitzung der Universität Innsbruck mit zeitlicher Verzögerung stattfindet, blieb die Medizinische Universität Innsbruck in diesem Jahr „unter sich“. In einer eigenständigen kleinen Feier im gewohnt angemessenen Ambiente des Archäologischen Museum im 3. Stock des Universitätshauptgebäudes begrüßte Rektor Univ.-Prof. Herbert Lochs die Festgäste und hob das besondere Engagement der jungen Forscherinnen und Forscher sowie die hohe Qualität der neonatologischen Forschungsleistungen an der Medizinischen Universität Innsbruck hervor. Univ.-Prof. Günther Sperk, Vizerektor für Forschung, bot im Anschluss einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit der Preisträgerin und übergab gemeinsam mit dem Rektor den Preis zur Förderung junger, begabter Wissenschafter:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck an DI Dr.in Judith Hagenbuchner von der Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Direktorin: ao.Univ.-Prof.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer).

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11.12.2012

Erfolgreiche Abschluss-Feier der GEN-AU Summerschool 2012

72 Schülerinnen und Schüler absolvierten in diesem Sommer ein Praktikum im Rahmen der GEN-AU Summer School an einem Forschungsstandort in Österreich. Die von den Schüler:innen zum Abschluss ihres Praktikums verfassten Dokumentationen wurden bewertet, die besten davon im Rahmen der Abschlussfeier Ende November in Wien ausgezeichnet. Das beste Betreuerteam kommt aus Innsbruck, wo auch die am besten prämierte Schülerin Laborluft schnupperte.

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12.12.2012

Experimentelle Orthopädie: Weiterentwicklung des Behandlungs- und Therapiespektrums

Vor Kurzem hat Univ.-Prof. Dr. Michael Nogler seinen Vertrag für eine §98 Professur für Experimentelle Orthopädie unterzeichnet. Der vielseitig qualifizierte Orthopäde wird sich in den kommenden Jahren unter anderem mit der Erforschung von Infektionen bei Implantaten beschäftigen. Sehr aktiv ist der Tiroler auch in der Ausbildung des orthopädischen Chirurg:innennachwuchses: Über 1.500 Mediziner:innen aus über 40 Ländern wurden in Innsbruck in bereits geschult.

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13.12.2012

Würdigungspreis für herausragende Studienleistung an Dr. David Haschka

Alljährlich honoriert das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die besten Studienabschlüsse mit dem Würdigungspreis. Als Absolvent der Medizinischen Universität Innsbruck wurde dieses Jahr Dr. David Haschka ausgezeichnet. Für seine herausragenden Studienleistungen und Abschlussarbeit nominiert, befindet sich der Mediziner auf dem besten Wege zu einer wissenschaftlichen Karriere und steht stellvertretend für die hochqualitative Ausbildung an der Medizinischen Universität Innsbruck.

 „Jeder der ausgezeichneten Studierenden hat durch hohen persönlichen Einsatz zur Exzellenz an den heimischen Hochschulen beigetragen. Die Leistung dieser jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist beeindruckend und verdient größten Respekt“, wie Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich der Verleihung der Würdigungspreise 2012 am 20. November in der Akademie der Wissenschaften unterstrich. Die Auszeichnung wird alljährlich an all jene vergeben, die ein Doktoratsstudium mit einer Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten abschließen, sowie an insgesamt 50 Absolvent:innen der Österreichischen Universitäten und Fachhochschulen, die aufgrund ihrer herausragenden Studienleistungen und wissenschaftlichen Arbeiten nominiert werden.

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13.12.2012

„Gatekeeper“ von Autoimmunerkrankungen molekular aufgeklärt

Wissenschafter:innen der Sektion Zellgenetik um Univ-Prof. Gottfried Baier und Dr.in Natascha Kleiter erforschen jene zellulären Mechanismen, durch die das Immunsystem – der jeweiligen Situation exakt angemessen – aktiviert wird. Dabei entdeckten sie die molekulare Wirkungsweise eines „Zensurmechanismus“ in der CD4+ Th17 T-Zelluntergruppe, der im Mausmodell in der Pathophysiologie von Entzündungsprozessen und Autoimmunerkrankungen von entscheidender physiologischer Bedeutung ist.

Das gesunde Immunsystem ist fähig, eine Vielzahl von verschiedenen Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilze, aber auch Krebszellen auszulöschen, gleichzeitig aber körpereigene Zellen und Gewebe zu erkennen und zu verschonen. Geht dabei aber etwas schief, können chronisch aktivierte Immunzellen Entzündungsreaktionen hervorrufen, die als „Kolateralschaden“ das körpereigene Gewebe schwerwiegend beeinträchtigen. Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Psoriasis aber auch rheumatoide Arthritis sind die möglichen Langzeitfolgen. Diese autoreaktiven Immunreaktionen werden speziell von einer T Lymphozyten Untergruppe verursacht, die CD4+ Th17 Zellen genannt werden.

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14.12.2012

Pressekonferenz: Neues aus der Inneren Medizin

Mit Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg und Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss konnten zwei internationale Experten für die Leitung der Univ.-Kliniken für Innere Medizin I und VI gewonnen werden. Die Innere Notaufnahme und Intensivstation werden seit kurzem, als neue gemeinsame Einrichtungen, von Univ.-Prof. Dr. Michael Joannidis geführt. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz der Medizinischen Universität Innsbruck und der Tilak wurden die Veränderungen in Innsbruck vorgestellt.

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17.12.2012

Entschlüsselung der MSA-Pathogenese

Die Multisystematrophie (MSA) ist eine rasch fortschreitende, parkinson-ähnliche Erkrankung mit oligodendroglialen Alpha-Synuklein Ablagerungen. Europaweit sind etwa 30.000, in Österreich etwa 500 Patient:innen betroffen. Mit einer kürzlich publizierten Forschungsarbeit im renommierten Journal GLIA kann die Innsbrucker MSA Arbeitsgruppe weitere wesentliche Erkenntnisse für gliale Therapieansätze liefern.

MSA ist klinisch durch unterschiedliche Kombinationen eines Parkinson-Syndroms, zerebellärer Ataxie (Koordinationsstörungen aufgrund einer Kleinhirn-Degeneration) und autonomen Versagens gekennzeichnet. Die Bildung von pathologischen, intrazellulären Proteinablagerungen aus Alpha-Synuklein scheint ein wesentlicher pathogenetischer Mechanismus der MSA, ähnlich der Parkinson-Krankheit und der Lewy-Körperchen Demenz, zu sein. Diese Erkrankungen werden daher unter dem Begriff Alpha-Synukleinopathien zusammengefasst. Einer der Forschungsschwerpunkte der Abteilung für Neurobiologie unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr Gregor Wenning MSc ist die Entschlüsselung die Rolle der Alpha-Synuklein Aggregation in der MSA Pathogenese. Das Team konnte nun erstmals Hinweise für eine Toll-like Rezeptor 4 mediierte Aktivierung der Mikroglia (strukturell von Neuronen abgrenzbare Zellen des angeborenen Immunsystems im Gehirn) aufzeigen und damit einem glialen Therapieansatz näher kommen. Ein soeben bewilligtes FWF Projekt fokussiert nun auf die pathogenetische Bedeutung der zu den Gliazellen zählenden Oligodendrozyten.

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17.12.2012

Licht für Amannachi: Krankenversorgung für Menschen in Nigeria

In Amannachi, einem Dorf in Nigeria, herrschen bei der verarmten Bevölkerung katastrophale Zustände hinsichtlich der Krankenversorgung. Das Hilfsprojekt „Licht für Amannachi“ soll den Menschen in dem Malariagebiet Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini, Direktorin der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin hat das Projekt mitbegründet.

Amannachi ist ein Dorf im tropischen Regenwald, das im Südosten des ehemaligen Biafra liegt. In dem Malariagebiet herrschen bei der verarmten, mangelernährten Bevölkerung katastrophale Zustände hinsichtlich der Krankenversorgung. „Es gibt weder Diagnose- noch Behandlungsmöglichkeiten, auch kein ausgebildetes Personal und überdies keinerlei Krankenversicherung“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini, die bereits mehrfach selbst vor Ort war. Zuletzt ist sie im Februar 2012 nach Amannachi gereist, damals in Begleitung eines ORF Kamerateams. Mit der Berichterstattung sollte auf die von ihr und dem aus Amannachi stammenden katholischen Priester Dr. Remigius Orjiukwu gestartete Hilfsaktion „Licht für Amannachi“ aufmerksam gemacht werden. Mit Hilfe von Spendengeldern wird in dem Dorf im Herzen Afrikas eine Krankenstation aufgebaut, die in der ersten Ausbauphase als modernes Diagnosezentrum geplant ist.
Das erste Projekt der Hilfsaktionen war der Aufbau einer Bäckerei im Dorf, wodurch die örtlichen Strukturen wesentlich verbessert und dringend benötigte Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Das spezielle Brot, das gebacken wird, heißt „Tirol Bread“ und wird mit großem wirtschaftlichen Erfolg in der ganzen Provinz verkauft. Außerdem wurde kürzlich eine Schneiderei bzw. Näherei in Betrieb genommen, wodurch wiederum wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze entstanden sind. Derzeit wird die Infrastruktur für den Bau einer Werkstätte aufgebaut.

Stufenweiser Aufbau der Krankenstation
Für die Errichtung der Krankenstation wurde bereits Land im Ausmaß von ca. 5.000 m² erworben. Der Plan sieht einen stufenweisen Ausbau der Krankenstation vor. In der ersten Ausbaustufe soll mit Schwerpunkt auf die Schaffung eines regionalen Diagnosezentrums ein Gebäudekomplex mit Räumlichkeiten entstehen, um eine ambulante Versorgung der Dschungelbewohner:innen zu ermöglichen.
Die Anlage wird um einen Brunnen zur Wasserversorgung, der als erstes erbaut werden muss, errichtet. Es sollen dann mehrere Untersuchungsräume für verschiedene medizinische Fachdisziplinen eingerichtet werden. Der Strukturplan beinhaltet vorerst z.B. Räumlichkeiten für diagnostische Laboruntersuchungen sowie eine radiologische Grundausstattung. Die Untersuchungsräume der Krankenstation umschließen einen Innenhof, der gleichzeitig den Wartebereich für die Patient:innen darstellt. Außerdem ist eine Wohnmöglichkeit für die Projektverantwortlichen vorgesehen. In der zweiten Ausbaustufe soll die Krankenstation um eine Bettenstation erweitert werden. Darüber hinaus sind Räumlichkeiten für ausländische Gastärzt:innen geplant.
Die konkreten Projektziele sehen den Bau einer Krankenstation und Einbindung in die örtliche Infrastruktur und den laufenden Betrieb der Krankenstation vor. Darüber hinaus wird ein Sozialfonds für besonders bedürftige Patient:innen eingerichtet. Eine Verbesserung der örtlichen Infrastruktur soll auch durch Anbindung an andere Sozialprojekte erreicht werden.

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18.12.2012

Erfolgreiche Grundlagenforschung: Verbesserung der Herzfunktion nach einem Herzinfarkt

Eine Gentherapie mit Sekretoneurin könnte zu einer Steigerung der Herzfunktion nach einem Herzinfarkt führen. Die Forschungsergebnisse zum Wirkmechanismus von Sekretoneurin der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Dr. Rudolf Kirchmair (Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie, Direktor: o.Univ.-Prof. Otmar Pachinger) sind in einem der weltweit bedeutendsten kardiovaskulären Journale erschienen. Erstautoren sind Dr.in Karin Albrecht-Schgör und Dr. Wilfried Schgör.

In der renommierten Zeitschrift der American Heart Association „Circulation“ (Impactfaktor 14,74) ist kürzlich die Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Dr. Rudolf Kirchmair (Angiologie) erschienen. In einem Herzinfarktmodell zeigte sich, dass eine Gentherapie mit dem Neuropeptid Sekretoneurin zu einer deutlichen Steigerung der Herzfunktion nach einem linksventrikulären Infarkt führt. Der Grund für diese signifikante Verbesserung des Herzmuskels im ischämischen Gebiet ist auf eine gesteigerte Dichte von Kapillaren und Arteriolen zurückzuführen. Sekretoneurin wurde schon in vorherigen Publikationen von ao.Univ.-Prof. Dr. Rudolf Kirchmair und Dr. Wilfried Schgör als angiogenetisch, also gefäßwachstumsfördernd beschrieben. Die Idee für das Herzinfarktmodell, das im Rahmen eines vom FWF geförderten Projektes (P22080-B18) unter der Leitung von ao.Univ.-Prof. Dr. Kirchmair untersucht wurde, stammt von dem Assistenzarzt der Univ.-Klinik für Innere Medizin III Dr. Wilfried Schgör.

Erfolgreiche Zusammenarbeit
Als wissenschaftliche Angestellte ist es der Naturwissenschaftlerin und Pharmazeutin Dr.in Albrecht-Schgör gelungen, erstmals den Wirkmechanismus von Sekretoneurin auf molekularer Ebene aufzuzeigen. Die erforschte Blutgefäßneubildung ist allerdings nicht nur für Herzerkrankungen, sondern alle Durchblutungsstörungen, beispielsweise in den Beinen bei Raucher:innen, relevant. „Nur durch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Klinik für Herzchirurgie unter Univ.-Prof. Dr. Grimm, Dr. Johannes Holfeld sowie Priv.-Doz. Dr. Nikolaos Bonaros, konnte die Revision in einem der bedeutendsten kardiovaskulären Journalen gemeistert werden“, betont Univ.-Prof. Dr. Kirchmair die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Untersuchung: VEGF abhängiger Mechanismus unter Sekretoneurin-Stimulation
In dem wissenschaftlichen Artikel beschreibt Dr.in Albrecht-Schgör Sekretoneurin als eine Art Co-Faktor für die Bindung von VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor), einem wichtigen Signalmolekül beim Gefäßwachstum (Angiogenese), und anderer Gefäß-Wachstumsfaktoren an die untersuchten Gefäßzellen (Endothelzellen). „Bei unseren Untersuchungen haben uns vor allem menschliche koronare Endothelzellen interessiert, die im Vergleich zu peripheren Endothelzellen einen speziellen VEGF abhängigen Mechanismus unter Sekretoneurin-Stimulation zeigen“, erklärt Dr.in Albrecht-Schgör. „Dies ist deshalb bedeutend, da eine stärkere Bindung von VEGF an die extrazelluläre Matrix von koronaren Endothelzellen die Wirkung von körpereigenem VEGF verstärkt, ohne dass die Nebenwirkungen einer substituierenden VEGF Therapie auftreten.“ Neben der Publikation wurden die aufsehenerregenden Ergebnisse der Innsbrucker Forscher:innen bereits bei dem Keystone-Angiogenesis-Meeting (Jänner 2012, USA) und dem Meeting der American Heart Association 2010 präsentiert. Im Rahmen des renommierten und von o.Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger organisierten Kardiologie-Kongress im Februar 2010 haben Dr. Wilfried Schgör und seine Kolleg:innen einen Posterpreis gewinnen können. In einem Folgeprojekt möchte die Arbeitsgruppe nun weiter erforschen, wie die Applikation von Sekretoneurin verbessert werden könnte, damit der Wirkstoff über eine längere Zeit im Körper freigesetzt werden kann. Derzeit ist nur eine Gentherapie untersucht worden. „Der übernächste Schritt wäre dann eine Phase I Studie mit unseren Erkenntnissen bei Patientinnen und Patienten mit Durchblutungsstörungen am Herz oder an den Beinen bei denen keine Gefäß-Revaskularisation mehr möglich ist und denen schwere Herzschwäche oder Beinamputation drohen“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Kirchmair.

Publikation:
“The angiogenic factor secretoneurin induces coronary angiogenesis in a model of myocardial infarction by stimulation of vascular endothelial growth factor signaling in endothelial cells”, Autor:innen: Albrecht-Schgoer K, Schgoer W, Holfeld J, Theurl M, Wiedemann D, Steger C, Gupta R, Semsroth S, Fischer-Colbrie R, Beer AG, Stanzl U, Huber E, Misener S, Dejaco D, Kishore R, Pachinger O, Grimm M, Bonaros N, Kirchmair R.
Link: http://dx.doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.111.076950

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18.12.2012

Neue Aufnahmetests für Medizinstudium und Studium der Zahnmedizin ab 2013

Die Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien, Karin Gutiérrez-Lobos und die Vizerektoren der Medizinischen Universitäten Graz, Hans Peter Dimai und Innsbruck, Norbert Mutz präsentierten am 18. Dezember gemeinsam die neuen Aufnahmeverfahren für das Medizin- bzw. Zahnmedizinstudium in Österreich. Bewerber:innen, die im Herbst 2013 das Studium der Humanmedizin oder Zahnmedizin beginnen wollen, werden am 5. Juli 2013 die neuen Aufnahmetests „MedAT-H bzw. MedAT-Z“ absolvieren.

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19.12.2012

90. Emeriti Treffen: Rektor Lochs lud zum Empfang

Anfang Dezember fand das 90. Treffen der Emeriti und im Ruhestand befindlichen Universitätsprofessor:innen der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr kamen Mag. Andreas Krzyzan, Leiter der Klinikseelsorge und Pfarrer Eberhard Mehl und berichteten über Ernstes und Heiteres aus ihrer täglichen Arbeit. Im Anschluss lud der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck alle Teilnehmer:innen zum Sektempfang.

 Vor rund neun Jahren gaben Univ.-Prof. Dr. Hans Anderl (Plastische Chirurgie) und Univ.-Prof. Dr. Otto Dapunt (Frauenheilkunde und Geburtshilfe) den Anstoß für regelmäßig stattfindende Treffen der Emeriti und im Ruhestand befindlichen Universitätsprofessor:innen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Treffen werden aus den eigenen Reihen organisiert, derzeit von Univ.-Prof. i. R. Dr. Wilfried Biebl (Psychiatrie) und em.Univ.-Prof. Dr. Mag. Wilhelm Sachsenmaier. Zu den Veranstaltungen werden aktive Kolleg:innen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als Referent:innen eingeladen. Die letzte Veranstaltung in diesem Jahr fand im feierlichen Rahmen des Archäologischen Museums („Gipsmuseum“) statt. Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, begrüßte die Emeriti. Zu Beginn fand eine Gedenkminute für den heuer verstorbenen em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr.h.c. Dr.h.c. Helmut Wachter, langjähriger Vorstand des Instituts für Medizinische Chemie und Biochemie an der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck, statt. Rektor Prof. Lochs berichtete über einige aktuellen Entwicklungen an der Medizinische Universität Innsbruck: In seiner kurzen Ansprache erwähnte der Rektor so die Eröffnung und Besiedlung des neuen Centrums für Chemie und Biomedizin (CCB), das einen Meilenstein für die Wissenschaft in Innsbruck darstellt. Auch die Umstrukturierungen und Neuberufungen an der Klinik, wie beispielsweise von Prof. Herbert Tilg, Prof. Günter Weiss und Prof. Michael Joannidis an der Inneren Medizin sowie Prof. Gerhard Gaedicke (Pädiatrie) und Prof.in Elke Gizewski (Neuroradiologie), waren Thema seiner kurzen Rede. Außerdem berichtete der Rektor über erfolgreiche Verhandlungen mit Land und Tilak zum Zusammenarbeitsvertrag.

Ernstes und Heiteres aus der Klinikseelsorge
Anschließend sprachen der Leiter der Klinikseelsorge Mag. Andreas Krzyzan und der evangelische Pfarrer Eberhard Mehl über ihre wichtige, tägliche Arbeit. Anhand von ernsten und heiteren Erlebnissen aus ihrem Alltag, schilderten die beiden Seelsorger anschaulich, die umfassenden Tätigkeiten der Klinikseelsorge. Ein ökumenisches Team von zehn hauptamtlichen und rund 35 ehrenamtlichen Seelsorger:innen ist in der Krankenhausseelsorge tätig und 24 Stunden erreichbar. Nicht nur die Patient:innen, sondern auch Angehörige und Mitarbeiter:innen erhalten durch die Klinikseelsorger:innen Unterstützung. Die Anzahl der Hilfesuchenden ist dabei sehr groß: Pro Woche führen die hauptamtlichen Mitarbeiter:innen der Klinikseelsorge durchschnittlich rund zehn bis 20 persönliche Gespräche. Die ehrenamtlichen Klinikseelsorger:innen führen rund drei bis fünf Gespräche wöchentlich. Die Mitarbeiter:innen sind für ihre verantwortungsvolle Arbeit entsprechend geschult: Unter den hauptamtlichen Mitarbeiter:innen, die alle über eine entsprechende Qualifikation in der Krankenhausseelsorge verfügen, gibt es zu dem einige ausgebildete Therapeut:innen. Auch die Ehrenamtlichen erhalten eine entsprechende Ausbildung, damit sie auf ihre Aufgaben vorbereitet werden und sie lernen, wie sie sich in unterschiedlichen Situationen verhalten können. Auch mehrere Sprachen können abgedeckt werden.

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20.12.2012

Mittel aus Tiroler Wissenschaftsfonds für exzellente Nachwuchsforschung

Bereits zum elften Mal wurden am 19. Dezember 2012 Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds an Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten vergeben. Von den an der Medizinischen Universität Innsbruck eingereichten Anträgen werden sieben Forschungsprojekte von herausragenden Nachwuchswissenschafter:innen unterstützt.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol wurde auf Initiative des Landes Tirols geschaffen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung in Tirol zu sichern und vielversprechenden wissenschaftlichen Vorhaben von vor allem jungen Forscherinnen und Forschern eine Anschubfinanzierung zu geben. Im November entschied der Beirat des Tiroler Wissenschaftsfonds nach der diesjährigen Ausschreibung über die Vergabe der Fördermittel. Nach den Begrüßungsworten der Rektoren bzw. Vizerektoren der Innsbrucker Hochschulen und der Vorstellung der Fördernehmer:innen und ihrer Projekte fand die feierliche Übergabe der Förderverträge schließlich am 19. Dezember im Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck statt. Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, Vizerektor für Forschung,  unterstrich die exzellente Qualität der geförderten Forschungsvorhaben und betonte die Wichtigkeit effektiver und nachhaltiger Forschungsförderung für die Entfaltung des Potentials der jungen Forscherinnen und Forscher an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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21.12.2012

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2013

Das Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck wünscht Ihnen ein schönes Weihnachtsfest sowie erholsame Tage und einen guten Start in das Jahr 2013.

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02.01.2013

Interessantes über Herzinfarkt, Herzbeschwerden, Herzstillstand

Rund 50 Prozent aller Todesfälle in Österreich sind auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen: Rund 15000 Österreicher:innen sterben jährlich am plötzlichen Herztod. Wer seinen Lebensstil entsprechend anpasst kann das Risiko erheblich senken. Richtiges und rechtzeitiges Handeln bei einem akuten Herzinfarkt rettet Leben. Zum Thema „Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand“ hielt Univ.-Doz. Dr. Metzler von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin III einen Vortrag in Aurach.

Das menschliche Herz hat ein Pumpvolumen von 9.000 Litern täglich. Dadurch werden alle wichtigen Organe mit Sauerstoff versorgt. Das Herz selbst wird über die Herzkranzgefäße mit Sauerstoff versorgt. Wenn es allerdings zu einer Herzerkrankung kommt, kann es lebensgefährlich werden. Wie Herzerkrankungen vorgebeugt werden kann und was im Notfall zu tun ist erläuterte Univ.-Doz. Dr. Bernhard Metzler im Rahmen eines verständlichen Vortrages in Aurach. „Bei starken, anhaltenden Schmerzen im Brustbereich sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden“, warnte der erfahrende Internist, Kardiologe und Intensivmediziner. „Die Schmerzen können auch in den Arm, Oberkiefer oder Rücken ausstrahlen. Viele unser Patientinnen und Patienten kommen nicht rechtzeitig, weil sie die Schmerzen als Magenverstimmung oder Verspannung interpretieren.“ Bei einem Herzinfarkt ist ein Herzkranzgefäß verschlossen und es kann kein bzw. nicht mehr ausreichend Blut zum betroffenen Herzmuskelareal gelangen. Die Herzmuskelzellen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. „Wenn das betroffene Gefäß nicht innerhalb weniger Stunden wieder eröffnet wird, kommt es zum Absterben von Herzmuskelgewebe.“ Deshalb zählt jede Minute: Patientinnen und Patienten mit einem Herzinfarkt müssen so schnell wie möglich ärztlich versorgt werden.

Vorstufe zum Herzinfarkt: Symptome ernst nehmen!       
Bei vielen Patient:innen treten allerdings nur bei Belastungen oder Kälte kurzzeitig heftige Schmerzen in der Brust auf, die oft nach kurzer Zeit in Ruhe oder durch die Einnahme eines Nitrosprays wieder nachlassen. „Diese Symptome müssen ernst genommen werden und es sollte möglichst bald ein Facharzt aufgesucht werden“, erklärte Univ.-Doz. Dr. Metzler. Solche Brustschmerzen können aufgrund einer Engstelle in einem Herzkranzgefäß auftreten und sind eine Vorstufe zu einem Herzinfarkt. „Wenn 70 Prozent des Querschnittes eines Herzkranzgefäßes verengt sind, tritt bei Belastung eine sogenannte Angina Pectoris auf. Eine Engstelle kann durch einen Herzkatheter-Eingriff behoben werden, indem ein Stent, also ein Metallgeflecht, gesetzt wird.“

Risiken vermeiden: Therapie und Vorbeugung
Bei allen Herzerkrankungen gilt es, zur Vorsorge, aber auch bei der Therapie, den eigenen Lebensstil anzupassen. Ein hoher Blutcholesterinwert, Rauchen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), hoher Blutdruck sowie Veranlagung sind die Hauptrisikofaktoren. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist es, mit dem Rauchen aufzuhören. „Rund 30 Prozent aller durch Herzerkrankungen verursachten Todesfälle sind durch das Rauchen bedingt“, warnt der renommierte Kardiologe aus Innsbruck. Auch ein erhöhter Blutdruck sowie ein erhöhter Cholesterinspiegel müssen mit Medikamenten eingestellt werden. „Ein wichtiger Teil der Vorsorge ist es allerdings auch diese Medikamente regelmäßig und wie verordnet einzunehmen“, meint Univ.-Doz. Dr. Metzler. Weitere wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung sind die allfällige Reduzierung des Übergewichts, regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung. Durch Vorsorgeuntersuchungen können Herzerkrankungen gegebenenfalls rechtzeitig diagnostiziert werden.

 

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03.01.2013

Bestnoten für erfolgreich abgeschlossenen sechsten Mentoring-Durchgang

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurde Mitte Dezember die sechste Runde im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschafterinnen, seit WS 2005/06 erfolgreich etabliert und jährlich ausgeschriebenes High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck, offiziell beendet. Ein besonderer Dank galt auch heuer wieder den Mentorinnen für ihren ehrenamtlichen und engagierten Einsatz.

Vorrangiges Ziel des von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner vor sieben Jahren initiierten (und bislang einzigen) Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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04.01.2013

Erste Bioblast-Conference in Innsbruck

Im Rahmen des erfolgreichen K-Regio Projekts MitoCom Tyrol fand Mitte Dezember des vergangenen Jahres die internationale Konferenz Bioblast – Mitochondrial Competence in Innsbruck statt. Im Mittelpunkt standen die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen. Führende Wissenschafter:innen aus 19 Nationen diskutierten die aktuellsten Forschungsergebnisse rund um unsere, für die Zellatmung verantwortlichen, Energieversorger.

Die Diagnose mitochondrialer Funktionen und mitochondrialer Schäden stellt eine aktuelle Herausforderung an die biomedizinische Forschung und Entwicklung dar, der sich das K-Regio Projekt MitoCom Tyrol mit der Entwicklung eines neuen, hochauflösenden Messgerätes, des O2k-Fluorometers, im Besonderen verschrieben hat. Die Arbeitsgruppe um A.Univ.-Prof. Erich Gnaiger am Daniel Swarovski Forschungslabor der Medizinischen Universität Innsbruck verfeinert seit Jahren die hochauflösende Respirometrie zur Bestimmung der mitochondrialen Atmungsfunktionen und wurde dafür im Frühjahr 2012 mit dem Houska-Preis 2011, Österreichs höchst dotiertem privaten Forschungspreis, ausgezeichnet. „Diese ‚innere Atmung‘ gewinnt in Präventivmedizin und Therapie, vor allem in der Altersforschung oder bei degenerativen Erkrankungen, wie Typ 2 Diabetes und Demenz eine zunehmend relevante Rolle“, betont Prof. Gnaiger, Gründer und Leiter des spin-off Unternehmens OROBOROS INSTRUMENTS GmbH, in dem der Oxygraph-2k (O2k) – das weltweit etablierte Gerät zur Messung der Zellatmung – entwickelt wurde. OROBOROS INSTRUMENTS ist Partner des K-Regio Projektes MitoCom Tyrol, das zum Ziel hat, die mitochondriale Kompetenz in Tirol zu steigern und die internationale Vernetzung zu stärken.

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07.01.2013

Aufgeklärt: Th17 zellspezifische Signalweiterleitung durch den TGFß Rezeptor

Tumor growth factor (TGF)ß1 gilt als ein höchst vielfältiges Zytokin. Bisherige Modelle von TGFß1 bei der Signalweiterleitung konnten die beobachtet selektiven Wirkungen des Zytokins in den unterschiedlichen Zielzellen nicht erklären. Dem Team um Univ.-Prof. Gottfried Baier von der Sektion für Zellgenetik gelang nun jedoch die Entschlüsselung des zugrunde liegenden molekularen Prozesses.

Das Forschungsteam um Prof. Baier, Leiter der Sektion für Zellgenetik an der Medizinischen Universität Innsbruck, beschäftigt sich mit der fundamentalen Frage, wie das Immunsystem auf molekularer Ebene funktioniert. Insbesondere erforschen sie dabei das Molekülnetzwerk der Proteinkinase C (PKC) Familie, welches essentiell für die Signalweiterleitung von T-Lymphozyten ist. Nachdem ein T-Lymphozyt ein Fremdantigen erkannt hat, differenziert er – je nach Situation und umgebendem Gewebe – in unterschiedliche, hochspezialisierte Untergruppen, die erst die spezifische Immunabwehr des Organismus ermöglichen. Man unterscheidet heute zwischen iTreg, Th1, Th2, Th9 und Th17 Untergruppen, wobei letztere durch die Produktion des entzündungsfördernden Zytokins IL-17 charakterisiert sind. IL-17 spielt bei der adaptiven Immunabwehr von Bakterien, Pilzen und Parasiten, aber auch – im Krankheitsfall – bei Autoimmunität eine wesentliche Rolle. In der im Rahmen des MCBO-Doktoratskollegs entstandenen aktuellen Forschungsarbeit des Teams – veröffentlicht in der Jänner-Ausgabe der renommierten Cell-Press Fachzeitschrift Immunity -, wird die Funktion eines zellspezifischen TGFβ Rezeptor (TGFβR) – Proteinkinase C (PKC) α Signalwegs als der entscheidende Prozess für die Wirkung von TGFβ1 in einer zielgerichteten Th17 Immunreaktionen beschrieben.

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07.01.2013

FWF: Erfreuliche Vergabesitzung für die Medizinische Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner letzten Sitzung 2012 mehrere Projekte von und mit Beteiligung von Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt. Als Anerkennung für diese erfolgreiche Drittmitteleinwerbung fand Ende Dezember eine Zusammenkunft mit Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und dem Vizerektor für Forschung, Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, statt.

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09.01.2013

Meilensteine der Innsbrucker Hämatologie und Onkologie

Ein hochkarätiges wissenschaftliches Festsymposium widmete sich den Meilensteinen der Innsbrucker Hämatologie und bot eine Standortbestimmung mit Blick in die Zukunft. Anlass war der 60. Geburtstag von Univ.-Prof. Günther Gastl, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin V mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, unter dessen Leitung der Fachbereich eine beeindruckende Weiterentwicklung erlebte. Fußend auf dem Zusammenspiel von wegweisender Forschung und beispielgebender klinischer Anwendung.

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09.01.2013

Herbert-Reisner-Preis für neuropädiatrische Epilepsie-Forschung

Das pränatale Wachstumsverhalten bei Kindern von an Epilepsie erkrankten Frauen stand im Fokus einer gemeinen Forschungsarbeit zwischen ao.Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luef von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie und Priv.-Doz. Dr. Markus Rauchenzauner vom Krankenhaus St. Vinzenz in Zams. Für die im Journal of Neurology publizierte Arbeit wurde der Neuropädiater Doz. Dr. Rauchenzauner kürzlich mit dem Professor Herbert-Reisner-Preis ausgezeichnet.

Die bislang nicht hinlänglich geklärten Zusammenhänge zwischen antiepileptischer Therapie, Anfallsgeschehen und Schwangerschaftsverlauf sowie kindlicher Entwicklung bilden den Hintergrund für das vor mehr als 10 Jahren etablierte europäische Register für Schwangerschaften unter antiepileptischer Therapie, kurz EURAP. Das Ziel dieser von Mailand aus koordinierten prospektiven Studie besteht in der Sammlung von Daten hinsichtlich der Risikofaktoren für kindliche Fehlbildungen, der Antiepileptika-Einwirkung während der Schwangerschaft, sowie der Häufigkeit und der Art kindlicher Fehlbildungen.

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09.01.2013

Science Inspires: Exkursion in den Forschungsbereich der Atemgasanalytik

Kürzlich lernten Schüler:innen der Ursulinenschule in den Labors von Univ.-Prof. Dr. Anton Amann die spannende Technologie der Atemgasanalyse kennen. Das Forschungsteam von der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin forscht im Rahmen von Oncotyrol derzeit daran, Biomarker für Lungenkrebs zu finden. Die Schüler:innen kamen im Rahmen des Oncotyrol-Bildungsprojektes Science Inspires, bei dem die Medizinische Universität Innsbruck ein Projektpartner ist.

 

Bei Atemgasanalysen werden flüchtige organische Substanzen in der Ausatemluft von Patient:innen mit massenspektrometrischen Methoden nachgewiesen. Mädchen der Klasse 3c des Ursulinen-Gymnasiums durften diese komplexen Analysetechniken in den letzten Wochen spielerisch erlernen, anhand von Lebensmittelproben. Die Postdoc Bioingenieurin Veronika Ruzsanyi, Mitarbeiterin von Prof. Amann, erklärte ihnen anschaulich die unterschiedlichen Verfahren und Vorgehensweisen. Gemeinsam mit der Forscherin richteten die Mädchen Orangen, Thymian, Apfel, Zimt und verschiedene Käsesorten als Proben in luftdicht verschlossenen Gasflaschen her. Diese wurden dann in einem Inkubator erwärmt, damit sich möglichst viele Geruchsstoffe in der Luft über den Lebensmitteln bilden konnten. Diese Luftproben ersetzten im Schulexperiment die Atemluftproben. „Natürlich kann man auch in der Atemluft nachweisen, ob jemand am Vortag Fisch oder Zwiebeln gegessen hat. Man kann sogar herausfinden, welche Sorte Zwiebeln verzehrt wurde“, erklärte Veronika Ruzsanyi. Aber die Konzentration von Lebensmitteln-Substanzen im Atemgas ist natürlich viel geringer als in den intensiven Geruchs-Proben, die die Schülerinnen für dieses Experiment hergestellt hatten. Die Mädchen schlossen dann die Flaschen nacheinander mit Schläuchen an einen Gaschromatographen an, der wiederum mit einem Massenspektrometer verbunden war. Im Gaschromatographen wird die Mischung von gasförmigen Substanzen in ihre Einzelbestandteile aufgetrennt. Mit Hilfe des Massenspektrometers werden die Einzelsubstanzen dann anhand ihres Massenspektrums nachgewiesen. Die Mädchen erhielten von jedem Duft ein Bild, das aus Tausend unterschiedlich hohen Spitzen bestand. Mit Hilfe einer Datenbank konnten die Schülerinnen von Chemielehrerin Sabine Mader-Job diese sogenannten Peaks einzelnen Substanzen zuordnen. Zimt enthält beispielsweise Phellandren, Thymian Limonen und Bergkäse Aceton. Erstaunt stellten die Schülerinnen fest, dass Emmentaler Käse Ethanol aufweist, also die Sorte Alkohol, die auch in alkoholischen Getränken vorkommt. „Kann man von Käse betrunken werden?“, war daher die naheliegende Frage der jungen Exkursionsteilnehmerinnen. Veronika Ruzsanyi konnte sie allerdings aufklären: „Die Massenspektrometer sind extrem empfindlich. Ethanol ist nur in winzigen Mengen im Käse enthalten. So viel Käse kann man gar nicht essen, um davon betrunken zu werden.“ Die Forscherin zeigte sich von der raschen Auffassungsgabe der Schülerinnen begeistert. „Es ist toll zu beobachten, wie schnell die Jugendlichen die computergesteuerte Auswertung lernen. Sie machen das ganz selbstverständlich.“

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14.01.2013

Moderne Notfallmedizin: Kompetentes Handeln durch konsequente Fortbildung

Notfallmediziner:innen müssen vor Ort schnell und souverän entscheiden. Um eine optimale Akutversorgung leisten zu können, ist neben umfassendem Wissen und praktischer fundierter Erfahrung vor allem auch notfallmedizinische Fortbildung unerlässlich. Letzterer wird mit der nun gänzlich überarbeiteten 3. Auflage des bereits etablierten Lehrbuchs „Notfallmedizin“ bestens entsprochen. ao.Univ.-Prof. Volker Wenzel von der Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin ist einer der Herausgeber.

Die moderne Akutmedizin ist auf allen Ebenen höchsten Anforderungen ausgesetzt. Zwar haben technische Innovationen in der Notfallmedizin vieles erleichtert, doch der individuellen Kompetenz der Notärztin/des Notarztes sowie des gesamten Notfallteams kommt immer noch besondere Relevanz zu. Gerade das Leben der am schwersten erkrankten oder verletzten Notfallpatient:innen hängt unmittelbar von der Qualität der am Notfallort geleisteten medizinischen Versorgung ab. „Es ist also besonders wichtig, dass das gesamte Notfallteam sein Wissen regelmäßig auffrischt bzw. sich über den persönlichen Kenntnis- und Erfahrungsstand bewusst ist“, betont ao.Univ.-Prof. Volker Wenzel, Anästhesist und Intensivmediziner an der Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Karl Lindner), der als einer von fünf Experten an der Überarbeitung und Herausgabe der 3. Auflage des bewährten Lehrbuchs „Notfallmedizin“ beteiligt war. Die zweite Auflage des Lehrbuchs war schnell vergriffen, sodass auch aus diesem Grund eine Neuauflage nötig war.

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14.01.2013

Wissenschaftlicher Nachweis gelungen: Kunst trifft Medizintechnik

In der Wunderkammer von Schloss Ambras befinden sich Menschenbilder, die zu wissenschaftlichen Diskussionen anregen: Bemerkenswert ist beispielsweise die Darstellung von Gregor Baci, ein schwer verletzter ungarischer Edelmann (16. Jh.). 2012 wurde in Anlehnung an dieses Gemälde durch drei kooperierende Innsbrucker Universitätskliniken ein Schädelmodell entwickelt. Der Kunsthistoriker Dr. Helmuth Oehler bietet Führungen an.

Neben weiteren interessanten Bildnissen wird das Schädelmodell bei Gesprächen in der Ambraser Kunst- und Wunderkammer am 20. Jänner, 17. Februar, 17. März und 21. April 2013 vorgestellt. Die Kunst- und Wunderkammer auf Schloss Ambras befindet sich in dem dortigen ab 1572 erbauten Museumsgebäude. Der Bauherr und Sammler, der Tiroler Landesfürst Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595), ist in seiner „wunderwürdigen Raritaeten Kammer“ durch ein Porträt aus der Zeit um 1575 präsent.
Das ebenfalls hier positionierte Porträt des ungarischen Edelmannes Gregor Baci schuf eine unbekannter Maler in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Eine Lanze bohrte sich beim Turnier (oder beim Kampf gegen die Osmanen) durch das rechte Auge und den Schädel des Dargestellten. Trotz dieser Verletzung soll Baci weitergelebt haben. Dass dies den Tatsachen entspricht, konnte nun wissenschaftlich nachgewiesen werden.

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17.01.2013

2nd Eurolife Distinguished Faculty Lecture in Innsbruck

Mitte Jänner dieses Jahres war die Medizinische Universität Innsbruck bereits zum zweiten Mal Gastgeberin der Veranstaltungsreihe „The Eurolife Distinguished Faculty Lecture Series“. Gastredner Prof. Dr. Jürgen Wienands, Immunologe und Direktor des Instituts für Zelluläre und Molekulare Immunologie an der Georg August Universität Göttingen, hielt einen Vortrag zum Thema „Activation Signals for Humoral Immunity“.

Im Eurolife-Netzwerk, einem Verbund forschungsstarker Universitäten mit exzellentem Status in biomedizinischer Forschung und Lehre, ausgezeichneter Infrastruktur und internationaler Reputation ist die Medizinische Universität Innsbruck neben sieben anderen europäischen Universitäten seit 2010 Mitglied.

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18.01.2013

ALUMN-I-MED: Präsident Raimund Margreiter lud zum traditionellen Neujahrsempfang

Der Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck lud zum Neujahrsempfang: Rund 100 Alumnis, Mitarbeiter:innen und Förder:innen sowie zahlreiche Ehrengäste waren auch heuer wieder der Einladung von Präsident em. Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter gefolgt. Der renommierte Mediziner blickt auf ein erfolgreiches Jahr „Friendraising“ für die Medizinische Universität Innsbruck zurück.

Aufgabe des Vereines ALUMN-I-MED ist es, das WIR-Gefühl der Medizinischen Universität Innsbruck zu stärken und ein funktionierendes Netzwerk für Absolvent:innen, Mitarbeiter:innen, Freund:innen und Förder:innen zu bieten. Sichtbares Zeichen der erfolgreichen Arbeit von Univ.-Prof. Raimund Margreiter war der gut besuchte Neujahrsempfang am Donnerstag, den 17. Jänner in Innsbruck. „Aktuell beschäftigen sich alle Universitäten intensiv mit dem Thema Fundraising. Dabei darf aber nicht die alte Regel vergessen werden, dass vorher das Friendraising entscheidend ist. Auch 2013 arbeiten mein Team und ich wieder intensiv daran, ein funktionierendes Netzwerk zu bieten“, sagte Univ.-Prof. Margreiter, der ALUMN-I-MED seit Herbst 2011 vorsteht. Die Festredner, Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg und TILAK Vorstandsdirektor Mag. Stefan Deflorian, drückten in ihren kurzen Ansprachen ihre Verbundenheit mit der Medizinischen Universität Innsbruck aus. Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und verwies insbesondere auf eindrucksvolle Zahlen in Bezug auf die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen der Medizinischen Universität Innsbruck. „Im Bereich der Drittmitteleinnahmen, Anzahl von Publikationen und Vorträgen in Bezug auf das wissenschaftliche Personal gehören wir österreichweit zu den Top-Universitäten“, freute sich Rektor Univ.-Prof. Dr. Lochs.

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24.01.2013

Rheumaforschung: Teilnahme an klinischen Studien bringt hohen Standard für Patient:innen

Seit vielen Jahren ist ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Schirmer (Universitätsklinik für Innere Medizin VI, Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss) an multizentrischen Studien zu Rheumaerkrankungen beteiligt. Im vergangenen Jahr sind mehrere seiner Forschungsergebnisse veröffentlich worden. Zwei Forschungsarbeiten zur Polymyalgia rheumatica, der häufigsten chronisch-entzündlichen rheumatischen Erkrankung im Alter, sind in drei international renommierten Zeitschriften der Rheumaforschung erschienen.

Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Schirmer blickt auf ein erfolgreiches Forschungsjahr 2012 zurück. Zusammen mit DDr.in Christina Duftner, Absolventin des PhD Programms „Ageing of the Biological Communication Systems“ der Medizinischen Universität Innsbruck und nun Internistin am BKH Kufstein und PD DDr. Christian Dejaco, ebenfalls Absolvent desselben PhD Programms und inzwischen in Graz tätig, konnte der Rheumatologe im vergangenen Jahr interessante Ergebnisse seiner jahrelangen klinisch-rheumatologischen Forschung veröffentlichen. Darunter auch drei Publikationen in den Top-Journalen der Rheumaforschung, dem „Annals of the Rheumatic Diseases“ Journal der EULAR und den amerikanischen Journalen „Arthritis Care and Research“ und „Seminars of Arthritis and Rheumatism“. Die Veröffentlichungen der Ergebnisse der retrospektiven Studie, sind für den Rheumatologen auch ein Beleg für den Wert klinischer Daten, die in der täglichen Routinearbeit entstanden sind. „Ältere Patient:innen mit rheumatoider Arthritis hatten zum Beispiel Gelenksentzündungen, bekamen aber seltener hochwirksame Biologika. Das war für uns neu und überraschend zu gleich“, erklärt Prof. Schirmer. „Warum dies so war, ob ein im Alter verändertes Schmerzbewusstsein oder die gefürchtete Multimorbidität im Alter dazu geführt haben, ist nun zu hinterfragen.“

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25.01.2013

Diabetes: Auf den Lebensstil achten

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung. Rund 10 Prozent der Österreicher:innen leiden an der Zuckererkrankung. Weltweit sind es mehr als 360 Millionen Menschen. Vor allem im Alter steigt das Risiko einer Erkrankung. Dass man trotzdem keine Angst vor Diabetes haben sollte und gezielt therapieren kann, um schwere Komplikationen zu vermeiden, erklärte Prim.a Univ.-Prof.in Dr.in Monika Lechleitner im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ in Pians.

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25.01.2013

Innsbrucker Forschungsarbeit am Titelblatt

Die aktuelle Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe um Assistenz-Prof.in Doris Wilflingseder von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie wurde nicht nur im „The Journal of Allergy and Clinical Immunology“ publiziert, sondern ziert mit der Abbildung von HIV-1 Partikeln auf einer dendritischen Zelle auch gleich das Titelblatt des renommierten Wissenschaftsjournals.

Schon seit einigen Jahren forscht Assistenz-Prof.in Doris Wilflingseder mit ihrer Arbeitsgruppe an der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Cornelia Lass-Flörl) an Wechselwirkungen von dendritischen Zellen mit unterschiedlichen Krankheitserregern, wie Aspergillen und HIV-1. Auf der Suche nach effektiven Vakzinierungsstrategien fokussiert das Forschungsteam vor allem auf die Auswirkungen der Opsonisierung von Krankheitserregern bezüglich Antigenpräsentation. Die Arbeitsgruppe wird dabei durch zwei im letzten Jahr bewilligte FWF- sowie ein ÖNB-Projekt gefördert.

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28.01.2013

Human Brain Project: Medizinische Universität Innsbruck an EU Megaprojekt beteiligt

Die Europäische Kommission hat offiziell bekannt gegeben, dass das Human Brain Project (HBP) als eines ihrer beiden FET-Flaggschiffprojekte ausgewählt wurde. In diesem neuen Projekt werden europäische Bemühungen im Hinblick auf eine der größten Herausforderungen der modernen Wissenschaft – das Verstehen der Funktionsweise des menschlichen Gehirns – gebündelt. Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck ist im Managementbereich des Projektkonsortiums tätig.

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30.01.2013

Vorgestellt: Der neue Vizerektor für Finanzen Mag. Christoph Wimmer

Ende Dezember des vergangenen Jahres trat Mag. Christoph Wimmer sein Amt als Vizerektor für Finanzen der Medizinischen Universität Innsbruck an. Der renommierte Wirtschaftstreuhänder freut sich auf seine neue universitäre Herausforderung und setzt in seiner Arbeit auf Kommunikation.

„Mit dem vorzeitigen Ausscheiden von Dr.in Gabriele Döller als Vizerektorin für Finanzen ist es der Medizinischen Universität Innsbruck gelungen, diese verantwortungsvolle Aufgabe für die verbleibende Funktionsperiode des aktuellen Rektorates mit einem kompetenten Nachfolger zu besetzen“, freut sich Rektor Univ.-Prof. Herbert Lochs. Als selbständigem Wirtschaftstreuhänder war es Mag. Christoph Wimmer möglich, für diese Position so kurzfristig zur Verfügung zu stehen. „Die inhaltlich und zeitlich klar umrissene Aufgabenstellung entsprach zudem genau meinem Profil als projektorientiert tätigem Wirtschaftstreuhänder“, betont der gebürtige Wiener, der im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit schon in früheren Jahren Einblick in die Finanzgebarung österreichischer Universitäten hatte. Der studierte Betriebswirt war, ehe er sich 2011 als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater selbständig gemacht hat, zehn Jahre lang bei einer bekannten österreichischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft als Prokurist, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater tätig.

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30.01.2013

Hilfe für Kinder mit Rheuma

Für die Entwicklung besserer Diagnosemöglichkeiten bei kindlichem Rheuma ist Priv.-Doz. Mag. Dr. Dipl. oec. med. Jürgen Brunner, Oberarzt an der Innsbrucker Kinderklinik, jetzt ausgezeichnet worden. Etwa 150 Kinder erkranken in Österreich pro Jahr.

Konkret geht es um die juvenile idiopathische Arthritis (JIA), eine Gelenksentzündung deren Ursachen man nicht kennt. Dr. Brunner hat sogenannte „Biomarker“ entwickelt, mit deren Hilfe die Krankheit besser entdeckt und damit auch effektiver behandelt werden kann. Biomarker sind Substanzen im Blut, die auf eine Krankheit hinweisen und deren Aktivität anzeigen.

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31.01.2013

Lebensstil als Risikofaktor für Krebserkrankung

Der Zusammenhang von Lebensstil und Krebserkrankungen bildet ein großes Forschungsfeld in verschiedenen medizinischen Disziplinen. Auch das Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dieser komplexen Thematik und konnte nun die international anerkannte niederländische Epidemiologin Prof.in Petra H. Peeters zu einem Vortrag nach Innsbruck einladen.

Krebs ist eine komplexe Erkrankung, die von vielen Faktoren, wie der familiären Disposition, dem Alter, auf den Körper einwirkenden karzinogenen Substanzen, Virusinfektionen und/oder den Umständen der Lebensführung  verursacht werden kann. Metabolische Risikofaktoren (Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte, Insulinresistenz) wurden im Zusammenhang mit Herz- Kreislauferkrankungen bereits gut untersucht. Über mögliche Korrelationen mit Krebserkrankungen gibt es bis heute jedoch nur wenige signifikante Belege. Ein seit 2006 etabliertes europäisches Forschungsprojekt mit Beteiligung der Medizinischen Universität Innsbruck wirkt diesem Defizit entgegen.

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01.02.2013

Umprogrammierte Killerzellen gegen Krebs

Krebszellen wenden verschiedene Tricks an, um dem Immunsystem zu entkommen. Die Forschungsgruppe um Prof. Gottfried Baier und Dr. Thomas Gruber am Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie hat ein wichtiges Detail dieses pathologischen Krebs-„Immune Escape“-Tricks aufgeklärt. Nun berichten die Wissenschafter:innen über die therapeutische Nutzung dieses Signalwegs, der entscheidenden Einfluss auf die Art der Anti-Tumorimmunantwort nimmt.

Cblb knockout Mäuse zeigen eine spontane Tumor-Abstoßung, die auch zu einer lang dauernden Resistenz gegen eine erneute Tumorapplikation führt. Dafür verantwortlich sind spezialisierte Immunzellen, sogenannte T-Zellen. Dies wurde sowohl nach experimenteller subkutaner Injektion von Tumorzellen sowie in Brustkrebs-, Leukämie- und Hautkrebs Mausmodellen bestätigt. Das Protein namens Cbl-b erscheint als vielversprechendes Therapieziel zur Steigerung der Tumorabstoßung durch die körpereigene Immunabwehr. Via Cbl-b Hemmung umprogrammierte Killerzellen sollen als neue Waffe gegen Krebs Tumorzellen besser erkennen und effizienter eliminieren. Erste Versuche dieser personalisierten Krebsmedizin „made in Austria“ sind vielversprechend – doch der Weg in die Therapie ist noch weit.

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04.02.2013

Qualitätssicherung: Lehrabteilungen und Lehrkrankenhäuser positiv begutachtet

Krankenhäuser und klinische Abteilungen, an denen Studierende den praktisch-medizinischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren, werden von der Medizinischen Universität Innsbruck in regelmäßige Abständen evaluiert. Akademische Lehrabteilungen bzw. akademische Lehrkrankenhäuser, die mit ausgezeichnetem Erfolg begutachtet worden sind, erhielten im Rahmen des jährlichen Curriculumstages eine Urkunde von Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs.

In akademischen Lehrkankenhäusern- und abteilungen absolvieren Medizinstudierende während ihres Studiums Teile des praktisch-medizinischen Unterrichts. Diese Ausbildungsstätten müssen im Sinne von Qualitätsvorgaben für die medizinische Ausbildung bestimmte Kriterien erfüllen. Der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz, hat dafür ein Beratungsgremium geschaffen. Mitglieder dieser Einrichtung kommen aus dem Lehrkörper, der studentischen Vertretung und des Bereiches des Vizerektors. Die Überprüfung wird alle fünf Jahre durchgeführt. Mit Hilfe eines Handbuches werden Vorort-Visitationen absolviert. „Diese Maßnahme dient der Qualitätssicherung und ist eine Auszeichnung sowie ein Gütesiegel der Medizinischen Universität Innsbruck an die Abteilungen bzw. Krankenhäuser selbst“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz.

Auszeichnung und Gütesiegel
Die Urkunde reflektiert ein Naheverhältnis zur Medizinischen Universität Innsbruck und belegt kontinuierliche Fortbildungsaktivitäten. Zudem bestätigt die Medizinische Universität Innsbruck damit, dass die Institution aufgrund ihres besonders hohen klinischen Standards nicht nur für den praktisch-medizinischen Unterricht, sondern auch zur Prüfungsaktivität herangezogen werden kann. „Es freut mich, dass die Begutachtungen wieder sehr positiv ausgefallen sind. Wir bedanken uns für das große Engagement aller Beteiligten bei der praktischen Ausbildung der Medizinerinnen und Mediziner von morgen“, erklärt Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs.

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05.02.2013

Roadshows: Umfassende Information über die Aufnahmeverfahren an der Medizinische Universität Innsbruck

Am 1. Februar ist das Anmeldeverfahren für die Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin offiziell gestartet. Die Internetanmeldung läuft noch bis 20. Februar. Die Voranmeldung für Interessierte an einem Studium der Molekularen Medizin dauert vom 25.2. bis 21.4.2013. Um Schüler:innen auf die Aufnahmeverfahren optimal vorzubereiten, hat die Medizinische Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Landesschulrat im Januar wieder Roadshows in Wörgl, Innsbruck, Imst, Feldkirch und Bozen durchgeführt.

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05.02.2013

Vortrag über die Epidemiologie invasiver Pilzerkrankungen in Europa

Auf Einladung des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Vereins in Innsbruck referierte Univ.-Prof.in Cornelia Lass-Flörl, Direktorin des Departments für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck vergangenen Dienstag zum Thema „Das wandelnde Gesicht der Epidemiologie invasiver Pilzerkrankungen in Europa“.

Seit seiner Gründung im Jahr 1870 bietet der Naturwissenschaftlich-Medizinische Verein in Innsbruck regelmäßige wissenschaftliche Vorträge, Berichte und Publikationen an. Im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit stehen die Förderung der Naturwissenschaft und der Medizin sowie der gegenseitige Wissens- und Informationsaustausch sowohl zwischen den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, als auch zwischen der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Den Vorsitz übernimmt alternierend ein Vertreter oder eine Vertreterin der Naturwissenschaften und der Medizin. Im akademischen Jahr 2012/2013 übernahm Prof. Erich Gnaiger vom D. Swarovski Forschungslabor an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie den Vorstandsvorsitz.

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07.02.2013

Erfolgreiche 6. Innsbrucker Coloproktologie Wintertagung in Seefeld

Vergangenes Wochenende fand die 6. Innsbrucker Coloproktologie Wintertagung statt. Univ.-Prof. Dr. Johann Pratschke, Direktor der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, und ao.Univ.-Prof. Dr. Felix Aigner, hauptverantwortlich für die Kongressorganisation, konnten rund 120 Teilnehmer:innen beim „Drei-Länder-Treffen“ der Coloproktologie in Seefeld begrüßen.

Der Coloproktologie – einem medizinischen Teilgebiet, das sich mit den Erkrankungen des Enddarms beschäftigt – kommt im Rahmen der Innsbrucker Visceralchirurgie ein zentraler Stellenwert zu. Sowohl in der Diagnostik wie auch in der Behandlung aller Erkrankungen im Enddarmbereich (Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren etc.), funktioneller Darmerkrankungen wie Verstopfung und Darmschwäche sowie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zeichnet sich die Innsbrucker Coloproktologie durch eine besondere Expertise und das Angebot gezielter Spezialsprechstunden aus. Mit der Berufung des international anerkannten Gastroenterologen und CED-Experten Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg an die Univ.-Klinik für Innere Medizin I in Innsbruck, hat sich die Zahl der Zuweisungen an die coloproktologische Ambulanz zusätzlich gesteigert. „40 Prozent aller Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Patient:innen zeigen Erstmanifestationen im Analbereich, die einer spezifischen Behandlung bedürfen“, weiß Prof. Aigner, der seit 2003 an der Universitätsklinik für Visceral-Transplantations- und Thoraxchirurgie tätig ist, wo zudem ein zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum etabliert ist – übrigens das erste, das bei der Jahrestagung der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich im vergangenen Herbst die Rezertifizierung erlangte.

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11.02.2013

Neuer Mechanismus für die Entstehung von Typ 2 Diabetes entdeckt

Das Protein RANKL hat maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung von Diabetes Mellitus Typ 2. Diese aus Daten der bekannten Bruneck-Studie und speziellen Laboruntersuchungen gewonnene Erkenntnis eines großen internationalen Konsortiums unter Leitung von Tiroler Forschungsgruppen wird die Prävention und Therapie bei Diabetes Typ 2 verändern. Die Ergebnisse wurden jetzt im hochrangigen Wissenschaftsmagazin Nature Medicine veröffentlicht.

Acht Prozent der Bevölkerung sind in Österreich von der Stoffwechselstörung Diabetes Mellitus Typ 2 betroffen, rund 2.500 Typ 2 Diabetiker:innen  werden derzeit an der von Prof. Herbert Tilg geleiteten Univ.-Klinik für Innere Medizin I betreut. Über die letzten 20 Jahre hat sich die Häufigkeit des Diabetes Mellitus Typ 2  verdoppelt. Als Folge von falscher Ernährung und Übergewicht ist der Typ 2 Diabetes weltweit zu einer Massenerkrankung mit weitreichenden Folgen geworden – für die Patient:innen wie für das gesamte Gesundheitssystem.

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13.02.2013

Bionische Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck

In der vom Land Tirol geförderten interdisziplinären Machbarkeitsstudie „Bionic-Drive“ arbeiten die Abteilung für experimentelle Orthopädie der Universitätsklinik für Orthopädie Innsbruck, die Firma Sistro und das Ingenieursbüro Mintscheff gemeinsam an der Konstruktion und industriellen Umsetzung eines miniaturisierten stufenlosen Getriebes.

An der Abteilung für experimentelle Orthopädie steht die experimentelle und klinische Erforschung neuer Strategien zur Verbesserung von Operationstechniken, aber auch von technischen Hilfsmitteln im Bereich der Orthopädie im Mittelpunkt. Um wesentliche Verbesserungen in den Therapiemöglichkeiten zu erreichen, bedarf es dabei der interdisziplinären Zusammenarbeit. Auch in der laufenden „Bionic Drive“-Studie arbeiten Mediziner:innen, Biolog:innen, Ingenieur:innen und Naturwissenschafter:innen gemeinsam an der Entwicklung eines neuen stufenlosen Getriebes für eine neue Generation von Orthesen, also medizinischen Hilfsmitteln, die beispielsweise zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder des Rumpfs verwendet werden.

Der Muskel als Vorbild für ein Mini-Getriebe

Bei der Entwicklung von aktiven Orthesen gelangen bestehende Antriebssysteme auf Grund der hohen Belastungen und des zu Verfügung stehenden kleinen Bauraums schnell an ihre Grenzen. Einerseits soll eine Orthese große Haltekräfte erzeugen können, andererseits sich aber auch im unbelasteten Zustand (z.B. während der Schwungphase beim Gehen) mit hoher Geschwindigkeit bewegen können. Mit klassischen, starren Getrieben lässt sich jedoch immer nur eine der beiden Eigenschaften erreichen. Soll eine Orthese sowohl hohe Kräfte als auch schnelle Bewegungen ermöglichen, muss der verwendete Motor überdimensioniert werden, was sich jedoch in einer höheren Gewicht und einen höheren Platzbedarf niederschlägt.

Vergleicht man das mit den Eigenschaften eines Muskels, ist es nicht verwunderlich, dass der Muskel, als „biologischer Motor“ genau die Eigenschaften hat, die benötigt werden. Nämlich die Erzeugung hoher Haltekräfte im Ruhezustand, und hohe Geschwindigkeiten bei kleinen Kräften. Diese nichtlineare Kraft-Geschwindigkeits-Beziehung, die auf der Bindungsdynamik der Aktin- und Myosinfilamente auf molekularer Ebene basiert, ermöglicht es dem Muskel, einen sehr großen Arbeitsbereich abzudecken.

„Die Aufgabe der Bionik ist es nicht, den Muskel zu kopieren, sondern im ersten Schritt das grundlegende Prinzip, hier die Abhängigkeit von Kraft und Geschwindigkeit im Muskel, zu abstrahieren und zu untersuchen, welche Bedeutung es für die Erzeugung von Bewegungen hat. Im zweiten Schritt soll ein Weg gefunden werden, dieses Prinzip in einem technischen System umzusetzen“, erläutert Projektleiter Dr. Sebastian Klug, Biologe mit Schwerpunkt bionische Robotik und Mitarbeiter an der von Univ.-Prof. Michael Nogler geleiteten Experimentellen Orthopädie.

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14.02.2013

Welche Auswirkungen haben flüchtige Inhaltsstoffe aus Holz und Holzwerkstoffen auf menschliche Zellsysteme?

Menschen sind ständig von flüchtigen organischen Stoffen umgeben. Pflanzen, Tiere, Menschen und technische Werkstoffe sind eine Quelle flüchtiger organischer Verbindungen, sogenannter VOCs (Volatile Organic Compounds). Welche Auswirkungen VOCs aus Holz sowie Holzwerkstoffen auf den Organismus haben, wird am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck untersucht. Vor Kurzem ging eine einzigartige VOC-Expositionskammer in Betrieb, welche eine detaillierte Analyse von VOCs ermöglicht.

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18.02.2013

Weltweites Echo für Meilenstein in der europäischen MSA Forschung

Von der fortschreitenden, tödlich verlaufenden Erkrankung Multisystematrophie (MSA) sind in Österreich etwa 1000 Menschen betroffen – im Vergleich zu 30.000 Parkinson-Erkrankten. Bis heute gibt es keine wirksame Therapie, doch nun liefern Innsbrucker Forscher zukunftsweisende Erkenntnisse für die Entwicklung spezifischer Therapiestudien und ebnen damit den Weg für eine gezielte Behandlung.

 

Der Untergang von Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns ist Ursache für die Entwicklung der neurodegenerativen Erkrankung MSA. Die Symptome sind vielfältig und betreffen vor allem das autonome Nervensystem (wie Blasenentleerungsstörungen und Blutdruckstürze) und motorische Funktionen mit der häufigen Manifestation eines Parkinson-Syndroms mit oder ohne Ataxie (Kleinhirnfunktionsstörung). Für die MSA spezifisch ist das Nicht-Ansprechen auf die Parkinson-Therapie, was zum rasch progressiven Verlauf der Krankheit beiträgt. „Eine möglichst frühzeitige und gezielte Diagnose optimiert die Wirksamkeit therapeutischer Maßnahmen bei MSA, für die es bislang allerdings keine Heilung gibt“, weiß Univ.-Prof. Gregor Wenning, der gemeinsam mit Univ.-Prof. Werner Poewe, Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie, an der Medizinischen Universität Innsbruck eine europäische MSA-Studiengruppe (EMSA-SG) etabliert hat. In den vergangenen Jahren konnten im Rahmen dieses Forschungsnetzwerkes bereits einige wertvolle Beiträge zur Pathogenese und dem Verlauf der Erkrankung geleistet werden, etwa mit der Entwicklung einer krankheitsspezifischen Skala (Unified MSA Rating Scale, UMSARS http://dx.doi.org/10.1002/mds.20255) oder der Charakterisierung bildgebender Surrogatmarker (Messwert für die Therapiewirkung in klinischen Studien).

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21.02.2013

StemBANCC – Neue Möglichkeiten der Zellforschung dank Nobelpreistechnologie

Bei StemBANCC handelt es sich um ein mit 55,6 Mill. Euro ausgestattetes multinationales Großprojekt, das basierend auf einer 2012 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Technologie neue Möglichkeiten der Medikamentenforschung nutzt. Unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Paul Jennings und Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gstraunthaler von der Sektion für Physiologie ist auch die Medizinische Universität Innsbruck an diesem Programm beteiligt.

Europaweit haben sich 25 akademische Einrichtungen und 11 namhafte Institutionen aus der Pharmaindustrie zusammengeschlossen, um gemeinsam am StemBANCC-Projekt zu arbeiten. Das Projekt ist am 1. Oktober 2012 gestartet und wurde auf 5 Jahre angesetzt. Das Ziel ist die Entwicklung neuer Therapieansätze für Störungen im peripheren und im zentralen Nervensystem sowie neurodysfunktionaler Krankheiten und Diabetes.

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22.02.2013

IPOKRaTRES-Seminar: Der Wintersport als Gesundheitsrisiko

Zwischen Weihnachten und April werden an der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin III, Kardiologie im Schnitt etwa 450 Patient:innen mit Herzinfarkten behandelt. Viele davon kommen direkt von der Skipiste. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin III, Kardiologie, hat in einem Vortrag im Rahmen des IPOKRaTES-Seminars erklärt, warum gerade in dieser Zeit so viele Herzinfarkte passieren und wie die Erstversorgung optimiert werden kann.

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25.02.2013

„Geschmacksrichtung von Proteinkinase C der T Zellen“

Die Forschungsgruppe um Prof. Gottfried Baier, Dr.in Christa Pfeifhofer-Obermair und Dr. Nikolaus Thuille am Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie konnte durch eine im Rahmen des SFB021 entstandene, aktuelle Forschungsarbeit neue Erkenntnisse zur physiologischen Bedeutung von kritischen PKC Isotypen bei der Regulation der Immunantwort aufklären.

Die Proteinkinase C (PKC) ist eine phospholipid- abhängige Enzymfamilie und besitzt eine zentrale Aufgabe bei der intrazellulären Signalweiterleitung. Individuelle PKC Isotypen spielen eine bedeutende Rolle bei der Expression pro-inflammatorischer Mediatoren während einer Immunantwort. Die eingeleitete Gentranskription erfolgt dabei über eine Aktivierung von Transkriptionsfaktoren wie AP1, NFAT, R-SMAD und NFkappaB. Tatsächlich konnte durch den ersten Einsatz des PKC familienspezifischen Inhibitors „Sotrastaurin“ von Novartis (Evenou & Baier, J Pharmacology Exp Ther 2009) im Rahmen einer neuen immunosuppresiven Strategie eine deutliche Reduktion der Immunpathologie bei klinischen Erkrankungen erzielt werden.

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25.02.2013

Natürliche Substanzen aus dem Meer sollen den Schutzschild des Tumors überwinden

Marine Organismen verfügen über Substanzen mit denen sie feindliche Zellen angreifen und deren Verteidigung überwinden. Diese Stoffe sind Wirkstoffkandidaten für die Krebsforschung. Oncotyrol durchforstet im Rahmen des europäischen Forschungskonsortiums OPTATIO marine Extrakte und Wirkstoffe auf der Suche nach neuen Mitteln gegen das Multiple Myelom. Oncotyrol-Wissenschaftler Winfried Wunderlich präsentierte erste Ergebnisse.

OPTATIO (OPtimizing TArgets and Therapeutics In high risk and refractOry Multiple Myeloma) ist ein Konsortium aus zwölf europäischen Partnern, darunter Oncotyrol. Es wird von Wolfgang Willenbacher von der Medizinischen Universität Innsbruck geleitet. Gestartet hat OPTATIO zu Beginn von 2012 mit einem Budget von rund 4 Mio. Euro – nun werden erste Ergebnisse der Forschungstätigkeit sichtbar.
In der bisherigen Forschung gegen das Multiple Myelom wurden die Krebszellen häufig isoliert betrachtet. Dabei blieb unberücksichtigt, dass die Umgebung im Knochenmark, insbesondere das Stromagewebe aus Knochen-, Immun- und Bindegewebszellen, die Krebszellen mit Hilfe verschiedenster Substanzen in einer sogenannten Nische schützt. In diesem biochemischen Schutzraum wirken Medikamente im Patienten häufig nicht – obwohl sie im Laborversuch an isolierten Krebszellen erfolgreich waren. Oder sie wirken nicht lange, weil die Krebszellen resistent werden. OPTATIO verfolgt die einzigartige Strategie, den Schutzschild zu überwinden, um den Krebs besser zu behandeln. Wirkstoffe aus dem Meer sind dabei besonders attraktive Kandidaten, sind sie doch evolutionär erprobt im chemischen Überlebenskampf mariner Organismen.
Oncotyrol als einer der Partner im Konsortium entwickelt Testsysteme, die sowohl Krebs- als auch Bindegewebszellen enthalten und somit den tatsächlichen Begebenheiten im Körper näher kommen. An derartigen „in-vivo like assays“ haben Oncotyrol-Wissenschaftler aus dem Team von Prof. Lukas Huber nun Hunderte von marinen Extrakten und auch Reinsubstanzen von dem spanischen Biopharmaunternehmen PharmaMar getestet, das ebenfalls Partner im Konsortium ist. Wie Winfried Wunderlich von Oncotyrol beim Meeting in Innsbruck berichtete, kam es bei dem Screening darauf an, dass die Kandidaten die Krebszellen töten aber die Nischenzellen intakt lassen. „Wir suchen nach Substanzen, die den schützenden Einfluss des Stromas auf die Krebszellen vernichten, nicht aber die Bindegewebszellen selbst“, erklärte Wunderlich vor den internationalen Konsortiums-Mitgliedern. Dabei sind die Tiroler Forscher:innen nun mit vielversprechenden Screening Ergebnissen vorangekommen. Es zeigte sich, dass tatsächlich ein beträchtlicher Teil der untersuchten Extrakte und Reinsubstanzen selektiv auf die Tumorzellen wirkt – das heißt, der Schutzschild wurde durchbrochen. „Diese Kandidaten sind extrem aktiv“, freut sich Wunderlich.

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26.02.2013

Zusammenarbeit mit Tansania im Dienste der Gesundheit

Die jeweiligen Rektoren der Medizinischen Universität Innsbruck und des St. Francis College of Health an allied sciences, Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und Prof. Cassian C. Magori, haben einen Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen. Aus diesem Anlass veranstaltete Prof. Dr. Bernhard Frischhut vom Verein „Ärzte für Ifakara“ einen Informationsabend. Er stellte das Projekt vor und diskutierte mit dem interessierten Publikum weitere notwendige Schritte.

Vor 65 Jahren gründete der Tiroler Arzt Dr. Karl Schöpf in Ifakara im Zentrum Tansanias das St. Francis College of Health and allied sciences (SFUCHAS) mit einer Bettenkapazität von 370. Es ist eines von insgesamt sechs Krankenhäusern in Tansania. In diesem Land kommt ein Arzt auf 20.000 Menschen, zum Vergleich ist in Österreich das Verhältnis etwa 1:400.

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01.03.2013

Engagiertes Maturaprojekt: Mehr Aufmerksamkeit für Seltene Krankheiten

Mehr als 30 Millionen Menschen in Europa leiden unter einer Seltenen Krankheit. In ihrem Matura-Projekt „Open Eyes – Color Lives“ setzen sich Schülerinnen der HAK Kitzbühel mit dem Thema auseinander und haben eine Awareness- und Spendenaktion gestartet. Am Internationalen Rare Diseases Day am 28. Februar machten sie mit einem Infostand in den Innsbrucker Rathausgalerien einen Tag lang auf Seltene Erkrankungen aufmerksam.

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04.03.2013

Demenz Alzheimer – was nun?

Demenz ist eine Volkskrankheit. Die dementiellen Erkrankungen nehmen mit dem Alter zu. Die häufigste Demenzform ist die Alzheimerkrankheit, etwa die Hälfte der an Demenz Erkrankten sind Alzheimerpatient:innen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Das und noch mehr erfuhren Interessierte beim Vortrag von Primar Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner beim Medizin für Land und Leute-Vortrag in Kematen.

 „Die Krankheitsdauer ab Diagnosestellung geht von vier bis zwölf Jahren, je jünger der Erkrankte, desto schneller ist der Verlauf“, erläutert Prof. Marksteiner, der als Ärztlicher Leiter der Psychiatrie und Physiotherapie im LKH Hall tätig ist. „Die diagnostische Abklärung erfolgt in vorgegebenen Schritten. Am Beginn steht die klinische Untersuchung, darauf folgen die Laboruntersuchung, die testpsychologische Untersuchung sowie zuletzt die Bildgebung des Gehirns. Die Diagnose ist heute mit einer hohen Diagnosesicherheit zu stellen“, so Prof. Marksteiner. Bereits bei Auftreten der ersten Symptome kann zuverlässig eine Diagnose gestellt werden.

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05.03.2013

Lipocalin-2: kleines Protein mit großer Wirkung

Drei rezente Forschungsarbeiten aus dem Team um Univ.-Prof. Günter Weiss (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin VI) liefern neue Einblicke in die Wirkungsweise von Lipocalin-2. Das von weißen Blutkörperchen im Rahmen der angeborenen Immunabwehr gebildete Eiweiß erweist sich immer mehr als essentieller und vielseitiger Faktor in der Abwehr von Infektionen.

Die Vielfalt an Wirkungsmechanismen von Lipocalin-2  – bei Regenerationsprozessen in Geweben genauso wie in der Infektionsabwehr oder beim Eisentransport – macht das Protein für verschiedenste Forschungsansätze interessant. Die Forscher:innen des Labors für Molekulare Infektiologie und Immunologie unter der Leitung von Univ.-Prof. Günter Weiss an der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI interessieren sich vor allem für dessen immunologische Schutzfunktionen und konnten mit drei aktuellen Forschungsarbeiten neue Erkenntnisse gewinnen, die vor allem für die Behandlung von Infektionen von Bedeutung sein werden.

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07.03.2013

Im Fokus: Aktivierung von Caspase-2

Im Rahmen der Induktion des programmierten Zelltods (Apoptose) spielen proapoptotische Proteine der Bcl2-Familie, aber auch so genannte Caspasen eine zentrale Rolle. Diese eiweißspaltenden Enzyme (Proteasen) besitzen neben ihrer zelltodfördernden Wirkung auch Funktionen, die nicht immer direkt mit Zelltod assoziiert sind. Forscher:innen der Sektion für Entwicklungsimmunologie haben diese weniger erforschten Mechanismen unter die Lupe genommen.

Der Fokus des Forschungsteams um Univ.-Prof. Andreas Villunger, Leiter der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Innsbrucker Biozentrum, liegt auf den molekularen Mechanismen der Apoptose – einem genetischen Programm, das jeder Zelle innewohnt und dazu dient, entartete, schlecht funktionierende oder überalterte Zellen gezielt zu entfernen Zahlreiche Beiträge der Innsbrucker Wissenschafter:innen aus der Sektion für Entwicklungsimmunologie zur Funktion der zelltodinduzierenden Proteine der Bcl2-Familie fanden bereits internationale Beachtung in der Wissenschaftsgemeinde.

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08.03.2013

Weltfrauentag: Die Zukunft der Frauenheilkunde wird weiblich

Immer mehr junge Ärztinnen entscheiden sich für das Fach Frauenheilkunde: Unter 20 Fachärzt:innen in der Ausbildung sind am Innsbrucker Departement für Frauenheilkunde zwei Männer. Auch in Führungspositionen sollen mehr Frauen nachrücken. Die Medizinische Universität Innsbruck hat daher im vergangenen Jahr Univ.-Prof.in Dr.in Nicole Concin als Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde berufen. Ihre Teilzeitprofessur ist ein Novum und deutliches Signal für eine zeitgemäße Personalpolitik.

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11.03.2013

Brustkrebs: Rechtzeitig vorsorgen

Brustkrebs ist eine häufige Erkrankung in Österreich: Jährlich sind 5.000 Frauen, 380 davon in Tirol, betroffen. Auch Männer erkranken. Die meisten Fälle treten bei Menschen zwischen 40 und 70 Jahren auf. Doch die Medizin hat Fortschritte erzielt. Die Früherkennungsrate steigt und die Sterblichkeit ist um bis zu 30 Prozent gesunken. „Das Risiko wird durch richtige Vorsorge verringert“, sagte dazu Univ.-Prof. Dr. Christian Marth im Rahmen eines Medizin für Land und Leute-Vortrages in Tarrenz.

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14.03.2013

Auftakt der Ringvorlesung am Vorabend zum Weltfrauentag

Wie schon in den letzten Jahren lädt ao.Univ.Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner traditionell alle Mitarbeiterinnen und Studentinnen der Medizinischen Universität Innsbruck anlässlich des Internationalen Weltfrauentages zu einem Festakt. Auch heuer wurde dieser gemeinsam mit dem Auftakt der Ringvorlesung Gender Medizin begangen.

 

Auf Einladung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle, Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen und Direktorin des Frauengesundheitsbüros fand am Vorabend des Internationalen Weltfrauentages im großen Hörsaal und dem Foyer der Frauenkopfklinik auch heuer eine Festveranstaltung für alle Mitarbeiterinnen und Studentinnen der Medizinischen Universität Innsbruck statt. In ihren Grußworten wies Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung zu Beginn auf die bisherigen Erfolge der Frauenbewegung und ganz konkret auf die bereits umgesetzten Maßnahmen an der Medizinischen Universität Innsbruck hin. Als besonders positive Beispiele hob sie die Aktion Wiedereinstieg, die vermehrte Besetzung von Führungspositionen mit Frauen und das Mentoring-Programm hervor. Die Vizerektorin sprach Prof.in Hochleitner ihre Anerkennung für deren unermüdlichen Einsatz in Gleichstellungsfragen aus, resümierte aber auch, dass trotz nachweislicher Fortschritte am 102. Internationalen Weltfrauentag noch viel zu tun bleibt.

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15.03.2013

Spielerisch die Angst vor dem Krankenhaus nehmen

In den letzten vier Tagen mussten in der Innsbrucker Kinderklinik überdurchschnittlich viele Patient:innen behandelt werden. Zum Glück lag das aber nur daran, dass etwa 1300 Kuscheltiere im dort stationierten Teddybärenkrankenhaus ärztlich versorgt wurden. Damit soll den Kindern auf spielerische Art die Angst vor Arztbesuchen genommen werden.

Ein Krankenhausbesuch der besonderen Art

Das Teddybärenkrankenhaus fand bereits zum 17. Mal statt. Es wird von der Austrian Medical Students Association (AMSA) eigenständig organisiert. Kinder im Alter zwischen drei bis sechs Jahren können ihre kranken bzw. verletzten Kuscheltiere mitbringen und gemeinsam mit den Teddyärzt:innen wieder gesund machen. Sie müssen ihre Kuscheltiere zunächst anmelden, um sie anschließend in die Ordination zu begleiten. Dort wird ihnen von den Ärzt:innen behutsam erklärt, was mit dem verletzten oder kranken Tier passiert. Die Kinder können auf diese Weise medizinische Instrumente wie Stethoskop, Reflexhammer und Röntgengeräte kennen lernen und ihre Teddys auch selbst damit untersuchen.

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19.03.2013

Erstes Endokrinologie Zentrum Österreichs

20 Prozent der Bevölkerung leiden an einer endokrinologischen Erkrankung, also einer Krankheit, die durch körpereigene Drüsen ausgelöst wird. Die Auswirkungen können minimal bis lebensbedrohlich sein und sowohl Diagnose, als auch Behandlung, sind oft schwierig. Das Endokrinologie Zentrum Innsbruck (EZI), das erste Zentrum dieser Art in Österreich, will hier Abhilfe schaffen.

„Denken Sie auch an die Drüsen!“, so plakativ sieht Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (Direktor Innere Medizin I), eine der Hauptaufgaben des neuen Endokrinologie Zentrums. „Wenn Betroffene mit ihren Beschwerden Hilfe suchen, aber die Kolleginnen und Kollegen Probleme haben die Quelle der Erkrankung zu finden, dann gebe ich immer zu bedenken, dass es auch eine endokrinologische Ursache haben kann“, erklärt Prof. Tilg. Er hat gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini (Direktorin Nuklearmedizin) und Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt (Direktor Endokrinologische Gynäkologie) das EZI gegründet.

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20.03.2013

Ausgezeichnete Nachwuchsforschung beim MCBO Science Day

Anfang März wurden bereits zum siebten Mal die MCBO Awards vergeben. Die Prämierung exzellenter Forschungsarbeiten von Teilnehmer:innen des Doktoratskollegs Molecular Cell Biology and Oncology (MCBO) und ein spannender Gastvortrag bildeten die Highlights des jährlich abgehaltenen Science Day.

Im modernen Ambiente des neuen CCB-Gebäudes nahmen in diesem Jahr im Rahmen des MCBO Science Day an die 100 Teilnehmer:innen die Gelegenheit wahr, aktuelle Forschungsarbeiten und Poster von Doktorand:innen beider beteiligter PhD Programme (Molecular Cell Biology und Molecular Oncology) zu besichtigen. Der Science Day mit Posterpräsentationen, einer Preisverleihung und Kurzvorträgen der prämierten Doktorand:innen sowie einem Gastvortrag einer renommierten Wissenschaftlerpersönlichkeit ist ein Fixpunkt im Kalender des Doktoratskollegs. „Die Ausbildung eines qualifizierten Nachwuchses für die biomedizinische Forschung gehört zu den zentralen Aufgaben unserer Universität. Der Science Day bietet uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, die wissenschaftlichen Leistungen unserer PhD Student:innen einem breiterem Publikum zu präsentieren und entsprechend zu würdigen“, betont MCBO-Sprecher, Univ.-Prof. Bernhard Flucher.

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21.03.2013

SAXCESS: Incoming International Fellowship (IIF) Projekt angelaufen

Anfang Februar 2013 ist an der Sektion für Genetische Epidemiologie das Forschungsprojekt „SAXCESS“ (Structure-function of Afamin by X-ray Crystallography-Enabled Structure Solution) gestartet. Für dieses von der EU im Rahmen der „People Marie Curie Actions“ bewilligte zweijährige Projekt konnte als Partner der international renommierte Kristallographieexperte und Strukturbiologe Prof. Bernhard Rupp aus San Diego (CA, USA) gewonnen werden.

SAXCESS wird von der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hans Dieplinger durchgeführt. Es ist dies das erste Mal, dass an der Medizinischen Universität Innsbruck ein „Incoming International Fellowship“ (IIF) Projekt der EU bewilligt wurde. „Wir möchten uns daher besonders beim Servicecenter Forschung bedanken“, erklärt Prof. Dieplinger. „Dr. Wolfram Rieneck hat dieses Projekt von Anfang an – bei der Projekteinreichung und den Vertragsverhandlungen – intensiv begleitet und somit wesentlich zur erfolgreichen Bewilligung beigetragen.“
Wissenschaftliches Ziel der Forschungsarbeit ist die Struktur- bzw. Funktionsanalyse des menschlichen Plasmaproteins Afamin. Dabei handelt es sich um ein Mitglied der Albumin Genfamilie, dem Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Hans Dieplinger. In Rahmen der jahrelangen Forschungsarbeiten an der Sektion für Genetische Epidemiologie zu diesem Protein konnten bereits wichtige Eigenschaften von Afamin entdeckt werden, beispielsweise bei der so genannten Neuroprotektion, also dem Versuch, schädigende Einflüsse auf das Gehirn bei neurodegenerativen Erkrankungen oder Sauerstoffmangel zu vermindern. Darüber hinaus hat Afamin signifikante Funktionen bei der Entstehung von Infertilität, kardiovaskulären Erkrankungen und bestimmten Krebserkrankungen wie dem Ovarialkarzinom.

Geplante Forschungsarbeiten
Ein weiterer Schwerpunkt dieses Marie Curie IIF Programmes sind Outreach und Education Activities innerhalb der European Research Area (ERA), die von Prof. Rupp durch Workshops und eingeladene Vorträge und Seminare abgedeckt werden. Im Rahmen der Vorarbeiten für dieses Projekt, die wesentlich zur Bewilligung des EU-Grants beitrugen, konnte an der Sektion für Genetische Epidemiologie humanes Afamin in ausreichender Menge und Reinheit rekombinant hergestellt werden. Unter Leitung von Prof. Rupp konnten aus affinitätsgereinigtem Afamin bereits erste Mikrokristalle gezüchtet werden, die jedoch noch ungeeignet für eine Strukturaufklärung mittels Röntgenbeugungsanalyse sind. Es ist daher eine weitere Optimierung der Homogenität des Ausgangsmateriales und der Kristallisationsbedingungen notwendig, um gut streuende Kristalle zur Röntgenstrukturanalyse zu erhalten. „Die Aufklärung der molekularen Struktur von Afamin wird wesentlich zum Verständnis dieses faszinierenden multifunktionellen Proteins beitragen und Aufschluss liefern über mögliche therapeutische Ansätze gegen die oben genannten Erkrankungen, die Afamin als Wirkstofftarget haben“, erklärt Prof. Dieplinger.

IIF Forschungsprojekt
„Incoming International Fellowships“ (IIF) sind hochkompetitive Forschungsprojekte aus dem Bereich „People“ des 7. EU Rahmenprogrammes. Mit diesem Instrument haben Einrichtungen der Medizinischen Universität Innsbruck eine sehr interessante Möglichkeit, hochqualifizierte Forscher:innen aus dem nicht-europäischen Ausland für ein zweijähriges Projekt zu gewinnen. Diese Projekte werden zu 100 Prozent gefördert. Die nächste Ausschreibung wurde gemeinsam mit den weiteren Individualprojekten aus „People“ am 14.3.2013 veröffentlicht.

Lebenslauf Bernhard Rupp
Nach dem Studium der Chemie, Physik und Mathematik promovierte Bernhard Rupp 1984 in Physikalischer Chemie mit Arbeiten an der molekularen Struktur von Metallhydride. Während seiner post-doctoral fellowships in Wien, Jerusalem, Jülich und der ETH Zürich forschte er an der Struktur und Funktion von Materialien in Energiespeicherung, Supraleitung, Magnetismus und Biomaterialien. 1989 kam er durch ein Postdoctoral Fellowship der University of California, Berkeley, an das Lawrence Livermore National Laboratory, wo er nach Arbeiten in Strukturaufklärung mittels Synchrotron Radiation in Stanford und Brookhaven 1992 die Proteinkristallographie aufbaute. 1998 erhielt er die venia docendi in Molekularer Strukturbiologie an der Universität Wien. Als Gründungsmitglied des MTB Structural Genomics Consortiums erweiterte er 1999 seine Arbeiten in Hochdurchsatzkristallographie und Structure Guided Drug Discovery. Zahlreiche Entwicklungen aus seinem Laboratorium in high-throughput robotics wurden kommerzialisiert und finden sich heute in fast allen Strukturbiologielaboratorien. Seit 2006 beteiligt sich Rupp an der Gründung von Startups im Bereich Technologieentwicklung für Hochdurchsatzkristallographie und strukturgeleiteter Wirkstoffentwicklung.
In der Lehre engagiert sich Rupp im Bereich des Online Trainings in Proteinkristallographie sowie Organisation und Teilnahme als Vortragender und Tutor an zahlreichen Workshops. 2009 erschien sein weltweit erfolgreiches Lehrbuch „Biomolecular Crystallography: Prinicples, Practice, and Application to Structural Biology“. Neueste Arbeiten konzentrieren sich auf wissenschaftliche Epistemologie sowie Validierung und Qualitätsverbesserung von Protein-Ligandenstrukturen, mit besonderer Betonung auf notwendiges Training und bessere Vorbereitung angehender Strukturbiolog:innen. Rupp hat über 130 wissenschaftliche Arbeiten, Reviews und Buchbeiträge verfasst und ist gewähltes Mitglied des US National Academies of Sciences Committee for Crystallography.

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21.03.2013

Europäische Kompetenzzentren als wichtige Partner für Innsbrucks Strukturbiolog:innen

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universität Innsbruck hoffen, dass ihnen durch den Beitritt Österreichs zur europäischen Strukturbiologen-Initiative „Instruct“ neue Forschungsmöglichkeiten eröffnet werden. Im Workshop „Biostruct@Innsbruck 2013“ haben sich Strukturbiolog:innen beider Universitäten ausgetauscht und die gemeinsame Zusammenarbeit gestärkt.

Die Strukturbiologie ist eine Teildisziplin der molekularen Biowissenschaften. Sie befasst sich mit der dreidimensionalen Architektur von biologischen Makromolekülen und deren Funktionsweise. Indem man z.B. die Struktur von defekten Proteinen kennt, können Medikamente entwickelt werden, die direkt an den Strukturen angreifen und deshalb effektiver sein können.

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25.03.2013

Medizinstudium: Insgesamt 10.643 Bewerber:innen für das kommende Studienjahr

Am 12. März endete die Frist für die Überweisung der Kostenbeiträge und somit die letzte Voraussetzung für eine Teilnahme an den Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Österreich. Insgesamt haben sich an der Med Uni Graz, der Med Uni Innsbruck und der Med Uni Wien 10.643 Studienwerber:innen zu den gleichzeitig stattfindenden Aufnahmeverfahren am 5. Juli 2013 angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine leichte Zunahme an Bewerber:innen (2012: 10.199).

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26.03.2013

Weißt Du, wo die Ärzt:innen sind? – Vielschichtige Antworten auf eine dezidierte Frage

Der Saal im Hypo Tirol Center in Innsbruck war Mitte März bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter dem Titel „Weißt Du, wo die Ärzt:innen sind? Einst begehrt, heute oft unbesetzt: Ärzt:innenstellen an Kliniken“ hatte ALUMN-I-MED Präsident em.Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter zur Diskussion geladen. Eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde erörterte am Podium Hintergründe und Lösungsansätze.

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26.03.2013

Biooptik: Core Facility mit Mehrwert

Die koordinierte Nutzung von Geräten und Bildbearbeitungsprogrammen für die Lichtmikroskopie wird an der Medizinischen Universität Innsbruck über die Core Facility Biooptik angeboten. Die von Priv.-Doz. Dr. Martin Offterdinger geleitete und an der Sektion für Neurobiochemie im Biozentrum untergebrachte Forschungseinrichtung gewährleistet eine optimale Ausnutzung der hochwertigen und teuren Mikroskope.

Derzeit stehen den Forscherinnen und Forschern sieben Mikroskope für lichtmikroskopische Untersuchungen und ein spezieller Computer  für Auswertungen zur Verfügung, ein weiteres Gerät wird in Kürze angeboten.  Mit modernen Lichtmikroskopen lassen sich Proteine und kleinste Zellbestandteile sowie bestimmte Vorgänge in lebenden Zellen visualisieren und für die biomedizinische Forschung nutzbar machen. Ein besonders hochwertiges Gerät steht den Benutzer:innen seit August des Vorjahres zur Verfügung: Das iMIC Mikroskop ermöglicht die Kombination verschiedener licht- und fluoreszenzmikroskopischer Techniken, wie TIRF (für die Untersuchung von Strukturen, die sich sehr nahe an einer Oberflächen befinden), FRAP (zur Messung der Diffusionsgeschwindigkeiten in Zellen) und Spinning Disk (eine Methode mit besonders guter Lichtausbeute).

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27.03.2013

Eduroam: Einfach kabellos online

Studierende, Mitarbeiter:innen und Gäste der Medizinischen Universität Innsbruck kommen am Klinikareal sowie in den Hörsälen und Sitzungsräumen der Universitätsklinik Innsbruck ab sofort leichter, schneller und ohne administrativen Aufwand ins Internet. Möglich macht dies die Initiative Eduroam (Education Roaming), die inzwischen in großen Teilen Europas an den Universitäten und ab sofort auch an der Universitätsklinik Innsbruck verfügbar ist.

Der große Vorteil von Eduroam ist, dass Studierende, Mitarbeiter:innen und Gäste unter Verwendung ihres gewohnten Benutzernamens und Passwortes ins Internet einsteigen können. Genutzt wird dabei die WLAN-Verbindung des jeweiligen Standortes. Eine Kennung oder ein Gastzugang der Organisation vor Ort ist nicht nötig. Dennoch ist für höchste Sicherheit vor ungewollten Fremdzugriffen gesorgt, denn die Funkverbindung zwischen Endgerät und Zugangspunkt ist verschlüsselt.

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28.03.2013

Krebsbehandlung ohne Messer: Patient:innen profitieren von Forschung

Statistisch erkrankt jeder dritte Mensch in Österreich im Laufe seines Lebens einmal an Krebs. Viele Tumorerkrankungen werden erfolgreich mit einer Strahlentherapie behandelt. Trotzdem haben immer noch viele Menschen Angst vor der Strahlung. Warum diese Angst unbegründet ist, erklärte Univ.-Prof. DI. Dr. Peter Lukas vom Vorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Innsbruck bei einem Vortrag aus der Reihe „Medizin für Land und Leute“in Osttirol (Feld).

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29.03.2013

Brain Prize 2013: Optogenetik soll auch in Innsbruck angewendet werden

Der ehemalige Innsbrucker Medizinstudent Gero Miesenböck und fünf weitere Wissenschaftler erhalten den mit einer Million Dollar dotierten Brain Prize 2013. Zu den Preisträgern gehört auch Karl Deisseroth, Keynotesprecher der 15th Neuroscience Winter Conference (9.-13.4.2013) in Sölden. Die Forscher werden als Pioniere der Optogenetik ausgezeichnet. Die Methode will zukünftig auch SPIN-Doktorand Kai Kummer für die Suchtforschungsarbeitsgruppe der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie nutzen.

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03.04.2013

Prof.in Margarethe Hochleitner als „Woman Inspiring Europe 2013“ ausgezeichnet

Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) ehrt ao.Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner als eine von zwölf „Woman Inspiring Europe“ 2013. Im Rahmen der Initiative werden jedes Jahr zwölf Frauen ausgezeichnet, die sich für Gleichstellung und Chancengleichheit einsetzen. Insbesondere die Leistungen der Innsbrucker Internistin auf dem Gebiet der Gender Medizin sowie beim Aufbau des Frauengesundheitszentrums an den Innsbrucker Universitätskliniken werden gewürdigt.

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04.04.2013

Bekenntnis zum Austausch und zur Zusammenarbeit

Vertreter von drei Universitäten in Ägypten besuchten Ende März die Medizinische Universität Innsbruck. Die sieben hochrangigen Universitätsangehörigen der Cairo University, Alexandria University und der Ain Shams University nutzten die Gelegenheit sich mit Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer und Dr.in Karen Pierer auszutauschen. Ziel des kurzen Besuches in Innsbruck waren Gespräche über mögliche Kooperationen.

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04.04.2013

Die Immunologie der Fibrosen

Auf Einladung des renommierten „Annual Review of Immunology“ hat em.o.Univ.-Prof. Dr. Georg Wick gemeinsam mit sieben Coautor:innen eine Übersichtsarbeit über die Immunologie von Fibrosen verfasst. Der Beitrag erscheint in der aktuellen Aprilausgabe der Zeitschrift, die einen Impactfaktor von 52.7 hat. Der 2007 emeritierte Vorstand der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunologie ist ein anerkannter Experte für die Immunologie des Bindegewebes.

Laut aktueller Gesundheitstastiken sind rund 45 Prozent aller natürlichen Todesfälle in der westlichen Welt die Folge von chronischen fibrotischen Erkrankungen. Fibrosen, also eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe, sind die Folge verschiedener Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Gewebezerstörungen (z. B. Verbrennungen) oder Infektionen (z.B. Parasiten) und Autoimmunerkrankungen. Darüber hinaus entstehen Fibrosen als Reaktion auf Fremdmaterialien wie Brustimplantaten, als so genannte „spontane Fibrosen“ (z.B. Dupuytren’sche Kontrakturen) sowie in Zusammenhang mit Tumorerkrankungen, wie beispielsweise Fibrosankome. Bisher ist es allerdings noch nicht gelungen, das Grundlagenwissen über die molekularen und zellulären Mechanismen, die bei der Entwicklung von Fibrosen eine Rolle spielen, in klinische Diagnosen, Vorsorgemaßnahmen und Therapieansätze umzusetzen. Weiterhin fehlen einfache diagnostische Tests und wirksame Therapien, weshalb Fibrosen ein wichtiges medizinisches Problem darstellen. Einen profunden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Immunologie von Fibrosen gibt die im April im „Annual Review of Immunology“ publizierte Übersichtsarbeit von Georg Wick und seinen Mitarbeiter:innen. In dem Beitrag werden zwei Axiome postuliert, und zwar (a) dass trotz der verschiedenen Ursachen, Fibrosen immer als Folge einer Entzündung entstehen, und (b) das Endstadium bei Fibrosen stets stereotyp abläuft, auch wenn die Grunderkrankungen unterschiedlich sind.

Anerkennung für die wissenschaftliche Expertise in Fragen der Immunologie des Bindegewebes
Die Einladung des Editorial Boards der renommierten Zeitschrift, diesen Überblicksaufsatz zu verfassen ist auch eine Anerkennung für die wissenschaftliche Expertise von Georg Wick in Fragen der Immunologie des Bindegewebes. Ihm ist es z.B. ursprünglich gemeinsam mit der Arbeitsgruppe von Rupert Timpl (Max-Plank-Institut für Biochemie, Martinsried, München) erstmals gelungen, Antikörper gegen kollagene und nicht-kollagene Komponenten des Bindegewebes zu produzieren und diese für wissenschaftliche und medizinisch-diagnostische Zwecke anzuwenden. Aus dieser Kooperation stammen auch die Entdeckung verschiedenster kollagener und nicht-kollagener Bindegewebsmoleküle, wie Kollagen Typ VI, der Basalmembrankomponente Nidogen und dem Goodpasture-Syndrom Antigen NC-1.
Über ebenfalls excellente Expertise auf dem Gebiet der Immunologie von Fibrosen verfügen die sieben Co-Autor:innen: Cecilia Grundtmann, Christina Mayerl, Thomas-Florian Wimpissinger, Johann Feichtinger, Bettina Zelger, Roswitha Sgonc und Dolores Wolfram. „Sie alle können auf entsprechende Publikationen verweisen und verfügen als Kooperationspartner des Labors für Autoimmunität am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck über das notwendige experimentelle und klinische Know-How auf diesem Fachgebiet“, erklärt Prof. Wick. „Die Kombination unserer unterschiedlichen Expertisen auf dem Gebiet der Immunologie der Fibrose stellte wohl die Basis für diese ehrenvolle Einladung dar.“ So enthält der Abschnitt über das Gebiet der Artherosklerose wissenschaftliche Beiträge von Cecilia Grundtman, jener über die Dupuytren’sche Kontraktur der Hand und die Induratio Penis Plastica (Peyronie-Erkrankung) basiert auf der Kooperation zwischen Christina Mayerl und Thomas-Florian Wimpissinger bzw. Johann Feichtinger vom Krankenhaus Rudolfstiftung in Wien. Bettina Zelger vom Institut für Pathologische Anatomie an der Medizinischen Universität brachte ihre onkologische Expertise ein. Roswitha Sgonc von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunology untersucht in einem vom FWF unterstützten Projekt die molekularen und zellulären pathogenen Aspekte der Sklerodermie. Dolores Wolfram von der Klinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie hat in den letzten Jahren wesentliche immunologische Erkenntnisse der Entstehung von Bindegewebskapseln um Silikonbrustimplantate publiziert.

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08.04.2013

FWF-Förderung für Marlies Meisel und Martin Puhr

Die Projekte zweier junger Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck werden nun vom FWF unterstützt. Marlies Meisel PhD, vor kurzem noch an der Sektion für Zellgenetik tätig, erhält ein Erwin-Schrödinger-Stipendium und forscht nun an der Universität Chicago und Mag. Martin Puhr PhD setzt seine Forschungen zum Prostatakarzinom an der Univ.-Klinik für Urologie fort.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 42. Kuratoriumssitzung Anfang März ein Einzelprojekt und ein Erwin-Schrödinger-Stipendium an der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt. Das Schrödinger-Stipendium unterstützt hochqualifizierte junge Wissenschafter:innen im Erwerb von Auslandserfahrung in der Postdoc-Phase und zielt auf die Erleichterung des Zugangs zu neuen Wissenschaftsgebieten, Methoden, Verfahren und Techniken, um – nach der Rückkehr – zur weiteren Entwicklung der Wissenschaften in Österreich beizutragen. Mit der Förderung von Einzelprojekten werden Vorhaben von hoher wissenschaftlicher Qualität auf internationalem Niveau ermöglicht.

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09.04.2013

Liechtenstein-Preis vergeben

Heute wurde in Innsbruck der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten feierlich überreicht: Jeweils 4.000 Euro gehen an assoz. Prof. PD Dr. Michael Kirchler und Mag. Dr. Albert Kaufmann von der Universität Innsbruck sowie an ao. Univ.-Prof.in Dr.in Elfriede Ruttmann-Ulmer von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der seit 1983 jährlich verliehene Preis des Fürstentums Liechtenstein zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. „Die Preisverleihung ist Ausdruck der Anerkennung der an den Innsbrucker Universitäten erbrachten wissenschaftlichen Arbeiten“, sagte der Liechtensteinische Schulamtsleiter Arnold Kind bei der feierlichen Verleihung in Innsbruck und hob hervor, dass man angesichts der Größe des Fürstenstums im Bereich Bildung und Forschung auf gute Kooperation und Wohlwollen angewiesen sei. Arnold Kind gratulierte der Preisträgerin und den beiden Preisträgern im Namen der Liechtensteinischen Regierung zu ihren hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen. „Wir danken dem Fürstentum Liechtenstein für die Unterstützung unserer jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, hält Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck, fest. „Dieser Preis hilft uns dabei, entsprechende Anerkennung und Wertschätzung für deren herausragende Leistungen zu signalisieren.“ Günther Sperk, Vizerektor für Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck, betonte: „Diese Auszeichnung hat natürlich ihren finanziellen Wert, der ideelle Wert ist für die Preisträger aber ungleich höher.“

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11.04.2013

Aufklärung einer Kinase-Funktion mit Innsbrucker Know-How

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kofler, Leiter der Sektion für Molekulare Pathophysiologie am Innsbrucker Biozentrum und sein Mitarbeiter, DI Dr. Johannes Rainer, konnten aufgrund ihrer Expertise in der bioinformatischen Analyse von Prozessen im Zellkern einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung einer Enzymfunktion beisteuern. Über die Erkenntnisse des internationalen Forscherteams berichtet die März-Ausgabe von Nature.

CLP1 steht für Cleavage and Polyadenylation Factor 1. Die Funktion dieses Enzyms mit irreführender Bezeichnung – die auf der nun widerlegten Annahme beruhte, dass das Enzym eine Funktion in der mRNA Prozessierung (messenger-RNA, auch Boten-RNA genannt) inne hätte – wurde nun durch ein internationales Forschungsteam mit Innsbrucker Beteiligung aufgeklärt. Die im renommierten Nature veröffentlichte Forschungsarbeit japanischer, US-amerikanischer, deutscher und österreichischer Wissenschafter:innen liefert damit möglicherweise auch neue Einblicke in die Pathogenese von neurodegenerativen Erkrankungen wie ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), einer seltenen und unheilbaren degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems, die sich klinisch durch Gang-, Sprech- und Schluckstörungen aufgrund spastischer und atrophischer Lähmungen der Muskulatur präsentiert.

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11.04.2013

Rheuma bei Kindern – Eine unerwartete Diagnose

Etwa 500 Kinder aus Tirol und Südtirol sind in der Innsbrucker Kinderklinik wegen rheumatischer Erkrankungen in Behandlung, bei ca. 300 davon ist das Rheuma chronisch. Mit der Diagnose können viele Eltern nur schwer umgehen, da Rheuma bei Kindern nicht erwartet wird. „Viel Aufklärungsarbeit und Verständnis seitens der Ärzt:innen ist gefordert“, weiß der Oberarzt Priv.-Doz. Mag. Dr. Jürgen Brunner zu berichten.

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12.04.2013

Schlaganfall: Risiko kann um 80 Prozent gesenkt werden

Ein Schlaganfall tritt plötzlich im Gehirn, also der Schaltzentrale des Körpers auf. Jährlich erleiden 25.000 Österreicher:innen einen Schlaganfall, in Tirol ereignen sich rund 2.000 pro Jahr. Heutzutage ist die Prognose für viele Patient:innen deutlich besser, wenn im Notfall rasch und richtig gehandelt wird, erklärte Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit, leitender Oberarzt der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ in Tulfes.

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15.04.2013

Betont interdisziplinär: 1. Innsbrucker Kollagenoseforum

Am 9. März fand auf Initiative von Prof. Christian Kähler vom Schwerpunkt Pneumologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI im Congresspark Igls das erste Innsbrucker Kollagenoseforum statt. Das heterogene Krankheitsbild dieser Gruppe von seltenen, autoimmunen Bindegewebserkrankungen verlangt nach einer betont interdisziplinären Herangehensweise. Diesem Anspruch wurde auch der Austausch von klinischem und wissenschaftlichem Know-How im Rahmen der Tagung gerecht.

Kollagenosen gehören zu den seltenen Erkrankungen, die sich klinisch sehr unterschiedlich präsentieren, indem verschiedenste Gewebe und Organe betroffen sein können. Eine Gemeinsamkeit besteht im Zusammenhang mit genetischen Faktoren in der Entstehung der Erkrankung bzw. mit organunspezifischen Autoantikörpern gegen Zellkernmaterial in der Diagnosefindung. Die symptomatische Ähnlichkeit vieler Kollagenosen sowie mögliche überlappende Formen erschweren die frühzeitige Diagnose, die gerade bei Kollagenosen einen besonderen Therapievorteil bringt. Zu den Kollagenosen zählen der Systemische Lupus Erythematodes (SLE; charakteristisch für diese Form ist das so genannte Schmetterlingserythem, weiters können Entzündungen der Gelenke, des Herzens, der Lungen, der Nieren und des Gehirn entstehen), die Polymyositis und Dermatomyositis (Muskelentzündung mit [Derma] und ohne [Poly] Hautbeteiligung), das Sjögren-Syndrom (der autoimmune Angriff auf Speichel- und Tränendrüsen manifestiert sich u.a. in Mund- und Augentrockenheit), die Sklerodermie (Bindegewebsverhärtung der Haut allein oder der Haut und inneren Organe, besonders Verdauungstrakt, Lungen, Herz und Nieren. Die Lungenbeteiligung ist heute die häufigste Todesursache dieser Kollagenose),  das CREST-Syndrom (diese begrenzte Form der Sklerodermie bedingt eine krankhafte Verdickung der Haut und Veränderung der inneren Organe; im späteren Verlauf kommt es häufig zu einer pulmonalen Hypertonie, die in einer Rechtsherzbelastung resultieren kann) und das Sharp-Syndrom (eine mild verlaufende Kollagenose mit einer Mischung aus Lupus erythematodes, systemischer Sklerodermie, Polymyositis und rheumatoider Arthritis ).

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15.04.2013

Tiroler Chirurg entwickelt biologische Kunstniere

Nach der Konstruktion von biologischen Kunstherzen und Kunstlungen ist es dem aus Tirol stammenden Chirurgen Harald Ott vom Massachusetts General Hospital der Harvard Medical School nun gelungen, eine biologische Kunstniere zu entwickeln. Diese zeigt normale Nierenfunktion – wenn auch noch in einem deutlich reduziertem Ausmaß. Die Forschungserkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht.

Ott hat in den vergangenen Jahren schon mehrfach mit seinem Verfahren zur Herstellung biologischer Kunstorgane Aufmerksamkeit erregt. 2008 hat der Wissenschafter Rattenherzen in einem Bioreaktor nachgebaut und diese wieder zum Schlagen gebracht. Eine Transplantation in lebende Tiere war allerdings aufgrund der noch geringen Pumpleistung des Retortenherzens nicht möglich. Zwei Jahre später hat Ott mit dem gleichen Verfahren eine biologische Kunstlunge hergestellt und in Ratten transplantiert, wo sie in Folge bis zu zwei Wochen funktioniert hat.
In dem Verfahren verwendeten die Forscher:innen Organe toter Tiere oder Menschen, die sie mit einem speziellen Dezellularisierungs-Verfahren von allen Herz-, Lungen- oder – im aktuellen Fall Nierenzellen befreien. Übrig bleibt nur noch ein Gerüst aus sogenannter extrazellulärer Matrix (ECM). Diese ist, wie Ott festgestellt hat, in hohem Maße biokompatibel – das heißt, es gibt keinerlei Abstoßungsreaktionen, wenn es transplantiert wird. Die ECM wird dann in einem Bio-Reaktor mit frischen Zellen des betreffenden Organs wieder besiedelt.
In der aktuellen Arbeit ist es Ott gelungen, die Nieren toter Ratten, Schweine und Menschen vollständig von Zellen zu befreien und eine verwendbare Organ-Matrix herzustellen. Erfolgreich wiederbesiedelt haben sie bisher Ratten-Nieren, mit Schweine-Nieren wird derzeit begonnen, erklärte Ott im Gespräch mit der APA.
Für die Wiederbesiedlung der Nieren-Matrix einer Ratte wurden verschiedenen Zellen verwendet: „Weil wir mit dem Verhalten menschlicher Endothel-Zellen von unseren früheren Studien mit Herz und Lunge vertraut sind, verwenden wir diese für die Wiederbesiedlung der Blutgefäße“, sagte Ott. Für das Nierengewebe selbst nutzen die Forscher:innen bereits vordifferenzierte Nierenzellen von Rattenföten. „Diese Zellen sind nicht mehr im Stammzellstadium und entwickeln sich zu Nierengewebe, sind aber noch unreif genug, damit das regenerative Potenzial erhalten bleibt“, so der Wissenschafter.
Nach zwölf Tagen Wiederbesiedlung und Wachstum im Bioreaktor erreichten die Kunst-Nieren im Labor bis zu 23 Prozent der Funktion einer normalen Niere. Nach Transplantation des künstlichen Organs in eine lebende Ratte lag dieser Wert im Bereich von fünf bis zehn Prozent der normalen Nierenfunktion. „Dieser niedrige Prozentsatz hängt mit den relativ unreifen Zellen zusammen, die wir verwenden“, sagte Ott, der aber hofft, durch bessere Methoden bei der Wiederbesiedlung und Organkultur im Bioreaktor diese Werte zu verbessern. „Es sind aber nicht unbedingt 100 Prozent notwendig, um die Lebensqualität von Patienten mit Niereninsuffizienz zu verbessern. Schon eine Funktion von 15 bis 20 Prozent eines solchen Kunst-Organs könnte Unabhängigkeit von der Dialyse bedeuten.“
Noch ist es aber „ein weiter Weg“ bis dahin, betonte Ott. Dennoch hofft er, „eines Tages direkt von Patienten einmal Stammzellen zu isolieren, um damit ein Organ ‚on demand‘ herzustellen“. Durch die Verwendung von eigenen Zellen des Patienten wäre eine Immunsuppression nicht mehr notwendig, da es keine Abstoßungsreaktion gibt. Ott und sein Team arbeiteten bereits mit humanen Herzen und Lungen, die mit patientenspezifischen Stammzellen wiederbesiedelt werden, sie hoffen nun, auch das Nierenprojekt in ähnlicher Weise vorantreiben zu können.

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16.04.2013

IVB-Topticket für alle Mitarbeiter:innen

Nach der Verlängerung der Topticket-Vereinbarung mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB), bietet die Medizinische Universität Innsbruck ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin ein hochattraktives Angebot im Sinne einer sozial- und umweltfreundlichen Mobilität. Neben einer 40prozentigen Ermäßigung auf den normalen Ticketpreis werden noch weitere Spezialkonditionen geboten.

Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, Vizerektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Vizerektor Mag. Christoph Wimmer sowie die Betriebsratsvorsitzenden des allgemeinen Personals und des wissenschaftlichen Personals, Mathias Schaller und Prof. Martin Tiefenthaler, haben mit der Verlängerung der IVB-Kooperation ein umweltschonendes, günstiges und nachhaltiges Zeichen für die Mobilität der Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck gesetzt.

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17.04.2013

Neue Mentoring-Ausschreibung: Auftakt und Bewerbungsstart im achten Mentoring-Durchgang

Mit dem Kick-off-Meeting startet die neue Ausschreibung zur achten Runde des seit 2006 etablierten und bewährten Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms. Das ambitionierte Programm zur Förderung exzellenter Nachwuchswissenschafterinnen wurde von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner initiiert. Interessierte Wissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck haben noch bis zum 15. Mai 2013 Gelegenheit, sich für eine Teilnahme zu bewerben.

Das ambitionierte Programm zur Förderung exzellenter Nachwuchswissenschafterinnen an der Medizinischen Universität Innsbruck ist mit Wintersemester 2005/2006 als Pilotprojekt zur Profilbildung über eine Anschubfinanzierung des österreichischen Wissenschaftsministeriums gestartet. Innerhalb der Medizinischen Universität Innsbruck ist das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm als Maßnahme zur Umsetzung des § 33 im Frauenförderungsplan und des Instrumentes Mentoring im Entwicklungsplan sowie in den aktuellen Leistungsvereinbarungen 2013-2015 verankert. Mit 2010 konnte das langfristige Ziel erreicht werden, das Mentoring-Programm fix in den Normalbetrieb der MUI zu übernehmen.

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18.04.2013

Erfinder des transparenten Gehirns zu Gast im Ötztal

Bereits zum fünfzehnten Mal folgten rund 150 Neurowissenschaftler:innen der Einladung von Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizin Uni Innsbruck zur „Neuroscience Winter Conference“ Anfang April nach Sölden. Besonderes Highlight war der Gastvortrag von Karl Deisseroth. Der Gewinner des Brain-Prize 2013 hatte nur wenige Tage zuvor mit der Veröffentlichung seiner „Clarity“-Methode im Fachmagazin „Nature“ für weltweites Aufsehen gesorgt.

Einem Team von Forscher:innen um Karl Deisseroth von der Stanford School of Medicine ist es gelungen, mit Hilfe einer neuen Technik das Gehirn transparent zu machen. „Clarity“ heißt die Methode, die es ermöglicht, postmortem Gewebe mit Hilfe spezieller chemischer Prozesse unter Erhalt der anatomischen Struktur quasi durchsichtig zu machen. Die US-amerikanischen Wissenschaftler:innen können das Gehirn einer Maus so vom Fettgewebe befreien, dass eine völlig neue Sicht auf das komplexe neuronale Nervengewebe ermöglicht wird. „Diese dreidimensionale Darstellung des neuronalen Netzwerkes ist eine spektakuläre Anwendung, die völlig neue Einblicke in das Gehirn ermöglicht“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Saria, Leiter der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie der Medizinischen Universität Innsbruck. „Die Methode ist sehr vielversprechend, insbesondere für eine Verbesserung der Nachuntersuchung und Beurteilung von Biopsien. Die Clarity-Technik könnte völlig neue Möglichkeiten für die Differentialdiagnostik liefern, also die Unterscheidung von symptomatisch ähnlichen oder gleichen Krankheitsbildern.“ Nicht nur unter Neurowissenschaftler:innen, sondern auch für die Krebsforschung sind die von Karl Deisseroth und seinen Kolleg:innen am 10. April im renommierten „Nature“-Fachmagazin publizierten Forschungsergebnisse von großem Interesse. Die Keynote Lecture des US-amerikanischen Psychiaters, Neurobiologen und Bioengineurs der Standford Universität nur drei Tage nach der Veröffentlichung der Erkenntnisse im Rahmen der 15. „Neuroscience Winter Conference“ in Sölden war dementsprechend einer der Höhepunkte der diesjährigen Tagung.

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18.04.2013

Die immunologische Relevanz von Nanopartikeln

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 42. Kuratoriumssitzung Anfang März ein weiteres Einzelprojekt an der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt und unterstützt damit ein Vorhaben von A.Univ-Prof. Dr. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie des Biozentrums.

Das Projekt mit dem Titel “Characterization of immunomodulatory effects of nanoparticles in vitro” wurde von A.Univ-Prof. Dr. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie als Folge seiner Beteiligung im Netzwerk-Projekt NewINDIGO (im Rahmen der ERA „European Research Area“-NET Initiative des 7. EU-Rahmenprogramms) vorgeschlagen (myPoint berichtete  https://www.i-med.ac.at/mypoint/archiv/2010120201.xml ). In dieses Konsortium wurde die Arbeitsgruppe von Prof. Fuchs mit der Fragestellung eingeladen, inwieweit potentielle Umwelt- und Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit Nanotechnologien durch geeignete Biomarker und in vitro Modelle erfasst werden können. Inzwischen sind Nanopartikel schon sehr alltäglich geworden, denkt man nur an das UV-beständige Weißpigment Titandioxid in weißen Dispersionsfarben, in Sonnencremes oder Zahnpasten oder an keimtötende Silbernanopartikel.

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18.04.2013

Medizin Uni Innsbruck ist beste heimische Forschungsuniversität

Im aktuellen Hochschulranking der Universität Leiden, der ältesten Universität der Niederlande, findet sich die Medizinische Universität Innsbruck auf Platz 170 und ist damit – vor der Medizinischen Universität Wien – die bestplatzierte heimische Universität. Rektor Univ.-Prof. Lochs sieht die Medizinische Universität Innsbruck in ihrem Weg bestätigt.

„Dieses Ergebnis ist eine internationale Auszeichnung für die hervorragenden Leistungen unserer Forscherinnen und Forscher am Medizin-Standort Innsbruck. Für dieses hohe Engagement möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken“, freut sich der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Herbert Lochs. Die wissenschaftliche Qualität (Anzahl der Zitierungen) wird für das Ranking unabhängig von der Größe der Uni beurteilt. „Damit konnte sich die Medizinische Universität Innsbruck quer durch die Fachgebiete wissenschaftlich besonders gut positionieren und rangiert nun sogar vor renommierten Universitäten aus Deutschland“, betont Rektor Lochs.

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22.04.2013

Herzspezialist aus München wechselt zur Medizinischen Universität Innsbruck

Mit 1. Juli beruft die Medizinische Universität Innsbruck Univ.-Prof. Dr. Wolfgang-Michael Franz zum Professor für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie. Der bekannte Herzspezialist wird die Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin III leiten. Der langjährige, invasiv tätige Oberarzt vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München verfügt über das gesamte Spektrum der modernen interventionellen Kardiologie und ist ein anerkannter Forscher.

Vor kurzem hat Univ.-Prof. Dr. Wolfgang-Michael Franz seinen Vertrag für eine §98 Universitätsprofessur für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie unterschrieben. Mit der Professur ist die Leitung der Universitätsklinik für Innere Medizin III verbunden. Der Münchner Herzspezialist wird seinen Dienst in Innsbruck mit 1. Juli antreten und damit in große Fußstapfen treten: Prof. Franz wird Nachfolger des langjährigen Klinikdirektors o.Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger, der in den Ruhestand gehen wird. Der renommierte und beliebte Kardiologe hat maßgeblich zur Etablierung des kardiovaskulären Schwerpunktes an der Medizinischen Universität Innsbruck und dessen internationaler Reputation beigetragen. Diese Arbeit möchte Prof. Franz fortsetzen und die Univ.-Klinik für Innere Medizin III entsprechend weiterentwickeln und strukturieren. „Der renommierte Herzspezialist Prof. Wolfgang-Michael Franz verbindet klinische Erfahrung mit hoher wissenschaftlicher Reputation.  Als leitender Oberarzt der Kardiologie am Klinikum Grosshadern in München, hat er über viele Jahre klinisch das gesamte Spektrum der Kardiologie, insbesondere die interventionelle Kardiologie und Behandlung der Herzinsuffizienz, abgedeckt. Ich freue mich sehr, dass die Kardiologie in Innsbruck mit ihm weiterhin in hervorragenden Händen ist“, erklärt Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs.

Hervorragendes Profil als Arzt und Wissenschafter
Bisher fungierte der gebürtige Münchner als leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik I in München. Er führte die Intensivstation mit Schwerpunkt Kardiologie, Pulmologie, Nephrologie und baute eine Intermediate Care Station mit Chest Pain Unit (Spezialstation für Patient:innen mit akutem Brustschmerz) auf. Über eine ebenfalls gute Expertise verfügt der Kardiologe der auf Toppublikationen im „Lancet“ oder „Journal of the American College of Cardiology“  verweisen kann, in der Forschung. Seit 2001 leitet Prof. Franz die Arbeitsgruppe „Molekulare Kardiologie, Gen- und Stammzelltherapie“. „Wir beschäftigen uns mit den Gebieten der kardiovaskulären Entwicklung, Molekularen Bildgebung, Regeneration und Alterung. Unser Ziel ist es, unter anderem translationale Ansätze für biologische Schrittmacher und zur Therapie der ischämischen Kardiomyopathie zu etablieren,“ erklärt Prof. Franz. Seiner Arbeitsgruppe ist es erstmalig gelungen, grundlegende Prozesse der Herzentwicklung auf molekularer Ebene zu entschlüsseln. Die Ergebnisse wurden 2008 von „Nature Cell Biology“ veröffentlicht. Seine Expertise in der Experimentellen Kardiologie will Prof. Franz auch in Innsbruck einbringen und in Zusammenarbeit mit dem Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck entsprechende präklinische Modelle entwickeln. „Ziel sollte es sein, die Regeneration des Herzmuskelgewebes beispielsweise nach einem Infarkt oder bei Herzinsuffizienz zu verbessern“, meint Prof. Franz, der auf Auslandsaufenthalte in Brasilien (Porto Allegre, Rio de Janeiro), Südafrika (Johannesburg), San Diego (University of California) und Frankreich (Villejuif) verweisen kann. Der 53-jährige Vater von vier Kindern freut sich auf seine neuen Aufgaben an der Medizinischen Universität Innsbruck. Mit der Stadt ist er bereits bestens vertraut, da seine Ehefrau gebürtige Innsbruckerin ist.

Weiterführende Links:
Univ.-Klinik für Innere Medizin III

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23.04.2013

5th Neuroscience Day erstmals im CCB

Am 5. April fand zum fünften Mal der Innsbrucker Neuroscience Day statt. Die Veranstaltung bietet ein ideales Forum für Studierende und Post-Docs, um erste Erfahrungen in der Präsentation von Daten vor einem größeren Publikum zu sammeln und ist zugleich auch Treffpunkt für alle neurowissenschaftlichen Arbeitsgruppen In Innsbruck. Heuer fand das Treffen erstmals im CCB statt.

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Stimulation engerer Zusammenarbeit neurowissenschaftlicher Arbeitsgruppen beider Innsbrucker Universitäten sind die Hauptziele des Neuroscience Days. Die Bedeutung guter Kommunikation und Zusammenarbeit zeigt sich nicht zuletzt in der erfolgreichen Einwerbung FWF-geförderter universitätsübergreifender Forschungs- (SFB-F44) und Ausbildungsschwerpunkte (Doktoratskollegs MCBO und SPIN), in denen klinische und theoretische Forschungsgruppen miteinander kooperieren und so eine intensive Auseinandersetzung mit integrativen Problemstellungen des Nervensystems leisten können.

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25.04.2013

29. April: Weltweiter Tag der Immunologie

Auf Initiative der “European Federation of Immunological Societies” (EFIS) findet am 29. April zum neunten Mal der „Tag der Immunologie“ statt. Weltweit leiden mehr als 500 Millionen Menschen an Störungen und Erkrankungen des Immunsystems. Am Tag der Immunologie soll das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung des Immunsystems als Basis für Gesundheit und Wohlbefinden gestärkt werden.

Obwohl das öffentliche Interesse an einem „starken“ Immunsystem sehr groß ist, sind noch immer viele grundlegende Details über die tatsächliche Funktionsweise und die Relevanz unseres Abwehrsystems für die Entstehung diverser Krankheiten kaum bekannt. Mit dem „Tag der Immunologie“ wird auf die Errungenschaften der immunologischen Forschung und auf die noch ungelösten Herausforderungen für diese Wissenschaftsdisziplin aufmerksam gemacht.

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26.04.2013

Krankheitserreger könnte zu Lebensretter werden

Auch sehr stark fortgeschrittene Krebserkrankungen mit Metastasen könnten zukünftig mit onkolytischen Viren geheilt werden. Mit dem VSV-GP hat die Leiterin der Innsbrucker Sektion für Virologie, Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer ein sehr effektives Virus entwickelt, das Krebszellen zerstören kann. Im Rahmen des Houskapreises 2013 wurde die Sektion für Virologie jetzt für dieses wissenschaftliche Engagement ausgezeichnet.

Im Spätstadium von Krebserkrankungen mit Fernmetastasen kommen herkömmliche Behandlungsmethoden häufig an ihre Grenzen: Ein Hoffnungsträger der weltweiten Forschung sind allerdings so genannte onkolytische Viren. Sie könnten eine vielversprechende Alternative zu den bisherigen Tumortherapien darstellen. Bei onkolytischen Viren handelt es sich um Viren, häufig ursprüngliche Krankheitserreger wie beispielsweise Masern oder Pockenviren, die im Labor so verändert wurden, dass Sie ihre ursprüngliche Wirkung verlieren und Krebszellen zerstören. Gesunde Zellen werden dabei nicht angegriffen. Mit dem VSV-GP hat Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer ein onkolytisches Virus entwickelt, das effektiver wirkt als andere. „VSV-GP kann prinzipiell bei jedem soliden Tumor eingesetzt werden, also festen Krebserkrankungen, die in bestimmten Organen ihren Ursprung haben, nicht aber beispielsweise bei Leukämie“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in von Laer. „Im Tiermodell gelang der Wirksamkeitsnachweis bisher für bösartige Hirntumoren, für das Ovarialkarzinom und für das Melanom.“ Eine Besonderheit des von ihr entwickelten VSV-GP ist, dass durch die Verabreichung des Virus keine Antikörper gebildet werden. Normalerweise entwickelt unser Organismus bei Kontakt mit einem Virus Antikörper. VSV-GP musste daher entsprechend verändert werden, damit es nicht zu dieser Immunreaktion kommt. „Das ist natürlich für den Einsatz als Krebstherapeutikum sehr wichtig. Denn würden sich Antikörper bilden, würde das Immunsystem das Virus bei einer erneuten Behandlung abtöten, bevor es sein eigentliches Ziel, die Krebszellen, erreicht hat.“

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30.04.2013

Prof. Saria: Erster österreichischer Präsident der ISN

Seit Ende April steht erstmals ein Österreicher an der Spitze der Internationalen Gesellschaft für Neurochemie (ISN). Der Leiter der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie an der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. DI Dr. Alois Saria, wurde zum Präsidenten der renommierten Vereinigung gewählt. Die ISN ist die einzige internationale Gesellschaft für den wachsenden Bereich der Neurochemie und zählt weltweit rund 1.500 Forscher:innen und Ärzt:innen zu ihren Mitgliedern.

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02.05.2013

5. Mai: Internationaler Tag des herzkranken Kindes

Jedes hundertste Kind kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Mehr als die Hälfte davon brauchen irgendwann eine oder mehrere Operationen am Herzen. Die Kinderherzchirurgie ist einer der Schwerpunkte der Innsbrucker Universitätsklinik für Herzchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. M. Grimm). Der führende Oberarzt für Kinderherzchirurgie, OA. Dr. David Vondrys, behandelt Patient:innen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Jährlich kommen in Österreich rund 700 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Die operative Versorgung von angeborenen Herzfehlern gehört zu den anspruchsvollsten chirurgischen Eingriffen. Seit rund 50 Jahren können Kinder am Herzen operiert werden. Seitdem hat sich die Kinderherzchirurgie ständig weiterentwickelt. Durch den Fortschritt in der Medizin ist es heutzutage möglich, mit einer frühzeitigen Operation im Säuglingsalter bei vielen Missbildungen die Prognosen deutlich zu verbessern und eine normale Entwicklung des Kindes zu erreichen. „Einige Missbildungen werden schon bei Frühgeborenen mit weit unter tausend Gramm Geburtsgewicht sicher und erfolgreich operiert“, erklärt der führende Oberarzt der Universitätsklinik für Herzchirurgie Dr. David Vondrys. Bei angeborenen Herzfehlern ist allerdings nicht nur eine entsprechende Behandlung, sondern insbesondere die Diagnose von hoher Bedeutung: „Unter dem Begriff angeborene Herzfehler werden 2.000 verschiedene Diagnosen verstanden“, erklärt OA Dr. Vondrys. Die Kinderherzchirurgie (Chirurgie kongenitaler Herzerkrankungen) ist einer der Schwerpunkte der Innsbrucker Univ.-Klinik für Herzchirurgie. „Der Fokus unserer ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Behandlung von Patient:innen mit angeborenem Herzfehler, die eine Operation, eine Herzkatheteruntersuchungen mit eventueller Intervention oder andere Therapie benötigen. Weiter behandeln wir komplexe, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, höhergradiger Herzinsuffizienz sowie Herzentzündungen.“

Neue Transplantate könnte Anzahl von Folgeoperationen verringern
Eine Herausforderung in der Kinderherzchirurgie ergibt sich vor allem dann, wenn Transplantationen notwendig sind: Wenn Venen oder Arterien des Herzens bei Säuglingen gar nicht oder nicht vollständig entwickelt sind, ist es häufig notwendig, ein künstliches Transplantat einzusetzen. „Da Kinder ja wachsen, müssen in regelmäßigen Abständen auch diese Implantate erneuert werden“, erklärt Dr. Vondrys. „Die mit den notwendigen Folgeeingriffen verbunden Krankenhausaufenthalte bedeuten eine massive Einschränkung der Lebensqualität.“ Da jeder weitere Eingriff auch Risiken in sich birgt, ist die internationale Forschung darum bemüht, neue mitwachsende Teiltransplantate zu entwickeln. Vondrys, der im Rahmen seines beruflichen Werdegangs bereits in Prag, Linz, London und Leipzig tätig war, ist sehr vertraut mit innovativen Behandlungsmethoden. Auch in Innsbruck kommen daher Therapien nach dem neuesten Stand der internationalen Wissenschaft zum Einsatz. „Beispielsweise verwenden wir seit kurzem ein neues zertifiziertes Teilimplantat.“ Dabei ist die Struktur des Transplantats so beschaffen, dass die eigenen Stammzellen des Kindes dieses besiedeln. Dadurch soll erreicht werden, dass das Transplantat mitwächst.“ Um diese neue Behandlungsmöglichkeit weiterzuentwickeln, beteiligt sich Vondrys auch an der internationalen Forschung in diesem Bereich. „Wir werden in Kürze zu der Behandlungsmethode unsere Ergebnisse publizieren“, erklärt Vondrys. Ziel ist es, den Patient:innen in Innsbruck die beste Therapie nach internationalen Behandlungsstandards und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft anbieten zu können. Für Patient:innen mit angeborenen Herzfehlern und deren Familien, findet einmal wöchentlich eine chirurgische Sprechstunde am Montag, um 16:00 Uhr mit OA Dr. Vondrys statt. Um Anmeldungen wird gebeten: Tel: +43 512 504 80798.

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02.05.2013

Gendefekt für seltene angeborene Hauterkrankung identifiziert

Für die Entstehung einer angeborenen Ichthyose ist die durch eine Mutation im Gen CERS3 verursachte Deaktivierung des Enzyms Ceramid-Synthase 3 (CerS3) verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team der Innsbrucker Sektion für Humangenetik. Die Aufklärung der Ursache für diese schwere Form der Verhornungsstörung der Haut ermöglicht nun eine gezielte Diagnose und gibt Hoffnung für die Entwicklung kausaler Therapien.

Trockene, raue Haut mit einer großflächigen Schuppung und gelegentlicher Juckreiz sind meist Zeichen für eine Form der Ichthyose. Die Symptome resultieren aus einer gestörten Barrierefunktion der obersten Hautschicht, der Hornhaut, deren Zellen gemeinsam mit dazwischen eingelagerten Fetten eine wasserabweisende Schicht zum Schutz vor Austrocknung und dem Eindringen von Keimen bilden. Im Rahmen der Ichthyose ist die natürliche Balance zwischen Abstoßung und Neubildung kleinster Hautschuppen gestört. Die Haut Betroffener entwickelt große Hautschuppen und eine verdickte Hornhaut. Ist ein Kind bereits von Geburt an von dieser Hautfunktionsstörung betroffen, sprechen Mediziner:innen von einer kongenitalen (angeborenen) Ichthyose, die aufgrund stark erhöhter Infektionsgefahr lebensbedrohlich sein kann und sofort durch wärmeregulierende Maßnahmen (Brutkasten) behandelt werden muss. Mit einer Häufigkeit von etwa 1:200.000 in Mitteleuropa zählt die kongenitale Ichthyose zu den seltenen Krankheiten.

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03.05.2013

Hilfe für Studierende, die Probleme haben

Aus Lernstress und Prüfungsangst kann schnell eine psychische Krise werden. Um Studierenden, die am Anfang ihres Studiums oder in Zusammenhang mit Prüfungen Probleme haben, helfen zu können, startet die Medizinische Universität Innsbruck ein neues Programm. In Zusammenarbeit mit der ÖH Medizin und der Psychologischen Studierendenberatung sind im Wintersemester Mentor:innen ausgebildet worden, die Studierende im Bedarfsfall unterstützen und beraten können.

Besonders zu Beginn eines Medizinstudiums haben Studierende häufig Schwierigkeiten. Probleme entstehen beispielsweise durch den Wechsel von der Schule auf die Universität oder durch den neuen Alltag in einer fremden Stadt. Studierende haben darüber hinaus mit Lernschwierigkeiten und unterschiedlich stark ausgeprägter Prüfungsangst zu kämpfen. In manchen Fällen kann es dazu kommen, dass Studierende es vermeiden Prüfungen abzulegen und infolge von Problemen schließlich ihr Studium ganz beenden. Studierende, die im Zusammenhang mit dem Beginn ihres Studiums sowie Prüfungen Probleme haben, können an der Medizinischen Universität Innsbruck nun ein neues, innovatives Angebot in Anspruch nehmen: Erstmals seit vergangenem Wintersemester absolvieren sechs Studierende, die den ersten Studienabschnitt bereits abgeschlossen haben, ein spezielles Mentor:innentraining. Mag.a Brigitte Gerhold von der Psychologischen Studierendenberatung Innsbruck leitete die Lehrveranstaltung. Die Studierenden sollen lernen, wie sie professionell anderen Studierenden im Bedarfsfall zur Seite stehen können. Ziel ist es, eine niederschwellige Anlaufstelle für Studierende mit Problemen in Prüfungssituationen einzurichten. „Speziell geschulte Studierende sind hier eine zukunftsweisende Lösung, denn Studierende sind Expert:innen in eigener Sache. Als geschulte Mentorinnen und Mentoren können sie viel abfedern und anderen Studierenden, die beispielsweise Schwierigkeiten haben, zu einer Prüfung anzutreten, kompetent helfen“, erklärt die Psychologin.

Lernen mit der Prüfungsangst zurecht zu kommen

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06.05.2013

Konsequente Kunst im CCB

Eine von der Imster Künstlerin Helene Keller gestaltete Installation aus 24 beleuchteten Stäben, die Zahl, Muster und Form der menschlichen Chromosomen darstellen, schmückt seit ein paar Wochen die getäfelte Westwand der CCB-Mensa. Vor wenigen Tagen wurde das Objekt „Con`Sequences“ im Rahmen einer kleinen Feier offiziell eingeweiht.

Auf Initiative von Prof.in Werner-Felmayer, Biochemikerin am Biozentrum und Leiterin des Netzwerks Ethucation, Bioethik in Aus- und Fortbildung an der Medizinischen Universität Innsbruck, präsentiert sich das CCB – nach dem Werk der Künstlerin Gabriela Nepo-Stieldorf im Foyer – nun neuerlich als Kunstforum.

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06.05.2013

Interessantes über Herzinfarkt, Herzbeschwerden, Herzstillstand

Jeder zweite Todesfall in Österreich ist auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen: Rund 15.000 Österreicher:innen sterben jährlich am plötzlichen Herztod. Wer seinen Lebensstil entsprechend anpasst kann das Risiko erheblich senken. Richtiges und rechtzeitiges Handeln bei einem akuten Herzinfarkt rettet Leben. Zum Thema „Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand“ hielt Univ.-Doz. Bernhard Metzler von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin III einen Vortrag in Ramsau.

Das menschliche Herz hat ein Pumpvolumen von 9.000 Litern täglich. Dadurch werden alle wichtigen Organe mit Sauerstoff versorgt. Das Herz selbst wird über die Herzkranzgefäße mit Sauerstoff versorgt. Wenn es allerdings zu einer Herzerkrankung kommt, kann es lebensgefährlich werden. Wie Herzerkrankungen vorgebeugt werden kann und was im Notfall zu tun ist erläuterte Univ.-Doz. Dr. Bernhard Metzler im Rahmen eines verständlichen Vortrages. „Bei starken, anhaltenden Schmerzen im Brustbereich sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden“, warnte der erfahrende Internist, Kardiologe und Intensivmediziner. „Die Schmerzen können auch in den Arm, Oberkiefer oder Rücken ausstrahlen. Viele unser Patientinnen und Patienten kommen nicht rechtzeitig, weil sie die Schmerzen als Magenverstimmung oder Verspannung interpretieren.“ Bei einem Herzinfarkt ist ein Herzkranzgefäß verschlossen und es kann kein bzw. nicht mehr ausreichend Blut zum betroffenen Herzmuskelareal gelangen. Die Herzmuskelzellen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. „Wenn das betroffene Gefäß nicht innerhalb weniger Stunden wieder eröffnet wird, kommt es zum Absterben von Herzmuskelgewebe.“ Deshalb zählt jede Minute: Patientinnen und Patienten mit einem Herzinfarkt müssen so schnell wie möglich ärztlich versorgt werden.

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07.05.2013

Neu entdeckter Immunabwehr-Mechanismus kann Therapie für Infektionen und Krebs verbessern

Beim Schutz des Körpers vor dem Eindringen und der Ausbreitung von Erregern oder Tumorzellen nimmt der Eisenstoffwechsel eine wichtige Rolle ein. Eisen ist einerseits ein essentieller Wachstumsfaktor für Mikroorganismen und beeinflusst andererseits die Wirksamkeit der körpereigenen Immunantwort. Nun entdeckten Forscher:innen um Univ.-Prof. Günter Weiss, Leiter der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI, einen neuen Mechanismus der Immunabwehr, in dem das Molekül NO die Hauptrolle spielt.

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08.05.2013

Gefragt: Innsbrucker Expertise zur schädlichen Wirkung von Zigarettenrauch

Die Folgen von Rauchinhaltsstoffen auf Blutgefäße und Organe stehen seit vielen Jahren im Fokus des Risikoforschers Priv.-Doz. Dr. David Bernhard von der Universitätsklinik für Herzchirurgie. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Adam Csordas wurde er nun vom renommierten Fachjournal „Nature Reviews Cardiology“ eingeladen, über den Zusammenhang von Rauchen und Atherothrombose zu berichten.

Dass Rauchen an der Entstehung zahlreicher Krankheiten beteiligt ist und zu den maßgeblichsten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen zählt, ist allgemein bekannt. Dennoch sind die zugrunde liegenden pathophysiologischen Zusammenhänge bislang wenig verstanden. Priv.-Doz. Dr. David Bernhard von der Universitätsklinik für Herzchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Michael Grimm) forscht seit vielen Jahren zu den Effekten von Zigarettenrauch auf unser Organsystem. Die renommierte, von der Nature Publishing Group herausgegebene Fachzeitschrift Nature Reviews Cardiology, hat den anerkannten Experten kürzlich gebeten, einen Übersichtsartikel zum Zusammenhang von Rauchen und Atherothrombose zu verfassen. Der, gemeinsam mit Dr. Adam Csordas vom Universitätsspital Zürich erstellte Beitrag, ist in der Februar-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins erschienen.

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10.05.2013

Das ZIMCL als verantwortungsvoller Partner bei klinischen Studien

Die Leiterin des Koordinierungszentrums für Klinische Studien (KKS) Innsbruck, Mag.a(FH) Sabine Embacher-Aichhorn, konnte im Rahmen der laufend stattfindenden Fortbildungsreihe des KKS Priv.-Doz. Dr. Christoph Seger vom Zentralinstitut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik als Vortragenden gewinnen. In einem interessanten Vortrag gab Seger Einblicke in die Arbeit des ZIMCL und betonte die Wichtigkeit einer fachgerechten Präanalytik, denn „ohne sie gibt es keinen korrekten Befund“.

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10.05.2013

Mädels am Sciencedesk

Der 4. Donnerstag im April hat sich international als „Girls´ Day“ durchgesetzt. Auch an der Medizinischen Universität Innsbruck: Bereits zum siebten Mal lud das Referat für Kinderbetreuung Vereinbarkeit Mädchen von 15 bis 18 Jahren ins Centrum für Chemie und Biomedizin. Heuer lautete das Motto „Girls´ Science Day“. Das Ziel: Junge Frauen sollen einen tiefen Einblick in die spannende Welt der Forschung und Wissenschaft erhalten.

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13.05.2013

Theodor-Körner-Preis für jungen Forscher der Innsbrucker Gerichtsmedizin

Der Theodor-Körner-Fonds vergibt seit 60 Jahren Starthilfe für Projekte junger Wissenschafter:innen und Künstler:innen. Unter ihnen ist in diesem Jahr auch der Molekularbiologe Martin Bodner, PhD, vom Institut für Gerichtliche Medizin, dessen Forschungsprojekt zur Rekonstruktion der Ausbreitung des Menschen in Südamerika prämiert wurde. Die Preisverleihung fand Ende April im Großen Festsaal der Universität Wien statt.

Die Rekonstruktion der Ausbreitung des Menschen über die Erde ist eines der faszinierendsten Forschungsgebiete der Genetik, beschäftigt sie sich doch mit Fragen, die uns alle bewegen: woher kommen wir und seit wann sind wir da? Für seinen Beitrag zur Beantwortung dieser Fragen wurde Martin Bodner, PhD, nun als einer von nur vier Preisträger:innen mit einer Förderung des Theodor-Körner-Fonds im Bereich Medizin, Naturwissenschaften und Technik bedacht.

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14.05.2013

Medizinphysikerin Monika Ritsch-Marte zum OSA-Fellow ernannt

Univ.-Prof.in Dr.in Monika Ritsch-Marte, Leiterin der Sektion für Biomedizinische Physik an der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde heute im Rahmen der Europäischen Konferenz in Biomedizinischer Optik (ECBO) in München zum OSA Fellow ernannt. Die renommierte Optische Gesellschaft Amerikas (OSA) verleiht diese Ehre nur an einen erlesenen Kreis ihrer weltweit zahlreichen Mitglieder.

Die OSA, international renommierte und rund 18.000 Mitglieder aus 175 Ländern zählende Optische Gesellschaft mit Sitz in Washington, verleiht jährlich an 72 ihrer Mitglieder den Titel Optical Society Fellow. Die ehrenhafte Stellung gebührt profilierten OSA-Wissenschafter:innen, die aufgrund ihrer Forschungsleistungen herausragende Beiträge auf den Gebieten der Optik und der Photonik einbringen konnten. Der Nominierungsprozess ist dabei höchst kompetitiv, zumal schon der Anteil der Nominierten für die Auszeichnung zum Fellow auf 0,5 Prozent aller OSA-Mitglieder limitiert ist. Neben Christoph K. Hitzenberger von der Medizinischen Universität Wien ist Monika Ritsch-Marte eine von zwei Österreicher:innen unter den diesjährigen Fellows, von denen inzwischen bereits über 40 Prozent außerhalb der USA beheimatet sind.

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15.05.2013

Goldenes Doktorjubiläum 2013: Jubilar:innen werden für 50 Jahre im Dienste der Medizin geehrt

Anfang Mai feierten zahlreiche Doktorinnen und Doktoren ihr goldenes Doktorjubiläum. 1963 promovierten sie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Jetzt, 50 Jahre später, erneuerten sie in einem festlichen Rahmen ihr Promotionsversprechen.

Entsprechend dem Ursprungsgedanken des Goldenen Doktorjubiläums bewiesen die ehemaligen Absolvent:innen damit ihre anhaltende Verbundenheit mit ihrer Alma Mater. Unter den Geehrten befanden sich unter anderem der ehemalige Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol, der frühere Vorarlberger Nationalrat Dr. Gottfried Feuerstein und Altrektor em.o.Univ-Prof. Dr. Christian Smekal, der sich stellvertretend für die Jubilarinnen und Jubilare bedankte Als Ehrengäste waren die Altrektoren em.o.Univ-Prof. Dr. Hans Moser, em.o.Univ.-Prof. Hans Grunicke und em.o.Univ-Prof Otto Muck sowie auch Landtagspräsident Dr. Herwig van Staa und seine Stellvertreterin Gabi Schiessling, die Innsbrucker Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Universitätspfarrer Msgr. Bernhard Hippler anwesend.

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16.05.2013

Schweden schaut nach Innsbruck

Eine 40-köpfige Delegation der schwedischen Universitäts-Augenklinik des Karolinska Instituts besucht heute die Innsbrucker Augenklinik, um sich ein Bild von der Arbeitsweise in Innsbruck zu machen. „Das Karolinska Institut gilt als eine der besten medizinischen Einrichtungen der Welt und es ist eine große Ehre, dass eine so große Gruppe unsere Klinik besucht“, betont Univ.-Prof. Nikolaos Bechrakis (Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie).

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21.05.2013

Burnout: Ausgebrannt sein als neue Erkrankung?

In Österreich erleben laut Schätzungen rund 27 Prozent der Menschen am Arbeitsplatz ungesunden Stress. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Erkrankung im klassischen Sinn: In den österreichischen Diagnosekatalog für psychiatrische Erkrankungen wurde das Burnout bisher nicht aufgenommen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ informierte der leitende Oberarzt am Landeskrankenhaus Hall, Dr. Franz Altenstrasser, vergangene Woche über Sinn und Unsinn des „Burnout“.

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22.05.2013

Mit stabilen Isotopen zu neuen Erkenntnissen in der Atheroskleroseforschung

In zwei kürzlich publizierten kinetischen Studien mittels stabiler-Isotopen-Technologie konnte eine Forschungsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Hans Dieplinger und Univ.-Prof. Dr. Florian Kronenberg von der Sektion für Genetische Epidemiologie der Medizinischen Universität Innsbruck richtungsweisende Erkenntnisse zum Stoffwechsel des atherogenen Lipoproteins Lp(a) sowie zum Einfluß von lipidsenkender Medikation auf den Stoffwechsel von ApoB-haltigen Lipoproteinen bei Hämodialyse-Patient:innen gewinnen.

 

Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden in angesehenen internationalen Fachjournalen – „Atherosclerosis“ und „Clinical Journal of the American Society of Nephrology“ – publiziert. Kinetische Untersuchungen am Menschen sind experimentell aufwändig, bieten jedoch hervorragende Einblicke in Stoffwechselvorgänge, die durch quantitative Bestimmungen einzelner Parameter nicht ermöglicht werden, da diese immer nur einer statischen Momentaufnahme entsprechen. Früher wurden solche Untersuchungen vorwiegend im Tiermodell unter Verwendung radioaktiv markierter Substanzen (etwa Aminosäuren bei Proteinuntersuchungen) durchgeführt. Diese Methoden werden heute am Menschen durch Verwendung nicht-radioaktiv markierter Vorstufen (etwa Aminosäuren mit stabilen, nicht radioaktiven Isotopen) durchgeführt. Dabei wird am Beginn der Untersuchung eine markierte Aminosäure als Tracer z.B. intravenös verabreicht und dann in stündlichen Abständen Blutplasma gewonnen, aus dem mittels aufwändiger Präparationstechniken (sequenzieller Ultrazentrifugationen sowie Affinitätschromatographie) die zu untersuchenden Proteine aufgereinigt werden. Der darin angereicherte Aminosäure-Tracer wird dann mittels Massenspektrometrie analysiert und kinetische Stoffwechselparameter wie Syntheserate und Verweildauer in der Zirkulation mittels komplexem Multikompartment-Modeling berechnet.

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22.05.2013

Stellungnahme des Rektors zum OGH Urteil Studienverzögerung

Dieses Urteil hat durchaus politisches Gewicht. Es besagt im Grunde: Wenn der Staat gesetzlich den freien Zugang zu den Universitäten garantiert, muss er den Universitäten auch die Mittel zur Erfüllung dieses Auftrages zur Verfügung stellen. Das macht dieses Urteil nochmals ganz klar.

Ähnlich wurde letztes Jahr auch die Beschwerde der WU Wien entschieden, die das BMWF auf Erhöhung des Budgets „geklagt“ hatte, weil sie deutlich mehr Studierende zur betreuen hatte, als in der Leistungsvereinbarung festgehalten worden ist. Auch in diesem Fall wurde das Budget erhöht. Insofern stellt die Entscheidung für die Universitäten eine Unterstützung in der Diskussion um Budgets dar.
Für die Medizinischen Unis ist die Problematik durch die Zugangsregelung bereits seit 2006 geregelt. Die Zahl der Studienplätze pro Medizinischer Universität ist genau festgelegt und jeder kann erfahren, ob noch ein Platz frei ist oder nicht. Für diese Zahl der Studierenden hat die Uni dann auch die entsprechenden organisatorischen Vorkehrungen zu treffen, dass sie ihr Studium regelrecht fortführen können. In Innsbruck hat es diesbezüglich noch keine Beschwerde gegeben. Allerdings hält auch bei den Medizinischen Unis die Budgetentwicklung nicht mit den Kosten für die Studienplätze Schritt.

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23.05.2013

Patient:innen und Forscher:innen profitieren von neuer Univ.-Klinik für Neuroradiologie

Bei der Vorbeugung und Behandlung von Blutungen oder Schlaganfällen im Gehirn sowie der Diagnose neuronaler Erkrankungen ist eine neuroradiologische Expertise heutzutage unerlässlich. Vor rund einem Jahr hat die Medizinische Universität Innsbruck Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski auf die neugeschaffene Professur für Neuroradiologie berufen. Im vergangenen Jahr konnte im Bereich der Neuroradiologie in Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung daher eine deutliche Leistungssteigerung

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27.05.2013

Internationale Auszeichnung für herausragende Lehrtätigkeit

Der Innsbrucker Anästhesist und Intensivmediziner PD Dr. Peter Paal erhält Anfang Juni den Young Teaching Recognition Award 2013 der European Society of Anaesthesiology (ESA). Der gebürtige Südtiroler wird damit für seine herausragenden und vielseitigen Leistungen auf dem Gebiet der Lehre ausgezeichnet.

Beim diesjährigen Kongress der European Society of Anaesthesiology (ESA) in Barcelona Anfang Juni darf sich PD Dr. Peter Paal von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor Univ.-Prof. Karl Lindner) über eine besondere internationale Auszeichnung freuen: Er erhält den Young Teaching Recognition Award für herausragende Lehre.

Nationale und internationale Lehrtätigkeit

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28.05.2013

FWF fördert vier neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 43. Kuratoriumssitzung Anfang Mai vier Forschungsprojekte von Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt. Die Projektleiter:innen sind ao.Univ.-Prof.in Gabriele Baier-Bitterlich, Univ.-Doz. Clemens Decristoforo, ao.Univ.-Prof.in Florentine Marx-Ladurner und Assistenzprofessor Ramon Osman Tasan PhD.

Das Kuratorium des Wissenschaftsfonds, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt, hat in seiner letzten Sitzung die Unterstützung von vier Forschungsvorhaben der Medizinischen Universität Innsbruck beschlossen und ermöglicht damit die Realisierung von wissenschaftlich hochqualitativen Projekten auf internationalem Niveau.

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29.05.2013

Erfolgreich bewerben mit ALUMN-I-MED

Wie bewerbe ich mich richtig? Vor dieser Frage stehen Medizinstudierende am Ende ihres Studiums. Hilfe für eine erfolgreiche Bewerbung um einen Ausbildungsplatz erhielten die Studierenden durch die Absolvent:innenorganisation ALUMN-I-MED: Bereits zum zweiten Mal fand das ALUMN-I-MED Seminar zum Thema Bewerbungen mit hochkarätigen Referenten statt.

Auf Grund des positiven Feedbacks im vergangenen Jahr, organisierte der Verein ALUMN-I-MED auch heuer wieder eine Seminareinheit für Studierende zum Thema „Wie bewerbe ich mich richtig?“. Geändert hat sich allerdings der Rahmen der Veranstaltung: Erstmals wurde die ALUMN-I-MED Fortbildung als Teil der Veranstaltungsreihe „Strukturierter Unterricht für KPJ-Studierende/ Fortbildung Turnusärzt:innen und Gegenfachärzt:innen“ angeboten. Wie wichtig professionelle Bewerbungsunterlagen sind, machte ALUMN-I-MED Präsident Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter in seinem Anfangsstatement deutlich. „Jemand der sich nicht professionell bewirbt, scheidet aus. Chancen haben nur Bewerberinnen und Bewerber, deren Unterlagen den Anforderungen entsprechen“, erklärte der ehemalige Leiter der Univ.-Klinik für Visceral, Transplantations- und Thoraxchirurgie. Seit 2011 ist der renommierte Chirurg Präsident des ALUMN-I-MED Vereines. Als Vortragende konnten wie im vergangenen Jahr Thomas Czermin, Stellvertretender Kammeramtsdirektor der Ärztekammer für Tirol sowie der Rektor des Management Center Innsbruck, FH-Prof. Dr. Andreas Altmann, gewonnen werden. Czermin erläuterte die gesetzlichen Normen der postpromotionellen Ausbildung und die Möglichkeiten in Österreich und insbesondere in Tirol. Über die Berufs- und Karriereplattform der Österreichischen Ärztekammer (www.arztjobs.at) können sich Interessierte Informationen über Ausbildungsplätze innerhalb und außerhalb Österreichs informieren. Wichtige Informationen für das Gestalten ihrer Bewerbungsunterlagen und wichtige Tipps für ihre Bewerbungen erhielten die anwesenden Studierenden dann von FH-Prof. Dr. Andreas Altmann.

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03.06.2013

Stand der Forschung zur Verbesserung des Therapieverlaufs bei Tumorpatient:innen

Die neuesten Fortschritte in der Entwicklung von prädiktiven Biomarken und Medikamententargets zur Verbesserung des Therapieverlaufes bei Tumorpatient:innen waren Thema eines dreitägigen Programms der „Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie“ (ESMO) in Innsbruck. Die Medizinische Universität Innsbruck und Oncotyrol konnten im Rahmen der „ESMO Translational Research Unit Visit“ neun junge Onkolog:innen begrüßen, die nach einer internationalen Ausschreibung ausgewählt worden sind.

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05.06.2013

Hohe Auszeichnung: Prof. Gustav Fraedrich zum Ehrenmitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie ernannt

Im Rahmen der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (SVS) in Los Angeles Ende Mai wurde Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich zum Ehrenmitglied ernannt. Für den Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie ist diese Ernennung eine hohe Auszeichnung: Die Ehrenmitgliedschaft wird nur an etablierte, international renommierte Gefäßchirurgen verliehen.

Für seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gefäßchirurgie und insbesondere der Schaffung einer engeren Kooperation mit den deutschsprachigen Fachgesellschaften wurde Prof. Gustav Fraedrich Ende Mai zum Ehrenmitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie ernannt. Die amerikanische Gesellschaft mit rund 4.000 Mitgliedern ist eine der weltweit bedeutendsten Non-Profit-Vereinigungen für Gefäßchirurgie. Die 1947 gegründete Organisation will durch Förderung der Bildung, Beratung, Forschung sowie Sensibilisierung Exzellenz und Innovationen in der Gefäßchirurgie voranbringen. Eine Mitgliedschaft in der SVS ist als Zeichen professioneller Leistung anerkannt. Dementsprechend ist die Ernennung eine hohe Auszeichnung für den Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie, der 1996 nach Innsbruck berufen wurde. Der bekannte Gefäßchirurg leitet eines der größten vaskulären Zentren im deutschsprachigen Raum. Pro Jahr werden an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie rund 2.500 Patient:innen operativ behandelt.

Moderne Gefäßchirurgie steht vor großen Herausforderung

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06.06.2013

Neuer, vielversprechender Therapieansatz bei MS

Forscher:innen rund um Univ.-Prof. Roland Martin von der Klinik für Neurologie des UniversitätsSpitals Zürich haben ein neues Verfahren zur Behandlung der Multiplen Sklerose entwickelt und erfolgreich in Patient:innen geprüft. Das Projekt wurde von Dr. Andreas Lutterotti (Univ.-Klinik für Neurologie, Vorstand: o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes in Hamburg initiiert und im Weiteren von Innsbruck aus koordiniert.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Wissenschaftliche Studien haben bereits gezeigt, dass autoreaktive Immunzellen (T-Zellen) eine entscheidende Rolle in der Auslösung, aber auch Erhaltung der Erkrankung einnehmen. Die derzeit zugelassenen MS-Therapien beeinflussen das Immunsystem jedoch nur unspezifisch, d.h. sie interferieren nicht ausschliesslich mit spezifischen autoreaktiven T-Zellen, sondern hemmen auch lebenswichtige, „gesunde“ Anteile der Immunantwort. Idealerweise sollten sich Therapien spezifisch nur gegen jene Immunzellen richten, welche die Erkrankung auslösen. „Ziel des neuen Verfahrens war es, bei MS Patienten spezifisch Immuntoleranz in jenen T-Zellen zu induzieren, die gegen entscheidende Zielstrukturen von Myelinproteinen gerichtet sind“, erklärt Dr. Andreas Lutterotti.

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10.06.2013

3rd Eurolife Distinguished Faculty Lecture in Innsbruck

Bereits zum dritten Mal fand am 17.05.2013 die Eurolife Distinguished Faculty Lecture im Hörsaal der Pharmakologie in Innsbruck statt. Gastredner Prof. Gert-Jan B. van Ommen aus Leiden berichtete über seine aktuellen Forschungsvorhaben in der Humangenetik und seine Rolle als Koordinator der Biobanken-Initiative in den Niederlanden. Rund 80 Wissenschafter:innen und Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck verfolgten den spannenden Vortrag.

Der Vortragende Prof. van Ommen, einer der renommiertesten Humangenetiker weltweit, wurde von Forschungs-Vizerektor Univ.-Prof. Günther Sperk und dem Direktor der Innsbrucker Sektion für Humangenetik, Univ.-Prof. Johannes Zschocke, herzlich willkommen geheißen. Nach den Erläuterungen Prof. Sperks zu den Grundzügen und Intentionen des Paneuropäischen Netzwerkes Eurolife stellte Prof. Zschocke den Referenten vor. Als langjähriger Direktor der Abteilung für Humangenetik der Universität Leiden (NL), Gründer des Leiden Genome Technology Center und Direktor des Center for Medical Systems Biology in Leiden, früherer Präsident der Europäischen und Niederländischen Gesellschaften für Humangenetik sowie der Human Genome Organisation (HUGO), Mitbegründer der Europäischen Biobanken Inititative BBMRI und Koordinator der Niederländischen Initiative (BBMRI-NL), Chefeditor der Zeitschrift „European Journal of Human Genetics“ und weiteren Funktionen konnte er zahlreiche innovative Beiträge auf dem Gebiet der Humangenetik leisten.

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11.06.2013

Messbare Initialzündung für Muskelkontraktion

Einige Muskelerkrankungen, Myopathien, können bislang nicht eindeutig molekular erklärt werden. Neue Erkenntnisse aus dem Labor von Prof. Manfred Grabner (Biochemische Pharmakologie) zur Rolle einer Kalziumkanaluntereinheit als Schalter zur Einleitung der Muskelkontraktion könnten diesem Defizit entgegenwirken. Die Forschungsarbeit wurde im renommierten Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences, kurz PNAS, veröffentlicht.

Der Prozess der Umsetzung eines Nervenimpulses in eine Muskelkontraktion, die sogenannte Erregungs-Kontraktions-Kopplung (EKK / ECC) in der Skelettmuskulatur stellt seit mehreren Jahren das zentrale Forschungsgebiet des Labors von Univ.-Prof. Manfred Grabner an der Sektion für Biochemische Pharmakologie (Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie) dar. Dieser EKK-Apparat der Muskelzelle besteht aus zwei Kalziumkanälen: dem Spannungssensor (Dihydropyridinrezeptor, DHPR) in der Zellwand und dem intrazellulären SR Kalzium-Freisetzungskanal (Ryanodinrezeptor, RyR; SR steht für Sarkoplasmatisches Retikulum und dient der Regulation der Muskelkontraktion). Schon in der Vergangenheit konnte Prof. Grabner mit Kolleg:innen zeigen, dass die räumliche Anordnung der beiden Kalziumkanäle zueinander eine entscheidende Rolle für die Funktion des Kopplungsapparats spielt und eine intrazelluläre Untereinheit des DHPR, nämlich β1a, für diese spezifische ultrastrukturelle Ordnung verantwortlich ist.

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13.06.2013

Der Anfang vom Ende von Aids?

Im Vorfeld des größten deutschsprachigen Fachkongresses DÖAK 2013 zum Thema HIV und AIDS in Innsbruck diskutierten gestern internationale Expert:innen in einem Round Table Gespräch über die Notwendigkeit eines globalen Zugangs zur HIV-Therapie. Rund 1.000 Forscher:innen, Mediziner:innen, Sozialarbeiter:innen und Betroffene nehmen noch bis 15. Juni an den Symposien und Workshops des 6. Deutsch-Österreichischen Aidskongresses teil.

Eine HIV-Infektion und die Immunschwächekrankheit Aids werden heute standardmäßig mit der antiretroviralen Therapie (ART) aus mindestens drei Wirkstoffen behandelt. Damit kann der Ausbruch von AIDS weitgehend verhindert werden. Weil das Virus letztendlich aber nicht zerstört wird, muss die Therapie lebenslang erfolgen. Die Kehrseite dieser Behandlung sind Resistenzentwicklungen und Nebenwirkungen sowie der mangelnde globale Zugang zu den entsprechenden Medikamenten. Zwar werden heute bereits über acht Millionen Patient:innen weltweit mit antiretroviralen Arzneien behandelt, doch immer noch warten rund sieben Millionen unmittelbar Therapiebedürftige auf den Zugang zu einer spezifischen Behandlung.

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13.06.2013

Medizinrecht: Universitätslehrgang für Ärzt:innen und Jurist:innen

Ab dem Wintersemester 2013/14 wird an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck ein berufsbegleitender Universitätslehrgang „Medizinrecht“ angeboten. Im Rahmen eines Informationsabends mit Podiumsdiskussion wurde nicht nur der Lehrgang vorgestellt, sondern auch die Notwendigkeit eines derartigen Lehrgangs erörtert.

Univ. Prof. Dr. Andreas Scheil, Strafrechtler und Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Bernhard A. Koch, LL.M., vom Institut für Zivilrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck, Rechtsanwalt Franz Michael Petry von der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH, Dr. Günter Atzl, Kammeramtsdirektor der Ärztekammer für Tirol, der Tiroler Patient:innenvertreter Mag. Birger Rudisch sowie Mag. Ingomar Marwieser von der TILAK widmeten sich einen Abend lang vor Jurist:innen und Mediziner:innen im Publikum dem Thema Medizinrecht und vor allem dem Thema Arzthaftung. 

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17.06.2013

Erster Kehlkopfschrittmacher eingesetzt

An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann) ist österreichweit erstmalig einem Patienten ein Kehlkopfschrittmacher eingesetzt worden. Im Interview erklärt Direktor Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann die Hintergründe des erfolgreichen chirurgischen Eingriffes.

Bei beidseitigen Stimmlippenlähmungen kann Patient:innen mit einem neuartigen Implantat geholfen werden. Betroffene mit dieser Erkrankung leiden an schwerer Atemnot, sind körperlich kaum belastbar und haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Infektionen. Zu Stimmlippenlähmungen kommt es in Folge von operativen Eingriffen, Tumor – oder neurologischen Erkrankungen sowie bei Unfällen. Etwa 1.000 Personen erleiden in Deutschland und Österreich jährlich eine derartige Lähmung. Ein neuartiges Implantat hilft Patient:innen, die eine beidseitige Stimmlippenlähmung haben.

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19.06.2013

Wenn Gelenke einrosten und Knochen brüchig werden

Fast die Hälfte der Bevölkerung in Tirol leidet im Laufe des Lebens an Erkrankungen des Bewegungsapparates. Probleme wie Arthrose und Osteoporose treten meist erst im höheren Alter auf, diesen kann allerdings vorgebeugt werden: Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer erklärte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ die Ursachen, Entwicklung und Vorbeugung von Gelenkabnutzung und Knochenentkalkung bzw. welche Behandlungsmethoden die Medizin im 20. Jahrhundert anbieten kann.

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20.06.2013

O2k – ein Messgerät im Höhenflug

Der Oroboros Oxygraph-2k (O2k) – ein Gerät zur Messung der Zellatmung – ist weltweit gefragt. Fünf Exemplare dieses hochauflösenden, von Prof. Erich Gnaiger vom D. Swarovski Forschungslabor der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie entwickelten Diagnosegerätes waren kürzlich im Himalaya im Einsatz und machten damit die weltweit bisher höchst gelegene Untersuchung zur Funktion der Mitochondrien – den Kraftwerken der menschlichen Zellen – möglich.

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20.06.2013

Unikate Anatomische Besonderheiten

Was haben der Flüsterbogen in der Innsbrucker Altstadt und das Anatomische Museum Innsbruck gemeinsam? Den Riesen Nikolaus Haidl! Im 15. Jahrhundert bewohnte der sogenannte „Burgriese“ das Haus in der Hofgasse 12, heute ist sein 2,20 Meter großes Skelett im Anatomischen Museum der Medizinischen Universität Innsbruck ausgestellt. Und auch weitere anatomische Exponate und Unikate sorgen in der einzigartigen Sammlung für Staunen und Schmunzeln.

Es gibt Menschen, die das Herz wahrlich am rechten Fleck tragen! Diese Laune der Natur wird in der Medizin als „Situs inversus“ bezeichnet. Zu sehen im Anatomischen Museum in Innsbruck. Natürlich haben diese Menschen nicht nur das Herz auf der rechten Seite, sondern beispielsweise auch entsprechend Leber und Blinddarm links. Was das für den jeweiligen Menschen sowie seine medizinische Versorgung bedeuten kann, weiß Romed Hörmann, Sektion für Klinisch Funktionelle Anatomie: „Die Lebensfähigkeit und der Gesundheitszustand des Menschen sind nicht beeinträchtigt, nur weil seine Organe seitenverkehrt angeordnet sind. In der medizinischen Versorgung, vor allem in der Diagnose von Erkrankungen, kann es mitunter zu folgenreichen Problemen kommen!“ Klassische Symptomatiken eines Herzinfarktes zeigen sich auf der vermeintlich „falschen Körperseite“ des Patienten, und dadurch kann es zu Fehldiagnosen bzw. Fehlbehandlungen kommen.

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21.06.2013

Großer Bedarf an Fachwissen über Herzerkrankungen bei Kindern

Elf Kinderärzt:innen aus Österreich und Südtirol haben im Juni an der Innsbrucker Universitätsklinik den mehrteiligen Kurs „Kinderkardiologie“ beendet. An der Innsbrucker Kinderkardiologie (Leiter Univ.-Prof. Dr. Jörg Stein) war dieser Kurs zum zweiten Mal österreichweit in Kooperation aller Kinderherzzentren angeboten worden. Praxisnah wurden die Diagnostik und Behandlung sowie die Betreuung der kleinen Herzpatient:innen nach dem neuesten Stand vermittelt.

Elf Kinderärzt:innen und Allgemeinmediziner:innen haben eine intensive Fortbildung in diesem Spezialgebiet erfolgreich absolviert. Der Kurs hatte im Herbst 2012 begonnen und endete im Juni 2013. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen guten Überblick über alle Facetten kindlicher Herzerkrankungen und zollten den Referenten aus dem In-und Ausland höchstes Lob“ erklärt Kursorganisator Univ.-Prof. Dr. Ralf Geiger. Der ehemalige Mitarbeiter der Innsbrucker Universitätsklinik für Pädiatrie III (Kinderkardiologie) ist derzeit als Primar am Krankenhaus in Bruneck tätig.

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24.06.2013

DFK-Studienförderpreis für Medizin-Studentin Lisa-Maria Walchhofer

Der Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) geht in diesem Jahr unter anderem an die 23-jährige Medizin-Studentin Lisa-Maria Walchhofer. Mit der Förderung für ihre ausgezeichneten Studienleistungen will sich die angehende Radiologin Aufenthalte an Schweizer Krankenhäusern finanzieren.

Für Studierende an den Innsbrucker Universitäten, die über eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz verfügen und engagierte Zukunftspläne und -projekte verfolgen, schreibt der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) jährlich Studienförderpreise aus. Nach der Ermittlung der Preisträger:innen durch eine Jury erfolgte die Verleihung der Studienförderpreise 2013 im Anschluss an den Dies academicus der Universität Innsbruck am 21. Juni. Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.inHelga Fritsch übergab den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis an Lisa-Maria Walchhofer für ihre Diplomarbeit zum Thema Quantifizierung von Kalzifikationen der Becken-Bein-Strombahn  als diagnostische Methode zur Vorhersage von Stenosen und Therapieerfolg revaskularisierender Maßnahmen der Beckengefäße. „Ziel meiner Diplomarbeit war es, herauszufinden, ob und wie sich die Kalklast bei Patient:innen mit durchgängigen Gefäßen nach einer Stentimplantation im Bereich der Beckengefäße von Patient:innen mit Gefäßverengungen und Gefäßverschlüssen unterscheidet“, erzählt die Preisträgerin.

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25.06.2013

Sportliche Jubiläumstagung: 10. Pneumologie Update 2013

Das Pneumologie Update – eine der maßgeblichen Wissenschaftstagungen zu Lungenerkrankungen im deutschsprachigen Raum – feierte heuer sein bereits zehnjähriges Bestehen. Renommierte Lungenexpert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) trafen sich von 13. bis 15. Juni zum etablierten Know-How-Transfer wie jedes Jahr im schönen Ambiente des congresspark Igls.

Der hohe Stellenwert der Pneumologie für die Innere Medizin wurde durch die Anwesenheit von Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und dem Leiter des Departments Innere Medizin, Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger, bei der Eröffnung der Tagung prominent unterstrichen. Das PneumoUpdate 2013 wurde seinem Ruf als einziger und in dieser Form bereits zum siebten Mal stattfindender D-A-CH Kongress auf dem Gebiet der Pneumologie auch in seiner Jubiläumsausgabe wieder gerecht.

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26.06.2013

6. Symposium: Kontroversielle Fragen zur Bipolaren Störung

Als manisch-depressive Erkrankung ist die Bipolare Störung im Volksmund bekannt. Zahlreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Thema Bipolare Störung auseinandergesetzt. Trotzdem gibt es immer noch viele ungeklärte Aspekte dieses Krankheitsbildes. Expert:innen aus Österreich, Deutschland und England diskutierten in Innsbruck vor Kurzem neue Forschungserkenntnisse und kontroversielle Fragen.

Am 21. Juni fand zum sechsten Mal das Symposium „Kontroversielle Fragen zur Bipolaren Störung“ in Innsbruck statt. „Die Idee das Symposium so zu benennen, gründet auf der Tatsache, dass im Forschungsgebiet bipolare Störungen leider noch große Bereiche diagnostischer und therapeutischer Unsicherheiten zu finden sind“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Armand Hausmann (Univ.-Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie), der die Veranstaltung 2008 iniitiert hat. Seit zwei Jahren wird der Innsbrucker Psychiater von dem international bekannten Bipolar-Forscher, Prof. Dr. Heinz Grunze aus Newcastle, bei der Organisation unterstützt. Die Bipolare Störung gehört zu den Affektstörungen und äußert sich bei den Betroffenen in episodischen, schwierig kontrollierbaren Stimmungsschwankungen, die über das normale Maß hinausgehen und ein geregeltes Leben auch für die soziale Umwelt erheblich beeinträchtigen. Das vom Departement für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Innsbruck und dem „Institute of Neuroscience“ der Newcastle University organisierte Symposium fand in Kooperation mit der „Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie“ (ÖGPP) sowie der Tiroler Landeskrankenanstalten Gesellschaft (TILAK) im MZA in Innsbruck statt. Der Vizerektor für Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, der Direktor des Innsbrucker Departements Psychiatrie und Psychotherapie, Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker, eröffneten das Symposium.

Renommierte Referent:innen – kontroverse Diskussion
Einer der renommiertesten Forscher im Bereich Bipolare Störungen, der Schweizer Psychiater Prof. Jules Angst aus Zürich, referierte gleich zu Beginn der Veranstaltung über die diagnostischen Unsicherheiten anhand der anhaltenden Diskussion um das sogenannte bipolare Spektrum. Schon Kraepelin, der Begründer der beschreibenden Psychiatrie, war Verfechter eines Kontinuums dieser Affektstörung, ausgehend von Stimmungsschwankungen als Persönlichkeitszüge bis hin zu manifesten depressiven und manischen Episoden. Über die letzten Jahre, beginnend mit dem von der American Psychiatric Association im Jahr 1980 herausgegebenen Sammelband psychiatrischer Diagnose (DSM 3) wurden, um die Reliabilität psychiatrischer Diagnose zu erhöhen, abgrenzbare Kategorien geschaffen, die im Schnitt deutlich höherschwelliger angesetzt sind. Wissenschaftliche Arbeiten der letzten gründen auf diesen Kategorien, während das „bipolare Spektrum“ derzeit eine Sammlung von Erkenntnissen unterschiedlicher Grade an Wissenschaftlichkeit enthält. Prof. Angst versuchte in seinem Vortrag die im bipolaren Spektrum enthaltene wissenschaftliche Evidenz darzustellen, um diese besser von kolportierter, aber nie überprüfter Evidenz, abgrenzen zu können.
Die Frage nach wissenschaftlicher Evidenz stellt sich nochmals drastischer in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Martin Fuchs von der Innsbrucker Universitätsklinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie widmete sich daher der bestehenden Unsicherheit bei der nosologischen Zuordnung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) und der bipolaren Störung im Kindes- und Jugendalter. Der spannenden Frage, ab wann eine medikamentöse Therapie bei Kindern erlaubt ist, ging Michael Kölch aus Berlin nach. Moritz Mühlbacher aus Salzburg erläuterte die neue Gluatamathypothese in Zusammenhang mit bipolaren Störungen. Gluatamat ist ein spezieller Neurotransmitter, der seine Wirkung durch die Aktivierung sogenannter NMDA Rezeptoren (N-Methyl-D-Aspartat) erzielt. Die Gluatamathypothese macht einen Mangel an Glutamat bzw. eine Unterfunktion von NMDA Rezeptoren für die Entstehung der Schizophrenie verantwortlich. Mit dem Glycin-Transporter-Blocker Bitopertin wird die These in der Therapie der Schizophrenie bereits wirksam eingesetzt. Der Haller Primar Josef Marksteiner referierte zum Thema Bipolare Störungen im Alter. Den geplanten Vortrag von Heinz Grunze, der leider verhindert war, wurde von Prof. Hausmann übernommen. Er beschäftigte sich mit den klinischen und diagnostischen Unterschieden zwischen den beiden Erkrankungstypen Bipolar I und II anhand rezenter Forschungsergebnisse einer in Großbritannien durchgeführten Studie. Primar Christian Haring aus Hall i. Tirol berichte aus dem EU-Projekt MONARCA und setzte sich mit der Frage auseinander, ob sich der technische Aufwand der durch elektronische Erfassung und Evaluation der Symptome einer bipolaren Störung entsteht, lohnt. Auf dem Hintergrund der derzeit kontroversiellen Diskussion über die fragliche Wirksamkeit von Antidepressiva bei „bipolarer Depression“, erweitert Thomas Baghai aus Regensburg diese Thematik mit der Frage ob insgesamt biologische Interventionen bei uni- und bipolaren Depressionen gleich gut wirksam sind.

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27.06.2013

Wie Osteoporose-Medikamente Killerzellen mobilisieren

Die Wechselwirkungen des menschlichen Immunsystems mit Tumoren stehen seit vielen Jahren im Fokus der Immuntherapieforschung der Universitätsklinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Wolfgang Johannes Horninger). In ihrer aktuellsten Arbeit berichtet die Arbeitsgruppe um Prof. Martin Thurnher in der renommierten Fachzeitschrift The Journal of Immunology darüber, wie etablierte Medikamente Tumorabwehr-spezifische Killerzellen aktivieren können.

Aminobisphosphonate – eine Medikamentengruppe, die den Mevalonat-Stoffwechsel hemmt – werden für diagnostische und therapeutische Zwecke bei Knochen- und Kalziumstoffwechselkrankheiten und darüber hinaus auch in der Behandlung von Knochenmetastasen eingesetzt. Die Bedeutung des Mevalonat-Stoffwechsels in der Tumorbiologie und Tumorimmunologie wurde von Prof. Thurnher,  Oliver Nussbaumer, MSc und Georg Grünbacher bereits in einem Übersichtsartikel zusammengefasst, der im Magazin BBA – Molecular and Cell Biology of Lipids erschienen ist. Zudem berichteten die Wissenschafter bereits vor zwei Jahren im Fachjournal Blood, dass bereits erprobte Bisphosphonate unter entsprechenden Umständen auch natürliche Killerzellen (NK-Zellen) des menschlichen Immunsystems aktivieren können.

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28.06.2013

Senatswahl 2013

Wahl zum Senat Funktionsperiode 1.10.2013 bis 30.09.2016

Von den 13 Mandaten der Personengruppe der „Universitätsprofessorinnen und –professoren“ gingen 3 Mandate an die Liste „Molekulare Medizin“, 5 Mandate an die „offene Liste i-med“, 3 Mandate an die Liste „Translationale Medizin“ und 2 Mandate an die Liste „Demokratische Professoren“; von den 6 Mandaten der Kurie des „Mittelbaus“ gingen 4 Mandate an die „Liste Life Sciences“ und 2 Mandate an die Liste „IGK – UGÖD (Interessengemeinschaft Klinikärzte – unabhängige Gewerkschafter:innen öffentlicher Dienst)“; das einzige zu vergebende Mandat für die Personengruppe des allgemeinen Universitätspersonals ging an die „Offene Liste der Allgemeinen Kurie“. Detaillierte, nach Personengruppen gegliederte Wahlergebnisse finden Sie im Mitteilungsblatt.

Der Senat der Medizinischen Universität Innsbruck setzt sich aus insgesamt 26 Mitgliedern und entsprechenden Ersatzmitgliedern zusammen, die – mit Ausnahme der von der Hochschülerschaft entsandten sechs Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden – in gleicher, unmittelbarer, persönlicher und geheimer Wahl gewählt werden. Die Funktionsperiode des Senats beträgt drei Jahre. Der neu gewählte Senat nimmt seine Arbeit im Oktober 2013 auf.

Der Senat ist neben dem Rektor, dem Rektorat und dem Universitätsrat ein wichtiges Leitungsorgan der Medizinischen Universität. Zu den Aufgaben gehören u.a. die Mitwirkung an der Bestellung der Rektorin / des Rektors, die Erlassung und Änderung der Satzung, die Zustimmung zum Entwurf des Entwicklungs- sowie des Organisationsplanes, die Mitwirkung an Habilitations- und Berufungsverfahren und der Erlassung der Studienpläne.

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01.07.2013

Medizinische Universität Innsbruck fördert Wissenschaft von Frauen

Maßnahmen zur Förderung von Frauen werden an der Medizinischen Universität Innsbruck seit Jahren forciert. Mit der erstmaligen Ausschreibung eines Preises für die höchste Drittmitteleinwerbung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Medizinischen Universität Innsbruck und eines Nachwuchspreises für die beste PhD-Thesis einer Wissenschafterin soll explizit weibliche Wissenschaft gefördert und anerkannt werden.

Neben der Etablierung geschlechterbezogener Forschung und Lehre, der Verbesserung von Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder der Erhöhung von Karrierechancen, etwa durch Mentoring und neue Laufbahnstellen, stellt auch die Unterstützung weiblicher Wissenschaftsleistungen ein effizientes Instrument gezielter Frauenförderung dar. O.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung, konnte kürzlich zwei Preise übergeben, die 2013 erstmals an der Medizinischen Universität Innsbruck ausgeschrieben waren und in Form einer finanziellen Unterstützung für die weitere wissenschaftliche Tätigkeit vergeben werden. Der Preis für die höchste Drittmitteleinwerbung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin ging an Assistenzprofessorin Priv.-Doz.in Doris Wilflingseder von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie. Mag.a Shadab Allipour Birgani, PhD, seit kurzem Postdoc an der Sektion für experimentelle Pathophysiologie und Immunologie erhielt den Nachwuchspreis für die beste PhD-Thesis einer Wissenschafterin. Vizerektorin Univ.-Prof.in Helga Fritsch unterstrich die hohe Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten und betonte die Relevanz genderspezifischer Forschungsförderung für die öffentliche Wahrnehmung. Die Ausschreibung der beiden Preise soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

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02.07.2013

Radfahren für Organspende und Transplantation

Bereits zum 13. Mal findet heuer die „Euregiotour“ statt. Mit dieser Radtour von Innsbruck zum Gardasee von und für Transplantierte wird auf das Thema Organspende und Transplantation aufmerksam gemacht. Dieses Jahr fährt außerdem ein ganz besonderes Jubiläum mit: Seit 20 Jahren werden in Innsbruck Lungentransplantationen erfolgreich durchgeführt. Startschuss war am 28. Juni um 08:30 Uhr vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck.

Das Ziel dieser besonderen Veranstaltung ist klar: Es soll mehr Bewusstsein für das Thema Organspende und Transplantation geschaffen werden. Es geht aber auch darum, Betroffenen Mut zu machen. „Die Strecke ist auch dieses Jahr wieder eine große Herausforderung an die Teilnehmer“, so der Tour-Organisator und Präsident des Transplant Sportclubs Südtirol Michael Prenner. „Die transplantierten Teilnehmer sind das beste Beispiel, wie man Dank einer Organspende wieder in ein leistungsvolles und aktives Leben zurückkehren kann. Dieser Lebensmut und diese Begeisterung soll allen Personen Hoffnung geben, die selbst auf eine Organspende warten oder sich mit dem Thema in anderer Form auseinandersetzen müssen“. Unterstützt wird Michael Prenner bei der Organisation der Tour auf Nordtiroler Seite durch Harald Baumann, den Präsidenten des Tiroler Landes Radsportverbandes.

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02.07.2013

Preisregen für die Innsbrucker Chirurgie

Im Rahmen des „54. Österreichischen Chirurgenkongresses“ in Wien konnten Innsbrucker Nachwuchsforscher:innen und Chirurg:innen überzeugen: Alle drei Preise, die im Rahmen des „YOUNG SURGEONS Forum“ ausgeschrieben waren, gingen an die Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie. Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Robert Sucher wurde mit dem Theodor-Billroth Preis ausgezeichnet.

Der Theodor-Billroth Preis wird jährlich im Rahmen des „Österreichischen Chirurgenkongresses“ vergeben und ist eine der höchsten österreichischen Auszeichnungen für Chirurg:innen. Robert Sucher konnte die Jury heuer mit einer wissenschaftlichen Arbeit überzeugen, die sich mit dem für die transplantationschirurgische Forschung wichtigen Thema der immunologischen Toleranz von Organtransplantaten auseinandersetzt. Sucher ist Mitarbeiter in der Forschungsgruppe um Assoc. Prof. Dr. Gerald Brandacher und ao.Univ. Prof. Dr. Stefan Schneeberger, welche die wissenschaftliche Arbeit 2012 im „Journal of Immunology“ publiziert haben. Damit teilt er sich gemeinsam mit den beiden Wiener Kollegen Ass. Prof. Priv. Doz. Dr. C. Aigner und Dr. P. Starlinger den diesjährigen Theodor-Billroth Preis der österreichischen Gesellschaft für Chirurgie. „Wir konnten zeigen, dass das CTLA-Ig induzierte Langzeitüberleben von soliden Organtransplantaten durch eine komplexe synergistische Wechselwirkung von immunomodulatorischen Enzym Indoleamine 2,3-dioxygenase (IDO) und T-regulatorischen Zellen (Tregs) induziert und aufrechterhalten wird. Diese Erkenntnisse haben einen wesentlichen Einfluss auf die klinische Weiterentwicklung von CTLA4-Ig in der soliden Organtransplantation,“ erklärt Sucher. Neben mehreren Auslandsaufenthalten kann der 33-Jährige bereits auf zahlreiche Publikationen und internationale Auszeichnen verweisen, darunter der „Excellence in Research Award“ des „American College of Surgeons“ (ACS).

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03.07.2013

Neuer Schlüsselmechanismus in zytokinvermitteltem Signalweg

Zytokine der transforming growth factor β (TGFβ) Familie spielen eine wichtige Rolle in der Vermeidung unerwünschter Immunreaktionen. Mitarbeiter:innen aus dem Team um Univ.-Prof. Gottfried Baier, Leiter der Sektion für Zellgenetik, konnten nun einen wichtigen regulatorischen Mechanismus innerhalb des TGFβ Signalwegs aufklären und berichten darüber in der Mai-Ausgabe des Journal of Molecular Cell Biology.

TGFβ ist hauptsächlich im Immunsystem exprimiert und einer der Schlüsselregulatoren der Immunhomöostase und der peripheren T-Zell-Toleranz. Es wurde gezeigt, dass TGFβ die T-Zell-Aktivität hemmt und so Autoimmunität unterdrückt. Andererseits konnte nachgewiesen werden, dass Krebszellen TGFβ ins Tumorgewebe ausschütten, was essentiell dazu beiträgt, dass Tumorzellen dem Immunsystem entkommen. Zusätzlich zu den immunsuppressiven Eigenschaften von TGFβ ist dieses Zytokin essentiell für die Differenzierung von T-Zellen in verschiedene Effektor-T-Zell-Untergruppen.

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03.07.2013

Zu Gast in Innsbruck: Prof. Gottfried Schatz

Der traditionellen Vortrags-Einladung des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Vereins in Innsbruck folgten am 4. Juni besonders viele Interessierte. Vereinsvorstand Ao. Univ.-Prof. Erich Gnaiger von der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie konnte schließlich auch den international anerkannten, österreichisch-schweizerischen Biochemiker Prof. Gottfried Schatz als Referenten begrüßen.

„Die tragische Substanz und Sauerstoffradikale: Warum es so schwer ist, Krebs zu heilen“ – so das Thema des Vortrages von Prof. Gottfried Schatz, Emeritus des Biozentrums der Universität Basel, der als Mitentdecker der mitochondrialen DNA führend an der Aufklärung der Bildung von Mitochondrien beteiligt war. In diesen „Energiekraftwerken“ der Zelle findet die Oxidation organischer Stoffe mit molekularem Sauerstoff statt. Dabei werden Nährstoffe verbrannt und als chemische Energie gespeichert (Zellatmung).

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05.07.2013

2.109 Teilnehmer:innen absolvieren Tests für medizinische Studien in Innsbruck

Das Interesse an Medizin-Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2013: 2.109,2012: 2.130) ist im Vergleich zum Vorjahr praktisch gleich geblieben. Auch bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2013: 1.221, 2012: 1238) und Männern (2013: 888, 2012: 892) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

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08.07.2013

Vergangenheit und Zukunft der Nuklearmedizin

Ende Juni fand zum achten Mal der Tiroler Nuklearmedizin Kongress statt. Der Einladung von Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini, Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin, waren wieder viele Expert:innen gefolgt, um sich über neue Wege in der Therapie und Diagnose auszutauschen. Im Rahmen eines Festabends wurde aber auch ein Blick zurück auf die Anfänge der Nuklearmedizin geworfen: Anlass dafür war der 80. Geburtstag von em.o.Univ.-Prof. Dr. Georg Riccabona.

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09.07.2013

Peter Lukas als „DONKO“-Präsident wiedergewählt

Bei der Generalversammlung des Dachverbandes onkologisch tätiger Fachgesellschaften Österreichs (DONKO) wurde o.Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas als Präsident des Verbandes für eine 2. Amtsperiode wiedergewählt. „Ich freue mich sehr über die Wiederwahl und das Vertrauen, das mir damit entgegen gebracht wird“, erklärte der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie.

Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas ist Gründungsmitglied und Erstpräsident des Verbandes, der vor drei Jahren gegründet wurde. Bei der Generalversammlung Ende Juni wurde seine Präsidentschaft um eine Amtsperiode verlängert. Insgesamt sind bereits 16 Gesellschaften unterschiedlicher medizinischer Disziplinen im Dachverband vertreten. Ziel des Verbandes ist die objektive Darstellung der Onkologie als interdisziplinäres Betätigungsgebiet, in dem die beteiligten Disziplinen gleichberechtigt miteinander kommunizieren, um die bestmögliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge individuell für jede/n betroffene/n Patientin/Patienten zu gewährleisten. „Diese Interdisziplinarität der onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte zu fördern ist uns ein großes Anliegen“, erklärt Univ.-Prof. Lukas. „Ebenso unterstützen wir unter anderem die Wissenschaft in der Onkologie und den Ausbau des Informationsangebotes für unsere Patientinnen und Patienten“.

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10.07.2013

In Malmö gefragt: Innsbrucker Know-How zur Therapie des Prostatakarzinoms

Ende Juni fand in Malmö, Schweden, das zweite PCTRE (Prostate Cancer Translational Research in Europe)-Meeting statt, das auf die nachdrückliche Förderung der Kooperation zwischen Grundlagenforschung und Klinik abzielt. Die Tatsache, dass Dr. Frédéric R. Santer aus dem urologischen Forschungsteam um Prof. Zoran Culig eingeladen war, zum Schwerpunktthema „neue Therapien“ zu referieren, spricht für die innovativen Innsbrucker Forschungs- und Therapieleistungen zum Prostatakarzinom.

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11.07.2013

Neues Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck: Die vier Vizerektor:innen wurden gewählt

In der gestrigen Sitzung des Universitätsrates wurden auf Vorschlag der designierten Rektorin o.Univ.-Prof.in Helga Fritsch die vier zukünftigen Vizerektor:innen gewählt. Ab 1. Oktober bilden Univ.-Prof.in Christine Bandtlow, Univ.-Prof. Gustav Fraedrich, Univ.-Prof. Peter Loidl sowie Mag. Claudius Kaloczy mit der Rektorin o.Univ.-Prof.in Helga Fritsch das neue Rektorenteam.

Vizerektorin für Forschung und Internationales: Univ.-Prof.in Christine Bandtlow
Die promovierte Biologin (Universität Konstanz, 1988) absolvierte ein PhD-Studium am Max-Planck-Institut für Psychiatrie im deutschen Martinsried bevor sie an die Universität Zürich wechselte und am Institut für Hirnforschung unabhängige Forschungsgruppen leitete (1994 – 2000). 1995 hatte sich Christine Bandtlow an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich in Medizinischer Biochemie habilitiert.
Mit der Berufung zur Professorin für Medizinische Biochemie an der Universität Innsbruck 2000 wurde sie zugleich Direktorin der Sektion für Neurobiochemie und mit der Gründung der MUI 2002 stellvertretende geschäftsführende Direktorin des Biozentrums. Darüber hinaus machte sich Christine Bandtlow sowohl intern, wie etwa als Gründungsmitglied des „Integrierten Forschungs- und Therapiezentrums“, als auch extern in zahlreichen Funktionen verdient, so z. B. als langjähriges Mitglied des Kuratoriums FWF (2002 – 2011) oder auch als Präsidentin der Austrian Neurosciences Association (ANA).
Als anerkannte Neurowissenschaftlerin ist Prof.in Bandtlow im internationalen Wissenschaftsbetrieb bestens integiert und hat fundierte Erfahrung mit Förderinstitutionen und Drittmitteln.

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12.07.2013

uni.stärken – Karlheinz Töchterle: Spitzenforschung zum Wohle der Patient:innen

Mit seinem Besuch an der Medizinischen Universität Innsbruck setzt Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle seine Universitätsbesuche in der Reihe „uni-stärken“ fort. Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und sein Team gaben Minister Töchterle einen Einblick in die exzellente Wissenschaft am Medizinstandort Innsbruck.

„Die Medizinische Universität Innsbruck leistet Spitzenforschung zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Von den Neurowissenschaften über die Onkologie bis zur Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz trägt sie wesentlich zum medizinischen Fortschritt bei“, so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Im Rahmen der gezielten „uni.stärken“-Besuche war er heute Vormittag an der Medizinischen Universität Innsbruck zu Gast, wo er von Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs empfangen wurde. Gemeinsam mit Vertreter/innen des Senats, der Professor/innen, der Studierenden sowie Wissenschaftler/innen begann Töchterle seinen Rundgang bei den Universitätskliniken für Neurologie (Direktor: o. Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe), Neurochirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé), Neuroradiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski) und Psychiatrie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker). Anschließend besichtigte der Minister das Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB), wo er von Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow durch das Labor der Biooptik geführt wurde. Die Biooptik ist auch ein hervorragendes Beispiel für die gute Zusammenarbeit mit der Leopold-Franzens Universität.

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15.07.2013

Kooperationsprojekt aus Jubiläumsfonds und Otto-Seibert Preise vergeben

Im Rahmen eines stimmungsvollen, gemeinsame Festaktes beider Innsbrucker Universitäten wurden kürzlich die Dr. Otto Seibert Preise sowie das Kooperationsprojekt 2013 aus dem Jubiläumsfonds vergeben. Die Preisträger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck sind Dr.in Sandra Santos-Sierra von der Sektion für Biochemische Pharmakologie, Dr. Martin Bodner vom Institut für Gerichtliche Medizin und Dr. Roland Haubner von der Universitätsklinik für Nuklearmedizin.

Die Claudiana in der Innsbrucker Altstadt bot vergangenen Donnerstag ein durchaus angemessenes Ambiente für den gemeinsamen Festakt der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck zur Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen mit den Otto Seibert Preisen und für die Vergabe des Kooperationsprojektes 2013 aus dem Jubiläumsfonds der beiden Universitäten. Nach der Begrüßung durch Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs, der die Bedeutung hoch qualitativer Nachwuchsforschung für das Ansehen eine Universität hervorhob, stellten Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Schindler, Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck, und Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk, Vizerektor für Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck, die Preisträger:innen vor. Aus dem Jubiläumsfonds der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck wird 2013 das  Kooperationsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Klaus Liedl (Theoretische Chemie, Universität Innsbruck) und Dr.in Sandra Santos-Sierra (Biochemische Pharmakologie, Medizinische Universität Innsbruck) gefördert. Von der Medizinischen Universität Innsbruck wurde Mag. Martin Bodner, PhD, (Institut für Gerichtliche Medizin) mit dem Dr. Otto Seibert-Wissenschafts-Förderungs-Preis und Dr. Roland Haubner (Universitätsklinik für Nuklearmedizin) mit dem Dr. Otto Seibert-Preis zur Förderung von Forschung für Gesellschaftlich Benachteiligte ausgezeichnet.

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16.07.2013

Systemische Vaskulitiden – eine interdisziplinäre Herausforderung

Vergangene Woche wurde im Großen Hörsaal des MZA das Initiationssymposium zur Gründung eines interdisziplinären Vaskulitiszentrums in Innsbruck abgehalten. Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung mit rund 150 interessierten Teilnehmer:innen wurde von Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs und Dr.in Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin Landeskrankenhaus-Universitätskliniken Innsbruck, eröffnet.

Vaskulitiden bezeichnen eine heterogene Gruppe entzündlicher Blutgefäßerkrankungen, die einerseits durch erhebliche Unterschiede in Symptomatik und Verlauf, andererseits durch Überlappung klinischer und pathologischer Manifestationen gekennzeichnet sind. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit als Richtschnur zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie von infektiologischen und immunologischen Erkrankungen wie Vaskulitiden stellt auch das Wesen des Comprehensive Center for Infection, Immunity and Transplantation (CIIT) dar, auf dem die Initiative zur Etablierung eines Vaskulitiszentrums basiert.

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17.07.2013

Gelungenes Meeting: Zweites MUI-START-Symposium

Die intramurale Nachwuchsförderung erfolgt an der Medizinischen Universität Innsbruck in Form des Förderprogramms MUI-START. Beim zweiten MUI-START-Symposium standen die in der dritten und vierten Ausschreibungsperiode geförderten Projekte im Mittelpunkt. 16 Nachwuchsforscher:innen präsentierten ihre Projekte und nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch.

„Mit MUI-START sollen unsere jungen Wissenschafter:innen an die Anforderungen nationaler und internationaler Fördergeber herangeführt werden und die Möglichkeit erhalten, zu lernen, eigenständige Anträge zu verfassen und Vorarbeiten als Grundlage für solche Anträge durchzuführen“, betonte Forschungs-Vizerektor Univ.-Prof. Günther Sperk auch beim zweiten MUI-START Symposium, das vergangenen Freitag in der Lecture Hall der Pharmakologie über die Bühne ging. 16 Forscherinnen und Forscher – die Leiter:innen der in der ersten, zweiten und dritten MUI-START-Ausschreibungsrunde geförderten Projekte – boten interessante Einblicke in ihre wissenschaftlichen Arbeiten und belegten damit gleichzeitig die Vielschichtigkeit der Nachwuchsforschung an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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19.07.2013

Otto-Kraupp-Preis für Innsbrucker Neurologen

Im Rahmen der Wissenschaftlichen Sitzung der Gesellschaft der Ärzte in Wien / Billrothhaus wurde Ende Juni der Otto-Kraupp-Preis vergeben. Assistenzprofessor Priv.-Doz. Dr. Michael Knoflach von der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Werner Poewe) der Medizinischen Universität Innsbruck erhielt für seine Habilitationsschrift zu Risikofaktoren bei der Entstehung der Atherosklerose den dritten Preis.

Seit 1999 vergibt die Gesellschaft der Ärzte in Wien den Otto-Kraupp-Preis für die besten über ein medizinisches Thema verfassten Habilitationen. Nach zwei Arbeiten aus der Medizinischen Universität Wien (Dr. Martin Krssak und Dr.in Gerda Egger) konnte der Neurologe Michael Knoflach mit seiner Habilitationsschrift „Predictors of carotid atherosclerosis and stroke outcome. Findings from cohort studies“ den dritten Platz erzielen.

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23.07.2013

Neue Erkenntnisse zum Endometriumkarzinom

Das Endometriumkarzinom gehört zu den weitestverbreiteten gynäkologischen Krebsarten in den Industrienationen. Eine Multicenter-Studie, die von ao.Univ.-Prof. Dr. Alain-Gustave Zeimet, stellvertretender Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Christian Marth) geleitet wurde, hat jetzt wichtige neue Erkenntnisse für die Prognoseerstellung und das Risikomanagement gebracht. Ausgangspunkt für diese Studie bildete die Dissertation von Dr.in Samira Abdel Azim.

Beim Endometriumkarzinom handelt es sich um einen bösartigen, von der inneren Schleimhautschicht des Uterus ausgehenden Tumor der Gebärmutter. Diese Tumorart gehört weltweit zu den am zweithäufigsten vorkommenden gynäkologischen Krebsarten. Obwohl viele Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom im frühen Stadium 1 sehr gute Überlebenschancen haben, gibt es eine kleinere Gruppe von Betroffenen, die häufig Rückfälle erleiden und zur Bildung von Fernmetastasen neigen. Mit den neuen Erkenntnissen der von Innsbruck aus geleiteten Pilotstudie, wird es nun zukünftig leichter vorhersagbar, welche Patientinnen zu dieser Gruppe mit einer solch schlechten Prognose gehören. Die Ergebnisse der großangelegten Multicenter-Studie sind kürzlich im renommierten US-amerikanischen „Journal of the National Cancer Institute“ veröffentlicht worden. Im Rahmen der Untersuchung sind 1.021 Patientinnen auf das Protein L1CAM getestet worden. Berücksichtigt wurden Patientinnen mit einem Endometriumkarzinom Typ 1 (=endometrioide Histologie) in einem frühen Stadium. Die ehemalige Studentin und jetzige Assistenzärztin an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr.in Samira Abdel Azim, hatte in ihrer 2007 fertig gestellten Dissertation bereits aufzeigen können, dass das Vorkommen von L1CAM ein entscheidender Faktor für den weiteren Verlauf von Erkrankungen mit einem Endometriumkarzinom ist. Diese ersten Erkenntnisse sind nun in der von ihrem Doktorvater, ao.Univ.-Prof. Zeimet, geleiteten L1CAM Studie validiert worden: In der Gruppe der Patient:innen, bei denen der Marker L1CAM nicht exprimiert ist, lebten nach fünf Jahren noch rund 90 Prozent. Patient:innen, die positiv auf L1CAM getestet worden sind, haben dagegen ein schlechteres Langzeitüberleben. (58 % nach 5-Jahren) Von den 1.021 Patient:innendaten die für die Multicenter-Studie herangezogen werden konnten, waren 17.7 Prozent L1CAM positiv. Die engsten Kooperationspartner der internationalen Forschungsarbeit waren Univ._Prof. Peter Altevogt DKFZ in Heidelberg und Univ.-Prof. Mina Fogel aus dem Kaplan Medical Centre (Rehovot, Israel).

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24.07.2013

Erneut erfolgreich mit Viren gegen Krebs

Die Ausgründung „ViraTherapeutics GmbH“ durch die Leiterin der Sektion für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer und ihrem Team, hat eine weitere Auszeichnung erhalten: Das Geschäftsmodell hat beim deutschlandweit größten Businessplan-Wettbewerb der Branchen Life Sciences und Chemie den zweiten Platz belegt.

Gewinner des Tiroler Innovationspreises 2012, des Tiroler Businessplanwettbewerbs adventure X 2012, des Best of Biotech-Businessplanwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend 2012 und seit kurzem Zweitplazierter des deutschen Science4Life Venture Cups 2013: Nationale und internationale Jurys prämieren das Geschäftsmodell des Tiroler Unternehmens ViraTherapeutics GmbH. Folgenden Ansatz verfolgen Univ.-Prof.in von Laer und ihr Team: Entwicklung und Vermarktung einer neuen Methode zur Behandlung von Krebserkrankungen, die im Gegensatz zu derzeitigen medizinischen Möglichkeiten auch metastasierende Tumore bekämpfen und Leben verlängern und retten können wird. „Der zweite Platz beim Science4Life Venture Cup, bei dem sich die Besten der Branche messen, ist ein großartiger Erfolg für das Team rund um Dorothee van Laer und ein wichtiger Schritt hin zur besseren Bekämpfung von Krebserkrankungen. Ich sehe in der Auszeichnung von ViraTherapeutics auch eine Bestätigung für unsere Standortpolitik. Die Zukunft des Wirtschaftsraumes Tirol heißt Innovation und liegt in der raschen Umsetzung von Forschungsergebnissen, etwa durch Unternehmensgründungen“, gratuliert Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Einzige nicht-bundesdeutsche Einreichung bei Science4Life Venture Cup
Mit gängigen Krebstherapien wie Chemotherapie, Operation und radioaktiver Bestrahlung können Krebserkrankungen am besten im Frühstadium behandelt werden. Sobald sich Metastasen gebildet haben, müssen sich diese Behandlungsmethoden auf Lebensverlängerung konzentrieren, Heilung kann meist nicht mehr erreicht werden. Univ.-Prof.in Dorothee von Laer und ihr Team von ViraTherapeutics setzen in ihrem bereits patentierten Verfahren gentechnisch veränderte onkolytische (also krebszerstörende) Viren ein. Diese vermehren sich ausschließlich in Krebszellen und zerstören dadurch einen Tumor, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Gerade bei der Behandlung metastasierender Tumore wird dieser Therapieform großes Potential zuerkannt. Neben der breiten Anwendbarkeit der von ViraTherapeutics entwickelten Tumortherapie gaben die wissenschaftliche Exzellenz und die Branchenerfahrung des Teams rund um Univ.-Prof.in Dorothee von Laer den Ausschlag für die Entscheidung der Jury des Science4Life Venture Cups. Als einzige nicht-bundesdeutsche Einreichung schaffte es ViraTherapeutics unter die letzten zehn und wurde Anfang Juli in Frankfurt mit seinem Geschäftskonzept von einer Expert:innenjury unter insgesamt 118 eingereichten Geschäftsideen auf Platz zwei gereiht. Der Science4Life Venture Cup ist der Businessplanwettbewerb der deutschen Gründerinitiative Science4Life für die Bereiche Life Sciences und Chemie. Als Private-Public-Partnership wird Science4Life vom Land Hessen und dem Unternehmen Sanofi getragen. Von Laer und ihr Team können sich über ein Preisgeld in der Höhe von 10.000,- Euro sowie die kostenlose Teilnahme an einem dreitägigen Gründerworkshop mit individuellen Coachings freuen. Darüber hinaus erhält ViraTherapeutics Zugang zum deutschlandweit größten branchenspezifischen Experten-Netzwerk, bestehend aus über 140 Unternehmen und Institutionen.

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24.07.2013

Neue Schmerzbekämpfung nach Kaiserschnitt

Die Zahl der geplanten Kaiserschnitte nimmt stetig zu, sowohl aus medizinischen, als auch aus persönlichen Gründen. Nach einem Kaiserschnitt empfinden allerdings viele Frauen neben den Schmerzen, auch den Umstand belastend, dass sie wegen dieser Schmerzen ihr Neugeborenes nicht sofort optimal selbst versorgen können. Eine neue Behandlungsmethode der Anästhesie schafft jetzt Abhilfe.

 „Wir sind vom Erfolg dieses Behandlungsangebots selbst überrascht“, gestehen Günther Putz und Harald Büchele, beide Oberärzte an der Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin. „Vor allem Patientinnen, die bereits einen Kaiserschnitt hatten, können einen realistischen und glaubwürdigen Vergleich ziehen und sind von der neuen Methode zur Schmerzbekämpfung begeistert“, so die beiden Mediziner.

Transversus abdominis plane (TAP) Block
Die Innsbrucker Klinik gehört zu den ersten Einrichtungen in Österreich, die diese neue Methode anbieten, etwas mehr verbreitet ist sie bereits im anglo-amerikanischen Raum. Bei diesem schmerzlindernden Verfahren wird eine Nadel unter Ultraschallbeobachtung seitlich in die Bauchdecke eingeführt und bis zu einer gewissen Muskelschicht navigiert. Dann wird ein lokales Betäubungsmittel eingespritzt. Das Einführen der Nadel ist für die Patientin nicht spürbar, da zu diesem Zeitpunkt die Kaiserschnitt-Betäubung noch wirksam ist. Das seitlich in die Bauchdecke eingebrachte Betäubungsmittel wirkt bis zu 24 Stunden nach und bekämpft den Wundschmerz.

Für die Patientinnen entstehen dadurch mehrere Vorteile: Zum einen besteht eine durchgehende, effektive Schmerzbekämpfung vom Kaiserschnitt bis auf die Station und die Mutter kann früher und ohne Schmerzen ihr Kind versorgen. Zum andern wird der übliche Bedarf an Schmerzmitteln reduziert und das Stillen erleichtert.

In der Innsbrucker Frauenklinik werden pro Jahr über 800 Kaiserschnitte durchgeführt. Über das TAP-Verfahren wird im Rahmen der Narkoseaufklärung zur Kaiserschnittentbindung informiert. Darüber hinaus soll bei dieser Gelegenheit daran erinnert werden, dass an der Frauen-Kopf-Klinik die Möglichkeit besteht, sich über die Schmerzbekämpfung während der Geburt (Periduralanästhesie, PDA) zu informieren (Anästhesiesprechstunde, Terminvereinbarung: Mo.-Fr., 09:00-11:00 Uhr unter +43 (0)50 504 24319).

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26.07.2013

4. CIIT Science Day: 60 wissenschaftliche Arbeiten vorgestellt

Zum vierten Mal fand Ende Juni der CIIT Science Day des Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation (CIIT) statt. Ziel der Veranstaltung ist es, den interdisziplinären Wissensaustausch und die Interaktion in Innsbruck tätiger wissenschaftlicher Arbeitsgruppen zu fördern. In den Postersessions wurden heuer 60 aktuelle Forschungsprojekte verschiedener Arbeitsgruppen aus klinischer und theoretischer Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck präsentiert.

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29.07.2013

Achtung Liebe! Erfolgreiches Aufklärungsprojekt

Das studentische Aufklärungsprojekt achtung°liebe (kurz a°l) blickt auf ein erfolgreiches Schuljahr 2012/13 zurück: 72 Schulklassen mit 1.794 Schüler:innen wurden von den Studierenden besucht. Erstmals beschränkten sich die Besuche nicht nur auf den Raum Innsbruck, sondern es wurden Schulen in ganz Tirol erreicht. Organisiert wird das Projekt von der AMSA (Austrian Medical Students Association) der Medizinischen Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Land Tirol.

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30.07.2013

Plötzlicher Tod durch Leberversagen

Bei akutem Leberversagen sind die Chancen auf Heilung sehr gering. Ein bis vor kurzem völlig gesunder Mensch kann deshalb innerhalb kürzester Zeit versterben. Eine häufige Ursache ist die Ansteckung mit Hepatitis B.

Aus diesem Grund rät der Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin II, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Vogel, dringend dazu, sich gegen Hepatitis A und B impfen zu lassen: „Die Impfung sollte für jeden Menschen selbstverständlich sein. Mit geringem Aufwand kann der Körper dadurch vor Erkrankungen der Leber effizient geschützt werden.“

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31.07.2013

Gartenkonzerte in der Psychiatrie

In den Sommermonaten 2013 lässt das Department für Psychiatrie und Psychotherapie eine Tradition wieder aufleben und lädt zu den „Gartenkonzerten in der Psychiatrie“ herzlich ein. Von Barock über Klassik bis Jazz ist für alle Ohren etwas dabei. Mit den öffentlichen Konzerten soll auch eine Scheu vor „der Psychiatrie“ abgebaut und ein Ort der Begegnung geschaffen werden.

„Wir freuen uns sehr, die Gartenkonzerte in der Psychiatrie zu veranstalten. Das Programm ist heuer sehr vielfältig“, sagt Barbara Sperner-Unterweger, stv. Direktorin der Univ.-Klinik für Biologische Psychiatrie. „Mit diesen kulturellen Veranstaltungen ist es uns wichtig zu zeigen, dass die Psychiatrie offen und zugänglich ist. Wir möchten der Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen entgegen wirken, denn von ihnen kann jeder betroffen werden“, führt Frau Sperner-Unterweger weiter aus. Die Veranstaltungen sind öffentlich und ermöglichen die Kommunikation und Begegnung von Patient:innen, Behandelnden, Angehörigen, Bekannten und der Öffentlichkeit in einem besonderen Rahmen.

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31.07.2013

Chronisch lymphatische Leukämie: Therapiefortschritt durch verbesserten Antikörper

Die Verbesserung von Antikörpertherapien bei Krebs und viralen Infektionen ist das vorrangige Ziel der Arbeitsgruppe um ao.Univ.-Prof. Heribert Stoiber von der Sektion für Virologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer). In zwei, gemeinsam mit Kolleg:innen der Onkologie soeben publizierten Forschungsarbeiten eröffnet das Team neue Wege für die Sensibilisierung der Therapie bei chronisch lymphatischer Leukämie.

Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) gehört zur Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome und ist in der westlichen Welt die häufigste Leukämie-Art bei Erwachsenen. Die Erkrankung präsentiert sich sehr heterogen und äußert sich im Verlauf unter anderem mit Lymphknotenschwellungen, Milz, – und Lebervergrößerung und Autoimmunphänomenen. Als derzeit wirksamste Therapie gilt die Kombination aus einer Chemotherapie sowie einem CD20-Antikörper wie Rituximab oder auch Ofatumumab, die spezifisch an das Protein CD20 binden und dadurch den Zerfall der Zelle (Lyse) induzieren. Damit stellen Antikörper eine Medikamentenklasse dar, die in der Lage ist, spezifisch in die entzündlichen Vorgänge einzugreifen

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02.08.2013

Die OeNB fördert vier Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hat am 27. Juni 2013 die Finanzierung von 60 Forschungsprojekten mit mehr als 5,4 Mio. EUR aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter den bewilligten Projekten sind auch vier Forschungsvorhaben der Medizinischen Universität Innsbruck.

 Neben der Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften fördert  die Österreichische Nationalbank aus Mitteln im Rahmen des „originären“ Jubiläums­fonds schwerpunktmäßig auch klinische krankheits- bzw. patienten­orientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissen­schaften, in diesem Jahr 23 Projekte mit   2,33 Millionen Euro. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt nach einer fundierten Projektauswahl mittels eines Peer-Review Verfahrens und unterliegt strengen Qualitätskriterien.

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06.08.2013

Univ.-Prof. zur Nedden ist Mitglied in neuer Telegesundheitsdienste-Kommission

Der ehemalige Leiter der Abteilung für Radiologie II der Univ.-Klinik Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden, ist vom Bundesminister für Gesundheit, Alois Stöger, zum Mitglied und Ehrenmitglied der §8 Kommission für Telegesundheitsdienste ernannt worden. Das 2013 neu gegründete interdisziplinäre Sachverständigengremium löst die Koordinations-Plattform für Telemedizin im Österreichischen Gesundheitswesen ab, die von Prof. zur Nedden geleitet worden war.

Digitale Informations- und Kommunikationstechnologien sind aus der modernden Medizin heute nicht mehr wegzudenken. Mit dem Begriff „Telemedizin“ wird die Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen Distanz zwischen Ärztin bzw. Arzt, Therapeut/in, Apotheker/in und Patientin bzw. Patient mittels Telekommunikations-Technik bezeichnet. Ziel ist eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung sowie die effiziente Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen. Beispielsweise können Radiolog:innen, Dermatolog:innen, Patholog:innen oder Radioonkolog:innen  ihre Arbeit über weite Distanzen hinweg erledigen. „Der Patientenkomfort wird erhöht, unnötige Wege und Wartezeiten werden verkürzt und allen voran ermöglicht Telemedizin die Chancengleichheit für alle Patientinnen und Patienten auf eine optimale Therapie“, fasst Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden die Vorteile zusammen. Gleichzeitig sei es natürlich wichtig, dass der Datenschutz durch klare Richtlinien gesichert ist und eine sichere Datenübertragung gewährleistet werden kann. Der ehemalige Leiter der Innsbrucker Abteilung für Radiologie II gilt als Experte in Fragen der Telemedizin und war Gründer sowie  Vorsitzender der Koordinations-Plattform für Telemedizin in Österreich. Dieses Gremium hat die Bundesregierung bei telemedizinischen Fragestellungen beraten und informiert. Darüber hinaus hat die Koordinations-Plattform, die sich 2013 aufgelöst hat, zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zum Thema unterstützt und finanziell gefördert. Prof. zu Nedden ist außerdem Gründer sowie Ehrenmitglied der Österreichischen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Telemedizin und Telematik.

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07.08.2013

FWF-Förderungen für Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung. In seiner 44. Kuratoriumssitzung Ende Juni sind zwei Einzelprojektansuchen und zwei Erwin-Schrödinger-Stipendien-Anträge von Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt worden.

Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der letzten Kuratoriumssitzung Ende Juni konnten Dr. Markus Theurl (Univ.-Klinik für Innere Medizin III) und Dr. Jószef Dudas (Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde) mit ihren Projektanträgen überzeugen. Assoz.-Prof.in Dr.in Birgit Frauscher (Univ.-Klinik für Neurologie)  und Dr. Zoltan Banki (Sektion für Virologie) erhielten jeweils ein Erwin-Schrödinger-Stipendium. Das Schrödinger-Stipendium unterstützt hochqualifizierte junge Wissenschafter:innen im Erwerb von Auslandserfahrung in der Postdoc-Phase und zielt auf die Erleichterung des Zugangs zu neuen Wissenschaftsgebieten, Methoden, Verfahren und Techniken, um – nach der Rückkehr – zur weiteren Entwicklung der Wissenschaften in Österreich beizutragen. Mit der Förderung von Einzelprojekten werden Vorhaben von hoher wissenschaftlicher Qualität auf internationalem Niveau ermöglicht.

Kopf-Hals-Karzinome (HNSCC): Suche nach neuen therapeutischen Targets (P25869-B13*)
In Tirol weisen zum Zeitpunkt der Diagnosestellung 70 Prozent der Patient:innen mit Kopf-Hals-Karzinomen (HNSCC) eine regionäre oder systemische Metastasierung auf. Sowohl Metastasen, als auch die Wiederkehr des Tumors an derselben Stelle (lokalrezidiv) gehen von disseminierenden Tumorzellen aus, also Zellen die ihre Bindung an den Tumor verlieren und aktiv in das umliegende Gewebe eindringen (Invasion). Das heißt, dass der Tumor bei seinem Wachstum Organgrenzen überschreitet. Tumorzellen siedeln sich ab, sie disseminieren. (Dissemination=Aussaat/Ausbreitung). Das molekularbiologisch-onkologische Forschungsteam der Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann) unter Leitung des Biologen Dr. Jozsef Dudas konnte in einem FWF-finanzierten Vorgängerprojekt bereits aufzeigen, dass disseminierende Tumorzellen eine so genannte epithelial-mesenchymale Transition (EMT) durchlaufen. Die daraus resultierende epithelial-mesenchymalen Zwitterzellen weisen eine hohe Chemo- und Strahlenresistenz auf und können bei der Entfernung des Tumors  unerkannt im Umgebungsgewebe verbleiben. Mit dem jetzt bewilligten Forschungsprojekt „BDNF-TrkB-Signalweg in Kopf-Hals-Karzinoma“ (P25869-B13) soll die Funktion der Signalwege bei der Migration von HNSCC-Tumorzellen untersucht werden. Ein Ziel von Dr. Dudas und seinem Team ist es, neue, potentielle therapeutische Targets zu finden.
Weiterführende Informationen: https://www.i-med.ac.at/fwfprojects/dudas/

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08.08.2013

Ergebnisse der Zulassungsverfahren für das Medizinstudium ausgewertet

8.364 Studienbewerber:innen (4.883 Frauen und 3.481 Männer) haben am 5. Juli 2013 an den drei österreichischen medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck an den neugestalteten Aufnahmeverfahren für das Medizinstudium bzw. Zahnmedizinstudium teilgenommen und wurden nun über ihr Ergebnis informiert. Für die Studienplätze haben sich 724 Frauen (48,3 Prozent) und 776 Männer (51,7 Prozent) qualifiziert.

Die Vizerektor:innen der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, Karin Gutiérrez-Lobos, Hans Peter Dimai und Norbert Mutz bewerten die Premiere der neuen, selbst entwickelten Aufnahmeverfahren positiv: „Es ist gelungen, die vorrangigen Ziele umzusetzen, nämlich Aufnahmeverfahren zu entwickeln, die auf Basis eines breiten Spektrums von Kompetenzen und Kenntnissen den bestgeeigneten Bewerber:innen das Medizin- bzw. Zahnmedizinstudium ermöglicht und die wissenschaftlichen Ansprüche von Testfairness erfüllen.“

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13.08.2013

Gesundheitspsychologie auf europäischer Ebene: Wohlbefinden vor Prävention

Im Ausschuss „Gesundheitspsychologie“ der Europäischen Föderation der Psychologenverbände (EFPA) ist Assoz.-Prof. Mag. Dr. Stefan Höfer von der Medizinischen Universität Innsbruck der Vertreter für Österreich. Der Psychologe wurde kürzlich zum stellvertretenden Leiter der Gruppe ernannt. Ziel des Gremiums ist es, Programme und Forschungsarbeiten aus dem Bereich auf europäischer Ebene zu fördern. Der größte europäische, gesundheitspsychologische Fachkongress wird 2014 in Innsbruck stattfinden.

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19.08.2013

Neuer Gendefekt als Ursache für Pankreatitis bei Kindern entdeckt

Unter Federführung des deutschen Kinderarztes und Forschers, Univ.-Prof. Dr. Heiko Witt (TU München) konnte ein Gendefekt entdeckt werden, der für eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) bei Kindern verantwortlich ist. A.Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller und Priv.-Doz. Dr. Andreas Janecke von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Leitung: Univ.-Prof. Dr. G. Gaedicke) zählen zu den Co-Autoren der in der Zeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Ergebnisse.

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21.08.2013

Forum Alpbach: Zwei Euregio-Jungforscher:innen kommen von der Medizinischen Universität Innsbruck

Im Rahmen des Tirol-Tages des 69. Europa Forums Alpbach wurde vergangenes Wochenende bereits zum zweiten Mal der Euregio-Jungforscher:innen-Preis verliehen. Euregio-Jungforscher 2013 ist Dr. Peter Willeit, Absolvent der Medizinischen Universität Innsbruck und nun Forscher an der Universität Cambridge. Mit Dr.in Katharina Winkler ist eine weitere Vertreterin der Medizinischen Universität Innsbruck unter den Gewinner:innen.

Der von den Wirtschafts- und Handelskammern der Europaregion Tirol ‐ Südtirol ‐Trentino verliehene Euregio-Jungforscher:innen-Preis wurde heuer bereits zum zweiten Mal verliehen. Insgesamt sechs Gewinner:innen wurden für ihre hervorragende wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet. Der Innsbrucker Mediziner Peter Willeit wurde für seine Erkenntnisse zum Thema Mikro-RNAs als zukünftige Biomarker für Herzkreislauferkrankungen mit dem mit 2.000 Euro dotierten ersten Platz ausgezeichnet. Fünf weitere Finalist:innen, darunter Dr.in Katharina Winkler von der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck, freuen sich über einen Gutschein für die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach 2014.

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23.08.2013

Innovatives Forschungsdesign: Neue Erkenntnis zur krebsbedingten Müdigkeit

Die Wechselwirkungen zwischen Alltagserleben und Stresssystemparametern können durch ein von ao. Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert, Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie (PNI) an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie und seinen Kooperationspartnern entwickeltes Forschungsdesign gemessen werden. Der Forschungsansatz wurde jetzt bei einer Brustkrebspatientin angewendet.

Mit psychoneuroimmunologischen Forschungen können die Wechselwirkungen zwischen dem psychischen Wohlbefinden von Menschen und dem Immunsystem aufgezeigt werden. Um den Zusammenhang zwischen persönlich bedeutsamen Alltagserlebnissen und ihren körperlichen Auswirkungen genauer untersuchen zu können, wurde am Labor für Psychoneuroimmunologie der Innsbrucker Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie ein innovatives Forschungsdesign entwickelt. Dabei werden die Auswirkungen von Stressoren nicht im Rahmen einer Laborsituation, sondern im echten Leben („life as it is lived“) analysiert. Bei den Untersuchungen geben Proband:innen in zwölf- Stundenabständen Urinproben ab. Parallel dazu werden psychische Faktoren über Fragebögen ermittelt. In zusätzlichen Interviews können dann die Stress auslösenden Ereignisse im Alltag genauer herausgearbeitet werden. In der statistischen Auswertung (Zeitreihenanalyse) wird dann die Zeitverzögerung bis eine Stressbelastung zu einer körperlichen Reaktion führt sowie die Wirkrichtungsbeziehungen zwischen psychischen und körperlichen Faktoren ermittelt. „Es handelt es sich dabei um eine Methode, die biopsychosoziale Wechselwirkungen aufzeigen kann“, erklärt ao. Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert.

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26.08.2013

Innovative Forschungsarbeit: Biochemische Prozesse bei der Zubereitung von Lebensmitteln

Lebensmittel sind komplexe Wirkstoffgemische. Ihre Wirkung auf den Organismus wird jetzt in einem von der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) geförderten Headquarter Bridge-Projekt an der Medizinischen Universität Innsbruck untersucht. Die Arbeitsgruppe „Eco Biochemistry Nutritional Biochemistry“ des Biozentrums erforscht gemeinsam mit dem Unternehmen Philips Consumer Lifestyle Klagenfurt die biochemischen Prozesse während der Zubereitung von Lebensmitteln.

Menschen sind ständig von flüchtigen organischen Stoffen umgeben. Auch bei der Verarbeitung von Lebensmitteln entstehen solche flüchtigen organischen Stoffe, sogenannte VOC´s (Volatile Organic Compounds). Welche Auswirkungen diese auf humane Zellen haben, ist bisher allerdings vielfach unbekannt. In dem gemeinsamen Forschungsprojekt „Kitchen Appliances – Auffindung von volatilen Biomarkern aus Lebensmitteln“ mit den international tätigen Unternehmen Philips setzen sich ao.Univ.-Prof. Dr. Florian Überall und Dr.in Johanna Gostner von der Innsbrucker Sektion für Medizinische Biochemie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Ludger Hengst) mit den molekularen und zellulären Vorgängen beim Kochen, Braten und Entsaften auseinander. „Wir werden eine unmittelbare Simulation einer Exposition von flüchtigen Einzelsubstanzen, aber auch Substanzgemischen an Zellmodellen durchführen, die uns Rückschlüsse auf den Einfluss auf die molekulare Signalweiterleitung geben“, erklärt Univ.-Prof. Überall. Die Ergebnisse sollen auch dazu verwendet werden, Zubereitungsprozesse von Nahrung in Zukunft zu optimieren. Ziel ist es, dass bei der Zubereitung von Speisen die Entstehung von schädlichen Biomolekülen vermieden wird, gleichzeitig aber der Gehalt an gesunden, beispielsweise antioxidativ wirkenden Lebensmittelinhaltsstoffen optimal genutzt wird. „Wir hoffen mit unserem Projekt Biomarker zu finden, die nicht nur auf die Anwesenheit von bestimmten VOC´s hinweisen, sondern auch deren Bioaktivität beschreiben. In Zukunft könnten solche VOC´s quasi als Stoffsignatur verwendet werden um die Prozessierung von Nahrung zu überwachen. Dieses Projekt kann somit auch einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit leisten.“, erklärt Prof. Überall. Das bedeutet VOC´s könnten als Biomarker genutzt werden um ein Maximum der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe zu erhalten. Die Informationen sollen auch in einer Datenbank erfasst werden, um Informationen über biologisch relevante Effekte von VOC´s, die bei Zubereitung von Speisen entstehen, dem interessierten Endverbraucher zugänglich zu machen.

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28.08.2013

7th Integrated Endocrinology Teaching Week in Thailand

Zum 7. Mal in Folge hielt Prof. Siegfried Schwarz, M.D. vom Innsbrucker Biozentrum im August die Integrated Endocrinology Teaching Week an der Suranaree University of Technology (SUT) in Thailand ab. Kurz zuvor wurde ihm anlässlich der 23. Gründungsfeier der SUT in einem feierlichen akademischen Festakt die Honorary Plaque „in Recognition of Exemplary Contributions and Service“ verliehen.

Die Durchführung der Integrated Endocrinology Teaching Week, die auch heuer wieder vom thailändischen Kollegen Dr. Sanong Suksaweang – seit 2012 Director for International Affairs der SUT – koordiniert und assistiert wurde, ist Teil eines Kooperationsabkommens von ASEA-Uninet, dem partnerschaftlichen Netzwerk asiatischer und europäischer Universitäten. An der Medizinischen Universität Innsbruck von Prof. Erich Schmutzhard betreut, wurde das Abkommen im Jahre 2012 durch ein Memorandum of Understanding zwischen SUT und Medizinischer Universität Innsbruck formalisiert. „In einem größeren Kontext, nämlich ASEAN (Association of Southeast Asian Nations), soll  diese Lehrveranstaltung auch Vorbild für englisch-sprachige akademische Lehre in Thailand sein, da ASEAN diese Sprache vor kurzem zur gemeinsamen ‚Geschäftssprache‘ erklärt hat“, so Dr. Suksaweang und Prof. Schwarz.

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05.09.2013

Früherkennung hilft: Zehn Jahre Brustgesundheitszentrum Innsbruck

Jährlich erkranken in Österreich rund 5.000 Frauen an Brustkrebs, 450 davon in Tirol. Durch den medizinischen Fortschritt und eine verbesserte Früherkennung konnte die Sterblichkeit in den vergangenen Jahren allerdings um bis zu 30 Prozent reduziert werden. In Innsbruck koordiniert seit zehn Jahren erfolgreich das Brustgesundheitszentrum die Zusammenarbeit der verschiedenen Expert:innen.

 

Das Mammakarzinom, eine bösartige Veränderung des Brustdrüsengewebes, ist eine der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen. Wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird, bestehen inzwischen gute Heilungschancen. Damit die verschiedenen Fachdisziplinen und Ansprechpartner:innen aus den unterschiedlichen Bereichen wie Prävention, Früherkennung, Diagnosestellung, operative Therapie, adjuvante Chemo- Hormon- und Strahlentherapie, Nachsorge und eventuelle Palliativmedizin optimal zusammenarbeiten, werden in Innsbruck die verschiedenen Kompetenzen im Brustgesundheitszentrum Tirol gebündelt. Vor zehn Jahren ist es als erstes in Österreich zertifiziert worden. 2013 fungiert Univ.-Prof. DDr. Johannes Zschocke, Direktor der Sektion Humangenetik der Medizinischen Universität Innsbruck, als Sprecher des Tiroler Brustgesundheitszentrums

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06.09.2013

Wesentliche kardiovaskuläre Erkenntnisse aus Innsbruck beim ESC in Amsterdam

Im Rahmen des Europäischen Kardiologenkongresses (ESC) vom 21. August bis 4. September 2013 in Amsterdam wurden zahlreiche zukunftsweisende Erkenntnisse präsentiert, darunter auch einige therapierelevante Forschungsarbeiten aus der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Direktor O.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang-Michael Franz) und der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor O.Univ.-Prof. Werner Poewe).

Die Wissenschaft und das Management zu kardiovaskulären und atherosklerotischen Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall liegen im Fokus des jährlich stattfindenden Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und sind auch an der Medizinischen Universität Innsbruck Gegenstand schwerpunktmäßiger und anerkannter Forschung. Beim diesjährigen Kongress in Amsterdam wurden einige Arbeiten aus Innsbruck präsentiert, darunter jene von OA Dr. Martin Furtner, Leiter der Hirnkreislauf-Ambulanz der Univ.-Klinik für Neurologie Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Guy Friedrich, Dr. Sebastian Reinstadler und Dr. Jakob Dörler von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III.

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10.09.2013

Hoffnung für Patient:innen mit Gleichgewichtsstörungen: K-Regio Projekt „VAMEL“ gestartet

Ein Konsortium aus Universitätsinstituten und Unternehmen hat den Zuschlag für die Technologieförderung „K-Regio“ des Landes Tirol erhalten. Im Projekt „VAMEL“ soll eine Prothese zur Verminderung von Gleichgewichtsstörungen entwickelt werden. Das Labor für Innenohrforschung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann) unter der Leitung von ao.Univ.-Prof.in Dr.in Anneliese Schrott-Fischer und Dr. Rudolf Glückert ist an dem Projekt beteiligt.

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11.09.2013

Hohe Auszeichnung für Ingeborg Hochmair

Die Geschäftsführerin des in Innsbruck ansässigen Unternehmens ‚Medical Electronics (Med-El)‘ und Ehrendoktorin der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Doz.in Dr.in Ingeborg Hochmair, wird für die Entwicklung des modernen Cochlea- Implantats mit dem renommierten Lasker-DeBakey Clinical Medical Research Award ausgezeichnet.

Dr.in Hochmair erhält die Auszeichnung für die Entwicklung des modernen Cochlea- Implantats, einem hochtechnologischen Gerät, welches das Hörvermögen von Personen mit mittlerem bis hochgradigem Hörverlust durch elektrische Stimulation des Hörnervs wieder herstellt. Sie teilt diese Ehrung mit Graeme M. Clark (Emeritus, University of Melbourne, Australien) und Blake S. Wilson (Duke University, NC, USA). Die angesehene Auszeichnung ehrt Wissenschafter:innen, die mit ihrer Forschung zu einer Verbesserung der klinischen Versorgung von Patient:innen beigetragen haben. Die Verleihung des Awards findet am 20. September 2013 in New York statt.

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12.09.2013

Trauer um Pionier der Medizinischen Psychologie und Psychotherapie

Mit großer Anteilnahme trauert die Medizinische Universität Innsbruck um em. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wesiack. Als erster Ordinarius für Medizinische Psychologie und Psychotherapie in Innsbruck hat er die gleichnamige Universitätsklinik mit aufgebaut und trug maßgeblich zur Etablierung und Entfaltung des Faches bei. Sein Wirken reichte vom österreichweit ersten Ausbildungscurriculum in Psychosomatischer Medizin bis hin zur Entwicklung einer ärztlichen Psychotherapieausbildung.

„Wir trauern zutiefst um einen hochverdienten Kollegen, der es mit großem Engagement verstand, der Psychologie in der Medizin, wie auch umgekehrt, jene Bedeutung zu verleihen, die ihr zurecht gebührt“, so Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs im Gedenken an den zeitlebens weithin geschätzten Mediziner und Psychotherapeuten. Zehn Jahre – von seiner Berufung auf die 1984 in Innsbruck neugeschaffene Professur für Medizinische Psychologie und Psychotherapie bis zu seiner Emeritierung 1994 an der gleichnamigen Universitätsklinik – verlieh em. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wesiack seiner Fachrichtung wachsende Wertschätzung und somit auch seiner Wirkungsstätte eine weit über die Grenzen Österreichs hinaus reichende Reputation.

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13.09.2013

Internationales COSBID-Meeting: Sekundäre Hirnschädigungen vermeiden

Neurolog:innen, Neurochirurg:innen und Grundlagenforscher:innen aus Europa und Amerika haben sich zusammengeschlossen, um die Behandlung von Patient:innen mit Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung oder Schlaganfall weiter zu verbessern. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie und die Univ.-Klinik für Neurochirurgie sind an dieser internationalen Forschungsarbeit beteiligt. Das 15. Meeting der COSBID-Gruppe (CoOperative Study on Brain Injury Depolarisations) fand Mitte September in Innsbruck statt.

Bei Hirnschädigungen wird zwischen primären, also Verletzungen, die unmittelbar durch das Trauma, die Blutung oder den Schlaganfall auftreten, sowie sekundären Schädigungen unterschieden. Der Schwerpunkt der täglichen intensivneurologischen/-neurochirurgischen Routine und vor allem der Forschung orientiert sich neben Optimierung der Primärversorgung auf die Verhinderung einer sekundären Hirnschädigung. Diese kann durch einen Sauerstoff- oder Energiemangel, eine schlechte Durchblutung des Gehirns, eine sekundär entzündliche Gewebsreaktion oder durch epileptische Anfälle auftreten.

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17.09.2013

Auf der Suche nach zündenden Ideen

CAST und transidee machen sich mit dem CAST technology award 2013 auf die Suche nach Ideen mit wirtschaftlichem Potenzial. Bis 14. Oktober 2013 sind Forscherinnen und Forscher an den Tiroler Universitäten und Fachhochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen aufgerufen, ihre zündenden Ideen einzureichen.

Beim CAST technology award 2013 haben Forscherinnen und Forscher aller Hochschulen Tirols und Fachrichtungen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse von einer unabhängigen Fachjury auf ihre Wirtschaftlichkeit analysieren zu lassen. Sie bekommen Antwort auf die Frage, ob ihre innovativen Technologien, Laborversuche, Entwicklungen oder Forschungsarbeiten das Zeug zur Geschäftsidee haben. Die Teilnahme ist einfach, der Aufwand gering – zu gewinnen gibt es Preisgelder in Gesamthöhe von 6.300 Euro sowie wertvolles Feedback von unabhängigen Expertinnen und Experten.

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18.09.2013

Erfolgreiche Überprüfung der praktischen Fähigkeiten von Studierenden

Bevor Studierende erstmals eigenständigen Patient:innenkontakt in ihrer ersten Pflichtfamulatur, also nach dem 2. Studienjahr, haben, werden ihre praktischen Fähigkeiten überprüft. Seit dem Sommersemester 2013 setzt die Medizinische Universität Innsbruck dabei auf die praxisorientierte Prüfungsform „OSCE (objective structured clinical examination)“. 280 Studierende haben den Test-Parcours in Innsbruck bewältigt, bei dem ärztliche Routinetätigkeiten sowie der Umgang mit Patient:innen geprüft wurden

OSCE ist ein international anerkanntes und innovatives Prüfungsformat, das vor allem die praktischen Fähigkeiten von Studierenden prüft. Die Prüfungsform wurde in Schottland von Miriam Friedman Ben-David und Ronald Harden, bekannten Expert:innen für Medical Education, entwickelt. Das Verfahren kam zunächst in den USA zum Einsatz und wird mittlerweile seit mehreren Jahren auch an vielen deutschsprachigen Medizinfakultäten & Medizinuniversitäten erfolgreich eingesetzt. Vorteil dieser Testmethode ist, dass klinische Kompetenzen, wie die Umsetzung ärztlicher Routinetätigkeiten oder der Umgang mit Patient:innen überprüft werden können. „Dadurch eignet sich das Prüfverfahren, um gemäß österreichischen Kompetenzlevelkatalog für ärztliche Fertigkeiten den Level Famulaturreife zu testen“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Prodinger.

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23.09.2013

Humangenetik-Kongress in Innsbruck will klinische Genetik stärken

Am 26. September findet in Innsbruck die 13. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik (ÖGH) statt. Die gute Vernetzung und die optimierte Zusammenarbeit der Innsbrucker Humangenetik mit anderen Fachbereichen zeigt sich auch in einer gemeinsamen Plenarsitzung mit der gleichzeitig stattfindenden 51. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde und dem anschließenden 4. Österreichischen Kongress für Seltene Krankheiten.

Mit dem etablierten Forschungsschwerpunkt Genetik, Epigenetik und Genomik besitzt die Medizinische Universität Innsbruck in der österreichischen Universitätslandschaft ein Alleinstellungsmerkmal. Vor diesem Hintergrund findet am 26. September in Innsbruck die 13. Jahrestagung der ÖGH im Congress Innsbruck statt, zu der knapp 100 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum erwartet werden.

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25.09.2013

Ausgezeichnete Lehrlinge an der Medizinischen Universität Innsbruck

Sieben der 22 Lehrlinge, die derzeit an der Medizinischen Universität Innsbruck ausgebildet werden, können in diesem Jahr ein ausgezeichnetes Berufsschuljahreszeugnis vorweisen. Diese Leistung wurde von O.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichbehandlung mit einer Extra-Anerkennung honoriert.

Die Medizinische Universität Innsbruck bietet nicht nur angehenden Mediziner:innen, sondern auch Lehrlingen eine interessante und anerkannte Ausbildung in den Bereichen Chemielabortechnik, EDV-Technik, Bürokauflehre und Tierpflege. Die Lehrlinge Nicole Koidl, David Schorn, Bernadette Schmid, Maria Fischer, Jasmin Hanser (alle Tierpflege), Verena Larcher (Büro des Rektors) und Lisa Reinstadler (Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung, Ausbildende: Mag.a Claudia Beyer) dürfen sich für ihre ausgezeichneten Erfolge im Jahresabschlusszeugnis über eine kleine Prämie in Form von Einkaufsgutscheinen sowie eine offizielle Urkunde freuen. „Das Engagement und der Einsatz unserer Lehrlinge hat eine Anerkennung verdient“, betont Vizerektorin O.Univ.-Prof.in Helga Fritsch, die eine kontinuierliche Angebotserweiterung und Qualitätsverbesserung in der Lehrlingsausbildung forciert und damit auch ein Anliegen des Betriebsrates für die Allgemeinen Bediensteten unterstützt.

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26.09.2013

Kooperationsvertrag mit Krankenhaus Bruneck

Zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und dem Krankenhaus Bruneck in Südtirol wurde gestern ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das neue Abkommen hat die Fortsetzung der erfolgreichen wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen der Bruneck-Studie, den Austausch von Studierenden und Wissenschafter:innen sowie die Etablierung einer Forschungsaußenstelle der Medizinischen Universität Innsbruck im Krankenhaus Bruneck zum Ziel.

Seit 1990 werden 1.000 Einwohner der Stadt Bruneck in Südtirol im 5-Jahres-Rhythmus untersucht, um Ursachen und Risikofaktoren von Herzinfarkt und Schlaganfall zu erforschen. Das von ao.Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) und Prof. Friedrich Oberhollenzer vom Krankenhaus Bruneck initiierte Projekt liefert seither zahlreiche essentielle Daten für neue, innovative Erkenntnisse und Therapiekonzepte. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen Medizinischer Universität Innsbruck und dem Betreiber des Krankenhauses Bruneck wird diese Zusammenarbeit nun formal etabliert.

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27.09.2013

Startschuss für Human Brain Project (HBP): Innsbrucker Team nimmt Arbeit auf

Am 1. Oktober startet das Human Brain Project (HBP). Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck ist der einzige Österreicher im Managementteam des FET-Flaggschiffprojektes. Der Leiter der Innsbrucker Abteilung für Experimentelle Psychiatrie ist vor allem im Bereich Bildung des Megaprojektes tätig und wird für die Ausbildung von 500 bis 1.000 PhD-Studierenden verantwortlich sein.

Zweck des Human Brain Project ist es, unser gesamtes bestehendes Wissen über das menschliche Gehirn zusammenzuführen und das Gehirn Stück für Stück auf Supercomputern in Simulationen nachzubilden. Diese Modelle bieten die Möglichkeit eines neuen Verständnisses des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen. Im Rahmen des HBP sollen in den nächsten zehn Jahren (2013-2023) außerdem völlig neue Rechner- und Robotertechnologien entwickelt werden. 80 verschiedene europäische und internationale Forschungsstätten arbeiten in dem rund 1,19 Milliarden Euro teuren Flaggschiffprojekt der Europäischen Kommission zusammen. Die Koordination erfolgt an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) in der Schweiz durch den Neurowissenschafter Henry Markram. In Lausanne wird daher auch das offizielle Meeting zum Projektstart vom 6. bis 11. Oktober stattfinden.

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30.09.2013

Semesterstart an der Medizin Uni Innsbruck: Studienbeginn für 430 Studierende

Am 30. September begann für rund 430 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ein neuer Lebensabschnitt an der Medizinischen Universität Innsbruck: Um den Studierenden den Start ins Studium zu erleichtern, findet jährlich eine Orientierungslehrveranstaltung statt. Die Einführung wird von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten organisiert. Der Präsident des Absolvent:innenvereines ALUMN-I-MED und sein Team überreichten ein Willkommensgeschenk.

An der Medizinischen Universität Innsbruck stehen 430 Studienplätze für die Studien Human-, Zahnmedizin und Molekulare Medizin zur Verfügung. Im Rahmen einer Orientierungslehrveranstaltung erhalten die Studienanfänger:innen alle relevanten Informationen rund um ihr Studium. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten, von den Lehrenden bzw. Koordinator:innen der ersten Studienwochen, der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED, dem Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck.

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01.10.2013

Feierlicher Empfang zum Rektoratswechsel

Anlässlich des Rektoratswechsels luden der Universitätsratsvorsitzende Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Putz und der Senatsvorsitzende Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer zum feierlichen Empfang.

In freundschaftlicher Atmosphäre wurden am Abend des 30. Septembers 2013 die Leistungen des scheidenden Rektorats unter Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs gewürdigt und die seit 1. Oktober amtierende neue Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch begrüßt. Mit Rektor Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs wurden auch die Vizerektor:innen Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk (Forschung), Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz (Lehre und Studienangelegenheiten) und Mag. Christoph Wimmer (Finanzen) feierlich verabschiedet.

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01.10.2013

Neue Rektorin Fritsch begrüßte die Studierenden

Seit 1. Oktober 2013 hat die Medizinische Universität Innsbruck ein neues Rektorat. Als eine ihrer ersten Handlungen im neuen Amt begrüßte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch die neuen Studierenden. Sie nutzte die Gelegenheit, das neue Rektoratsteam vorzustellen und die Studierenden auf das lernintensive Studium vorzubereiten.

 

Für die 430 Erstsemestrigen begann am Dienstag mit einer Vorlesung zur „Einführung in die allgemeine Begrifflichkeit der Anatomie (Medizin) der inhaltliche Teil ihres Studiums der Human-, Zahn- und Molekularen Medizin in Innsbruck.

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02.10.2013

Ringvorlesung Gendermedizin: Was gibt es Neues?

Die erfolgreiche, öffentliche Vorlesungsreihe zur Gender Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck startet in eine neue Runde: Vielseitige Fragen und Forschungsfelder der Gender Medizin werden im Wintersemester 2013/14 in 15 unterschiedlichen Vorträgen erläutert und diskutiert. Jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) finden die Vorträge statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Seit 2007 bietet die Medizinische Universität Innsbruck die öffentliche Ringvorlesung „Gender Medizin – Geschlechterforschung in der Medizin“ an. Die erfolgreiche Vortragsreihe befasst sich in diesem Wintersemester mit dem Themenbereich „Gender Medizin – Das Frauengesundheitszentrum/FGZ – Was gibt es Neues?“. Die Vorlesungen finden von Oktober 2013 bis Ende Jänner 2014 wöchentlich jeweils am Donnerstagabend um 18.30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik statt. International anerkannte Expert:innen referieren zu aktuellen, geschlechterrelevanten Fragestellungen in verschiedenen Themenbereichen der Medizin. Die Vortragenden geben Einblicke in Gender Aspekte bei beispielsweise Herzinfarkten, in der Onkologie oder bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.

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03.10.2013

HNO-Wissenschaftspreis für Innsbrucker Forscher

Im Rahmen des 57. Österreichischen HNO-Kongresses vom 11. bis 15 September in Graz erhielt Dr. Volker Schartinger von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde den diesjährigen Wissenschaftspreis. Die Forschungsarbeit des jungen Mediziners fokussiert auf die Radionuklidtherapie bei bösartigen Tumoren im Kopf- und Halsbereich.

Die Erforschung und Behandlung von bösartigen Tumoren im Kopf- und Halsbereich ist ein Schwerpunkt der Innsbrucker HNO-Klinik unter der Leitung von Univ.-Prof. Herbert Riechelmann. Mehrere Teams forschen zu den Ursachen und zur Therapieoptimierung von Karzinomen, darunter auch Dr. Volker Schartinger aus dem Molekularbiologischen Labor (Leitung: Dr. József Dudás). An der HNO-Klinik Innsbruck werden pro Jahr rund 100 Patient:innen mit bösartigen Tumoren im Kopf- und Halsbereich behandelt.

Auf der Suche nach neuen Therapietargets
Aufbauend auf einer vorangegangenen Grundlagenarbeit aus der HNO-Klinik, wonach sich die Expression von Somatostatin-Rezeptoren – wie bei neurendokrinen Tumoren – auch auf der Zellmembran von Kopf-, Halstumoren nachweisen lässt , untersuchte Dr. Schartinger  in Zusammenarbeit mit Kolleg:innen der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin (Direktorin: Univ.-Prof. Irene Virgolini) und der Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor Univ.-Prof. Michael Rasse)15 Patient:innen mit Plattenepithelkarzinom.  „Mit der klinischen Darstellung der Somatostatin-Rezeptor-Expression mittels Gallium-68-DOTATyr3-Oktreotid-PET versuchen wir“, so Dr. Schartinger, „die Wirkung therapeutischer Radionuklide für Patient:innen mit Karzinomen im Kopf- und Halsbereich abzuschätzen“. Die so genannte Radionuklidtherapie findet bei neuroendokrinen Tumoren bereits breite klinische Anwendung und könnte sich auch bei Kopf- und Halskarzinomen als zukunftsträchtiger Therapieansatz erweisen. „Zur Therapieevaluation sind weitere Folgeprojekte geplant, zumal es bei dieser Tumorform nach erfolgloser Erstlinientherapie nur wenige verbleibende Optionen gibt“, erzählt Dr. Schartinger, der seit 2008 an der HNO Innsbruck tätig ist und zum Schwerpunkt Onkologie forscht.

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03.10.2013

FWF bewilligt fünf klinische Forschungsprojekte (KLIF-CALL) an der Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck hat beim dritten KLIF-Call des Wissenschaftsfonds FWF erfolgreich abgeschnitten: Von den insgesamt fünfzehn bewilligten Forschungsvorhaben stammen fünf von Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck. Nach zwei Ausschreibungen 2011 und 2012 fließen bundesweit weitere 2,7 Mio. EUR in exzellente Projekte im Bereich der klinischen Forschung.

Mit den fünf im Rahmen der 3. Ausschreibung „Klinische Forschung“ bewilligten Forschungsvorhaben können an der Medizinischen Universität Innsbruck Projekte aus den Wissenschaftsgebieten Psychiatrie und Neurologie, Plastische Chirurgie sowie Herz-Kreislauferkrankungen realisiert werden. Gefördert werden Projekte zur Parkinsonkrankheit, zur Verbesserung der Therapie einer speziellen Form des Schlaganfalls (Subarachnoidalblutung), zur emotionalen Intelligenz bei schizophrenen und bipolaren Störungen, zum Langzeiteffekt einer Gewichtsabnahme auf Atherosklerose und zur kardiopulmonalen Funktion nach Operationen von Thoraxdeformitäten.

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04.10.2013

Signalprozesse der Immunzelle: Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Baier

Im gut besuchten Hörsaal der Pharmakologie fand am Montag, den 30. September 2013, die akademische Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Baier statt. Der Leiter der Sektion hielt einen anschaulichen Vortrag zum Thema: „Signalprozesse der Immunzelle – von der Entschlüsselung molekularer Mechanismen bis zur Entwicklung Validierung von innovativen Therapieverfahren“. Baier gilt als einer der Pioniere der Protein Kinase Forschung in der T-Zellbiologie.

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07.10.2013

51. Jahrestagung der Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

Ende September 2013 tagte in Innsbruck die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde. Namhafte Expert:innen, Kinderärzt:innen aus dem niedergelassenen und stationären Bereich sowie Angehörige anderer Berufsgruppen diskutierten dabei ein breites Themenspektrum.

 

Rund 600 Teilnehmer:innen trafen sich von 25. bis 28. September in Innsbruck zur 51. Jahrestagung der Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) in Innsbruck. In einem halben Jahrhundert des Bestehens dieser Gesellschaft konnte die Pädiatrie einen enormen Wissensgewinn sowie beachtliche medizinische Fortschritte erzielen. Gleichzeitig hat sich mit der Veränderung der Gesellschaft und Entwicklung der „Volksgesundheit“ das „Muster“ der Krankheiten und Problemen  von Kindern und Jugendlichen sehr verändert.  Vor allem diesem Aspekt wurde in der diesjährigen Jahrestagung Rechnung getragen.

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07.10.2013

Die Medizinische Universität Innsbruck zum Anziehen

Rechtzeitig zum Herbstbeginn sind Kapuzenpullis, sogenannte Hoodies, im MedUniIBK-Look käuflich erwerbbar. Es handelt sich bei diesem Angebot um ein gemeinsames Projekt der ÖH Medizin und der Medizinischen Universität Innsbruck. Die warmen und flauschigen Hoodies stehen in zwei Farben zur Auswahl: „heather grey“ und „navy blue“.

Alle Informationen zur Bestellung über die ÖH Medizin oder die Betriebsräte der Medizinischen Universität Innsbruck finden Sie hier.

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08.10.2013

Gesellschaft Österreichischer Chemiker: Beste Dissertation von der MedUni IBK

Ende September vergab die Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) einen von österreichweit drei Preisen für die beste Dissertation an Markus Keller. Der Nachwuchswissenschafter hat seine Abschlussarbeit an der Sektion für Biologische Chemie des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck (Betreuer ao.Univ.-Prof. Dr. Ernst R. Werner; Direktor Univ.-Prof. Dr. rer.nat Klaus Scheffzek) verfasst.

In seiner Dissertation untersuchte Markus Keller die Biochemie eines bisher noch wenig erforschten Fettstoffwechselweges, den Abbau von Etherlipiden zu Fettsäuren. Für diesen Weg sind zwei Enzyme, die Alkylglycerol Monooxygenase und die Fettaldehyd Dehydrogenase hauptverantwortlich. Etherlipide bilden Membranbestandteile im Gehirn, sind für die Reifung von Samenzellen erforderlich und wichtige Signalmoleküle wie zum Beispiel der Platelet activation factor (PAF).

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08.10.2013

Österreichweiter Gefäßtag: Aufklärung über Krampfadern und ihre Folgen

Rund ein Drittel der Bevölkerung hat größere Krampfadern. Treten Beschwerden auf und werden diese nicht behandelt, kommt es zu einer Überlastung des tiefen Venensystems. Massive Schwellungen bis hin zu sogenannten offenen Beinen (Ulcus cruris) können Folgen sein. Rund um den österreichweiten Gefäßtag am 5. Oktober informierten die Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie sowie andere Zentren für Gefäßmedizin in ganz Österreich über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Krampfadern.

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09.10.2013

Gebündeltes Know-How zum Therapeutischen Temperaturmanagement

Bereits zum dritten Mal fand Ende September das Symposium zum gezielten Temperaturmanagement bei Patient:innen statt. Die Tagung wurde von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) organisiert. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung kamen Expert:innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zusammen, um über aktuelle Forschungserkenntnisse zur optimalen Temperaturkontrolle und Modifikation zu diskutieren.

Das Temperaturmanagement bei Patientinnen ist vor allem ein interdisziplinäres Thema: Um das Know-How in diesem Bereich zu bündeln, hat die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie das „Targeted Temperature Management Symposium“ ins Leben gerufen. Heuer fand die Tagung mit rund 100 Teilnehmer:innen aus 14 verschiedenen Ländern in Wien statt. „Wir haben möglichst das gesamte klinische und wissenschaftliche Spektrum der Temperatur-Modulation abgebildet “, erklärt Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Gregor Brössner. Der Oberarzt der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie fungierte gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Erich Schmutzhard (stv. Klinikdirektor, Univ.-Klinik für Neurologie) als Kongresspräsident. „Wir haben uns inzwischen als Plattform für renommierte Expert:innen zum Temperaturmanagement aus den unterschiedlichsten Bereichen etabliert“, sagt Priv.-Doz. Brössner.

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11.10.2013

Life Sciences Treffen im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB)

Ende September fand in Innsbruck die 5. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) in Kooperation mit dem „5th Life Sciences Meeting Innsbruck“ sowie der Biophysics Austria statt. Über 500 Teilnehmer:innen besuchten die Veranstaltung. Die Tagung wurde von einem Team von Wissenschaftler:innen des Biozentrums der Meduni Innsbruck und des Center for Moleculare Biosciences Innsbruck (CMBI) der LFU gemeinsam mit der ÖGMBT organisiert.

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14.10.2013

ASCINA-Awards: Alumni der Medizin Uni Innsbruck ausgezeichnet

Der Absolvent der Medizin Uni Innsbruck und Laborleiter an der Medical School in Harvard Harald Ott erhielt den ASCINA-Award in der Kategorie „Principal Investigator“. Die vom Wissenschaftsministerium dotierten und vom Netzwerk „Austrian Scientists and Scholars in North America“ (ASCINA) ausgeschriebenen Preise erhielt der Tiroler Chirurg für seine 2013 in dem wissenschaftlichen Fachmagazin „Nature“ veröffentlichte Arbeit. Ott ist es gelungen, eine biologische Kunstniere zu entwickeln.

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14.10.2013

Operativer Start im achten Mentoring-Durchgang

Das Helene Wastl Medizin Mentoring für Nachwuchswissenschafterinnen, seit dem Wintersemester 2005/06 erfolgreich etabliert und jährlich ausgeschriebenes High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck, ging mit dem Anfang Oktober abgehaltenen Einführungs-Workshop der neuen Mentees bereits in die achte Runde.

Vorrangiges Ziel des von Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner vor acht Jahren initiierten Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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15.10.2013

Herausforderung der modernen Kardiologie lautet Regeneration

Seit 1. Juli leitet Univ.-Prof. Dr. Wolfgang-Michael Franz die Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III. Der Herzspezialist fungierte davor als leitender Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik I (Klinikum Großhadern) in München. Der Internist, Kardiologe und Intensivmediziner will den hohen medizinischen Standard in Tirol sicher stellen und stellt sich mit seinem Team den Herausforderungen der Zukunft: Die Regeneration von Patient:innen nach einem schweren Herzinfarkt.

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16.10.2013

Morbus Crohn: Identifikation krankheitsrelevanter Zellen eröffnet neue Therapiezugänge

Wissenschafter:innen der Universitäten Cambridge und Harvard berichten von der Identifikation einer spezialisierten Darmepithelzelle als Ausgangspunkt der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn und daraus resultierenden innovativen und effektiveren Zugängen zur Therapie. Das Wissenschaftsmagazin Nature berichtet von diesen Forschungsarbeiten, die unter anderem auch an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführt wurden.

An der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn leiden in Europa rund 1,6 Millionen Menschen, 27.000 davon leben in Österreich. Nun ist es einem internationalen Forscherteam gelungen, einen zentralen Auslöser dieser behandel-, aber nicht heilbaren Krankheit aufzuklären, die sich klinisch durch krampfartige Bauchschmerzen, chronischen Durchfall, Gewichtsverlust, sowie Fistel- und Abszeßbildung präsentiert.

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17.10.2013

Thema Funktionserhalt: Neurochirurg:innen trafen sich in Innsbruck

„Funktionserhalt“ lautete der Titel der Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Neurochirurgie (ÖGNC), die vom 10.-12. Oktober 2013 in Innsbruck stattfand. Das Programm war umfangreich und zog einen Bogen von neuen Behandlungsmethoden, kontroversiellen Diskussionen über aktuelle Forschungsschwerpunkte bis hin zu hochexperimentellen Behandlungsansätzen. Der Ruf der Innsbrucker Neurochirurgie lockte Redner:innen aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und den USA nach Innsbruck.

In der Neurochirurgie ist der technische und wissenschaftliche Fortschritt enorm. In immer kürzeren Abständen werden neue Methoden entwickelt, viele davon an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurochirurgie. Der „Funktionserhalt“ ist dabei ein mehrdimensionales Thema, dem ein Großteil der täglichen Bemühungen von Neurochirurg:innen weltweit gilt. Neben renommierten Keynotespeakern bot die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurochirurgie (ÖGNC) auch ein Forum für Nachwuchswissenschaftler:innen. Ein Umstand, den auch Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch in ihren Begrüßungsworten erwähnte. Sie dankte den Organisator:innen und betonte die Leistungen von Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé, der seit 1. Februar 2010 die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurochirurgie leitet. „Prof. Thomé ist es in kurzer Zeit gelungen, PhD Studierende für die Neurochirurgie zu gewinnen und in unserem Neuroscience bzw. Clinical Neuroscience Programm unterzubringen. Damit ist ein guter Anfang gemacht um den universitären Nachwuchs in einem arbeitsintensiven operativen Fach zu halten“, sagte Rektorin Univ.-Prof.in Fritsch.

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21.10.2013

Bewusstsein für Verantwortlichkeit in der Wissenschaft

Die Bewusstseinsbildung an der Schnittstelle von Universitäten zur Öffentlichkeit ist die zentrale Intention des Vereins für Wissenschaft und Verantwortlichkeit (WuV). Mit Vorträgen, Filmvorführungen und Diskussionen will man nicht nur Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Wissenschaft, sondern auch ein Nachfragen, Hinterfragen und Mitreden ermöglichen. Das Veranstaltungsjahr 2013 widmet sich dem Schwerpunktthema „Protest“.

Ursprünglich als Senatsarbeitskreis eingerichtet, wird WuV seit 2005 als gemeinsamer Verein der Innsbrucker Universitäten, des MCI Management Center Innsbruck und der ÖH Innsbruck geführt. „Wir sind ein offenes Forum, das Raum für alle Interessierten bietet, um Anliegen und Ideen einzubringen und so aktuelle Themen anschneiden und diskutieren zu können“, betont. ao.Univ.-Prof. Dr. Gilg Seeber, Politikwissenschafter an der Universität Innsbruck und Obmann von WuV. „Herausforderungen und Fragen, die sich aus aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen ergeben, zeigen immer auch eine hohe gesellschaftliche Relevanz und brauchen Reflexion“, weiß auch ao.Univ.-Prof.in Gabriele Werner-Felmayer, Biochemikerin und Leiterin des Bioethik Netzwerks Ethucation an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie stellvertretende Obfrau des WuV. Um wissenschaftliche und mediale Diskurse widerspiegeln zu können, wird für jedes Studienjahr ein Schwerpunktthema ausgewählt, das aktuelle Entwicklungen behandelt.

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22.10.2013

Innsbrucker Pneumologie weiterhin im europäischen Spitzenfeld

Bei der Jahrestagung der European Respiratory Society (ERS) Anfang September in Barcelona war die Innsbrucker Pneumologie mit einem sechsköpfiges Team vertreten. Ausgewählte Forschungsarbeiten, etwa zu neuen Ansätzen bei allergischen und entzündlichen Lungenerkrankungen oder klinische Daten zur COPD unterstrichen auch in diesem Jahr das hervorragende Standing des Innsbrucker Teams um Univ.-Prof. Dr. Christian Kähler, der seit September auch neugewähltes Mitglied des ERS Executive Committee ist.

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23.10.2013

MINI MED Junior: Gesundheitsbewusstsein bei Jugendlichen gezielt stärken

Um das Gesundheitsbewusstsein bei Jugendlichen zu stärken, fördert das Wissenschafts- und Forschungsministerium im Rahmen der Nachwuchsfördermaßnahmen „Young Science“ das Projekt „MINI MED Junior“. Minister Dr. Karlheinz Töchterle, Rektorin o. Univ-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, Charlotte Sengthaler, Geschäftsführerin des MINI MED Studiums, Dr.in Claudia Mark, Landesschulärztin von Tirol, und DI Manfred Fleiss, Direktor der HTL Bau und Design, präsentierten das Projekt gemeinsam in Innsbruck.

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24.10.2013

FWF: Erfolgreiche Drittmitteleinwerbung

In der vergangenen Sitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) wurden insgesamt acht Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt. Neben fünf klinischen Forschungsprojekten (KLIFF-Call) genehmigte das FWF-Kuratorium zwei Einzelprojekte sowie einen Antrag im Rahmen des Lise-Meitner-Programms der Medizinischen Universität Innsbruck. Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow lud die Forscher:innen zu einer Zusammenkunft.

Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung. Ein erfolgreiches Abschneiden bei den Ausschreibungen ist daher ein Indiz dafür, wie das wissenschaftliche Potential einer Universität bewertet wird. Finanzielle Mittel sind neben einer entsprechenden Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche klinische Forschung und Grundlagenforschung. Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, seit 1. Oktober als Vizerektorin für Forschung und Internationales im Amt, nahm die erfolgreiche Drittmitteleinwerbung von Forscher:innen bei FWF-Ausschreibungen der Medizinischen Universität Innsbruck zum Anlass, die Projektleiter:innen und Förderempfänger:innen zu einem Treffen einzuladen. „ FWF-Mittel genießen einen hohen Stellenwert, weil es bei stetig steigendem Antragsvolumen, aber gleichbleibendem Budget leider immer schwieriger wird FWF-Anträge erfolgreich durch das qualitativ sehr anspruchsvolle Begutachtungsverfahren zu bringen. Es freut mich deshalb sehr, dass unsere Forscher:innen hier so erfolgreich waren und mit den FWF-Mitteln wichtige Projekte aus der Grundlagenforschung und klinischen Forschung realisiert werden können. “ Die Vizerektorin betonte, dass erfolgreiche Wissenschaft einer Universität ganz wesentlich durch das persönliche Engagement und Einsatz ihrer Forscher:innen getragen wird und wünscht allen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Porjekte.

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28.10.2013

ALUMN-I-MED-Veranstaltung: Forschen an der Medizinischen Universität Innsbruck

Die Absolvent:innenorganisation „ALUMN-I-MED“ lud Ende Oktober Vertreter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck – darunter Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und den Direktor des Biozentrums Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber – ein, über die Chancen und Möglichkeiten im Bereich der Forschung zu berichten. Alumnis und Studierende, aber auch Professor:innen und Emeriti nutzten die Gelegenheit, sich über Vorteile, sowie Herausforderungen einer wissenschaftlichen Laufbahn zu informieren.

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30.10.2013

Gender Medizin und Frauengesundheit in Luxemburg

Auf Einladung des Nationalen Frauenrates in Luxemburg (CNFL) hielt Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner am 10. Oktober einen Vortrag zum Thema Gendermedizin in Luxemburg. An der Veranstaltung nahmen unter anderem die Ministerin für Chancengleichheit, Françoise Hetto-Gaasch, und der Minister für Gesundheit von Luxemburg, Mars di Bartolomeo, teil. Die Gendermedizin soll auch im luxemburgischen Gesundheitswesen etabliert werden.

Wichtigste Aufgabe der Gendermedizin ist es, evidenzbasierte medizinische Angebote in Prävention, Diagnose, Therapie und Rehabilitation zu entwickeln. Die Gendermedizin soll darüber hinaus möglichst in allen Curricula von Gesundheitsberufen etabliert werden. Die Implementierung wird auch als erster Schritt in Richtung einer personalisierten Medizin gesehen, was zusätzlich dazu beiträgt, dass das Thema aktuell von großem Interesse ist. Auch der Nationale Frauenrat in Luxemburg setzt sich dafür ein, dass die Gendermedizin verstärkt in der Ausbildung sowie in der medizinischen Versorgung in Luxemburg berücksichtigt wird. Der zwölf Mitgliedsorganisationen zählende „Conseil National des Femmes du Luxembourg“ (CNFL), der 1975 gegründet wurde, fordert eine gezielte und nachhaltige Herangehensweise für die Gleichstellung von Mann und Frau. Auf Initiative der derzeitigen CNFL-Präsidentin, der Pharmazeutin Danielle Becker-Bauer, die wie viele Luxemburger in Innsbruck studiert hat, widmet sich der Frauenrat nun auch dem Thema Frauengesundheit und Gendermedizin.

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30.10.2013

Kollegiale Antrittsvorlesung: Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg und Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss

Am 24. Oktober lud Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch zur gemeinsamen Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg und Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss in den Großen Hörsaal der Chirurgie. Die Nähe der vorgetragenen Fächer – Entzündungsmedizin und Infektiologie – findet in der interdisziplinären Zusammenarbeit wie im freundschaftlichen Verhältnis der beiden Klinikdirektoren ihr Gegenbild.

Ende vergangenen Jahres waren Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg und Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss berufen und als Leiter der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Endokrinologie, Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen) bzw. für Innere Medizin VI (Infektiologie und Immunologie/Tropenmedizin, Rheumatologie und Pneumologie) bestellt worden. In ihren Begrüßungsworten zu den Antrittsvorlesungen am vergangenen Donnerstag unterstrich o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch deren Engagement und Renommé in Klinik, Forschung und Lehre. In den anschließenden, gut besuchten  Vorlesungen wurde die enge Verflechtung der beiden internistischen Fächer einmal mehr deutlich.

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31.10.2013

Bewährte Leiterin ist neue Professorin

Mit 1. November 2013 übernimmt Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer den Lehrstuhl für Pädiatrie mit dem Schwerpunkt Neonatologie und damit die Leitung der Univ.-Klinik für Pädiatrie II. Die erfahrene Neonatologin und interimistische Klinik-Leiterin konnte sich gegen sieben Mitbewerber:innen durchsetzen und ist damit das aktuellste Beispiel für die kontinuierliche Zunahme des Professorinnenanteils an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Im internationalen Vergleich mit anderen Perinatalzentren zeigen die an der Univ.-Klinik für Pädiatrie II betreuten Frühgeborenen überdurchschnittlich gute Überlebensraten (Quelle: Vermont Oxford Network). Ein Ergebnis, das als Verdienst von Univ.-Prof.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer, Interims-Leiterin der Univ.-Klinik für Pädiatrie II, gewertet werden darf und ihre nunmehrige Berufung mitbestimmt hat. Nach der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages gratulierte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch: „Die Berufung einer weiteren – der 13. – Frau auf einen Lehrstuhl der Medizinischen Universität Innsbruck ist ganz im Sinne einer positiven und Frauen-Karriere fördernden Personalpolitik und freut mich sehr. Auch, weil wir mit Prof.in Kiechl-Kohlendorfer eine ausgewiesene Expertin in der wissenschaftlichen wie klinischen Pädiatrie bzw. Neonatologie berufen konnten“.

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04.11.2013

Prof. Christian Marth leitet europäisches Forschungsnetzwerk (ENGOT)

Hohe Anerkennung für den Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: Univ.-Prof. Dr. Christian Marth wurde einstimmig zum ENGOT Vorsitzenden gewählt. ENGOT (European Network of Gynecological Oncology Trials Group) ist die Vereinigung aller Studiengruppen Europas, die Therapien im Bereich der gynäkologischen Onkologie weiterentwickeln.

In Österreich werden jährlich ca. 7.500 Fälle von frauenspezifischen Krebserkrankungen (Karzinomen) diagnostiziert. Um noch effizientere Therapien für gynäkologische Tumorerkrankungen zu entwickeln, müssen klinische Studien durchgeführt werden. In Europa koordiniert und fördert ENGOT die Zusammenarbeit von solchen Studien zu gynäkologischen Krebserkrankungen. Derzeit gehören zu dem Netzwerk 19 Studiengruppen aus 14 europäischen Ländern.
ENGOT wurde im Oktober 2007 als Forschungsnetzwerk der Europäischen Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (ESGO) gegründet. Im Rahmen des kürzlich in Liverpool stattgefundenen ESGO-Meetings wurde Univ.-Prof. Dr. Christian Marth einstimmig zum Vorsitzenden der ENGOT gewählt. Stimmberechtigt war jede Studiengruppe der ENGOT. „Mich hat die Wahl sehr gefreut, da dies eine hohe Auszeichnung für die Forschungsleistung in Österreich zu gynäkologischen Krebserkrankungen ist“, erklärte Univ.-Prof. Marth. „ENGOT ist im Bereich der gynäkologischen Onkologie weltweit eines der wichtigsten Netzwerke.“ Darüber hinaus ist die ENGOT im Bereich der Förderung von Nachwuchswissenschafter:innen sehr aktiv.

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04.11.2013

Festakt in Graz: Neue Amtsperiode von Karl Peter Pfeiffer

Im Juli hat das Kollegium der FH Joanneum in Graz o. Univ.-Prof. DI Dr. Karl Peter Pfeiffer, als Rektor wiedergewählt. Kürzlich fand der Festakt anlässlich des Beginns der neuen Amtsperiode des Rektors statt. Auch Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch nahm daran teil, um ihre Verbundenheit mit dem langjährigen Direktor des Departements für Medizinische Statistik, Information und Gesundheitsökonomie zum Ausdruck zu bringen.

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05.11.2013

Sanofi-Preis 2013 für drei junge Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Die diesjährigen Preise der Sanofi Stiftung wurden heute im Rahmen eines stimmungsvollen Festaktes in der Aula der Universität Innsbruck an drei Nachwuchsforscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Mag.a Dr.in Karin Albrecht-Schgör, Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie), Dr. Andreas Lutterotti, Univ.-Klinik für Neurologie und Dr.in Marlies Meisel, Sektion für Zellgenetik, sind die Preisträger:innen.

Für die Prämierung von hervorragenden Forschungsarbeiten erhalten die Medizinischen Universitäten von Graz, Innsbruck und Wien seit 1964  sowie seit 2010 auch Salzburg von der Sanofi-Stiftung jährlich einen namhaften Betrag. Junge Wissenschafter:innen sollen auf diesem Weg zur weiteren Forschungstätigkeit motiviert werden. Auf Vorschlag der Vergabekommission der Medizinischen Universität Innsbruck wurden dieses Jahr drei Arbeiten von jungen Forscher:innen ausgewählt.

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05.11.2013

Gender Medizin: Frauen und Epilepsie

Frauen und Epilepsie – zu diesem Thema gibt es noch viel zu erforschen, weiß Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luef von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie. Im Rahmen der Ringvorlesung Gendermedizin der Medizinischen Universität Innsbruck erörterte der Leiter der Forschungsgruppe Epileptologie die Frage, warum Frauen mit Epilepsie anders zu behandeln sind. Rund 200 Teilnehmer:innen besuchen die wöchentlich stattfindenden Vorlesungen.

„Epileptische Anfälle an sich und die Medikamente zu deren Behandlung können die sexuelle Entwicklung, Reproduktion und Fertilität sowie den Knochenstoffwechsel bei Frauen im unterschiedlichen Lebensalter und in unterschiedlicher Weise beeinflussen.“ Erklärte Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luef (Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie, Direktor o. Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) Ende Oktober im großen Hörsaal der Frauen-Kopf Klinik.

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06.11.2013

Gezielte Nachwuchs-Förderung für innovative Krebsforschung

Im Rahmen des traditionellen „Onkologischen Kolloquiums“ wurden diese Woche die diesjährigen Förderungen der Krebshilfe Tirol vergeben. Die durch das engagierte Sammeln von Spenden durch Tiroler Schülerinnen und Schüler ermöglichte Unterstützung geht an Forschungsvorhaben und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums.

Die Anschubförderung junger Wissenschafter:innen und innovativer Projekte und die Einbindung neuer Forschungserkenntnisse in die Behandlungsstrategien für Krebspatient:innen sind die zentralen Anliegen der Krebshilfe Tirol, die 1955 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein und Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Krebshilfe gegründet wurde. Der gegenwärtige Präsident der Krebshilfe Tirol, em.Univ.-Prof. Peter Fritsch, konnte in diesem Jahr insgesamt 274.000 Euro an Forschungsprojekt-Förderungen und Dissertations-Förderungspreisen an onkologische Nachwuchsforscher:innen überreichen. Die Fördersumme verteilt sich dabei auf  zwei Forschungsprojekte mit einer Fördersumme in der Höhe von je 35.000 Euro (Kategorie A), auf 26 Einzelprojekte mit einer Fördersumme in der Höhe von je 5.000 Euro (Kategorie B) sowie auf zwei Dissertant:innen-Stellen, wodurch heuer erstmalig für die Dauer von einem Jahr zweckgewidmet je 35.000 Euro ausbezahlt werden (Kategorie C: Eine Stelle ist der Fortführung oder Fertigstellung einer medizinisch-naturwissenschaftlichen Doktorarbeit, PhD oder MD/PhD, gewidmet, die zweite dient der Finanzierung des Forschungsjahres im Rahmen eines laufenden Clinical PhD’s). Außerdem werden vier Dissertationsförderungspreise zu je 1.000 Euro vergeben.

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07.11.2013

CAST Technology Award 2013: Zwei Mediziner unter den Besten

Anfang der Woche wurden die besten und innovativsten Geschäftsideen für den CAST Technology Award 2013 mit einem Preisgeld in der Gesamthöhe von 6.300 Euro prämiert. Die Medizinische Universität Innsbruck freut sich mit Dr. Johannes Holfeld von der Universitätsklinik für Herzchirurgie über den ersten und mit Dr. Peter Heinz-Erian von der Univ.-Klinik für Pädiatrie I über den dritten Platz unter den fünf besten Einreichungen.

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07.11.2013

Tiroler Hochschultag: Schüler:innen informierten sich über Studienangebot

Am 7. November 2013 öffneten acht Tiroler Hochschulen gleichzeitig ihre Türen. Tausende Schüler:innen nutzten die Gelegenheit sich über die mehr als 200 verschiedenen Studienmöglichkeiten in Tirol zu informieren. Das Interesse an dem Studienangebot der Medizinischen Universität Innsbruck war dabei ungebrochen hoch: Die Führungen, Informationsstände und Vorträge stießen auf sehr großes Interesse.

Das Interesse am Angebot der Medizinischen Universität Innsbruck war – wie erwartet – sehr groß. Die Informationsstände im CCB (Centrum für Chemie und Biomedizin) boten neben Informationen rund um die Studien Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin aber auch die PhD-Studien interessante Einblicke in „Krebszellen und ihre Gene“ sowie „Die spannende Welt der Moleküle“. So lernten die interessierten Schüler:innen unter anderem die Microarray-Technologie kennen oder wie man im Labor Moleküle drehen, zoomen und modellieren kann. Im Rahmen des Vortragsangebotes erhielten die interessierten Jugendlichen im großen Hörsaal im CCB eine Einführung in die Diplomstudien Human- bzw. Zahnmedizin sowie das Bachelorstudium der Molekulare Medizin durch den Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, den Vertreter der Univ.-Klinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung, Univ.-Prof. Dr. Herbert Dumfahrt,  sowie den Vertreter für die PhD-Studien, ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger von der Univ.-Klinik für Neurologie. Darüber hinaus fanden Vorträge zum Thema „Arbeiten auf der Anatomie“ von studentischen Mitarbeiter:innen statt.

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11.11.2013

Interferon-Therapie im Fokus der Nachwuchsforschung

Holger Erb, Diplombiologe aus Ulm, war seit 2009 im Rahmen des nunmehr ausgelaufenen EU-Ausbildungsprogramms PRO-NEST als PhD-Student im urologischen Forschungslabor von Prof. Zoran Culig tätig. In einer rezenten Forschungsarbeit liefert er neue Erkenntnisse zur Therapie des Prostatakarzinoms.

Das dezidierte Ziel des ausgelaufenen EU-Projekts PRO-NEST war die Stärkung der europäischen Prostatakarzinomforschung durch die Bildung eines Netzwerks von Nachwuchswissenschafter:innen. Univ.-Prof. Zoran Culig vom Urologischen Labor der Medizinischen Universität Innsbruck leitete eines von 24 Projektteams in diesem „Early-stage“ Trainingsprogramm. Für die Durchführung des Projekts erhielt die Medizinische Universität Innsbruck eine Gesamtfördersumme von über 200.000 Euro.

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11.11.2013

Fortsetzung bewährter Zusammenarbeit

Das CAST Gründungszentrum hat seit 1. Oktober dieses Jahres einen neuen Geschäftsführer. Dr. Florian Becke wurde von Medizinischer Universität Innsbruck, Universität Innsbruck, Management Center Innsbruck und Standortagentur Tirol bestellt und steht für die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges im Bereich Wissens- und Technologietransfer.

An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft kommt dem CAST, Center for Academic Spin-offs Tyrol, eine besondere Rolle zu. Das Gründungszentrum der Tiroler Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat sich als Serviceeinrichtung im Rahmen der immer bedeutender werdenden Herausforderung Wissens- und Technologietransfer seit seiner Gründung 2002 erfolgreich etabliert.

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12.11.2013

Fox Trial Finder: Initiative der Michael J. Fox Foundation für Parkinson-Forschung

Unter dem Motto „Sie können Teil der Lösung sein!“ hilft der Fox Trial Finder Patient:innen und Angehörigen, sich in der Forschung zu engagieren. Das Online Zuordnungstool erleichtert die Suche nach geeigneten klinischen Studien. Seit Anfang November 2013 steht der Fox Trial Finder in deutscher Sprache zur Verfügung. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: o. Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) ist Kooperationspartner der Michael J. Fox Foundation.

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14.11.2013

Hohe Auszeichnung für Univ.-Prof.in Christa Fonatsch

Em.Univ.-Prof.in Dr.in Christa Fonatsch, Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) ernannt. Die emeritierte Professorin für Humangenetik und ehemalige Direktorin des Institutes für Humangenetik der Medizinischen Universität Wien ist die erste Frau, die erste Biologin und erste Österreicherin, die diese Ehrung erhält.

Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, der Österreichischen und der Schweizer Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie Ende Oktober wurde em.Univ.-Prof.in Dr.in Christa Fonatsch die Ehrenmitgliedschaft der DGHO verliehen. Die Wissenschafterin ist seit Mai 2012 Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck. Sie erhielt die Ehrenmitgliedschaft für ihr Engagement um die Hämatologie und Onkologie sowie für die Fachgesellschaft. In der Laudatio von Univ.-Prof. Detlef Haase (Göttingen) hieß es dazu: „Christa Fonatsch verfasste bisher als Autorin oder Co-Autorin über 300 Publikationen, die ihren Ruf als Spitzenwissenschafterin von Weltgeltung in der Tumorzytogenetik begründet haben. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, die Tumorzytogenetik als interdisziplinäre Fachrichtung, angesiedelt zwischen Onkologie, Pathologie und Humangenetik in Deutschland und darüber hinaus im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Inzwischen ist die Tumorzytogenetik, basierend auch auf den Ergebnissen, die ihrer „Schule“ entstammen, zu einem unverzichtbaren, integralen Bestandteil in der Erforschung und Behandlung hämatologischer Neoplasien geworden.“

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14.11.2013

Ausgezeichnet: Innsbrucker Neuroradiologin erhält Arthur-Schüller-Preis

Die Österreichische Gesellschaft für Neuroradiologie hat den Arthur-Schüller-Preis 2013 an die Oberärztin und stellvertretende Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neuroradiologie, Dr.in Astrid Grams, verliehen. Der Preis wird für hervorragende wissenschaftliche Publikationen vergeben. In ihrer Forschungsarbeit hat sich Dr.in Grams mit der Darstellung von Hirnnerven mit einem 7-Tesla- MRT- Gerät beschäftigt.

In der Entwicklung der Magnetresonanztomographie (MRT) geht der Trend zu immer höheren Feldstärken. Geräte mit Feldstärken bis zu 3-Tesla werden derzeit bereits an vielen Zentren – auch in Innsbruck – eingesetzt. In der Forschung wird aber bereits mit so genannten Ultrahochfeld-Systemen bis zu 9,4 Tesla Feldstärke gearbeitet. Dadurch erhoffen sich die Wissenschafter:innen noch präzisere Darstellungen des menschlichen Körpers, unter anderem des Gehirns. „Durch die Forschungsarbeit können wir aber nicht nur eine neue Technik entwickeln, sondern wir erhalten auch wichtige Informationen über den verbesserten Einsatz von 3 Tesla-Geräten, die wir bereits im Einsatz haben“, erklärt Univ-Prof. in Dr.in Elke Gizewski. Die Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neuroradiologie war vor ihrer Berufung 2012 Leiterin der Abteilung für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Gießen und zuvor langjährig an der Universitätsklinik Essen tätig. Dr.in Astrid Grams war bereits an beiden Standorten Mitarbeiterin in ihrer Forschungsgruppe. Ihre gemeinsame Forschungsarbeit zur Darstellung der Hirnnerven mit Hilfe eines 7-Tesla Ultra-Hochfeld-Magnetresonanztomographen des Erwin L. Hahn Institute for Magnetic Resonance Imaging in Essen wurde 2012 in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Clinical Neuroradiology“ veröffentlicht und 2013 von der Österreichischen Gesellschaft für Neuroradiologie (ÖGNR) mit dem Arthur Schüller Preis ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen der Jahrestagung der ÖGNR verliehen, die heuer gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie in Köln stattfand. 

Aktivitäten von Hirnregionen mit Ultra-Hochfeld MRT darstellen
In ihrer Forschungsarbeit haben sich Dr.in Grams und Univ.-Prof.in Gizewski insbesondere damit beschäftigt, welche Aufnahmetechniken an einem solchen 7-Tesla Gerät geeignet sind und welche Hardware sowie Systemeinstellungen notwendig sind. Ihre Forschungsarbeit möchten sie auch in Innsbruck fortsetzen und ihre Erfahrungen von 7 Tesla bei der 3 Tesla Bildgebung einbringen. „Unser Ziel ist es zusätzlich, weitere Informationen über die Aktivitäten von bestimmten Hirnregionen durch den Einsatz von 7-Tesla herauszufinden“, sagt Dr.in Grams. Die Bildgebung mit einem Ultra-Hochfeld-MRT ermöglicht es kleinste Strukturen wie  die Hirnnerven oder deren Kerne bzw. deren pathologische Veränderungen darzustellen. „Das Ergebnis ist teilweise vergleichbar mit dem Ergebnis eines Mikroskopbildes“, veranschaulicht Univ.-Prof.in Gizewski die Möglichkeiten der Ultra-Hochfeld-MRT-Bildgebung. Da nur wenige Zentren über ein MRT-Gerät mit dieser hohen Feldstärke zu Forschungszwecken verfügen, arbeiten die Innsbrucker Forscher:innen mit dem Zentrum für Hochfeld-MR an der Medizinischen Universität Wien zusammen.

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18.11.2013

Bericht zur Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl

Seit Ende Februar 2012 hat sich eine interdisziplinäre Expert:innenkommission mit dem an der Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation geschehenen Unrecht auseinandergesetzt. Die Fürsorgeärztin, Psychiaterin und Heilpädagogin Maria Nowak-Vogl leitete die Einrichtung von ihrer Gründung 1954 bis zu ihrer Pensionierung 1987. Der Bericht der Medizin-Historischen Expert:innenkommission zeigt die Unangemessenheit ihrer Behandlungsmethoden und ihre autoritäre Praxis.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte die Medizin-Historische Expert:innenkommission ihren Bericht. Die Kommission war Anfang 2012 von der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Ziel eingerichtet worden, Fragen über Hintergrund und Ausmaß des Unrechts der Behandlungsmethoden von Maria Nowak-Vogl zu beleuchten. Den Vorsitz hatte der Pharmakologe Univ.-Prof. i. R. Dr. Günther Sperk, der diese Funktion als damaliger Vizerektor für Forschung übernommen hatte. Darüber hinaus waren die Erziehungswissenschaftlerin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Michaela Ralser, die Historikerin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth Dietrich-Daum, der Zeithistoriker Univ.-Doz. Mag. Dr. Horst Schreiber, der Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Ernst Berger aus Wien sowie die Leiterin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Sigmund-Freud Klinik Graz, Prim.a Dr.in Anna Katharina Purtscher-Penz und die Patient:innenanwältin Dr.in Patricia Gerstgrasser Mitglieder der Medizin-Historischen Expert:innenkommission.

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20.11.2013

COPD auf dem Weg zur Volkskrankheit Nummer 1!

Heute ist Welt-COPD-Tag. Ins Leben gerufen von der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) soll an diesem Tag das Bewusstsein für diese chronische Lungenkrankheit geschärft werden. Bereits jede/r Vierte in Tirol und weltweit leidet heute an COPD. Nicht-Rauchen gilt als wirkungsvollste Präventivmaßnahme. Innovative Forschungsansätze und Behandlungsstrategien, wie sie in Innsbruck angeboten werden, geben COPD-Patient:innen neue Hoffnung.

Vor dem Hintergrund des diesjährigen internationalen COPD-Tages am 20. November unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Christian Kähler, Leiter des Schwerpunktes Pneumologie an der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss), die Wichtigkeit von Maßnahmen, die das Bewusstsein für COPD bei Mediziner:innen und Patient:innen schärfen: „Internationalen Studien zufolge, sind bereits jetzt jeder Vierte über 40 Jahren und jeder Dritte über 65 Jahren von COPD betroffen. Allein in Tirol sind 186.000 Personen betroffen. Mit dieser auch für Österreich (siehe Salzburger BOLD-Studie zur Prävalenz in Österreich) errechneten Häufigkeit entwickelt sich COPD zu „der“ Volkskrankheit neben Schlaganfall und koronarer Herzerkrankung und wird bis 2020 bereits die weltweit fünfthäufigste Todesursache sein. Der Welt-COPD-Tag will dieser Entwicklung mit Aufklärung und Information entgegenwirken.“

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21.11.2013

Wissenswerte Fortbildung für Chemie- und Biologielehrer:innen

Vergangenen Freitag drückten knapp 40 Tiroler Lehrer:innen „die Schulbank“ im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB). Die in dieser Form von der Medizinischen Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Tirol erstmals abgehaltene Fortbildung für Chemie- und Biologielehrer:innen (AHS/BHS) bot Gelegenheit, direkte Einblicke in neue Erkenntnisse und Entwicklungen der Molekularen Medizin zu gewinnen – und diese für den Unterricht weiter zu verwerten.

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22.11.2013

Ausgezeichnete Nachwuchsforschung zu dendritischen Zellen

Der Stefan Wagner Preis der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) ging kürzlich an Dr. Oliver Nussbaumer für seine Dissertation über spezielle dendritische Zellen in der Immuntherapie. Die Auszeichnung reiht sich in eine Serie von Preisen, die in den vergangenen zwei Jahren an Mitarbeiter des Forschungslabors von Univ.-Prof. Martin Thurnher an der Univ.-Klinik für Urologie gingen.

Die körpereigenen Schutzmechanismen für die Tumorabwehr mithilfe von dendritischen Zellen zu stärken steht im Mittelpunkt des Forschungsinteresses des Teams um Univ.-Prof. Martin Thurnher. Schon seit vielen Jahren ist die Immuntherapie von Tumorerkrankungen Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe von Prof. Thurnher, der an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Wolfgang Johannes Horninger) das Labor für Immunologie und Immuntherapie leitet. Gemeinsam mit dem Labor von Univ.-Prof. Nikolaus Romani von der Univ.-Klinik für Dermatologie bilden die beiden Arbeitsgruppen im K1 Zentrum Oncotyrol die Cell Therapy Unit, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die an allen Immunreaktionen des menschlichen Körpers beteiligten dendritische Zellen so zu verändern, dass sie die T-Zellen im Patienten nicht nur aktivieren, sondern sie auch zielgerichtet auf Krebsherde und ihre Absiedlungen lenken.

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26.11.2013

Entzündungshemmende Pflanzeninhaltsstoffe für die therapeutische Immunmodulation

Eine bereits seit mehreren Jahren bestehende wissenschaftliche Kooperation zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck, der Universität Innsbruck und der Blutbank Innsbruck (TILAK) führte nun zu einem erfolgreichen und therapierelevanten Zwischenergebnis. Die gemeinsame wissenschaftliche Arbeit zur Charakterisierung entzündungshemmender Pflanzeninhaltsstoffe mündete in zwei Publikationen, die in diesen Tagen in zwei renommierten Fachjournalen veröffentlicht wurden.

Lignanen – chemischen Verbindungen, die etwa in der Baldrianwurzel und in verschiedenen essbaren Pflanzenteilen wie Lein- und Sesamsamen, Getreidekörnern, Früchten und Gemüse sowie auch in der Färberdistel (Carthamus tinctorius) vorkommen – wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. So wird die Färberdistel in manchen Ländern Osteuropas und Asiens traditionell etwa bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in den Beinen (Claudicatio intermittens) sowie bei Arteriosklerose, koronaren und geriatrischen Beschwerden wie auch zur Behandlung erhöhter Blutfettwerte mit hohen LDL und CRP Werten und erhöhtem Blutdruck eingesetzt. Auch wird der Pflanze eine therapeutische Wirksamkeit bei Gallenerkrankungen sowie bei verschiedenen Hauterkrankungen wie Akne und Ekzeme zugeschrieben. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten legen eine entzündungshemmende Wirkung einiger Pflanzeninhaltsstoffe nahe.

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27.11.2013

Stipendium führte nach Brüssel und Gastein

PhD-Studentin Mag.a Martina Naschberger hatte sich erfolgreich für ein Stipendium der „Summer School on Health Care and Social Systems“ (Forum Alpbach 2013) beworben. Dadurch erhielt die Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Florian Überall (Sektion für Medizinische Biochemie) ein Leistungsstipendium für das Europäische Gesundheitsforum Gastein sowie für einen Workshop zur digitalen Zukunft des Gesundheitssystems in Brüssel.

Wie wichtig die Teilnahme an Stipendienausschreibungen für Nachwuchswissenschafter:innen ist, zeigt das Beispiel der PhD-Studentin Martina Naschberger: Die Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Florian Überall von der Sektion für Medizinische Biochemie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Ludger Hengst) absolviert derzeit ihr PhD-Studium im Programm „Molekulare Zellbiologie“. Anfang diesen Jahres hat sich die studierte Biologin erfolgreich für ein Stipendium für die „Summer School on Health Care and Social Systems“ im Rahmen des „Europäischen Forum Alpbachs 2013“ beworben. Die Förderung engagierter und begabter junger Menschen ist zentraler Bestandteil des jährlich stattfindenden „Europäischen Forum Alpbachs“. Jedes Jahr stehen eine begrenzte Anzahl von Stipendien für die Teilnahme an den angebotenen Programmen zur Verfügung. Seit 2008 bietet das „Europäische Forum Alpbach“ auch die englischsprachige Sommerschule „European Health Care and Social Systems“ unter der Leitung von Dr. Viktoria Stein an. Der einwöchige Kurs fokussiert sich auf die Einflussfaktoren und Beziehungen der Europäischen Gesundheits- und Sozialsysteme auf verschiedenen Ebenen. Er richtet sich vor allem an zukünftige Entscheidungsträger:innen aus dem Bereich der Gesundheitsökonomie und wird von hochkarätigen internationalen Vortragenden geleitet. Anhand von Präsentationen, Fallstudien und interaktiven Diskussionsformaten werden gemeinsam mit den Teilnehmer:innen Szenarien für die Zukunft der Gesundheitssysteme in ihren jeweiligen Heimatländern erarbeitet. „Die Teilnahme war für mich sehr lehrreich, da ich das Thema öffentliche Gesundheit nicht nur aus der medizinischen, sondern auch aus ökonomischer, rechtlicher, sozialer und vor allem integrativer Sicht kennengelernt habe“, meint Naschberger. Durch ihre guten Leistungen unter anderem bei der Abschlussprüfung und Abschlusspräsentation der Sommer School in Alpbach erhielt sie ein Leistungsstipendium für die Teilnahme am Europäischen Gesundheitsforum Gastein (EHFG), dem führenden gesundheitspolitischen Kongress in Europa, Anfang Oktober und einem Workshop in Brüssel „Digital Future of our Health Care System“ organisiert von DG Connect und DG Sanco Ende September.

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27.11.2013

Neues Rektorat: Voraussetzungen schaffen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern

Seit 1. Oktober 2013 ist o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch als Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck im Amt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte sie ihr Rektor:innenteam: Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich für Klinische Angelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow als Vizerektorin für Forschung und Internationales sowie Mag. Claudius Kaloczy für Finanzangelegenheiten und und Organisationsentwicklung.

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28.11.2013

Herbert Braunsteiner Lecture: Das Hodgkin Lymphom

Ende November fand an der Medizinischen Universität Innsbruck die erste „Herbert Braunsteiner Lecture“ statt. Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin V) und Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin I) luden als Vortragenden Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Volker Diehl. Der international renommierte Hämatologe erläuterte die Forschungsarbeit zum Hodgkin Lymphom und gab Ausblicke auf molekulare Therapiemöglichkeiten der Zukunft.

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29.11.2013

Maturantinnen organisierten Benefizveranstaltung

Vier Maturantinnen der HAK in Kitzbühel organisieren Mitte November eine Benefiz-Kunstauktion beim Stanglwirt in Going. Über Monate hinweg haben sie Bilder von heimischen Künstler:innen gesammelt, die im Rahmen einer Auktion versteigert werden. Den Erlös spendeten die engagierten Schülerinnen der Forschungsgruppe „Seltene Krankheiten“ am Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck.

Mehr als 30 Millionen Menschen in Europa sind von einer Seltenen Krankheit betroffen. 75 Prozent der Betroffenen sind Kinder. Gerade für sie ist es vielfach überlebenswichtig, dass die Ärzt:innen möglichst rasch die richtige Diagnose stellen. Infolgeder Seltenheit und des geringen öffentlichen Bewusstseins fehlt es aber oft an Diagnose- und Behandlungsstandards. Aufgrund geringer Absatzchancen ist auch das Interesse der Industrie nur gering, Forschungsgelder sind rar. „Wir haben uns für das Thema Seltene Krankheiten entschieden, weil wir einen Mitschüler haben, der davon betroffen ist. In der Auseinandersetzung mit dem Thema haben wir festgestellt, dass Forschungsarbeit in diesem Gebiet sehr schwer ist und wenig gefördert wird. Das hat uns motiviert, das Thema als Projektarbeit zu wählen“, beschreibt das Projektteam seinen Entschluss, sich im Zuge der Maturavorbereitung intensiv mit dem Thema „Seltene Krankheiten“ (Rare Diseases) auseinanderzusetzen. Die Benefiz-Kunstauktion war sehr erfolgreich.  Das Projektteam, bestehend aus Vanessa Luchner, Nicola Pedratscher, Stefanie Tröger und Laura Beqa konnten 4.500 Euro zugunsten der Forschungsgruppe „Seltene Krankheiten“ der Universitätskliniken Innsbruck einnehmen. Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Daniela Karall und Oberärztin Dr.in Sabine Scholl-Bürgi von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I  haben die Maturant:innengruppe von Anfang an begleitet. Der Start des Maturaprojektes „open eyes – color lives“ erfolgte bereits am „Tag der Seltenen Krankheiten“ am 28. Februar 2013 mit Infostand und Spendenaktion in den Innsbrucker Rathausgalerien. „Wir freuen uns sehr über das Engagement und bedanken uns sehr für die Unterstützung“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I.

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02.12.2013

Rektorin Helga Fritsch und ihr Team feierlich ins Amt eingeführt

Rund 250 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft feierten am Samstag, den 30. November 2013 die feierliche Amtseinführung von Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und ihren Vizerektor:innen. Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze einer Medizinischen Universität in Österreich. Die Inauguration stand im Zeichen der Weichenstellungen für die Zukunft.

 Zu Beginn der Inauguration von Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Amtseinführung ihrer Vizerektor:innen am 30. November 2013 richteten mehrere Gratulant:innen ihre Grußworte an das neue Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck und die rund 250 Gäste. Der Landeshauptmann von Tirol, Günther Platter, betonte dass die Medizinische Universität Innsbruck eine wichtige Säule des Forschungs- und Wissenschaftsstandorts in Tirol ist. In diesem Sinne baue ich auf eine gute, künftige Zusammenarbeit mit der neuen Rektorin und den Vizerektor:innen.“

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02.12.2013

Internationale Tagung: Computer und Roboter im OP der Zukunft

Erstmals fand die Jahrestagung der „Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie“ außerhalb von Deutschland statt: Vom 28. bis 30. November tauschten sich rund 200 Expert:innen in Innsbruck über die aktuelle Entwicklung computer- und roboterassistierter Chirurgie aus.

Im Bereich der computer- und roboterunterstützten Chirurgie ist es vor allem die Entwicklung moderner Navigationstechnologien, die mittlerweile in fast allen chirurgischen Disziplinen Einzug gehalten hat. Aus beispielsweise der Neurochirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orthopädie oder HNO sind diese technischen Hilfen für die Chirurg:innen nicht mehr wegzudenken. „Die jungen Ärztinnen und Ärzte wachsen quasi digital auf und verwenden Computertechnologie wie ein Navigationssystem im eigenen Auto“, erklärt Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. Mag. Wolfgang Freysinger von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann). Der Medizinphysiker trägt mit einem interdisziplinären Forschungsteam in Innsbruck seit Jahren zur Weiterentwicklung der computerunterstützten Chirurgie bei. Als Gründungsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboter Assistierte Chirurgie“ berät er diese im wissenschaftlichen Beirat.
Eröffnet wurde die Tagung von Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, dem stellvertretenden Ärztlichen Direktor des LKH-Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Alois Obwegeser MAS, M.Sc., und Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann.
Auf der mehrtägigen CURAC präsentierten rund 200 Teilnehmer:innen insbesondere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Mediziner:innen, Informatiker:innen und Ingenieure arbeiten interdisziplinär und fördern mit ihren gemeinsamen Entwicklungen den medizinischen Fortschritt. Die „Deutsche Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie“ (CURAC) fördert die wissenschaftliche Arbeit und deren praktische Umsetzung im Bereich der computer- und roboterassistierten Chirurgie.

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03.12.2013

D. Swarovski-Förderungsfonds unterstützt Jungforscherin: Wie Zellen reagieren

Weitere Erkenntnisse über Immun- und Stressabwehrreaktionen in Zellen bringt die Forschungsarbeit der Biologin Johanna Sebald MSc. Die Jungforscherin der Arbeitsgruppe von ao. Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser, Sektion für Molekularbiologie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl), erhält für ihr laufendes PhD-Projekt Unterstützung aus dem D. Swarovski-Förderungsfonds. Die Erkenntnisse am Modellmechanismus könnten von hoher Relevanz für das menschliche System sein.

Im Rahmen eines kleinen Festaktes überreichte Prok. Dr. Karlheinz Kolb im Namen der Geschäftsführung der D. Swarovski KG die Unterstützungszusage aus dem D. Swarovski-Förderungsfonds an Johanna Sebald, MSc. Mit den Mitteln werden bereits seit vielen Jahren Projekte aus Grundlagenforschung sowie anwendungsorientierte Projekte mit medizinischem Bezug an der Medizinischen Universität Innsbruck gefördert. Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales, gratulierten der Förderempfängerin und bedankten sich bei Dr. Kolb für die konstante Unterstützung der vergangenen Jahre. „Wir sind sehr froh, mit den Mitteln des D. Swarovski-Förderungsfonds wichtige Forschungsprojekte von Jungforscherinnen und Jungforschern unterstützen zu können“, bedankte sich Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch. „Die Nachwuchsförderung hat für uns einen hohen Stellenwert“, ergänzte Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow.  Die Vizerektorin für Forschung und Internationales unterstrich zudem die hohe Bedeutung der Grundlagenforschung für den medizinischen Fortschritt.

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05.12.2013

Wie funktioniert der Eiweißtransport in unseren Zellen?

Antworten auf diese und weitere grundlegende Fragen der Zellbiologie stammen von den diesjährigen Nobelpreisträgern für Physiologie und Medizin: Am 10. Dezember 2013 erhalten James E. Rothman, Randy W. Scheckman und Thomas C. Südhof den Preis gemeinsam in Stockholm. Die Forschungserkenntnisse der Zellforscher gehören heute zum Basiswissen, erklärt Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber, Direktor des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der mit acht Millionen Schwedischen Kronen (921.000 Euro) dotierte Nobelpreis für Physiologie und Medizin wird 2013 für bahnbrechende Erkenntnisse zur Entschlüsselung der Mechanismen beim Transport von Eiweißen (Proteinen), intrazellulär sowie aus den Zellen heraus, verliehen. „Die Arbeiten der Preisträger des Jahres 2013 haben unser Verständnis dieses Aspekts der Zellbiologie radikal verändert“, stellte das Nobelpreiskomitee anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger im Oktober fest. Ähnlich äußert sich auch der Direktor des Biozentrums Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber.  „Die Erkenntnisse von Rothman, Scheckman und Südhof stammen größtenteils aus den frühen 90iger Jahren und gehören inzwischen zum Grundlagenwissen der Zellforschung. Wir unterrichten das für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Molekulare Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck und die Namen und Arbeiten dieser Nobelpreisträger muss jeder kennen“, erklärt Univ.-Prof. Huber.

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06.12.2013

PHDs, Poster und Preise

Kürzlich ging im CCB das neunte PhD-Meeting über die Bühne. Die Doktoratsstudierenden beider Innsbrucker Universitäten nutzten auch heuer die Gelegenheit, ihre neuesten Forschungsergebnisse gemeinsam zu präsentieren und sich innerhalb der Innsbrucker Life Science-Disziplinen niveauvoll auszutauschen.

Das traditionelle PhD-Meeting beider Innsbrucker Universitäten stand wie immer im Zeichen interdisziplinärer Zusammenarbeit und kollegialen Wissens-Austauschs und leistete mit seinem wissenschaftlichen Output einen bedeutenden Beitrag zur Exzellenz des Life Science Standortes Innsbruck. Mit insgesamt 79 Poster – 19 von der Universität Innsbruck und 60 von der Medizinischen Universität Innsbruck – war die Poster Session des neunten PhD-Meetings auch in diesem Jahr gut bestückt. Wie gewohnt wurden die Arbeiten von einer aus den Vertreter:innen der einzelnen Studiengänge zusammengesetzten Jury bewertet und ausgezeichnet. Die Poster Awards für das Jahr 2013 gingen an Georg Vogel von der Sektion für Histologie und Embryologie, Julian Fuchs vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie der LFU, Lukas Schafferer von der Sektion für Molekularbiologie und Victoria Franziska Klepsch von der Sektion für Zellgenetik. Der „Surprise Prize“ – ein Gutschein für acht Personen für den Hochseilgarten Fulpmes – ging heuer an Elena Guerrieri aus der Gruppe um Univ.-Prof. Dr. Schmidhammer vom Institut für Pharmazie der LFU. Nach den Postersessions genossen Jurymitglieder und Doktoratsstudierende den Vortrag von Dr.in Corinna Sonderegger, PhD der Sandoz GmbH, die für die Key-Lecture „The Science of Biosimilars – and where you are needed“ gewonnen werden konnte. Und das Organisationskommitee mit Georg Altenbacher, Lukas Peintner und Sebastian Klepsch an der Spitze freute sich über die gelungene Veranstaltung.

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09.12.2013

Großes Interesse an kardiologischem Fachwissen für Neonatolog:innen

25 Ärzt:innen aus Österreich, Deutschland und Südtirol nahmen Ende November am Vertiefungsmodul „Kardiologie für Neonatolog:innen“ der Medizinischen Universität Innsbruck teil. Ziel dieser Fortbildung im Rahmen des Universitätskurses Kardiologie war es, die Teilnehmer:innen mit den Besonderheiten des Herzkreislaufsystems und den Herzerkrankungen im Neugeborenenalter besser vertraut zu machen. Organisiert wurde die Fortbildung vom Bereich Lifelong Learning der Medizinischen Universität Innsbruck.

Erfahrene Kinderkardiolog:innen haben im Rahmen der Fortbildung „Kardiologie für Neonatolog:innen“ in Innsbruck die Symptome, korrekte Diagnose und die Therapie kardialer Erkrankungen den interessierten Teilnehmer:innen näher gebracht. Dieses kardiologische Spezialwissen soll eine Ergänzung zum neonatologischen Fachwissen darstellen, um die Kommunikation zwischen den Kinderkardiolog:innen und den Neonatolog:innen zu optimieren. „Wir haben kinderkardiologisches Knowhow praktisch auf die Bedürfnisse der Neonatolog:innen zugeschnitten“, erklärt Kursleiter ao. Univ.-Prof. Dr. Ralf Geiger. Der ehemalige Mitarbeiter der Innsbrucker Universitätsklinik für Pädiatrie III (Kinderkardiologie) ist derzeit als Primar am Krankenhaus in Bruneck tätig. Im wissenschaftlichen Beirat des Spezialkurses und damit für die Zusammenstellung der Lehrinhalte mitverantwortlich waren die Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Neonatologie), Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer und ihr Stellvertreter ao. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Trawöger.

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09.12.2013

Neue Erkenntnisse zu biochemischen Prozessen bei der Brustkrebstherapie

Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck habe eine neue Verbindung zwischen der Wirkung zweier etablierter Medikamente in der Brustkrebsbehandlung und einer Aktivierung des Immunsystems herausgefunden: Die Erkenntnisse der Forscher:innen unter der Leitung von ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Doppler von der Sektion für Medizinische Biochemie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Ludger Hengst) konnten aufzeigen, wie die Wirkung der Chemotherapie durch diese Prozesse unterstützt wird.

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10.12.2013

Hochschulraum-Strukturmittel: Vier Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck werden gefördert

Insgesamt vier Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck werden aus den Strukturmitteln des Wissenschaftsministeriums gefördert. Das Gesamtvolumen der vier Projekte beträgt 6,5 Millionen Euro, das Förderungsvolumen durch das Wissenschaftsministerium 1,9 Millionen Euro. Die von der Medizinischen Universität Innsbruck beantragten und geförderten Kooperationsprojekte sind:

Projekt: Einrichtung einer gemeinsamen Core Facility „Superresolution“

Mit dem Aufbau der Core Facility Biooptik (CFB) konnte die Medizinische Universität Innsbruck schon in den vergangenen Jahren gezielt die Effizienz der Ressourcennutzung nachhaltig steigern und damit einen strukturierten Wissenstransfer ermöglichen. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen. Die Einrichtung der gemeinsamen Core Facility „SuperResolution Lichtmikroskopie“ soll die Attraktivität und die Qualität des Forschungsstandortes Innsbruck für Forschende und Studierende weiterhin verbessern. Geplant ist die Anschaffung eines gSTED Superresolution Geräts von Leica mit Live-Cell Imaging. Ein solches, geeignetes superauflösendes Mikroskop ist derzeit in Westösterreich nicht verfügbar. Aufgrund der Forschungsschwerpunkte molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie und Neurowissenschaften an der Medizinischen Universität Innsbruck und Leopold Franzens Universität ist es jedoch notwendig, kleinste Strukturen darstellen zu können. Darüber hinaus sind Arbeitsgruppen beider Universitäten an internationalen Projekten beteiligt oder koordinieren diese. Aus diesem Grund kann die neue Technologie einen wichtigen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit leisten und ein Alleinstellungsmerkmal für Innsbruck als Forschungsraum darstellen.

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11.12.2013

KPJ-Messe: Neuerungen in der Klinisch-Praktischen Ausbildung

Ein wichtiges Element in der Ausbildung junger Mediziner:innen ist das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ). Im Rahmen einer KPJ-Messe Ende November, die gemeinsam mit der ÖH und dem Büro des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten organisiert worden war, konnten sich Studierende über aktuelle Neuerungen in Bezug auf das KPJ aber auch über Lehrkrankenhäuser und Lehrabteilungen der Medizinischen Universität Innsbruck informieren.

Im Rahmen dieser KPJ-Messe präsentierten sich im Foyer des Kinder- und Herz-Zentrums acht Lehrkrankenhäuser/Lehrabteilungen aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg und Oberösterreich. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, sich durch persönliche Gespräche über die Bedingungen an den jeweiligen Häusern zu informieren. An den Infoständen herrschte den ganzen Nachmittag reger Andrang.

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12.12.2013

Medizin Uni Innsbruck übernimmt Führungsrolle in zwei großen EU-Projekten

Mit Nicole Concin, Univ.-Prof.in für Experimentelle Frauenheilkunde und Oberärztin des Departments Frauenheilkunde und Univ.-Prof.in Michaela Kress, Direktorin der Sektion für Physiologie, haben zwei Wissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck die Leitung wichtiger EU-Forschungsprojekte übernommen. Im Rahmen der klinischen Studie „GANNET53“ wird eine innovative Krebstherapie erforscht. Aufgabe des Projekts „ncRNAPain“ ist die Entwicklung neuer Perspektiven in der Schmerzmedizin.

 Eierstockkrebs innovativ therapieren
Univ.-Prof.in Dr.in Nicole Concin: „Das neue EU-Projekt „GANNET53“ ist eine klinische Studie, an der 17 Partner aus Österreich, Deutschland, Belgien und Frankreich beteiligt sind. Unsere Arbeitsgruppe möchte jenen Patientinnen Hilfe bringen, bei denen nach primärer Behandlung des Eierstockkrebses die Erkrankung wieder aufgetreten (Rezidiv) und resistent gegenüber der platinhaltigen Standardchemotherapie ist“, erklärt Univ.-Prof.in Nicole Concin. Diese Patientinnen zeigen ein medianes Gesamtüberleben von rund 14 Monaten. Nicole Concin: „Es besteht dringender Bedarf für eine effiziente neue Therapieform, mit der die Prognose verbessert und die Lebensqualität durch Linderung tumorbedingter Beschwerden und geringere therapiebedingte Nebenwirkungen erhöht werden kann“. Der innovative Therapieansatz des Projektes richtet sich gegen die zentrale genetische Veränderung, die in den Tumoren von annähernd 100 Prozent der in die Studie inkludierten Eierstockkrebs-Patientinnen beobachtet wird: das Vorliegen eines stabilisierten mutierten p53-Proteins. Neueste wissenschaftliche Ergebnisse des Projektpartners Universitätsmedizin Göttingen haben bereits gezeigt, dass durch das Medikament Ganetespib das mutierte p53 Protein in Krebszellen erfolgreich bekämpft werden kann. Dieses Konzept wird in der „GANNET53“- Studie nun erstmals klinisch angewandt. Zur Durchführung der Studie steht dem Konsortium ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 6 Millionen Euro zur Verfügung.

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13.12.2013

Weitere Erkenntnisse zur seltenen, angeborenen Durchfallerkrankung MVID

Die Medizinische Universität Innsbruck ist eines der führenden Zentren für die Erforschung der Mikrovillus Einschlusserkrankung (MVID). Die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Medizincampus Innsbruck hat jetzt zu weiteren Erkenntnissen geführt. Dr.in Cornelia Thöni, PhD-Studentin der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber (Zellbiologie Biozentrum Innsbruck), ist Erstautorin des Beitrages, der in der Printausgabe des „Traffic“-Journals im Januar 2014 auf der Titelseite angekündigt wird.

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16.12.2013

Medizinische Universität Innsbruck: Erfolgreich in international hoch qualifizierter Doktorand:innenausbildung

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat in seiner abschließenden Kuratoriumssitzung 2013 ein neues und damit das dritte Doktoratskolleg (DK „Wirtsabwehr bei opportunistischen Infektionen“) an der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt und stärkt damit zugleich auch den bestehenden infektions-immunologischen Forschungsschwerpunkt. Auch das seit 2007 etablierte PhD-Kolleg SPIN wurde zum dritten Mal positiv evaluiert.

Neben dem bereits mehrfach positiv evaluierten DK für „Molekulare Zellbiologie und Onkologie“(MCBO) und dem nunmehr bereits zum dritten Mal erfolgreich begutachteten PhD-Kolleg „Signalverarbeitung in Neuronen“ (SPIN) ist das neue DK zur „Wirtsabwehr bei opportunistischen Infektionen“ (HOROS, host response in opportunistic infections) bereits das dritte FWF-finanzierte, interdisziplinäre Ausbildungsprogramm an der Medizinischen Universität Innsbruck. „Mit seiner aktuellen Entscheidung unterstützt der FWF die Medizinischen Universität Innsbruck wesentlich dabei, im internationalen Wettbewerb um die besten Jungforscher:innen erfolgreich zu bleiben“, freut sich Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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16.12.2013

Beschluss Uniko: Universitäten hissen schwarze Flagge

Als Zeichen des Protests gegen den Verlust des eigenständigen Wissenschaftsministeriums werden die Universitäten in Österreich schwarz beflaggt. Das hat die „Österreichische Universitätenkonferenz“ (uniko) mit Beginn der heutigen Plenarversammlung in Graz einstimmig beschlossen. An der Sitzung nimmt auch die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, teil.

„Die Einsparung eines eigenen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung ist aus meiner Sicht keine zukunftsorientierte Botschaft für die engagierten Wissenschafterinnen  und Wissenschafter in Österreich und damit auch in Tirol“, erklärte Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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17.12.2013

Hilfe für Ana: Behandlung einer Schilddrüsenerkrankung

Der jährlich stattfindende Kongress der „World Association of Radiopharmaceuticle and Molecular Therapy“ (WARMTH) führte Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini, Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin, nach Manila (Philippinen). Nach ihrer Rückkehr hat die engagierte Nuklearmedizinerin nun zur Weihnachtszeit ein soziales Projekt gestartet, um die medizinische Behandlung einer Dorfbewohnerin mit Schilddrüsenerkrankung zu ermöglichen.

Im Rahmen des Kongressbesuches im November 2013 kam Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini und ihre Mitarbeiterin Dr. Gertraud Buchberger auch in das Bergdorf Batad in der Provinz Ifugao im Norden der Philippinen. Die Region gehört auf Grund ihrer vor etwa 2000 Jahren angelegten Reisterrassen  zum Weltkulturerbe, ist allerdings auch ein Gebiet, in dem viele Menschen an Jodmangel leiden. Als Expertin für die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen wurde Univ.-Prof. Virgolini auf die junge Frau namens „Ana“ aufmerksam, die durch einen faustgroßen Knoten im Halsbereich auffiel. „Es dürfte sich dabei um eine so genannte Struma nodosa handeln, also eine Vergrößerung der Schilddrüse mit Knotenbildung“, erklärt Univ.-Prof. Virgolini. Ana lebt mit ihren beiden kleinen Kindern, ihrem Mann und ihrer Mutter in einer kleinen Hütte mitten in den Reisterrassen im Bergdorf Batad. Das nächstgelegene Krankenhaus, das für die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen entsprechend ausgestattet wäre, ist eine Tagesreise entfernte Theodores Hospital in Sagada. Dort könnte der faustgroße Knoten auch operiert werden. Für die Hin- und Rückfahrt nach Sagada, die Kosten der Operation sowie die medizinische Nachbetreuung und entsprechende Schilddrüsenmedikation werden rund 3.000 Euro benötigt. Eine Summe, die Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini durch die Spendenaktion „Hilfe für Ana“ auftreiben möchte.

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18.12.2013

Innovative Grundlagenforschung: FWF fördert fünf Projekte

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner letzten Sitzung 2013 fünf Projekte von Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt. Mit der Förderung wird in Innsbruck innovative Grundlagenforschung in den Bereichen Experimentelle Psychiatrie, Augenheilkunde und Optometrie, Genetik, Innere Medizin und Pharmakologie betrieben.

Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der letzten Kuratoriumssitzung 2013 Anfang Dezember bewilligte der Wissenschaftsfonds fünf Forscherungsvorhaben an der Medizinischen Universität Innsbruck. Wie bereits berichtet, ermöglichte der FWF darüber hinaus die Einrichtung eines dritten Doktorand:innenkollegs sowie die Weiterführung des erfolgreichen PhD-Programms „Spin“.  Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow gratulierte den Projektleiter:innen zu ihren erfolgreichen Anträgen und ausgezeichneten Forschungsansätzen. „Der Drittmittelbereich wird immer kompetitiver. Gerade vor diesem Hintergrund ist das erfolgreiche Einwerben von finanziellen Mitteln von unseren Forscherinnen und Forschern umso erfreulicher.“

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18.12.2013

Funktionen des Gehirns darstellen: Expert:innen diskutierten in Innsbruck

Anfang Dezember war die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neuroradiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski) Gastgeber für das „13. Österreichische fMRT Symposium“. Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentierten aktuelle Studien aus allen Anwendungsbereichen der funktionellen Bildgebung (fMRT) des Gehirns.

Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) ist ein bildgebendes Verfahren, das es ermöglicht Hirnaktivitäten sichtbar zu machen. Gezeigt werden können Durchblutungsänderungen von Hirnarealen, was wiederum Rückschlüsse auf neuronale Aktivität ermöglicht. Über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich diskutierten Neuroradiolog:innen, gemeinsam mit Psycholog:innen, Neurolog:innen, Neurochirurg:innen, Informatiker:innen und Physiker:innen im Rahmen des „13. Österreichischen fMRT Symposiums“. Die Teilnahme von Vertreter:innen verschiedener Fachdisziplinen ist repräsentativ für die interdisziplinäre Arbeitsweise im Bereich der funktionellen Bildgebung des Gehirns. Dementsprechend luden auch insgesamt drei Fachgesellschaften zu dem Treffen in Innsbruck: die „Österreichische Gesellschaft für funktionelle Magnetresonanztomographie“ (ÖGfMRT) als führende Gesellschaft sowie die ARGE Neuroimaging der „Österreichischen Gesellschaft für Neurologie“ (ÖGN) und die AG funktionelle Bildgebung der „Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung“ (DGKN). Organisiert wurde die Veranstaltung von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neuroradiologie.  Am Vortrag des Symposiums fand in Innsbruck der 9. Fortbildungskurs für Fortgeschrittene statt.

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19.12.2013

Neue Professorin für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Seit 1. November 2013 ist die neue Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Univ.-Prof.in Dr.in Kathrin Sevecke besetzt. Die bisherige Oberärztin mit leitender Funktion der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Köln wird die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Innsbruck auf- und ausbauen.

Mit 1. November 2013 hat die Medizinische Universität Innsbruck die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Univ.-Prof.in Dr.in Kathrin Sevecke, berufen. Das ist ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung in Innsbruck. Die Medizinische Universität Innsbruck und die TILAK haben 2012  gemeinsam begonnen, die verteilten Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie unter einem Dach zusammenzuführen und eine neue Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzubauen. Die bisherige Oberärztin mit leitender Funktion der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität zu Köln wird diese nun leiten. Die Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie wird in den kommenden Jahren stetig ausgebaut werden. Eine herausfordernde Aufgabe, die Univ.-Prof.in Sevecke gerne angenommen hat. „Ich werde die Weichen für die Zukunft stellen“, erklärte Univ.-Prof.in Sevecke anlässlich ihres Antrittsbesuches bei Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch. „Ich will dafür Sorge tragen, dass moderne, empirisch und wissenschaftlich begründete Behandlungsansätze umgesetzt werden.“ Insbesondere stehe sie für eine zeitgemäße multimodale Behandlung der psychisch erkrankten Kinder und Jugendlichen, welche evidenzbasierte Psychotherapie sowie additive Fachtherapien, also auch beispielsweise Ergo- und Sporttherapie oder Kunsttherapie umfasst. „Wir sind sehr froh, mit Kathrin Sevecke eine ausgezeichnete Fachkraft gefunden zu haben, die auf der einen Seite die notwendige Erfahrung in der Leitung und betriebswirtschaftlichen Führung einer Klinik mitbringt, andererseits in der Forschung eine hervorragende Expertise hat“, sagte Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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20.12.2013

Ausgezeichneter Lehrbetrieb: Durchgängiges Prädikat der Innsbrucker Gerichtsmedizin

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck erhielt Ende November 2013 bereits zum fünften Mal das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb. Die Innsbrucker Gerichtsmedizin nimmt damit bereits über viele Jahre eine Vorreiterrolle in der Lehrlingsausbildung an den Innsbrucker Universitäten ein. In den Genuss dieser Ehrung kommen ausschließlich Betriebe, an denen die Lehrlingsausbildung nach den höchsten Standards erfolgt.

Seit 2001 ist das Institut für Gerichtliche Medizin ein vom Land Tirol ausgezeichneter Lehrbetrieb und darüber hinaus ein akkreditiertes Prüflabor für Toxikologie und DNA-Analyse. Am Institut werden Lehrlinge in den Bereichen Chemielabortechnik sowie EDV-Technik ausgebildet. Chemielabortechniker:innen der Gerichtsmedizin sind bereits als Lehrlinge an der Forschung beteiligt. Daneben leisten sie mit der Analyse von Blut und Harn auf Suchtmittel, Medikamente und Alkohol einen Beitrag zur Untersuchung von Kriminal- und Verkehrsdelikten. Die Lehre für Chemielabortechniker:innen sowie für EDV-Technik dauert insgesamt 3,5 Jahre.

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20.12.2013

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

 

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu: Ereignisreich für unsere Studierenden,  vor allem für  jene, die mit dem Beginn des Wintersemesters in einen neuen Lebensabschnitt gestartet sind. Ereignisreich auch für viele Kolleg:innen, die mit Kreativität, Tatkraft und großem, persönlichem Engagement unsere Universität in Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung wie auch in der Verwaltung bereichern. Ereignisreich war das vergangene Jahr auch für das neue Rektorat, das gerade vor drei Monaten sein Amt angetreten hat. 

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30.12.2013

Auszeichnung für Innsbrucker Rheumaforscherin

Bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie (ÖGR) Ende 2013 erhielt die Dr.in Christina Duftner PhD ex aequo mit drei weiteren Wissenschaftern den „Großen Wissenschaftspreis der ÖGR“. Die Innsbrucker Internistin wurde für ihre Mitarbeit an einer wissenschaftlichen Arbeit zu zwei seltenen Formen von chronisch entzündlich-rheumatologischen Erkrankungen im Alter ausgezeichnet.

Die Riesenzellarteriitis ist die häufigste Gefäßentzündung im Alter und kann vor allem zur Erblindung, aber auch zu Herzinfarkten und Schlaganfall führen. Rund 18 von 100.000 Menschen ab dem 50. Lebensjahr sind davon betroffen. Die leichtere Variante, die Polymyalgia rheumatica, ist die häufige Ursache für entzündliche Muskelschmerzen im Alter. Gemeinsam mit Ass.-Prof. DDDr. C. Dejaco, der seine Doktorarbeit und sein PhD-Studium ebenfalls an der Medizinischen Universität Innsbruck absolviert hat und jetzt in Graz tätig ist, hat Dr.in Christina Duftner PhD einen neuen Mechanismus charakterisiert, der bei Patient:innen mit Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica für das Anhalten der Entzündung mit verantwortlich ist. Die Arbeit wurde in Kooperation mit Forscher:innen aus Hannover, Basel, Graz und Italien durchgeführt. „Diese  Erkenntnisse könnten zu einem neuen, spezifischen Therapieansatz führen“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Schirmer von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin VI (Direktor: Univ.-Prof. Dr. G. Weiss, Fachbereiche: Infektiologie und Immunologie/Tropenmedizin, Rheumatologie und Pneumologie). Die Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Schirmer untersucht bereits seit Jahren kausale sowie klinische Aspekte dieser beiden, nur ab dem 50. Lebensjahr auftretenden, Erkrankungen.

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30.12.2013

Mentoring-Programm: Erneut erfolgreiche Bilanz

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurde Mitte Dezember die siebte Runde im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Nachwuchswissen¬schafterinnen offiziell beendet. Das jährlich ausgeschriebene High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit dem Wintersemester 2005/06 erfolgreich etabliert. Im Rahmen des Treffens wurde den Mentorinnen für ihren ehrenamtlichen und engagierten Einsatz gedankt.

Mit dem Ziel, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern, ist vor acht Jahren das „Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm“ eingerichtet worden. Konzeption und Implementierung sind nach etablierten, universitären Qualitätsstandards erfolgt. Der „Helene Wastl Club“ vereint alle bisher aus den Mentoring-Runden entstandenen Netzwerke und dient zudem als Expertinnenpool. Zu dem kontinuierlich wachsenden Mentoring-Netzwerk quer über alle klinischen und wissen­schaftlichen Fachgebiete hinweg zählen inzwischen rund 150 hochkompetente Wissen­schafterinnen – davon 63 Medizinerinnen und 47 Naturwissenschafterinnen als Programm-Absolventinnen. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen kommen bis dato 19 Habilitationen (10 Medizinerinnen, 9 Naturwissenschafterinnen) aus dem Kreis der Mentees. Zwölf Teilnehmer:innen konnten sich für A2/Laufbahnstellen qualifizieren und eine hat eine Professur inne.

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02.01.2014

Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Innsbrucker Notfallmediziner

Im Erzbischöflichen Palais in Wien wurde im Dezember letzten Jahres der traditionelle Kardinal-Innitzer-Preis verliehen. Neben dem Großen Preis an den Wiener Linguisten Wolfgang Dressler wurden drei Würdigungspreisen und sechs Förderungspreise für hervorragende junge Wissenschafter:innen vergeben, unter anderen an Priv.-Doz. Dr. Peter Paal, MBA von der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck.

Kardinal Christoph Schönborn überreichte die Kardinal-Innitzer-Preise 2013 in seiner Funktion als Protektor des Kardinal-Innitzer-Studienfonds am 14. Dezember im Wiener Erzbischöflichen Palais. PD Dr. Peter Paal MBA, Anästhesist und Notfallmediziner an der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Karl Lindner) nahm einen der sechs Förderpreise entgegen. Der gebürtige Südtiroler wird damit für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der alpinen Notfallmedizin, insbesondere der intensivmedizinischen Aspekte bei Unterkühlungsopfern, ausgezeichnet.

Forschen für das Überleben von Unterkühlungsopfern

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08.01.2014

Ausgezeichnete Forschungsarbeit zur Dosisreduktion

Der Verband für Medizinischen Strahlenschutz (VMSÖ) hat Priv.-Doz. Dr. Gerlig Widmann mit dem alle zwei Jahre vergebenen Dr.-Franz Holeczke-Preis ausgezeichnet. Der Radiologe arbeitet und forscht an der Univ.-Klinik für Radiologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Werner Jaschke) der Medizinischen Universität Innsbruck. Seine Forschungserkenntnisse ermöglichen eine deutliche Strahlenreduzierung in der Bildgebung bei computerunterstützten Eingriffen am Gesichtsschädel und der Schädelbasis.

Ein wichtiges Ziel der weltweiten Radiologieforschung ist es, bei gleichbleibender Bildqualität, die Strahlendosis für die Patient:innen bei CT (Computertomographie)-Aufnahmen noch weiter zu reduzieren. Bei der Bildgebung sind verschiedene Parameter wie die Röhrenspannung, Stromstärke, Rotationszeit, Tischvorschub pro Rotation, etc. ausschlaggebend. In Protokollen wird festgelegt, welche verschiedenen Einstellungen bei welchen medizinischen Fragestellungen einzusetzen sind. Ziel der Forscherinnen und Forscher ist es, diese Protokolle so abzuändern, das bedeutet, die einzelnen Parameter so zu optimieren, dass eine Strahlenreduktion möglich wird. Da bei CT-Untersuchungen der Kopf-Hals-Region sowohl die Augenlinse als auch die Schilddrüse einer direkten Strahlungsexposition ausgesetzt sind, hat Priv.-Doz. Dr. Gerlig Widmann nach Möglichkeiten gesucht, die CT-Bildgebung des kraniofazialen Schädels (Gesichtschädel & Schädelbasis) für Computer-assistierte 3D-navigierte Operationen mit einem dosireduzierten Untersuchungsprotokoll durchzuführen. In einer seiner Forschungsarbeiten konnte der gebürtige Innsbrucker aufzeigen, dass hochauflösende Lowdose-Protokolle bei modernen MultiDetektor Computertomographen je nach Gerät eine 3-fache bis 12-fache Dosiseinsparung ermöglichen. Die Strahlenreduzierung hat dabei keinen Einfluss auf die Genauigkeit von computer-navigierten Operationen. Dabei ist eine Strahlenreduktion besonders wichtig für Patient:innen, die  kurz vor der CT-Untersuchung für die Operationsplanung bereits eine  CT-Untersuchung hatten und die zusätzlich eine CT-Untersuchung zur postoperativen Kontrolle benötigen. Die Forschungstätigkeit in der Fachrichtung Radiologie erfolgt praxisorientiert und sehr stark vernetzt mit anderen klinischen Fächern. Die Forschungsarbeit von Priv.-Doz. Widmann ist in einer Zusammenarbeit mit der Innsbrucker Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Michael Rasse) und Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann) entstanden.  Die Forschungserkenntnisse, die 2012 im wissenschaftlichen Journal der Deutschen und Österreichischen Röntgengesellschaft  „RöFo – Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren“ veröffentlicht wurden, haben eine hohe Bedeutung für den Strahlenschutz in der Mund-Kiefer-Gesichts-, sowie Hals-Nasen-Ohren-Bildgebung und kommen insbesondere jungen Patient:innen zu Gute. Vor allem bei komplexen Gesichtsschädeltraumata, Fehlentwicklungen des Kiefers, der Zähne bzw. des Gaumens (Dysgnathien), craniofazialen Fehlbildungen, Fehlbildungen des Hirnschädels (prämature Synostosen) oder Nasen-Nebenhöhlen-Pathologien können die untersuchten Lowdose CT Protokolle eingesetzt werden. Für diese Forschungsarbeit ist Priv.-Doz. Widmann Ende 2013 der Dr.-Franz Holeczke-Preis verliehen worden. Der Verband für Medizinischen Strahlenschutz Österreich (VMSÖ) vergibt diese Auszeichnung alle zwei Jahre an junge Wissenschafter:innen, die sich durch besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes in der Medizin verdient gemacht haben.

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09.01.2014

Hygiene-Preis der Rudolf Schülke Stiftung 2013 geht nach Innsbruck

Ende November letzten Jahres fanden Dr. Christian Mair (MD, PhD) und ao. Univ.-Prof. Dr. Markus Nagl (MD) von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie Anerkennung durch die deutsche Rudolf Schülke Stiftung. Ihre in PlosOne publizierte Forschungsarbeit zur Wirkung des körpereigenen Antiseptikums N-Chlortaurin auf das Gift Shigatoxin wurde mit dem Hygiene-Preis 2013 ausgezeichnet.

Alle zwei Jahre vergibt die Rudolf Schülke Stiftung in Hamburg den Hygiene-Preis an Wissenschafter:innen, die besondere Problemlösungen im Bereich der Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin erzielt haben. Den mit 15.000 Euro dotierten Preis teilen sich in diesem Jahr eine Arbeitsgruppe aus Köln sowie das Team um ao Univ.-Prof. Dr. Markus Nagl aus der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in  Cornelia Lass-Flörl) für die Arbeit „N-Chlorotaurine, a Long-Lived Oxidant Produced by Human Leukocytes, Inactivates Shiga Toxin of Enterohemorrhagic Escherichia coli”.

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13.01.2014

Neuer LINAC geht in Betrieb: Modernstes System weltweit – erstmals in Österreich

Im Januar 2014 geht der 5. Linearbeschleuniger („LINAC“ – linear accelerator) an der Innsbrucker Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie in Betrieb. Der neue LINAC ist das derzeit modernste System im Bereich der Elektronenlinearbeschleuniger und steht in Innsbruck erstmalig in Österreich und auch weltweit an einer der ersten Kliniken für die Behandlung von Tumorpatient:innen zur Verfügung.

Ein strahlensicherer Behandlungsraum mit 1-Meter-dicken Betonwänden und ein 16 Tonnen schweres Strahlenschutztor waren die baulichen Voraussetzungen für die Installation des modernen Linearbeschleunigers. Dementsprechend ging der jetzigen Inbetriebnahme eine mehrjährige, intensive Planungs- und Bauphase voraus.  Rund 3,6 Millionen Euro wurden in die Geräteanschaffung und in strahlenschutztechnische bauliche Änderungen investiert. Mit dem neuen Gerät verfügt die Innsbrucker Universitätsklinik nicht nur über das neueste, weltweit verfügbare System zur Bestrahlung von Tumorpatient:innen, sondern reagiert auch auf den steigenden Bedarf in der Strahlentherapie. „Es gibt europaweite Berechnungen, wie viele Linearbeschleuniger in Bezug auf die Bevölkerungsdichte notwendig sind“, erklärt Peter Lukas, Direktor der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie. „In unserem Einzugsgebiet decken wir mit dem fünften Beschleuniger den Bedarf im österreichweiten Vergleich am besten ab“.

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14.01.2014

Neue Erkenntnisse zu Langerhanszellen verbessern das Verständnis für immunregulierende Prozesse

Eine kürzlich im Fachjournal BLOOD publizierte Arbeit zweier Forschungsteams aus der Innsbrucker Hautklinik und dem Biozentrum trägt entscheidend zum besseren Verständnis der Regulation des Lebenszyklus epidermaler Langerhanszellen bei. Die Bedeutung der Ergebnisse wird auch dadurch unterstrichen, dass sie dem Journal einen Kommentar – „Inside Blood“ – wert waren und ein Langerhanszell-Foto von Erstautor Dr. Florian Sparber das Titelblatt des aktuellen Heftes ziert.

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16.01.2014

Medizin für Land und Leute: Depression betrifft alle Generationen

Vor der Gefahr, an einer Depression zu erkranken, ist niemand gefeit. Sie kann sowohl bei Jugendlichen, Erwachsenen als auch älteren Menschen auftreten. Die Ursachen sind sehr vielfältig. Univ.-Prof. Dr. Christian Haring erklärte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ am 15. Jänner 2014 warum eine rechtzeitige Diagnose und die fachliche Behandlung so entscheidend sind.

Wer kennt ihn nicht, den Zustand, in dem man weniger Antrieb hat, vielleicht oft keine Lust verspürt arbeiten zu gehen oder einen sogar Schlafstörungen plagen? Wenn diese Symptome einer Depression auftreten, stellt sich die Frage, ob es sich tatsächlich schon um eine Depression handelt oder doch um eine normale Stimmungsveränderung. Die Situation der Diagnose in der Psychiatrie ist manchmal herausfordernd: Die Übergänge von Gesundheit, Belastung und Krankheit können fließend sein.
Bis heute weiß man nicht genau, wodurch eine Depression wirklich ausgelöst wird. Es wird angenommen, dass viele verschiedene Faktoren bei der Entstehung der Krankheit beteiligt sind. „Eine wichtige Rolle spielen Krisen, von denen jeder im Laufe seines Lebens zahlreiche zu meistern hat. Sie bergen einerseits eine Gefahr und andererseits eine Chance, sind aber zwangsläufig mit Umstellungen verbunden. Die erste Krise im Leben ist die Geburt, die letzte die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens, mit dem eigenen Tod. Im Laufe eines Lebens treten auch akute Krisen auf, die unvorhergesehen eintreten, wie zum Beispiel der überraschende Tod eines nahen Angehörigen. Werden Krisen nicht entsprechend verarbeitet und kommt es zu nach einer angemessen Phase der Bewältigung zu keiner Neuorientierung im Leben, können Depressionen die Folge sein“, so der Ärztliche Leiter der Psychiatrie und Psychotherapie B im Bezirkskrankenhaus Hall, Univ.-Prof. Dr. Christian Haring.

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17.01.2014

ALUMN-I-MED und Medizinische Universität Innsbruck luden zum Neujahrsempfang

Der Einladung von ALUMN-I-MED Präsident Raimund Margreiter und der Medizinischen Universität Innsbruck zum Neujahrsempfang 2014 folgten am 16. Jänner rund 100 ehemalige Studierende, Mitarbeiter:innen, Förder:innen sowie Ehrengäste. Im Rahmen der traditionellen Feierlichkeit wurden em.o.Univ-Prof. Dr. Otmar Pachinger verabschiedet und die 2013 neu berufenen Professor:innen begrüßt.

Der Präsident der Absolvent:innenorganisation und „Friendraiser“ der Medizinischen Universität Innsbruck, em.Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter, moderierte den Neujahrsempfang: „Diese Veranstaltung ist eine Feier der Medizinischen Universität Innsbruck mit durchaus familiärem Charakter.“

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20.01.2014

Neubau Innere Medizin

In einigen Wochen beginnt der Abriss des Südtrakts der alten Inneren Medizin entlang der Kaiser-Josef-Straße, um Platz für ein neues Gebäude zu machen. Für unsere Patient:innen entstehen unter anderem ein Krebszentrum, neue Ambulanzräume sowie Forschungseinrichtungen. Planung, Abriss-, aber auch die Bauarbeiten stellen alle Projektbeteiligten vor große Herausforderungen.

Der Südteil der alten Inneren Medizin am Areal des Landeskrankenhaus-Universitätskliniken Innsbruck wurde in den Jahren 1949-1953 errichtet, ist nicht mehr zeitgemäß und wird im Sinne unserer Patient:innen neu errichtet. Der Gebäudetrakt im Norden konnte bereits in den vergangenen Jahren saniert werden, der südliche Teil wird nun abgerissen, um für einen Neubau Platz zu machen. „Wir schaffen hier eine neue hochmoderne Einrichtung für alle Tirolerinnen und Tiroler, in der die Verbindung von patientenorientierter Forschung und Behandlung tatsächlich gelebt werden wird“, erklärt Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Während der Bauarbeiten wird es im östlichen Bereich der Klinik zeitweise zu Lärm- oder Staubbelastung kommen, wobei die TILAK schon jetzt Anrainer, Patienten und natürlich auch die Mitarbeiter:innen der Klinik um Verständnis bittet. „Inklusive notwendiger Sanierungen, Interimslösungen und befristeter Umsiedlungen von Einrichtungen investieren wir hier über 79 Millionen Euro direkt in die Gesundheit der Bevölkerung jeweils zur Hälfte getragen von Land und Bund“, erklärt LR Tilg weiter. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2017 vorgesehen.

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21.01.2014

Weltweit erstes MSA Fachbuch erschienen

Mit dem soeben bei Springer erschienenen MSA Fachbuch legen Univ.-Prof. DDr. Gregor Wenning MSC von der Universitätsklinik für Neurologie und die aus Rom stammende PhD-Studentin Dr.in Alessandra Fanciulli als Herausgeber:innen erstmals eine umfassende Abhandlung zu dieser seltenen, rasch fortschreitenden und letztlich tödlich verlaufenden neurodegenerativen Erkrankung vor.

Der Untergang von Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns ist Ursache für die Entwicklung der neurodegenerativen Erkrankung MSA (Multisystematrophie), von der in Österreich derzeit etwa 800 Menschen – im Gegensatz zu 20.000 Parkinsonkranken – betroffen sind und die damit zu den seltenen Erkrankungen gehört. Dieser Umstand sowie symptomatische Überlappungen mit anderen Krankheitsbildern erschweren die frühzeitige Diagnostik und beeinträchtigen das Bewusstsein für diese Erkrankung. „Indem die nun erschienene MSA-Monografie den aktuellen Erkenntnisstand in allen Facetten widergibt, kann sie diesen Defiziten entgegenwirken und damit eine Marktlücke füllen“, betont Herausgeber Univ.-Prof. Gregor Wenning, der seit vielen Jahren zur MSA forscht und MSA-Patient:innen aus vielen Ländern behandelt. „Betroffene machen oft eine Odyssee durch, ehe die Krankheit diagnostiziert wird, was auf die mangelnde Awareness zurückzuführen ist“, weiß der Experte.

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23.01.2014

Forschungspreis für Innsbrucker Zahnmedizinerin

Bereits zum zweiten Mal hat Priv.-Doz.in DDr.in Ulrike Beier M.Sc. von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung (Direktorin: Univ.-Prof.in DDr.in Ingrid Grunert) den Forschungspreis „Vollkeramik“ erhalten. Die „Arbeitsgemeinschaft für Keramik“ prämiert damit Fortschritte in der Zahnrestauration mit Dentalkeramiken. Die Einreichungen erfolgen anonym, dementsprechend unterstreicht die erneute Verleihung die wissenschaftliche Qualität der ausgezeichneten Forschungsarbeiten.

Vollkeramische Veneers werden zur funktionellen und ästhetischen Verbesserung insbesondere der Frontzähne in der Zahnmedizin eingesetzt. Das Indikationsspektrum umfaßt unter anderem die Korrektur der Zahnform, Korrektur von Stellungsanomalien und Diastemata (Lücke zwischen den mittleren Schneidezähnen). Des weiteren können abradierte Frontzähne aus ästhetischer und funktioneller Sicht als auch Frontzähne mit extendierten Füllungen oder durch Erosionen geschädigte Zähne, Maskierungen von Verfärbungen bzw. Farbkorrekturen bei Fluorose oder Tetracylinverfärbungen erfolgreich restauriert werden. In vielen Fällen sind Keramikveneers die moderne ästhetische und Zahnhartsubstanz schonende Alternative zu Keramikkronen und traditionellen metallkeramischen Restaurationen im Frontzahnbereich.
Den Forschungspreis „Vollkeramik“ 2013 hat die Innsbrucker Zahnmedizinerin Priv.-Doz.in Dr.in Ulrike Beier für ihre gemeinsam mit Univ.-Prof. DDr. Herbert Dumfahrt veröffentlichte Forschungsarbeit zum klinischen Langzeiterfolg vollkeramischer Veneers erhalten. Der Beitrag in ist in der zahnmedizinischen Fachzeitschrift „Quintessence International“ erschienen. Die Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V. (AG Keramik) bietet praktizierenden Zahnärzt:innen, Hochschullehrer:innenn, Wissenschafter:innen, und leitenden Mitarbeiter:innen in Dentallabors, Vertretern der Industrie eine Plattform mit dem Ziel, die therapeutischen und technischen Möglichkeiten von Dentalkeramiken objektiv zu eruieren, ihre Verbreitung in der Zahnmedizin zu fördern und zum Nutzen der Patient:innen einzusetzen. Einreichungen für den Forschungspreis „Vollkeramik“, der mit 5.000 Euro dotiert ist, erfolgen stets anonym, das bedeutet lediglich die wissenschaftliche Qualität der eingereichten Forschungsarbeit ist ausschlaggebend. Bereits 2011 konnte Priv.-Doz.in Ulrike Beier diesen Preis entgegennehmen. Damals erhielt sie die Auszeichnung für eine Langzeitstudie zu Restaurationen aus Silikatkeramik. (I-med.ac.at Bericht: https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/650257.html)

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27.01.2014

Neuer Kalziumkanal-Regelkreis in Nervenzellen entdeckt

Spannungsaktivierte Kalziumkanäle steuern Körperfunktionen wie die Kontraktion von Herz- und Skelettmuskulatur, die Sekretion von Hormonen und Neurotransmittern, sowie die Expression vieler Gene. Ein aktueller Beitrag im Journal of Neuroscience der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Dr. Bernhard Flucher (Sektion für Physiologie), beschreibt einen bislang unbekannten Regelmechanismus, über den ein Kalziumkanal in Nervenzellen seine eigene Aktivität an den Aktivitätszustand der Zellen anpasst.

Innsbruck ist ein international ausgewiesenes Zentrum der Kalziumkanal-Forschung. Eine Reihe von Forschungsgruppen an der Medizinischen Universität Innsbruck und an der Leopold Franzens Universität untersuchen die vielfältigen Funktionen dieser wichtigen Ionenkanäle, sowie deren Bedeutung in verschiedenen Krankheiten. Dementsprechend ist die Kalziumkanal-Forschung ein zentrales Thema im Sonderforschungsbereich Cell Signaling in Chronic CNS Disorders und im Doktoratskolleg Molecular Cell Biology and Oncology. An der Sektion für Physiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Michaela Kress) widmen sich die Mitarbeiter:innen der Forschungsgruppen von ao.Univ.-Prof. Dr. Berhnard Flucher und Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Gerald Obermair exklusiv diesem Thema.

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28.01.2014

Pressekonferenz: Univ.-Prof.in Sevecke stellt Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie vor

Schulschwierigkeiten, Angststörungen, Impulskontrollstörungen, akute Krisen oder Essstörungen sind die häufigsten Gründe bei Kindern und Jugendlichen für eine stationäre oder ambulante Behandlung durch die Innsbrucker Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Rund 240 Patient:innen werden pro Jahr stationär und 1.600 ambulant betreut. Seit 1. November 2013 ist die neue Klinik mit Univ.-Prof.in Dr.in Kathrin Sevecke besetzt. In den kommenden Jahren wird das Angebot auf- und ausgebaut.

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29.01.2014

Uniball 2014: Gemeinsam tanzen und feiern!

Studierende, Professor:innen, Rektor:innen, Mitarbeiter:innen der Tiroler Universitäten und Hochschulen sowie Ehrengäste und ein breites Publikum feierten eine rauschende Ballnacht.

Rund 4.000 Besucher:innen kamen am 25. Jänner 2014 in das Congress Innsbruck, um den mittlerweile schon traditionellen Uniball zu feiern und das Tanzbein zu schwingen.

 

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29.01.2014

Horizon 2020: Europäische Förderungen für Wissenschaft und Forschung

Mit 01. Jänner 2014 startete offiziell das neue EU-Rahmenprogramm „Horizon 2020“, das in den nächsten sieben Jahren europaweit rund 80 Milliarden Euro (indexangepasst) für Forschungsprojekte zur Verfügung stellt. In einer gemeinsamen Informationsveranstaltung von FFG, Medizinischer Universität Innsbruck und Universität Innsbruck konnten sich Forscher:innen informieren, welche ihrer Projekte, wie und in welchem Ausmaß im Rahmen von Horizon 2020 gefördert und finanziert werden.

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30.01.2014

Siebter Curriculumstag an der Medizinischen Universität Innsbruck

Bereits zum siebten Mal fand der Curriculumstag der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Die zweitägige Veranstaltung dient dem Austausch über aktuelle Fragestellungen in der Lehre. Als Schwerpunktpunkthemen wurden diesmal über personenbezogene Evaluation, externe Qualitätssicherung und Audits sowie über die Herausforderungen der Gesundheitsreform an das Medizinstudium diskutiert.

Der Curriculumstag ist mittlerweile zur Tradition geworden: Zum siebten Mal haben sich am 24. und 25. Januar Lehrende der Medizinischen Universität Innsbruck und der akademischen Lehrkrankhäuser und -abteilungen in Innsbruck zum gegenseitigen Austausch getroffen. „Der Curriculumstag richtet sich an alle an der Lehre besonders interessierten Kolleginnen und Kollegen“, erklärte der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, in seinen Begrüßungsworten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Stabsstelle für Curriculumsentwicklung sowie Prüfungsentwicklung- und -abwicklung des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten (Gesamtkoordination: Dr.in Karen Pierer). Der erste Tag diente insbesondere dem internen Austausch der Lehrenden der Medizinischen Universität Innsbruck. In zwei Vorträgen und Workshops erarbeiteten die Teilnehmer:innen gemeinsam mit zwei externen Experten, inwieweit Audits und personenbezogene Evaluationen geeignet sind die Qualität der Lehre zu steigern. Zum Thema Stellenwert, Mehrwert und Herausforderungen der personenbezogenen Evaluation hielt Univ.-Prof. Dr. Martin Fischer vom Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin von der Ludwig-Maximilians-Universität München einen anschaulichen Vortrag. Im von ihm geleiteten Workshop wurde die personenbezogene Evaluation mit dazugehöriger Feedbackschlaufe an exemplarischen Beispielen durchgespielt. Mag. Alexander Kohler vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung erläuterte, was externe Qualitätssicherung und Audits für eine öffentliche Universität bedeuten. Im anschließenden Workshop wurde die Vorbereitung für ein Audit simuliert. Die Ergebnisse dienen der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck. Zum Abschluss des ersten Tages fand eine „Posterparty“ statt. Dabei präsentierten verschiedene Sektionen, Abteilungen und Kliniken der Medizinischen Universität Innsbruck ihre innovativen Lehrprojekte.

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31.01.2014

SOCS2 – ein potentielles neues Targetprotein im Prostatakarzinom

Eine aktuelle, soeben im Fachjournal Endocrine Related Cancer veröffentlichte Forschungsarbeit aus dem urologischen Labor von Prof. Zoran Culig beleuchtet die Rolle des Proteins SOCS2 im Wachstumsprozess des Prostatakarzinoms. Die Erkenntnis, dass eine hohe SOCS2 Expression mit einer schlechten Prognose bzw. erhöhter Sterblichkeit assoziiert ist, bildet einen neuen Ansatz in der Entwicklung effizienterer Kombinationstherapien bei Prostatakrebs.

Die Regulation von inflammatorischen Antworten und damit die besondere Rolle der Zytokin-Signalwege und deren Inhibitoren rückt immer mehr in den Mittelpunkt der internationalen Prostatakarzinomforschung und ist auch ein innovativer Forschungschwerpunkt in der Arbeitsgruppe um Prof. Zoran Culig an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger). Weil das Prostatakarzinom vor allem im fortgeschrittenen Stadium Therapieresistenzen entwickelt, zielt das Interesse  des Forschungsteams insbesondere auf potentielle Targets und Strategien, über die das Wachstum von Tumoren kontrolliert werden könnte. In der vorliegenden Arbeit, die Teil der Dissertation von Mag.a Julia Höfer PhD aus dem Team von Prof. Culig ist, wird das Protein SOCS2 (Supressor of cytokine signalling 2) unter die Lupe genommen und dessen funktionelle Bedeutung im Krebsgeschehen untersucht.

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31.01.2014

TWF fördert zwölf Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Zwölf Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten eine Förderung des Tiroler Wissenschaftsfonds. Bereits zum zwölften Mal wurden Mittel aus dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol vergeben. Die nächste Ausschreibung findet vom 1. März bis 30. April 2014 statt.

In einem Festakt in der Aula der Universität erfolgte am 31. Januar 2014 die Verleihung der Förderzusagen des Tiroler Wissenschaftsfonds. Nach den Begrüßungsworten der Rektor:innen bzw. Vizerektor:innen der Tiroler Hochschulen wurden die Fördernehmer:innen und ihre Projekte vorgestellt. Zwölf Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten eine Unterstützung für ihre vielversprechenden wissenschaftlichen Vorhaben. An die Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck wird damit ein Gesamtfördervolumen von rund 185.500,– Euro ausgeschüttet. 28 Forscher:innen – davon 21 Nachwuchswissenschafter:innen und sieben Wissenschafter:innen – der Medizinischen Universität Innsbruck hatten einen Antrag gestellt. Rektorin Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und die Vizerektorin für Forschung und Internationales, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, gratulierten den Förderempfänger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck zu ihren ausgezeichneten Projekten.

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03.02.2014

Lehrabteilungen und Lehrkrankenhäuser positiv begutachtet

Als Maßnahme zur Sicherung der Qualität der Lehre evaluiert die Medizinische Universität Innsbruck in regelmäßigen Abständen Krankenhäuser und klinische Abteilungen, an denen Studierende den praktisch-medizinischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. 2013 sind fünf Lehrabteilungen und drei Lehrkrankenhäuser in Österreich mit ausgezeichnetem Erfolg akkreditiert worden. Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch überreichte die Urkunden.

In akademischen Lehrkrankenhäusern- und abteilungen absolvieren Medizinstudierende während ihres Studiums Teile des praktisch-medizinischen Unterrichts. Diese Ausbildungsstätten müssen Qualitätsvorgaben für die medizinische Ausbildung erfüllen und werden alle fünf Jahre durch ein Beratungsgremium der Medizinischen Universität Innsbruck evaluiert. Derzeit hat die Medizinische Universität Innsbruck  101 Lehrabteilungen an 24 Krankenhäusern und zwölf Lehrkrankenhäuser größtenteils in Österreich, vereinzelt in Italien und Deutschland, akkreditiert. Wenn ein Krankenhaus über vier oder mehr positiv begutachtete Lehrabteilungen verfügt, erhält die Einrichtung den Titel „Lehrkrankenhaus“. 

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04.02.2014

Antrittsbesuch von FWF-Präsidentin Pascale Ehrenfreund

Die seit September 2013 neue FWF-Präsidentin Univ.-Prof.in Dr.in Pascale Ehrenfreund ist derzeit gemeinsam mit dem Präsidium und Mitarbeiter:innen des Wissenschaftsfonds auf Informationstour durch Österreichs Universitätsstädte. Ende Jänner machte die Roadshow Station an der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck.

 

Gemeinsam mit den Präsidiumsmitgliedern Univ.-Prof.in Dr.in Christine Mannhalter und Univ.-Prof. Dr. Alan Scott sowie Mitarbeiter:innen des FWF-Büros kam die neue FWF-Präsidentin Univ.-Prof.in Dr.in Pascale Ehrenfreund Ende Januar nach Innsbruck.  Die Vorbereitung und Planung einer „Roadshow“ war eine der ersten Maßnahmen der Astrophysikerin, als sie ihr Amt im FWF im September vergangenen Jahres antrat. Mit der Informationstour soll eine neue Qualität des Dialogs mit den Forschungsstätten eröffnet werden, um Anliegen, Vorstellungen und Wünsche der Institutionen direkt zu erfahren, heißt es in einer Aussendung des FWF, Österreichs zentraler Institution zur Förderung der Grundlagenforschung. Darüber hinaus komme dieser Initiative der Charakter eines Antrittsbesuches Pascale Ehrenfreunds und ihres Präsidiums bei den Rektoratsteams zu und drittens bieten die FWF Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort Beratung an. Zielpublikum der Veranstaltungsreihe sind nicht nur „Stammkunden“ des FWF, der Wissenschaftsfonds will damit aktuelle Informationen auch Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, insbesondere jüngeren, anbieten, um sie mit dem FWF, seinem Angebot, seiner Arbeitsweise und seinen Verfahren vertraut zu machen. Der Dialog mit den Forschungsstätten in ganz Österreich soll eine kontinuierliche Verbesserung der Forschungsförderung durch den FWF gewährleisten.

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05.02.2014

„Open Labs Days“ Molekulare Medizin: Direkter Einblick in ein zukunftsweisendes Studium

Am 3. und 4. Februar verfolgten rund 200 Tiroler Schülerinnen und Schüler in weißen Mänteln in den Labors des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck Experimente mit Bakterien, Pilzen, Zellen und DNA. Damit haben sie die beste Gelegenheit genutzt, sich über das Bachelorstudium Molekulare Medizin zu informieren. Die „Open Labs Days“ Molekulare Medizin fanden heuer bereits zum zweiten Mal statt.

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06.02.2014

Neue Partner für alte Kinasen

Drei Arbeiten aus dem von Univ.-Prof. Mag. Dr. Jakob Troppmair geleiteten Daniel Swarovski Forschungslabor an der Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplant und Thoraxchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Johann Pratschke) befassen sich mit neuen Therapieansätzen bei Krebs und Ischämie/Reperfusionsschaden (IRI), wie er im Rahmen der Transplantation solider Organe auftritt. Gemeinsam sind den beiden Szenarien die Beteiligung von Sauerstoffradikalen (ROS) und intrazellulären Signalwegen.

Signalwegshemmer sind in der Behandlung von Krebserkrankungen klinisch von Bedeutung, während der Einsatz von Antioxidantien bei der Verhinderung des IRI – Gewebeschädigung durch unterbrochene Blutzufuhr und darauf folgender Wiederdurchblutung – jedoch kaum Wirkung gezeigt hat.

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07.02.2014

Ringvorlesung Gender Medizin: Das Frauengesundheitszentrum – Was gibt es Neues?

Auch im Wintersemester 2013/14 war die Vorlesungsreihe Gender Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck wieder ein Erfolg: Rund 200 Interessierte verfolgten die Vorträge, die sich mit den aktuellen Entwicklungen an den Partnerkliniken des Frauengesundheitszentrums beschäftigten. Seit 2007 wird die Veranstaltungsreihe von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung (Leiterin: ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner) organisiert.

Im Rahmen der Ringvorlesung Gender Medizin referierten auch im vergangenen Semester wieder international anerkannte Expert:innen zu aktuellen, geschlechterrelevanten Fragestellungen in ihren medizinischen Fachbereichen. Diesmal stand die Vortragsreihe unter dem Motto „Was gibt es Neues?“. Im Fokus der Veranstaltungsreihe stand das Frauengesundheitszentrum an den Universitätskliniken Innsbruck (FGZ) und seine Partnerkliniken, die Universitätskliniken für Innere Medizin I-VI, für Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie sowie Neurologie. Zum Aufgabenbereich des FGZ gehört die Forschung und Lehre der Gendermedizin sowie Krankenversorgung von Frauen nach deren spezifischen Bedürfnissen. Die Vortragenden gaben Einblicke in Gender Aspekte bei beispielsweise Herzinfarkten, in der Onkologie oder bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson. Traditionell hält die Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung und des FGZ ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner die Eingangs- und Abschlussvorlesung. In der letzten Vorlesung im Wintersemester 2013/14 fasste die Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen der Medizinischen Universität Innsbruck und Internistin die wichtigsten Erkenntnisse der 14 unterschiedlichen Vorträge, die zwischen Oktober 2013 und Jänner 2014 im Großen Hörsaal in der Frauen-Kopf-Klinik stattfanden, zusammen.

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11.02.2014

9. Tiroler Impftag: Neue Impfstoffe und aktuelle Entwicklungen

Das Interesse an aktuellen Informationen zum Thema Impfen ist ungebrochen hoch: Am 8. Februar 2014 informierten sich an der Medizinischen Universität Innsbruck rund 160 Mediziner:innen, Apotheker:innen, Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen und Studierende über neue Impfstoffe sowie aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen.

Nicht nur viele Tiroler:innen sondern auch Interessierte aus Südtirol und Deutschland kamen anlässlich des 9. Tiroler Impftages in das Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) in Innsbruck. Ein wichtiges Thema der Fortbildung war der erst vor kurzem entwickelte Impfstoff gegen Meningokokken B-Bakterien. Dieser wird in Kürze auch in Österreich verfügbar sein. Meningokokken-Bakterien können Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung (Sepsis) verursachen. Bisher war es nur möglich, gegen die Meningokokken C- und Y-Bakterien zu impfen. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I, informierte über die Impfung von Säuglingen und Teenagern gegen den B-Erregerstamm. Pro Jahr kommt es in Folge einer Meningokokken B-Infektion zu drei bis sechs Todesfällen in Österreich. Empfohlen wird, vor allem Säuglinge und Jugendliche zu impfen. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I ist neben der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl) und der Sektion für Virologie (Univ.-Prof.in Dr.in Dorothee von Laer) Veranstalter des Impftages. Die Organisation hat seit dem ersten Impftag vor neun Jahren ao.Univ.-Prof. DDr. Reinhard Würzner von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie inne. Der Sprecher des erst kürzlich vom FWF genehmigten dritten Doktoratskollegs der Medizinischen Universität Innsbruck zur „Wirtsabwehr bei opportunistischen Infektionen“ (HOROS, host response in opportunistic infections) hielt selbst einen Vortrag zu den immer noch sehr weit verbreiteten Impfvorurteilen. Wichtig war dem Experten vor allem darüber zu informieren, dass auch wenn eine Impfung eine sehr lange Zeit nicht verabreicht wurde, keine Grundimmunisierung vorgenommen werden sollte. „Auch nach fünfzehn Jahren reicht häufig eine einzige Auffrischung aus“, erklärte Univ.-Prof. Würzner. „Nach der Impfung kann dann eine Titerbestimmung vorgenommen werden, wenn man ganz sicher gehen will, dass im Blut ausreichend Antikörper gebildet wurden. Nur in ganz seltenen Fällen ist dann eine direkte erneute Auffrischung notwendig.“ Ein weiteres Vorurteil gibt es zu den so genannten Sechsfach-Impfungen von Säuglingen. Viele Eltern befürchten, diese seien zu belastend. „Das ist allerdings nicht richtig, denn von den sechs Erregern befinden sich im Impfstoff nur die wichtigsten und somit wirklich erheblich weniger Erreger-Bestandteile als bei älteren Impfstoffen“, sagt Univ.-Prof. Würzner.

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12.02.2014

Kooperative Forschung unter einem D-A-CH: Innovativen Krebstherapien auf der Spur

Im Februar fiel der Startschuss für ein neues trinationales Forschungsprojekt mit starker Beteiligung der Medizinischen Universität Innsbruck. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem österreichischen Wissenschaftsfonds und dem Schweizerischen Nationalfonds geförderte Forschungsvorhaben legt den Fokus auf eine Gruppe von Zelltod auslösenden Signalmolekülen. Ein besseres Verständnis ihrer Interaktionen kann zur Entwicklung innovativer Therapien bei Krebs beitragen.

Das Gleichgewicht zwischen Zelltod und Zellwachstum ist entscheidend für sehr viele Prozesse in unserem Organismus. Fehler in der Zelltodkontrolle können zur Entstehung von Tumoren und Autoimmunerkrankungen beitragen. Das gezielte Zell-Sterben – die Apoptose – kann aber auch der Entstehung von Tumoren vorbeugen, weshalb die Auslösung dieses „Selbstmordprogramms“ Teil der Strategie von Krebstherapien ist. Auch für das Immunsystem ist die Apoptose wichtig, damit sich Zellen, die sich gegen den eigenen Körper richten, selbst aus dem Verkehr ziehen. Verschiedene, miteinander interagierende Signalmoleküle sind verantwortlich für die Regulation dieses Programms, das jeder Zelle innewohnt.

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13.02.2014

Ophthalmologisches Update: Jahresrückblick aus Sicht der Augenärzt:innen

Was hat sich an wichtigen Neuerungen, Erkenntnissen und Therapieempfehlungen im vergangenen Jahr getan? Darüber tauschten sich Augenspezialist:innen aus dem deutschsprachigen Raum im Rahmen des „31. Ophthalmologischen Wochenendes“ in Seefeld aus. Gastgeber Univ.-Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis (Direktor der Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie) begrüßte rund 150 Teilnehmer:innen.

Über die wichtigsten Neuerungen aus nahezu allen Bereichen der Augenheilkunde referierten Expert:innen aus Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz am 8. Februar 2014 in Seefeld. Die traditionsreiche Veranstaltung ist nicht nur bei wissenschaftlich tätigen Augenärzt:innen sehr beliebt, mittlerweile nutzen auch niedergelassene Kolleg:innen die Gelegenheit, sich über den aktuellen Forschungsstand und neueste Therapiemethoden zu informieren. „Wir freuen uns über das wachsende Interesse in der Fachwelt an unserem jährlich stattfindenden ophtalmologischen Update“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis, Gastgeber und Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie.  Wichtige Themen der Tagung waren unter anderem der angeborene Graue Star bei Kindern, neue Methoden bei Hornhauttransplantionen und heriditären Netzhauterkrankungen.

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14.02.2014

Zehn Jahre SINBAR: Neurologische Schlafforschung zwischen Innsbruck und Barcelona

Unter dem Akronym SINBAR (Sleep INnsbruck BARcelona) forschen die Univ.-Kliniken für Neurologie in Innsbruck und Barcelona gemeinsam im Bereich der neurologischen Schlafmedizin. Am 31. Jänner und 1. Februar 2014 fand ein Treffen zum zehnjährigen Bestehen in Innsbruck statt. Ein aktuelles Thema ist die Erforschung eines möglichen Zusammenhangs von bestimmten Störungen des Traumschlafes und einer sich später entwickelnden neurodegenerativen Erkrankungen wie beispielsweise Parkinson.

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19.02.2014

Roadshows: Vorbereitung für Aufnahmeverfahren

Von Dezember bis Februar führt die Medizinische Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Landesschulrat für Tirol wieder Roadshows in Feldkirch, Bregenz, Wörgl, Innsbruck, Imst und Lienz durch. Am 25. Februar findet die letzte Veranstaltung dieser Reihe in Lienz statt. 350 Schüler:innen nutzten bisher die Gelegenheit sich über die Studienmöglichkeiten und die Aufnahmeverfahren für Human-, Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin zu informieren.

Großes Interesses gab es auch heuer wieder an den Roadshows der Medizinischen Universität Innsbruck: Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl und sein Team von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten haben zwischen Dezember und Februar wieder Informationsveranstaltungen in Vorarlberg, Südtirol und Tirol organisiert, um über die Studienmöglichkeiten zu informieren und die jeweiligen Aufnahmeverfahren zu erläutern. Die Termine finden in Kooperation mit Landesschulinspektor Hofrat Dr. Thomas Plankensteiner, Landeschulinspekteurin Prof.in Mag.a Adolfine Gschließer und Dr. Helmuth Wachtler, Chemielehrer am BG/BRG Sillgasse und beim Landesschulrat zuständig für die Vorbereitung zu den medizinischen Aufnahmetests der Medizinischen Universität Innsbruck, statt. Am 25. Februar geht die Veranstaltungsreihe für die Aufnahmeverfahren 2014 in Lienz zu Ende. „Ziel dieser Initiative ist es, die heimischen Studieninteressierten über die Anforderungen und die Inhalte eines Studiums an der Medizinischen Universität Innsbruck zu informieren und auf das jeweilige Aufnahmeverfahren vorzubereiten“, erklärt Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl. Im Interesse der Gesundheitsversorgung in Österreich der Zukunft möchten wir damit einen Beitrag dazu leisten, möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher, die qualifiziert sind, für ein Studium der Human-, Zahn- oder Molekularen Medizin zu motivieren.“

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20.02.2014

Checkpoint Cbl-b: Kontrollpunkt in der Immunantwort eröffnet neue Horizonte in der Krebsimmuntherapie

Neue, im Fachjournal Nature publizierte Erkenntnisse zur Relevanz des Proteins Cbl-b in der Immunantwort bei Krebs bzw. deren klinsich-pharmakologische Verwertung, die mit Unterstützung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft als BRIDGE-Projekt über die Bühne gehen wird, geben der Krebs-Immuntherapie neuen Antrieb. Hinter dieser Entwicklung steht – neben internationalen Wissenschafter:innen – die Forschungsgruppe um den Innsbrucker Zellgenetiker Univ.-Prof. Dr. Gottfried Baier.

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24.02.2014

German DNA-Profiling: 400 Gerichtsmediziner:innen in Innsbruck

Die GEDNAP-Spurenringversuche sind das europaweit anerkannteste Prüfinstrument zur Qualitätskontrolle forensischer DNA-Labore. Rund 220 Labore aus 38 Ländern beteiligen sich. Im Rahmen eines jährlichen Spurenworkshops werden die Ergebnisse diskutiert und neue Forschungserkenntnisse vorgestellt. Vom 20. bis 22. Februar 2014 war das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer) erstmals Gastgebers des 34. Spurenworkshops.

Qualität hat für forensische DNA-Labore oberste Priorität: Die forensische Molekulargenetik liefert Beweismittel für das Rechtssystem. Die Einhaltung eines besonders hohen Maßes an Richtigkeit und Präzision ist daher eines der obersten Gebote: Eine der anerkanntesten Methoden zur externen Qualitätskontrolle sind die GEDNAP-Ringversuche. Das ursprünglich in Deutschland gestartete Prüfinstrument ist inzwischen international etabliert: Beispielsweise müssen die Mitglieder des European Network of Forensic Insitutes (ENFSI), dazu zählt auch das Innsbrucker Institut für Gerichtliche Medizin, verpflichtend an Ringversuchen teilnehmen und wählen dafür GEDNAP. Ende Februar wurden die Ergebnisse des 46. und 47. GEDNAP-Ringversuches in Innsbruck diskutiert: Erstmals fungierte das von Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer geleitete Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck als Gastgeber des Treffens, an dem rund 400 Gerichtsmediziner:innen aus aller Welt teilnahmen.

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25.02.2014

IRA-B Zelle: Indirekter Player in der Entwicklung der Arteriosklerose

Dass entzündlich-immunologische Prozesse bei der Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Allgemeinen und insbesondere der Arteriosklerose eine Rolle spielen, ist seit langem bekannt. Eine neue Forschungsarbeit unter der maßgeblichen Beteiligung von Assoz. Prof. Dr. Igor Theurl PhD von der Universitätsklinik für Innere Medizin VI zur Rolle einer erst kürzlich beschriebenen Immunzelle bringt neues Licht in die Pathogenese dieser sich über viele Jahre entwickelnden Systemerkrankung.

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25.02.2014

„Rare Diseases Day“: Krankheiten, die gar nicht so selten sind

Weltweit wird am 28. Februar auf die medizinischen und anderen Probleme der Betroffenen aufmerksam gemacht. Es gibt rund 6.000 bis 8.000 verschiedene Seltene Krankheiten. Per Definition ist eine Krankheit selten, wenn höchstens einer von 2.000 Menschen daran erkrankt. Insgesamt ist die Zahl der Betroffenen aber hoch: Rund sechs bis acht Prozent der Bevölkerung sind von einer Seltenen Krankheit betroffen – das sind allein in Österreich 400.000 Menschen.

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25.02.2014

Biochemiker:innen tagen erstmals im Innsbrucker Biozentrum

Vom 25. bis 28. Februar findet der schon traditionelle internationale Winter-Workshop zu Pteridinen statt – heuer erstmals in Innsbruck. Rund 60 Wissenschafterinnen und Wissenschafter diskutieren klinische, chemische und biochemische Aspekte von Pteridinen. Die Veranstaltungsreihe wurde 1982 von Prof. Helmut Wachter († 2012) ins Leben gerufen und seither alljährlich in St.Christoph am Arlberg durchgeführt.

Seit mehr als zehn Jahren wird dieser Workshop von Prof. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie am Biozentrum Innsbruck organisiert. Aufgrund der sich im Hörsaalbereich im neuen Biozentrum ergebenden Möglichkeiten wurde nun ein Ortswechsel machbar. So treffen sich heuer Kliniker:innen und Wissenschafter:innen erstmals in Innsbruck, um aktuelle Aspekte ihres Forschungsgebietes gemeinsam zu besprechen und sich auszutauschen. Auch in diesem Jahr nehmen mehr als 60 Forscherinnen und Forscher aus 13 Ländern an der Tagung teil.

Die Bedeutung von Neopterin- und Tryptophanstoffwechsel in der Immunologie
Pteridine sind körpereigene, chemische Verbindungen, die ein gemeinsames Strukturelement, das Pteridingerüst, besitzen, welches in zahlreichen Biomolekülen vorkommt und somit in der Natur weit verbreitet ist. Neben Folsäure und Biopterin ist Neopterin einer der wichtigsten Repräsentanten der Stoffklasse der Pteridine. Da Neopterin von speziellen körpereigenen Zellen des Immunsystems gebildet wird, dient es als Marker für den Aktivierungszustand des menschlichen Immunsystems und wird weltweit vor allem auf dem Gebiet der AIDS-Forschung und Infektiologie angewendet. Durch die seit 1994 durchgeführte Neopterinbestimmung wurde die Infektionssicherheit der Bluttransfusion in ganz Österreich verbessert. Seither gilt Österreich als das Land mit der höchsten Sicherheit auf dem Gebiet des Bluttransfusionswesens. Neopterin findet aber auch als einer der besten Indikatoren für kardiovaskuläres Risiko weltweite Anwendung.

Gleichzeitig mit der Neopterinbildung wird durch das Immunsystem die Aminosäure Tryptophan abgebaut, um auf diesem Weg die unerwünschte Vermehrung von Infektionserregern und malignen Zellen zu verhindern. Durch seine Bedeutung für die Biosynthese des Glückshormons Serotonin kann es dabei durch den Tryptophanentzug zu Nebenwirkungen wie Gewichtsverlust und Anämie aber auch zu Befindlichkeitsstörungen kommen, die allesamt als typische Begleiterscheinung der Immunreaktion bekannt sind. Diese und andere, vor allem therapeutische Aspekte sind zentrale Themen des Workshops.

(D. Heidegger)

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26.02.2014

Neue Einblicke ins periphere Nervensystem

Eine an der Medizinischen Universität Innsbruck im Rahmen des neurowissenschaftlichen Doktoratskollegs SPIN (Signal Processing in Neurons) entstandene Forschungsarbeit belegt erstmals den Zusammenhang zwischen NgR2, einem Protein aus der Nogo66-Rezeptor Familie und dem Glykoprotein Versican. Die neuen, kürzlich im Journal of Neuroscience veröffentlichten Erkenntnisse, könnten therapeutische Relevanz, etwa bei sensorischen Hypersensitivitäten nach Operationen, zeigen.

Die Neurowissenschaften bilden an der Medizinischen Universität Innsbruck einen etablierten Schwerpunkt, in dem klinische und theoretische Forschungsgruppen miteinander kooperieren. Eine intensive Auseinandersetzung mit integrativen Problemstellungen des Nervensystems wird vor allem auch im Rahmen des seit 2007 etablierten Doktoratskollegs SPIN geleistet.
An der von Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow am Innsbrucker Biozentrum geleiteten Sektion für Neurobiochemie beschäftigt sich Bastian Bäumer hauptsächlich mit dem peripheren Nervensystem, das für die Sensorik, also die Reizwahrnehmung, zuständig ist. Empfindungen wie Hitze, Kälte oder mechanische Reize laufen über ein weit verzweigtes Nervenfasernetz und werden über freie Nervenendigungen, die Nozizeptoren, in der Haut vermittelt.

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28.02.2014

Ehrenzeichen des Landes Tirol für em. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger

Landeshauptmann Günther Platter und sein Amtskollege Arno Kompatscher würdigen hervorragendes öffentliches oder privates Wirken zum Wohle des Landes.

Am 20. Februar 2014 wird jedes Jahr eine hohe Tiroler Landesauszeichnung an zwölf Persönlichkeiten aus Tirol und Südtirol für ihr hervorragendes öffentliches oder privates Wirken zum Wohle des Landes vergeben: Diese feierliche Verleihung des Ehrenzeichens nahmen LH Günther Platter und sein Südtiroler Amtskollege Arno Kompatscher im Riesensaal der Hofburg in Innsbruck vor.

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03.03.2014

Ringvorlesung Gender Medizin: Onkologie

Am Donnerstag, den 6. März 2014 startet die Vorlesungsreihe Gender Medizin an der Medizin Uni Innsbruck ins Sommersemester: Innsbrucker Expert:innen erläutern Genderaspekte in der Onkologie. In den Vorträgen wird auf geschlechterspezifische Krebserkrankungen, Therapieunterschiede und neue Entwicklungen eingegangen. Die Vorlesungen finden jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauenkopfklinik (Anichstraße 35) statt. (Eintritt frei)

Innovative Behandlungsansätze, genderspezifische Krebserkrankungen sowie neueste Erkenntnisse aus der Forschung und Diagnostik sind einige der Themen der Ringvorlesung „Gender Medizin“ im Sommersemester 2014. Expert:innen der Innsbrucker Medizinischen Universität werden verschiedenste geschlechterspezifische Aspekte bei Krebserkrankungen erläutern. Die Vorträge geben dabei einen guten Überblick über die Vielseitigkeit der Onkologieforschung in Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen am Medizinstandort Innsbruck. Onkologie ist einer von insgesamt vier Forschungsschwerpunkten der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Vorlesungen finden von März 2014 bis Ende Juni 2014 wöchentlich jeweils am Donnerstagabend um 18.30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik statt.

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06.03.2014

Woche des Gehirns: 10. März bis 14. März 2014

Das Gehirn ist unsere Schaltzentrale: Ein komplexes Netzwerk von Milliarden Nervenzellen bildet unser wichtigstes Organ. Neurologische Erkrankungen können daher gravierende Folgen haben. Weltweit wird im Rahmen der „Woche des Gehirns“ (Brain Awareness Week) auf diese Krankheitsbilder und neue Erkenntnisse der Forschung aufmerksam gemacht. In Innsbruck finden von Montag bis Freitag jeweils ab 19:00 Uhr kostenlose Vorträge im CCB (Innrain 80-82) statt.

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07.03.2014

Medizinische Universität Innsbruck beruft Universitätsprofessorin für Gender Medizin

Das Fach Gender Medizin bekommt an der Medizinischen Universität Innsbruck eine eigene Professur: Mit Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner wurde eine international anerkannte Expertin für dieses Fachgebiet berufen. Im Rahmen des traditionellen Festaktes im Vorfeld des Weltfrauentages am 8. März, der gleichzeitig auch der Auftakt zur Ringvorlesung Gender Medizin im Sommersemester 2014 war, gratulierte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch der Fachärztin für Innere Medizin.

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10.03.2014

Liechtensteinpreis-Verleihung in Vaduz

Vergangenen Freitag wurde in Vaduz der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten feierlich überreicht. Jeweils 2.500 Euro gehen an Mag. Dr. Simon Laimer, LLM, an Dipl.-Kfm. Dr. Steffen Zimmermann von der Universität Innsbruck sowie an Dr.in Eleonora Ottina vom Biozentrum der der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck und wird jährlich seit 1983 verliehen. Vergangenen Freitag wurde der Preis in Vaduz der Preisträgerin und den Preisträgern überreicht. Aurelia Frick, Regierungsrätin für Bildung im Fürstentum Liechtenstein freut sich über eine wertvolle Kooperation mit den Universitäten in Innsbruck: „Mit der Preisverleihung unterstreichen wir unsere Anerkennung der an den Innsbrucker Universitäten erbrachten wissenschaftlichen Leistungen.“ Frick gratulierte der Preisträgerin und den Preisträgern zu ihren wissenschaftlichen Erfolgen. Rektor Märk bedankt sich bei der Gastgeberin und dem Fürstentum Liechtenstein für Ihre Unterstützung: „Dieser prestigeträchtige Preis ist ein hohes Lob für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Universitäten, die sehr selektiv ausgewählt wurden. Besonders wichtig ist die Verleihung des Preises für die Motivation und Anerkennung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.“ Auch Helga Fritsch, Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck freut sich über die hervorragende Zusammenarbeit. „Der Preis des Fürstentums Liechtenstein honoriert die wissenschaftlichen Leistungen unserer jungen Forscherinnen und Forscher und ist ein wichtiges Zeichen für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Medizinischen Universität Innsbruck.“

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11.03.2014

Ziel: Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch besser vorhersagen

Ende Februar fand im Hörsaal der Frauen- und Kopfklinik ein Gastvortrag von Prof. Diederick E. Grobbee, MD, PhD, FESC zum Thema „Risk Factors and Innovations in Cardiovascular Risk Prediction“ statt. Der Professor für Klinische Epidemiologie am University Medical Center Utrecht zählt zu den weltweit einflussreichsten biomedizinischen Forschern. Er leitet groß angelegte Studien über Interventionen bei der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der gebürtige Niederländer Prof. Grobbee hielt seinen Vortrag im Rahmen der Gründungsversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Epidemiologie (www.oegepi.at), die im Aufbau begriffen ist. Er war der Einladung von Michael Edlinger, MSc MSc PhD und ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanno Ulmer vom Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie der Medizinischen Universität Innsbruck gefolgt. In seinem Vortrag ging Grobbee insbesondere auf die bedeutendsten Studien zum Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein.

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11.03.2014

Musik als Brückenschlag

Ein Kulturprogramm soll Aufmerksamkeit für Psychiatrie schaffen: Unter dem Motto „Die Musik – ein Brückenschlag zwischen Psychiatrie und Gesellschaft“ stellen Pflege, Ärzt:innen und Musiker:innen den Zeitraum vom 6. März bis zum 6. April 2014. Mit verschiedenen Veranstaltungen werden psychische Erkrankungen und die psychiatrische Versorgung thematisiert.

Die Musik dient dabei als Vermittler, um einen neutralen Zugang zum Thema Psychiatrie zu schaffen. Durch Information und Aufklärung sollen Schwellenängste abgebaut werden. Krönender Abschluss des Projekts wird die Aufführung der Symphonie Nr. 1 in E-Dur (Orchester der Akademie St. Blasius) vom österreichischen Komponisten Hans Rott, der an einer psychischen Erkrankung litt und 1884 in der „Landesirrenanstalt in Niederösterreich“ mit 26 Jahren an Tuberkulose verstarb.

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12.03.2014

Achter MCBO Science Day – gewohnt niveauvolle Leistungsschau

Ende Februar ging im CCB der bereits achte MCBO Science Day über die Bühne. Die Prämierung exzellenter Forschungsarbeiten von Teilnehmer:innen des Doktoratskollegs Molecular Cell Biology and Oncology (MCBO) und ein Gastvortrag von Prof.in Claudia Bagni vom Center for Human Genetics der KU Leuven bildeten die wichtigsten Programmpunkte des jährlich abgehaltenen Meetings.

Aktuelle Forschungsarbeiten und Poster von Doktorand:innen beider beteiligter PhD Programme (Molecular Cell Biology und Molecular Oncology) gab es auch heuer wieder im 1. Stock des CCB-Gebäudes zu sehen. Der Science Day mit Posterpräsentationen, einer Preisverleihung und Kurzvorträgen der prämierten Doktorand:innen sowie einem Gastvortrag einer renommierten Wissenschaftlerpersönlichkeit ist ein Fixpunkt im Kalender des seit neun Jahren an der Medizinischen Universität Innsbruck eingerichteten MCBO Doktoratskollegs. „Der Science Day bietet uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, die wissenschaftlichen Leistungen unserer PhD Student:innen einem breiterem Publikum zu präsentieren und entsprechend zu würdigen“, betont MCBO-Sprecher, Univ.-Prof. Bernhard Flucher. Ausgewiesenes Ziel von Graduiertenkollegs ist es, jungen Forscherinnen und Forschern attraktive und effektive Forschungsbedingungen auf international hohem Niveau zu bieten und sie auf künftige wissenschaftliche Herausforderungen vorzubereiten.

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14.03.2014

Medizinstudierende behandelten 1.500 Kuscheltiere

Im März 2014 haben sich wieder rund 400 Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck am Projekt „Teddybärkrankenhaus“ beteiligt. Eine Woche lang konnten 1.500 Kinder zwischen drei und sechs Jahren ihre Kuscheltiere im Foyer der Kinderklinik verarzten lassen.

Durch das Teddybärkrankenhaus soll Kindern die Möglichkeit gegeben werden, auf spielerische Art und Weise einen Krankenhausaufenthalt mitzuerleben ohne selbst Patientin oder Patient zu sein. Dadurch soll die Angst vor medizinischem Personal genommen werden. Dieses Jahr hat sich das Teddybärkrankenhaus Innsbruck zusätzlich an der Aktion „Masern sind kein Kinderspiel“ vom Bundesministerium für Gesundheit beteiligt. Steigende Masernzahlen in ganz Österreich gaben den Anlass dazu. Eltern und Kinder wurden über die Impfung aufgeklärt und jeder Teddy wurde zum Abschluss noch gegen Masern geimpft.

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18.03.2014

Tirol schafft Zukunft für seine Nachwuchswissenschafter:innen

Die Tiroler Landesregierung hat auf Antrag von LH Günther Platter und Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg am 18. März 2014 ein Zukunftspaket für den Forschungsstandort Tirol beschlossen. Die Entscheidung, welche Projekte unterstützt werden, fällt ein wissenschaftlicher Beirat unter der Präsidentschaft des Landeshauptmannes, dem unter anderem auch die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch angehört.

„Schon heuer werden die Mittel des Tiroler Wissenschaftsfonds von bisher 800.000 auf insgesamt vier Millionen Euro jährlich verfünffacht“, berichtet LH Platter. „Rund drei Millionen Euro Forschungsgelder davon fließen in die heute beschlossene Kooperation des Landes mit dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) des Bundes, der Tiroler Projekte über das bisherige Maß hinaus mitfinanzieren wird“, ergänzt LR Tilg. Daraus ergibt sich für das Forschungsland Tirol ein Gesamtfördervolumen des Landes und Bundes von bis zu maximal sieben Millionen Euro jährlich durch Aufstockung dieser Landesmittel aus Mitteln der Nationalstiftung. Mit dieser großzügigen Erweiterung unterstützt das Land den wissenschaftlichen Nachwuchs und auch junge forschende Ärztinnen und Ärzte. Diese Mittel erweitern die Rahmenbedingungen an der Medizinischen Universität, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu zu motivieren, in Tirol ihre wissenschaftliche Karriere fortzusetzen,“ erklärt Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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19.03.2014

Neue Drittmittel für die Medizinische Universität Innsbruck

In seiner letzten Kuratoriumssitzung hat der FWF drei neue Einzelprojekte von Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt. Außerdem wurden in diesem Jahr auch internationale Kooperationsprojekte bewilligt, die zum Teil in das ERA-NET Schema – ein Instrument des 6. und 7. Rahmenprogramms der Europäischen Kommission zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Koordinierung der Forschungsaktivitäten auf nationaler oder regionaler Ebene – eingebettet sind.

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20.03.2014

Innsbrucker Forschungsteam identifiziert neuen Regulator der Blutbildung

In der angesehenen gastroenterologischen Fachzeitschrift GUT berichtet ein Innsbrucker Wissenschaftsteam über PDGF-BB (platelet derived growth factor BB), einen neuen Regulator der Blutbildung, der seine Relevanz unter hypoxischen, also sauerstoffarmen, Bedingungen, zeigt. Eine Beeinflussung des PDGF-BB-Spiegels könnte damit eine mögliche Therapieoption für an Blutarmut leidende Patient:innen sein.

Sauerstoffmangel (Hypoxie) – wie er unter physiologischen Bedingungen zum Beispiel in großer Höhe vorkommt, aber auch bei zahlreichen Erkrankungen mit einer verminderten Sauerstoffkonzentration im Blut oder in Geweben zu finden ist – löst im Körper komplexe Anpassungsmechanismen aus. Dadurch wird unter anderem eine gesteigerte Blutbildung zur Verbesserung der Sauerstofftransportkapazität des Körpers gewährleistet. „Um eine ausreichende Blutbildung zu ermöglichen ist vor allem eine Adaption des Eisenstoffwechsels notwendig, da Eisen einen essentiellen Bestandteil für die Blutbildung darstellt“, weiß  Assoz.-Prof. Dr. Igor Theurl PhD der zusammen mit Dr. Thomas Sonnweber an der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI (Direktor Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss) unter anderem zur Anämie chronischer Erkrankungen (ACD) forscht. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. David Nachbaur von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) und weiteren nationalen und internationalen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen, gelang es dem Team des Labor für Molekulare Infektiologie und Immunologie  nun, neue Einblicke in die bisher weitgehend unklaren regulatorischen Mechanismen der Anpassungen des Körpers unter hypoxischen Bedingungen zu gewinnen.

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21.03.2014

Ausgezeichnete Studie zur Schlaganfallforschung

Bei der Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft (ÖGSF) in Linz wurde der Wissenschaftspreis der ÖGSF verliehen. Eine unabhängige Jury beurteilte die eingereichten Arbeiten und zeichnete die beste österreichische Publikation zum Thema Schlaganfall im Jahr 2013 aus. Der Preis ging an Dr. Benjamin Matosevic von der Neurovaskulären Arbeitsgruppe (Universitätsklinik für Neurologie), die sich mit der klinischen Schlaganfallforschung beschäftigt.

In den Jahren 2012 und 2013 analysierte Matosevic anhand von 547 Schlaganfallpatient:innen, die eine intravenöse Thrombolysetherapie (Gerinnsel auflösende Therapie) erhalten hatten, die Auswirkungen des verabreichten Medikamentes auf das Blutgerinnungssystem. Er konnte in seiner Studie aufzeigen, dass das verabreichte Medikament das Gerinsel auflöst, warum es eingesetzt wird. Häufig wird dadurch aber auch das Fibrogen gespalten und verbraucht und das stellt sich als unerwünschter Nebeneffekt heraus. Beim Fibrogen handelt es sich um einen Eiweißstoff, der bei der Blutgerinnung eine wesentliche Rolle spielt. Es bildet die Vorstufe des polymeren Fibrins, das ein „Netz“ bildet, das ein Blutgerinsel stabil hält.

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24.03.2014

Start der studentischen Initiative Skills Lab in Innsbruck

Das Innsbrucker Skills Lab ILTIS (Innsbrucker Lehr- und Trainingszentrum für interdisziplinäre Skills) – eine studentische Initiative unter der Leitung von Michael Minier und Michael Schreinlechner – zielt darauf ab, Studierende beim Erlernen von klinisch praktischen Fähigkeiten zu unterstützen. Nachdem bereits vor einem Jahr das Projekt Sono4you ins Leben gerufen wurde, starten nun im Sommersemester vier weitere Kurse. Dieses Projekt wird von Rektorat und ÖH unterstützt.

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25.03.2014

Zusammenarbeitsvertrag zwischen TILAK und Medizinuni unter Dach und Fach

Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, den Zusammenarbeitsvertrag zwischen dem Krankenhausträger TILAK und der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) genehmigt. Der Vertrag wurde gleich in Anschluss an die Regierungssitzung von den Vertreter:innen der Meduni und der TILAK unterzeichnet.

Viele Jahre wurde über die Form der Zusammenarbeit am Landeskrankenhaus Innsbruck (LKI), das zugleich Krankenanstalt und Einrichtung der universitären Lehre und Forschung ist, diskutiert. „Nunmehr ist die Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen TILAK und Medizinuni unter Dach und Fach. Sie ist getragen von der beiderseitigen Bereitschaft, am Standort Innsbruck Spitzenmedizin für die Patientinnen und Patienten zu bieten und gleichzeitig Forschung und Lehre auf höchstem Niveau zu betreiben. Es herrscht ein neuer gemeinsamer Geist am LKI“, freut sich LH Günther Platter. Das gemeinsame Ziel ist die bestmögliche medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten.

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26.03.2014

Neuer Präsident der Tiroler Krebshilfe: Univ.-Prof. Christian Marth

Im März fand im Rahmen der Generalversammlung der Krebshilfe Tirol ein Wechsel an der Spitze des Vereins statt. Univ.-Prof. Dr. Peter Fritsch übergab nach sechs Jahren als Präsident der Krebshilfe Tirol die Führung an Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

 Die Geschäftsführung bleibt in den Händen von Anita Singer und Univ.-Prof. Peter Fritsch steht dem Verein weiterhin als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zur Verfügung. In seiner Amtszeit erfolgte eine Erweiterung der Forschungsförderung. Zusätzlich konnte eine Beratungsstelle in Innsbruck angeboten werden.

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27.03.2014

Anerkennung für alpin- und intensivmedizinisches Know-How

Vor kurzem erhielt PD Dr. Peter Paal von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Karl Lindner) den Preis der Ärztekammer für Tirol. Aus seiner alpin- und intensivmedizinischen Expertise resultieren außerdem ein „invited editorial“ des British Medical Journal und der Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin für ein weiteres wissenschaftliches Projekt.

Der Preis der Ärztekammer für Tirol – ein Förderungspreis für junge ärztliche Wissenschafter:innen – ging in diesem Jahr an den Anästhesisten und Intensivmediziner PD Dr. Peter Paal für seine wissenschaftliche Arbeit zu neuen lebensrettenden Richtlinien für Unterkühlungsopfer, die im angesehenen New England Journal of Medicine veröffentlicht war. Gemeinsam mit zwei kanadischen Forschern sowie PD Dr. Hermann Brugger vom Institut für Alpine Notfallmedizin der EURAC in Bozen, hatte Peter Paal umfassende Richtlinien für die Bergung, den Transport und die Behandlung von Unterkühlungsopfern erarbeitet. Zahlreiche wichtige Erkenntnisse – etwa, dass schwer Unterkühlte im Herzstillstand sehr gute Chancen haben ohne bleibende Schäden zu überleben, wenn sie in ein spezialisiertes Zentrum transportiert werden, wo sie mittels  Herz- Lungenmaschine oder einem kleineren Gerät wie die Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) aufgewärmt werden können –  stützen sich dabei auch wesentlich auf Studien und Erfahrungen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, an der pro Jahr 10 bis 20 Prozent aller Lawinenopfer von Europa behandelt werden. Den Ärztekammerpreis in der Höhe von Euro 4.000,- nahm PD Paal Ende Februar 2014 von Ärztekammer-Präsident Dr. Artur Wechselberger entgegen.

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31.03.2014

Virolog:innen tagten in Alpbach

Vom 26. bis 29. März diskutierten rund 1.000 Virolog:innen in Alpbach aktuelle Entwicklungen. Die Sektion für Virologie der Medizin Uni Innsbruck war erstmals Gastgeber der 24. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie. Ein Themenschwerpunkt war die Gentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen. Außerdem erhielt der us-amerikanische Biochemiker Dr. Eckard Wimmer, der 2002 erstmals ein künstliches Virus im Labor erzeugt hat, für seine Forschungen zum Polio-Virus die Loeffler-Frosch Medaille.

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01.04.2014

ALUMN-I-MED gibt wertvolle Tipps bei der Bewerbung

Einige Antworten auf die Frage: „Wie bewerbe ich mich richtig?“, die sich angehende Mediziner:innen am Ende ihres Studiums meist stellen, konnten auch heuer wieder im Rahmen des gleichlautenden Seminars gegeben werden. Bereits zum dritten Mal lud ALUMN-I-MED Präsident em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter Experten aus der Ärztekammer für Tirol und dem MCI ein, wertvolle Anregungen zu geben.

Diese ALUMN-I-MED Fortbildung ist aufgrund des großen Erfolges der Vorjahre mittlerweile fixer Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Strukturierter Unterricht für KPJ-Studierende/ Fortbildung Turnusärzt:innen und Gegenfachärzt:innen“. Als Vortragende konnten wie in den vergangenen Jahren Thomas Czermin, stellvertretender Kammeramtsdirektor der Ärztekammer Tirol sowie der Rektor des Management Center Innsbruck, FH-Prof. Dr. Andreas Altmann, gewonnen werden. Czermin erläuterte die gesetzlichen Normen der postpromotionellen Ausbildung und die Möglichkeiten in Österreich und insbesondere in Tirol. Über die Berufs- und Karriereplattform der Österreichischen Ärztekammer (www.arztjobs.at) können sich Interessierte über Ausbildungsplätze innerhalb und außerhalb Österreichs informieren. „Man sollte allerdings nicht nur Bewerbungsunterlagen schicken, sondern auch den persönlichen Kontakt mit potenziellen Arbeitgeber:innen suchen“ ist Czermin überzeugt.

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03.04.2014

Kompakte Informationen für wissenschaftlichen Nachwuchs

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Wissen kompakt“ erhalten Nachwuchswissenschafter:innen an der MUI Informationen zu laufbahnrelevanten, fachspezifischen oder fachübergreifende Themen. 2014 gab es bereits Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu Habilitationen, Mentoring, Gender Equality Organisational Change und A2-Laufbahnstellen. Am 14. Mai 2014 wird das Thema „Fachärztin/Facharzt was nun?“ behandelt.

„Wie kann ich habilitieren?“, „Welche Karrieremöglichkeiten bietet mir die Medizinische Universität Innsbruck?“, „Wie geht es nach meiner Ausbildung zum Facharzt/Fachärztin weiter?“ „Wie können Mentoring, Gleichberechtigung und Organisationsentwicklung bestmöglich zusammenwirken?“: Am Beginn einer wissenschaftlichen oder klinisch-wissenschaftlichen Karriere stellen sich den Nachwuchsforscher:innen häufig viele Fragen. Einige Antworten erhalten Interessierte durch die seit Wintersemester 2008/2009 bestehende Gesprächsreihe „Wissen kompakt“. Die Veranstaltungen sind Teil der Angebote im Programm-Modul „Information Training“ zur Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung unter dem Dach des Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden fundierte, kompakte Informationen zu relevanten Themen im Bereich der Universitätsmedizin im Format eines fachlichen Inputs von etwa 45 Minuten und anschließender Frage- bzw. Diskussionsrunde vermittelt. Die Konzeption und Organisation übernimmt Mag.a Claudia Beyer vom Referat Frauen-Empowerment Mentoring der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung. Bisherige Themen waren: „Bewerbung Berufung in der Wissenschaft“, „Wissenschafts-Förderung, Chancen Hürden“ und „Basiswissen Medizinrecht“.

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07.04.2014

Die Lange Nacht der Forschung 2014

Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung am 4. April 2014 präsentierte sich die Medizinische Universität an insgesamt 15 Stationen. Zahlreiche neugierige und wissbegierige Besucher:innen nutzten diese Angebote im Centrum für Chemie und Biochemie (CCB).

Wie sieht ein Proteinkristall am Mikroskop aus? Was ist Gender Medizin? Wie funktioniert unser Gehirn? Wie wird DNA aus Tomaten isoliert? Diese und viele weitere Fragen aus anderen wissenschaftlichen Bereichen versuchten die Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck im Rahmen der Langen Nacht der Forschung zu beantworten. Zehn Informationsstände luden zum Angreifen, Experimentieren und mitmachen ein, fünf Vorlesungen, darunter eine Kindervorlesung über den „Kriminalfall Ötzi“ sowie mehrere Vorlesungen über Anatomie sorgten für interessante, neue Informationen und Führungen an der Neonatologie und durch das Anatomische Museum gaben spannende Einblicke in das „Wunder Mensch“.

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09.04.2014

David versus Goliath: Eine winzige RNA blockiert den Ribosomen Giganten

Eine kleine nicht-Protein-kodierende RNA (ncRNA) legt die zelluläre Proteinfabrik, das Ribosom, lahm. Ein Berner Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Nobert Polacek – bis vor kurzem noch an der Medizinischen Universität Innsbruck – konnte weltweit erstmals zeigen, dass kleine ncRNAs das Ribosom regulieren können.

Das Ribosom – ein Komplex aus Proteinen und RNA – ist ein Relikt aus der Urzeit des Lebens und für die Herstellung aller Proteine in allen Organismen und Zellen verantwortlich. Evolutionsbiologisch dürfte es sich um eines der ältesten Enzyme der Biologie handeln. Nahezu zwei Drittel der Gesamtenergie einer Zelle werden in die Herstellung von Ribosomen und in die Synthese neuer Proteine gesteckt.

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10.04.2014

Erfolgreiche Bestätigung für die Bruneck Studie

In der letzten Ausgabe des Fachjournals Circulation erschien weltweit die erste Forschungsarbeit zum Plasma “Lipidome“ und dessen Bedeutung für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Analysen und Ergebnisse stammen aus dem Datenpool der Bruneck Studie, einer prospektiven Langzeitstudie, die seit mittlerweile 24 Jahren als kooperatives Projekt zwischen dem Krankenhaus Bruneck und der Medizinischen Universität Innsbruck läuft.

Im Rahmen der neuen, kürzlich veröffentlichten Forschungsarbeit, die im Zuge der langjährigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten des Krankenhauses Bruneck sowie Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck,  dem King´s College London (Prof. Manuel Mayr) und der Universität Cambridge entstanden ist, wurden 135 Lipid-Spezies aus der prospektiven Kohortenstudie mittels Shotgun Lipidomics – einer molekularbiologischen Methode zur Entschlüsselung von Genomen – analysiert. Die Untersuchungen belegen, dass die Qualität, also Zusammensetzung der Lipide einen relevanten Indikator für das kardiovaskuläre Risikoprofil darstellt. Die Bruneck-Studie, eine Langzeitbeobachtung von zufällig ausgewählten Einwohner:innen der Stadt Bruneck in Südtirol unter der wissenschaftlichen Verantwortung von Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit und Univ.-Prof. Dr. Stefan Kiechl von der Univ.-Klinik für Neurologie stellt damit einmal mehr ihr Potential als wertvolles Daten- und Erkenntnispool unter Beweis.

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14.04.2014

Hohe internationale Auszeichnung für Schlaflabor

Das „Restless Legs Syndrom“ (RLS) gehört zu den häufigsten Störungen im Bereich der neurologischen Schlafmedizin. Als erstes Zentrum außerhalb der USA wurde das Schlaflabor der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) jetzt als Quality Care Center (QCC) ausgezeichnet. Die Leiterin des Schlaflabors ao.Univ.-Prof.in Dr.in Birgit Högl und ihr Team beschäftigen sich seit Jahren wissenschaftlich und klinisch mit dem RLS.

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15.04.2014

Neurowissenschafter:innen trafen sich im Ötztal

Neurowissenschafter:innen aus aller Welt trafen sich Anfang April zum 16. Mal im Ötztal: Rund 150 Teilnehmer:innen waren der Einladung von Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck zur „International Neuroscience Winter Conference“ (8.-12. April 2014) gefolgt. Zu den Seminarreferent:innen zählte auch der Nobelpreisträger und Biophysiker Prof. Erwin Neher. Einen Themenschwerpunkt bildeten heuer neue Erkenntnisse über die Dynamik von Mikronetzwerken im Gehirn.

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22.04.2014

Wie Zellen ihren Sondermüll entsorgen

Damit Zellen gesund bleiben, müssen sie ihren Müll entsorgen. Ein Team um David Teis von der Sektion für Zellbiologie des Biozentrums beschäftigt sich mit einer besonderen Art der „Müllentsorgung“ in Zellen. Neueste Forschungsergebnisse aus seinem Labor zeigen jetzt einen detaillierten Einblick in diesen fundamentalen biologischen Prozess und finden sich in der rezenten Ausgabe des Fachmagazins Journal of Cell Biology, in dem ihnen auch ein „in-focus“-Artikel gewidmet ist.

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24.04.2014

Bewerbungsphase für den nächsten Mentoring-Durchgang läuft

Anfang April ist mit dem Kick-off die neunte Ausschreibung des seit 2006 erfolgreich etablierten Helene Wastl Medizin Mentoring-Programms gestartet. Das ambitionierte Programm zur Förderung exzellenter Nachwuchswissenschafterinnen wurde von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner initiiert. Interessierte Wissenschafterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck haben noch bis zum 7. Mai 2014 Gelegenheit, sich als Mentee zu bewerben.

Mentoring-Interessierte informierten sich auch heuer bei der offiziellen Auftaktveranstaltung aus erster Hand über die ausgesprochen positive Bilanz der sieben bisher erfolgreich abgeschlossenen Mentoring-Runden – die achte läuft noch bis Jahresende 2014 – sowie die Intentionen und den konkreten Programmzeitplan des neuen Durchgangs. Der Rückblick auf die vergangenen acht Jahre zeigt eine erfreulich positive Bilanz: 97 Mentees (64 Medizinerinnen und 33 Naturwissenschafterinnen) haben das Programm bisher erfolgreich absolviert und in einem intensiven Jahr der Zusammenarbeit gemeinsam mit ihrer individuellen Mentorin und den Mit-Mentees, den Peers, an konkreten Zielvereinbarungen gearbeitet. Neben den fünf Rahmenveranstaltungen zur Information und Qualitätssicherung werden im Schnitt vier hochwertige Weiterbildungen pro Durchgang nur für die Gruppe der Mentees angeboten, um den Zusammenhalt und die Vernetzung untereinander weiter zu fördern. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen haben sich bis dato aus den Reihen der ehemaligen Mentees 19 habilitiert (Zehn Medizinerinnen, neun Naturwissenschafterinnen), zwölf konnten sich für ausgeschriebene A2-Laufbahnstellen qualifizieren und eine hat eine Professur inne.

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25.04.2014

Sechster Neuroscience Day: Austausch und Nachwuchsförderung

Zum sechsten Mal fand am 24. April der Innsbrucker „Neuroscience Day“ statt. Die Veranstaltung dient einerseits dem Austausch der neurowissenschaftlichen Arbeitsgruppen in Tirol, andererseits der Nachwuchsförderung. Studierende und Post-Docs präsentierten ihre Forschungsarbeiten einem größeren Publikum. Darüber hinaus gaben mit Prof. Bernhard Bettler aus Basel und Prof. Adriano Aguzzi aus Zürich zwei renommierte Neurowissenschafter Einblicke in ihre Forschungserkenntnisse.

Bereits zum sechsten Mal fand Ende April der „Neuroscience Day“ der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck statt. Forschungsgruppen aus dem klinischen und theoretischen Bereich kamen zusammen, um sich über die unterschiedlichsten Fragestellungen auszutauschen. Molekulare sowie komplexe neuronale Prozesse wurden ebenso diskutiert, wie Aspekte des peripheren oder zentralen Nervensystems. Das große Themenspektrum zeigt, wie breit die neurowissenschaftliche Forschung in Innsbruck aufgestellt ist. Die Vorträge werden dabei überwiegend vom wissenschaftlichen Nachwuchs gehalten.  „Wir verzichten bei der Programmzusammenstellung bewusst auf Präsentationen arrivierter Innsbrucker Wissenschafter:innen und forcieren den Einsatz der jüngeren Kolleginnen und Kollegen“, erklärt ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Christoph Schwarzer vom Innsbrucker Institut für Pharmakologie und Mitglied des Organisationskomitees den Hintergrund der Veranstaltung. „Der Neuroscience Day versteht sich auch als Trainingsplatz für den neurowissenschaftlichen Forscher:innennachwuchs“, erklärte die Vizerektorin für Forschung und Internationales, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, in ihrer Begrüßung. Gute Kommunikation und Zusammenarbeit seien zwei wichtige Voraussetzungen erfolgreicher Wissenschaft und sollten daher schon möglichst früh trainiert werden, so die Leiterin der Sektion für Neurobiochemie am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck. Ein Beleg für die bereits gelebte, erfolgreiche Zusammenarbeit und Drittmitteleinwerbung am Forschungsstandort Innsbruck sei der universitätsübergreifende FWF-Spezialforschungsbereich (SFB-F44) „Cell signaling in chronic CNS disorders“ und die FWF-Doktoratskollegs „Molecular Cell Biology and Oncology“ (MCBO), „Signal Processing in Neurons“ (SPIN) und „Host response in opportunistic infections“ (HOROS). Durch die Kooperation von klinischen und theoretischen Forschungsgruppen in Innsbruck ist beispielsweise eine intensive Auseinandersetzung mit Problemstellungen des Nervensystems möglich.

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28.04.2014

29. April: Tag der Immunologie – Focus on Vaccination

„Focus on Vaccination“ – unter diesem Motto steht der internationale Tag der Immunologie, der am 29. April bereits zum 10. Mal auf Initiative der European Federation of Immunological Societies (EFIS) stattfindet. Weltweit leiden mehr als 500 Millionen Menschen an Störungen und Erkrankungen des Immunsystems. Am Tag der Immunologie soll das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung des Immunsystems als Basis für Gesundheit und Wohlbefinden gestärkt werden.

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30.04.2014

Lichtblick für die molekulare Parkinson-Bildgebung

MultISyn – „Multimodal Imaging of rare Synucleinopathies“ – heißt ein neues EU-Projekt, das seit Ende letzten Jahres mit insgesamt sechs Millionen Euro gefördert wird und mit der Entwicklung und Überprüfung eines neuen Tracers die Bildgebung und damit das Krankheitsverständnis für Parkinson verbessern soll. Univ.-Prof. Gregor Wenning von der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Univ.-Prof. Werner Poewe) ist maßgeblich an dem von Tübingen aus koordinierten Forschungsvorhaben beteiligt.

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30.04.2014

ALUMN-I-MED diskutierte über Sicherheit im OP

Was hat die Luftfahrt mit der Medizin gemeinsam? Beides sind hochkomplexe, zeitkritische Systeme mit vielen Risiken. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion vom Absolvent:innenverein diskutierten zwei Experten über die „Sicherheit im Operationssaal und Spital“. ALUMN-I-MED Präsident em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter skizzierte die Risikofaktoren im Krankenhaus und Flugkapitän Hans Härting gab Einblicke in das Sicherheitssystem der Luftfahrt.

Der Einladung zur Podiumsdiskussion waren neben Qualitätsmanager:innen, zahlreiche Kliniker:innen und Vereinsmitglieder gefolgt. Zu Beginn seines Vortrages zeigte Flugkapitän Hans Härting mit ein paar Beispielen eindrucksvoll, wie leicht sich der Mensch irren kann und wies auch auf die schlechte Fehlerkultur in unseren Breitengraden hin. Zu sagen: „Ich weiß es nicht“, würde im Normalfall als Schwäche und nicht als Bereicherung aufgefasst. Dabei müsse man die Fehlbarkeit des Menschen stets einkalkulieren. 80 Prozent der Fehlerquellen seien nicht technischer Natur, sondern gehen auf den „Risikofaktor Mensch“ zurück.

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07.05.2014

Prostate Cancer Research Award für Innsbrucker Molekularpathologen

Mit dem Prostate Cancer Research Award der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) an Prof. Zoran Culig von der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Wolfang Horninger) erfährt die Prostatakarzinomforschung am Standort Innsbruck eine weitere Anerkennung. Die prämierte Forschungsarbeit beleuchtet jene molekularen Mechanismen, die zur Entstehung der Therapieresistenz beim Prostatakarzinom führen.

Prostatakrebs ist der häufigste, bösartige Tumor beim Mann. Vor allem metastasierender Prostatakrebs hat eine schlechte Prognose, weil er gegen die gängigen Behandlungsoptionen, wie die  Chemotherapie mit dem Therapeutikum Docetaxel, Resistenzen entwickelt. Das Labor des Molekular-Pathologen Prof. Zoran Culig an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Urologie ist durch zahlreiche Arbeiten zur Entstehung und zur verbesserten Behandlung des Prostata-Karzinoms international bekannt. Nun wurde eine weitere, im renommierten „American Journal of Pathology“ veröffentlichte Forschungsarbeit, ausgezeichnet.

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12.05.2014

Nachruf Univ.-Prof. Dr. Franz Gschnitzer

Am 30. April 2014 ist Univ.-Prof. Dr. Franz Gschnitzer, langjähriger Vorstand der Chirurgischen Universitätsklinik nach langer, mit bewundernswerter Geduld ertragener Krankheit, verstorben. Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um einen „noblen Menschen“ und „großen Chirurgen“, wie em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter in seinem Nachruf schreibt.

Univ.-Prof. Dr. Franz Gschnitzer wurde 1929 als zweiter Sohn des bekannten Juristen gleichen Namens in Innsbruck geboren. Volksschule, Gymnasium und Medizinstudium hat er in seiner Heimatstadt absolviert, wo er 1953 mit Auszeichnung promovierte. Seine postpromotionelle Ausbildung begann er am pathologisch-anatomischen Institut in Innsbruck. Nach zweijähriger Tätigkeit wechselte er dann an die Chirurgische Klinik, wo er noch unter Prof. Burghard Breitner seine chirurgische Ausbildung begann. Da seine Stelle nach einem Jahr auslief, setzte er seine berufliche Laufbahn bei Prof. Walter Dick in Tübingen fort, wo er von 1957 bis 1961 tätig war. In diesem Jahr erfolgte die Zuerkennung des Facharztes für Chirurgie. Während seiner Ausbildung verbrachte er vier Monate bei Prof. Ernst Derra in Düsseldorf, um dort auch die noch junge Herzchirurgie kennen und sofort lieben zu lernen.

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14.05.2014

Beziehung im Wandel: Ärzt:innen und Patient:innen

Verschiedene Aspekte der Beziehung zwischen Ärzt:innen und Patient:innen schilderte Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich, Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck, Anfang Mai bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Wissenschaft und Verantwortlichkeit (WuV) zum Thema. Ao.Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Werner-Felmayer (Sektion für Biologische Chemie) moderierte die Diskussion.

„Unter vier Augen“ lautete der Titel der WuV-Veranstaltung vom 8. Mai 2014. Im Rahmen eines Vortrages mit anschließender Diskussion wurde der große Wandel in der Beziehung zwischen Ärzt:innen und Patient:innen in den vergangenen Jahrzehnten unter verschiedenen Gesichtspunkten thematisiert. Ärztliche Gespräche waren lange Zeit autoritär geprägt. Heute gilt ein partnerschaftliches Modell  als Ideal, das bedeutet Ärzt:innen und Patient:innen begegnen sich auf Augenhöhe. In einem praxisnahen Vortrag schilderte Prof. Gustav Fraedrich wie sich die ehemals bevormundeten Patient:innen zu kompetenten und informierten Gesprächspartner:innen entwickelt haben, die im Idealfall gemeinsam mit der behandelnden Ärztin/ dem behandelnden Arzt eine Entscheidung treffen. „Shared decision making“ gilt als das erstrebenswerteste Modell in der Beziehung zwischen Ärzt:innen und Patient:innen, so der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie und Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck.

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15.05.2014

Neues über ‚alte‘ Kinasen: Prof. Ernst Brandl-Preis für therapierelevante Grundlagenforschung

Dr.in Petra Mikolcevic wurde für ihre wissenschaftliche Arbeit zur cyclinabhängigen Proteinkinase 16 (CDK 16) an der Sektion für Molekulare Pathophysiologie der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Prof. Ernst Brandl-Preis ausgezeichnet. Ihre Forschungsergebnisse könnten für die Diagnose und Behandlung von Infertilität sowie die Entwicklung von Verhütungsmitteln bei Männern relevant sein.

In der biomedizinischen Forschung werden Prozesse auf molekularer Ebene erforscht, um bessere Therapien und Diagnosemöglichkeiten zu entwickeln. Ziel der Sektion für Molekulare Pathophysiologie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kofler) des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck ist es, das Verständnis grundlegender biologischer Prozesse auf molekularer Ebene zu erhöhen. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, dass optimierte Therapien entwickelt werden und sich die Diagnosemöglichkeiten von Krankheiten verbessern. Ein Forschungsteam rund um ao.Univ.-Prof. Dr. Stephan Geley beschäftigt sich dabei mit einer der Grundfunktionen des Lebens: der Zellteilung. Fehler bei der Zellteilung können unter Umständen, wie beispielsweise bei Tumoren, lebensgefährliche Konsequenzen haben. Die Teilung der Zellen wird über spezielle Proteine, die cyclinabhängigen Kinasen (CDK) gesteuert. Unterschiedliche Kinasen übernehmen dabei unterschiedliche Funktionen. CDKs umfassen eine Familie von 26 Mitgliedern, die neben der Zellteilung auch die Regulation der Genexpression und Differenzierung von Neuronen kontrollieren. Die meisten dieser Kinasen sind bisher funktionell wenig charakterisiert und Dr.in Petra Mikolcevic hat in Zusammenarbeit mit Dr. Reinhard Sigl eine dieser bisher wenig erforschten Kinasen (CDK16) untersucht. „Durch genetische, biochemische und zellbiologische Untersuchungen konnte die Regulation und Funktion dieser Kinase aufgeklärt werden, wobei sich zeigte, dass diese Kinase essentiell für die Spermatogenese ist“, erklärte Prof. Stephan Geley, der den Preis im Rathaus in Schwaz stellvertretend für die Jungforscherin entgegennahm. „In einem Folgeprojekt wurden daraufhin infertile Männer auf Mutationen untersucht, um die genetischen Ursachen für Infertilität besser verstehen zu können.“

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20.05.2014

Internationale Kooperationen zur Verbesserung der Behandlung von Pilzinfektionen

Die Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Dr. Hubertus Haas von der Sektion für Molekularbiologie (Leiter Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl) am Biozentrum ist nach den letzten beiden FWF-Kuratoriumssitzungen an zwei internationalen Netzwerkprojekten beteiligt. Die Forschungsprojekte im Rahmen des Infect-ERA-NET bzw. des D-A-CH Programms zielen auf ein verbessertes Verständnis des Stoffwechsels von relevanten Pilzen.

Die Zunahme von Pilzinfektionen zählt zu den großen Herausforderungen der Infektionsforschung im 21. Jahrhundert. Sowohl erworbene Immundefizienzen als auch medizinische Fortschritte, vor allem auf dem Gebiet der Immunsuppression, führen zu einem Anstieg opportunistischer Pilzinfektionen. Insbesondere invasive Verlaufsformen stellen dabei eine schwerwiegende und oftmals lebensbedrohliche Komplikation dar, wobei vorwiegend Patient:innen unter Chemotherapie oder nach Knochenmarktransplantation betroffen sind. Die Behandlung solcher Infektionen wird durch eine späte Diagnostik, die eingeschränkte Verfügbarkeit antimykotischer Substanzen und neuerdings auch durch die Entstehung von Resistenzen erschwert.

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20.05.2014

Feierliche Verabschiedung und herzliche Begrüßung

Vergangenen Donnerstag wurden all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Jahr 2013 pensioniert wurden sowie alle, im vergangenen Jahr neu eingetretenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erstmals in einer eigenen feierlichen Veranstaltung von Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch persönlich verabschiedet bzw. willkommen geheißen. Für die angemessene musikalische Umrahmung der Feierlichkeit sorgte das Duo Da Chara.

Ein ausgewählter Mitarbeiter:innen-Kreis der Medizinischen Universität Innsbruck – Pensionärinnen und Pensionäre aus dem Jahr 2013, sowie im vergangenen Jahr neu eingetretene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, jeweils aus dem wissenschaftlichen und dem allgemeinen Personal – war vergangenen Donnerstag in die Aula des Universitätsgebäudes eingeladen.

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21.05.2014

Goldenes Doktorjubiläum: 50 Jahre im Dienste der Medizin

Im Rahmen eines Akademischen Festaktes haben zahlreiche Doktorinnen und Doktoren im Congress Innsbruck ihr Goldenes Doktorjubiläum gefeiert. 1964 hatten rund 95 Frauen und Männer in Innsbruck an der ehemaligen Medizinischen Fakultät Innsbruck promoviert. Rund 40 von ihnen erneuerten jetzt, 50 Jahre später, im Congress Innsbruck ihr Promotionsversprechen.

Die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, dankte in einer  Ansprache allen Anwesenden für die Teilnahme an dem Festakt und ihrer immer noch aufrechten Verbundenheit mit ihrer Alma Mater. „Es ist der Medizinischen Universität Innsbruck ein besonderes Anliegen, mit der heutigen Goldenen Doktorjubiläumsfeier zu zeigen, dass Sie Teil unserer akademischen Familie sind und bleiben“, erklärte o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, die ihre Begrüßung auch nutzte um einen kurzen Blick auf das Jahr 1964 zu werfen. Die ehemalige Medizinische Fakultät war 1964 eine der wichtigsten Säulen der Universität Innsbruck. Rund 22 Prozent der rund 4.811 Hörer:innen studierten damals an der Medizinischen Fakultät. Von den insgesamt 95 Doktorinnen und Doktoren, die 1964 an der Medizinischen Fakultät promoviert hatten, waren damals allerdings gerade einmal 18 weiblich. Inzwischen gab es diesbezüglich eine Trendwende, rund die Hälfte der Studierenden und Absolvent:innen der Medizinischen Universität Innsbruck sind inzwischen weiblich. Dekan der Medizinischen Fakultät war 1964 Theodor von Wense, Professor der Allgemeinen und Experimentellen Pathologie. Prof. Wense ist unter anderen für seine wissenschaftlichen Erfolge im Bereich der Hormonforschung renommiert – so war er der erste Österreich, der in der amerikanischen „Endocrine Society“ aufgenommen worden ist. Auch an der Spitze der Universität stand damals als Rektor ein Mediziner: der Professor für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Ludwig Hörbst.

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22.05.2014

K-Projekt VASCage nimmt Arteriosklerose ins Visier

Mit der Aufnahme des Tiroler Projekts „VASCage – Research Center of Excellence in Vascular Ageing“ in das Kompetenzzentren-Programm COMET der Forschungsförderungsgesellschaft FFG kann die Medizinische Universität Innsbruck einen weiteren vielversprechenden Forschungsschwerpunkt an den Standort holen. Das neue K-Projekt fokussiert auf die Alterungsprozesse des Gefäßsystems und steht unter der Leitung der Neurologen ao.Univ.-Prof. Dr. Stefan Kiechl und ao.Univ.-Prof. Dr. Johann Willeit.

Die Initiierung von hochqualitativer Forschung und die Entwicklung innovativer Technologien durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sind Ziele des Kompetenzzentren-Programms COMET, in dem nun auch das K-Projekt VASCage gefördert wird.

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26.05.2014

FWF fördert vier neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 48. Kuratoriumssitzung vom 5. bis 7. Mai 2014 insgesamt vier neue Einzelprojekte von Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort, vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich ist ein ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds.

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28.05.2014

Unter den Top 3: Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Ein Team der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin hat in der Fachzeitschrift „Der Anaesthesist“ die Publikationsleistungen von Universitätskliniken für Anästhesie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verglichen. Nach der Anzahl aller Publikationen im Untersuchungszeitraum steht Berlin mit 479 Publikationen an erster Stelle, gefolgt von Innsbruck (421) und Wien (323).

„Renommee und Finanzierung der Universitätskliniken hängen zunehmend von ihrer Publikationsleistung ab“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Volker Wenzel MSc, stellvertretender Direktor der Innsbruck Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Karl Lindner). Dr. Gabriel Putzer  hat gemeinsam mit weiteren Forscher:innen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin die Publikationsleistungen der 45 Univ.-Kliniken für Anästhesie und Intensivmedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2010 untersucht. Analysiert wurden die Anzahl der Originalarbeiten, der Gesamtpublikationen, „Impact-Punkte“ und Zitierungen. Der Vergleich fällt für die Innsbrucker Univ.-Klinik für Anasthesie und Intensivmedizin hervorragend aus: In Bezug auf die Anzahl aller Publikationen im gesamten Beobachtungszeitrum liegt die Innsbrucker Klinik mit 421 wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf Platz zwei, gefolgt von Wien mit 323 Publikationen, der LMU München (321) und Münster (258).  Platz eins belegt Berlin mit insgesamt 479 Publikationen. Auch bei den kumulativen Impact-Punkten ist die Innsbrucker Klinik mit einem Wert von 1.359 nur knapp hinter Berlin mit 1.384 Impact-Punkten platziert. Wien (1027), Genf (937) und die LMU München (886) folgen schon mit einem deutlicheren Abstand. Im Zeitraum 2001 bis 2005 war Innsbruck in Bezug auf die Impact-Punkte mit einem Wert von 288 sogar führend vor Wien (282) und Berlin (235). Im Beobachtungszeitraum 2006-2010 wurden die Beiträge aus Jena (2648) am häufigsten zitiert, gefolgt von Berlin (2467), Tübingen (2056), Innsbruck (1968) und Wien (1789).

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03.06.2014

Krebsforscher Frank McCormick zu Gast an der Medizin Uni Innsbruck

Prof. Frank McCormick hat bahnbrechende wissenschaftliche Grundlagen entdeckt, eine Biotech-Firma in Kalifornien gegründet und Krebsmedikamente auf den Markt gebracht, die von globalen Pharmaunternehmen vertrieben werden. Ende Mai war der Krebsforscher auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek, Direktor der Sektion für Biologische Chemie der Medizinischen Universität Innsbruck, zu Gast am Biozentrum Innsbruck.

In seinem sehr gut besuchten Vortrag erläuterte Prof. Frank McCormick das Krebsgen K-RAS. Es gehört zu einer ganzen Familie von Signalmolekülen, deren Mutationen in einem Großteil menschlicher Tumoren anzutreffen sind. Die Mutationen schalten den Signalweg dauerhaft auf „An“, was zur Entwicklung unkontrollierten Zellwachstums beiträgt. K-RAS ist in etwa einem Drittel aller Tumore mutiert, unter anderem in dem besonders gefährlichen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es gilt daher eigentlich als ideales Zielmolekül für die Medikamentenentwicklung. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert wissenschaftlicher Anstrengungen und finanzieller Investitionen erwiesen sich direkte RAS-Inhibitoren allerdings bisher als therapeutisch enttäuschend. Die RAS-Familie gilt mittlerweile für viele als „undruggable“, also als Zielmoleküle für Medikamente ungeeignet. Prof. McCormick, der zum Leiter einer neuen konzentrierten Initiative des National Cancer Institutes zur Erforschung von RAS ernannt wurde,  lieferte in seinem faszinierenden Talk  neue wissenschaftliche Details, die erklären könnten, warum bisherige Schritte gescheitert sind und neue Ansätze für eine erfolgreiche Therapie bieten. Die zahlreichen Besucher:innen diskutierten lange und intensiv mit dem prominenten Gast, den Prof. Klaus Scheffzek vom Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck im Rahmen einer laufenden Kooperation mit Prof. McCormick’s Arbeitsgruppe eingeladen hatte.

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04.06.2014

Molekulare Medizin: Reges Interesse an exklusivem Studienangebot

Vor kurzem endete die Anmeldefrist für die Bewerber:innen für das Bachelorstudium sowie das Masterstudium Molekulare Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck. Rund 93 Interessent:innen haben sich für die insgesamt 50 Studienplätze beworben. Österreichweit ist es nur an der Medizinischen Universität Innsbruck möglich, Molekulare Medizin zu studieren.

Seit Herbst 2011 kann an der Medizinischen Universität Innsbruck Molekulare Medizin studiert werden. Im kommenden Wintersemester 2014/15 wird erstmals aufbauend auf das Bachelorstudium das Masterstudium angeboten. Insgesamt haben sich 93 Interessent:innen gemeldet. Davon wollen 75 das Bachelor- und 18 das Masterstudium absolvieren. Die Aufklärung der molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit sind Hauptziel des Faches Molekulare Medizin. „Weltweit setzt die moderne Medizin auf die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien. Der Trend geht zur Personalisierten Medizin, dementsprechend bietet das Studium der Molekularen Medizin eine zukunftsweisende, anwendungsorientierte und wissenschaftlich-fundierte Ausbildung.  Unsere Absolventinnen und Absolventen haben sehr gute Berufschancen“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck.

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05.06.2014

Innsbrucker Forscher:innen geben neue Einblicke in Zellwanderung

Krebszellen, die sich vom Primärtumor lösen und an anderen Orten Metastasen bilden, verschlechtern die Prognose bei bösartigen Tumoren erheblich. Neueste Erkenntnisse von Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck bringen nun Licht in den komplexen und wenig erforschten Prozess der Metastasierung. Dem Zusammenspiel von Endosomen mit dem Eiweißkomplex p14-MP1 kommt demnach eine entscheidende Rolle im Prozess der Zellwanderung und damit der Metastasenbildung zu.

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11.06.2014

Aufgedeckt: Lipidsenker hemmen bakterielle Sepsis

Die Substanzklasse der Fibrate stellt schon seit mehreren Jahrzehnten eine Therapieoption zur Behandlung hoher Blutfettwerte dar. Neueste Untersuchungen des Forschungslabors für Infektiologie und Immunologie an der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI (Direktor Univ.-Prof. Günter Weiss) belegen nun einen bisher noch nie dargestellten Zusammenhang: Fibrate haben auch einen therapeutischen Effekt auf die bakterielle Sepsis – eine lebensbedrohende Immunreaktion.

Die bakterielle Sepsis – eine komplexe, überschießende Entzündungsreaktion des Organismus auf eine Infektion – geht mit einer hohen Mortalitätsrate einher. Neue Therapien für die Kontrolle der Infektion sind daher dringend notwendig. Ein Innsbrucker Forschungsteam um Prof. Weiss ist diesem Ziel nun einen großen Schritt näher gekommen.

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12.06.2014

Neue Erkenntnisse zur Diagnose einer tiefen Armvenenthrombose

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie Angiologie) war an einer internationalen klinischen Forschungsarbeit zur Verbesserung der Diagnose von tiefen Armvenenthrombosen beteiligt. Kürzlich wurden die Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift „Annals of Internal Medizin“ veröffentlicht. Die neuen Erkenntnisse sollen dazu dienen, einen Diagnose-Algorithmus zu entwickeln.

Tiefe Venenthrombosen sind weit verbreitet: Jährlich sind rund zwei bis drei von 1.000 Personen davon betroffen. Eine rasche Abklärung einer Venenthrombose ist notwendig, um schwerwiegende Komplikationen zu verhindern. Zu den Folgen zählt beispielsweise eine Lungenembolie, welche die  dritthäufigste kardiovaskuläre Todesursache darstellt. Rund zehn Prozent der Thrombosen betreffen die Armvenen, wesentlich häufiger sind akute tiefe Bein- und Beckenvenenthrombosen. Da die Symptome einer Thrombose häufig diffus sind, gibt es für Thrombosen im Bein- und Beckenbereich ein Risikoscore-System, um die Wahrscheinlichkeit der Diagnose zu erhöhen. Dabei wird das Vorliegen verschiedener Risikofaktoren, wie beispielsweise einer akuten Krebserkrankung,  längere Bettruhe oder eine Schwellung der Beine mitberücksichtigt. In Verbindung mit einem D-Dimer Test, einer Blutuntersuchung über die Abbauprodukte von Thromben festgestellt werden, und einer Ultraschalluntersuchung kann eine tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose ausgeschlossen werden.  Für die wesentlich schwerer zu diagnostizierende tiefe Armvenenthrombose liegt bisher allerdings kein entsprechender Algorithmus vor. Dementsprechend sind hier für die Diagnose oft weitere aufwendige diagnostische Schritte, wie eine CT oder  MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel oder auch eine Venographie notwendig.

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16.06.2014

Medizinische Universität Innsbruck feiert 10 Jahre Selbständigkeit

Zahlreiche Ehrengäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freundinnen und Freunde der Medizinischen Universität Innsbruck waren am 13. Juni der Einladung von Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und ihren Vizerektor:innen ins CCB gefolgt. Unter dem Motto „Zehn Jahre selbständige Medizinische Universität Innsbruck“ wurde die Festveranstaltung als informelles, doch feierliches Sommerfest abgehalten.

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17.06.2014

Medizinische Universität Innsbruck fördert wissenschaftliche Arbeit von Frauen

Um die wissenschaftliche Arbeit von Frauen an der Medizinischen Universität Innsbruck auszuzeichnen, wurde 2014 zum zweiten Mal ein Preis für die höchste Drittmitteleinwerbung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin und für die beste PhD-Thesis ausgeschrieben. Ao.Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Baier (Sektion für Neurobiochemie) und Ass.-Prof.in Dr.in Elke Griesmaier (Univ.-Klinik für Pädiatrie II) konnten die Auszeichnungen heuer von Rektorin o. Univ.-Prof.in Helga Fritsch entgegennehmen.

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24.06.2014

11. PneumoUpdate 2014: Die Lunge im Fokus

Bereits zum elften Mal trafen sich Mitte Juni Lungenexpert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH Region) im Congresspark Igls. Das PneumoUpdate – eine der maßgeblichen Wissenschaftskongresse zu Lungenerkrankungen im deutschsprachigen Raum – wurde seinem Anspruch nach aktuellem, breitgefächertem und interdisziplinärem Wissenstransfer wie gewohnt gerecht.

„Auch 2014 ist es uns wieder gelungen, renommierte Lungenspezialist:innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz als Vorsitzende, Referent:innen und als Mitglieder der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen zu gewinnen, um aus erster Hand über den aktuellen Stand in der Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen berichten zu können“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Christian Kähler (Schwerpunkt Pneumologie – USPH/USID Innsbruck, Univ.-Klinik für Innere Medizin VI), der das PneumoUpdate – einziger D-A-CH Kongress auf dem Gebiet der Pneumologie – nun bereits zum elften Mal koordiniert und organisiert und sich über den neuerlich großen Erfolg des diesjährigen Kongresses freut. „Die unzähligen positiven Rückmeldungen stimulieren mich, das PU-Team und unser PCO Tyrol Congress jedes Jahr wieder auf´s Neue“, meint Prof. Kähler. Das wissenschaftliche Organisationsteam wird durch den Onkologen ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Hilbe von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie), Primar Dr. Herbert Jamnig von der Pneumologischen Abteilung des Landeskrankenhaus Natters, Prof. Dr. Ralf Ewert von der Universität Greifswald und Prof. Dr. Thomas Geiser von der Universität Bern, sowie den Mitgliedern der sieben wissenschaftlichen Arbeitsgruppen (www.pneumoupdate.at) ergänzt.

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24.06.2014

10. Weltkongress für Gebirgs- und Höhenmedizin in Bozen

Mehr als 600 Notfallmediziner:innen, Alpinforscher:innen und Bergretter:innen aus 45 Ländern nahmen Ende Mai am 10. Weltkongress für Gebirgs- und Höhenmedizin in Bozen teil. Ein Ziel der von der International Society of Mountain Medicine (ISMM) und dem EURAC Institut für Alpine Notfallmedizin organisierten Veranstaltung war es, Datensammlung, Analyse und Therapie von alpinen Unfallopfern weltweit zu vereinheitlichen und zu verbessern.

Fortschritt in der medizinischen Forschung basiert auf dem Austausch von wissenschaftlichen Ergebnissen, vor allem aber auch auf dem Erforschen von Fallstudien. Während die allgemeine Medizin auf große Datensammlungen zurückgreifen kann, steckt die noch „junge“ Alpin- und Höhenmedizin in dieser Hinsicht noch in Kinderschuhen. „Veranstaltungen wie dieser Weltkongress können entscheidend zur Weiterentwicklung eines Fachgebiets beitragen, weil sie einen direkten Austausch auf internationaler Ebene ermöglichen“, erklärten Hermann Brugger und Giacomo Strapazzon, Mediziner vom EURAC-Institut für Alpine Notfallmedizin und Organisatoren des Weltkongresses. Auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung arbeiten die Medizinische Universität Innsbruck und die EURAC im Bereich der Alpinen Notfallmedizin bereits seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen.

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27.06.2014

Bim und Bmf: Im Kollektiv gegen Autoimmunität und Tumoren

Das Wissen über die biochemische Funktion der Bcl-2 Proteinfamilie, einer Gruppe von Signalmolekülen mit relevantem Einfluss auf die Regulation des programmierten Zelltods (Apoptose), könnte die Grundlage für eine noch gezieltere Therapie von Tumoren und Autoimmunerkrankungen sein. Bim und Bmf sind zwei der Player, über deren kombinierten Effekt das Team um Univ.-Prof. Andreas Villunger vom Innsbrucker Biozentrum in der April Ausgabe des Fachjournals Blood berichtet.

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30.06.2014

Auszeichnung für Medizin-Studierenden Christoph Mayerhofer

Vergangenen Freitag wurden im Anschluss an den Dies academicus der Universität Innsbruck die Studienförderpreise des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) verliehen. Die Förderung für ausgezeichnete Studienleistungen geht in diesem Jahr unter anderen an den 23-jährigen Medizin-Studenten Christoph Mayerhofer.

Für Studierende an den Innsbrucker Universitäten, die über eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz verfügen und engagierte Zukunftspläne und -projekte verfolgen, schreibt der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) jährlich Studienförderpreise aus. Die insgesamt sieben Preisträger:innen wurden durch eine Jury ermittelt. Christoph Mayerhofer, Medizin-Student im 8. Semester, der alle bisherigen Studienabschnitte mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen konnte, erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis aus den Händen von Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow und dem DFK-Vorsitzendem Dr. Yorck Schmidt für seine unter der Betreuung von Dr. Ulrich Harler und Univ.-Prof. Dr. Michael Joannidis (Gemeinsame Einrichtung für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin) verfasste Diplomarbeit HK-2 versus RPTEC-TERT1 – A comparison of the inflammatory response in two established renal epithelial cell lines. „Da ich alle meine Famulaturen bisher im Inland absolviert habe, möchte ich den Studienförderpreis dazu verwenden, Auslandserfahrungen zu sammeln“, freut sich der gebürtige Bludenzer Christoph Mayerhofer und denkt dabei konkret an das Torbay Hospital in Süd-West England und das Dhulikel Hospital im nepalesischen Kathmandu.

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02.07.2014

Dr. Otto Seibert Preise für Mario Gründlinger und Martin Kumnig

Das Archäologische Museum im 3. Stock des Universitätshauptgebäudes bot gestern ein angemessenes Ambiente für die Verleihung der Dr. Otto Seibert Preise an Forscher:innen beider Universitäten. Dr. Mario Gründlinger von der Sektion für Molekularbiologie erhielt den Dr. Otto Seibert Wissenschafts-Förderungspreis. Der Dr. Otto Seibert Preis für Forschung zur Förderung gesellschaftlich Benachteiligter ging an Priv.-Doz. Mag. Dr. Martin Kumnig von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie.

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02.07.2014

Euregiotour 2014 – Radfahren für Organspende und Transplantation

Bereits zum 14. Mal findet heuer die „Euregiotour“ statt. Über 100 Teilnehmer:innen schaffen mit einer Radtour von Innsbruck zum Gardasee Aufmerksamkeit für das Thema Organspende und Transplantation. Startschuss war vergangenen Freitag um 08:30 Uhr vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck.

Mehr Bewusstsein für das Thema Organspende und Transplantation – das ist das Ziel der alljährlichen Radtour von und für Transplantierte. Es geht darum, sich auszutauschen und Betroffenen Mut zu machen. Die Streckenführung steht außerdem für die langjährige Kooperation zwischen dem Transplantationszentrum Innsbruck und Südtirol: „Wir freuen uns sehr, dass die bestehende Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südtirol in Sachen Transplantation heuer vertraglich überarbeitet und unterschrieben wurde. Diese Kooperation ist im Sinne der Bevölkerung unserer Regionen und nun auch für die Zukunft abgesichert“, so der Tour-Organisator und Präsident des Transplant Sportclubs Südtirol Michael Prenner und Stephan Eschertzhuber, Transplantationsreferent der Region West an der Innsbrucker Klinik.

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03.07.2014

Großes Interesse und intensiver Know-How-Transfer beim 5. CIIT Science Day

Die Stärkung der Interaktionen zwischen Grundlagenforschung und Klinik ist das ausgewiesene Ziel des seit 2009 an der Medizinischen Universität Innsbruck etablierten Comprehensive Center for Infection, Immunity and Transplantation (CIIT). Ein Highlight im CIIT-Kalender ist der Science Day, der heuer am 26. Juni zum 5. Mal erfolgreich über die Bühne ging und einmal mehr das interdisziplinäre Potential in den Bereichen Infektiologie, Immunologie und Tumor-/Transplantationsimmunologie aufzeigte.

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04.07.2014

2.713 Teilnehmer:innen absolvieren medizinische Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2014: 2.713, 2013: 2.181) ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2014: 1.616, 2013: 1.268) und Männern (2014: 1.097, 2013: 913) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fanden die verschiedenen Aufnahmeverfahren wieder in den Innsbrucker Messehallen statt. Einlass und Abhaltung verliefen auch in diesem Jahr reibungslos und diszipliniert.

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08.07.2014

Zwei Otto-Kraupp-Preise für die Medizinische Universität Innsbruck

Im Rahmen der Wissenschaftlichen Sitzung der Gesellschaft der Ärzte in Wien / Billrothhaus wurde Ende Juni der Otto-Kraupp-Preis vergeben. Der erste Preis für die beste Habilitationsschrift ging an Assistenzprofessor Priv.-Doz. Dr. Alexander Moschen PhD von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, die Habilitation von Priv.-Doz. Dr. Peter Lackner von der Univ.-Klinik für Neurologie wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

Die Gesellschaft der Ärzte in Wien vergibt den Otto-Kraupp-Preis für die beste über ein medizinisches Thema verfasste Habilitation seit 1999 jährlich in Erinnerung an die außerordentlichen Leistungen von Univ.-Prof. DDr. Otto Kraupp als Ordinarius für Pharmakologie und Toxikologie sowie als langjähriger Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität. Die Auswahl unter den Kandidaten trifft eine unabhängige Jury. In Zusammenarbeit mit den Medizinischen Universitäten Österreichs sowie der Gesellschaft der Ärzte in Wien stellte die Siemens Healthcare Österreich AG für den Otto-Kraupp-Preis den Betrag von 6.000 Euro zur Verfügung.

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09.07.2014

Nachruf ao.Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth Müller-Holzner

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert mit großer Anteilnahme um ao.Univ.-Prof.in Dr.in Elisabeth Müller-Holzner. Die engagierte und beliebte Fachärztin für Pathologie und Leiterin des Morphologischen Labors an der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Innsbruck ist am Montag dieser Woche verstorben.

Ao.Univ.-Prof.in Dr.in Müller-Holzner (geb. am 24.12.1954, gest. am 07.07.2014)  absolvierte ihre Facharztausbildung am Institut für Pathologische Anatomie der Universität Innsbruck. Nach Erlangung des Facharztdiplomes 1987 leitete sie das Morphologische Labor an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Innsbruck. Dieses – von ihr aufgebaute – Labor ermöglichte eine optimale gynäko-pathologische Diagnostik und war darüber hinaus eine wichtige Keimzelle für die Forschungsaktivität an der Innsbrucker Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Zahlreiche wissenschaftliche Projekte wurden dadurch ermöglicht und vorangetrieben und führten 1996 zur Habilitation von Elisabeth Müller-Holzner.

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11.07.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Nadia Stefanova

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck“ werden Nachwuchswissenschafter:innen vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmittlen – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig.*

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Dr.in Nadia Stefanova, deren großes Ziel es ist, wirksame Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für MSA und Parkinson zu finden.

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16.07.2014

Neue Ursache für angeborene, seltene Durchfallerkrankung entdeckt

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Medizinischen Universität Innsbruck konnte in Kooperation mit dem Universitätsmedizinischen Centrum Utrecht, dem Sick Kids Hospital in Toronto sowie der Kinderklinik Mannheim eine neue Form der Mikrovillus Einschlusserkrankung (MVID) entdeckt werden. Die Forschungsergebnisse ermögliche eine Diagnose und Prognosebeurteilung mittels genetischer Testung und bieten darüber hinaus die Basis für weitere Therapiestudien.

Die angeborene MVID ist eine schwerwiegende Durchfallerkrankung, die dazu führt, dass Flüssigkeit und Nährstoffe nicht ausreichend über den Darm aufgenommen werden können. Bei den Betroffenen ist der oberflächenvergrößernde Bürstensaum im Darm (sog. Mikrovilli) möglicherweise entweder schon bei der Geburt nicht vorhanden oder geht in den ersten Lebenswochen verloren. „Wenn man die gesamte Fläche des menschlichen Darms ausbreiten würde, hätte diese Fläche die Größe eines Fußballfeldes. Bei Patientinnen und Patienten mit MVID ist diese Fläche um den Faktor 40 kleiner“, veranschaulicht ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller (Univ.-Klinik für Pädiatrie I) die gravierenden Folgen dieser angeborenen Erkrankung. Durch die aktuelle Forschungsarbeit konnte jetzt erstmals das Protein Syntaxin 3 als Auslöser für eine seltene Unterform der angeborenen MVID ausgemacht werden. Die Erkenntnisse sind in der Juli Ausgabe der Fachzeitschrift „Gastroenterology“ veröffentlicht worden. Federführend beteiligt an der internationalen Forschungsarbeit, auf die auch auf dem Cover und in einem ausführlichen Editorial der renommierten Fachzeitschrift hingewiesen wird, war ein Innsbrucker Forscher:innenteam um ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller (Pädiatrie I), Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Andreas Robert Janecke (Pädiatrie I, Sektion für Humangenetik), ao. Univ. Prof. Dr. Michael Hess  (Sektion für Histologie und Embryologie) und Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber (Sektion für Zellbiologie). Zukünftig ermöglichen die Erkenntnisse eine raschere Diagnose und bessere Prognosebeurteilung mittels genetischer Testung.

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17.07.2014

Human Brain Project: Erster HBP-Education Workshop in Tel Aviv

Im Rahmen des Human Brain Projects sollen Ausbildungspläne erarbeitet werden, die den Anforderungen der Zukunft der neurowissenschaftlichen Forschung entsprechen. Die Aus- und Fortbildung ist ein zentraler Bereich des Flaggschiffprojektes der Europäischen Kommission und wird von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck geleitet. Kürzlich fand der erste „Education Workshop“ in Tel Aviv statt.

Am 1. Oktober 2013 fiel der Startschuss für das Human Brain Project: Damit haben auch Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alois Saria und sein Team ihre Arbeit aufgenommen. Der Leiter der Innsbrucker Abteilung für Experimentelle Psychiatrie ist im HBP für die Ausbildung von 500 bis 1.500 Studierenden und Nachwuchswissenschafter:innen verantwortlich.Zweck des Human Brain Project ist es, unser gesamtes bestehendes Wissen über das menschliche Gehirn zusammenzuführen und das Gehirn Stück für Stück auf Supercomputern in Simulationen nachzubilden. Diese Modelle bieten die Möglichkeit eines neuen Verständnisses des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen“, erklärt Univ.-Prof. Saria. „Eine Voraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen, sind   entsprechend ausgebildete Wissenschafterinnen und Wissenschafter.“ Ein zentraler Bereich des „Human Brain Project“ beschäftigt sich daher mit der Aus- und Fortbildung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler:innen. „Mit unseren Ausbildungsprogrammen und Curricula muss es uns gelingen, Brücken zwischen den verschiedenen Disziplinen zu schlagen“, erklärt Univ.-Prof. Saria eine der zentralen Herausforderungen. Um Fortschritte in der Erforschung des menschlichen Gehirns zu erzielen, ist es notwendig, dass die verschiedensten Fachkräfte – von Neurobiolog:innen bis hin zu Informatiker:innen und Geisteswissenschaftler:innen – zusammenarbeiten. „Entsprechend geschulte Neurowissenschafter:innen werden allerdings nicht nur für das HBP benötigt, sondern zukünftig generell international sehr gefragt sein, um die Ziele der weltweiten Neuroscience-Community umzusetzen.“ Bisher gäbe es weltweit noch keine Ausbildungsprogramme, die diesen Anforderungen gerecht werden würden, sagte Prof. Saria anlässlich der Eröffnung des ersten HBP-Education Workshops in Tel Aviv. Rund 26 Wissenschaftler:innen und 49 Studierenden waren der Einladung des HBP-Education Teams um Prof. Saria gefolgt. In den drei Tagen sollten einerseits insbesondere die Studierenden darüber informiert werden, wie sich die Zukunft der Neurowissenschaft entwickelt und andererseits die Herausforderungen in der Ausbildung von Wissenschaftler:innen diskutiert werden, die an verschiedenen Orten in Europa und der Welt tätig sind. Als Gastgeber fungierte die „Sagol School for Neuroscience“ der Tel Aviv University. Als Austragungsort fungierte die größte Universität Israels, da dort bereits interdisziplinäre Curricula im Bereich Neurowissenschaften umgesetzt sind.  Die Workshop-Panels wurden aufgezeichnet und können auf Youtube angeschaut werden. (Link: https://www.youtube.com/playlist?list=PLNiWLB_wsOg4MnV3V3VKcnbADQYL9z4dQ )

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21.07.2014

Internationale Schlafexpert:innen trafen sich in Innsbruck

An der Univ.-Klinik für Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck fand am 11. und 12. Juli bereits zum dritten Mal ein „Advanced Skills Workshop“ der World Association of Sleep Medicine (WASM) statt. Im Mittelpunkt der Arbeitstagung standen klinische und theoretische Themen aus der neurologischen Schlafmedizin, die einen ausgewiesenen Schwerpunkt an der von o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe geleiteten Univ.-Klinik für Neurologie bildet.

Knapp 30 Schlafforscher:innen und Schlafmediziner:innen aus Europa, USA, Lateinamerika, Japan, China und Australien waren Mitte Juli nach Innsbruck gekommen, um an einem hochspezialisierten Trainingskurs zur Diagnostik und Therapie motorischer Störungen im Schlaf teilzunehmen. Im Rahmen des zweitägigen Arbeitstreffens hatten die internationalen Expert:innen Gelegenheit, die im Innsbrucker Schlaflabor – übrigens das erste Zentrum außerhalb der USA, das als Quality Care Center (QCC) ausgezeichnet wurde – angewandten und mitentwickelten Methoden von Bewegungsmessungen im Schlaf zu erlernen sowie neueste theoretische Erkenntnisse in Vortragssitzungen vermittelt zu bekommen.

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21.07.2014

Innsbrucker Gerichtsmedizin: Summer School zu „Next Generation Sequencing“

Neue Methoden der DNA-Sequenzierung könnten die Gerichtsmedizin revolutionieren. An den Forschungsarbeiten zu den „Next Generation Sequencing Methods“ ist das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck federführend beteiligt. Seit 2011 evaluieren Innsbrucker Gerichtsmediziner:innen die „Personal Genome Machine“ und haben ihr Know-How erstmals in einem Workshop an Expert:innen weitergegeben.

Im Juni 2011 hat der US-amerikanische Wissenschaftler und Unternehmer Jonathan Rothberg in der Fachzeitschrift Nature eine neue Methode zur Genom-Sequenzierung vorgestellt. Die vom Gründer der US-amerikanischen Biotechfirma Ion Torrent hergestellte „Personal Genome Machine“ (PGM) soll die Sequenzierung des menschlichen Genoms in wesentlich kürzer Zeit als bisher ermöglichen. Ion Torrent setzt dabei auf Halbleitertechnik und verwendet damit im Bereich der Genomanalyse ein Ausnahmeverfahren. Mit Hilfe dieser und anderer Entwicklungen zur Genomsequenzierung soll es zukünftig möglich sein, umfangreiche Genanalysen, die bisher zu aufwändig waren, routinemäßig in der medizinischen Diagnostik einzusetzen.

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24.07.2014

Erfreulich hohe Drittmittelvergabe: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Der Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat sieben Projekte genehmigt, die an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführt werden. Insgesamt erhalten die Innsbrucker Wissenschafter:innen damit rund ein Drittel des Fördertopfs für den Bereich „Medizinische Wissenschaft“. Mit den Mitteln werden Forschungsvorhaben zu Alzheimer, der Atherogenese, Atherosklerose, Schlafapnoe, Schlaganfall, ZNS-Erkrankungen und dem Prostatakarzinom unterstützt.

Der Generalrat der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat am 26. Juni 2014 die Finanzierung von 51 Forschungsprojekten mit mehr als 4,5 Millionen EUR aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Insgesamt gab es mit 268 Förderanträgen eine anhaltend hohe Anzahl von Einreichungen für diese Vergabesitzung. Insgesamt 1,97 Mio. EUR wurden für Forschungsvorhaben aus dem Bereich „Medizinische Wissenschaften“ vergeben. 22 Projekte werden in diesem Wissenschaftsbereich gefördert, sieben davon wurden von Innsbrucker Forscher:innen eingereicht. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales, gratulieren den Wissenschafter:innen. „Der Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der medizinischen Forschung. Wir danken den erfolgreichen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern für ihr Engagement und beglückwünschen sie zur erfolgreichen Drittmitteleinwerbung bei dieser hochkompetitiven Ausschreibung.“

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25.07.2014

Nachruf ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Oberwalder

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Oberwalder, der seit vielen Jahren an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie als Oberarzt tätig war. Der geachtete und geschätzte Chirurg war am 19. Juli 2014 in Innsbruck verstorben.

Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Oberwalder (geb. am 1.12.1960, gest. am 19.07.2014) war einer der erfahrensten Ärzte an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie. In besonderer Weise hat er sich schwerstkranker  Patient:innen angenommen. Oberwalder war als Spezialist für Darmerkrankungen weithin angesehen, wobei sein Hauptinteresse funktionellen Problemen im colorektalen Bereich galt. Ein längerer Studienaufenthalt bei Prof. Steven Wexner in Fort Lauderdale (2000-2001) hat ihn zu einer wissenschaftlichen Laufbahn inspiriert. Seine Habilitationsschrift „Komplexe koloproktologische Erkrankungen“ stellt ein hervorragendes Kompendium dieses schwierigen Krankheitsgutes dar und beinhaltet eine wissenschaftlich kompetente Evaluation der diesbezüglichen Operationsverfahren.

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29.07.2014

Mendelian Randomization Studie zu Lipoprotein(a)

Für die im angesehenen Journal „Cardiovascular Research“ publizierte Masterarbeit wurde Anja Laschkolnig von der Sektion für Genetische Epidemiologie mit dem „Münchner Public Health-Preis“ ausgezeichnet. Dieser wurde im Rahmen des Masterstudiengangs Public Health der Ludwig-Maximilians-Universität München für die beste Masterarbeit der Absolvent/innen 2013 verliehen.

Im Rahmen des Studiengangs Master of Public Health (MPH) der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München war Anja Laschkolnig sieben Monate an der Sektion für Genetische Epidemiologie der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt. In dieser Zeit absolvierte sie einen Teil des im Studiengang vorgesehenen Praxissemesters und verfasste die Masterarbeit zum Thema „Lipoprotein(a) und periphere arterielle Verschlusskrankheit“. Diese wurde nun mit dem von der Dr. Democh-Mauermeier-Stiftung gewidmeten „Münchner Public Health-Preis“ ausgezeichnet und zudem im anerkannten Journal „Cardiovascular Research“ publiziert.

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30.07.2014

Auf der Spur der Dunkelgräfin

Im Rahmen eines interdisziplinären Projekts des MDR Thüringen hat das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck die DNA der so genannten „Dunkelgräfin von Hildburghausen“ analysiert. Es wurde vermutet, dass es sich bei der 1827 in Südthüringen verstorbenen, mysteriösen Toten um Marie Thérèse Charlotte de Bourbon, Tochter von Marie Antoinette und Ludwig XVI, handelt.

Das Ergebnis des MDR Projektes ist zweifelsfrei: Die DNA-Proben aus dem Grab in Hildburghausen stimmen nicht mit der weiblichen Linie Maria Theresias, der Mutter von Marie Antoinette, überein. Grundlage für die DNA-Vergleiche war zum einen die Analyse von Proben aus dem Herzen des Dauphin, des Bruders von Marie Thérèse, das in der Basilika St. Denis in Paris aufbewahrt wird. Diese Analyse war bereits im Jahr 2000 von Wissenschafter:innen der Universitäten Leuven und Münster vorgenommen worden. Damals wurde die Probe mit der DNA heute lebender Nachfahren verglichen, um die Echtheit des Herzens zu belegen. Zweite Grundlage war ebenfalls eine Probe eines lebenden Nachfahren. Der MDR Thüringen hatte eine Probe von Alexander Prinz von Sachsen untersuchen lassen. Sie stimmte mit den Ergebnissen der Studie aus dem Jahr 2000 überein, aber nicht mit der DNA aus dem Grab der Dunkelgräfin. „Damit können wir ganz eindeutig sagen: Die Dunkelgräfin kann nicht die Prinzessin sein“, sagte ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Walther Parson vom Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer). „Es bleibt aber sehr spannend, wer die Dunkelgräfin wirklich war, denn wir haben eine nicht alltägliche DNA-Sequenz“, fügt Prof. Sabine Lutz-Bonengel vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg, das ebenfalls an dem Projekt beteiligt war,  hinzu. „Wir haben vielleicht die Chance, mit dieser Sequenz die mütterliche Linie der Dunkelgräfin zu finden.“ In Innsbruck und Freiburg sind im Rahmen des interdisziplinären Wissenschaftsprojektes die DNA-Proben analysiert und verglichen worden.

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01.08.2014

Neue FWF-Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Auf Beschluss der 49. Kuratoriumssitzung vom 23. Juni 2014 stellt der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, neue Drittmittel für drei Einzelprojekte sowie ein T-Projekt aus dem Hertha-Firnberg Programm des FWF an der Medizinischen Universität Innsbruck bereit.

 

Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das FWF Kuratorium auf Basis von internationalen Fachgutachten. In der letzten Kuratoriumssitzung wurden drei neue Einzelprojekte von ao.Univ.-Prof. Dr. Bernhard Flucher, Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Höfer und oa.Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Ritsch sowie ein Projekt von Dr.in Johanna Gostner aus dem „Postdoc-Programm Hertha Firnberg zur Förderung von Frauen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere“ bewilligt. Die nach der ersten österreichischen Wissenschaftsministerin benannte Initiative zur Frauenförderung in der Wissenschaft richtet sich an hoch qualifizierte Universitätsabsolventinnen mit abgeschlossenem Doktorat und bietet Frauen, die eine Universitätslaufbahn anstreben die Möglichkeit, im Rahmen einer zweistufigen Karriereentwicklung insgesamt sechs Jahre Förderung in Anspruch zu nehmen.

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04.08.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Igor Theurl

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ.Igor Theurl PhD, einen Spezialisten für Immunologie, dem es vor allem die Immunzelle und der Eisenstoffwechsel angetan haben.

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06.08.2014

Ergebnisse der Aufnahmeverfahren ausgewertet

Für ein Studium der Human- bzw. Zahnmedizin ab Wintersemester 2014/15 an der Medizinischen Universität Innsbruck haben sich 213 Frauen (2013: 196) und 187 Männer (2013: 204) qualifiziert. An den Aufnahmeverfahren für diese Studienrichtungen, die zeitgleich mit den medizinischen Universitäten in Wien und Graz am 4. Juli 2014 stattfanden, hatten in Innsbruck 2.635 Kandidant:innen teilgenommen.

Zusätzlich wurden 44 Studienplätze für das Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin vergeben.

Für 400 Kandidat:innen für ein Human- oder Zahnmedizinstudium beginnt im Wintersemester 2014/15 in Innsbruck ein neuer Lebensabschnitt: Das Ergebnis der Aufnahmeverfahren vom 04. Juli 2014 liegt jetzt vor und die Teilnehmer:innen werden über ihr Abschneiden informiert. Entsprechend der Rangfolge wurden die Studienplätze vergeben. Für ein Studium der Humanmedizin standen in Innsbruck 360 Studienplätze zur Verfügung, für das Zahnmedizinstudium 40. 

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13.08.2014

Internationale Anerkennung: Review zur Rolle von Hitzeschockprotein HSP60 bei Arteriosklerose

Die Herz-Kreislauf-Erkrankung Arteriosklerose beginnt mit einer Autoimmunreaktion. Das konnten em.o.Univ.-Prof. Dr. Georg Wick und sein Team vom Labor für Autoimmunität der Medizinischen Universität Innsbruck zeigen. Diese Erkenntnisse haben bereits internationale Beachtung gefunden, jetzt folgte eine weitere Anerkennung: Für das Wissenschaftsmagazin „Nature Reviews Cardiology“ haben die Innsbrucker Forscher:innen den Wissensstand zur Rolle des HSP60 bei Arteriosklerose zusammengefasst.

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21.08.2014

Yoga für Frauen in der Medizin

Ein neues Kursangebot des Referats Frauen-Empowerment und Mentoring der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner ermöglicht seit März dieses Jahres direkt vor Ort an Yogastunden teilzunehmen. Damit soll in der Medizin tätigen Frauen im klinischen Bereich eine Ausgleichsmöglichkeit geboten werden.

Innerhalb der umfangreichen, hochqualitativen Seminar- und Weiterbildungsangebote zur Karriereförderung, Vernetzung und persönlichen Weiterentwicklung der Programmlinie Frauen.Karriere.Medizin unter dem Dach des „Helene Wastl Medizin Mentoring“ besteht seit März dieses Jahres für Mitarbeiterinnen der Medizinischen Universität Innsbruck die Möglichkeit – nach der Arbeit und unmittelbar im Klinikareal – einmal pro Woche an einer 75 Minuten Yoga-Einheit teilzunehmen. Organisation und Anmeldungen laufen über das Referat Frauen-Empowerment & Mentoring. Zwei Serien à 10 Einheiten wurden bereits erfolgreich durchgeführt, eine weitere Serie startet im Herbst. Dieses neue, innovative Kursangebot wird ausgesprochen gut angenommen und die Rückmeldungen sind äußerst positiv. Ziel ist es, in der Medizin tätigen Frauen und ganz speziell Ärztinnen im klinischen Bereich eine niederschwellige Ausgleichsmöglichkeit direkt vor Ort zu bieten. Gerade für Ärztinnen in operativen Fächern bietet die Teilnahme am Yogakurs nach langen Aufenthalten im OP Ausgleich und sportliche Aktivität zugleich.

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25.08.2014

Innsbrucker Forscher:innen klären Mechanismus für Seltene Krankheit

Das Sjögren Larsson Syndrom (SLS) ist eine Seltene Krankheit, der eine Störung im Bereich des Fettstoffwechsels zugrunde liegt. Aktuelle, im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichte Erkenntnisse aus der Sektion für Biologische Chemie des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck bringen nun neues Licht in die Funktionsweise des krankheitsspezifischen Fettstoffwechselenzyms FALDH. Damit könnte ein erster Schritt in Richtung effektiver Therapieentwicklung gesetzt sein.

Ist die Aktivität des Enzyms Fettaldehyd-Dehydrogenase (FALDH) durch genetische Veränderungen unterdrückt, wird das Sjögren Larsson Syndrom ausgelöst. Die im Jahr 1957 erstmals entdeckte, rezessiv vererbte Krankheit zeigt sich klinisch durch eine fortschreitende spastische Lähmung der Extremitäten, Fischschuppenflechte der Haut (Ichthyose), starke Entwicklungsstörungen sowie glitzernde Einlagerungen in der Retina.Erste Symptome entwickeln sich pränatal und im Neugeborenen. Die Ursache der Krankheit, die mit einer Häufigkeit von bis zu 8 in 100.000 auftritt,  kann bislang nicht behandelt werden.

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27.08.2014

Internationale Tagung in Innsbruck: Glück und Wohlbefinden in der Gesundheitsvorsorge

Das Thema Wohlbefinden in Zusammenhang mit Gesundheitsvorsorge steht im Mittelpunkt der 28. Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Gesundheitspsychologie. Rund 1.000 Psycholog:innen und Fachkräfte diskutieren vom 26. bis 30. August in Innsbruck über neue Erkenntnisse. Der Sozialpsychologe Ruut Veenhoven, Gründer der weltweit ersten „Glücksdatenbank“ ist neben weiteren renommierten Expert:innen der Einladung der Medizinischen Universität Innsbruck gefolgt.

Aus 61 Ländern sind die Teilnehmer:innen der 28. Konferenz der „Europäischen Gesellschaft für Gesundheitspsychologie“ („European Health Psychology Society“) nach Innsbruck gereist. Das Leitthema der Tagung lautet „Weitreichender als Prävention und Rehabilitation: Steigerung des Wohlbefindens“. Im Rahmen der Veranstaltung werden neue Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert. „Wir tauschen uns vor allem über neue Präventionsmaßnahmen und -strategien aus. Dabei sollte nicht die reine Vorsorge, sondern das körperliche, emotionale und soziale Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen“, erklärt  Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Höfer von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. In der Umsetzung bedeutet das beispielsweise, dass Antiraucherkampagnen nicht nur ausschließlich auf gesundheitliche Folgeschäden aufmerksam machen, sondern ebenso das körperliche Wohlbefinden eines rauchfreien Lebens in den Mittelpunkt stellen. Menschen sollen dabei unterstützt werden, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen auch in schwierigen Situationen einhalten zu können.
Die Gesundheitspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie und beschäftigt sich thematisch mit der Erhaltung der Gesundheit, mit der Erforschung und Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen und der Prävention, insbesondere im Bereich der sogenannten Lifestyle Erkrankungen (z.B. Herzkreislauferkrankungen).

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27.08.2014

Praktikantinnen erhielten Einblicke in innovative 3D Hautmodelle

Wie schaut die alltägliche Arbeit in einem Humangenetik-Forschungslabor aus? Wie können 3D-Hautmodelle erstellt werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen haben in diesem Sommer zwei Maturant:innen an der Sektion für Humangenetik der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat die vierwöchigen Ferialpraktika in der Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Hans Christian Hennies gefördert.

Über 20 Bewerber:innen wollten an dem von der Abteilung Dermatogenetik der Sektion für Humangenetik (Direktor: Univ.-Prof. DDr. Johannes Zschocke) angebotenen Praktikum „Genodermatosen – 3D Hautmodelle“ teilnehmen. Die Auswahl wurde anhand eines anspruchsvollen Fragebogens zur Humangenetik getroffen. „Wir waren erstaunt und begeistert, mit welchen großem Fachwissen und vor allem welcher Energie und Einsatz die Kandidatinnen und Kandidaten sich unseren Fragen stellten“, erklärte Dr.in Katja Eckl, Forscherin der Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Hennies und Leiterin des Praktikumsprojekts. Die beiden zur Verfügung stehenden Plätze wurden schließlich an die beiden 18-jährigen Schulabsolvent:innen Sophie Eichhorner aus Landeck und Inge Stipsitz aus Niederösterreich vergeben. Im Rahmen des Praktikums in Innsbruck erlernten sie die Grundlagen der angewandten Zellkultur und etablierten erste, eigene 3D-Hautmodelle. „Uns war wichtig, dass sie an unseren täglich anfallenden Arbeiten teilnehmen und kein vorgefertigtes Praktikumsprogramm absolvieren“, erklärte Dr.in Eckl. „Wir wollten einen möglichst realistischen Einblick in unsere tägliche Arbeit im Rahmen unserer aktuellen Forschungsprojekte geben.“  Dementsprechend erlernten die beiden an Naturwissenschaften interessierten Schulabsolventinnen auch Routinearbeiten im Labor wie beispielsweise das Vorbereiten von Zellkulturen für das Einfrieren. „Ich finde es wichtig, dass junge Talente so früh wie möglich den Forschungsalltag kennenlernen“, erklärte Priv.-Doz. Dr. Hennies. „Aber auch wir haben von der Betreuung der Praktikantinnen profitiert. Bei den Anleitungen war es beispielsweise notwendig die Hintergründe der Versuche möglichst verständlich zu erklären. Durch die Fragen haben dann auch wir Forscherinnen und Forscher unsere Projekte aus einem anderen Blickwinkel betrachten können.“ Als Koordinator im EU-Projekt SkinDev, das im Rahmen der ERAnet-Verbünde gefördert wird, will der Kölner Biochemiker In-vitro- und In-vivo-Modelle für seltene angeborene Hautkrankheiten nutzen, um so die Therapiesituation seltener Hauterkrankungen zu verbessern. Bereits seit einigen Jahren ist Dr.in Eckl in der Forschungsgruppe damit erfolgreich, dreidimensionale Zell-Modelle für genetisch bedingte Erkrankungen der menschlichen Haut zu etablieren. In Innsbruck profitiert dieses Vorhaben vor allem durch die gute Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. Matthias Schmuth, dem Leiter der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie, dessen Forschungsinteresse im Besonderen auf epidermaler Biologie liegt.

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01.09.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Susanne Kaser

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in PD Dr.in Susanne Kaser , die sich vor allem der Erforschung von Diabetes Mellitus Typ 2 („Zuckerkrankheit“) und der Nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) widmet.

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01.09.2014

Internationales Jahr der Kristallographie: Öffentliches Symposium in Innsbruck

Das Jahr 2014 wurde von der UNESCO zum Internationalen Jahr der Kristallographie ausgerufen. Damit soll auf die hohe Bedeutung dieser Wissenschaft aufmerksam gemacht werden. Ein öffentliches Symposium Anfang September 2014 am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck bot einem wissenschaftlich interessierten Publikum Einblicke in die Welt der Kristallographie.

Die Kristallographie ermöglicht es, Strukturen auf molekularer und atomarer Ebene detailliert zu untersuchen. Die Geburtsstunde der modernen Kristallographie liegt genau 100 Jahre zurück: Zu Beginn des 20ten Jahrhunderts wurde entdeckt, dass mit Hilfe von Röntgenstrahlung Festkörper beobachtet werden können, ohne diese zu zerstören. Der deutsche Physiker Max von der Laue erhielt für die Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlung an Kristallgittern 1914 den Nobelpreis. Damit wurde auch die Voraussetzung für viele technische und medizinische Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft gelegt. Für entscheidende Fortschritte in kristallographischen Techniken und daraus resultierenden Ergebnissen wurden bis jetzt 29 Nobelpreise verliehen. Durch die technische Weiterentwicklung werden kristallographische Methoden nicht nur in der biomedizinischen Forschung immer leichter angewendet. „Die Entschlüsselung der ersten Proteinstrukturen und der DNA Doppelhelix mit kristallographischen Techniken markiert auch die Geburtsstunde der Molekularbiologie, weil sie uns hilft die Architektur und Mechanismen von Proteinen zu verstehen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek, Direktor der Sektion für Biologische Chemie der Medizinischen Universität Innsbruck und einer der Organisatoren des „IYCr2014 Symposium“ in Innsbruck. „Mit Hilfe der detaillierten Erkenntnisse zum Aufbau und zur Beschaffenheit von Stoffen erhalten wir beispielsweise wichtige Informationen zur möglichen Wirkungsweise von Medikamenten oder über die molekularen Grundlagen von Erkrankungen.“

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02.09.2014

Weltweiter Austausch über angeborene Stoffwechselstörungen hilft Betroffenen

Rund 2.000 Forscher:innen, Ärzt:innen und medizinische Fachkräfte aus aller Welt diskutieren in Innsbruck: Die weltweit größte Tagung zu angeborenen Stoffwechselstörungen findet vom 2. bis 5. September 2014 erstmals in Österreich statt. Rund eines von 500 Neugeborenen kommt in Europa mit einer solchen Krankheit auf die Welt. Über Forschungserkenntnisse und neue Therapien tauschen sich Expert:innen im Rahmen des Symposiums der „Society for the Study of Inborn Errors of Metabolism“ (SSIEM) aus.

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03.09.2014

Tiroler Forschungsförderung: Erste Millionen bewilligt

Aufgestockt wurde heuer die Wissenschaftsförderung des Landes: Die Landesregierung beschloss in Kooperation mit dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) des Bundes jährlich bis zu sieben Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der ersten Ausschreibung wurden jetzt insgesamt vier Forschungsvorhaben bewilligt, darunter ein Projekt von ao.Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser von der Sektion für Molekularbiologie.

Bis dato war der Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF) mit 800.000 Euro dotiert. Von der deutlichen Aufstockung finanziert vier Millionen Euro das Land. Ein wissenschaftlicher Beirat unter der Präsidentschaft des Landeshauptmannes entscheidet, welche Vorhaben unterstützt werden. Auch o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch als Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck gehört diesem Gremium an, ebenso wie Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe, Wissenschaftslandesrat DI Dr. Bernhard Tilg, der Rektor der Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Tilmann Märk, MED-EL-Unternehmerin Dr.in Ingeborg Hochmair-Desoyer sowie der Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS) in Wien Christian Keuschnigg.

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09.09.2014

Hohe Auszeichnung für Plastische Chirurgin

Der renommierte John Constable International Traveling Fellowship Preis geht dieses Jahr erstmals nach Österreich. Preisträgerin der jährlich von der „American Association of Plastic Surgeons“ (Amerikanische Gesellschaft für Plastische Chirurgie) vergebenen Auszeichnung ist Assistenzprofessorin Priv.Doz.in Dr.in Barbara Del Frari von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. G. Pierer).

Für ihre bisherigen Leistungen auf dem Fachgebiet der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie hat Ass.-Prof.in PDin Dr.in Barbara Del Frari die international anerkannte Auszeichnung erhalten. Das „John Constable International Traveling Fellowship wird von der „American Association of Plastic Surgeons“ (AAPS) in Form eines Reisestipendiums jährlich international kompetitiv für Fachärzt:innen ausgeschrieben und von einer Fachjury an die bestqualifizierte Bewerberin bzw. den bestqualifizierten Bewerber verliehen. Ziel des Auslandsaufenthaltes soll eine Vertiefung der Fachkenntnisse sein. Darüber hinaus dient das Stipendium dem  Erfahrungsaustausch an einem plastisch-chirurgischem Zentrum der USA.

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10.09.2014

Forschungspreis für Innsbrucker Zahnmediziner

Der Zahnarzt und Humanmediziner DDr. René Steiner von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung (Direktorin: Univ.-Prof.in DDr.in Grunert) hat bei der 14. Ausschreibung des Forschungspreises Vollkeramik den zweiten Preis erhalten. Die Einreichungen erfolgen anonym. Die Auszeichnung unterstreicht daher die wissenschaftliche Qualität der Forschungsarbeit des gebürtigen Südtirolers.

Bei modernem Zahnersatz sind Vollkeramiken nicht mehr wegzudenken. Neue Forschungserkenntnisse in diesem Bereich werden von der „Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde“ jedes Jahr mit dem Forschungspreis Vollkeramik ausgezeichnet. Für die Auszeichnung zählt lediglich die wissenschaftliche Qualität einer Arbeit, da alle Einreichung anonym erfolgen. In diesem Jahr wurde der Preis, der im Rahmen des 14. Keramik-Symposium am 5. und 6. September in Hamburg vergeben wurde, dreigeteilt. Der Innsbrucker Zahnarzt und Nachwuchsforscher DDr. René Steiner konnte den zweiten Platz belegen. Der 26jährige erhielt die Auszeichnung für eine Untersuchung zu den Unterschieden in der Polierbarkeit von Presskeramiken unter Verwendung verschiedener Keramikpoliersysteme. Den 1. Preis konnte Dr.in Astrid Heimendahl aus Grassau belegen. Der 3. Preis wurde an Dr. Gunnar Meyer aus Kiel vergeben.

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15.09.2014

Human Brain Project (HBP) zu Gast in Alpbach

Die erste HBP-School fand vom 8. bis 14. September in Alpbach statt. Ziel der Fortbildung war es, Nachwuchswissenschafter:innen auf ihre Arbeit in dem mit 1,19 Milliarden Euro dotierten Projekt vorzubereiten. Die Teilnehmer:innen lernten neue Entwicklungen kennen, beispielsweise den Umgang mit und die Entwicklung von neuromorphen Chips. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Education-Team des HBP, das Univ.-Prof. DI Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck leitet.

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18.09.2014

Neue Leiterin an der Innsbrucker Pathologie

Univ.-Prof.in Dr.in Irene Esposito von der Technischen Universität München als neue Leiterin des Instituts für Pathologie der Medizinischen Universität Innsbruck berufen. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch: „Univ.-Prof.in Esposito bringt die besten Voraussetzungen mit, die Pathologie Innsbruck neu auszurichten und zukunftsfit zu machen.“

Nach Vorarbeit der Berufungskommission unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg wurde das Berufungsverfahren für die Besetzung der Leitung des Instituts für Pathologie zügig und konstruktiv durch die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, abgewickelt. „Mit der Berufung von Univ.-Prof.in Dr.in Irene Esposito ist nun eine wichtige Position an der Medizinischen Universität Innsbruck nachhaltig besetzt worden“, freut sich Rektorin Fritsch über den Neuzugang an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Univ.-Prof.in Dr.in Esposito gilt als hervorragende Diagnostikerin mit molekularpathologischer Expertise und ist international in innovativen, klinisch-pathologischen Forschungsverbänden integriert. „Diese Berufung ist außerordentlich wichtig für die Weiterentwicklung der Pathologie im Allgemeinen und im Bereich der molekularen Diagnostik im Speziellen“, so Rektorin Fritsch.

Die Pathologie spielt eine wesentliche Rolle in der klinischen Diagnostik. Während bisher die Pathologie Innsbruck aus verschiedenen Einheiten bestanden hat, will Rektorin Helga Fritsch diese nun schrittweise zu einer gesamtheitlichen Pathologie zusammenführen. Die Berufung von Univ.-Prof.in Dr.in Irene Esposito sei, so Rektorin Fritsch, hierfür ein wichtiger Schritt: „Mit Univ.-Prof.in Dr.in Esposito haben wir die ideale Person gefunden, den Prozess einer schrittweisen Zusammenführung von dislozierten Einheiten innerhalb der Pathologie umzusetzen.“

Zur Person:
Univ.-Prof.in Dr.in Irene Esposito (geb. 1972) hat an der Universität Pisa (Italien) ihr Medizinstudium (1997) und ihre Facharztausbildung (2002) absolviert. Ein Forschungsaufenthalt an der Universität Bern (Schweiz) führte sie an die Universität Heidelberg (2003-2007), wo sie ihre eigene Forschungsgruppe gründete und habilitierte (2007). Im Jahr 2009 erhielt sie den Ruf auf die W3-Professur „Allgemeine Pathologie“ am Pathologischen Institut der Universität Heidelberg und seit 2010 ist sie Extraordinaria für Tumorpathologie an der Medizinischen Fakultät der TUM. Mit 1. November 2014 leitet Univ.-Prof.in Dr.in Irene Esposito das Institut für Pathologie an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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19.09.2014

Sanofi-Preis 2014 für drei junge Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Die diesjährigen Preise der Sanofi-Stiftung wurden am 18. September 2014 im Rahmen eines stimmungsvollen Festaktes anlässlich „50 Jahre Sanofi Stiftung“ in der Wiener Börse an drei Nachwuchsforscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Dr.in Anamika Dayal (Sektion für Biochemische Pharmakologie), DI Dr.in Judith Hagenbuchner (Univ.-Klinik für Pädiatrie II) und Mag. Florian Sparber PhD (Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie) sind die Preisträger:innen.

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22.09.2014

Kooperation mit dem Management Center Innsbruck

Eine erfreuliche Nachricht können die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck (MCI) vermelden. Eine soeben abgeschlossene Kooperationsvereinbarung beider Hochschulen ermöglicht die Einrichtung gemeinsamer Forscher:innengruppen und kooperative Betreuung von Doktorand:innen.

 

Durch die Vernetzung und noch engere Zusammenarbeit werden die jeweiligen Stärken und Kompetenzfelder von Medizinischer Universität Innsbruck und MCI synergetisch miteinander verknüpft und inhaltlich noch näher zusammengeführt. Von dieser Zusammenarbeit profitieren neben den beiden Hochschulen und ihren Studierenden nicht zuletzt auch der gemeinsame Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandort sowie die Gesundheits- und Patienten:innenversorgung im Land.

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23.09.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: David Teis

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Dr. David Teis, der an der Sektion für Zellbiologie am Biozentrum das ‚Membrane Traffic and Signaling’ Labor leitet. Sein Forschungsteam versucht zu verstehen, wie der selektive Abbau von Proteinen, im speziellen der Abbau von Membran-Proteinen der Zelloberfläche, das Wachstum und die Funktion von Zellen reguliert.

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25.09.2014

Ringvorlesung: Geschlechterspezifische Unterschiede und Neurowissenschaften

Gender und Neuroscience lautet das Thema der Vorlesungsreihe Gender Medizin, die am 2. Oktober 2014 startet. In den Neurowissenschaften hat es in den vergangen Jahren so viele geschlechterspezifische Erkenntnisse gegeben, wie in kaum einem anderen medizinischen Forschungsbereich. Die Vorträge des Wintersemesters 2014/15 finden jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) statt. Der Eintritt ist frei.

Ist Aggression nur ein männliches Problem? Welche geschlechterspezifischen Unterschiede gibt es bei der Behandlung von Depressionen, Suchterkrankungen oder Krankheiten wie Alzheimer? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Ringvorlesung „Gender Medizin – Geschlechterforschung in der Medizin“ der Medizinischen Universität Innsbruck in diesem Wintersemester. Das breite Themenspektrum reicht von der Entwicklung des Gehirns, über Essstörungen im Jugendalter bis hin zu geschlechterspezifischen Aspekten der Psychopharmakologie oder der Neurologie des Schlafes.

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29.09.2014

Semesterbeginn: Rund 450 Studierende starten in neuen Lebensabschnitt

Am 29. September 2014 begann für rund 450 Studienanfänger:innen ihr Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck mit einer Orientierungslehrveranstaltung. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, begrüßten die Neuankömmlinge. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer:innen ein Willkommensgeschenk durch den Präsident der Absolvent:innenorganisation ALUMN-I-MED.

Für das Studienjahr 2014/15 stehen an der Medizinischen Universität Innsbruck 360 Plätze für Humanmedizin und 40 Plätze für Zahnmedizin, 30 für das Bachelorstudium Molekulare Medizin und 20 für das Masterstudium Molekulare Medizin zur Verfügung. Im Rahmen einer Orientierungslehrveranstaltung erhalten die Studienanfänger:innen alle relevanten Informationen rund um ihr Studium. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten, von den Lehrenden bzw. Koordinator:innen der ersten Studienwochen, der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED, dem Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck. Der große Hörsaal im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Begrüßung und Vorstellung der Medizinischen Universität Innsbruck übernahmen Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl.

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01.10.2014

6th Life Science Meeting: Mehrwert für die biowissenschaftliche Zusammenarbeit

Vergangene Woche fand – bereits zum zweiten Mal im CCB – das 6th Life Science Meeting in Innsbruck statt. Die Intensivierung gemeinsamer Forschungsinteressen von CMBI und Biozentrum im Life Science-Bereich stand auch beim diesjährigen Meeting im Mittelpunkt. Weitere programmatische Fixpunkte: wissenschaftliche Vorträge internationaler Expert:innen und die Prämierung wissenschaftlicher Nachwuchsarbeiten.

Das von Univ.-Prof. Dr. Jörg Striessnig, Leiter des Center for Molecular Biosciences (CMBI) der Universität Innsbruck und Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber, Direktor der Sektion für Zellbiologie am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck, vor sechs Jahren erstmals initiierte Treffen hat sich inzwischen als erfolgreiche Plattform für den biomolekularen und biomedizinischen Know-How-Transfer profiliert. Die Führungsspitzen beider Universitäten, Rektorin o.Univ-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Rektor Univ.-Prof. Dr. Dr.hc.mult. Tilmann D. Märk, nahmen vergangenen Donnerstag die Gelegenheit war, das Meeting zu eröffnen. In Ihren Grußworten unterstrichen sie dabei den Mehrwert des Austauschs neuer biowissenschaftlicher Erkenntnisse nicht nur für die Forschungseinrichtungen und künftige Kooperationen und Ideen, sondern für den gesamten Standort.

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02.10.2014

Serviceinstitut im interdisziplinären Kampf gegen Tumorerkrankungen feiert zehnjähriges Jubiläum

Im Oktober 2004 hat die Innsbrucker nuklearmedizinische Therapiestation ihren Betrieb in Innsbruck aufgenommen. In der modern ausgestatteten Einrichtung wird seitdem Radioaktivität für die medizinische Versorgung von Patient:innen eingesetzt. Im gleichen Jahr wurde auch Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini zum Vorstand der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin ernannt. Tumoren von innen zu heilen, ist eines der Ziele der Klinikdirektorin und ihrem Team.

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06.10.2014

Neue Funktion des Eisensensors HapX in Pilzen identifiziert

Der für die Virulenz essentielle Eisensensor HapX koordiniert in Pilzen die Anpassung an Eisenmangel und toxische Eisenkonzentrationen. Die Erkenntnisse aus dem Labor von ao.Univ.-Prof. Dr. Hubertus Haas am Biozentrum wurden kürzlich im renommierten EMBO Journal publiziert und fanden als Übersichtsartikel außerdem im Fachjournal Natural Product Reports der Royal Society of Chemistry den Weg auf´s Titelblatt.

Pilzinfektionen zählen zu den großen Herausforderungen der Infektionsforschung im 21. Jahrhundert. Insbesondere invasive Verlaufsformen opportunistischer Pilzinfektionen wie zum Beispiel hervorgerufen durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus stellen dabei eine schwerwiegende und oftmals lebensbedrohliche Komplikation dar, wobei vorwiegend Patient:innen unter Chemotherapie oder nach Knochenmarktransplantation betroffen sind. „Zur Verbesserung von Diagnose und Therapie ist ein detailliertes Verständnis des Pilzmetabolismus auf molekularer Ebene notwendig“, weiß Prof. Hubertus Haas von der Sektion für Molekularbiologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl) am Innsbrucker Biozentrum, der aktuell neue Erkenntnisse zur Relevanz eines Pilz-spezifischen Regulators liefert.

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06.10.2014

Kinderbetreuung an der Medizinischen Universität Innsbruck

Die Kinder von Mitarbeiter:innen sind der Medizinischen Universität Innsbruck ein großes Anliegen. Das Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner organisiert daher laufend spannende Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck werden zur besseren Vereinbarkeit ihres Berufs- und Familienleben unter anderem vom Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit unterstützt. Ein Fixpunkt im Angebot dieser Servicestelle sind regelmäßige Veranstaltungen. Das Themenangebot ist dabei sehr umfangreich: Die Kinder von Angestellten der Medizinischen Universität Innsbruck können beispielsweise an Erste Hilfe Workshops, Teddybären-OP´s, Theater – und Adventnachmittagen oder unter anderem Kletternachmittagen, teilnehmen. Um die Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder während der Sommerferien zu unterstützen wird darüber hinaus jedes Jahr eine betreute Woche in den Sommerferien organisiert. Heuer fand bereits zum zweiten Mal ein Climbing-Summer Camp statt. 11 Kindern von sieben bis zehn Jahren wurde im Juli von einer ausgebildeten Kletterwartin das Klettern auf spielerische Weise näher gebracht. Die Kinder lernten dabei einfache Techniken und konnten verschiedene Kletterrouten ausprobieren. Der nächste Klettertag findet am Samstag, 13. Dezember 2014 von 9.00-12.00 Uhr statt. Das Motto lautet „Weihnachtsklettern“. Spiel und Spaß stehen an diesem Tag im Vordergrund. Nähere Infos erhalten Mitarbeiter:innen rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail.

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08.10.2014

Univ.-Prof.in Dr.in Sevecke lud zur Antrittsvorlesung

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Hörsaal im MZA in der Anichstraße: Anlässlich ihrer Antrittsvorlesung am 2. Oktober 2014 konnte sich Univ.-Prof.in Dr.in Kathrin Sevecke über zahlreiche Zuhörer:innen freuen. Dem interessierten Publikum erläuterte die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, welche Herausforderungen Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen an die moderne Medizin stellen.

Der Dienstantritt von Univ.-Prof.in Dr.in Sevecke liegt schon etwas zurück: Mit 1. November 2013 übernahm sie die Leitung der in Innsbruck neu geschaffenen Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Auf der Agenda der ehemaligen Oberärztin mit leitender Funktion der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Köln steht daher wichtige Auf- und Ausbauarbeit. Nach rund einem Jahr Tätigkeit in Innsbruck zeigte das große Interesse an ihrer Antrittsvorlesung seitens der Professor:innen, Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen und Vertreter:innen der wichtigsten Netzwerkpartner:innen, dass sie in Innsbruck gut angekommen und bereits sehr gut vernetzt ist. Als einen der Ehrengäste konnte Univ.-Prof.in Sevecke so Landesrätin Dr.in Christine Baur sowie aus Salzburg Univ.-Prof. Dr. Leonhard Thun-Hohenstein, kooptiertes Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, neben vielen weiteren Vertreter:innen des Landes Tirols und anderen Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche begrüßen. In ihren kurzen Grußworten bekräftigte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, dass die Berufung von Univ.-Prof.in Dr.in Sevecke ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Innsbruck war. „Der weitere Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie liegt auch dem Rektorat der Medizinischen Universität Innsbruck am Herzen“, sagte Rektorin Fritsch.

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08.10.2014

Wiedersehen nach über 40 Jahren

Der Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck, ALUMN-I-MED, veranstaltete am 3. und 4. Oktober heuer erstmals ein Jahrgangstreffen für Mediziner:innen, die um das Jahr 1970 ihr Medizinstudium in Innsbruck abgeschlossen hatten. Rund 80 Teilnehmer:innen waren der Einladung des Präsidenten von ALUMN-I-MED, em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Raimund Margreiter gefolgt und verbrachten zwei gesellige und informative Tage in Innsbruck.

Die Idee eines Jahrgangstreffens wurde schon länger geboren. Allerdings entpuppte sich die Vorbereitung eines zweitägigen Events besonders bezüglich der Adressrecherche als nicht ganz einfach, zumal die Promotion ja schon über 40 Jahre zurücklag. 2014 gelang es schließlich, mit entsprechender personeller Unterstützung und engagiertem Einsatz einer Arbeitsgruppe rund um Präsident Univ.-Prof. Margreiter eine derartige Veranstaltung zu realisieren. Damit schafft der ALUMN-I-MED, dessen Programm aus vielseitigen Aktivitäten besteht, wieder eine neue Plattform für persönlichen, aber auch fachlichen Austausch. Künftig soll ein derartiges Treffen alle zwei Jahre stattfinden.

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09.10.2014

Erfolgreicher Start für das neue Doktoratskolleg HOROS

Nach einem anspruchsvollen Auswahlverfahren stehen seit vergangener Woche die ersten sieben Doktorand:innen für das vom FWF geförderte und seit Ende 2013 an der Medizinischen Universität Innsbruck eingerichtete Graduiertenkolleg HOROS fest. Die hochqualifizierten PhD-Studierenden werden bereits im Wintersemester 2014/15 mit ihrer Forschungsausbildung beginnen.

Ausgewiesenes Ziel von Doktoratskollegs ist es, jungen Forscherinnen und Forschern attraktive und effektive Forschungsbedingungen auf international hohem Niveau zu bieten und sie auf künftige wissenschaftliche Herausforderungen vorzubereiten. Diesen Anspruch vertritt auch das an der Medizinischen Universität Innsbruck neu etablierte, vom FWF unterstützte, multidisziplizinäre Exzellenz-Doktoratsprogramm HOROS (host response in opportunistic infections), das sich auf den bestehenden infektions-immunologischen Forschungsschwerpunkt stützt und aus klinischen und präklinischen Arbeitsgruppen zusammensetzt, also eine translationale Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung darstellt. Daraus ergibt sich auch der Mehrwert dieses Studiums: noch interaktiveres und noch praktischer ausgerichtetes Ausbildungscurriculum, mehr Auslands-Forschungsaufenthalte der PhD Studierenden, Durchführung eines „HOROS annual retreats“ und Auslobung eines „HOROS professorships“.

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13.10.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Patrizia Stoitzner

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal porträtieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in rer.nat. Patrizia Stoitzner, die sich seit über einem Jahrzehnt mit der Funktion des Hautimmunsystems auseinandersetzt. Ihr Fokus liegt auf den Langerhans-Zellen, ihrer Interaktion mit Hautkrebs und ihrer Funktion in  der Tumorimmuntherapie. 

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13.10.2014

sTANDEM: Fachsprachliche Standards in der Medizin

In der Medizin sind Sprachstandards wichtig, um Fehldiagnosen und Behandlungsfehler auszuschließen. Im Rahmen von sTANDEM, einer Initiative von medizinischen Institutionen in Europa und Japan, wurden Zertifikatsprüfungen entwickelt, anhand derer medizinische Zweitsprachenkenntnisse nach Standards überprüft werden können. Die Medizinische Universität Innsbruck ist in diesem EU-Projekt die einzige Gründungspartnerin im deutschen Sprachraum.

In Europa nimmt die berufliche Mobilität stetig zu und das betrifft auch die Medizinbranche: In Krankenhäusern wie an medizinischen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen arbeiten immer mehr Menschen, die nicht die Landessprache als Muttersprache haben. Gerade in der Medizin ist es aber im Austausch mit Kolleg:innen und im Gespräch mit Patient:innen unerlässlich, dass alle die „selbe Sprache“ sprechen, denn Missverständnisse und Kommunikationspannen beispielsweise bei der Dosierung von Medikamenten könnten dramatische Folgen haben. Im Rahmen des dreijährigen EU-Projekts ‚sTANDEM‘ (2011-2014) wurde daher ein Prüfungssystem entwickelt, das es ermöglicht die berufsrelevante Kommunikationsfähigkeit in der jeweiligen Landes- oder Zielsprache nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) überprüfbar zu machen. In verschiedenen Modulen wird die professionelle Kompetenz im Sprechen, Schreiben sowie im Hör- und Leseverständnis überprüft. „Die sTANDEM-Zertifikatsprüfungen sind primär auf Mediziner:innen in Ausbildung, Lehre, Klinik und Forschung ausgerichtet, die für ihre Tätigkeit in Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäusern, und Universitäten gesicherte professionelle Kompetenzen in einer Zweitsprache benötigen. Zusätzlich wurden spezifische Prüfungsmodule für Pharmazeuten und Pflegepersonal entwickelt“, erklärt Mag. Michael Friedbichler, M.A., sTANDEM-Koordinator für den deutschsprachigen Raum. Der an der Universität Innsbruck und in den USA ausgebildete Anglist, Sprachwissenschafter, Medical Publishing Consultant und Fachbuchautor unterrichtet seit 1979 als externer Lehrbeauftragter Fachenglisch für Mediziner an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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15.10.2014

Weltweite Aktion macht auf steigende Anzahl von Pilzinfektionen aufmerksam

Pilzinfektionen sind vergleichbar mit einem „Trojanischen Pferd“: Weltweit verursachen sie bis zu 150 Todesfälle pro Stunde. Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, hat die Organisation GAFFI („Global Action Fund for Fungal Infections“) eine weltweite Kampagne gestartet. Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Innsbrucker Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, ist die Beraterin für Gaffi in Österreich.

GAFFI („Global Action Fund for Fungal Infections“ ruft politische Entscheidungsträger und Gesundheitsbehörden auf, sich der Notlage von mehr als 300 Millionen Menschen weltweit, welche an Pilzinfektionen leiden und daran sterben, bewusst zu werden. Die internationale Organisation GAFFI wurde 2013 gegründet, um diese jährlich anwachsende Katastrophe aufzuzeigen. Nur ein weltweiter Zugriff auf diagnostische Tests, antifungale Medikamente und bessere medizinische Ausbildung kann diese stoppen.

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16.10.2014

Neue Erkenntnisse aus Innsbruck zur Vorbeugung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen

Einen Beitrag zur Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten zur Vorbeugung der Folgen von Atherosklerose leisten Forschungsergebnisse der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI (Univ.-Prof. Dr. G. Weiss). Dr. Ivan Tancevski und seine Kolleg:innen geben neue Einblicke in die Physiologie des Cholesterinstoffwechsels sowie die Wirkmechanismen von Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) und ungesättigten Omega-6 Fettsäuren. Das Fachmagazin „Cell Metabolism“ publizierte die Ergebnisse.

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17.10.2014

Veranstaltungsreihe gestartet: Medizin für Land und Leute

In diesem Herbst startet wieder die beliebte Veranstaltungsreihe „Medizin für Land und Leute“ mit neuen Vorträgen zu den unterschiedlichsten Themen. Expert:innen der Universitätskliniken Innsbruck referieren über allgemeine und regionale Gesundheitsthemen und stellen sich nachher den Fragen des Publikums. Die Teilnahme ist kostenlos.

Vielen Erkrankungen kann vorgebeugt werden, das Wissen um die eigene Gesundheit ist daher gefragt. Eine gute Vorsorge verspricht nicht nur mehr Gesundheit sondern auch eine höhere Lebensqualität. Durch die Kooperation der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Forum Land können mit den Menschen vor Ort gesundheitliche Themen besprochen werden welche sie bewegen und berühren. Vordergründiges Ziel der Vorträge ist es, Ängste und Vorurteile abzubauen.

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20.10.2014

Heribert-Konzett Preis für junge Biochemikerin

Mag.a Katrin Watschinger PhD, Chemikerin an der Sektion für Biologische Chemie (Direktor Univ.-Prof. Klaus Scheffzek) am Innsbrucker Biozentrum, wurde kürzlich der Heribert-Konzett Preis der Österr. Pharmakologischen Gesellschaft verliehen. Die gebürtige Südtirolerin forscht zur bislang wenig untersuchten Fettklasse der Ether-Lipide, die für diverse Aufgaben im Körper, wie die Strukturierung des Gehirns und die Signalweiterleitung essentiell sind..

Der seit 2007 jährlich verliehene Heribert-Konzett Preis wurde Katrin Watschinger im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pharmakologie (APHAR) – mitveranstaltet von ao.Univ.-Prof. Reiner Fischer-Colbrie vom Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Innsbruck – für ihre Forschungsbeiträge zur Entschlüsselung des Fettstoffwechsels und des menschlichen Genoms zuerkannt. So ist es der jungen Forscherin im Team um ao.Univ.-Prof. Dr. Ernst Werner etwa gelungen, dem fettspaltenden und Fettstoffwechsel regulierenden Enzym Alkylglycerol Monooxygenase einen Abschnitt auf unserer Erbinformation, also jener DNA-Sequenz, die den Bauplan dieses Enzyms enthält, zuzuordnen. Der genaue Gen-Abschnitt für die Codierung dieser Enzymreaktion konnte 2010 in einem eigens entwickelten Zellkulturmodell identifiziert werden – ein Ergebnis, für dessen Zustandekommen sich Forscher:innen seit der Erstbeschreibung des Enzyms im Jahre 1964 immer wieder versucht haben. Die in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Forschungsarbeit lieferte einen wichtigen Baustein für das Verständnis des menschlichen Fettstoffwechsels und des genetischen Bauplans. Erst kürzlich konnte das Team um Prof. Werner, in dem Katrin Watschinger forscht, neue Einblicke in das Krankheitsgeschehen der Fettstoffwechsel abhängigen genetischen Krankheit Sjögren Larsson Syndrom gewinnen.

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22.10.2014

Lichtblick bei spezieller Leukämieform: Neue Behandlungswege mit erprobtem Medikament

Eine neue zellbiologische Forschungsarbeit aus dem Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck, die in Kooperation mit dem Forschungslabor der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie und dem Austrian Drug Screening Institut entstanden ist, birgt innovatives Potential für die Behandlung der bösartigen Knochenmarkserkrankung Myeloproliferative Neoplasie. Die vielversprechenden Erkenntnisse wurden im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Die Signalweiterleitung in Zellen spielt im Rahmen der Tumorentstehung, aber auch im Verlauf der Immunantwort eine essentielle Rolle. Der LAMTOR Komplex, ein Verband aus sieben derzeit bekannten Regulatorproteinen, koordiniert dieses für Zellteilung, Zellwachstum, Zelltod und Zellwanderung verantwortliche Zusammenspiel, indem er die beiden Signalwege MAPK und mTORC steuert. „Diese beiden Signalwege sind essentiell für das Leben einer Zelle, im Prozess des Tumorwachstums jedoch oft hyperaktiv und LAMTOR fungiert hier quasi als regulierende Schaltweiche“, weiß Univ.-Prof. Dr. med.univ. Lukas A. Huber, der am Innsbrucker Biozentrum die Sektion für Zellbiologie leitet. Mit Unterstützung des Forschungslabors von Univ.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus Romani und Assoz.Prof.in Patrizia Stoitzner von der Innsbrucker Hautklinik sowie dem Austrian Drug Screening Institut (ADSI) liefert Hubers Team nun neue und überraschende Erkenntnisse, die über die Hemmung eines der beiden Signalwege therapeutischen Nutzen für die spezielle Blutkrebsform Myeloproliferative Neoplasie zeigen könnten. Die schleichende Erkrankung geht nach einigen Jahren in eine bedrohlichere und schneller verlaufende Form über und verläuft zuletzt wie eine akute Leukämie.

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22.10.2014

Neunter Mentoring-Durchgang gestartet

Das Helene Wastl Medizin Mentoring für Nachwuchswissenschafterinnen ging mit dem Einführungs-Workshop der neuen Mentees Anfang Oktober bereits in die neunte Runde. Das High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit WS 2005/06 erfolgreich etabliert und wird jährlich ausgeschrieben.

Vorrangiges Ziel des von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner vor neun Jahren initiierten Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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27.10.2014

Sechster Großer Ehrungstag der Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck beging am 25. Oktober 2014 den sechsten Großen Ehrungstag seit ihrem Bestehen als eigenständige Hochschule. Die Würdigung von sechs herausragenden Persönlichkeiten für ihre besonderen Verdienste stand im Mittelpunkt des akademischen Feststages.

Im Beisein zahlreicher hochrangiger Gäste aus dem politischen und universitären Umfeld verlieh die Medizinische Universität Innsbruck den Titel einer Ehrensenatorin an Frau Hertha Tuba, die Ehrenprofessur an Univ.-Doz. Mag. Dr. Clemens Decristoforo, PD Dr. Markus Kofler und Prim. Univ.-Doz. Dr. Helmut G. Weiss, MSc. Jeweils mit einem Ehrendoktorat geehrt wurden die Kardiolog:innen und Pionierinnen auf dem Gebiet der Gender Medizin, Prof.in Dr.in Vera Regitz-Zagrosek von der Charité Berlin und Prof.in Dr.in Karin Schenck-Gustafsson aus Schweden (Karolinska Institut). Beide sind seit Jahren, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der österreichische Gender Medizin-Expertin Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner eng mit der Medizinischen Universität Innsbruck verbunden.

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27.10.2014

8th Integrated Endocrinology Teaching Week in Thailand

Im Rahmen der ASEA-Uninet, dem partnerschaftlichen Netzwerk asiatischer und europäischer Universitäten, hielt tit.ao.Univ.-Prof. Dr. Siegfried Schwarz von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunologie am Innsbrucker Biozentrum heuer bereits zum achten Mal als Gastprofessor seine traditionelle Teaching Week an der Suranaree University of Technology (SUT) in Thailand ab.

Auf Basis des 2007 unterzeichneten Memorandum of Understanding (MOU) zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und der  SUT in Nakhon Ratchasima, der zweitgrößten Stadt Thailands, wurde ein reger Austausch von Studierenden, Professorinnen und Professoren, von Wissen und Kompetenzen aufgebaut. Die nun bereits zum achten Mal abgehaltene und von Dr. Sanong Suksaweang organisatorisch  begleitete Lehrwoche ist Teil dieses Kooperationsabkommens von ASEA-Uninet, das an der Medizin Uni Innsbruck von Prof. Erich Schmutzhard (Univ.-Klinik für Neurologie) koordiniert wird.

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29.10.2014

Studie über Emotionale Kompetenz: Gesunde Geschwister gesucht

„Gesunde Geschwister gesucht“ lautet der Aufruf für eine internationale Studie der Medizinischen Universität Innsbruck. Studienleiter Assoz.‐Prof. Dr. Alex Hofer und Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker, Direktor der Universitätsklinik für Biologische Psychiatrie, wollen weltweit erstmals durch eine direkte, vergleichende Studie die Rolle Emotionaler Kompetenz bei schizophrenen und bipolaren affektiven Störungen untersuchen.

An schizophrenen und bipolaren affektiven Störungen leidet weltweit jeweils ein Prozent der Bevölkerung. Alleine in Österreich sind 160.000 Menschen von diesen chronischen Erkrankungen betroffen. Einige wenige Studien weisen bisher darauf hin, dass Schizophreniekranke und Patient/innen mit bipolaren affektiven Störungen unter anderem aufgrund beeinträchtigter Botenstoffe – sogenannter Neurotransmitter ‐ Probleme im Umgang mit Emotionen haben können. „Welche Rolle emotionale Kompetenz bei diesen chronischen Erkrankungen spielt, wurde bisher nicht gebündelt untersucht. Das ist überraschend, gilt doch unsere Fähigkeit eigene Gefühle und jene anderer zu erkennen sowie mit diesen umzugehen für unseren Alltag, unseren Beruf, als unabdingbar. Wir gehen nun den anderen Weg, jenen, diese Fähigkeiten nicht als selbstverständlich zu betrachten und mögliche Beeinträchtigungen sozialer Kompetenz als Frühwarnsystem für schizophrene und bipolare, affektive Störungen zu untersuchen“, sagt Assoz.‐Prof. Hofer, der Leiter der neuen Studie.

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30.10.2014

FWF-Fördermittel für drei neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Die am 6. Oktober 2014 abgehaltene 50. Vergabesitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, mündet für die Medizinische Universität Innsbruck in der Unterstützung von drei neuen Forschungsvorhaben. Neben zwei Einzelprojekten genehmigte das FWF-Kuratorium ein Projekt im Lise-Meitner-Programm, das die Forschungen von Wissenschafter:innen aus dem Ausland unterstützt.

Ausgewiesenes Ziel des FWF ist die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort, vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der letzten Kuratoriumssitzung bewilligte der Wissenschaftsfonds die Einzelprojekte von ao.Univ.-Prof. Dr. Bernhard Redl von der Sektion für Molekularbiologie des Biozentrums und ao.Univ.-Prof. Dr. Manfred Grabner von der Sektion für Biochemische Pharmakologie am Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie sowie im Lise-Meitner-Programm  das Projekt von Làzlò Norbert Galgòczi PhD, ebenfalls von der Sektion für Molekularbiologie am Biozentrum.

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30.10.2014

Erster zahnmedizinischer Universitätslehrgang zu Ende gegangen

Vor zwei Jahren ist der erste Universitätslehrgang für Craniomandibuläre und muskuloskelettale Medizin (CMM) der Medizinischen Universität Innsbruck gestartet. Immer mehr Menschen haben Funktionsstörungen im Kausystem, deshalb ist eine Zusatzqualifikation in diesem Bereich gefragt. 17 Teilnehmer:innen haben kürzlich den viersemestrigen Kurs absolviert. Im kommenden Jahr soll ein neuer Lehrgang starten.

In Zahnarztpraxen häufen sich die Fälle von Patient:innen mit einer sogenannten craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Jeder Dritte oder Vierte der Patient:innen ist von so einer Fehlfunktion im Kausystem betroffen. Die Folgen sind mannigfaltig und reichen von Muskelverspannungen, Funktionsstörungen im Kiefergelenk, chronischen Schmerzzuständen, insbesondere im Bereich des Kopfes und am Bewegungsapparat, bis hin zu diversen Problemen wie Tinnitus. „Folgen von CMD können beispielsweise auch Rückschmerzen sein. Insgesamt handelt es sich um höchst komplexes Geschehen“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Dr.in Ingrid Grunert, Direktorin der Innsbrucker Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung und Programmdirektorin sowie Kursleisterin des CMM.

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31.10.2014

Neue Therapiemöglichkeiten von Hirnmetastasen beim Melanom

Sowohl Hautärzt:innen als auch Mediziner:innen aus anderen Fachrichtungen haben sich Mitte Oktober zum 81. Alpenländischen Dermatolog:innen-Nachmittag versammelt. Schwerpunktthema waren die neuesten Therapiemöglichkeiten von Hirnmetastasen beim Melanom. Der renommierte Experte für Krebserkrankungen der Haut, Prof. Dr. Dirk Schadendorf aus Essen, berichtete von aktuellen Studienergebnissen.

Die Zahl der Erkrankungen des maligen Melanoms nimmt während der letzten Dekaden weltweit zu. Trotz ansteigender Inzidenzraten konnten die Mortalitätsraten weitgehend konstant gehalten werden. Das kann einerseits einer verbesserten Früherkennung zugeschrieben werden (Aktion „Sonne ohne Reue“), aber auch einer zuletzt rasanten Entwicklung der Therapiemöglichkeiten bei fortgeschrittenen Stadien. Rund 30 bis 50 Prozent der Patient:innen mit einem Melanom entwickeln Metastasen im Gehirn. Insbesondere die Behandlung dieser Gehirnmetastasen stellt für die behandelnden Ärzt:innen eine große Herausforderung da: Seit 2011 und 2012 sind neue Medikamente für das metastasierende Melanom zugelassen, die effektiver als die bisherigen Therapiemöglichkeiten wirken. Im Rahmen des 81. Alpenländischen Dermatolog:innen-Nachmittag, haben sich Hautärzt:innen und Mediziner:innen sowie Fachkräfte aus anderen Fachrichtungen über die Erfahrungen mit der Anwendung der neuen Therapiemöglichkeiten ausgetauscht. Der Direktor der Essener Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Prof. Dr. Dirk Schadendorf, referierte über aktuelle Erkenntnisse aus klinischen Studien. Das Hauttumorzentrum der Essener Universitätsklinik ist wie auch die Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie in Innsbruck an zahlreichen internationalen Studien beteiligt. Erstmals werden bei den Analysen nun auch Melanom-Patient:innen mit Gehirnmetastasen berücksichtigt. Ein Ansatzpunkt der neuen Melanomtherapie ist beispielsweise das Protein „BRAF“ in den Melanomzellen, das durch eine Genmutation zu unkontrolliertem Wachstum führt. Die neuen Therapiemöglichkeiten mit so genannten BRAF-Inhibitoren richten sich gezielt gegen die daraus hervorgehende unkontrollierte Zellvermehrung und führen dazu, dass die Tumorzellen nicht mehr wachsen. Die frühen Grundlagen dieses revolutionären Therapiekonzeptes stammen unter anderem von Prof. Alex Levitzki, der bereits seit 25 Jahren an der Entdeckung spezifischer Inhibitoren forscht und dafür am 29. November 2014 in der Aula der Universität den Ilse und Helmut Wachter Preis erhält. „Durch die neuen Medikamente kann eine Überlebensverlängerung, allerdings noch keine Heilung erreicht werden“, erklärt ao.Univ.-Prof.in Dr.in Van Anh Nguyen. Die Oberärztin der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie hatte die Fortbildungsveranstaltung gemeinsam mit Direktor Univ.-Prof. Dr. Schmuth und FA Dr. Dietmar Heiser organisiert. Das Problem beim Einsatz der Inhibitoren ist, dass die Patient:innen Resistenzen entwickeln und daher diese Therapieform nicht dauerhaft wirkt. „In der Melanomforschung wird daher nach neuen Therapiemöglichkeiten gesucht. Außerdem werden neue Wirkstoffkombinationen untersucht“, erklärt ao.Univ.-Prof.in Van Anh Nguyen. Die Strahlentherapie ist ein weiterer wesentlicher Aspekt in der Therapie von Hirnmetastasen beim Melanom. Als Vortragender informierte ao.Univ.-Prof. Dr. Meinhard Nevinny-Stickel, stellvertretender Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie (Direktor: Univ.-Prof. DI Dr. Lukas). Insbesondere die Möglichkeiten der gezielten, zum Beispiel stereotaktischen, Strahlentherapie ermöglichen heute wirksame und schonendere Behandlungsmöglichkeiten.

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31.10.2014

Ehrendoktor der Medizinischen Universität Innsbruck ist EU-Kommissionspräsident

Die Medizinische Universität Innsbruck freut sich und gratuliert Jean-Claude Juncker, dem seit 1. November amtierenden Präsidenten der Europäischen Kommission. Der Ehrendoktor der Medizinischen Universität Innsbruck hatte sich im Jahr 2008 besonders um die Regelung des Hochschulzuganges innerhalb Europas verdient gemacht.

 

Mit Jean-Claude Juncker, dem neuen Präsidenten der europäischen Kommission,  steht die Medizinische Universität Innsbruck in besonderer Verbindung: In seiner Position als Premierminister von Luxemburg hatte er Österreich bei dem Bestreben unterstützt, eine gerechte Regelung für den Zugang von Studierenden an den österreichischen Universitäten zu finden, um genügend Ausbildungsplätze für österreichische Studierende zu gewährleisten. Der ausgebildete Jurist zeigte damals in der Erarbeitung einer rechtlichen Regelung, die den enormen Andrang an Studieninteressierten unter besonderer Berücksichtigung der länderspezifischen Bedingungen ausgewogen bewältigen konnte, hohes Engagement und persönlichen Einsatz.  In Würdigung seiner Verdienste verlieh ihm die Medizinische Universität Innsbruck im November 2010 das Ehrendoktorat.

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03.11.2014

Neue Runde für die intramurale Nachwuchsförderung

Mitte Oktober wurde in den Räumlichkeiten des CCB das dritte MUI-START Symposium abgehalten. Im Mittelpunkt standen Präsentation und Evaluierung der in der dritten, vierten und fünften Ausschreibungsperiode geförderten MUI-START-Projekte sowie der persönliche Know-How- und Erfahrungsaustausch unter den Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck.

Das als Anschub- und Einstiegsförderung für den wissenschaftlichen Nachwuchs konzipierte und organisierte MUI-START Programm wurde 2010 als Fortsetzung des Nachwuchsförderprogramms MFI (Medizinische Forschungsförderung Innsbruck) etabliert. In die Zielgruppe dieses intramuralen Förderprogrammes fallen in erster Linie Jungwissenschafter:innen, die bisher über kein eigenes, bewilligtes FWF-Projekt verfügen bzw. die über vorhandene Drittmittel nicht ausreichend ausgestattet werden können, um ihre Projekte effizient voranzutreiben. In der bereits fünften Ausschreibungsperiode kann das Nachwuchsförderprogramm auf 53 geförderte Projekte verweisen, die gleichsam auch die Vielschichtigkeit und hohe Qualität der Nachwuchsforschung an der Medizinischen Universität Innsbruck widerspiegeln.

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05.11.2014

Enormer Andrang zur KPJ-Messe 2014

Im Rahmen der heurigen KPJ-Messe präsentierten sich im Foyer des CCB Lehrkrankenhäuser/Lehrabteilungen aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg, Kärnten und Oberösterreich: Sie bieten Studierenden der Medizin im Rahmen des sogenannten „Klinisch-Praktischen Jahres“ (KPJ) die Möglichkeit, ihre verpflichtende praktische Ausbildung zu absolvieren.

Bis zum letzten Platz gefüllt war am Donnerstag, 30.10.2014 der Seminarraum M.01.470/M.01.490 im Centrum für Chemie und Biochemie (CCB). Grund für den Andrang war die Informationsveranstaltung zum Klinisch-Praktischen Jahr, zu der auch heuer wieder die ÖH und das Büro des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten geladen hatten. Im Rahmen von kurzen Vorträgen informierten die Tiroler Ärztekammer über die Zeit nach dem KPJ, der Primar des BKH Reutte stellte das KPJ-Allgemeinmedizin Modul 2-integrierte Gesundheitsversorgung vor sowie die Vertreterin der Allgemeinmedizin gab einen Einblick in die Projekte der Allgemeinmedizin. Des Weiteren stand eine Mitarbeiterin der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck zur Beantwortung allgemeiner Fragen, die Organisation des KPJ betreffend, zur Verfügung.

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07.11.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Gerald Obermair

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal porträtieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.rer.nat. Gerald Obermair.  Er erforscht die Rolle spannungsgesteuerter Kalziumkanäle in der „Kommunikation“ zwischen Nervenzellen, um herauszufinden, wie diese Kanäle grundlegenden Hirnfunktionen wie Lernen regulieren und bei Störungen den Verlauf neurologischer Erkrankungen wie zum Beispiel Parkinson beeinflussen können.

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11.11.2014

Stoßwellentherapie – Forschungspreis für Entschlüsselung des molekularen Mechanismus

Trotz großer Fortschritte in der Therapie des Herzinfarkts, bleibt die Regeneration des minderdurchbluteten Herzmuskels ein ungelöstes Problem. Der in einigen Bereichen bereits nachgewiesene, regenerative Effekt von Stoßwellen könnte auch für die Regeneration nach Herzinfarkt innovative Impulse setzen. Das untermauert eine kürzlich ausgezeichnete Forschungsarbeit von Dr. Johannes Holfeld von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie, in der erstmals der Wirkmechanismus von Stoßwellen aufgeklärt wird.

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12.11.2014

Ideen für „Ö1 Hörsaal“ noch bis 30. November 2014 gesucht

Unter dem Motto „Ö1 Hörsaal“ werden noch bis zum 30. November 2014 in ganz Österreich Projekte gesucht, die neue Impulse bei der Thematisierung und Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und Probleme setzen. Auch die Medizinische Universität Innsbruck beteiligt sich an der Open Innovation-Initiative von uniko (Österreichische Universitätenkonferenz), Ö1 und Innovation Service Network (ISN).

Ziel der „Ö1 Hörsaal“ Initiative ist es, unkonventionelle Ansätze für den Wissenstransfer, die Interaktion und den Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Universitäten zu entwickeln. Die Zugänge sind offen, können spielerisch-experimentell sein, Wissenschaft und Kunst verbinden und müssen sich nicht an bestehende Vermittlungsformen an den Universitäten halten. Beteiligen können sich Einzelpersonen und Projektträger wie Vereine, Initiativen, Unternehmen, NGOs und Institutionen der Zivilgesellschaft. Die nach einem Community Voting und einer anschließenden Jurybewertung ausgewählten Projekte erhalten ein Preisgeld in der Höhe von jeweils 800 Euro und die Möglichkeit, das Projekt an einer Universität öffentlich vorzustellen. Im Rahmen des „Ö1 Hörsaals“ können die Finalist:innen mit Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Expert:innen, Studierenden und interessierten Bürger:innen in einen Dialog treten und Impulse für eine Weiterentwicklung ihrer Konzepte gewinnen. Ö1 wird den „Ö1 Hörsaal“ im Programm präsentieren und auf http://oe1.orf.at/hoersaal online dokumentieren.

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17.11.2014

Großer Andrang bei Podiumsdiskussion über Seuchen

Anfang November lud ALUMN-I-MED Präsident em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Raimund Margreiter erneut zu einer Podiumsdiskussion ins Hypo Tirol Center in Innsbruck. Das brandaktuelle Thema „Von der Pest bis Ebola – hat die Medizin heute noch Antworten auf die Bedrohungen von morgen?“ fand entsprechend großes Publikumsinteresse.

Die hohe Brisanz der seit Monaten – vor allem medial präsenten – Bedrohung durch Ebola zeigte sich nicht zuletzt im bis auf den letzten Platz gefüllten Diskussions-Saal.

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18.11.2014

Medizinische Universität Innsbruck trauert um Maria Swarovski

Kürzlich verstarb Maria Swarovski – Förderin der medizinischen Forschung und der studierenden Jugend. Für ihr großherziges Engagement wurde Frau Swarovski 2007 die Würde einer Ehrensenatorin der Medizinischen Universität Innsbruck verliehen. Die Gattin des Tiroler Paradeunternehmers Daniel Swarovski wirkte als Wissenschafts-Mäzenin im Stillen dort, wo gemäß dem Firmenmotto „Gutes besser gemacht“ werden konnte.

Mit der Errichtung der „Daniel und Maria Swarovski-Stiftung“ schuf das herausragende Tiroler Unternehmerpaar eine wesentliche Säule privater Bildungsförderung im Land, von welcher über Jahrzehnte hinweg unzählige Schüler:innen und Studierende sowie die hiesigen Universitäten profitierten. Universitätsprofessor Dr. Raimund Margreiter, Pionier der Transplantationsmedizin, war die enge persönliche Verbundenheit zwischen Maria Swarovski und der Medizinischen Universität Innsbruck zu verdanken. Dessen wissenschaftliche Leistungen bildeten bis heute die Grundlage für den Weltruf der Innsbrucker Universitätsklinik für Chirurgie. Über Jahrzehnte hinweg trug dabei die Symbiose zwischen chirurgischen Spitzenleistungen internationalen Formats und die Großzügigkeit einer bescheiden im Hintergrund agierenden Mäzenin große Früchte. Ein Meilenstein war dabei die Gründung des Daniel-Swarovski-Forschungslabors im Jahr 1993, welchem 2006 die generöse Förderung des Gebiets der Molekularen Transplantationsbiologie folgen sollte. Folgerichtig wurde Maria Swarovski der Titel einer Ehrensenatorin mit den Worten verliehen, dass sie „ein wesentliches Lebensziel darin gesehen hat, anderen zu helfen“.

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19.11.2014

Antrittsvorlesung zum „frühen Start ins Leben“

Vergangenen Freitag lud Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer in den Großen Hörsaal der Chirurgie. Zahlreiche Kolleg:innen, Wegbegleiter:innen, Freund:innen und Familienmitglieder ließen sich den Vortrag der „bewährten“ Klinikleiterin und neuen Lehrstuhlinhaberin für Pädiatrie mit dem Schwerpunkt Neonatologie nicht entgehen.

„Mit Prof.in Kiechl-Kohlendorfer konnten wir eine ausgewiesene Expertin in der wissenschaftlichen wie klinischen Pädiatrie bzw. Neonatologie berufen und nicht zuletzt auch einen weiteren Schritt im Sinne einer positiven Frauen-Karriere fördernden Personalpolitik setzen“,  betonte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch in ihren Begrüßungsworten. Prof.in Kiechl-Kohlendorfer hat Professur und Klinikleitung im November des vergangenen Jahres übernommen, nachdem sie die Pädiatrie II bzw. IV bereits zuvor interimistisch über mehrere Jahre geleitet hatte und so mit ihrer Arbeit und ihrer Expertise in Wissenschaft und Klinik schon in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Profilbildung und internationalen Anerkennung der Neonatologie in Innsbruck beitragen konnte. „Ein früher Start ins Leben – Herausforderungen und Perspektiven in der Neonatologie“ lautete der Titel ihrer Antrittsvorlesung, der zugleich auch das zentrale Arbeits- und Forschungsgebiet der erfahrenen Pädiaterin und Neonatologin umreißt.

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20.11.2014

Themistocles-Gluck-Preis für Dr.in Débora C. Coraça-Huber

Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) im Oktober in Berlin erhielt Dr.in Débora C. Coraça-Huber, Biologin im Labor für Experimentelle Orthopädie an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Orthopädie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer) den Themistocles-Gluck-Wissenschaftspreis 2014. Die Auszeichnung wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Endoprothetik verliehen.

Die Erforschung von Infektionen bei Implantaten bildet an der von Univ.-Prof. Dr. Michael Nogler geführten Abteilung für Experimentelle Orthopädie einen besonderen Schwerpunkt. Im Labor für Experimentelle Orthopädie beschäftigt sich die aus Brasilien stammende Biologin Dr.in Débora C. Coraça-Huber bereits seit 2010 mit Implantat-assoziierten Infektionen bzw. der Entwicklung von Modellen zu bakteriellen Biofilmen für die Prävention, Behandlung und Diagnose von periprothetischen-Gelenksinfektionen. „Zwar sind Infekte bei Implantaten relativ selten“, weiß Dr.in Coraça-Huber, „doch für Patient:innen sind sie eine schwere Belastung und darüber hinaus schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Deshalb versuchen wir im Labor den Biofilm, den Bakterien bei einer Infektion auf den Implantaten bilden, mit neuen Verfahren zu untersuchen und nachzuweisen.“ In einem weiteren Schritt sollen verschiedene Testverfahren zur Feststellung der bakteriellen Resistenz gegen antimikrobielle Substanzen eingesetzt werden.

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21.11.2014

Fortbildung für Augenärzt:innen: Austausch über neue Erkenntnisse und Therapiemöglichkeiten

Über evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten von Netzhauterkrankung tauschten sich rund 200 Teilnehmer:innen im Rahmen der „26. Innsbrucker Fortbildung für Augenärzt:innen“ (IFA) in Innsbruck aus. Aktuelle Themen waren unter anderem neue Erkenntnisse in der Behandlung der Makuladegeneration und die Innsbrucker Erfolgsquote bei der Behandlung von Netzhautablösungen.

Die Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. N. Bechrakis) organisierte bereits zum 26. Mal die Innsbrucker Fortbildung für Augenärzt:innen. Die spezialisierte Tagung für Netzhauterkrankungen hat sich etabliert und dient den Mediziner:innen aus dem deutschsprachigen Raum zur gegenseitigen Information und Austausch über neue Behandlungsmöglichkeiten, den aktuellen Forschungsstand und Diskussion von Fallbeispielen. Zu den Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes gehören beispielsweise Netzhautablösungen, Entzündungen oder Tumore. Die häufigste Netzhauterkrankung ist die altersbedingte Makuladegeneration, eine Ernährungs- und Durchblutungsstörung der Netzhautmitte, die mit einem allmählichen Funktionsverlust der zentralen Sehschärfe einhergeht. Infolge der steigenden Lebenserwartung hat die Anzahl von Patient:innen mit einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Dementsprechend groß ist auch das Interesse an der jährlich stattfindenden Fortbildung.

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25.11.2014

Krebshilfe-Förderung für onkologische Nachwuchsforschung

Im Rahmen des Onkologischen Kolloquiums der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol wurden Anfang dieser Woche wieder ausgewählte Dissertationen und Forschungsprojekte von jungen Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck prämiert. Die diesjährige Fördersumme in der Höhe von 167.000 Euro verteilt sich auf insgesamt 27 Forschungsarbeiten.

Forschungsvorhaben und Dissertationen aus den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums sind das Zielgebiet für eine Förderung seitens der Tiroler Krebshilfe. Die großzügige Unterstützung für onkologische Nachwuchsforschung wird jedes Jahr vor allem mit dem engagierten Sammeln von Spenden durch Tiroler Schülerinnen und Schüler möglich gemacht.

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26.11.2014

Eindrucksvolle Leistungsschau beim 10th PhD-Meeting

Die Doktoratsstudierenden der Life Sciences beider Innsbrucker Universitäten trafen sich vergangene Woche zum 10th PhD Meeting in der Aula des alten Universitätsgebäudes. Mehr als hundert Interessierte verfolgten die Präsentation neuester Forschungsergebnisse aus den 70 eingereichten Abstracts, von denen vier prämiert wurden.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der kollegiale Austausch von Wissen und Erkenntnissen aus den angebotenen PhD-Programmen finden im jährlichen PhD-Treffen einen programmatischen Höhepunkt und zeigen als wiederholt gemeinsam abgehaltenes Meeting die enge Verbundenheit der Innsbrucker Life Science-Disziplinen.

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27.11.2014

Neues Tiroler Kompetenzzentrum VASCage nimmt Arbeit auf

Seit 1. Oktober 2014 arbeitet die Medizinische Universität Innsbruck gemeinsam mit der Universität Innsbruck, sowie zwölf großteils Tiroler Unternehmen und dem Kings College London (KCL) intensiv am Aufbau des neuen Kompetenzzentrums VASCage, welches die Alterung des Gefäßsystems im Visier hat. Das offizielle Kick-Off Meeting fand gestern, am 26. November, in Innsbruck statt.

Zwei von fünf Österreicher:innen sterben an Herzinfarkt und Schlaganfall (Quelle: Statistik Austria 2012). Gefäßerkrankungen sind somit die Todesursache Nummer eins und auch die häufigste Ursache für Behinderung und Pflegebedürftigkeit. „Der Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll es nun möglich machen, der gemeinsamen Vision eines `Gesunden Alterns´ einen Schritt näher zu kommen“, betont Gesundheits- und Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg. Die Schwerpunkte innerhalb des Programms spannen einen sehr weiten Bogen von der Erforschung früher Gefäßwandveränderungen bei Jugendlichen bis hin zur Aufdeckung von Ursachen extremer Langlebigkeit. „Mit dem neuen Tiroler K-Projekt VASCage kann die Medizinische Universität Innsbruck einen weiteren vielversprechenden, klinisch orientierten Forschungsbereich an den Standort holen. Die gute internationale Vernetzung sowie die hohe fachliche Expertise der Medizinischen Universität Innsbruck auf dem Gebiet vaskulärer Erkrankungen schaffen ideale Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Forschungsvorhabens“, so Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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27.11.2014

Beste Absolventin: Dr.in Veronika Thöni erhält Würdigungspreis

Im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wurde kürzlich der Würdigungspreis für die besten Diplomabsolvent:innen des vergangenen Studienjahres vergeben: Dr.in Veronika Thöni, die im Mai diesen Jahres ihr Humanmedizinstudium beendet hat, konnte als Jahrgangsbeste der Medizinischen Universität Innsbruck die Auszeichnung entgegennehmen. Die Tirolerin hat in Regelzeit und mit Auszeichnung studiert.

Ihr Studium habe ihr viel Freude bereitet, antwortet Dr.in Thöni auf die Frage, wie ihr Resümee über ihr Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck ausfällt. „Ich habe regelmäßig die  Vorlesungen besucht. Die Professorinnen und Professoren haben immer wieder aufs Neue mein Interesse und meine Begeisterung für die Medizin geweckt und dementsprechend ist mir das Lernen leichtgefallen“, erklärt Veronika Thöni ihre Erfolgsformel für ihre ausgezeichneten Leistungen. Die 24-Jährige hat ihr Studium mit Auszeichnung und in Regelzeit abgeschlossen und damit eine der Voraussetzungen für die Nominierung zum Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft erfüllt. Der Preis wird seit 1990 jährlich an die 50 besten Diplomabsolventinnen und –absolventen des vergangenen Studienjahres sowie an die Promovierten sub auspiciis vergeben. Die Vorschläge dafür kommen von den Universitäten bzw. von der Fachhochschulkonferenz. Am 18. November 2014 wurde der Preis dementsprechend bereits zum 25. Mal vergeben.

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28.11.2014

Science Day: Die Medizinische Universität Innsbruck feiert ihre Habilitand:innen

Am gestrigen Donnerstag fand an der Medizinischen Universität Innsbruck der erste Science Day statt. Die in dieser Form erstmals abgehaltene Veranstaltung bot Gelegenheit, den wissenschaftlichen Nachwuchs vor den Vorhang zu holen. Der Science Day soll zukünftig einmal im Jahr stattfinden und fester Bestandteil im akademischen Jahr der Medizinischen Universität Innsbruck werden.

„Der Science Day ist mehr als eine Akademische Feier – er ist ein Aufnahme- und Begrüßungsritual“. Mit diesen Worten begrüßte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch die neuen Habilitand:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, die damit in den Kreis der großen Habilitierten-Familie aufgenommen wurden.

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01.12.2014

Pionier der modernen Krebstherapie erhält „Ilse und Helmut Wachter-Preis“ an der Medizinischen Universität Innsbruck

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde vergangenen Samstag zum achten Mal der renommierte Ilse und Helmut Wachter-Preis verliehen. Der diesjährige Preisträger, Prof. Alexander Levitzki, ist einer der weltweit bekanntesten Krebsforscher. Seine wissenschaftlichen Leistungen haben maßgeblich dazu beigetragen, völlig neue und präzise Medikamente gegen Krebs zu entwickeln. Der Wissenschaftspreis wird für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Medizinischen Forschung vergeben.

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04.12.2014

Richard III: Älteste bekannte DNA-Identifikation

Durch DNA-Analysen konnte geklärt werden, dass es sich bei einem Skelettfund in Leicester (GB) um König Richard III handelt. Zwischen dem Tod und dem Auffinden des Skeletts sind 527 Jahre vergangen. Damit stellt diese Untersuchung die älteste bekannte DNA-Identifikation dar. Ao.Univ.-Prof. Dr. Walther Parson vom Innsbrucker Institut für Gerichtliche Medizin (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. R. Scheithauer) war beteiligt.

Richard III fiel am 22. August 1485 in der Schlacht bei Bosworth und wurde in der ehemaligen Grayfriars Church im Franziskanerkloster Leicester begraben. An der mutmaßlichen Stelle wurde 2012 ein menschliches Skelett ausgegraben. Archäologische und osteologische Untersuchungen sowie Radiokarbondatierungen ergaben übereinstimmende Ergebnisse, die auf die menschlichen Überreste Richards III hinwiesen.

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04.12.2014

FWF stärkt Life Science Standort Tirol

Der Life Science Standort Tirol erhält mit der jüngsten Entscheidung des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF eine eindrucksvolle Bestätigung: Das Doktoratskolleg „Molekulare Zellbiologie und Onkologie“ wurde zum dritten Mal positiv evaluiert, der Spezialforschungsbereich „Zelluläre Signalwege bei chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems“ verlängert. Gemeinsam erhalten beide Exzellenzprogramme 7 Millionen Euro Förderung vom FWF.

In seiner 51. Kuratoriumssitzung Ende November hat der FWF entschieden, den Spezialforschungsbereich „Zelluläre Signalwege bei chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems“ (Koordinator: Univ.-Prof. Dr. Jörg Striessnig, Uni Innsbruck) um weitere vier Jahre zu verlängern und das Graduiertenkolleg „Molekulare Zellbiologie und Onkologie, MCBO“ (Sprecher: ao.Univ.-Prof. Dr. Bernhard Flucher, Medizin Uni Innsbruck) nach der dritten positiven Evaluierung für weitere drei Jahre zu unterstützen. Beide Exzellenzprogramme schöpfen damit ihre höchstmögliche Förderspanne von zwölf (MCBO) bzw. acht Jahren (SFB) aus. In der kommenden Förderperiode werden sie zusammen mit einem Gesamtfördervolumen in der Höhe von 7 Millionen Euro unterstützt und erhalten außerdem substantielle Zusatzfinanzierung von beiden Innsbrucker Universitäten, sowie dem Land Tirol.

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09.12.2014

Symposium für Notfallmedizin: 850 Teilnehmer:innen diskutierten über neue Medien und medizinische Entwicklungen

Aktuelle notfallmedizinische Themen sind vom 5. bis 6. Dezember 2014 in Hall in Tirol diskutiert worden: Rund 850 Teilnehmer:innen waren der Einladung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Karl Lindner) gefolgt. Das Themenspektrum der 72 Vorträge und 56 Praktika reichte von neuesten medizinischen Entwicklungen bis zu den Vor- und Nachteilen der zum Rettungsalltag gehörenden Social Medias.

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09.12.2014

4. HNO-Wissenschaftstag: Vernetzung von Klinik und Forschung

Ärzt:innen der klinischen Forschungsgruppen und Naturwissenschafter:innen der grundlagenorientierten Arbeitsgruppen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Riechelmann) trafen sich im November in Hochzirl zum 4. HNO-Wissenschaftstag. Der gegenseitige Austausch dient der Optimierung der Vernetzung von Klinik und Forschung.

Bereits zum vierten Mal hatte der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Herbert Riechelmann, zum gemeinsamen Wissenschaftstag geladen. Die klinischen Arbeitsgruppen von Joachim Schmutzhard (Hörimplantate), Claudia Völklein (ästhetisch-rekonstruktive Chirurgie), Birte Bender (Schlafmedizin), Florian Kral (Nasennebenhöhlen- und Frontobasis-Chirurgie), Volker Schartinger (Klinische Onkologie) und Claus Pototschnig (Laryngologie) präsentierten spannende Ergebnissen aus ihren klinischen Projekten und berichteten über aktuelle Publikationen. Die Vorstellung eines klinischen Krebsregisters an der HNO-Klinik Innsbruck und die Zulassungsstudie zu einem neuartigen Larynxschrittmacher unterstrichen den hohen Stellenwert der klinische Forschung an der Innsbrucker HNO-Klinik.

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15.12.2014

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Heidelinde Fiegl

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal porträtieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in rer. nat. Heidelinde Fiegl. Die Leiterin des Labors für Klinische Biochemie an der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe erforscht Tumormarker für Brustkrebs, Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs.

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16.12.2014

Innsbrucker MSA Forschung gleich drei Mal im New England Journal of Medicine

Die Multisystematrophie (MSA), eine fortschreitende Parkinson-ähnliche Erkrankung, wird seit 20 Jahren von Univ.-Prof. DDr. Gregor Wenning MSc, Leiter der Abteilung für klinische Neurobiologie an der Univ.-Klinik für Neurologie, mit einem etwa 20-köpfigen Team mit starker internationaler Einbindung erforscht. Die hohe Expertise des MSA-Experten schlägt sich in der erstmaligen Verleihung des JP Schouppe Preises sowie in drei Publikationen im New England Journal of Medicine nieder.

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17.12.2014

Neue Navigationstechnik: Bridge-Projekt CIGuide an Univ.-Klinik für HNO gestartet

Operationserfolge hängen besonders von der Orientierung der Chirurg:innen im Operationsfeld ab. An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. H. Riechelmann) wird seit Jahren erfolgreich an der Verbesserung der computerunterstützten Chirurgie geforscht. Im Rahmen des Bridge-Projektes „CIGuide“ wird ein Team um ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Freysinger mit dem Tiroler Medizintechnik Startup iSYS die Basis für eine neue Navigationstechnik entwickeln.

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30.12.2014

Medizinische Universität Innsbruck trauert um Ehrensenatorin Hertha Tuba

Kürzlich verstarb Hertha Tuba – eine Tiroler Unternehmerpersönlichkeit mit ausgeprägter Kultur der Humanität. Die Witwe nach Primar Dr. Johannes Tuba setzte dem medizinischen Wirken des Ehemannes gemäß ihrem Lebensmotto „ich gebe“ ein ideelles Denkmal, welches in Tirol ohne Beispiel ist. Für ihre Großzügigkeit bei der Förderung des medizinischen Forschungsnachwuchses wurde Frau Tuba die Würde einer Ehrensenatorin verliehen.

Die Gründung der Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung im Jahr 1991 erfolgte mit dem Ansinnen, das medizinische Werk des drei Jahre zuvor verstorbenen Primars fortzusetzen und mit der Tuba-Stiftung für medizinischen Forschungsnachwuchs in Tirol (materiell) Sorge zu tragen. So werden junge Ärztinnen und Ärzte, die besondere Arbeiten auf dem Gebiet der Geriatrie und Gerontologie erbringen, finanziell unterstützt.

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09.01.2015

Britische BBC zeigt Expertise der Innsbrucker Klinik

Ein Produktionsteam von BBC-Worldwide dreht derzeit in der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie eine Dokumentation über Patient:innen, die ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten haben.

Die Dokumentation, die weltweit gezeigt wird, dreht sich um vier Patient:innen. Einer hat schwere bleibende Schäden, einer ist derzeit in Rehabilitation und zwei Patientinnen sind vollkommen gesund geworden. Die beiden letzteren wurden in Innsbruck behandelt.

Es ist tatsächlich so, dass der Unfallort der beiden inzwischen gesunden Patientinnen in Tirol und damit in der Nähe der Innsbrucker Klinik gelegen ist. Die perfekte Rettungskette und die sofortige, gute Behandlung dürften ihnen das Leben gerettet haben. Beide zogen sich beim Schifahren bzw. Snowboarden schwerste Kopfverletzungen zu. Charlotte Elmore ist eine der beiden. Charlotte ist professionelle Snowboarderin und Snowboard-Lehrerin. Ende Jänner 2011 war sie bei einem Sprung in Mayrhofen schwer gestürzt und lag daraufhin bis Mitte Februar in der Univ.-Klinik für Neurologie. Die meiste Zeit davon im künstlichen Tiefschlaf. Inzwischen ist sie völlig gesund, engagiert sich für das Tragen von Helmen und gibt in der Schweiz Snowboardkurse für Kinder mit Behinderung.

Die aufwendige BBC-Dokumentation zeigt die Folgen von Schädel-Hirn-Traumata, die Behandlungsmöglichkeiten und die Auswirkungen auf das weitere Leben, wobei die Innsbrucker Klinik als eines der führenden Zentren angefragt wurde. „Wir arbeiten in einer der größten Tourismusregionen der Welt, mit dementsprechend vielen schweren Schädelverletzungen“, erklärt Assistenzprofessor Priv.-Doz. Dr. Ronny Beer, Oberarzt an der Univ.-Klinik für Neurologie und damaliger Arzt von Charlotte Elmore, „das hat uns natürlich zu einer enormen Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet verholfen. Wir können daher mit gutem Gewissen sagen, dass wenn man schon eine so schwere Schädelverletzung erleidet, dann ist die Nähe zur Innsbrucker Klinik mit Sicherheit ein Vorteil“, so Beer abschließend.

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14.01.2015

Ausgezeichnete Dissertation zur seltenen HSD10 Erkrankung

Mit dem „Award of Excellence” des Bundeministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wurde Mag.a Andrea Deutschmann PhD ausgezeichnet. Die Biologin hat mit hervorragendem Erfolg das PhD-Programm „Genetik und Genomik“ der Medizinischen Universität Innsbruck absolviert. Ihre Forschungsarbeit gewährt neue Einblicke in die molekularen Grundlagen der HSD10 Erkrankung.

Die HSD10 Erkrankung ist auf Grund ihrer geringen Verbreitung eine Seltene Krankheit und tritt im Kindesalter auf. Bislang gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten, auch die Ursachen sind weitestgehend unbekannt. Bei den Betroffenen kommt es zu neurologischen sowie motorischen Ausfällen, darüber hinaus gibt es Patient:innen die erblinden oder auch gravierende Herzbeschwerden entwickeln. In ihrer Doktorarbeit konnte Deutschmann jetzt zeigen, dass es zu einer verminderten Expression des HSD10 Proteins in den Mitochondrien kommt. Mitochondrien spielen eine entscheidende Rolle in der Energiegewinnung und werden auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet. HSD10 wurde als Komponente des mitrochondrialen RNase P Protein Komplexes identifiziert, dem Enzymkomplex der für die Prozessierung der tRNA Vorstufen in den Mitochondrien verantwortlich ist. Bei Patient:innen mit der HSD10 Erkrankung ist diese Prozessierung gehemmt, wodurch in Folge die Mitochondrien nicht mehr genügend Energie liefern können. „Insbesondere bei den schweren Verlaufsformen der HSD10 Erkrankung konnten wir diese Funktionsstörung aufzeigen“, erklärt Deutschmann, die damit einen wichtigen Beitrag geleistet hat, das Krankheitsbild besser zu verstehen. Ihr Doktorvater war Univ.-Prof. DDr. Johannes Zschocke. Der Direktor der Innsbrucker Sektion für Humangenetik hatte Deutschmann für das Thema begeistert. Darüber hinaus hatte sich die Biologin bereits in ihrer Diplomarbeit mit den Mitochondrien beschäftigt, damals allerdings aus der Perspektive der Krebsforschung. Inzwischen ist die gebürtige Osttirolerin als Postdoc im Forschungslabor an der Sektion für Humangenetik beschäftigt und setzt ihre Forschungsarbeiten fort. Die Auszeichnung mit dem „Award of Excellence“ war für die junge Wissenschafterin eine große Belohnung für die viele Arbeit und Mühe ihrer Doktorarbeit. „Der Preis zeigt aber auch, dass wir als Team gute Arbeit geleistet haben und ich gut betreut worden bin“, meint Deutschmann.

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14.01.2015

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Herbert Oberacher

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Herbert Oberacher vom Institut für Gerichtliche Medizin. Der Chemiker forscht an der Verbesserung von Analysemethoden, die sowohl in der DNA-Entschlüsselung als auch bei der Aufklärung von Substanzen, wie Drogen oder Medikamenten, angewendet werden. Bereits seit zwölf Jahren ist er an der von Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer geleiteten Einrichtung tätig. Neben der forensischen Genetik und forensische Toxikologie gehört mittlerweile auch die klinische Forschung zu seinem breiten Portfolio.

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19.01.2015

Nachruf ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Anton Amann

Die Medizinische Universität Innsbruck bittet am 24. Jänner 2015, um 16 Uhr zu einem Gedenkgottesdienst für ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. rer. nat. Anton Amann in der Universitätskirche am Innrain. Er verstarb am 6. Jänner 2015 in seinem 59. Lebensjahr.

Nach Abschluss seines Chemie-Studiums an der ETH Zürich bearbeitete er ab 1978 in der Forschungsgruppe von Prof. Hans Primas Probleme der theoretischen Chemie mit den Methoden der mathematischen Physik. Dank seiner außergewöhnlichen mathematischen Begabung gelangen ihm grundlegende Resultate bei der Identifizierung quantenmechanischer Observabler, zu den Jauch-Piron-Zuständen der Quantenlogik, zur molekularen Chiralität sowie zur Spektroskopie von Einzelmolekülen. Für seine Diplom- und seine Doktorarbeit wurde er jeweils mit der Silbermedaille der ETH ausgezeichnet.

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20.01.2015

ALUMN-I-MED Medizinische Universität Innsbruck luden zum Neujahrsempfang

Rund 150 Ehrengäste, ehemalige Studierende, Mitarbeiter:innen und Förder:innen trafen sich am 19. Jänner 2015 zum Neujahrsempfang an der Medizinischen Universität Innsbruck. ALUMN-I-MED Präsident Raimund Margreiter und Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch begrüßten die Anwesenden im Neuen Jahr.

 Der Präsident der Absolvent:innenorganisation der Medizinischen Universität Innsbruck, em.Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter, moderierte in gewohnt launiger Art die Veranstaltung und freute sich sichtlich über die zahlreichen Besucher:innen. Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und der Medizinische Direktor der TILAK, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger, MSc. drückten in kurzen Ansprachen ihre Verbundenheit mit der Medizinischen Universität Innsbruck aus. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch gab in ihrer Rede einen Rückblick auf das vergangene Jahr und ging auf die wichtigsten Eckpfeiler in den kommenden zwölf Monaten ein.

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21.01.2015

Neuer Sensor für Wachstumsmechanismus von Zellen identifiziert

Eine kürzlich abgeschlossene internationale Zusammenarbeit zweier österreichischer und eines italienischen Forschungsteams, darunter die Arbeitsgruppe um den Zellbiologen Univ.-Prof. Dr. Lukas A. Huber vom Innsbrucker Biozentrum, bringt neues Licht in den Wachstumsmechanismus von Zellen. Die vielversprechenden, vor allem für die Therapie von Stoffwechselerkrankungen und Krebs relevanten Erkenntnisse wurden am 7. Jänner 2015 im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

SLC38A9 (Solute Carrier Protein A9 der Familie 38) heißt das Transportprotein, das messen kann, ob genug Proteinbausteine für den Zellaufbau vorhanden sind. Diese erstaunliche Erkenntnis beruht auf der kooperativen Forschungsarbeit der Arbeitsgruppen um Giulio Superti-Furga und Keiryn Bennett vom CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences und Lukas Huber, Direktor der Sektion für Zellbiologie am Innsbrucker Biozentrum sowie dem Labor von Cesare Indiveri an der Universität von Kalabrien und lässt auf den gezielten Einsatz des Proteins in der Therapie von Fettleibigkeit oder Muskelschwund oder auch bei Krebs hoffen. Auch das renommierte Fachjournal Nature berichtet aktuell über die weitreichenden Erkenntnisse.

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23.01.2015

Neues OeNB-Projekt: Verknüpfung multimedialer Bilddaten für größeren Operationserfolg

In der Dezember-Sitzung des Generalrates der Österreichischen Nationalbank (OeNB) wurde aus den Mitteln des Jubiläumsfonds ein Projekt von ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Freysinger von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde genehmigt. Der Medizinphysiker forscht an der Entwicklung eines intraoperativen Werkzeuges zur Quantifizierung von Resektionen.

Neben der Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften werden aus dem Jubiläumsfonds schwerpunktmäßig auch klinische krankheits- bzw. patientenorientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissenschaften sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften unterstützt. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt nach einer fundierten Projektauswahl mit einem internationalen Peer-Review Verfahren und unterliegt strengen Qualitätskriterien. Unter den genehmigten Projekten der letzten Entscheidungssitzung findet sich auch das Projekt „Echtzeit Resektionskontrolle bei navigierten Operationen an der lateralen Schädelbasis“ von Prof. Freysinger.

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23.01.2015

Joint DK Retreat „Cell Death, Inflammation, Infection and Immunity“

Studierende und Gruppenleiter:innen des FWF-Doktoratskollegs MCBO (Molecular Cell Biology and Oncology), HOROS (HOst Response in Opportunistic infectionS) sowie dem PhD Programm „Infectious disease: molecular mechanisms“ der Medizinischen Universität Innsbruck sowie des Wiener FWF-Doktoratskolleg IAI (Inflammation and Immunity) trafen sich in Obergurgl zum gemeinsamen Retreat.

Kühle Bergluft, Neuschnee und angeregte wissenschaftliche Diskussionen – das Universitätszentrum Obergurgl bot Anfang Dezember den idealen Rahmen für mehr als 35 Studierende der Doktoratsprogramme und deren Gruppenleiter:innen, die sich zur Vorstellung und Diskussion ihrer Projekte aus den einzelnen Arbeitsgruppen im hinteren Ötztal eingefunden hatten. Im Mittelpunkt des Treffens stand der interdisziplinäre Austausch über die Standortgrenzen hinweg.

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27.01.2015

Chance und Risiko: Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter

Ob Persönlichkeitsstörungen schon vor dem 16. Lebensjahr diagnostiziert werden können und sollten, ist in Fachkreisen ein immer noch stark diskutiertes Thema. Die Entwicklung der Persönlichkeit, die Diagnostik und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter stehen im Vordergrund des 1. Innsbrucker Kinder- und Jugendpsychiatrie Kongresses. Die Tagung „Facetten der Persönlichkeitsentwicklung – Chance und Risiko“ findet am 30./31. Jänner statt und ist mit 200 Teilnehmer:innen ausgebucht.

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29.01.2015

Neuer Direktor an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie

Ab 1. März 2015 wird die Leitung der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck neu besetzt: Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano, zuletzt als Vorstand der Universitätsklinik für Chirurgie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg tätig, kehrt in seine Tiroler Heimat und an seine frühere Wirkungsstätte zurück.

Bereits von 2004 bis 2009 war der erfahrene Chirurg Dietmar Öfner-Velano als stellvertretender Direktor und geschäftsführender Oberarzt an der Innsbrucker Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (dzt. unter interimistischer Leitung von ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Schmid)  tätig. „Für mich ist die Rückkehr nach Innsbruck nicht nur beruflich ein wichtiger Schritt, sondern auch emotional. Als gebürtiger Innsbrucker habe ich hier mein Medizinstudium, sowie die Facharztausbildung absolviert und mich im Fach Allgemeinchirurgie habilitiert. Es ist extrem motivierend wieder zu Hause zu sein“, so der neu berufene Professor. Neben seinen umfangreichen medizinischen Erfahrungen hat Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano auch zwei Hochschulabschlüsse in Gesundheits- und Krankenhaus-management sowie Public Health. „Sich ständig weiter zu bilden und nicht stehen zu bleiben“ sind dem neuen Direktor große Anliegen, deshalb kann er auch zahlreiche weitere Zusatzausbildungen vorweisen.

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29.01.2015

Achter Mentoring-Durchgang: Erneut sehr erfolgreiche Bilanz

Im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung wurde Mitte Jänner die bereits achte Runde im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Nachwuchswissen-schafterinnen offiziell beendet. Das jährlich ausgeschriebene High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit Wintersemester 2005/06 erfolgreich etabliert. Gedankt wurde besonders auch den Mentorinnen für ihren ehrenamtlichen und engagierten Einsatz.

Mit dem Ziel, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern, ist vor neun Jahren das „Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm“ gestartet. Konzeption und Implementierung sind nach etablierten, universitären Qualitätsstandards erfolgt. Der „Helene Wastl Club“ vereint alle bisher aus den Mentoring-Runden entstandenen Netzwerke und dient zudem als Expertinnenpool. Zu dem kontinuierlich wachsenden Mentoring-Netzwerk quer über alle klinischen und wissenschaftlichen Fachgebiete hinweg, zählen inzwischen über 160 hochkompetente Wissenschafterinnen – davon 69 Medizinerinnen und 59 Naturwissenschafterinnen als Programm-Absolventinnen. Um hier nur die wichtigsten Erfolge anzuführen: Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen kommen bis dato 20 Habilitationen (11 Medizinerinnen, 9 Naturwissenschafterinnen) aus dem Kreis der Mentees. 15 konnten sich für A2/Laufbahnstellen qualifizieren und eine hat eine Professur inne.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der achten Runde hat die Initiatorin, Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, im Beisein von Mentees, Mentorinnen und Programmkoordinatorin Mag.a Claudia Beyer von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung den Mentoring-Durchgang offiziell beendet und die Teilnahmezertifikate überreicht. Die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch musste sich kurzfristig entschuldigen, übermittelte aber Grußworte und dankte allen Beteiligten: „Diese Nachwuchsförderungsmaßnahme, die ich auch als Mentorin unterstützt habe, ist ein wichtiges und effizientes Instrument der gezielten Frauenförderung an der Medizinischen Universität Innsbruck.“

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30.01.2015

Kooperation mit der Tel Aviv Universität

Die Medizinische Universität Innsbruck und die israelische Tel Aviv Universität werden künftig in den Bereichen Forschung und Lehre eng zusammenarbeiten. Im Rahmen des Besuches von Prodekanin der Sackler Fakultät für Medizin, Prof.in Karen B. Avraham, in Innsbruck wurde ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet.

Vielfalt und Qualität von Ausbildungsprogrammen bilden die Kernstücke des „Memorandum of Understanding“ zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und der israelischen Tel Aviv Universität. Beide Universitäten stärken mit diesem Vertrag die internationale, strategische Partnerschaft und schaffen für ihre Wissenschaftler:innen und Studierenden sowohl neue Forschungs- als auch Ausbildungsmöglichkeiten.

Dieser Vertrag ist für die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Vizerektorin für Forschung, Univ.Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, ein wichtiger Schritt zu weiterführenden Kooperationen: „Wir streben eine langfristige und enge Beziehung zwischen den beiden Universitäten an“, meinte Rektorin Helga Fritsch anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages, der sowohl für die Ausrichtung der Medizinischen Universität Innsbruck, als auch für den Wissenschaftsstandort Innsbruck wichtig ist. „Mit der Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer Meilenstein im Rahmen der Internationalisierungsstrategie unserer Universität gelungen“, erklärte Vizerektorin Christine Bandtlow. Erste konkrete Kooperationsprojekte sollen nun rasch initiiert werden.

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02.02.2015

Tiroler Wissenschaftsfonds fördert exzellente Nachwuchsforschung

Vergangenen Freitag wurden im Rahmen eines Festaktes bereits zum 13. Mal Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds an Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten vergeben. Unter den Fördernehmer:innen finden sich auch sieben junge Forscherinnen und Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck, deren herausragende Forschungsprojekte nun zielgerichtet unterstützt werden.

Die Verleihung der Förderzusagen des Tiroler Wissenschaftsfonds für die im Rahmen der Ausschreibung im Jahr 2014 ausgewählten Projekte fand am 30. Jänner im Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck statt. Landesrat DI Bernhard Tilg und die Rektorinnen und Rektoren der Tiroler Hochschulen begrüßten die jungen Wissenschafter:innen, deren vielversprechende Forschungsvorhaben im Anschluss kurz vorgestellt wurden. Von den an der Medizinischen Universität Innsbruck eingereichten 44 Anträgen werden somit sieben evaluierte Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von über 185.000,– Euro unterstützt. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch betonte in ihren Begrüßungsworten die Notwendigkeit gezielter Forschungsförderung für die Stärkung einer effizienten, translationalen Medizin und vor allem für die junge Wissenschaft.

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04.02.2015

Gemeinsame Sache: Medizin Uni Innsbruck und EURAC kooperieren bei Doktorand:innen-Ausbildung

Exzellente Ausbildung und Forschung über die Grenzen hinweg vernetzen – dies ist das Ziel, das die Europäische Akademie Bozen (EURAC) und die Medizinische Universität Innsbruck gemeinsam verfolgen. So unterzeichneten Medizin Uni Rektorin Helga Fritsch und EURAC-Präsident Werner Stuflesser am heutigen 4. Februar 2015 eine Vereinbarung (BI-DOC), auf deren Grundlage vier neue Doktorand:innenstellen von den beiden Institutionen eingerichtet, finanziert und wissenschaftlich betreut werden.

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04.02.2015

Open Labs Days: 170 Schüler:innen nahmen teil

Ausgestattet mit weißen Mänteln und Laborhandschuhen ging es bei den „Open Labs Days“ der Medizinischen Universität Innsbruck am 2. und 3. Februar 2015 für rund 170 Tiroler Schüler:innen ins Labor. Bei Vorlesungen und Praktika lernten die Teilnehmer:innen nicht nur Spannendes über die Welt der Zellen und Moleküle, sondern auch das Studium der Molekularen Medizin.

tDie Medizinische Universität Innsbruck bietet exklusiv in Österreich seit 2011 das Studium der Molekularen Medizin an. Bereits zum dritten Mal wurden die „Open Labs Days“ veranstaltet. Dabei zeigt sich, dass das Interesse, das Studium der Molekulare Medizin und die Arbeit in modernen Life-Science-Laboren besser kennenzulernen, ungebrochen hoch ist: Obwohl sich heuer nicht ganze Schulklassen, sondern nur interessierte Schüler:innen einzeln anmelden konnten, blieb die Teilnehmer:innenzahl auf dem hohen Vorjahresniveau.

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05.02.2015

Ausgezeichnet: Medizinstudent Schwendinger gewinnt CAST-Award

Die beste Idee beim CAST-Award 2014 hatte Peter Schwendinger. Der gebürtige Vorarlberger studiert Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Jury überzeugte er mit seiner Erfindung, die den Erfolg beim Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks deutlich verbessern kann. Bei der Ausschreibung vom Tiroler Gründungszentrum CAST waren Tiroler Studierende und Absolvent:innen aller Tiroler Hochschulen aufgerufen, ihre außergewöhnlichen Geschäftsideen einzureichen.

Peter Schwendinger hat eine neue Methode zum Auffüllen der Hüftpfanne beim Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks erfunden. Dabei wird der Knochenverlust reduziert und der Heilungserfolg nach Revisionsoperationen wesentlich verbessert. „Bei der von mir entwickelten Technik, wird der Oberschenkelkopf nicht wie bisher üblich entfernt und nicht für die Implantation weiterverwendet, sondern dazu benutzt  das Becken zu verstärken, was insbesondere bei notwendigen Folgeoperationen Vorteile bringen kann“, erklärt Schwendinger. Für die Umsetzung seiner Idee hat der 31-Jährige spezielle Werkzeuge konstruiert, mit denen der Oberschenkelkopf in Schalenform gebracht werden kann. Schwendinger, der in Regelzeit studiert und kurz vor Beginn des 10. Semesters steht, hat eine umfassende, technische Vorbildung. Als HTL-Absolvent, gelernter Maschinenbautechniker und technischer Zeichner hat Schwendinger bereits in der Entwicklung gearbeitet und berufsbegleitend zusätzlich an der Fachhochschule Vorarlberg Wirtschaftsingenieurwesen studiert. „Dann wollte ich allerdings wieder etwas mit meinen Händen arbeiten und habe begonnen in Innsbruck Humanmedizin zu studieren.“
Mit seiner Idee hat sich Schwendinger an den Leiter der Innsbrucker Abteilung für Experimentelle Orthopädie, Univ.-Prof. Dr. Michael Nogler, gewendet. „Dort wurde mir dann der Bedarf bestätigt“, sagt Schwendinger, der mittlerweile studentischer Mitarbeiter der Abteilung für Experimentelle Orthopädie ist. Die ersten Prototypen wurden bereits angefertigt und experimentell getestet. Auch in Zukunft will der angehende Arzt an der Umsetzung seiner Erfindung arbeiten und wird daher auch seine Diplomarbeit in diesem Themenbereich schreiben. Als sein Betreuer fungiert David Putzer MSc. PhD aus dem Team der Experimentellen Orthopädie von Univ.-Prof. Dr. Nogler an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Orthopädie. (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer). Gemeinsam mit Putzer hat Schwendinger auch den nächsten Schritt gesetzt und sich beim science2business Award beworben. Nach seinem Studium möchte er sich dann auf das Fach Orthopädie spezialisieren.

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06.02.2015

D. Swarovski Förderungsfonds für Suchtforschung

Wie Menschen vor einer Drogenabhängigkeit geschützt werden könnten, untersucht die Jungforscherin Dr.in Rana El Rawas an der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Alois Saria) der Medizinischen Universität Innsbruck. Zu Fertigstellung ihrer laufenden Forschungsarbeit, erhielt die Biologin Unterstützung aus dem D. Swarovski-Förderungsfonds. Die Erkenntnisse könnten zur Entwicklung von Medikamenten beitragen.

Die Abhängigkeit von Drogen stellt ein schwerwiegendes soziales und gesundheitliches Problem dar. Welche molekularen Mechanismen bei einer Sucht im Gehirn eine Rolle spielen, erforschte die gebürtige Libanesin Rana El Rawas an der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie. Ein Team von Wissenschafter:innen um Univ.-Prof. Dr. Alois Saria und ao.Univ.-Prof. Dr. Gerald Zernig hatten in vorangegangen Arbeiten im Tiermodell bereits nachgewiesen, dass unter bestimmten Umständen Ratten soziale Interaktionen mit einem gleichgeschlechtlichen und gleichgroßen Partnertier der Gabe von Kokain bevorzugen. Seit 2009 ergänzt Rana El Rawas mit ihren eigenen Forschungsansätzen diese erfolgreichen Arbeiten zur Suchtprävention.

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10.02.2015

Trauer um Rektor i. R. Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs

Die Medizinische Universität Innsbruck gibt bekannt, dass Herr Rektor i. R. Univ.-Prof. Dr. Herbert Lochs im 69. Lebensjahr verstorben ist. Der Sterbegottesdienst mit anschließender Beisetzung findet am Montag, dem 16. Februar 2015, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mühlau statt.

Professor Lochs war von 2009 bis 2013 Rektor unserer Universität. In dieser Funktion trug Herbert Lochs mit großem Engagement zur Verbesserung der Rahmenbedingungen am Medizinstandort Innsbruck bei. Während seines Rektorats erfuhr die Medizinische Universität Innsbruck eine signifikante Ausweitung der Forschungsaktivitäten. Im klinischen Bereich nahm Rektor Lochs anspruchsvolle strukturelle Veränderungen vor, wobei ihm vor allem die Neuausrichtung der Kinderkliniken und der Kliniken für Innere Medizin ein besonderes Anliegen war.

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11.02.2015

Herzinfarkt-Diagnostik in Minuten: EU-Projekt Lab-2Go startet

Bei Verdacht auf einen akuten Myokardinfarkt (AMI) ist eine rasche und sichere Diagnostik essentiell, um Überlebenschancen zu verbessern und Spätfolgen zu minimieren. Im Rahmen des EU-Projektes „Lab-2-Go“ untersucht ein Team um ao.Univ.-Prof. Dr. Johannes Mair an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie, (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Franz) die klinische Anwendung eines sich in Entwicklung befindenden Point-of-Care Testgerätes zur raschen Bestimmung des Troponin I.

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13.02.2015

Alpha-Synuclein: kleines Protein als Hoffnungsträger für innovative Parkinson-Therapien

Parkinson und Multisystematrophie (MSA) – zwei ähnliche, neurodegenerative Erkrankungen – haben ein gemeinsames pathologisches Merkmal: die Anhäufung des Proteins alpha-Synuclein in bestimmten Zellen des Zentralnervensystems. Das Protein nimmt in der aktuellen Ursachen- und Therapie-Forschung deshalb eine Schlüsselrolle ein. Sein Potential für die Entwicklung neuer Parkinson-Therapien war zentrales Thema eines internationalen Kongresses von 11. bis 13. Februar im Medizinzentrum Anichstraße.

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16.02.2015

Großes Interesse: 10. Tiroler Impftag

Zum mittlerweile zehnten Mal fand der Tiroler Impftag an der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Rund 170 Mediziner:innen, Apotheker:innen, Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen und Studierende nutzten die Gelegenheit, sich über Neuigkeiten rund um das Thema Impfen zu informieren. Die Teilnehmer:innen kamen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Über das Thema Reiseimpfungen referierte Doz.in PhD. Mag.a Dr.in Maria Paulke-Korinek vom Institut für Spezifische Prophylaxe der Medizinischen Universität Wien. Weltweit sterben an Tollwut immer noch fast 70.000 Menschen, wobei zum Beispiel in Indien 30 Prozent der Infektionen durch streunende Hunde in Großstädten übertragen werden. Die Expertin präsentierte neueste Daten, die zeigen, dass derTollwutimpfstoff verträglich und effizient mit anderen    Reiseimpfstoffen, wie Meningokokken und Japan-B Enzephalitis geimpft werden kann.

Rota- und andere Gastroenteritisvirusinfektionen
PD Dr. Jürgen Brunner von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I verdeutlichte in seinem Referat dass Todesfälle durch Rotavirusinfektionen in Mitteleuropa zwar eine Seltenheit darstellen, aber oft Krankenhausaufenthalte im Krankheitsverlauf notwendig sind. Durch Impfungen werden die schweren Verläufe um bis 90 Prozent reduziert, wobei Impfnebenwirkungen sehr selten sind. Ao.Univ.-Prof. Dr. Heribert Stoiber von der Innsbrucker Sektion für Virologie wies darauf hin, dass nicht nur die Rotavirusinfektionen im Kindesalter und die Norovirusinfektionen beim Erwachsenen, sondern auch Astro-, Adeno- und Sapoviren zusammen mit den beiden vorgenannten mit einem einzigen Testsytem detektiert werden können. Sapoviren können laut internationaler Studien beispielsweise in durchschnittlich jeder 15. Probe bei Durchfällen nachgewiesen werden.

Meningo- und Pneumokokkeninfektionen
Dr. Benjamin Hetzer, Administrator vom Doktoratskolleg HOROS (Wirtsabwehr bei opportunistischen Infektionen) der Medizinischen Universität Innsbruck erläuterte die Technologie, die zur Entwicklung des neuen Meningokokken-B Impfstoff führte. Die Impfung ist seit weniger als einem Jahr auf dem österreichischen Markt. Nach der ersten Pause erläuterte PD Dr.in Dorothee Orth-Höller von der Innsbrucker Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie die Epidemiologie der Pneumokokkeninfektionen. Diese Erkrankung ist mit einer hohen Mortalität im Alter verbunden. Als Empfehlung sprach sich die Expertin für eine Impfung der sogenannten „Golden Agers“ aus, wobei schon ab dem 50. Lebensjahr geimpft werden kann und sollte.

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16.02.2015

Innovation in der Schlafmedizin: Kooperationsprojekt der Innsbrucker Neurologie mit Argentinien

Der FWF fördert ein binationales Kooperationsprojekt zwischen Österreich und Argentinien. Im Fokus der Arbeit steht die REM-Schlaf-Verhaltensstörung. Patient:innen mit dieser Erkrankung haben ein hohes Risiko, an Parkinson zu erkranken. Unter der Leitung von ao.Univ-Prof.in Dr.in Birgit Högl vom Innsbrucker Schlaflabor der Univ.-Klinik für Neurologie werden gemeinsam mit Forscher:innen des Universitätsklinikums der Favaloro Foundation in Buenos Aires vereinfachte Diagnosemöglichkeiten erforscht.

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16.02.2015

Medizinische Universität Innsbruck trauert um ihren ehem. Rektor Lochs

Kürzlich verstarb Herbert Lochs – ein umfassend gebildeter Humanist mit breit gefächertem Verständnis vom Wesen des Menschen. Als Rektor der MUI war er eine Persönlichkeit, die in ihrem Wirken die Tiroler Hochschullandschaft geprägt hat. Der in Innsbruck aufgewachsene Herbert Lochs hatte zahlreiche akademische Stationen im Ausland durchlaufen, ehe er 2009 in seiner Heimatstadt die Spitzenposition an der Medizinischen Universität übernahm.

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19.02.2015

Start der Online-Anmeldung für Studienplätze am 2. März

Am 2. März 2015 startet die Internet-Anmeldung für die Bewerber:innen für die Studienplätze der Human- oder Zahnmedizin für das Studienjahr 2015/16 an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Die Internet-Anmeldung für das Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin, das in Österreich nur von der Medizinischen Universität Innsbruck angeboten wird, startet zeitgleich.

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25.02.2015

34. Biochemie Tagung am Innsbrucker Biozentrum

Bereits zum 34. Mal findet derzeit der traditionsreiche internationale Winter-Workshop zu Pteridinen statt, zum zweiten Mal im Innsbrucker Biozentrum. Rund 60 Wissenschafterinnen und Wissenschafter diskutieren klinische, chemische und biochemische Aspekte von Pteridinen – körpereigene, niedermolekulare Substanzen. Die Veranstaltungsreihe wurde 1982 von Prof. Helmut Wachter (+2012) ins Leben gerufen und bis vor zwei Jahren alljährlich in St.Christoph durchgeführt.

Seit mehr als zehn Jahren wird dieser Workshop von Prof. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie am Biozentrum Innsbruck organisiert. Aufgrund der sich im Hörsaalbereich im neuen Biozentrum ergebenden Möglichkeiten wurde im Vorjahr erfolgreich ein Ortswechsel durchgeführt, und so treffen sich heuer zum zweiten Mal Kliniker:innen und Wissenschafter:innen in Innsbruck, um aktuelle Aspekte ihres Forschungsgebietes gemeinsam zu besprechen und auszutauschen. Auch in diesem Jahr nehmen mehr als 60 Forscherinnen und Forscher aus zehn Ländern an der Tagung teil.

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25.02.2015

Junge Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Doris Wilflingseder

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in  Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Doris Wilflingseder von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl). Die Immunologin forscht bereits seit vielen Jahren an Wechselwirkungen von dendritischen Zellen (DCs) – den sogenannten Wächterzellen des Immunsystems – mit unterschiedlichen Krankheitserregern, wie HIV-1 und Pilzen.

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26.02.2015

Erfolgreiche medizinische Spurensuche

Über Generationen hinweg hat eine Tiroler Familie an scheinbar unzusammenhängenden medizinischen Problemen gelitten. Dank des ZSKI (Zentrum Seltene Krankheiten Innsbruck) konnte schlussendlich eine richtige Diagnose gestellt und mit der Behandlung begonnen werden.

Begonnen hat alles mit einem 12-jährigen Mädchen, das beim Augenarzt war, um ein Brillenrezept zu bekommen. Der Arzt entdeckt eine harmlose aber ungewöhnliche Veränderung im Auge und überweist das Mädchen an die Innsbrucker Klinik. Aufgrund der unklaren Diagnose wird das Team des ZSKI aktiv und beginnt mit Hilfe eines Stammbaumes die Familienverhältnisse und die medizinischen Beschwerden der einzelnen Mitglieder zu untersuchen. Ein Großvater, der vor vielen Jahren an einer unklaren Nierenschwäche gestorben ist. Schwestern, die unter Hitzeunverträglichkeit leiden, Schmerzen haben oder eben ein Mädchen mit Veränderungen im Auge.

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26.02.2015

Geschlechterunterschiede in der Genetik und Genomik

Mit aktuellen Fragestellungen wie beispielsweise der Reprogenetik, Pränataldiagnostik oder personalisierten Therapien beschäftigt sich die Ringvorlesung Gender Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck im Sommersemester. „Genetik und Genomik“ lautet das Thema der Vorlesungsreihe, die am 5. März 2015 startet. Die 14 Vorträge finden jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Forschung auf dem Gebiet der Genetik und Genomik hat in den letzten Jahren zahlreiche wesentliche Erkenntnisse zu Geschlechterunterschieden gebracht. Im Rahmen der Ringvorlesung Gender Medizin geben Expert:innen der Medizinischen Universität Innsbruck Einblicke in zentrale und aktuelle Aspekte. Das Themenspektrum reicht dabei von der Pränataldiagnostik über die personalisierte Krebstherapie bis hin zu den genetischen Hintergründen von Erkrankungen wie beispielsweise der Osteoporose, die lange Zeit fälschlicherweise als reine Frauenkrankheit galt. „Die verschiedenen Vorträge zeigen, wie wichtig die Erkenntnisse der theoretischen Grundlagenforschung für die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für unsere Patientinnen und Patienten sind. Nicht nur in der Gender Medizin, hat die Genetik und Genomik einen wachsenden Stellenwert“ sagt Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner.

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02.03.2015

Erste Hinweise auf immunregulierende Rolle des fettspaltenden Enzyms Alkylglycerol-Monooxygenase

Der genetische Bauplan des fettspaltenden Enzyms Alkylglycerol Monooxygenase wurde von der jungen Biochemikerin Assistenzprofessorin Mag.a Katrin Watschinger PhD bereits 2010 – nach jahrelanger, weltweiter Suche – entschlüsselt. Nun kann dem Enzym auch eine funktionelle Rolle in der angeborenen Immunantwort zugeschrieben werden. Die Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichtet über die weitreichenden Erkenntnisse aus der Sektion für Biologische Chemie.

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02.03.2015

Superresolution Symposium: gSTED

Um Erfahrungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der ultrasensitiven optischen Detektion und der Einzelmolekülspektroskopie austauschen zu können, bot die Core Facility Biooptik der Medizinischen Universität Innsbruck gemeinsam mit Leica Microsystems in diesen Tagen einen Workshop zum Superresolution gSTED (Stimulated Emission Depletion) Mikroskop an.

Die Medizinische Universität Innsbruck, genauer die Core Facility Biooptik an der Sektion für Neurobiochemie des Innsbrucker Biozentrums, ist einer der wenigen Standorte in Österreich, an dem ein Superresolution gSTED Mikroskop steht. Bei der von Prof. Dr. Stefan W. Hell (Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie) erfundenen und 2014 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten STED-Mikroskopie ist die Auflösung nicht länger durch die Lichtwellenlänge begrenzt, sodass es erstmals möglich ist, Strukturen in einer Zelle mit einer heute bis zu zehnmal besseren Detailschärfe im Vergleich zu herkömmlichen Fluoreszenzmikroskopen zu beobachten.

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03.03.2015

Weltklassemeeting in Innsbruck zur nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFDL)

Neueste Forschungsergebnisse stellen zwischen der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFDL) und der Mikrobiota, also der Zusammensetzung der Keime im Darm, signifikante Zusammenhänge her. Aktuelle Erkenntnisse dazu wurden von Expert:innen im Rahmen einer Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Lebererkrankungen in Innsbruck diskutiert. Der Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg und sein Team forschen seit Jahren zu diesen Fragestellungen.

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04.03.2015

Chancen und Herausforderungen in der modernen Krebstherapie

Um neue Lösungsansätze für die Herausforderungen im Bereich der Entwicklung neuer und effizienter Krebstherapien zu ermitteln, trafen sich Anfang März maßgebliche Stakeholder zur 8th Alpine Conference des CDDF (Cancer Drug Development Forum) in Buchen bei Telfs. Das Meeting wurde von CDDF-Vorsitzendem ao.Univ.-Prof. Dr. Heinz Zwierzina von der Universitätsklinik für Innere Medizin V einberufen.

Weil sich die Komplexität der Erkrankung Krebs auch in der Therapie- und Wirkstoffentwicklung und den damit zusammenhängenden wissenschaftlichen, regulatorischen und wirtschaftlichen Prozessen widerspiegelt, sind der Austausch und die Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren besonders wichtig. Deshalb initiiert das Cancer Drug Development Forum CDDF unter der Leitung von Prof. Zwierzina bereits seit vielen Jahren regelmäßig Meetings, in deren Rahmen aktuelle Entwicklungen und Anforderungen aufgegriffen und mögliche Lösungsansätze diskutiert werden.

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05.03.2015

Trauma: Folgen und Zusammenhänge wurden in Innsbruck beleuchtet

Welche körperlichen Folgen haben schwere Traumatisierungen? Wirkt sich Misshandlung in der Kindheit auf die Entwicklung des Gehirns aus? Sind dadurch Veränderungen in der Genaktivität nachweisbar? Was bedeutet das konspirative Schweigen? Diese und zahlreiche weitere Themen der Psychotraumatologie und Traumatherapie wurden im Rahmen der Fachtagung „Trauma – Körper – Psyche 2015“ in Innsbruck Ende Februar diskutiert.

Immer mehr Patient:innen suchen in der Folge von erlittenen Traumata spezifische Behandlung. Als traumatisierend werden Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen oder Naturkatastrophen, aber insbesondere auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen bezeichnet. Wie groß das Interesse an diesem wachsenden Forschungsbereich ist, zeigte die Tagung „Trauma – Körper – Psyche 2015“ in Innsbruck: Rund 800 Interessierte sind der Einladung von Tagungspräsidentin ao.Univ.-Prof.in Dr.in Astrid Lampe von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie (Direktor: o.Univ. Prof. Dr. G. Schüßler)gefolgt. Erstmals fand die 17. Jahrestagung der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie in Innsbruck statt. Gemeinsam mit internationalen Expert:innen beschäftigten sich die Teilnehmer:innen mit der Verkettung von Trauma, Körper und Psyche. „Wir wollten mit dieser Konferenz Impulse für neue Forschungsfragen und klinisch therapeutische Entwicklungen im Zusammenhang zwischen Medizin, Psychotraumatologie und Psychotherapie geben“, erklärt Organisatorin Univ.-Prof.in Lampe die Zielsetzung der Veranstaltung.

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09.03.2015

Erster gemeinsamer MCBO-Life-Science Day

Wenn sich zwei zusammentun, freuen sich alle. Das trifft jedenfalls dann zu, wenn die jährlichen Meetings des MCBO Doktoratskollegs und der Innsbrucker Biowissenschaften zu einem gemeinsamen Life Science Day zusammenfinden – so geschehen am 27. Februar 2015 im Centrum für Chemie und Biomedizin.

Dass die Life Sciences ein wesentliches Standbein des Forschungsstandortes Tirol sind und maßgeblich zur Konkurrenzfähigkeit und Profilbildung beider Tiroler Universitäten beitragen, zeigt nicht nur die letztjährige Verlängerung des gemeinsamen Spezialforschungsbereichs (SFB-F44) und des Doktoratskollegs MCBO durch den FWF. Die Innsbrucker Biowissenschaften gaben kürzlich auch im Rahmen eines erstmals gemeinsam abgehaltenen Life Science Days wieder ein kräftiges Lebenszeichen.

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11.03.2015

Schon einfacher mechanischer Druck lässt Zellen wandern

Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck und des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) liefern in einer rezenten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Cell weitreichende Einblicke in den Prozess der Zellmigration. Die Erkenntnis, dass schon einfacher mechanischer Druck genügt, um Zellen in Bewegung zu setzen, könnte vor allem im Rahmen der Embryonalentwicklung sowie der Metastasierung von Tumorzellen Relevanz besitzen.

Die Zellbiologie unterscheidet migratorische und nicht-migratorische Zellen, wobei bewegliche Zellen vor allem in der Embryonalperiode und während des Wachstums, später in Regenerations-, und Heilungsprozessen sowie in der Immunantwort, aber auch bei der  Metastasierung von Tumorzellen eine große Rolle spielen.

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11.03.2015

Trauer um Mario Bitsche

Am Samstag, den 20.12.2014, wurde Mario Bitsche, Mitarbeiter der Sektion für klinisch-funktionelle Anatomie, bei der Ausübung seines liebsten Hobbies, bei einem Lawinenabgang im Bereich des Rietzer Grieskogels lebensbedrohlich verletzt. Er konnte davor noch zwei weitere Tourengeher warnen. Herr Bitsche ist am 8. März 2015 im Hospiz Innsbruck verstorben.

 Mario Bitsche wurde am 22.03.1970 in Bludenz geboren. Nach Abschluss seiner MTA-Ausbildung mit ausgezeichnetem Erfolg war Mario Bitsche von 2001 bis 2011 in Klinik-, FWF- und EU-Forschungsprojekten an der Univ. Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde tätig. Seit Oktober 2011 hat er als Laborleiter das Team der Sektion für klinisch-funktionelle Anatomie verstärkt.

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12.03.2015

Neue Erkenntnisse: Darmkrebs und die Rolle der Mikrobiota

Die Zusammensetzung der Keime im Darm (Mikrobiota) ist entscheidend dafür, ob Menschen an Darmkrebs erkranken oder nicht. In der Fachzeitschrift Nature Communications ist eine in Innsbruck, Salzburg und China (Shenzhen) durchgeführte Metagenomstudie veröffentlicht worden, die neue Einblicke in die Darmflora bei gesunden und an Darmkrebs erkrankten Menschen gibt. Unter anderem konnten rund 12 Keime entdeckt werden, die für die Entstehung von Darmkrebs verantwortlich sein dürften.

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18.03.2015

„Social freezing“ sorgte für lebhafte Diskussion

Kann, darf, soll, muss eine Frau ihren Kinderwunsch um Jahre verschieben lautete der Untertitel einer gut besuchten Podiumsdiskussion, zu der ALUMN-I-MED Präsident em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Raimund Margreiter vergangenen Dienstag in die Aula der Universität lud. Die Moderation übernahm Reproduktionsmediziner und ALUMN-I-MED Vorstandsmitglied Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka.

Das „social freezing“, also das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten Eizellen ohne medizinischen Grund ist in Österreich bisher verboten, wird aber stark diskutiert, seit bekannt wurde, dass bekannte US-amerikanische Firmen bereit sind, die Kosten für ihre Mitarbeiterinnen in der Höhe von rund € 15.000,- zu übernehmen. Die Verwirklichung des Kinderwunsches solle nicht die volle Konzentration auf den Job behindern, meinen besagte Dienstgeber. Ob dies als Service oder doch als Frauenfeindlichkeit und Erhöhung des sozialen Drucks auf weibliche Bedienstete zu werten ist, war nur ein „heißer“ Diskussionspunkt beim Thema „Planbarkeit des Kinderwunsches“.

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18.03.2015

Ausgezeichnete Schlaganfall-Vorbeugung

Die Entfernung von Plaques aus der Halsschlagader dient der Schlaganfallvorsorge. Eine Studie dazu wurde kürzlich von der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie veröffentlicht. Erstautorin Assistenzprofessorin Priv.-Doz.in Dr.in Barbara Rantner PhD erhielt dafür den Wissenschaftspreis der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft (ÖSGF). Darüber hinaus tritt die junge Mutter im Sommer ein Stipendium der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie an.

Eine Einengung der Halsschlagader (Carotis-Stenose) ist eine der Hauptursachen für einen Schlaganfall. Nach dem Auftreten erster Symptome, im Volksmund auch „Schlagerl“ genannt, sollte möglichst rasch eine entsprechende operative Entfernung der Ablagerungen (sog. Plaques) vorgenommen werden. Gerade in den ersten Tagen nach Auftreten der Symptome ist das Risiko für einen weiteren schweren Schlaganfall besonders hoch. In einer Studie, die von Assistenzprofessorin Priv.-Doz.in Dr.in Barbara Rantner und ihren Kolleg:innen aus der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich) durchgeführt wurde, sind die Daten von 761 Patient:innen mit einer entsprechenden symptomatischen Carotis-Einengung über zehn Jahre ausgewertet worden. „Der optimale Operationszeitpunkt nach dem erstmaligen Auftreten von Symptomen einer Carotis-Stenose wurde in den vergangenen Jahren in Fachkreisen immer wieder diskutiert. Unsere Ergebnisse zeigen jetzt aber eindeutig, dass eine so rasch wie möglich durchgeführte Operation die beste Vorbeugung für einen weiteren Schlaganfall ist.“ Die Studie wurde im Februar im „European Journal of Vascular and Endovascular Surgery“ veröffentlicht.

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19.03.2015

Neue Hertha-Firnberg-Stipendien für die Medizinische Universität Innsbruck

In Kooperation mit dem Land Tirol hat der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF vor kurzem drei neue Projekte von Forscherinnen der Medizinischen Universität Innsbruck im Frauenförderungsprogramm „Hertha Firnberg“ genehmigt. Mit den Stipendien soll die Karriere junger und vielversprechender Wissenschafterinnen gezielt unterstützt werden.

In den letzten beiden Vergaberunden durch das FWF-Kuratorium gingen drei Firnberg-Stipendien an Forscherinnen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die neuen Stipendiatinnen sind Mag.a Julia Höfer PhD von der Universitätsklinik für Urologie, Mag.a Daniela Anna Ortner-Tobider PhD von der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie und Dr.in Mag.a Johanna Gostner von der Sektion für Medizinische Biochemie des Biozentrums Die Urkunden wurden in einer kürzlich abgehaltenen Feierstunde des FWF in Wien übergeben.

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19.03.2015

Metabolic Phenotyping: Technologie mit Potential

Die Identifizierung und Quantifizierung körpereigener Substanzen, der Metaboliten, mit modernsten analytischen Methoden ist eine Technik, die in den verschiedensten Bereichen der klinischen Forschung, Diagnostik und Therapie zum Einsatz kommt. „Metabolic Phenotyping“ ist daher auch ein Zukunftsthema für den Life Sciences Standort Tirol.

Erstmals haben die Core Facility Metabolomics der Medizinischen Universität Innsbruck (Leiter: o.Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer) und die Standortagentur Tirol gemeinsam eine Fortbildungsveranstaltung abgehalten. Rund 70 Forscher:innen haben am Symposium zum Thema „Metabolic Phenotyping“ teilgenommen.

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20.03.2015

Gedenkstunde der Innsbrucker Universitäten

Die beiden Innsbrucker Universitäten gedachten an jene Angehörige der Universität, die nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 ausgeschlossen, vertrieben und ermordet wurden.

Im Namen der Veranstalter eröffnete der Vorsitzende des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck, Uni.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Putz, die Gedenkstunde beim – von der Künstlerin Dvora Barzilai angefertigten – Mahnmal am Gelände der Universitätskliniken. „Aus tiefsten Herzen der Universitäten“, so Universitätsratsvorsitzender Putz, „wird an die Vertriebenen Ärzt:innen, Professor:innen, Mitarbeiter:innen und Studierenden der beiden Innsbrucker Universitäten gedacht.“ 

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24.03.2015

FWF Informationsveranstaltung für Innsbrucker Forscher:innen

Knapp hundert Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Medizinischen Universität und der Universität Innsbruck nahmen Mitte März die Gelegenheit war, sich direkt vom FWF über die Positionierung des Österreichischen Wissenschaftsfonds im Wissenschaftssystem und in der Förderungslandschaft, seine Arbeitsweise und seine Programme sowie über aktuelle Neuerungen zu informieren.

FWF-Vizepräsident Univ. Prof. Dr. Alan Scott und Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck, begrüßten rund hundert Forscherinnen und Forscher aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen zur „klassischen“ Informationsveranstaltung des FWF, die in der Aula des Universitätsgebäudes stattfand. Am Vormittag standen grundsätzliche Auskünfte und Richtlinien für alle an Grundlagenforschung und FWF-Förderung interessierten Wissenschafter:innen auf dem Programm. Aktueller Aufhänger für die, gemeinsam mit den jeweiligen für Forschung zuständigen  Organisationseinheiten der Universitäten organisierte Veranstaltung sind Änderungen in den Antragsrichtlinien und Verfahren (z. B. Begutachtung und Einreichung), welche seit Jänner 2015 gelten und dem zunehmenden Wettbewerb um Drittmittel und den damit verbundenen Anpassungen der Entscheidungsverfahren Rechnung tragen sollen.

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24.03.2015

Liechtensteinpreis vergeben

In Innsbruck fand heute die feierliche Überreichung des Preises des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten statt. Jeweils 2.500 Euro gehen an Dr.in Katrin Amann-Winkel und MMag.a Dr.in Birgit Öhlinger von der Universität Innsbruck sowie an Dr. rer. nat. Wilfried Posch von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein wird bereits seit dem Jahr 1983 verliehen und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der Leiter des Liechtensteinischen Schulamts Arnold Kind gratulierte den Preisträgerinnen und dem Preisträger zu ihren herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und den beiden Innsbrucker Universitäten: „Der heute in diesem feierlichen Rahmen verliehene Preis ist eine wichtige Würdigung der Forschungsleistungen, ist aber auch Ausdruck unserer traditionell engen Zusammenarbeit, die jedes Jahr in Erinnerung gerufen wird.“ Darüber hinaus betonte Kind, dass das Fürstentum Liechtenstein gerade angesichts seiner Größe die gute Kooperation und das Wohlwollen im Bildungsbereich sehr schätze.

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25.03.2015

Start der MUI Lecture Series mit neuromorpher Computertechnik

Mitten in der „Woche des Gehirns“ startete die neue Reihe „MUI Lecture Series“ passend mit einem Thema aus dem Bereich der Neurowissenschaften: Prof. Dr. Karlheinz Meier, Professor für Experimentalphysik der Universität Heidelberg und Co-Direktor des Human Brain Project (HBP) informierte über neuromorphe Computersysteme. Um eine Vorlesung im Rahmen dieser Serie kann bei Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow angesucht werden.

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26.03.2015

Die Gender-Perspektive als Methode

Die Umsetzung von frauen- und geschlechtsspezifischer Forschung und Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck ist ein zentrales Ziel der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner. Zur Integration einer durchgängigen genderspezifischen Perspektive in Forschung und Lehre wird methodisches Know-How in Form spezifischer Leitfäden angeboten.

Mit der Verankerung der Fachdisziplin Gender Medizin als Pflichtvorlesung in der Ausbildung der Human- und Zahnmedizin, im PhD-Studium für Klinische Medizin sowie im Bachelor und Master Studiengang für Molekulare Medizin und Teil der medizinisch-didaktischen Weiterbildung für Lehrende (Programme zur Lehrkompetenz: S.O.S Lehre und Teach the Teacher) und dem Angebot der interdisziplinären Ringvorlesung „Gender Medizin: Geschlechterforschung in der Medizin“ hat die Medizinische Universität Innsbruck ein Alleinstellungsmerkmal im deutschsprachigen Raum.

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30.03.2015

EU-Projekt SysKID: Neue Biomarker für die diabetische Nephropathie

Die diabetische Nephropathie (DN) ist in Industrieländern die mit Abstand häufigste Ursache für die Einleitung der Nierenersatztherapie und stand im Fokus des 2010 gestarteten und mit Mitteln der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekts SysKID. Unter österreichischer Führung und der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin IV) gelang es, ein neues molekulares Modell dieser chronischen Nierenerkrankung zu entwickeln.

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01.04.2015

Neue Drittmittel für die Medizinische Universität Innsbruck

In seiner 52. Kuratoriumssitzung vom 2. März 2015 hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, zwei bzw. im März ein weiteres neues Projekt an der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt. Damit stehen neue Drittmittel für ein Einzelprojekt, ein KLIF-Projekt und ein Internationales Projekt zur Verfügung.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung und zielt im Besonderen auf die Förderung von Spitzenforschung ab. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In seiner 52 Kuratoriumssitzung hat der FWF an der Medizinischen Universität Innsbruck ein Einzelprojekt von Dr.in Rana El Rawas (Universitätsklinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie) und ein Projekt aus dem Programm Klinische Forschung (KLIF-Call) von ao.Univ.-Prof. Dr. Markus Nagl (Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie) genehmigt. Im März wurde aus den Internationalen Programmen zudem das Forschungsvorhaben von Univ.-Prof. Dr. Francesco Ferraguti, Leiter des Instituts für Pharmakologie, als Joint Project genehmigt.

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07.04.2015

Erster Schritt zur Entwicklung neuer Immuntherapien gegen Darmkrebs

Immunologische Aspekte von verschiedenen Darmkrebs-Arten wurden von einem Team der Sektion für Bioinformatik der Medizinischen Universität Innsbruck (Direktor: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Zlatko Trajanoski) umfassend analysiert. Die Ergebnisse sind wichtig für die Entwicklung einer Immuntherapie, geben Hinweise auf therapeutische Implikationen und zeigen neue Forschungsansätze auf. Die Studie ist ein Forschungshighlight der renommierten Forschungszeitschrift „Genome Biology“.

Im Rahmen einer umfassenden Studie wurden rund 600 Datensätze von Patient:innen mit Darmkrebs aus einer großen Kohorte, dem „Cancer Genome Atlas“, detailliert analysiert. „Die genauen Informationen über die verschiedenen Darmkrebsarten und ihr Genom sind ein erster Schritt, um eine Immuntherapie zur Behandlung von Darmkrebs zu entwickeln“, erklärt der Direktor der Innsbrucker Sektion für Bioinformatik, Univ.-Prof. Dipl-Ing. Dr. Zlatko Trajanoski.

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09.04.2015

Ende der Anmeldefrist zum Medizinstudium

Insgesamt 14.041 Bewerber:innen an den Medizinischen Universitäten in Österreich sowie an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Am 31. März 2015 endete die Anmeldefrist für eine Teilnahme an den Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz.

Insgesamt haben sich 14.041 Studienwerber:innen zum gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT am Freitag, 3. Juli 2015, angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Zunahme von 1.435 an Bewerber:innen.

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13.04.2015

Gipfeltreffen von Hirnforscher:innen im Ötztal

Bereits zum 17. Mal hat Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck rund 150 Neurowissenschafter:innen zur „International Neuroscience Winter Conference“ nach Sölden geladen. In diesem Jahr standen zentrale Forschungsfragen der Neurowissenschaften im Mittelpunkt des Treffens. Zu den Teilnehmer:innen aus aller Welt gehörte auch Nobelpreisträger und Biophysiker Erwin Neher.

Die „International Neuroscience Winter Conference“ hat sich mittlerweile als Treffen renommierter Neurowissenschafter:innen im Ötztal etabliert. Auch in diesem Jahr kamen wieder viele bekannte Wissenschafter:innen nach Sölden, um über zentrale Fragestellungen der Neurowissenschaften zu diskutieren. Bereits zum zweiten Mal besuchte Nobelpreisträger Prof. Erwin Neher die vom Leiter der Abteilung für Experimentelle Psychiatrie der Medizinischen Universität Innsbruck organisierte Tagung. Der deutsche Biophysiker war bereits im vergangenen Jahr Seminarreferent. Neher hatte 1991 gemeinsam mit Bert Sakmann, den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die bahnbrechenden Entdeckungen zur Funktion von einzelnen Ionenkanälen in Zellen verliehen bekommen. Das umfangreiche Tagungsprogramm hat Univ.-Prof. Dr. Alois Saria gemeinsam mit Prof. Dr. Tobias Bonhoeffer vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried (D), Prof. Dr. Nils Brose vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen (D) und Dr. Stephan Schwarzacher von der Goethe-Universität Frankfurt am Main (D) zusammengestellt.

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14.04.2015

„Bedside-Teaching“: Professor:innen der Harvard Medical School zu Gast in Innsbruck

19 Medizinstudierende nutzten die Osterferien zum Lernen und besuchten das Kleingruppenseminar „Internal Medicine meets Psychiatry“. Die Gastprofessor:innen für die einwöchige IPOKRaTES-Veranstaltung kamen von der Harvard Medical School. Ziel des „Bedside-Teaching“ – Seminars war es, in kleinen Gruppen so praxisnah wie möglich zu lernen. Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck hatten die Fortbildung organisiert.

Für den renommierten Psychiater Prof. Dr. Daniel P. Asnes und den Facharzt für Innere Medizin Prof. Dr. Christopher S. Peckins war es nicht die erste Reise nach Innsbruck: Zuletzt vor drei Jahren hatten sie in Innsbruck bereits ein „Bedside-Teaching“ Seminar zum Thema „Internal Medicine meets Psychiatry“ abgehalten. In diesem Jahr wurden sie noch von Prof.in Dr.in Susan Abookire – ebenfalls von der Harvard Medical School– begleitet. Als Gastgeber fungierten Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin VI) und Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker (Direktor Univ.-Klinik für Biologische Psychiatrie).

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15.04.2015

Medizin Uni Innsbruck koordiniert EU-Forschungsprojekt zur personalisierten Krebsimmuntherapie

Die Krebsimmuntherapie soll zukünftig die Behandlung von Tumoren verbessern. Bioinformatiker:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck entwickeln dafür gemeinsam mit Expert:innen für die Immuntherapie eine neue Behandlungsplattform. Das EU-Projekt „APERIM“ ist das einzige in Österreich koordinierte Forschungsvorhaben aus der Horizon2020-Ausschreibung im Bereich Personalisierung von Gesundheit und Pflege (H2020-PHC-2014).

Am 1. Mai startet an der Medizinischen Universität Innsbruck ein innovatives Forschungsvorhaben zur Umsetzung moderner, personalisierter Krebsimmuntherapien: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Zlatko Trajanoski, Direktor der Innsbrucker Sektion für Bioinformatik koordiniert das Projekt APERIM „Advanced bioinformatics platform for PERsonalised cancer IMmunotherapy“. Acht akademische Partner und drei Unternehmen arbeiten daran, Immuntherapien anwendbar zu machen, die direkt auf die individuellen Tumormutationen einzelner Patient:innen abzielen. „Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Krebserkrankungen zukünftig mit modernster Präzisionsmedizin behandelt werden können“, erklärt Projektkoordinator Trajanoski. „Zahlreiche Forschungsarbeiten zeigen, dass Krebsimmuntherapien dazu geeignet sind Krebserkrankungen erfolgreich zu behandeln.“

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16.04.2015

Siebter Neuroscience Day: Wissenschaftlicher Austausch auf hohem Niveau

Am 10. April ging heuer bereits zum siebenten Mal der Neuroscience Day über die Bühne. Diese Veranstaltung des universitätsübergreifenden Schwerpunkts Neurowissenschaften der Medizinischen Universität Innsbruck und Leopold Franzens Universität Innsbruck mit reger Teilnahme der Paracelsus Privatuniversität Salzburg verfolgt das Ziel, jungen PhD-Studierenden und PostDocs eine fachliche Austauschplattform zu bieten und damit ein lokales Netzwerkes aufzubauen und zu nutzen.

Der Neuroscience Day in Innsbruck hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Fixtermin neurowissenschaftlicher Arbeitsgruppen und Nachwuchswissenschafter:innen etabliert. Dabei soll nicht nur dem universitätsübergreifenden Forschungs- (SFB-F44) und Ausbildungsschwerpunkt (Doktoratskollegs MCBO und SPIN) Rechnung getragen werden. Vielmehr geht es darum jungen Forscher:innen der Neurowissenschaften ein Forum zu geben. Dieses Forum soll ihnen die Möglichkeit bieten, sich mit Kolleg:innen auszutauschen, aber auch ihre eigenen Forschungsprojekte einem wissenschaftlichen Fach-Publikum zu präsentieren. Neben jungen Wissenschafter:innen bildeten auch zahlreiche Professor:innen das Auditorium für acht Talks und über 40 Poster junger Forscherinnen und Forscher. Die Präsentationen wurden von einer Jury bewertet wobei das Stadium des jeweiligen Projektes nicht ausschlaggebend war. „Entscheidend war neben einem guten wissenschaftlichen und fachlichen Fundament vor allem die Leidenschaft, mit der die jungen Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit präsentierten. Und in dieser Hinsicht sind wir beim heurigen Neuroscience Day sehr beeindruckt worden“, erzählt ao. Univ.Prof. Dr. Christoph Schwarzer vom Organisationskommittee. „ Es ist sehr erfreulich, wie sich die Qualität der Präsentationen über die letzten Jahre entwickelt hat.“ Auch die PLenarsprecher zeigten sich von der gebotenen Qualität beeindruckt. Ausgezeichnet für seine mündliche Präsentation wurde Dott.mag. Luca Zangrandi von der Medizinischen Universität Innsbruck, Poster-Auszeichnungen gingen an Enrica Paradiso M.Sc. (MUI), Mag.a Alexandra Pinggera, Mag.a Nadine Ortner von der Leopold Franzens Universität Innsbruck und Mag. Michael Unger von der Paracelsus Privatuniversität Salzburg.

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21.04.2015

Erfolgreiche Bilanz: Auftakt zur zehnten Mentoring-Ausschreibung

Vor zehn Jahren startete an der Medizinischen Universität Innsbruck erstmals das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm. Ziel dieses Angebotes ist es, die Karrierechancen von exzellenten und ambitionierten Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen zu verbessern. Die Bilanz fällt erfreulich aus: 112 Teilnehmerinnen haben das Programm bereits erfolgreich absolviert. 20 ehemalige Meentes sind mittlerweile habilitiert. Bis zum 18. Mai können sich Interessierte für den zehnten Durchgang bewerben.

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23.04.2015

Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss in die ÖAW aufgenommen

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat im Rahmen ihrer jährlich statt findenden Wahlsitzung am 17. April wieder neue Mitglieder in die Akademie aufgenommen. Unter diesen Forscherinnen und Forschern aus dem In- und Ausland ist auch Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin VI an der Medizinischen Universität Innsbruck.

In der diesjährigen Wahlsitzung hat die ÖAW neben den neu gewählten Mitgliedern die Ex-Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, Helga Nowotny, und den unter dem NS-Regime aus seiner Geburtsstadt Wien vertriebenen US-Chemie-Nobelpreisträger Martin Karplus als Ehrenmitglieder sowie weitere Mitglieder der Jungen Kurie in ihre Reihen aufgenommen. Die Mitglieder werden von der Gesamtakademie nach dem Grundsatz gewählt, dass die wissenschaftlichen Richtungen in den beiden Klassen (der philosophisch-historischen und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse) ausgewogen und angemessen vertreten sind und dass sie den hohen Anforderungen der Akademie an Persönlichkeit, wissenschaftlicher Arbeit und Ansehen in der Fachwelt gerecht werden.

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29.04.2015

Aufgedeckt: Molekularer Timer in der Krebstherapie und Verbesserungspotenzial durch Kombination bewährter Krebsmedikamente

Die Kombination bereits angewandter Krebstherapeutika wie Paclitaxel/Taxol und neu entwickelten Hemmern der BCL2 Familie (BH3-Mimetika) verspricht eine bessere Wirksamkeit in der Behandlung bestimmter Krebsformen. Das belegen Forscher der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Biozentrum in ihrer neuen Forschungsarbeit, in der sie auch einen neuen Sensor in der Krebstherapie entlarven. Das Wissenschaftsjournal Nature Communications berichtet darüber in seiner jüngsten Ausgabe.

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04.05.2015

Junge Forscher:innen an der MUI: Karl-Heinz Stadlbauer

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Karl-Heinz Stadlbauer. Der Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin versucht herauszufinden, ob das körpereigene Hormon „Vasopressin“ den Blutdruck schwerstverletzter Unfallopfer mit hohem Blutverlust stabilisieren und damit ihre Überlebenschancen erhöhen kann.

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05.05.2015

Neues CD-Labor für Insulinresistenz eröffnet

Die Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft hat ein neues Christian-Doppler Forschungslabor an der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt. Das neue „CD-Labor für Insulinresistenz“ (CD Laboratory für metabolic crosstalk) steht unter der Leitung von Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Susanne Kaser von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I und nahm am 1. Jänner 2015 seine vielversprechende Arbeit auf.

CD-Labors werden je zur Hälfte durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie kooperierende Mitgliedsunternehmen der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), die als Träger fungiert, finanziert. „Im internationalen Wettbewerb punkten wir mit Kreativität und Innovation.  CD-Labors sind dafür wichtige Einrichtungen, weil sie neues Wissen marktfähig und somit für Unternehmen nutzbar machen. Das schafft Wachstum und sichert Arbeitsplätze am Standort Österreich“, unterstreicht Vizekanzler und Wissenschafts- Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner die Bedeutung des Förderprogramms. Das neue „CD-Labor für Insulinresistenz“ an der Medizinischen Universität Innsbruck wurde heute im Rahmen einer Feier offiziell eröffnet.

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06.05.2015

Schalenloses Hühnerei für die Myelom-Forschung

Innsbrucker Wissenschaftler des EU-Projekts OPTATIO züchten menschliche Mini-Tumore auf Ei-Membranen. Damit gelingt ihnen die Entwicklung eines dringend benötigten Testsystems für neue Medikamente gegen Knochenmark-Krebs.

Das Multiple Myelom ist eine immer noch unheilbare Krebserkrankung des Knochenmarks. Bisher fehlte es an geeigneten Testsystemen, um neue Wirkstoff-Kandidaten schnell und in möglichst natürlicher Umgebung zu prüfen. Wissenschaftler des EU-Projekts OPTATIO können diese Lücke nun füllen. Ihnen ist es gelungen, menschliche Miniatur-Myelome in schalenlosen, bebrüteten Hühnereiern wachsen zu lassen und daran neue Wirkstoffe zu testen. Sie konnten kürzlich zeigen, dass Substanzen von marinen Organismen in ihrem Testsystem effektiv gegen das Multiple Myelom wirkten (1). Nun führen sie per Video ihr neues Verfahren in der soeben erschienenen Ausgabe des Journal of Visualized Experiments einem breiteren Publikum vor (2).

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07.05.2015

Auditverfahren für Qualitätsmanagement gestartet

Mit einer Kick-off-Veranstaltung startete an der Medizinischen Universität Innsbruck am 07. Mai 2015 das gesamtuniversitäre Qualitätsmanagement-Auditverfahren. Mit der Durchführung wurde die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ) beauftragt.

Die Medizinische Universität Innsbruck bekennt sich zur Qualitätssicherung. Das nun begonnene Audit-Verfahren dient der Selbstreflexion vieler Stakeholder und soll die Universität bei der Klärung sowie Festigung ihres Selbstverständnisses durch Begleitung externer Expert:innen positiv unterstützen. „Qualitätsmanagement kann nicht auf die Tätigkeit von Einzelpersonen reduziert werden, sondern ist eine kollektive Aufgabe aller Universitätsbediensteter. Die erfolgreiche qualitative Verbesserung von Arbeitsabläufen sollte durch die betroffenen Bediensteten selbst erfolgen, weshalb wir die Beiträge der beteiligten externen Auditor:innen als willkommene Unterstützung für unsere innere Organisation betrachten“, erklärte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Fritsch anlässlich der Kick-off Veranstaltung des Verfahrens. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Universitätsrates, em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Putz, sowie der AQ-Bereichsleiterin Mag.a Dietlinde Kastelliz hielt sie einführende Worte. Verfahren zum Qualitätsmanagement werden bereits seit den 1990iger Jahren verstärkt auch an Hochschulen implementiert, seit 2012 verpflichtet das  Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz (HS-QSG) die Universtäten zur Durchführung.

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11.05.2015

Internationale Expert:innen für Radiopharmazie und Nuklearmedizin in Innsbruck

Rund 200 Teilnehmer:innen aus 50 verschiedenen Nationen kamen Anfang Mai nach Innsbruck zum Weltkongress der radiopharmazeutischen Therapie. Der zehnte ICRT-Kongress „International Conference on Radiopharmaceutical Therapy“ fand zum ersten Mal auf Einladung der Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin, Univ.-Prof.in Dr.in Irene Virgolini, statt.

Der 10. ICRT-Kongress dauerte von 3. bis 8. Mai 2015. Die Jahrestagung der „World Association of Radiopharmaceutical and Molecular Therapy“ (WARMTH) fand erstmals in Innsbruck statt. Ebenso abwechslungsreich wie die Herkunftsländer der Teilnehmer:innen, war das umfassende wissenschaftliche Programm. Im Rahmen des internationalen Symposiums wurden verschiedenste aktuelle Aspekte und Entwicklungen aus dem Bereich der Nuklearmedizin und radiopharmazeutischen Therapie besprochen.

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12.05.2015

2. Science Day: Würdigung der neuen Habilitand:innen

Am Montag, den 11. Mai, fand an der Medizinischen Universität Innsbruck der zweite „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ statt. Acht von insgesamt 15 seit November 2014 neu hinzugekommenen Habilitand:innen nahmen die Gelegenheit wahr, ihr Habilitationsfach und ihr Forschungsthema in feierlichem Rahmen vorzustellen.

Um ihre Wertschätzung gegenüber den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Ausdruck bringen, hat die Medizinische Universität Innsbruck im vergangenen Jahr die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ins Leben gerufen. „Der Science Day ist mehr als eine Akademische Feier – er ist ein Aufnahme- und Begrüßungsritual und darüber hinaus eine Plattform für unsere jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter, ihre Forschung zu präsentieren“, betonte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch am Beginn des zweiten Science Days.

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13.05.2015

Auf dem Mevalonat-Weg zur Immuntherapie

Das Interesse an Stoffwechselprozessen wie Glykolyse oder Atmungskette erlebt in der Immunologie seit einigen Jahren eine Renaissance. Der Mevalonat-Stoffwechsel fand hingegen weniger Beachtung – nicht so im immunologischen Labor von ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Thurnher, der gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Dr. Georg Grünbacher bereits zahlreiche Hinweise für die immunologische bzw. immuntherapeutische Relevanz dieses speziellen Stoffwechsels liefern konnte.

Der Mevalonatweg ist ein Stoffwechselweg in Eukaryoten, der über mehrere Schritte u.a. zum Cholesterin führt. Im Rahmen pharmakologischer Interventionen ist dieser Prozess bereits therapeutisches Angriffsziel. So können Statine den Mevalonatweg blockieren und damit das Cholesterin reduzieren; zusätzlich hemmen Aminobisphosphonate über die Blockade der Proteinprenylierung den im Rahmen der Osteoporose relevanten Knochenabbau. Die beiden Innsbrucker Forscher Martin Thurnher und Georg Grünbacher aus der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) lenken den Blick schon seit Jahren auf das immuntherapeutische Potential der beiden Wirkstoffe. „In unserer Arbeit interessieren wir uns besonders dafür, wie Zwischenprodukte des Mevalonat-Stoffwechsels unser Immunsystem regulieren können. Ein besonderer Aspekt besteht in der Aktivierung von sogenannten γδ T-Lymphozyten, die in der Tumorabwehr eine wichtige Rolle spielen“, berichtet Laborleiter Martin Thurnher. Sein Mitarbeiter, der 30jährige, für seine Forschungsarbeit bereits mehrfach ausgezeichnete Molekularbiologe Georg Grünbacher, fokussiert auf Möglichkeiten, das menschliche Immunsystem spezifisch gegen Krebs zu mobilisieren.

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18.05.2015

Nicht die Menge, sondern die Qualität von HDL-Cholesterin bestimmt das kardiovaskuläre Risiko

Ein Team um ao. Univ.-Prof. Dr. Andreas Ritsch von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg) der Medizinischen Universität Innsbruck liefert neue Studiendaten zur Funktion von HDL-Cholesterin im Zusammenhang mit der Entstehung von Herz- und Kreislauferkrankungen. Das höchst renommierte New England Journal of Medicine berichtet über die richtungsweisenden Erkenntnisse aus Innsbruck.

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18.05.2015

Wohlbefinden und Gesundheit von Mediziner:innen

Anfang dieses Jahres fiel der Startschuss für das vom FWF geförderte Projekt „WELL-MED“ (P 27228-G22). Über drei Zeitpunkte hinweg werden Medizinstudierende sowie Ärzt:innen in Ausbildung befragt. Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die Gesundheit und Wohlbefinden bei der Arbeit im Studium und in der ärztlichen Tätigkeit zu fördern. Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Höfer von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie leitet das Projekt.

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20.05.2015

Weiteres CD-Labor hat invasive Pilzinfektionen im Visier

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde kürzlich ein weiteres, neues Christian Doppler Forschungslabor genehmigt. Im Fokus des „CD-Labors für invasive Pilzinfektionen“ unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, steht die Entwicklung innovativer Strategien für die Diagnose und Therapie von Infektionen. Das Labor wurde gestern feierlich eröffnet.

„Im internationalen Wettstreit der Ideen sind CD-Labors von entscheidender Bedeutung, weil sie neues Wissen marktfähig und somit für Unternehmen nutzbar machen. Das sichert Wachstum und Arbeitsplätze am Standort Österreich. Auch die Gesellschaft profitiert, wenn die Forschungsarbeiten zum Beispiel einen medizinischen Fortschritt ermöglichen“, betont Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. CD-Labors werden je zur Hälfte durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie kooperierende Mitgliedsunternehmen der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), die als Träger fungiert, finanziert. Das neue „CD-Labor für invasive Pilzinfektionen“ hat Anfang Mai seine Arbeit aufgenommen und ist nach der erst vor zweit Wochen erfolgten Eröffnung des „CD-Labors für Insulinresistenz“ unter der Leitung von Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Susanne Kaser bereits das zweite CD-Labor unter weiblicher Führung an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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20.05.2015

Neue Ausbildungsordnung für Ärzt:innen

Derzeit ist eine neue Ärzteausbildungsordnung in Begutachtung, die mit 1. Juni in Kraft treten und die postpromotionelle Ausbildung von Ärzt:innen einheitlicher strukturieren und somit verbessern soll. Zu diesen spannenden und weitreichenden Veränderungen am medizinischen Bildungssektor lud am Montag, den 4. Mai ALUMN-I-MED einen Vertreter der Ärtzekammer für Tirol zum Vortrag.

Referent OA Dr. Stefan Kastner, seines Zeichens Facharzt für Chirurgie, Vizepräsident der Ärztekammer für Tirol und Vorsitzender der Ausbildungskommission der Österreichischen Ärztekammer versuchte, die Eckpfeiler der geplanten Reform  einem interessierten Publikum von rund 150 Besucher:innen zu erläutern. Vertreter:innen der Ärztekammern österreichweit sowie das Gesundheitsministerium verhandeln seit Herbst über die Inhalte der „Ärzteausbildung neu“ und die gesetzlichen Übergangsbestimmungen. Diese treten erst nach der Verlautbarung der Novelle in Kraft.

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21.05.2015

ÖH-Wahlen

Vom 19. bis zum 21. Mai 2015 waren die Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Gewählt wurde die Bundesvertretung, die Universitätsvertretung sowie die Studienvertretung Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin sowie das PHD/Doktorat.

Alle Ergebnisse finden Sie über folgende Links:

Bundesvertretung

Universitätsvertretung (verlautbart am 21.05.2015)

Studienvertretung Humanmedizin (verlautbart am 21.05.2015)

Studienvertretung Zahnmedizin (verlautbart am 21.05.2015)

Studienvertretung Molekulare Medizin (verlautbart am 21.05.2015)

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26.05.2015

Goldenes Doktorjubiläum: 50 Jahre im Dienste der Medizin

Im Mai erneuerten die Doktorinnen und Doktoren, die vor 50 Jahren an der ehemaligen Medizinischen Fakultät promiviert hatten, ihr Promotionsversprechen. 1965 haben 96 Frauen und Männer an der ehemaligen Medizinischen Fakultät zu Doktor:innen der gesamten Heilkunde promoviert. Rund 40 von ihnen kamen zu dem Akademischen Festakt in den Congress Innsbruck. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch würdigte ihre Verdienste in einer Ansprache.

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27.05.2015

Treffen des Onkologienetzwerkes Westösterreich und Südtirol

Zum fünften Mal traf sich das Onkologienetzwerk Westösterreich und Südtirol zum Jahressymposium in Innsbruck. Im Zentrum der Zusammenkunft von Ärzt:innen verschiedenster Disziplinen standen Fortschritte in der bildgebenden Tumordiagnosik und Labordiagnostik maligner Erkrankungen. Rund 100 Teilnehmer:innen folgten der Einladung von Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie).

Eine zeitgemäße Behandlung von Krebserkrankungen ist gekennzeichnet durch Interdisziplinarität. Ärzt:innen aus verschiedensten Bereichen arbeiten gemeinsam daran, für jeden Patient:innen die optimale Behandlungsmöglichkeit zu finden. In enger Zusammenarbeit mit der klinischen als auch der Grundlagenforschung werden neue Erkenntnisse gewonnen, die möglichst rasch den Patient:innen zu Gute kommen sollen. Dementsprechend wichtig ist ein regelmäßiger Austausch der Innsbrucker Univ.-Kliniken mit den peripheren Partnern, also Ärzt:innen der regionalen  Krankenhäuser oder niedergelassenen Ärzt:innen, die in der onkologischen Versorgung tätig sind. Im Rahmen des seit 2010 jährlich stattfindenden Symposiums erhalten Ärzt:innen Informationen über aktuelle Entwicklungen und neue Therapiemöglichkeiten in der Onkologie. „Unser Treffen ist vor allem klinisch orientiert“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl. Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin V organisiert die jährlich stattfindende Veranstaltung. Die Innsbrucker Universitätskliniken bilden ein renommiertes, nationales Tumorzentrum. Onkologie ist darüber hinaus ein Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Universität Innsbruck.

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01.06.2015

„Reduce, reuse, recycle“

Der fundamentale biologische Prozess der „Müllentsorgung“ in Zellen steht im Mittelpunkt des Forschungsinteresses des Teams um Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. David Teis von der Sektion für Zellbiologie am Biozentrum. In einer neuen Forschungsarbeit, die im renommierten Open Access Magazin eLife erschienen ist, berichten die Forscher über zwei unterschiedliche zelluläre Abfallsysteme, deren Zusammenarbeit das Überleben der Zelle unter Hungerbedingungen ermöglicht.

Wenn Zellen aufgrund von ungenügender Versorgung hungrig sind – etwa im Rahmen der Entwicklung solider Tumoren oder auch in Entwicklungsphasen wie beim Neugeborenen –, sind sie auf Recyclingprozesse angewiesen, um die zelluläre Homöostase aufrecht zu erhalten, also um wachsen und überleben zu können.

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02.06.2015

SYMPATH FAHR MIT-Fahrradstaffel

Ende Mai startete in Innsbruck die erste SYMPATH-FAHR-MIT-Fahrradstaffel. Parkinson-Patient:innen radelten auf der ersten von insgesamt sieben Etappen über 11 Kilometer bis nach Hall, um ein Zeichen zu setzen. Organisiert wurde die Veranstaltung im Rahmen des EU-Projektes SYMPATH, an dem auch die Medizinische Universität Innsbruck beteiligt ist.Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und weitere prominente Persönlichkeiten unterstützten die Aktion.

Beim Start vor dem Zentrum für Chemie und Biomedizin (CCB) begrüßte der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie, o.Univ.-Prof. Werner Poewe, Hermann Weratschnig, MBA MSc (2. Vizepräsident des Tiroler Landtages), Mag.a Sonja Pitscheider (1. Vizebürgermeisterin Innsbruck), Dr. Hans Rezac (Obmann Landesverband Tirol der Parkinson Selbsthilfe Österreich), Dr. Markus Mandler (Affiris), die Radfahrer und das interessierte Publikum. Diese konnten sich in einer Ausstellung ausführlich über die Krankheit Parkinson und den aktuellen Forschungsstand informieren. Zudem konnten sie mit Simulatoren am eigenen Körper die Symptome der Krankheit nachempfinden, beispielsweise mit Handschuhen, die das typische Zittern von Parkinson-Patienten auslösen.

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03.06.2015

Wissenschaftspreis für junge Zahnmedizinerin

DDr.in Patricia-Anca Steinmaßl, Zahnärztin und Studienleiterin an der Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung (Direktorin Univ.-Prof.in DDr.in Ingrid Grunert) erhielt kürzlich den diesjährigen ODV-Wissenschaftspreis des österreichischen Zahnärztlichen Interessensverbandes für ihr Forschungsprojekt zu computergefertigten Totalprothesen.

Der Wissenschaftspreis des Österreichischen Dentalverbandes (ODV) wird für Arbeiten mit herausragender Bedeutung für die tägliche Berufsausübung vergeben. Das ist der Fall bei der CAD/CAM-basierten Herstellung von Totalprothesen, die von DDr.in Steinmaßl nun in ihrem Forschungsprojekt materialkundlich evaluiert wird.

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08.06.2015

Bolognakonformes Medizinstudium?

Eine mögliche Anpassung des Medizin- und Zahnmedizinstudiums an das Bologna-System war Ende Mai Thema des 8. Curriculumstag der Medizinischen Universität Innsbruck und sorgte für eine angeregte Diskussion. Die jährlich stattfindende Veranstaltung wurde konzeptionell neu gestaltet und fand heuer erstmals in neuem Rahmen statt.

 

Am 29. Mai 2015 wurde im Rahmen dieses neu konzipierten Curriculumstages im CCB das Thema einer Bologna-Anpassung der Studien Humanmedizin und Zahnmedizin erörtert und diskutiert. Im Rahmen eines Impulsreferates präsentierte Dr. Christian Schirlo, Stabsleiter des Dekanates der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich, die Erfahrungen, die in der Schweiz mit der Bologna-Umstellung medizinischer Studien gesammelt wurden.

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08.06.2015

Auszeichnung für kardiologische Nachwuchsforschung

Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) Ende Mai in Salzburg wurden zwei Nachwuchsforscher aus der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler (Univ.-Klinik für Innerer Medizin III, Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang-Michael Franz) an der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet.

Der unter dem Motto „Therapieziel: Symptom versus Prognose, Nutzen versus Risiko“ stehende heurige Kardiologiekongress fand unter reger Teilnahme Innsbrucker Wissenchafter:innen vom 27.-30. Mai in Salzburg statt. Die Kardiologen Priv.-Doz. Dr. Gert Klug und Dr. Sebastian Reinstadler wurden dabei im Rahmen der Generalversammlung für ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten mit dem „Werner-Klein-Preis“ beziehungsweise mit dem „Best Abstract Award – Clinical Science“ ausgezeichnet. 

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11.06.2015

Neue Drittmittel: Vier Matching Funds-Projekte und zwei Internationale Kooperationen

Die Medizinische Universität Innsbruck darf sich nach den Entscheidungen des Wissenschaftlichen Beirates des Landes Tirol und des FWF über neue Forschungsmittel freuen. Auf Grundlage der Kooperationsvereinbarung zwischen dem FWF und dem Land Tirol konnten in diesem Jahr vier neue FWF-Projekte gestartet werden, die im Rahmen des Matching Fund Modells finanziert werden. Außerdem ist die Medizinische Universität Innsbruck an zwei neuen internationalen Kooperationsprojekten beteiligt.

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19.06.2015

Innovative Prostataforschung überzeugte bei Otto-Kraupp-Preis

Mit dem „Otto Kraupp-Preis“ werden die besten Habilitationen an einer österreichischen Medizinischen Universität ausgezeichnet. Priv.-Doz.in Dr.in Natalie Sampson von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) belegt mit ihrer Forschungsarbeit zum Enzym NADPH Oxidase 4 (Nox4) den zweiten Platz. Ihre Forschungsergebnisse sollen einen Beitrag zur Verbesserung der Diagnose und Therapie von Prostatakarzinomen und der Prostatahyperplasie liefern.

Die benigne Prostatahyperplasie, im Volksmund auch als Prostatavergrößerung bekannt, ist weit verbreitet: Bereits jeder fünfte Mann ist von dieser gutartigen Erkrankung betroffen. Zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes zählt das Prostatakarzinom. Beide Erkrankungen haben eine Gemeinsamkeit: Sowohl bei Prostatakarzinomen als auch bei der Prostatahyperplasie kommt es zu einer Deregulation der NADPH Oxidase 4 (Nox4). „NOX4 spielt eine große Rolle, bei der Entwicklung beider Erkrankungen“, erklärt Priv.-Doz.in Dr.in Natalie Sampson. „Die Oxidase ist kritisch für die Fibroblasten Aktivierung und moduliert das umliegende Epithel, was wiederum das Tumorwachstum aktiv fördert.“ Der Hauptfokus der Forschungsarbeit der Elise-Richter-Stipendiatin liegt daher auf NOX4. Damit verfolgt die Molekularbiologin einen durchaus innovativen Ansatz, um die molekularen Mechanismen die bei Prostatakarzinomen und einer Hyperplasie eine Rolle spielen, genauer zu untersuchen. Im Fokus des Interesses der Molekularbiologin steht bei ihr die Mikroumgebung der Tumoren. „Die Bedeutung des Stromagewebes im Umfeld der Tumoren ist in der Prostataforschung unterrepräsentiert, obwohl die zellulären Veränderungen dort, aber eine entscheidende Rolle spielen“, erklärt Priv.-Doz.in Sampson. Versuche im Tiermodell sind nun geplant, um das Potential einer gezielten NOX4 Therapie auf die epithelial-stromale Interaktion dahingehend zu untersuchen, ob das Tumorwachstum gestoppt wird.

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22.06.2015

Radfahren für Organspende und Transplantation

Die Euregiotour von und für Transplantierte findet heuer bereits zum 15. Mal statt. Mit dieser 308 km langen Radtour von Innsbruck zum Gardasee wird auf das Thema Organspende und Transplantation aufmerksam gemacht. Der Startschuss der dreitägigen Tour fiel am Freitag, den 19. Juni 2015, vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck.

Das Ziel dieser Veranstaltung ist klar: mehr Bewusstsein für das Thema Organspende und Transplantation. Es geht jedoch auch darum, Betroffenen Mut zu machen. „Die Euregiotour ist die perfekte Gelegenheit, den Betroffenen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass durch eine Organtransplantation nicht nur Leben gerettet wird, sondern auch eine hohe Leistungsfähigkeit wiederhergestellt werden kann“, so Stephan Eschertzhuber, Transplantationsreferent der Region West an der Klinik Innsbruck.

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23.06.2015

DFK-Studienförderpreis für hervorragende Studienleistungen

Ausgezeichnete Studienleistungen werden vom Deutschen Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) jährlich mit Studienförderpreisen für Studierende an den Innsbrucker Universitäten belohnt. Weil sie identische Beurteilungen und Studienzeiten sowie anspruchsvolle Diplomarbeitsthemen aufweisen, teilen sich Romina Tschenett und Christian Gatterer den diesjährigen Förderpreis für die Medizinische Universität Innsbruck.

Eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz sowie engagierte Zukunftspläne und -projekte bilden die Kriterien, nach denen eine Jury über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise entscheidet. Vergangenen Freitag wurden die Preise im Anschluss an den Dies Academicus der Universität Innsbruck an insgesamt sieben Studierende – Romina Tschenett und Christian Gatterer von der Medizinischen Universität Innsbruck, Gregor Anich und Katrin Schmiderer von der Uni Innsbruck sowie Christian Maurer, Anna Stribl und Monika Weps vom MCI – verliehen. Der DFK-Vorsitzende Dr. Yorck Schmidt, die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Schindler, Vizerektorin für Forschung der LFU, übergaben die Preise. Romina Tschenett und Christian Gatterer teilen sich neben dem aktuellen Preis und gleichwertigen Studienleistungen auch ihre Südtiroler Herkunft.

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29.06.2015

Biobanken als Voraussetzung für Forschungsprojekte

Im Rahmen der Reihe „MUI Lectures Series“ sowie des „Genetics, Epigenetics Genomics“ Seminars war am 23. Juni 2015 Prof. Dr. Thomas Illig aus Hannover als Vortragender zum Thema Biobanken zu Gast an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der Experte hat zusammen mit seinem Team seit 2012 die „Hannover Unified Biobank“ erfolgreich aufgebaut. Davor war er 15 Jahre am Helmholtz-Zentrum München tätig, wo der das Genomanalyse-Zentrum und die Biobank etabliert hat.

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30.06.2015

Neues ÖH-Team: Antrittsbesuch bei Rektorin Fritsch

Nach den ÖH-Wahlen im Mai hat am 1. Juli 2015 ein neues ÖH-Team an der Medizinischen Universität Innsbruck seine Arbeit aufgenommen. Eine der ersten Termine der neu gewählten Studien- und Studierendenvertreter:innen führte sie zu Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Fritsch. Beide Seiten setzen auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren.

 Von 19. bis 21. Mai waren die Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck aufgerufen, an den Wahlen der Österreichischen Hochschüler:innenschaft teilzunehmen. Das neu gewählte Team hat nun mit 1. Juli offiziell seine Arbeit angetreten. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, gratulierte den gewählten ÖH-Vertreter:innen. „Ich hoffe auf eine gute, konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren und wünsche ihnen für ihre verantwortungsvolle Vertretungsaufgabe alles Gute.“

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30.06.2015

Empfehlungen zur Hormonbehandlung

Seit fast 30 Jahren veröffentlicht der „Zürcher Gesprächskreis“ Empfehlungen zur hormonellen Empfängnisverhütung und Hormonersatztherapie, die im deutschsprachigen Raum große Beachtung finden. Zu der Gruppe gehören acht ausgewiesene Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das 54. Arbeitstreffen fand auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt, Direktor der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, erstmals in Innsbruck statt.

Im April 1986 kam der „Zürcher Gesprächskreis“ in Zürich zum ersten Mal zusammen, mit dem Ziel, eine aktuelle Bestandsaufnahme zu dem Thema „Wirkungen und Nebenwirkungen von Gestagenen bei der Anwendung zur Kontrazeption und in der Hormonersatztherapie in der Postmenopause“ zu erarbeiten. Mittlerweile haben 54 dieser Treffen im Abstand von sechs Monaten stattgefunden, in welchen die jeweils neuesten Aspekte zu dieser Thematik und Anwendungsempfehlungen für die tägliche Praxis in Form von „Empfehlungen“ und Gebote“ verfasst werden. Die Hinweise werden im Anschluss an die Arbeitstreffen regelmäßig in renommierten Fortbildungszeitungen veröffentlicht und sind daher einer großen Gruppe von Frauenärzt:innen im deutschsprachigen Raum zugänglich. „Wir berücksichtigen stets aktuelle Forschungsergebnisse und überarbeiten unsere Empfehlungen dementsprechend“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt. Durch die Veröffentlichungen werden die neuesten Forschungserkenntnisse so einem breiten Kreis von Ärzt:innen zugänglich und Patient:innen können schneller von den neuesten Erkenntnissen profitieren.

Mitglieder: Ausgewiesene Expert:innen
Der Gesprächskreis besteht aus derzeit acht Mitglieder aus Deutschland, Schweiz und Österreich. Aufgenommen werden nur ausgewiesene Expert:innen auf dem Gebiet der Gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Für die Mitgliedschaft ist dementsprechend eine hohe fachliche Reputation notwendig. Univ.-Prof. Wildt ist seit 2010 Teil des Zürcher Gesprächskreises.
Bei dem Treffen in Innsbruck wurde das kürzlich von einer dänischen Arbeitsgruppe publizierte erhöhte Risiko für Gliome unter der Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva, neuere Daten zum Thromboserisiko unter Einnahme der Pille sowie das von einer englischen Arbeitsgruppe berichtete erhöhte Risiko für die Entstehung von Ovarialkarzinomen durch die Hormonersatztherapie in der Postmenopause diskutiert und entsprechende Anwendungsempfehlungen erarbeitet, die in Kürze publiziert werden.
Im nächsten Jahr feiert der „Zürcher Gesprächskreis“ sein 30jähriges Bestehen. „In der Zeit seit Gründung der Gruppe hat sich in diesem Bereich sehr viel verändert“, erklärt Univ.-Prof. Wildt. Gleich geblieben ist aber das Ziel, bei den Therapien eine möglichst geringe Hormondosis zu verwenden. So lautete beispielsweise die erste Empfehlung des Zürcher Gesprächskreises aus dem Jahr 1986 zur hormonellen Empfängnisverhütung „1. Grundsätzlich sind heute niedrig dosierte Präparate mit einem Östrogengehalt von weniger als 50 µg zu bevorzugen.“ (1986)

Mitglieder:
Sitzend v. links:

Prof. Dr. Martin H. Birkhäuser (Basel)
Prof. Dr. Inka Wiegratz (Frankfurt)
Prof. Dr. Joseph Neulen (Aachen)

Stehend v. link:
Prof. Dr. Dr. Alfred O. Mueck (Tübingen)
Prof. Dr. Peyman Hadji (Frankfurt)
Prof. Dr. Christian Thaler (München)
Prof. Dr. Ludwig Wildt (Innsbruck)
Prof. Dr. Bruno Imthurn (Zürich)

(B. Hoffmann-Ammann)

Weitere Informationen:
http://www.zuercher-kreis-hormone.eu/index.html

Publikationen:
http://www.zuercher-kreis-hormone.eu/publikationen.html


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01.07.2015

ISAKOS-Preis für interdisziplinäres Forschungsprojekt

Mit einem Forschungsprojekt zum Thema Knieinstabilität konnte ein interdisziplinäres Forschungsteam unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Michael Liebensteiner von der Univ.-Klinik für Orthopädie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Martin Krismer) einen Wissenschaftspreis der Internationalen Kniegesellschaft ISAKOS (International Society of Arthroscopy, Knee Surgery and Orthopaedic Sports Medicine) für sich entscheiden.

Gemeinsam  mit seinen Kolleg:innen Dr. Peter Ferlic,  (Univ.-Klinik für Orthopädie), Dr. Rene El Attal (Univ.-Klinik für Unfallchirurgie), Dr.in Tanja Djurdjevic (Univ.-Klinik für Neuroradiologie), der Medizin-Studentin Julia Ressler BSc und Dr. Gerd Seitlinger (Sportorthopädie, Krankenhauses Oberndorf) untersuchte der Knie-Spezialist Michael Liebensteiner die Relevanz der Oberschenkeltorsion (Torsion des Oberschenkelknochens) für das Kniescheibengelenk bzw. die Kniescheibenführung. „Unsere Ergebnisse haben Implikationen für die Diagnostik und Behandlung der habituell wie traumatisch bedingten Kniescheibeninstabilität“, resümiert Dr. Liebensteiner, dessen interdisziplinäre Forschungsarbeit vor dem Hintergrund der geplanten Zusammenlegung der Fächer Orthopädie und Unfallchirurgie als richtungsweisend eingestuft werden kann. Im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Tagung der ISAKOS – der international renommiertesten Instanz des Fachgebietes – von 7. bis 11. Juni in Lyon wurde die Innsbrucker Forschungsarbeit mit dem Patellofemoral Research Excellence Award ausgezeichnet.

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03.07.2015

2.852 Teilnehmer:innen absolvieren medizinische Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2015: 2.852, 2014: 2.713) ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2015: 1.653, 2014: 1.616) und Männern (2015: 1.199, 2014: 1.097) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

Zahlen und Fakten zu den vier Aufnahmeverfahren am 3.7.2015 in Innsbruck:

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06.07.2015

Preisregen für innovativen Therapieansatz nach Herzinfarkt

Nach dem Young Investigators Award der European Society of Cardiology und der Best of Biotech-Prämierung im vergangenen Jahr, konnte Dr. Johannes Holfeld von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie mit der Entwicklung der Stoßwellentherapie für die Regeneration des Herzmuskels nach Herzinfarkt erneut zwei Auszeichnungen an Land ziehen: Das Spin-off Unternehmen HeaRT (Heart Regeneration Technologies) gewann den Cluster Award 2015 und war auch beim Gründer:innen-Wettbewerb Adventure X mit dem 1. Platz siegreich.

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08.07.2015

Gemeinsamer Auftritt: 6th CIIT und 1st HOROS Science Day

Das seit 2009 an der Medizinischen Universität Innsbruck etablierte Comprehensive Center for Infection, Immunity and Transplantation (CIIT) hielt seinen traditionellen Science Day heuer gemeinsam mit dem Doktoratskolleg HOROS ab. Der 6th CIIT / 1st HOROS Science Day bewies erwartungsgemäß hohes wissenschaftliches Niveau und interdisziplinäres Potential in den Bereichen Infektiologie, Immunologie sowie Tumor- und Transplantationsimmunologie.

Infektiologie, Immunologie und Transplantation bilden einen profilierten Forschungsschwerpunkt an der Medizinischen Universität Innsbruck. Als eng verwobene Fachgebiete gewinnen sie zunehmend an Bedeutung in Wissenschaft und angewandter Medizin. Die Förderung des interdisziplinären Wissensaustauschs und der Interaktion wissenschaftlicher Arbeitsgruppen im Rahmen dieses Schwerpunktes ist das ausgewiesene Ziel des CIIT. Ein Ziel, das sich auch im Selbstverständnis des FWF-geförderten und seit Ende 2013 eingerichteten Graduiertenkollegs HOROS wiederfindet. Diese Verbundenheit bewog die Vertreter:innen beider Einrichtungen, ihre Science Days auf ein gemeinsames Datum zu legen und den wissenschaftlichen Austausch damit zu intensivieren.

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09.07.2015

Ao.Univ.-Prof. DDr. W. Puelacher in Europäischer Akademie der Wissenschaften

Im Rahmen des 25-Jahr-Jubiläums der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste wurde ao.Univ.-Prof. Dr. Dr. Wolfgang Puelacher in die renommierte Vereinigung aufgenommen. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer überreichte dem stellvertretenden Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Dr. Michael Rasse) das Aufnahmedekret.

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste fokussiert ihren Tätigkeitsbereich auf die Wissensentwicklung, die Wissenschaftsvermittlung und die spezifische Umsetzung aktueller internationaler Projekte. 1.700 Wissenschafter:innen und Künstler:innen, unter ihnen 5 Nobelpreisträger sowie weitere 32 Nobelpreisträger als Ehrenmitglieder bilden ein Netzwerk, das wissenschaftliche und ethische Akzente setzt. In der ersten Jahreshälfte 2015 wurde ao.Univ.-Prof. Dr. Dr. Wolfgang Puelacher das Aufnahmedekret durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer überreicht.

Der stellvertretende Direktor der Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck ist ao.Professor für Maxillofaziale und Orale Chirurgie, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Zahnmedizin. Seine Forschungsgebiete sind die Gewebetechnologie, computer-assistierte dentale Implantologie, Traumatologie und Orthognathe Chirurgie. Wolfgang Puelacher hatte in Innsbruck promoviert und 1995 habilitiert. Neben zahlreichen Publikationen in international renommierten wissenschaftlichen Journalen, internationalen  Lehr- und Forschungsaufenthalten verbrachte er ein Sabbatical an der Harvard Universität in Boston, MA, USA.

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste fokussiert ihren Tätigkeitsbereich auf die Wissensentwicklung, die Wissenschaftsvermittlung und die spezifische Umsetzung aktueller internationaler Projekte. Die Ursprünge der Akademie gehen auf einen wissenschaftlichen Arbeitskreis zurück, dem der Salzburger Herzchirurg Felix Unger, der Wiener Erzbischof Franz Kardinal König und der Politikwissenschaftler und Philosoph Nikolaus Lobkowicz angehörten. Am 7. März 1990 erfolgte die offizielle Gründung in Salzburg. Sitz der Akademie ist Salzburg.


(Redaktion/B. Hoffmann-Ammann)

Weitere Informationen:
–    Europäische Akademie der Wissenschaften
–    Department Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Innsbruck

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10.07.2015

EU-Projekt MDS-RIGHT zur personalisierten Therapie bei Blutkrebs gestartet

Myelodysplastische Syndrome (MDS) gehören zu den häufigsten malignen hämatologischen Erkrankungen. Im Rahmen des EU-Förderprogramms Horizon 2020, Bereich „Personalisierung von Gesundheit und Pflege“ (H2020-PHC-2014), unterstützt das MDS-RIGHT Projekt die Entwicklung von maßgeschneiderten Therapien für Patient:innen mit MDS. Ao.Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin V koordiniert das Arbeitspaket zu Lebensqualität und Anämie.

Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind eine heterogene Gruppe von malignen, hämatologischen Erkrankungen. Jährlich erkranken etwa vier bis fünf von 100.000 Personen. Im Durchschnitt sind die Patient:innen bei der Erstdiagnose 70 Jahre alt, es handelt es sich bei MDS also um Erkrankungen des Alters. Die Zunahme an älteren Menschen in Österreich bedingt daher eine kontinuierliche Steigerung an MDS-Erkrankungen. Damit gehören MDS zu den häufigen bösartigen Bluterkrankungen. „MDS-Patient:innen leiden vor allem unter der Blutarmut (Anämie), welche zu einer deutlichen Einschränkung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Überlebenszeit führt“, erklärt ao.Univ.-Prof. Stauder. „Die Prognose reicht von einer stabilen, indolenten Erkrankung bis hin zu aggressiven Formen mit einem rapiden Übergang in eine aktute myeloische Leukämie.“ Mit den aktuell in der klinischen Routine verwendeten Risikoscores ist die Prognose für einzelne Patient:innen allerdings schwer vorherzusagen.

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13.07.2015

Junge Forscher:innen an der MUI: Dorothea Orth-Höller

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschaftler:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in med. Dorothea Orth-Höller. Die Medizinerin leitet das Diagnostiklabor für Bakteriologie, Mykologie und Parasitologie an der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr. in Cornelia Lass-Flörl) und erforscht „die Pathogenese Shiga-Toxin vermittelter Erkrankungen“. Diese Toxine werden von bestimmten Darmbakterien produziert und können zerstörerische Auswirkungen auf Nierenzellen haben.

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15.07.2015

Neue Angriffspunkte für die Therapie von Pilzinfektionen

Zwei Forschungsarbeiten aus der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in C. Lass-Flörl) liefern neue Ansätze zur Therapieoptimierung bei Pilzinfektionen. Die Erstautor:innen MMag. Michael Blatzer PhD und Emina Jukic MSc PhD aus dem Team um Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Doris Wilflingseder hatten dabei vor allem Amphotericin B (AmB) im Visier – ein Wirkstoff, der seit Jahrzehnten zur Behandlung von Pilz- und Protozoeninfektionen im Einsatz ist.

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16.07.2015

Neuer Mechanismus zur Infektionsabwehr entdeckt

Da die Zahl multiresistenter Erreger steigt, wird weltweit intensiv an neuen Therapiemöglichkeiten zur Infektionsbehandlung geforscht. Vor diesem Hintergrund sind die jüngsten Erkenntnisse eines Forscher:innenteams um Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss und Dr. Manfred Nairz von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin VI, von Bedeutung. Gemeinsam mit dem Europäischen Molekularbiologischen Laboratorium (EMBL, Heidelberg) geben die Wissenschafter:innen völlig neue Einblicke in die Infektionsabwehr.

Forscher:innen in Innsbruck und Heidelberg ist es gelungen, einen neuen Mechanismus zu entdecken, der entscheidend dafür ist, wie sich der Körper vor Infektionen schützt. Das renommierte Fachjournal „Cell Host & Microbe“ veröffentlicht die Erkenntnisse, die neue Anhaltspunkte für die Entwicklung innovativer Therapieansätze liefern. „Die Zahl multiresistenter Erreger nimmt stetig zu. Wir brauchen daher neue, innovative Behandlungsmöglichkeiten für Infektionen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin VI. „Entscheidend dafür ist ein besseres Verständnis jener regulatorischen Mechanismen im Körper, welche bei der Abwehr von Infektionen, der sogenannten Host-Pathogen-Interaktion, in Gang gesetzt werden“, ergänzt Dr. Manfred Nairz. Der Forschungserfolg basiert auf der langjährigen guten Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Matthias Hentze und Dr. Bruno Galy am Europäischen Molekularbiologischen Laboratorium (EMBL) in Heidelberg.

Zentraler Mechanismus zur Immunabwehr
Bisher war nicht bekannt, dass die sogenannten eisenregulierenden Proteine 1 und 2 (iron regulatory proteins, IRP 1 und 2) eine entscheidende Rolle bei der Immunabwehr spielen. IRPs regulieren normalerweise den Eisenstoffwechsel in Zellen und sind damit von zentraler Bedeutung für deren Metabolismus. Eisen ist nicht nur essentiell für den Sauerstofftransport im Körper, sondern auch für viele Stoffwechselprozesse. Auch Mikroben bzw. Bakterien benötigen für ihre Vermehrung und Pathogenität Eisen. In einem Mausmodell hat sich gezeigt, dass mit Salmonellen infizierte Mäuse, denen die eisenregulierenden Proteine IRP1 und 2 fehlen, diese Infektion schlecht kontrollieren können. Das ist darauf zurückzuführen, das IRPs für Bakterien den Zugang zu Eisen erschweren. Darüber hinaus stimulieren sie die Immunantwortmechanismen von Makrophagen (Körperfresszellen, Immunzellen), die zur Elimination der Salmonellen beitragen. „Durch die Aufklärung der Immunabwehrmechanismen gegenüber Mikroben und deren genauer molekularer Analyse können neue Therapien zur erfolgreicheren Bekämpfung von Infektionen entwickelt werden“, erklären Nairz und Weiss, die Ziele weiterer Forschungsarbeiten.

Hintergrund: Eisenstoffwechsel spielt zentrale Rolle
Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss und Dr. Manfred Nairz von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin VI hatten bereits in vorangegangen Arbeiten Einblicke in die Rolle von Eisen für die Abwehr von Infektionen gegeben. Sie konnten beispielsweise zeigen, dass Makrophagen durch die Bildung von Stickstoffmonoxid die Aktivität eines Eisenexportkanals fördern und damit Bakterien, die innerhalb von Makrophagen leben können (wie Salmonellen oder Mykobakterien), den essentiellen Wachstumsfaktor Eisen entziehen. Dadurch können sie deren Vermehrung beschränken (Nairz M. et al. J Exp. Med. 2013).

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21.07.2015

Zwei neue Projekte zur Verbesserung der Brustkrebstherapie werden gefördert

Im Juni hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der Generalrat der Österreichischen Nationalbank (OeNB, Jubiläumsfonds) neue Förderung für wissenschaftliche Projekte genehmigt. Unabhängig voneinander wurde in beiden Gremien beschlossen, zwei Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck zu fördern, die sich mit der Erforschung von Brustkrebserkrankungen auseinandersetzen.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 52. Kuratoriumssitzung ein Einzelprojekt  von Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Igor Maximilian Theurl PhD (Univ.-Klinik für Innere Medizin VI, Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss) bewilligt. Ende Juni hat der Generalrat der Österreichischen Nationalbank (OeNB) festgelegt, mit Mitteln aus dem Jubiläumsfonds, ein Projekt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Zlatko Trajanoski, Direktor der Sektion für Bioinformatik am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck, zu fördern. Beide Projekte verfolgen unabhängig voneinander das Ziel, einen Beitrag zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten für Brustkrebspatient:innen zu leisten.

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23.07.2015

PRECUP: Entwicklung von Medizinstudent Schwendinger auf Erfolgskurs

Der Innsbrucker Medizinstudent Peter Schwendinger hat mit seiner Erfindung erneut punkten können: Beim Tiroler Gründer:innen-Wettbewerb „adventure-X“ belegte der studentische Mitarbeiter der Abteilung für Experimentelle Orthopädie (Leiter: Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Nogler) den zweiten Platz. Mit seiner Geschäftsidee ist der gebürtige Vorarlberger jetzt auf der Suche nach Entwicklungspartnern.

Der künstliche Ersatz des Hüftgelenks geht mit einem Knochenverlust einher. Muss die Prothese ausgetauscht werden, so reduziert sich der Knochen erneut. Dies kann vor allem bei jüngeren Patient:innen, bei denen mit großer Sicherheit Folgeoperationen durchgeführt werden müssen, enorme Ausmaße erreichen. Hier setzt die Erfindung von Peter Schwendinger an: Der gebürtige Vorarlberger hat eine neue Methode zum Auffüllen der Hüftpfanne beim Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks erfunden. Dabei wird der Knochenverlust reduziert und der Heilungserfolg nach Revisionsoperationen wesentlich verbessert. Peter Schwendinger studiert derzeit Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und absolviert das Klinisch-Praktische Jahr. Unter dem Teamnamen „Precup“ hat er erfolgreich am diesjährigen Tiroler Gründer:innen-Wettbewerb Adventure X teilgenommen. Mit dem Geschäftsmodell zur Umsetzung seiner Entwicklung belegte er den zweiten Platz. Auch der erste Platz ging an ein Spin-off Unternehmen der Medizinischen Universität Innsbruck: Dr. Johannes Holfeld gewann mit dem Start-Up HeaRT (Heart Regeneration Technologies) den Gründer:innen-Wettbewerb.

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30.07.2015

5. HUS-Weltkongress in Tirol

Der 5. Weltkongress zum Hämolytisch Urämischen Syndrom (HUS) und verwandten Erkrankungen fand vom 12. bis 14. Juli bei bestem Wetter im Congresspark Innsbruck-Igls statt. Das in bewährter Weise vom HUS Team Innsbruck organisierte Meeting versammelte über 100 Expert:innen aus aller Welt und bot Gelegenheit, sich in kollegialer Atmosphäre über neueste Forschungs- und Therapie-Erkenntnisse auszutauschen.

HUS steht für Hämolytisch Urämisches Syndrom und stellt die häufigste Ursache des akuten Nierenversagens im Kindesalter dar. Etwa fünf Prozent der Fälle sind atypisch und haben ihre Ursache in einer Dysregulation des Komplementsystems. Anders als bei vielen anderen Syndromen ist die Ätiologie bei diesem Krankheitsbild sehr vielschichtig. So gibt es angeborene und erworbene Formen. Letztere können durch Autoimmunphänomene entstehen, wobei Antikörper gebildet werden, aber auch durch Erkrankungen mit Darmbakterien, wie bestimmten Escherichia coli. Dieses klassische HUS oder eHUS ist die weitaus häufigste Form.

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30.07.2015

Call: Wissenschaftspreis für Studierende

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Anerkennung seiner Leistungen schreibt die Universität Innsbruck gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck aus den Erträgen der Allgemeinen Hochschulstipendienstiftung Nachwuchspreise für wissenschaftliche Forschung aus.

Insgesamt werden 4 Preise à € 1.250,– vergeben: 3 für die Universität Innsbruck und 1 für die Medizinische Universität Innsbruck.

Kandidatinnen und Kandidaten für diese Auszeichnung sind Studierende im Stadium der Diplom- bzw. Masterarbeit, die eine außergewöhnliche wissenschaftliche Leistung erbringen. Auswahlkriterien sollen wissenschaftliche Qualität des Projektes / Werkes und Originalität des Forschungsansatzes sowie Eigenständigkeit bei der Problemlösung sein.

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03.08.2015

Neue Therapie für Jugendliche mit Sozialverhaltensstörungen

Der Entwickler der mentalisierungsbasierten Psychotherapie, Prof. Peter Fonagy aus London, referierte an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Kathrin Sevecke) organisierte Workshop zur mentalisierungsbasierten Therapie für Jugendliche war zugleich Startschuss für ein Forschungsprojekt zur Evaluation des Therapie-Konzeptes bei Jugendlichen mit aggressiven Verhaltensstörungen.

Jugendliche mit Sozialverhaltensstörungen sollen zukünftig mit einem neuen, psychoanalytisch basierten Therapieansatz unterstützt werden können. Gemeinsam mit der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und dem Anna Freud Center in London wird die Innsbrucker Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie den Einsatz der mentalisierungsbasierten Therapie für Jugendliche (MBT-A) in den nächsten zwei Jahren evaluieren. Zum Start der Zusammenarbeit fand an der Medizinischen Universität Innsbruck ein Workshop mit rund 60 Teilnehmer:innen aus ganz Österreich statt. Auch Prof. Peter Fonagy war zu diesem Zweck nach Innsbruck gereist. Der international renommierte Psychologe und Psychoanalytiker ist Professor für Psychologie am University College London und Direktor sowie Forschungskoordinator des Anna Freud Center. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er das Konzept der Mentalisierung und die darauf aufbauende Psychotherapie. Die Wirksamkeit von MBT, die auf den Gefühlszustand im hier und jetzt fokussiert, wurde bei Erwachsenen in randomisierten und kontrollierten Studien bereits nachgewiesen. Erste Ergebnisse von Studien bei Jugendlichen liegen ebenfalls vor und zeigen, dass Selbstverletzungen und Depressionen signifikant reduziert werden konnten. „Mit unserem Therapieeinsatz versuchen wir gezielt das limbische System im Gehirn zu stimulieren“, erklärt Fonagy. Jugendliche sollen mittels MBT nicht nur ihre eigene Gefühlswelt besser verstehen lernen, sondern auch ihre Empathiefähigkeit und soziales Verhalten soll wiederhergestellt und gestärkt werden. „Ziel ist es, dass die Jugendlichen mit aggressiven Verhaltensstörungen, lernen ihr Verhalten an die neue Realität anzupassen“, erklärt Kathrin Sevecke. Wichtige Aspekte einer gezielten Therapie, sind auch die Einbeziehungen des Umfelds, also nach Möglichkeit eine Familientherapie.

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05.08.2015

Ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeit von Frauen

Bereits zum dritten Mal wurde vergangenen Montag die wissenschaftliche Arbeit von Frauen an der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch übergab den Preis für die höchste Drittmitteleinwerbung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin an ao.Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser. Der Nachwuchspreis für die beste PhD-Thesis ging diesmal an zwei ebenbürtige Bewerberinnen: Dipl.biol.in Marta Campiglio, PhD und Dr.in Susanne Kathrein, PhD.

Mit der expliziten Förderung der wissenschaftlichen Leistungen von Frauen setzt die Medizinische Universität Innsbruck ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen ihrer frauenfördernden Personalpolitik, die außerdem auch an der Umsetzung von frauen- und geschlechtsspezifischer Forschung und Lehre, der Verbesserung von Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder der Erhöhung von Karrierechancen, etwa durch Mentoring und neue Laufbahnstellen, gemessen werden kann. „Wir konnten auch heuer wieder drei hervorragende junge Wissenschafterinnen auswählen, die sich eine besondere Förderung verdient haben und deren weitere wissenschaftliche Tätigkeit wir somit unterstützen“, freut sich Rektorin Helga Fritsch, die den Preisträgerinnen am Montag drei symbolische Schecks überreichen konnte. Je 1.750 Euro gehen an Dipl.biol.in Marta Campiglio, PhD, die an der Sektion für Physiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Michaela Kress) forscht bzw. an Dr.in Susanne Kathrein, PhD von der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth). Die Molekularbiologin ao.Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser freut sich über eine Unterstützung in der Höhe von € 8.000.

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10.08.2015

Human Brain Project: School in Obergurgl

Die zweite Human Brain Project (HBP) School fand vom 3.-9. August 2015 im sommerlichen Obergurgl statt. Unter dem Thema „Future Computing“ präsentierten die Sprecher der HBP School neue Entwicklungen und Trends in der Computertechnologie. Dabei standen den 46 TeilnehmerInen von 15 europäischen Hochschuleinrichtungen aus neun Ländern unter anderem auch Modelle mit neuen, neuromorphen Chips zur praktischen Übung zur Verfügung.

Dezidiertes Ziel des „HBP Education Programme“ ist es, die Computer-, Neurowissenschafter:innen und Mediziner:innen der Zukunft auszubilden. Die Neurowissenschaften profitieren von den Computerwissenschaften, indem zum Beispiel neue IT-Infrastukturen entstehen, die es ermöglichen, Teile des Gehirns am Computer simulieren zu können. Auf der anderen Seite profitieren Computerwissenschafter:innen vom Wissen über das Gehirn, um neue, leistungsstarke und energiesparende Computerarchitekturen entwickeln zu können. Im EU-Flaggschiffprojekt Human Brain Project kommen beide Seite zusammen, um über eine Laufzeit von zehn Jahren das gesamte Wissen über das Gehirn zusammenzutragen und auf neuen Plattformen einer breiten Anwendergruppe, auch Mediziner:innen, zugänglich zu machen.
Das „HBP Education Programme-Team“ wird von Univ.-Prof. Dr. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck geleitet. Bereits zum zweiten Mal war daher Tirol Gastgeber für eine HBP-School. Die erste Fortbildung für Studierende aus den Neuro- und Computerwissenschaften hatte 2014 in Alpbach stattgefunden. Die erste vom Innsbrucker HBP-Team um Univ.-Prof. Alois Saria organisierte School war bereits ein voller Erfolg: Bei der Evaluation erhielt die Fortbildung durchwegs nur Bestnoten.  Davon motiviert nutzten bei der diesjährigen HBP School 20 Studierende die Gelegenheit, von hochkarätigen Wissenschafter:innen in neue Entwicklungen und Trends in der  Computertechnologie  eingeführt zu werden. Als wissenschaftlicher Direktor der HBP-School fungierte Prof. Dr. Karlheinz Meier. Der Professor für Experimentalphysik der Universität Heidelberg ist ein weltweit anerkannter Experte für neuromorphe Computertechnologie. Mit im Gepäck hatten die Vortragenden allerdings nicht nur ihr umfangreiches Wissen, sondern auch die neuesten technischen Entwicklungen. Die Studierenden erhielten im Rahmen von Übungen die Möglichkeit gemeinsam mit Expert:innen Fragestellungen zu lösen und damit die neue, an das Gehirn angelehnte Computerarchitektur, kennenzulernen. „Das ist wirklich etwas besonders, denn normalerweise kann diese neue Technik nur an den jeweiligen Instituten getestet werden, wo sie entwickelt werden oder durch einen Internetzugang“, erklärt Prof. Meier.

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12.08.2015

Neue Erkenntnisse über Zusammenhang von Hunger und Angstextinktion

Forscher des Innsbrucker Instituts für Pharmakologie haben neue Erkenntnisse über neuronale Prozesse bei der Angstextinktion veröffentlicht. Auf die Ergebnisse von Assistenzprofessor Dr. Ramon Tasan, PhD und seinen Kollegen im Forschungsjournal der „Amerikanischen Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie“ wurde im „Online Journal Watch“ des „New England Journals of Medicine“ hingewiesen. Die Forschungsarbeit liefert Anhaltspunkte für die Therapieentwicklung zur Behandlung von Angststörungen.

Die Extinktion von Angst, also die Löschung eines Verhaltens durch Nichtanwendung oder Erlernen eines alternativen Verhaltens, ist eines der zentralen Ziele in der psychotherapeutischen Behandlung von Patient:innen mit Angststörungen. Die Anzahl der Betroffenen mit Angststörungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, vor diesem Hintergrund sind verbesserte Therapiemethoden stark nachgefragt. Die neuronalen Prozesse, die bei der Entstehung und „Löschung“ von Angst beteiligt sind, müssen allerdings noch detaillierter untersucht werden. Durch eine genauere Analyse erhoffen sich die Neurowissenschaftler:innen Informationen, die für eine Verbesserung der Behandlung von Angststörungen dienlich sein könnten. Vor diesem Hintergrund hat die Arbeit von Ramon Tasan und seinen Kollegen vom Innsbrucker Institut für Pharmakologie wichtige neue Erkenntnisse aufgezeigt.

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17.08.2015

Innovative Behandlung von Eierstockkrebs: Erste Ergebnisse bei EU-Projekt GANNET53

Im Zeitplan liegt das EU-Projekt GANNET53: Nach Abschluss der Phase-I-Studie mit einer neuen Wirkstoffkombination zur Behandlung von Eierstockkrebs, werden derzeit die ersten Patientinnen im Rahmen der Phase II-Studie behandelt. In dem von Univ.-Prof.in Dr.in Nicole Concin koordinierte Forschungsvorhaben wird auch ein prädiktiver Test für das Ansprechen auf die neue Therapieform entwickelt. Die Studie könnte auch Erkenntnisse für die Behandlung anderer Krebserkrankungen bringen.

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24.08.2015

Junge Forscher:innen an der MUI: Werner Schmölz

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschaftler:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dr. Werner Schmölz. Der Maschinenbauingenieur leitet seit elf Jahren den Bereich Biomechanik und das dazugehörige Labor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Unfallchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth). Ziel seiner Forschungsarbeit ist es, die Behandlungsmethoden bei traumatischen und degenerativen muskuloskelettalen Erkrankungen zu verbessern, bestehende Therapiemöglichkeiten zu evaluieren oder biomechanisch zu optimieren.

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26.08.2015

Relevanter Akteur der Apoptoseresistenz entlarvt

Die zur Klasse der nicht-kodierenden RNAs zählenden Vault-assozierten RNAs (vtRNAs) schützen Epstein-Barr-virusinfizierte Zellen vor dem Zelltod. Das belegen Melanie Amort-Achmüller, PhD und Birgit Nachbauer, PhD – zwei kürzlich noch am Innsbrucker Biozentrum forschende Molekularbiologinnen – in ihrer jüngsten Forschungsarbeit. Die bislang wenig erforschten vtRNAs könnten sich als relevantes Target für Krebstherapien erweisen. Das Fachjournal Nature Communications berichtete darüber.

Nicht-kodierende RNAs (ncRNA) und damit der größere Teil des menschlichen Genoms, übernehmen wichtige Funktionen in der Zelle. Sie sind in der Lage, die Expression einzelner Gene zu regulieren und damit bestimmte Funktionen ein- oder auszuschalten. Für Forschung und Therapie bietet das einen vielversprechenden Ansatz.

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01.09.2015

Prostatakrebs: Unterstützung für Hormonentzugstherapie

Prostatakrebs ist der häufigste, bösartige Tumor beim Mann. Die im fortgeschrittenen Stadium mittels Hormonentzugstherapie behandelten Krebszellen entwickeln mit der Zeit Resistenzen. Neue Erkenntnisse von Dr. Martin Puhr aus dem Forschungslabor der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) zum Wirkmechanismus des Proteins PIAS1 könnten für die Entwicklung neuer Therapieoptionen, vor allem in Kombination mit der Androgen-Entzugstherapie, entscheidend sein.

Mit Hilfe von sog. Antiandrogenen, etwa Bicalutamid (Casodex®), Abirateron (Zytiga®) oder Enzalutamid (Xtandi®), wird im Rahmen der Prostatakarzinomtherapie versucht,  die Aktivierung des Androgenrezeptos (AR) zu verhindern. Der AR reguliert in einer normalen Prostatazelle das Gleichgewicht zwischen Proliferation und Apoptose, wird in Prostatakrebszellen jedoch hoch exprimiert und bewirkt unter anderem unkontrolliertes Wachstum. „Wir wissen heute, dass der AR auch in Therapie-resistenten Prostatakrebszellen vorhanden ist und eine wichtige Funktion als Stimulator des Tumorwachstums ausübt“, erklärt der Biologe Dr. Martin Puhr, der im urologischen Forschungslabor unter der Leitung von ao.Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig, den Abwehrmechanismen der Tumorzellen auf der Spur ist.

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09.09.2015

Innovative Therapie: Erste Zungenschrittmacher implantiert

Erstmals in Österreich erhielten an der Innsbrucker Univ.-Klinik für HNO drei Patienten einen Zungenschrittmacher. Diese Implantate stimulieren den Bewegungsnerv der Zunge. Von der innovativen Therapie profitiert eine kleine Gruppe von Patient:innen, die an einer speziellen Form des Schlafapnoesyndroms (Schnarchen mit Atemaussetzern) leidet. Vom 16. bis 20. September findet in Innsbruck ein HNO-Kongress mit 600 Expert:innen zu den neuesten Innovationen und wissenschaftlichen Erkenntnissen statt.

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10.09.2015

Internationale Anerkennung für Innsbrucker Gerichtsmedizin

Der Molekularbiologe ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Walther Parson vom Institut für Gerichtliche Medizin (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. R. Scheithauer) wurde beim 26. Kongress der „International Society for Forensic Genetics (ISFG)“ in Krakau zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt. Diese besteht aus rund 1.200 aktiven Mitgliedern aus über 50 Ländern. Damit unterstreicht das Innsbrucker Institut seine Stellung in der forensischen Molekularbiologie.

Die ISFG umfasst sowohl Universitätsangehörige als auch Vertreter der Exekutive und Judikative und wurde 1968 in Mainz als „Gesellschaft für forensische Blutgruppenkunde“ gegründet. Das ursprüngliche Ziel der gemeinnützigen Vereinigung nach deutschem Recht war die Unterstützung wissenschaftlicher Forschung von forensischen Markern in menschlichem Blut. Im Jahre 1989 trat die Gesellschaft erstmals international unter dem Namen „International Society for Forensic Haemogenetics“ (ISFH) auf. Mit dem Wechsel von der traditionellen Serologie zur modernen molekulargenetischen DNA-Analytik (DNA-Fingerprinting) wurde 1999 der aktuelle Name eingeführt. Die wissenschaftlichen Disziplinen umfassen unter anderem forensische Biologie, molekulare Genetik, Populationsgenetik, Blutgruppenkunde, forensische Pathologie, Abstammungsbegutachtung, Biostatistik, medizinische Ethik und kriminalrechtliche Gesetzgebung.

Die ISFG veranstaltet im zweijährigen Rhythmus internationale Kongresse, wobei europäische und internationale Tagungsorte alternierend abwechseln (Kopenhagen 2007, Buenos Aires 2009, Wien 2011, Melbourne 2013, Krakau 2015, Seoul 2017). Den Kongressen sind educational workshops vorangestellt, in denen spezifische Fortbildungen angeboten und intensiv genutzt werden. Seit 2007 führt Walther Parson in diesem Rahmen Trainings für die international angesehene mitochondriale DNA Datenbank EMPOP durch, die am Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck entwickelt und kuratiert wird.

Das Fachorgan der Gesellschaft, Forensic Science International Genetics (FSIG), ist mit einem impact factor von 4,604 top-gereiht im Fach „Legal Medicine“, das insgesamt 15 Journale enthält. Auch in allgemeinen genetischen Fächern liegt FSIG im vorderen Feld (Q1). „Diese Entwicklung verwundert zunächst aufgrund der kleinen Größe unseres Faches und der starken Spezifität unserer Forschung“, erklärt Walther Parson. „Sie ist im großen Engagement des Vorstandes und der verantwortungsvollen Arbeit der Fachgutachter:innen begründet. Die Entwicklung ist natürlich erfreulich, vor allem für junge Wissenschafter:innen, da kompetitiv publiziert und um Projektmittel geworben werden kann.“

(W. Parson/ B. Hoffmann-Ammann)

Weitere Informationen:
– Institut für Gerichtliche Medizin

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14.09.2015

Reisebericht: Stipendium der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie

Die gefäßchirurgischen Abteilungen der Mayo Clinic in Rochester und der Cleveland Clinic sind weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt. Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Barbara Rantner PhD von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich) hatte kürzlich die Gelegenheit, beide Kliniken im Rahmen eines dreiwöchigen Stipendiums der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie kennenzulernen.

Eine besondere Ehre ist Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Barbara Rantner PhD zu Teil geworden: Die Innsbrucker Gefäßchirurgin erhielt den „International Scholarship Award“ der Amerikanischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie. Dadurch konnte Sie an der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft in Chicago teilnehmen und im Anschluss die gefäßchirurgischen Abteilungen der Mayo Clinic und der Cleveland Clinic kennenlernen. Für die bereits mehrfach ausgezeichnete Innsbrucker Gefäßchirurgin war der Auslandsaufenthalt in jeder Hinsicht besonders: Schließlich reiste die junge Mutter mit ihrem knapp einjährigen Sohn und ihrem Lebensgefährten. Lesen Sie im Folgenden Ihren persönlichen Reisebericht.

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15.09.2015

Warum sollten wir Angst haben?

Im Rahmen der 1. Summer School „Emotions in Motion“ lernen derzeit 20 postgraduierte Studierende in Innsbruck, was im Gehirn passiert, wenn wir fühlen oder uns fürchten. Insbesondere die Angst wird weltweit intensiv erforscht: Angststörungen sind die häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in Europa. Innsbrucker Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten.

Emotionen spielen eine zentrale Rolle in unserem Leben, da sie alle Aspekte unseres Denkens und Verhaltens beeinflussen. Wenn Gefühle wie Angst überhand nehmen, können Erkrankungen entstehen. Die häufigsten psychischen Erkrankungen in Europa sind Angststörungen. 61,5 Millionen Menschen Betroffene gibt es in Europa. „Als Universität war es uns daher wichtig, dieses gesellschaftlich bedeutsame Thema aufzugreifen“, erklärt die Organisatorin der Summer School Christine Bandtlow, Direktorin der Sektion für Neurobiochemie und Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck. 20 postgraduierte Studierende aus sechs verschiedenen Ländern beschäftigen sich gemeinsam mit zahlreichen internationalen Expert:innen sowie Innsbrucker Forscher:innen rund eine Woche lang interdisziplinär mit Emotionen und den Vorgängen im Gehirn. „Innsbruck hat sich für diese Summer School als universitärer Standort angeboten, da sich Forschungsteams an beiden Universitäten mit Emotionen, insbesondere der Angst, auseinandersetzen“, erklärt Bandtlow. Den Neurowissenschaften, ein Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Universität Innsbruck, kommt für die Entwicklung zukünftiger Behandlungsmethoden eine wichtige Rolle zu. „Nur wenn wir verstehen was im Gehirn passiert, dann können wir auch neue Therapieansätze finden“, erklärt Bandtlow.

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17.09.2015

Statistische Gender Medizin erklärt Einfluss von Risikofaktoren auf Geschlechtsunterschied in der Herz-Kreislauf-Mortalität

Pro Jahr sterben in Europa etwa 77.000 Frauen und 253.000 Männer unter 65 Jahren an der koronaren Herzerkrankung (KHK). Diesen ausgeprägten Geschlechtssunterschied haben Statistiker:innen der Medizinischen Universität Innsbruck genauer unter die Lupe genommen und festgestellt: Die weiblichen Hormone verschaffen Frauen unter 50 einen „Überlebensvorteil“ bei koronaren Herzerkrankungen. Bluthochdruck ist der wichtigste Erklärungsfaktor für die höhere Herz-Kreislauf-Mortalität bei jüngeren Männern.

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21.09.2015

Lehrling zum Chemielabortechniker erhielt Silbernes Leistungsabzeichen

Im Rahmen des Landeslehrlingswettbewerbes der Chemielabortechniker:innen hat Michael Brunner von der Medizinischen Universität Innsbruck das silberne Leistungsabzeichen verliehen bekommen. Der 19-Jährige ist derzeit im dritten Lehrjahr an der Innsbrucker Sektion für Klinische Biochemie in der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Herbert Lindner. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch überreichte die Auszeichnung.

Bei der Überreichung des silbernen Lehrlingsabzeichens gratulierte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch dem Lehrling zum Chemielabortechniker ganz herzlich zu seinem erfolgreichen Abschneiden bei der theoretischen und praktischen Prüfung im Rahmen des Landeslehrlingswettbewerbes. „Ich freue mich sehr, über ihre gute Platzierung und wünsche ihnen für das dritte Lehrjahr weiterhin viel Erfolg und Freude an ihrem gewählten Berufsziel“, erklärte die Rektorin. Der Lehrling der Sektion für Klinische Biochemie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Ludger Hengst) hatte gar nicht damit gerechnet, so gut bei dem Wettbewerb abzuschneiden. „Die theoretische Prüfung ist überraschend gut gegangen“, freut sich Michael Brunner. Die Teilnahme am Lehrlingswettbewerb zum Ende des zweiten Lehrjahres hat sich für Brunner jedenfalls ausgezeichnet: „Es war sicherlich eine gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfung und außerdem hatte ich durch den praktischen Teil die Möglichkeit ein anderes Labor kennenzulernen.“ Die Prüfung fand in den Laborräumlichkeiten einer großen Pharmafirma in Tirol statt. Ein wesentlicher Faktor für die gute Platzierung war sicherlich auch, dass Michael Brunner seine Lehre sichtlich Freude bereitet. „Chemie finde ich generell sehr interessant. An meiner Tätigkeit für die Medizinische Universität Innsbruck gefällt mir aber besonders, der Bezug zum menschlichen Körper.“
Organisiert wird der Landeslehrlingswettbewerb für Chemielabortechniker von der Tiroler Wirtschaftskammer. Ziel des Wettbewerbes ist es, den Lehrlingen Gelegenheit zu bieten, ihre Berufskenntnisse und Fähigkeiten mit denen ihrer Kolleginnen und Kollegen schon während ihrer Ausbildung zu vergleichen. Das Selbstvertrauen soll so gefestigt und die Berufsfreude gefördert werden.

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21.09.2015

Innsbrucker Gerichtsmedizin identifiziert zweites Studentenopfer

Nach dem mutmaßlichen Mord an 43 Studenten in Mexiko vor knapp einem Jahr gelang es Forscher:innen des Instituts für Gerichtliche Medizin (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer) an der Medizinischen Universität Innsbruck, die mitochondriale DNA (mtDNA) einer stark verbrannten Probe einem zweiten Studenten zuzuordnen. Das Team um den Molekularbiologen ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Walther Parson bediente sich dafür einer neuen Methode, die weltweit erstmals in einem Kriminalfall zum Einsatz kam

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23.09.2015

2. Fachtagung zu Sport, Ernährung und Psyche

Sport aktiviert im Wechselspiel mit der Nahrung Stoffwechselvorgänge im Gehirn, die für die Hirnplastizität sowie Lern- und Erinnerungsleistungen entscheidend sind. Auch das psychische Wohlbefinden ist eng damit verknüpft. Außerdem wirkt Sport präventiv gegen neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Zusammenhängen wurden vergangene Wochen im Rahmen des 2. Fachtages Sporternährung diskutiert.

Aus sportmedizinischer Sicht erhöhen sportliche Aktivitäten die Fitness, fördern die Gesundheit und den nachhaltigen Stressabbau. Die Ernährung trägt maßgeblich dazu bei, diese Effekte bestmöglich zu nutzen. Im Verständnis der Zusammenhänge zwischen Sport, Ernährung und Psyche kommen laufend neue Erkenntnisse dazu. „Körperliches Training kann bei Depressionen in einem ähnlichen Maße wirksam sein wie eine medikamentöse Therapie“, nennt Univ.-Doz.in Dr.in Dr.in Barbara Prüller-Strasser, wissenschaftliche Leiterin des Fachtages und Forscherin an der Sektion für Medizinische Biochemie am Innsbrucker Biozentrum, ein Beispiel. Der stimmungsaufhellende Effekt körperlicher Aktivität sei bei Patient:innen mit depressiven Erkrankungen stärker ausgeprägt als bei psychisch gesunden Menschen.

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28.09.2015

Semesterstart: Orientierung für rund 450 Studienanfänger:innen

Mit der Orientierungslehrveranstaltung begann am 28. September für die Studienanfänger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck ein neuer Lebensabschnitt. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, begrüßten die Neuankömmlinge. Im Anschluss an die Vorlesung erhielten die Teilnehmer:innen ein Willkommensgeschenk der Absolvent:innenorganisation ALUMN-I-MED.

Für das Studienjahr 2015/16 stehen an der Medizinischen Universität Innsbruck 360 Plätze für Humanmedizin und 40 Plätze für Zahnmedizin, sowie 30 Plätze für das Bachelorstudium Molekulare Medizin und 25 Plätze für das Masterstudium Molekulare Medizin zur Verfügung. Auf Grund der vom Nationalrat beschlossenen Quotenregelung haben 75 Prozent der Studierenden der Human- sowie Zahnmedizin ein österreichisches Maturazeugnis. Rund 20 Prozent der Studierenden kommen aus EU-Mitgliedstaaten, ein Großteil davon aus Deutschland. Rund fünf Prozent der Studienplätze standen für Bewerber:innen aus anderen Ländern zur Verfügung. Nur das das Bachelor- und das Masterstudium der Molekularen Medizin unterliegen nicht der Quotenregelung.

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30.09.2015

Ringvorlesung Gender Medizin startet ins Wintersemester

Fast alle immunologischen Erkrankungen treten häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Welche Geschlechtsunterschiede es bei Infektionen, in der Immunologie und Transplantationen gibt, beleuchtet die Ringvorlesung Gender Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck im Wintersemester. Die Vorlesungsreihe startet am 8. Oktober 2015. Die 14 Vorträge finden jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik statt.

Seit Jahren ist bekannt, dass immunologische Erkrankungen bei Frauen häufiger sind, als bei Männern. In der Infektiologie, Immunologie und bei Transplantationen gibt es eine Reihe von Geschlechtsunterschieden. Einblick in die neuesten Erkenntnisse geben die Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung Gender Medizin. Das Themenspektrum reicht von Infektionen über die Krebsimmuntherapie bin hin zu Organtransplantationen. „In allen Bereichen der Medizin und der klinischen Forschung ist es wichtig, geschlechterspezifische Aspekte mit einzubeziehen. Im Bereich Infektiologie, Immunologie und Transplantation sind dazu gerade in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse gewonnen worden“, sagt Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Organisatorin der Vorlesungsreihe.

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01.10.2015

Intrazellulärer Immunkontrollpunkt NR2F6: neuer Lichtblick in der Krebstherapie

Krebs ist vor allem eine Immunerkrankung. Erst wenn das Immunsystem versagt, wird ein Tumor klinisch relevant. Damit Tumorzellen der Zerstörung durch das Immunsystem nicht mehr länger entkommen können, setzt der Innsbrucker Zellgenetiker Gottfried Baier auf eine vielversprechende Strategie: die Umschulung des Immunsystems durch die Hemmung von intrazellulären Immunkontrollpunkten als Krebsimmuntherapie. Der Kernrezeptor NR2F6 könnte sich dabei als besonders lohnendes Krebstherapieziel erweisen.

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06.10.2015

OPATHY: Neue OMICs-basierte Diagnose-Tools sollen Infektionsmanagement verbessern

Das Marie-Sklodowska-Curie Innovative Training Network “OPATHY – Omics of PATHogenic Yeasts” ist ein von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020 finanziertes Ausbildungs- und Forschungsprojekt, das neue diagnostische Werkzeuge zur raschen Detektion von Pilzinfektionen entwickeln soll. Die Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl) ist an diesem Netzwerk-Projekt maßgeblich beteiligt.

Infektionen sind die wichtigste Ursache für die therapieassoziierte Mortalität bei Patient:innen mit Krebserkrankungen. Zugrunde liegt eine Immunsuppression, die Patient:innen für opportunistische Infektionen besonders empfänglich macht. Invasive Pilzinfektionen stellen ein Musterbeispiel für opportunistische Infektionen dar, welche schwierig zu diagnostizieren sind und eine relativ toxische Therapie benötigen. Daher sind invasive Pilzinfektionen mit einer hohen Mortalitätsrate assoziiert. „Vor allem Patient:innen nach einer Organtransplantation, Patient:innen auf Intensivstationen, Patient:innen mit HIV, Krebs (besonders Leukämie), Diabetes mellitus, Verbrennungen, Verletzungen oder Operationen im Bauchraum sowie mit  Kortikosteroiden therapierte Patient:innen, tragen ein erhöhtes Risiko für invasive Candidiasis. Um Diagnostik und Therapie verbessern zu können, muss das Verständnis für die Entstehung dieser Infektionen und ihren klinischen Verlauf vertieft werden“, beschreibt Prof.in Lass-Flörl die wesentlichen Ziele des neuen Forschungs- und Ausbildungsprojekts, an dem die Expertin mit ihren Mitarbeiterinnen Dr.in Maria Aigner und Mag.a Dr.in Michaela Lackner teilnimmt.

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08.10.2015

Auszeichnung für Stefan Coassin

Dr. Stefan Coassin, Mitarbeiter an der von Univ.-Prof. Dr. Florian Kronenberg geleiteten Sektion für Genetische Epidemiologie, wurde kürzlich im Rahmen der Jahrestagung der DACH­ Gesellschaft Prävention von Herz ­Kreislauf­ Erkrankungen e.V. in St. Gilgen mit dem „Förderpreis Lipidologie“ ausgezeichnet. Der Preis richtet sich an klinische und experimentelle Nachwuchsforschung im Bereich Lipidstoffwechsel und Fettstoffwechselstörungen.

Die Genetik komplexer Erkrankungen mit besonderem Fokus auf Lipoproteinstoffwechsel, Lipoprotein(a)­Genetik und neuen Sequenzierungstechnologien ist das Spezialgebiet von Dr. Stefan Coassin, der nach Molekularbiologie-Studium und Doktorat in Genetik und Genomik seit 2014 an der Sektion für Genetische Epidemiologie der Medizinischen Universität Innsbruck forscht.

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13.10.2015

ESC-Posterpreis für Innsbrucker Kardiologen

Im Rahmen des diesjährigen Europäischen Kardiologiekongresses (ESC) Anfang September in London erhielt Dr.Santhosh Kumar Ghadge MSc. aus dem Forschungslabor von Assistenzprofessor Dr. Zaruba der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie, Direktor: Univ.-Prof. Dr. W.M. Franz) den Preis für das beste Posterabstract im Bereich Zelltherapie.

Die prämierte Forschungsarbeit fokussierte sich auf die HIF-Prolylhydroxylase, einen gut konservierten Mechanismus, der therapeutisches Potenzial für die Regeneration geschädigter Zellen nach Herzinfarkt besitzt. Ischämische Herzerkrankungen stellen die Haupttodesursache in den westlichen Industrienationen dar. Obwohl medikamentöse Therapien den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen können, ist ein Ersatz von Herzgewebe nach Verlust nicht mehr möglich. Die kardiologische Forschung zielt deshalb auf die Entwicklung zukunftsweisender neuer Therapieformen, die Herzgewebe vor dem Untergang schützen oder sogar neues Herzgewebe aufbauen können.

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14.10.2015

Junge Forscher:innen an der MUI: Petra Obexer

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschaftler:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in rer.nat Petra Obexer. Die Mikrobiologin hat sich am Department für Kinder- und Jugendheilkunde auf die Erforschung der Funktion des Proteins FOXO3 im Zusammenhang mit der kindlichen Krebserkrankung Neuroblastom spezialisiert.

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19.10.2015

MUI-Lecture: Experte für Zelltod zu Gast in Innsbruck

Der Zelltod und das Überleben von Zellen ist das Hauptforschungsgebiet von Prof. Douglas Green. Der Lehrstuhlinhaber für Immunologie am St. Jude Childrens Research Hospital war zu Gast an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Rahmen seines Vortrages der „MUI-Lecture-Series“ gab der Chefredakteur des Forschungsjournals „Oncogene“ Einblicke in seine neuesten Forschungserkenntnisse.

Auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Villunger, der am Innsbrucker Biozentrum die Sektion für Entwicklungsimmunologie leitet, war Prof. Douglas Green über das „MUI-Lecture Series“ Programm nach Innsbruck gekommen. Der programmierte Zelltod (Apoptose) – ein genetisches Programm, das jeder Zelle innewohnt und dazu dient, entartete, schlecht funktionierende oder überalterte Zellen gezielt zu entfernen –  ist auch das zentrale Forschungsgebiet des Teams um Univ.-Prof. Dr. Andreas Villunger.

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20.10.2015

10 Jahre Mentoring: Präsentation beim Forum Alpbach und Start der 10.Runde

Das Helene Wastl Medizin Mentoring für Nachwuchswissenschafterinnen startete traditionell mit der Einführung für die neuen Mentees Anfang Oktober heuer in die „Jubiläums“-Runde. Das High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit WS 2005/06 erfolgreich etabliert und wird jährlich ausgeschrieben.

Vorrangiges Ziel des von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner vor zehn Jahren initiierten Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter und ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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20.10.2015

Ziel- und zukunftsgerichtete CESAR Jahrestagung 2015 in Innsbruck

Das Thema „Challenges for Drug Development in Precision Oncology“ stand im Mittelpunkt der CESAR Jahrestagung (Central European Society for Anticancer Drug Research), die im September 2015 erstmals in Innsbruck stattfand. Internationale Expert:innen nutzte die Gelegenheit, sich über neue Target orientierte Tumortherapeutika und jene Herausforderungen, die sich aus der Notwendigkeit neuer Studiendesigns für die Entwicklung personalisierter Krebstherapien ergeben, auszutauschen.

Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl (Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin V, Onkologie und Hämatologie) und ao.Univ.-Prof. Dr. Heinz Zwierzina (Leiter des Labors für Translationale Onkologie an der Univ.-Klinik für Innere Medizin V sowie des mitveranstaltenden Cancer Drug Development Forums) luden im September zum CESAR Meeting nach Innsbruck und konnten mehr als 120 onkologische Expert:innen und Experten im Medizinzentrum Anichstraße begrüßen.

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22.10.2015

Acht Tiroler Hochschulen öffneten ihre Türen

Alle acht Tiroler Hochschulen hatten heute Donnerstag ihre Türen geöffnet. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich über das Studienangebot der Medizinischen Universität Innsbruck im Rahmen des von der Tiroler Hochschulkonferenz veranstalteten Hochschultags zu informieren. Vorträge, Führungen und Informationsstände boten Wissenswertes rund ums Studium. Gemäß dem Zwei-Jahres-Rhythmus findet der nächste Tiroler Hochschultag 2017 statt.

Wie in den vergangenen Jahren, war das Interesse der Schüler:innen aus allen Teilen Tirols, Vorarlbergs sowie aus Liechtenstein am Studienangebot der Medizinischen Universität Innsbruck ungebrochen groß und wurde am 22. Oktober 2015 zwischen 9:00 und 16:00 Uhr auch umfassend gestillt. Beim Informationsstand zum Thema „Die Zukunft hat schon begonnen: Roboter und Navi im OP“ bot ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Wolfgang Freysinger von der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Einblicke in die neuesten computerunterstützten Techniken in Operationssälen. Dabei konnten Besucherinnen und Besucher unter fachlicher Anleitung selbst präziseste „Operationen“ durchführen – an Modellen und Melonen. Über Potenzial und Risiken der Analyse des menschlichen Genoms klärte der Leiter der Sektion für Genomik und RNomik, Univ.-Prof. Dr. Alexander Hüttenhofer mit seinen Mitarbeiter:innen an einem weiteren Informationsstand im Centrum für Chemie und Biomedizin auf. Allgemeine Informationen und Beratung seitens der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten sowie der ÖH Medizin wurde an einem dritten Info-Stand geboten. Vorträge zum Studienangebot wie die „Einführung in die Diplomstudien Human- und Zahnmedizin und das Bachelorstudium der Molekularen Medizin“ durch den Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, und spezifische Einblicke in die Welt der Medizin – etwa „Wie werde ich Hirnforscherin?“, „Molekulare Medizin: Maßgeschneiderte Therapien“, „Moderne Medizin: Zwischen Verhütung und Kinderwunsch“ oder „Chirurgie: Vom medizinischen Handwerk zur komplexen operativen Medizin“ – oder auch ein direkter Bericht von studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über ihr Studium und ihre Tätigkeit rundeten das reichhaltige Info-Angebot ab. Eine besondere Anziehungskraft hatten wie gewohnt auch die Platzkarten für die Führungen durch das Anatomische Museum der Medizinischen Universität Innsbruck. Das detaillierte THT-Programm der Medizinischen Universität Innsbruck: http://www.uibk.ac.at/tht/2015/med-uni/

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27.10.2015

Trauer um Univ.-Prof. Dr. Gerhard Flora

Die Medizinische Universität Innsbruck nimmt in Trauer Abschied von Herrn Univ.-Prof. Dr. Gerhard Flora, der am 22. Oktober 2015 nach längerer Krankheit von uns gegangen ist.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Flora wurde am 16. Juni 1930 in Innsbruck geboren. Nach seinem Studium und der Promotion 1954 war er als Gastarzt am Pathologisch-Anatomischen Institut tätig und begann 1956 seine chirurgische Ausbildung. Nach Auslandsaufenthalten in den Niederlanden und Deutschland schloss er 1963 seine Facharztausbildung ab. 1967 wurde er zum geschäftsführenden Oberarzt der chirurgischen Kliniken ernannt, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung 1996 innehatte.

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27.10.2015

Tryptophanabbau bei HämophilieA

Die Bildung von Hemmkörpern ist eines der Hauptprobleme bei der Behandlung von Hämophilie A (Bluterkrankheit) Patienten mit dem Gerinnungshemmer Faktor VIII. In einem soeben im renommierten Journal of Clinical Investigations veröffentlichten Kooperationsprojekt konnte ein Team um den Biochemiker ao.Univ.-Prof. Dr. Dietmar Fuchs wesentliche Beiträge zur Rolle eines Tryptophan abbauenden Enzyms in der Regulation der Bildung von Inhibitormolekülen von Faktor VIII liefern.

Tryptophan ist eine von 20 Aminosäuren, die in allen lebenden Organismen zum Aufbau von Proteinen benötigt werden. Dabei ist Tryptophan eine von acht sogenannten essentiellen Aminosäuren, die der menschliche Organismus nicht selbst synthetisieren kann und daher vor allem durch die Nahrung aufnehmen muss.

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28.10.2015

Medizin-Ausbildung für Südtiroler:innen in Innsbruck

Der Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck, ALUMN-I-MED (Präsident em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Raimund Margreiter), lud kürzlich zur Diskussion über ein für das Bundesland Tirol wie für Südtirol relevantes Thema: die Ausbildung von Südtiroler Mediziner:innen in Innsbruck. Aktuell brisant wurde das Thema durch die Rückstellung der Anträge auf Anerkennung der im österreichischen Ausbildungssystem erworbenen Facharzttitel an Spitälern in Südtirol durch das Ministerium in Rom.

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29.10.2015

EU-Projekt ARTEMIS: Alpha-Synuclein im Visier gezielter MSA-Therapieforschung

Für die neurodegenerative, tödlich verlaufende Erkrankung Multisystematrophie (MSA) gibt es bis heute keine wirksame Therapie. Das Protein Alpha-Synuclein nimmt in der aktuellen Ursachen- und Therapie-Forschung eine Schlüsselrolle ein und steht auch im Mittelpunkt des neuen EU-Projekts ARTEMIS, an dem ein Team um den Neurologen und MSA-Experten Univ.-Prof Dr. Gregor Wenning maßgeblich beteiligt ist.

Der Untergang von Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns ist Ursache für die Entwicklung der neurodegenerativen Erkrankung MSA. Die Symptome sind vielfältig und betreffen vor allem das autonome Nervensystem (wie Blasenentleerungsstörungen und Blutdruckstürze) und motorische Funktionen mit der häufigen Manifestation eines Parkinson-Syndroms mit oder ohne Ataxie (Kleinhirnfunktionsstörung). Für die MSA spezifisch ist das Nicht-Ansprechen auf die Parkinson-Therapie, was zum rasch progressiven Verlauf der Krankheit beiträgt. Vor diesem Hintergrund kommt der Entwicklung einer effizienten Therapie eine vordringliche Rolle zu.

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02.11.2015

Vier neue FWF-Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

In der 55. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Anfang Oktober 2015 wurden drei neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt, ein weiteres startet nach der Bewilligung im Vorjahr ebenfalls heuer. Damit unterstützt der FWF neben zwei Einzelprojekten auch zwei neue Forschungsvorhaben im Lise-Meitner-Programm.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort, vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems ist das ausgewiesene Ziel des FWF, Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der 55. Kuratoriumssitzung bewilligte der Wissenschaftsfonds die Einzelprojekte von Univ.Doz. Mag. Dr. Bernhard Rupp von der Sektion für Genetische Epidemiologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Florian Kronenberg) und ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Ernst Werner von der Sektion für Biologische Chemie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek) am Biozentrum. Aus dem Lise-Meitner-Programm, das die Forschungen von Wissenschafter:innen aus dem Ausland unterstützt, werden die Projekte von Dr. Manuel Sánches López-Berges an der Sektion für Molekularbiologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl) und von Dr. Firas Awaja an der Abteilung für Experimentelle Orthopädie (Leiter Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Nogler MSc.) gefördert.

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05.11.2015

Erfolgreiches 4. MUI-START-Symposium

Rund 50 junge Forscherinnen und Forscher sowie Leiter:innen von Arbeitsgruppen der Medizinischen Universität Innsbruck trafen sich vergangenen Mittwoch zum 4. MUI-START-Symposium im CCB. Das Meeting bot Gelegenheit, sich über abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte aus diesem intramuralen Nachwuchsförderprogramm, das sich bereits in der sechsten Ausschreibungsperiode befindet, auszutauschen.

Das als Anschub- und Einstiegsförderung für den wissenschaftlichen Nachwuchs konzipierte und organisierte MUI-START Programm wurde 2010 als Fortsetzung des Nachwuchsförderprogramms MFI (Medizinische Forschungsförderung Innsbruck) etabliert. In die Zielgruppe dieses intramuralen Förderprogrammes fallen in erster Linie Jungwissenschafter:innen, die bisher über kein eigenes, bewilligtes FWF-Projekt verfügen bzw. so eine Möglichkeit erhalten, neue Forschungsideen im Rahmen der Universitätsforschungsschwerpunkte aufzunehmen und diese zu einem Reifegrad zu entwickeln, der es erlaubt kompetitiv externe Drittmittel zu beantragen. Nach fünf Ausschreibungsperioden kann das Nachwuchsförderprogramm auf insgesamt 53 geförderte Projekte verweisen, die gleichsam auch die Vielschichtigkeit und hohe Qualität der Nachwuchsforschung an der Medizinischen Universität Innsbruck widerspiegeln.

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10.11.2015

Sanofi Preis 2015 an Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben

Die diesjährigen Preise der Sanofi Stiftung wurden gestern im Rahmen eines stimmungsvollen Festaktes in der Aula der Universität Innsbruck an drei Nachwuchsforscher:innen des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Dipl.-Biol.in Julia Scheffler, PhD, Sektion für Zellbiologie, Manuel Haschka M.Sc., Sektion für Entwicklungsimmunologie und Dr.rer.nat Markus A. Keller, Sektion für Biologische Chemie, sind die Preisträger:innen.

Für die Prämierung von hervorragenden Forschungsarbeiten erhalten die Medizinischen Universitäten von Graz, Innsbruck und Wien seit 1964  sowie seit 2010 auch Salzburg von der Sanofi-Stiftung jährlich einen namhaften Betrag. Junge Wissenschafter:innen sollen auf diesem Weg zur weiteren Forschungstätigkeit motiviert werden. Auf Vorschlag der Vergabekommission der Medizinischen Universität Innsbruck wurden dieses Jahr drei Arbeiten von jungen Forscher:innen ausgewählt.

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11.11.2015

Aufgeklärt: Krankheitsrelevante Mechanismen der lebensbedrohlichen Durchfallerkrankung MVID

Die Medizinische Universität Innsbruck ist ein führendes Zentrum für die Erforschung der Mikrovillus Einschlusserkrankung (MVID) und hat bereits wegweisende Erkenntnisse zu Ursache und Diagnose dieser lebensbedrohlichen Durchfallerkrankung geliefert. Neue Erkenntnisse des interdisziplinären Forscher:innenteams um den Zellbiologen Univ.-Prof. Dr. Lukas A. Huber und den Pädiater ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller vervollständigen das molekulare Verständnis dieser bislang unheilbaren Erkrankung.

Bei Patient:innen  mit der 1978 erstmals identifizierten Mikrovilli Einschlusserkrankung MVID ist der Bürstensaum im Darm (sog. Mikrovilli) entweder schon bei der Geburt nicht vorhanden oder verloren gegangen, sodass Flüssigkeit und Nährstoffe nicht über den Darm aufgenommen werden können. Die Patient:innen sind durch den enormen Flüssigkeitsverlust oft in akuter Lebensgefahr und verlieren in den ersten Lebenstagen bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts. Die Lebensqualität der Patient:innen und ihrer Familien ist durch häufige Spitalsaufenthalte und eine tägliche 20-stündige Infusionstherapie massiv beeinträchtigt. Weltweit wurden bislang etwa 80 Krankheitsfälle nachgewiesen, bei Einrechnung der Dunkelziffer dürfte sich diese Zahl um 50 erhöhen. In Österreich gilt ein einziger Fall als nachgewiesen. Die Erkrankung ist bislang nicht heilbar, derzeit stehen nur lebenslange Infusionen oder eine Darmtransplantation zur Wahl.

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12.11.2015

Gefäßtag 2015: Zeitbombe im Bauch

Im Rahmen des österreichweiten Gefäßtages am 16. November 2015 weist Gustav Fraedrich, Präsident des Österreichisches Gefäßverbandes, auf die Gefahr des Bauchaortenaneurysmas hin. Eine Erweiterung der Gefäßwand der Aorta im Bauch kann lebensbedrohlich werden, wenn sie plötzlich platzt. Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie in Innsbruck ruft daher zur Vorsorge auf und verweist auf neue, verbesserte Therapiemöglichkeiten.

Die zehnthäufigste Todesursache in Österreich ist ein so genanntes Bauchaortenaneurysma. Dabei handelt es sich um Erweiterungen von Schlagadern, die häufig im Rahmen der Gefäßalterung auftreten. Zumeist ist die große Körperschlagader (Aorta) betroffen. Da diese schwerwiegende Gefäßerkrankung keine oder nur uncharakteristische Beschwerden verursacht, wird sie häufig nicht erkannt. Dann ist die Gefahr groß, dass das Aneurysma einreißt und damit zum innerlichen Verbluten führt.

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16.11.2015

ViraTherapeutics – neues Forschungslabor in Innsbruck

Das österreichische Biotechnologieunternehmen „ViraTherapeutics GmbH“ entwickelt eine weltweit neue Behandlung von Tumoren auf Basis krebstötender (onkolytischer) Viren. Auf dem langjährigen Weg zur einsetzbaren Therapie gegen fortgeschrittenen Krebs erreicht das Start-up ein weiteres Etappenziel. Die junge Firma eröffnete am 9. November ihr neues Labor in Innsbruck.

Noch in diesem Jahrzehnt soll die neuartige Behandlung Krebskranken zugute kommen, bei denen die bisher gängigen Standardtherapien versagt haben.Die in der Tiroler Landeshauptstadt entwickelte tumorzerstörende Immunimpfung gilt deshalb als „weltweites Novum, da sie laut allen bisherigen Ergebnissen im Zellkultur- sowie Mausmodell auch bei mehrfacher Anwendung hochspezifisch wirksam bleibt und gesunde Zellen verschont. Das unterscheidet unser onkolytisches Virus von den über 20 weiteren, die derzeit als neue Krebstherapeutika erforscht werden“, sagt Prof.in Dr.in Dorothee Holm-von Laer. Die Virologin ist Gründerin und Geschäftsführerin der ViraTherapeutics GmbH sowie Direktorin der Sektion für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck.

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16.11.2015

Junge Forscher:innen an der MUI: Nikolaos Bonaros

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Nikolaos Bonaros von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Michael Grimm). Der griechisch-stämmige Herzchirurg lebt und arbeitet bereits seit 13 Jahren in Tirol. Das berufliche Selbstbild des jungen Mediziners und Forschers lässt sich mit diesem Satz wohl am besten beschreiben: „Nur wer an die Grenzen geht, kann sie auch überschreiten.“

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18.11.2015

Doppelte Auszeichnung und wachsendes Potenzial für die Stoßwellentherapie

Der regenerative Effekt von Stoßwellen ist seit vielen Jahren bekannt. Mit der Aufklärung der zugrunde liegenden molekularen Mechanismen und der Anwendbarkeit zur Regeneration nach Herzinfarkt, konnte das Team um Dr. Johannes Holfeld von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Michael Grimm) bereits zukunftsweisende Impulse setzen. In einer neuen Forschungsarbeit berichten die Forscher:innen über weitere regenerative Effekte auf geschädigtes Rückenmark.

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19.11.2015

CLUB SCIENTIFICA in Innsbruck etabliert

Mit einer Kick off-Veranstaltung wurde im November 2015 an der Medizinischen Universität Innsbruck der CLUB SCIENTIFICA in Tirol bzw. Westösterreich eingerichtet. Dieses Kompetenznetzwerk für Wissenschafterinnen in Österreich versteht sich als interdisziplinäre und transuniversitäre Plattform mit dem Ziel, die Gleichstellung von Frauen in der Forschung zu fördern und voranzutreiben.

Der CLUB SCIENTIFICA wurde bereits 2012 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung gegründet und widmet sich vor allem der Karriere und Berufsentwicklung von Frauen in Wissenschaft und Forschung. In den vergangenen Jahren wurde dieses Kompetenznetzwerk bereits in Wien, der Steiermark, Salzburg und Kärnten etabliert. Seit der Kick-Off-Präsentation am 16. November 2015, an der auch Teilnehmerinnen des MCI, der UMIT, der FH Gesundheit und der FH Kufstein teilnahmen, ist der Club auch in Innsbruck und damit in Westösterreich aktiv. Über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines solchen Netzwerks meint Rektorin o. Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch: „Wir haben gesehen, dass unsere bisherigen Anstrengungen, beispielsweise das seit zehn Jahren bestehende Mentoring-Programm zur Förderung von Frauen an der Medizinischen Universität Innsbruck absolut fruchtbar waren. In bestimmten Bereichen und Funktionen scheint jedoch in Bezug auf Geschlechtergleichstellung ein Stillstand eingetreten zu sein. Ich halte es für sehr wichtig, unsere bisherigen Anstrengungen auch einer Bestandsaufnahme zu unterziehen und neue Anstöße von außen, wie beispielsweise den CLUB SCIENTIFICA dabei zu berücksichtigen!“

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20.11.2015

Ausgezeichnete Ideen: CAST Technology Award verliehen

Das CAST Gründungszentrum suchte gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West in den letzten Wochen nach innovativen Geschäftsideen an den Tiroler Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zwei der besten fünf ausgezeichneten Forschungsprojekte mit dem höchsten Marktpotenzial stammen von Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck.

Anfang November wurden die fünf besten Einreichungen für den CAST Award ausgezeichnet. Univ.-Prof. Dr. Christoph Scherfler und sein Teamkollege von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie belegten den zweiten Platz mit einem softwaregestützten Anlayseverfahren zur Diagnose von Alzheimer und Parkinsonerkrankungen. Einen der insgesamt zwei dritten Plätze belegt DDr. Johannes Laimer und OA DDr. Emanuel Bruckmoser von der Univ.-Klinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit einer innovativen Anwendungsform der Vakuumtherapie.

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23.11.2015

Innovativer in vitro-Ansatz: Hohe Auszeichnung für Innsbrucker Jungforscherin

Alice Limonciel PhD von der Sektion für Physiologie (Leiterin: Univ.-Prof.in Dr.in M. Kress) erhielt in Brüssel den renommierten „Long-Range Research Initiative (LRI) Innovative Science Award“. Auf europäischer Ebene ist diese Auszeichnung eine der höchstdotierten Förderungen für Jungforscher:innen im Bereich der Gesundheits- und Umweltforschung. Mit einem experimentellen Ansatz, die Reaktion von Nierenzellen auf Stress zu quantifizieren, überzeugte die Forscherin die Jury.

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24.11.2015

Rückschau: Careers in Industry

Bei der Veranstaltung „Careers in Industry“ am 13. November 2015 zeigten in Innsbruck Vertreter:innen von großen Unternehmen wie „Sandoz“, aber auch mittelständische Betriebe wie die „Pharmazeutische Fabrik Montavit“ oder aufstrebende Start-Ups (z. B. „ViraTherapeutics“) Karrieremöglichkeiten nach dem Studium auf. Gut 20 Unternehmensrepräsentant:innen standen nach den Impulsvorträgen in Kleingruppen für detaillierte Auskunft zur Verfügung.

An die 100 Studierenden nutzen die Gelegenheit für intensive Gespräche und erhielten Antworten auf ihre zahlreichen Fragen: Welche Arbeitsmöglichkeiten eröffnen sich nach dem Studium? Wie sehen die klassischen Beschäftigungsfelder in den regionalen pharmazeutischen, biotechnologischen oder medizintechnischen Unternehmen aus? Welche Voraussetzungen sollten Uni-Absolventinnen und Absolventen mitbringen, wenn sie eine Laufbahn in Unternehmen anstreben, sei es in den F&E-Abteilungen, in Regulatorischen Bereichen oder anderen Arbeitsfeldern? Welche Begriffe sollten Studierende idealerweise im Studium schon einmal gehört haben, um sich besser orientieren und auf die Arbeitswelt in Unternehmen vorbereiten zu können?

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25.11.2015

Über Dendritische Zellen und Komplement zu einer effizienteren Immunantwort

Das Wechselspiel zwischen Pathogenen und dendritischen Zellen in der Akutphase der HIV-Infektion steht im Fokus der Arbeitsgruppe um Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Doris Wilflingseder und Dr. Wilfried Posch von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl). Neue Erkenntnisse bringen das Team wieder einen Schritt weiter, dendritische Zellen über Integrinrezeptoren zu modulieren.

Schon in zahlreichen Vorarbeiten gelang es den Immunolog:innen Doris Wilflingseder und Wilfried Posch nachzuweisen, dass die HIV-1-Komplementopsonisierung deutlich effektivere Immunreaktionen via dendritischer Zellen (DCs) auslöst und somit eine unterstützende Rolle zur Erkennung des Virus spielt. Indem der exakte Signalweg in dendritischen Zellen beschrieben und aufgeklärt wird, können neue Ziele in diesen wichtigen Immunzellen aufgespürt werden, die man in weiterer Folge spezifisch stimulieren könnte. „Auf diese Art werden die DCs veranlasst, effizientere T Zellantworten und Typ I-Interferon Antworten auszulösen“, beschreibt Doris Wilflingseder das Forschungsziel, das sie auch im YouTube-Video formuliert (Link siehe unten).

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26.11.2015

Medizin in Vitrinen

Noch bis zum 29. Jänner 2016 ist im Centrum für Chemie und Biomedizin (Foyer, 1. Stock) eine medizinhistorische Ausstellung zu sehen, die Einblicke in die Geschichte des Medizinstandortes Innsbruck gibt. Zahlreiche zum Teil kurios wirkende Gegenstände zeigen zum Beispiel wie Patient:innen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts behandelt wurden.

In einem der jüngsten Gebäude der Medizinischen Universität Innsbruck hat die Vergangenheit Einzug gehalten: Der Verein „Freundeskreis Pesthaus“ (Obmann: HR Dr. Christoph Neuner) hat im Foyer, 1. Stock, des Centrums für Chemie und Biomedizin (CCB, Innrain 80-82) insgesamt fünf Vitrinen mit zahlreichen unterschiedlichen Gegenständen, stumme Zeitzeugen der medizinischen Weiterentwicklung des vergangenen Jahrhunderts, aufgestellt. Die medizinhistorische Ausstellung widmet sich den Themen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesiologie, Hygiene und Mikrobiologie sowie Alternativmedizin. Ergänzt werden die Ausstellungsstücke durch Holztafeln, auf denen kurzgefasst ein Überblick über die Entwicklung der jeweiligen Fächer in Tirol, insbesondere ihrer Ordinarien, gegeben wird. Eine Tafel dokumentiert die Geschichte der medizinischen Ausbildung in Innsbruck. Die Vitrinen können von Montag bis Freitag, zwischen 08:00 und 17:00 Uhr, ausgenommen an Feiertagen, besichtigt werden. Diese Ausstellung richtet sich an sämtliche Angehörige von Gesundheitsberufen und an alle, die am Thema Gesundheit interessiert sind.

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27.11.2015

Forschungserfolg: Effiziente Therapiemöglichkeit für ischämische Ulcera entwickelt

Ein Forschungsteam um ao.Univ.-Prof.in Dr.in Roswitha Sgonc von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunologie der Medizinischen Universität Innsbruck hat eine neue, effiziente Therapiemöglichkeit zur Behandlung ischämischer Läsionen bei der systemischen Sklerose entwickelt. Die Erkenntnisse über die erfolgreiche Anwendung im Tiermodell sind in der Fachzeitschrift „Annals of the Rheumatic Diseases“, dem weltweit erstgereihten Forschungsjournal für Rheumatologie, erschienen.

Bereits seit über 20 Jahren beschäftigt sich die Leiterin des Labors für Experimentelle Rheumatologie der Medizinischen Universität Innsbruck, ao.Univ.-Prof.in Dr.in Roswitha Sgonc, mit der Erforschung der systemischen Sklerose. Diese schwerwiegende systemische Autoimmunerkrankung, die durch Blutgefäßschädigungen, Entzündung und Fibrose (Bindegewebsvermehrung) gekennzeichnet ist, kann bisher nicht geheilt werden. Durch die Forschungsarbeit von ao.Univ.-Prof.in Sgonc und ihren Kolleg:innen ist es bereits gelungen, tiefergehende Einblicke in die Entstehung der Erkrankung zu erhalten, insbesondere in die frühe, beim Menschen noch symptomfrei verlaufende Krankheitsphase. So konnte aufgezeigt werden, dass das Absterben von Endothelzellen am Beginn der Erkrankung steht. Rund zwei Drittel der Patient:innen mit systemischer Sklerose entwickeln im weiteren Verlauf ischämische Ulcera. Diese Geschwüre sind allerdings nicht nur ein Symptom der seltenen, systemischen Sklerose, sondern kommen vor allem bei älteren Menschen beispielsweise in Folge längerer Bettlägerigkeit in Form von Druckgeschwüren vor oder treten bei Diabetiker:innen in Form eines sogenannten „diabetischen Fußes“ auf. Dementsprechend sind die aktuellen Forschungsergebnisse von Sgonc und ihrem Team von großem Interesse, da sie auch Hinweise auf die Therapiemöglichkeit bei diesen weitverbreiteten Erkrankungen geben.

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30.11.2015

Erste erfolgreiche Abschlüsse im Clinical PhD

Im WS 2011/12 startete an der Medizinischen Universität Innsbruck das neue Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaften (Clinical PhD) mit elf Doktorand:innen. Die ersten erfolgreichen Abschlüsse von drei Doktoratskandidaten bilden aktuell den Höhepunkt im bisherigen Verlauf dieser in Österreich einzigartigen berufsbegleitenden Doktoratsausbildung.

Der Clinical PhD ermöglicht geeigneten Absolvent:innen der Diplomstudien Humanmedizin und Zahnmedizin eine fundierte und fokussierte wissenschaftliche Ausbildung in derzeit sechs interdisziplinären Programmen: Applied Morphology & Regeneration (AMR), Cardiovascular Medicine (CVM), Clinical Cancer Research (CCR), Clinical Imaging Scienes (CIS), Clinical Neurosciences (CNS) und Intensive Care & Emergency Medicine (ICE).

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02.12.2015

MUI Lecture mit Prof. Robbie Loewith

Target Of Rapamycin (TOR) – eine in allen Eukaryonten konservierte Proteinkinase, die eine zentrale Rolle in der zellulären Koordination von Nährstoffangebot und Wachstum und damit in der Entstehung von Krebs und Stoffwechselerkrankungen spielt, stand im Mittelpunkt eines Vortrages von Professor Robbie Loewith, der am 23. November im Rahmen der MUI-Lecture Series zahlreiche Interessierte ins Innsbrucker Biozentrum führte.

Der an der Universität Genf forschende und lehrende Biochemiker und Molekularbiologe Robbie Loewith war auf Einladung von Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. David Teis von der Sektion für Zellbiologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Lukas A. Huber) des Biozentrums nach Innsbruck gekommen. In seinem Vortrag „Structural Insights into Target of Rapamycin Signaling“ zeigte Robbie Loewith eindrucksvoll, wie genetische Screens in eukaryotischen Modelsystemen wie der Hefe genutzt werden können, um den Wirkungsmechanismus von Medikamenten wie Rapamycin aufzuklären. Die Substanz Rapamycin, die zur Unterdrückung von Immunreaktionen nach Organtransplantationen Verwendung findet, wurde ursprünglich aus einem Bakterienstamm isoliert, den man erstmals auf der Osterinsel Rapa Nui gefunden hatte.

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03.12.2015

Integrated Teaching Week in Thailand

Bereits zum zehnten Mal in Folge hat tit.ao.Univ.-Prof. Dr. Siegfried Schwarz von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie Immunologie der Medizinischen Universität Innsbruck im November die „Integrated Teaching Week“ in Thailand abgehalten. 2007 war zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und der SUT (Suranaree University of Technology) ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet worden.

Die Lehrwoche wird gemeinsam mit Dr. Sanong Suksaweang, seit 2012 Direktor für Internationale Beziehungen der SUT Medical School, organisiert. Die SUT ist in Nakhon Ratchasima angesiedelt, der zweitgrößten Stadt Thailands. Die Lehrveranstaltung ist Teil eines Kooperationsabkommens des ASEA-Uninet, das an der Medizinischen Universität Innsbruck von Univ.-Prof. Dr. Erich Schmutzhard (Univ.-Klinik für Neurologie) koordiniert wird. Alle Lehrveranstaltungen dieser „Integrated Teaching Week“ werden auf Englisch abgehalten, in Übereinstimmung mit der Forderung von ASEAN (Association of Southeast Asian Nations), dass akademische Lehre in der gemeinsamen Geschäftssprache Englisch erfolgt. „Integrated“ heißt, dass alle Lehrveranstaltungen dieser Teaching Week sich um ein Thema „drehen“, diesmal das Modul Hämatologie. Damit fand die Lehrwoche zum ersten Mal zu diesem Thema statt. Rund 80 Studierende aus dem 5. Trimester (2. Jahr) des Medizinstudiums nahmen an der „Teaching Week“ teil. Eine Fortsetzung ist für Februar 2016 geplant, dann soll die einwöchtige Lehrveranstaltung das Thema Endokrinologie haben.

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04.12.2015

Symposium für Univ.-Prof. Dr. Jörg-Ingolf Stein

Elf Jahre lang hat Univ.-Prof. Dr. Jörg-Ingolf Stein die Univ.-Klinik für Pädiatrie III (Schwerpunkte: Kardiologie, Pneumologie, Allergologie und Zystische Fibrose) geleitet. Als Kinderkardiologe war Stein für zahlreiche Innovationen in der Behandlung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern verantwortlich. Darüber hinaus hat sich der renommierte Mediziner in den universitären Gremien engagiert. Zum Symposium anlässlich der Pensionierung kamen Kolleg:innen und ehemalige Weggefährten.

Eine der ersten Veranstaltungen im Hörsaal 2 des neu eröffneten Kinder-Herz-Zentrums in Innsbruck war das Abschiedssymposium von Univ.-Prof. Dr. Jörg-Ingolf Stein. Seit Oktober 2004 hatte der renommierte Mediziner die Leitung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie III inne. Zwischenzeitlich fungierte Stein auch als Departementleiter. Über sein Engagement in der Lehre und Forschung hinaus hat sich Stein allerdings auch sehr für die Belange der Medizinischen Universität Innsbruck eingesetzt. In ihren Begrüßungsworten betonte Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Fritsch dementsprechend seine wertvolle Mitarbeit im Senat, der Kurie oder auch sein Mitwirken an der Weiterentwicklung des Curriculums. „Du warst ein stabiler Ruhepool für die Universität und die Klinik“, dankte die Rektorin, Univ.-Prof.in Fritsch, Univ.-Prof. Stein für sein jahrelanges Engagement. Im Rahmen seiner Aktivitäten in Graz und Innsbruck für die universitären Gremien hatte er verschiedenste Funktionen inne. So war Univ.-Prof. Stein in Graz Vorsitzender der Studienkommission und Vorsitzender des Senates und in Innsbruck stellvertretender Vorsitzender der Professorenkurie sowie Mitglied des Senates.

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09.12.2015

Herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet

Der Verband der Professorinnen und Professoren der Innsbrucker Universitäten (UPVI) hat im Rahmen einer Festveranstaltung am 27. November 2015 seine Wissenschaftspreise und erstmals auch einen Würdigungspreis verliehen. Von der Medizinischen Universität Innsbruck wurden für ihre besonders großen Verdienste in Forschung, Lehre und Gesellschaft o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe und em.o.Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger ausgezeichnet.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung des UPVI-Vorsitzenden em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Zach gefolgt. Die Festveranstaltung des UPVI fand im würdigen Rahmen der Aula der Universität Innsbruck statt. Auf dem Programm standen drei Festvorträge sowie die Überreichung der Wissenschaftspreise und erstmals auch des UPVI-Würdigungspreises. Der Tiroler Landesrat für Wissenschaft, Gesundheit und Verkehr, Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und in Vertretung der Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, GR Mag. Lucas Krackl richteten Grußworte an das Publikum. In den Festvorträgen erläuterte Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich, die medizinische Forschung vor dem Spannungsfeld von Arbeitszeitengesetz und Ärzteausbildungsordnung. Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie vertrat Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch. Die Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin, Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini informierte über aktuelle Therapiemöglichkeiten und Forschungsarbeiten im Bereich der zielgerichteten Krebstherapie. Der Rektor der Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Tilmann Märk hielt einen Vortrag zum Thema Campus Tirol.

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10.12.2015

Erstmals beim Menschen vollständige Herz-Regeneration nach akutem Infarkt beobachtet

Geschädigte Herzen regenerieren zu können ist eine große Vision der Medizin. In Fischen und neugeborenen Mäusen ist Herzregeneration möglich. Unklar war aber, ob sich auch menschliche Herzen regenerieren können. Forscher:innen am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW in Wien und Ärzt:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck haben nun zum ersten Mal bei einem Säugling die vollständige klinische und funktionelle Regeneration des Herzens nach einem Infarkt beschrieben.

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11.12.2015

Award of Excellence für jungen Neurologen

Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurde Dr. Raimund Pechlaner PhD, Assistenzarzt an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe), am 4. Dezember in Wien mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet. Der seit 2008 vom Bundeministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ausgeschriebene Preis für herausragende Dissertationen an österreichischen Universitäten würdigt die 40 besten Absolvent:innen von Doktoratsstudien innerhalb eines Studienjahres.

Mit dem „Award of Excellence“ will das BMWFW die junge Wissenschaftsgeneration vor den Vorhang holen. Die Absolvent:innen werden von den Rektor:innen der österreichischen Universitäten vorgeschlagen, wobei die Anzahl der Nominierungen je Universität von der Studierendenzahl abhängt. Die Vergabe des mit 3.000 Euro dotierten Preises erfolgt in den Bereichen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Technik und Medizin sowie Wirtschaft und Rechtswissenschaften.

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11.12.2015

Peter Lukas zum dritten Mal als Präsident bestätigt

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. DI Dr. Peter Lukas, zum Präsident des Dachverbandes der onkologisch tätigen Fachgesellschaften (DONKO) gewählt. Der Dachverband vertritt über seine 19 Mitgliedsgesellschaften circa 30.000 Ärzt:innen in Österreich.

Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas ist Gründungsmitglied und Erstpräsident des Verbandes, der 2010 gegründet wurde. Ziel des Verbandes ist die objektive Darstellung der Onkologie als interdisziplinäres Betätigungsgebiet, in dem die beteiligten Disziplinen gleichberechtigt miteinander kommunizieren, um die bestmögliche Diagnostik, Therapie und Nachsorge individuell für jede/n betroffene/n Patientin/Patienten zu gewährleisten. „Diese Interdisziplinarität der onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte zu fördern ist uns ein großes Anliegen“, erklärt Univ.-Prof. Lukas. „Ebenso unterstützen wir unter anderem die Wissenschaft in der Onkologie und den Ausbau des Informationsangebotes für unsere Patientinnen und Patienten“. Im März 2015 hatte der zweite Jahreskongress des Dachverbandes „DONKO“ in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Chirurgie in Wien stattgefunden. Im Vordergrund stand dabei die interdisziplinäre Behandlung von Metastasen, die sich in den letzten Jahren besonders rasch weiterentwickelt hat.

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14.12.2015

Krebshilfe Tirol investiert in onkologische Nachwuchsforschung

Forschungsvorhaben und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums werden von der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol jährlich mit einer bedeutenden Summe unterstützt. Die diesjährigen Förderungen in der Höhe von 183.000 Euro wurden Ende November im Rahmen des „Onkologischen Kolloquiums“ übergeben.

Das engagierte Sammeln von Spenden durch Tiroler Schülerinnen und Schüler macht es möglich, dass die onkologische Nachwuchsforschung am Standort jedes Jahr die wichtige und großzügige Unterstützung der Krebshilfe Tirol erfährt. Die Anschubförderung junger Wissenschafter:innen und innovativer Projekte und die Einbindung neuer Forschungserkenntnisse in die Behandlungsstrategien für Krebspatient:innen sind die zentralen Anliegen der Krebshilfe Tirol, die 1955 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein und Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Krebshilfe gegründet wurde. Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, Direktor der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und seit 2014 Präsident der Tiroler Krebshilfe zeigte sich in seinen Begrüßungsworten zum Onkologischen Kolloquium erfreut, „dass die Tiroler Krebshilfe jedes Jahr innovative Forschung fördern und damit den Fortschritt in der Krebsbehandlung unterstützten kann“.

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16.12.2015

Neuer Mechanismus der Genregulation entdeckt

Die molekularen Mechanismen der Proteinherstellung stehen an der Sektion für Genomik und RNomik (Direktor Univ.-Prof. Dr. Alexander Hüttenhofer) des Biozentrums im Fokus der Forschung. In einer rezenten, im renommierten Wissenschaftsmagazin Nucleic Acids Research veröffentlichten Forschungsarbeit gelingt es dem Team um Prof. Hüttenhofer und Mag. Matthias Erlacher PhD erstmals, die Effekte von mRNA Modifikationen auf den zentralen Prozess der Translation im Detail aufzuzeigen.

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18.12.2015

Kooperationsprojekt aus Jubiläumsfonds und Otto-Seibert Preise vergeben

Im feierlichen Rahmen des Claudia-Saals wurden die Dr. Otto Seibert Preise gemeinsam mit dem Kooperationsprojekt 2015 aus dem Jubiläumsfonds und die Nachwuchspreise für wissenschaftliche Forschung für Studierende vergeben. Dr.in Isabel Heidegger PhD, Dr. Claus Zehetner FEBO, Dr. Markus Keller, Christian Gatterer und Mag. Armin Runer wurden von der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet.

Wie wichtig es ist, hervorragende Forschungsleistungen insbesondere auch des wissenschaftlichen Nachwuchses zu würdigen und auszuzeichnen betonten die Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck, Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Schindler, und die Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, in ihren Begrüßungsworten. Im Rahmen des feierlichen Festaktes zur Verleihung der Otto Seibert Preise, des Kooperationsprojektes und der Nachwuchspreise für wissenschaftliche Forschung für Studierende wurden Forscher:innen und Studierende beider Innsbrucker Universitäten ausgezeichnet. Hier die Übersicht der Preisträger:innen:

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21.12.2015

Wissenschaftspreis der Stadt Innsbruck für vier junge Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Im Rahmen eines würdevollen Festaktes in der Weiherburg wurde am 18. Dezember der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung 2015 an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Die Forscher:innen Dr.in Renate Pichler, Assistenzprofessorin Mag.a Katrin Watschinger PhD, Dr. Manfred Nairz PhD und Dr. Ivan Tancevski wurden für ihre hervorragenden Arbeiten ausgezeichnet.

Der 1979 ins Leben gerufene „Preis für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck“ wird seit dem Bestehen der Medizinischen Universität Innsbruck 2004 jedes dritte Jahr an Wissenschafter:innen der Medizin vergeben. Die hervorragende Arbeit und das besondere Engagement junger Mediziner:innen findet durch die Auszeichnung eine besondere Wertschätzung durch die Stadt Innsbruck. Entsprechend dem Vorschlag eines Gremiums der Medizinischen Universität Innsbruck ging der Preis in diesem Jahr an vier Forscher:innen.

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05.01.2016

Nachruf em.o.Univ.-Prof. Dr. Georg Stöffler

Die Medizinische Universität Innsbruck nimmt Abschied von em.o. Univ.-Prof. Dr. Georg Stöffler. Der langjährige Vorstand des Instituts für Mikrobiologie und Dekan der ehemaligen Medizinischen Fakultät Innsbruck ist Ende Dezember 2015 verstorben.

Georg Stöffler wurde im September 1934 in Graz geboren. Nach der Reifeprüfung begann er 1952 an der Karl-Franzens-Universität Graz und an der Phillips Universität Marburg/Lahn das Studium der Medizin. 1959 promovierte er in Graz zum Dr. med. Nach einer kurzen Zeit als „Landschaftlicher Hilfsarzt“ an der III. Chirurgischen Klinik Graz trat er 1960 eine Assistentenstelle an der II. Medizinischen Univ.-Klinik (Vorstand: Prof. Dr. K. Fellinger) in Wien an. Im Oktober 1963 wechselte Stöffler für ein halbes Jahr auf eine Stelle als Arzt am Königlichen Hof in Er-Riad/Saudiarabien. Danach wandte sich Stöffler endgültig der medizinischen Grundlagenforschung zu, indem er nach einem kurzen Zwischenspiel am Institut für Pharmakologie der Universität Tübingen (Vorstand: Prof. Dr. F. Lembeck) Anfang Oktober 1966 begann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (Abteilung Wittmann) in Berlin zu arbeiten. 1970 übernahm er dort die Leitung einer Arbeitsgruppe, 1974 folgte die Habilitation für „Biochemie und Molekularbiologie“ an der Freien Universität Berlin. 1975 erhielt Stöffler schließlich eine unbefristete Planstelle am Max-Planck-Institut. Seine akademische Karriere führte ihn als letztes an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, wo er am 1. April 1984 für das Fach Mikrobiologie an der ehemaligen Medizinischen Fakultät zum o.Univ.-Prof. berufen wurde. In der Zeit von Juni 1999 bis September 2000 war Georg Stöffler Dekan der ehemaligen Innsbrucker Medizinischen Fakultät.

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07.01.2016

FWF und Matching Funds: Sechs neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

In der letzten Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Anfang Dezember 2015 wurden vier neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt. Nach der Entscheidung des Wissenschaftlichen Beirates des Landes Tirol und des FWF über die finanzielle Förderung ihrer Projekte aus dem Matching-Funds haben zwei weitere junge Forscherinnen an der Medizinischen Universität Innsbruck Grund zur Freude.

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11.01.2016

Junge Forscher:innen an der MUI: Barbara Rantner

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr. Barbara Rantner PhD. Die Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie ist leidenschaftlich gerne in der Patient:innenversorgung sowie in der Forschung tätig.

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19.01.2016

Vortrag über die Grundlagen der medizinischen Entscheidungsfindung

Die systematische Analyse und Bewertung relevanter medizinischer Zusammenhänge ist ein zentrales Forschungsthema des Departments für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie unter der Leitung von ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanno Ulmer. Statistische Analysemethoden lassen sich auch für die Vorhersage von Krankheitsverläufen nutzen. Zu diesem Thema war im Jänner der renommierte Epidemiologe Ewout W. Steyerberg zu Gast.

Nicht immer kann ärztliches Wissen auf einzelne Krankheitsabläufe übertragen werden, um daraus eine individuelle Prognose zu erstellen. Medizinische Prognosen basieren deshalb auf der Beobachtung definierter Patient:innengruppen mittels statistischer Methoden. Dafür stehen spezifische Vorhersagemodelle zur Verfügung. Modelle, welche eine Vorhersage von ungewollten Ereignissen oder Nebenwirkungen erlauben, sind für die klinische Entscheidungsfindung wichtig, weil sie auch die Wahl der Therapie unterstützen.

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20.01.2016

Comprehensive Cancer Center Innsbruck: Zukunft der Krebstherapie möglich machen

An den Innsbrucker Universitätskliniken sollen Patient:innen so schnell wie möglich von neuesten Erkenntnissen in der Krebstherapie profitieren. Um die onkologischen Kompetenzen am Medizinstandort zu bündeln, haben die tirol kliniken und die Medizinische Universität Innsbruck vor kurzem das Comprehensive Cancer Center Innsbruck (CCCI) gegründet. Neue Möglichkeiten in der Diagnose und Therapie bieten Krebspatient:innen mehr Heilungschancen.

Mit der Gründung des Comprehensive Cancer Center Innsbruck (CCCI) wird in Tirol ein Hochleistungszentrum der modernen Krebsmedizin weiterentwickelt: Um Ergebnisse der Krebsforschung rasch in die Diagnostik und Therapie von Tumorkrankheiten umzusetzen, müssen verschiedenste Bereiche aus Klinik und Forschung eng zusammenarbeiten. Zur Bündelung der onkologischen Expertisen am Standort Innsbruck haben die tirol kliniken und die Medizinische Universität Innsbruck gemeinsam das CCCI gegründet. „Das CCCI wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, individuell maßgeschneiderte und hocheffiziente Krebstherapien in der Zukunft möglich zu machen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie, Onkologie). Die Unterzeichnung des Gründungsvertrages erfolgte Ende Dezember 2015. „In Innsbruck soll der Patient:innenversorgung, der Forschung und der Lehre das bestmöglich evidenzbasierte Wissen zur Verfügung stehen. Das CCCI fördert die interdisziplinäre Kooperation und strukturiert die fach- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit“, erklärt der Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich. „Am Klinikum Innsbruck werden pro Jahr 21.000 Patient:innen mit Krebserkrankungen stationär behandelt. Einheitliche fachübergreifende Behandlungsstandards, Tumorboards, eine interdisziplinäre Ambulanz und Tagesklinik sowie eine Studienzentrale sind wichtige Bausteine eines modernen Onkologiekonzepts, wie es im CCCI umgesetzt wird. Mit Fertigstellung des Neubaus der Inneren Medizin Ende 2017 werden diese Einrichtungen unter einem Dach verortet“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger, Medizinischer Direktor der tirol kliniken.

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22.01.2016

Tiroler Wissenschaftsfonds fördert herausragende Nachwuchswissenschafter:innen

Im Rahmen eines würdevollen Festaktes wurden vergangenen Freitag bereits zum 14. Mal Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds an Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten vergeben. Unter den Fördernehmer:innen finden sich auch sieben junge Forscherinnen und Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck, deren herausragende Forschungsprojekte nun zielgerichtet unterstützt werden.

Am 22. Jänner fand im Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck die Verleihung der Förderzusagen des Tiroler Wissenschaftsfonds für die im Rahmen der Ausschreibung im Jahr 2015 ausgewählten Projekte statt. Landesrat DI Bernhard Tilg und die Rektorinnen und Rektoren der Tiroler Hochschulen begrüßten die jungen Wissenschafter:innen, deren vielversprechende Forschungsvorhaben im Anschluss kurz vorgestellt wurden. Von den an der Medizinischen Universität Innsbruck eingereichten 44 Anträgen werden somit sieben evaluierte Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von über 200.000,– Euro unterstützt. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch betonte in ihren Begrüßungsworten die Notwendigkeit gezielter Forschungsförderung für die Stärkung einer effizienten, translationalen Medizin und vor allem für die junge Wissenschaft und unterstrich den Wert der finanziellen Unterstützung durch den TWF..

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25.01.2016

NanoEFEct-Konsortialtreffen erstmals in Innsbruck

Zu Beginn des Jahres kamen die wissenschaftlichen Partner des internationalen Forschungsprojektes „NanoEFEct“, das im Rahmen des europäischen Forschungsförderungsnetzwerks ERA-Net TRANSCAN gefördert wird, zum dritten, aber erstmals in Innsbruck stattfindenden, Konsortialtreffen zusammen. Projektkoordinator ao.Univ.-Prof. Dr. Paul Debbage von der Sektion für Histologie und Embryologie hatte in die Bibliothek des Anatomie-Gebäudes geladen.

Das bis 2017 laufende EU-Projekt „Nanopartikel-basierende molekulare Fluoreszenz-Endoskopie für Colonkarzinom-Detektion“ (NanoEFEct) vereint als translational ausgerichtetes Forschungsvorhaben drei wissenschaftliche Partner: 1. die Medizinische Universität Innsbruck; 2. SINTEF (Stiftung für INdustrielle und TEchnische Forschung) in Norwegen; 3. die Universität Porto in Portugal; sowie mit einem klinischen Partner (die Universität Erlangen in Deutschland) und einem Management Partner (CESAR in Wien, eine Gesellschaft, die klinische Trials durchführt).

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26.01.2016

Eigene Sprechstunde für Selbstverletzungen

Während Statistiken belegen, dass die Häufigkeit der meisten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter gleichbleibt, steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit selbstverletzendem Verhalten an. Studien zeigen, dass ca. 20 Prozent der Minderjährigen sich schon einmal selbst Verletzungen zugefügt haben. Die Klinik Innsbruck reagiert darauf mit der Einführung einer eigenen Sprechstunde.

„Es gibt im Großen und Ganzen zwei Gründe für Kinder und Jugendliche, sich selbst zu verletzten“, erklärt die Direktorin der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kathrin Sevecke. „Zum einen kann der Grund eine akute seelische Belastung sein, wie die Scheidung der Eltern, die Trennung vom Freund oder große schulische Probleme. Zum anderen kann eine schwerere psychische Erkrankung im Hintergrund stehen. Das herauszufinden ist eine unserer ersten Aufgaben beim Kontakt mit den Patientinnen und Patienten.“ Die gute Nachricht: In den meisten Fällen handelt es sich um kurze Phasen und meist ist eine ambulante Behandlung ausreichend.

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26.01.2016

ALUMN-I-MED Medizinische Universität Innsbruck luden zum Neujahrsempfang

Zum traditionellen Neujahrsempfang luden der Absolvent:innenverein und ALUMN-I-MED und Medizinische Universität Innsbruck wieder zahlreiche Ehrengäste, ehemalige Studierende, Mitarbeiter:innen und Förder:innen in die Aula der Universität. Der Einladung von ALUMN-I-MED Präsident Raimund Margreiter und Rektorin Helga Fritsch waren rund 150 Gäste gefolgt.

Der gemeinsamen Einladung von ALUMN-I-MED und Medizinischer Universität Innsbruck waren erneut zahlreiche Gäste gefolgt. Durch das Programm führte ao.Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka. Der stellvertretende Vorsitzende der Absolvent:innenorganisation vertrat ALUMN-I-MED Präsident em.Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter. Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und der Vorstandsdirektor der Tirol Kliniken GmbH Geschäftsführer Mag. Stefan Deflorianhielten kurze Ansprachen in denen sie ihre Verbundenheit mit der Medizinischen Universität Innsbruck ausdrückten. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch reflektierte das vergangene Jahr in dem mit der Verabschiedung des Entwicklungsplan 2016-2021 und den Abschluss der Leistungsvereinbarungen mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Wirtschaft für die Jahre 2016-2018 zentrale Weichenstellungen für den Medizinstandort Innsbruck vorgenommen worden sind.

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28.01.2016

Erster Universitätskurs für psychiatrischen und psychotherapeutischen CL-Dienst

Es ist erwiesen, dass durch zusätzliche psychische Erkrankungen der Verlauf somatischer Krankheiten beeinflusst wird. Durch eine integrierte Behandlung der psychischen und der somatischen Erkrankung sollen Patient:innen und deren Angehörige unterstützt werden. Erstmals fand an der Medizinischen Universität Innsbruck ein Universitätskurs zur Konsiliar-/ Liaison-Psychiatrie und Konsiliar-/Liaison-Psychologie (CL-Dienst) statt.

Eine frühzeitige Diagnostik psychischer Krankheits- und Störungsbilder und die adäquate therapeutische Intervention verbessern ganz wesentlich die Prognose der psychischen Erkrankung und damit auch die Lebensqualität der betroffenen Patient:innen. Darüber hinaus wurde bereits nachgewiesen, dass durch psychische Komorbidität der Verlauf somatischer Erkrankungen von Patient:innen derart mit beeinflusst wird, dass die Morbidität und auch die Mortalität bei dieser Patient:innengruppe deutlich höher liegen. Für eine integrierte Behandlung der psychischen Komorbidität und der somatischen Erkrankung sorgt die moderne Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie/Psychologie. Vorrangige Ziele des interdisziplinären Konsiliar-/Liaison-Vernetzungsbereichs (CL-Dienst) sind, Patient:innen mit schweren körperlichen Erkrankungen (z. B. Krebserkrankungen) und deren Angehörige bei der psychischen Bewältigung der Erkrankung Unterstützung zu geben, psychische Erkrankungen bei körperlich Kranken frühzeitig zu diagnostizieren und eine adäquate Behandlung einzuleiten. Der Liaison-Dienst beinhaltet im Unterschied zum Konsiliar-Dienst die regelmäßige Präsenz einer/s konstanten psychotherapeutischen SpezialistIn an einer Klinik bzw. klinischen Abteilung.

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29.01.2016

KKS und Ärztekammer bildeten wieder Prüfärzt:innen aus

Für den Fortschritt in der Medizin sind klinische Studien unerlässlich. Oberstes Ziel bei der Durchführung ist immer die Sicherheit der Patient:innen, deshalb findet klinische Forschung in einem detailliert geregelten Umfeld statt. Ein Ausbildungsangebot des OE Clinical Trial Center/ Koordinierungszentrums für Klinische Studien (OE CTC/ KKS) der Medizinischen Universität Innsbruck und der Ärztekammer für Tirol ermöglicht Forscher:innen und Ärzt:innen das Diplom „Klinischer Prüfarzt“ zu erlangen.

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01.02.2016

3. Science Day: Habilitand:innen wurden ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal fand am Freitag, den 29.01.2016 der „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ an der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Sechs Habilitanden nutzen die Gelegenheit ihr Habilitationsfach, ihr Forschungsthema und ihren akademischen Werdegang im feierlichen Rahmen vorzustellen.

Als Aufnahme- und Begrüßungsritual in die Professorenschaft hat die Medizinische Universität Innsbruck 2014 die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ins Leben gerufen. Zum dritten Mal fand der Festakt nun in der Aula der Universität statt. Diesmal nutzen sieben Habilitanden die Gelegenheit, sich zu präsentieren. „Wir möchten mit dieser Akademischen Feier nicht nur unsere Wertschätzung gegenüber dem wissenschaftlichen Nachwuchs zum Ausdruck bringen, sondern jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern auch eine Plattform für ihre Forschung bieten“, betont Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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02.02.2016

Oesterreichische Nationalbank fördert Projekt an Innsbrucker Kinderklinik

In der letzten Vergabesitzung 2015 hat das Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) die Förderung eines Projektes zu angeborenen Durchfallerkrankungen an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedricke) genehmigt. Projektleiter ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller und sein Team werden der molekularen Basis einer angeborenen Diarrhö, der sogenannten intestinalen Lymphangiektasie, auf den Grund gehen.

Angeborene Durchfallerkrankungen sind sehr seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankungen. An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I konnte in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich in diesem Bereich geforscht werden. So war es möglich die molekulare Ursache von fünf sogenannten kongenitalen Diarrhöen zu identifizieren. (Müller et al., Nature Genet 2008; Heinz-Erian et al., Am J Hum Genet 2009; Wiegerinck et al., Gastroenterology 2014; Müller et al., Gut 2015, Janecke et al., Hum Mol Genet 2015). Mit den Mitteln aus dem Jubiläumsfonds der OeNB soll nun die molekulare Basis einer weiteren dieser Erkrankungen erforscht werden: Die intestinale Lymphangiektasie ist ebenfalls eine angeborene Krankheit. Zu den Charakteristika dieser Enteropathie, also eine Erkrankung der Schleimhaut von Magen- und Darmtrakt, gehören chronischer Durchfall, vermehrter Eiweißverlust, Lymphopenie und Entwicklungsstörungen. Die Erkrankung kann isoliert vorkommen oder eine Begleiterscheinung von generalisierten Lymphödemen sein sowie im Rahmen des Hennekam-, Van-Maldergem-, Nonne-Milroy- und des Aagenaes Syndrom auftreten. Die molekularen Ursachen der Erkrankung sind in den meisten Patient:innen bisher unbekannt. An der Univ.-Klinik für Pädiatrie I konnte nun eine Kohorte von pädiatrischen und adulten Patient:innen zusammengestellt werden, die es ermöglicht mittels gezielter Sanger-Sequenzierung und Exome-Sequenzierung die genetische Ursache der intestinalen Lymphangiektasie zu identifizieren. In Zusammenarbeit mit der Innsbrucker Sektion für Zellbiologie soll im Rahmen des von der OeNB geförderten Projektes die funktionellen Auswirkungen charakterisiert werden.

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03.02.2016

Neue Einblicke in den zentralen Prozess der Zellteilung

Forscher:innen um die Molekularbiologin ao.Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser von der Sektion für Molekularbiologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl) geben in einer kürzlich im Journal Nucleic Acids Research veröffentlichten Arbeit interessante neue Einblicke in die Aufbaumechanismen des Zentromers, einem essentiellen Bestandteil für die Zellteilung bzw. die Funktion von Chromosomen. Das Team identifizierte mit der Histonacetyltransferase Hat1 einen bislang unbekannten Player im Zusammenbau des Zentromers.

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04.02.2016

Neuer Therapieansatz für schwere alkoholbedingte Leberentzündung

Neue entzündungsbiologische Erkenntnisse aus dem Team um Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I) könnten die Grundlage für eine effiziente Behandlung der alkoholbedingten Hepatitis liefern. Die schwerwiegende Entzündung führt als Folge einer jahrelangen Alkoholerkrankung in 50 Prozent der Fälle binnen kurzer Zeit zum Tod. Bis heute gibt es abseits einer nur in wenigen Fällen in Frage kommenden Lebertransplantation keine wirksame Therapie.

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05.02.2016

Schüler:innen lernen das Studium Molekulare Medizin kennen

Bereits zum vierten Mal fanden an der Medizinischen Universität Innsbruck die „Open Labs Days“ Molekulare Medizin statt. Etwa 200 Schüler:innen aus ganz Tirol besuchten am 1. und 2. Februar 2016 das Centrum für Chemie und Biomedizin Innsbruck (CCB) um die Gelegenheit zu nutzen, das Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin hinter den Kulissen kennenzulernen.

Wie die molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit aufgeklärt werden, erfuhren rund 200 naturwissenschaftlich interessierte Schüler:innen im Rahmen der „Open Labs Days“  Molekulare Medizin. Die Medizinische Universität Innsbruck ermöglichte den Jugendlichen Einblicke in das Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin, das österreichweit nur in Innsbruck angeboten wird.

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08.02.2016

30 Jahre unabhängige Pharmainformation

Im Februar vor 30 Jahren erschien sie zum ersten Mal, die von em.o.Univ.-Prof. Dr. med. Hans Winkler, DPHIL Oxon, auf Einladung der Tiroler Ärztekammer ins Leben gerufene unabhängige Pharmainformation für Ärzt:innen. Der Arzneimittelmarkt, die europäische Zulassung und gesetzliche Vorgaben für die Pharmaindustrie haben sich seither stark verändert. Die Pharmainformation ist dieselbe geblieben: eine unabhängige, kritische und evidenzbasierte Analyse und Bewertung einzelner Medikamente.

„Vor 30 Jahren gab es schon viele gute Medikamente, aber  auch  eine beträchtliche Anzahl von obsoleten Präparaten. Die Arzneimitteltestung wie auch die Pharmaindustrie standen in der öffentlichen Kritik“, beschreibt der Pharmakologe Prof. Hans Winkler die Ausgangslage für ein Projekt, das mit Unterstützung der Tiroler Ärztekammer (unter dem damaligen Präsidenten OMR Dr. J.M. Kapferer und heute unter Präs. Dr. A. Wechselberger) und finanziert vom „Verlagshaus der Ärzte“ der Österreichischen Ärztekammer bis heute für eine industrieunabhängige und objektive Medikamenteninformation bürgt.

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09.02.2016

Gastvortrag: Die Berliner Kinderheilkunde in der NS-Zeit

Der Medizinhistoriker Univ.-Prof. Dr.phil. Thomas Beddies vom Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité Berlin gab Ende Jänner in Innsbruck Einblicke in die Pädiatriegeschichte der NS-Zeit. Im großen Hörsaal des Kinder- und Herz-Zentrums fanden sich über 100 Interessierte ein.

Zu dem Gastvortrag hatten die Absolvent:innenorganisation der Medizinischen Universität Innsbruck, ALUMN-I-MED und der medizinhistorische Verein Freundeskreis Pesthaus geladen. Der stellvertretende Vorsitzende von ALUMN-I-MED, ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Christoph Brezinka, begrüßte die Teilnehmer:innen. Die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, betonte in ihrer Begrüßung die Notwendigkeit der historischen Aufarbeitung. „Der Blick zurück dient aber nicht nur dazu, sich bewusst zu machen, welche epochalen Fortschritte in der Medizin gemacht worden sind. Einen Blick zurück zu werfen bedeutet auch, sich mit dunklen Kapiteln zu beschäftigen“ so die Rektorin. Anschließend sprach Mag. Dr. Christian Lechner, Sammlungsbeauftragter des Freundeskreis Pesthaus, kurz über die lokale Pädiatriegeschichte, deren Desiderate und stellte den Referenten vor.

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10.02.2016

Neues BRIDGE-Projekt entwickelt routinetauglichen Autoantikörpertest

Die Arbeitsgruppe Neuroimmunologie der Univ.-Klinik für Neurologie (Dir. o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) zählt auf dem Gebiet der Erforschung von Autoantikörpern für neurologische Erkrankungen zu den weltweit führenden Teams. Nun ist es dem Neurologen ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Reindl gelungen, ein neues BRIDGE 1 Projekt für die AG Neuroimmunologie einzuwerben, das auf die Entwicklung eines routinetauglichen diagnostischen Testkits für neurologische Autoimmunerkrankungen fokussiert.

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11.02.2016

Auch im abgeschlossenen neunten Mentoring-Durchgang: Erneut sehr erfolgreiche Bilanz

Mit einer feierlichen Abschluss- und HWC-Netzwerk-Veranstaltung wurde Mitte Jänner die bereits neunte Runde im Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschafterinnen offiziell beendet. Das jährlich ausgeschriebene High Potential Programm an der Medizinischen Universität Innsbruck ist seit Wintersemester 2005/06 erfolgreich etabliert. Gedankt wurde besonders auch den Mentorinnen für ihren ehrenamtlichen und engagierten Einsatz.

Mit dem Ziel, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern, ist vor über zehn Jahren das „Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm“ gestartet. Konzeption und Implementierung sind nach etablierten, universitären Qualitätsstandards erfolgt. Der „Helene Wastl Club“ vereint alle bisher aus den Mentoring-Runden entstandenen Netzwerke und dient zudem als Expertinnen-Pool. Zu dem kontinuierlich wachsenden Mentoring-Netzwerk quer über alle klinischen und theoretischen Fachgebiete hinweg zählen inzwischen fast 180 hochkompetente Wissenschafterinnen – davon 69 Medizinerinnen und 59 Naturwissenschafterinnen als Programm-Absolventinnen. Um hier nur die wichtigsten Erfolge anzuführen: Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Preisen und Auszeichnungen kommen bis dato 22 Habilitationen (13 Medizinerinnen, 9 Naturwissenschafterinnen) aus dem Kreis der Mentees. 16 konnten sich für A2/Laufbahnstellen qualifizieren und eine hat eine Professur inne.

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12.02.2016

Junge Forscher:innen an der MUI: Stefan Höfer

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Stefan Höfer. Der Gesundheitspsychologe erforscht was uns glücklich sowie zufrieden macht und wie das gesunde Verhalten von Menschen gefördert werden kann. Derzeit beschäftigen sich der gebürtige Oberösterreicher und sein Team an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie (o.Univ.-Prof. Dr. G. Schüssler) mit den Faktoren, die das Wohlbefinden und die Gesundheit von Medizinstudierenden und Ärzt:innen in Ausbildung steigern.

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16.02.2016

Erneut großes Interesse am 11. Tiroler Impftag

Bereits zum elften Mal fand an der Medizinischen Universität Innsbruck der Tiroler Impftag statt. Im Rahmen der Fortbildung informierten Expert:innen über neueste Aspekte und evidenzbasierte Erkenntnisse zum Thema Impfen. Ein aktuelles Thema war unter anderem die Impfsituation von Flüchtlingen.

Traditionell werden im Rahmen des Tiroler Impftages verschiedenste Fragestellungen zum Thema Impfen behandelt. Nicht nur Ärzt:innen, sondern auch Apotheker:innen und Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen sowie Studierende nutzen die Gelegenheit, sich über die neuesten Erkenntnisse zu informieren. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, einen Beitrag dazu leisten, dass Akteure des Gesundheitswesens besser über das Thema Impfen informiert sind“, erklärt ao.Univ.-Prof. DDr. Reinhard Würzner. Nicht nur in der Bevölkerung, auch unter Fachleuten ergibt sich rund um das Thema Impfen immer wieder Aufklärungsbedarf. Unter anderem wirft beispielsweise der aktuelle Zustrom an Flüchtlingen auch mit Hinblick auf das Thema Impfen neue Fragestellungen auf. „Derzeit kommen viele Menschen aus Krisen- und Konfliktregionen nach Österreich, die auch auf Grund der Umstände in ihren Heimatregionen eher unzureichend geimpft sind,“ sagt Würzner. Im Zuge der Versorgung der Flüchtlinge sollte daher auch sichergestellt werden, dass diese einen angemessenen Impfschutz erhalten. Für den ausreichend geimpften Teil der Bevölkerung in Österreich entstehe durch den starken Zuzug allerdings kein besonders erhöhtes Risiko, weil die wichtigsten in Frage kommenden Krankheiten im Österreichischen Impfplan berücksichtigt sind. Anders sieht es bei dem Teil der Bevölkerung aus, der nicht entsprechend geimpft ist. Ao.Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Speth von der Innsbrucker Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie informierte zu diesem Thema.

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22.02.2016

Core Facilities Presentation

An je einem Tag im Dezember letzten und im Jänner dieses Jahres nutzten die Core Facilities der Medizinischen Universität Innsbruck die Möglichkeit, ihre Services und Kooperationsmöglichkeiten vorzustellen. Die Präsentationen zeigten, dass sowohl etablierte Forschungsgruppen als auch Nachwuchswissenschafter:innen und neue Forschungsteams von den Dienstleistungen und Fortbildungsmaßnahmen profitieren können.

Die Core Facilities Proteinanalytik, Metabolomics, Sequencing and Genotyping, Deep Sequencing, Neuroimaging, Micro CT, Biooptics, Animal ultrasound, FACS Sort der Medizinischen Universität Innsbruck decken als zentrale Technologieplattformen breite Anwendungsgebiete der Life Sciences ab und ermöglichen den Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, aber auch anderen Universitäten, wie insbesondere der Universität Innsbruck einen breiten Zugang zu Großgeräten und Methoden, die besonders aufwändige Einarbeitungszeiten oder sehr große finanzielle Investitionen der eigenen Organisationseinheit erfordern würden. Im Rahmen von zwei Informationstagen (15.12. 2015 und 25.1.2016) hatten interessierte Forscherinnen und Forscher Gelegenheit, sich über das Angebot der Core Facilities ein detailliertes Bild zu machen und im Anschluss an die Präsentationen mit den Expert:innen der Core Facilities eigene Forschungsprojekte zu besprechen. In Fallbeispielen wurde etwa auch erläutert, wie der Zugang zu modernen Technologien eine zunehmend größere Rolle beim Aufbau von großen internationalen Projekten spielt.

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22.02.2016

Vorbereitung für Aufnahmeverfahren

Vor dem Start der Online-Anmeldung am 1. März 2016 für die Studienplätze an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden in Kooperation mit dem Landesschulrat für Tirol wieder Roadshows durchgeführt. Über die Studienangebote und die individuellen Aufnahmeverfahren für Human-, Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin wurde bereits in Feldkirch, Bregenz, Wörgl, Innsbruck und Lienz informiert. In Landeck und Reutte finden am 25. Februar die letzten Veranstaltungen statt.

Das Interesse an einem Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck ist ungebrochen hoch: Rund 350 Schüler:innen nutzen die Gelegenheit sich durch Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl und sein Team von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten über die Studienangebote sowie die individuellen Aufnahmeverfahren informieren zu lassen. Die Termine finden in Kooperation mit Landesschulinspektor Hofrat Dr. Thomas Plankensteiner, Landeschulinspekteurin Prof.in Mag.a Adolfine Gschließer und Dr. Helmuth Wachtler, Chemielehrer am BG/BRG Sillgasse und beim Landesschulrat zuständig für die Vorbereitung zu den medizinischen Aufnahmetests der Medizinischen Universität Innsbruck, statt. Am 25. Februar geht die Veranstaltungsreihe für die Aufnahmeverfahren 2016 in Landeck und Reutte zu Ende. „Im Interesse der Gesundheitsversorgung in Österreich der Zukunft möchten wir damit einen Beitrag dazu leisten, möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher, die qualifiziert sind, für ein Studium der Human-, Zahn- oder Molekularen Medizin zu motivieren.“, erklärt Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl die Intention der Veranstaltungsreihe.

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24.02.2016

Gelungene Forschungskooperation entlarvt ungewöhnlichen zellulären Mechanismus

Die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Thomas Haller von der Sektion für Physiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Michaela Kress) und Prof. Dr. Paul Dietl, Leiter des Instituts für Allgemeine Physiologie an der Universität Ulm, führte unlängst zur Entschlüsselung eines ungewöhnlichen zellulären Mechanismus, der für die schleimlösende Wirkung des Arzneistoffs Ambroxol verantwortlich ist – eine weitreichende Erkenntnis, die zu neuen Therapieoptionen füh

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25.02.2016

Ärztekammer für Tirol zeichnet Forschung zu Lipoprotein(a) aus

Der Mediziner und Epidemiologe Dr. Peter Willeit MPhil PhD wurde vergangene Woche im Rahmen eines Festaktes für seine Forschung zum Blutfett Lipoprotein(a) als Prädiktor von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von der Tiroler Ärztekammer ausgezeichnet. Der Förderungspreis gilt als besondere Wertschätzung klinisch tätiger Wissenschafter:innen.

Seit 1975 zeichnet die Tiroler Ärztekammer regelmäßig wissenschaftliche Arbeiten von jungen (unter 40 Jahren), ärztlich tätigen Wissenschafter:innen mit einem Förderungspreis in der Höhe von 4.000 Euro aus.

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25.02.2016

Erste Doppelorgantransplantation an Patientin mit MELAS-Syndrom

Ursula Baumgartner leidet am MELAS-Syndrom. Diese seltene Krankheit konnte lange nicht identifiziert werden. Doch ein Team des Zentrums Seltene Krankheiten Innsbruck (ZSKI) stellte die richtige Diagnose. Seither ist die Patientin an der Innsbrucker Klinik in Behandlung. Im letzten Jahr wurden ihr als weltweit erste MELAS-Syndrom-Patientin Herz und Niere transplantiert. Am „Tag der Seltenen Krankheiten“, dem 29. Februar 2016, wird auf Probleme der Betroffenen aufmerksam gemacht.

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29.02.2016

Neue Therapiemöglichkeiten in der Neurochirurgie

Die Arbeitsgruppentagung „Stereotaxie, Funktionelle Neurochirurgie, Radiochirurgie, Intraoperative Elektrophysiologie, Neurochirurgische Schmerztherapie“ der Österreichischen Gesellschaft für Neurochirurgie Ende Februar organisierte ao. Univ. Prof. Dr. Wilhelm Eisner (Univ.-Klinik Neurochirurgie, Direktor: Univ.-Prof. Dr. Thomé) als gemeinsame Veranstaltung mit der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie.

Vom 18.02.2016 bis zum 20.02.2016  trafen sich rund 200 Spezialist:innen der Funktionellen Neurochirurgie aus Deutschland, Österreich und der angrenzenden Schweiz um ihre Erfahrungen und Entwicklungen im Einsatz gegen neurologische, neuro-onkologische und psychiatrische Erkrankungen Krankheiten zu diskutieren. Operative, neurochirurgische Maßnahmen kommen erst zum Einsatz, wenn alle anderen nichtoperativen Maßnahmen den Patientinnen und Patienten mehrmals und nachgewiesener maßen nicht helfen konnten.

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02.03.2016

Trainingsnetzwerk IMMUTRAIN: Ausbildung von Immuntherapie-Spezialist:innen

IMMUTRAIN heißt ein neues EU-Projekt, das im Dezember des vergangenen Jahres gestartet und auf die hochspezialisierte Ausbildung von Doktorand:innen im Bereich der Forschung zur Krebsimmuntherapie fokussiert ist. In das von der Ludwig Maximilians Universität München aus koordinierte Marie Skłodowska-Curie Trainings Network ist auch Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Patrizia Stoitzner von der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie eingebunden.

Ein funktionierendes Immunsystems ist in der Lage, Krebszellen abzutöten. Wenn Krebszellen aber mittels Mutationen Eigenschaften entwickeln, durch die das Immunsystem die veränderten Krebszellen nicht mehr erkennen und eliminieren kann, entsteht Krebs. Die immunonkologische Forschung versucht deshalb seit einigen Jahren, körpereigene Abwehrmechanismen gegen Tumoren nutzbar zu machen und konnte 2013 mit ersten klinischen Studien und Erfolgen einen Durchbruch verzeichnen. Vor allem bestimmte Krebsformen, wie Haut- und Lungenkrebs sprechen auf diese neuen Therapieformen gut an. Das Verständnis des komplexen Zusammenspiels von Tumorzellen, Immunzellen und Signalwegen und seines vielversprechenden Potentials für die Krebstherapie ist jedoch nur teilweise erforscht, weshalb der spezifischen Ausbildung von Krebsimmuntherapie-Spezialist:innen auch von Seiten des EU Forschungsrahmenprogramms HORIZON 2020 Priorität eingeräumt wird. Auf der langen und bewährten Forschungskooperation zwischen den dermatologischen Forschungslaboren der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Matthias Schmuth) und Prof. Stefan Endres, Projektkoordinator und Leiter der Abteilung für Klinische Pharmakologie an der LMU, gründet sich nun auch die Mitarbeit des Labors von Patrizia Stoitzner im IMMUTRAIN-Konsortium.

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03.03.2016

35. Winter-Workshop zu Pteridinen in Innsbruck

Der traditionsreiche internationale Winter-Workshop zu Pteridinen fand heuer zum 35. Mal statt. Bereits zum dritten Mal trafen sich dazu von 23. bis 26. Februar internationale Expert:innen im Innsbrucker Biozentrum, um sich über klinische, chemische und biochemische Aspekte von Pteridinen – körpereigenen, niedermolekularen Substanzen – auszutauschen. Die Veranstaltungsreihe wurde 1982 von Prof. Helmut Wachter (+2012) ins Leben gerufen.

Seit mehr als zehn Jahren wird dieser Workshop, der bis vor drei Jahren alljährlich in St. Christoph am Arlberg durchgeführt wurde, von ao.Univ.-Prof. Dr. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek)  am Biozentrum Innsbruck organisiert. Dabei wird er von Kolleg:innen aus der Klinik, der Labordiagnostik und der biochemischen Forschung unterstützt. Auch in diesem Jahr nahmen wieder mehr als 60 Forscherinnen und Forscher aus zehn Ländern zwischen Neuseeland und den USA an der Tagung teil.

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04.03.2016

Daniel Swarovski Förderung vergeben

Gute Nachrichten erhielten zwei Nachwuchswissenschafter:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck bereits Ende 2015: Die Forschungsarbeiten von Mag. Martin Bodner, MSc PhD und Dr.in Marit Zwierzina werden mit Mitteln aus dem Daniel Swarovski Förderungsfonds 2015 unterstützt.

Die Mittel aus dem Daniel Swarovski-Förderungsfonds ermöglichen es der Medizinischen Universität Innsbruck hervorragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschafter:innen auszuzeichnen. Im Namen des Unternehmens überreichte Andrea Durnthaler, Leitung Unternehmenskommunikation und Corporate Affairs Swarovski, die Unterstützungszusage aus der Ausschreibung 2015 an Mag. Martin Bodner, MSc PhD und Dr.in Marit Zwierzina. Martin Bodner hat sich in dem ausgezeichneten Projekt am Institut für Gerichtliche Medizin (o.Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer) mit der mitrochondrialen DNA beschäftigt. Marit Zwierzina wurde für ein Forschungsprojekt ausgezeichnet, die sie als Mitarbeiterin der Sektion für klinisch-funktionelle Anatomie (Univ.-Prof. Dr. Erich Brenner) am Forschungsinstitut für Biomedizinische Altersforschung der Universität Innsbruck und am Labor für translationale Krebsforschung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie & Onkologie, Direktor: Univ.-Prof. Dr. G. Gastl) absolviert hat. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow gratulierten den beiden Nachwuchsforscher:innen und bedankten sich bei Andrea Durnthaler für die Unterstützung des Daniel Swarovski Förderungsfonds. „Diese Unterstützung aus dem Fonds erweitert unsere Möglichkeiten der Nachwuchsförderung und trägt daher dazu bei, den medizinischen Forschungstandort Innsbruck auch zukünftig abzusichern.“

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08.03.2016

Woche des Gehirns in Innsbruck

Im Rahmen des Innsbrucker Programms der internationalen „Woche des Gehirns“ (Brain Awareness Week) thematisieren Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck erstmals die „Welt der Sinne“. Jeweils von Montag bis Freitag ab 18:00 Uhr finden kostenlose Vorträge im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB, Innrain 80-82) statt.

Wir sehen und hören nicht nur mit den Augen und Ohren: Ein großer Teil des Seh- und Hörprozesses findet im menschlichen Gehirn statt. Unsere Sinnesorgane nehmen Impulse auf und leiten sie zur „weiteren Verarbeitung“ ins Gehirn. Das menschliche Nervensystem ermöglicht es, Reize aufzunehmen, diese weiterzuleiten, zu bearbeiten und Verhaltensreaktionen auszulösen. Aus über 100 Milliarden Neuronen dürfte sich das Kommunikationsnetz im Gehirn zusammensetzen. Eine Funktionsstörung kann gravierende Folgen haben: In der EU ist bereits jeder dritte Mensch von einer neurologischen oder neuropsychiatrischen Erkrankung betroffen. „Die Welt der Sinne“ ist erstmals Schwerpunktthema des „Woche des Gehirns“-Programms in Innsbruck.

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10.03.2016

Nachgewiesen: Innovativer therapeutischer Effekt für schwere Lebererkrankung

Fortgeschrittene, alkoholbedingte und oft lebensbedrohliche Lebererkrankungen könnten schon bald effektiv behandelt werden. Das belegt eine neue Forschungsarbeit des Teams um den Innsbrucker Gastroenterologen Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin I). Die Blockade des körpereigenen Botenstoffs Interleukin-8 (IL-8) mittels synthetisch hergestellter Pepducine könnte demnach den entzündlichen Prozess der alkoholischen Fettlebererkrankung stoppen.

Die alkoholbedingte Steatohepatitis (chronische Leberentzündung) geht mit einer bis zu 40prozentigen Mortalität einher. „Die massive Einwanderung neutrophiler Granulozyten (=Entzündungszellen) in die Leber, also den Ort der Entzündung, ist Ausdruck einer überzogenen Immunreaktion des Körpers. Diese Überschwemmung mit Entzündungszellen führt zur Zerstörung des Lebergewebes und damit zur Einschränkung ihrer Funktion. Die Blut- und Serumspiegel von IL-8 sind bei entzündlichen Lebererkrankungen sehr hoch und korrelieren mit der Mortalität“, weiß Prof. Herbert Tilg.

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15.03.2016

10 Jahre Ringvorlesung „Gender Medizin“

Am 10. März 2016 startete die Ringvorlesung „Gender Medizin“ der Medizinischen Universität Innsbruck in ihr 10jähriges Bestehen. Im Sommersemester 2016 steht vor allem das Thema „Gender Medizin in der Grundlagenforschung“ im Fokus. Die 13 Vorträge finden jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) statt. Alle Vorträge werden in leicht verständlicher Sprache gehalten. Der Eintritt ist kostenlos.

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15.03.2016

Neues aus der Neurologie

Die Teilnehmer:innen der am 16. März 2016 startenden Jahrestagung Neurologie in Innsbruck erwartet ein intensives Programm. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) ist bei den aufsehenerregendsten Neuerungen in diesem Fach tonangebend mit dabei und veranstaltet bereits zum dritten Mal die Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie.

Bei vielen interessanten Themen, Diagnostik und Behandlung von neurologischen Erkrankungen betreffend, stechen heuer vor allem drei besonders hervor:

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16.03.2016

Umstellung auf elektronische Prüfungen

An der Medizinischen Universität Innsbruck werden künftig alle Gesamtprüfungen (KMPs, MCQs, KAFDs) digital durchgeführt. Am 15. März 2016 fand mit ca. 400 Teilnehmer:innen die bisher größte digitale Prüfung (KMP 1, MCQ 1 KAFD 1) an der Medizinischen Universität Innsbruck statt.

e-Prüfungen wurden an der Medizinischen Universität Innsbruck bereits vor rund zwei Jahren im Rahmen des Bachelorstudiums Molekulare Medizin erfolgreich getestet. Nach der erfolgreichen Testphase werden jetzt die Computer-Prüfungen auch für die Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin sowie für das Auswahlverfahren für das Bachelorstudium der Molekularen Medizin eingeführt. Der wichtigste Aspekt dabei ist die Sicherheit. „Dank mobiler WLAN-Technologie können wir bis zu 200 Studierende gleichzeitig mittels Speziallaptops prüfen“, erklärt der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl. „Die Testprüfungen sind alle störungsfrei und erfolgreich durchgeführt worden.“ Die deutsche Firma IQUL liefert die tragbaren Computer, die speziell konfiguriert sind und übernimmt die technische Prüfungsabwicklung. Jeder Klick während der Prüfung wird dokumentiert und in Sekundenintervallen abgespeichert. Dadurch sind die gegeben Antworten auch jederzeit wiederherstellbar. Auch bei einem Stromausfall würde das System sicher funktionieren.

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17.03.2016

Darm und Leber im Fokus des Falk Meetings in Innsbruck

Von 11. bis 12. März fand in Innsbruck auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, das internationale Falk Symposium 201 statt. Im Rahmen des renommierten Meetings trafen sich mehr als 500 internationale Expert:innen zum Austausch aktueller grundlagenorientierter wie klinischer Forschungsergebnisse im Bereich gastroenterologischer und hepatologischer Erkrankungen im Congress Innsbruck.

„Gut-Liver Interactions: From IBD to NASH”, so der Titel des Falk Symposiums Nr. 201, das vergangene Woche von Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch im Congress Innsbruck eröffnet wurde und – nach zahlreich abgehaltenen Meetings seit Gründung der Falk Foundation – eine besondere Anerkennung für die Expertise des Forschungsstandortes Innsbruck darstellt.

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18.03.2016

Gedenkstunde der Universitätsräte

Aus Anlass des Jahrestages des „Anschlusses Österreichs“ erinnern die Universitätsräte der beiden Innsbrucker Universitäten an die ab März 1938 ausgegrenzten und vertriebenen Professor:innen, Ärzt:innen und Student:innen der Universität Innsbruck.

Gedenkstunde der Universitätsräte

Aus Anlass des Jahrestages des „Anschlusses Österreichs“ erinnern die Universitätsräte der beiden Innsbrucker Universitäten an die ab März 1938 ausgegrenzten und vertriebenen Professor:innen, Ärzt:innen und Student:innen der Universität Innsbruck.

Der Einladung zur Gedenkveranstaltung folgten auch in diesem Jahr wieder Mitarbeiter:innen beider Universitäten sowie der Tirol Kliniken. Die Teilnehmer:innen unterbrachen bewusst ihren Arbeitsalltag um an die 1938 ausgegrenzten und vertriebenen Professor:innen, Ärzt:innen und Student:innen der damaligen Medizinischen Fakultät Innsbruck zu erinnern. Als Veranstaltungsort wurde das im November 2008 im Klinikgelände errichtete Mahnmal der Künstlerin Dvora Barzilai gewählt. Auf dem Mahnmal ist der Satz von Rabbi Nahman von Bratzlav eingraviert: „DIE GANZE WELT IST EINE SEHR SCHMALE BRÜCKE UND HAUPTSACHE IST KEINE ANGST ZU HABEN.“

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21.03.2016

Hans-Pichler-Preis: Neue Erkenntnisse zu Implantaten

Für seine Forschungsarbeit mit strontiumbeschichteten Implantaten erhielt DDr. Vincent Offermanns PhD von der Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Direktor: Univ.-Prof. DDr. M. Rasse) den Hans-Pichler-Preis 2015. Die Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zeichnet damit die beste wissenschaftliche Forschungsarbeit eines Jahres aus.

Die Erkenntnisse des Innsbrucker Assistenzarztes könnten auch für andere Implantate, wie beispielsweise Gelenkprothesen, relevant sein. Bevor Titanimplantate belastet werden können, müssen sie knöchern einheilen. Diesen Prozess zu beschleunigen, ist das Ziel der Forschung in diesem Bereich. Einen viel versprechenden Ansatz, der schon bald in der klinischen Routine Anwendung finden könnte, hat DDr. Vincent Offermanns PhD, mit seiner belegt. Der Assistenzarzt an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, konnte im Tiermodell zeigen, das strontiumbeschichtete Titanimplantate sowohl quantitativ als auch qualitativ eine vermehrte und schnellere Knochenanlagerung aufweisen. „Das bedeutet für die Patient:innen, dass Sie ihr Implantat wesentlich schneller belasten können“, erklärt Offermanns.

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22.03.2016

Herzinfarkt: Junger Kardiologe widerlegt „Raucher-Paradoxon“

Hinweise aus Studien, wonach Raucher:innen nach Herzinfarkt ein besseres Outcome haben als Nichtraucher:innen begründen das sog. „Raucher-Paradoxon“. Auf der Grundlage von spezifischen Magnetresonanzuntersuchungen ist es dem jungen Kardiologen Dr. Sebastian Reinstadler im Rahmen einer groß angelegten MRT-Studie nun gelungen, diese widersprüchliche Beobachtung zu entkräften.

Obwohl Rauchen nachweislich  als starker Risikofaktor für die Entwicklung von atherosklerotischen Veränderungen in den Herzkranzarterien gilt, welche die pathophysiologische Grundlage des Herzinfarktes darstellen, zeigten ältere Untersuchungen, dass Raucherinnen möglicherweise einen kleineren Herzinfarkt erleiden und somit eine bessere Prognose als Nichtraucher:innen haben. Dieser widersprüchliche Zusammenhang wird in der Herzinfarkt-Literatur als „Raucher-Paradoxon“ bezeichnet.

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24.03.2016

MUI Lecture mit Prof. Allen Gao

Prof. Dr. Allen Gao, renommierter Prostatakarzinom-Forscher am Comprehensive Cancer Center der University of California Davis war vergangenen Mittwoch auf Einladung von Prof. Zoran Culig, Molekularpathologe und Laborleiter an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) im Rahmen der MUI Lecture Series in Innsbruck zu Gast.

Pro Jahr erkranken in Europa rund 420.000 Männer neu am Prostata-Karzinom, 69.000 Europäer sterben im selben Zeitraum daran. Der häufigste, bösartige Tumor des Mannes ist bislang nur im Frühstadium gut behandelbar. Zum verbesserten Verständnis der Entstehung und des Wachstums von Prostatakrebs leistet die Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger), darunter das Team um ao.Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig, international wesentliche Beiträge. Dem Molekularpathologen es nun gelungen, den renommierten Prostatakarzinom-Forscher Allen Gao für eine MUI-Lecture nach Innsbruck zu holen.

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29.03.2016

Junge Forscher:innen an der MUI: Barbara Kollerits

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Mag.a rer.nat. Barbara Kollerits PhD, MPH. Die Epidemiologin erforscht mittels epidemiologisch-statistischer Methoden die Rolle von genetischen Varianten, Lebensstil- und Umweltfaktoren, sowie Laborparametern bei der Entstehung von komplexen Phänotypen wie Diabetes oder renalen und kardiovaskulären Erkrankungen. Im Fokus ihrer aktuellen Forschungsarbeit stehen vor allem die Glykoproteine Afamin und Apolipoprotein A-IV (ApoA-IV), die sich als nützliche Biomarker für die Entwicklung und den Verlauf des Metabolischen Syndroms bzw. von Nierenerkrankungen erweisen konnten.

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29.03.2016

Trauer um em. o. Univ. Prof. Dr. Otto Dapunt

Die Medizinische Universität Innsbruck nimmt in Trauer Abschied von em. o. Univ. Prof. Dr. Otto Dapunt, langjähriger Vorstand der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Innsbruck.

Em. o. Univ.-Prof. Dr. Otto Dapunt wurde am 12.3.1930 in Innsbruck geboren. Vom Elternhaus war eine akademische Karriere keinesfalls vorherbestimmt. Es sind neben den Talenten vor allem der außerordentliche Fleiß und Zielstrebigkeit, die Otto Dapunt einen Universitätsabschluss ermöglichte. Zahlreiche Lehrer begleiteten ihn auf seinem Weg als Arzt und Künstler. Max Weiler war sein Kunstlehrer am Gymnasium, der früh die Kreativität und das künstlerische Talent erkannte und förderte. Trotz seiner offensichtlichen künstlerischen Ader hat Otto Dapunt für die Zeit seiner beruflichen Schaffensperiode die kreative Energie vor allem auf die Patientinnen und die Wissenschaft gerichtet.

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30.03.2016

Neue Drittmittel für die Medizinische Universität Innsbruck

Mit den Entscheidungen der 57. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) bzw. des Wissenschaftlichen Beirates des Landes werden an der Medizinischen Universität Innsbruck vier neue Projekte gefördert: je ein Einzelprojekt von Martin Thurnher und Barbara Hausott, die Rückkehrphase von Peter Willeit im Rahmen des Erwin-Schrödinger-Stipendiums sowie ein Internationales Projekt von Heribert Stoiber.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort ist das Ziel des FWF, Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung. Neue Drittmittel für zwei Einzelprojekte gehen nun an Martin Thurnher von der Univ.-Klinik für Urologie und – aus dem Matching Funds des Landes – an Barbara Hausott von der Sektion für Neuroanatomie. Außerdem wird ein Internationales Projekt im Rahmen des DACH Lead Agency-Verfahrens finanziert, an dem die Medizinische Universität Innsbruck mit Heribert Stoiber von der Sektion für Virologie maßgeblich beteiligt ist und das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem FWF gemeinsam getragen wird. Eine positive Bestätigung erfuhr zudem die Beantragung der Rückkehrphase im Rahmen des Schrödinger-Stipendiums von Peter Willeit von der Univ.-Klinik für Neurologie, der seit Anfang letzten Jahres als Erwin-Schrödinger-Fellow am King’s College London forscht. Das Schrödinger-Stipendium unterstützt hochqualifizierte junge Wissenschafter:innen im Erwerb von Auslandserfahrung in der Postdoc-Phase und zielt auf die Erleichterung des Zugangs zu neuen Wissenschaftsgebieten, Methoden, Verfahren und Techniken, um – nach der Rückkehr – zur weiteren Entwicklung der Wissenschaften in Österreich beizutragen.

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04.04.2016

Dr.-Johannes-Tuba-Preis für jungen Mediziner

Dr. Christoph Bammer wurde kürzlich von der Tiroler Ärztekammer mit dem „Dr.-Johannes-Tuba-Preis“ 2015 für Gerontologie und Geriatrie ausgezeichnet. In der nun prämierten Forschungsarbeit beschäftigt sich der junge Mediziner mit der Relevanz von Komorbiditäten in Bezug auf Alter und Geschlecht bei Patient:innen mit Myelodyplastischem Syndrom (MDS).

„Gemäß dem Anspruch und den Zielsetzungen der personalisierten Medizin geht es bei Scoringsystemen darum, spezifische Patientinnengruppen zu definieren, die auf distinkte Therapieformen gut ansprechen“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder MSc von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie, Direktor Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl) die Hintergründe einer Forschungsarbeit, für die Erstautor Christoph Bammer aus Stauders Arbeitsgruppe vor kurzem von der Tiroler Ärztekammer ausgezeichnet wurde.

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05.04.2016

Bedside Teaching: Professor:innen der Harvard Medical School lehrten in Innsbruck

Das von Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck organisierte Bedside-Teaching Seminar „Ipokrates“ war auch 2016 wieder ein großer Erfolg: Studierende aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und den USA nahmen an dem Seminar „Internal Medicine meets Psychiatry“ teil und lernten sehr praxisnah. Gastvorträge von Innsbrucker Lehrenden ergänzten das Programm der drei Seminarleiter der Harvard Medical School.

Das Fazit der rund 20 Teilnehmer:innen des Ipokrates-Seminars „Internal Medicine meets Psychiatry“ fiel erneut positiv aus. Bereits seit vielen Jahren organisieren Studierende die Bedside-Teaching Veranstaltung in den Osterferien mit den Lehrenden der Harvard Medical School, Internist Dr. Christopher S. Peckins, der Ärztin sowie Spezialistin für Qualitäts- und Sicherheitsmanagement im Gesundheitsbereich, Dr.in Susan Abookire, und dem renommierten Psychiater Prof. Dr. Daniel P. Asnes. Neben den vielen positiven Rückmeldungen ließen sich einige Teilnehmer:innen auch dafür begeistern, im nächsten Jahr die Organisation zu übernehmen, sodass die Seminarreihe auch in Zukunft fortbestehen kann. Ermöglicht wurde diese extracurriculare Fortbildung durch die freundliche Unterstützung der beiden offiziellen Gastgeber Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin VI) und Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin IV).

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06.04.2016

Neuer Entzündungsmechanismus birgt Therapiepotenzial

Einer aktuellen, interdisziplinären Forschungsarbeit unter der Federführung der Sektion für Zellbiologie des Biozentrums gelingt es, einen neuen Mechanismus im Zusammenhang mit der Regulation von Entzündungsgenen zu enttarnen und so einen vielversprechenden Angriffspunkt für die Entwicklung innovativer Therapieoptionen bei Autoimmunerkrankungen und Krebs zur Verfügung zu stellen. Die Forscher:innen berichten darüber in der renommierten Fachzeitschrift PNAS.

In der Regulation der Immunantwort spielt der Transkriptionsfaktor NF-κB (nuclear factor ‚kappa-light-chain-enhancer‘ of activated B-cell) eine zentrale Rolle. Die Bezeichnung NF-κB ist eine Sammelbezeichnung für eine Familie von Signalproteinen, die auch als Rel-Familie bekannt sind. In Säugetieren existieren fünf bekannte Untereinheiten. Die Aktivierung dieser, gleichsam als Entzündungsschalter fungierenden Protein-Familie und deren Genregulation wird mit der Entstehung von Autoimmun-, aber auch Krebserkrankungen in Verbindung gebracht und ist deshalb weltweit Gegenstand intensiver Forschung.

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06.04.2016

Insgesamt 15.129 Bewerber:innen für das Medizinstudium

Am 31. März 2016 endete die Anmeldefrist für eine Teilnahme an den Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Insgesamt haben sich 15.129 Studienwerber:innen zum gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT am Freitag, 8. Juli 2016, angemeldet.

 Damit ist das Interesse am Medizinstudium weiterhin sehr hoch: Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine deutliche Zunahme von 1.088 Bewerber:innen (2015 waren es insgesamt 14.041).

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07.04.2016

7. April – Weltgesundheitstag: Diabetes und Adipositas im Vormarsch, doch in W-Österreich Trend gestoppt

Geht es nach der Weltgesundheitsorganisation, soll die Prävalenz von Adipositas und Diabetes weltweit bis 2025 auf dem Stand von 2010 gehalten werden. Zwei soeben im Fachjournal „The Lancet“ und rechtzeitig zum Weltgesundheitstag veröffentlichte Studien sehen die Einhaltung dieser WHO-Ziele als unwahrscheinlich an. „Für wenige Länder, darunter Österreich, sind die Chancen – zumindest was den Diabetes betrifft – jedoch intakt“, sagen jene Tiroler Forscher, die an der Studie mitgearbeitet haben.

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12.04.2016

Famulatur in Thailand: Eine Erfolgsstory

Bereits zum elften Mal in Folge hat tit.ao.Univ.-Prof. Dr. Siegfried Schwarz von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie Immunologie der Medizinischen Universität Innsbruck im März 2016 die „Integrated Teaching Week“ in Thailand abgehalten. Die Kooperation basiert auf einem Memorandum of Understanding (MOU) zwischen der MUI und der SUT (Suranaree University of Technology).

Die Lehrwoche an der SUT ist Teil eines schon über 10 Jahre bestehenden Kooperationsabkommens im Rahmen von ASEA-Uninet mit der Medizinischen Universität Innsbruck, hier koordiniert von Prof. Erich Schmutzhard, vertieft durch das MOU mit der MUI seit 2011. Dieses MOU regelt auch den gegenseitigen Austausch von Studierenden, heuer sind es schon 10 Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck, die dort in SUT-Spitälern famuliert hatten (4 weitere sind für 2017 angemeldet).

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12.04.2016

Neue Erkenntnisse zur Behandlung bei Carotisstenosen

Verengungen der Halsschlager können einen Schlaganfall verursachen und müssen insbesondere beim Auftreten von Symptomen rasch behandelt werden. Neue Forschungserkenntnisse an denen auch die Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich) maßgeblich beteiligt war, geben nun Hinweise für die Art der Behandlung. Die Ergebnisse von vier weltweiten prospektiv randomisierten Studien an symptomatischen Patient:innen wurden im Fachjournal „The Lancet“ publiziert.

Eine Verengung der Halsschlagader (sog. Carotisstenose) lässt sich, wenn erforderlich, entweder chirurgisch durch eine offene Operation (Carotisendarteriektomie) oder minimalinvasiv interventionell durch das Setzen eines Gefäß-Stents behandeln. Bei der Endarteriektomie werden die Ablagerungen in der Halsschlagader ausgeschabt. Das Platzieren eines Stents erfolgt durch Punktion der Leiste in örtlicher Betäubung. „Viele, vor allem ältere und kränkere Patientinnen und Patienten bevorzugen den Stent, weil der Eingriff vermeintlich weniger invasiv ist“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie. Die jüngst im renommierten „The Lancet“ veröffentliche gemeinsame Auswertung von vier internationalen, randomisierten, klinischen Studien zeigen aber, dass insbesondere für Menschen, die älter als 70 sind, das Platzieren eines Stents gegenüber einer offenen Operation mit einem fast 2-fach erhöhten Risiko verbunden ist. „Der Grund liegt unter anderem darin, dass bei älteren Menschen der Zugang auf Grund der altersbedingt veränderten Hauptschlagader und der zuführenden Arterien schwieriger ist, als bei jüngeren Patientinnen und Patienten“, sagt der Gefäßexperte. „Auch wenn die offene Operation eventuell mit einer Narkose verbunden ist, stellt der chirurgische Eingriff an der Halsschlager für diese Patient:innengruppe daher ein signifikant geringeres Risiko dar.“

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14.04.2016

Gemeinsame Sache: erstes „Life Sciences Innsbruck PhD Symposium“

Kürzlich luden die PHD-Vertreter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck und die drei FWF-Doktoratsprogramme Molekulare Zellbiologie und Onkologie (MCBO), Signalverarbeitung in Neuronen (SPIN) und Host-Antwort in opportunistische Infektionen (HOROS) zusammen mit dem Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation (CIIT), dem Forschungsschwerpunkt für Molekulare Biowissenschaften der LFU (CMBI) und dem SFB44 zu einem gemeinsamen Symposium.

In den Neurowissenschaften, der Infektiologie und Immunologie, und in der Zellbiologie und Onkologie setzt die Medizinische Universität Innsbruck ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte. Die gezielte Fokussierung auf diese Bereiche zeigt die Stärkefelder, trägt zur Profilschärfung bei und hat zur erfolgreichen Etablierung von insgesamt drei FWF-geförderten Doktoratskollegs geführt. Nach dem Vorbild des ersten erfolgreich eingeführten Doktoratsprogramms MCBO im Jahr 2005, konnte 2007 das Doktoratsprogramm SPIN im Forschungsschwerpunkt Neurowissenschaften eingerichtet werden, dem schließlich 2014 das Graduiertenkolleg HOROS auf dem Gebiet der Infektiologie folgte.

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18.04.2016

Prüfungen im Medizinstudium – 9. Curriculumstag

Bereits zum 9. Mal luden der Vizerektor für Lehre- und Studienangelegenheiten gemeinsam mit Senat und Curricularkommission am 8. April zum Curriculumstag der Medizinischen Universität Innsbruck. Den thematischen Schwerpunkt bildete diesmal das Prüfungssystem im Medizinstudium.

Bereits ab kommenden Juli wird das Prüfungssystem an der Medizinischen Universität Innsbruck komplett auf ein elektronisches System umgestellt. Schon in den vergangenen Semestern haben Testläufe stattgefunden. Im aktuell laufenden Sommersemester werden in der Prüfungssoftware noch die letzten Programmierarbeiten vorgenommen und die Prüfer:innen in Bezug auf die verschiedensten Testfragestellungen und Auswertungsmöglichkeiten, die die Software bietet, geschult.

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19.04.2016

Erneute Top-Platzierung für Innsbrucker Biologischen Chemiker

Einen Achtungserfolg erzielte Prof. Dietmar Fuchs aus der Sektion für Biologische Chemie beim aktuellen Ranking des Laborjournals für den Bereich Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin. In einer unabhängigen Publikationsanalyse der am häufigsten zitierten Wissenschafter:innen im deutschsprachigen Raum hat sich das Top-Ranking von Prof. Dietmar Fuchs bestätigt. Er belegt erneut den achten Rang und ist damit der am besten platzierte gebürtige Österreicher.

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20.04.2016

Europäische Impfwoche: Tirol ohne Masern?!

Masern sind eine extrem ansteckende Erkrankung, deren Gefährlichkeit häufig unterschätzt wird, warnen Expert:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, der Tirol Kliniken und der Tiroler Landessanitätsdirektion. Im Rahmen der „Europäischen Impfwoche“ vom 24. bis 30. April 2016 wird insbesondere auf die Notwendigkeit einer Masern-Mumps-Röteln-Impfung aufmerksam gemacht. Im Rahmen eines „Langen Impfabends“ sind am Mittwoch, den 27. April Gratisimpfungen in ganz Tirol möglich.

Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten weltweit und auch der Verlauf ist häufig schwer: Unter 1.000 Patient:innen kommt es statistisch zu einem bis zwei Todesfällen. In weit mehr Fällen führen Masern zu schweren Komplikationen, die oft bleibende Behinderungen nach sich ziehen. Besonders gefürchtet ist eine chronische Gehirnentzündung, die praktisch immer tödlich verläuft. Bei einer Durchimmunisierung der Bevölkerung mit 2 Dosen einer Masern-Mumps-Röteln (MMR) Impfung wäre es allerdings möglich, die Masernerkrankungen in Europa gänzlich zu verhindern. Das Ziel der WHO, in Europa die Masern bis 2015 zu eliminieren, wurde allerdings nicht erreicht. Die Durchimpfungsrate in Österreich liegt mit 80 bis 85 Prozent deutlich unter den dafür erforderlichen 95 Prozent, in den meisten Tiroler Bezirken liegen sie bei den 6-15 Jährigen unter 80 Prozent für die zwei notwendigen Dosen. 2015 sind in Österreich 309 Menschen erkrankt, Österreich lag damit im Verhältnis zur Einwohnerzahl an zweitschlechtester Stelle in Europa.
Im Rahmen der „Europäischen Impfwoche“ vom 24. bis 30. April 2016 wird daher auf die Wichtigkeit der Masern-Mumps-Röteln Impfung sowie die gravierenden Folgen einer Masernerkrankung aufmerksam gemacht. „Die Zielsetzung der Europäischen Impfwoche besteht darin, durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit eine höhere Durchimpfungsrate zu erreichen. Künftige Masernausbrüche sollen verhindert werden“, erklärt Dr. Peter Kreidl, Initiator der „Europäischen Impfwoche“ in Tirol von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck.

Programm mit Gratisimpfungen
Im Rahmen des „Langen Impfabends“ können in allen Bezirksgesundheitsämtern, dem Stadtmagistrat Innsbruck und der Landessanitätsdirektion gratis MMR-Impfungen in Anspruch genommen werden. Informationsstände stehen im Rahmen des Langen Nacht der Forschung am 22. April 2016 von 17:00 bis 24:00 Uhr im Centrum für Chemie und Biomedizin (Innrain 80/82, 1. Stock) sowie am Franziskanerplatz am Mittwoch, den 27. April 2016 von 15:00 bis 17:00 Uhr. Über die Vorträge und das gesamte Programm im Rahmen der „Europäischen Impfwoche“ informiert die Webseite www.tirol-masern.at

Masern – Fakten zur Impfung
Gegen eine Masernerkrankung gibt es keine Therapie. Gleichzeitig sind Masern extrem ansteckend: Das Risiko für ungeschützte Personen an Masern zu erkranken liegt bei über 90 Prozent. „Eine Impfung ist die einzige Möglichkeit, sich vor der Erkrankung zu schützen“, erklärt Dr.in Anita Luckner-Hornischer von der Landessanitätsdirektion Tirol. Die Masernimpfung erfolgt in Form einer Kombinationsimpfung gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR). „Die Impfung ist sehr sicher und gut verträglich.“ In Österreich gehört die Masernimpfung zum nationalen Impfplan, weshalb die Impfung in allen Bundesländern für alle Altersgruppen gratis ist. Seit Einführung der Masernimpfung 1963 wurde der Impfstoff weltweit mehr als 575 Millionen Mal verabreicht.
Nur in den seltensten Fällen treten schwere Nebenwirkungen auf. „Da es sich um eine Impfung mit einem abgeschwächten Lebendvirus handelt, kann es gelegentlich zu Impfreaktionen mit Fieber und Ausschlag kommen, die jedoch deutlich schwächer ausgeprägt sind als bei der „Wilderkrankung“. „Ernste Nebenwirkungen sind sehr selten und stehen in keinem Verhältnis zur Schwere der Folgeerkrankungen, die durch das sogenannte Wildvirus ausgelöst werden“, sagt Luckner-Hornischer.

Neue Erkenntnisse aus der Forschung: Masern keine harmlose Kinderkrankheit
Neueste Forschungserkenntnisse belegen vor allem die hohe Gefahr von so genannten „Masernpartys“. „In Teilen der Bevölkerung gibt es die Auffassung, dass eine Erkrankung im Kindesalter den besten Schutz darstellt. Eltern schicken ihre Kinder daher zu sogenannten Masernpartys, damit sich ihre Schützlinge anstecken“, weiß ao.Univ.-Prof. DDr. Reinhard Würzner, von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (MUI). Auf Grund der hohen Komplikationsrate bei einer Masernerkrankung handelt es sich dabei um einen fatalen Irrtum. Nach einer Masernerkrankung kommt es zur einer oft Jahre anhaltenden erhöhten Anfälligkeit für andere Infektionskrankheiten „Masern sind keine harmlose Kindererkrankung. Die Impfung erfolgt zweimal, dann ist die Immunisierung zu 99 Prozent erfolgreich und die Geimpften haben einen lebenslangen Schutz“, sagt der Impfexperte.

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22.04.2016

Auszeichnung für Simone Wasserer

Die Leiterin der Rechtsabteilung der Medizinischen Universität Innsbruck, Dr.in Simone Wasserer LL.M., hat den Raiffeisen Award am Management Center Innsbruck (MCI), der jährlich für ausgewählte Weiterbildungsprogramme ausgelobt wird, erhalten. Mit Hilfe des Stipendiums wird sie den Zertifikats-Lehrgang „Personalmanagement“ besuchen.

Der Raiffeisen Award 2016 in Höhe von 3.000 Euro wurde vor kurzem an Simone Wasserer, Leiterin der Rechtsabteilung der Medizinischen Universität Innsbruck, vergeben. Mit Hilfe des Stipendiums wird sie den Zertifikats-Lehrgang „Personalmanagement“ besuchen.  Als Juristin und mit ihrer Tätigkeit in einer leitenden Funktion ist Simone Wasserer immer wieder mit Fragestellungen aus dem Bereich Personalmanagement befasst. Neben ihrer fachlichen Kompetenz bescheinigte ihr die Jury ausgeprägte soziale Kompetenzen und außerordentliches Potenzial in diesem ergänzenden Tätigkeitsbereich. „Simone Wasserer zeigte darüber hinaus beeindruckende Managementfähigkeiten, die ihr seit ihren Studienzeiten erlauben, mehrere Lebensziele gleichzeitig mit hohem Erfolg zu verwirklichen“, heißt es in einer Aussendung des MCI zur Begründung des Vergabekomitees.

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25.04.2016

Das war die Lange Nacht der Forschung 2016

Von den tirolweit rund 13.000 Besucher:innen der Langen Nacht der Forschung 2016 nutzten Tausende auch die Gelegenheit, die Info-Stände im Centrum für Chemie und Biomedizin zu bestaunen. Dort konnte die Medizinische Universität Innsbruck mit mehr als 30 Stationen einen absoluten Teilnahme-Rekord verbuchen. Einzelne Führungen fanden auch im Klinik-Areal statt. Großes Lob für alle, die mitgemacht haben!

Wissenschaft zum Angreifen, Experimentieren und Mitmachen – das war die Lange Nacht der Forschung 2016! Die Medizinische Universität Innsbruck präsentierte sich im Rahmen der siebten österreichweiten Forschungsnacht dank dem großen Einsatz zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit gleich 31 Stationen. Gleich zu Beginn um 17:00 Uhr herrschte großer Andrang im Foyer und im ersten Stock des CCB, wo die Forscherinnen und Forscher der Medizin Uni den neugierigen und interessierten Besucher:innen bis nach 23 Uhr Einblicke in ihr Forschungsgebiet boten.

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27.04.2016

Medizinphysikerin an der Med Uni Innsbruck ist neues Mitglied der ÖAW

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat im Rahmen ihrer jährlich stattfindenden Wahlsitzung am 15. April 2016 wieder neue Mitglieder in die Akademie aufgenommen. Unter diesen Forscherinnen und Forschern aus dem In- und Ausland ist auch Univ.-Prof.in Dr.in Monika Ritsch-Marte, Leiterin der Sektion für Biomedizinische Physik an der Medizinischen Universität Innsbruck.

 Die neu aufgenommenen Mitglieder:innen (neun Forscherinnen und siebzehn Forscher) an der ÖAW aus dem In- und Ausland werden „mit der Mitgliedschaft für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihr Ansehen in der Fachwelt ausgezeichnet“, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Mitglieder werden von der Gesamtakademie nach dem Grundsatz gewählt, dass die wissenschaftlichen Richtungen in den beiden Klassen (der philosophisch-historischen und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse) ausgewogen und angemessen vertreten sind und dass sie den hohen Anforderungen der Akademie an Persönlichkeit, wissenschaftlicher Arbeit und Ansehen in der Fachwelt gerecht werden. Gewählt wurden jeweils zwei „wirkliche Mitglieder“ in der philosophisch-historischen und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse, sieben „korrespondierende Mitglieder im Inland“ sowie neun „korrespondierende Mitglieder im Ausland“. Fünf neue Mitglieder wurden in die Junge Kurie der Akademie aufgenommen. Als neues Ehrenmitglied der Gesamtakademie kann die ÖAW den österreichisch-amerikanischen Physiker und Wissenschaftshistoriker Gerald Holton, der 1938 aus Österreich vertrieben wurde, begrüßen.

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27.04.2016

Innsbrucker Forscher:innen identifizieren Krebskeim

Einem Team um die Innsbrucker Gastroenterolog:innen Herbert Tilg, Alexander Moschen und Romana Gerner (Univ.-Klinik für Innere Medizin I) ist es gelungen, ein Darmbakterium als Auslöser für Dickdarmkrebs zu entlarven. Die im Journal Cell Host publizierte Forschungsarbeit beleuchtet auch die Interaktion zwischen dem infektionsabwehrenden Eiweiß Lipocalin-2 (LCN2) und der Keimwelt des Darms und liefert damit neue Erkenntnisse für die Entstehung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.

Menschen, die an CED, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leiden, brauchen eine lebenslange Behandlung. Für 20 Prozent der betroffenen, meist jungen Personen ist die Therapiesituation jedoch unbefriedigend. Dazu kommt, dass aus CED nach zehn bis zwanzig Jahren Krebs entstehen kann. Neue Forschungserkenntnisse zum Verständnis entzündlicher Erkrankungen sind also für Prävention und Behandlung besonders wichtig.

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28.04.2016

Warum sind Frauen weniger anfällig für Nierenerkrankungen?

Auf die Frage nach den Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede bei Nierenerkrankungen haben Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck eine mögliche Antwort gefunden: Hormone des Monatszyklus der Frau könnten dafür verantwortlich sein, dass sich Nierenzellen besser regenerieren. Die Amerikanische Gesellschaft für Nephrologie veröffentlichte die Ergebnisse von ao.Univ.-Prof.in Dr.in Judith Lechner (Sektion für Physiologie) und ihren Kolleg:innen in ihrer Fachzeitschrift.

 In Österreich beginnen pro Jahr rund 1.200 Patient:innen mit einer Nierenersatztherapie. Davon sind allerdings nur ca. 35 Prozent Frauen. Darüber hinaus ist durch klinische Studien belegt, dass Frauen ein um etwa 10 % geringeres Risiko haben, ein akutes Nierenversagen zu entwickeln. Bisher ist allerdings nicht bekannt, warum Frauen weniger anfällig für eine Erkrankung der Nieren sind als Männer. Die jüngsten Forschungserkenntnisse der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof.in Dr.in Judith Lechner an der Sektion für Physiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Michaela Kress) in Kooperation mit der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas) der Medizinischen Universität Innsbruck lassen die internationale Fachwelt jetzt aufhorchen: Die Ergebnisse der Innsbrucker Forscher:innen weisen darauf hin, dass der weibliche Menstruationszyklus einen positiven Effekt auf die Nieren haben könnte.

Analyse von Urinproben brachte Hinweis auf Menstruationszyklus
Für die Studie wurden Harnproben von Frauen, die noch nicht in der Menopause sind, gezielt analysiert. „Wir konnten dabei zeigen, dass abhängig vom Menstruationszyklus bestimmte Enzyme, nämlich Fructose-1,6-bisphosphatase und Glutathion-S-transferase alpha, vorübergehend vermehrt ausgeschieden werden“, erklärt die Leiterin der Forschungsgruppe an der Sektion für Physiologie, Judith Lechner. „Dies weist darauf hin, dass, bedingt durch die Hormone des weiblichen Zyklus, die Nierenregeneration bei Frauen besser funktionieren könnte als bei Männern.“ Das wäre eine mögliche Erklärung dafür, warum Frauen seltener von Nierenversagen betroffen sind als Männer. „Unsere Erkenntnisse könnten für die zukünftige Entwicklung von neuen Therapeutika bei Nierenerkrankungen für Männer und Frauen von Bedeutung sein“, sagt Judith Lechner. Die Forschung wurde durch die Förderung des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank ermöglicht.

Innsbrucker Forschungserkenntnisse finden Anerkennung in den USA
Die Ergebnisse sind im renommierten Fachjournal der „Amerikanischen Gesellschaft für Nephrologie (JASN – Journal of the American Society of Nephrology) veröffentlicht worden. Die 1966 gegründete Vereinigung zählt 16.000 Mitglieder und hat auf die Erkenntnisse der Innsbrucker Forscher:innen in einer eigenen Presseaussendung hingewiesen. Das Hauptziel der Gesellschaft ist die Bekämpfung von Nierenerkrankungen auf internationaler Basis.

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30.04.2016

Liechtensteinpreis in Vaduz verliehen

In Vaduz fand gestern die feierliche Überreichung des Preises des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten statt. Jeweils 2.500 Euro gehen an Irene Pereira de Sousa, MSc. und Dr. Manuela Gander von der Universität Innsbruck sowie an Mihaela Angelova, PhD von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck und wird jährlich seit 1983 verliehen. Die Urkunden verlieh Dr. Aurelia Frick, Liechtensteins Ministerin für Äußeres, Bildung und Kultur. In ihrer Rede betonte sie: „Der heute in diesem feierlichen Rahmen verliehene Preis ist eine wichtige Würdigung der Forschungsleistungen, ist aber auch Ausdruck unserer traditionell engen Zusammenarbeit, die jedes Jahr in Erinnerung gerufen wird.“ Sabine Schindler, Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck, betonte bei der Verleihung am Freitag ebenfalls die seit vielen Jahren bestehende, hervorragende Zusammenarbeit mit dem Fürstentum Liechtenstein: „Der prestigeträchtige Liechtensteinpreis ist eine hohe Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler“, betonte Forschungs-Vizerektorin Sabine Schindler. „Er ist ein Ausdruck großen Lobs für ihre Forschung und motiviert zu weiteren Spitzenleistungen. Für diese wertvolle Unterstützung danken wir dem Fürstentum Liechtenstein.“ Auch Helga Fritsch, Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, betonte die Bedeutung des Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs: „Nur mit der nötigen Unterstützung und Motivation lassen sich die Potentiale unseres Wissenschaftssystems optimal ausschöpfen. Als Rektorin einer forschungsstarken Universität kann ich deshalb nur Danke sagen, dass das Fürstentum Liechtenstein solche Anreize geschaffen hat.“

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02.05.2016

Siebter Großer Ehrungstag an der Medizinischen Universität Innsbruck

Die Würdigung der Österreichischen Bergrettung Tirol sowie von fünf weiteren herausragenden Persönlichkeiten für ihre besonderen Verdienste um die Medizin im Allgemeinen sowie am Standort stand im Mittelpunkt des heute begangenen Großen Ehrungstages an der Medizinischen Universität Innsbruck. Die würdevolle akademische Feierlichkeit war die siebte dieser Art seit Bestehen der Medizinischen Universität Innsbruck als eigenständige Hochschule.

Die Medizinische Universität Innsbruck verlieh heute jeweils ein Ehrenzeichen an den Österreichischen Bergrettungsdienst Tirol, die Direktorin des Internationalen Studentenhauses in Innsbruck und Generalsekretärin des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck, Mag.a Huberta Scheiber und den langjährigen Präsidenten des Bozner Forschungszentrums EURAC, Dr. Werner Stuflesser. Der Titel eines Ehrensenators wurde an den stellv. Landesamtsdirektor und tirol kliniken Aufsichtsrat HR Dr. Dietmar Schennach vergeben, der Titel eines Ehrenprofessors ging an den Leiter der Nephrologie am Landeskrankenhaus Feldkirch, Univ.-Doz. Dr. Karl Lhotta. Mit einem Ehrendoktorat wurde o.Univ. Prof. Dr. Hans Lassmann, Leiter der Abteilung für Neuroimmunologie am Zentrum für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien gewürdigt. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch unterstrich in ihren Begrüßungsworten den Wert des traditionsreichen Ehrungstages: „Der Große Ehrungstag ist ein Tag von höchster Feierlichkeit und Würde. Wir haben uns versammelt, um Persönlichkeiten und erstmals auch eine gemeinnützige Organisation zu ehren, die einen besonderen Beitrag für die Medizin am Standort geleistet haben und  mit der Medizinischen Universität Innsbruck in besonderer Verbindung stehen.“

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04.05.2016

ÖGKFO-Wissenschaftspreis für Kieferorthopädin

Für eine in-vitro-Studie zur Oberflächenbeschaffenheit von Zähnen nach Kleberentfernung wurde Univ.-Ass.in DDr.in Barbara Paal, MSc von der Univ.-Klinik für Kieferorthopädie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani) kürzlich im Rahmen der 45. Internationalen Kieferorthopädischen Fortbildungstagung in Kitzbühel mit dem wissenschaftlichen Förderungspreis der Österreichischen Gesellschaft für Kieferorthopädie ausgezeichnet.

Neben einer optimal regulierten Zahn- und Kieferstellung gehört eine möglichst unversehrte bzw. glatte Zahnoberfläche zum Wunschziel jeder kieferorthopädischen Behandlung mit Brackets. Diese gebräuchlichen Befestigungselemente werden mittels spezieller Kleber auf Polymerbasis mit der Oberfläche des Zahns verbunden. „Beim Entfernen der Brackets verbleiben nach der Politur in den meisten Fällen Kleberreste auf der Zahnoberfläche, die schließlich mithilfe spezieller Schleifkörper (Finierer) entfernt werden“, weiß die gebürtige Südtirolerin Barbara Paal, die nach Human- und Zahnmedizinstudium in Innsbruck und Aufenthalten in Bregenz und Bremen seit 2014 an der Univ.-Klinik für Kieferorthopädie tätig ist.

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04.05.2016

Neuer Universitätskurs „Akademische Lehrpraxis“ an der Medizinischen Universität Innsbruck

Seit dem Sommersemester 2016 wird die Allgemeinmedizin noch stärker im Lehrangebot der Medizinischen Universität Innsbruck berücksichtigt: Gemeinsam mit der Tiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin (TGAM) wird der Universitätskurs „Akademische Lehrpraxis“ angeboten. Ziel des Kurses ist es, Ärzt:innen für Allgemeinmedizin und Turnusärzt:innen, die Interesse an der Ausbildung von Studierenden haben, eine hochwertige wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung anzubieten.

 Im Lehrangebot für das Fach Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck spielt die Allgemeinmedizin eine wichtige Rolle. Bereits in den ersten zwei Semestern des Studiums werden allgemeinmedizinische Lehrinhalte durch niedergelassene Allgemeinmediziner:innen vermittelt, um so den Studierenden schon zu Beginn ihres Studiums die Bedeutung der Allgemeinmedizin für die Gesundheitsversorgung insgesamt zu verdeutlichen. „Die Medizinische Universität Innsbruck war österreichweit die erste medizinische Ausbildungsstätte, die die Mitarbeit in einer allgemeinmedizinischen Praxis als Pflichtmodul im klinisch-praktischen Jahr für alle Studierenden eingebaut hat“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten. „Um den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen für die Betreuung der Studierenden im klinisch-praktischen Jahr eine entsprechende Aus- und Weiterbildung im Sinne der Entwicklung von ,Akademischen Lehrpraxen‘ zu bieten, wurde nun in Zusammenarbeit mit der Tiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin ein spezifischer Universitätskurs eingeführt.“ Die Medizinische Universität Innsbruck ist insgesamt bestrebt, den Stellenwert der Allgemeinmedizinausbildung weiter zu heben. In diesem Sinne existieren bereits spezielle Programme (z.B. Allgemeinmedizin am Land und Integrierte Grundversorgung) und Lehrveranstaltungen (z.B. Problemorientiertes Lernen in der Allgemeinmedizin). Eine Erweiterung der allgemeinmedizinischen Ausbildung innerhalb des 48-wöchigen klinisch-praktischen Jahres ist in Vorbereitung.

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04.05.2016

Future Baby: Die Zukunft der menschlichen Fortpflanzung

Im April standen medizinisch assistierte Reproduktionstechnologien im Fokus einer interdisziplinären Ringvorlesung, Podiumsdiskussion und Filmpremiere. Die Veranstaltungen wurden von ao.Univ.Prof.in Dr.in Gabriele Werner-Felmayer (Sektion für Biologische Chemie Bioethik Netzwerk Ethucation) gemeinsam mit Dr.in Irene Berkel, Studiendekanin der Fakultät für Bildungswissenschaften (LFU) organisiert.

Die Veranstaltung stieß auf breites Interesse der Studierenden und der Öffentlichkeit: Die Ringvorlesung „Interventionen: Reproduktion als technisches, soziales und kulturelles Experiment“ informierte Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck und Universität Innsbruck über medizinische, rechtliche und kulturwissenschaftliche Perspektiven zum Thema. In der voll besetzten Aula diskutierten am 18. April Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt (Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin), Univ.-Ass.in Dr.in Caroline Voithofer (Institut für Zivilrecht, LFU), Mag.a Iris Trawöger (Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie), Univ.Prof.  Johannes Zschocke (Sektion für Humangenetik), Univ.-Ass. Dr. Gregor Heißl, E.MA (Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre, LFU) und ao.Univ.Prof.in Dr.in Gabriele Werner-Felmayer zum Thema „Reproduktionsmedizin – Zwischen Kinderwunsch und „Designerbaby““. Die Podiumsdiskussion wurde von der European Law Students‘ Association (ELSA) und der Austrian Medical Students‘ Association (AMSA) in Kooperation mit der Medizinischen Universität Innsbruck und Ethucation veranstaltet. Am 20. April hatte schließlich der Film „Future Baby“ der österreichischen Dokumentarfilmerin Maria Arlamovsky im ausverkauften großen Saal des Leokinos seine Westösterreich-Premiere. Der Film entwirft keine Zukunftsszenarien, sondern beobachtet die weltweit zunehmende Praxis technisierter und arbeitsteiliger Fortpflanzung, die jeden Wunsch erfüllbar scheinen lässt, zumindest für jene, die genügend Geld aufbringen. Im Anschluss an den Film diskutierten die Regisseurin sowie Univ.-Prof.in Dr.in Anne Siegetsleitner (Institut für Philosophie, LFU) mit dem Publikum.

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10.05.2016

Doping und Arzneimittelmissbrauch im Spitzen- und Leistungssport. Welche Rolle spielt die Medizin?

Ende April lud der Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck wieder zu einer prominent besetzten Podiumsdiskussion: Immer wieder sorgt die Einnahme von verbotenen Substanzen zur Leistungssteigerung von Spitzensportler:innen für Aufsehen. Präsident em.Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Raimund Margreiter begrüßte rund 150 Besucher:innen im Hypo Tirol Center.

Das Thema Doping könnte man als „Dauerbrenner“ bezeichnen. Jüngst gingen wegen des Dopinggeständnisses von Tennis-Star Maria Scharapowa die Wogen hoch. Das Herzpräparat „Meldonium“ ist in Österreich und Deutschland nicht zugelassen, aber in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion weit verbreitet. Es führt zu einer Durchblutungssteigerung und Zellregeneration und Sportler:innen erhoffen sich davon eine physische und mentale Leistungssteigerung, die allerdings wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Dass prinzipiell jeder Arzt/jede Ärztin mit dem Thema Doping in Berührung kommen kann, betonte Moderator ao.Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka bereits in seinem Einführungsvortrag. Man müsse jegliches Medikament, das medizinisch indiziert sei auch dahingehend prüfen, ob es für Patient:innen, die trainieren und im Leistungssport an Wettkämpfen teilnehmen, verboten sei. Gerade in seinem Fachbereich, der Reproduktionsmedizin, gebe es einzelne Medikamente, die sich aufgrund ihrer Wirkung auf den Hormonhaushalt auch auf der „Dopingliste“ fänden. Die zentrale Frage, die sich jeder Arzt in diesem Zusammenhang stellen müsse, sei, welches Wissen muss ich haben und wie setze ich es richtig ein? meinte der Vizepräsident von ALUMN-I-MED, ao.Univ.-Prof. Brezinka.

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11.05.2016

Ideaspace für innovative Forschungsprojekte

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der I.E.C.T. – Hermann Hauser (Institute for Entrepreneurship Cambridge – Tirol), der Medizinischen Universität Innsbruck und der CEMIT soll es künftig möglich sein, zukunftsweisende und anwendungsorientierte Projekte von Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Universität Innsbruck zielführend finanziell zu unterstützen.

Die Etablierung eines Ideenpools für erfolgversprechende Forschungsideen, die nach entsprechender Evaluierung durch ein Expert:innenteam finanziert und umgesetzt werden sollen, steht im Mittelpunkt  des soeben abgeschlossenen Zusammenarbeitsvertrages. Die von Hermann Hauser, einem gebürtigen österreichischen Physiker und Computer- und Risikokapital-Unternehmer in Großbritannien, getragene private Initiative I.E.C.T hat nun auch eine Tiroler Dependance, mit deren Kapital anwendungsorientierte und nachhaltige Ideen und Entwicklungen aus dem medizinischen und bio-technologischen Bereich erfolgreich umgesetzt werden sollen. Erste konstruktive Gespräche zwischen Mitgliedern des Rektorates und dem international angesehenen Business-Angel und Investor Hermann Hauser gab es bereits im Zuge des letztjährigen Forum Alpbach.

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12.05.2016

Starke Präsenz und Forschungspreis beim 5. Internationalen MSA-Kongress

Beim 5. Internationalen MSA-Kongress von 22. bis 23. April im süditalienischen Salerno waren zahlreiche Expert:innen der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) vertreten. Eine PhD-Studentin aus der Abteilung für Neurobiologie um den MSA-Experten Prof. Gregor Wenning wurde für ihre Arbeit zur neuroprotektiven Wirkungsweise der Substanz MPLA (Monophosphoryl-Lipid A) auch mit einem Forschungspreis ausgezeichnet.

Der Untergang von Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns ist Ursache für die Entwicklung der neurodegenerativen Erkrankung MSA. Für die MSA spezifisch ist das Nicht-Ansprechen auf die Parkinson-Therapie, was zum rasch progressiven Verlauf der Krankheit beiträgt.

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13.05.2016

Teddybär-Krankenhaus fand bereits zum 20. Mal statt

Das Teddybär-Krankenhaus Innsbruck wird einmal jährlich veranstaltet und bietet Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren die Möglichkeit ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere behandeln zu lassen. Als ehrenamtlichen „Teddy Docs“ fungieren rund 300 Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck.

Das Teddybär Krankenhaus ist eine kinderfreundliche Spitalssimulation, in der Kinder von 3 bis 8 Jahren mit ihren Kuscheltieren als Patienten oder Patientinnen kommen und den Alltag im Krankenhaus von der Aufnahme, über die Untersuchung, bis hin zur Behandlung durchlaufen. „Wir wollen den Kindern die Möglichkeit geben auf spielerische Art und Weise einen Krankenhausaufenthalt mitzuerleben ohne selbst Patient zu sein. Wir hoffen, den Kindern so die Angst vor Ärzt:innen zu nehmen“, erklärt Lisa Linauer, einer der Projektverantwortlichen der Austria Medical Student´s Assocication (AMSA). In Kooperation mit vielen Partnern fand die Veranstaltung der AMSA heuer bereits zum 20. Mal statt. Als Ehrengäste zum Jubiläum kamen Landesrat Dr. DI Bernhard Tilg und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Gemeinsam mit Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch dankten Sie den Studierenden und Projektverantwortlichen für ihr Engagement.
Die zahlreichen begeisterten Kinderaugen zeigten eindrucksvoll, wie erfolgreich das Konzept funktioniert und wie viel Freude die kleinen Krankenhausbesucher:innen mit ihren „Kuscheltier-Patienten“ hatten.

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17.05.2016

Mentoring: Bewerbungsphase für den nächsten Durchgang geht zu Ende

Vor mehr als zehn Jahren startete an der Medizinischen Universität Innsbruck das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm zur Förderung exzellenter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen. Seitdem haben 128 Teilnehmerinnen das Programm erfolgreich absolviert, 23 ehemalige Meentes sind mittlerweile habilitiert. Noch bis zum 23. Mai können sich Interessierte für den elften Durchgang als Mentee bewerben.

Vorrangiges Ziel des von der Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, vor mehr als zehn Jahren initiierten Innsbrucker Mentoring-Programms zur Förderung exzellenter, ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen ist es, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin und damit den Frauenanteil in Führungspositionen zu verbessern. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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18.05.2016

VASCage: Sehr positive Zwischenbilanz und hohe internationale Auszeichnung für Stefan Kiechl

Das Kompetenzzentrum VASCage (Research Center of Excellence in Vascular Ageing – Tyrol) unter der wissenschaftlichen Leitung der Medizini Uni Innsbruck zieht etwas mehr als ein Jahr nach Projektstart eine äußerst positive Zwischenbilanz. Das Ziel, aufbauend auf dem laufenden K-Projekt ein international anerkanntes K1-Forschungszentrum zur Gefäßalterung und eine gemeinsame Plattform mit der Wirtschaft zur Umsetzung von Innovationen am Standort zu etablieren, rückt damit entschieden näher.

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23.05.2016

Land Tirol unterstützt Entwicklung einer bahnbrechenden Therapiehilfe nach Herzinfarkten

Tirol ist in den Bereichen Gesundheit und Forschung weltweit spitze – Das konnten heute, Montagvormittag, Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Gesundheits- sowie Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg mit der Präsentation einer neuen medizinischen Sensation beweisen.

Im Projekt „HeaRT“ (Heart Regeneration Technologies) haben Ärzte der Universitätsklinik für Herzchirurgie in Innsbruck gemeinsam mit Industriepartner Nonvasiv-Medical GmbH ein innovatives Stoßwellengerät zur direkten Anwendung am Herzen während einer Herz-Bypassoperation entwickelt. Diese Behandlung bringt bahnbrechende Effekte bei Regeneration und Heilung. In der Europäischen Union erleiden jährlich rund zwei Millionen Menschen einen Herzinfarkt. Zwei Drittel davon überleben, müssen jedoch den Rest ihres Lebens mit Spätfolgen kämpfen.

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24.05.2016

10 Jahre Girls‘ Day an der Medizinischen Universität

Der diesjährige 10th Girls‘ Day am 28. April 2016 war ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 10 Jahren organisiert das Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

Nach internationalem Vorbild findet seit 2007, immer am vierten Donnerstag im April, auf Initiative von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner jährlich eine Veranstaltung zum Girls‘ Day an der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, speziell Mädchen zu ermutigen sich für medizinische, technische oder naturwissenschaftliche (Ausbildungs-) Bereiche zu interessieren. Dazu werden in jedem Jahr neue thematische Schwerpunkte ausgewählt.

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24.05.2016

Neue Erkenntnisse zur Diagnose und Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Arterienverkalkung (Atherosklerose) ist eine der häufigsten Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neue Erkenntnisse zur Entstehung, Diagnose und Behandlung sollen zur besseren Prävention beitragen. Der europaweit größte Kongress auf diesem Gebiet findet vom 29. Mai bis 1. Juni 2016 in Innsbruck statt. Rund 2.000 Forscher:innen, darunter Nobelpreisträger Michael S. Brown, sind der Einladung von Kongresspräsident Hans Dieplinger von der Medizinischen Universität Innsbruck gefolgt.

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25.05.2016

Wissenschaftspreis für jungen Neurochirurgen

Dr. Sebastian Hartmann, angehender Facharzt für Neurochirurgie und PhD-Studierender im Programm „Applied Morphology and Regeneration” (AMR / Clinical PhD) wurde im Rahmen des Fachsymposiums der Österreichischen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie (Austrian Spine Society) im Technischen Museum in Wien mit dem Wissenschaftspreis 2015 ausgezeichnet.

Mit der Forschungsarbeit „Biomechanical testing of circumferential instrumentation after cervical multilevel corpectomy“, einer biomechanischen in-vitro Untersuchung, konnte sich der junge Neurochirurg Dr. Sebastian Hartmann den Wissenschaftspreis der Austrian Spine Society sichern. In der von Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé, Direktor der Univ.-Klinik für Neurochirurgie, und Assoz. Prof. DI (FH) Dr. Werner Schmölz (Universitätsklinik für Unfallchirurgie) betreuten PhD-Arbeit wird die Notwendigkeit einer dorsalen Versteifung nach ventralen Wirbelkörperausbau thematisiert.

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30.05.2016

TET-Enzyme und ihre identitätsstiftende Rolle in der B-Zell-Entwicklung

Aktive DNA Demethylierung, die chemische Entfernung von Methylgruppen an Cytosinbasen der DNA, ist ein zentraler Mechanismus in der Zelldifferenzierung. In einer kürzlich veröffentlichten Forschungsarbeit hat Ass.-Prof.in Dr.in Verena Labi von der Sektion für Entwicklungsimmunologie (Dir. Univ.-Prof. Dr. Andreas Villunger) des Biozentrums sog. TET-Enzyme unter die Lupe genommen, die für die korrekte Entwicklung und Funktion von B-Zellen eine zentrale Rolle einzunehmen scheinen.

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01.06.2016

Nephrologie-Kongress: Durch Prävention Dialyse vermeiden

Chronische Nierenerkrankungen stellen eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei Patient:innen mit Diabetes und Bluthochdruck dar, die häufig in der Einleitung einer Nierenersatztherapie resultiert. Die Intention der Medizin wie auch des 53. ERA-EDTA (European Renal Association – European Dialysis and Transplant Association) Kongresses vom 21. bis 23. Mai in Wien ist es unter anderem, die Dialyse durch präventive Maßnahmen zu vermeiden.

Mit dem kontinuierlichen Anstieg an Hypertonie und Diabeteserkrankungen in Europa nimmt auch die Inzidenz von Nieren-, Herz- und Gefäßerkrankungen zu. Früherkennung und Prävention nehmen nicht nur in der Therapie, sondern vor allem auch in der nephrologischen Forschung einen zentralen Stellenwert ein.

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01.06.2016

Auszeichnung: Fünf Sterne für das Department Radiologie

Das Department Radiologie wurde für die hohen Qualitätsstandards insbesondere im Strahlenschutz ausgezeichnet: Derzeit sind die Innsbrucker Univ.-Kliniken für Radiologie und Neuroradiologie die beiden einzigen in Österreich, die von der Europäischen Gesellschaft für Radiologie im Rahmen der“ EuroSafe Imaging Stars“-Kampagne mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde. Das Department Radiologie nimmt damit eine Vorbildfunktion ein. Weitere Einrichtungen werden dem Beispiel Innsbruck folgen.

Die EuroSafe Imaging Initiative der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (ESR, European Society of Radiology) wurde 2014 gestartet, um den Strahlenschutz im medizinischen Bereich zu forcieren und zu verbessern. Neben der Optimierung der Untersuchungen und der Bildqualität zielt die Initiative auch auf die Verbesserung der Kommunikation zwischen Patient:innen und medizinischen Personal ab. Im Rahmen der Überprüfung der EuroSafeImaging-Qualitätskriterien hat das Department Radiologie der Medizinischen Universität Innsbruck die höchst mögliche Punktzahl (fünf Sterne) erhalten. Die beiden zum Department gehörenden Kliniken werden von Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski (Neuroradiologie) und o.Univ.-Prof. Dr. Werner Jaschke (Radiologie) geleitet.

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02.06.2016

Seminarreihe Industry Standards erfolgreich gestartet

Die „Industry-Standards-“-Seminarreihe ist eine Initiative des Wissenstransferzentrums West in Kooperation mit der Medizinischen Universität Innsbruck, dem Tiroler Gründungszentrum CAST, der Standortagentur Tirol und dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung.

Am 25. Mai 2016 fand der erste Vortrag dieser neuen Seminarreihe an der Medizinischen Universität Innsbruck zum Thema GLP-Good Laboratory Practicestatt. „Die Gute Laborpraxis (GLP) ist ein Qualitätssicherungssystem, das sich mit dem organisatorischen Ablauf und den Rahmenbedingungen befasst, unter denen nicht-klinische gesundheits- und umweltrelevante Sicherheitsprüfungen geplant, durchgeführt und überwacht werden sowie mit der Aufzeichnung, Archivierung und Berichterstattung der Prüfungen.“ So lautet die Definition zur Guten Laborpraxis in den GLP-Grundsätzen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), die auch im Bundesrecht konsolidiert sind.

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03.06.2016

Junge Forscher:innen an der MUI: Bernhard Glodny

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-) Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernhard Glodny. Der Spezialist für interventionelle Radiologie und Facharzt für Radiologie an der Universitätsklinik für Radiologie arbeitet derzeit in der Abteilung für mikroinvasive Therapie, um das Verfahren der Radiofrequenzablation „von den Besten“ zu erlernen. Darüber hinaus erforscht er anhand analytischer Verfahren blutdrucksenkende Substanzen der Niere.

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07.06.2016

Neues aus der Radiopharmazie

Die Universitätsklinik für Nuklearmedizin (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Irene Virgolini) gilt als internationales Referenzzentrum bei der Diagnostik und Behandlung von Tumor- und Schilddrüsenerkrankungen. Das Renommee der Klinik zeigt sich aktuell vor allem im Bereich der Radiopharmazie mit der Vortrags- und Organisationsaktivität bei Kongressen und einem Wissenschaftspreis.

Die Nuklearmedizin beschäftigt sich mit der Anwendung offener radioaktiver Stoffe zur Diagnose und Therapie einer Vielzahl verschiedener Erkrankungen. Die Radiopharmazie und damit die Herstellung radioaktiver Arzneimittel nimmt einen zentralen Stellenwert im klinischen Alltag, aber auch in der Erforschung und Entwicklung neuer Radionuklide ein, für die an der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin Prof.h.c. Univ.-Doz. Dr. Clemens Decristoforo gemeinsam mit Kolleg:innen verantwortlich ist. Im vor wenigen Jahren eingerichteten und modernst ausgestatteten radiopharmazeutischen Labor erfolgt ihre Zubereitung direkt und rasch – ein großer Vorteil, da Radiopharmaka eine sehr kurz Halbwertszeit von nur wenigen Minuten bis Tagen haben.

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07.06.2016

Goldenes Doktorjubiläum: Doktor:innen der gesamten Heilkunde erneuerten Versprechen

50 Jahre liegt ihre Promotion nun zurück: Im Rahmen des Akademischen Festaktes zum Goldenen Doktorjubiläum erneuerten 58 der insgesamt 113 Doktor:innen der gesamten Heilkunde aus dem Jahr 1966 ihr Promotionsversprechen. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch würdigte Ihre Verdienste.

Im Rahmen des Goldenen Doktorjubiläums feierten am 3. Juni 2016 zahlreiche Doktorinnen und Doktoren im Congress Innsbruck ihre 1966 erfolgte Promotion. Die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, dankte in ihrer Festrede den Anwesenden für ihre Teilnahme und ihre Verbundenheit mit ihrer Alma Mater. „Es ist uns wichtig, dass Sie Teil unserer akademischen Familie sind und bleiben“, erklärte Helga Fritsch. Die Rektorin nutzte auch die Gelegenheit einen Blick zurück zu werfen und betonte die großen Fortschritte im Fach Medizin sowie in der Entwicklung des Medizinstandortes Innsbruck. 

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09.06.2016

Ausgezeichneter Neurobiologe zu Gast

Das Nervenwachstum im zentralen Nervensystem nach einer Verletzung oder einem Schlaganfall wieder zu ermöglichen, ist das Ziel der Forschungsarbeit von Univ.-Prof. Dr. Martin Schwab und seinem Team in der Schweiz. Auf Einladung von Studierenden des PhD-Kollegs SPIN (Signalverarbeitung in Nervenzellen/Signal Processing in Neurons) war der renommierte Neurobiologe an der Medizinischen Universität Innsbruck zu Gast.

In seinem Vortrag über seine erfolgreichen Forschungsarbeiten mit Nogo-A Antikörpern schilderte der Neurobiologe der Universität Zürich und der ETH Zürich, wie seine grundlegenden Erkenntnisse zum Wachstum der Nervenfasern des zentralen Nervensystems in die klinische Anwendung gekommen sind: Derzeit testet Univ.-Prof. Dr. Martin Schwab und sein Team ein Medikament, das Nervenfasern im Rückenmark wieder nachwachsen lassen soll. Auch zur Verbesserung der Regeneration nach einem Schlaganfall kann der Wirkstoff eingesetzt werden. Die Phase I Studie ist bereits erfolgreich abgeschlossen, im Herbst 2016 soll die Phase II Studie starten. Der Schweizer gilt als Pionier auf seinem Gebiet. Forscher:innen weltweit verfolgen gespannt die klinische Anwendung seiner Erkenntnisse. An die Medizinische Universität Innsbruck kam er auf Einladung von Studierenden des PhD-Kollegs SPIN (Signal Processing in Neurons). Die Innsbrucker Wissenschafter:innen forschen dabei über den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Nervensystems. Dott.mag Barbara Fogli, SPIN-Studentin an der Sektion für Neuroanatomie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Lars Klimaschewski) hatte den Vortrag federführend organisiert und begrüßte stellvertretend für Ihre Kolleg:innen den berühmten Gast. Neben den SPIN-Studierenden besuchten auch zahlreiche Neurowissenschafter:innen und Kliniker:innen die Vorlesung von Prof. Schwab mit dem Titel: „Anti-Nogo on the go. From bench to bed side with a neurite growth enhancing therapy for spinal cord injury and stroke.“

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13.06.2016

Serienmäßig: Anerkennung für Innsbrucker Schlafmedizin

Das Renommee des von ao.Univ.-Prof.in Dr.in Birgit Högl geleiteten Schlaflabors der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) gründet sich unter Anderem auf herausragende wissenschaftliche Beiträge zum „Restless Legs Syndrom“ (RLS), eine der häufigsten Störungen im Bereich der neurologischen Schlafmedizin. In aktuellen Auszeichnungen und Preisen an eine Clinical PhD-Studentin des Labors findet die Innsbrucker Schlafmedizin zusätzliche Bestätigung.

Bereits seit vielen Jahren beschäftigen sich die Neurologin Birgit Högl und ihr Team klinisch und wissenschaftlich mit RLS. Das seit 1995 bestehende Schlaflabor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie zählt zu den modernsten Einrichtungen dieser Art in Europa und wurde 2014 von der amerikanischen Willis-Ekbom Disease Foundation als erstes Zentrum außerhalb der USA als Quality Care Center (QCC) ausgezeichnet.

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16.06.2016

Prof. Ernst Brandl-Preis für jungen Pädiater Georg-Friedrich Vogel

Im Rahmen einer festlichen Vergabesitzung im Rathaus Schwaz wurde gestern der Prof. Ernst Brandl-Preis an den 31jährigen Zellbiologen und angehenden Pädiater Dr. Georg-Friedrich Otto Vogel PhD verliehen. In seiner ausgezeichneten und im renommierten Fachmagazin Journal of Cell Biology veröffentlichten Forschungsarbeit gelang es ihm, das molekulare Verständnis der lebensbedrohlichen und bislang unheilbaren Durchfallerkrankung MVID (Mikrovilli Einschlusserkrankung) zu vervollständigen.

Bei Patient:innen  mit der 1978 erstmals identifizierten MVID ist der Bürstensaum im Darm (sog. Mikrovilli) entweder schon bei der Geburt nicht vorhanden oder verloren gegangen, sodass Flüssigkeit und Nährstoffe nicht über den Darm aufgenommen werden können. Die kleinen Patient:innen sind durch den enormen Flüssigkeitsverlust oft in akuter Lebensgefahr und benötigen eine tägliche 20-stündige Infusionstherapie.

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17.06.2016

Rhinospider: Innsbrucker Entwicklung für 3D-Navigation im OP als Kinofilm

An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann) wird bereits seit mehreren Jahren eine neue computerunterstützte 3D-Navigation für Operationen im Kopfbereich entwickelt. Die Patentanmeldung für den „Rhinospider“ in den USA und Europa läuft bereits. Im Rahmen eines neuartigen Ansatzes der Wissenschaftskommunikation kommt die innovative Entwicklung jetzt als Film auf die Leinwand.

Bei chirurgischen Eingriffen im HNO-Bereich ist höchste Präzision gefragt. Ein völlig neuartige 3D-Navigation, der „Rhinospider“, soll eine verbesserte und noch genauere Orientierung bei Eingriffen im komplexen Kopfbereich ermöglichen. Ähnlich wie bei einem GPS-System sollen Chirurg:innen sich noch besser orientieren können. Die Idee für die neue Technologie ist 2009 von dem Facharzt für HNO-Heilkunde, Univ. Prof. Dr. Florian Kral, und dem Medizinphysiker Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Freysinger an der Innsbrucker Univ.-Klinik für HNO entstanden. Im Zuge von geförderten Forschungsprojekten wurde inzwischen ein Prototyp entwickelt, der kontinuierlich weiterentwickelt wird. „Wir haben bereits nachgewiesen, dass unser System zufriedenstellend funktioniert“, erklärt Univ.-Prof. Freysinger. Im Laufe einer Masterarbeit mit einem Studierenden des MCI (Management Center Innsbruck) werden derzeit letzte Feinheiten justiert. „Magnetische Felder, wie sie bei solchen Positionsmessverfahren verwendet werden, sind sehr empfindlich auf Metalle; diese könnten die Genauigkeit der Positionsmessungen stören. Hier haben wir die verwendete Messtechnik weiter optimiert, um eine solche Beeinflussung auszuschließen“, erklärt Freysinger. Im Rahmen des laufenden FFG-Forschungsprojektes mit dem Tiroler Medizintechnikunternehmen „iSYS“ wird der Rhinospider-Prototyp eingesetzt, um eine erste klinische Anwendung im Labor zu entwickeln. „Bevor die Anwendung bei Patient:innen möglich ist, müssen aber weitere Versuche und Untersuchungen – etwa MR-Tauglichkeit – positiv abgeschlossen werden“, erklärt Prof. Freysinger. Die Patentanmeldung in Europa und den USA ist mit Unterstützung des Tiroler Gründungszentrums CAST bereits erfolgt.

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21.06.2016

Erneut erfolgreich: 13. PneumoUpdate im Congress Igls

Das PneumoUpdate – einer der maßgeblichen Wissenschaftskongresse zu Lungenerkrankungen im deutschsprachigen Raum – fand Ende vergangener Woche bereits zum 13. Mal statt. Zahlreiche renommierte Lungenspezialist:innen aus dem D-A-CH-Raum waren der Einladung in den Congresspark Igls gefolgt, um das, wie gewohnt aktuelle und breit gefächerte wissenschaftliche Programm zu verfolgen und sich interdisziplinär auszutauschen.

Das 13. PneumoUpdate vom 9. – 11. Juni 2016 wurde von Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch in ihren Eröffnungsworten als wegweisendes wissenschaftliches Treffen von Lungenexpert:innen bezeichnet, dem vor dem Hintergrund zunehmender Lungen- und Atemwegserkrankungen für den Transfer von aktuellem Know-How  besondere Bedeutung zukomme.

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23.06.2016

Firstfeier Neubau Innere Medizin

Der Neubau der Inneren Medizin schreitet zügig voran: Ende Juni 2016 fand die Firstfeier statt. Mit dem Abriss des Südtrakts der alten Inneren Medizin war 2014 begonnen worden. Der Innenausbau soll bis Ende 2017 fertiggestellt sein, Anfang 2018 erfolgt die Besiedlung. Unter anderem werden in dem neuen Gebäude ein Krebszentrum, neue Ambulanzräume und Forschungseinrichtungen untergebracht. 28 Prozent der Gesamtnutzfläche machen neue Laborräumlichkeiten aus.

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24.06.2016

4000. Nierentransplantation an Klinik Innsbruck

Am 1. Juni 2016 wurde an der Klinik Innsbruck die viertausendste Niere transplantiert. Ein Erfolg, der auch bei der „Euregiotour“ thematisiert wird, denn die 330 km lange Radtour – von Innsbruck zum Gardasee – soll mehr Bewusstsein für Organspende und Transplantation schaffen. Der Startschuss der dreitägigen Tour fiel am 24. Juni 2016 vor der Annasäule in Innsbruck.

Zahlreiche Ehrengäste waren beim heutigen Startschuss dabei: Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stefan Deflorian (Geschäftsführer der tirol kliniken), Alexandra Kofler (Ärztliche Direktorin der Klinik Innsbruck), Helga Fritsch (Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck und Raimund Margreiter (ehemaliger Leiter der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie & Präsident Alumn-i-med) verabschiedeten die Teilnehmer:innen vor der Annasäule.

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28.06.2016

Neue Behandlungsmethode bösartiger Hirntumore

Als einziges Krankenhaus Österreichs bieten die Innsbrucker Universitätskliniken seit kurzem Patient:innen mit Glioblastom eine neue Behandlungsmethode an. Über eine Art Haube wird Strom in das Innere des Gehirns geleitet. In weiteren klinischen Studien soll geklärt werden, ob die neue Methode auch bei Metastasen eingesetzt werden kann.

Das Glioblastom ist der bösartigste bekannte Hirntumor und er ist derzeit nicht heilbar. Mit Hilfe der neuen Behandlung kann jedoch das Überleben deutlich verlängert werden. Patient:innen, die an einem Glioblastom leiden, werden derzeit operativ, mit Chemotherapie und Bestrahlung behandelt. Welche Methode in welcher Form angewandt wird, entscheiden die Spezialist:innen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurochirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé) in Zusammenarbeit mit den Nachbardisziplinen für alle Betroffenen individuell. Derzeit gilt, dass ein unbehandeltes Glioblastom nach durchschnittlich vier bis sechs Monaten zum Tod führt. Eine Operation kann das Überleben im Mittel um bis zu neun Monate verlängern. Wird dazu bestrahlt, sprechen die Expert:innen von 12 Monaten, kommt eine Chemotherapie dazu, überleben die Patient:innen durchschnittlich 15 Monate. Die Prognose des Einzelfalles ist allerdings je nach Ansprechen auf die Therapie sehr unterschiedlich, bei manchen Patient:innen wächst der Tumor rasch nach, andere zeigen über viele Monate keinerlei Tumorgewebe. Mithilfe der seit kurzem angebotenen Therapie „Optune“ gewinnen die Patient:innen noch einmal im Mittel fünf Monate bei guter Lebensqualität. Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt, denn nur wenn die Betroffenen diese Zeit gut nutzen können, macht die Behandlung Sinn.

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29.06.2016

Neue Einblicke in die Neurofibromatose Typ1 (NF1)

Neurofibromatose (NF1) ist eine vielschichtige Multiorganerkrankung. Auf Grund ihrer Komplexität gibt die Krankheit Ärzt:innen und Wissenschafter:innen noch viele Rätsel auf. Ein Team von Forscher:innen um Dr.in Theresia Dunzendorfer-Matt und den Direktor der Sektion für Biologische Chemie, Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek, gibt mit ihrer jüngsten Forschungsarbeit neue funktionelle Einblicke in die biochemischen Grundlagen.

Im deutschsprachigen Raum wird jeden Tag ein Kind mit Neurofibromatose Typ1 (NF1) geboren. 3.000 Menschen sind in Österreich von der Erkrankung betroffen. Wesentlich seltener ist das mit NF1 verwandte Legius Syndrom (LS). Beide Erkrankungen sind in jeder Hinsicht sehr komplex: Die auftretenden klinischen Symptome sind vielfältig und inkludieren bei NF1 Pigmentierungsanomalien der Haut, die namensgebenden Neurofibrome, das sind gut- und bösartige Tumore des Nervensystems, Knochendeformationen oder kognitive Defizite wie Lernstörungen. LS ähnelt der NF1 in den weniger schweren Symptomen. Sowohl NF1 als auch LS sind genetisch bedingte Syndrome: Patient:innen tragen Mutationen im NF1-Gen beziehungsweise im SPRED1 Gen. Diese Gene kodieren die Baupläne für zwei signalregulatorische Proteine (genannt Neurofibromin und Spred1), die beide am gleichen das Zellwachstum regulierenden Signalweg angreifen.

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04.07.2016

DFK-Studienförderpreis für Medizin-Studierenden Benedikt Hofer

 Im Anschluss an den vierten Dies academicus, der vergangenen Freitag in der Aula der Universität begangen wurde, wurden auch heuer wieder die Studienförderpreise des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) verliehen. In diesem Jahr ging eine dieser Auszeichnungen an den 25-jährigen Medizinstudenten Benedikt Hofer. Er kreierte im Rahmen seiner Diplomarbeit einen Regulationsmechanismus für therapeutische RNA-Viren.

Etwa ein Jahr lang arbeitete Benedikt Hofer für seine Diplomarbeit an der Sektion für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Hier forscht die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Univ.Prof.in Dr.in Dorothee Holm-von Laer an neuen Krebstherapien und innovativen Biotherapeutika. Auch das hochpotente krebszerstörerische Virus der vesikulären Stomatitis (VSV) stellt einen zentralen Untersuchungsgegenstand dieser Arbeitsgruppe dar. 

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04.07.2016

Spannende Erfahrungsberichte von Life-Science-Startups

Am 28. Juni 2016 fand im CCB das Seminar „From Idea to Realization“ als zweite Veranstaltung der Seminarreihe „Industry Standards“ statt. Die Seminarreihe ist eine Initiative des Wissenstransferzentrums West (WTZ West) in Kooperation mit der Medizinischen Universität Innsbruck, dem Tiroler Gründungszentrum CAST, der Standortagentur Tirol und dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung.

Wie bringt man Forschungsergebnisse in Form von Produkten auf den Markt? Welche finanziellen Mittel werden benötigt und wie lange dauert es? Welche Anforderungen in Form von Regulierungen werden an mein Produkt gestellt? Diese und viele weitere Fragestellungen wurden im Seminar angesprochen. Gründer aus vier Life-Science-Startups berichteten von ihren Erfahrungen. Drei der Unternehmen wurden in Tirol gegründet, die Ugichem GmbH hatte zuletzt ihren Firmensitz in Innsbruck.

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07.07.2016

Von der Datenfülle zur Präzisionstherapie

Die Krebsimmuntherapie dürfte halten, was sie verspricht: das eigene Immunsystem gegen den Tumor zu richten und den Krebs damit heilbar zu machen. Wirksame Medikamente sind bereits im Einsatz, doch nicht alle Patient:innen sprechen darauf an. Bioinformatiker:innen der Medizin Uni Innsbruck liefern nun eine Leitlinie über innovative bioinformatische Methoden, die anhand der inzwischen zahlreich gewonnenen Next Generation Sequencing-Daten eine gezielte und effiziente Therapiewahl ermöglichen soll.

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08.07.2016

Vertragsunterzeichnung: Neue Professorin für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin ist geregelt: Am 1. Oktober 2016 wird Univ.-Prof.in Dr.in Bettina Toth ihren Dienst in Innsbruck antreten. Die leitende Oberärztin an der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg verfügt über umfassende Erfahrungen auf dem Gebiet der Endokrinologie und Sterilität und ist eine international anerkannte Forscherin.

Seit 2003 hat Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt die damals neu errichtete Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin geleitet. Er gilt als einer der führenden Kinderwunsch- und Hormonspezialisten im deutschen Sprachraum. Nach seiner Pensionierung wird nun Univ.-Prof.in Dr.in Bettina Toth die Leitung der Klinik übernehmen. „Ich freue mich, mit Bettina Toth eine sehr qualifizierte Ärztin und Forscherin berufen zu können, die nicht nur über umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der Endokrinologie und Sterilität verfügt, sondern auch auf international anerkannte Forschungsleistungen verweisen kann“, erklärt Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Zu den medizinischen Kernaufgaben der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin zählt die Versorgung von Patientinnen mit gynäkologisch-endokrinologischen Erkrankungen und  Paaren mit Kinderwunsch. Mit mehr als 800 Erstvorstellungen und über 11.000 Patient:innenkontakten pro Jahr  ist das Angebot der Klinik stark frequentiert.

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08.07.2016

2.933 Teilnehmer:innen an medizinischen Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2016: 2.933 2015: 2.852) ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2016: 1.768 2015: 1.653) und Männern (2016: 1.165 2015: 1.199) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

 

Unter den bereits üblichen, strengen Sicherheitsvorkehrungen finden derzeit die unterschiedlichen Aufnahmeverfahren in den Innsbrucker Messehallen statt. Einlass und Abhaltung verliefen auch in diesem Jahr reibungslos und diszipliniert. Rund 22 Prozent der angemeldeten Bewerber:innen sind heuer nicht erschienen. Gegen 16:00 Uhr gehen die Aufnahmeverfahren in Innsbruck zu Ende.

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12.07.2016

Genetik: Neue Erkenntnisse zum Diabetesrisiko

Typ 2 Diabetes ist eine der häufigsten Formen der Zuckerkrankheit. Unter Federführung des Bioinformatikers der Europäischen Akademie Bozen (EURAC), Christian Fuchsberger, hat ein Team aus internationalen Forschungskonsortien die genetischen Ursachen erstmals am gesamten Erbgut tausender Menschen erforscht. Fuchsberger arbeitet eng mit der Innsbrucker Sektion für Genetische Epidemiologie zusammen. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Die Vereinten Nationen erklärten Diabetes zu einer globalen Bedrohung für die Menschheit: Schätzungen zufolge wird die Zahl der Erkrankten weltweit in den kommenden zehn Jahren um mehr als 50 Prozent ansteigen.Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen die Erkrankung an Diabetes. Die Folge der Krankheit sind häufig Herzkreislauf- und Nierenprobleme. Die Neigung zu Typ 2 Diabetes, im Volksmund auch Alterszucker genannt, ist jedoch auch genetisch bedingt. Forscher:innen hatten in Bevölkerungsstudien bereits Genvarianten entdeckt, die das Risiko an Diabetes zu erkranken beeinflussen. Doch waren diese Varianten in der Bevölkerung weit verbreitet. Daher vermuteten sie, dass es vor allem noch nicht identifizierte seltene Genvarianten seien, die die größte Rolle bei einer Erkrankung spielen. Diese Hypothese überprüfte nun ein internationales Team von mehr als 300 Forschern aus 22 Ländern, federführend war der Südtiroler Christian Fuchsberger, der als Bioinformatiker am Zentrum für Biomedizin der EURAC arbeitet. Der Südtiroler Forscher arbeitet eng mit der Sektion für Genetische Epidemiologie der Medizinischen Universität Innsbruck (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Florian Kronenberg) zusammen. Einen Teil seiner Forschungsarbeiten für die aktuelle Publikation absolvierte Christian Fuchsberger im Rahmen seines Schrödinger Stipendiums am Innsbrucker Institut und am „Department of Biostatistics Center of Statistical Genetics“ der Universität in Michigan (USA).

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13.07.2016

Genetischer Super-Turbo für die Milchproduktion im Brustgewebe identifiziert

Einem Forschungsteam des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) ist es gelungen, einen neuen Super-Enhancer zu definieren, der die Expression eines Genes für die Milchproduktion nach Schwangerschaft steuert. Dank dieses „genetischen Turbos“ wird das Gen mehr als 1000-fach aktiviert. Unter den Erstautor:innen der im angesehenen Fachmagazin Nature Genetics veröffentlichten Arbeit ist auch Dipl.-Ing.in Michaela Willi, PhD-Studentin am Innsbrucker Biozentrum.

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15.07.2016

Neue Werkzeuge aus Innsbruck für die Analyse mitochondrialer Genome

Bereits 2011 entwickelten Wissenschaftler:innen der Sektion für Genetische Epidemiologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. F. Kronenberg) das Tool HaploGrep zum Verwalten und Analysieren von mitochondrialer DNA. Das Programm kann Haplogruppen, also gemeinsame genetische Profile, automatisch berechnen und wird weltweit genutzt. Die Weitentwicklung von HaploGrep sowie ein neuer Dienst für die Analyse mitochondrialer DNA werden in zwei Artikeln im Fachjournal „Nucleic Acids Research“ vorgestellt.

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18.07.2016

Innsbrucker Forscherin mit dem renommierten Hugo Husslein Preis ausgezeichnet

Dr.in Katharina Winkler-Crepaz wurde bei der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit dem renommierten Hugo Husslein Preis ausgezeichnet. Winkler-Crepaz und ihre Kolleg:innen von der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin haben ein neuartiges Verfahren zur dynamischen In-vitro-Kultur von Ovarialgewebe entwickelt, das unter anderem zum Fertilitätserhalt von Krebspatientinnen dienen soll.

Jährlich erkranken in Österreich etwa 17.500 Frauen an Krebs. 1.600 dieser Frauen sind bei Diagnosestellung unter 45 Jahre alt. Dank verbesserter Therapieoptionen nahm die Langzeitüberlebensrate onkologischer Patient:innen in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. Der Preis dafür ist jedoch ein Leben mit den Langzeitfolgen der Krebstherapie.

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19.07.2016

Tiroler Forscher liefern neuen Therapieansatz für Anämie (Blutarmut)

Blutarmut (Anämie) stellt eines der häufigsten Begleitprobleme von Patient:innen mit Krebs und chronischen Entzündungen dar. In Form der Sichelzellanämie und der Thalassämie, die durch einen Untergang von roten Blutzellen charakterisiert sind, tritt sie auch als eigenständige, angeborene Erkrankung auf. Für die Verhinderung der im Rahmen der Blutarmut entstehenden Organschäden könnten Tiroler Forscher nun eine wirksame Therapieoption gefunden haben. Das Fachjournal Nature Medicine berichtet.

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21.07.2016

Nicht nur ein „Bauchgefühl“, der Zusammenhang zwischen Mikrobiota und Thrombosen

Das internationale Renommee von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg als Kliniker und Forscher auf dem Gebiet der gastroenterologischen Entzündungsbiologie schlägt sich aktuell in einem wissenschaftlichen Kommentar im hochrangigen Fachmagazin New England Journal of Medicine (NEJM) nieder. „A Gut Feeling about Thrombosis“ skizziert den, auf grundlagenwissenschaftlichen Daten basierenden Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme, der Keimwelt des Darms und dem Entstehen von Thrombosen.

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21.07.2016

Aktuelle Pressemeldung der uniko

„FLÄCHENDECKENDE SÄUBERUNG AN TÜRKISCHEN UNIS INAKZEPTABEL“ – Vitouch verurteilt Maßnahmen des Regimes gegen Universitätsangehörige

Die jüngsten Vorgänge in der Türkei, die auch die Universitäten betreffen, lösen beim Präsidenten der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Rektor Oliver Vitouch, Besorgnis und Bestürzung aus: „Die Lage in der Türkei ist verheerend. Natürlich ist ein Putschversuch in einer Demokratie inakzeptabel. Das Erdogan-Regime missbraucht die Gelegenheit nun aber offenkundig für eine diktatorisch anmutende Säuberungswelle. Dabei trifft es, nicht zum ersten Mal, auch die Angehörigen der Universitäten, in einer Form und Heftigkeit, die man heutzutage nicht für möglich gehalten hätte“, erklärt Vitouch.

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26.07.2016

Acht neue Drittmittel-Projekte für die Medizinische Universität Innsbruck

In der 58. und 59. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) wurden an der Medizinischen Universität Innsbruck insgesamt fünf Einzelprojekte, ein KLIF-Projekt sowie ein Forschungsvorhaben aus dem Firnberg-Programm bewilligt. Weitere Drittmittel kommen aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank.

Der FWF, Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung, zielt im Besonderen auf die Förderung von Spitzenforschung ab. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der 58. Kuratoriumssitzung wurde das Einzelprojekt von Dr. Timon Adolph PhD aus der Universitätsklinik für Innere Medizin I genehmigt. Weitere vier Einzelprojekte von Priv.-Doz.in Dr.in Ira Skvortsova (Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie), Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. David Teis (Sektion für Zellbiologie), Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Villunger (Sektion für Entwicklungsimmunologie) und ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Ernst Werner (Sektion für Biologische Chemie), sowie ein Projekt aus dem Programm zur Klinischen Forschung von ao.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bellmann (Universitätsklinik für Innere Medizin I) wurden in der 59. Sitzung bewilligt; außerdem auch das Vorhaben von Dipl.-Biol.in Marta Campiglio PhD (Sektion für Physiologie), das im Postdoc-Programm Hertha Firnberg – ein Karriereentwicklungsprogramm für hoch qualifizierte Wissenschafterinnen – gefördert wird.

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28.07.2016

Österreichischer Mikrobiologiepreis 2016 für Wilfried Posch

Im Rahmen der 35. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP) Anfang Juni in Zell am See wurde der Österreichische Mikrobiologie-Preis 2016 an Dr. Wilfried Posch von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie vergeben. Mit dem alle zwei Jahre verliehenen und mit 4.000 Euro dotierten Preis wird im Besonderen die Forschung junger Wissenschafter:innen gewürdigt.

Das Wechselspiel zwischen Pathogenen und dendritischen Zellen (DCs) in der Akutphase der HIV-Infektion steht im Fokus der Forschung des Molekularbiologen Wilfried Posch. Gemeinsam mit Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Doris Wilflingseder konnte er in zahlreichen Untersuchungen bereits nachweisen, dass die HIV-1-Komplementopsonisierung – also die Bedeckung und damit Markierung des Krankheitserregers durch Komplementfragmente wie auch Antikörper – deutlich effektivere Immunreaktionen via dendritischer Zellen auslöst und somit eine unterstützende Rolle zur Erkennung des Virus spielt.

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03.08.2016

Neue Funktion des immunrelevanten Enzyms CD39

Ein besseres Verständnis von Entzündungs- und Immunreaktionen kann insbesondere zur Optimierung der Wirksamkeit von Impfungen und Immuntherapien beitragen. Ao.Univ-Prof. Dr. Martin Thurnher und Post-Doc Dr. Georg Grünbacher forschen im immunologischen Labor der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) zu diesem Thema und liefern nun neue Erkenntnisse zur Aktivität des Zelloberflächen-Enzyms CD39.

Dass die Ektonukleotidase CD39 – ein Oberflächen-Enzym auf verschiedenen Zelltypen –eine wichtige Rolle im Immunsystem einnimmt, war bereits bekannt. In einer vor kurzem im Fachmagazin Cell Reports veröffentlichten Forschungsarbeit berichten Martin Thurnher und sein Mitarbeiter Georg Grünbacher über eine weitere, bisher unbekannte immunrelevante Funktion des Enzyms.

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04.08.2016

Rätsel um Herz-Kreislauf-Stillstand bei Tauchgang in Innsbruck gelöst

Ein 74-jähriger Innsbrucker erleidet beim Tauchen im Gardasee unter Wasser einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Kollegen bergen ihn, er wird 15 Minuten lang reanimiert. Im ersten Krankenhaus finden die Mediziner:innen keinen Grund für den Vorfall und schicken den Patienten per Rettungstransport nach Innsbruck. Hier lösen ein Tauchmediziner und ein Kardiologe das Rätsel. Dem Patienten wird ein neuartiger Herzschrittmacher implantiert.

Ein 74-jähriger Innsbrucker absolviert im Gardasee gerade einen Tauchrettungskurs, als er in ca. acht Metern Tiefe einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet. Kollegen bergen den leblosen Taucher aus dem Wasser und beginnen mit der erfolgreichen Reanimation. Im lokalen Krankenhaus wird er untersucht, doch die Mediziner:innen finden trotz intensiver und invasiver Abklärung keine Ursache. Sie lassen den Patienten per Rettungstransport in die Innsbrucker Klinik überstellen. Hier hat in der Notaufnahme gerade der Notfallmediziner und Taucherarzt Dr. Frank Hartig Dienst. Der Oberarzt der Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Notfall- und Intensivmedizin (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Michael Joannidis) stellt dann die richtige Diagnose: Der Patient leidet an einem sogenannten Karotis-Sinus-Syndrom.

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09.08.2016

Ergebnisse der Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Für ein Studium der Human- bzw. Zahnmedizin ab WS 2016/17 an der Medizinischen Universität Innsbruck haben sich 224 Frauen (2015: 202) und 176 Männer (2015: 198) qualifiziert. Zusätzlich wurden 52 Studienplätze für das Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin vergeben.

An den Aufnahmeverfahren, die zeitgleich an den Medizinischen Unis in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz am 8. 7. 2016 stattfanden, hatten in Innsbruck 2.825 Personen teilgenommen.

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22.08.2016

Euregio Jungforscher:innenpreis für angehende Herzchirurgin

Im Rahmen der Tiroltage 2016 beim Europäischen Forum Alpbach wurde der Euregio-Jungforscher:innen-Preis heuer an zwei Wissenschafterinnen verliehen. Die Auszeichnung ging an die Osttirolerin Daniela Lobenwein von der Medizinischen Universität Innsbruck und die gebürtige Russin Ksenia Morozova von der Freien Universität Bozen. Die angehende Herzchirurgin Lobenwein erforscht gemeinsam mit ihrem Kollegen Can Tepeköylü den regenerativen Effekt von Stoßwellen auf geschädigtes Rückenmark.

„Heuer sind 19 ausgezeichnete Einreichungen für die Bereiche der medizinischen, sozialen, technischen und wirtschaftlichen Innovation eingelangt. Ich gratuliere Daniela Lobenwein und Ksenia Morozova zu ihren herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, die durch ihre Innovation die Zukunftsfähigkeit unserer Euregio unter Beweis stellt“. Mit diesen Worten gratulierte LH Günther Platter den jungen Forscherinnen zu ihrem  mit 2.000 Euro dotierten und von den drei Wirtschaftskammern der Europaregion gemeinsam gestifteten Preis, der beim jährlichen Tiroltag in Alpbach – heuer zum fünften Mal – vergeben wurde. Den dritten, mit 500 Euro dotierten Preis erhielt Michael Volgger von der Europäischen Akademie Bozen.

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25.08.2016

Gender Monitoring Tool: Chancen auf Projektförderung erhöhen

Seit Kurzem steht den Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck ein einzigartiges Methodentool zur Verfügung, das die Chancen auf eine Projektförderung erhöhen kann. Das Gender Monitoring Tool erleichtert die Integration gleichstellungsspezifischer und gendermedizinischer Aspekte in Forschungsanträgen. „Gender Equality“ ist ein zentrales Bewertungskriterium europäischer Forschungsförderung.

Die Umsetzung von frauen- und geschlechtsspezifischer Forschung und Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck ist ein zentrales Ziel der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner. Die Universitätsprofessorin für Gender Medizin hat gemeinsam mit der Referentin für Geschlechterforschung und Lehre, Mag.a Ulrike Nachtschatt, bereits verschiedene Methodentools entwickelt und veröffentlicht, die dabei helfen sollen, Gender Aspekte möglichst schon von Beginn an in Forschungsprojekte zu integrieren. Mit dem neuen Gender Monitoring Tool (GMT) steht nun eine in Österreich einzigartige Hilfestellung für Forscher:innen zur Verfügung. „Die Anwendung des Methodentools erleichtert Wissenschafterinnen und Wissenschaftern die Integration gesellschaftspolitischer Vorgaben zur Gleichstellung von Frauen und Männern sowie zur Beachtung gendermedizinischer Forschungsinhalte“, erklärt die Autorin Mag.a Ulrike Nachtschatt.

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26.08.2016

Junge Forscher:innen an der MUI: Iris Eder-Neuwirt

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-) Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Iris Elisabeth Eder-Neuwirt. Das Prostatakarzinom ist ihr zentrales Forschungsgebiet. Die Mikrobiologin forscht an der Abteilung für Experimentelle Urologie der Universitätsklinik für Urologie.

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29.08.2016

„Lückenfüller“ – Software aus Innsbruck und Michigan erlaubt neue Art der Datenanalyse

Die Identifikation von Risikofaktoren verbessert die Diagnose und Behandlung vieler Erkrankungen. Damit genetische Grundlagen von immer mehr Krankheiten aufgeklärt werden können, müssen immer größere Datenmengen analysiert werden. Experten der Sektion für Genetische Epidemiologie haben zusammen mit der „University of Michigan“ hierfür einen neuen Cloud-Dienst entwickelt. Der “Michigan Imputation Server“ kann Lücken in Datensätzen auffüllen. Über die Innovation berichtet „Nature Genetics“.

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31.08.2016

Rauchen und Diabetes: Neue Erkenntnisse durch Vergleich internationaler Register

Eine soeben in der von der American Diabetes Association herausgegebenen Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlichte Forschungsarbeit von Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Sabine E. Hofer – Leiterin der Diabetes-Ambulanz an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I – beleuchtet das Rauchverhalten erwachsener österreichischer, deutscher und US-amerikanischer Typ I Diabetiker:innen und belegt die vergleichsweise schlechtere metabolische Einstellung bei Nikotinabhängigkeit.

Das nahezu 400.000 Patient:innen aus 297 deutschen und österreichischen Zentren umfassende Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentationsregister (DPV) und das T1D Exchange Clinic Network mit über 70.000 erfassten Patient:innen aus 65 Zentren bilden die Grundlage für den erstmaligen internationalen Vergleich der beiden Register zum Thema Rauchen. „Ziel dieser Untersuchung war es“, so Erstautorin Prof.in Sabine Hofer, „das Rauchverhalten erwachsener Typ I Diabetiker:innen und dessen Auswirkung auf die metabolische Kontrolle zu ermitteln“.

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05.09.2016

Kardiovaskuläres Risiko: Alter Marker mit neuer Prognose-Funktion

Die Rolle des im Herzen gebildeten Hormons NT-proBNP (N-terminal-pro-B-type natriuretic peptide) für die Diagnose der Herzinsuffizienz ist schon seit einigen Jahren bekannt. Mit den Ergebnissen einer neuen, unter der Leitung des jungen Innsbrucker Epidemiologen Peter Willeit geleiteten Meta-Analyse kann dem Hormon nun auch eine neue Funktion für die präzise Prognose kardiovaskulärer Erkrankungen zugeschrieben werden.

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems stellen in den westlichen Industrieländern wie auch in Österreich noch immer die häufigste Todesursache dar. Einer möglichst genauen Vorhersage kardiovaskulärer Ereignisse kommt vor diesem Hintergrund besondere Bedeutung zu. „Zudem hat sich das Spektrum der Erstmanifestation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den letzten Jahren verändert: Die relative Häufigkeit von Myokardinfarkt und Schlaganfall ist gesunken, jene der Herzinsuffizienz stark angestiegen“, weiß Peter Willeit von der Neurovaskulären Arbeitsgruppe der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Werner Poewe). Während seiner mehrjährigen Forschungstätigkeit an der Universität Cambridge baute Willeit die „Natriuretic Peptides Studies Collaboration“ auf, um erstmals Daten von 40 prospektiven, populationsbasierten Studien und insgesamt 95.000 Studienteilnehmer:innen zu vereinen.

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15.09.2016

Sport, Ernährung und Immunsystem

„Lässt uns Sport länger leben, und hat unsere Ernährung Auswirkungen auf die Immunabwehr?“ Sportliches Training scheint die Lebenserwartung zu steigern, auch die Ernährung beeinflusst das Immunsystem. Aktuelle Erkenntnisse zu den Zusammenhängen von Sport, Ernährung und Immunsystem stehen im Zentrum des 3. Fachtages Sporternährung, der am 16. September 2016 unter der wissenschaftlichen Leitung von Barbara Prüller-Strasser und Dietmar Fuchs vom Innsbrucker Biozentrum stattfindet.

Aus sportmedizinischer Sicht erhöhen körperliche Aktivitäten die Fitness und fördern die Gesundheit. Die Ernährung trägt maßgeblich dazu bei, diese Effekte bestmöglich zu nutzen und beeinflusst das Immunsystem.

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22.09.2016

Großes Interesse an Psychoneuroimmunologie

Zum ersten Mal fand Mitte September in Innsbruck ein Kongress zum Thema Psychoneuroimmunologie statt. Rund 600 Interessierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum folgten der Einladung von Kongresspräsident ao.Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. G. Schüßler) und seinem Team. Die Tagung beschäftige sich unter anderem mit dem Immunsystem im gesamten Lebenszyklus und der Medizin der Zukunft.

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27.09.2016

„Ausgezeichneter“ Sommer für das Cardio-CT Team

Nach diesem Sommer darf sich das Cardio Computed Tomography Team unter der Leitung von ao.Univ.-Prof.in Dr.in Gudrun Feuchtner (Univ.-Klinik für Radiologie, Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Jaschke) über mehrere Preise freuen. Am international renommierten Fachkongress der SCCT (Society of Cardiovascular Computed Tomography) in Orlando und beim Europäischen Kardiologie (ESC) Kongress in Rom wurden mehrere Innsbrucker Arbeiten aus dem Bereich der bildgebenden CT- Diagnostik ausgezeichnet.

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27.09.2016

Wie kommt Gender Medizin in die Praxis?

Im Wintersemester 2016/17 beschäftigt sich die öffentliche Vorlesungsreihe Gender Medizin der Medizinische Universität Innsbruck damit, inwieweit geschlechterspezifische Unterschiede in der Medizin in der Prävention, Diagnose und Therapie berücksichtig werden. Die 14 Vorträge finden ab 6. Oktober 2016 jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) statt.

Im Rahmen der Ringvorlesung Gendermedizin gehen Expert:innen der Frage nach, in wie weit gendermedizinische Aspekte in der Praxis angewendet werden. Das Themenspektrum reicht dabei von Darmerkrankungen, Verdauungsstörungen, Unterschieden in der Krebs- oder bei der Nierenersatztherapie, bis hin zur Gesichts- und Zahnästhetik in der Kieferorthopädie. „Für die Patientinnen und Patienten ist es natürlich wichtig, dass sich die neuesten Erkenntnisse der Gender Medizin auch in der Diagnose, Therapie und Prävention niederschlagen“, meint Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Professorin für Gender Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck. „Ab dem Wintersemester startet daher in Innsbruck ein Kurs für Ärztinnen und Ärzte zur Erlangung eines Gender Medizin Diploms.“ Das Fachgebiet Gender Medizin wird nach der Etablierung in den Bereichen Forschung und Lehre nun also auch im Fortbildungsprogramm integriert. Margarethe Hochleiter leitet den neuen Lehrgang der Österreichischen Akademie der Ärzte (ÖAK), der aus zehn Modulen à 16 Stunden besteht und sich an Ärzt:innen für Allgemeinmedizin und Fachärzt:innen aller Sonderfächer richtet.

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28.09.2016

Jugendliche und Suchterkrankungen

Während die sogenannten „nicht stoffgebundenen Süchte“ (Handy, Internet…) zunehmen, ändert sich bei „stoffgebundenen Süchten“ (Drogen) vor allem die Art der konsumierten Substanzen. Eine eigene Tagung der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Kathrin Sevecke) gibt damit befassten Mediziner:innen, Psycholog:innen und Psychotherpeut:innen aus dem deutschsprachigen Raum jetzt ein Update. Mit 120 Teilnehmer:innen ist die Tagung restlos ausgebucht.

Geht man nach den statistischen Zahlen, dann sind bereits Kinder von Internet- oder Smartphone-Abhängigkeit betroffen. Bei der klassischen Drogensucht sind es Jugendliche, die schon früh in eine klassische Abhängigkeit rutschen können. In erstem Fall steigen die Zahlen der Betroffenen an. Im zweiten Fall ist es vor allem die Art von Drogen, die sich ändert. Teilweise um dem Gesetzgeber „davon-zu-laufen“. Die Entwicklung geht weg von klassischen Suchtgiften (intravenöse Drogen sinken sogar) hin zu synthetischen, psychoaktiven Substanzen aus dem Labor. Einzig Alkohol und Tabak bleiben weiterhin als Konstante in der Statistik erhalten. Substanzkonsum hat wissenschaftlich nachgewiesen eindeutig negative Auswirkungen auf Entwicklungsstörungen, intrapsychische und interpersonelle Konflikte sowie soziale Probleme.

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30.09.2016

Qualitätszertifizierung der Medizin Uni Innsbruck

Verleihung des Qualitätsmanagement-Zertifikats an die Medizinische Universität Innsbruck durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria).

• „Es gelingt der Medizinischen Universität Innsbruck, Qualitätssicherung nicht als eine zusätzliche Maßnahme zu sehen, sondern die Kernprozesse selber qualitätsorientiert zu gestalten.“ Dr. Achim Hopbach, Geschäftsführer AQ Austria

• „Qualitätsmanagement kann nicht auf die Tätigkeit von Einzelpersonen reduziert werden – sie ist eine kollektive Aufgabe aller an der Universität.“ o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, Rektorin der MUI

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03.10.2016

Neuer Lebensabschnitt für 450 Studierende

Mit der Orientierungslehrveranstaltung begann am 3. Oktober für die Studienanfänger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck ihr Studium. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, begrüßten die neuen Studierenden. Im Anschluss an die Veranstaltung erhielten die Teilnehmer:innen ein Willkommensgeschenk der Absolvent:innenorganisation ALUMN-I-MED.

Alle relevanten Informationen rund um ihr Studium erhielten die Studierenden im Rahmen der Orientierungslehrveranstaltung. Damit ihr Start in den neuen Lebensabschnitt organisatorisch so reibungslos wie möglich verläuft, werden sie dabei unter anderem von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten, dem IT-Service der Universität, von Koordinator:innen der ersten Studienwochen, der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED, dem Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck, unterstützt.

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06.10.2016

Human Brain Project: Projektteam in Innsbruck erhält Förderung in Millionenhöhe

Nach der zweiten erfolgreichen Evaluierung ist das Human Brain Project in die nächste Projektphase gestartet. Für die Aus- und Fortbildung von Studierenden sowie Nachwuchsforscher:innen des Projektes ist ein Team der Medizinischen Universität Innsbruck verantwortlich. Der Innsbrucker Forscher Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alois Saria leitet den Bereich „Ausbildung“ des EU-Flaggschiffprojektes. Für die Fortsetzung ihrer Arbeit erhält die Tiroler HBP-Gruppe 1,5 Millionen Euro.

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10.10.2016

Förderpreis für jungen Molekularbiologen Michael Blatzer

Der junge Mikro- und Molekularbiologe Mag. Michael Blatzer PhD erhielt kürzlich den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis für Klinische Mykologie der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG). Die im Rahmen der 50. Wissenschaftlichen Tagung der Gesellschaft im September verliehene Auszeichnung erhielt Blatzer für eine Forschungsarbeit über die Modulierung eines Wirkstoffes zur besseren Behandlung von Pilzinfektionen.

Die Entwicklung neuer Strategien zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten durch Pilze ist eines der Spezialgebiete von PostDoc Michael Blatzer, der nach seiner Tätigkeit an der Sektion für Molekularbiologie am Innsbrucker Biozentrum in der Arbeitsgruppe von Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Doris Wilflingseder an der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl) forscht.

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12.10.2016

4. Science Day: Habilitand:innen wurden ausgezeichnet

Bereits zum vierten Mal fand am Dienstag, den 11.10.2016 der „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung des Venia Docendi“ an der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Neun Habilitand:innen nutzen die Gelegenheit, ihr Habilitationsfach, ihr Forschungsthema und ihren akademischen Werdegang im feierlichen Rahmen vorzustellen.

Die Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders zu würdigen, ist eines der zentralen Anliegen der Medizinischen Universität Innsbruck.Als Aufnahme- und Begrüßungsritual in die Professorenschaft hat das Rektoratsteam 2014 die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ins Leben gerufen. Diesmal präsentierten sich neun Habilitanden im feierlichen Rahmen der Aula. „Mit dem Science Day werden die Leistungen unseres wissenschaftlichen Nachwuchses vor den Vorhang geholt und gewürdigt. Wir möchten Ihnen zu ihrer Habilitation gratulieren und Ihnen und ihren Familien viel Erfolg für den weiteren Lebensweg wünschen“, betont Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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13.10.2016

Neue Vorzeichen für die MSA-Ursachenforschung

Auch wenn die neurodegenerative Erkrankung Multisystematrophie (MSA) zu den Synucleinopathien zählt, dürfte sich der Fokus der Ursachenforschung von Synuclein wegbewegen. Geht es nach einer neuen, von der Europäischen (EMSA-SG) bzw. der UK MSA Studiengruppe durchgeführten Genomweiten Assoziationsstudie, spielt das Alpha-Synuclein Gen vermutlich keine kausale Rolle. „Das Konzept der Synuclein-Pathologie muss umgeschrieben werden“, weiß Mitautor und EMSA-SG Begründer Univ.-Prof. Gregor Wenning.

Die rasch fortschreitende und tödlich verlaufende MSA gehört zu den seltenen Erkrankungen. Das Nicht-Ansprechen auf die Parkinson-Therapie und die Aggregation von Alpha-Synuclein in Oligodendrozyten (gliale Einschlusskörperchen, GCI) sind spezifisch für die MSA. Bis heute bleibt ungeklärt, warum die Fehlfaltung und Ansammlung des Proteins gerade in diesen spezifischen Gliazellen des Zentralnervensystems stattfindet.

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17.10.2016

Junge Forscher:innen an der MUI: Ronny Beer

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-) Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.med.univ. Ronny Beer von der Universitätsklinik für Neurologie. Im Fokus seiner Forschungstätigkeit steht die Identifikation von neuen Biomarkern für das Auftreten von Komplikationen nach einer Subarachnoidalblutung – einer speziellen Form des blutigen Schlaganfalls, die auch den klinischen Alltag des Intensivmediziners bestimmt.

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18.10.2016

Rückkehr an die Universität nach über 40 Jahren

Der Absolvent:innenverein ALUMN-I-MED veranstaltete Mitte Oktober bereits zum zweiten Mal ein Jahrgangstreffen für Mediziner:innen, die in den Jahren 1971 bis 1973 ihr Medizinstudium in Innsbruck abgeschlossen hatten. Rund 60 Teilnehmer:innen waren der Einladung von ALUMN-I-MED Präsident em.Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Raimund Margreiter gefolgt und verbrachten zwei gesellige sowie informative Tage in Innsbruck.

Die Mediziner:innen, deren Studienabschluss mehr als 40 Jahre zurück liegt, starteten ihr Jahrgangstreffen im geschichtsträchtigen Anatomiegebäude. Sie nahmen also Platz an dem Ort, wo einst ihr Studium begann. Präsident Univ.-Prof. Raimund Margreiter, Vizepräsident ao.Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka und die Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch begrüßten die Teilnehmer:innen. Der Gründungsrektor der Medizinischen Universität Innsbruck ALUMN-I-MED Vorstandsmitglied, em.Univ.-Prof. Dr. Hans H. Grunicke, hielt einen Vortrag über die historische Entwicklung des Medizinstandortes Innsbruck und erinnerte an die namhaften Persönlichkeiten aus der Studienzeit der Teilnehmer:innen. Die bauliche Entwicklung der Klinik von 1970 bis 2014 erläuterte Ing. Mag. Gerhard Mayer MSc., Leiter des Baulichen Infrastrukturmanagements der tirol kliniken. Im Anschluss fand eine Führung durch das Klinikgelände – vom HNO-Gebäude bis zur Chirurgie – statt. Höhepunkte der Klinikführung waren die Besichtigung des Hubschrauberlandeplatzes am Dach des Chirurgiegebäudes, die Neonatologie, der Kreißsaal sowie die hochmodernen Herzkatheter-Labore im neuen Kinder- und Herzzentrum. Abends fand ein geselliges Beisammensein in der Buzihütte statt, bei dem die eine oder andere Anekdote aus der Studienzeit erzählt wurde.

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20.10.2016

Großes Interesse an neuem Mentoring-Programm Allgemeinmedizin

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Tiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin (TGAM) bieten den Studierenden im Wintersemester 2016/2017 ein neues Mentoring-Programm in allgemeinmedizinischen Arztpraxen an, das in dieser Form einzigartig in Österreich ist.

Die Studierenden können sich dabei eine Lehrpraxis der Medizinischen Universität Innsbruck aussuchen, in der sie pro Semester an vier Tagen jeweils fünf Stunden der/dem AllgemeinmedizinerIn „über die Schulter schauen“ und so einen Einblick in allgemeinmedizinisches Denken und Handeln bekommen.

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25.10.2016

Neue Drittmittel für die Krebsforschung

Die Weiterentwicklung der Krebstherapie steht im Mittelpunkt zweier neuer Drittmittelprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck. Das Projekt von Univ.-Prof. Dr. Andreas Villunger, Leiter der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Biozentrum, wird von der CD-Forschungsgesellschaft und dem FWF, das Kooperationsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Zlatko Trajanoski, Direktor der Sektion für Bioinformatik, vom Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) der Stadt Wien gefördert.

Mit dem neu geschaffenen Sonderprogramm „Partnership in Research“ (PiR) fördert die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) in Kooperation mit dem  Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF Projekte mit hoher wissenschaftlicher Qualität und einer realistischen Perspektive für unternehmensrelevante Ergebnisse. Insgesamt wurden 43 Projekte mit einer beantragten Gesamtsumme von 9,4 Millionen Euro eingereicht. Das Kuratorium der CDG entschied sich in seiner Septembersitzung, insgesamt sechs Projekte zu fördern, was durch die Aufstockung der Mittel durch die CDG sowie die Unterstützung eines der herausragenden Projekte durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) möglich wird. Die Fördersumme für alle geförderten Projekte liegt damit bei rund 1,3 Mio. Euro.

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27.10.2016

Prostatakrebsforscher ausgezeichnet

Beim Kongress der Europäischen Sektion für urologische Forschung (European Section of Urological Research – ESUR) im italienischen Parma wurde Prof. Zoran Culig von der Univ.-Klinik für Urologie mit dem diesjährigen „Dominique Chopin Award“ ausgezeichnet. Dieser Forschungspreis für besondere Leistungen in der urologischen Wissenschaft ging damit erstmals nach Österreich, genauer an die Medizinische Universität Innsbruck.

Die Auszeichnung an Ao. Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig, wurde von der ESUR-Vorsitzenden, Prof.in Kerstin Junker, bei der „ESUR16“ übergeben. Der Molekular-Pathologe und Prostatakrebsforscher Culig ist der neunte Preisträger dieser in der wissenschaftlichen Gemeinschaft der urologischen Forschung renommierten Auszeichnung. Der nach dem verstorbenen, französischen Urologen Dominique Chopinbenannte Preis ging bisher an Wissenschaftler aus den Niederlanden, den USA und Großbritannien. Die ESUR ist eine international tätige Gesellschaft. Sie fungiert als eine Sektion der 16.000 Mitglieder zählenden, Europäischen Vereinigung für Urologie (EAU) mit Sitz im niederländischen Arnhem. Die ESUR vergibt den Dominique Chopin Preis jährlich seit 2008.

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31.10.2016

„SIMMan ALS“: High-Tech Simulation im SkillsLab

Seit diesem Wintersemester 2016/17 gibt es im Skills-Lab der MUI ein neues Phantom für die medizinische Lehre, unterstützt durch eine großzügige Spende.

Der „SIMMan ALS“, ein High-Tech-Simulationsphantom soll den Studierenden den Schritt von der medizinischen Theorie zur praktischen Behandlung von Patient:innen erleichtern und sie unter nahezu realen Bedingungen auf medizinische Notfälle vorbereiten. Mit diesem Ganzkörper Phantom können unterschiedliche Krankheitssymptome und Verläufe simuliert werden. Patientenanamnese, Inspektion der Atembewegungen, Palpation des Pulses und die Auskultation von Lunge und Herzgeräuschen können geübt werden. Die Maßnahmen, die am Phantom durchgeführt werden können, reichen vom Legen eines venösen oder intraossären Zuganges, Anschluss einer Infusion, Blutdruckmessen, EKG, Pulsoxymetrie, Intubation, Thoraxdrainage, Koniotomie bis zu den Maßnahmen der Reanimation einschließlich der Defibrillation.

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31.10.2016

Stuhltransplantation – Heilung für viele Erkrankungen?

Clostridium difficile ist eines von vielen Bakterien im Darm, das Entzündungen und Durchfall auslösen kann. Aber gerade dieser Erreger ist besonders schwer zu bekämpfen. Die Folgen können von chronischem Durchfall bis hin zum Tod reichen. Dank der Stuhltransplantation gibt es jetzt eine Behandlung mit etwa 95-prozentiger Erfolgsquote.

Der menschliche Verdauungstrakt, dessen Bakterienbesiedlung und die Auswirkungen auf den Gesamtorganismus sind relativ junge Forschungsbereiche. Das ist auch der Grund, dass bei Stuhluntersuchungen nur ca. 5 bis 20 Prozent der Bakterien im Darm kultivierbar und damit erkennbar sind. Oft liefert eine derartige Untersuchung also kein Ergebnis und das, obwohl die Menge der Bakterien gewaltig ist. Die Mediziner:innen gehen von etwa 100 Billionen Bakterien aus und würde man dem Stuhl das Wasser entziehen, dann würden die Bakterien 60 Prozent des verbleibenden Gewichts ausmachen. Was allerdings immer deutlicher wird, sind Zusammenhänge zwischen Erkrankungen des Verdauungstrakts und anderen Krankheiten wie Diabetes, Asthma, Autismus oder sogar Parkinson und Multiple Sklerose.

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02.11.2016

Genetische Einblicke in den Lebenszyklus der Brustdrüse

Die Spezifizierung hormon-regulierter Mechanismen für die Genregulation stand im Mittelpunkt einer neuen Forschungsarbeit von PhD-Studentin Dipl.-Ing.in Michaela Willi und Kollegin Kyung Hyun Yoo, PhD. Dabei konnten sie am Beispiel der Umstrukturierung des weiblichen Brustgewebes nach der Laktation das regulatorische Zusammenspiel mehrerer Hormone-aktivierter Transkriptionsfaktoren erforschen.

Innerhalb dieses Jahres ist es bereits die zweite Forschungsarbeit, die Michaela Willi in einem Top-Journal publizieren konnte. Das anerkannte Magazin Nucleic Acids Research berichtete über die neuen Einblicke, die Willi in ihrem derzeitigen Forschungsaufenthalt an den US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) gewann. Die 28jährige biomedizinische Informatikerin ist gerade dabei, ihr Doktorat im PhD-Programm Molecular Cell Biology unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Zlatko Trajanoski (Direktor der Sektion für Bioinformatik am Innsbrucker Biozentrum) abzuschließen und forscht seit über einem Jahr im Rahmen des „Individual Graduate Partnership-Programms“ zwischen Medizinischer Universität Innsbruck und dem NIH im Team von Lothar Hennighausen PhD am NIDDK (The National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases) in Bethesda, USA.

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03.11.2016

Forschungspreis für junge Urologin

Dr.in Renate Pichler aus der Arbeitsgruppe und Spezialambulanz für urologische Onkologie der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) forscht zum Hoden- und Blasentumor. Für ihre Forschungsergebnisse zur Bacillus Calmette-Guérin (BCG)-Therapie – der bislang einzigen zugelassenen Immuntherapie beim nicht-muskelinvasiven Blasenkrebs – wurde sie kürzlich ausgezeichnet.

Der mit 5.000 Euro dotierte Forschungs- und Innovationspreis für urologische Onkologie wurde der gebürtigen Boznerin Renate Pichler auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie Anfang Oktober in Leipzig für eine retrospektive Studie an 40 Patient:innen unter intravesikaler BCG-Behandlung verliehen. Die prämierte Arbeit entstand im Rahmen ihres seit 2014 absolvierten klinischen PhD-Studiums im Programm Clinical Cancer Research unter der Betreuung des Molekularpathologen ao.Univ.-Prof. Dr. Zoran Culig.

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03.11.2016

KPJ-Messe: Lehrkrankenhäuser, Lehrabteilungen Lehrpraxen sind wichtige Partner

In der Ausbildung junger Mediziner:innen spielt das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) eine wichtige Rolle. Im Rahmen einer KPJ-Messe konnten sich Anfang November Studierende über das KPJ sowie die akkreditierten Lehrkrankenhäuser und Lehrabteilungen der Medizinischen Universität Innsbruck informieren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Büro des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten in Kooperation mit der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED.

Das Foyer des Centrums für Chemie und Biomedizin (CCB) war ganztags gut besucht. Lehrkrankenhäuser und Lehrabteilungen aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg und Oberösterreich stellten ihre Einrichtungen vor. Im Rahmen persönlicher Gespräche nutzten die Studierenden die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten für ihr KPJ zu informieren. Ziel des KPJ ist es, Studierenden im Rahmen des Studiums nicht nur krankheitsbezogene, diagnostische und therapeutische Vorgangsweisen zu vermitteln, sondern auch Kenntnisse der Patient:innenbetreuung und des Patient:innenmanagements von der Aufnahme bis zur Entlassung zu vermitteln.

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04.11.2016

Sanofi Preise vergeben

Im Rahmen eines feierlichen, neu gestalteten und für alle Medizinischen Universitäten gemeinsamen Festaktes an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg wurden gestern die diesjährigen Preise der Sanofi Stiftung u.a. an drei Nachwuchsforscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Die Preisträger:innen sind Dr.in Romana Gerner, Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Victoria Klepsch MSc PhD, Sektion für Zellgenetik und Mag. Martin Puhr PhD, Univ.-Klinik für Urologie.

Für die Prämierung von hervorragenden Forschungsarbeiten erhalten die Medizinischen Universitäten von Graz, Innsbruck und Wien seit 1964 sowie seit 2010 auch Salzburg von der Sanofi-Stiftung jährlich einen namhaften Betrag. Junge Wissenschafter:innen sollen auf diesem Weg zur weiteren Forschungstätigkeit motiviert werden. Auf Vorschlag der Vergabekommission der Medizinischen Universität Innsbruck wurden dieses Jahr die Arbeiten von drei jungen Forscher:innen ausgewählt und im Rahmen des feierlichen Festaktes am 3. November von Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales, vorgestellt.

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08.11.2016

Neuer Biomarker als innovatives Instrument für die Präzisionstherapie bei Leukämie

Der Einsatz moderner Targeted-Drugs bei der Bluterkrankung Chronische myeloische Leukämie (CML) gilt als Paradigma erfolgreich praktizierter, gezielter Krebstherapie. Mit der Identifizierung eines neuen Biomarkers gelingt Innsbrucker Krebsforschern nun ein weiterer Fortschritt in der Präzisionstherapie. Der neue immunologische Marker L-Selektin (CD62L) erlaubt schon zum Zeitpunkt der Diagnose eine Prognose über die Aggressivität der CML und das individuelle molekulare Ansprechen auf die Therapie

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09.11.2016

Tiroler Landespreis für Wissenschaft an Neurologen Stefan Kiechl

Der Neurologe ao.Univ.-Prof. Dr. Stefan Kiechl erhielt gestern den mit 14.000 Euro dotierten Tiroler Landespreis für Wissenschaft für seine wissenschaftlich exzellenten und international beachteten Beiträge zur Gefäß- und Schlaganfallforschung. Der Förderpreis für Wissenschaft in der Höhe von 4.000 Euro ging an seinen jungen Kollegen Ass.Prof. Dr. Peter Willeit PhD, Epidemiologe an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe).

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10.11.2016

Herbert Tilg in UEG-Vorstand gewählt

Die Wahl von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Komitees der UEG (United European Gastroenterology) spricht nicht nur für die Expertise und das internationale Standing des Direktors der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, sondern setzt auch ein Zeichen für die strategisch-wissenschaftliche Weiterentwicklung des Standortes auf dem Gebiet der Gastroenterologie.

„Die UEG ist eine Schlüsselorganisation, was die Entwicklung der gastroenterologischen Forschung, Lehre und Kongressorganisation in Europa betrifft“, weiß Prof. Herbert Tilg, der im Rahmen der letzten UEG-Week,  dem europäischen Kongress der Gastroenterologen Mitte Oktober in Wien, in einem hochkompetitiven Verfahren von einem 60köpfigen Team zum designierten Vorsitzenden des wissenschaftlichen Ausschusses der UEG gewählt wurde. Unter dem Dach der seit mehr als 20 Jahren bestehenden Organisation sind zahlreiche europäische Fachgesellschaften vereint, darunter die Europäische Gesellschaft für Leberforschung (EASL – European Association for the Study of the Liver) und die European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO), in denen Herbert Tilg ebenfalls seit vielen Jahren zentrale Funktionen bekleidet.

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11.11.2016

Dr. Otto Seibert-Preise vergeben

Das Archäologische Museum im 3. Stock des Universitätshauptgebäudes bot gestern einen angemessenen Rahmen für die feierliche Verleihung der Dr. Otto Seibert-Preise an junge Forscher:innen beider Universitäten. Die Preisträger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck sind in diesem Jahr Dr. Andreas Pircher PhD von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V und Dr. Wilfried Posch von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie sowie die Studierenden Caren Agreiter und Paul Nardelli.

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15.11.2016

CD-Labor für Insulinresistenz: Verlängerung nach positiver Zwischenbilanz

Vor knapp zwei Jahren wurde an der Medizinischen Universität Innsbruck das „CD-Labor für Insulinresistenz“ (CD Laboratory für metabolic crosstalk) unter der Leitung von Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Susanne Kaser (Univ.-Klinik für Innere Medizin I) eingerichtet. Nach der äußerst positiven Zwischenevaluierung durch ein internationales Gutachter-Team kann das Labor seine vielversprechende Arbeit nun für zumindest drei Jahre fortsetzen.

Die Interaktionen verschiedener Gewebe und Organe, wie Fett- und Lebergewebe, bei der Entstehung der Insulinresistenz steht im Fokus der Forschung von Prof.in Susanne Kaser und ihrem Team. Die Insulinresistenz ist der zentrale pathophysiologische Faktor beim Metabolischen Syndrom und spielt neben der verminderten Insulinsekretion aus der Bauchspeicheldrüse eine wesentliche Rolle in der Entstehung des Diabetes MellitusTyp 2. Von der Stoffwechselerkrankung sind in Österreich acht Prozent der Bevölkerung betroffen, rund 2.500 Typ 2 Diabetiker:innen werden derzeit an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg) betreut.

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16.11.2016

Weltweite Blutdruck-Studie: Bluthochdruck-Prävalenz in Österreich im Trend, aber optimierbar

Eine neue weltweite Studie der NCD Risk Factor Collaboration präsentiert im renommierten Magazin The Lancet die Blutdruck-Trends von 1975 bis 2015. Die Daten für Österreich lieferte der Biostatistiker Hanno Ulmer von der Medizinischen Universität Innsbruck in Kooperation mit Hans Concin vom Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin in Bregenz. Im Trend westlicher Industriestaaten liegend, ist die Prävalenz für Bluthochdruck auch unter den Österreicher:innen signifikant gesunken.

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17.11.2016

Neue Direktorin Bettina Toth

Seit 1. Oktober leitet Univ.-Prof.in Dr.in Bettina Toth die Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie Reproduktionsmedizin. Die ehemalige leitende Oberärztin an der Universität Heidelberg will den guten Ruf der Innsbrucker Klinik weiter ausbauen. Die erfahrene Fachärztin setzt neue Akzente in der „First Love Ambulanz“, der Embryonenbeobachtung (Time Lapse Imaging) sowie mit der Einrichtung einer Frühgeburten-Sprechstunde. Die Reproduktionsimmunologie wird neuer Schwerpunkt.

Seit der ersten erfolgreichen In vitro Fertilisation (IVF) 1978 sind weltweit bislang rund 6,5 Millionen Kinder nach IVF/ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) geboren worden. An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie Reproduktionsmedizin werden rund 250 künstliche Befruchtungen pro Jahr durchgeführt. Mit jährlich über 11.000 Patient:innen ist das Angebot der Klinik stark frequentiert. Das steigende Alter bei den Erstgebärenden führt zu einer großen Nachfrage. Die Behandlung von Paaren mit Kinderwunsch ist allerdings nur ein Bereich von mehreren. „Wir betreuen Patientinnen von der Wiege bis ins hohe Alter“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Bettina Toth. Patientinnen mit gynäkologisch-endokrinologischen Erkrankungen, wie unter anderem wiederholte Fehlgeburten, Polyzystische Ovar Syndrome (PCOS), Zyklusstörungen, Endometriose oder Wechseljahresbeschwerden werden betreut. „Ich freue mich, mit Bettina Toth eine sehr qualifizierte Ärztin und Forscherin berufen zu haben, die nicht nur über umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der Endokrinologie und Sterilität verfügt, sondern auch auf international anerkannte Forschungsleistungen verweisen kann“, erklärt Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch. Auch die tirol kliniken freuen sich über die neue fachliche Expertise. „Da wir in diesem Bereich eine verstärkte Nachfrage verzeichnen, freuen wir uns mit Univ.-Prof.in Toth eine kompetente Fachkraft zu haben, die neue Akzente setzen wird“, erklärt Dr.in Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin Klinik Innsbruck.

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18.11.2016

Antrittsvorlesung Univ.Prof. Dr. Öfner-Velano: „Wieviel Wirklichkeit braucht Veränderung?“

Im großen Hörsaal der Innsbrucker Chirurgie lud Univ. Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano Kolleg:innen, Mitarbeiter:innen, Weggefährten, Freundinnen und Freunde sowie seine Familie zur Antrittsvorlesung. Seit eineinhalb Jahren leitet er die Innsbrucker Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie.

Nein, es war kein Faschingsscherz: „Wieviel Wirklichkeit braucht Veränderung?“ lautete der Titel der Antrittsvorlesung, die Dietmar Öfner-Velano am 11.11.2016 im dicht gedrängten großen Hörsaal der Chirurgie hielt. Der in Innsbruck ausgebildete Mediziner und Facharzt war bereits von 2004 bis 2009 als stellvertretender Direktor und geschäftsführender Oberarzt an der Innsbrucker Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie tätig. Nach einem „Gastspiel“ in der Festspielstadt Salzburg wurde er im März 2015 an seine Alma Mater berufen, um hier die Leitung der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie zu übernehmen.

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21.11.2016

Molekularbiologin Alessia Masuccio erhält renommiertes Stipendium

Die Grundlagenforscherin von der Innsbrucker Sektion für Klinische Biochemie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Ludger Hengst) Mag.a Alessia Masuccio hat eines der begehrten L’ORÈAL Österreich Stipendien „FOR WOMEN IN SCIENCE“ erhalten. Die Molekularbiologin untersucht die Signalwege der statin-abhängigen Wachstumshemmung von Krebszellen.

Mag.a Alessia Masuccio ist eine von fünf österreichischen Grundlagenforscherinnen, die Anfang November im Rahmen eines Festaktes mit dem „FOR WOMEN IN SCIENCE“ Stipendium ausgezeichnet wurde. Die Stipendien-Initiative entstand 2006, als L’ORÉAL Österreich gemeinsam mit der Österreichischen UNESCO-Kommission und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein neues Förderprogramm für aufstrebende Wissenschafterinnen auf die Beine stellte. Die mit je € 20.000 dotierten Stipendien würdigen herausragende Leistungen und unterstützen wissenschaftliche Karrieren. Aufgrund der hohen Bewerbungszahlen entschloss sich das Wissenschaftsministerium bereits im Gründungsjahr, die Mittel zu verdoppeln.

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22.11.2016

Jubiläums-Symposium: 10 Jahre Koordinierungszentrum für Klinische Studien Innsbruck

Beinahe auf den Tag genau feierte das Innsbrucker Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) am 17. November 2016 im Rahmen eines Jubiläums-Symposium sein 10 jähriges Bestehen. Dabei stand nicht nur ein Rückblick auf die bisherigen Leistungen, sondern vielmehr die zukünftige (Weiter-)Entwicklung dieser grundlegenden Serviceeinrichtung für medizinische Forschung im Zentrum des Interesses.

Im November 2006 wurde das Koordinierungszentrum für Klinische Studien an der Medizinischen Universität Innsbruck eröffnet und im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses damals in Österreich einzigartige Zentrum sollte die klinischen Forschungstätigkeiten an der Medizinischen Universität Innsbruck weiter forcieren und optimieren. Univ.-Prof. Karl-Peter Pfeiffer, der damals als Sprecher des Direktoriums des neu gegründeten KKS Innsbruck fungierte und nun als Rektor der FH Joanneum am Jubiläums-Symposium teilnahm, erinnert sich: „In der Vorbereitungs- und Konzeptionsphase für dieses Koordinierungszentrum waren wir laufend mit der Frage ‚Wozu brauchen wir ein KKS?‘ konfrontiert. Unser Ziel war es von Anfang an, eine entsprechende professionelle Infrastruktur zu schaffen, um für akademische und durch Firmen finanzierte Studien national und international attraktiv zu sein. Durch dieses Zentrum wollten wir die Voraussetzung schaffen, unter anderem durch konsequente Berücksichtigung internationaler Qualitätsstandards sowie inhaltlicher und organisatorischer Kompetenz, vermehrt klinische Studien in Innsbruck bzw. in Österreich durchzuführen.“ Bereits in den Jahren von 1989 bis 2003 hatte sich die Anzahl der klinischen Studien in Innsbruck vervierfacht – die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit eines KKS ist heute genauso aktuell wie vor 10 Jahren. So zitiert Karl-Peter Pfeiffer beispielsweise aus dem Bericht des Wissenschaftsrates über klinische Forschung: „Die niedrige Förderquote liegt nach Darstellung des FWF an der akademischen Qualität der Projektanträge für klinische Studien. Eine weitere Intensivierung und Professionalisierung klinischer Studien muss Ziel der Medizinischen Universitäten sein.“ Gleichzeitig wird jedoch in diesem Bericht auch dargelegt, dass die Ursache hierfür oft in der unzureichenden Einbindung des jeweiligen KKS liegt. Weiters wird darin betont, dass Vertreter der Pharma- und Medizinprodukteindustrie die Etablierung der KKS positiv hervorgehoben haben.

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22.11.2016

Workshop Klinische Forschungsförderung

Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) veranstaltete in Kooperation mit dem Servicecenter Forschung erstmalig einen Workshop zum Thema “Klinische Forschungsförderung: Erfolgreich um Forschungsförderung ansuchen“. Nachdem die Anmeldungen die Erwartungen bei Weitem übertrafen, wurde der Workshop an zwei Terminen Anfang November abgehalten.

Ziele dieses Workshops waren, die Fördermöglichkeiten für nicht gewinnorientierte klinische Forschungen aufzuzeigen und die Unterstützungsleistungen der Medizinischen Universität Innsbruck für klinische Forschungsanträge vorzustellen. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer:innen Tipps und Tricks für das Schreiben von Anträgen.

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23.11.2016

Erfolgreicher Immunologiekongress in Innsbruck

Vom 16. bis 19. November fand in der Villa Blanka in Innsbruck die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) inklusive Satellitensymposium statt. Nach der Eröffnung durch die beiden Kongresspräsidenten Assoz. Prof.in Dr.in Doris Wilflingseder und Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss wurden die zahlreichen Teilnehmer:innen von Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Landesrat Bernhard Tilg offiziell begrüßt.

Rund 250 klinische und experimentelle Forscher:innen aus Österreich und Nachbarländern hatten im Rahmen der Jahrestagung der ÖGAI Gelegenheit, sich auf hohem Niveau zu aktuellen immunologischen und allergologischen Fragen, Forschungserkenntnissen und Herausforderungen auszutauschen. Vor dem Hintergrund des etablierten immunologischen Forschungsschwerpunktes an der Medizinischen Universität Innsbruck und damit verbundenen integrativen Forschungsstrukturen, wie dem Comprehensive Center for Infection, Immunity and Transplantation (CIIT, Sprecher: Günter Weiss) oder dem FWF-geförderten Doktoratskolleg „Host Response in Opportunistic Infection“ (HOROS, Sprecher: Reinhard Würzner) bot der Standort Innsbruck ideale Rahmenbedingungen für die Abhaltung der Tagung.

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24.11.2016

Innovatives Tool für neue Einsichten in die Entstehung der Atherosklerose

Im Labor für Angiologie der Univ.-Klinik für Innere Medizin III forscht ao.Univ.-Prof. Dr. Peter Marschang mit seinem Team vorwiegend zur Pathogenese der Atherosklerose. Im Fokus steht dabei LRP1b, ein Membranrezeptor aus der LDL Rezeptorfamilie und dessen Einfluss auf die Zellproliferation. In jahrelanger Forschungsarbeit konnte das Team nun ein molekularbiologisches Tool entwickeln, das es ermöglicht, die Funktionen dieses ungewöhnlich großen Proteins direkt in der Zelle zu untersuchen.

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25.11.2016

Neuerungen zu Artikel 9 PHARMIG-Verhaltenscodex: Offenlegung geldwerter Leistungen

In Hinblick auf die Offenlegung gemäß Artikel 9 PHARMIG-Verhaltenscodex hat die MUI eine einheitliche Vorgehensweise vereinbart. Künftig ist es nicht mehr erforderlich, bei jeder einzelnen Zuwendung die Zustimmung zur Veröffentlichung zu geben.

Im Juli 2014 trat der PHARMIG-Verhaltenscodex in Kraft. Artikel 9 dieses Kodex verpflichtet pharmazeutische Unternehmen, sämtliche geldwerte Leistungen in Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung, Spenden und Förderungen, Veranstaltungen (Tagungs- oder Teilnahmegebühren, Unterstützung von Institutionen oder von diesen mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragte Dritte sowie Reise- und Übernachtungskosten) sowie Dienst- und Beratungsleistungen samt Auslagen an Angehörige der Fachkreise und Institutionen zu dokumentieren und offenzulegen. Ab dem Jahr 2016 hat diese Offenlegung jährlich auf einer öffentlich zugänglichen Website in deutscher oder englischer Sprache über den Berichtszeitraum des vorangehenden Kalenderjahres zu erfolgen.

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29.11.2016

Wachter-Preis 2016 an Prof. Dr. Hans Clevers

Bei einer Festveranstaltung in der Aula des Universitätsgebäudes wurde dieses Jahr der Ilse Helmut Wachter Preis 2016 an den niederländischen Immunologen und Stammzellenforscher Prof. Dr. Hans Clevers verliehen.

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde zum neunten Mal der renommierte Ilse Helmut Wachter-Preis verliehen. Der Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Medizinischen Forschung vergeben. Die Qualität der ausgezeichneten Wissenschafter:innen ist hoch: 1999 erging der Preis beispielsweise an die beiden Biochemiker Prof. Avram Hershko und Prof. Aaron Ciechanover, welche im Jahr 2004 den Chemie-Nobelpreis erhielten und 2014 wurde zuletzt der israelische Krebsforscher Prof. Alexander Levitzki ausgezeichnet. Bei einer Festveranstaltung in der Aula des Universitätsgebäudes wurde dieses Jahr der Ilse Helmut Wachter Preis 2016 an den niederländischen Immunologen und Stammzellenforscher  Prof. Dr. Hans Clevers verliehen. Als Gratulant:innen fanden sich Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik ein.

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30.11.2016

CAST AWARD 2016: Methode zur Früherkennung von Darmkrebs

Ein Team der Medizin Uni Innsbruck hat den CAST technology award 2016 gewonnen, der mit 22 Einreichungen in diesem Jahr ein Rekordhoch verzeichnete. Univ.-Prof. Dr. Paul Debbage und Dr.in Gudrun Thurner von der Sektion für Histologie und Embryologie arbeiten an einer innovativen Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Sie setzen ihre Forschungsarbeiten nun fort, um eine in vivo-Anwendung zu ermöglichen. Assoz.-Prof. PD Mag. Dr. Michael J. Ausserlechner belegte einen von drei vierten Plätzen.

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01.12.2016

Neue Krankheitsmechanismen am Daniel Swarovski Forschungslabor entschlüsselt

Im Fokus der Forschungsarbeit am Daniel Swarovski Forschungslabor (DSL) der Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplant und Thoraxchirurgie stehen die Bereiche Molekulare Transplantationsbiologie und Molekulare Onkologie. Dem Ziel, molekulare Mechanismen aufzuklären, um translationale Ansätze für neue Therapien entwickeln zu können, konnte das Team um Laborleiter Univ.-Prof. Mag. Dr. Jakob Troppmair mit aktuellen Forschungsarbeiten wieder einen Schritt näher kommen.

Vor dem Hintergrund des im Rahmen von Organtransplantationen entstehenden Ischämie-Reperfusionsschadens (IRI) und damit einhergehender Verschlechterung der Organfunktion kommt der Entwicklung neuer Ansätze zur Vermeidung von IRI besondere Relevanz zu. „Aufgrund des Mangels an Spenderorganen werden zunehmend marginale Organe verpflanzt. Diese vorwiegend von älteren Spendern stammenden und als `Expanded Criteria Donor Organe´ (ECD) bezeichneten Organe zeigen neben anderen Schwachstellen auch eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber IRI“, beschreibt DSL-Leiter Jakob Troppmair eine erschwerende Rahmenbedingung.

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01.12.2016

Drei neue internationale FWF-Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Wissenschaftsfonds FWF hat an der Medizinischen Universität Innsbruck drei neue Projekte im Rahmen von internationalen Programmen genehmigt. Die Forschungsprojekte von Univ.-Prof. DDr. Johannes Zschocke und Univ.-Prof. Mag.Dr. Andreas Villunger basieren auf dem „Lead-Agency-Verfahren“, das Forschungsvorhaben von Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss ist eine transnationale Kooperation im Rahmen der ERA-Net Initiative der EU.

Für die Förderung von inhaltlich stark integrierten, bilateralen Forschungsprojekten (Joint Projects) hat der FWF Abkommen mit verschiedenen internationalen Partnerorganisationen abgeschlossen, sodass  die jeweiligen nationalen Projektteile  von der jeweils zuständigen Organisation finanziert werden. Das Lead-Agency-Verfahren kommt z.B. im Rahmen der D-A-CH-Kooperation (mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Schweizerischen Nationalfonds) oder der Kooperation mit der französischen ANR, zur Anwendung.

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02.12.2016

Innsbrucker Chirurgie: Tradition als Verpflichtung

Eine besondere Ehrung wurde den Ordinarii der Chirurgischen Klinik seit 1869 und im besonderen em.Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Raimund Margreiter zu Teil: Auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, fand ein Festakt zum 75ten Geburtstag des prominenten Tiroler Chirurgen und zur Präsentation einer neuen Bildergalerie mit den vorherigen Klinikvorständen statt.

„Tradition ist auch eine Verpflichtung, große Aufgabe, Verantwortung und Herausforderung“, erklärte Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano anlässlich eines Festaktes im 12. Stock des Chirurgie-Gebäudes. Dort wurde eine neue Bildergalerie feierlich enthüllt, die zukünftig alle Mitarbeiter:innen der Chirurgie daran erinnern soll, welche prominenten Chirurgen schon in den vergangenen Jahrhunderten in Innsbruck tätig waren. Mit dem Festakt wurde auch der 75igte Geburtstag von em.Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Raimund Margreiter nachgefeiert. Wie von seinen Vorgängern, hängt zukünftig auch von dem prominenten Tiroler Chirurgen ein gemaltes Bild im Foyer-Bereich. Bis 2009 hatte Raimund Margreiter die Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie geleitet. Die bekannte Österreichische Malerin Evi Fersterer, die unter anderem in London an der berühmten „Royal Academy of Arts“ studierte, hat das Portrait von Raimund Margreiter gemalt. Der Gründungsrektor der Medizinischen Universität Innsbruck, em. Univ. Prof. Dr. Hans H. Grunicke hielt die Laudatio und schilderte Raimund Margreiter als herausragenden Chirurgen, Lehrer, Forscher und Universitätsprofessor. Grunicke betonte, dass die Innsbrucker Univ.-Klinik unter Margreiter eine der wenigen Zentren weltweit war, an der alle damals möglichen Organtransplantationen vorgenommen werden konnten. Darüber hinaus hat der gebürtige Zillertaler eine hervorragende Medizinische Schule mitbegründet: Schüler von Raimund Margreiter besetzen heute Top-Positionen in der Chirurgie weltweit. Margreiter setzt sich auch nach seiner Pensionierung für den Medizinstandort Innsbruck ein. So ist er unter anderem Präsident von ALUMN-I-MED, dem Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck. Neben Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch gratulierten auch Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Sie alle würdigten die hervorragenden Leistungen und den Pioniergeist an der Innsbrucker Chirurgie in den letzten Jahrhunderten. Das Cellotrio des Universitäts-Orchesters umrahmte den Festakt, der von der Ärztebank gesponsert worden ist. Die Bildergalerie, die ab sofort im 12. Stock besichtigt werden kann wurde von der Tischlerei Weber in Ranggen nach den Wünschen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie gebaut.

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06.12.2016

Erfolgreiche Clinical PhD-Absolventen

Das Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaften (Clinical PhD) ist eine innovative berufsbegleitende Doktoratsausbildung, die seit dem Wintersemester 2011/2012 exklusiv an der Medizinischen Universität Innsbruck angeboten wird. Nach den ersten Abschlüssen in zwei der insgesamt sechs PhD-Programme im vergangenen Jahr, gibt es nun die ersten Absolventen in den Programmen Cardiovascular Medicine (CVM) und Intensive Care Emergency Medicine (ICE).

Der Clinical PhD ermöglicht geeigneten Absolvent:innen der Diplomstudien Humanmedizin und Zahnmedizin eine fundierte und fokussierte wissenschaftliche Ausbildung in derzeit sechs interdisziplinären Programmen: Applied Morphology Regeneration (AMR), Cardiovascular Medicine (CVM), Clinical Cancer Research (CCR), Clinical Imaging Scienes (CIS), Clinical Neurosciences (CNS) und Intensive Care Emergency Medicine (ICE). Die in Österreich einzigartige Besonderheit des Clinical PhD an der Medizinischen Universität Innsbruck besteht in ihrer Ausrichtung als vollzeitäquivalentes, berufsbegleitendes Doktoratsstudium, das zusätzlich zur Facharztausbildung absolviert werden kann. „Mit dem Clinical PhD gelingt es auch den klinischen Instituten der Medizinischen Universität Innsbruck, klinisch-wissenschaftlich orientierte Nachwuchs-Forscher:innen langfristig am Standort zu halten“, unterstreicht Studiengangsleiter ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger die Ausrichtung dieser Doktoratsausbildung, in dem derzeit 77 Doktorand:innen studieren.

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06.12.2016

Wertvolle onkologische Forschungsförderung

Im Rahmen des traditionellen Onkologischen Kolloquiums vergab die Österreichische Krebshilfe Tirol am 29.11. die diesjährigen Dissertations-Förderungspreise und Forschungsprojekt-Förderungen. Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, Präsident der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol, freute sich, acht neue Forschungsprojekte und vier Dissertationen unterstützen zu können.

Forschungsvorhaben und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums werden von der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol jährlich mit einer bedeutenden Summe unterstützt. Auf acht neue Forschungsprojekte aus dem Bereich der klinischen und experimentellen Onkologie kann heuer die Gesamtsumme von 160.000 Euro verteilt werden, vier Dissertationen werden mit je 1.000 Euro unterstützt.

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12.12.2016

Paul Calabresi Award für Prof. Reinhard Stauder

Die International Society of Geriatric Oncology (SIOG) vergibt jährlich den Paul Calabresi Award an einen herausragenden Experten auf dem Gebiet der geriatrischen Onkologie. Die seit 2003 verliehene Auszeichnung ging in diesem Jahr an ao.Univ.-Prof. Dr. Reinhard Stauder MSc von der Universitätsklinik für Innere Medizin V (Direktor Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl), der sich damit in einem erlesenen Kreis internationaler wissenschaftlicher Kapazitäten wiederfindet.

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13.12.2016

Neuer Subtyp einer erblichen Bindegewebserkrankung enthüllt erstmals genetisch-immunologischen Zusammenhang

Mit der vollständigen Charakterisierung eines neuen Subtyps des Ehlers-Danlos-Syndroms demonstrieren der Humangenetiker Johannes Zschocke, die Zahnmedizinerin Ines Kapferer-Seebacher und der Virologe Heribert Stoiber in gelungener interdisziplinärer Zusammenarbeit erstmals den Zusammenhang einer erblichen Bindegewebserkrankung mit dem klassischen Komplementweg.

Bereits mehrere Unterformen des Ehlers-Danlos-Syndroms, einer angeborenen Bindegewebsschwäche mit Überstreckbarkeit der Gelenke, Veränderungen der Haut und anderer Organe  sowie einem oft erhöhten Risiko für Organ- und Gefäßrupturen, wurden in den letzten Jahren in Innsbruck genetisch geklärt.

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15.12.2016

Fortschritte bei der Pankreaskarzinom-Behandlung

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist die vierthäufigste Krebstodesursache in Österreich. Moderne Therapieansätze und chirurgische Methoden ermöglichen es, das Überleben vieler Patient:innen zu verlängern und die Lebensqualität zu erhöhen. Die neuen Erkenntnisse werden an den Innsbrucker Universitätskliniken, dem wichtigsten Pankreas-Zentrum in Westösterreich, umgesetzt und weiterentwickelt. Am 15. 16. Dezember diskutieren rund 100 Expert:innen in Innsbruck die Fortschritte.

In Österreich erkranken derzeit rund 1.600 Personen pro Jahr an einem Pankreaskarzinom. Bis zum Jahr 2025 dürfte laut Schätzungen von Expert:innen die Zahl der Erkrankungen stark steigen. Starben 2010 in der gesamten EU noch 71.000 Menschen an einem Pankreaskarzinom könnten es 2025 bereits 111.500 sein. So lautet die aktuelle Schätzung der Europäischen Gastroenterologie-Vereinigung. Aufgrund dieser negativen Prognosen wird derzeit intensiv an Therapieverbesserungen geforscht. An den Innsbrucker Universitätskliniken werden einige der neuesten Erkenntnisse bereits umgesetzt, die Vorteile für die Patient:innen bringen. „Wichtig ist die Interdisziplinarität in der Behandlung“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie. Die Innsbrucker Klinik organisiert erstmals eine Tagung zur interdisziplinären Behandlung der Bauchspeicheldrüse vom 15. bis 16. Dezember.

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19.12.2016

Institut für Gerichtliche Medizin ist „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“

Dem Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck wurde Ende Oktober bereits zum sechsten Mal in Folge das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ verliehen. In den Genuss dieser Ehrung kommen ausschließlich Betriebe, an denen die Lehrlingsausbildung nach den höchsten Standards erfolgt. Die Innsbrucker Gerichtsmedizin nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Lehrlingsausbildung an den Innsbrucker Universitäten ein.

Das Institut für Gerichtliche Medizin ist seit der ersten Vergabe dieser Auszeichnung im Jahre 2002 ein „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“. Am Institut werden Lehrlinge in den Bereichen Labortechnik-Chemie sowie Informationstechnologie-Technik ausgebildet. Chemielabortechniker der Gerichtsmedizin sind bereits als Lehrlinge an der Forschung beteiligt. Auch das Arbeiten in einem nach der internationalen Norm ISO 17025 akkreditierten Prüflabor gehört zu den Aufgaben der Lehrlinge. Hier unterstützen sie die Fachkräfte bei der Analyse von Blut und Harn auf Suchtmittel, Medikamente und Alkohol und leisten so einen wichtigen Beitrag für Fragestellungen der klinischen Medizin, aber auch bei der Untersuchung von Kriminal- und Verkehrsdelikten. Die Lehre für Labortechnik-Chemie sowie für Informationstechnologie-Technik dauert jeweils 3,5 Jahre. Auch Lehre mit Matura wird an der Gerichtsmedizin angeboten und gefördert.

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19.12.2016

Langerhanszellen und ihre Rolle in der Immunüberwachung der Haut

Dr.in Daniela Ortner-Tobider forscht im Labor von Assoz. Prof.in Dr.in Patrizia Stoitzner an der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie zur immunogenen Funktion von Langerhanszellen. Dass diese Untergruppe der Dendritischen Zellen – Wächterzellen des Immunsystems – schon in einem sehr frühen Stadium von Hautkrebs an der Immunüberwachung beteiligt ist, konnte die junge Biologin in einer neuen, kürzlich im Fachjournal OncoImmunology veröffentlichten Forschungsarbeit erstmalig nachweisen.

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21.12.2016

Nachruf o.Univ.-Prof. Dr. Vincent Grunert

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um o.Univ.-Prof. Dr. Vincent Grunert, der hochbetagt Ende 2016 verstorben ist. In ihrem Nachruf erinnern der ehemalige Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurochirurgie Univ.-Prof. Dr. Klaus Twerdy und ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Ortler an den „routinierten Operateur“, hervorragenden Lehrer und geschätzten Kollegen.

Vincent Grunert wurde im Juni 1980 als Ordinarius an die Neurochirurgische Universitätsklinik nach Innsbruck berufen. Grunert, der 1920 in Kaschau in der Ostslowakei geboren wurde, kam 1966 unter abenteuerlichen Umständen an die Neurochirurgische Universitätsklinik in Wien und war dort zuerst unter Herbert Kraus, dann unter Wolfgang Koos als Oberarzt tätig.

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22.12.2016

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende, liebe Freundinnen und Freunde der Medizinischen Universität Innsbruck!

Ein arbeitsintensives und ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Unsere Kernaufgaben – forschen, lehren, heilen – können wir nur gemeinsam erfüllen. Es sind die großen und kleinen Taten, die alltäglichen wie die außergewöhnlichen, die dafür sorgen, dass wir gute Ergebnisse erzielen. Unsere gesellschaftspolitischen wichtigen Aufgaben in der medizinischen Forschung, der Gesundheitsversorgung und in der Aus- sowie Weiterbildung jünger Ärzt:innen und Wissenschafter:innen entwickeln wir nur im Team positiv weiter.

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23.12.2016

Franz Hackl und Christian Wegscheider groovten für ALUMN-I-MED

Wie gut das Netzwerk von ALUMN-I-MED funktioniert, zeigte sich bei der letzten Veranstaltung 2016: Zwei Tage vor Weihnachten lud ALUMN-I-MED Präsident Raimund Margreiter zum ersten Charity-Jazz-Konzert in der Vereinsgeschichte.

Zahlreiche Ärzt:innen, Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck und der Tirol Kliniken, ALUMN-I-MED-Mitglieder sowie Freunde der Absolvent:innenorganisation unterbrachen ihre privaten Festvorbereitungen, um zu den Klängen des Tiroler Jazz-Duos Franz Hackl und Christian Wegscheider zu grooven. Auch Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und der Vorsitzendes des Universitätsrates, em.Univ.-Prof. Dr. Dr. hc Reinhard Putz, genossen mit den rund 150 weiteren Gästen ein Jazz-Konzert auf höchstem Niveau. Franz Hackl, Musiker aus Schwaz in Tirol mit Wohnsitz in New York, ist seit mehr als 20 Jahren international bei Festivals und Konzerten als Solist und Komponist gefragt. Christian Wegscheider ist Jazzpianist und arbeitete bereits mit zahlreichen namhaften Kollegen wie Willi Resetarits, Udo Jürgens, Pepe Lienhard u. v. a.

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20.12.2016

Beste Absolventin: Franziska Engler erhält Würdigungspreis

Die besten Diplomabsolvent:innen des vergangenen Jahres werden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gewürdigt. Franziska Engler, die ihr Humanmedizinstudium im August 2015 abgeschlossen hatte, erhielt Ende 2016 die Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen in der Aula der Wissenschaften in Wien.

Ihr Studium habe ihr eine gute Basis gegeben, sagt Franziska Engler. Die gebürtige Kärntnerin hatte in Innsbruck ihr Studium der Humanmedizin als beste Diplomabsolventin ihres Jahres beendet. Jetzt ist sie als Ärztin in der Basisausbildung (Turnusärztin) am LKH Feldkirch tätig. Das Landeskrankenhaus Feldkirch hatte sie im Rahmen eines Aufenthaltes im Klinisch-Praktischen-Jahr kennengelernt und daraufhin beschlossen, dort auch die Basisausbildung zu absolvieren. Die junge Ärztin interessiert sich sehr für das Fach Innere Medizin und will sich in diesem Bereich spezialisieren. Mit ihrer Studienwahl ist sie jedenfalls sehr zufrieden. „Wenn ich an meinen ersten Studientag zurückdenke, dann fällt mir auf, welche große Entwicklung dazwischen liegt. Ich habe viele tolle Persönlichkeiten in dieser Zeit kennengelernt, Freunde wie Lehrende und bin auch meiner Familie sehr dankbar für die Unterstützung“, erklärt Franziska Engler. Die Verleihung des Würdigungspreises an die 26-Jährige fand Ende November in Wien statt. Der Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums wird seit 1990 an die 50 besten Diplomabsolventinnen und –absolventen bzw. Masterabsolventinnen – und absolventen des vergangenen Studienjahres vergeben. Die Vorschläge dafür kommen von den Universitäten bzw. von der Fachhochschulkonferenz. Voraussetzung für eine Nominierung ist ein ausgezeichneter Studienerfolg und die Absolvierung des Studiums in Regelzeit.

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09.01.2017

Neue Referenzdatenbank: Gewinn für Wissenschaft und personalisierte Krebsimmuntherapie

Einem Team um Univ.-Prof. Dr. Zlatko Trajanoski, Leiter der Sektion für Bioinformatik am Innsbrucker Biozentrum, gelang es nach intensiver und komplexer Forschungsarbeit, eine Referenzdatenbank für rund 20 verschiedene Krebsarten zu erstellen. Von den damit vorliegenden Krebs-Immunprofilen profitieren Wissenschafter:innen und Patient:innen gleichermaßen. Das angesehene Magazin Cell Reports berichtet darüber.

Die Krebsimmuntherapie zielt darauf ab, körpereigene Abwehrmechanismen für die Krebstherapie nutzbar zu machen. Je präziser eine Immuntherapie die individuellen Tumormutationen der einzelnen Patient:innen berücksichtigt, desto wirkungsvoller ist sie. Die Selektion der richtigen Therapie stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, die nur mit Unterstützung der Bioinformatik inklusive Hochdurchsatzverfahren und hohen Rechnerleistungen bewältigt werden kann.

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11.01.2017

Masern Röteln: Expert:innen beraten über Eliminierung

Masern sind eine gefährliche Infektionskrankheit: Unter 1.000 Patient:innen kommt es statistisch zu einem bis zwei Todesfällen. Trotzdem erreicht die Maserndurchimpfungsrate in den deutschsprachigen Ländern nicht die erforderlichen 95 Prozent. Vertreter:innen der WHO und des ECDC „Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten“ treffen sich Anfang Jänner in Innsbruck, um über Maßnahmen zur Eliminierung zu sprechen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verfolgt das Ziel, Masern und Röteln zu eliminieren. Dafür ist eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent mit zwei Dosen einer Masern-Mumps-Röteln Impfung notwendig. In Europa gehören die deutschsprachigen Länder teilweise zu den Schlusslichtern in Bezug auf die Durchimpfungsrate: Diese liegt in Österreich für zwei Dosen bei 87 Prozent, in Deutschland bei 93 Prozent. In der Schweiz sind 89 Prozent der Bevölkerung geimpft. Die „Regionale Verifizierungskommission Masern/Röteln“ der WHO hat die Aufgabe, den Eliminationsprozess in der Europäischen Region zu begleiten und zu bewerten. Erstmals kommen Anfang 2017 in Innsbruck die Vertreter:innen der nationalen Komitees aus den deutschsprachigen Ländern der Europaregion mit Expert:innen des „Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten“ (ECDC) zusammen. Rund 50 Expert:innen sind der Einladung der Innsbrucker Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl) gefolgt. „Die neuesten Forschungserkenntnisse sollen in aktuelle Maßnahmen zur Eliminierung und zur Bestandsaufnahme einfließen“, erklärt Organisator Dr. Peter Kreidl von der Innsbrucker Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie. Das WHO Regionalbüro für Europa und die Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP) finanzieren das Treffen.

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12.01.2017

Ehrendoktorwürde für Siegfried Schwarz

Seit 2008 hält tit.ao.Univ.-Prof. Dr. Siegfried Schwarz von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie Immunologie der Medizinischen Universität Innsbruck ein bis zwei Mal pro Jahr eine „Teaching Week“ an der Suranaree University of Technology (SUT) in Thailand ab.

Die „Integrated Endocrinology/Hermatology Teaching Week“ ist Teil des Pflichtcurriculums für Studierende der Humanmedizin der SUT, sie wird in Englisch gehalten und ist sehr beliebt bei den Studierenden. Für seine Verdienste in der Lehre hat die SUT Univ.-Prof. Schwarz nun für die Ehrendoktorwürde in Medizin vorgeschlagen, was durch den König genehmigt worden ist. Die Verleihung erfolgte am 7. November 2016 anlässlich des SUT Commencement Days durch ihre königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn, in Vertretung ihres verstorbenen Vaters König Bhumibol Adulyadej. In seiner Rede betonte der Rektor der SUT, daß Professor Schwarz nun „official member and alumnus of the SUT faculty“ sei.

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12.01.2017

Award of Excellence an jungen Zellbiologen

Die 40 besten Absolvent:innen von Doktoratsstudien innerhalb eines Studienjahres wurden am 7. Dezember des vergangenen Jahres vom Bundeministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet. Unter ihnen ist auch Dr. Manuel Alonso Y Adell, der im Team von Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. David Teis an der Sektion für Zellbiologie des Biozentrums seinen PhD gemacht hat.

Manuel Alonso Y Adell absolvierte von 2011 bis 2015 ein PhD-Studium im Rahmen des Doktoratskollegs MCBO in der Arbeitsgruppe Membrane Traffic and Signaling unter Prof. David Teis. Während seiner Dissertation hat Manuel Alonso Y Adell die molekularen Maschinen charakterisiert, die dafür sorgen, dass ausgediente oder defekte Membran-Proteine im Lysosom abgebaut werden.

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16.01.2017

Innsbrucker Forschungsarbeit verbessert Therapie von seltener Gefäßerkrankung

Die Erforschung von Begleiterkrankungen der seltenen, ANCA-assoziierten Gefäßentzündung ist eines der Ziele von Dr. Andreas Kronbichler. Der Assistenzarzt forscht im Team von Direktor Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer an der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV (Nephrologie und Hypertensiologie). Die Erkenntnisse verbessern die Therapiemöglichkeiten und geben Hinweise für die Behandlung anderer Nierenkrankheiten. Innsbruck ist ein Zentrum für die Diagnose und Erforschung seltener Erkrankungen.

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18.01.2017

Die Daten liegen auf der Straße

Neue Denkanstöße, wie HDL-Cholesterin die Nierenfunktion beeinflusst, liefert die Sektion für Genetische Epidemiologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Florian Kronenberg.) Zu den neuen Erkenntnissen sind die Innsbrucker Wissenschafter:innen durch die Analyse von frei zugänglichen klinischen Daten gekommen. Die Nutzung freier Daten wird mehr und mehr zu einer unverzichtbaren Werkzeugkiste internationaler Forschung, die jedem offen steht. „Man muss nur hineingreifen“, erklärt Univ.-Prof. Kronenberg.

Anfang Januar 2016 hat eine amerikanische Forscher:innengruppe im renommierten „Nature Communications“ einen Zusammenhang zwischen niedrigen HDL-Cholesterinkonzentrationen und einer Verschlechterung der Nierenfunktion beschrieben. Die Ergebnisse beruhen auf einer langjährigen Beobachtungsstudie mit 2 Millionen Menschen. Der Direktor der Innsbrucker Sektion für Genetische Epidemiologie, Florian Kronenberg, verfasste zu dieser Studie ein begleitendes Editorial im Forschungsjournal „Kidney International“. Darin wies der Experte auf die Vor- und Nachteile von Beobachtungsstudien im HDL-Cholesterin-Feld hin, vor allem im Zusammenhang von HDL-Cholesterin und koronarer Herzkrankheit. „Ich versuchte damals, die Limitationen dieses Studientyps hervorzuheben und zeigte Lösungsansätze mit Hilfe genetisch-epidemiologischer Methoden auf, damit sich das Feld nicht jahrelang in einer Sackgasse verläuft“, meint Florian Kronenberg. Damals schlug er vor, dass man doch nachsehen könnte, ob genetische Varianten, die einen Einfluss auf HDL-Cholesterin-Konzentrationen haben, auch einen Einfluss auf die Nierenfunktion zeigen. Die Idee dahinter ist eigentlich sehr einfach: Die für diese Analyse notwendige Methode wird als „Mendelian Randomization“ bezeichnet und war erstmals vom früheren Innsbrucker Humangenetiker Univ.-Prof. Dr. Gerd Utermann Anfang der 1990iger zum Einsatz gebracht worden. Bei der Empfängnis wird nach dem Zufallsprinzip festgelegt, welche genetischen Varianten jemand von seinen Eltern vererbt bekommt. „Wenn nun jemand besonders viele Genvarianten erbt, die mit niedrigen HDL-Cholesterin-Konzentrationen einhergehen, dann sollte diese Person auch eine schlechtere Nierenfunktion haben – falls der Zusammenhang von dem amerikanischen Forschungskonsortium aufgezeigte Zusammenhang in der Beobachtungsstudien stimmt“, erklärt Mag. Stefan Coassin PhD. Der Forscher der Sektion für Genetische Epidemiologie hat zusammen mit seiner Kollegin Salome Mack M. Sc. als Erstautor der nachfolgenden Studie fungiert, die kürzlich in „Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology“ veröffentlicht worden ist.

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19.01.2017

Doppelerfolg: Zwei neue Christian Doppler Labors für die Medizinische Universität Innsbruck

Mit der Eröffnung von gleich zwei neuen Christian Doppler Labors startet die Medizinische Universität Innsbruck besonders erfolgreich ins neue Jahr. Die offizielle Doppel-Eröffnung des neuen „CD-Labors für Krebsimmuntherapie“ (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Gottfried Baier) und des „CD-Labors für Mukosale Immunologie“ (Leiter: Assoz.Prof. PD Dr. Alexander Moschen) fand heute im Beisein der Landesräte Zoller-Frischauf und Tilg sowie des Präsidenten der Christian Doppler-Forschungsgesellschaft statt.

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23.01.2017

Neue Einblicke: Wie funktioniert unser Gedächtnis?

Mit einem innovativen Forschungsansatz ist es der Innsbrucker Neurowissenschafterin Dr.in Galina Apostolova und ihren Kolleg:innen von der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Georg Dechant) gelungen, neue Einblicke in eine wesentliche Funktion des Gehirns zu geben: Satb2, ein Protein, das die dreidimensionale Anordnung der Erbsubstanz DNA im Zellkern bestimmt, ist notwendig für Gedächtnisbildung und Lernen.

Das Protein Satb2 bindet an die Erbsubstanz DNA und bestimmt deren Auffaltung im Zellkern. Menschen mit einer Satb2-Mutation haben geistige Beeinträchtigungen, psychiatrische Erkrankungen oder Lernbehinderungen. Die Innsbrucker Forscher:innen beleuchten im Rahmen ihrer aktuellen Forschungsarbeit erstmals die Rolle von Satb2 bei kognitiven Prozessen und untersuchten die molekulare Funktionsweise von Satb2 im erwachsenen Gehirn. Die Resultate belegen, dass Mäuse ohne Satb2 im zentralen Nervensystem kein Langzeitgedächtnis bilden können. Dies legt nahe, dass für die korrekte Ausführung von Gedächtnisleistungen die DNA im Zellkern eine präzise dreidimensionale Struktur einnehmen muss.

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24.01.2017

Neues aus der „Epitranskriptomik“

Ein Forschungsteam um ao.Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Lusser von der Sektion für Molekularbiologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl) am Biozentrum liefert neue und spannende Einblicke in den bis vor kurzem noch wenig beforschten Bereich der posttranskriptionellen Kontrolle der RNA. Demnach können neben den mengenmäßig häufigsten RNA Spezies auch messenger-RNAs (mRNA) und sogenannte long noncoding RNAs (lncRNA) nach ihrer Synthese im Zellkern modifiziert sein.

Dass die chemische Modifikation von RNA Basen wie Adenin, Uracil und Cytosin weit verbreitet zu sein scheint, wurde für häufige RNA-Typen wie die ribosomale RNA und die Transfer RNA bereits nachgewiesen.
Die bedeutendste Modifikation in der DNA ist die Cytosinmethylierung. In der RNA, vor allem in der mRNA, wurde bisher hauptsächlich Adeninmethylierung entdeckt. „In mehreren Studien der letzten beiden Jahre konnte bereits gezeigt werden, dass Adeninmethylierung die Funktion der mRNA stark beeinflussen kann. Spezifische Methylierungen können also dazu führen, dass die Stabilität der RNA oder die Translation der RNA verstärkt oder vermindert wird“, erklärt die Molekularbiologin, die am Biozentrum die Arbeitsgruppe Chromatin Assembly and Remodeling leitet und mit ihren aktuellen Forschungsarbeiten so etwas wie eine Vorreiterrolle auf dem Feld der „Epitranscriptomics“ einnimmt. Dieser Begriff wurde in Anlehnung an die sogenannten epigenetischen Mechanismen, die z.B. durch die Methylierung von Cytosinen in der DNA die Expression von Genen regulieren, geprägt, um die Bedeutung posttranskriptioneller Modifikationen an den RNA Basen für die Funktion der RNA zu beschreiben.

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25.01.2017

Diagnose Trauma: Neue Wege in der Therapie

Immer wieder werden Patient:innen an der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Innsbruck mit traumaspezifischen Diagnosen behandelt. Um dem zu begegnen, werden Mitarbeiter:innen der Klinik speziell geschult. Auch beim 3. Kinder- und Jugendpsychiatrie Kongress steht die Traumatherapie im Mittelpunkt.

Umgangssprachlich wird der Begriff Trauma häufig in Bezug auf verschiedenste als leidvoll erlebte Vorkommnisse verwendet. In der Psychiatrie lässt sich Trauma (griech. Wunde) bildhaft als eine „seelische Verletzung“ verstehen, zu der es bei einer Überforderung der psychischen Schutzmechanismen durch ein traumatisierendes Erlebnis kommen kann. Als traumatisierend werden im Allgemeinen Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen bezeichnet.

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26.01.2017

ALUMN-I-MED Medizinische Universität Innsbruck luden zum Neujahrsempfang

Zum traditionellen Neujahrsempfang luden der Absolvent:innenverein ALUMN-I-MED und die Medizinische Universität Innsbruck wieder zahlreiche Ehrengäste, ehemalige Studierende, Mitarbeiter:innen und Förder:innen in die Aula der Universität. Der Einladung von ALUMN-I-MED Präsident Raimund Margreiter und Rektorin Helga Fritsch waren rund 120 Gäste gefolgt.

Der gemeinsamen Einladung von ALUMN-I-MED und Medizinischer Universität Innsbruck waren erneut zahlreiche Gäste gefolgt. Durch das Programm führte ao.Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka. Der stellvertretende Vorsitzende der Absolvent:innenorganisation vertrat ALUMN-I-MED Präsident em.Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter. Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg, Bürgermeisterin Mag.a Christine Opptiz-Plörer und der Medizinische Direktor und Prokurist der Tirol Kliniken GmbH, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger MSc.,hielten kurze Ansprachen, in denen sie ihre Verbundenheit mit der Medizinischen Universität Innsbruck ausdrückten. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch reflektierte über den Status des Medizinstandortes Innsbruck und das vergangene Jahr.

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26.01.2017

Innsbruck Koloproktologie Wintertagung (ICW) fand zum achten Mal statt

Alle zwei Jahre veranstaltet die Arbeitsgruppe für Koloproktologie der Univ.-Klinik für Visceral- Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano) die „Innsbrucker Coloproktologie Wintertagung“ (ICW) – heuer auch in Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Zu dem Meeting kamen die deutschsprachigen Expert:innen für Koloproktologie nach Innsbruck.

Erstmalig konnte eine von Ärzt:innen organisierte Veranstaltung als zertifiziertes Green Meeting in Tirol durchgeführt werden. Die Kongressorganisation setzte somit auch ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz. Im Vorfeld wurde die Tagung von einem Ausbildungskurs für Koloproktolog:innen begleitet, an dem heuer auch Gynäkolog:innen zum Thema der koloproktologischen Endosonographie teilnahmen. Ebenso erfolgte im Rahmen der Tagung die traditionelle Stipendiumsübergabe. Diesmal konnte die Ausschreibung Dr. Andreas Rickenbacher aus der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsspitals Zürich für sich entscheiden.

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30.01.2017

Tiroler Wissenschaftsfonds fördert herausragende Projekte junger Forscher:innen

Vergangenen Freitag wurden im Rahmen eines Festaktes bereits zum 15. Mal Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds an Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten vergeben. Unter den Fördernehmer:innen finden sich auch sieben junge Forscherinnen und Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck, deren herausragende Forschungsprojekte nun zielgerichtet unterstützt werden.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol wurde auf Initiative des Landes Tirols geschaffen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung in Tirol zu sichern und vielversprechenden wissenschaftlichen Vorhaben von vor allem jungen Forscherinnen und Forschern eine Anschubfinanzierung zu geben. Antragsberechtigt sind Wissenschafter:innen und der wissenschaftliche Nachwuchs der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck, der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT), der Pädagogischen Hochschule Tirol, der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith-Stein, des Management Center Innsbruck (MCI), der FH Kufstein und der FHG – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol.

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30.01.2017

Neuer Mechanismus zur gezielten Aktivierung des Tumorsuppressors p53 entschlüsselt

Fehler im Prozess der Zellteilung (Zytokinese) können zur Verdopplung des Genoms und damit zur Entstehung von Zellen mit vierfachem Chromosomensatz führen. Dieser „tetraploide“ Zustand kann zu „Aneuploidie“ (ungleiche Chromosomen-Verteilung) – ein Merkmal vieler Tumorzellen, verbunden mit oft schlechter Prognose – führen und stellt für das Team um Univ.-Prof. Dr. Andreas Villunger vom Biozentrum eine potentielle Angriffsfläche für neue Krebstherapien dar.

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02.02.2017

Erfolgsgeschichte SPIN: Doktoratskolleg startet in vierte Förderperiode

Das seit 2007 an der Medizinischen Universität Innsbruck etablierte und in Österreich einzigartige neurowissenschaftliche Doktoratskolleg SPIN („Signalverarbeitung in Nervenzellen / Signal Processing in Neurons“) wurde Ende des vergangenen Jahres durch eine internationale Jury bereits zum vierten Mal positiv evaluiert. Das erfolgreiche Graduiertenkolleg startet damit ab Jänner 2017 in drei weitere FWF-geförderte Forschungsjahre.

Der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF fördert Graduiertenkollegs mit dem ausgewiesenen Ziel, jungen Forscherinnen und Forschern die Chance zu bieten, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren und sich auf künftige wissenschaftliche Herausforderungen vorzubereiten. Gleichzeitig wird mit der gezielten Anbindung des Doktoratskollegs, das bisher durch Univ.-Prof. Dr. Georg Dechant (Gemeinsame Einrichtung für Neurowissenschaften) geleitet wurde, an bereits geförderte Exzellenz-Cluster, also Spezialforschungsbereiche oder Nationale Forschungsnetzwerke, eine nachhaltige Profilierung und damit Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten unterstützt.

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06.02.2017

Nutzen und Bedeutung Klinischer Forschung

Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) lud Mitte Jänner zu einer Fortbildung: Die neuen, gesetzlichen Änderungen im Bereich der Klinischen Forschung, die sogenannte „Clinical Trials Regulation“ und ihre praktische Auswirkung, wurden beleuchtet. Der Vizerektor für Klinische Angelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich, nutzte die Gelegenheit, den langjährigen Leiter der Innsbrucker Ethikkommission, Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas, auszuzeichnen.

Klinische Forschung ist für den Fortschritt in der Medizin unerlässlich. Oberste Prämisse ist die Sicherheit der Patient:innen. Klinische Studien finden daher stets in einem streng reglementierten Umfeld statt. Während aktuell vor allem die nationale Gesetzgebung die Durchführung klinischer Forschung regelt, dürfte ab 2018 die EU-weite „Clinical Trials Regulation“ gelten. Nach einer kurzen Übergangsfrist sollen europaweit, standardisierte Abläufe die klinische Forschung einheitlich regeln. Die neuen Vorschriften versprechen aber nicht nur Transparenz in allen Bereichen, sondern werden auch in der praktischen Anwendung zu maßgeblichen Veränderungen führen. „Die Umstellung stellt uns alle vor große Herausforderungen“, erklärte der Vizerektor für Klinische Angelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Gustav Fraedrich in seinen einführenden Worten. Unterstützung bei der Umsetzung erhalten die Forscher:innen am Medizinstandort Innsbruck vom KKS (Koordinierungszentrum für Klinische Studien, KKS) der Medizinischen Universität Innsbruck. „Wir bieten allen Beteiligten an klinischer Forschung nicht nur entsprechende Fort- und Weiterbildungen an. Wir unterstützen die akademische Forschung im Bereich der Planung, Durchführung, Auswertung und Berichterstattung von klinischen Studien von Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie in der Grundlagenforschung gemäß den geltenden Gesetzen und Regularien“, sagt Mag.a Sabine Embacher-Aichhorn, Leiterin des KKS. Durch das umfassende Serviceangebot soll der hohe Standard klinischer Studien in Innsbruck weiter angehoben werden und der Medizinforschungsstandort Innsbruck gestärkt werden. Pro Jahr berät das OE CTC/ KKS rund 90 Projekte.

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08.02.2017

Open Labs Days: Schüler:innen lernten Molekulare Medizin kennen

Bereits zum fünften Mal fanden an der Medizinischen Universität Innsbruck Anfang Februar die Open Labs Days für Tiroler Schüler:innen statt. Das Interesse Spannendes über die Welt der Zellen und Moleküle zu erfahren ist ungebrochen hoch. Ausgestattet mit weißen Mänteln und Laborhandschuhen lernten die Teilnehmer:innen bei Praktika und Veranstaltungen das Studium der Molekularen Medizin kennen.

Die Medizinische Universität Innsbruck bietet exklusiv in Österreich seit 2011 das Studium der Molekularen Medizin an. Bereits zum fünften Mal wurden die „Open Labs Days“ veranstaltet. Dabei zeigt sich, dass das Interesse, das Studium der Molekulare Medizin und die Arbeit in modernen Life-Science-Laboren besser kennenzulernen, ungebrochen hoch ist: 308 Schüler:innen zeigten Interesse an den Open Labs Days 2017 teilzunehmen.

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10.02.2017

Daniel Swarovski Förderung für innovative Studie zu Nierentransplantationen

Es sind weniger Spenderorgane vorhanden, als benötigt werden. Mit dieser Herausforderung in der Transplantationsmedizin beschäftigt sich eine innovative klinische Studie an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano). Die Fertigstellung der Forschungsarbeit erfolgt nun mit Mitteln aus dem Daniel Swarovski Förderungsfonds. Projektleiter Assistenzprof. Dr. Rupert Oberhuber PhD erhielt die Unterstützungszusage.

Die Mittel aus dem Daniel Swarovski-Förderungsfonds ermöglichen es der Medizinischen Universität Innsbruck, hervorragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschafter:innen auszuzeichnen. Im Namen des Unternehmens überreichte Andrea Durnthaler, Leitung Unternehmenskommunikation und Corporate Affairs Swarovski, die Unterstützungszusage aus der Ausschreibung. Die Mittel aus der Ausschreibung 2016 gehen diesmal an ein innovatives Projekt von Assistenzprofessor Dr. Rupert Oberhuber und Frau Dr. in Annemarie Weißenbacher aus dem Team der Innsbrucker Transplantationschirurgie. In der Studie werden Nieren von Organspender:innen mittels Konfokalmikroskopie untersucht. Ziel der Arbeit ist es, den Kreis der potentiellen Nierenspender:innen zu erweitern. „Wir versuchen eine neue Technik zu etablieren, die vor der Implantation zur genaueren Untersuchung des Organs angewendet werden kann“, fasst Oberhuber die Ziele der Forschungsarbeit zusammen. So soll es möglich sein, festzustellen, inwieweit vorherzusagen ist, dass auch ein Organ von Spender:innen, die bisher auf Grund ihres Alters oder zusätzlicher Risikofaktoren nicht transplantiert werden konnten, doch für eine Patientin oder Patienten auf der Warteliste verwendet werden kann. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow gratulierten zur Förderzusage und bedankten sich bei Andrea Durnthaler für die Unterstützung des Daniel Swarovski Förderungsfonds. „Diese Unterstützung aus dem Fonds erweitert unsere Möglichkeiten der Nachwuchsförderung und trägt daher dazu bei, den medizinischen Forschungsstandort Innsbruck auch zukünftig abzusichern.“

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13.02.2017

FUTURA Wissenschaftspreis für zwei Ärzte:innen der Medizinischen Universität Innsbruck

Zwei an der Medizinischen Universität Innsbruck tätige und aus Südtirol stammende Ärzte:innen wurden vor kurzem mit dem FUTURA Förderpreis ausgezeichnet. Die von der Initiative Futura-Förderpreis für junge Südtiroler:innen im Ausland verliehene Auszeichnung ging an fünf Südtiroler:innen, darunter Assistenzprofessorin Dr.in Isabel Maria Heidegger-Pircher PhD, Univ.-Klinik für Urologie und ihren Ehemann Dr. Andreas Pircher PhD, Univ.-Klinik für Innere Medizin V.

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15.02.2017

Kinder- und Jugendakademie: Die Reise ins Gehirn

Über 100 junge und junggebliebene Hörer:innen folgten am 8. Februar der Einladung zur einer „Reise ins Gehirn – Willkommen im Zirkus Eisner und Recheis“ ins Medizin Zentrum Anichstraße. Geboten wurde ein spannender, witziger und gleichzeitig sehr lehrreicher Vortrag über die Entwicklung, die Leistung sowie die Erfolgspotentiale unseres Gehirns.

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus erster Hand und stets auf dem aktuellen Stand der Forschung – das ist der grundlegende Anspruch, der Kinder- und Jugendakademie an der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner. Die Inhalte werden natürlich auch kindgerecht, witzig und spielerisch, mit allerlei Requisiten aus dem Kinderzimmer, präsentiert. So ist es auch nicht erstaunlich, dass sich gerne auch Lehrer:innen, Eltern und Angehörige anmelden, um an den Vorträgen für Kinder und Jugendliche teilzunehmen.

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20.02.2017

Ehrenzeichen des Landes Tirol für Margarethe Hochleitner

Die Expertin für Gender Medizin, Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, erhielt am 20. Februar 2017 das Ehrenzeichen des Landes Tirol. Diese Auszeichnung wird an Persönlichkeiten verliehen, die Herausragendes geleistet haben. Univ.-Prof.in Hochleitner hat sich nicht nur als engagierte Kardiologin um ihre Patient:innen verdient gemacht, sondern sie setzt sich auch erfolgreich dafür ein, Gender Medizin als Querschnittsmaterie in allen Fachrichtungen der Medizin zu implementieren.

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21.02.2017

Paradigmenwechsel bei Impfungen

Das Interesse an aktuellen Informationen zum Thema Impfen ist ungebrochen hoch: Rund 170 Mediziner:innen, Apotheker:innen und Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen nahmen am 12. Impftag der Medizinischen Universität Innsbruck teil. Die Vorträge und Diskussionen zeigten, dass sich ein Paradigmenwechsel abzeichnet.

„Im Zeitalter der nachlassenden Impfmoral besteht nun eine besondere Fokussierung auf einen indirekten Schutz. Das bedeutet, dass diejenigen verstärkt geimpft werden, die mit wenigen Impfungen einen guten Impfschutz aufbauen, anstelle von vielen Impfungen bei denjenigen, die noch nicht, wie beispielsweise Säuglinge, oder nicht mehr, wie ältere Seniorinnen und Senioren, eine suffiziente Immunabwehr aufbauen können“, fasst Organisator Univ.-Prof. Dr. Reinhard Würzner eine der wichtigsten Neuerungen zusammen. Der Impftag, der heuer bereits zum 12. Mal an der Medizinischen Universität Innsbruck stattfand, wird vom Innsbrucker Department für Hygiene, Mikrobiologie und Public Health gemeinsam mit dem Department für Kinder- und Jugendheilkunde veranstaltet. Nicht nur viele Tiroler:innen sondern auch Interessierte aus Südtirol und Deutschland kamen in das Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) in Innsbruck. Schon im ersten Vortrag von Dr. Peter Kreidl von der Innsbrucker Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl), wurde deutlich, dass es eine Altersgruppe gibt, die nicht geimpft werden kann und damit schutzlos den gefährlichen Masern ausgesetzt ist: Das sind Säuglinge unter einem Dreivierteljahr. Leider reicht auch der Nestschutz einer geimpften Mutter nur wenige Wochen nach der Geburt aus. Kommt es bei Säuglingen zu einer Infektion, wird das Immunsystem massiv geschädigt.  Einer von hundert Säuglingen stirbt sogar oder bleibt lebenslang gezeichnet. „Früher hatte man noch angenommen, dass ohne Langzeitschäden überlebte Masernerkrankungen wenigstens das Immunsystem stärken, leider ist gerade das Gegenteil der Fall“, warnte Kreidl eindringlich. „Eltern, Onkel, Tanten, Neffen, Nichten, Nachbarn und Betreuerinnen sowie Betreuer sollten sich daher gratis bei der Landessanitätsdirektion impfen oder nachimpfen lassen!“

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22.02.2017

17. EFAS-Kongress in Innsbruck: Autonome Störungen im internationalen Fokus

Der 17. Kongress des Europäischen Dachverbands Autonomer Gesellschaften (EFAS) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. Februar in Innsbruck statt. Unter der Schirmherrschaft der österreichischen Otto Loewi Gesellschaft (OLG) trafen sich etwa 120 Expertinnen und Interessierte auf Einladung von Kongress- und OLG Präsident Univ.-Prof. Dr. Gregor Wenning, um sich über Erkrankungen des autonomen Nervensystems auszutauschen.

Die klinische wie wissenschaftliche Expertise der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) auf dem Gebiet des Autonomen Nervensystems (ANS) ist evident.

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22.02.2017

Es bringt was …

… über Seltene Krankheiten zu reden. Damit lassen sich Erfahrungen, wie sie Maria Czermak machen musste, vermeiden. Sie hat eine nicht enden wollende Schnitzeljagd rund um ihre Gesundheit hinter sich. So geht es vielen Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen. Ihnen fehlen oft jahrelang eine Diagnose und Anlaufstelle. Frau Czermak ist erst durch die mediale Berichterstattung auf das Zentrum für Seltene Krankheiten Innsbruck (ZSKI) aufmerksam geworden und möchte nun ihre Geschichte erzählen.

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23.02.2017

Baustart für 35 Mio. Euro Sanierungsprojekt an der Medizin Uni Innsbruck

Die Räumlichkeiten für Lehre und Verwaltung an der Medizinischen Universität Innsbruck kommen unter ein gemeinsames Dach: Derzeit läuft die Sanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes in der Fritz-Pregl-Straße 3. Die Fertigstellung des hochmodernen Lehr- und Lerngebäudes ist für 2019 geplant. In Spitzenzeiten werden bis zu 1.200 Studierende sowie 180 Mitarbeiter:innen die neuen Räumlichkeiten nutzen.

Nach zwei Jahren Planung sind in der Fritz-Pregl-Straße 3, einem ursprünglich 1976 eröffneten Gebäude der Medizinischen Universität Innsbruck, seit kurzem die Baufirmen am Werk. Monitore werden abmontiert, haustechnische Anlagen abgebaut, Leitungen entfernt, Labor- und Hörsaaleinrichtungen demontiert und nichttragende Zwischenwände abgebrochen. Alles, was nicht untrennbar mit dem Haus verbunden ist, wird entsorgt; das Gebäude wird komplett „entkernt“ und bis auf das Stahlbetonskelett ausgeräumt.

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24.02.2017

Abwasseranalytik als Mehrwert für die europäische Drogenpolitik

Die Abwasseranalyse ist ein sich rasch entwickelndes wissenschaftliches Fachgebiet, das die Beobachtung von Trends auf geografischer und zeitlicher Ebene im Bereich des illegalen Drogenkonsums ermöglicht. Seit 2016 ist die Gerichtsmedizin Innsbruck (GMI) Teil eines europaweiten Netzwerkes (Sewage analysis CORe group — Europe (SCORE)), das jährlich die Mengen von illegalen Drogen in den Abwässern europäischer Städte untersucht.

32 Länder, 37 Labore, 89 Städte und das Abwasser von über 50 Millionen Menschen – das sind die Eckdaten, auf denen die Analyse des Drogenkonsums in Europa durch SCORE basiert und in die 2016 erstmals auch Daten von Innsbrucker Abwasser eingeflossen sind. Die Abwasseranalyse auf Spuren verbotener Suchtmittel stellt ein interessantes, ergänzendes Werkzeug für die Überwachung des Drogenmarktes dar. „Damit politische Entscheidungsträger geeignete Maßnahmen für eine nachhaltige Drogenpolitik ausarbeiten und umsetzen können, ist es notwendig, Entwicklungen am Drogenmarkt und Trends im Drogenkonsum darstellen zu können“, erklärt Assoz.Prof. Dr. Herbert Oberacher, der an der GMI (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Richard Scheithauer) das forensisch-toxikologische Forschungslabor leitet und für die quantitative Bestimmung der vier verbotenen Substanzen Kokain, MDMA, Amphetamin und Methamphetamin in Innsbrucks Abwässern verantwortlich zeichnet.

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27.02.2017

Junge Forscher:innen an der MUI: Sabine E. Hofer

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Sabine E. Hofer – Leiterin der Diabetes-Ambulanz an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I. Die Diabetologin forscht bereits seit vielen Jahren zum Thema Diabetes im Kindesalter. Es sind nicht zuletzt ihr großes Engagement und ihre langjährige Expertise auf dem Gebiet der pädiatrischen Diabetologie, die aktuell zur Beteiligung an einem großen internationalen Forschungsprojekt und der Ausrichtung des größten weltweiten Kongresses zu Diabetes im Kindes- und Jugendalter im Oktober 2017 in Innsbruck beitragen.

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01.03.2017

Internet-Anmeldung für Aufnahmeverfahren gestartet

Vom 1. bis 31. März 2017 können sich Bewerber:innen für die Studienplätze der Human- bzw. Zahnmedizin unter www.medizinstudieren.at anmelden. Ebenfalls am 1. März gestartet ist die Onlineanmeldung für das Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin. Diese Registrierung erfolgt über die eigenständige Webseite http://mol-med.i-med.ac.at/. Schüler:innen in Tirol und Vorarlberg sind im Vorfeld bei Roadshows über die Aufnahmeverfahren informiert worden.

Das Interesse an einem Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck ist ungebrochen hoch: Zahlreiche Schüler:innen nutzten daher auch heuer die Gelegenheit, sich durch Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl und sein Team von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten über die Studienangebote sowie die individuellen Aufnahmeverfahren informieren zu lassen. Die Roadshows fanden vor dem Start der Onlineanmeldung in mehreren Städten in Tirol und Vorarlberg in Kooperation mit Landesschulinspektor Hofrat Dr. Thomas Plankensteiner, Landeschulinspektorin Prof.in Mag.a Adolfine Gschließer und Dr. Helmuth Wachtler, Chemielehrer am BG/BRG Sillgasse und beim Landesschulrat zuständig für die Vorbereitung zu den medizinischen Aufnahmetests der Medizinischen Universität Innsbruck, sowie Dr. Wolfgang Winder von der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und MMag. Rainer Längle, MPH von Schloss Hofen statt. „Im Interesse der österreichischen Gesundheitsversorgung möchten wir einen Beitrag dazu leisten, möglichst viele Interessent:innen aus Tirol und Vorarlberg, die für ein Studium der Human-, Zahn- oder Molekulare Medizin qualifiziert sind, zu motivieren“, erklärt Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl die Intention der Veranstaltungsreihe.

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01.03.2017

36th International Winter-Workshop im CCB

Bereits zum 36. Mal fand vergangene Woche der traditionsreiche internationale Winter-Workshop zu Pteridinen statt, zum vierten Mal im Innsbrucker Biozentrum. Im Rahmen der 1982 von Prof. Helmut Wachter (+2012) ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe trafen sich Expert:innen aus der ganzen Welt, um sich über klinische, chemische und biochemische Aspekte von Pteridinen – körpereigenen, niedermolekularen Substanzen – auszutauschen.

Mit der Unterstützung von Kolleg:innen aus der Klinik, der Labordiagnostik und der biochemischen Forschung konnte ao.Univ.-Prof. Dr. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek)  auch in diesem Jahr wieder einen erfolgreichen Workshop zu Pteridinen für Biochemiker:innen und Mediziner:innen organisieren. Mehr als 60 Forscherinnen und Forscher aus elf Ländern von den USA bis Indien nahmen an der viertägigen Fortbildung teil.

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03.03.2017

Ringvorlesung Gender Medizin: Kardiologie

Im Sommersemester 2017 beschäftigt sich die Vorlesungsreihe Gender Medizin der Medizinische Universität Innsbruck mit geschlechterspezifischen Unterschieden in der Kardiologie. Die 13 Vorträge finden ab 9. März 2017 jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) statt. Alle Vorträge werden in erständlicher Sprache gehalten – medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos.

Am besten verkleiden sich Frauen als Männer, bevor sie sich kardiologisch untersuchen lassen: Zu diesem Fazit kam Bernadine Healy 1991 in ihrem viel zitierten Artikel im renommierten „New England Journal of Medicine“ zum sogenannten Yentl-Syndrom. Die US-amerikanische Kardiologin zeigte auf, dass Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen einen wesentlich schwereren Zugang zu Spitzenmedizin haben, als Männer. Dabei ist der sogenannte Herztod weiblich. Die Statistiken zeigen, dass mehr Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben als Männer. „Es hat sich in den vergangenen 26 Jahren sehr viel getan, trotzdem bekommen Männer beispielsweise nach einem Herzinfarkt immer noch schneller und häufiger eine Herzkatheterbehandlung als Frauen“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Professorin für Gender Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck. „Es gibt also immer noch eine ungleiche Behandlung, aber die Unterschiede werden geringer, was jedenfalls ein großer Erfolg der Gender Medizin ist.“

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06.03.2017

Preis des Fürstentums Liechtenstein in Innsbruck verliehen

In Innsbruck fand vergangenen Freitag die feierliche Überreichung des Preises des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten statt. Jeweils 2.500 Euro gehen an Stefan Achleitner und Andreas Müller von der Universität Innsbruck sowie an Taras Valovka von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein, der seit 1983 jährlich verliehen wird, zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Die diesjährigen Urkunden verlieh am 3. März René Schierscher, Generalsekretär im Liechtensteinischen Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur. In seinen Grußworten betonte er den hohen Stellenwert der Beziehungen zwischen den beiden Universitäten und dem Fürstentum: „Die traditionell enge Zusammenarbeit des Fürstentums Liechtenstein mit den Innsbrucker Universitäten ist uns sehr wichtig. Der Preis, den wir heute in diesem feierlichen Rahmen verleihen, ist eine wichtige Würdigung der Forschungsleistungen an diesem Standort und drückt wunderbar die Bedeutung dieser Beziehungen aus.“ Der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, hob bei der Verleihung die Wichtigkeit des Preises für die Innsbrucker Forscherinnen und Forscher hervor: „Der prestigeträchtige Preis des Fürstentums Liechtenstein ist Ausdruck großer Anerkennung für unsere Forscherinnen und Forscher und motiviert zu weiteren Spitzenleistungen. Für diese wertvolle Unterstützung, nunmehr seit über dreißig Jahren, danken wir dem Fürstentum Liechtenstein herzlich.“ Auch Helga Fritsch, Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, betont die Signifikanz des Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs: „Es lohnt sich, die Potenziale unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen und – wissenschaftler zu unterstützen und damit ihr Wissen nutzbar zu machen. Das Fürstentum Liechtenstein erweist unserem Wissenschaftssystem mit der Vergabe dieses Preises einen wertvollen Dienst.“

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08.03.2017

Faszination Gehirn: Internationale „Woche des Gehirns“ feiert 20-jähriges Jubiläum

Im Rahmen des Innsbrucker Programms der „Woche des Gehirns“ (Brain Awareness Week) geben Forscher:innen faszinierende Einblicke in die Schaltzentrale des Menschen: Jeweils von Montag bis Freitag ab 19:00 Uhr finden kostenlose Vorträge im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB, Innrain 80-82) statt. Der Eintritt ist frei.

Warum kann man Gehirne nicht klonen? Wieso macht uns unser Immunsystem manchmal traurig? Diese und weitere spannende Fragen beantworten Expert:innen im Rahmen der internationalen „Woche des Gehirns“ vom 13. bis 17. März 2017 in Innsbruck. Die Verbindungen der 100 Milliarden Nervenzellen im Gehirn sind ebenso Thema wie neueste Erkenntnisse zu Gedächtnisstörungen im Alter. Die öffentlichen Vorträge der „Woche des Gehirns“ finden vom Montag, den 13. bis Freitag, den 17. März 2017 jeweils ab 19:00 Uhr im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB), Innrain 80-82, Großer Hörsaal statt. Der Eintritt ist frei. Webseite: https://www.i-med.ac.at/event/BAW2017.html

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09.03.2017

Momelotinib: Wirkungsnachweis als Benefit für Anämie chronischer Erkrankungen

Für die Therapie der Myelofibrose (MF), eine fortschreitende bösartige Erkrankung des blutbildenden Knochenmarks, gibt es seit einigen Jahren wirksame Janus Kinase Inhibitoren 1/2 (Jak1/2). Die Kehrseite der beeindruckenden klinischen Ergebnisse liegt in der Verschlechterung der bei dieser Erkrankung häufig ohnehin schon vorliegenden Blutarmut (Anämie). Warum sich die Anämie unter der Therapie mit einem neuen Jak1/2 Inhibitor verbessert, konnten Innsbrucker Forscher:innen unlängst aufklären.

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14.03.2017

Weitere Einblicke in die Entstehung unseres Stoffwechsels

Mit der nicht-enzymatischen Simulation des Citratzyklus – einem zentralen Stoffwechselweg im menschlichen Metabolismus – liefert der Tiroler Biochemiker Markus Keller gemeinsam mit Forschern der Universität Cambridge weitere aufschlussreiche Einblicke in die Entstehung des menschlichen Stoffwechsels. Die aus dieser Studie gewonnenen Erkenntnisse wurden soeben in dem wissenschaftlichen Fachjournal Nature Ecology Evolution veröffentlicht.

Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel aller lebender Organismen: Sie steuern den überwiegenden Teil aller biochemischen Reaktionen. Der junge Tiroler Biochemiker Markus Keller hat einzelne Stoffwechselwege wie die Glykolyse, den Pentosephosphatweg und den Citratzyklus aus einer anderen Perspektive – der nicht-enzymatischen – gleichsam nachgebaut. Damit gelingt es ihm, die Entstehung von Stoffwechselnetzwerken noch vor dem Vorhandensein von Enzymen zu durchleuchten. Das wissenschaftliche Fachjournal Nature Ecology Evolution präsentiert nun die Ergebnisse seiner neuen Forschungsarbeit, in der Citratzyklus Reaktionen durch eine Kombination von Eisensalzen mit bestimmten Schwefelradikalen ermöglicht werden.

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14.03.2017

Nachruf : Ao. Univ.-Prof. DDr. Burghard Norer

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um ao. Univ.-Prof. DDr. Burghard Norer. In einem Nachruf erinnert Univ.-Prof. DDr. Michael Rasse, Direktor der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an den engagierten Mediziner, Forscher und Lehrer.

Am 04. März 2017 verstarb Herr ao. Univ.-Prof. DDr.Burghard Norer. Er war an der Universitätsklink für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bis zu seiner Pensionierung 2012 Direktorstellvertreter und leitender Oberarzt. Er war Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und hatte sich zum Thema B-Scan Sonographie des Mundbodens, der Wange und oberen Halses am  26.Februar 1989 habilitiert. Er war Autor und Mitautor von 65 wissenschaftlichen Publikationen und hat in den Lehrbüchern „Atlas der Ultraschalldiagnostik im Kopf-Hals-Bereich“, „Lehrbuch der Ultraschalldiagnostik im Kopf-Hals-Bereich und in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie“ (Hg. Horch) Beiträge verfasst.

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15.03.2017

Thomas Müller leitet Innsbrucker Kinderklinik

Am heutigen 15. März 2017 trat Thomas Müller seinen Dienst als neuer Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I an. Der engagierte Kinderarzt, Forscher und Lehrer ist mit den Gegebenheiten bestens vertraut und fungierte zuletzt als stellvertretender Leiter der Klinik. Der 46-Jährige will den eingeschlagenen Weg fortsetzen und neue Akzente setzen.

An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I werden jährlich rund 5.391 Kinder stationär und 37.434 ambulant behandelt. Die insgesamt 211 Mitarbeiter:innen haben ab heute einen neuen Chef: Die Medizinische Universität Innsbruck hat Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller zum Direktor der Univ.-Klinik für Pädiatrie I berufen. Der renommierte Kinderarzt absolvierte sein Studium sowie seine Facharztausbildung in Innsbruck und habilitierte 2002. „Die kleinen Patientinnen und Patienten sowie deren Eltern stehen für mich im Zentrum einer akademischen Medizin. Als Chef ist es meine Aufgabe, gute Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass alle Kinder und Jugendlichen die modernste und bestmögliche Behandlung bekommen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller.

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16.03.2017

OeNB fördert zwei neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Das Direktorium der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat in der Vergabesitzung Ende des vergangenen Jahres die Finanzierung von 48 Projekten mit knapp über fünf Millionen aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter den 18 ausgewählten Projekten der Kategorie Medizinische Wissenschaften, die mit 1,89 Millionen Euro gefördert werden, sind auch zwei Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck.

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20.03.2017

VASCage erhält ausgezeichnete Kritiken im Halbzeit-Review

Neben der Präsentation der besten wissenschaftlichen Arbeiten durch Nachwuchsforscher:innen und der Vergabe von „Young Talent Awards“ startete das Treffen des VASCage Konsortiums am 27. Februar 2017 in Form einer Lecture Series erstmals auch mit einem vorgelagerten wissenschaftlichen Programmteil. Nach Ablauf der ersten Halbzeit des K-Projekts darf sich VASCage außerdem über eine äußerst positive Evaluation durch eine international besetzte FFG-Jury freuen.

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22.03.2017

Das Team der Kinderklinik verabschiedete Gerhard Gaedicke

Mit einem Abschiedssymposium haben sich die Mitarbeiter:innen des Innsbrucker Departments für Kinder- und Jugendheilkunde von ihrem ehemaligen Leiter, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke, verabschiedet. Der sehr geschätzte Kinderarzt war 2012 von der „Charité Universitätsmedizin“ in Berlin dem Ruf der Medizinischen Universität nach Innsbruck gefolgt.

Es waren fröhliche Klänge, die das Abschiedssymposium umrahmten: Das Klarinettenensemble des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck spielte Stücke aus Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte. Zu Beginn der Veranstaltung war es zahlreichen, offiziellen Vertreter:innen ein besonderes Bedürfnis, Univ.-Prof. Gaedicke ihren aufrichtigen und persönlichen Dank für die in Innsbruck geleistete Arbeit in den Bereichen Krankenversorgung, Forschung und Lehre auszudrücken. Die lange Reihe der Grußwort-Redner:innen zeigte eindrucksvoll, dass Univ.-Prof. Gaedicke ein auf allen Seiten geschätzter Klinikdirektor gewesen war. Die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, machte den Anfang. Ihr folgten der Vorsitzende des Universitätsrates Univ.-Prof. DDr. h. c. (em) Reinhard Putz, der Landesrat für Gesundheit Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Tilg, die Ärztliche Direktorin des LKH Innsbruck, Dr.in Alexandra Kofler sowie der Geschäftsführer der Tirol Kliniken GmbH Mag. Stefan Deflorian. Im Anschluss folgten dann Vorträge von Wegbegleitern von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke. Nicht nur Innsbrucker Kolleg:innen, sondern auch zahlreiche Expert:innen anderer Universitäten waren zu diesem Zweck nach Innsbruck gekommen. Das Abschiedssymposium endete mit einer Laudatio von Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller und dem traditionellen vinum academicum.

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22.03.2017

Lancet: Studie zeigt Verbesserung bei Schizophrenie-Behandlung

Cariprazin versus Risperidon-Monotherapie zur Behandlung von vorherrschenden negativen Symptomen bei Patient:innen mit Schizophrenie: Eine randomisierte, doppelblinde, aktive-komparatorgesteuerte Studie.

Der Direktor des Departments für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker, konnte als Principal Investigator mit Kollegen aus Ungarn und den USA in einer Studie positive Effekte bei der Behandlung von Negativsymptomen bei Schizophrenie nachweisen. Die Studie wurde kürzlich im Fachjournal Lancet veröffentlicht.

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22.03.2017

„Unsere Aufgabe wird es sein, gegen das Vergessen zu wirken.“

Aus Anlass des Jahrestages des „Anschlusses Österreichs“ an das nationalsozialistische Deutschland, erinnerten die Universitätsräte der beiden Innsbrucker Universitäten auch dieses Jahr wieder an die ab März 1938 ausgegrenzten, vertriebenen und ermordeten Professor:innen, Ärzt:innen und Student:innen der Universität Innsbruck. Umrahmt wurde die Gedenkstunde von Oberkantor Mag. Shmuel Barzilai.

Im Namen der Veranstalter eröffnete der Vorsitzende des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Putz, die Gedenkstunde beim – von der Künstlerin Dvora Barzilai angefertigten – Mahnmal am Gelände der Universitätskliniken.

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27.03.2017

Neues FWF-Präsidium zu Besuch an Innsbrucker Universitäten

Das seit sechs Monaten amtierende neue Präsidium des FWF mit Klement Tockner an der Spitze startete seine Roadshow durch Österreich kürzlich in Innsbruck. Im Rahmen dieses Dialogs mit den Forschungsstätten trafen sich das neue Präsidium, die Rektor:innen der Medizin Uni Innsbruck, der Uni Innsbruck und der UMIT sowie der ehemalige Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle auch zu einem informativen Pressegespräch.

Der FWF, Österreichs zentrale Institution zur Förderung der Grundlagenforschung, nahm am 22. und 23. März die Gelegenheit wahr, sein neues Präsidium sowie Neuerungen seiner Förderungsstrategie an der Medizinischen Universität Innsbruck, der Universität Innsbruck und der UMIT in Hall vorzustellen.

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28.03.2017

Lawinenunfälle: Wie können Kameraden Leben retten?

Neue Studie von Eurac Research und der Medizinischen Universität Innsbruck rückt die Optimierung der Wiederbelebung durch Laien in den Mittelpunkt. Die Forscher erwarten neue Erkenntnisse dazu, ob es die Überlebenschancen verbessert, wenn man möglichst früh mit einer Wiederbelebung beginnt, auch wenn die Position des Verschütteten nicht ideal ist.

Eine Gruppe von Skitourengehern wird von einer Lawine überrascht. Für Verschüttete zählt nun jede Minute. Über Leben und Tod der Verunglückten entscheidet in diesem Moment die Rettung durch ihre Kameraden: Sie sind die ersten, die helfen können. Doch wie viel Zeit brauchen sie tatsächlich für die Bergung und Wiederbelebung? In einer neuen Studie konzentrieren sich Notfallmediziner von Eurac Research und der Medizinischen Universität Innsbruck erstmals genau auf diese Gruppe und Situation, um Richtlinien für die Kameradenrettung und die Wiederbelebung durch Laien auszuarbeiten. Sie könnten die bisherigen Standards in den Bergungs- und Wiederbelebungsabläufen möglicherweise entscheidend verändern.

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29.03.2017

Risikoscores als modernes Orakel von Delphi?

An der Genetischen Epidemiologie (Direktor: Univ.-Prof. Florian Kronenberg) wird sehr intensiv an Risikovorhersagen für Erkrankungen gearbeitet. Dies hat vor allem bei Hochrisikogruppen wie Dialysepatient:innen zur Entwicklung von vier, international beachteten Risikoscores geführt. Zur leichteren Handhabung sind diese nun auch als Web-Applikation verfügbar. Das renommierte Forschungsjournal „Kidney International“ informiert über die Entwicklungen im aktuellen Editorial.

Ein verlässlicher Blick in die Glaskugel war schon immer ein Menschheitstraum. Das Orakel von Delphi ist wohl die berühmteste institutionalisierte antike Vorhersage und war oftmals derartig zweideutig, dass jedes Outcome möglich war, ohne dass die Pythia Unrecht hatte. „Heutige Vorhersagemöglichkeit im medizinischen Bereich sollten deutlich treffsicherer sein, sind aber nicht auf alle Personen- und Patientengruppen gleich anwendbar“, erklärt Florian Kronenberg, Direktor der Innsbrucker Sektion für Genetische Epidemiologie. „One size fits all“ stimmt einfach nicht. Aus diesem Grund sind auch weit verbreitete Risikoscores wie der Framingham Risk Score nicht auf Patientengruppen wie Nierenpatient:innen anwendbar, die ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko haben. „Aus diesem Grund haben wir uns im Rahmen des ARO-Konsortiums [Analyzing Data, Recognizing Excellence and Optimizing Outcomes] der Vorhersage von Zwischenfällen bei Hämodialysepatienten angenommen, indem wir vier Risikoscores entwickelt haben, die besonders für diese Patientengruppe wichtig sind“, erklärt Florian Kronenberg, der als Epidemiologe intensiv an diesem Projekt gearbeitet hat. Die Scores sollten zur Vorhersage folgender Risiken verwendet werden:

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30.03.2017

Fünf neue internationale FWF-Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Wissenschaftsfonds FWF hat unlängst fünf neue Projekte im Rahmen von internationalen Programmen genehmigt, die unter der Leitung oder Beteiligung von Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck abgewickelt werden. An den Forschungsvorhaben sind Assoz. Prof. PD.Dr. Michael J. Ausserlechner, Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth, Priv.Doz.in Dr.in Sylvia Bösch, ao.Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Florentine Marx-Ladurner und Priv.-Doz. Mag.Dr. Rudolf Glückert beteiligt.

Für die Förderung von inhaltlich stark integrierten, bilateralen Forschungsprojekten (Joint Projects) hat der FWF Abkommen mit verschiedenen internationalen Partnerorganisationen abgeschlossen, sodass  die jeweiligen nationalen Projektteile  von der jeweils zuständigen Organisation auf der Basis des „Lead-Agency-Verfahrens“ finanziert werden. Eine weitere Form der internationalen Projektfinanzierung unterstützt der FWF im Rahmen der ERA-Net Initiative der EU.

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03.04.2017

Ärztekammer Tirol zeichnet zwei Neurologen aus

Im Rahmen der Geehrtenfeier 2017 der Tiroler Ärztekammer im März wurden auch an zwei Forscher der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) Wissenschaftspreise verliehen. Univ.-Prof. Dr. Gregor Wenning erhielt den Dr.-Johannes-Tuba-Preis für Gerontologie und Geriatrie, Dr. Philipp Mahlknecht wurde mit dem Förderungspreis für junge ärztliche Wissenschafter:innen ausgezeichnet.

Das berufliche oder außerberufliche Wirken von Ärztinnen und Ärzten sowie die wissenschaftlichen Arbeiten von Mediziner:innen werden von der Ärztekammer Tirol regelmäßig ausgezeichnet. Der von Hertha Tuba nach dem Tod ihres Mannes, Hofrat Prim. Dr. Johannes Tuba, gestiftete Dr.-Johannes-Tuba-Preis für Gerontologie und Geriatrie stellt der Ärztekammer für Tirol einmal jährlich einen Betrag zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten oder einer besonders herausragenden Tätigkeit auf den Gebieten der Gerontologie und Geriatrie zur Verfügung. Der zweite, seit 1975 verliehene Wissenschaftspreis ist ein Förderungspreis für junge ärztliche Wissenschafter:innen und wird an Personen unter 40 Jahren verliehen.

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04.04.2017

Leber Centrum Innsbruck (LCI): Neue Behandlungsmethoden

Die Leber ist die Entgiftungszentrale und größte Drüse des Menschen. Sie ist zentrales Stoffwechsel- sowie Speicherorgan und für das Immunsystem von herausragender Bedeutung. Die Behandlung von Lebererkrankungen ist dementsprechend komplex und erfordert eine enge, fächerübergreifende Zusammenarbeit. Die Innsbrucker Univ.-Kliniken haben eine hohe Expertise. Im neugegründeten Leber Centrum Innsbruck (LCI) können modernste Therapien angeboten werden.

Leberversagen ist die dritthäufigste Todesursache in Österreich. Die Innsbrucker Universitätskliniken sind als wichtigstes Leberzentrum in Westösterreich seit vielen Jahren etabliert. Die erfolgreiche Arbeit soll nun unter dem gemeinsamen Dach „Leber Centrum Innsbruck“ (LCI) weiter optimiert werden. Die reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen ermöglicht die Diagnose und Therapie von Lebererkrankungen auf höchstem Niveau. Durch internationale Kooperationen und erfolgreiche Forschungsarbeit werden Patient:innen nach dem neuesten Erkenntnisstand behandelt. Am 6. April findet in Tirol erstmals ein Lebertag für Interessierte, zuweisende Ärzt:innen und Studierende statt. (Programm zum Herunterladen)

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06.04.2017

Südtiroler Wissenschaftspreis für den Neurologen Klaus Seppi

Der renommierte, mit 15.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis des Landes Südtirol wird heute, am 6. April, an den Neurologen und Parkinson-Experten ao.Univ.-Prof. Dr. Klaus Seppi verliehen. Der aus Kaltern stammende Mediziner forscht bereits seit vielen Jahren an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) der Medizinischen Universität Innsbruck zu Diagnose- und Risikomarkern von Parkinson.

Die motorischen Leitsymptome der Parkinson-Erkrankung wurden erstmals vor genau 200 Jahren von James Parkinson in seiner Arbeit „An Essay on the Shaking Palsy“ an sechs Parkinson-Erkrankten beschrieben. Im Vordergrund der motorischen Symptome stehen neben der typischen Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), die zu mühevollen Bewegungsabläufen führt, eine Zunahme des Muskeltonus (Rigor) sowie ein Ruhezittern. Durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra – einer Struktur im Mittelhirn – entsteht ein Mangel an körpereigenem Dopamin, was schließlich Beweglichkeitseinschränkungen zur Folge hat. Parkinson ist bis heute nicht kausal, sondern ausschließlich symptomatisch, etwa durch Zufuhr von Dopamin-Ersatzstoffen zur Erhöhung des Dopamin-Angebots im Gehirn, durch rehabilitative Maßnahmen wie Physio-, Ergo- und Logotherapie sowie durch neurochirurgische Eingriffe, behandelbar. Meist zehn bis 20 Jahre lang lässt sich die Erkrankung sehr gut kontrollieren und es gibt häufig auch nach dieser Zeit noch gute Therapiemöglichkeiten. Allerdings kann es im weiteren Verlauf zu vermehrten Gleichgewichtsstörungen und Stürzen, einem Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit und einer Zunahme anderer, nicht-motorischer Symptome wie etwa Halluzinationen, Blasenentleerungsstörungen und Synkopen kommen.

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06.04.2017

Bridge-Projekt navABI mit MED-EL gestartet

Im Jänner startete an der Medizin Uni Innsbruck ein zukunftsweisendes Projekt mit dem renommierten Hersteller elektromedizinischer Geräte MED-EL. Das technologisch führende Unternehmen auf dem Gebiet implantierbarer Hörlösungen wird im Rahmen des Bridge-Projektes „navABI“ die chirurgische Implantation von Hörimplantatelektroden an den Hirnstamm optimieren. Ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Freysinger (Univ.-Klinik für HNO) kooperiert für das Forschungsvorhaben mit der Univ.-Klinik für Neurochirurgie.

Neuraler Hörverlust kann auftreten, wenn der Hörnerv fehlt oder beschädigt ist. Es handelt sich dabei in der Regel um einen hochgradigen und dauerhaften Hörverlust. Einzig ein Hirnstammimplantat kann hier Abhilfe schaffen, da der Nerv nicht in der Lage ist, Schallinformationen an das Gehirn weiterzuleiten. In vielen Fällen kann den Betroffenen mit dieser relativ seltenen Indikation geholfen werden.  In die Entwicklung neuronaler Prothesen legt die medizinische Forschung weltweit nicht nur bei Hörverlusten große Hoffnungen. Um die neuesten Erkenntnisse der auditorischen Neurowissenschaften, der navigationsgestützten Chirurgie und der Elektrostimulation umsetzten zu können, soll eine sichere, navigationsgestützte Operationsmethode für Hirnstammimplantate (Auditory Brainstem Implant, ABI) entwickelt werden. MED-EL kooperiert daher mit der Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Herbert Riechelmann).
Das Bridge-Projekt „Navigation für Auditory Brainstem Implant Operationgsunterstützung (navABI)“ soll die chirurgische Implantation von Hörimplantaten in den Hirnstamm optimieren. Die exakte Positionierung eines Hirnstammimplantates im komplexen, zentralen Nervensystem des Menschen ist entscheidend für den erfolgreichen Einsatz des Gerätes. Aktuell muss der Neurochirurg die exakte Position selbst memorieren. „Es gibt kein quantifizierbares Verfahren, die optimale Implantatposition zu speichern und erneut anzufahren“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Freysinger die Herausforderung des Forschungsvorhaben. Diese Eingriffe werden im Grenzbereich zweier Fachgebiete durchgeführt, der HNO und der Neurochirurgie. Die Durchführung von „navABI“ erfolgt daher in enger Kooperation mit der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurochirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé).

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06.04.2017

Nachruf auf Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke

Die Innsbrucker Kinderklinik, die tirol kliniken und die Medizinische Universität Innsbruck trauern um Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke. In einem Nachruf erinnern Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller, Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer und Univ.-Prof. Dr. Ralf Geiger an den engagierten Pädiater, der nach fünf Jahren als Kapitän der Kinderklinik seine letzte Reise antritt.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke wurde am 16. April 1944 in Villach geboren. Er promovierte an der Universität Hamburg und habilitierte sich an der Universität Ulm. Bereits Ende der 1980iger Jahre hatte er Ambitionen die Leitung der Kinderklinik Innsbruck zu übernehmen. Im Berufungsverfahren für die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Heribert Berger war er an 3. Stelle gereiht. 1992 wurde der damalige Oberarzt der Universitätskinderklinik Ulm zum Chefarzt der Kinderklinik St. Elisabeth in Ingolstadt ernannt. Ein Jahr später jedoch wurde Gerhard Gaedicke auf den Lehrstuhl für Kinderheilkunde der Humboldt Universität zu Berlin berufen und Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie der Charité. In der ehemals geteilten Stadt gelang  ihm als „Wiedervereingungs-Direktor“ mit viel Diplomatie, Geschick und Wertschätzung die Fusion der West-und Ostberliner Universitätskinderkliniken zum gemeinsamen „Otto-Heubner-Centrum für Kinder-und Jugendmedizin“.

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12.04.2017

Ralf Geiger leitet Kinderkardiologie in Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck hat Univ.-Prof. Dr. Ralf Geiger zum Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie III berufen. Schwerpunkte dieser Klinik sind die Kinderkardiologie sowie das Spektrum chronischer Lungenerkrankungen. Zur Behandlung der kleinen Patient:innen ist großes Spezialwissen erforderlich.

Damit die kleinen Patient:innen in Innsbruck die bestmögliche Therapie bekommen, setzt sich das Departement für Kinder- und Jugendheilkunde aus drei spezialisierten Universitätskliniken zusammen. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie III hat seit 03. April 2017 mit Ralf Geiger einen neuen Leiter. Schwerpunkte dieser Klinik sind die Kinderkardiologie, Lungenerkrankungen (Pulmologie), Allergologie sowie eine der häufigsten Erbkrankheiten, die Cystische Fibrose (CF). Für diese Erkrankungen sind nicht nur Spezialwissen und eine besondere Ausstattung notwendig: Viele Patient:innen der Univ.-Klinik für Pädiatrie III benötigen eine lebenslange Betreuung. 2016 wurden von der Klinik 423 Patient:innen stationär und 7.375 ambulant behandelt. Rund 100 Mitarbeiter:innen sind an der Univ.-Klinik für Pädiatrie III tätig. Die Pflege im ambulanten und stationären Bereich erfolgt gemeinsam mit der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller). Die Pflegekräfte sind daher für beide Kliniken tätig.

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13.04.2017

BEAt-DKD: Innovatives Forschungsprojekt zur Diabetischen Nephropathie

Anfang Februar 2017 fiel der Startschuss zu einem neuen und innovativen, öffentlich-privaten Kooperationsprojekt, das die Prävention und das Management der Diabetischen Nephropathie verbessern soll. BEAt-DKD (“Biomarker Enterprise to Attack Diabetic Kidney Disease”) heißt das von internationalen Partnern unterstützte Vorhaben, an dem auch ein Team um Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer, Direktor der Univ.-Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie, maßgeblich beteiligt ist.

Die Diabetische Nephropathie (DN) ist in Industrieländern die mit Abstand häufigste Ursache für die Einleitung der Nierenersatztherapie. Vor dem Hintergrund, dass der Entstehung der Nierenschwäche meist mehrere Faktoren zugrunde liegen und dadurch der Verlauf der Erkrankung und das Ansprechen auf die Therapie nur bedingt vorhergesagt werden kann, kommt der Identifikation neuer Krankheitsmarker besondere Bedeutung zu.

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18.04.2017

Otto-Thalhammer-Preis 2017 für Karina Wechselberger

Für ihre Forschungen zum Neuropeptid Secretoneurin wurde die junge Neonatologin Dr.in Karina Wechselberger kürzlich mit dem diesjährigen Otto Thalhammer-Preis ausgezeichnet.

Im Rahmen der Wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Prä- und Perinatale Medizin (ÖGfPPM), die im März in Wien stattfand, wurde der diesjährige Otto Thalhammer-Preis verliehen. Mit diesem Preis wird jährlich eine exzellente wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Prä- und Perinatalmedizin ausgezeichnet. Mit dem Otto Thalhammer-Preis 2017 wurde nun Dr.in Karina Wechselberger von der Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Schwerpunkt Neonatologie, Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer)  für Ihre Arbeit „Secretoneurin Serum Levels in Healthy Term Neonates and Neonates with Hypoxic-Ischaemic Encephalopathy“ prämiert.

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20.04.2017

Nachruf auf em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Wilhelm Sachsenmaier

Die Medizinische Universität Innsbruck betrauert zutiefst das Ableben von em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Wilhelm Sachsenmaier.

em. o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wilhelm Sachsenmaier wurde am 14.2.1927 geboren. Dem Studium der Pharmazie in Innsbruck folgte das Doktorat in pharmazeutischer Chemie. Danach war er Postdoc am McArdle Institute for Cancer Research in Madison/Wisconsin bei Prof. H.P. Rusch. Nach seiner Rückkehr nach Europa trat er eine Assistentenstelle am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg bei Prof. Lettré an, wo er später dann auch sehr erfolgreich als selbständiger Arbeitsgruppenleiter tätig war.

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19.04.2017

Acht neue FWF-Projekte für die Medizinische Universität Innsbruck

Die Bilanz aus den beiden vergangenen FWF-Kuratoriumssitzungen kann sich sehen lassen: Die Höhe der insgesamt eingeworbenen Drittmittel beträgt knapp über 2,7 Millionen Euro. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden damit acht neue Forschungsprojekte – sechs Einzelprojekte, ein Projekt aus dem KLIF-Programm und ein Erwin-Schrödinger Rückkehrstipendium – unterstützt.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort ist das Ziel des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung.

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21.04.2017

KPJ-OSCE: Prüfungsformat erfolgreich getestet

Die praxisorientierte Prüfungsform OSCE (objective structured clinical examination) wurde erfolgreich eingesetzt, um die praktischen Kenntnisse der Studierenden vor dem Klinisch-Praktischen-Jahr (KPJ) zu überprüfen. Mit einer sehr positiven Evaluierung und drei ausgezeichneten Studierenden geht das KPJ-OSCE-Pilotprojekt zu Ende.

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde das Prüfungsformat OSCE nun auch im klinischen Abschnitt erfolgreich erprobt: 34 Studierende aus dem 9. Semester sowie 8 Studierende aus dem KPJ, darunter vier ERASMUS-Studierende aus dem Ausland, haben freiwillig an dem Pilottest teilgenommen. OSCE ist ein international anerkanntes Prüfungsformat. Vorteil der aus Schottland stammenden Testmethode ist es, dass klinische Kompetenzen, wie die Durchführung ärztlicher Untersuchungstechniken oder der Umgang mit Patient:innen überprüft werden können. An der Medizinischen Universität Innsbruck wird mit einer OSCE-Prüfung bereits überprüft, ob die Studierenden am Ende des 4. Semesters die praktischen Fähigkeiten laut Kompetenzlevelkatalog für die Famulaturreife haben. Auch ein Chirurgie-OSCE im 8. Semester ist verpflichtend. Zukünftig soll mittels OSCE ebenso getestet werden, ob ausreichend medizinisch-praktische Kenntnisse für das letzte Studienjahr, also das KPJ, bei den Studierenden vorhanden sind. Die Vermittlung von praktischen Fertigkeiten hat neben der Wissensvermittlung im Medizinstudium einen hohen Stellenwert. „Mit diesem innovativen Prüfungsformat zur Bestimmung der KPJ-Reife werten wir den Praxisbezug des Studiums weiter auf“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten.  Auf Grund der guten Erfahrungen mit dem Pilotprojekt soll die Prüfung KPJ-OSCE zur Regelprüfung ab 2018 werden.

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25.04.2017

Risikofaktor Lipoprotein(a)-Konzentration: Neue Einsichten in die genetische Regulation

Der sportliche, nicht-rauchende und stets gesund wirkende 45jährige, der plötzlich an den Folgen eines Herzinfarkts stirbt, gehört sehr häufig zu jenen 20 Prozent der Bevölkerung, die genetisch bedingt eine erhöhte Lipoprotein(a)-Konzentration und damit ein doppelt so hohes Risiko für Herzkreislauferkrankungen haben. Zur bislang mit vielen Fragen behafteten Regulation der Lp(a)-Konzentrationen gibt es nun neue Erkenntnisse aus der Sektion für Genetische Epidemiologie.

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27.04.2017

Innovative Forschungsarbeit zu Wirkstoff in der Transplantationsmedizin

Die Vermeidung von Abstoßungsreaktionen ist eine der größten Herausforderungen in der Transplantationsmedizin. Zur Vorbeugung und Behandlung wird vor und nach Transplantationen ATG (Antithymozytenglobulin) verwendet. Eine innovative Forschungsarbeit von Innsbrucker Nachwuchsforscher:innen bringt nun neue Erkenntnisse über die Wirkweise dieses Biologicums. Erstmals wurde dafür ein spezielles, humanisiertes Mausmodell verwendet, das nun auch weitergehende Forschung ermöglicht.

Das Immunsystem spielt bei Transplantationen eine entscheidende Rolle: Um eine Abstoßungsreaktion des Körpers gegen das neue Organ zu verhindern, werden verschiedene Medikamente verabreicht. Viele dieser unterschiedlichen Therapeutika müssen lebenslang eingenommen werden oder können wegen ihrer möglichen Nebenwirkungen nur kurzfristig angewendet werden. Durch neue Forschungserkenntnisse soll eine Verbesserung der Behandlung durch eine Reduktion von Nebenwirkungen und Dosis erzielt werden. Dafür ist es essentiell, die genaue Wirkungsweise der verwendeten Therapeutika zu kennen. Mit einem innovativen, humanisierten Mausmodell ist es jetzt Innsbrucker Nachwuchsforscher:innen gelungen, neue Erkenntnisse über die exakte Wirkweise von ATG auf die T-Zellen im menschlichen Organismus zu gewinnen.

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02.05.2017

Lehre am Krankenbett: Professoren der Harvard Medical School zu Gast an der Kinderklinik

In den Osterferien organisierten Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck mit Unterstützung der Dachorganisation „IPOKRaTES“ wieder ein Bedside-Teaching Seminar. In diesem Jahr kamen Prof. Clifford Lo und Prof. John Graef aus Boston. Im Zentrum der einwöchigen Fortbildung stand praxisnahes Lernen im Fach „Pädiatrie“.

Die jährlich in Innsbruck stattfindenden „IPOKRaTES“ Seminare, die von Studierenden selbst organisiert werden, erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Feedback der 16 Studierenden, die an dem einwöchigen Seminar teilnahmen, fiel dementsprechend auch heuer sehr positiv aus. Diesmal stand die Pädiatrie im Fokus. Die beiden Klinikdirektor:innen Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller und Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Kiechl-Kohlendorfer fungierten als Gastgeber. Ein Vorteil der Bedside-Teaching Seminare ist die Praxisnähe. „Wir haben Patientinnen und Patienten aus quasi jeder Altersgruppe der Pädiatrie kennengelernt“, erklärt Luise Marek, eine der Studierenden des Organisationsteams der Medizin Uni Innsbruck. Die Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum erheben an den ausgewählten Patient:innen eine genaue Anamnese und führen die körperliche Untersuchung durch. Die Ergebnisse werden dann präsentiert und ausführlich mit den Gastprofessoren besprochen. „Wir konnten praktisch lernen, worauf wir achten müssen, bei klassischen aber auch spezifischen Fällen.“ Zur inhaltlichen Vertiefung des Gelernten hielten Innsbrucker Expert:innen Gastvorträge. 

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03.05.2017

Auftakt der 12. Mentoring-Ausschreibung: Bewerbungsphase noch bis 31. Mai

Das Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm richtet sich an ambitionierte Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen der Medizin Uni Innsbruck mit dem Ziel, die Karrierechancen von Frauen in der Medizin zu verbessern. Inzwischen haben bereits 142 Teilnehmerinnen das seit 12 Jahren laufende Programm erfolgreich absolviert. Noch bis 31. Mai können sich Interessierte für den zwölften Durchgang als Mentee bewerben.

Traditionell startet im Sommersemester eine neue Mentoring-Ausschreibung, welche sich an die Zielgruppe Ärztinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen – primär also Ärztinnen, Post-docs, PhD’s und Habilitandinnen aus Medizin und Naturwissenschaften – richtet, welche Interesse an einer akademischen Karriere haben. Das Programm wurde 2005 von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck und Professorin für Gendermedizin, zur Unterstützung von Frauenkarrieren in der Medizin initiiert und kann inzwischen durchaus als Erfolgsmodell bezeichnet werden. Das Helene Wastl Medizin-Mentoring wurde nach etablierten, universitären Qualitätsstandards konzipiert und implementiert und ist seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen verankert.

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03.05.2017

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Universitäten ermöglicht starken Auftritt junger Forscher:innen

Eine beeindruckende Leistungsschau junger Wissenschafter:innen im Bereich der Life Sciences bot das „Life Science PhD Meeting Innsbruck 2017“. Über 150 Doktorand:innen und Post-Docs beider Innsbrucker Universitäten präsentierten nach den Osterfeiertagen ihre innovativen Forschungsarbeiten im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB).

Die ÖH-PhD-Vertreter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck und die drei FWF-Doktoratsprogramme (DKs) „Molekulare Zellbiologie und Onkologie“ (MCBO), „Signalverarbeitung in Neuronen“ (SPIN) und „Wirts-Antwort bei opportunistischen Infektionen“ (HOROS) luden zusammen mit dem „Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation“ (CIIT), dem Forschungsschwerpunkt für Molekulare Biowissenschaften der LFU (CMBI) und dem SFB-F44 (Cell signaling in chronic CNS disorders) zu einem gemeinsamen Symposium.

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04.05.2017

Neues CD-Labor für virale Immuntherapie von Krebs

Mit der Eröffnung eines weiteren, neuen Christian Doppler Labors erweitert die Medizinische Universität Innsbruck ihre CD-Labor-Liste auf beachtliche Fünf. Die offizielle Eröffnung des neuen „CD-Labors für virale Immuntherapie von Krebs“ (Leiter: Guido Wollmann) fand heute im Beisein von Landesrat Bernhard Tilg sowie Beatrix Grubeck-Loebenstein, Mitglied des wissenschaftlichen Senats der Christian Doppler Forschungsgesellschaft und Patin des neuen CD-Labors, statt.

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) hat im Dezember 2016 ein neues Christian Doppler Forschungslabor an der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt. Damit wurden seit 2015 insgesamt fünf dieser Projekte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung an der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt und eingerichtet. CD-Labors werden von der öffentlichen Hand – wichtigster öffentlicher Fördergeber ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) – und den beteiligten Unternehmen gemeinsam finanziert. „Patienten profitieren entscheidend durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in unseren CD-Labors. In der Medizin führt das zu einem immer besseren Verständnis von Krankheiten, denn das neue Wissen fließt bei den Unternehmenspartnern direkt in die Entwicklung besserer Behandlungsmethoden“, sagt Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner. „Zusätzlich steigt die Forschungskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, während zugleich die Exzellenz an den Universitäten gefördert wird.“

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09.05.2017

Junge Forscher:innen an der MUI: Alexander Jesacher

Im Rahmen der Reportageserie „Junge Forscher:innen an der MUI“ werden Nachwuchswissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Dr.rer.nat Alexander Jesacher von der Sektion für Biomedizinische Physik. An der von Univ.-Prof.in Dr.in Monika Ritsch-Marte geleiteten Abteilung forscht der junge Physiker bereits seit rund 13 Jahren zu unterschiedlichen mikroskopischen Verfahren vor allem im Fachbereich der adaptiven Optik. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen zur Entwicklung innovativer physikalischer Methoden für die Medizin und Zellbiologie beitragen.

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12.05.2017

Neue Modelle in der Medizin wurden diskutiert

Einfach zu komplex? Die Jahrestagung der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) fand heuer erstmals in Innsbruck statt. Der Kongress setzte sich interdisziplinär mit der Komplexität in der Medizin auseinander. Der Einladung von Kongresspräsident ao.Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. G. Schüßler) waren 120 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum gefolgt.

Neue Paradigmen und Sichtweisen in der Medizin wurden im Rahmen der 19. Jahrestagung der Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) in Innsbruck Ende April besprochen. Der Psychoneuroimmunologe ao.Univ.-Prof. DDr. Christian Schubert gehört seit 2013 zum Vorstand der AIM und fungierte als Kongresspräsident. „Die Komplexität in der Medizin hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Patientinnen und Patienten aber auch Ärztinnen und Ärzte sind mitunter verunsichert, welche Entscheidungen sie treffen sollen“, so Schubert. Heutzutage stehen beispielsweise Mediziner:innen immer mehr Daten zu Verfügung, das bedeutet aber auch, dass immer mehr Aspekte berücksichtigt werden müssen. Dabei trifft die moderne Medizin auf eine komplexe Patient:innenwirklichkeit, die beispielsweise durch chronische Schmerzen, unklaren Schwindel, Altersarmut, Arbeitsplatzkonflikte, Einsamkeit und/oder depressive Erschöpfung geprägt ist. „Ziel der Veranstaltung war es, eine möglichst enge Verbindung zwischen Praxis und neuester bio-psycho-sozialer Forschung herzustellen,“ sagt Schubert. Zu den Teilnehmer:innen zählten daher sowohl Praktiker:innen, als auch Studierende, angehende Ärzt:innen und Wissenschafter:innen.

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15.05.2017

Goldenes Doktorjubiläum: Doktor:innen der gesamten Heilkunde erneuerten Versprechen

50 Jahre liegt ihre Promotion nun zurück: Im Rahmen des Akademischen Festaktes zum Goldenen Doktorjubiläum erneuerten 48 der insgesamt 114 Doktor:innen der gesamten Heilkunde aus dem Jahr 1967 ihr Promotionsversprechen. Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch würdigte Ihre Verdienste.

Im Rahmen des Goldenen Doktorjubiläums feierten am 12. Mai 2017 zahlreiche Doktorinnen und Doktoren im Congress Innsbruck ihre 1967 erfolgte Promotion. Die Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch, dankte in ihrer Festrede den Anwesenden für ihre Teilnahme und ihre Verbundenheit mit ihrer Almer Mater. „Es ist uns wichtig, dass Sie Teil unserer akademischen Familie sind und bleiben“, erklärte Helga Fritsch. Die Rektorin nutzte auch die Gelegenheit einen Blick zurück zu werfen und betonte die großen Fortschritte im Fach Medizin sowie in der Entwicklung des Medizinstandortes Innsbruck. 

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17.05.2017

BoB: Mit SODISENS unter den drei besten Life Sciences Geschäftsideen

Bei der achten Runde des internationalen Businessplan-Wettbewerbs aws Best of Biotech konnte sich das Team um Priv.-Doz. Dr. Peter Heinz-Erian von der Universitätsklinik für Pädiatrie I (Direktor Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller) und Dr.in Gerda Fuhrmann unter 31 eingereichten Projekten mit einer der drei innovativsten Geschäftsideen durchsetzen. SODISENS ist ein neuer nicht-invasiver Point-of-Care Urintest zur schnellen Beurteilung des Körpernatriumhaushalts.

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18.05.2017

ÖH-Wahlen 2017

Vom 16. bis zum 18. Mai 2017 waren die Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Gewählt wurden die Bundesvertretung, die Universitätsvertretung sowie die Studienvertretungen Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin sowie das PHD/Doktorat.

Alle Ergebnisse ÖH-Wahlen 2017 an der Medizinischen Universität Innsbruck finden Sie über folgende Links:

Bundesvertretung MUI (verlautbart am 18.05.2017)

Hochschulvertretung (verlautbart am 18.05.2017)

Studienvertretung Humanmedizin (verlautbart am 18.05.2017)

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22.05.2017

Forschung aus Innsbruck in London erfolgreich

Dr. Oliver Nussbaumer, ehemaliger Doktorand in der Arbeitsgruppe von ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Thurnher an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) und inzwischen Forscher in London, freut sich über die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Pharmaunternehmen Takeda. Damit werde seine, auf Innsbrucker Erfahrungen in London aufgebaute Firma nun „mit einem Schlag in die Biotech-Welt katapultiert“.

Die Immuntherapie von Tumorerkrankungen ist seit vielen Jahren Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Martin Thurnher, der an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Wolfgang Johannes Horninger) das Labor für Immunologie und Immuntherapie leitet. Mit seinem Team arbeitet er daran, sogenannte unkonventionelle T-Zellen des menschlichen Immunsystems fit für den Kampf gegen Tumoren zu machen.

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23.05.2017

Neuer Antrieb für die höhen- und intensivmedizinische Forschung

Das renommierte Fachjournal PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die Ergebnisse einer Forschungsarbeit zur Adaption des menschlichen Organismus an höhenbedingten Sauerstoffmangel (Hypoxie). Prof. Erich Gnaiger, seine Mitarbeiterin Verena Laner und der OROBOROS Oxygraph-2k (O2k) – ein Gerät zur Messung der Zellatmung – waren maßgeblich an den wegweisenden Erkenntnissen beteiligt.

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29.05.2017

Fortschritte in der Thoraxchirurgie

Ende Mai findet mit über 1.500 Teilnehmer:innen die weltweit größte Tagung zur Lungenchirurgie in Innsbruck statt. Ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Schmid von der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Öfner-Velano) ist es gelungen, die 25. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie nach Innsbruck zu holen. Neue Behandlungsmöglichkeiten von Lungenkrebs sind eines der Themen des Meetings.

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (VTT) hat bereits 2009 als erste Chirurgie Österreichs mit der sogenannten VATS (Videoassistierte Thoraxchirurgie) Operationsmethode begonnen. „Daher sind wir heute ein führendes europäisches Zentrum für diese Form der Lungenchirurgie“, betont ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Schmid, stellvertretender Direktor der VTT und Organisator des Kongresses. „Wir geben dieses Wissen in unseren, heuer seit fünf Jahren bestehenden VATS-Operationskursen, an Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa weiter.“ Die Europäische Gesellschaft für Thoraxchirurgie (European Socity European Society of Thoracic Surgeons, ESTS) zählt rund 1.200 Mitglieder in 70 verschiedenen Ländern und wurde 1993 gegründet.

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30.05.2017

Neue Matrikelnummer mit acht Stellen

Auf Grund von gesetzlichen Bestimmungen werden ab 1. Juni 2017 die Matrikelnummern von Studierenden österreichweit von sieben auf acht Stellen geändert.

„Alte“ Matrikelnummern,

 … die mit sieben Stellen vor Juni 2017 ausgegeben wurden, werden automatisch um eine „0“ voran erweitert – z.B. aus 1638… wird 01638…

 „Neue“ Matrikelnummern …

erhalten jene, die erstmalig im WS 2017/18 ein Studium in Österreich beginnen. Sie werden achtstellig vergeben, eben 11738… Die erste Ziffer gibt den Typ der ausgebenden Bildungseinrichtung an (1, 2, 3 Universität, 4 Pädagogische Hochschule, 5 Fachhochschule, 6 Privatuniversität …), die beiden nächsten Ziffern bezeichnen das Studienjahr, in dem die Nummer generiert wurde, die restlichen Ziffern dienen der Zählung.

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30.05.2017

PreCanMed: Grenzübergreifende Krebsforschung

Das italienisch-österreichische Team von PreCanMed traf sich Ende Mai zum ersten PreCanMed Workshop in Innsbruck und stellte Perspektiven ihrer Forschungs- und Innovationsinitiative in der Präzisions-Krebsmedizin vor. In öffentlichen Vorträgen gaben die Expert:innen dabei auch Studierenden, Forscher:innen und interessierten Bürger:innen Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Krebsforschung.

Im Fokus des ersten PreCanMed Workshop in Innsbruck standen Erkenntnisse im Verständnis der Tumorbiologie und neue Schlüsseltechnologien für die personalisierte Krebsmedizin. PreCanMed ist ein grenzüberschreitendes Projekt, finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Interreg V-A Italia-Austria 2014-2020, das die Entwicklung einer dieser neuen Schlüsseltechnologien weiter vorantreiben soll. Im Rahmen des Partnertreffens wollen die Forscher des PreCanMed Konsortiums einem breiten Fachpublikum, aber auch der interessierten Öffentlichkeit, die neuen Ansätze in kurzen Vorträgen präsentieren.

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01.06.2017

Weitere Drittmittelprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Mit der Entscheidung der 63. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) werden an der Medizinischen Universität Innsbruck drei neue Einzelprojekte gefördert: Es sind die Forschungsvorhaben von Univ.-Prof. Dr. Gottfried Baier (gemeinsam mit Co-Autorin und Ehefrau ao.Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Baier-Bitterlich), ao.Univ.-Prof. Dr. Bernhard Flucher und Assoz. Prof. Dr. Gregor Thalhammer.

Das Ziel des FWF, Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, ist die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort. Höchste wissenschaftliche Qualität auf internationalem Niveau stellt die zentrale Anforderung für Einzelprojekte dar, die durch das Kuratorium des FWF auf Grundlage einer internationalen Begutachtung für drei bis vier Jahre gefördert werden.

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06.06.2017

3. Universitätslehrgang „Medizinrecht“

Seit dem Wintersemester 2013/14 wird an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck der zweijährige, berufsbegleitende Universitätslehrgang „Medizinrecht“ angeboten, der mit dem akademischen Grad eines „Master of Laws (Medical Law)“, abgekürzt LL.M., abgeschlossen wird. Im Herbst 2017 startet der Lehrgang in die dritte Runde.

Das Medizinrecht, als relativ neues wissenschaftliches Fach, beschäftigt sich mit der Gesamtheit der rechtlichen Regeln, die sich unmittelbar oder mittelbar auf die Ausübung der Heilkunde beziehen. Diese Disziplin erfordert eine interdisziplinäre und die herkömmliche Fächergrenzen überschreitende Einbeziehung verfassungs- und verwaltungsrechtlicher, europarechtlicher, wirtschaftsrechtlicher, zivilrechtlicher, strafrechtlicher, arbeits- und sozialrechtlicher sowie rechtsethischer Aspekte der Medizin.

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06.06.2017

Große Aufmerksamkeit für Innsbrucker Traumastudie

Ende April sind die Ergebnisse einer aufwändigen Innsbrucker Studie zum Gerinnungsmanagement bei Polytraumen veröffentlicht worden. Der Artikel in der Fachzeitschrift „Lancet Haematology“ stieß auf großes Interesse in der Fachwelt, da bisher nur unzureichende klinische Daten zur Behandlung einer Gerinnungsstörung in Folge von großem Blutverlust bei schweren Verletzungen vorlagen. Univ.-Doz.in Dr.in Petra Innerhofer von der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin leitete die Untersuchung.

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09.06.2017

Innsbrucker Studie zu Aluminium und Brustkrebs veröffentlicht

Neue Erkenntnisse, ob Aluminiumsalze in Deodorants ein Risikofaktor für die Entstehung von Brustkrebs sein könnten, liefert eine epidemiologische Studie, die an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „EBioMedicine“ veröffentlicht worden und zeigen, dass eine sehr häufige, mehrmals tägliche Verwendung von Unterarm-Kosmetika im jungen Lebensalter die Gefahr an Brustkrebs zu erkranken erhöhen kann.

Viele Frauen sind sehr besorgt, ob die Verwendung von Deodorants mit Aluminiumsalzen ihr Risiko später an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen könnte. „Wir wollten weitere Erkenntnisse dazu gewinnen und haben 209 Patientinnen mit Brustkrebs und eine gleich große, Kontrollgruppe von Frauen in demselben Alter ohne Krebserkrankung befragt“, erklärt Hanno Ulmer, Direktor der Sektion für Medizinische Statistik und Informatik der Medizinischen Universität Innsbruck. „In dieser Studie haben wir erstmals auch eine größere Serie von Gewebeproben aus der Brust auf ihre Aluminiumkonzentration hin untersucht“, erklärt Nicole Concin, Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Co-Initiatorin dieser Studie. Bei 100 der befragten Brustkrebspatientinnen wurden im Rahmen einer Brustoperation Gewebeproben entnommen. Zusätzlich konnte in der Kontrollgruppe das Brustgewebe von 52 gesunden Studienteilnehmerinnen analysiert werden.

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12.06.2017

EU-Projekt VISAGE: Verbrechensaufklärung durch genetisches Phantombild

Neue Ermittlungsansätze sollen helfen, Licht in ungeklärte Verbrechen zu bringen. Mit der Erstellung eines Phantombilds aus der DNA einer biologischen Tatortspur können wichtige Fahndungshinweise gewonnen werden. Das Institut für Gerichtliche Medizin gewann mit einem europäischen Konsortium von 13 Partnern die Ausschreibung im Horizon 2020 SECURITY Programm. Das Projekt VISAGE soll neue DNA-Marker erforschen und Fahndungstools entwickeln, die zur Verbrechensaufklärung beitragen.

Kommissar DNA ist bei der Tatortarbeit in aller Munde. Die entscheidenden wissenschaftlichen Grundlagen dazu wurden Mitte der Achtziger Jahre in England gelegt und sind unter dem Begriff DNA Fingerprinting bekannt. Es war auch in England, wo Mitte der Neunziger Jahre die Idee umgesetzt wurde, DNA-Profile von unbekannten Tatortspuren in einer nationalen Datenbank zu verwalten und über die Treffer mit den DNA-Profilen verdächtiger bzw. rechtskräftig verurteilter Personen neue Ermittlungshinweise zu gewinnen. Dieses Konzept ist so erfolgreich, dass es mittlerweile in vielen Ländern der Erde umgesetzt wird und wesentlich zur Verbrechensbekämpfung beiträgt. Österreich kommt dabei eine Vorreiterrolle zu. Hier wurde die dritte DNA-Datenbank Europas in Betrieb genommen (1997) und zum ersten Mal Verbrechen im Rahmen systematischer Datenbankabgleiche mit dem Ausland (Prümverträge) geklärt. Das Institut für Gerichtliche Medizin (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. R. Scheithauer) führt das Österreichische DNA-Zentrallabor und berät das Innenministerium in wissenschaftlichen Belangen.

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13.06.2017

Personalisierte Intensivmedizin

In der Intensivmedizin werden individuelle Aspekte immer wichtiger. Über aktuelle Trends und notwendige Adaptierungen wurde Anfang Juni im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der deutschen und österreichischen Fachgesellschaften in Innsbruck diskutiert. Rund 700 Expert:innen aus dem gesamten deutschen Sprachraum sind der Einladung von Univ.-Prof. Dr. Michael Joannidis, Leiter der Gemeinsamen Einrichtung für Internistischen Intensiv- und Notfallmedizin nach Innsbruck gefolgt.

Unter dem Motto „Personalisierte Intensivmedizin im Zeitalter der Standardisierung“ diskutierten Expert:innen in Innsbruck. Mehrere  klinische Studien hatten zuletzt gezeigt, wie wichtig individuelle Behandlungsstrategien in der Intensivmedizin sind. Durch neue Biomarker und molekularbiologische Schnelltests ist es immer häufiger möglich, auch in einer Akutsituation, die Therapie individuell an die Patient:innen anzupassen. Die Vorträge, Workshops und Panels deckten ein breites Themenspektrum ab. Dazu zählten unter anderem die kardiovaskuläre Intensivmedizin, Infektiologie, Hämodynamik und Volumentherapie, Beatmung und Extracorporal Life Support, akutes Nierenversagen, Pharmakologie und ethische Fragen. Die gemeinsame Tagung der „Österreichischen Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin“ sowie der „Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin“ fand bereits zum dritten Mal in Innsbruck statt. Diesmal konnte auch die Schweizer Gesellschaft für Intensivmedizin dazugewonnen werden, bei der Programmgestaltung mitzuwirken. Dies schlug sich vor allem im Bereich „Alpine Notfallmedizin“ und „Höhenmedizin“ nieder. Traditionell erhalten diese Themen beim Kongress in Innsbruck besondere Aufmerksamkeit.

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20.06.2017

Innovativer Ansatz zur Behandlung nach Herzinfarkten

Herzinfarkte sind immer noch eine der Haupttodesursachen in den westlichen Industrienationen. Obwohl sich die Therapiemöglichkeiten stark verbessert haben, ist es bis dato nicht möglich, das bei einem Infarkt zerstörte Herzgewebe zu ersetzen. Eine Innsbrucker Forscher:innengruppe um Assistenzprofessor Priv.-Doz. Dr. Marc-Michael Zaruba von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III erforscht einen innovativen, neuen Therapieansatz.

Obwohl medikamentöse Therapien den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen können, ist die Regeneration von Herzgewebe nach einem Infarkt, immer noch eine medizinische Herausforderung. Das Ziel von Marc-Michael Zaruba und seinen Kolleg:innen von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III (interim. Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss) ist es, zukunftsweisende, neue Therapieformen zu entwickeln, die reparative Prozesse nach Infarkt unterstützen. Im Zentrum ihres Interesses steht das Signalprotein „Stromal derived factor 1“ (SDF1). Dieses lockt Zellen mit dem korrespondierenden RezeptorCXCR4+ in das kranke Herz, die wiederrum an der Gefäßneubildung beteiligt sind. „Dieser Prozess hält nach einem Herzinfarkt allerdings nur für kurze Zeit an“, erklärt Marc-Michael Zaruba. „Wir versuchen hier pharmakologisch Einfluss zu nehmen, um die Wiederherstellung von Herzgewebe über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen.“

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21.06.2017

Science Day: Habilitand:innen zum fünften Mal ausgezeichnet

Zum fünften Mal fand am Dienstag, den 20. Juni 2017 der „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ an der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Elf Habilitand:innen nutzten die Gelegenheit, ihr Habilitationsfach, ihr Forschungsthema und ihren akademischen Werdegang im feierlichen Rahmen vorzustellen.

Die Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders zu würdigen, ist eines der zentralen Anliegen der Medizinischen Universität Innsbruck. Als Aufnahme- und Begrüßungsritual in die Professor:innenschaft hat das Rektoratsteam 2014 die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ins Leben gerufen. Diesmal präsentierten sich elf Habilitand:innen im feierlichen Rahmen der Aula. „Mit dem Science Day werden die Leistungen unseres wissenschaftlichen Nachwuchses vor den Vorhang geholt und gewürdigt. Wir möchten Ihnen zu ihrer Habilitation gratulieren und Ihnen und ihren Familien viel Erfolg für den weiteren Lebensweg wünschen“, betont Rektorin o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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21.06.2017

Stress, Hormone und Kinderwunsch

Erstmals fand an der Medizinischen Universität Innsbruck eine Fortbildung zu psychosozialen Aspekten in der Reproduktionsmedizin statt. Expert:innen aus Innsbruck und von der Universität Heidelberg kamen zusammen, um sich über die aktuellsten Erkenntnisse auszutauschen. Die beiden Innsbrucker Univ.-Kliniken für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sowie Psychiatrie II wollen stärker kooperieren.

Eine Kinderwunschbehandlung ist eine enorme physische, aber auch psychische Belastung, nicht nur für die Frau, sondern auch für die betroffenen Männer. „Bei Männern spielt die Psyche eine große Rolle, häufig werden sie aber in der Betreuung und Beratung während einer Fruchtbarkeitsbehandlung nicht genügend berücksichtigt“, erklärt Univ.-Prof.in Dr.in Bettina Toth eine von mehreren psychosozialen Herausforderungen der modernen Reproduktionsmedizin. Die Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin will gemeinsam mit der Univ.-Klinik für Psychiatrie II (Direktorin: Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Sperner-Unterweger) in Zukunft enger kooperieren und neue Akzente in diesem Bereich setzen. Die Fortbildung „Stress, Hormone und Kinderwunsch“ gemeinsam mit Expert:innen der Universität Heidelberg war ein erster Schritt. Darüber hinaus soll es neben einer gemeinsamen Sprechstunde auch Forschungsarbeiten zum Thema geben.

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22.06.2017

Alfred-Breit-Preis für den Radioonkologen Peter Lukas

Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas, seit 1993 Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie, wurde am 15. Juni mit dem renommierten Alfred-Breit-Preis der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) ausgezeichnet. Die im Rahmen des diesjährigen DEGRO-Jahreskongresses in Berlin verliehene Ehrung gilt als höchst dotierte Auszeichnung auf dem Gebiet der Radioonkologie und honoriert in besonderem Maße wissenschaftliche Aktivitäten.

Der nach dem 2011 verstorbenen Alfred Breit, Vorreiter neuer bildgebender Methoden zur Optimierung radioonkologischer Therapiemethoden, benannte Wissenschafts-Preis wurde heuer zum sechsten Mal für herausragende Forschungsarbeiten und Entwicklungen in der Radioonkologie, die erkennbar zu Fortschritten in der Krebstherapie beigetragen haben, vergeben. Prof. Peter Lukas, der neben seinem Freund und Kollegen Prof. Peter Kneschaurek, ehemaliger Leiter der Medizinischen Physik an der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie am Klinikum rechts der Isar in München einer der beiden diesjährigen Preisträger ist, freut sich aus zwei Gründen besonders über diese Auszeichnung: „Einerseits war Alfred Breit so etwas wie mein wissenschaftlicher Ziehvater, andererseits gefällt mir das Vergabekriterium, wonach der Preis auch für Entwicklungen und Verfahren verliehen wird, die sich in der Klinik etabliert und an Patient:innen bewährt haben, ohne dass sie publiziert wurden bzw. der Beurteilung nach Impact Factor folgen.“

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26.06.2017

Zwei Otto-Kraupp-Preise für die Medizinische Universität Innsbruck

Am 6. Juni 2017 wurde im Rahmen der Wissenschaftlichen Sitzung der Gesellschaft der Ärzte in Wien / Billrothhaus bereits zum 19. Mal der Otto-Kraupp-Preis vergeben. Der erste Preis für die beste Habilitationsschrift ging an Priv.-Doz.in Dr.in Anja Wilmes PhD von der Sektion für Physiologie, die Habilitation von Assoz.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Claudia Lamina von der Sektion für Genetische Epidemiologie wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

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27.06.2017

Werner-Klein-Forschungspreis erstmals an Innsbrucker Kardiologen

Der von Bayer Austria gestiftete Werner-Klein-Forschungspreis für kontinuierliche hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Translationalen Herz-Kreislaufforschung wurde vergangene Woche erstmals an einen Innsbrucker Kardiologen vergeben. Dr. Sebastian Reinstadler, PhD, Kardiologe und Jungforscher in der Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III nahm die renommierte Auszeichnung Anfang Juni entgegen.

Der Zusammenhang zwischen akutem Nierenversagen und Herzinfarkt stand im Fokus einer rezenten Forschungsarbeit des jungen Kardiologen Sebastian Reinstadler, die kürzlich im Fachjournal Kidney International veröffentlicht worden war und nun im Rahmen des Abends der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) in Salzburg ausgezeichnet wurde. Mit den Erkenntnissen von Sebastian Reinstadler, die aus der Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer) resultieren, werde der Grundstein für eine weitere Verbesserung der Versorgung von Herzinfarkt-Patient:innen gelegt, betonte ÖKG-Präsident Univ. Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger bei der Preisverleihung.

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29.06.2017

Darmbakterium als neuer Hoffnungsträger für schwere Lebererkrankung

„Akkermansia muciniphila“ gilt als Hoffnungsträger für die Behandlung von Übergewicht und anderen Stoffwechselerkrankungen. Der Darmkeim hat aber nicht nur eine metabolische Funktion, sondern spielt auch für das Fortschreiten der alkoholbedingten Lebererkrankung eine entscheidende Rolle. Zu dieser Erkenntnis ist ein Forscher:innenteam unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (Direktor Univ.-Klinik für Innere Medizin I) gekommen.

Eine alkoholbedingte Lebererkrankung ist ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem in den westlichen Industrienationen. Die Mortalität ist mit 40 Prozent sehr hoch, gleichzeitig stehen derzeit so gut wie keine Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Wie Alkohol die Darmflora schädigt, zeigen jetzt Ergebnisse einer Innsbrucker Forschungsarbeit. Das Expert:innenteam unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg hat aufzeigen können, dass die Keimwelt im Darm, die sogenannte Mikrobiota, eine entscheidende Rolle beim Fortschreiten der alkoholbedingten Lebererkrankung (Alcoholic Liver Disease/ ALD) spielt. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit stand mit „Akkermansia muciniphila“ ein Darmkeim, der bis dato unter anderem in Zusammenhang mit der Behandlung von Übergewicht und anderer Stoffwechselerkrankungen in Verbindung stand.

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03.07.2017

Auf Erfolgskurs: CD-Labor für invasive Pilzinfektionen

Das im Mai 2015 eingerichtete CD-Labor für invasive Pilzinfektionen unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, wurde kürzlich von einem internationalen Gutachter-Team positiv evaluiert. Mit diesem Ergebnis kann die innovative Forschungsarbeit des Labors bis 2022 weiter betrieben werden.

Infektionskrankheiten – weltweit eine der häufigsten Todesursachen – stehen im Fokus des CD-Labors von Prof.in Cornelia Lass-Flörl, Fachärztin für Hygiene und Mikrobiologie und ausgewiesene Expertin für die Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Prävention von Pilzinfektionen. Pilzinfektionen und Mykosen haben aufgrund der steigenden Zahl stark immungeschwächter oder schwer kranker Patient:innen sowie eingeschränkter therapeutischer Interventionsmöglichkeiten mangels potenter Medikamente in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. „Vor diesem Hintergrund ist es unser Ziel“, so Laborleitern Cornelia Lass-Flörl, „die Ausbreitung von Krankenhausinfektionen mittels multidimensionalem Präventionsansatz zu stoppen“. Nachdem zahlreiche Erreger nosokomialer Infektionen das Umfeld der Patient:innen kontaminieren, dort Wochen bis Monate auf trockenen Oberflächen überleben und so über direkte bzw. indirekte Kontakte zur Infektionsquelle werden, sollen innovative molekularbasierende Diagnostiken von Pilzinfektionen realisiert, diverse antifungale Kombinationstherapien untersucht und bewertet und Materialsysteme für keimfreie Oberflächen erforscht und entwickelt werden.

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04.07.2017

Nachruf em.o.Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Franz Gerstenbrand

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um em.o.Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Franz Gerstenbrand, emeritierter Ordinarius für Neurologie und ehemaliger Vorstand der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck. In seinem Nachruf erinnert o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe an einen hervorragenden und beherzten Mediziner, ausgezeichneten Forscher sowie engagierten Lehrer.

Franz Gerstenbrand wurde am 06. September 1924 in Hof geboren und begann nach dem Medizinstudium seine Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie an der Psychiatrisch-neurologischen Universitätsklinik in Wien unter Prof. Hans Hoff. Zu jener Zeit entwickelte Gerstenbrand als einer von wenigen Neurologen seiner Zeit ein engagiertes Interesse an Diagnostik und Behandlung von schweren traumatischen und hypoxischen Hirnschäden. 1967 veröffentlichte er seine Habilitationsschrift „Das traumatische apallische Syndrom“ als Monografie im Springer-Verlag – eine Arbeit, die sich über viele Jahre als Standardwerk in der deutschsprachigen Neurologie etablieren konnte und Gerstenbrand weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt machte.

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05.07.2017

Wer ist die Isdalen Frau? Innsbrucker Gerichtsmedizin unterstützt Ermittlungen

Neue Methoden in der Gerichtsmedizin sollen dabei helfen, einen mysteriösen Kriminalfall zu lösen: Am 29. November 1970 wurde nahe Bergen in Norwegen eine Frau tot aufgefunden. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte die Identität der Toten nicht festgestellt werden. Jetzt rollt die norwegische Polizei den Fall mit Unterstützung eines TV-Senders neu auf und setzt dabei auch auf das Knowhow des Institutes für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck.

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07.07.2017

2.903 Teilnehmer:innen an medizinischen Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2017: 2.903, 2016: 2.933) ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2017: 1.776, 2016: 1.768) und Männern (2017: 1.127, 2016: 1.165) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

Unter den bereits üblichen, strengen Sicherheitsvorkehrungen finden derzeit die unterschiedlichen Aufnahmeverfahren in den Innsbrucker Messehallen statt. Einlass und Abhaltung verliefen auch in diesem Jahr reibungslos und diszipliniert. Rund 23 Prozent der angemeldeten Bewerber:innen sind heuer nicht erschienen. Gegen 16:00 Uhr gehen die Aufnahmeverfahren in Innsbruck zu Ende.

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12.07.2017

Neue Empfehlungen zur Prävention eines akuten Nierenversagens

Neue Erkenntnisse, wie bei Patient:innen auf einer Intensivstation ein akutes Nierenversagen verhindert werden kann, wurden kürzlich im renommierten Journal „Intensive Care Medicine“ der „Europäischen Gesellschaft für Intensivmedizin“ veröffentlicht. Erstautor der Studie ist Univ.-Prof. Dr. Michael Joannidis, Leiter der „Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin“ in Innsbruck. Für die Analyse wurden weltweit 400 klinische Studien herangezogen.

In der Intensivmedizin stellt das akute Nierenversagen eine große Herausforderung dar: Rund 57 Prozent aller Patient:innen entwickeln eines von insgesamt drei Stadien eines akuten Nierenversagens. Kann der Prozess nicht aufgehalten werden und eine Nierenersatztherapie wird notwendig, erhöht dies die Sterblichkeit der Betroffenen. Jetzt liegen neue Empfehlungen für die Prävention eines akuten Nierenversagens vor. Im Auftrag der „Europäischen Gesellschaft für Intensivmedizin“ hat die Arbeitsgruppe zur Prävention, Sektion für akutes Nierenversagen, über 400 publizierte Studienergebnisse nach GRADE Kriterien ausgewertet. Der Innsbrucker Intensivmediziner Michael Joannidis leitete die Durchführung. Die analysierten Forschungsarbeiten waren im Zeitraum von 1966 bis März 2017 veröffentlicht worden. Insgesamt konnten aufgrund dieser systematischen Analyse  12 starke Empfehlungen und 13 bedingte Empfehlungen sowie sieben „Best practice statements“  von dem internationalen Expert:innengremium veröffentlicht werden.

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17.07.2017

Risikofaktoren für die „Schaufensterkrankheit“: Mega-Studie bringt neue Erkenntnisse

Eine Studie mit 800.000 Teilnehmer:innen bringt neue Erkenntnisse zur Früherkennung einer Verengung der Arterien im Bein- oder Beckenbereich: Eine eingeschränkte Nierenfunktion ist ein bisher unterschätzter Risikofaktor. In Europa haben rund 10 Prozent der Bevölkerung mindestens eine leichte Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Die Auswertung erfolgte unter Federführung von Florian Kronenberg von der Medizinischen Universität Innsbruck und Kolleg:innen der Johns Hopkins University (USA).

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18.07.2017

DAIG-Forschungspreis für den Molekularbiologen Wilfried Posch

Dr. Wilfried Posch, Molekularbiologe und Leiter der Molekularen Diagnostik an der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia Lass-Flörl) wurde im Rahmen des 8. Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses (DÖAK) im Juni in Salzburg mit dem DAIG-Nachwuchsforscherpreis 2017 für seine exzellente wissenschaftliche Arbeit im Bereich HIV und AIDS ausgezeichnet.

Der DÖAK – mittlerweile größter und wichtigster deutschsprachiger Fachkongress auf diesem Gebiet – richtet sich neben Professionistinnen im Bereich HIV und AIDS auch an Schüler:innen und Jugendliche sowie Betroffene und bietet vor diesem Hintergrund ein sehr breit gefächertes und öffentliches Programm. Die gemeinsam von der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) und der Österreichischen AIDS-Gesellschaft (ÖAG) veranstaltete Tagung, zu der Kongresspräsident ao.Univ.-Prof. Mag.Dr. Heribert Stoiber von der Innsbrucker Sektion für Virologie nach Salzburg geladen hatte, stand heuer unter dem Motto „HIV in motion“. Neben dem Austausch über die aktuelle politische Situation in vielen Krisengebieten und deren Auswirkung auf HIV-positive Menschen standen auch zahlreiche neue Erkenntnisse und Erfolge aus dem Bereich der Forschung, Behandlung und Aufklärung über AIDS sowie die Vergabe mehrere Preise auf dem Programm.

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19.07.2017

Neue Drittmittel für Forschungsinfrastruktur-Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Nach der Vergabe der Hochschulraum-Strukturmittel (HRSM) für neue Forschungsinfrastruktur durch den Bund kann die Medizinische Universität Innsbruck erfolgreich Bilanz ziehen. Bei zwei Forschungsvorhaben ist die Medizinische Universität Innsbruck federführend, bei zwei weiteren kooperativ beteiligt. Ein weiteres Projekt aus dem Programm F der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG wird ebenfalls von der MUI geleitet.

Rund 50 Millionen Euro werden im Rahmen der Hochschulraum-Strukturmittel in die Stärkung der Forschungsinfrastruktur an den Universitäten investiert. Uni.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales, meint dazu: „Trotz einer enttäuschenden Budgetkürzung mancher HRSM-Kooperationsprojekte um mehr als 50 Prozent möchte ich mich bei allen, die für die Vorbereitung und Einreichung der Projekte verantwortlich zeichneten, sehr herzlich bedanken und freue mich auf eine erfolgreiche Umsetzung.“

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25.07.2017

Kardiales Troponin erlaubt genauere Vorhersage von Herzkreislauferkrankungen

Die Messung des Troponin-Spiegels gehört seit vielen Jahren zur klinischen Routine bei der Diagnose von Herzinfarkten. Eine Meta-Studie des Epidemiologen Peter Willeit von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie belegt nun nachweislich, dass bei gesunden Personen leichte Erhöhungen von Troponin mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislauferkrankungen verbunden sind. Damit kommt dem Proteinkomplex eine besondere Rolle für die Vorhersage von Herzinfarkt und Schlaganfall zu.

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28.07.2017

Unsere Forscher:innen an der MUI: Brigitte Kircher

Im Rahmen der Reportageserie „Unsere Forscher:innen an der MUI“ werden engagierte Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Univ.-Doz.in Mag.a Dr.in Brigitte Kircher. Den zentralen Forschungsbereich stellt für die Biologin die Experimentelle Immunbiologie, insbesondere die Untersuchung von Minor-Histokompatibilitätsantigenen dar.

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03.08.2017

FWF-Förderung für ein internationales und ein Einzelprojekt an der Medizinischen Universität Innsbruck

Mit den Entscheidungen der beiden letzten Vergabesitzung des FWF-Kuratoriums im Mai und im Juni fördert der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF ein Einzelprojekt von ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Christoph Schwarzer vom Institut für Pharmakologie sowie eine neues Internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung von Univ.-Prof. Dr. Zlatko Trajanoski, Direktor der Sektion für Bioinformatik am Biozentrum Innsbruck.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort ist das Ziel des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung. Für die Förderung von inhaltlich stark integrierten, bilateralen Forschungsprojekten (Joint Projects) hat der FWF Abkommen mit verschiedenen internationalen Partnerorganisationen abgeschlossen, sodass  die jeweiligen nationalen Projektteile  von der jeweils zuständigen Organisation auf der Basis des „Lead-Agency-Verfahrens“ finanziert werden. Darauf basiert auch das neue internationale Forschungsprojekt „Protein-Proteininteraktionsnetzwerke für Präzisionsonkologie“ (DFG = Lead Agency), an dem der Bioinformatiker Zlatko Trajanoski beteiligt ist. Das Projekt „Modulation des Kappa Opioid Systems in der TLE“ von Prof. Christoph Schwarzer wird als Einzelprojekt gefördert.

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08.08.2017

854 Frauen und 767 Männer sicherten sich die 1.621 Studienplätze

Insgesamt 12.760 Studienbewerber:innen hatten sich am 7. Juli 2017 den Tests für das Human- und Zahnmedizinstudium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz gestellt. Jetzt wurden die Ergebnisse in Österreich bekanntgegeben: Für die österreichweit 1.621 Studienplätze haben sich 854 Frauen und 767 Männer qualifiziert (52,7 %/47,3 %).

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09.08.2017

Vertragsunterzeichnung: Neue Professorin für Strahlentherapie-Radioonkologie

Mit 1. Oktober wird Priv.-Doz.in Dr.in Ute Ganswindt neue Professorin für Strahlentherapie-Radioonkologie. Die renommierte Fachärztin, die zuletzt in München und davor in Tübingen tätig war, folgt Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas nach. Auf Grund der hohen fachlichen Expertise und der guten technischen Ausstattung der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie freut sich die bisherige stellvertretende Klinikdirektorin der LMU-München über ihren Ruf an die Medizinische Universität Innsbruck.

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14.08.2017

Erste erfolgreiche „Summerschool in Rheumatology“

Vor kurzem wurde in Saalfelden die erste „Summerschool in Rheumatology“ der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) abgehalten. 30 mittels Motivationsschreiben ausgewählte Teilnehmer:innen der Medizinischen Universitäten Innsbruck, Graz und Wien nutzten die Gelegenheit, innerhalb weniger Tage und in angenehmer Atmosphäre einen aktuellen Überblick über die Rheumatologie zu erhalten.

Auf dem Programm der „Summerschool in Rheumatology“ standen Vorlesungen über die wesentlichen rheumatischen Erkrankungen mit wichtigen Erkenntnissen von der Pathophysiologie bis zur Therapie und neue Behandlungsansätze. Die Kosten für Kurs, Übernachtung und Verpflegung trug die ÖGR.

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14.08.2017

Ethikkommission im Umbruch

In der Ethikkommission der Medizinischen Universität Innsbruck stehen die Zeichen auf Veränderung: Im Jänner dieses Jahres hat eine neue Funktionsperiode begonnen und Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas nach 17 Jahren Vorsitz seine Agenden an Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt übergeben. Die Einführung einer papierlosen IT-Lösung, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und eine neuzusammengesetzte Kommission bringen Veränderungen.

Die Eingewöhnungsphase für den neuen Vorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt und die neugewählte Ethikkommission war kurz. Seit März 2017 wurde im Innrain 43 im 1. Stock, dem Sitz der Kommission, bereits 119 Anträge bearbeitet. Auf die neue Ethikkommission der Medizinischen Universität Innsbruck kommt auf Grund einer europaweiten Gesetzesänderung, der sogenannten „Clinical Trials Regulation“, einiges an Arbeit zu. Nach einer kurzen Übergangsfrist sollen europaweit standardisierte Abläufe die klinische Forschung regeln. „Das bringt einiges an Herausforderungen für uns. Ab 2019 wird es zeitlich deutlich enger, da die vorgesehenen Fristen kürzer sind, als bisher. Auf Grund der Harmonisierung des Verfahrens werden wir bei Gemeinschaftsprojekten nicht mehr nur den nationalen Teil genehmigen, sondern für die Genehmigung in der ganzen EU verantwortlich sein, wenn Forscher:innen aus Tirol im Lead eines EU-Forschungsvorhabens sind“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt. Der langjährige Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin hat nach seiner Pensionierung die Agenden von Univ.-Prof. Dr. Peter Lukas übernommen. Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie hatte 17 Jahre lang der Ethikkommission der Medizinischen Universität Innsbruck vorgestanden. In seiner Amtszeit sind 5.555 Anträge in über 200 Sitzungen bearbeitet worden. Für diesen Einsatz erhielt Lukas das Ehrenzeichen der Medizinischen Universität Innsbruck. Der erfahrene Forscher hat auch noch wichtige Veränderungen mit auf den Weg gebracht: Erstmals fand im März 2017 eine papierlose Sitzung der Ethikkommission statt.  Die Einführung eines IT-Systems für die Einreichung und Administrierung der Sitzungen macht eine papierlose Abwicklung möglich. „Früher hatte die Ethikkommission 600.000 Kopien pro Jahr verbraucht“, sagt David Bachler, der Geschäftsführer der Ethikkommission. Die Systemumstellung brachte auch neue Einreichfristen mit sich: Anträge müssen jetzt vier Wochen vor einer Sitzung eingebracht werden. Alle Fristen sind auf folgender Webseite abrufbar: https://www.i-med.ac.at/ethikkommission/stermine.html

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17.08.2017

Neue Biomarker-Methode zur Früherkennung der chronischen Nierenerkrankung

Unter den vielen neuen Erkenntnissen zu chronischen Nierenerkrankungen, die aus dem inzwischen abgeschlossenen Forschungsprojekt SysKID (Systems biology towards novel chronic kidney disease diagnosis and treatment) hervorgingen, findet sich auch eine neue, von Forscher:innen der Sektion für Genomik und RNomik und der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV etablierte Biomarker-Methode. Die daraus generierten Antikörper aus Nukleinsäuren erleichtern Früherkennung und Prävention.

Mit dem kontinuierlichen Anstieg von Hypertonie und Diabeteserkrankungen in Europa nimmt auch die Inzidenz von Nieren-, Herz- und Gefäßerkrankungen zu. Die diabetische Nephropathie ist die mit Abstand häufigste Ursache für die Einleitung der Nierenersatztherapie. Früherkennung und Prävention nehmen deshalb nicht nur in der Therapie, sondern vor allem auch in der nephrologischen Forschung einen zentralen Stellenwert ein.

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25.08.2017

Nachruf tit. a.o. Univ.-Prof. Dr. Josef Glatzl

Die Medizinische Universität Innsbruck und das Department für Kinder- und Jugendheilkunde trauern um das Ableben von tit. a.o. Univ.-Prof. Dr. Josef Glatzl (*29.8.1931 – † 12.8.2017).

Dr. Josef Glatzl entstammte einer Wipptaler Lehrerfamilie, studierte in Innsbruck Medizin und promovierte am 14.Juli 1956. Die ärztliche Ausbildung begann er zunächst als Gastarzt an der Chirurgischen Univ. Klinik Innsbruck (Vorstand: Prof. Dr. Paul Huber) und dann über vier Jahre als Hochschulassistent am hiesigen Pathologisch- anatomischen Institut (Vorstand: Prof. Dr. Franz Josef Lang). Während dieser Zeit absolvierte er schon die Gegenfächer für das Fach Kinder- und Jugendheilkunde. 1964 begann er die Facharztausbildung als Assistenzarzt an der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde (Vorstand: Univ. Prof. Dr. Heribert Berger) und avancierte nach 5 Jahren zum Oberarzt. 1975 erfolgte die Habilitation mit dem Thema „Hypospadie – Pathogenetische Überlegungen – Hormonelle Untersuchungen“. Im Jahre 1982 wurde er von der Leopold-Franzens-Universität zum tit. a.o. Univ. Professor für Kinderheilkunde ernannt. Über zehn Jahre war Prof. Glatzl Stellvertreter des Klinikvorstandes (Prof. H. Berger) und geschäftsführender Oberarzt, sowie Leiter der Allgemeinen Ambulanz der Kinderklinik. Nach der Emeritierung von Prof. Berger 1991 war Prof. Glatzl für knapp 2 Jahre supplierender Leiter der Kinderklinik.

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25.08.2017

Präzise Analyse: Den Proteinen und Elementen auf der Spur

Die Mitarbeiter:innen der Core Facility „Protein Micro-Analysis“ (Projektleiter: ao.Univ.-Prof. Dr. Herbert Lindner) arbeiten im Hintergrund vieler erfolgreicher Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck. Zuletzt wurde das breite Spektrum an analytischen Methoden der zentralen Serviceeinrichtung dazu genutzt, Proben von Brustkrebspatient:innen auf Aluminium zu untersuchen – eine besondere Herausforderung.

Die Core Facility „Protein Micro-Analysis“ der Sektion für Klinische Biochemie (Interim. Leiter Univ.-Prof. Dr. Ludger Hengst) im Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck bietet ein breites Spektrum an analytischen Methoden für die Separierung sowie Identifizierung von Proteinen, Peptiden und deren Modifikationen an. Das Forschungsspektrum ist dabei sehr weit: Methodenentwicklung, Fragestellungen der Grundlagenforschung sowie Untersuchungen von klinischen Proben stehen im Vordergrund. Bevor ein Projekt allerdings begonnen werden kann, ist häufig eine Methodenoptimierung notwendig. Auf Grund der Komplexität der Proben, der Eigenschaften der Probenmatrix sowie der meist nur in geringen Mengen vorhandenen Proben kommt der Methodenentwicklung große Bedeutung zu. „Wir müssen verlässliche und reproduzierbare Daten für die Forscherinnen und Forscher liefern, die sich an uns wenden“, erklärt ao.Univ.-Prof. Dr. Herbert Lindner. Auf Grund des breiten Einsatzgebietes seiner Core Facility hat der Forscher im Laufe seines Berufslebens schon mit nahezu jeder Klinik und Sektion der Medizinischen Universität Innsbruck zusammengearbeitet.

Große Herausforderung: Aluminium kommt in praktisch allen Stoffen vor
Eine besondere Herausforderung war zuletzt die Mitarbeit an der erst kürzlich veröffentlichten Innsbrucker Studie zum Zusammenhang von aluminiumhaltigen Deodorants und Brustkrebs. Die Erstautorin der Studie, Mag.a Caroline Linhart, von der Sektion für Medizinische Statistik und Informatik hatte sich an das Team von Univ.-Prof. Lindner gewandt. Im Rahmen der Forschungsarbeit sollten zusätzlich zu einer wissenschaftlichen Befragung auch Gewebeproben analysiert werden. Ziel der Untersuchung war es, den Aluminiumgehalt in Gewebeproben von Brustkrebspatientinnen mit denen einer gesunden Kontrollgruppe zu vergleichen.  Die Methode der Aluminiummessung mittels Atomabsorptionsspektrometrie wurde von Ass. Prof. Dr. Heribert Talasz an der Core Facility etabliert und optimiert. Die sensitive Messung von Aluminium ist recht anspruchsvoll, da viele im Labor verwendete Materialien und Geräte mit Aluminium kontaminiert sind oder Aluminium enthalten. Bei komplexen Fragestellungen, wie etwa der Aluminiumbestimmung von Gewebeproben, kann die Methodenoptimierung daher sehr aufwändig sein, ist aber ein wichtiger Beitrag, um zu wissenschaftlich verwertbaren Ergebnissen zu kommen. Aluminium wird derzeit auch mit vielen anderen Erkrankungen, wie beispielsweise Alzheimer in Verbindung gebracht. Hierbei ist es notwendig, dass genaue Messmethoden zur Verfügung stehen um, Zusammenhänge feststellen oder ausschließen zu können. Neben dieser bereits abgeschlossenen Studie gibt es weitere Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen  Kliniken, bei denen die Konzentration von z.B. Eisen, Kupfer, Zink, Strontium etc. in Blut, Gewebe oder Zellen gemessen wird.

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31.08.2017

Zunehmend im Blickpunkt: Mevalonat-Stoffwechsel und Immunologie

Die Erforschung von Stoffwechselwegen erfährt derzeit neuen Antrieb und stand unter dem Thema „Integrating Metabolism and Immunity“ auch im Mittelpunkt des renommierten „Keystone Symposia on Molecular and Cellular Biology“ in Dublin. Auch die Immuntherapieforscher ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Thurnher und Georg Grünbacher PhD präsentierten ihre Forschungsarbeit zum Mevalonatweg, die sich als Review-Artikel auch in der Juli-Ausgabe von Oncoimmunology wiederfindet.

Der Mevalonatweg ist ein über mehrere Schritte unter anderem zum Cholesterin führender Stoffwechselprozess in Eukaryoten. Dass der komplexe und weit verzweigte Mevalonat-Stoffwechselweg für eine produktive Immunantwort essentielle Bedeutung hat, ist in der Wissenschaft inzwischen bekannt. „Das war nicht immer so“, weiß Martin Thurnher, der an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) das immunologische Labor leitet. Gemeinsam mit dem Molekularbiologen Georg Grünbacher erforscht er bereits seit mehreren Jahren den Mevalonat-Stoffwechsel, der großes Potenzial für die Entwicklung innovativer Immuntherapien besitzt. „In der immunologischen Stoffwechselliteratur ist meist von Glykolyse und Krebszyklus (Zitronensäurezyklus) die Rede, aber selten vom Mevalonat-Stoffwechsel, obwohl es ohne ihn u.a. das für die Zellmembran so wichtige Cholesterin nicht geben würde und die Erkenntnisse zur Cholesterinsynthese Joseph Goldstein und Michael Brown in den 80er Jahren den Nobelpreis für Physiologie und Medizin einbrachte“, erklärt der Biologe Thurnher, der mit seinem Labor zu einer der weltweit wenigen Gruppen zählt, die dieses Thema erforschen.

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06.09.2017

Afamin-Messung: Geeignetes Frühwarnsystem für den Typ-2 Diabetes

Eine erhöhte Konzentration des Glykoproteins Afamin geht mit einem erhöhten Risiko einher, einen Typ-2 Diabetes zu entwickeln. Das belegt eine neue Untersuchung von Forscher:innen der Sektion für Genetische Epidemiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Sie haben das Protein in den vergangenen sieben Jahren bei mehr als 20.000 Menschen aus acht prospektiven Studien gemessen und den Zusammenhang mit Typ-2 Diabetes, Prädiabetes und Insulinresistenz analysiert.

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06.09.2017

Update: Bauprojekt „Fritz-Pregl-Straße 3“

Nach Abschluss der Demontagearbeiten im Inneren des Gebäudes wird am 18. September die Einrichtung der Baustelle mit der Aufstellung der Container und den erforderlichen Kränen erfolgen. Eine Woche später, ab 25.09.2017 werden die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Die Bauzeit ist mit 24 Monaten vorgesehen. Mit dem Wintersemester 2019/2020 soll der Lehrbetrieb aufgenommen werden, davor werden die Verwaltungsgeschosse bezogen.

Was GESCHIEHT  konkret:

Im Innenhof werden alle oberirdischen Bauteile abgebrochen, die Garagen, die als Müllräume dienen, sämtliche Zwischentrakte zum Hygieneinstitut und zum Objekt Peter-Mayr-Straße 4b. Unterirdisch reichen die bestehenden Einbauten bis ins 2. UG, ca. 8 Meter tief. Sämtliche tragenden Bauteile werden abgebrochen, am Ende bleiben die Fundamentplatte und die Umschließungswände erhalten.

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08.09.2017

Auszeichnungen für mykologische Forschung in Innsbruck

Zwei Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck sind im Rahmen der 51. Jahrestagung der „Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft“ (DMykG) in Münster (D) ausgezeichnet worden. Ass.-Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Michaela Lackner erhielt in Anerkennung ihrer herausragenden, international beachteten Leistungen den Forschungsförderpreis. Der Nachwuchsförderpreis für klinische Mykologie ging an Mag. Dr. Fabio Gsaller und damit zum zweiten Mal in Folge nach Innsbruck.

Weltweit sind etwa 1,7 Milliarden Menschen von Pilzinfektionen betroffen. Mehr als 1,5 Millionen dieser Erkrankungen verlaufen tödlich. Ein Schwerpunkt der mykologischen Forschung ist es, auch vor dem Hintergrund steigender Resistenzbildungen, neue Therapien gegen Pilzinfektionen zu entwickeln. Für ihre hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen in diesem Bereich sind nun zwei Innsbrucker Wissenschafter:innen von der DMykG ausgezeichnet worden. Damit sind zwei von insgesamt drei im Rahmen der 51. Jahrestagung vergebenen Auszeichnungen an Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck gegangen, eine große Anerkennung der mykologischen Forschung in Innsbruck.

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12.09.2017

Innsbrucker Chirurg wird neuer Präsident der Europäischen Gesellschaft für Organtransplantationen (ESOT)

Innsbruck zählt zu den größten Transplantationszentren Europas. Jetzt wird der Leiter der Transplantationschirurgie an der Spitze einer der weltweit aktivsten Gesellschaften in diesem Bereich, der Europäischen Gesellschaft für Organtransplantationen (ESOT), stehen. Stefan Schneeberger übernimmt im Rahmen der Jahrestagung in Barcelona (24.-27.9.2017) als jüngster Präsident in der Geschichte der Organisation den ESOT-Vorsitz für zwei Jahre.

Derzeit warten laut Eurotransplant rund 15.000 Menschen in Europa auf eine Organspende, es gibt zu wenig Spenderorgane. Eine Herausforderung, die sich durch neue Indikationen noch verschärfen wird:  Erkrankungen, wie beispielsweise die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD), nehmen stark zu. Verbesserte Therapien ermöglichen es, nach einer überstandenen Krebserkrankung das betroffene Organ durch ein Spenderorgan zu ersetzen. In der Transplantationsmedizin wird daher mit Hochdruck an der Einführung und Verbesserung bestehender Methoden gearbeitet. Die „Europäische Gesellschaft für Organtransplantation“ (European Society for Organ Transplantation, ESOT) strukturiert und optimiert diese Aktivitäten in Europa und weltweit. Der neue ESOT-Präsident Stefan Schneeberger ist Leiter der Transplantationschirurgie der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: D. Öfner-Velano). Neben der Förderung der Forschung setzt der 44-jährige Tiroler Chirurg auf die weltweite Vernetzung unter anderem mit Asien und auf die Verbesserung der Fortbildungsmöglichkeiten. Neben zahlreichen etablierten Konferenzen und Ausbildungsprogrammen bietet die Gesellschaft demnächst mit der Veröffentlichung des ESOT Education Chanel das weltweit umfassendste digitale Ausbildungsprogramm. Damit wird ein neuer Meilenstein gesetzt.

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12.09.2017

Klinisch angewandte Anatomie: 200 Expert:innen zu Gast in Innsbruck

Erstmals fand Anfang September das „Internationale Symposium für klinisch angewandte Anatomie“, der 9. „ISCAA World Congress“ (International Symposium of Clinical and Applied Anatomy), in Innsbruck statt. Der Einladung des Organisationskomitees sind 200 Expert:innen aus verschiedenen Fachdisziplinen aus 35 Nationen gefolgt. Besprochen wurden alle aktuellen Themen der translationalen Anatomieforschung.

Die Anatomie spielt eine wichtige Rolle in der Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Ärzt:innen. Das Lehr- und Fortbildungsprogramm des Departements für Anatomie, Histologie und Embryologie der Medizinischen Universität Innsbruck nutzen jährlich rund 800 Studierende und ca. 1.200 Ärzt:innen aus mehr als 17 Nationen für postgraduelle Aus- und Weiterbildung. Aber auch die translationale Forschung ist von großer Bedeutung, insbesondere für die Weiterentwicklung von Therapien. In Innsbruck gibt es aktuell beispielsweise Forschungsprojekte zu Beckenbodennerven (z.B. „Schamnerv“), zur verbesserten Behandlung von Inkontinenz, zum Stimmbandnerv, zu Nebenschilddrüsen, zur Ultraschallanwendung in der Regionalanästhesie und auch zu Fettstammzellen. Charakteristisch für die angewandte Forschung ist die enge Kooperation mit verschiedenen klinischen, vor allem chirurgischen Disziplinen. Die Weiterentwicklung der Untersuchungsmethoden ermöglicht es der Anatomie, immer profundere Fragestellungen zu beantworten. Zum „9. ISCAA World Congress“ haben sich daher nicht nur Anatom:innen aus der ganzen Welt angemeldet, sondern auch Vertreter:innen anderer Fachdisziplinen, wie beispielsweise aus chirurgischen Fächern. Thematisiert werden alle Aspekte der humanmedizinischen aber auch veterinärmedizinisch- morphologischen Wissenschaften. Das internationale Symposium findet erstmals in Innsbruck statt. Das Kongresskomitee wurde von Dr. Marko Konschake von der Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Erich Brenner, MME) geleitet, als Kongresspräsidentin fungierte o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch.

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18.09.2017

Kopf-Hals-Tumore: Früherkennung als Chance

Tumore im Kopf-Hals-Bereich gehören zu den belastendsten Krebserkrankungen. Nicht nur sind die Karzinome äußerst bösartig. Sie wachsen auch schnell und bedeuten für die Betroffenen eine besondere emotionale und soziale Belastung. Die besten Heilungschancen haben Patient:innen der Innsbrucker Universitätskliniken, wie aktuelle Zahlen zeigen.

Erschütternde Ergebnisse zeigen aktuelle Untersuchungen der Innsbrucker HNO-Klinik in Bezug auf das Wachstum von Tumoren im Kopf und Halsbereich. „Wir haben festgestellt, dass sich die Tumormasse pro Tag um ein Prozent vergrößert. Damit gehören diese Karzinome zu den am schnellsten wachsenden und das wiederum zeigt, wie wichtig die Früherkennung ist“, erklärt Herbert Riechelmann, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für HNO.

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19.09.2017

Reinhard Würzner neuer Präsident

Das Komplementsystem ist Teil des Immunsystems. Forschungsgruppen in Europa, die sich mit diesem Bereich der angeborenen Abwehrkräfte befassen, haben sich vor 20 Jahren zum „Europäischen Komplement-Netzwerk“ zusammengeschlossen und bei der letzten Jahrestagung ao.Univ.-Prof. DDr. Reinhard Würzner von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie zu ihrem Präsidenten gewählt.

Die Zellen und Eiweiße des Komplementsystems haben eine wichtige Funktion für den Schutz des Körpers vor Viren und anderen Erregern: Sie werden für die Immunantwort benötigt, bevor sich Antikörper gebildet haben. Regulatorproteine verhindern, dass bei einer Aktivierung des Komplementsystems zu viele eigene Zellen zerstört werden. Wenn dieses System gestört wird, führt das zu gravierenden Erkrankungen. Eine bekannte ist zum Beispiel HUS. Das atypische Hämolytisch Urämische Syndrom hat seine Ursache in einer Dysregulation des Komplementsystems. Das durch den Erreger EHEC (Subtyp von Escherichia coli) assoziierte HUS, welches die häufigste Ursache des akuten Nierenversagens im Kindesalter darstellt ist, ist ebenfalls Komplement-assoziiert und auch das paradontale Ehlers-Danlos-Syndroms, eine angeborene Bindegewebsschwäche mit schwerer Parodontitis, die sich durch rasche Progredienz und ein junges Manifestationsalter mit Zahnverlust vor dem 20. Lebensjahr auszeichnet, steht mit einer Störung im Komplementsystem in Zusammenhang. Zu beiden Krankheiten gibt es in Innsbruck an verschiedenen Kliniken und Sektionen Forschungsarbeiten: Interdisziplinarität ist eines der Merkmale der internationalen Forschungsbemühungen zum Komplementsystem, da die Erkrankungen in der Regel verschiedene Fachdisziplinen beschäftigen. 1997 wurde das „Europäische Komplement-Netzwerk“ (European Complement Network) bei einer Jahrestagung in Innsbruck gegründet, um die Forschungsinitiativen zu intensivieren und zu bündeln. Inzwischen sind mehr als 1.000 Forscher:innen Teil des Zusammenschlusses von Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen verschiedenster Fachrichtungen.

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19.09.2017

ESC Research Highlight 2017 aus Innsbruck

Eine herausragende Arbeit zum Pathomechanismus der Aortenklappenverkalkung aus dem herzchirurgischen Forschungslabor wurde im Rahmen des heurigen ESC (European Society of Cardiology) Kongresses in Barcelona mit dem Prädikat „Basic Research Highlight 2017“ ausgezeichnet. Immerhin rückt die Entwicklung eines möglichen „Statins für die Aortenklappe“ mit der Identifizierung eines neuen pharmakologischen Angriffsziels durch die Innsbrucker Herzchirurgen in greifbare Nähe.

Die kalzifizierende Aortenklappenstenose zählt zu den häufigsten erworbenen Herzklappenfehlern. Dabei mutieren Bindegewebszellen zu Knochen bildenden Zellen, was zur progressiven Verkalkung der Aortenklappensegel führt. Faktoren wie Inflammation, mechanische Belastung  – insbesondere durch hohen Blutdruck – sowie genetische Komponenten spielen eine zentrale Rolle bei der Änderung der Phänotypen der Aortenklappenzellen. Trotzdem sind genaue Pathomechanismen nach wie vor unverstanden. „Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die Pathomechanismen der Aortenklappenverkalkung näher zu beleuchten, um somit mögliche pharmakologische Angriffsziele für das Fortschreiten der Erkrankung zu identifizieren“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Michael Grimm, Direktor der Univ.-Klinik für Herzchirurgie.

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22.09.2017

Tiroler Gipfelsieg: SCIENCE berichtet über Innsbrucker Forschungsarbeit zu krebsrelevantem Proteinkomplex

Mit der detaillierten atomaren Aufklärung der Kristallstrukturen des sogenannten LAMTOR Komplexes und seiner Implikationen für die zelluläre Signalübertragung sorgt ein Team des Innsbrucker Biozentrums um die Wissenschafter Lukas A. Huber (Zellbiologie) und Klaus Scheffzek (Strukturbiologie) für Aufsehen in der Wissenschaftsgemeinde. SCIENCE, eines der weltweit angesehensten Wissenschaftsmagazine, berichtet darüber.

Die Signalweiterleitung in Zellen spielt im Kontext der Tumorentstehung, wie auch im Verlauf der Immunantwort und damit in der Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Metabolisches Syndrom eine essentielle Rolle. LAMTOR, ein bereits vor 15 Jahren u.a. durch die Arbeitsgruppe des Tiroler Zellbiologen Lukas A. Huber identifizierter Verband aus sieben derzeit bekannten Gerüst- und Regulatorproteinen (p18, p14, MP1, HBXIP, p11 auch LAMTOR1-5 genannt, RagA und RagC ) koordiniert Zellteilung, Zellwachstum, Zelltod und Zellwanderung, indem er die unter den Abkürzungen MAPK und mTORC bekannten Signalwege rekrutiert und steuert. In einer vom Fonds für Wissenschaft und Forschung (FWF) geförderten Kooperation gelang den Forschungsgruppen von Huber, Scheffzek und weiteren Kolleg:innen des Biozentrums der Medizin Uni Innsbruck nun die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur des LAMTOR Komplexes und seiner Bedeutung für die Signalübertragung, womit eine Tür zur Entwicklung neuer Therapieansätze geöffnet werden könnte. Die wegweisenden Erkenntnisse aus Innsbruck wurden soeben im renommierten Fachjournal SCIENCE veröffentlicht.

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26.09.2017

Neues therapeutisches Angriffsziel für akute Colitis

Neue Erkenntnisse aus dem CD-Labor für Mukosale Immunologie an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor Univ.-Prof. Dr Herbert Tilg) lassen Hoffnung für die Entwicklung einer neuen, vielversprechenden Therapie für chronisch entzündliche Darmerkrankungen aufkommen. Der von den Forscher:innen getestete potentielle Wirkstoff könnte vor allem im akuten Stadium dieser chronisch entzündlichen Erkrankungen eine Alternative zu den herkömmlichen Therapieoptionen darstellen.

Die Inzidenz chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Der Erforschung der zugrundeliegenden entzündungsbiologischen Mechanismen an der Darmschleimhaut und in der Folge der Identifizierung neuer Therapieziele kommt deshalb besondere Bedeutung zu, zumal diese Erkrankungen für die Patient:innen sehr belastend und nicht heilbar sind.

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28.09.2017

Feierlicher Empfang anlässlich des Rektoratswechsel

Anlässlich des Rektoratswechsels luden der Universitätsratsvorsitzende Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Putz und der Senatsvorsitzende Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer zum feierlichen Empfang.

Am 27. September wurden im voll besetzten Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik die Leistungen von Rektorin Helga Fritsch und ihrem Team für die Medizin Uni Innsbruck gewürdigt. Die Anatomin war 2013 als erste Frau an die Spitze einer Medizinischen Universität in Österreich gewählt worden. Mit Fritsch scheiden auch der Vizerektor für Finanzangelegenheiten und Organisationsentwicklung, Claudius Kaloczy, sowie der Vizerektor für Klinische Angelegenheiten, Gustav Fraedrich aus ihren Ämtern aus. Die bisherigen Vizerektor:innen Christine Bandtlow (Forschung und Internationales) und Peter Loidl (Lehre und Studienangelegenheiten) werden ihre Agenden weiterführen.

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29.09.2017

Life Sciences: ÖGMBT-Jahrestagung im Centrum für Chemie und Biomedizin

Ende September fand in Innsbruck die neunte Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) in Kooperation mit dem achten „Life Sciences Meeting Innsbruck“ statt. Die Tagung wurde von einem Team von Wissenschafter:innen des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck und des Center for Moleculare Biosciences Innsbruck (CMBI) der Leopold Franzens Universität Innsbruck gemeinsam mit der ÖGMBT organisiert. (Foto: Wolfi Lochmann)

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02.10.2017

Rektor Wolfgang Fleischhacker: Grußworte zum Amtsantritt

Mit 1. Oktober 2017 hat der bisherige geschäftsführende Direktor des Departments Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker, das Amt des Rektors der Medizinischen Universität Innsbruck übernommen. Er will neue Akzente setzen. Hier seine persönliche Botschaft zum Amtsantritt:

Mein Team und ich sehen unserer Aufgabe mit Freude, Motivation und Spannung entgegen. Lehren, Forschen, Heilen sind jene Aufgaben, die die Medizinische Universität Innsbruck auf bestmöglichem Niveau erfüllen will. Diesem Anspruch gerecht zu werden, ist Ziel unserer gemeinsamen Bemühungen.

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02.10.2017

Herzlich Willkommen: Semesterstart für 450 Studierende

Für Studienanfänger:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck beginnt der neue Lebensabschnitt mit der Orientierungslehrveranstaltung. Die Einführungsvorlesung war zugleich einer der ersten Termine des neuen Rektors Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker, der gemeinsam mit dem Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl, die neuen Studierenden herzlich begrüßte. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer:innen ein Willkommensgeschenk von ALUMN-I-MED.

Im großen Hörsaal im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) begann für die neuen Studierenden ihr neuer Lebensabschnitt: Damit dieser Start organisatorisch reibungslos verläuft, werden die zukünftigen Ärzt:innen, Forscher:innen und Molekularen Mediziner:innen von der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten, dem IT-Service der Universität, von Koordinator:innen der ersten Studienwochen, der ÖH Medizin, der Stipendienstelle Innsbruck, dem Internationalen Spracheninstitut (isi) und ALUMN-I-MED, dem Absolvent:innenverein der Medizinischen Universität Innsbruck, unterstützt.

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03.10.2017

Nachruf em. Univ.-Prof. Dr. med.univ. Dr. sci. h.c. Werner Platzer

Die Medizinische Universität Innsbruck und das Department für Anatomie, Histologie und Embryologie trauern um em. Univ.-Prof. Dr. med.univ. Dr. sci. h.c. Werner Platzer.

Zu seinen Anliegen zählte eine klinisch ausgerichtete morphologische Wissenschaft und deren Umsetzung in der Lehre mit Hilfe der neuesten audiovisuellen Medien. Er modernisierte das Institutsgebäude, gestaltete den Hörsaal neu und rüstete diesen audiovisuell auf. Ein semiprofessionelles Videostudio wurde eingerichtet, sodass zahlreiche wissenschaftliche Lehrfilme erarbeitet werden konnten. Seine Präparationsfilme waren durch den Einsatz neuer didaktischer Ideen zukunftsweisend. Forschung und Lehre beschränkte Platzer jedoch nicht nur auf den Unterricht von Studierenden, sondern baute auch die postgraduelle Fort- und Weiterbildung aus und begründete teils international besuchte Operationskurse.

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04.10.2017

Medizinische Universität Innsbruck in Bewegung: Neues Team

In seiner Sitzung vom 3. Oktober 2017 hat der Universitätsrat das von Rektor Wolfgang Fleischhacker vorgeschlagene Rektoratsteam vervollständigt: Neben Christine Bandtlow (Forschung und Internationales) und Peter Loidl (Lehre und Studienangelegenheiten) wird Manuela Groß als Vizerektorin für Finanzen und IT im Führungsgremium tätig sein.

Gemeinsam mit einem kompetenten Team wird Rektor Wolfgang Fleischhacker zukünftig die Geschicke an der Medizinischen Universität Innsbruck lenken. Die Agenden, die bisher der Vizerektor für Klinische Angelegenheiten innehatte, übernimmt der ehemalige Klinikdirektor selbst. Die Pläne für die Zukunft werden in den kommenden Wochen vorgestellt. Für den 8. November 2017 ist eine Pressekonferenz geplant, darüber hinaus erscheinen Interviews mit allen Rektoratsmitglieder auf der Webseite der Medizinischen Universität Innsbruck. „Ich lade alle herzlich dazu ein, die öffentlichen Veranstaltungen der Medizinischen Universität Innsbruck zu besuchen und die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und Kennenlernen zu nutzen“, erklärt Rektor Wolfgang Fleischhacker. Die feierliche Inauguration (Amtseinführung) wird am 13. November 2017 stattfinden.

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06.10.2017

Neuer Partner für verstärkten Wissens- und Technologietransfer

Bei einer Kick-Off-Veranstaltung zur Zusammenarbeit an der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde das in Deutschland ansässige sowie international tätige Technologietransfer-Unternehmen Ascenion vorgestellt.

 Der Transfer von akademischem Wissen in die Wirtschaft hat an der Medizin Uni Innsbruck einen hohen Stellenwert. „Das an unserer Universität generierte Wissen, die hier entwickelten Ideen und Erfindungen sollen auch auf kommerziellem Weg zum gesellschaftlichen und technologischen Fortschritt beitragen“, sagt Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales. „Von neuen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen an unserer Universität profitieren nur dann möglichst viele, wenn wir unser Wissen effektiv vernetzen. Daher arbeiten wir ständig daran, den Wissens- und Technologietransfer effizienter zu gestalten. Dazu ist es wichtig, verschiedenen Akteure und Partner einzubeziehen.“

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09.10.2017

Alois Saria: „Universitäten brauchen mehr Mut zur Vision“

Wenn berufene Professorinnen und Professoren der Medizinischen Universität Innsbruck in den Ruhestand treten, hat man schon Einiges, aber längst nicht alles über sie erfahren. Lesen Sie hier, was Sie immer schon von und über Alois Saria wissen wollten.

Wenn Sie auf Ihre Zeit an der MUI zurück denken, würden Sie dann Vieles noch einmal so machen?
Das Meiste schon. Die Ziele, die ich mir in Innsbruck gesteckt habe, konnte ich weitgehend erreichen. Allerdings konnte ich zur Zeit meiner Berufung zum Professor meine Vorstellungen von der Entwicklung der Grundlagenforschung in der Psychiatrie nicht umsetzen. Ich denke, Grundlagenforschung sollte im Sinne einer gezielten Schwerpunktsetzung immer fokussiert und thematisch klar strukturiert sein. Mit meinem Vorschlag, die Psychiatrie in diese Richtung zu optimieren, war ich damals aber nur teilweise erfolgreich.

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09.10.2017

Boten-RNA einfach aufspüren

Mit einer in Innsbruck entwickelten, neuen Methode lässt sich die dynamische Entwicklung von Boten-RNA in der Zelle einfach und schnell untersuchen. Gemeinsam entwickelt wurde das Verfahren von Forscherinnen und Forschern der beiden Innsbrucker Universitäten.

Boten-RNA (mRNA) enthält Informationen aus dem Erbgut und dient in der Zelle als Vorlage für die Produktion von Proteinen. Mit modernen Sequenzierungsmethoden lassen sich diese Moleküle in der Zelle rasch und leicht aufspüren. Bisher war es aber nur bedingt möglich, die dynamische Entwicklung der RNA-Konzentration zu studieren. Denn in der Zelle werden durch das Kopieren von bestimmten Genabschnitten laufend neue Boten-RNAs erzeugt und gleichzeitig viele davon auch wieder abgebaut. Nun haben Forscher um Ronald Micura vom Institut für Organische Chemie der Universität Innsbruck und Alexandra Lusser von der Sektion für Molekularbiologie am Biozentrum der Medizinischen Universität ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Entstehung und Abbau der Boten-RNA in der Zelle sehr einfach und rasch ermittelt werden kann.

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11.10.2017

Welt-Adipositas-Tag am 11. Oktober: Weltweite Studie zu Über- und Untergewicht bei Kindern: Ö im mitteleuropäischen Trend

Sowohl Übergewicht als auch Untergewichtigkeit im Kindesalter haben negative Auswirkungen auf die lebenslange Gesundheit. Ziel einer soeben in The Lancet veröffentlichen weltweiten Studie war es, die Entwicklung von Über- und Untergewicht bei Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 19 Jahren seit 1975 zu erheben. Die weltweiten Trends und damit auch die Gewichts-Entwicklung österreichischer Kinder und Jugendlicher liegen nun vor. An der Studie waren auch Tiroler Forscher:innen beteiligt.

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12.10.2017

Synuclein-Kongress in Athen mit Innsbrucker Know-How

„20 Jahre Synuclein“ lautete das Motto des diesjährigen Synuclein-Kongresses im September in Athen, bei dem die Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) mit einem starken Team vertreten war und in dessen Planung und Vorbereitung die Innsbrucker MSA- und Parkinson-Expert:innen Univ.-Prof. Dr. Gregor Wenning und Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Nadia Stefanova maßgeblich eingebunden waren.

Die Erforschung und Behandlung von Parkinson wie auch der Parkinson ähnlichen Erkrankung Multisystematrophie (MSA) haben im Rahmen des neurowissenschaftlichen Schwerpunktes an der Medizinischen Universität Innsbruck einen besonderen Stellenwert. Das Protein Alpha-Synuclein ist ein Hauptbestandteil von intrazellulären Proteinaggregaten bei der Parkinson-Krankheit, der MSA und der Lewy-Körper Demenz. Diese neurodegenerativen Erkrankungen werden deshalb auch als Alpha-Synucleinopathien bezeichnet.

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13.10.2017

Gemeinsam für die Verbesserung der praktischen Ausbildung

Klinisch-praktische Fertigkeiten sind Schlüsselkompetenzen von angehenden Ärzt:innen. Die Medizinische Universität Innsbruck und die ÖH Medizin arbeiten daher eng zusammen, um das Angebot an Trainingsmöglichkeiten stetig auszubauen. Der gemeinsame Tag der offenen Tür des ÖH Trainingszentrums und des Skills Labs der MUI zeigte, wie umfangreich das Angebot ist.

Für die erfolgreiche didaktische Vermittlung klinisch-praktischer Fertigkeiten kommt im Medizinstudium außerordentliche Bedeutung zu. Ausreichende und vielfältige Trainingsmöglichkeiten sind dabei eine Grundlage für Fehlervermeidung und Patient:innensicherheit. Das Skills Lab der Medizinischen Universität Innsbruck hält dazu beispielsweise verschiedene Simulatoren bereit, die es den Studierenden ermöglichen, bestimmte Fertigkeiten zu erlernen bzw. in Vorbereitung auf Prüfungen zu üben. Auch die Hochschülerschaft an der Medizinischen Universität Innsbruck setzt auf mehr praktische Ausbildung und hat das ÖH-Trainingszentrum gegründet. „Wir sind keine Konkurrenten, sondern arbeiten gemeinsam daran, die Ausbildung der praktischen Fertigkeiten der Studierenden zu verbessern“, erklären ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Prodinger, Leiter des Skills Lab der Medizinischen Universität Innsbruck, und Heiko Hampel, Leiter des ÖH Trainingszentrums. Bereits zum zweiten Mal veranstaltete daher die ÖH Medizin und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten mit seinem Team einen „Tag der offenen Tür“, um das umfassende Angebot in diesem Bereich vorzustellen. „Ich freue mich, dass von beiden Seiten das Angebot in den letzten Jahren erweitert wurde und stetig ausgebaut wird. Ich kann den Beteiligten hier nur zu ihren Leistungen gratulieren und wünsche mir die erfolgreiche Fortsetzung und den Ausbau der Projekte sowohl auf der Seite der ÖH wie auch auf der Seite der MUI Skills Labs. Ich werde weitere Initiativen tatkräftig unterstützen“, erklärt Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl.

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16.10.2017

Überraschende Entdeckung bei Seltener Erkrankung: Neuer Gendefekt entschlüsselt

Neue Erkenntnisse zur Ursache einer Durchfallerkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern hat eine Innsbrucker Forschungsarbeit gebracht: International vernetzte Teamarbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Grundlagen- und klinischer Forschung haben die Entschlüsselung eines weiteren Gendefektes für die Mikrovillus Einschlusserkrankung (MVID) ermöglicht. Darüber hinaus konnte die Ursache für chronische Durchfälle bei einer weiteren Seltenen Krankheit (FHL5) geklärt werden.

Wenn der Direktor der Innsbrucker Sektion für Zellbiologie, Lukas Huber, und der Direktor der Univ.-Klinik für Pädiatrie I, Thomas Müller, von ihrer jüngsten Forschungsarbeit berichten, klingt das wie eine spannende Forschungsgeschichte: Die Entschlüsselung eines weiteren Gendefekts für die Mikrovillus Einschlusserkrankung (MVID) nimmt in Ulm seinen Anfang. Dort beschäftigt sich der leitende Oberarzt am Universitätsklinikum Ulm, Carsten Posovszky, mit der Erforschung der Seltenen Erkrankung FHL5. Diese aggressive, grundsätzlich „hyperinflammatorische“ Erkrankung des Immunsystems betrifft insbesondere Säuglinge bis zum 18. Monat. Die Betroffenen haben nicht nur eine Panzytopenie, also eine starke Verminderung der Blutzellen, und eine vergrößerte Leber sowie Milz, sondern auch Fieberschübe und präsentieren sich damit ähnlich wie eine maligne Erkrankung.  „Eine kurative Behandlung ist nur mit einer Stammzelltransplantation möglich“, erklärt Kinderarzt Thomas Müller. In der Folge haben die behandelten Säuglinge allerdings oft eine chronische Durchfallerkrankung, die bisher mit dem geschwächten Immunsystem und rezidivierenden Infektionen der Kleinkinder in Verbindung gebracht wurde. Allerdings stellt der Ulmer Kinderarzt bei weitergehenden, pathologischen Untersuchungen fest, dass der Darm der Kinder dieselben Auffälligkeiten zeigt, wie bei einer MVID: Das bedeutet im Epithel des Darmes fehlt der Bürstensaum. Das hat zur Folge, dass die Nährstoffaufnahme gravierend gestört ist. Da Innsbruck das weltweit führende Zentrum für die MVID Erforschung ist, wendet sich Posovszky an seine Kolleg:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck. Das Forscher:innenteam um Lukas A. Huber und Thomas Müller in Innsbruck vermutet schon seit längeren, dass Mutationen in Munc18-2, ein bekannter Auslöser für FHL5, auch bei chronischen Durchfallerkrankungen eine entscheidende Rolle spielt. 

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17.10.2017

Über 1.500 internationale Diabetes-Expert:innen tagen in Innsbruck

Zu den Fortschritten der Diabetestherapie und über die Neuausrichtung von Therapiezielen tauschen sich im Rahmen des weltweit größten pädiatrischen Diabeteskongresses in Innsbruck Fachleute aus allen fünf Kontinenten aus. Im Fokus des 43. Jahrestreffens der Internationalen Gesellschaft für Diabetes im Kindes- und Jugendalter (International Society for Pediatric and Adolescent Diabetes, ISPAD) von 18. bis 21. Oktober 2017 steht der Typ-1 Diabetes bei Kindern, der Betroffene, Angehörige und Betreuer:innen vor besondere Herausforderungen stellt.

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19.10.2017

Tag der offenen Tür an acht Tiroler Hochschulen

Das Interesse am Studienangebot der Medizinischen Universität Innsbruck ist ungebrochen hoch: Das zeigte sich auch beim Tiroler Hochschultag 2017. Am heutigen Donnerstag haben alle acht Tiroler Hochschulen ihre Türen geöffnet und ihr Studienangebot vorgestellt. Vorträge, Führungen und Informationsstände boten Wissenswertes rund um das Studium.

Alle zwei Jahre findet der Tiroler Hochschultag statt. Schüler:innen aus allen Teilen Tirols, aber auch aus Vorarlberg und Liechtenstein nutzten die Gelegenheit, sich über das Studienangebot zu informieren. Zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr präsentierte sich auch die Medizinische Universität Innsbruck mit einem abwechslungsreichen Programm. Das Interesse an einem medizinischen Studium ist dabei ungebrochen hoch: Dies zeigte sich nicht nur durch die rege Teilnahme an den Vorträgen, Führungen, Hands-on-Stationen und Informationsständen, sondern auch an den zahlreichen Fragen, welche die Mitarbeiter:innen an den Beratungsständen der Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten sowie die Vertreter:innen der ÖH Medizin zu beantworten hatten. Einen Überblick über die Diplomstudien Human- und Zahnmedizin sowie das Bachelorstudium Molekulare Medizin gab der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Univ.-Prof. Dr. Peter Loidl. Auf Grund des großen Andranges fanden diese Vorträge zweimal statt. Die Frage „Wie studiert es sich an der Medizinischen Universität Innsbruck“ beantworteten Studierendenvertreter:innen im Rahmen eines eigenen Vortrages. Darüber hinaus gab es ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm mit dem Ziel, den Alltag von Mediziner:innen kennenzulernen und praktische Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche von Ärzt:innen und Forscher:innen zu geben. Ao.Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, Dr. Georg Friedrich Vogel, Univ.-Prof. Dr. Lukas Huber, Dr. Herbert Bachler (Allgemeinmediziner), Univ.-Prof.in Dr.in Elke Gizewski, Dr.in Katharina Feil, ao.Univ.-Prof. Dr. Paul Hengster und Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani nutzen ihre Beiträge, den Schüler:innen Einblicke in ihren Bereich zu geben. 

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23.10.2017

Evolutionäres Relikt: Der Kalziumeinstrom im Skelettmuskel hat keine Funktion mehr

Seit fast einem halben Jahrhundert beschäftigt Forscher:innen die Frage, welche Funktion der Kalziumeinstrom durch den spannungsabhängigen Kalziumkanal des Skelettmuskels für die Muskelkontraktion hat. An der Sektion für Biochemische Pharmakologie ist es jetzt mit einem neuen Tiermodell gelungen, das Rätsel zu lösen: Es scheint sich bestätigen, dass der Kalziumkanal im Säugermuskel zwar weiterhin Kalzium leitet, es sich dabei aber um ein evolutionäres Relikt handelt.

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25.10.2017

Neue Schutzschalter-Funktion von NR2F6 bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) mit stark ansteigenden Erkrankungsraten, in vielen Fällen steht keine dauerhaft befriedigende Therapie zur Verfügung. Einen wesentlichen Beitrag zur Pathophysiologie der Erkrankungen liefern eine genetische Disposition, die Mikrobiota und ihre Metaboliten und die darmassoziierten Immunzellen, die schlussendlich die chronischen Entzündungsprozesse auslösen.

Nukleäre Rezeptoren sind wichtige Mediatoren zwischen Nährstoffen, Mikrobiota-Metaboliten und den intrazellulären Vorgängen im Darmepithel oder Immunzellen. Mehrere dieser Rezeptoren wie der Glukokortikoidrezeptor, der Vitamin D3 Rezeptor oder der Retinsäurerezeptor spielen daher eine essentielle Rolle, um Darm Homöostase zu gewährleisten.

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30.10.2017

Tiroler Adler-Orden für Rektorin a.D. Helga Fritsch

Die hervorragenden Verdienste von Rektorin a.D. Helga Fritsch um den Wissenschaftsstandort Tirol wurden mit dem Tiroler Adler-Orden in Gold ausgezeichnet.

Tirols Landeshauptmann Günther Platter zeichnete am 25. Oktober im Rahmen eines Festakts im Landhaus in Innsbruck hochverdiente Persönlichkeiten mit dem „Tiroler Adler Orden“ aus: „Wir dürfen elf Persönlichkeiten mit der höchsten Auszeichnung des Landes Tirol für Nicht-Tiroler auszeichnen. Im Herzen sind sie aber alle Tirolerinnen und Tiroler, das haben sie mit ihrem Engagement für unser Land auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen. Dafür möchte ich Ihnen den Dank des Landes Tirol aussprechen“, erklärte der Landeshauptmann in seiner Ansprache. „Wir ehren Persönlichkeiten, die so vielfältig sind wie das Land Tirol. Auf verschiedenste Art und Weise haben sie beachtliche Leistungen für unser Land erbracht. Egal ob in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Religion, Sport oder Gleichstellung in allen Bereichen zeichnet sich das Land Tirol unter anderem durch diese Menschen aus“, betonte LH Platter.

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02.11.2017

Molekularer Schalter für Epilepsie

Fortschritt in der Erforschung der Ursachen von Epilepsie: Eine innovative Arbeit vom Institut für Pharmakologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. F. Ferraguti) gibt neue Einblicke, welche Zellen für das Auslösen wiederkehrender epileptischer Anfälle entscheidend sein könnten. Die Forscher:innen um Mag. Meinrad Drexel PhD aus der Gruppe von Univ.-Prof. Dr. Günther Sperk haben einen Schalter für die Entstehung von Epilepsie gefunden. Die Erkenntnisse könnten helfen, neue Therapien zu entwickeln.

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06.11.2017

Neue Drittmittel für vier Einzelprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung, hat in seiner 65. Kuratoriumssitzung Anfang Oktober zwei neue Forschungsprojekte von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt. Zwei weitere Projekte werden aus dem Matching Funds des Landes unterstützt.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich ist ein ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds. In der Kuratoriumssitzung vom 2. Oktober 2017 genehmigte der Wissenschaftsfonds die Einzelprojekte von Clemens Decristoforo von der Universitätsklinik für Nuklearmedizin und Katrin Watschinger von der Sektion für Biologische Chemie. Die Forschungsvorhaben von Matthias Erlacher von der Sektion für Genomik und RNomik und Christoph Schwarzer vom Institut für Pharmakologie werden auf Basis der Förderempfehlung des FWF im Rahmen der Kooperationsvereinbarung „Matching Funds“ vom Land Tirol ko-finanziert.

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07.11.2017

Großes Interesse an der Allgemeinmedizin

Knapp 90 Studentinnen haben sich im laufenden Semester für das Mentoring-Programm in allgemeinmedizinischen Arztpraxen angemeldet, das in dieser Form einzigartig in Österreich ist: Die Studierenden können sich dabei eine Lehrpraxis aussuchen, in der sie pro Semester an vier Tagen der bzw. dem Allgemeinmediziner/in „über die Schulter schauen“ und so einen Einblick in allgemeinmedizinisches Denken und Handeln bekommen.

Das neue Lehrformat wird von der Medizinischen Universität Innsbruck, der Tiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin (TGAM) und der Plattform Allgemeinmedizin am Institut für Integrierte Versorgung gemeinsam angeboten. „Es ist hinlänglich bekannt, dass Studierende sehr früh mit allgemeinmedizinischen Ordinationen in Kontakt treten müssen, damit das Interesse an Allgemein- und Familienmedizin geweckt werden kann“, erklärt TGAM-Präsident Dr. Herbert Bachler. „Erste Erfahrungen mit dem Programm zeigen, dass die Student:innen begeistert davon sind, die ebenso anspruchsvolle wie wunderbare Arbeit in der Grundversorgung unserer Bevölkerung im 1:1-Teaching kennenzulernen. Und das ist gut so – denn ohne funktionierende Allgemeinmedizin wird die medizinische Betreuung unserer Bevölkerung zukünftig nicht nur nicht mehr finanzierbar sein, sondern sie wird auch deutlich an Qualität verlieren.“
(H. Bachler)

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08.11.2017

Neues Rektorat: Im Zentrum steht der Weiterausbau der universitären Medizin

Die Zeichen stehen auf Veränderung: Gemeinsam mit einem kompetenten Team leitet Rektor W. Wolfgang Fleischhacker seit 1. Oktober 2017 die Medizinische Universität Innsbruck. Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterten Rektor Fleischhacker und die drei Vizerektor:innen, wie sie in den kommenden Jahren Akzente setzen werden.

Mit rund 2.000 Mitarbeiter:innen und 3.000 Studierenden ist die Medizinische Universität Innsbruck die wichtigste medizinische Bildungs- und Forschungseinrichtung Westösterreichs und einer der größten Arbeitsgeber in Tirol. Die Mitarbeiter:innen leisten nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Medizin, sie bilden die Ärzt:innen und Forscher:innen von morgen aus. Bundesärzt:innen spielen darüber hinaus eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung der gesamten Region. „Unser zentrales Anliegen ist es, die universitäre Medizin weiter auszubauen“, betont Rektor Wolfgang Fleischhacker. Das beinhalte Forschen, Lehren, Heilen, die Kernaufgaben der Medizinischen Universität Innsbruck. „Universitäre Spitzenmedizin nützt allen unseren Patient:innen. Schon deshalb werden wir die translationale, also die angewandte Forschung weiter fördern.“

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10.11.2017

Neuer Urintest zur Nachsorge des Blasenkarzinoms erstmalig bestätigt

Dr.in Renate Pichler PhD, Oberärztin an der Spezialambulanz für urologische Onkologie der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) forscht vorwiegend zu neuen immunologischen Biomarkern in der Therapie gegen Blasenkrebs. Für ihre weltweit erste Studie über die Treffsicherheit eines neuen nicht-invasiven urinbasierten mRNA-Tests in der Nachsorge des nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinoms wurde sie kürzlich ausgezeichnet.

Der nicht-muskelinvasive (oberflächliche) Blasentumor ist der zweithäufigste urologische Tumor mit einer vor allem in westlichen Ländern stetig steigenden Inzidenz. „Vor allem Raucher:innen zählen zur Risikogruppe“, weiß Renate Pichler. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Assistenzprofessorin Priv.-Doz.in Dr.in Isabel Maria Heidegger-Pircher PhD hat die junge Urologin nun einen neuen urinbasierten mRNA-Test im Rahmen einer Studie unter die Lupe genommen, mit dem Rezidive eines Blasentumors festgestellt werden können. Weil es an der Univ.-Klinik für Urologie in Innsbruck eine Spezialambulanz für urologische Onkologie gibt, standen für die Untersuchung ausreichend viele Patient:innen zur Verfügung.

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10.11.2017

KPJ-Messe: Lehrkrankenhäuser, Lehrabteilungen Lehrpraxen präsentierten sich

Das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) ist ein wichtiger Teil des Medizinstudiums. Das KPJ kann in akkreditierten Lehrkrankenhäuser, Lehrabteilungen sowie Lehrpraxen absolviert werden. Im Rahmen einer KPJ-Messe konnten sich diese wichtigen Partner der Medizinischen Universität Innsbruck einen Tag lang im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) präsentieren. Das Büro des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten organisierte die Veranstaltung in Kooperation mit der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED.

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13.11.2017

Innsbrucker Know-How für die International Patellofemoral Study Group

Die wissenschaftliche und klinische Expertise von Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Michael Christian Liebensteiner PhD auf dem Gebiet der Erkrankungen des Kniescheibengelenks hat dem Orthopäden kürzlich die Aufnahme in die International Patellofemoral Study Group (IPSG) eingebracht. Damit ist er unter vorwiegend US-amerikanischen Kolleg:innen einer von wenigen österreichischen Vertretern in diesem Expert:innenzirkel.

Kniescheiben-Instabilitäten zählen zu den häufigsten Pathologien am Bewegungsapparat. Schon in seiner Diplomarbeit im Rahmen seines Medizin-Studiums in Innsbruck war das patellofemorale Schmerzsyndrom zentrales Thema von Michael Liebensteiner.

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14.11.2017

Feierliche Inauguration an der Medizinischen Universität Innsbruck

Im feierlichen Rahmen der Hofburg wurden Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und sein Team ins Amt eingeführt. Rund 400 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nahmen am Montag, den 13. November 2017, an der Inauguration teil, die ganz im Zeichen von „Veränderungen“ stand und dementsprechend erstmals nicht auf dem Universitätscampus stattfand.

Der Riesensaal der Innsbrucker Hofburg war erstmals Schauplatz einer Inauguration. Dank der großzügigen Unterstützung des Landes Tirol fand die feierliche Amtseinführung des neuen Rektoratsteams an der Medizinischen Universität Innsbruck in diesem Ambiente statt. Die neuen Räumlichkeiten dürfen als erstes Anzeichen für zukünftige Veränderungen gewertet werden. „Metaphorisch könnten Sie diese Veränderung auch als Öffnung der Universität nach außen interpretieren“, erklärte Rektor Wolfgang Fleischhacker im Rahmen seiner Festrede.
Begrüßt wurden die Festgäste von Universitätsratsvorsitzendem Reinhard Putz. Vor der eigentlichen Zeremonie hatten der Geschäftsführer der tirol kliniken, Stefan Deflorian, die Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Christine Oppitz-Plörer sowie der Landeshauptmann von Tirol, Günther Platter, in ihren Grußworten ihre Verbundenheit mit der Medizinischen Universität zum Ausdruck gebracht.

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14.11.2017

ÖAW-Stipendium für Migräne-Forschung

Fast 30 Prozent der Bevölkerung sind von anfallsartigen Kopfschmerzen betroffen. In den nächsten zwei Jahren wird sich Dr. Florian Frank von der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe) intensiv mit der Erforschung der Migräne beschäftigen: Sein Dissertationsprojekt wird mit dem Stipendienprogramm DOC der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gefördert.

Die Diagnose und Therapie von Kopfschmerzerkrankungen wie Migräne stellt für Mediziner:innen immer noch eine Herausforderung dar. Neue Möglichkeiten zur Erforschung von Migräne sollen helfen, die Therapiemöglichkeiten zu verbessern. Schon während seines Studiums hat sich Dr. Florian Frank für das Fach Neurologie besonders begeistern können. Insbesondere die Volkskrankheit Migräne, deren pathophysiologische Ursachen bis dato noch nicht im Detail erforscht sind, weckte das Interesse des Tirolers. Dementsprechend führte sein Weg nach dem Studium direkt an die Univ.-Klinik für Neurologie (o.Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe). Mit Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Gregor Brössner fand der 30-Jährige dort einen Betreuer für sein PhD-Studium, der seine Begeisterung für die Wissenschaft fördert.

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15.11.2017

Sehen ist Wissen – ESCRTs bei der Arbeit zusehen

Viele Prozesse in unseren Zellen, wie die Sekretion von Hormonen, die Aufnahme von Nährstoffen, die Zellteilung und der Abbau von Proteinen im Lysosom können nur ablaufen, weil Membranen ständig verformt werden. Defekte in diesen Prozessen sind mit einer Vielzahl von Erkrankungen verbunden. Komplexe molekulare Maschinen stellen sicher, dass diese Vorgänge reibungslos ablaufen. Einer davon konnten Forscher:innen der Sektion für Zellbiologie nun im wahrsten Sinne des Wortes bei der Arbeit zusehen.

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20.11.2017

„Versuche zu denken, wie Evaluatoren denken“

Unter dem Titel „How to Write a Competitive Proposal for Horizon 2020“, fand Mitte November ein Workshop an der Medizin Uni Innsbruck statt. Für diese Veranstaltung konnte der europaweit wohl beste und renommierteste Experte für die erfolgreiche Erstellung von Projektanträgen im europäischen Forschungsförderungsprogramm Horizon 2020, Sean McCarthy, gewonnen werden.

Das Ziel dieses halbtägigen Kurses mit Dr. Sean McCarthy war es, Forscher:innen und Forschungsmanager beim professionellen und wettbewerbsfähigen Schreiben von Anträgen für Horizont 2020 zu unterstützen. Der Kurs beschrieb die Relevanz von Horizont 2020 auf die EU-Politik und die häufigen Probleme bei der Abfassung von Projektanträgen sowie die Erfolgskriterien bei deren Einreichung. So gab der Kurs Tipps, wie man Informationen sammelt, strategische Partner auswählt und wie man Duplizierungen bei Einreichungen vermeidet – nicht zuletzt beschrieb der Kurs auch die besten Strategien für eine erfolgreiche Einwerbung. Zentral die Message des Experten dabei: „Versuche zu denken, wie Evaluatoren denken.“
„Es freut mich, dass so viele Forscher:innen unserer Universität das Angebot des Kurses annahmen und bin davon überzeugt, dass das vermittelte Wissen auch über Horizon2020 hinaus für komplexe Forschungsprojekte genutzt werden kann“, sagt Wolfram Rieneck vom Service Center Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck, das gemeinsam mit der Standortagentur Tirol diese Veranstaltung organisiert hat.

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21.11.2017

Sanofi Preise für drei junge Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck

Im Rahmen eines feierlichen und für alle Medizinischen Universitäten gemeinsamen Festaktes an der Medizinischen Universität Wien wurden gestern die diesjährigen Sanofi Preise zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich u.a. an drei Nachwuchsforscher:innen der Medizin Uni Innsbruck vergeben: Stefan Coassin von der Sektion für Genetische Epidemiologie, Raimund Pechlaner von der Univ.-Klinik für Neurologie und Verena Wieser von der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

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22.11.2017

Neue Leiterin der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie sieht gute Chancen für verbesserte Therapien

Seit 1. Oktober 2017 leitet Ute Ganswindt die Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie, an der mehr als 200 Patient:innen täglich versorgt werden. Rund 80 Prozent aller Krebspatient:innen werden im Laufe ihres Lebens mit Strahlen behandelt. Das Fachgebiet der Strahlentherapie hat in den letzten Jahren eine hoch dynamische Entwicklung erfahren. Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Hochpräzisionstechniken ist eine der Aufgaben der neuen Klinikdirektorin.

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23.11.2017

Dr. Otto Seibert Preise vergeben

Im festlichen Rahmen der Claudiana in Innsbruck wurden an junge Forscher:innen beider Universitäten die Dr. Otto Seibert Preise verliehen. Daniela Ortner-Tobider von der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie wurde mit dem Dr. Otto-Seibert-Wissenschafts-Förderungs-Preis ausgezeichnet. Peter Willeit von der Univ.-Klinik für Neurologie konnte sich über die Förderung zur Forschung von Gesellschaftlich Benachteiligten freuen. Zwei Studierende der Humanmedizin erhielten eine Stipendien-Schenkung.

Die Verleihung der Dr. Otto Seibert Preise übernahmen in diesem Jahr die neue Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck, Ulrike Tanzer, sowie als Vertreter der Medizinischen Universität Innsbruck Univ.-Prof. Dr. Johannes Zschocke, Direktor der Sektion für Humangenetik.

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24.11.2017

Unsere Forscher:innen an der MUI: Georg Göbel

Im Rahmen der Serie „Unsere Forscher:innen an der MUI“ werden engagierte Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sowie die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof. Dr. Mag. Georg Göbel. Der Mathematiker arbeitet interdisziplinär und mit statistischen Methoden an der Identifikation von Biomarkern für verschiedene Erkrankungen und koordiniert den Aufbau der Biobank Innsbruck.

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29.11.2017

DFK-Studienförderpreis für Thomas Gehmacher

Ausgezeichnete Studienleistungen werden vom Deutschen Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) jährlich mit Studienförderpreisen für Studierende an den Innsbrucker Universitäten belohnt. Von der Medizinischen Universität Innsbruck ist es in diesem Jahr der Humanmedizin-Studierende Thomas Gehmacher, der die Ausschreibungskriterien hundertprozentig erfüllt und dafür ausgezeichnet wird.

Eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz sowie engagierte Zukunftspläne und -projekte bilden die Kriterien, nach denen eine Jury über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise entscheidet. Der Deutsche Freundeskreis ist bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Förderinstitution der Universitäten in Innsbruck und hat seine Fördertätigkeit seit 2007 auch auf die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck (MCI) ausgeweitet. Vergangenen Donnerstag  wurden die Preise im Rahmen einer kleinen Feier am MCI an insgesamt sechs Studierende – Thomas Gehmacher von der Medizinischen Universität Innsbruck, Isabel Dittmann und Nadja Neuner-Schatz von der Uni Innsbruck sowie Natalie Lugstein, Lukas Krane und Matthias Pirs vom MCI – verliehen. Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und DFK-Vorsitzender Dr. Yorck Schmidt, übergaben den Förderpreis an Thomas Gehmacher.

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30.11.2017

Glykoprotein Afamin: Neue Einblicke in Struktur und Funktion

Mit der Aufklärung der molekularen Struktur des Glykoproteins Afamin – einem vielseitigen Transporter und Biomarker im Blutplasma, dessen erhöhte Werte mit allen etablierten Komponenten des metabolischen Syndroms assoziiert sind – liefert ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Bernhard Rupp aus der Sektion für Genetische Epidemiologie einen wichtigen Beitrag für die Strukturbiologie und die biomedizinische Atherosklerose- und Zellsignal-Forschung.

Das Cell Press Journal Structure berichtet in seiner Dezember-Ausgabe (ePub ahead of print 16 November) über die weitreichenden Erkenntnisse eines Teams um den Strukturbiologen Bernhard Rupp, die einen detaillierten Einblick in die molekulare Struktur von Afamin und dessen Funktion als vielseitiger Transporter von schwer wasserlöslichen Molekülen bieten.

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04.12.2017

Ordnung in der Zelle: Wie Endosomen bei Bedarf richtig positioniert werden

Für ihre zentrale Rolle beim Protein-Transport innerhalb der Zelle müssen Endosomen richtig positioniert sein, nur dann funktioniert etwa die Weiterleitung von Signalen, die aus der Umgebung von Zellen kommen. Ist das nicht der Fall, sind Krankheiten die Folge. LAMTOR und BORC, zwei endosomale Proteinkomplexe, besitzen dabei wichtige koordinative Funktionen. Forscher:innen um den Zellbiologen Lukas Huber konnten die Funktion von LAMTOR bereits aufklären. Nun gewann das Team erste Einblicke in BORC und dessen Interaktion mit LAMTOR.

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06.12.2017

Krebshilfe Tirol unterstützt onkologische Forschung

Die Österreichische Krebshilfe Tirol hat im Rahmen des traditionellen Onkologischen Kolloquiums am 5. Dezember die diesjährigen Dissertations-Förderungspreise und Forschungsprojekt-Förderungen vergeben. Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, Präsident der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol, freute sich, 2017 fünf neue Forschungsprojekte unterstützen und fünf Dissertationsförderungspreise übergeben zu können.

Forschungsvorhaben und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums werden von der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol jährlich mit einer bedeutenden Summe unterstützt. „Forschungsförderungspreise motivieren zu Höchstleistungen und leisten durch die Finanzierung einen wesentlichen Beitrag, erfolgsversprechende Arbeiten zu verwirklichen“, ist Christian Marth, seit 2014 Präsident der Tiroler Krebshilfe und als Direktor der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Universität Innsbruck selbst ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der gynäkologischen Krebsforschung, überzeugt. Die Krebshilfe Tirol wurde 1955 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein und Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Krebshilfe gegründet. Die Förderung patient:innenorientierter Krebsforschung und onkologischer Grundlagenforschung im experimentellen und klinischen Bereich wird jedes Jahr durch das engagierte Sammeln von Spenden durch Tiroler Schülerinnen und Schüler ermöglicht und erhält in Zeiten knapper werdender Ressourcen besondere Bedeutung für junge Forscherinnen und Forscher. Heuer wurden fünf neue Forschungsprojekte mit je 20.000 Euro, also einer Gesamtsumme von 100.000 Euro gefördert, fünf Dissertationen werden zusätzlich mit je 1.000 Euro unterstützt.

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06.12.2017

Warmes Licht wirkt anziehend

Eine theoretische Vorhersage von Innsbrucker Physikerinnen und Physikern beider Universitäten fand nun ihre experimentelle Bestätigung: In einer Arbeit in Nature Physics berichten amerikanische Wissenschaftler von dem Nachweis einer sehr schwachen Kraft, die von thermischer Strahlung ausgeht. Deren Existenz wurden 2013 von Matthias Sonnleitner, Monika Ritsch-Marte und Helmut Ritsch erstmals prognostiziert.

Monika Ritsch-Marte untersucht an der Medizinischen Universität Innsbruck den Einfluss von optischen Kräften auf weiche Materie. So lassen sich mit Laserlicht zum Beispiel optische Pinzetten bauen, mit denen Zellen unter dem Mikroskop festgehalten werden. Für diese Forschungen wurde sie mit einem ERC Advanced Grants ausgestattet. „An einem Sonntagsnachmittag hat sich zwischen meinem Mann und mir ein Gespräch über dunkle Energie und dunkle Materie ergeben, wo wir uns gefragt haben, warum die Astrophysik immer nur den Strahlungsdruck, nicht aber die Dipolkraft, wie sie bei den optischen Pinzetten Verwendung findet, berücksichtigen“, erzählt Ritsch-Marte, deren Mann Helmut Ritsch Professor am Institut für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck ist. Gemeinsam mit dem von ihnen beiden betreuten damaligen Doktoranten Matthias Sonnleitner sind sie dieser Frage dann näher nachgegangen.

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06.12.2017

Doktoratsprogramm CavX startet in Innsbruck: Förderung für exzellente wissenschaftliche Ausbildung

Das doc.funds Projekt „CavX – Calcium Channels in Excitable Cells“ wird vom FWF mit Unterstützung des Österreich-Fonds gefördert. Dies wurde in der letzten Kuratoriumssitzung beschlossen. Die Medizinische Universität Innsbruck wird das Doktoratsprogramm gemeinsam mit der Leopold Franzens Universität Innsbruck einrichten. Das Pilotprogramm doc.funds wurde erstmals ausgeschrieben. CavX ist eines von sieben genehmigten doc.funds-Projekten in Österreich.

Die Freude bei Projektleiter Gerald Obermair von der Sektion für Physiologie und seinen Kolleg:innen ist groß. Bei der ersten doc.funds Ausschreibung des Wissenschaftsfonds FWF konnte das Projekt „CavX“ die internationale Jury überzeugen. Das Interesse an der ersten Ausschreibung war sehr groß, insgesamt wurden 58 sogenannte Letters of Interest (LoI) eingereicht. Der FWF hatte das Pilotprogramm doc.funds, zur Förderung exzellenter wissenschaftliche Ausbildung von Doktorand:innen initiiert. Darüber hinaus sollen die Forschungsorientierung sowie bestehende Ausbildungsstrukturen für hochqualifizierte Nachwuchswissenschafter:innen gefestigt werden. Die Genehmigung des Doktoratsprogramm ist auch eine Auszeichnung für die Kalziumkanal-Forschung am Standort. Innsbruck ist ein international anerkanntes Zentrum in diesem Bereich mit einer einzigartigen Anzahl von Forschungsgruppen. Auf Basis dieser richten die Medizinische Universität Innsbruck und die Leopold Franzens Universität Innsbruck das gemeinsame Programm „CavX“ ein. „Das Ausbildungsprogramm hat das Ziel die vorhandene Expertise für die Ausbildung einer nächsten Generation von Neurowissenschafterinnen und Neurowissenschaftern im Bereich der Ionenkanal-Forschung zu bündeln“, erklärt Gerald Obermair.

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11.12.2017

Award of Excellence für die Bioinformatikerin Michaela Willi

Im Dezember verleiht das Bundeministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) jährlich den „Award of Excellence“ an die 40 besten Absolvent:innen von Doktoratsstudien innerhalb eines Studienjahres. In diesem Jahr wird auch die Bioinformatikerin Michaela Willi, Absolventin des MCBO PhD-Studiums unter Zlatko Trajanoski, für ihre herausragende Dissertation ausgezeichnet.

Mit nicht einmal dreißig Jahren Erstautorin von gleich drei exzellent publizierten Forschungsarbeiten zu sein, ist nicht alles, was die erfolgreiche Jungforscherin Michaela Willi ausmacht. Nach der Prämierung einer der Forschungsarbeiten aus ihrer Dissertation im Rahmen des MCBO-Programms ist sie mit ihrer Doktorarbeit nun auch unter den 40 besten PhD-Absolvent:innen, die vergangenen Donnerstag im Rahmen einer feierlichen Übergabe vom BMWFW in Wien mit dem Staatspreis „Award of Excellence“ ausgezeichnet wurde.

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13.12.2017

Psychosen in großen Höhen: Neues Krankheitsbild entdeckt

Ein Bergsteiger fühlt sich verfolgt, redet wirres Zeug oder ändert grundlos seine Route: Dass Alpinist:innen in extremen Höhen psychotische Episoden erleiden können, ist bekannt. Bislang brachten Mediziner:innen diese hauptsächlich mit der akuten Höhenkrankheit in Verbindung. Nun haben Notfallmediziner:innen von Eurac Research und Psychiater:innen der Medizinischen Universität Innsbruck psychotische Episoden in extremen Höhen einer systematischen wissenschaftlichen Analyse unterzogen.

Die Forschungsarbeiten führten zu Entdeckung eines neuen Krankheitsbildes: die isolierte höhenbedingte Psychose. Die Studienergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachjournal „Psychological Medicine“ veröffentlicht.
Als Jeremy S. Windsor im Jahr 2008 den Mount Everest bestieg, machte er in den einsamen Bergen eine seltsame Erfahrung, die er mit vielen Extrembergsteiger:innen teilt. Auf 8200 Höhenmetern traf er einen Mann namens Jimmy, der ihn den ganzen Tag begleitete, einige ermunternden Worte zu ihm sprach und dann spurlos verschwand.

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13.12.2017

10 Jahre ALUMN-I-MED: Festvortrag mit Peter Habeler

Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt, das Interesse am Vortrag von Extrembergsteiger Peter Habeler dementsprechend groß. Der bekannte Tiroler berichtete packend von seinen beeindruckenden Erlebnissen beim Klettern und Bergsteigen. „Grenzerfahrungen eines Extrembergsteigers“ war der Titel seines Vortrages, den der Alpinist anlässlich des zehnjährigen Bestehens von ALUMN-I-MED hielt.

Rund 200 Absolvent:innen, Studierende, Ärzt:innen, Wissenschafter:innen, Angehörige der Medizinischen Universität Innsbruck sowie Interessierte wollten am Dienstagsabend den Vortrag von Peter Habeler nicht versäumen. Der Tiroler Alpinist berichtete anschaulich von seinen Erfahrungen jenseits von 8.000 Metern, wie er scheinbar Unmögliches überwunden hat und wie das Verlassen der Komfortzone zum Erfolgsfaktor werden kann.

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14.12.2017

Drei Fragen an: Vizerektor Peter Loidl zur Zukunft der Lehre

Bereits zum dritten Mal in seiner Karriere hat Peter Loidl das Amt des Vizerektors inne. Im neuen Rektoratsteam von W. Wolfgang Fleischhacker ist der Mikrobiologe erneut für die Agenden Lehre und Studienangelegenheiten zuständig. Seine zweite Amtsperiode in Folge in dieser Funktion möchte Loidl für einige Veränderungen nutzen. In der neuen Rubrik „Drei Fragen an…“* berichtet Peter Loidl von seinen Plänen für die nächsten vier Jahre.

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14.12.2017

Frauengesundheitszentrum im Einsatz am Heiligen Abend

Einige stationäre Patient:innen müssen auch den Heiligen Abend in der Klinik verbringen. Um ihnen diesen Aufenthalt etwas leichter zu machen, engagiert sich das Team des Frauengesundheitszentrums an den Innsbrucker Universitätskliniken seit vielen Jahren. Margarethe Hochleitner, Angelika Bader und ihre Kolleg:innen singen mit Unterstützung von Kindern der Jungschar Hall weihnachtliche Lieder.

Zu Weihnachten bemühen sich Ärzt:innen und Pfleger:innen so viele Patient:innen wie möglich nach Hause zu entlassen. Manche werden auch nur für einige Stunden abgeholt. Allerdings ist es nicht in allen Fällen möglich und jedes Jahr gibt es daher eine Anzahl von Patient:innen, die auch am 24. Dezember in der Klinik bleiben müssen. Die meisten Weihnachtsfeiern für Patient:innen finden allerdings in der Adventszeit statt, am Heiligen Abend gab es nichts. Bereits vor mehreren Jahren hat Margarethe Hochleitner, Professorin für Gendermedizin und Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck zusammen mit der Ärztin an der Frauengesundheitsambulanz, Angelika Bader, sowie Kolleg:innen des Frauengesundheitszentrums an den Innsbrucker Univ.-Kliniken begonnen, ab 14:00 Uhr am 24. Dezember alle Stationen der Inneren Medizin zu besuchen. Sie werden dabei begleitet von Kindern aus der Jungschargruppe Hall, überbringen Weihnachtsgrüße und singen bekannte Weihnachtslieder wie „Oh Tannenbaum“ oder „Ihr Kinderlein kommet“. Meist wird im Tagraum oder auch im Gang gesungen. Patient:innen die nicht mobilisiert werden können werden im Bett zu der Gruppe geschoben. „Für viele Patientinnen und Patienten ist es sehr bitter, Weihnachten im Krankenhaus verbringen zu müssen. Die meisten freuen sich daher sehr über unseren Besuch auch anwesende Familienmitglieder nehmen teil und sind begeistert von diesem Angebt“, erklärt Margarete Hochleitner. Insgesamt zwei Stunden ist sie mit ihrem Team unterwegs.

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18.12.2017

Im Visier: Die Rolle der Kinase CHK1 in gesunden und kranken B-Zellen

Forscher:innen um Andreas Villunger von der Sektion für Entwicklungsimmunologie des Innsbrucker Biozentrums berichten in ihrer rezenten, im Magazin Nature Communications veröffentlichten Arbeit von der Schlüsselrolle der Kinase CHK1 in der B-Zell-Entwicklung und der Entstehung sowie des Überlebens von B-Zell-Lymphomen. Im Detail wurde untersucht, wie CHK1-Inhibitoren den Zellzyklus stören und Zelltod induzieren können.

Proteinkinasen sind essentiell an der Entstehung, am Überleben und der Metastasierung von Tumoren beteiligt. Mit sogenannten Kinasehemmern gelingt es der modernen Krebstherapie heute, die Weiterleitung von Wachstumsreizen oder lebensrettenden Kontrollsignalen zu unterbinden, sodass Krebszellen dadurch zerstört werden können. Ein Problem dabei stellt allerdings die Entwicklung einer Apoptoseresistenz von Tumorzellen dar.

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21.12.2017

Häufung vermeidbarer Erkrankungen bei Kindern

In Tirol ist es zuletzt zu einer Häufung von Krankheiten gekommen, die durch rechtzeitiges Impfen komplett vermieden hätten werden können. Einige Kinder mussten sogar auf der Intensivstation behandelt werden.

„Für uns als Medizinerinnen und Mediziner ist es nicht leicht, schwerkranke Kinder zu sehen, Kinder, die um ihr Leben kämpfen und dabei zu wissen, dass dieses Leid durch einen Nadelstich hätte verhindert werden können“, bringt es Jürgen Brunner, Geschäftsführender Oberarzt der Kinderklinik auf den Punkt.

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21.12.2017

Frohe Weihnachten und ein glückliches 2018!

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende, verehrte Freundinnen und Freunde der Medizin Uni Innsbruck,

in wenigen Tagen geht ein Jahr zu Ende, in dem sich viele erfreuliche und eindrucksvolle Dinge ereignet haben, in dem jede und jeder einzelne von Ihnen einen persönlichen Beitrag für den Bestand und die Weiterentwicklung unserer Universität geleistet hat.

Als neues Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihr Engagement in Forschung und Lehre, in der Verwaltung und in der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten herzlich zu danken. Danke auch den Studierenden, die unsere Universität als Lehr- und Ausbildungsstätte nutzen und das universitäre Leben mit Enthusiasmus, Neugierde und Zielstrebigkeit beleben.

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02.01.2018

Ausgezeichnete Absolventin: Patricia Do Dinh erhielt Würdigungspreis

Der Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums wird seit 1990 an die 50 besten Diplomabsolvent:innen oder Masterabsolvent:innen vergeben. Gegen Ende des letzten Jahres wurde Patricia Do Dinh von der Innsbrucker Sektion für Zellgenetik (Leiter: G. Baier) ausgezeichnet. Die Innsbruckerin hatte Molekulare Medizin studiert und beeindruckte mit ihrer Masterarbeit zu Tumorzellen und den sie umgebenden Makrophagen (Fresszellen).

Als beste Masterabsolventin ihres Jahres hat Patricia Do Dinh ihr Studium der Molekularen Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck im März 2017 beendet. Die Innsbruckerin mit vietnamesischen Wurzeln absolvierte bereits ihr Bachelorstudium der Molekulare Medizin in Innsbruck. Seit Juni letzten Jahres ist sie als PhD-Studentin im Labor für Experimentelle Zellgenetik tätig. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich vor allem mit Tumorzellen und den sie umgebenden Makrophagen. Makrophagen sind Fresszellen, deren Hauptaufgabe die Beseitigung von Krankheitserregern ist. In der Umgebung von Tumoren können sie sich zur krebsfördernden oder krebshemmenden Zellen entwickeln und bedeutend ins Tumorwachstum eingreifen.  Patricia Do Dinh kann aufzeigen, dass Makrophagen, denen das Gen Hitzeschockfaktor 1 (HSF1) fehlt, sich viel eher in eine entzündliche, krebshemmende Art entwickeln, die das Immunsystem stimuliert und so zur Beseitigung von Tumoren beitragen kann. Darüber hinaus können sich Makrophagen und Tumorzellen wechselseitig in ihrem Verhalten regulieren, wobei HSF1-defiziente Makrophagen andere Reaktionen und Auswirkungen zeigen als normale. Die 25-Jährige kommt damit zu dem Ergebnis, das der Hitzeschutzfaktor 1 einer der Angriffspunkte für Krebszellen sein könnte, um ihre Umgebung für ihre Zwecke umzufunktionieren. Die Erkenntnisse sind wichtig, für die Weiterentwicklung einer Immuntherapie zur Krebsbehandlung. Der Würdigungspreis 2017, der Staatspreis für die besten Diplom- und Masterabschlüsse, wurde Patricia Do Dinh Ende November 2017 in Wien überreicht.

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08.01.2018

Innsbruck präsentierte sich als innovatives Zentrum für Tumorbehandlungen

Renommierte Expert:innen reisten Ende letzten Jahres nach Innsbruck zu zwei verschiedenen Kongressen: Die eine Fortbildung hatte die neuesten Erkenntnisse zur minimalinvasiven Radiofrequenzablation zum Thema. Zeitgleich wurde unter dem Motto „Surger-I-nnsbruck“ über die interdisziplinäre Behandlung von primären Lebertumoren diskutiert. Eine Live-Schaltung verband beide Veranstaltungen. Innsbruck zeigte sich als anerkanntes Zentrum für innovative Tumorbehandlungen, insbesondere der Leber.

Eine erfolgreiche und zeitgemäße Behandlung von Tumorerkrankungen bedarf einer engen, interdisziplinären Zusammenarbeit. Tumorerkrankungen der Leber und darüber hinaus waren auch Thema von zwei hochkarätig besetzten Fortbildungen Ende Dezember in Innsbruck. Zeitgleich lud die Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: D. Öfner-Velano) und die Univ.-Klinik für Radiologie (Direktor: W. Jaschke) zu zwei praxisnahen Kongressen. Zu beiden Veranstaltungen kamen rund 250 Teilnehmer:innen, darunter zahlreiche renommierte Expert:innen aus ihrem jeweiligen Fachgebiet.

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08.01.2018

Detaillierte Einblicke: Wie Zellen bei der Proteinherstellung einen Punkt setzen

Das Stopcodon definiert in Zellen, wann die Herstellung eines Proteins endet. Eine Innsbrucker Forschungsarbeit bietet jetzt detaillierte Einblicke in die Funktionsweise der Termination der Proteinsynthese und widerlegt einige bisherige Annahmen. Die Untersuchungen unter Federführung von Thomas Hoernes und Matthias Erlacher von der Sektion für Genomik und RNomik der Medizin Uni Innsbruck sind im Jänner in PNAS, einem der weltweit meistzitierten Wissenschaftsmagazine, veröffentlicht worden.

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11.01.2018

Erfolgreiche Bilanz: Doktoratskolleg HOROS verlängert

Das von der Medizinischen Universität Innsbruck koordinierte Doktoratskolleg HOROS (host response in opportunistic infections) wurde vom Wissenschaftsfonds FWF als erfolgreich evaluiert und für weitere vier Jahre bewilligt. Schon über 50 Studierende am Campus Innsbruck haben von diesem Graduiertenkolleg profitiert. Durch die positive Zwischenbeurteilung können jetzt weitere Studierende aufgenommen werden, auch Neuerungen sind geplant.

Warum versterben manche Patient:innen an einer Infektion, andere aber nicht? Um diese Frage eines Tages genauer beantworten zu können, werden im multidisziplinären Exzellenz-Doktoratsprogramm HOROS in den nächsten Jahren verstärkt die genetischen Grundlagen und molekularen Ursachen von Infektionen untersucht. Als neue Faculty-Members wurden zu diesem Zweck Florian Kronenberg, Leiter der Sektion für Genetische Epidemiologie und Florentine Max-Ladurner von der Sektion für Molekularbiologie aufgenommen. Damit deckt das vom FWF finanzierte Graduiertenkolleg in seiner zweiten Laufzeit nicht nur den infektions-immunologischen, sondern auch Teile des genetischen Forschungsschwerpunkts der Medizinischen Universität Innsbruck ab.

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15.01.2018

Papa mit Kind zu Hause?

Österreichische Universitäten blicken auf individuelle Lebensentwürfe von Vätern. Erleben Papamonat und Väterkarenz eine erstmalige Konjunktur?

Ins Bild gerückt
Nicht selten wird gegenwärtig behauptet, das Familienbild sei einem Wandel unterzogen. Was heißt das aktuell für individuelle Familien und die Rolle der Väter? Mit dem Imagefilm „Papa mit Kind zu Hause?“ geht das interuniversitäre Netzwerk >UniKid – UniCare Austria< dieser Frage auf den Grund. Genauer gesagt lässt dieser Film „echte“ Väter an den Universitäten zu Wort kommen und gibt Einblick in den Familienalltag: Exemplarisch berichten vier Väter, die an vier österreichischen Uni­Stand­orten forschen, arbeiten oder studieren, über ihre Karenzzeit. Ganz persönlich und authentisch erzählen sie in kurzen Sequenzen von ihren Erfahrungen.

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16.01.2018

Resistenzentwicklung in Krebsimmuntherapie entschlüsselt

Für zehn bis zwanzig Prozent der Krebspatient:innen ist die Immuntherapie ein Erfolg: Wirksame Medikamente unterstützen das eigene Immunsystem, sich gegen den Tumor zu richten und den Krebs zu heilen. Aktuelle Daten zeigen allerdings, dass ein Teil dieser Patient:innen nach ein bis zwei Jahren Resistenzen gegen die Behandlung entwickelt. Ein Tiroler Forschungsteam liefert nun eine erste Erklärung für diesen ungünstigen Verlauf und damit Anhaltspunkte für die Optimierung der Immuntherapie.

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18.01.2018

Neujahrsempfang an der Medizinischen Universität Innsbruck

Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und ALUMN-I-MED Präsident Christoph Brezinka luden gemeinsam zum traditionellen Neujahrsempfang. Rund 200 Ehrengäste, Mitarbeiter:innen, Absolvent:innen, Studierende sowie Förder:innen nahmen in der Aula der Universität Platz und nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

 

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(Fotos: David Delius)

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19.01.2018

Großes Interesse: Mit Ärzte ohne Grenzen in Pakistan

Sechs Monate war die Innsbrucker Gynäkologin für „Ärzte ohne Grenzen“ im Pakistan im Einsatz. Von den vielen Herausforderungen in dem Bezirkskrankenhaus im Norden dieses Landes berichtete die Oberärztin der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Direktor: C. Marth) anschaulich. Das Interesse war sehr groß: Rund 160 Teilnehmer:innen waren der Einladung der Absolvent:innenorganisation ALUMN-I-MED gefolgt.

Die Innsbrucker Oberärztin Michaela Duggan-Peer war im Norden Pakistans, nicht unweit der Grenze zu Afghanistan tätig. Die Gynäkologin leitete dort sechs Monate lang die Geburtenstation des Bezirkskrankenhauses Timergara. 10.000 Babys erblicken pro Jahr in dem Hospital das Licht der Welt, häufig unter dramatischen Umständen. Eine schlechte Impfrate, Naturkatastrophen, Epidemien und politische Unruhen kennzeichnen das Einzugsgebiet des Bezirkskrankenhauses in dem über eine Millionen Menschen leben. Viele suchen viel zu spät ärztliche Hilfe auf und auch fehlende Vorsorgeuntersuchung führen dazu, dass die Ärzt:innen häufig um das Leben der Mütter und Kinder kämpfen müssen.

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22.01.2018

Prostatakrebs: Die Rolle des Glukokortikoid-Rezeptors im Brennpunkt der Therapieforschung

Um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen einzudämmen, kommen beim metastasierenden Prostatakarzinom zusätzlich zu verschiedenen Standardtherapeutika häufig Glukokortikoide zum Einsatz. Eine neue Forschungsarbeit des Teams um Martin Puhr von der Univ.-Klinik für Urologie zeigt nun, dass diese jedoch langfristig kritisch für den Erfolg der Antiandrogen-Therapie sein könnten.

Bei der Therapie des fortgeschrittenen und metastasierenden Prostatakarzinoms kommen häufig die Antiandrogene Enzalutamid oder Abirateron zum Einsatz. Diese verhindern die Aktivierung des Androgenrezeptor (AR)–Signalweges, welcher für das Wachstum von Prostatakarzinomzellen essenziell ist. Während der Therapie kommt es jedoch zur Entwicklung von Resistenzen gegen diese Substanzen. Dies führt zum Fortschreiten der Erkrankung und letztendlich zum Tod des Patienten. Im Forschungslabor der experimentellen Urologie an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Prof. Wolfgang Horninger) ist der Biologe Martin Puhr den Mechanismen dieser Überlebensstrategie der Prostatatumorzellen auf der Spur.

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24.01.2018

Krisen und Wendepunkte – wie eine gute Eltern-Kind-Bindung gelingen kann

„Bindung und Persönlichkeit“ – unter diesem Titel steht der heurige Kongress für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Innsbruck. „Mein Kind schreit ohne Pause!“ „Warum will mein Kind nicht essen?“ „Hab ich etwas falsch gemacht?“

Fragen wie diese stellen sich viele frischgebackene Eltern. Oft sind die Probleme vorübergehend. Manchmal aber halten sie länger an und können die Eltern-Kind-Beziehung belasten und eine gute Entwicklung gefährden. Diesem Thema widmet sich der heurige, vierte Kongress auf Einladung von Kathrin Sevecke von der Medizinischen Universität Innsbruck. Mit über 400 Anfragen für 300 verfügbare Plätze ist die Veranstaltung wieder stark überbucht, was eindrücklich zeigt, dass das Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie zunehmend an Bedeutung gewinnt.
„Es ist natürlich kein Zufall, dass wir heuer dieses Thema gewählt haben“, erklärt Kathrin Sevecke, die Leiterin der Innsbrucker Univ.-Klinik und der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Hall, „schließlich haben wir an unserem neuen Standort in Hall mit dem Eltern-Kind-Bereich eine Spezialeinrichtung, die genau auf die Behandlung psychosomatischer Symptome im Säuglings- und Kleinkindalter und frühe Störungen in der Eltern-Kind-Beziehung zugeschnitten ist.“ Die fünf Eltern-Kind-Appartements bieten Platz für ein Elternteil und maximal zwei Kinder. Es steht außerdem eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung, die auch als soziale Drehscheibe zwischen den Eltern fungiert. Zentraler Bestandteil des psychotherapeutischen Konzeptes ist die gemeinsame Behandlung des Kindes, seiner Eltern und der Beziehung zwischen Eltern und Kind.
„Es ist nicht so, dass ein Familienmitglied schuld ist, wenn es zu frühen Verhaltens- oder Beziehungsproblemen kommt“, erklärt die Psychologin Maria Höllwarth, „vielmehr sind diese Probleme die Folge komplexer Wechselwirkungen zwischen kindlichen, elterlichen und familiären Belastungen.“ Ziel der Therapie ist es, gemeinsam die Gründe für diese Belastungen zu erkennen und zu verstehen. „Dann versuchen wir gemeinsam mit der Familie die daraus resultierenden Beziehungsprobleme zu lösen. Besprochen wird beim Kongress außerdem, welche Risikofaktoren es für Bindungsstörungen gibt, aber auch was vor derartigen Problemen schützen kann.

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24.01.2018

Der FWF unterstützt vier neue Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

In der 66. und letzten Kuratoriumssitzung des vergangenen Jahres hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) insgesamt vier neue Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck genehmigt, darunter ein Einzelprojekt, ein Projekt aus dem Firnberg-Programm, ein Forschungsvorhaben im Rahmen eines neuen Spezialforschungsbereiches sowie ein klinisches Forschungsprojekt.

Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung zielt im Besonderen auf die Förderung von Spitzenforschung ab. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das Kuratorium, das sich aus dem Präsidium des FWF und den Fachreferent:innen zusammensetzt. In der 66. Kuratoriumssitzung wurde das Vorhaben von Francesca Finotello, das im Postdoc-Programm Hertha Firnberg – ein Karriereentwicklungsprogramm für hoch qualifizierte Wissenschafterinnen – gefördert wird, das Projekt von Birgit Högl im Programm Klinische Forschung, das Einzelprojekt von Kai Kummer und außerdem das Projekt von Monika Ritsch-Marte, das als Teilprojekt des an der Universität Wien neu eingerichteten Spezialforschungsbereiches „Tomography across the Scales“ durchgeführt wird, genehmigt.

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25.01.2018

Unterstützung für herausragende Projekte von Nachwuchsforscher:innen

Bereits zum 16. Mal wurden am 25. Jänner 2018 die Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF) an Forscher:innen der Innsbrucker Universitäten vergeben. Unter den Fördernehmer:innen finden sich auch acht junge Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, deren Forschungsvorhaben damit zielgerichtet unterstützt werden.

Im feierlichen Rahmen des Kaiser-Leopold-Saales der Universität Innsbruck begrüßte Landesrat Bernhard Tilg die Teilnehmer:innen. Moderiert wurde die Festveranstaltung von der Vizerektorin für Forschung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Ulrike Tanzer. Die vielversprechenden, wissenschaftlichen Projekte wurden vor der Überreichung der Förderurkunde kurz erläutert. Für die Medizinische Universität Innsbruck übernahm diese Aufgabe Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie.

Großes Interesse an TWF Förderung
41 Anträge sind bei der Medizinischen Universität Innsbruck für die TWF-Ausschreibung 2017 eingegangen. Von den 21 Forscherinnen und 20 Forschern stammten 16 Anträge aus dem Theoretischen Bereich und 25 aus dem Klinischen Bereich der Medizinischen Universität Innsbruck. 31 Antragssteller:innen sind Nachwuchswissenschafter:innen. Insgesamt konnten acht Projekte genehmigt werden. Die Tiroler Landesregierung stellte der Medizinischen Universität Innsbruck für das Jahr 2017 einen Betrag von € 236.044,10 zur Verfügung.

Initiative des Landes Tirol
Die „Tiroler Wissenschaftsförderung“ wurde auf Initiative des Landes Tirol zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol sowie zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung geschaffen. Die finanzielle Unterstützung von Wissenschaftler:innen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs aller Tiroler Universitäten, aller Tiroler Fachhochschulen, der Pädagogischen Hochschule Tirol sowie der KPH Edith Stein soll in bedeutendem Maße zur Stärkung des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Tirol („Campus Tirol“) beitragen und liegt daher im wesentlichen Interesse des Landes Tirol. Gemäß dem Forschungsförderungs-Schwerpunktprogramm der Tiroler Landesregierung vom 1. Juli 2017 können von der Medizinischen Universität Innsbruck Anträge aus folgenden Bereichen ausgezeichnet werden: Oncoscience, Neurowissenschaften, Molekulare und funktionelle Bildgebung, Infektiologie und Immunität, Sportmedizin sowie Genetik und Genomik.
 
Tiroler Wissenschaftsfonds, Ausschreibung 2017 – Förderempfänger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck in alphabetischer Reihenfolge:

1.    Dipl.-Biol. Marta Campiglio PhD, Sektion für Physiologie: Molekulare Grundlagen der CaV1.1 Kalziumkanal Aktivierung durch die gamma1 Untereinheit
Marta Campiglio hat Molekularbiologie in Padua und München studiert. Seit 2009 forscht sie in Innsbruck im Labor von Bernhard Flucher und hat im Rahmen des MCBO-Programms der Medizinischen Universität Innsbruck hier auch ihr PhD abgeschlossen. Inzwischen ist Campiglio als Postdoc tätig, kann auf zehn wissenschaftliche Publikationen verweisen und ist Projektleiterin eines vom FWF geförderten Forschungsvorhabens im Rahmen des Hertha-Firnberg-Programmes. (PT855-B26) Die gebürtige Italienerin beschäftigt sich mit spannungsaktivierten Kalziumkanälen. Diese Membranproteine fungieren als wertvolle Regulatoren zahlreicher lebenswichtiger Zellfunktion, wie zum Beispiel der Kontraktion von Herz- und Skelettmuskulatur, der Hormon- und Neurotransmittersekretion, sowie der Genexpression. In der Arbeit geht es insbesondere um die Rolle der Aktivierung von Kalziumkanälen durch die gamma 1 Untereinheit. Das Projekt baut auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und methodischen Entwicklungen auf, um wesentliche Fragen der Kalziumkanalforschung und der EC-Kopplungs-Forschung zu beantworten.

2.    Mag.biol. Nina Clementi PhD, Sektion für Genomik und RNomik: What makes a Stop codon a Stop codon?
Nina Clementi hat Molekularbiologie in Innsbruck studiert. Derzeit ist sie Postdoc in der Gruppe von Matthias Erlacher an der Sektion für Genomik und RNomik tätig. Das ausgezeichnete Projekt beschäftigt sich mit dem Stopcodon. Der genetische Code der DNA wird zuerst in Messenger RNA (mRNA) übersetzt und dann vom Ribosom in eine Abfolge von Aminosäuren. Anfang und Ende dieses Codes sind durch sogenannte Start- und Stopcodons definiert. Erkannt werden diese Stoppsignale von speziellen Proteinen, den sogenannten Terminationsfaktoren, die das neu synthetisierte Protein vom Ribosom freisetzen. Trotz detaillierter struktureller Informationen über die Interaktion von Terminationsfaktor und Stopcodon, ist unbekannt, welche chemischen Gruppen verantwortlich sind, damit ein Stopcodon als ein solches erkannt wird. Durch gezielte Mutagenese des Stopcodons auf atomarem Level wird versucht, die Voraussetzungen für das Erkennen eines Stoppsignals zu identifizieren. Erste Erkenntnisse dieses Projekt konnten kürzlich im renommierten Wissenschaftsmagazin PNAS publiziert werden.  

3.    Priv.-Doz. DDr. Wolfgang Dichtl, Univ.-Kinik für Innere Medizin III: TASS-2: Tyrolean Aortic Stenosis Study-2
Der gebürtige Oberösterreicher Wolfgang Dichtl studierte Humanmedizin in Innsbruck und Freiburg im Breisgau. Nach Forschungsaufenthalten in Schweden (Karolinska Institut, Wallenberg-Labor) erfolgte die klinische Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Kardiologie und Intensivmedizin in Innsbruck. Dichtl habilitierte 2007 zu inflammatorischen Transkriptionsfaktoren in Atherosklerose und arbeitet vertretungsweise auch in der Rehaklinik Montafon in Schruns.
In der Tyrolean Aortic Stenosis Study-1 (TASS-1) wurde die Prognose von Patient:innen mit asymptomatischer Aortenstenose prospektiv untersucht. Es zeigte sich, dass eine Statintherapie das Fortschreiten der Klappenverkalkung und -verengung nicht aufhalten kann. Die Bedeutung einer Herz-CT Untersuchung in dieser Indikation wurde gemeinsam mit Gudrun Feuchtner (Univ.-Klinik für Radiologie) beschrieben. Nun wird gemeinsam mit Fabian Barbieri, Johannes Holfeld und Direktor Michael Grimm (Univ.-Klinik für Herzchirurgie) in der multizentrischen TASS-2-Studie der Einfluss von Biomarkern bei Patient:innen mit Aortenstenose, die sich einer Klappenintervention unterziehen müssen, analysiert. Insgesamt werden ca. 5.000 Patient:innen mit einer Beobachtungszeit von bis zu 8 Jahren untersucht werden.

4.    Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Elke Griesmaier-Falkner PhD, Univ.-Klinik für Pädiatrie II: Beurteilung von Secretoneurin als Serum Biomarker der Hirnschädigung bei Frühgeborenen
Elke Griesmaier absolvierte das Studium der Humanmedizin und der medizinischen Wissenschaften (Schwerpunkt Neurowissenschaften) in Innsbruck. Während ihrer Ausbildung zur Fachärztin für Pädiatrie bildete die klinische und wissenschaftliche Neonatologie einen Schwerpunkt und war Grundlage ihrer Habilitation im Fach Kinder- und Jugendheilkunde. Derzeit ist sie als Oberärztin an der Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Neonatologie) in Innsbruck tätig und leitet das neonatologische Forschungslabor.
Weltweit wird in etwa jedes 9. Kind zu früh geboren. Insbesondere sehr kleine Frühgeborene zeigen ein erhöhtes Risiko für Langzeitschäden und chronische Erkrankungen. Die Optimierung der Versorgung und frühzeitige Diagnostik einer Hirnschädigung ist nach einem zu frühen Start ins Leben unerlässlich. Die wissenschaftliche Arbeit im neonatologischen Forschungslabor hat zum Ziel Hirnschädigungen bei Frühgeborenen zu reduzieren und die Langzeitprognose zu verbessern. Die vorgelegte Studie untersucht das Potential des Neuropeptids Secretoneurin als Biomarker der Hirnschädigung bei Frühgeborenen. Diese Arbeit stellt eine Fortsetzung der bisherigen Untersuchungen im Bereich der neonatalen Neurowissenschaften am Standort Tirol dar.

5.    Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Manuel Maglione, Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie: Mast Cells Derived Tryptophan Hydroxylase 1 In Acute Allograft Rejection – A New Treatment Target
Der gebürtige Bozner Manuel Maglione promovierte 2003 in Innsbruck. Nach Aufenthalten im Daniel Swarovski Forschungslabor in Innsbruck und im Oxford Transplant Center in England arbeitet er aktuell als Assoziierter Professor an der Universitätsklinik für Viszeral-, Transplantations-, und Thoraxchirurgie.
Im vorliegenden Projekt geht es um die Rolle des Enzyms Tryptophan Hydroxylase 1 (Tph-1) bei der akuten Abstoßung transplantierter Organe. Das Projekt baut auf Erkenntnissen auf, dass (a) in Abwesenheit dieses Enzyms die akute Abstoßung verstärkt wird, und dass (b) dieses Enzym nur in Anwesenheit von Tetrahydrobiopterin (BH4) aktiv ist. Eigene Vorarbeiten zeigen, dass bei der Transplantation die Menge an BH4 im Organ drastisch sinkt, dass jedoch die Gabe von BH4 die Abstoßung hemmt. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob die Hemmung der akuten Abstoßung durch die Gabe von BH4 auf den Erhalt der normalen Aktivität der Tph-1 zurückzuführen ist, und ob somit dieses Enzym ein neues Zielmolekül bei der Hemmung der akuten Abstoßung darstellt.

6.    Dr. Philipp Mahlknecht PhD, Univ.-Klinik für Neurologie: Prospective validation of two screening tools to identify prediagnostic/prodromal Parkinson’s disease in the general elderly population
Der gebürtige Südtiroler Philipp Mahlknecht hat in Innsbruck Medizin studiert und sein PhD-Studium im Fach Neuroscience im Rahmen der Bruneck-Studie an der Univ.-Klinik für Neurologie absolviert. Derzeit ist er dort als Assistenzarzt tätig. In seiner ausgezeichneten Forschungsarbeit beschäftigt sich Mahlknecht mit Morbus Parkinson. Bereits viele Jahre vor Auftreten der definierenden motorischen Kardinalsymptome dieser neurodegenerativen Erkrankung markieren unspezifische nicht-motorische Symptome den eigentlichen Beginn. Einzelne solcher Marker erlauben jedoch leider keine genaue Risikoabschätzung. Das vorliegende Projekt wird im Rahmen der renommierten Bevölkerungs-basierten Bruneck Studie durchgeführt und soll zwei kürzlich entwickelte, globale Parkinsonrisikoscores erstmals prospektiv hinsichtlich ihrer prädiktiven Wertigkeit für die Entwicklung der Parkinsonerkrankung in der Bevölkerung beleuchten. Hiermit soll die Diagnosestellung in die sogenannte prodromale Phase der Erkrankung vorverlegt werden, was insbesondere wichtig für die Entwicklung von künftigen neuroprotektiven Therapien ist.

7.    Dr. Maria-Miriam Michel PhD, Univ.-Klinik für Pädiatrie I: Metabolic Remodeling in Fontan Patients: a Metabolomics Study
Miriam Michel studierte Medizin in Münster, Nantes und Lausanne. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit entdeckte sie ihr Interesse am Ultraschall von Herzen bei Kindern. Auf dem Weg zur Kinderärztin kam sie 2014 vom Kinderherzzentrum Kiel an die Kinderklinik Innsbruck, wo sie auch im Bereich der angeborenen Stoffwechselkrankheiten ausgebildet wurde. Diese Kombination ließ in Kooperation mit Herzzentren in Deutschland und Japan ihr Projekt zu Stoffwechseluntersuchungen bei Patient:innen mit einer speziellen Kreislaufsituation mit nur einer Herzkammer (Fontan-Patient:innen) entstehen. Gefürchtet ist die Entwicklung einer Herzinsuffizienz dieser einzigen Herzkammer. Ähnlich wie in der Erwachsenenkardiologie soll die Analyse diverser Metabolite erlauben, eine optimale Einschätzung des Fontan-Kreislaufs zu erlangen und invasive Diagnostik-Methoden gezielt anstatt regulär einzusetzen und Therapien möglichst frühzeitig einzuleiten.

8.    Dr. Thomas Resch, Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie: The influence of recipient-donor gender mismatch on outcomes following experimental heart transplantation
Der 34-jährige Thomas Resch ist Facharzt für Chirurgie an der Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplantations-, und Thoraxchirurgie, Innsbruck. Im Rahmen seines Clinical PhD fokussierte er seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt auf experimentelle Ansätze im Bereich der soliden Organtransplantation und forscht derzeit am Daniel Swarovski Research Labor.
Klinische Studien weisen auf ein geringeres Überleben nach Herztransplantation hin, wenn sich Spender- und Empfänger-Geschlecht unterscheiden.
Da die Ursachen hierfür bislang nicht geklärt sind, wird in der von Thomas Resch initiierten Studie der Einfluss eines Geschlechter-Mismatch anhand eines Herz-Transplantations-Modells in der Maus untersucht. Transplantatfunktion, Abstoßungsgrad und Entzündungsmarker werden analysiert, wobei ein spezieller Fokus auf der Charakterisierung geschlechtsspezifischer T Zell Unterschiede liegt. Die detaillierte Analyse geschlechts-mediierter Einflüsse auf die Transplant-Immunologie könnte somit Einblicke in die Mechanismen erlauben, welche den bei Patient:innen beobachteten nachteiligen Verläufen zugrunde liegt.


(B. Hoffmann-Ammann)

Weitere Informationen:
–    Tiroler Wissenschaftsförderung
–    Aktuelle Ausschreibung Tiroler Wissenschaftsförderung (vormals TWF) – Medizinische Universität Innsbruck

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29.01.2018

Bundespräsident Van der Bellen verlieh Ehrenringe „Sub Auspiciis“ an den beiden Innsbrucker Universitäten

Im Rahmen einer akademischen Feier in der Aula der Universität Innsbruck hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute, Montag, an zwei Absolvent:innen der Uni Innsbruck sowie an zwei Absolvent:innen der Medizin Uni Innsbruck die Ehrenringe „Sub Auspiciis Praesidentis Rei Publicae“ verliehen. Andrea Ganthaler, Alexander Razen, Anna Posod und Markus Pirklbauer haben ihre PhD-Studien mit Auszeichnung absolviert. Auch die Rektoren beider Universitäten gratulierten persönlich.

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31.01.2018

Neues Christian Doppler Labor für Eisenstoffwechsel und Anämieforschung

Im Hörsaal des Medizin Zentrums Anichstraße fand heute Nachmittag die Eröffnung des neuen „Christian Doppler Labors für Eisenmetabolismus und Anämieforschung“ unter der Leitung des Internisten und Infektiologen Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss, Leiter der Univ.-Klinik für Innere Medizin II, statt – das sechste seiner Art an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Am Mittwoch, 31.01.2018, wurde an der Medizinischen Universität Innsbruck ein neues Christian Doppler Labor feierlich eröffnet. Seit 2015 konnte die Medizinische Universität Innsbruck damit  sechs dieser Stätten anwendungsorientierter Grundlagenforschung einrichten.

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01.02.2018

Fortschritt bei Lebertransplantationen: Innovative Technologie eröffnet völlig neue Möglichkeiten

Als eines der weltweit ersten Transplantationszentren nimmt Innsbruck heute ein neues Gerät für Lebertransplantationen in Betrieb. Das Gerät, genannt „Metra“, hat das Potential, die Transplantationsmedizin zu revolutionieren: Erstmals kann eine Spenderleber für zunächst 24 Stunden außerhalb des Körpers am Leben erhalten werden. Das Gerät wird zukünftig gänzlich neue Wege eröffnen.

Am Innsbrucker Transplantationszentrum wird am 1. Februar 2018 das neue Gerät „Metra“ der britischen Firma OrganOx eingeführt. Einer der Entwickler, der Direktor des Transplantationszentrums der Universität Oxford, Peter Friend, ist zur Inbetriebnahme angereist. Zwischen den beiden Zentren in Innsbruck und Oxford gibt es bereits seit vielen Jahren einen regen Austausch. „Hinter der Entwicklung von Metra steckt eine einfache Philosophie: Die Spenderleber soll nicht merken, dass sie außerhalb eines Körpers ist“, erklärt Peter Friend, der das Gerät gemeinsam mit dem Ingenieur Constantin Coussios entwickelt hat. Ziel der Entwicklung ist es, die Funktion von Spenderlebern außerhalb des Körpers für möglichst lange Zeit aufrechtzuerhalten und dabei im Detail zu testen.

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05.02.2018

Zum Greifen nah: das „Missing Link“ der Skelettmuskel Kontraktion

Ein Team um Marta Campiglio und Bernhard Flucher von der Sektion für Physiologie charakterisierte in ihrer jüngsten Serie von Publikationen jene molekularen Interaktionen, die essentiell für die Steuerung der Muskelkontraktion und für die Feedback-Regulation des Spannungs-aktivierten Kalziumkanals sind. Dabei entpuppt sich das kürzlich entdeckte Adapter-Protein STAC3 als der Schlüssel zu ungelösten Fragen in der Muskelphysiologie.

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass die Kontraktion des Skelettmuskels durch die molekulare Interaktion zweier Kalziumkanäle gesteuert wird. Wie genau der Spannungs-aktivierte Kalziumkanal in der Zellmembran mit dem Kalzium-Freisetzungskanal im Inneren des Muskels interagiert, blieb allerdings die längste Zeit ungelöst. Man wusste wohl, dass die Interaktion nicht durch Kalziumeinstrom vermittelt wird, wie das im Herzmuskel der Fall ist. Vieles deutete darauf hin, dass die beiden Kanäle direkt oder indirekt miteinander in Verbindung stehen. Aber der Mechanismus dieser, für unseren Körper so wichtigen Signaltransduktion, blieb trotz intensiver Forschungen ein Rätsel.

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05.02.2018

Vizerektorin für Forschung bedankte sich für Engagement

Im Bereich der Forschung gab es in der jüngsten Vergangenheit einige positive Meldungen: Die beiden FWF-geförderten Doktoratskollegs HOROS und SPIN wurden beide verlängert. Zusätzlich kann CavX als neues doc-fund-Projekt in Innsbruck starten. Hinter diesen Erfolgen steht engagierte Arbeit, für die sich die Vizerektorin für Forschung und Internationales, Christine Bandtlow, mit einer Feier bedankte.

2017 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die Doktoratsprogramme an der Medizinischen Universität Innsbruck: Das seit 2007 an der Medizinischen Universität Innsbruck etablierte neurowissenschaftliche Doktoratskolleg SPIN („Signal Processing in Neurons“) wurde Ende 2016 durch eine internationale Jury bereits zum vierten Mal positiv evaluiert. Im Jänner Jänner 2017 begann die letzte Förderperiode. Somit können in den kommenden drei Jahren insgesamt 9 neue Jungforscher:innen ihre Promotion mit finanzieller Unterstützung des FWF durchführen. Auch das von der Medizinischen Universität Innsbruck koordinierte Doktoratskolleg HOROS (host response in opportunistic infections) wurde vom Wissenschaftsfonds FWF für weitere vier Jahre bewilligt. Darüber hinaus kann mit „CavX – Calcium Channels in Excitable Cells“ ein doc.fund-Projekt in Innsbruck starten. Die Medizinische Universität Innsbruck wird das Doktoratsprogramm gemeinsam mit der Leopold Franzens Universität Innsbruck einrichten. Ergänzt werden alle drei Programme durch finanzielle Unterstützung der Medizinischen Universität Innsbruck, um die Graduiertenausbildung weiter zu strukturieren und zu stärken.

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07.02.2018

Neue Drittmittel aus dem Jubiläumsfonds der OeNB

Das Direktorium der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat in seiner Vergabesitzung im Dezember des Vorjahres die Finanzierung von 49 Forschungsprojekten (231 Anträge) mit knapp über 6 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter den bewilligten Projekten sind auch fünf Forschungsvorhaben der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Österreichische Nationalbank ist traditionell in der Forschungsförderung engagiert und unterstützt neben wissenschaftlichen Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften schwerpunktmäßig auch klinische krankheits- bzw. patientenorientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissenschaften sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt nach einer fundierten Projektauswahl mittels eines Peer-Review Verfahrens und unterliegt strengen Qualitätskriterien.

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09.02.2018

Open Labs Days: Junge Menschen für die Molekulare Medizin begeistern

Ausgestattet mit weißen Mänteln, Laborhandschuhen und Schutzbrillen ging es auch heuer wieder bei den „Open Labs Days“ der Medizinischen Universität Innsbruck für rund 150 Tiroler Schüler:innen in die Labore im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB).

Die Medizinische Universität Innsbruck bietet exklusiv in Österreich seit 2011 das Studium der Molekularen Medizin an. Um dieses Studium Schüler:innen näher zu bringen, veranstaltet die Medizinische Universität Innsbruck regelmäßig stattfindende Open Labs Days. Dabei zeigt sich, dass das Interesse, das Studium der Molekularen Medizin und die Arbeit in modernen Life-Science-Laboren besser kennenzulernen, ungebrochen hoch ist.

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09.02.2018

Die neue Innere Medizin Süd

„Zentrumsmedizin“ ist der Gedanke, der hinter dem Neubau entlang der Kaiser-Josef-Straße steht. Vor allem die Verbindung von translationaler Forschung und Patient:innenversorgung wird in dem neuen Gebäude gelebt. Das „Comprehensive Cancer Center Innsbruck“ (CCCI) wird ebenso dort untergebracht, wie ein spezieller, hochmoderner Laborbereich. Im fünften Stock werden Therapien der Zukunft erforscht und maßgeschneiderte Krebstherapeutika hergestellt.

 „Das Projekt ‚Innere Medizin Süd‘ ist ein Leuchtturmprojekt, bei dem wir sowohl die Bedürfnisse der universitären Lehre & Forschung als auch jene der Krankenversorgung für alle Patientinnen und Patienten berücksichtigen. Die unmittelbare Nähe der medizinischen Forschung zur klinischen Anwendung ermöglicht somit nicht nur neue Erkenntnisse für die Patientenversorgung, sondern auch eine ebenso schnelle Rückmeldung von Erfahrungen aus der direkten Anwendung in den Forschungsbereich“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann anlässlich der heutigen Eröffnung. Die Gesamtbaukosten von 68 Millionen werden je zu Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

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19.02.2018

Kinder- und Jugendpsychiatrie feierlich eröffnet

Seit Mitte Jänner ist die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall in Betrieb – inklusive aller neuen Spezialbereiche. Am 19. Februar fand im Beisein von Vertreter:innen aus Medizin, Forschung und Politik die feierliche Eröffnung statt.

Mitten im Grünen steht der Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am LKH Hall. Hier werden Patient:innen bis 18 Jahre behandelt, die unter verschiedensten psychischen Erkrankungen leiden. Eigene Bereiche gibt es für Abhängige und Essgestörte, eine Station ist für Eltern mit kleinen Kindern reserviert, eine andere für Patient:innen mit Persönlichkeitsstörungen. Auch ein geschlossener Unterbringungsbereich für Extremsituationen wurde eingerichtet. „Die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie ist eine Investition in die Gesundheit der Tiroler Bevölkerung. Obwohl wir hier die modernste Einrichtung dieser Art in Österreich errichtet haben, haben wir gut gewirtschaftet und sind im Budget geblieben“, zeigt sich Landeshauptmann Günther Platter äußerst zufrieden.

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21.02.2018

Weiss-Preis an Kai Kummer

Weiss-Preis 2017 an Neurowissenschaftler Kai Kummer von der Medizinischen Universität Innsbruck. Das Projekt am Department für Physiologie und Medizinische Physik soll neue Wege für die Behandlung von neuropathischem Schmerz aufzeigen.

Der Innsbrucker Neurowissenschaftler Kai Kummer ist an der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Weiss-Preis 2017 geehrt worden. Die von der Weiss-Wissenschaftsstiftung verliehene Auszeichnung wird vom Wissenschaftsfonds (FWF) seit 2014 abgewickelt. Das mit insgesamt knapp 400.000 € geförderte Projekt wird die Rolle des Neurotransmitters Acetylcholin im medialen präfrontalen Kortex während der Chronifizierung von Schmerz untersuchen. Ein wichtiger Aspekt des Projekts sind dabei die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Schmerzwahrnehmung und -sensitivität. Neben dem Preisträger anwesend waren unter anderem Rudolf Bauer, Vorstand der Weiss-Wissenschaftsstiftung, FWF-Präsident Klement Tockner sowie die Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck, Christine Bandtlow.

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22.02.2018

Diagnose nach 50 Jahren

Erst mit 68 Jahren erhielt Josef Raggl eine Diagnose. Über 50 Jahre hat es gedauert, der Seltenen Erkrankung einen Namen zu geben. Durch das Zentrum für Seltene Krankheiten Innsbruck (ZSKI) konnte das Rätsel schließlich gelöst werden.

Josef Raggl hat ein parodontales Ehlers-Danlos-Syndrom (pEDS). Diese vererbbare, seltene Erkrankung des Bindegewebes, deren Ursache eine Genmutation ist, führt zum frühzeitigen Verlust sämtlicher Zähne. Sie kann auch Risse in der Lunge, im Darm oder in Gefäßen zur Folge haben, bei manchen Betroffenen heilen Wunden über Wochen nicht ab. Der 70-Jährige hatte eine Odyssee hinter sich. Es ging von Arzt zu Arzt – er galt als Risikopatient, wurde beleidigt und beschimpft. Selbst schuld, wenn Sie so schlecht Zähne putzen, hieß es.

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23.02.2018

37. Biochemie Tagung im Biozentrum

Vom 20. bis 23. Februar fand der schon traditionelle internationale Winter-Workshop zu Pteridinen zum 5. Mal in Innsbruck statt. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren klinische, chemische und biochemische Aspekte von Pteridinen. Die Veranstaltungsreihe wurde 1982 von Prof. Helmut Wachter (gest. 2012) ins Leben gerufen und wird bereits seit über 32 Jahre alljährlich in St.Christoph am Arlberg durchgeführt.

Seit mehr als 15 Jahren wird dieser Workshop von Prof. Dietmar Fuchs von der Sektion für Biologische Chemie am Biozentrum Innsbruck organisiert. Aufgrund der sich im Hörsaalbereich im neuen Biozentrum ergebenden Möglichkeiten wurde ein Ortswechsel durchgeführt, und so treffen sich heuer zum 5. Mal Kliniker und Wissenschaftler aus aller Welt in Innsbruck, um aktuelle Aspekte ihres Forschungsgebietes gemeinsam zu besprechen und auszutauschen. Auch in diesem Jahr nehmen mehr als 60 Forscherinnen und Forscher aus elf Ländern an der Tagung teil.

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26.02.2018

Gemeinsame Forschungsarbeit in den Neurowissenschaften wird gefördert

Aus den Mitteln des Jubiläumsfonds haben die Vizerektorinnen für Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck ein innovatives, interdisziplinäres Kooperationsprojekt unterstützt. Die gemeinsame Arbeit von Nadine J. Ortner (Institut für Pharmazie, Uni Ibk) und Enrica Paradiso MSc (Institut für Pharmakologie, Med Uni Ibk) soll dazu beitragen, die molekularen Ursachen für Autismus besser zu verstehen.

Mit Mitteln aus dem Jubiläumsfonds der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck werden wissenschaftliche Kooperationsprojekte gefördert. Die beiden Vizerektor:innen für Forschung von der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck, Christine Bandtlow und Ulrike Tanzer, haben mit diesen Mitteln kürzlich eine Forschungsarbeit aus dem Bereich der Neurowissenschaften ausgezeichnet. Das Projekt „Neuroanatomical characterization of a newly established trangenic mouse model of autism spectrum disorder“  ist eine Zusammenarbeit zwischen der Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie (Institut für Pharmazie, Universität Innsbruck) und dem Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Innsbruck (Direktor: Francesco Ferraguti). Die beiden Nachwuchsforscherinnen Enrica Paradiso und Nadine Ortner untersuchen dabei die molekularen Grundlagen von Autismus. Erstmals wird dafür ein neues Krankheitsmodell (CavAG) verwendet, das es ermöglicht, die Rolle des Kalziumskanals Cav1.3 genauer zu erforschen. Es sind bereits sechs Mutationen dieses Kalziumskanals bekannt, die bei Patient:innen mit einer Autismus-Spektrums-Störung auftreten. Das ist ein Hinweis, dass es sich bei diesen Mutationen um eine Ursache für die gravierende Entwicklungsstörung handeln könnten. Autismus führt unter anderem zu Beeinträchtigungen in der sozialen Interaktion sowie zu stereotypen Verhaltensweisen.

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27.02.2018

Gedenken an Christoph Probst

Am Donnerstagabend gedachten die beiden Innsbrucker Universitäten gemeinsam mit der Universitätspfarre des vor 75 Jahren vom Nazi-Regime hingerichteten Studenten Christoph Probst. Er war Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose und studierte zu dieser Zeit in Innsbruck Medizin.

Zahlreiche Universitätsangehörige waren am Donnerstag in die Aula gekommen, um Christoph Probst zu gedenken. „Lange wurde über das Schicksal von Christoph Probst und anderen vom NS-Regime Verfolgten an dieser Universität geschwiegen“, erinnerte Rektor Tilmann Märk bei der Begrüßung. „Doch seit über 30 Jahren nimmt das Gedenken an seine Person und an all die anderen unter dem NS-Regime Verfolgten und Vertriebenen einen festen Platz an der Universität Innsbruck ein.“ Am 6. November 1984, dem 65. Geburtstag von Christoph Probst, wurde zum Gedenken an ihn am Ehrenmal vor dem Universitäts-Hauptgebäude eine Gedenktafel angebracht. Seither wurde nicht zuletzt auf Initiative von Universitätspfarre und der Hochschüler:innenschaft jedes Jahr seiner gedacht. Im Jahr 1994 benannte die Stadt Innsbruck auf Antrag der ÖH den Platz vor dem Hauptgebäude in „Christoph-Platz-Platz“ um. Seither tragen die Universitäten seinen Namen in ihren offiziellen Anschriften. „Mit der heutigen Veranstaltung setzen wir, die beiden Universitäten und die Unipfarre, gemeinsam ein neuerliches Zeichen dafür, dass Menschen, die ihrer tiefen Überzeugung folgen und im Kampf gegen den totalitären Terror ihr Leben auf Spiel setzen und letztlich verloren haben, niemals dem Vergessen überlassen werden dürfen“, sagte Rektor Märk. „‘Einer muss ja schließlich einmal damit anfangen‘. Dieser schlichte Satz Sophie Scholls an ihrem Todestag wirkt umso beeindruckender, je mehr wir über die Lebensläufe der Mitglieder der Weißen Rose erfahren dürfen. So begrüßen wir es als Medizinische Universität, wenn wir heute unser Wissen über den Innsbrucker Medizinstudenten Christoph Probst vertiefen können und damit einen wichtigen Beitrag im Kontext internationaler Gedenkkultur für die Widerstandsgruppe Weiße Rose leisten dürfen“, betonte Vizerektorin Christine Bandtlow von der Medizinischen Universität Innsbruck. „Wir können mit dem Theologen Karl Rahner davon reden, dass Probst und die anderen Mitglieder der Weißen Rose Märtyrer, Zeugen der Treue zum Gewissen sind“, sagte Universitätspfarrer Gernot Wisser. „Ihr Zeugnis ist ein Zeugnis der Treue zum Gewissen, eine Art objektiver Tatbestand, das Bekenntnis also gültig für jede und jeden.“

Vizerektor Wolfgang Meixner zeichnete detailliert das Leben von Christoph Probst bis zur Hinrichtung am 22. Februar 1943 in München nach. Probst war im Herbst 1942 mit seiner Studentenkompagnie nach Innsbruck verlegt worden und hatte hier sein in München begonnenes Medizinstudium weitergeführt. Es fiel ihm freilich schwer, hier Kontakte zu knüpfen und so schrieb er in einem Brief: „In Innsbruck ist es nicht ganz leicht zu leben.“ Eng blieb sein Verhältnis zu den anderen Mitgliedern der „Weißen Rose“, die im Februar 1943 nach einer Flugblattaktion an der Münchner Uni verhaftet wurden. Christoph Probst wurde als Mitglied enttarnt und in Innsbruck verhaftet. Nach einem kurzen Prozess wurde er gemeinsam mit Sophie und Hans Scholl hingerichtet. Die Autorin und Historikerin Gisela Hormayr schilderte im Anschluss das Schicksal weiterer Studenten und Absolventen der Innsbrucker Universität, die vom NS-Regime verfolgt und hingerichtet wurden. Zum Abschluss der Gedenkveranstaltung schilderte der Zeithistoriker Dirk Rupnow die Geschichte der Widerstandsgruppe Weiße Rose. Er wies auch darauf hin, dass die Universität Innsbruck den Studenten Christoph Probst bereits kurz nach seiner Verhaftung vom Studium ausschloss. Die Erinnerungen an Christoph Probst auf dem Vorplatz seien deshalb auch Zeichen der bleibenden Aufgabe für die Universität. Das gleiche gelte für die erst kürzlich freigelegten Überreste eines Glasmosaiks an der Stirnseite der Aula, dass nach dem Anschluss 1938 angebracht wurde und Adolf Hitler in Rüstung und auf einem Pferd reitend mit der Hackenkreuzfahne zeigte.

(C. Flatz)

Link: Universitätspfarre Innsbruck

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01.03.2018

Neue Einblicke: Warum die Zellteilung bei Kälte ins Stocken gerät

Neue Erkenntnisse über einen grundlegenden molekularen Mechanismus in Zellen bringt eine Forschungsarbeit von der Sektion für Medizinische Biochemie (Direktor: Ludger Hengst) am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck. Erstautorin Martina Roilo und ihre Kolleg:innen konnten erstmals detaillierter zeigen, wie Zellteilungen bei Kälte verhindert werden. Die Ergebnisse aus Innsbruck wurde in der wissenschaftlichen Zeitschrift für Molekularbiologie „Nucleic Acids Research“ veröffentlicht.

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02.03.2018

Workshop: Effektiv visuell kommunizieren

In Zusammenarbeit mit dem österreichweiten Netzwerk für Jungwissenschaftler:innen, ÖGMBT-YLSA (Young Life Scientists Austria), und dem Vizerektorat für Studienangelegenheiten, fand an der Medizin Uni Innsbruck ein Workshop zum Thema „effektive visuelle Kommunikation von Wissenschaft“ statt, bei dem die Teilnehmer:innen lernten, wie die eigene wissenschaftliche Arbeit für ein breites Publikum verständlich und visuell effektiv kommuniziert werden kann.

In dem Workshop mit dem Titel „Effective Visual Communication of Science“, geleitet von Jernej Zupanc, dem Gründer und Direktor von „seyens – help science do science“, ging es vor allem um die Prinzipien der visuellen Kommunikation. Erlernt wurden dabei etwa, wie die eigenen Forschungsideen grafisch zusammengefasst werden können, wobei ein Hauptaugenmerk auf Datenvisualisierung einschließlich der Grundlagen verschiedener Computerprogramme gelegt wurde.

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06.03.2018

Film zum Abschied: Drei Jahrzehnte im Kampf gegen Krebs

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie wurde 25 Jahre lang von Peter Lukas geführt. Was der engagierte Arzt in den letzten drei Jahrzehnten im Kampf gegen den Krebs erreichen konnte, dokumentiert ein Film, den Mitarbeiter:innen mit Unterstützung des Medienstudios der tirol kliniken gedreht haben.

Patient:innen, Wegbereiter, Kolleg:innen, Mitarbeiter:innen, aber auch Politiker wie der ehemalige Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder kommen in der rund zwanzigminütigen Dokumentation über Peter Lukas zu Wort. Der Film von Oberärztin Irma Kvitsaridze und ihrem Ehemann, dem Fernsehjournalisten David Kikalishvili, wurde Anfang Dezember im Hörsaal für Chirurgie erstmals gezeigt. Die Fertigstellung hat neun Monate gedauert und erfolgte mit Unterstützung des Medienstudios der tirol-kliniken. Für Peter Lukas war der Beitrag eine Überraschung, denn von dem wahren Grund für die Filmaufnahmen in den letzten Monaten in seiner Zeit als Klinikdirektor sollte er nichts mitbekommen. Am 1. Oktober 2017 hat Peter Lukas sein Amt an Ute Ganswindt übergeben.

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07.03.2018

Gerichtsmedizin Innsbruck untersucht Drogen im Abwasser

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (GMI) ist Teil des europaweiten Netzwerkes SCORE, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht jährlich die Mengen der vier verbotenen Substanzen Kokain, MDMA (Ecstasy), Amphetamin und Methamphetamin in den Abwässern europäischer Städte untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor. Die Entwicklung in Innsbruck folgt dem europäischen Trend. Der Kokainkonsum steigt.

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07.03.2018

Internationale „Woche des Gehirns“: Expert:innen geben Einblick in die neuesten Forschungserkenntnisse

Mit seinen 100 Milliarden Nervenzellen ist das Gehirn eines der faszinierendsten Organe und wichtigste Schaltzentrale des Menschen. Im Rahmen der weltweiten „Woche des Gehirns“ (Brain Awareness Week) geben Forscher:innen in Innsbruck Einblicke in die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften. Die öffentlichen Vorträge finden vom 12. bis 16. März 2018 von Montag bis Freitag jeweils um 18:30 Uhr, im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB, Innrain 80-82) statt. Der Eintritt ist frei.

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09.03.2018

Auftakt zur Ringvorlesung Gender Medizin am Weltfrauentag

Wie schon in den letzten Jahren lädt Margarethe Hochleitner traditionell alle Mitarbeiter:innen und Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck anlässlich des Weltfrauentages zu einem Festakt. Heuer fiel der Auftakt der Ringvorlesung auf den 8. März. Auch Rektor Wolfgang Fleischhacker war der Einladung gefolgt, um auf die Bedeutung der Frauenförderung aufmerksam zu machen. Die Ringvorlesung beschäftigt sich in diesem Semester mit dem Thema „Diversity in der Medizin“.

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09.03.2018

Für den Ernstfall gerüstet

Eine gemeinsame Informationsveranstaltung der tirol kliniken und der Medizinischen Universität Innsbruck machte im vollbesetzten Hörsaal im Kinder- und Herzzentrum auf die große Bedeutung der Vorbereitung auf Großschadensfälle aufmerksam. Detlef Cwojdziniski, zuständig für Katastrophenschutz und Krisenmanagement im Senat für Gesundheit und Soziales Berlin, berichtete von seinen Erfahrungen.

Die jüngsten Terroranschläge in Deutschland haben auch in Österreich dazu geführt, die vorhandenen Katastrophenpläne zu adaptieren. „Wir haben einen Katastrophenplan und uns in den vergangenen Jahren insbesondere im Vorfeld von Großveranstaltungen in Tirol sehr gut vorbereitet. Terroranschläge sind allerdings etwas Anderes, weshalb wir uns diesem Thema in der Schadensvorbereitung in nächster Zeit intensiv widmen wollen“, sagte Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck bei der Begrüßung. Die gute Vorbereitung auf Großschadensfälle ist der Medizinischen Universität Innsbruck und den tirol kliniken ein wichtiges, gemeinsames Anliegen“, erklärte Rektor Wolfgang Fleischhacker.

Wie sich Krankenhäuser vorbereiten sollten
Wie sich Krankenhäuser auf die neuen, angenommenen Bedrohungen vorbereiten sollten, schilderte im Anschluss anschaulich Detlef Cwojdziniski aus Berlin. Der Experte ist bereits seit 1978 in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin tätig und Berater von Kliniken weltweit. Sein Arbeitsgebiet liegt in der Organisation und Leitung von Stäben sowie der Krankenhausalarmplanung für 39 Kliniken in Berlin inklusive Durchführung der Übungen. Seit den 1980iger Jahren hat es in Berlin 180 Vollübungen gegeben. Trotzdem hat insbesondere der Terroranschlag in Berlin im Dezember 2016 gezeigt, dass Verbesserungen möglich und notwendig sind. Am 19. Dezember 2016 raste ein Attentäter mit einem Sattelschlepper ungebremst in eine Budengasse des Weihnachtsmarkts an der Gedächtniskirche. Zwölf Menschen kamen dabei ums Leben, über 70 wurden verletzt. Cwojdziniski schilderte detailliert die Prozesse, Funktionseinheiten und Abläufe. „Die Voraussetzung für erfolgreiches Krisenmanagement ist regelmäßiges Üben“, betonte der Experte. Neue Angebote, wie beispielsweise Schulungen von medizinischen Fachkräften in der richtigen Behandlung von Schussverletzungen, werden derzeit etabliert auch Checklisten, die in jeder Abteilung vorhanden sein sollten, werden in Berlin regelmäßig evaluiert und adaptiert.

Vorbereitungen und Umsetzung am LKH Universitätskliniken Innsbruck
Anschließend berichteten die beiden Oberärzte an der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: Karl Lindner) Michael Baubin und Marc Kaufmann sowie Rene Schmid von der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie (Direktor: Michael Blauth) und Günter Pfaringer (Leiter Sicherheitstechnik LKI) wie das LKI (Landeskrankenhaus Innsbruck) sich auf Großschadensfälle vorbereitet hat. Gemeinsam mit Hans-Jürgen Schreiber (Security Manager LKI) bilden sie das KAT-Team am LKI. Hier hat es bereits viele wichtige vorbereitende Planungen gegeben. So verwies Michael Baubin beispielsweise auf das ausgezeichnete Netz von aktiven Notärzt:innen in Tirol. „Mit 350 aktiven Notärztinnen und Notärzten haben wir gleich viele wie das wesentlich bevölkerungsstärkere Bundesland Steiermark“, sagte Baubin. Allerdings werde die Anzahl auch benötigt, denn auf Grund der geographischen Lage sowie der hohen Anzahl von Tourist:innen, Tirol hatte zuletzt rund 47,6 Millionen Nächtigungen von Touristen, sei diese Ausstattung absolut notwendig.

(B. Hoffmann-Ammann)

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12.03.2018

Welttag des Schlafes 16. März 2018: Bedeutung für Gehirngesundheit wird unterschätzt

Rund 45 Prozent der Weltbevölkerung leiden an Schlafstörungen, in Österreich ist bereits jede/r Vierte betroffen. Dabei ist ausreichender und qualitätsvoller Schlaf eine wichtige Voraussetzung für die menschliche Gesundheit. Insbesondere die Bedeutung des Schlafes für das Gehirn wird häufig unterschätzt, erklärt Birgit Högl, Leiterin des Schlaflabors an der Univ.-Klinik für Neurologie anlässlich des „Welttages des Schlafes“ am 16. März 2018.

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14.03.2018

Deutliche Einschränkung der Lebensqualität bei Patient:innen mit Myelodysplastischen Syndromen (MDS)

Eine soeben im renommierten Fachjournal Leukemia veröffentlichte Forschungsarbeit aus dem Team um den Hämatologen und Geriater Reinhard Stauder von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Direktor: Günther Gastl) zeigt deutliche Beeinträchtigungen in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Patient:innen mit MDS im Vergleich mit Referenzpopulationen. Diese Ergebnisse bilden die Basis für die individualisierte Therapieplanung bei MDS.

Myelodysplastische Syndrome (MDS) stellen eine heterogene Gruppe von malignen, hämatologischen Erkrankungen dar. Das klinische Bild ist gekennzeichnet durch Blutarmut (Anämie), durch Granulopenie (verminderte Anzahl von weißen Blutkörperchen) und Thrombopenie (Mangel an Blutplättchen) und es kann zum Übergang in eine aggressive akute Leukämie kommen. Ein wesentlicher Teil der Patient:innen klagt über konstitutionelle Symptome wie übermäßige Erschöpfung (Fatigue) oder eine Einschränkung der Lebensqualität (QoL).

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14.03.2018

ÖAW-Stipendium für die Molekularbiologin Katia Schöler

Ein PhD-Projekt zum Thema „RNA und Krebs“ war der Wunsch, der für Katia Schöler, Mitglied des Graduierten-Kollegs MCBO, in Erfüllung gegangen ist. Für die Forschungen im Rahmen ihrer Dissertation, bei der die Rolle von kleinen RNA Molekülen, sogenannten „microRNAs“, in B-Zell-Lymphomen im Zentrum steht, wird die junge Molekularbiologin nun mit einem DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) unterstützt.

Mit dem Förderprogramm DOC unterstützt die ÖAW hoch qualifizierte Dissertant:innen aus allen Gebieten der Wissenschaft. Das gut dotierte Stipendium ermöglicht Nachwuchsforscher:innen, sich in konzentrierter Weise der Erstellung ihrer Dissertation zu widmen. Diese Unterstützung wird Katia Schöler, die in den Niederlanden Molekulare Biowissenschaften studiert und ihr Masterstudium in Cancer Biology in England absolviert hat, nun unter der Betreuung von Verena Labi an der Sektion für Entwicklungsimmunologie (Leiter: Andreas Villunger) nutzen, um ihre Dissertation zu vollenden. In ihrem Fokus steht dabei die Erforschung der Rolle von microRNAs bei Krebserkrankungen, mit dem Ziel das generelle Verständnis der Mechanismen der Krebsentstehung zu verbessern und effizientere Therapien entwickeln zu können.

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14.03.2018

Medizinische Universität Innsbruck in Bewegung: 100 Tage im Amt

Die Medizinische Universität Innsbruck steht seit dem letztjährigen Herbst im Zeichen von Veränderungen. Schon sind mehr als 100 Tage nach der feierlichen Inauguration von Rektor Wolfgang Fleischhacker und seinem aus Christine Bandtlow, Manuela Groß und Peter Loidl bestehenden Team vergangen. Traditionell bietet diese Zeitspanne Anlass für ein erstes Resümee und einen Ausblick auf kommende Vorhaben.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

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16.03.2018

Ein Kind um jeden Preis? Antrittsvorlesung von Bettina Toth

Anfang März fand im großen Hörsaal des Kinder- und Herzzentrums die Antrittsvorlesung von Bettina Toth statt. Am 1. Oktober 2016 hatte die Nachfolgerin von Ludwig Wildt die Leitung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin übernommen. In ihrem praxisnahen Vortrag mit vielen Fallberichten erklärte sie die Möglichkeiten und Grenzen einer verantwortungsvollen Reproduktionsmedizin.

Seit der ersten erfolgreichen In vitro Fertilisation (IVF) 1978 sind weltweit bislang rund 6,5 Millionen Kinder nach IVF/ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) geboren worden. An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin werden über 400 künstliche Befruchtungen pro Jahr durchgeführt. Mit jährlich über 11.000 Patientenkontakten ist das Angebot der Klinik stark frequentiert. Das steigende Alter bei den Erstgebärenden führt zu einer großen Nachfrage. Die Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sei dementsprechend eine wichtige Säule der Frauenheilkunde, betonte Rektor Wolfgang Fleischhacker in seinen Begrüßungsworten.  „Für den Medizinstandort Innsbruck ist es eine Auszeichnung für das Fach Endokrinologie und Reproduktionsmedizin eine eigene Univ.-Klinik und Professur zu haben. Es geht ja nicht nur darum, die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu betreuen, sondern auch die Ärztinnen und Ärzte von morgen in diesem wichtigen Spezialbereich auszubilden und die Forschung voranzutreiben.“ Der gut gefüllte Hörsaal zeige darüber hinaus, dass Bettina Toth sich bereits gut in Innsbruck etabliert habe. 

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16.03.2018

Denkstunde der Universitäten

Die Woche Mitte März 2018 stand im Zeichen des Gedenkens an den sogenannten „Anschluss“ 1938. Auch die Universitätsräte Reinhart Putz (Medizin-Uni) und Christian Smekal (Uni Innsbruck) und die Tirol Kliniken, vertreten durch Christian Wiedermann, erinnerten beim Mahnmal am Gelände der Universitätskliniken an im Jahr 1938 und danach ausgeschlossene und vertriebene Universitätsangehörige.

Der 12. März 1938 markierte den Beginn der Ausgrenzung, Diskriminierung und Entrechtung vor allem Tiroler Jüdinnen und Juden. In diesem März waren auf der Universität Innsbruck 73 Professoren, 65 Dozenten, 60 Assistenten und 1.750 Studierenden. Nach dem 12. März 1938 wurden 54 Hochschullehrer ihrer Lehrtätigkeit enthoben und weiteren Studierenden das Studium verboten.

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19.03.2018

Preis des Fürstentums Liechtenstein zum 35. Mal verliehen

Am 16. März fand in Vaduz bereits zum 35. Mal die feierliche Übergabe des Preises des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten statt. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Nadine Jasmin Ortner, Michael Meyer und Florian Meinert von der Universität Innsbruck sowie Andreas Janecke von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein wird seit 1983 jährlich verliehen und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Die diesjährigen Urkunden verlieh Dominique Gantenbein, Regierungsrätin im Liechtensteinischen Ministerium für Bildung, Inneres und Umwelt. In ihren Grußworten betonte sie die guten Beziehungen zwischen den beiden Universitäten und dem Fürstentum: „Wir feiern dieses Jahr das 35-jährige Bestehen des Liechtenstein-Preises und damit auch die langjährigen guten und engen Beziehungen innerhalb der Bildungslandschaft von Österreich und Liechtenstein.“ Der Rektor der Universität Innsbruck, Tilmann Märk, bedankte sich für die wertvolle Unterstützung, die der Preis für die Universität Innsbruck darstellt: „Seit 35 Jahren ist der prestigeträchtige Preis des Fürstentums Liechtenstein nun bereits Ausdruck großer Anerkennung für unsere Forscherinnen und Forscher und motiviert zu weiteren Spitzenleistungen.“ Auch W. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, betonte die Signifikanz des Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs: „Mit der Stiftung dieses Preises wurde ein Zeichen der Hochachtung vor dem wissenschaftlichen Nachwuchs gesetzt. Es lohnt sich, die Potenziale unserer klugen Köpfe sicht- und nutzbar zu machen.“

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20.03.2018

Jahrestagung der Otto Loewi Gesellschaft in Innsbruck

Die im Vorjahr von Gregor Wenning, Leiter der Abteilung für Neurobiologie und ausgewiesener MSA-Experte an der Univ.-Klinik für Neurologie, gegründete Otto Loewi Gesellschaft zur Erforschung von Erkrankungen des autonomen Nervensystems (ANS) hielt am 16. Februar ihre zweite Jahrestagung in Innsbruck ab. Der Austausch neuer Forschungserkenntnisse sowie die Auszeichnung besonderer Forschungsleistungen standen im Mittelpunkt des anspruchsvollen Programms.

Die neurologische Arbeitsgruppe um Gregor Wenning von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor Werner Poewe) hat in den vergangenen Jahren österreichweit wie auch im mitteleuropäischen Raum wesentlich dazu beigetragen, dass sich Innsbruck zu einem der führenden Zentren der ANS Forschung und in der Behandlung von zum Teil seltenen ANS Erkrankungen inklusive der Multisystematrophie (MSA) entwickeln konnte.
Um die Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der ANS zu forcieren und neue Erkenntnisse auf hohem Niveau auszutauschen, hat Gregor Wenning die Otto Loewi Gesellschaft ins Leben gerufen, die ihren Namen vom Frankfurter Pharmakologen Otto Loewi ableitet, der für seine Entdeckungen bei der chemischen Übertragung der Nervenimpulse 1936 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde. Das Ziel der OLG ist die österreichweite Förderung der Erforschung aller Erkrankungen und Störungen des autonomen Nervensystems und der Etablierung von autonomen Testmethoden in der Routinediagnostik von autonomen Störungen.

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21.03.2018

Exzellente Mykologie

Dass die mykologische Forschung und Behandlung an der Medizinischen Universität Innsbruck von höchster Qualität ist, belegen zahlreiche Forschungsarbeiten, Auszeichnungen und Gutachten. Mit der Verleihung des Prädikats „ECMM Excellence Center with Diamond Status“ an die Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie und das CIIT ist die Exzellenz der Mykologie am Standort jetzt auch amtlich.

Der Europäische Verband für Medizinische Mykologie ECMM (European Confederation of Medical Mycology) hat die Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie gemeinsam mit dem Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie and Transplantation (CIIT) und den Univ.-Kliniken Innsbruck mit 25. Jänner 2018 zum ECMM Excellence Center with Diamond Status (Excellence in laboratory mycology and clinical mycology AND participation in ECMM endorsed clinical or epidemiological studies) ernannt.

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22.03.2018

PEACE PLEASE! Theaterstück zu Bertha von Suttner begeisterte

Anlässlich des Weltfrauentages wurde das Theaterstück PEACE PLEASE! Ein Bertha von Suttner Journal in der Aula der Universität Innsbruck aufgeführt. Zahlreiche Interessierte kamen und waren begeistert, wie die Schauspielerin Anita Zieher die Friedensaktivistin und österreichische Friedensnobelpreisträgerin darstellte. Verschiedene Abteilungen aus den Bereichen, Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung beider Universitäten hatten eingeladen.

„Frau von Suttner, was würden Sie heute tun?“ Das Theaterstück „PEACE PLEASE! Ein Bertha von Suttner Journal“ zeigte am 20. März in der Aula die wichtigsten Stationen und Entwicklungen im Leben der Friedensaktivistin. Die Schauspielerin Anita Zieher zeigte Bertha von Suttner als die leidenschaftliche Frau, die mit ihrer Vision den Grundstein für eine friedliche Staatengemeinschaft legte. In der Inszenierung von Brigitte Pointner spricht sie in einem fiktiven Radio-Interview mit dem Journalisten Udo Bachmair über ihr Engagement für den Frieden und gegen den Antisemitismus, über die Stellung der Frau in der Gesellschaft sowie über gegenwärtige Friedensarbeit. Originalzitate bilden die Grundlage für das Stück. Ausschnitte der dänischen Verfilmung ihres Romans „Lay down your arms“ (1914), Videos, und Toneinspielungen stellen die atmosphärische Verbindung zwischen den Szenen her. Die Erfolgsproduktion wurde bereits in mehr als 80 Aufführungen in Österreich, Deutschland, Polen und Ungarn gezeigt.

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22.03.2018

Dr.-Johannes-Tuba Preise für Gerontologie und Geriatrie vergeben

Vergangene Woche wurden gleich drei Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem „Dr.-Johannes-Tuba-Preis“ für Gerontologie und Geriatrie ausgezeichnet. Der Neurologe und Schlaganfallforscher Johann Willeit erhielt den Dr.-Johannes-Tuba-Preis 2016, der Preis für 2017 ging an den Hämatologen, Onkologen und Geriater Reinhard Stauder und an Ilsemarie Kurzthaler-Lehner, Fachärztin für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapeutische Medizin.

Einmal jährlich stellt der von Hertha Tuba nach dem Tod ihres Mannes Hofrat Prim. Dr. Johannes Tuba gestiftete Preis der Ärztekammer für Tirol einen Betrag zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten oder einer besonders herausragenden Tätigkeit auf den Gebieten der Gerontologie und Geriatrie zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen fand die Verleihung des Preises aus dem Jahr 2016 heuer zeitgleich mit der Vergabe des Tuba-Preises 2017 statt.

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26.03.2018

Lehre am Krankenbett mit Professor:innen von Elite-Universitäten

Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck haben auch in diesem Jahr wieder mit Unterstützung der Dachorganisation „IPOKRaTES“ ein Bedside-Teaching-Seminar organisiert. Als Professor:innen konnten sie Helen Delichatsios von der Harvard Medical School und Steve Mackey von der Columbia Universität, Division of General Medicine, gewinnen. Das Thema der einwöchigen Fortbildung war „Innere Medizin“, als Gastgeber fungierte Gert Mayer (Univ.-Klinik für Innere Medizin IV).

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28.03.2018

Geprüfte Qualität in der Gelenkschirurgie

Als erste Klinik Westösterreichs wurde die Innsbrucker Univ.-Klinik für Orthopädie unter der Leitung von Martin Krismer kürzlich zum EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert. Mit diesem Prüfsiegel ist ein Höchstmaß an Qualität für Patient:innen der Gelenkersatzchirurgie garantiert.

In Österreich werden pro Jahr rund 30.000 künstliche Knie- und Hüftgelenke operiert, an der orthopädischen Klinik 850 Hüft- und Knieendoprothesen, davon 250 Austauschoperationen. Um die Qualität der endoprothetischen Versorgung zu gewährleisten und zu verbessern bedarf es eines hohen Maßes an Spezialisierung und Erfahrung, wie sie nach mehrtägigem Audit Ende vergangenen Jahres durch externe Expert:innen auch für die Orthopädie an der Medizinischen Universität Innsbruck bestätigt wurde. „Mit der nunmehrigen Zertifizierung nach EndoCert können Patienten sicher sein, dass sie ausschließlich von endoprothetischen Spezialisten operiert werden, die verpflichtet sind, mindestens 50 spezifische Operationen und Implantationen pro Jahr durchzuführen“, erklärt Prof Thaler, der die für die Zertifizierung erforderliche Dokumentation maßgeblich mitgestaltete.

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29.03.2018

Bei Gender Medizin top

Die besten Poster Präsentationen bei der 11. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin (ÖGGSM), die sich in diesem Jahr besonders den Themen personalisierte Medizin und Patient:innensicherheit widmete, kommen von der Medizinischen Universität Innsbruck. Der erste Platz ging an Eva Braunwarth von der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie.

Medikamente können sich etwa bei Frauen unterschiedlich entfalten und eine andere bzw. verstärkte Wirkung als bei Männern entwickeln oder es zeigen Krankheiten bei verschiedenen Geschlechtern unter Umständen eine unterschiedliche Symptomatik. Der genderspezifische Aspekt wird in der medizinischen Forschung immer wichtiger und kommt stärker zum Tragen. „Gender Medizin ist eine Grundlage der personalisierten Medizin, die Frauen und Männer geschlechtssensitiv unter Berücksichtigung sowohl biologiebasierter als auch psychosozialer Voraussetzungen behandelt“, erklärt Alexandra Kautzky-Willer Obfrau der OGGSM und meint: „Geschlechtssensitive Forschung führt nicht nur zu wichtigen neuen Erkenntnissen, sondern auch zu einer besseren Reproduzierbarkeit der Studienergebnisse und valideren Daten und dadurch letztlich zu einer höheren Patient:innensicherheit.“

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29.03.2018

Übergabe: Konstituierende Sitzung des neuen Universitätsrates

In der konstituierenden Sitzung des neuen Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck wurde am Donnerstag, 29.03.2018, Elisabeth Zanon zur interimistischen Vorsitzenden bestellt. Zur Vervollständigung des aus sieben Mitgliedern bestehenden Universitätsrates werden in der kommenden Sitzung im April ein siebtes Mitglied und ein permanenter Vorsitz gewählt.

Im Namen des neuen Universitätsrates bedankte sich Elisabeth Zanon beim bisherigen Universitätsratsvorsitzenden Reinhard Putz und den Mitgliedern des vorhergehenden Universitätsrates: “Die konstruktive Übergabe der Agenden durch Prof. Putz erleichtert uns den Einstieg in unsere Arbeit sehr.“

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03.04.2018

Kardio-MRT: Neue Erkenntnisse im Infarktgeschehen und bei Aortenklappenstenose

Der ST-Hebungsinfarkt (STEMI) als auch der Transkatheter-Aortenklappenersatz (TAVI) bei Aortenstenose stehen im Fokus der Arbeitsgruppe um Bernhard Metzler von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie). Zu diesem Schwerpunkt gibt es nun mehrere neue Forschungserkenntnisse, die nicht zuletzt auf der optimalen Zusammenarbeit zwischen Kardiologie und Radiologie basieren.

Nach einem akuten Myokardinfarkt besteht für Patient:innen ein erhöhtes Risiko für weitere kardiovaskuläre Ereignisse, weshalb eine frühe Risikostratifizierung nach dem Akutereignis entscheidend für eine optimale Anpassung sekundärpräventiver Maßnahmen und für das Überleben der Patient:innen ist. Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens ist heute die Methode der Wahl, um das geschädigte Infarktareal im Detail darzustellen. Dieses bildgebende Verfahren, mit dem sich der Infarkt charakterisieren und neue prognostische Marker evaluieren lassen, steht auch im Mittelpunkt des Forschungsinteresses des Teams um den Kardiologen Bernhard Metzler. Das MRT war auch die zugrundeliegende Methode gleich mehrerer neuer Forschungsarbeiten aus seiner Arbeitsgruppe, die jeweils in hochrangigen Journalen publiziert werden konnten. „Unsere Forschungserkenntnisse sind nicht zuletzt das Ergebnis der sehr gut funktionierenden Zusammenarbeit mit der Univ.-Klinik für Radiologie unter der Leitung von Werner Jaschke“, betont Bernhard Metzler.

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04.04.2018

ERC Advanced Grants: Drei „Oscars“ der europäischen Grundlagenforschung gehen an Medizin Uni Innsbruck

Es ist einer der größten Erfolge der Medizinischen Universität Innsbruck in ihrer Geschichte: Gleich drei Forscher haben den wichtigsten europäischen Förderpreis für Grundlagenforschung erhalten, den „Advanced Grant“ vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Ihre innovativen Forschungsvorhaben werden in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt rund 7,5 Millionen Euro gefördert. Entscheidende Auswahlkriterien bei der Vergabe sind Exzellenz und Innovation der Forschung.

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09.04.2018

Spannende Einblicke in ein wichtiges Gehirnprotein

Wie funktionieren neuroprotektive Prozesse im Gehirn? Mit der Beantwortung dieser Frage beschäftigt sich die Arbeitsgruppe von Gabriele Baier-Bitterlich am Institut für Neurobiochemie (Leiterin: Christine Bandtlow). Jetzt haben die Wissenschafter:innen am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck neue Erkenntnisse über die Proteinkinase N1 generiert, deren physiologische Funktion im Gehirn bisher unbekannt war.

Oberstes Ziel der Forschungsarbeit von Gabriele Baier-Bitterlich und ihren Kolleg:innen ist es, neuroprotektive Mechanismen im Gehirn zu erforschen. In vorangegangenen Arbeiten konnte gezeigt werden, dass die Proteinkinase N1 (PKN1/PRK1) eine Rolle bei der Purinnukleosid-vermittelten Neuroprotektion von durch Sauerstoffmangel gestressten Neuronenkulturen spielt. Abgesehen von diesen in vitro Ergebnissen und der Evidenz einer Deregulierung in neurologischen Erkrankungen war die physiologische Funktion der PKN1 im Zentralnervensystem bisher noch nicht bekannt. „Obwohl PKN1 0,01 % des Gesamtproteins im Gehirn ausmacht, wurde sie bisher hauptsächlich in Zusammenhang mit bestimmten Krebserkrankungen studiert,“ erklärt Stephanie zur Nedden, Erstautorin der Publikation. Mit ihren jüngsten Forschungsergebnissen ist die Arbeitsgruppe nun einen großen Schritt weitergekommen: Die Erkenntnisse aus Innsbruck wurden im renommierten „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht und geben erstmals Einblicke in die Gehirn-spezifische Funktionsweise der PKN1.

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11.04.2018

Starker Auftritt junger Forscher:innen

Eine beeindruckende Leistungsschau junger Wissenschafter:innen im Bereich der Life Sciences bot das „Life Science PhD Meeting Innsbruck 2018“. Über 150 Doktorand:innen und Post-Docs der Medizin Uni Innsbruck und der Leopold Franzens Universität präsentierten Anfang April ihre Forschungsarbeiten im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB).

Das ÖH-MUI-Team PhD, das „Center for Molecular Biosciences Innsbruck (CMBI),  die „Molekulare Zellbiologie und Onkologie“ (MCBO), „Signalverarbeitung in Neuronen“ (SPIN) und „Wirts-Antwort bei opportunistischen Infektionen“ (HOROS) luden zusammen mit dem „Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation“ (CIIT), SFB-F44 (Cell signaling in chronic CNS disorders) und in Kooperation mit FEBS Letters, welche den Workshop „Good Practice in publishing“ organisierten, zu einem gemeinsamen Symposium mit Poster-Präsentationen, Workshops und verschiedene Lectures.

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12.04.2018

Langjährige Partnerschaft wurde bestätigt

Seit mittlerweile über zehn Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der Medizin Uni Innsbruck und der thailändischen Suranaree University of Technology (SUT). Nun wurde sie weiter intensiviert.

Seit 2007 ist Siegfried Schwarz von der Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunologie  des Innsbrucker Biozentrums als Gastprofessor jedes Jahr eine Woche an der SUT – Medical School in Nakhon Ratchasima (Korath), rund 300 Kilometer östlich von Bangkok tätig. Mittlerweile nehmen an die 100 Medizin-Studierende im dritten Studienjahr an der von ihm und Sanong Suksaweang entwickelten Integrated Endocrinology Teaching Week teil. Darüber hinaus hat sich ein reger Studierendenaustausch zwischen den beiden Universität entwickelt.

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13.04.2018

Nachgewiesen: Wer weniger Alkohol trinkt, lebt länger

Die Ergebnisse der bislang größten, im Journal The Lancet veröffentlichten Studie zum Zusammenhang von Alkoholkonsum und Sterblichkeit sprechen für eine Senkung der bislang empfohlenen Alkohol-Limits auf 100g pro Woche, das sind 7 Gläser Wein oder 4 große Gläser Bier pro Woche. Laut der von der Universität Cambridge unter maßgeblicher Mitarbeit der Medizin Uni Innsbruck durchgeführten Untersuchung erhöht sich das Risiko früher zu sterben bereits bei leichter Überschreitung dieses Grenzwertes.

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16.04.2018

Das war die Lange Nacht der Forschung 2018

Von den tirolweit rund 14.000 Besucher:innen der Langen Nacht der Forschung 2018 nutzten Tausende auch die Gelegenheit, die Info-Stände im Centrum für Chemie und Biomedizin zu bestaunen. Dort ermöglichten es Forscher:innen der Medizinische Universität Innsbruck an zahlreichen Stationen Wissenschaft hautnah zu erleben. Einzelne Führungen fanden auch im Klinik-Areal statt. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Der 13. April stand auch in Tirol wieder einmal ganz im Zeichen von Wissenschaft und Forschung. Viele Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie verschiedene forschende Unternehmen öffneten ihre Türen und gewährten Einblicke in ihre spannende Arbeit. Über 250 Mal gab es die Gelegenheit, selbst zu experimentieren, Fragen zu stellen und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diskutieren. Die 14.000 Besucher:innen nahmen an Experimenten, Laborführungen, Workshops und Vorträgen Teil und haben sich selbst als Forscherinnen und Forscher versucht. Dabei hatten sie auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die schon lange unter den Nägeln brannten.

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17.04.2018

Daniela Karall neue Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

Seit Anfang des Jahres steht die stellvertretende Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller) an der Spitze der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ). Über 1.700 Fachärztinnen und -fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde sind in der Vereinigung organisiert, die damit nach 55 Jahren erstmals von einer Frau geleitet wird.

Die Dachorganisation der Kinder- und Jugendheilkunde in Österreich begeht neue Wege. Mit Daniela Karall steht nicht nur die erste Frau an der Spitze der Organisation, sondern auch erstmals eine Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde (oder Fachärztin für Pädiatrie), die nicht eine Abteilung oder eigene Klinik leitet. Vor der Innsbrucker Kinderärztin stehen spannende Herausforderungen, da sie den Bogen zwischen hochspezialisierter Medizin und Primärversorgung spannen muss. Die Verknüpfung zwischen „Seltenem und Häufigen“ ist der Spezialistin für „angeborene Stoffwechselstörungen“, Seltene Erkrankungen sowie dem Themenbereich „altersentsprechende Ernährung von Anfang an“ bereits aus ihrem Berufsalltag vertraut. Karall leitet die Sprechstunde für angeborene Stoffwechselstörungen und Adipositas der Univ.-Klinik für Pädiatrie I in Innsbruck. Ihre Kollegin Sabine Scholl-Bürgi wird ihr auch in der ÖGKJ zur Seite stehen: Die Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde und Leiterin des Labors der Kinderklinik wird neue Sekretärin der Organisation. Darüber hinaus ist Daniela Karall Obfrau des Vereins „Forum Seltene Krankheiten“. Der Verein soll als Anlaufstelle dienen und helfen, medizinisches Fachpersonal besser zu vernetzen.

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19.04.2018

Der Wissenschaftsfonds fördert fünf neue Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

In seiner 67. Kuratoriumssitzung am 5. März dieses Jahres hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) insgesamt vier neue Einzelprojekte genehmigt, ein weiteres Forschungsvorhaben wird aus dem Matching Funds des Landes unterstützt.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. In der Kuratoriumssitzung vom 5. März 2018 genehmigte der Wissenschaftsfonds die Einzelprojekte von Gabriele Baier-Bitterlich von der Sektion für Neurobiochemie, Fabio Gsaller von der Sektion für Molekularbiologie, Alexandra Lusser von der Sektion für Molekularbiologie und Sergiy Pereverzyev von der    Univ.-Klinik für Neuroradiologie. Das Forschungsvorhaben von Meinrad Drexel vom Institut für Pharmakologie wird auf Basis der Förderempfehlung des FWF im Rahmen der Kooperationsvereinbarung „Matching Funds“ vom Land Tirol ko-finanziert.

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19.04.2018

Neue, alte Tradition: Alpenländische Anatomietagung

Das Innsbrucker Department für Anatomie, Histologie und Embryologie hat eine alte Tradition wiederbelebt: Zum ersten Mal nach vielen Jahren fand Ende März wieder eine „Alpine Anatomical Research Conference“ in Obergurgl statt. Zu dem renommierten Treffen kamen Forscher:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

 

Rund 60 wissenschaftliche Mitarbeiter:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten im Universitätszentrum Obergurgl auf 1.940m über aktuelle Themen aus den Bereichen Entwicklungsbiologie, Zellbiologie, Neuroanatomie und funktioneller Anatomie. „Diese Konferenz gab es früher bereits und wir greifen damit eine alte Tradition wieder auf“, erklärt Lars Klimaschewski, geschäftsführender Direktor des Departments für Anatomie, Histologie und Embryologie. Thematisiert wurden alle Aspekte der Anatomie und Histologie unter besonderer Berücksichtigung  neuer morphologischer Methoden. International renommierte Forscher:innen wie der Biologe und Zoologe Joachim Wittbrodt zählten zu den Keynotesprechern. Der Professor für Molekulare Entwicklungsbiologie und Physiologie in Heidelberg erforscht die Entwicklung von Fischembryos von den ersten Zellen bis zum ausdifferenzierten Körper. Einen ebenfalls viel beachteten Vortrag hielt Sebastian Jessberger. Der Professor für Neurowissenschaften ist geschäftsführender Direktor des Hirnforschungsinstituts der Universität Zürich. Ziel der von Erich Brenner (Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie, Direktorin: Helga Fritsch), Stefan Britsch (Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie, Universität Ulm), Christoph Viebahn (Institut für Anatomie und Embryologie, Universität Göttingen) und Lars Klimaschewski mit tatkräftiger Unterstützung der Transferstelle der LFU organisierten Tagung ist die Förderung des wissenschaftlichen Austausches und des anatomischen Nachwuchses. Auf Grund des positiven Feedbacks ist das nächste Meeting bereits für Juni 2019 geplant.

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20.04.2018

Intensivmedizin: Der ideale Zeitpunkt für die Nierenersatztherapie

Bei mehr als der Hälfte aller Patient:innen auf Intensivstationen tritt als Komplikation eine akute Nierenschädigung auf. Davon benötigt etwa ein Viertel eine Nierenersatztherapie. Unklar ist, wann der ideale Zeitpunkt dafür gegeben ist. Eine internationale Meta-Analyse der Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Notfall- und Intensivmedizin der Medizin Uni Innsbruck, aktuell veröffentlicht im renommierten Fachjournal „Intensive Care Medicine“, soll Klarheit schaffen.

Wie so oft im Leben, hängt vieles vom richtigen Zeitpunkt ab – dies gilt vor allem in der Intensivmedizin. „Bei mehr als der Hälfte aller Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen tritt als Komplikation eine akute Nierenschädigung auf. Im weiteren Krankheitsverlauf benötigt davon ein Viertel der Fälle eine Nierenersatztherapie“, weiß Michael Joannidis, Leiter der gemeinsamen Einrichtung für Internistische Notfall- und Intensivmedizin an der Medizin Uni Innsbruck. Unklar sei allerdings der Zeitpunkt, wann eine solche Therapie am besten begonnen werden soll. Zur Klärung dieser Frage läuft im Moment eine große internationale Studie, die STARRT-AKI Studie, mit Michael Joannidis als nationalem Studienkoordinator für Österreich.

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23.04.2018

MCBO: Erfolgsgeschichte PhD Ausbildung

Mit einem niveauvollen Abschluss-Symposium inklusive Gala-Dinner ging Anfang April die erfolgreiche Geschichte des FWF-geförderten Doktoratskollegs Molekulare Zellbiologie und Onkologie (MCBO) in die letzte Phase. Das 2005 als erstes von insgesamt drei an der Medizin Uni Innsbruck eingerichteten Graduiertenkollegs kann auf dreizehn Jahre international hoch qualifizierte Doktorand:innenausbildung zurückblicken.

4 Förderperioden und 5 positive internationale Evaluierungen, 89 erfolgreiche Absolvent:innen in 21 Forschungsgruppen, 195 hochkarätige Forschungsarbeiten, darunter 85 Erstautor:innen – das ist die sehenswerte Erfolgsbilanz des Doktoratskollegs MCBO, das nach der, bis Mitte 2019 auslaufenden FWF-geförderten Periode seinem programmierten Ende entgegensieht. Einen offiziellen und feierlichen Abschluss fand das Doktoratskolleg am 4. April im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums im CCB mit interessanten Vorträgen von MCBO Absolvent:innen und anschließendem Gala-Dinner im Restaurant Villa Blanka.

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25.04.2018

Prostatakarzinom: NOX4 könnte Schlüssel für Therapieverbesserung sein

Die jüngsten Forschungsarbeiten von Natalie Sampson von der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: W. Horninger) geben Anlass zur Hoffnung: Eine jüngst veröffentlichte Studie auf Basis eines Zellmodells zeigt, dass eine gezielte Unterdrückung des Proteins NOX4 direkten Einfluss auf das Tumorwachstum hat. In weiteren Arbeiten soll jetzt der Nachweis gelingen, dass es sich um einen neuen, zusätzlichen Therapieansatz handeln könnte.

p>Die sogenannte NADPH Oxidase 4 (NOX4) spielte eine große Rolle bei der Entwicklung von Prostatakarzinomen. Es ist vor allem in der Tumormikroumgebung erhöht exprimiert. Das sogenannte Stromagewebe um den Tumor wird bisher allerdings nicht gezielt therapiert. Die Ergebnisse aus Innsbruck zeigen allerdings, dass es sich um ein potentielles, neues Target für eine zusätzliche Behandlung bei dieser Krebserkrankung handeln könnte. Das Stromagewebe hat direkten Einfluss auf die Tumorzellen und das Wachstum. Ein erhöhtes Vorkommen von NOX4 im Umfeld des Tumors ist mit einer erhöhten Mortalität, Therapieresistenz und rascherem Tumorwachstum assoziiert. „Das Stroma ist ein zusätzlicher Schutzschild des Körpers und ermöglicht es dem Tumor, die Einflüsse einer Chemotherapie besser zu überstehen. Daher glauben wir, das eine gezielte Behandlung in diesem Bereich, eine zusätzliche Verbesserung der Therapie von Prostatakarzinomen bedeuten könnte“, erklärt Natalie Sampson das Ziel ihrer Forschungsarbeit.

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26.04.2018

20 Jahre Neuroscience Winterconference

Die von Alois Saria und seinem Team organisierte „Neuroscience Winter Conference“ fand heuer bereits zum 20. Mal statt. Jedes Jahr kommen zum Ende der Skisaison renommierte Neurowissenschafter:innen nach Sölden, um aktuelle Fragen zu diskutieren. Zur Jubiläumsveranstaltung reiste so unter anderem Nobelpreisträger John O´Keefe an.

John O´Keefe gehört zu den renommiertesten Neurowissenschafter:innen in Europa. Der Professor für kognitive Neurowissenschaften vom „University College London“ erhielt 2014 gemeinsam mit May-Britt Moser und Edvard Moser der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Bekannt ist O´Keefe für seine Beiträge zur Rolle des Hippocampus für das Gedächtnis und die räumliche Orientierung. Der mehrfach ausgezeichnete Forscher war einer der Gastvortragenden der zwanzigsten „Neuroscience Winter conference“. Alois Saria von der Medizinischen Universität Innsbruck organisiert die renommierte Veranstaltung gemeinsam mit Tobias Bonhoeffer. Der Neurobiologe leitet das Max-Planck-Institut für Neurobiologie in München. Saria ist der einzige Österreicher im Managementteam des „Human Brain Project“ (HBP) und leitet in Innsbruck den Ausbildungsteil des EU-Flaggschiffprojektes. Die Tagung hat sich mittlerweile zu einem fixen Treffpunkt für renommierte Neurowissenschafter:innen etabliert. Regelmäßig besuchen Nobelpreisträger und bekannte Wissenschafter:innen die Veranstaltung in den Tiroler Alpen. Auch in diesem Jahr kamen wieder rund 130 Forscher:innen nach Sölden, um über aktuelle Themen zu diskutieren.

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26.04.2018

Universitätsrat der Medizin Uni Innsbruck ist vollzählig

Elisabeth Zanon zur Vorsitzenden gewählt. Josef Glößl als siebtes Mitglied und zum stellvertretenden Vorsitzenden bestellt.

Der Universitätsrat der Medizinischen Universität Innsbruck bestellte Josef Glößl, von 2010 bis 2018 Vizerektor für Forschung und Internationale Forschungskooperationen an der Universität für Bodenkultur Wien, einstimmig als siebtes Mitglied. Zudem wurden in der ersten regulären Sitzung des Aufsichtsratsgremiums am Mittwoch, 25.04.2018, ebenfalls einstimmig Elisabeth Zanon zur Vorsitzenden und Josef Glößl zu ihrem Stellvertreter gewählt.

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26.04.2018

Vom Labor zum Krankenbett

Anfang Mai tagen in Innsbruck die internationalen Gesellschaften für Kinder- und Jugendrheumatologie und die Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie. Eines der Themen ist der konkrete Patient:innen-Nutzen wissenschaftlicher Grundlagenforschung. Gerade in Innsbruck sind die Voraussetzungen, neue Erkenntnisse aus der Forschung möglichst schnell ans Krankenbett zu bringen, perfekt. Das beweist auch die aktuelle Geschichte einer jungen Patientin.

Das Immunsystem von uns Menschen muss erst lernen, mit Krankheitserregern umzugehen. Dieses Wissen ist in der Bevölkerung bereits verankert. Dass es aber noch ein „zweites“ Immunsystem gibt, ist weniger bekannt.

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27.04.2018

12th Girls Day

Rund 80 Mädchen kamen am 26. April 2018 zum Girls Day der Medizinischen Universität Innsbruck. An insgesamt zwölf verschiedenen Stationen konnten die 9- bis 15jährigen Teilnehmerinnen eindrückliche Erlebnisse aus dem der medizinischen und wissenschaftlichen Arbeitsalltag sammeln.

Bereits zum 12. Mal wurde heuer der Girls Day durch die Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner veranstaltet. Ziel dieses Aktionstages ist es, das Interesse von Mädchen für naturwissenschaftliche und technische Berufe, die nicht unbedingt traditionelle weibliche Rollenbilder bedienen, zu fördern. 

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30.04.2018

Welche Rolle spielt das Protein Sprouty2 bei aggressiven Gehirntumoren?

Auf unerwartete Erkenntnisse ist Jongwhi Park, PhD-Student im neurowissenschaftlichen Doktoratskolleg SPIN, gestoßen. Seine Forschungsarbeit ist an der Innsbrucker Sektion für Neuroanatomie (Direktor: Lars Klimaschewski) entstanden und bietet überraschende Einblicke in die Rolle von Sprouty2 bei Glioblastomen, einer sehr aggressiven Art von Gehirntumoren.

„Als ich 2005 mit meinen neurowissenschaftlichen Forschungsarbeiten begonnen habe, war die durchschnittliche Überlebensrate der Patientinnen und Patienten mit einem Glioblastom 15 Monate“, erklärt Jongwhi Park, Erstautor der Forschungsarbeit zu Sprouty2, die vor kurzem im führenden Hirntumor-Journal „Neuro-Oncology“ veröffentlicht worden ist. Fieberhaft wird daher nach neuen Ansätzen für die Entwicklung einer besseren Therapie gesucht. Hierbei leistet die Grundlagenforschung einen entscheidenden Beitrag. Durch die Aufklärung von molekularen Mechanismen, die das Tumorwachstum steuern, können neue Ansätze für eine Behandlung entwickelt werden. Vor diesem Hintergrund sind die Innsbrucker Forschungserkenntnisse zur Rolle von Sprouty2 bei bösartigen Hirntumoren von besonderem Interesse.

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03.05.2018

Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko

Gute Nachrichten für alle, die das ganze Jahr über in die Sauna gehen: Wer mehrmals wöchentlich sauniert, kann das Schlaganfallrisiko um bis zu 61 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck und der Universität Ostfinnland in einer gemeinsamen Studie, die das Sauna-Verhalten von über 1.600 Männern und Frauen unter die Lupe genommen hat. Das renommierte Fachjournal Neurology berichtet.

Unabhängig von anderen Parametern wie Alter, Geschlecht, Lebensstil, Body Mass Index und kardiovaskulären Vorerkrankungen stellt die Frequenz von Saunabädern einen relevanten Einflussfaktor auf das Schlaganfall-Risiko dar. Der Nachweis dieses Zusammenhangs gelang Peter Willeit, Epidemiologe an der Univ.-Klinik für Neurologie der Medizin Uni Innsbruck gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Ostfinnland und weiteren Partnern anhand von Daten der finnischen, prospektiven Kuopio Ischaemic Heart Disease Risk Factor (KIHD)-Studie sowie der Befragung von 1.628 Männern und Frauen zwischen 53 und 74, die regelmäßig die Sauna besuchen. Die Ergebnisse wurden soeben in Neurology®, dem Medizin-Journal der American Academy of Neurology, veröffentlicht. Eruiert wurden die Häufigkeit und die Dauer des Sauna-Besuchs, wobei durchwegs die finnische Sauna-Variante mit hohen Temperaturen von 80 bis 100 Grad Celsius, niedriger Luftfeuchtigkeit und häufigem Aufguss in Betracht gezogen wurde. So konnten die befragten finnischen Proband:innen schließlich in drei Klassen eingeteilt werden: jene, die einmal pro Woche, jene, die zwei bis drei Mal pro Woche und jene, die vier bis sieben Mal pro Woche in der Sauna schwitzen.

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07.05.2018

Tiefer Blick in die Mitochondrien erweitert Verständnis über Barth-Syndrom

Der Biochemiker Markus Keller erforscht an der von Johannes Zschocke geleiteten Sektion für Humangenetik den mitochondrialen Lipid- und Energiestoffwechsel aus genetischer Sicht. Mittels Massenspektrometrie gelang es ihm kürzlich, neue Einblicke in die Zusammensetzung der mitochondrialen Membranen und dem damit zusammenhängenden Cardiolipin-Stoffwechsel zu gewinnen, der auch im Rahmen des seltenen, angeborenen Barth-Syndroms eine zentrale Rolle spielt.

Die Energieversorgung der Zelle hängt insbesondere auch von der korrekten Struktur der mitochondrialen Membranen ab, bei der Cardiolipine – besondere Phospholipide – eine zentrale Rolle spielen. Es gibt seltene genetische Stoffwechselkrankheiten, in deren Rahmen die Cardiolipin-Zusammensetzung der Mitochondrienmembran gestört ist. Ein Beispiel ist das Barth-Syndrom, welches durch Mutationen des X-chromosomalen TAZ-Gens (Tafazzin) verursacht wird. Bald nach der Geburt oder in den ersten Lebensjahren treten die ersten Symptome auf: Herzmuskelschwäche, Neutropenie, allgemeine Myopathie und Wachstumsstörungen. In manchen Fällen erfordert die schwerwiegende Herzmuskelschwäche sogar eine Herztransplantation.

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08.05.2018

Menschliche Leber wird selbst zum Patienten: Neue Studie zeigt Verbesserungen

Ende April sind die Ergebnisse einer Studie der Universität Oxford veröffentlicht worden, die zeigen, dass der Einsatz von Maschinen, die Spenderlebern nach der Entnahme auf Körpertemperatur quasi am Leben erhalten, Vorteile bringen. Stefan Schneeberger, Leiter der Transplantationschirurgie an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: D. Öfner-Velano) wurde vom Wissenschaftsjournal „Nature“ eingeladen, die Titelgeschichte der Printausgabe zu kommentieren.

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09.05.2018

Dr. House im Hörsaal

Am 16. Mai 2018 ist es wieder soweit: Dr. House stellt seine Diagnosen, allerdings im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Vorlesungsreihe „Dr. House versus Prof.“ wurde von Studierenden der Austria Medical Students Association (AMSA) initiiert und freut sich größter Beliebtheit. Ein Professor:innenteam bereitet jede Veranstaltung vor, die dazu dient das Erlernen therapeutischer Maßnahmen zu verbessern.

Dr. House hat Recht – zumindest in der US-amerikanischen Serie stellt Dr. Gregory House in der Regel zum Schluss die richtige Diagnose. 177 Folgen und acht Staffeln lang haben der Serienarzt und seine Kolleg:innen Patient:innen behandelt. Rund drei Mal im Semester wird jeweils eine Folge auch in einem Hörsaal der Medizinischen Universität Innsbruck gezeigt. Im Sommersemester fand die erste Vorlesung „Dr. House vs. Prof.“ Anfang März statt. Bernhard Glodny von der Universitätsklinik für Radiologie sucht meist die Folgen aus. Für die Hörer:innen der Vorlesung ist es jedes Mal eine Überraschung, aus didaktischen Gründen wird das Thema vorher nicht bekannt gegeben. In der Vorlesung wird die Serie dann immer wieder unterbrochen, um unklare Begriffe, Symptome oder Szenen zu erklären und die Symptome der Patient:innen zusammenzutragen sowie einzuordnen. Die Studierenden sind dabei oft aufgefordert, selbst ihre Meinung abzugeben. Ronny Beer (Univ.-Klinik für Neurologie), Astrid Grams (Univ.-Klinik für Neuroradiologie), Michael Knoflach (Univ.-Klinik für Neurologie) und Bernhard Glodny (Univ.-Klinik für Radiologie) erläutern dann gemeinsam je nach Themengebiet die Differentialdiagnosen und zeigen Beispiele von tatsächlichen Patient:innen. Unterstützt wird das Professor:innenteam bei der Organisation und Vorbereitung der Vorlesungen von Julia Puaschunder. Die Studierende der Humanmedizin und Vertreterin der AMSA ist von Anfang an dabei und hat die Vorlesungsreihe in Innsbruck mitinitiiert. „In den Folgen mit Dr. House stehen im Vergleich zu anderen Arztserien die außergewöhnlichen Patientinnen und Patienten im Fokus, daher eignen sich die Folgen auch für Vorlesungen. Es ist interessant zu sehen, was reine Inszenierung ist und was aber auch in der Realität durchaus vorkommen kann“, sagt Julia Puaschunder.

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14.05.2018

Immun-Checkpoint NR2F6 präklinisch validiert

Die Krebsimmuntherapie hat die Tumorbehandlung revolutioniert. Doch noch immer ist ihre Wirksamkeit eingeschränkt und viele Detailfragen sind offen. Mit dem intrazellulären Immun-Checkpoint NR2F6 hat der Zellgenetiker Gottfried Baier aber einen neuen Angriffspunkt für die Weiterentwicklung der Krebsimmuntherapie gefunden. Nun konnte das Innsbrucker Team mit dem Nachweis der präklinischen Wirksamkeit dieses „Tiroler Weges“ einen weiteren Meilenstein setzen.

Schon seit Jahrzehnten fokussiert sich Gottfried Baier, Direktor der Sektion für Zellgenetik an der Medizin Uni Innsbruck mit seinem Team auf Immun-Checkpoints im Inneren von Zellen und hat damit einen eigenen Weg der Krebsimmuntherapie begründet.
Gemeint sind jene zellulären Mechanismen, durch die das adaptive Immunsystem präzise gesteuert, also aktiviert und inaktiviert wird.„Lymphatisches NR2F6 ist ein zentraler Immunregulator im Tumorgewebe, der ähnlich wie CTLA-4 und PD-1 von den Krebszellen genutzt wird, um ihrer Zerstörung durch das Immunsystem zu entgehen“, erklärt Baier grundlegende Rahmenbedingungen. Die Innsbrucker Forscher:innen belegten das therapeutische Potenzial von NR2F6, indem sie das Protein genetisch unterdrückten, wodurch die T-Zellen auch im Tumormikromilieu aktiv bleiben und den Tumor damit  weiterhin effektiv zerstören konnten. Der Vorteil gegenüber der Blockade der CTLA-4 und PD-1 Checkpoint-Moleküle ist elementar für die Weiterentwicklung der Krebsimmuntherapie: Ein NR2F6-Hemmstoff kurbelt nicht das gesamte Immunsystem an, sondern wirkt als Signalverstärker nur in aktivierten Immunzellen in unmittelbarer Tumornähe, wodurch systemische Nebenwirkungen weitestgehend verhindert werden. Im Vergleich zu den CTLA-4 und PD-1 inhibierenden Antikörper-Therapieformen punktet der pharmakologische Ansatz der Innsbrucker Zellgenetiker:innen zudem mit einer wesentlichen Kostensenkung.

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16.05.2018

Gemeinsame Suche nach Biomarkern beim Prostatakarzinom

In der westlichen Welt ist das Prostatakarzinom die führende Tumorentität bei Männern. Dabei ist eine genaue Diagnose der Schlüssel zur richtigen Therapie. Von Eurostars-EUREKA geförderte akademische Forschungsgruppen der Medizin Uni Innsbruck und des Univ.-Klinikums Schleswig-Holstein wollen gemeinsam mit Mosaiques Diagnostics neue Biomarker für eine verbesserte Diagnostik etablieren.

Bei etwa 5000 Männern wird in Österreich jährlich ein Prostatakarzinom diagnostiziert. In vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch um ein niedrig malignes Karzinom, welches keiner aktiven Therapie bedarf. Da bislang jedoch im klinischen Alltag keine eindeutige Unterscheidung zwischen aggressiven und nicht-aggressiven Tumoren im Rahmen der Tumorfrüherkennung erfolgen konnte, hat dies häufig eine Übertherapie zur Folge.

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17.05.2018

Rektor Fleischhacker im Gespräch

Wie waren die ersten Monate im neuen Amt? Hält die Aufbruchsstimmung an der Medizinischen Universität Innsbruck an? Was kann gegen den drohenden Mangel an Landärzt:innen getan werden? Diese und weitere Fragen hat der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, W. Wolfgang Fleischhacker, im Studiogespräch bei tirolTV beantwortet.

Am 16. Mai 2018 war Rektor Wolfgang Fleischhacker zu Gast bei tirolTV, um sich den Fragen von Udo Haefeker zu stellen. Welche Antworten der Rektor dem tirolTV Moderator zu aktuellen und spannenden Themen gegeben hat, können Sie im Beitrag, den wir im Youtube-Kanal der Medizinischen Universität Innsbruck veröffentlicht habe, sehen und hören.

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17.05.2018

Studie für Patient:innen mit schwerer, chronischer Herzinsuffizienz gestartet

An der Medizinischen Universität Innsbruck wird derzeit eine große, internationale Studie koordiniert, in der eine neue Therapieform für Patient:innen mit fortgeschrittener, chronischer Herzinsuffizienz getestet wird. Ziel ist es, die Krankenhausaufenthalte und Sterblichkeit der Betroffenen zu reduzieren. Regelmäßige Infusionen mit dem Wirkstoff Levosimendan könnten Vorteile bringen, erklärt Studienleiter Gehard Pölzl von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie).

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22.05.2018

Goldenes Doktorjubiläum: Erneuertes Versprechen nach 50 Jahren

1968 hatten insgesamt 118 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde in Innsbruck promoviert. 54 kamen nun zum Goldenen Doktorjubiläum, um ihr Promotionsversprechen zu erneuern. Mit dem gemeinsamen Festakt drücken die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck ihre Verbundenheit mit den Absolvent:innen aus.

Der Festakt zum Goldenen Doktorjubiläum ist für die Teilnehmer:innen immer ein besonderes Erlebnis. Es werden dabei nicht nur die Leistungen in den vergangenen 50 Jahren gewürdigt, sondern auch ein Blick zurück auf die unvergessliche Studienzeit geworfen. 54 Doktor:innen der gesamten Heilkunde nahmen in der festlich gestalteten Dogana des Congresses in Innsbruck Platz. Vor 50 Jahren war die damalige Medizinische Fakultät eine der wichtigsten Säulen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Von den insgesamt 418 Doktorinnen und Doktoren, die 1968 in Innsbruck promoviert haben, hatten 118 als „Doktor:innen der gesamten Heilkunde“ ihr Studium beendet. Von den insgesamt 5.673 Studierenden waren 1.446 an der Medizinischen Fakultät eingeschrieben. Damals war das Medizinstudium noch männlich dominiert: Nur 302 Frauen studierten Medizin. Aber das bewegende Jahr 1968 deutete schon Veränderungen an. So erhöhte sich beispielsweise auch der Anteil von Innländern an den Medizinstudierenden stetig. Waren in den Vorjahren zum Teil noch bis zu 50 Prozent der Medizinstudierenden aus dem Ausland gekommen, kamen im Wintersemester 1968/69 rund 67 Prozent der Studierenden der damaligen Medizinischen Fakultät aus Österreich.

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23.05.2018

Mikrobiota und Krebs: „Eine faszinierende Interaktion“

Die Entzündungsbiologie des Darms hat der Innsbrucker Gastroenterologe und Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Herbert Tilg, schon seit vielen Jahren im Visier. Seine Expertise zur komplexen Mikrobenwelt des Darms und deren Relevanz für die Entwicklung von Darmkrebs und anderen Erkrankungen war es auch, die ihm und seinem Team eine Einladung der renommierten Fachzeitschrift Cancer Cell einbrachte, einen entsprechenden Übersichtsartikel zu verfassen.

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24.05.2018

MCBO-Absolvent:innen berichten in Nature: Darmbakterien treiben Knochenmarkserkrankungen an

Dass die beiden österreichischen Jungforscher:innen Marlies Meisel und Reinhard Hinterleitner erfolgreiche Absolvent:innen des auslaufenden Doktoratskollegs MCBO sind, die es als PostDocs an die University of Chicago verschlagen hat, wäre schon eine Geschichte wert. Jetzt haben sie den nächsten Meilenstein gesetzt und in gemeinsamer Erstautor:innenschaft eine Arbeit im angesehenen Journal Nature veröffentlicht, die neue Ansätze für die Prävention und Behandlung leukämischer Erkrankungen liefert.

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25.05.2018

Schwierige Entscheidungen: Medizinische Fragen am Lebensende

Der medizinisch, technische Fortschritt eröffnet völlig neue Therapiemöglichkeiten, auch am Ende des Lebens. Viele Menschen haben allerdings die große Sorge, die moderne Medizin könnte dazu führen, dass das Leben künstlich verlängert wird. Ist diese Sorge berechtigt? Mit den medizinischen Fragen am Lebensende beschäftigte sich eine Podiumsdiskussion von ALUMN-I-MED Mitte Mai.

Aus medizinischer Sicht stellen sich zum Lebensende viele Fragen, wie beispielsweise jene nach dem richtigen Maß der Behandlung. Neben rechtlichen gibt es auch ethische Aspekte, die beachtet werden müssen. Die Podiumsdiskussion von ALUMN-I-MED, der Absolvent:innenorganisation der Medizinischen Universität Innsbruck, beschäftigt sich mit den medizinischen Fragestellungen am Lebensende im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Der Einladung von ALUMN-I-MED Präsident Christoph Brezinka waren nicht nur zahlreiche Besucher:innen gefolgt, sondern auf dem Podium nahmen erneut renommierte Expert:innen Platz. Neben dem Rechtsexperten Michael Ganner von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck beleuchteten die Ärzt:innen Barbara Friesenecker, Elisabeth Zanon und Artur Wechselberger das Thema aus verschiedenen Gesichtspunkten. Die Moderation und Einführung übernahm Christoph Brezinka, der in seiner Einführung auf bekannte Fälle der letzten Jahrzehnte einging. Im Anschluss an die Impulsvorträge entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, an der auch Rektor W. Wolfgang Fleischhacker im Publikum teilnahm. „Wir sind uns als Universität unserer Verantwortung gegenüber diesem Thema sehr bewusst“, meinte Fleischhacker. „Ich bin sehr dankbar für diese Diskussion. Derzeit wird unser Curriculum zum Teil neu gestaltet und wir nehmen die Anregungen gerne auf.“

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28.05.2018

Prof. Ernst Brandl-Preis für Zellgenetikerin Natascha Kleiter

Vergangene Woche wurde im Rahmen einer feierlichen Vergabesitzung im Rathaus Schwaz der Prof. Ernst Brandl-Preis an die Biologin Natascha Kleiter von der Sektion für Zellgenetik verliehen. In ihrer ausgezeichneten, im renommierten Magazin GUT veröffentlichten Forschungsarbeit ist es gelungen, eine völlig neue, schützende Funktion des intrazellulären, immunregulierenden Proteins NR2F6 bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen aufzuklären.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) mit stark ansteigenden Erkrankungsraten, in vielen Fällen steht keine dauerhaft befriedigende Therapie zur Verfügung. In der Kommunikation zwischen Nährstoffen, Mikrobiota-Metaboliten und den intrazellulären Vorgängen im Darmepithel oder in Immunzellen sind nukleäre Rezeptoren wichtige Vermittler und spielen eine maßgebliche Rolle in der Aufrechterhaltung der Darm-Homöostase. Einen dieser sogenannten Immun-Checkpoints, die eine überschießende Immunreaktion wie etwa bei einer Autoimmunitätserkrankung im Inneren der Zelle verhindern, ist NR2F6. Seine Funktion in hämatologischen Zellen und damit als innovativer Angriffspunkt für die Weiterentwicklung der Krebsimmuntherapie wurde an der Sektion für Zellgenetik (Direktor Gottfried Baier) bereits erfolgreich nachgewiesen.

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30.05.2018

Vertragsunterzeichnung: „Der Schritt zurück ist ein Schritt nach vorn“

Die Berufung von Dominik Wolf an die Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie, erfuhr mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages vergangene Woche ihre rechtswirksame Gültigkeit. Der gebürtige Bayer, der sich vor zehn Jahren an der Medizin Uni Innsbruck habilitierte und derzeit noch am Universitätsklinikum Bonn tätig ist, wird mit 1. Oktober 2018 die Professur für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie sowie die Leitung der Klinik übernehmen.

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30.05.2018

Tag der Hautgesundheit 2. Juni 2018: Neue Erkenntnisse zu Neurodermitis und Schuppenflechte

Ein Drittel der Weltbevölkerung hat eine entzündliche Hauterkrankung. Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte bedeuten eine enorme Einschränkung der Lebensqualität für die Betroffenen. Expert:innen aus Innsbruck und Linz nutzen daher den ersten, österreichweiten Tag der Hautgesundheit, den 2. Juni 2018, um auf diese Erkrankungen und neue Behandlungsoptionen aufmerksam zu machen.

Menschen mit einer entzündlichen Hauterkrankung wie einer Neurodermitis oder Schuppenflechte brauchen professionelle Hilfe. Häufig sind diese Erkrankungen mit einer großen Belastung verbunden: Durch ihre Sichtbarkeit nach außen, werden sie vielfach als Stigma empfunden. „Patientinnen und Patienten mit einer Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden häufiger an psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angst. Das sind damit die häufigsten Begleiterkrankungen bei entzündlichen Hautkrankheiten“, erklärt Matthias Schmuth. Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, ist derzeit amtierender Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV). Expert:innen der ÖGDV und der Bundesfachgruppe und des Berufsverbandes der niedergelassenen Dermatologen (BVÖD) nutzen daher den ersten, österreichweiten „Tag der Hautgesundheit“ um auf diese sehr häufigen Krankheitsbilder aufmerksam zu machen.

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04.06.2018

Birkenpollenallergie: Verzehr von Äpfeln als wirksame Therapie

In einer Pilotstudie wird derzeit an der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie (Direktor: Matthias Schmuth) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Organische Chemie (M. Tollinger) und Studienzentren in Südtirol ein alternativer Therapieansatz zur Behandlung der Birkenpollenallergie getestet. Erstmals wird im Rahmen einer klinischen Studie überprüft, ob die Betroffenen mit frischen Äpfeln behandelt werden können.

Etwa 15 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Allergie gegen Birkenpollen. Die Betroffenen haben  belastende Symptome wie Augenrötung und Augenrinnen, Niesreiz, laufende Nase und eventuell Asthma. Zusätzlich vertragen etwa Dreiviertel auch kein rohes Stein- und Kernobst sowie keine rohen Nüsse. Zurückzuführen ist dies auf eine Kreuzallergie auf Basis einer hohen Ähnlichkeit der auslösenden Bestandteile in Birkenpollen einerseits und in Obst bzw. Nüssen andererseits. Die Beschwerden äußern sich in einem unangenehmen Juckenden und Stechen im Gaumen und in den Ohren, manchmal auch in einer Schwellung des Kehlkopfes.

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06.06.2018

Human Brain Project startet in nächste Phase: Neue Ausbildung in Kooperation mit der Medizin Uni Innsbruck

Das Human Brain Project (HBP) ist am 1. April in eine weitere Projektphase gestartet. Rund 88 Millionen Euro stehen für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung, 1,5 Millionen Euro davon gehen an das HBP-Team der Medizin Uni Innsbruck. Alois Saria leitet den Bereich „Ausbildung“ des EU-Flaggschiffprojektes und ist jetzt auch für den Bereich „Outreach“ tätig. Erstmals wird in Kooperation mit der Medizinischen Universität Innsbruck der Lehrgang „Interdisciplinary Brain Science“ angeboten.

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07.06.2018

Neue Chancen für krebskranke Kinder

Die Krebspatient:innen der Innsbrucker Kinderklinik sollen so rasch wie möglich von den neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren. Die Kinderkrebshilfe für Tirol und Vorarlberg unterstützt daher die kinderonkologische Forschung der Medizinischen Universität Innsbruck mit 500.000 Euro. Mit den Mitteln wird die Durchführung und Teilnahme an Studien, aber auch eine eigene Professur für den Bereich Kinderonkologie finanziert.

Die Kinderkrebsforschung ist eine Erfolgsgeschichte der modernen Medizin. Noch in den 1960igern lagen die Heilungschancen für krebskranke Kinder unter 20 Prozent. Dank neuester Therapien, die in zertifizierten Zentren wie der Innsbrucker Kinderklinik angewendet werden, beträgt die 5-Jahre-Überlebensrate heute über 80 Prozent. „Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass die kleinen Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich von diesen neuesten Erkenntnissen aus der Forschung profitieren“, erklärt Ursula Mattersberger, Obfrau der Kinderkrebshilfe für Tirol und Vorarlberg.

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11.06.2018

Unsere Forscher:innen an der MUI: Astrid Grams

Im Rahmen der Reportageserie „Unsere Forscher:innen an der MUI“ werden engagierte Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-) Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Dr.in Astrid Grams. Als Neuroradiologin fasziniert sie besonders, wie durch innovative bildgebende Verfahren genauere und tiefere Einblicke in den menschlichen Organismus und insbesondere das Gehirn gewonnen werden können.

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13.06.2018

6. Science Day: Auszeichnung für Habilitand:innen

Mit dem „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ werden an der Medizinischen Universität Innsbruck die neuen Privatdozent:innen begrüßt: Neun Habilitand:innen nutzten diesmal die Gelegenheit, ihr Habilitationsfach, ihr Forschungsthema und ihren akademischen Werdegang im feierlich-wissenschaftlichen Rahmen vorzustellen.

Die Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders zu würdigen, ist eines der zentralen Anliegen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ist seit 2014 das Aufnahme- und Begrüßungsritual für die neuen Privatdozent:innen. Diesmal präsentierten sich neun Habilitand:innen im großen Hörsaal des Kinder- und Herzzentrums in Innsbruck. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker begrüßte die Teilnehmer:innen. „Mein Rektoratsteam und ich möchten Ihnen mit dieser Veranstaltung zu Ihrer Habilitation gratulieren. Es ist uns aber auch wichtig, uns bei Ihnen für Ihr überdurchschnittliches Engagement im akademischen Bereich zu bedanken. Damit tragen Sie in hervorragender Weise nicht nur zum Fortschritt der Wissenschaften, sondern auch zum Standing unserer Universität bei, und sind Vorbilder für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mögen diesem ersten wichtigen universitären Karriereschritt weitere erfolgreiche folgen!“

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14.06.2018

„Mobile sequencing mit MinION“: Zukunftsweisendes Tool für Forschung und Lehre

Seit diesem Semester wird im PhD-Programm „Genetics, Epigenetics and Genomics“ ein neues Wahlpflichtfach angeboten, das Studierende auf den neuesten Stand der Technik in Sachen DNA-Analyse bringen wird. Die Rede ist von „third generation realtime sequencing“ in Form des MinION Systems – einem schnellen und mobilen Lesegerät, das revolutionäre Möglichkeiten verspricht und seit drei Jahren an der Sektion für Genetische Epidemiologie im Probelauf ist.

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15.06.2018

Erfolgreicher Abschluss der Reihe „MedTech Science Day“

Mit dem 5. MedTech Science Day endete am 12. Juni 2018 die vom MedTech Lab initiierte Reihe, in der die Universitäten in Innsbruck und Hall ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik Wissenschaftlern, Vertreter:innen der Wirtschaft, sowie interessierten Studierenden vorstellen konnten.

35 Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit sich vor Ort über die Forschungen im Bereich Medizintechnik an der Medizinischen Universität Innsbruck zu informieren und warfen einen Blick in die Labore. Das virtuelle MedTechLab, ein WTZ-West-Projekt, das gemeinsam von der Medizinischen Universität und dem Management Center Innsbruck in Kooperation mit der Standortagentur Tirol ins Leben gerufen wurde, bietet ein neues innovatives Format für Information, Innovation, Schulungen, Netzwerke und Kooperationen. Ein besonderes Highlight stellten hier die MedTech Science Days dar.

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18.06.2018

Tiroler Studie: Neue Erkenntnisse zur Internetsucht bei Jugendlichen

Rund 3,9 Prozent der Jugendlichen in Tirol sind punktuell so abhängig vom Internet, dass ihre Gesundheit und Entwicklung gefährdet sein kann. Dieser Wert entspricht dem Durchschnitt anderer Jugendlicher in Europa. Forscher:innen der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie zeigen in einer aktuellen Studie, dass der suchtartige Internetgebrauch bei Kindern- und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen nochmals deutlich erhöht ist.

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19.06.2018

3 D Rekonstruktion des menschlichen Innenohres

Das Vestibularorgan im Innenohr ist für den Gleichgewichtssinn des Menschen zuständig. Ist dieses Organ gestört, leiden die Patient:innen unter starkem Schwindel und Beeinträchtigung in der Bewegung und beim Sehen. Ein Konsortium will jetzt im K-Regio Projekt eVITA die Voraussetzungen schaffen, damit eine Vestibularisprothese entwickelt werden kann. Anneliese Schrott-Fischer von der Univ.-Klinik für HNO (Direktor: H. Riechelmann) leitet das Forschungsvorhaben.

Bei einer Störung des Vestibularorgans leiden die Patient:innen nicht nur unter Bewegungsstörungen und Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen, auch das Sehen ist stark beeinträchtigt. Die mit dem Auge aufgefangenen Informationen können vom Gehirn nicht mehr richtig verarbeitet werden, wenn die Informationen des Gleichgewichtssinnes für die Bildstabilisierung fehlen. 500.000 Menschen in Europa und den USA sind davon betroffen. Abhilfe könnte eine bionische Prothese schaffen, die das betroffene Sinnesorgan ersetzt. Die Nervenzellen des Gleichgewichtsorgans sollen über elektrische Impulse gezielt stimuliert werden. „Bevor ein solches Gerät allerdings entwickelt werden kann, müssen die universitären Forschungsgruppen zunächst jenes Wissen schaffen, welches ein anschließendes Entwickeln einer Vestibularisprothese überhaupt erlaubt“, erklärt Annelies Schrott-Fischer. Die Leiterin des Labors für Innenohrforschung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde leitet das neue K-Regio Projekt eVITA (electrical Vestibular Implant Tyrol Austria). Das vom Land Tirol geförderte Projekt startete am 1. Februar 2018. Das ProgrammK-Regio wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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20.06.2018

Intensivmedizin: Interaktion zwischen Lunge und Niere

Mitte Juni fand in Innsbruck das XXI. ADQI („Acute Disease Quality Initiative“) Meeting zum Thema „Lunge-Niere Interaktionen“ statt. Die Initiative war 2000 mit dem Ziel gegründet worden, die Versorgung von Patient:innen mit akuter Nierenschädigung zu verbessern. Organisator des Treffens war Michael Joannidis, der Leiter der „Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin“.

Unter der Schirmherrschaft  der Medizinischen Universität Innsbruck und der Österreichischen Gesellschaft für internistische und allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin (ÖGIAIN; www.intensivmedizin.at) wurden die systematisch Forschungsergebnisse aufgearbeitet und diskutiert, um neue Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen mit akuter Nierenschädigung („acute kidney injury“, AKI) zu entwickeln.

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21.06.2018

MUI animalFree research cluster: Auf dem besten Weg zur Forschung ohne Tierversuche

Wenn es um die Förderung und Entwicklung tierversuchsfreier Ansätze für die theoretische und klinische Forschung geht, nimmt die Medizin Uni Innsbruck eine führende Rolle in Österreich ein. Das unter der Federführung der Immunologin Doris Wilflingseder initiierte und kürzlich eröffnete „MUI animalFree research cluster“ will die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich Alternativen zu Tierversuchen fördern und diesen zukunftsweisenden Weg in der Forschung wie auch in der Lehre gehen.

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21.06.2018

Gefunden: Schlüssel zu nebenwirkungsarmen Opiaten

Opiate zählen zu den wichtigsten Medikamenten in der Schmerztherapie, haben aber schwere Nebenwirkungen wie Abhängigkeit oder Hemmung des Atemzentrums. Für die Entwicklung nebenwirkungsarmer Substanzen wäre es wichtig, erwünschte von unerwünschten Wirkungen pharmakologisch zu trennen. Mit der innovativen Zusammenarbeit von Forschern des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried, der Medizin Uni Innsbruck, der Uni Innsbruck und der Temple University, USA, rückt dieses Ziel näher.

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25.06.2018

Bauprojekt Fritz-Pregl-Straße: Firsthöhe erreicht!

Am 21. Juni 2018 wurde der Firstbaum auf das 38m hohe Gebäude in der Fritz-Pregl-Straße 3 gesetzt. Das zukünftige Lehr- und Lerngebäude der Medizinischen Universität Innsbruck soll nächstes Jahr fertiggestellt sein.

Seit etwa eineinhalb Jahren laufen die Bauarbeiten an dem ursprünglich 1976 eröffneten Gebäude. Dabei wurde das Haus komplett „entkernt“ und bis auf das Stahlbetonskelett ausgeräumt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch wie geplant das Dachgeschoss abgerissen und vollkommen neu aufgebaut.

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27.06.2018

Neue Professur für Klinische und Molekulare Pathologie

Johannes Haybäck wird mit 1. Juli zum Professor für Klinische und Molekulare Pathologie an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen.

Der gebürtige Oberösterreicher Johannes Haybäck spezialisierte sich bereits während und nach Beendigung seines Medizinstudiums in Innsbruck auf die Experimentelle Pathologie. Danach folgte die Ausbildung zum Pathologen und in der Folge auch zum Neuropathologen. 2010 promovierte er zusätzlich auf dem Gebiet der Naturwissenschaften an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich. Neben seinen Tätigkeiten als Fach- und Oberarzt am Universitätsklinikum Graz  habilitierte er sich 2011 in Pathologie an der Medizinischen Universität Graz. Johannes Haybäck absolvierte über seinen medizinischen und naturwissenschaftlichen Tätigkeiten hinaus einen postgradualen Universitätslehrgang für Führungskräfte im Gesundheitswesen mit Erlangung des Titels Academic Health Care Manager (A.H.C.M.).

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28.06.2018

Begrüßungen und Verabschiedungen an der MUI

In den vergangenen Jahren ist es an der Medizinischen Universität Innsbruck zur Tradition geworden, unmittelbar vor dem Sommerfest neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offiziell zu begrüßen und langjährige Kolleginnen und Kollegen, die in den Ruhestand wechseln, dankbar zu verabschieden. Auch heuer wurde diese Tradition fortgesetzt.

Unmittelbar vor dem diesjährigen Sommerfest, das am 22. Juni 2018 im CCB stattfand, verabschiedete Rektor Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker in Dankbarkeit und Anerkennung für ihre Leistungen Univ.-Prof. Dr.  Alois Saria und ao.Univ.-Prof. Dr. Hermann Dietrich.

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28.06.2018

Projekt Village: Es braucht ein Dorf.

Es braucht ein Dorf: Wissenschaftler:innen entwickeln Unterstützungsmaßnahmen für Kinder von psychisch erkrankten Eltern. Medizinische Universität Innsbruck und Ludwig Boltzmann Gesellschaft richten internationale Forschungsgruppe „Village“ und Modellregion in Tirol ein.

Das afrikanische Sprichwort „It takes a village to raise a child“ veranschaulicht, dass die Verantwortung für das gesunde Heranwachsen eines Kindes in den Händen von vielen Akteur:innen liegt – neben den Eltern und der Familie auch etwa bei Lehrer:innen, Sporttrainer:innen, Musikschullehrer:innen, Betreuer:innen oder Kinderärzt:innen.

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29.06.2018

Mind and Genes: Über den Zusammenhang von Genen und Psyche

Im Mittelpunkt des „4. Innsbrucker Dialoges: Mind and Genes“ mit über 30 Referent:innen standen die Psyche und die Gene. Interdisziplinäre Diskurse beschäftigten sich mit dem Einfluss der Gene auf somatische und psychische Krankheiten oder Befindlichkeiten sowie mit genetischen und psychologischen Beratungskonzepten in unterschiedlichen Bereichen.

Welche Bedeutung kommt genetischen Befunden im Rahmen der klinischen Behandlung zu und wie können die genetischen Informationen interdisziplinär auch mit Blick auf emotionale Herausforderungen und die Bedeutung in der Familie vermittelt werden? Diese und andere Fragestellungen wurden anhand der Bereiche Onkologie, psychische und neurologische Krankheiten sowie Kinderwunsch und Schwangerschaft beim 4. Innsbrucker Dialog „Mind and Genes“ beleuchtet. Der von der Univ.-Klinik für Psychiatrie II und der Sektion für Humangenetik gemeinsam abgehaltene Kongress fand Mitte Juni im Haus der Begegnung in Innsbruck statt.

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02.07.2018

Neue Studie: Spermidinreiche Ernährung hält den Menschen länger jung

Gesund zu altern, ist ein langgehegter Wunsch der Menschheit. Die medizinische Forschung ist seit vielen Jahren bemüht, gesundheitsfördernden und lebensverlängernden Mechanismen auf die Spur zu kommen. Das natürliche Polyamin „Spermidin“ etwa zeigt in der Zellkultur und bei Tieren lebensverlängernde Wirkung. Ein großes internationales Forscherteam, geleitet von der Medizin Uni Innsbruck, kann diesen Anti-Aging-Effekt von Spermidin nun erstmals auch für den Menschen nachweisen.

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03.07.2018

Weitere FWF geförderte Projekte an der Medizin Uni Innsbruck

Zwei weitere FWF-Förderungen gingen an Gottfried Baier vom Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie sowie an Ana Cristina Figueiredo de Lemos und Rana El Rawas vom Department für Psychiatrie und Psychotherapie.

Nachdem im Frühjahr 2018 das Kuratorium des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) insgesamt vier neue Einzelprojekte genehmigt hatte und ein Forschungsvorhaben aus dem Matching Funds unterstützt wurde, wurden zwei weitere Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck vom FWF unterstützt:

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04.07.2018

Innsbrucks Medizin-Studierende sind die Besten!

Ein Studierenden-Team der Medizin Uni Innsbruck konnte vergangene Woche den Paul-Ehrlich-Contest 2018 in Berlin für sich entscheiden. Der Sieg in diesem von der Charité-Universitätsmedizin Berlin veranstalteten internationalen Leistungs-Bewerb stellt den Innsbrucker Studierenden und der medizinischen Ausbildung am Standort ein hervorragendes Zeugnis aus.

Die Innsbrucker Medizin-Studierenden Ursula Leuschner, Felix Böhm, Antonius Abousif, David Plappert und Filipp Sokolovski, tatkräftig unterstützt durch Nathalie Scheiber, Julia Böhm, Christian Stiller und Teambetreuer Miar Ouaret, stellten sich vergangene Woche gemeinsam mit 14 weiteren Teams von medizinischen Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum dem Paul-Ehrlich-Contest. Dabei geht es für die Studierenden darum, möglichst schnell und richtig Blickdiagnosen, Differentialdiagnosen, multiple-choice-Fragen sowie praktische Aufgaben zu bewältigen. „Nach der erfolgreichen Vorrunde als Gruppenerster konnten wir uns im Finale dank einer durchgehend soliden Leistung als Sieger aufs Podest stellen“, freut sich Filipp Sokolovski gemeinsam mit seinen Kolleg:innen. Rektor Wolfgang Fleischhacker und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Peter Loidl, freuen sich mit: „Gratulation an unsere brillianten Studentinnen und Studenten, die mit ihrer Leistung auch eine gelungene Bestätigung unserer Ausbildungsqualität abliefern!“

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04.07.2018

Otto-Kraupp-Preis 2018 für die Urologin Isabel Heidegger-Pircher

Ende Mai wurde im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien bereits zum 20. Mal der Otto-Kraupp-Preis vergeben. Unter den drei besten Habilitationen ist auch jene von Isabel Heidegger-Pircher, die an der Univ.-Klinik für Urologie zur Entwicklung neuer Biomarker für die frühzeitige Erkennung von Prostatakrebs wie auch zur Identifikation von Resistenzmechanismen neuartiger Therapien bei metastasiertem Prostatakrebs forscht.

Mit ihrer Habilitationsschrift “Biomarkers and new therapeutic targets in prostate cancer” widmet sich die Urologin Isabel Maria Heidegger dem häufigsten Tumor des Mannes, dem Prostatakarzinom.

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06.07.2018

Aufnahmeverfahren: Anzahl der Absolvent:innen gestiegen

Die Medizinische Universität Innsbruck konnte durch gezielte Maßnahmen die Anzahl ihrer Absolvent:innen massiv steigern. Im Fach Humanmedizin beträgt das Plus rund 20 Prozent. Obwohl ein Großteil der Absolvent:innen in Österreich bleiben will, profitiert das nationale Gesundheitswesen nur bedingt. Im Rahmen eines Pressegespräches im Vorfeld der Aufnahmeverfahren präsentierte Peter Loidl, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, aktuelle Zahlen.

Im Fach Humanmedizin hatten im Studienjahr 2013/14 240 angehende Ärzt:innen ihr Studium beendet. In nur drei Jahren konnte diese Zahl erheblich gesteigert werden: Im Studienjahr 2016/17 waren es bereits 294 Absolvent:innen, im laufenden Studienjahr werden es über 300 sein. „Durch gezielte Maßnahmen war es möglich, die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Fach Humanmedizin um rund 20 Prozent zu erhöhen“, erklärt Vizerektor Peter Loidl. „Wir bilden genügend Ärztinnen und Ärzte aus, deutlich mehr als unsere Nachbarländer Deutschland und die Schweiz, bezogen auf die Gesamtbevölkerung. Der Großteil unserer Absolventinnen und Absolventen im Fach Humanmedizin möchte auch nach dem Ende des Studiums in Österreich bleiben. Wir haben hier in Umfragen unter unseren Absolventinnen und Absolventen eine deutliche Trendumkehr festgestellt“, sagt Loidl.

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09.07.2018

Maschinelles Verfahren erhöht Anzahl der Spenderorgane

Seit das Gerät „Metra“ an der Klinik Innsbruck im Einsatz ist, steigt die Anzahl von geeigneten Spenderlebern. Auch die Anzahl der Organspenden in der Region West hat sich 2017 erneut erhöht. Diese Erfolge sind Thema der heurigen „Euregiotour“. Die 300 km lange Radtour, von Innsbruck zum Gardasee, soll mehr Bewusstsein für Organspende und Transplantation schaffen. Der Startschuss der dreitägigen Tour fiel Ende letzter Woche.

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10.07.2018

Neue Erkenntnisse zur Diagnose von Prostatakarzinomen

Die Diagnose bei einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom ist entscheidend, für die mögliche weitere Behandlung. Wie ein Lokalrezidiv, wenn sich nach einer erfolgreichen Behandlung wieder Tumorgewebe in der Prostata bildet, in Zukunft besser diagnostiziert werden kann, zeigt eine Forschungsarbeit der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin (Direktorin: Irene Virgolini). Erstautor Christian Uprimny wurde für die Arbeit mit dem Rudolf-Höfer-Preis ausgezeichnet.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Österreich. Rund 4.400 Männer erhalten jährlich diese Diagnose. Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend für die weitere Behandlung. Nach einer erfolgreichen Behandlung, kündigt sich ein Rezidiv, also eine Rückkehr des Tumors, durch einen Anstieg des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) Wertes an. Wenn nach einer Prostatakarzinom-Behandlung erneut ein erhöhter PSA-Wert vorliegt, ist es wichtig, eine genaue Diagnose zu stellen: Zu diesem Zeitpunkt wird allerdings noch von einem biochemischen Rezidiv gesprochen, denn mit den traditionellen, bildgebenden Verfahren lässt sich in vielen Fällen noch kein erneutes Tumorgewebe nachweisen. Hier setzt die Forschungsarbeit von Christian Uprimny und seinen Kolleg:innen von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Nuklearmedizin an.

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16.07.2018

Personalisierte Krebsmedizin: PreCanMed fördert Forschungsnachwuchs

Im Rahmen des grenzübergreifenden Interreg Projekts PreCanMed fand in Innsbruck in den vergangenen Tagen eine Summer School für junge Wissenschafter:innen aus der Krebsforschung statt. Gemeinsam trafen sich Forscher:innen aus Innsbruck, Triest und Udine zum Erfahrungsaustausch über eine der fortschrittlichsten Technologien auf dem Gebiet der Krebsforschung: Die Züchtung von Tumor-Organoiden im Labor.

Diese Mini-Tumore gelten als vielversprechende Modelle für die Präzisionsmedizin, um Tumore genau zu charakterisieren und Medikamente zu testen. Die italienisch-österreichische Initiative PreCanMed läuft nun bereits seit eineinhalb Jahren mit dem Ziel eine grenzübergreifende Plattform für Präzisionskrebsmedizin aufzubauen. Die dafür verwendete Technologie ist genauso neu wie vielversprechend. Tumor-Organoide sind 3D Zellkomplexe, die im Labor unter speziellen Bedingungen gezüchtet werden können, die Ursprungszellen stammen dabei aus Patientenmaterial, z. B. nach Biopsien oder Operationen. Das macht Tumororganoide zu Avataren des Ursprungstumors, die sich sowohl molekularbiologisch als auch in ihrer Reaktion auf Medikamente wie der ursprüngliche Krebs verhalten. Um die Komplexität dieser Technologie zu erlernen und besser nutzen zu können, fand vom 10. bis 12. Juli in den Labors des Austrian Drug Screening Instituts in Innsbruck die erste PreCanMed Summer School statt, um den Wissenstransfer zwischen den Partnern zu beschleunigen.

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18.07.2018

WEWALKA-Gedächtnispreis 2018 für Romana Gerner und Christoph Grander

Die beiden Jungforscher:innen Romana Gerner und Christoph Grander von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor: Herbert Tilg) wurden im Rahmen der 51. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) im Juni in Salzburg mit dem Friedrich WEWALKA-Gedächtnispreis 2018 ausgezeichnet. Beide Forschungsarbeiten bieten einen wichtigen Ansatz zur Entwicklung innovativer Therapien bei chronisch entzündlichen Darm- und Lebererkrankungen.

Die Entzündungsbiologie von Darmerkrankungen und alkoholisch wie nicht alkoholisch bedingter Lebererkrankungen bildet einen besonderen Forschungsschwerpunkt an der von Herbert Tilg geleiteten Univ.-Klinik für Innere Medizin I. Auf diesem Gebiet forschen auch die beiden diesjährigen Wewalka-Preisträger:innen Romana Gerner und Christoph Grander.

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23.07.2018

Personalisierte Therapie: Neuer diagnostischer Test für Patientinnen mit Eierstockkrebs

Eierstockkrebs gehört zu einer der schwerwiegendsten Krebserkrankung bei Frauen. Ein Forscherteam der Medizin Uni Innsbruck hat nun neue Erkenntnisse über den Biomarker VAV3 generiert, der bei einigen Patientinnen mit einem Ovarialkarzinom besonders hoch exprimiert ist.

Mit Hilfe der neuen Ergebnisse soll in Zukunft ein diagnostischer Test entwickelt werden, der eine personalisierte Therapie ermöglicht.  In den letzten Jahren haben sich Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck insbesondere mit VAV3 auseinandergesetzt. Dieser sogenannte Guaninnukleotid-Austauschfaktor VAV3 ist bei Patientinnen mit einem Ovarialkarzinom höher exprimiert. Inzwischen konnte das Forscherteam rund um Alain Zeimet von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Direktor: C. Marth) herausfinden, dass VAV3 ein wichtiger prognostischer Marker ist. „Wir haben insbesondere eine spezielle Variante von VAV3 genauer untersucht. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass vor allem der vordere Teil fehlt. Dieser Bereich ist für die Autoregulation von VAV3 zuständig“, erklärt Daniel Reimer. Die Forscher haben die Erkenntnisse aus dem Labor dann an Hand von Patientinnendaten überprüft und festgestellt, dass die verkürzte VAV3-Variante vornehmlich hochreguliert ist bei Patientinnen, die eine besonders schwerwiegende Form des Eierstockkrebses haben.

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25.07.2018

Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli: Hepatitis C-freies Tirol: Erreichbares Ziel – Diagnose vorausgesetzt

Nur die Hälfte aller Tirolerinnen und Tiroler mit einer chronischen Hepatitis C Virus (HCV) Infektion ist sich ihrer Erkrankung bewusst. Unbehandelt kann Hepatitis C zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Die HCV Infektion ist seit wenigen Jahren durch neue, nebenwirkungsarme Therapien heilbar. Das von der WHO global ausgerufene Gesundheitsziel, Hepatitis C bis 2030 zu eliminieren, könnte in Tirol – einem Modellland, was Gesundheitsstruktur und Datendokumentation betrifft – umgesetzt werden.

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30.07.2018

Neue Einblicke in die Strahlenresistenz bei Prostatakrebs

Eine neue Forschungsarbeit von Fabian Guggenberger und Frédéric Santer aus der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger) bringt Licht in die molekularen Hintergründe, die der Strahlenresistenz bei Prostatakrebs zugrunde liegen. Nachdem vor allem metastasierender Prostatakrebs mit einer sehr schlechten Prognose verbunden ist, kommt neuen Strategien zur Verbesserung der Strahlen- und Chemotherapie besondere Bedeutung zu.

Bei der Bestrahlung von Krebspatienten, etwa im Fall von Prostatakrebs, kommt es immer wieder zu Rezidiven. Es gibt also Tumorzellen, die in der Lage sind, sich der Therapie durch Bestrahlung zu entziehen und zu überleben. Dabei könnte es sich, so die gängige wissenschaftliche Meinung, um Krebsstammzellen handeln, die aufgrund spezifischer Stammzelleigenschaften wie z.B. potentere DNA-Reparaturmechanismen, resistent bzw. restistenter gegenüber Strahlung sind.
Die Erforschung der molekularen Hintergründe dieser Resistenz stand auch im Fokus der aktuellen Forschungsarbeit von Frédéric Santer, der seit elf Jahren an der Univ.-Klinik für Urologie zum Prostatakarzinom forscht und an der Abteilung Experimentelle Urologie eine kleine Arbeitsgruppe leitet sowie seinem Doktoranden Fabian Guggenberger, der gerade das Doktoratsprogramm „Molecular Oncology“ absolviert. Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen eines von Santer geleiteten FWF-Projekts (Strategien zur Verbesserung der Strahlen- und Chemotherapie beim Prostatakarzinom durch Bekämpfung der Tumor-initialisierenden Zellpopulation) und  wurde kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift European Urology veröffentlicht.

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31.07.2018

Seltene Gefäßerkrankung: Neue Erkenntnisse für optimierte Therapie

ANCA-assoziierte Vaskulitis (AAV) ist die Bezeichnung für eine seltene Gefäßerkrankung. Andreas Kronbichler von der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV (Nephrologie und Hypertensiologie, Direktor: G. Mayer) hat nun in Zusammenarbeit mit dem Addenbrooke’s Hospital (Cambridge Universität) neue Erkenntnisse zur Therapieverbesserung veröffentlicht. Der Tiroler Facharzt ist Erstautor und nutzte seinen Forschungsaufenthalt an der englischen Elite-Universität für diese wissenschaftliche Arbeit zu AAV.

Bei Autoimmunerkrankungen wird der eigene Körper zum „Feind“: Das Immunsystem bekämpft als überschießende Reaktion körpereigenes Gewebe. Es kommt zu schweren Entzündungsreaktionen. Zu dieser Art von Krankheit gehört auch die ANCA-assoziierte Vaskulitis (AAV). ANCA steht für „Anti-Neutrophile zytoplasmatische Antikörper“. Diese spezielle Form von Auto-Antikörpern geben nicht nur der Krankheit ihren Namen, sie sind auch der Auslöser für die Gefäßerkrankung. Bei den Patient:innen zeigen sich Gefäßentzündungen vor allem im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, in der Lunge oder auch der Niere. AAV gehört zu den seltenen Erkrankungen, auf eine Millionen Einwohner kommen rund 200-350 Betroffene. Da die Innsbrucker Universitätskliniken über ein Vaskulitis-Zentrum und eine eigene, interdisziplinäre Sprechstunde für diese Autoimmunerkrankung verfügen, werden verhältnismäßig viele AAV-Patient:innen behandelt. Durch die Behandlung mit Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, sind die Betroffenen besonders anfällig für Infektionen. „Derzeit gibt es zwei Standard-Therapien für Patientinnen und Patienten mit AAV. Sie werden entweder mit Cyclophosphamid oder Rituximab behandelt“ erklärt Andreas Kronbichler. „In den Zulassungsstudien hat sich gezeigt, dass bei beiden Therapien das Risiko für die Patientinnen und Patienten eine Infektion zu bekommen, gleich hoch ist.“

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31.07.2018

Forschungspreis für Herzchirurgin Julia Dumfarth

Im Juni fand in Salzburg die Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft mit Beteiligung der Österreichischen Gesellschaft für Herzchirurgie und thorakale Gefäßchirurgie statt. Die junge Herzchirurgin Julia Dumfarth wurde im Rahmen des Kongresses mit dem Hans-Heinz Khünl-Brady Preis ausgezeichnet.

Aortenerkrankungen und Herztransplantationen stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen und klinischen Arbeit von Julia Dumfarth. Die 34jährige gebürtige Linzerin studierte in Wien Humanmedizin und absolvierte an der Medizin Uni Innsbruck den Clinical PhD im Programm „Cardiovascular Medicine“. Nach ihrer Zeit als Assistenzärztin an der klinischen Abteilung für Herzchirurgie der Medizinischen Universität Wien, einem Research Fellowship am Yale-New Haven Aortic Institute (Yale School of Medicine) und ihrer Facharztprüfung forscht und arbeitet die junge Medizinerin seit 2011 als Herzchirurgin an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor: Michael Grimm) in Innsbruck. Hier übernahm sie im Juni  2018  – als Nachfolgerin von Herwig Antretter  – die Leitung des Herztransplantations-Programmes.

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06.08.2018

VASCage: Erfolgsgeschichte mit beabsichtigter Fortsetzung

Knapp 90 Publikationen, ein Frauenanteil von fast 70 Prozent, eine überdurchschnittlich hohe Beteiligung von PhD-Studierenden und eine Patentanmeldung – das sind nur einige Eckdaten der Erfolgsbilanz des seit 2014 laufenden Tiroler K-Projekts VASCage. Damit wurden viele Ziele übertroffen und ein solides Fundament für die angepeilte Fortführung des COMET-Projekts als K1-Zentrum geschaffen.

Das Anfang Juli abgehaltene Meeting des VASCage Konsortiums war das letzte in der vierjährigen Laufzeit des von der Forschungsförderungsgesellschaft unterstützten und im Rahmen von COMET-Competence Centers for Excellent Technologies abgewickelten Forschungsprojektes. Auf dem Programm standen Posterpräsentationen und die Lectures von Chris J. Packard, Atherosklerose-Experte und Direktor für Forschung und Entwicklung am NHS Greater Glasgow & Clyde, Scotland, sowie von dem Neurologen Heinrich Mattle, vormals Leiter der Neurologischen Poliklinik und des Stroke Zentrums am Universitätsspital Bern. Über einen „Young Talent Award“ für Ihre Poster durften sich dieses Mal die Jungforscher:innen Simon Moosmang (LFU), Anna Katherina Stock (MUI) und Birgit Simon-Nobbe (PLUS) freuen.

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06.08.2018

Nachruf em. o. Univ.-Prof. Dr. Kurt Gausch

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um Kurt Gausch, emeritierter Professor für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und langjähriger Vorstand der gleichnamigen Univ.-Klinik. In seinem Nachruf erinnert Herbert Dumfahrt, stellvertretender Direktor der Univ.-Klinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung an den ausgezeichneten Arzt, Lehrer und Forscher.

Kurt Gausch wurde am 25. Juli 1932 in Fieberbrunn geboren, studierte in Innsbruck Medizin und begann nach seiner Promotion eine Ausbildung zum Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Nach deren Abschluss arbeitete er zuerst als Assistent und dann als Oberarzt an der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Salzburg. 1964 kam Kurt Gausch zurück nach Innsbruck und wurde von Univ.-Prof. Hans Wunderer mit dem Aufbau einer Abteilung für Zahnärztliche Prothetik betraut. Sein besonderes Interesse galt dem Thema Totalprothetik. Dementsprechend beschäftigte er sich auch in seiner 1971 als Monographie veröffentlichten Habilitationsschrift zur Kenntnis des Prothesenlagers bei totalem Zahnersatz bei älteren Patient:innen mit diesem Fachbereich.  

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08.08.2018

Zweit-Job für den Skelettmuskel Kalziumkanal in der Synapsen-Bildung

Um zu funktionieren, muss jede unserer Muskelfasern von einer einzigen Nervenfaser innerviert sein. Wie neuro-muskulären Synapsen im Embryo gebildet werden, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. In ihrer jüngst in Cell Reports veröffentlichten Studie, zeigt das Forscherteam um Mehmet Mahsum Kaplan und Bernhard Flucher (Sektion für Physiologie) eine unerwartete Funktion des spannungs-aktivierten Kalziumkanals.

Spannungs-aktivierte Kalziumkanäle erfüllen eine Schlüsselfunktion in der Steuerung der Skelettmuskelkontraktion. Sie fühlen die Spannungsveränderung während eines Aktionspotentials und aktivieren daraufhin die Freisetzung von Kalzium aus intrazellulären Speichern, was in Folge die Kontraktion auslöst. In diesem Vorgang – Erregungs-Kontraktions-Kopplung genannt – fungieren die Kalziumkanäle primär als Spannungsfühler, leiten aber selbst kein Kalzium. Vor etlichen Jahren entdeckte die Gruppe Innsbrucker Physiologen eine neue Kanalvariante im embryonalen Muskel, welche neben ihrer Rolle in der Erregungs-Kontraktions-Kopplung auch als echter Kanal fungiert. Lediglich die Funktion dieses Kanals in der Embryonalentwicklung blieb ungeklärt.

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13.08.2018

Innovatives Großprojekt: Personalisierte Therapie bei Rheumatoider Arthritis (RA)

Basierend auf den Erkenntnissen der Psychoneuroimmunologie (PNI) ist in Deutschland ein innovatives Projekt gestartet, um ein neues Therapiekonzept für Patient:innen mit Rheumatoider Arthritis (RA) zu etablieren. Der Innovationsfonds der deutschen Bundesregierung fördert das Vorhaben in den nächsten drei Jahren. Die Medizinische Universität Innsbruck ist der einzige Konsortialpartner außerhalb Deutschlands.

Die Psychoneuroimmunologie (PNI) zeigt, dass individuelle Stress- und Belastungsfaktoren den Krankheitsverlauf bei Rheumatoider Arthritis (RA) verschlechtern und krankheitsassoziierte Entzündungsfaktoren triggern. Es ist weiterhin bekannt, dass Patient:innen mit RA unter einer starken Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden. Bis zu 42 Prozent der Erkrankten zeigen als Begleiterkrankung Anzeichen einer Depression. Mit dem Projekt PETRA (Personalisierte Therapie bei Rheumatoider Arthritis) soll dieses Wissen genutzt werden, um die Behandlung der Patient:innen gezielt zu verbessern. Ziel ist es, die Gesundheits- und Lebenskompetenz von Menschen mit Rheuma mit Hilfe eines halbstandardisierten Programms zu steigern. Ein professionelles Selbstmanagementprogramm soll den Betroffenen helfen, einen gesundheitsförderlichen Umgang mit sich selbst zu etablieren. Basierend auf den Erkenntnissen der PNI wird das Zusammenspiel von psychischen Faktoren und dem Immunsystem bei RA-Patient:innen beleuchtet. Der Innovationsfonds der deutschen Bundesregierung fördert die kontrollierte Interventionsstudie mit modifiziertem Cross-Over-Design mit 3,6 Millionen Euro. Übergeordnetes Ziel des Innovationsfonds ist die qualitative Weiterentwicklung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Als einziger Projektpartner des interdisziplinären Boards außerhalb Deutschlands fungiert die Medizinische Universität Innsbruck. Christian Schubert von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie (Direktor: G. Schüßler) ist einer der Projektpartner. „Ich freue mich über diese Kooperation, denn wir bekommen damit die Chance, an einem völlig neuen Ansatz in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit RA mitzuarbeiten“, erklärt Schubert. Die Annahme ist, dass die Betroffenen bei erfolgreicher Umsetzung des Selbstmanagementprogramms verbesserte Entzündungswerte aufweisen, weniger Medikamente benötigen und selbstverantwortlicher und somit besser mit ihrer Erkrankung zurechtkommen. „Das hat durchaus mit einem Paradigmenwechsel in der Medizin zu tun“, so Schubert.

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16.08.2018

Ranking: Med Uni Innsbruck unter den Top 6 in Österreich

Sechs österreichische Universitäten gehören zu den besten 500 der Welt. Die Medizinische Universität Innsbruck hat sich im aktuellen Shanghai Uni Ranking verbessern können. Es ist eine Anerkennung für den Standort, dass beide Innsbrucker Universitäten in der Bestenliste vertreten sind.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist im aktuellen Shanghai Uni Ranking in die Ranggruppe 401-500 aufgestiegen. Insgesamt sind sechs österreichische Universitäten in der Liste der 500 besten Universitäten vertreten.
In Österreich hat es nur die Universität Wien unter die besten 200 geschafft. Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist leicht abgerutscht (2017: 151-200) und rangiert nun auf den Rängen 201-300. In dieser Gruppe befindet sich unverändert auch die Medizinische Universität Wien. Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck ist die Universität Graz in die Ranggruppe 401-500 aufgestiegen. Die Medizin Uni Graz (501-600) gehört mit weiteren österreichischen Universitäten zur Liste der „Kandidaten“ für die Top 500.

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17.08.2018

PhD-Programm CavX: Ausbildung von Nachwuchsforscher:innen

Mit 1. Oktober 2018 startet das vom FWF geförderte Neuroscience PhD-Programm CavX (Calcium Channels in Excitable Cells). Von 45 Bewerber:innen wurden sechs an die Medizinische Universität Innsbruck und die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zum persönlichen Kennenlernen eingeladen.

„Das Interesse an unserer ersten Ausschreibung war groß“, freut sich Projektleiter Gerald Obermair von der Sektion für Physiologie (Leitung: Michaela Kress) der Medizinischen Universität Innsbruck. Insgesamt haben sich 45 Bewerber:innen aus 16 Ländern für eine der sechs Stellen nach unserem ersten Call gemeldet, wovon elf in die nähere Auswahl kamen und schlussendlich sechs Kandidat:innen die Möglichkeit bekamen, neben einem zweistufigen Bewerbungsverfahren, das eine Paperpräsentation und persönliche Interviews beinhaltete, die Innsbrucker Universitäten, Lehrende und aktive Studierende vor Ort kennenzulernen (siehe Bild). „Viele der Kandidat:innen zeigen bereits in der frühen Phase ihrer Forscherkarriere ein großes Engagement und eine hohe Motivation für die Neurowissenschaften“, sagt Obermair.  Schlussendlich wurden drei Frauen, jeweils aus Österreich, den Niederlanden und der Ukraine, ausgewählt, um für vier Jahre in Innsbruck zu studieren und zu forschen. Drei weitere Stellen sind noch ausgeschrieben (Einreichfrist 10. September 2018, siehe Link unten).  Die Studierenden in diesen sechs Programmen werden an aktuellen Forschungsthemen arbeiten und dabei Fähigkeiten in fortgeschrittenen elektrophysiologischen Technologien, der Strukturbiologie und hochauflösender Mikroskopie erwerben.  „CavX Absolvent:innen werden auf die Herausforderungen in der Berufswelt in akademischen sowie industriellen Forschungseinrichtungen ausgezeichnet vorbereitet“, meint Gerald Obermair.

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22.08.2018

Unsere Forscher:innen an der MUI: Michael Ausserlechner

Im Rahmen der Serie „Unsere Forscher:innen an der MUI“ werden engagierte Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-)Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen sowie die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Michael Ausserlechner. Der Mikrobiologe interessiert sich neben molekularen Mechanismen der Tumorentstehung auch für die Entwicklung neuer maschineller Hilfsmittel für die Zellforschung.

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27.08.2018

Epigenetische Analyse von aggressiven Hirntumoren

Glioblastome sind Hirntumore mit einer schlechten Prognose. Eine österreichische Studie zeigt auf, wie die epigenetische Analyse von Tumorproben aus dem klinischen Alltag für eine bessere Diagnostik und mittelfristig auch eine gezieltere Behandlung von Glioblastomen verwendet werden kann. An der Arbeit, die in „Nature Medicine“ veröffentlicht worden ist, waren auch Forscher:innen und Ärzt:innen der Medizinischen Universität Innsbruck beteiligt.

Glioblastome sind aggressive Hirntumore, die sich auf zellulärer Ebene oft stark voneinander unterscheiden. Dies führt trotz postoperativer, strahlentherapeutischer und medikamentöser Behandlung zu einer evolutionären Selektion mit rascher Resistenzentwicklung und Tumorprogression. Um wirksamere Therapien für Glioblastome zu entwickeln, ist es daher entscheidend, die molekularen Mechanismen der Resistenzentwicklung und der Tumorprogression besser zu verstehen.  
Die epigenetische Regulation bei der Tumorbildung von Glioblastomen ist bisher weitgehend unerforscht. Ein Team um Christoph Bock, Forschungsgruppenleiter am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Co-Seniorautor, untersuchte in dieser neuesten Studie die Rolle der Epigenetik im Krankheitsverlauf von Glioblastomen. Dazu analysierten die Wissenschafter:innen die DNA-Methylierung in Tumorproben von über 200 Glioblastom-Patient:innen.

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28.08.2018

Josef Hager zum Ehrenmitglied ernannt

Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie hat Josef Hager die Ehrenmitgliedschaft und Ehrenmedaille verliehen. Der ehemalige Leiter der Innsbrucker Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie erhielt die Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste. Auch nach seiner Pensionierung 2012 engagierte sich Hager für die Weiterentwicklung seines Faches.

Über 9.500 Kinder- und Jugendchirurgische Eingriffe aller Schweregrade hat Josef Hager in seinem langjährigen Berufsleben durchgeführt. Der 1946 in Innsbruck Geborene hatte in seiner Heimatstadt Medizin studiert und 1973 promoviert. Er absolvierte zunächst eine allgemeinchirurgische Ausbildung und begann 1979 mit der Spezialisierung im Bereich der Kinderchirurgie. 1990 erfolgte die Habilitation, ab 2000 übernahm er die Leitung der Innsbrucker Kinder- und Jugendchirurgie. 2004 trat Josef Hager seine Professur für Kinderchirurgie an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantation- und Thoraxchirurgie an. 2012 ging er in Pension, die Begeisterung für sein Fach und seine Patient:innen verlor er nicht. „Ich treffe immer wieder ehemalige Patientinnen und Patienten auf der Straße und es freut mich dann sehr, wenn es Ihnen gut geht“, erklärt Hager. In seinem Berufsleben hat er viele herausfordernde Momente erlebt, zumal zu seinen Hauptaufgabengebieten die chirurgische Behandlung angeborener Fehlbildungen gehörte. In seinem Fach gab es enorme Entwicklungssprünge. „Wir haben sehr viel weitergebracht und entwickeln können.“ Seit seiner Pensionierung besucht Hager nach wie vor regelmäßig Tagungen, hält Vorträge und setzt seine wissenschaftliche Publikationstätigkeit fort. Seine bisherige wissenschaftliche Tätigkeit umfasst 140 Originalarbeiten (davon 86 als Erst- und 13 als Seniorautor, eine Arbeit ist derzeit im Druck) sowie 361 Abstracts, davon 248 als Erstautor und 29 als Seniorautor. Zudem hielt er 371 Vorträge im Rahmen nationaler und internationaler Kongresse. „Ich habe Zeit und noch Material, so lange es mir Spaß macht, werde ich daher weiterpublizieren. Ich besuche regelmäßig Fortbildungen und bin daher immer noch am Ball. Es macht mir nach wie vor sehr viel Freude, anderen etwas beizubringen“, sagt Hager.

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29.08.2018

Neue Methoden der Leberchirurgie unter realen Bedingungen erlernen

Im Bereich der Leberchirurgie gehört Innsbruck zu den international renommiertesten Zentren. Ein Grund, wieso der Workshop „Hands on Course on Liver Surgery“ der Europäischen Gesellschaft für chirurgische Onkologie (ESSO) an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Dietmar Öfner-Velano) sowie der Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie (Direktorin: Helga Fritsch) der Medizinischen Universität Innsbruck stattfand.

Über 20 Chirurg:innen aus 15 verschiedenen Ländern fanden sich Ende April zwei Tage im Seminarraum im 12. Stock des Chirurgie-Gebäudes und im großen Seziersaal der Anatomie in Innsbruck beim ersten „Hands on Course on Liver Surgery“ der Europäischen Gesellschaft für chirurgische Onkologie (ESSO) ein, um von zehn internationalen und lokalen Experten unter realen Bedingungen neueste Methoden der Leberchirurgie zu erfahren. „Dieser Kurs ist ein praktischer Workshop über die chirurgische Anatomie sowie operative und interventionelle Techniken zur gezielten Entfernung von Lebertumoren. Er konzentriert sich auf ein Verständnis der funktionellen Leberanatomie und chirurgisch/technische Aspekte, die für Leberchirurgen und –chirurginnen notwendig sind. Darüber hinaus werden operativ relevante Lebererkrankungen, Diagnostik, perioperatives Management und radiologische Interventionen bei Lebererkrankungen in einer evidenzbasierten und multidisziplinären Umgebung diskutiert“, erklärt Stefan Stättner, Leitender Oberarzt an der Univ.-Klinik für Viszeral, Transplantation- und Thoraxchirurgie, der sich dafür eingesetzt hat, dass der Kurs in Innsbruck stattfinden kann.

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03.09.2018

Internationale Anerkennung für Bernhard Zelger

Krankhafte Veränderungen der Haut zu diagnostizieren ist das Fachgebiet von Bernhard Zelger. Für seine Verdienste im Bereich der Dermatohistopathologie ist der Oberarzt der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie mit der renommierten Walter Lever Medaille 2018 der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ausgezeichnet worden. Auch seine Mitarbeit am neuen Standardwerk zur Klassifizierung von Hauttumoren der WHO unterstreicht die internationale Sichtbarkeit seiner Arbeit.

Im Rahmen der Jahrestagung der AG Dermatohistopathologie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Mannheim, ist Bernhard Zelger die Walter Lever Medaille verliehen worden. Sie gilt als Würdigung für die Verdienste in diesem Bereich sowie des Lebenswerkes und wird nur alle zwei Jahre überreicht. Der Innsbrucker Hautfacharzt ist darauf spezialisiert, krankhafte Veränderungen der Haut zu diagnostizieren. Haupteinsatzort von Zelger ist daher das Histologielabor der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie (Direktor: Matthias Schmuth). Knapp 4.000 Proben werden dort pro Jahr untersucht. „Unsere Arbeit ist die fundamentale Säule für die Diagnose. Unsere Erkenntnisse sind wichtig für die Prognose- und Diagnosestellung“, erklärt Zelger. Innerhalb seines Fachgebietes hat er sich insbesondere Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden), Histiozytosen, Weichteiltumoren, Melanom sowie Lymphome beschäftigt. Besonders intensiv hat er sich mit der Non-Langerhans-Zell-Histiozytose beschäftigt. Dabei handelt es sich um eine Spezialform der Erkrankung, die unter anderem, durch das Auftreten von tumorähnlichen Läsionen gekennzeichnet ist und im Kindes- sowie Erwachsenenalter auftreten kann. Eine der herausragensten, bisherigen wissenschaftlich Leistungen ist Zelgers Beitrag zur Vaskulitisforschung. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Blutgefäß-Innenwände. Zelger war maßgeblich an dem derzeitigen Goldstandard zum histopathologischen Nachweis dieser Gefäßwandentzündung beteiligt. (2018 Chapel Hill Consensus Conference, Nomenclature of Vasculitides).

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04.09.2018

Eurolife wieder an der Medizin Uni Innsbruck

Neurowissenschaftler Tobias Moser von der Universität Göttingen besuchte als Vortragender der diesjährigen Eurolife Distinguished Lecture Series (EDLS) die Medizinische Universität Innsbruck.

Die Eurolife Distinguished Lecture Series (EDLS) bietet den Eurolife-Universitäten eine Plattform hochkarätige Forscher von anderen Eurolife-Universitäten, Spitzenforschung an einem der Gastgeberuniversitäten zu präsentieren. Die Vorlesungsreihe ermöglicht auch einen aktiven Dialog zwischen Dozent:innen, Forscher:innen sowie Studierenden und soll das Bewusstsein und die Markenbildung in Partnerinstitutionen fördern. Die Themen der Vorträge decken die wichtigsten Forschungsbereiche von Eurolife ab: Neurowissenschaften, Bildgebung, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen, Genetik komplexer Krankheiten und internationale Gesundheit.

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04.09.2018

Leben mit einem erblich bedingten Krebsrisiko

Wenn Krebserkrankungen in einer Familie gehäuft vorkommen, lassen sich immer mehr Menschen genetisch beraten und testen. Das Leben mit dem Wissen um eine genetische Veränderung, die zu einer Tumorerkrankung führen könnte, ist eine Herausforderung. An der Univ.-Klinik für Psychiatrie II (Direktorin: Barbara Sperner-Unterweger) wird daher derzeit ein innovatives, international anwendbares Instrument entwickelt, mit dem die Lebensqualität dieser Betroffenen gezielt abgefragt werden kann.

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06.09.2018

Innsbrucker Workshop Regionalanästhesie in Theorie und Praxis

1994 wurde der gemeinsam von der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und dem Institut für Anatomie (heute Sektion für klinisch-funktionelle Anatomie) veranstaltete Workshop „Regionalanästhesie in Theorie und Praxis“ zum ersten Mal, als einer der ersten dieser Art für Regionalanästhesie, abgehalten. Nun fand Anfang September die Veranstaltung zum 50. Mal an der Medizinischen Universität Innsbruck statt.

„Die Zusammenarbeit in einem Workshop zwischen Anatomie und Anästhesie war Mitte der 1990er bereits einzigartig und sie ist es bis heute“, meinen die Organisatoren Günther Putz, Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und Bernhard Moriggl, Sektion für klinisch-funktionelle Anatomie der Medizinischen Universität Innsbruck.

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06.09.2018

Ausgezeichnetes Hautkrebszentrum

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie Allergologie (Direktor: Matthias Schmuth) ist zum „Hautkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e. V.“ ernannt worden. Damit wurde bestätigt, das Patientinnen und Patienten nach internationalen Standards und den neuesten Erkenntnissen behandelt werden. Auch in der Forschung ist die Innsbrucker Hautklinik sehr aktiv: Kürzlich fand hier ein wichtiges Meeting zur Erforschung des Hautmelanoms statt.

Die Anzahl der Hautkrebserkrankungen steigt. In den letzten Jahren wurde insbesondere eine Zunahme von Hautmelanomen verzeichnet. Sowohl in Stadtgebieten aber auch in ländlichen Regionen belegen aktuelle Studien einen beträchtlichen Anstieg dieser Erkrankungen. Das Interreg Projekt „MEMS“, gefördert von der Europäischen Union, soll erforschen, ob Umwelteinflüsse in der Alpen-Adria-Region wie Seehöhe des Wohnortes, die UV-Einstrahlung und/oder Umweltbelastungen Auswirkungen auf die Häufigkeit, die Art und die Aggressivität von Melanomen haben. An der Studie beteiligt sind Forscher:innen, die in verschiedenen geographischen Regionen arbeiten: In Meeresnähe (Triest), in den Alpen (Nord- und Süd-Tirol) und in der Ebene (Aviano). Anfang September kam das Projektteam zu einem Meeting in Innsbruck zusammen (organisiert durch Sylvia Mayr, Georg Weinlich, Bernhard Zelger). Im Rahmen des einzigartigen Projektes werden sowohl epidemiologische als auch molekulare Besonderheiten der Melanome in den verschiedenen Regionen mit Umweltdaten verknüpft. „Die Studie wird von Triest aus koordiniert, aber wir in Innsbruck leisten einen sehr relevanten Beitrag, da wir in Zusammenarbeit mit der Humangenetik (Direktor: Johannes Zschocke) unter anderem für die molekularen Analysen zuständig sind“, erklärt Matthias Schmuth. „Genmutationen sind seit einigen Jahren als sehr wichtige Ursache bei Melanomen bekannt. Gleichzeitig sind sie auch Zielstrukturen für Medikamente, die sehr gut wirken können.“ Jetzt wird in dem Projekt versucht, Korrelationen zu finden. Relevante Parameter für diese Vergleiche sind beispielsweise die Meereshöhe auf der Patient:innen leben sowie weitere, relevante Umweltdaten, also beispielsweise an welcher Körperstelle das Melanom auftritt, die Größe, dass Alter der Betroffenen etc. Das Projekt MEMS läuft seit 2017 und gegen Ende 2019 werden erste Ergebnisse veröffentlicht werden können.

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12.09.2018

Die „Myk2018“ in Innsbruck

Zum 2. Mal wurde die seit mehr als 55 Jahren in der Regel jährlich stattfindende wissenschaftliche Tagung der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG) in Innsbruck abgehalten. Etwa 170 Teilnehmer:innen trafen sich Anfang September bei der „Myk2018“ im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) und tauschten neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der medizinischen Mykologie aus.

Die medizinische Mykologie befasst sich mit den Interaktionen zwischen Pilzen und dem Wirt Mensch. Ein Themengebiet, das in Österreich von der 2001 in Innsbruck gegründeten Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Mykologie (ÖGMM) vertreten wird, welche als Mitorganisatorin auftrat. Besonders in den letzten Jahrzehnten entwickelte sich die medizinische Mykologie rasch und nahm an Bedeutung zu. So werden Pilzerkrankungen nun nicht zuletzt dank des Einsatzes molekularbiologischer und immunologischer Techniken immer besser verstanden, diagnostiziert und therapiert: Etwa wie der einzelne krankheitserregende Pilz seinen Wirt Mensch schädigt oder wie der Wirt auf die dafür verantwortlichen Virulenzfaktoren antwortet. Die Medizinische Mykologie etablierte sich zu einem zentralen Fach der medizinischen Forschung, das in alle medizinischen Disziplinen hineinragt und somit ein breites interdisziplinäres Spektrum aufweist. Daher sind auch die Themenbereiche des 52. Kongresses vielfältig: Von der klinischen Mykologie und Therapie, der Diagnose fungaler Infektionen, der klinischen Relevanz der Mycobiomie über Immunologie und Resistanzmechanismen bis hin zur Umweltmykologie. „Wie zentral die Pilzforschung für die Medizin ist, wurde an den drei Tagen im CCB verdeutlicht“, meint Reinhard Würzner von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, Gründungspräsident der ÖGMM und Mitorganisator der Tagung.

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12.09.2018

Krebszentrum geht in Betrieb

Die Vorbereitungsarbeiten für das Comprehensive Cancer Center Innsbruck sind abgeschlossen und der Betrieb der modernsten onkologischen Versorgungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich kann anlaufen.

Am Montag den 17. September 2018 startet der Betrieb für die onkologischen Patient:innen der Inneren Medizin V (Hämatologie und Onkologie) und der Inneren Medizin I (Gastroenterologie). Tags darauf auch für die Patientinnen der Gynäkologie. In der ersten Stufe öffnet das Infusionszentrum, in dem auf 26 Infusionsplätzen zu Beginn ca. 30 Patient:innen pro Tag und im Endausbau täglich bis zu 60 Patient:innen behandelt werden. Dann werden nämlich alle tagesklinischen onkologischen Patient:innen im neuen CCCI versorgt werden.

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13.09.2018

Kongress für Allgemein- und Familienmedizin in Innsbruck

Zum 52. Mal findet der Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin heuer unter dem Titel ‚Wissenschaft braucht Hausärzte – Hausärzte brauchen Wissenschaft‘ vom 13. bis 15. September in Innsbruck statt. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (ÖGAM) und die Südtiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SÜGAM) veranstalten gemeinsam die Tagung.

„Den Kongresstitel ‚Wissenschaft braucht Hausärzte – Hausärzte brauchen Wissenschaft‘ haben wir in seiner Universalität ganz bewusst für unseren fachlichen Austausch gewählt. Denn hausärztliches Handeln ist ohne wissenschaftliche und universitäre Allgemeinmedizin im selben Maße unvollständig wie allgemeinmedizinische Wissenschaft und Lehre ohne den Erfahrungsschatz niedergelassener Familienmediziner:innen. Innovative Lehrkonzepte, praxisnahe Qualitätsforschung und integrierte Versorgungsmodelle sind die Schwerpunkte des diesjährigen Kongresses“, sagt Erika Baum, Präsidentin der DEGAM. Dabei diene für den Kongresspräsidenten der ÖGAM und Vorsitzenden der Tiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin, Herbert Bachler, die Austragung am Universitätsstandort Innsbruck im Herzen der Alpen als Allegorie: „Um unseren Fachbereich für die Zukunft zu rüsten, sind noch ganze Berge an Herausforderungen zu nehmen, etwa in der Aus- und Weiterbildung oder in der (Mit-)Gestaltung der sozioökonomischen Rahmenbedingungen.“  
 
Allgemeinmedizin an der Medizin Universität Innsbruck
Innerhalb der medizinischen Wissenschaftsdisziplinen kommt der Allgemeinmedizin eine starke integrative Bedeutung zu. Daraus folgt, dass dem auch im Studium in ähnlich integrativer Weise Rechnung getragen wird. „Das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck ist im Gegensatz zu vielen anderen medizinischen Fakultäten bzw. Universitäten im deutschsprachigen Ausland interdisziplinär und modular aufgebaut“, meint Peter Loidl, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten an der Medizinischen Universität Innsbruck. „Eine weitere Stärke auch im internationalen Vergleich ist die große Zahl von Lehrabteilungen an nicht-universitären regionalen Krankenhäusern und Allgemeinmedizinpraxen, die für die Studierenden eine vielfältige Auswahl für Famulaturen und Ausbildungsplätzen im klinisch-praktischen Jahr (KPJ) schafft.“

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13.09.2018

Auszeichnung für Talenteförderung an der Medizinischen Universität Innsbruck

Sowohl die Medizinische Universität Innsbruck als auch die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck erhielten den erstmals in Österreich verliehenen „Nurturing Talents Prize“. Die Überreichung fand im Rahmen des FFG Forums in Wien vor zahlreichen Ehrengästen wie EU-Kommissar Carlos Moedas und Bundesminister Heinz Faßmann statt. Der Preis unterstützt die Aktivitäten zur Stärkung der ERC-Performance. Dass beide Preise nach Innsbruck gehen, ist eine Auszeichnung für den Wissenschaftsstandort Tirol.

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18.09.2018

Phoniatrie-Tagung mit Jubiläums-Festakt

Wenn sich die Deutsche und die Schweizer Gesellschaft sowie die Österreichische Sektion für Phoniatrie von 20. bis 23. September 2018 zur Dreiländertagung im Innsbrucker Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) treffen, gibt es neben dem Austausch aktueller Erkenntnisse rund um Hör-, Stimm- und Sprachstörungen auch ein besonderes Jubiläum zu feiern: Vor 50 Jahren wurde in Innsbruck der erste europäische Lehrstuhl für Phoniatrie und Audiologie eingerichtet.

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20.09.2018

Herzinfarkt-Therapie: Intramyokardiale Blutung als wichtiger Prognosemarker

Die Verbesserung der Versorgung von Herzinfarkt-Patient:innen steht im Fokus der Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe von Bernhard Metzler an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie. In einer neuen Forschungsarbeit berichtet sein Mitarbeiter Sebastian Reinstadler von der Relevanz intramyokardialer Blutungen als wichtiger Marker für das Outcome von Herzinfarkt-Patient:innen.

Etwa die Hälfte der Patient:innen mit akutem ST-Hebungsinfarkt (STEMI) zeigt auch nach erfolgreicher Wiederherstellung des Blutflusses im infarktbezogenen Koronargefäß mittels primärer perkutaner Koronarintervention eine anhaltende Störung der mikrovaskulären Durchblutung. Die pathophysiologischen Grundlagen dieser Mikrozirkulationsstörung sind komplex und nicht abschließend verstanden. Ein wesentlicher pathophysiologischer Prozess ist jedoch die „Ischämie-Reperfusionschädigung“, welche zur mikrovaskulären Obstruktion (Verschluss) führt, die mittels kardialer Magnetresonanztomographie (MRT) nachgewiesen werden kann und sehr stark mit einer schlechten Prognose nach STEMI korreliert. Für das langfristige Outcome der Patient:innen spielt die Obstruktion kleinster Mikro-Gefäße also eine entscheidende Rolle. „Im Rahmen der Mikrozirkulationsstörung kann es zusätzlich auch zum Austritt von Erythrozyten in das umliegende Infarktgewebe kommen. Die Relevanz dieser sogenannten intramyokardialen Blutung ist beim STEMI jedoch unklar“, erklärt der junge Kardiologe Sebastian Reinstadler aus der Arbeitsgruppe von Bernhard Metzler. Nun hat die Gruppe erstmals die klinische Bedeutung dieser intramyokardialen Hämorrhagie untersucht. „Mit sogenannten T2-gewichteten MRT-Sequenzen konnten wir in 23 Prozent der STEMI Patient:innen (n=264) ein Einbluten im Infarktgewebe nachweisen. In weiterer Folge konnte gezeigt werden, dass jene Patientinnen und Patienten mit intramyokardialer Blutung eine deutlich schlechtere Prognose hatten als jene ohne Einblutung“, so Reinstadler.

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20.09.2018

Nachruf Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Pechlaner

Die Medizinische Universität Innsbruck, die Universitätskliniken für Innere Medizin und die Gemeinsame Einrichtung für Internistische Notfall- und Intensivmedizin trauern um den langjährigen Oberarzt Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Pechlaner (04.07.1961 – 16.09.2018)

Christoph Pechlaner wurde am 4. Juli 1961 in Brixen/Südtirol geboren. Nach der Reifeprüfung an der Lehrerbildungsanstalt war er für ein Jahr als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften an der Mittelschule in Brixen tätig. Danach begann er das Medizinstudium an der Universität Innsbruck und promovierte in der Mindeststudiendauer 1986 zum Dr. univ.med. Sein bereits während des Studiums entfachtes Interesse an der Hämostasiologie führte ihn zur wissenschaftlichen Mitarbeit im Gerinnungslabor (Doz. Dr. F. Kunz) der Univ.-Klinik für Innere Medizin Innsbruck (Prof. Dr. H. Braunsteiner). Im Anschluss an seine Promotion setzte er seine Mitarbeit im  Gerinnungslabor fort, betrieb mehrere wissenschaftliche Projekte und etablierte neue Methoden in der Gerinnungsdiagnostik.  Frühzeitig wurde er in den klinischen Ambulanzbetrieben der Gerinnungsambulanz integriert. Seine erfolgreiche wissenschaftliche und klinische Tätigkeit ermöglichten ihm schließlich den Eintritt in die Ausbildung als Facharzt für Innere Medizin, die er 1995 abschloss. Bereits während seiner Ausbildungszeit als Assistenzarzt übernahm er den klinischen Routinebetrieb in der Gerinnungsambulanz, wo er einige neue Labormethoden einführte.

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25.09.2018

Ringvorlesung Gender Medizin: Frauen und Männer werden anders krank

Die neuesten Erkenntnisse zur Frauen- und Männergesundheit und welche Geschlechterunterschiede in der medizinischen Praxis eine Rolle spielen: Mit diesen Themen beschäftigt sich die Ringvorlesung Gender Medizin der Medizin Uni Innsbruck im kommenden Wintersemester. Die 14 Vorträge finden ab 4. Oktober 2018 jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) statt.

Frauen und Männer werden anders krank. Diese Tatsache ist in vielen Köpfen bereits verankert. Die Ringvorlesung Gender Medizin beschäftigt sich in diesem Wintersemester ganz konkret damit, was diese Erkenntnis in der Praxis bedeutet und welche Geschlechtsunterschiede dabei relevant sind. Themen wie Unterschiede bei Demenz- oder Krebserkrankungen sowie psychischen Störungen, Geschlechtsunterschiede in der Gesundheits- und Krankpflege oder auch Kinder- und Jugendneurologie sowie neue Erkenntnisse aus der biopsychologischen Genderforschung werden behandelt. Auch den Mythen und Fakten rund um das Thema Schlafstörungen bei Frauen und Männer widmet sich eine Vorlesung.

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26.09.2018

Mediziner und Neurowissenschafter Klaus Seppi berufen

Am 1. Oktober tritt der Mediziner, Neurowissenschaftler und Leiter der Parkinson und Huntington Ambulanz an der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie, Klaus Seppi, seine Professur in Neurologie mit dem Schwerpunkt Bewegungsstörungen an.

Die Erforschung und Behandlung von neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson,  hat an der Medizinischen Universität Innsbruck einen besonderen Stellenwert. Einer der herausragenden Kliniker und Forscher auf diesem Gebiet ist der gebürtige Südtiroler Klaus Seppi, der nach  seinem  1999 abgeschlossenen Medizinstudium in Innsbruck  seine Facharztausbildung in Neurologie mit den Additivfacharztausbildungen Geriatrie und Intensivmedizin absolvierte und sich 2006 an der Medizinischen Universität Innsbruck mit der Schrift „Differentialdiagnose und natürlicher Verlauf der Multisystematrophie – klinische und bildgebende Befunde“ habilitierte. Dass Klaus Seppi Innsbruck beruflich treu geblieben ist, hat auch mit der exzellenten neurowissenschaftlichen Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck zu tun und so folgt der mehrfach ausgezeichnete Mediziner und Wissenschaftler nun, trotz internationaler Angebote, dem Ruf der Medizinischen Universität Innsbruck.

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26.09.2018

Berufstitel Universitätsprofessor für den Dermatologen Norbert Sepp

Der Dermatologe Norbert Sepp wurde kürzlich mit dem Berufstitel Universitätsprofessor für seine klinischen und wissenschaftlichen Verdienste ausgezeichnet. Rektor Wolfgang Fleischhacker gratulierte persönlich und überreichte die vom Bundespräsidenten verliehene und vom zuständigen Bundesminister unterzeichnete Urkunde.

Nur herausragenden Vertreter:innen ihres Berufs mit nachweisbaren hervorragenden Leistungen auf dem jeweiligen Fachgebiet wird der Berufstitel Universitätsprofessor zuerkannt. Die Anregungen zur Verleihung von Berufstiteln müssen an das jeweils zuständige Bundesministerium gerichtet werden, das positiv beurteilte Vorschläge an die Präsidentschaftskanzlei weiterleitet.

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01.10.2018

Herzliche Begrüßung für 468 neue Medizin-Studierende

Heute beginnt für 468 Studienanfänger:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck ein neuer Lebensabschnitt. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Peter Loidl, nutzten im Rahmen der morgendlichen Orientierungslehrveranstaltung die Gelegenheit, die neuen Medizin-Studierenden herzlich zu begrüßen und Ihnen viel Motivation für Ihr Studium mitzugeben. Dazu gab´s ein Willkommensgeschenk von ALUMN-I-MED.

Die Einführungsvorlesung der Medizinischen Universität Innsbruck fand im großen Hörsaal des Centrums für Chemie und Biomedizin (CCB) statt und bot den Studienanfänger:innen erste hilfreiche Einblicke. „Auch wenn zu Studienbeginn noch vieles neu und ungewohnt  ist und Sie vor kleineren und größeren Herausforderungen stehen, bin ich überzeugt, dass die Verschmelzung unserer Bemühungen und Ihrer Neugierde schließlich jene Ärztinnen und Ärzte und Forscherinnen und Forscher hervorbringen wird, die wir für die Medizin von morgen brauchen“,  betonte Rektor Fleischhacker.

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02.10.2018

Daniel Swarovski Fonds: Neue Strategien gegen Pilzinfektionen

Weltweit sterben mehr als 1,5 Millionen Menschen jährlich an einer Pilzinfektion. Aufgrund limitierter Therapieoptionen und ansteigender Resistenzbildung gegen verfügbare Medikamente besteht ein dringender Bedarf an neuen Behandlungsmethoden. Daran forscht Fabio Gsaller von der Sektion für Molekularbiologie (Direktor: Peter Loidl) von der Medizin Uni Innsbruck. Für seine grundlegende wissenschaftliche Forschungsarbeit erhält Gsaller auch Mittel aus dem Daniel Swarovski-Förderungsfonds.

Der Daniel Swarovski-Förderungsfonds ermöglicht es der Medizinischen Universität Innsbruck, hervorragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftler:innen auszuzeichnen. Diesmal ging die begehrte Förderzusage an den Molekularbiologen Fabio Gsaller. Im Rahmen einer kleinen Feier im Beisein von Magdalena Kerschbaumer von Swarovski, Rektor Wolfgang Fleischhacker, Forschungs-Vizerektorin Christine Bandtlow und Mitgliedern seiner Arbeitsgruppe wurde ihm heute die Förderurkunde übergeben. Der 34-Jährige geht den molekularen Grundlagen von Resistenzbildungen bei Pilzinfektionen auf den Grund. Die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sollen dazu beitragen, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.

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04.10.2018

Lipoprotein(a) als Marker für kardiovaskuläres Restrisiko unter Statintherapie gesichert

Die Senkung des Blutfettwertes LDL-Cholesterin mit Statinen ist die Therapie der Wahl bei Patient:innen mit hohem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch es bleibt ein Restrisiko, dessen Einschätzung therapieentscheidend ist. Durch Auswertung individueller Daten von 29.000 Patient:innen können Innsbrucker Epidemiologen nun zeigen, dass Lipoprotein(a) [Lp(a)] ganz entscheidend zu diesem Restrisiko beiträgt – ein wichtiger Anstoß für die Entwicklung von Lp(a)-senkenden Medikamenten.

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09.10.2018

Schwerwiegende Fälle: Innsbruck optimiert die Behandlung von Adipositas-Patient:innen, die eine Operation benötigen

Adipositas ist eine potentiell tödliche Erkrankung. Nach Schätzung der WHO sind in Europa rund 23 Prozent aller Frauen und 20 Prozent der Männer adipös. Die Behandlung der Betroffenen ist eine Herausforderung. An den Innsbrucker Univ.-Kliniken werden besonders komplexe Fälle behandelt. Die „Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Bariatrische Chirurgie“ begleitet Patient:innen von der Abklärung bis zur Langzeitnachsorge.

Eine Operation ist für viele Menschen mit extrem starkem Übergewicht die Chance auf ein neues Leben. „Ab einem Body-Mass-Index von 35, wenn bereits Folgeerkrankungen vorliegen oder ab einem BMI von 40 sollte an eine operative Behandlung gedacht werden“, erklärt Heinz Wykypiel, Leiter der Bariatrischen Chirurgie an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Dietmar Öfner-Velano). „Die Eingriffe sind keine Lifestyle-OP. Es geht darum, die Lebenserwartung von Menschen mit starker Adipositas zu erhöhen. Nach den komplexen Eingriffen können unsere Patientinnen und Patienten ihr Übergewicht um bis zu 50 Prozent reduzieren.“ Das hohe Mortalitätsrisiko von sehr starkem Übergewicht (BMI 40+) rechtfertige die komplexen, sogenannten bariatrischen Operationen.

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10.10.2018

Neue zukunftsweisende MRT-Technologie

Vor Kurzem ist in der Univ.-Klinik für Neuroradiologie ein Magnetresonanztomograph der neuesten Generation in Betrieb gegangen. Ein zweiter wurde auf den aktuellen Stand der Technik hochgerüstet.

Insgesamt sind auf dem Areal der Innsbrucker Klinik damit sechs MRT in Betrieb. Drei davon in der Neuroradiologie. „Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit der Bildgebung im Gehirn und dem Rückenmark,“ erklärt die Direktorin Elke Gizewski, „wobei wir dank der neuen MRTs jetzt noch detaillierter und schneller arbeiten können.“

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11.10.2018

Margarethe Hochleitner als Professorin für Medizin und Diversität berufen

Margarethe Hochleitner ist seit 1. Oktober 2018 Professorin für Medizin und Diversität. Die 2014 als erste Professorin für Gender Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck berufene Kardiologin, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung und Direktorin des Frauengesundheitszentrums wird sich somit auch in Zukunft für die nachhaltige Verankerung des Faches Diversität in Forschung, Lehre und Krankenversorgung einsetzen.

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11.10.2018

Pioniere der Neuroradiologie: Auszeichnung für Stephanie Mangesius

Hohe Auszeichnung für Innsbrucker Nachwuchsforscherin: Die 29jährige Stephanie Mangesius absolviert derzeit ihre Facharztausbildung an der Univ.-Klinik für Neuroradiologie (Direktorin: Elke Gizewski). Im Rahmen des Jahresmeetings der Europäischen Gesellschaft für Neuroradiologie wurde die Tirolerin mit dem „ESNR 2018 Pioneers und Past Presidents Award“ ausgezeichnet.

Stephanie Mangesius ist nicht nur eine begeisterte Ärztin, sondern möchte aktiv auch etwas Neues entdecken. Für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Diagnostik bei Parkinsonerkrankungen ist die gebürtige Absamerin jetzt von der „Europäischen Gesellschaft für Neuroradiologie“ (ESNR) ausgezeichnet worden. Mangesius hat im Rahmen der Jahrestagung Ende September in Rotterdam den „ESNR 2018 Pioneers and Past Presidents Award“ in der Kategorie Diagnostische Neuroradiologie verliehen bekommen. Dieser Förderpreis wird an zwei Nachwuchsforscher:innen verliehen, wovon jeweils einer in der Kategorie Diagnostische Neuroradiologie und in der Kategorie Interventionelle Neuroradiologie, und ist mit 4.000 Euro dotiert. Die Verleihung erfolgt zur Ehrung des ehemaligen Präsidenten Auguste Wackenheim.

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11.10.2018

Nach über 40 Jahren wieder an der Universität

Sie hatten vor über 40 Jahren in Innsbruck ihr Medizinstudium abgeschlossen: Jetzt kehrten die Ärzt:innen an ihren Studienort zurück, um zwei gesellige und informative Tage an der Medizinischen Universität Innsbruck zu verbringen. ALUMN-I-MED hatte die Absolvent:innen der Jahrgänge 1973-1975 zu dem Treffen eingeladen.

Bereits zum dritten Mal hat die Absolvent:innenorganisation ALUMN-I-MED ein Jahrgangstreffen an der Medizinischen Universität Innsbruck veranstaltet. Das Treffen stieß auf sehr großes Interesse, rund 80 Teilnehmer:innen hatten sich für das abwechslungsreiche Programm angemeldet. Zunächst nahmen die Mediziner:innen, deren Studienabschluss 40 Jahre zurückliegt dort Platz, wo ihr Studium einst begann: Im geschichtsträchtigen Gebäude der Anatomie. Bei einer Führung von Romed Hörmann lernten die Besucher:innen das Anatomische Museum kennen. Im Anschluss begrüßten ALUMN-I-MED Präsident Christoph Brezinka sowie Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und der geschäftsführende Direktor des Department für
Anatomie, Histologie und Embryologie, Lars Klimaschewski, die Teilnehmer:innen. Gründungsrektor und ALUMN-I-MED Vorstandsmitglied, Hans H. Grunicke, erinnerte an die Geschichte der damaligen Medizinischen Fakultät und zeigte die historische Entwicklung des Medizinstandortes Innsbruck auf. Über die bauliche Entwicklung der Klinik von der Nachkriegszeit bis heute informierte Christoph Brezinka. Im Anschluss fand eine Führung durch das Klinikgelände – vom HNO-Gebäude bis zur Chirurgie – statt. Höhepunkte der Klinikführung waren die Besichtigung des Hubschrauberlandeplatzes, des Lernstudios der Chirurgie, der Entbindungs-Abteilung sowie der Neonatologie.  

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16.10.2018

Auszeichnung für MSA-Forschung

Nadia Stefanova, die Leiterin des Labors für translationale Neurodegeneration an der Abteilung für Neurobiologie (Leiter: Gregor K. Wenning) wurde im Vorfeld des Welt-MSA-Tages am 3. Oktober mit dem JiePie Schouppe Award 2018 für ihre herausragenden Forschungen zur Multisystematrophie ausgezeichnet. Damit geht die renommierte Anerkennung nach der Verleihung an Gregor K. Wenning 2014 bereits zum zweiten Mal nach Innsbruck.

Die Multisystematrophie (MSA) ist eine seltene neurologische Erkrankung – in Österreich sind es rund 1.000, europaweit etwa 40.000 Patient:innen –, die durch den Untergang von Zellen in bestimmten Regionen des Gehirns verursacht wird. Klinisch entwickeln MSA-Patient:innen häufig ein Parkinson-Syndrom sowie autonomes Versagen. Für die MSA spezifisch ist das Nicht-Ansprechen auf die Parkinson-Therapie, was zum rasch progressiven Verlauf der Krankheit beiträgt. Vor diesem Hintergrund kommt der Entwicklung einer effizienten Therapie eine vordringliche Rolle zu. Eine wesentliche pathogene Rolle spielt das neuronale Protein Alpha-Synuclein das im gesunden Gehirn nicht in glialen Zellen gebildet wird, bei der MSA allerdings vor allem in oligodendroglialen Zellen vorkommt.

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22.10.2018

Professor für Proteinbiochemie berufen

Mit 1. Oktober wurde Herbert Lindner als Professor für Proteinbiochemie an der Sektion für Klinische Biochemie der Medizinischen Universität Innsbruck berufen. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Büro von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker.

Der gebürtige Salzburger Herbert Lindner studierte an der Universität Innsbruck Chemie und promovierte 1982 während seiner Tätigkeit als Vertragsassistent am Institut für organische und pharmazeutische Chemie. In den späten 1980er gründete Lindner eine bioanalytische Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung von hochauflösenden Methoden zur Trennung und Identifizierung von posttranslational modifizierten Proteinen zur Untersuchung ihrer biologischen Bedeutung. Ein Forschungsgebiet, dem er, wie auch Innsbruck, treu blieb. So wechselte Herbert Lindner an die Abteilung für Medizinische Chemie und Biochemie, wo er sich 1992 habilitierte, 1994 Assistenzprofessor und später Assoziierter Professor wurde.  „Ein Schwerpunkt meiner Forschung lag und liegt noch immer in der Entwicklung von schnellen und effizienten Methoden zur Trennung und Charakterisierung von Proteinen und deren posttranslationalen Modifikationen unter besonderer Berücksichtigung der Familie der Histon- und HMG-Proteine“, beschreibt Linder einen Teil seines Forschungsgebietes. Aufbauend auf diesem Forschungsschwerpunkt leitet Herbert Lindner seit 2007 die Core Facility an der Medizinischen Universität Innsbruck zur Protein Micro-Analyse, wo vor allem mittels neuer Methoden Proteine charakterisiert werden. Die Einrichtung ist darauf spezialisiert, den Forscher:innen Ausrüstung, Expertise und kundenspezifische Dienstleistungen für die Erkennung, Charakterisierung und Quantifizierung von Proteinen und Peptiden auf Basis neuester Forschung zur Verfügung zu stellen und verfügt über eine Reihe modernster Geräte, darunter verschiedene Massenspektrometer, die mit Nano-LC-Gradientensystemen und Kapillarelektrophorese gekoppelt sind.

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23.10.2018

„Life Science 4 Tomorrow“ – Internationaler Partnering Day zum ersten Mal in Tirol

Am 11. Oktober veranstaltete die Medizinische Universität Innsbruck als Partnerin im Wissenstransferzentrum West (WTZ West) in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network und dem Cluster Life Sciences Tirol der Standortagentur Tirol den Partnering Day 2018 unter dem Motto „Life Science 4 Tomorrow“.

Das Veranstaltungsformat bestehend aus Keynote-Vorträgen, Pitch-Session und Partnering-Session fand bereits zum vierten Mal im Rahmen der österreichischen Wissenstransferzentren statt, erstmals in Tirol. Rund 70 Teilnehmer:innen, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Netzwerke und Unternehmen aus Deutschland, Italien, Tschechien und Österreich vertraten, nutzten das Angebot im Haus der Begegnung in Innsbruck.

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24.10.2018

Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises für Theresa Auer und Mustafa Yildirim

Der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) belohnt jährlich ausgezeichnete Studienleistungen von Studierenden an den Innsbrucker Universitäten. Von der Medizinischen Universität Innsbruck haben in diesem Jahr Theresa Auer, Masterstudentin Molekulare Medizin und der Humanmedizin-Studierende Mustafa Yildirim alle Ausschreibungskriterien hundertprozentig erfüllt und einen Studienförderpreis erhalten.

Der Deutsche Freundeskreis ist bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Förderinstitution der Universitäten in Innsbruck und hat seine Fördertätigkeit seit 2007 auch auf die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck (MCI) ausgeweitet. Eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz sowie engagierte Zukunftspläne und -projekte bilden die Kriterien, nach denen eine Jury über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise entscheidet. Vergangenen Freitag wurden die Preise im Rahmen einer kleinen Feier  an insgesamt zehn Studierende – Theresa Auer und Mustafa Yildirim von der Medizinischen Universität Innsbruck, Miguel Steiner, Magdalena Costa, Alexander Neuschmid, Sebastian Baron und Lucy Neumann von der Universität Innsbruck sowie Heike Ganzhorn, Melanie Prieler und Christopher Raggl vom MCI – verliehen. Der Vorsitzende des Senats der Medizin Uni Innsbruck, Gert Mayer und DFK-Vorsitzender Yorck Schmidt übergaben den Förderpreis an Theresa Auer und Mustafa Yildirim.

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25.10.2018

Führungswechsel: Dominik Wolf ist neuer Klinikchef

Am 1. Oktober 2018 hat Dominik Wolf die Leitung der Univ.-Klinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie übernommen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde der 45-jährige gebürtige Bayer, der hier bereits viele Jahre als Oberarzt tätig war und sich an der Medizin Uni Innsbruck habilitierte, heute vorgestellt. Er setzt auf fachübergreifende und klinische Zusammenarbeit sowie innovative Therapiestudien, um die Behandlung von Krebspatient:innen zu optimieren.

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29.10.2018

Fünf neue FWF-Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

In den beiden vergangenen Kuratoriumssitzungen dieses Jahres hat der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) insgesamt vier neue Projekte, darunter ein internationales DACH-Projekt, ein KLIF-Projekt und zwei Einzelprojekte, genehmigt. Ein weiteres Forschungsvorhaben wird aus dem Matching Funds des Landes unterstützt.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. In den vergangenen Sitzungen genehmigte der Wissenschaftsfonds das KLIF-Projekt von Katharina Wimmer von der Sektion für Humangenetik, die Einzelprojekte von Stefan Coassin von der Sektion für Genetische Epidemiologie und von Sandrine Dubrac von der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie. Das Projekt von Natalie Sampson von der Univ.-Klinik für Urologie wird aus dem Matching Fund, der Kooperationsvereinbarung zwischen FWF und dem Land Tirol, finanziert. In einem weiteren FWF-geförderten internationalen DACH-Projekt findet sich das Teilprojekt von Zlatko Trajanoski, Leiter der Sektion für Bioinformatik am Innsbrucker Biozentrum.

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30.10.2018

Goldmedaille für junge Gefäßchirurgin

Die Ausbildungsqualität an der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktor: Gustav Fraedrich) erfuhr in diesem Herbst eine eindrucksvolle Bestätigung. Die junge Gefäßchirurgin Alexandra Gratl legte Ende September die europäische Facharztprüfung ab und sicherte sich dabei als Beste von knapp 40 Teilnehmer:innen die Goldmedaille.

Seit 2015 ist die Gefäßchirurgie kein Additivfach mehr, sondern ein eigenes Sonderfach und somit ist eine verpflichtende gefäßchirurgische Facharztprüfung abzulegen. Je nach Fachgebiet können Facharztprüfungen auf nationaler oder – auf freiwilliger Basis – auch auf europäischer Ebene abgelegt werden. In Österreich stellt die verpflichtende Absolvierung der nationalen Facharztprüfung jedenfalls eine Voraussetzung für die Qualifikation als Fellow of the European Board of Vascular Surgery (FEBVS) dar.

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02.11.2018

IPOKRaTES: Lernen von den Besten der Besten.

Das von Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck organisierte Bedside-Teaching Seminar „IPOKRaTES“ war auch 2018 wieder ein voller Erfolg: Studierende aus Österreich und Deutschland nahmen an dem Kurs auf der Innsbrucker Kinderklinik teil und lernten sehr praxisnah.

Wie im vergangen Jahr lag der Schwerpunkt auch heuer auf der Pädiatrie. Unter dem Titel “Bedside-teaching Seminar – Symptoms, Signs, and Interpretations in Pediatrics“ konnten auch heuer wieder 18 Studierende von „den Besten der Besten“ lernen. Zu Gast an der Innsbrucker Kinderklinik waren Clifford Lo von der Harvard Medical School und Madan Kumar von der University of Chicago. „Mit den Vorträgen, Diskussionen und Lehre direkt an Patientinnen und Patienten konnten wir uns unter besonderen Bedingungen und angeleitet durch unsere amerikanischen Professoren unser Wissen auf dem Gebiet der Pädiatrie erarbeiten und vertiefen“, zeigt sich  David Bante, studentischer Organisator der Ipokrates-Reihe beeindruckt. Ein Vorteil der Bedside-Teaching Seminare ist dabei die Praxisnähe: Die Teilnehmer:innen lernen dabei Patientinnen und Patienten aus jeder Altersgruppe der Pädiatrie kennen. „Die Ergebnisse wurden präsentiert und ausführlich mit den Gastprofessoren besprochen. Wir konnten praxisnah erlernen, worauf wir bei klassischen aber auch spezifischen Fällen besonders achten müssen“, zeigt sich Bante beeindruckt von der Qualität der Lehre. Umgekehrt zeigten sich auch die Lehrenden beeindruckt.  So meint Madan Kumar, der zum ersten Mal nach Innsbruck eingeladen wurde: „Die Qualität der Student:innen ist außergewöhnlich. Als Lehrer hofft man immer, interessierte Schüler zu haben, die hart arbeiten und motiviert sind. In Innsbruck hatten alle das und noch viel mehr. Ich bin nicht nur sehr beeindruckt von ihrem medizinischen Wissen, sondern auch davon, wie viel sie lernen und sich verbessern wollen.“ Auch Harvard Professor Clifford Lo sieht die hohe Qualität der Studierenden und die Entwicklungen der vergangenen Jahre: „Viele der medizinischen Studien vor 20, 30 Jahren basierten stark auf Vorlesungen vor Auditorien. Nun gibt es in Europa und den USA viele Möglichkeiten, in kleinen Gruppen zu lernen und Fallbeispiele in Krankenhäusern zu erarbeiten. Die medizinische Ausbildung hat sich in den letzten Jahren sowohl in den USA als auch in Europa verändert und verbessert.“ Vor allem aber auch der Austausch führe zu einer Weiterentwicklung: „Ich hatte viele Studierende aus Innsbruck und München, die einen Monat bei mir waren. Es ist nicht nur ein Austausch von Menschen, es ist vor allem ein Austausch von Ideen.“ Während Clifford Lo bereits zum vierten Mal der Einladung von IPOKRaTES gefolgt ist, ist Madan Kumar zum ersten Mal in Innsbruck: „Es war fantastisch. Ich bin wirklich beeindruckt, wie herzlich die Rückmeldungen der Professoren vor Ort sind. Ich hatte erwartet, dass wir motivierte Studierende haben, aber ich hatte nicht erwartet, dass die Professoren derart interessiert waren, was wir anzubieten hatten und was wir mit ihren Student:innen machten.“

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06.11.2018

Auszeichnung für Innsbrucker Prostatakrebs-Forschung

Die Molekularbiologin Natalie Sampson und der Biologe Martin Puhr forschen an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Urologie (Direktor Wolfgang Horninger) zur Pathologie und zur Verbesserung der Diagnose und Therapie von Prostatakarzinomen. Für ihre innovativen Forschungsergebnisse wurden Sie kürzlich im Rahmen großer urologischer Kongresse ausgezeichnet.

Ende September fand in Dresden der 70. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) statt, der mit rund 10.000 Teilnehmer:innen zu den größten Tagungen für translationale und klinische urologische Forschung in Europa zählt. Der begehrte Science and Innovation Preis ging an Martin Puhr für seine im renommierten Journal Clinical Cancer Research Forschungsarbeit zu Glukokortikoiden, die beim metastasierenden Prostatakarzinom zusätzlich zu verschiedenen Standardtherapeutika häufig zum Einsatz kommen.

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07.11.2018

Welt Bioethik Tag 2018: Solidarität und Zusammenarbeit

Anlässlich des 3. Welt Bioethik Tags am 19. Oktober 2018 luden das Bioethik Netzwerk ethucation gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien (IERM) und dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit (WuV) sowie zahlreichen Kooperationspartner_innen zur Vortrags- und Podiumsdiskussionsveranstaltung zum Thema Solidarität im Kontext von Gesundheit sowie zu einem Workshop zu „Bioethik und Ausbildung“ .

Auch heuer folgten wieder an die 90 interessierte Zuhörer_innen  der Einladung der Organisator_innen (Gabriele Werner-Felmayer, MUI; Verena Stühlinger, UMIT; Stefan Dinges, IERM) zur Festveranstaltung  ins Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB). Vizerektorin Christine Bandtlow betonte in ihren Grußworten die zunehmende Bedeutung ethischer Reflexion in der Wissenschaft, die der Solidarität und internationalen Zusammenarbeit bedarf und im Rahmen des Welt Bioethik Tags ins Zentrum gerückt wird und hob die Wichtigkeit der interdisziplinären, Institutionen-übergreifenden Erforschung ethischer Fragen im Rahmen moderner Medizin hervor. Diesem Bedarf, dem sowohl das IERM sowie das Bioethik Netzwerk ethucation und WuV seit vielen Jahren in ihren Aktivitäten nachkommen, wird auch in der kick-off Veranstaltung des neu gegründeten Life & Health Science Cluster Tirol Rechnung getragen werden (Flyer).

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07.11.2018

Medizin Uni Innsbruck macht Frauen sichtbarer

Für Hearings und Projektpräsentationen bietet die Medizinische Universität Innsbruck seit Anfang November eine österreichweit einzigartige Möglichkeit: Es stehen Icons zum Herunterladen bereit, die Frauen als Naturwissenschaftlerin, Forscherin oder auch Teamleiterin zeigen.

Die Idee ist entstanden, als Michaela Lackner, Forscherin an der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: C. Lass-Flörl), an einer Darstellung ihres Werdegangs gearbeitet hat. Die Assoziierte Professorin wollte diesen bildhaft darstellen, allerdings fanden sich keine einheitlichen Icons, die möglichst einfach und prägnant Forscherinnen und Ärztinnen zeigten. „Icons sind ein wichtiges Tool, um Informationen zu transportieren“, erklärt Lackner. „Es ist notwendig zu zeigen, dass heutzutage ein Team nicht nur aus Männern besteht und dass eine gewisse Diversität erkennbar ist.“ Mit dieser Idee begeisterte die erfolgreiche Forschungsgruppenleiterin auch Margarethe Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung. Die Icons sollten Frauen in Leitungspositionen aktiv darstellen und wurden von Julia Solerti vom Grafikbüro 54 im Auftrag der Medizinischen Universität Innsbruck erstellt.

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13.11.2018

KPJ-Messe 2018: Lehrkrankenhäuser, Lehrabteilungen Lehrpraxen

In Kooperation mit der ÖH Medizin und ALUMN-I-MED organisierte das Vizerektorat für Lehre und Studienangelegenheiten auch in diesem Wintersemester eine KPJ-Messe. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten sich akkreditierte Lehrkrankenhäuser, Lehrabteilungen sowie Lehrpraxen, die als unverzichtbare Partner der Medizinischen Universität Innsbruck in der Ausbildung junger Ärzt:innen fungieren, einen Tag lang im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB) präsentieren.

Das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) ist ein wichtiger Teil des Medizinstudiums, im Verlauf ihres Studiums müssen sich angehende Ärztinnen und Ärzte immer wieder mit folgenden Fragen auseinandersetzen:  Wo kann ich mein KPJ absolvieren? Welche Lehrabteilung gibt es? Verfügen Sie über Unterkunftsmöglichkeiten für KPJ-Studierende? Wie finde ich eine akademische Lehrpraxis? Wie bewerbe ich mich richtig? Zum Ende des Studiums haben die Studierenden viele Fragen. Antworten finden Sie auf der jährlich stattfindenden KPJ-Messe im CCB. Auch in diesem Jahr waren die Stände der Lehrkrankenhäuser sowie Lehrabteilungen unter anderem aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten gut besucht.

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13.11.2018

Lore Antoine-Preis für Top-Publikation

Zum achten Mal wurde Mitte Oktober 2018 der Lore Antoine-Preis auf dem Gebiet der Gendermedizin für eine herausragende „Wissenschaftliche Top- Publikation“ und eine herausragende „Dissertation/Diplomarbeit“ verliehen. Judith Lechner, von der Sektion für Physiologie (Direktorin Michaela Kress) an der Medizinischen Universität Innsbruck, erhielt den Preis in der Kategorie „Top Publikation“.

Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung ist eine Anerkennung und Wertschätzung für Frauen in der Medizin mit hohem Engagement für das Spezialgebiert Gendermedizin. Judith Lechner erhielt den Preis für die Publikation über Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede bei Nierenerkrankungen, die im renommierten Fachjournal der „Amerikanischen Gesellschaft für Nephrologie (JASN – Journal of the American Society of Nephrology) veröffentlicht wurde („Sex Differences in Renal Proximal Tubular Cell Homeostasis„). Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck haben dabei eine mögliche Antwort auf die Frage, ob Hormone des Monatszyklus der Frau dafür verantwortlich sein könnten, dass sich Nierenzellen besser regenerieren. (Bericht auf mypoint: https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/699542.html)

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14.11.2018

Sanofi Preis für drei junge Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck

Im Rahmen eines feierlichen und für alle Medizinischen Universitäten gemeinsamen Festaktes an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden vergangene Woche die diesjährigen Sanofi Preise zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich an 13 herausragende Nachwuchswissenschaftler:innen der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg vergeben. Drei Preisträger:innen kommen von der Medizin Uni Innsbruck.

Ziel des seit über 50 Jahren bestehenden Sanofi Forschungspreises ist es, junge exzellente Forscherinnen und Forscher aus den Life Sciences zu identifizieren und ihre wegweisenden Arbeiten, die zum Teil bereits in wichtigen Fachjournalen publiziert worden sind, zu honorieren. Sabine Radl, Geschäftsführerin von Sanofi Österreich: „Traditionell werden mit unserem Forschungspreis Arbeiten und Projekte prämiert, die einen besonders hohen erkenn- und ableitbaren Nutzen für Patient:innen aufweisen. Auch die diesjährigen Einreichungen stellen eindrucksvoll den hohen Standard und das Innovationspotential des heimischen Wissenschafts-Nachwuchses unter Beweis“.
Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und diesjähriger Gastgeber der Veranstaltung, betonte: „Die jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die heute ausgezeichnet wurden, sind eindrucksvoller Beweis unserer leistungsstarken Nachwuchsforschung. Deren Prämierung durch Sanofi ist eine ausgezeichnete Investition in die Forschung von morgen“. Gemeinsam mit Johanna Hummer von Sanofi Österreich übergab Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizin Uni Innsbruck im Rahmen des feierlichen Festaktes am 8. November in Innsbruck die Urkunden an Anamika Dayal, Fabian Schuler und Karin Willeit von der Medizin Uni Innsbruck sowie an weitere Jungforscher:innen der anderen medizinischen Universitäten.

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14.11.2018

7. Science DAY: Ausgezeichnete Habilitand:innen

Die neuen Privatdozent:innen der Medizinischen Universität Innsbruck werden mit dem „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ begrüßt. Die Veranstaltung fand bereits zum siebten Mal statt und diesmal nutzten zehn Hablitand:innen die Gelegenheit, ihren akademischen Werdegang im feierlich-wissenschaftlichen Rahmen vorzustellen.

Die Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders zu würdigen, ist eines der zentralen Anliegen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ist seit 2014 das Aufnahme- und Begrüßungsritual für die neuen Privatdozent:innen. Diesmal präsentierten sich zehn Habilitand:innen in der Aula der Universität Innsbruck. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker begrüßte die Teilnehmer:innen. „Mein Rektoratsteam und ich möchten Ihnen mit dieser Veranstaltung zu Ihrer Habilitation gratulieren. Der Science Day ist für uns nicht nur ein Aufnahme- und Begrüßungsritual, sondern soll auch eine Plattform für Sie sein, ihre Leistungen zu präsentieren. Mit Ihrem großen Engagement tragen Sie zum Fortschritt der Wissenschaften, aber natürlich auch zum Ansehen unserer Universität bei. Wir freuen uns daher, dass Sie heute einmal vor den Vorhang treten und uns die Gelegenheit geben, ihnen persönlich für ihren Einsatz zu danken.“

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15.11.2018

Ehrensenatorin: Auszeichnung für Ilse Wachter

Sponsorin, Freundin Förderin: Die Medizinische Universität Innsbruck ernennt die Innsbrucker Ärztin Ilse Wachter zur Ehrensenatorin. Gemeinsam mit ihrem Gatten Helmut Wachter hatte sie 1994 die „Ilse und Helmut Wachter-Stiftung“ zur Förderung der medizinischen Wissenschaft gegründet. Der im Namen der Stiftung alle zwei Jahre vergebene Preis ist sehr angesehen. Zwei der bisherigen Preisträger sind nach der Verleihung mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

Mit der Verleihung der Würde einer Ehrensenatorin hat sich die Medizinische Universität Innsbruck bei einer herausragenden Sponsorin, Freundin Förderin bedankt, erklärte Rektor W. Wolfgang Fleischhacker im Rahmen der Übergabefeier. „Durch das großartige Engagement von Ilse Wachter und ihrem Mann konnte in den vergangenen Jahren herausragende Forschungsleistungen ausgezeichnet und die Innsbrucker Medizinforschung weltweit besser vernetzt werden.“

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16.11.2018

Lebertag an der Medizin Uni Innsbruck

Die Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: D. Öfner-Velano) hat am 8. November erstmals einen Lebertag veranstaltet. Kolleg:innen aus anderen Zentren sowie Ärzt:innen von Zuweiserkliniken insbesondere aus Tirol und Vorarlberg informierten sich über die neuesten Entwicklungen.

Die Leber ist die Entgiftungszentrale und größte Drüse des Menschen. Sie ist zentrales Stoffwechsel- sowie Speicherorgan und für das Immunsystem von herausragender Bedeutung. Die Behandlung von Lebererkrankungen ist dementsprechend komplex und erfordert eine enge, fächerübergreifende Zusammenarbeit. An der Medizinischen Universität Innsbruck haben sich daher mehrere Universitätskliniken  zum „Leber Centrum Innsbruck“ (LCI) zusammengeschlossen. Erstmals lud der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Dietmar Öfner-Velano, gemeinsam mit dem Leiter der Transplantationschirurgie, Stefan Schneeberger sowie dem leitenden Oberarzt Stefan Stättner zum Lebertag.

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20.11.2018

Neue Erkenntnisse bei Geschlechtskrankheiten Hautkrebs

Mehr als 2.000 Hautkrankheiten sind bekannt und jeder Mensch erkrankt während seines Lebens mehrmals daran. Über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich diskutieren Expert:innen vom 29. November bis 1. Dezember 2018 in Innsbruck. Brennpunkte sind auf Grund einer steigenden Anzahl von Betroffenen Geschlechtskrankheiten sowie Melanomerkrankungen. In beiden Bereichen gibt es neue Therapieoptionen. Darüber hinaus erweitert eine Tablette die Möglichkeiten in der HIV-Prävention.

Über 600 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum werden Ende November nach Innsbruck reisen. Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Matthias Schmuth, derzeit amtierender Präsident der „Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie“, lädt zur Jahrestagung. Ein wichtiges Thema ist die beträchtliche Zunahme von Hautmelanomen. „Gleichzeitig erhöhen sich aber auch unsere Therapieoptionen und Behandlungserfolge“, erklärt Matthias Schmuth. Die Innsbrucker Klinik wurde erst kürzlich als Hautkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) zertifiziert. Patient:innen erhalten dadurch die Bestätigung, dass sie nach neuesten Erkenntnissen behandelt werden. Diese gibt es insbesondere durch den Einsatz personalisierter Therapien.

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21.11.2018

Auszeichnung für Tryptophanforschung

Im Rahmen der diesjährigen Konferenz der International Society for Tryptophan Research (ISTRY) in Hikone, Japan erhielt Johanna Gostner von der Sektion für Medizinische Biochemie am Biozentrum einen der begehrten Young Scientist Awards – eine Anerkennung für ihre Arbeiten der letzten Jahre über die Wechselwirkung von körpereigenen, sowie Umwelt- und Lifestyle-Faktoren mit dem immuninduzierten Tryptophanabbau.

Die Forschung rund um den Neopterin- und Tryptophanstoffwechsel und deren Beitrag zur Entwicklung von Immundefizienz und neuropsychiatrischen Veränderungen bei chronisch entzündlichen Prozessen haben lange Tradition an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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22.11.2018

Erstmalig Knieprothese mittels Roboter eingesetzt

Zum ersten Mal in Österreich haben Chirurgen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Orthopädie (Direktor: Martin Krismer) mittels OP-Roboter eine Knieprothese eingesetzt. Die 80-jährige Tiroler Patientin hat den Eingriff bestens überstanden.

Wenn ein Knie- oder Hüftgelenk (meist durch Arthrose) zu stark abgenutzt ist, dann muss es durch ein künstliches Implantat ersetzt werden. Die Operation an sich ist jahrelange Routine und weit über 80 Prozent der Patient:innen sind hochzufrieden. „Wir wollen uns damit aber nicht zufrieden geben“, erklärt Martin Thaler, Leiter des Endoprothesenzentrums an der Orthopädie in Innsbruck. Er hat den Eingriff heute Morgen mit seinem Kollegen Michael Liebensteiner durchgeführt. „Wir wollen auch die letzten 20 Prozent unserer Patientinnen und Patienten zufriedenstellen und dabei bekommen wir von unserem neuen Roboter Unterstützung.“

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23.11.2018

Eurolife Meeting in Innsbruck

Im November fand das zweimal jährlich stattfindende Meeting des europäischen Eurolife-Netzwerkes in Innsbruck statt. Organisiert gemeinsam mit der Universität Göttingen, die derzeit dem renommierten Netzwerk aus neun Life-Science Universitäten und Fakultäten vorsitzt, fungierte die Medizinische Universität Innsbruck als Gastgeberin des Herbsttreffens.

Die Ziele im Meeting waren klar gesteckt. „Bei dem Treffen in Innsbruck ging es vor allem um die Bewerbung von trans-nationaler Wissenschafts- und Bildungsinteraktion, Vernetzung von Forschungsaktivitäten, Förderung der Kooperation aller  Mitglieder und die Steigerung der Effektivität durch Bindung gemeinsamer Ressourcen“, beschreibt Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Medizinischen Universität Innsbruck, das dichte Programm des Treffens vom 19. und 20. November im Medizin Zentrum Anichstraße. Neben kooperativen Forschungsinitiativen der Europäischen Kommission standen Forschungsaustauschprogramme (offener Call zzt. Short-term Eurolife Researchers Exchanges ) und Studierenden Mobilitätsprogramme (Eurolife mobility program;  Ansprechpartner MUI: Abteilung für Internationale Beziehungen und Lernzentrum) im Fokus.

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27.11.2018

Würdigungspreis für erfolgreichen Medizin-Absolventen

Paul Nardelli wurde im November als einer der 50 besten Diplom- bzw. Masterabsolvent:innen mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet.

Der in Südtirol geborene Paul Nardelli studierte von 2012 bis 2018 an der Medizinischen Universität Innsbruck Humanmedizin. Bereits vor seinem Studium schloss er das wissenschaftliche Realgymnasium in Bozen mit der höchsten Punktezahl ab und wurde als Preisträger der besten Maturant:innen Südtirols 2012 prämiert. Zweimal, 2016 und 2017, wurde er mit dem Dr.-Otto-Seibert-Stipendium ausgezeichnet.

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27.11.2018

MUI Scientist to watch: Victoria Klepsch

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Victoria Klepsch heißt jene junge Wissenschafterin, deren Forschungsarbeit im Rahmen der ersten Ausschreibung des neuen Programms MUI Scientist to watch als die Herausragendste gekürt worden war. Die 31jährige Biologin forscht derzeit im Labor des Zellgenetikers Gottfried Baier zu Funktion und Potenzial des nukleären Hormonrezeptors NR2F6 in der Immuntherapie für Krebs und hat mit der Tumorimmunologie „das spannendste und faszinierendste Forschungsfeld“ für sich gefunden.

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28.11.2018

Weltweit meistzitiert

Mit Werner Poewe, Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie und seinem Mitarbeiter Stefan Kiechl finden sich in diesem Jahr gleich zwei Forscher aus Innsbruck auf der renommierten Liste der Highly Cited Researchers 2018 – eine eindrucksvolle Bestätigung für den internationalen Stellenwert des neurowissenschaftlichen Forschungsschwerpunktes an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Insgesamt werden 40 in Österreich tätige Forscher:innen unter den weltweit rund 6.000 am häufigsten zitierten Wissenschafter:innen 2018 aufgelistet. Fünf davon forschen in Tirol: Die beiden Physiker Rudolf Grimm und Peter Zoller sowie der Statistiker Achim Zeileis von der Universität Innsbruck haben es ebenso auf die renommierte Liste geschafft. 2018 neu ist eine Rubrik für fachübergreifende Arbeiten, was zur Verdoppelung der Zahl von Forscher:innn aus Österreich auf der Liste gegenüber 2017 geführt hat.

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28.11.2018

VASCage-C: Tirol bekommt ein neues Exzellenzzentrum für Gefäßalterung

Im Rahmen des österreichischen Kompetenzzentrenprogramms COMET fiel heute die Entscheidung für ein neues COMET-Zentrum in Tirol. VASCage-C heißt das neue Exzellenzzentrum, in dem unter der Federführung der Medizinischen Universität Innsbruck gemeinsam mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Partnern aus Wissenschaft und Industrie zur Alterung des Gefäßsystems geforscht wird.

COMET-Zentren betreiben Forschung auf hohem internationalem Niveau, setzen neue Forschungsimpulse und zeichnen sich durch ein an den strategischen Interessen von Wissenschaft und Wirtschaft orientiertes mehrjähriges Forschungsprogramm aus. Diesen Ansprüchen wird das neue Tiroler Exzellenzzentrum VASCage-C auf allen Linien gerecht. Für die vielversprechende translationale Forschungs- und Entwicklungsarbeit fließen damit in den kommenden vier Jahren 17 Millionen Euro ins Zentrum nach Tirol. „Wir wollen das größte klinisch-medizinische Forschungszentrum in Österreich werden und durch ausgezeichnete Vernetzung mit hervorragenden Forscherinnen und Forschern in den USA und Europa auch international eine führende Rolle in Sachen Gefäßalterung und klinischer Schlaganfallforschung spielen“, betont Stefan Kiechl, Forscher an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie und wissenschaftliche Leiter des Konsortiums.

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03.12.2018

Zehnter „Ilse und Helmut Wachter-Preis“ an Pionier der Genforschung

An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde am 1. Dezember zum zehnten Mal der renommierte Ilse und Helmut Wachter-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der medizinischen Forschung verliehen. Der diesjährige Preisträger, Matthias Hentze, Direktor des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg (D), erhielt die Auszeichnung für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Feld der RNA Biologie.

„Die Arbeit von Matthias Hentze zur RNA-basierten Genregulation im Zytoplasma und zu RNA-bindenden Proteinen ist grundlegend und unorthodox. Er hat ein neues Forschungsfeld etabliert, das viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inspiriert und sowohl die Grundlagenforschung als auch die Biomedizin maßgeblich vorangebracht hat“, freut sich Lukas Huber, Vorsitzender des Vorstands der Ilse & Helmut Wachterstiftung an der Medizinischen Universität Innsbruck über die Entscheidung des Preiskomitees.

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04.12.2018

Schmerzen müssen in der Regel nicht sein

Mehr als 50 Prozent aller Frauen und Teenager haben während ihrer Periode Schmerzen. Manche so extrem, dass ein Transport ins Krankenhaus nötig ist. Bei einer von zehn Frauen heißt die Ursache Endometriose. Eine Erkrankung, die oft unerkannt ist oder mit großer Verzögerung diagnostiziert wird, die aber gut behandelt werden kann. Das Endometriosezentrum der tirol kliniken ist dafür erster Ansprechpartner und vor kurzem zertifiziert worden.

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04.12.2018

Tirol erforscht Leben und Gesundheit der Zukunft

Macht uns die moderne Stammzellforschung gesund und unsterblich? Wie kann die Alterung von Gefäßen verzögert werden? Und welcher rechtliche Rahmen ist der Fortpflanzungsmedizin in Österreich gesetzt? In einem Pressegespräch präsentierten Expertinnen und Experten der Tiroler Hochschulen ausgewählte Zukunftsfragen des Life Health Science Cluster Tirol.

Anfang Dezember tagten in Innsbruck die im Bereich der Lebens- und Gesundheitswissenschaften in Tirol tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie haben sich vor kurzem im Life Health Science Cluster Tirol zusammengeschlossen, um wichtige Fragen der Zukunft gemeinsam zu erforschen. Die modernen Life Health Sciences sind Kernthema und Kernkompetenz der Medizinischen Universität Innsbruck, wie Rektor W. Wolfgang Fleischhacker in der Pressekonferenz betonte. „Mit Stichtag von gestern forschen an der Medizinischen Universität Innsbruck 1.247 Wissenschafterinnen und Wissenschafter. Der Cluster ist für uns besonders wichtig, denn Kooperation ist ein Erfolgsfaktor der modernen Wissenschaft.“

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05.12.2018

Innsbrucker Forschungsteam findet neue Ursache für das „Restless Legs Syndrom“ (RLS)

Wer am Restless Legs Syndrom (RLS) leidet – in Österreich sind das rund zehn Prozent – kommt im wahrsten Sinne des Wortes nicht zur Ruhe. Zunehmender und unkontrollierbarer Bewegungsdrang in Ruhelage raubt den Schlaf und mindert die Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Ein interdisziplinäres Team um den Internisten Günter Weiss von der Medizin Uni Innsbruck konnte nun erstmals jene pathophysiologischen Mechanismen entlarven, die dieser neurologischen Schlafstörung zugrunde liegen.

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07.12.2018

Medizin Uni Innsbruck auf der BeSt³

Die Medizinische Universität Innsbruck präsentierte sich vom 5. bis 7. Dezember in einem größeren Rahmen auf der Berufs- und Studienmesse in der „Messe Innsbruck“. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass für Maturant:innen ein medizinisches Studium nach wie vor sehr attraktiv ist. Vertreter:innen der Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin informierten in zahlreichen Einzelgesprächen über ein Studium an der Medizinischen Universität Innsbruck.

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07.12.2018

Preis der Stadt Innsbruck für zwei Biolog:innen der Medizin Uni Innsbruck

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde am 29. November im Bürgersaal des Historischen Rathauses der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung 2018 an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Mariana Araujo und Andreas Naschberger freuten ich über die Auszeichnung ihrer gemeinsam verfassten Forschungsarbeit, in der es ihnen gelang, die molekulare Struktur eines im Krebsgeschehen zentralen Proteinkomplexes zu beschreiben.

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10.12.2018

Günther Gastl: „Die Musik des medizinischen Fortschritts spielt in der Onkologie“

Wenn berufene Professorinnen und Professoren der Medizinischen Universität Innsbruck in den Ruhestand treten, hat man schon Einiges, aber längst nicht alles über sie erfahren. Lesen Sie hier, was Sie immer schon von und über Günther Gastl wissen wollten.

In den 22 Jahren, die Sie an der Spitze der Innsbrucker Universitätsklinik für Onkologie und Hämatologie gestanden sind, hat sich viel getan. Können Sie zwei oder drei Dinge hervorheben, auf die Sie besonders stolz sind?

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12.12.2018

Viel Wissenschaft, viel Interesse und viel Diskussion am 7th CIIT Science Day

Vor kurzem fand im Medizinzentrum Anichstraße der 7. Science Day des Comprehensive Centers für Infektiologie, Immunologie und Transplantation (CIIT) statt. Die Veranstaltung bot den in Innsbruck tätigen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Infektion, Immunität und Transplantation auch heuer wieder Gelegenheit, den interdisziplinären Wissensaustausch zu (be)leben.

50 Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus theoretischen und klinischen Einrichtungen der Medizinischen Universität Innsbruck präsentierten im Rahmen des jährlichen, auch in diesem Jahr von  Doris Wilflingseder und Thomas Sonnweber organisierten CIIT-Days ihre Forschungsaktivtäten mittels Poster und Kurzvortrag und bestätigten mit anschließenden angeregten Diskussionen die Relevanz der Veranstaltung für den essentiellen Know-How-Transfer zwischen den Disziplinen. „Der erfolgreich etablierte Forschungsschwerpunkt Infektion, Immunität und Transplantation lebt von der Interaktion, die gerade vor dem Hintergrund der translationalen Forschungsausrichtung der Medizinischen Universität Innsbruck ihren zentralen Stellenwert erhält. Der CIIT Science Day bietet neben den regelmäßig stattfindenden klinisch orientierten Grand Rounds und wissenschaftlich ausgerichteten infektiologisch-immunologischen Kolloquien den idealen Rahmen, die Brücke zwischen Grundlagenforschung und Klinik zu stärken und die hohe infektiologisch-immunologische Expertise am Standort vor den Vorhang zu holen“, betont Günter Weiss, CIIT-Sprecher und Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin II.

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12.12.2018

ASEA-Uninet: Ein reger Austausch

Eine Delegation der indonesischen Gadjah Mada University kam Ende November zu Besuch an die Medizinische Universität Innsbruck. Vertiefende Gespräche über Partnerschaften und die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding standen auf der Tagesordnung.

Ein dichtes Programm gab es für die Delegation der indonesischen Gadjah Mada University Ende November  in Innsbruck zu absolvieren. Bevor es an die Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburthilfe unter Direktor Christian Marth sowie auf die Univ.-Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde unter Direktor Herbert Riechelmann ging um vertiefende Gespräche über Kooperationen zu führen, wurde die Delegation von  Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und Vizerektorin für Forschung und Internationales Christine Bandtlow im Büro des Rektors empfangen. Dabei wurde die Gelegenheit ergriffen,  ein  Memorandums of Understanding zwischen der Gadjah Mada University und der Medizinischen Universität Innsbruck, die die langjährige Partnerschaft der beiden Universitäten im Rahmen von ASEA-Uninet stärken soll, zu unterzeichnen.

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13.12.2018

Formel 1 Team Chef Franz Tost zu Gast an der Medizin Uni Innsbruck

Der Absolvent:innenverein ALUMN-I-MED lud den Tiroler Teamchef des Rennstalls „Toro Rosso“ zum Podiumsgespräch. Der gebürtig aus Trins in Tirol stammende Rennsportexperte sprach über „Entscheidungen an der Grenze des Machbaren“ und gab Einblicke in die Abläufe und Hintergründe eines Formel 1 Rennstalls.

Das Podiumsgespräch führte Motorsportexperte Daniel Suckert (Tiroler Tageszeitung). Begrüßt wurde Franz Tost von ALUMN-I-MED Vizepräsident Raimund Margreiter, der sich bei dieser Gelegenheit als großer Rennsportfan outete. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker, die Vizerektorin für Finanzen der Medizin Uni Innsbruck, Manuela Groß, und ALUMN-I-MED Präsident Christoph Brezinka nutzen ebenfalls die Gelegenheit zu hören, wie es Hinter den Kulissen eines Formel 1 Rennstalls aussieht. Weitere Gäste des Abends waren Burkhard Hummel von der bekannten Agentur für Sportvermarktung WWP, der Künstler Jos Pirkner sowie 160 Alumni, Ärzt:innen, Mitarbeiter:innen der Medizin Uni Innsbruck und Formel-1-Interessierte. Franz Tost erzählte über die wichtigsten Aspekte der Formel 1 und stellte auch die zentralen  technischen Details vor. „Die Innovation ist die DNA der Formel 1“, sagte der Tiroler, der schon als Jugendlicher seine Begeisterung für schnelle Autos und Technik entdeckt hatte.

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13.12.2018

Award of Excellence für Fabian Schuler und Nikola Komlenac

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung verleiht seit 2008 jährlich den Award of Excellence an die 40 besten Absolvent:innen von Doktoratsstudien innerhalb eines Studienjahres. Für ihre herausragenden Dissertationen wurden vergangene Woche auch Fabian Schuler und Nikola Komlenac von der Medizinischen Universität Innsbruck in der Aula der Wissenschaften in Wien ausgezeichnet.

Die Vergabe des Staatspreises erfolgt in den Bereichen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Technik und Medizin sowie Wirtschaft und Rechtswissenschaften, die Absolvent:innen werden von den Rektor:innen der österreichischen Universitäten vorgeschlagen. Über den aus Mitteln der Studienförderung finanzierten und mit 3.000 Euro dotierten Award of Excellence  freuen sich in diesem Jahr auch Fabian Schuler, der an der Sektion für Entwicklungsimmunologie am Innsbrucker Biozentrum sein Doktorat absolviert hat sowie Nikola Komlenac, der sein PhD-Studium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  abschloss, seine Dissertation jedoch an der von Margarethe Hochleitner geleiteten Gemeinsamen Einrichtung für Gendermedizin der Medizinischen Universität Innsbruck verfasste.

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17.12.2018

Neue Erkenntnisse zu grundlegendem Zellmechanismus

Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Innsbruck hat erneut mit einer fundamentalen Entdeckung auf dem Gebiet der RNA (Ribonukleinsäure) für Aufsehen gesorgt: Die Untersuchungen unter der Federführung von Matthias Erlacher und Thomas Hoernes von der Sektion für Genomik und RNomik (Direktor: A. Hüttenhofer) geben neue Einblicke in die Proteinsynthese und sind erst kürzlich im renommierten Forschungsjournal „Nature Communications“ veröffentlicht worden.

An der Sektion für Genomik und RNomik beschäftigen sich die Forscher:innen mit den grundlegenden Prozessen des menschlichen Lebens. Neue Erkenntnisse verbessern das Verständnis über die genetischen Grundlagen unserer Welt. Die Translation von mRNAs (Messenger RNA) in Proteine ist ein zentraler Prozess in jeder Zelle. Matthias Erlacher und seinen Kolleg:innen versuchen mit neuen Ansätzen und Techniken, diesen Prozess genauer zu beleuchten. In der Zelle wird die genetische Information für Proteine zuerst in RNA überschrieben und dann von den Ribosomen in eine Abfolge von Aminosäuren übersetzt. Die Proteinbiosynthese basiert auf der korrekten Interaktion von mRNA Codons mit dem Anticodon der jeweiligen tRNA (Transfer RNA), welche die gerade einzubauende Aminosäure trägt. In ihrer Forschungsarbeit untersuchten Erstautor Thomas Hoernes und Letztautor Matthias Erlacher die Innsbrucker diesen Dekodierungsprozess auf atomarer Ebene. „Wir konnten zeigen, dass für die Stabilität dieser Interaktion am Ribosom nicht die Anzahl der Wasserstoffbrücken verantwortlich ist, sondern überwiegend die Geometrie“, erklärt Erlacher. Für die Studie haben die Innsbrucker Forscher unter anderem die Stabilität des Inosin-Cytosin-Basenpaars angeschaut.  „Wir wollten wissen, welchen Einfluss weniger stabile Basenpaare auf die Proteinbiosynthese haben “, erklärt Erlacher. „Es hat sich gezeigt, dass das Vorkommen einzelner Inosine in der mRNA kein Problem darstellt, mehrere Inosine die Translation aber inhibieren.“

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17.12.2018

Medizin Uni Innsbruck zu Gast in Tokio

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck war zu Besuch an der Keio University School of Medicine in Tokio, um ein umfassendes Abkommen über Bildung und Forschung zu unterzeichnen.

Anfang November 2018 wurde eine dreiköpfige Delegation der Medizinischen Universität Innsbruck, Alex Hofer und Silvia Pardeller vom Department für Psychiatrie sowie Rektor W. Wolfgang Fleischhacker, am Shinanomachi Campus der Keio University School of Medicine in Tokio begrüßt, um über die Zukunft der kooperativen Beziehung zwischen den beiden Universitäten zu sprechen.  Höhepunkt der Reise war die Unterzeichnung eines umfassenden „Memorandums of Understanding“ für einen vertiefenden Bildungs- und Forschungsaustausch.  Bereits in der Zeit als Rektor Fleischhacker der Psychiatrie in Innsbruck vorstand, gab es mit der Abteilung für Neuropsychiatrie an der Keio University School of Medicine gemeinsame Forschungsprojekte, was ab 2008 zu mehreren Top- Publikationen von Forscher:innen der beiden Universitäten führte. Zudem absolvierte ein Kollege von Keio einen Forschungsaufenthalt an der Univ. -Klinik für Neurologie und auch im Bereich Dermatologie gibt es Kontakte zwischen den beiden Universitäten.

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19.12.2018

Gutes Ergebnis: Unterzeichnete Leistungsvereinbarung wurde offiziell überreicht

Ende Dezember erfolgte im Wissenschaftsministerium die offizielle Überreichung der unterzeichneten Leistungsvereinbarung. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker nahm das Dokument stellvertretend für das Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck entgegen. Die Budgetverhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden und bedeuten ein Mehr an Möglichkeiten und Chancen, aber auch Verpflichtungen.

Auftrag Medizinstandort weiterzuentwickeln
Insgesamt stehen der Medizinischen Universität Innsbruck in den nächsten drei Jahren 410,128 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit diesem Budget können wir die in der Leistungsvereinbarung verankerten Vorhaben entsprechend umsetzen. Darüber hinaus werden wir uns bemühen, z.B. im Bereich Digitalisierung, weitere Mittel zu lukrieren. Der Bund plant hierzu im kommenden Jahr eine eigene Ausschreibung,“ erklärt die Vizerektorin für Finanzen, Manuela Groß. Für das Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck sind die erfolgreichen Leistungsvereinbarungen nicht nur eine Anerkennung für die Entwicklung in den Bereichen Forschung, Lehre und universitäre Krankenversorgung. „Für uns ist es natürlich auch ein Auftrag, die geplanten Projekte umzusetzen und den Medizinstandort Innsbruck gemeinsam mit unseren Partnern weiter auszubauen“, erklärt Rektor W. Wolfgang Fleischhacker.

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20.12.2018

Eine Lehre an der Medizin Uni

An der Medizinischen Universität Innsbruck studieren künftige Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen. Aber es gibt auch andere, vor allem für junge Leute interessante Ausbildungsmöglichkeiten: Die Medizinische Universität Innsbruck bildet derzeit elf Lehrlinge in verschiedenen Bereichen aus.

„Wir bilden in den Bereichen Chemielabortechnik, Tierpflege und Informationstechnologie-Technik aus.  Das sind Lehrberufe, die auch auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt sind. Wir versuchen allerdings diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch nach Abschluss ihrer Lehre bei uns weiter zu beschäftigen“, erklärt Birthe Schubert, Lehrlingskoordinatorin für die Medizinische Universität Innsbruck.  Um für die Lehrlinge die Ausbildung an der Medizinischen Universität noch attraktiver zu gestalten, werden Anreize bereits während der Ausbildung geschaffen: Weiterbildungskurse, das Projekt „Lehre mit Matura“, Förderungen und Leistungsprämie, sollen die jungen Leute anspornen und motivieren. Aber auch die Identität zur Universität ist wichtig: So erhält jeder Lehrling ein mit dem Logo der Medizinischen Universität Innsbruck gebrandetes Hoody, wie kürzlich von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker überreicht. So können die Lehrlinge die Beziehung zur Medizinischen Universität Innsbruck nach außen hin sichtbar tragen.

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20.12.2018

Frohe Weihnachten und ein glückliches 2019!

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende, verehrte Freundinnen und Freunde der Medizinischen Universität Innsbruck,

wir alle blicken auf ein Jahr zurück, in dem sich viel Erfreuliches und Bemerkenswertes ereignet hat. Der erfolgreiche Abschluss der Leistungsvereinbarung 2019 – 2021 mit dem Wissenschaftsministerium, eine Reihe von Berufungen und eine erweiterte Zusammenarbeit mit unserem Partner tirol-kliniken mögen hier nur als einige Beispiele dienen. Mit Ihrem Engagement in Forschung und Lehre, in der Verwaltung und in der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten haben Sie alle dazu beigetragen.  Dafür und dass Sie die  von uns eingeleiteten Umstrukturierungen  geduldig mitgetragen haben, möchten wir uns zur Jahreswende besonders bedanken. Wir sind auch dankbar für Ihr Feedback, das uns ermutigt, unseren Weg der Veränderungen weiter zu verfolgen.  

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28.12.2018

Gute Überlebenschancen für Frühgeburten

An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Direktorin: Ursula Kiechl-Kohlendorfer) werden pro Jahr rund 400 Frühgeborene und kranke Neugeborene betreut. Eine internationale Auswertung zeigt, dass Frühgeborene zwischen 400 und 1.500 Gramm in Innsbruck besonders gute Chancen haben. Rund 80 Prozent der Frühchen überleben ohne schwere Komplikationen. Neueste Erkenntnisse werden rasch umgesetzt, um den Outcome weiter zu verbessern.

Viele lachende Kindergesichter und zufrieden, strahlende Eltern: Beim jährlich von der Univ.-Klinik für Pädiatrie II veranstalteten Frühchen-Treffen herrscht immer großes Gedränge an der Innsbrucker Kinderklinik. Auch diesmal kamen Ende November wieder über 300 Eltern mit ihren Kindern, alles ehemalige Patientinnen und Patienten. Wie internationale Auswertungen belegen, besteht die Zufriedenheit und Freude der Eltern zurecht. Das us-amerikanische „Vermot Oxford Network“ erfasst 60.000 Frühgeburten pro Jahr von über 1.000 Zentren weltweit. Kinder die mit einem Gewicht von 400 bis 1.500 Gramm geboren werden, sind in der internationalen Studie berücksichtigt. Für das Jahr 2018 laufen die aufwändigen Auswertungen derzeit, für 2017 wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Mehr als 80 Prozent der Frühgeborenen in Innsbruck überleben ohne schwere Komplikationen. Im internationalen Vergleich sind es 70 Prozent. Auch die Mortalitätsrate ist vergleichsweise niedrig. In Innsbruck beträgt diese 5 Prozent, im internationalen Durchschnitt liegt dieser Wert bei rund 13 Prozent. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie II gehört damit in der Neonatologie zu den weltweit sehr guten Zentren.

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03.01.2019

Kooperationsprojekt aus Jubiläumsfonds und Dr.-Otto-Seibert Preise vergeben

Die Claudiana in der Innsbrucker Altstadt bot am 18. Dezember des vergangenen Jahres den festlichen Rahmen für die Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen an den beiden Innsbrucker Universitäten mit den Dr. Otto Seibert Preisen und für die Vergabe des Kooperationsprojektes aus dem Jubiläumsfonds. Aus der Dr. Otto Seibert-Stipendien-Schenkung wurden außerdem ausgewählte Studierende mit Stipendien für ihre hervorragenden Studienleistungen belohnt.

Die Verleihung der Dr. Otto Seibert Preise und die Vergabe der Fördermittel aus dem Jubiläumsfonds und der Stipendien-Schenkung übernahmen in diesem Jahr die Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck, Ulrike Tanzer, sowie als Vertreterin der Medizinischen Universität Innsbruck, Senatsmitglied Alexandra Lusser. Die Preisträger:innen und Förderungsempfänger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck sind David Riedl von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie, dessen gemeinsames Projekt mit Karin Labek von der LFUI aus dem Jubiläumsfonds gefördert wird, Barbara Kollerits (Sektion für Genetische Epidemiologie), die mit dem Dr. Otto Seibert-Preis zur Förderung von Forschung für Gesellschaftlich Benachteiligte ausgezeichnet wurde sowie die beiden Humanmedizin-Studierenden Stefanie Thaler und Gregor Fischer, die eine Stipendien-Schenkung erhielten.

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07.01.2019

Diversitätsmanagement an der Medizin Uni Innsbruck ausgezeichnet

Die Medizinische Universität Innsbruck hat einen Anerkennungspreis für den Aufbau und die Implementierung diversitas-spezifischer Maßnahmen erhalten. Margarethe Hochleitner, Professorin für Medizin und Diversität, nahm den Preis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBFW) gemeinsam mit der Vizerektorin für Finanzen, Manuela Groß, in Wien entgegen.

Mitte Dezember 2018 wurden zum zweiten Mal der vom BMBFW ausgeschriebene Diversitätsmanagementpreis „Diversitas“ verliehen. Insgesamt wurden sieben Einreichungen ausgezeichnet. Die Medizinische Universität Innsbruck erhielt einen Anerkennungspreis insbesondere für die von Margarethe Hochleitner und ihren Teams initiierten Maßnahmen zur Implementierung diversitas-spezifischer Maßnahmen. Anders als in anderen Universitäten gibt es an der Medizinischen Universität Innsbruck keine zentrale Diversitätseinrichtung für die Implementierung einer geschlechtergerechten, diversitätsorientierten Gleichstellungspolitik und Organisationsentwicklung. Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGl), die Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung (KoStelle) und die Gender Medicine Unit/Gemeinsame Einrichtung Frauengesundheitszentrum (GMU/FGZ) übernehmen dabei gemeinsam die notwendigen Aufgabenstellungen und Schwerpunkte. Alle drei Einrichtungen sind von Margarethe Hochleitner errichtet worden und werden seitdem auch von der Kardiologin geleitet.

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09.01.2019

Markus Reindl ist Professor für Experimentelle Neurologie

Seit 1. Jänner 2019 ist Markus Reindl Professor für Experimentelle Neurologie – ein Fachgebiet, in dem der studierte Biologe bereits seit mehr als 20 Jahren wichtige therapierelevante Forschungsbeiträge leistet. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker freute sich bei der Vertragsunterzeichnung, einen langjährigen Kollegen und ausgewiesenen Experten berufen zu dürfen.

Die Höhe der Drittmitteleinwerbungen, die Publikationsleistungen und die Qualität der Lehre sind jene, vom Servicecenter Evaluation & Qualitätsmanagement adaptierten Kriterien, nach denen an der Medizinischen Universität Innsbruck eine Professur gemäß § 99 Abs 3 UG ausgeschrieben und vergeben wird.

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10.01.2019

Auszeichnung für Wolfgang Freysinger

Dem Medizinphysiker Wolfgang Freysinger wurde eine besondere Ehre zuteil: Der Vorstand der HNO Gesellschaft Österreich ernannte den Innsbrucker Wissenschaftler beim 62. HNO Kongress zum korrespondierenden Mitglied.

Wenn der Körper altert, altern auch die Sinne. Unter dem Motto  „Altersmedizin – Herausforderung in der HNO-Heilkunde“, fand im Herbst 2018 der 62. Hals-, Nasen-Ohrenheilkunde Kongress in Bregenz statt.  Mit der Alterung sind Hörverlust, Schwindel, Stimm- und Schluckstörungen sowie Schwierigkeiten mit dem Riechen verbunden. Mit diesen Herausforderungen befassten sich die Expertinnen und Experten der HNO-Heilkunde in Bregenz. 565 Teilnehmer:innen beteiligten sich mit 76 Abstracts an der Gestaltung des wissenschaftlichen Programmes, das 61 Sitzungen umfasste.

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11.01.2019

Wie ein Skelettmuskel schneller wird

Innsbrucker Forscher:innen haben im Skelettmuskel des Zebrafisches einen neuen Ionenkanal identifiziert, der für die beschleunigte Muskelkontraktion verantwortlich ist. Bisher war dieser Kalzium-aktivierte Chloridkanal ANO1 nur von gastrointestinalen Epithelien und glatten Muskelgeweben bekannt. Anamika Dayal und Manfred Grabner von der Sektion für Biochemische Pharmakologie beschreiben einen Mechanismus, der erklärt, warum diese Skelettmuskeln leistungsfähiger sind, als bei Säugetieren.

Die molekularen Mechanismen, die der Kontraktion im Skelettmuskel zu Grunde liegen, sind das Forschungsgebiet von Manfred Grabner und Anamika Dayal von der Sektion für Biochemische Pharmakologie. Ihre neueste wissenschaftliche Arbeit wurde im renommierten Wissenschaftsjournal „Nature Communications“ publiziert und beschreibt einen Mechanismus, der in Skelettmuskeln bisher noch nicht bekannt gewesen ist. Der nun erstmals im Skelettmuskel des Zebrafisches identifizierte Kalzium-aktivierte Chloridkanal ANO1 wird durch den Kalziumausstrom aus dem SR – parallel zur Initialisierung der Muskelkontraktion – aktiviert und geöffnet. Dadurch kommt es zu einem massiven Chlorideinstrom in die Muskelzelle, der nun, synergistisch mit dem (regulären) Kaliumausstrom, die Repolarisationsphase des Muskelaktionspotentials signifikant verkürzt. „Unsere Ergebnisse zeigen wie dieser beschleunigte Repolarisationsmechanismus im Skelettmuskel von Knochenfischen zu erhöhten Muskelstimulationsfrequenzen und damit zu einer stärkeren Muskelkontrolle führt“, erklärt Manfred Grabner. Kurz gesagt: Fehlt der ANO1-Mechanismus, dann ist der Muskel deutlich weniger leistungsfähig.

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14.01.2019

Auszeichnung für Katrin Watschinger

Für ihre Forschungsarbeit zum besseren Verständnis des Enzyms Alkylglycerol Monooxygenase hat die Biochemikerin Katrin Watschinger den Kardinal-Innitzer-Förderungspreis 2018 erhalten. Die gebürtige Südtirolerin forscht derzeit an der Sektion für Biologische Chemie am Biozentrum (Direktor: Klaus Scheffzek) der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Kardinal Innitzer Studienfonds ist eine Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft. Er vergibt jährlich Förderungspreise an hervorragende junge österreichische Wissenschafter und Wissenschafterinnen. Kandidaten aus den Bereichen Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Biowissenschaften und Medizin, die nicht älter als 40 Jahre sind, können sich um die Förderungspreise bewerben.

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14.01.2019

Krebshilfe Tirol: wichtige Unterstützung für junge Forscherinnen und Forscher

Im Dezember des vergangenen Jahres wurden im Rahmen des traditionellen Onkologischen Kolloquiums die jährlichen Dissertations-Förderungspreise und Forschungsprojekt-Förderungen der Österreichischen Krebshilfe Tirol vergeben. Damit geht eine bedeutende Summe an Forschungsprojekte und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums an junge Forscherinnen und Forscher in Tirol.

Die Förderung patient:innenorientierter Krebsforschung und onkologischer Grundlagenforschung im experimentellen und klinischen Bereich ist ein ausgewiesenes Ziel der Krebshilfe Tirol, die 1955 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein und Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Krebshilfe gegründet wurde. Die Finanzierung von drei neuen Forschungsprojekten mit je 20.000 Euro wurde, wie auch in den vergangenen Jahren, durch die von 33 Tiroler Schulen durchgeführte Straßensammlung ermöglicht, an der sich im letzten Jahr rund 1.100 Schülerinnen und Schüler beteiligt haben. „Die Förderungspreise sollen zu Höchstleistungen motivieren und dazu beitragen, Forschungsprojekte erfolgreich umzusetzen“, betont Christian Marth, seit 2014 Präsident der Tiroler Krebshilfe und als Direktor der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Universität Innsbruck selbst ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der gynäkologischen Krebsforschung.

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15.01.2019

Neues aus der Saunastudie: Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen kann bei Männern und Frauen gesenkt werden

Die prospektive Langzeitstudie KIHD (Kuopio Ischaemic Heart Disease Risk Factor Study), untersucht u.a. das Sauna-Verhalten von über 1.600 Finninnen und Finnen. Der Tiroler Epidemiologe Peter Willeit liefert mit Kolleg:innen der Universität Ostfinnland nun weitere Ergebnisse: Demnach senkt eine Sauna-Frequenz von vier bis sieben Besuchen pro Woche die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um bis zu 70 Prozent.

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16.01.2019

Berufung Experimentelle Urologie

Zoran Culig ist zum Professor für Experimentelle Urologie berufen worden. Damit wird der Bedeutung der klinischen Forschung an der Universitätsklinik für Urologie Gewicht verliehen und trägt auch zur internationalen Sichtbarkeit bei.

Rektor W. Wolfgang Fleischhacker hat den renommierten Molekular-Pathologen und Prostatakarzinomforscher Zoran Culig mit 01.01.2019 zum Professor für Experimentelle Urologie berufen. Mit dieser Professur wird der Stellenwert der klinischen Forschung im Bereich Prostatakrebs an der Universitätsklinik für Urologie in Innsbruck unterstrichen. Darüber hinaus bietet sie laut Culig hervorragende Voraussetzungen, um die internationale Sichtbarkeit der experimentellen Urologie an der Medizinischen Universität Innsbruck zu erhöhen. „Die Errichtung einer Professur für Experimentelle Urologie ist eine Anerkennung für das Gebiet der experimentellen Urologie am Standort Innsbruck“, meint Culig.

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17.01.2019

Traditioneller Neujahrsempfang mit 13 neuen Berufungen

Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und ALUMN-I-MED Präsident Christoph Brezinka luden am 16. Jänner 2019 wieder gemeinsam zum traditionellen Neujahrsempfang der Medizinischen Universität Innsbruck. Mehr als 200 Ehrengäste, Mitarbeiter:innen, Absolvent:innen, Studierende sowie Förder:innen kamen in die Aula der Universität, um gemeinsam einen Ausblick auf das neue Jahr zu nehmen.

Die Medizinische Universität Innsbruck startete mit einem Besucher:innenrekord ins neue Jahr – ein Beleg dafür, dass die Aufbruchstimmung unter Rektor Fleischhacker und seinem Team auch 2019 anhält. Rekordverdächtig ist auch die Zahl der Professor:innen und Professoren, die 2018 neu an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen wurden und von Rektor Fleischhacker – der gemeinsam mit ALUMNI-I-MED Präsident Brezinka durch das Programm führte – einzeln vorgestellt wurden. In seiner kurzen Ansprache resümierte Rektor Fleischhacker die Ziele, die er sich bei seiner Bewerbung für das Rektorat gesteckt hatte und betonte: „Konkrete Ziele müssen immer im Kontext des Gesamtentwicklungsprozesses der Universität gesehen werden. Schwerpunkte im kommenden Jahr werden wohl vorwiegend auf Berufungsverfahren im weitesten Sinn und einer Neugestaltung der Zusammenarbeit mit den Tirol Kliniken und dem Land Tirol liegen. Im Bereich der Lehre sind umfangreiche,  zeitgemäße Anpassungen des Studienplans angezeigt“.

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17.01.2019

Neue E-Lecture-Reihe zum Thema Entrepreneurship

Der erfolgreiche Transfer von wissenschaftlichen Forschungserkenntnissen, Know-how und technologischen Entwicklungen in die Wirtschaft ist für die österreichischen Universitäten von zunehmender Bedeutung. Technologieorientierte und wissensbasierte Ausgründungen spielen hierbei eine wichtige Rolle.

In einer neuen E-Lecture-Reihe wird nun Forscher:innen und Student:innen ein Einstieg und Überblick zu den Themen Technologietransfer und Entrepreneurship geboten. Die Reihe wurde im Rahmen des Wissenstransferzentrums West von Management Center Innsbruck und Medizinischer Universität Innsbruck produziert. Sie besteht aus vier englischsprachigen Modulen mit je etwa 30 Minuten Länge. Jedes Modul besteht aus sechs Microlectures. Die drei Module „Entrepreneurship“, „Business Model“ und „Intellectual Property“ widmen sich allgemeinen Themenblöcken, die Lecture „Regulatory Requirement for Medical Devices” beleuchtet die Herausforderung für Spin-offs aus dem Bereich Medizintechnik:

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22.01.2019

Gute Heilungschancen bei Essstörungen

Essstörungen bei Kindern und Teenagern sind im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein Dauerthema. Beim 5. Kinder- und Jugendpsychiatriekongress in Innsbruck stehen deshalb so genannte „Eating disorders“ im Mittelpunkt.

Pro Jahr werden rund 70 Patient:innen mit Essstörungen ambulant und stationär an der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt. Im stationären Bereich entspricht das einer Auslastung von über 100%. Bei 15% der Jugendlichen benötigt es mehrere stationäre Aufenthalte, damit ein nachhaltiger Veränderungsprozess stattfinden kann.
„Meist treten Essstörungen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren auf, in Einzelfällen aber auch viel früher. Unsere jüngsten Patient:innen waren erst neun Jahre alt“, erzählt Kathrin Sevecke, ärztliche Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie -psychotherapie. Die Bandbreite der Essstörungen reicht von Patient:innen mit Anorexie (Magersucht) über Bulimie (Ess-Brech-Sucht) bis zur Binge-eating-Störung (Essattacken und damit verbundenes Übergewicht). Mischformen und Übergänge bei den einzelnen Essstörungen sind keine Seltenheit. Das Besondere an der auf Essstörungen spezialisierten Station ist, dass Jugendliche mit Anorexie gemeinsam mit schwer übergewichtigen Jugendlichen behandelt werden.
Die Ursachen für die Entstehung von Essstörungen sind vielfältig und lassen sich nicht auf einen Faktor eingrenzen. Genetische Faktoren, individuelle Faktoren wie das Erleben eines Traumas oder hohes Kontrollbedürfnis, familiäre Schwierigkeiten, Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen, aber auch mediale und gesellschaftliche Einflüsse spielen bei der Entstehung von Essstörungen mit.

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23.01.2019

Neuer Professor für Experimentelle Psychiatrie: Christian Humpel

Rektor W. Wolfgang Fleischhacker hat mit 1. Jänner 2019 den Neurobiologen Christian Humpel zum Professor für Experimentelle Psychiatrie (§ 99 Abs 3 UG) berufen. Der Innsbrucker Wissenschafter und Leiter des Psychiatrischen Labors ist gleichsam das Gesicht zum Forschungsschwerpunkt Alzheimer, den er an der Univ.-Klinik für Psychiatrie vor mehr als 20 Jahren erfolgreich etabliert hat.

Wissenschafter:innen und Läufer:innen haben eines gemeinsam: einen langen Atem. Christian Humpel ist Wissenschafter und Läufer und konnte seine Ausdauer sowohl sportlich als auch im Labor unter Beweis stellen. Schon seit mehr als 20 Jahren steht das Thema Alzheimer im Fokus seiner Forschungstätigkeit. „Damals habe ich sehr viel Unterstützung von Prof. Hartmann Hinterhuber erfahren, der an meine Forschungsansätze geglaubt und mir 1998 die Leitung des Psychiatrischen Labors übertragen hat“, erzählt Humpel, der sich schon in der Schule für die Naturwissenschaften begeistern konnte und schließlich in Innsbruck Biologie studierte. Nach seiner Dissertation bei Alois Saria und einem Schrödinger-Stipendium mit Forschungsaufenthalt am schwedischen Karolinska-Institut im Labor von Prof. Lars Olson habilitierte er sich 1996.

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24.01.2019

Erstmals nachgewiesen: Direkter Schutz der Niere durch SGLT2 Hemmer

Einem Forschungsteam der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV, Nephrologie und Hypertensiologie (Direktor: Gert Mayer), ist es erstmals gelungen, direkte Schutzeffekte von SGLT2 Hemmern in Nierenzellen nachzuweisen und damit den positiven Effekt dieser neuen Medikamente auf Patient:innen mit diabetischen Nierenerkrankungen zu erklären.

SGLT2 Hemmer blockieren in der Niere einen wichtigen Glukosetransporter und führen dadurch ab einem gewissen Blutzuckerspiegel zu einer vermehrten Ausscheidung von Glukose über den Urin. Aufgrund dieser blutzuckersenkenden Wirkung sowie weiterer positiver Effekte auf Blutdruck und Körpergewicht wird diese neue Substanzklasse zunehmend und recht erfolgreich in der Therapie von Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ II eingesetzt. Neueste klinische Studien konnten darüber hinaus einen schützenden Effekt dieser SGLT2 Hemmer auf Herz und Nieren zeigen.

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28.01.2019

TWF: Acht Projekte an der Medizin Uni Innsbruck gefördert

Im Kaiser-Leopold-Saal an der Theologischen Fakultät fand Mitte Jänner die diesjährige Vergabefeier der Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF) statt. Insgesamt werden 53 Projekte von Forscherinnen und Forschern der Tiroler Hochschulen vom Land Tirol finanziell gefördert. Acht davon an der Medizinischen Universität Innsbruck mit einer Gesamtsumme von knapp 250.000 Euro.

Landesrat Bernhard Tilg, der auch die Dekrete überreichte, überbrachte bei der Eröffnung der Vergabefeier den Dank des Landes Tirol für die vielen, hochkarätigen Einreichungen: „Es ist schön zu sehen, wie die Forschung und Wissenschaft am Standort Tirol gedeiht“, sagte Tilg. Die Projektinhaber:innen der Medizinischen Universität wurden von Georg Dechant von der gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften vorgestellt.

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28.01.2019

Nachruf o. Univ.-Prof. emeritus Dr. Georg Riccabona

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universitätsklinik für Nuklearmedizin trauern um den langjährigen, ehemaligen Direktor o. Univ.-Prof. em. Dr. Georg Riccabona (12.06.1933 – 17.01.2019).

o. Univ.-Prof. em. Georg Riccabona wurde am 12. Juni 1933 in Innsbruck geboren. Er studierte Medizin in Innsbruck, einige Semester auch in Paris und promovierte im Jänner 1958 in Innsbruck zum Dr. med. univ. Anschließend begann er die Turnusausbildung in Chirurgie und Innerer Medizin, arbeitete auch kurze Zeit als Assistent an der Pathologie und Anästhesie und absolvierte schließlich die Ausbildung in Chirurgie.

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29.01.2019

Weltkrebstag: Überlebensvorteil durch Teilnahme an Klinischen Studien

„Krebspatientinnen und -patienten, die im Rahmen von Klinischen Studien behandelt werden, haben einen großen Überlebensvorteil“. Das betonen die Innsbrucker Krebsspezialisten Dominik Wolf und Christian Marth vor dem Hintergrund des bevorstehenden Weltkrebstages. An den Innsbrucker Universitätskliniken laufen derzeit über 100 klinische Krebstherapie-Studien. Spitzenmedizin gelangt damit schnell und direkt an Patient:innen.

Auch wenn eine vollständige Heilung von Krebs bei vielen Patient:innen noch immer Zukunftsmusik ist, zeigen sich die großen Fortschritte der Krebsmedizin in verbesserten Überlebensraten. In vielen Fällen ist ein langes Überleben trotz bestehender Tumorerkrankung möglich.

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30.01.2019

Antrittsvorlesung von Johannes Haybäck: Von Biobanking, Biomarkern und Computational Pathology

Am Freitag, dem 25.01.2019, fand im Hörsaal des Innsbrucker Instituts für Pathologie, Neuropathologie und Molekularpathologie die erste Antrittsvorlesung dieses Jahres statt. Johannes Haybäck, seit 1. Juli 2018 Professor für Klinische und Molekulare Pathologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, erörterte vor Professor:innen, dem Rektorat, Mitarbeiter:innen und Studierenden seinen Zugang sowie seine Ziele für die Pathologie am Standort Innsbruck.

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01.02.2019

Medizin als MINT-Fach? Aus STEM wird STEMM

Themen wie Gleichstellung, Sex/Gender bzw. Diversität werden in der Forschungscommunity immer wichtiger. Der aktuelle Diskurs führt zu Veränderungen. Die Medizin wird in Zukunft vermehrt zu den sogenannten „MINT-Fächern“ zählen, für die international bisher das Initialwort „STEM“ verwendet wurde.

STEMM steht für Science, Technology, Engineering, Mathematics und Medicine und bezeichnet die wissenschaftlichen Fächer, die eine wichtige Rolle für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation einnehmen. Medizin wurde erst in den letzten Jahren hinzugenommen und erweitert damit das ursprüngliche Akronym STEM. „Der Begriff STEMM hat sich etabliert“, berichtet Margarethe Hochleitner, Professorin für Medizin und Diversität an der Medizinischen Universität Innsbruck. „Die naturwissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen sind traditionell von Männern dominiert. Im Zuge des sich abzeichnenden Fachkräftemangels und der Diskussion der Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männer gibt es zahlreiche Initiativen, den Anteil an Frauen in den STEMM Fächern zu erhöhen und Chancengleichheit in den Karrierewegen zu fördern.“ Für Wissenschafter:innen im Medizinbereich bedeutet das, sie sollten zukünftig auch auf Ausschreibungen aus dem Bereich der STEMM-Fields bzw. MINT-Fächern achten.

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05.02.2019

Bernhard Flucher zum Professor für Molekulare Physiologie berufen

Der Physiologe Bernhard Flucher ist seit 1. Jänner 2019 Professor für Molekulare Zellphysiologie. Viele Publikationen und Drittmitteleinwerbungen zeugen von der Relevanz seines Forschungsschwerpunktes.

Als der gebürtige Salzburger Bernhard Flucher Ender der 1980er Jahre als Postdoc am National Institute of Health in Washington D.C. forschte, stand die Neuromuskuläre Synapse im Zentrum seines Interesses. „Als ich 1987 an das National Institute of Health kam, war der Acetylcholin-Rezeptor der meistbeforschte Ionenkanal. Es war toll in diesem hoch aktuellen Gebiet zu arbeiten, aber auch Zeit um sich nach etwas Anderem umzusehen“, erinnert sich Bernhard Flucher an den Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn. So ergriff er die erste Möglichkeit, die sich ihm bot und startete ein Forschungsprojekt an spannungsaktivierten Kalziumkanälen – jenes Thema, das ihn später nach Innsbruck bringen sollte und dem er bis heute treu blieb.

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07.02.2019

Open Labs Days 2019

Wie die molekularen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit aufgeklärt werden, erfuhren rund 200 naturwissenschaftlich interessierte Schüler:innen am 4. und 5. Februar im Rahmen der „Open Labs Days Molekulare Medizin“.

Die Medizinische Universität Innsbruck bietet exklusiv in Österreich seit 2011 das Studium der Molekularen Medizin an. Um dieses Studium Schüler:innen näher zu bringen, veranstaltet die Medizinische Universität Innsbruck regelmäßig stattfindende Open Labs Days. Dabei zeigt sich, dass das Interesse, das Studium der Molekularen Medizin und die Arbeit in modernen Life-Science-Laboren besser kennenzulernen, ungebrochen hoch ist.

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12.02.2019

Otto Loewi Gesellschaft: Werner Poewe für 40 Jahre Parkinsonforschung ausgezeichnet

Die 2017 in Innsbruck gegründete Otto Loewi Gesellschaft fördert die Erforschung aller Erkrankungen des autonomen Nervensystems (ANS). Zum Start der zweiten Jahrestagung Anfang Februar wurde Werner Poewe für seine 40jährige Forschungsarbeit zu Parkinson und vergleichbaren neurodegenerativen Erkrankungen ausgezeichnet. In Rahmen der „Otto Loewi Memorial Lecture“ referierte der mehrfach ausgezeichnete Neurologe über neueste Erkenntnisse zur Rolle des ANS bei Erkrankungen wie Parkinson.

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14.02.2019

Aus dem Jubiläumsfonds der OeNB werden drei neue Projekte gefördert

Das Direktorium der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat in der zweiten Vergabesitzung 2018 die Finanzierung von 36 Forschungsprojekten (179 Anträge) mit knapp 4,2 Mio EUR aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt, darunter auch drei Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Österreichische Nationalbank ist traditionell in der Forschungsförderung engagiert und unterstützt neben wissenschaftlichen Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften auch klinische krankheits- bzw. patientenorientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissenschaften sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt nach einer fundierten Projektauswahl mittels eines Peer-Review Verfahrens und unterliegt strengen Qualitätskriterien. Aus dem Wissenschaftsbereich Medizinische Wissenschaften wurden in der zweiten Vergabesitzung des Vorjahres neun Projekte mit insgesamt 1, 3 Millionen Euro gefördert. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden die Projekte von Andreas Janecke  und Georg-Friedrich Vogel, (beide Universitätsklinik für Pädiatrie I) sowie von Sabrina Sailer (Sektion für Biologische Chemie) unterstützt.

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14.02.2019

Birgit Högl zur Professorin für Neurologie mit Schwerpunkt Schlafmedizin berufen

Seit 1999 leitet Birgit Högl das Schlaflabor an der Univ.-Klinik für Neurologie. Die Neurologin ist eine weltweit anerkannte Expertin für verschiedenste Schlafstörungen, wie das Restless-Legs-Syndrom (RLS) oder die REM-Schlaf-Verhaltensstörung (RBD). In Anerkennung ihrer Leistungen in der Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung wurde sie von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker mit 1. Januar 2019 zur Professorin für Neurologie mit Schwerpunkt Schlafmedizin berufen.

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15.02.2019

Welche Gene unsere Intelligenz regeln

Warum sind manche Menschen intelligenter als andere? Der Grund dafür liegt auch in den Genen. Neurowissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck haben einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der molekularen Grundlagen von menschlicher Intelligenz geleistet. Galina Apostolova und ihre Kolleg:innen von der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften (Direktor: Georg Dechant) haben eine Gruppe von Genen identifiziert, welche die kognitiven Fähigkeiten regeln.

Die Gehirnleistung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein Grund für die individuellen Unterschiede liegt in den Genen. Bisher ist allerdings nur wenig über die genetischen Grundlagen der Intelligenz bekannt. „Wir wissen, dass es nicht ein sogenanntes Intelligenzgen gibt, sondern dass viele Gene jeweils kleine Beiträge leisten“ erklärt Georg Dechant, Direktor der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften, an der die aktuelle Grundlagenarbeit entstanden ist.

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20.02.2019

Neue geförderte Projekte durch den FWF

Neun internationale Projekte und ein Einzelprojekt an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden in den letzten beiden Kuratoriumssitzungen vom Oktober und November 2019 durch den FWF genehmigt. Das Programmziel der Joint Projects ist die Förderung von inhaltlich stark integrierten, bilateralen Forschungsprojekten mit hoher wissenschaftlicher Qualität auf internationalem Niveau.

Die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort ist das Ziel des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), Österreichs zentraler Einrichtung zur Unterstützung der Grundlagenforschung. Für die Förderung von inhaltlich stark integrierten, bilateralen Forschungsprojekten hat der FWF Abkommen mit verschiedenen internationalen Partnerorganisationen abgeschlossen, sodass  die jeweiligen nationalen Projektteile  von der jeweils zuständigen Organisation auf der Basis des „Lead-Agency-Verfahrens“ finanziert werden.

Die Projekte (in alphabetischer Reihenfolge):

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20.02.2019

NIH unterstützt Innsbrucker HIV-Forschung

Das Pilotprojekt der Immunologin Doris Wilflingseder von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie wird mit einem Grant der National Institutes of Health (NIH) gefördert. Gemeinsam mit ihrem US-amerikanischen Kollegen Thomas J. Hope von der Northwestern University in Chicago soll das Verhalten HIV-neutralisierender Antikörper in einem humanen Mukosamodell erforscht werden, um den Weg zu neuen Impfstrategien gegen das HI-Virus zu ebnen.

Damit Pathogene wie das HI-Virus in den Körper eindringen und sich ausbreiten können, müssen sie Verteidigungslinien durchbrechen. Die Haut oder die Schleimhaut in Magen, Lunge oder Darm mit ihren Bestandteilen sind solche Barrieren. Auch HIV wird (ausschließlich) übertragen, wenn infektiöse Körperflüssigkeiten mit Wunden oder Schleimhäuten in Berührung kommen. Genau hier setzt die Entwicklung von Impfstoffen mittels HIV-neutralisierender Antikörper an. Der Erfolg dieser Strategien ist in klinischen Studien bislang jedoch ausgeblieben.

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22.02.2019

Alexandra Lusser zur Professorin für Molekularbiologie berufen

Die Molekularbiologin Alexandra Lusser wurde mit 1. Jänner 2019 zur Professorin für Molekularbiologie berufen. Mit ihren Forschungsschwerpunkten Chromatin Remodeling sowie RNA Modifikationen ist sie grundlegenden Prozessen der Genregulation auf der Spur.

In dem kleinen Labor ist es sehr warm und feucht. Genau, wie es die Fruchtfliege Drosophila melanogaster mag. Was im Sommer eher eine lästige Besucherin der Obstschüssel ist, ist an der Medizinischen Universität Innsbruck ein gefragtes Forschungsobjekt, dem viele  Genetiker:innen wesentliche Erkenntnisse zur Anordnung der Gene in den Chromosomen und grundlegenden Entwicklungs- und physiologischen Prozessen verdanken. Auch Alexandra Lusser von der Sektion für Molekularbiologie der Medizinischen Universität Innsbruck kennt die kleine Fliege in und auswendig. Sie war es auch, die, nach ihrem dreijährigen Post-Doc-Forschungsaufenthalt in San Diego, USA, 2004 die Drosophila als Modellorganismus in Innsbruck eingeführt hat.  Doch nicht nur das Wissen um die Erforschung der Fruchtfliege, auch das in den USA erlernte Wissen um Chromatin Remodeling brachte Alexandra Lusser nach Innsbruck und legte den Grundstock ihrer wissenschaftlichen Karriere.  Mit dem renommierten  START-Preis 1) 2005 ausgestattet, etablierte die junge Forscherin dieses Forschungsgebiet in ihrer Studienstadt.

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26.02.2019

Hilfe nach 53 Jahren

Markus Dannehl hat das Netherton Syndrom. Eine Hauterkrankung, die zu den Seltenen Krankheiten zählt. Etwa einer von 200.000 Menschen ist betroffen. Dank der Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und dem Zentrum für Seltene Krankheiten Innsbruck (ZSKI) kann ihm jetzt effektiv geholfen werden.

Da die Krankheit schon ab Geburt besteht, sind viele der Betroffenen Kinder. Die Erkrankung zählt zu den sogenannten Ichthyosen. Die wichtigsten Symptome sind übermäßige Schuppenbildung, Hautentzündung, Juckreiz, brüchige Haare und Allergien. Die Ursache ist ein erblicher Gendefekt, eine Heilung ist nicht möglich. Seit letztem Jahr (2018) können die Symptome wirksam kontrolliert werden, erklärt der behandelnde Arzt Robert Gruber, leitender Oberarzt an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie: „Wir haben uns in Absprache mit dem Patienten für einen sogenannten ‚individuellen Heilversuch‘ entschieden. Das bedeutet, dass wir versuchten, seine Symptome mit einem Medikament zu behandeln, das eigentlich für eine andere Erkrankung zugelassen ist.“ Der Versuch war erfolgreich, die Symptome des Patienten haben sich deutlich gebessert.

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26.02.2019

Start der Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren

Am 1. März 2019 startet unter www.medizinstudieren.at die Internet-Anmeldung zu den Aufnahmeverfahren MedAT 2019 für die Studienplätze in Human- oder Zahnmedizin in Wien, Graz und Innsbruck sowie an der Medizinischen Fakultät Linz. Die Anmeldefrist für die Aufnahmetests, die am 5. Juli 2019 (ca. 8-17 Uhr) stattfinden, endet dieses Jahr am 29. März 2019.

Über die gemeinsame Website www.medizinstudieren.at werden alle wichtigen Informationen rund um das Aufnahmeverfahren und zu allen Standorten zur Verfügung gestellt sowie häufig gestellte Fragen beantwortet. Zur optimalen Vorbereitung finden sich hier außerdem zahlreiche Übungsbeispiele und Informationen zu den einzelnen Testteilen.

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27.02.2019

Ringvorlesung Gendermedizin Sommersemester 2019

Die neuesten Erkenntnisse zur Frauen- und Männergesundheit und welche Geschlechterunterschiede in der medizinischen Praxis eine Rolle spielen: Mit diesen Themen beschäftigt sich die Ringvorlesung, die bereits 2007 als Österreichs erste öffentliche Gendermedizin Ringvorlesung in Tirol startete. Aufgrund des großen Erfolges bietet die Gemeinsame Einrichtung Gender Medizin Diversity die Vorlesungsreihe auch im Sommersemester 2019 wieder an.

Frauen und Männer werden anders krank. Diese Tatsache ist in vielen Köpfen bereits verankert. Die Ringvorlesung Gender Medizin beschäftigt sich ganz konkret damit, was diese Erkenntnis in der Praxis bedeutet. Mit der Auftaktvorlesung zu einem Überblick zu Frauengesundheit und Diversitas am 7. März, können nicht nur Studierende 14 Vorlesungen zu Gender und Diversity aus verschiedensten Bereichen der Medizin hören. Die Vorlesungsreihe richtet sich auch an die breite Öffentlichkeit.  Konkret geht es bereits am 14. März um Gendermedizin in der Urologie: Dabei werden Fragen, wie „Gibt es eine weibliche Prostata?“, „Sind Frauen ‚harnsteinreicher‘ als Männer“ oder „Sind Frauen auch urologisch anders krank?“  gestellt. Bei weiteren Vorlesungen, die bis zum 4. Juli beinahe wöchentlich stattfinden, werden Themen von Unterschieden der männlichen und weiblichen Keimzellenentwicklung, von Gender und Parkinson, Genetik und Intelligenz bis hin zu Genderaspekten in der Schlaganfallmedizin oder in der modernen Krebstherapie behandelt.

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27.02.2019

Professor für Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfallforschung: Stefan Kiechl

Der Innsbrucker Arzt und Wissenschafter Stefan Kiechl wurde mit 1. Jänner 2019 von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker zum Professor für Neurologie mit Schwerpunkt Schlaganfallforschung (§ 99 Abs 3 UG) berufen. Dass sich Innsbruck als international anerkanntes Zentrum der Schlaganfall-Behandlung und epidemiologischen wie experimentellen Arteriosklerose-Forschung etablieren konnte, ist nicht zuletzt sein Verdienst.

Es tat Stefan Kiechls (Hin)Gabe für Zahlen und abstrakte Zusammenhänge keinen Abbruch, dass er sich nach seiner mit Auszeichnung abgelegten Matura 1984 und dem Erwerb der Bronzemedaille bei der Mathematik-Olympiade in Prag für ein Medizin- und nicht für ein Mathematikstudium entschied. Denn die Mathematik kam nach seinem Facharztdiplom in Neurologie und Psychiatrie mit der postpromotionellen Ausbildung in Epidemiologie und Biostatistik ohnehin wieder ins Spiel. Die epidemiologische Forschung ist seither –  neben der Versorgungsforschung und der experimentellen Forschung – sein Spezialgebiet. Bei aller methodischen Breite fokussiert sich Stefan Kiechl thematisch seit mehr als zwei Jahrzehnten auf die Gefäßalterung, im Speziellen auf die Pathogenese der Arteriosklerose und die Akuttherapie des Schlaganfalls.

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04.03.2019

MUI Scientist to watch: Stephanie zur Nedden

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

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06.03.2019

Neuer Professor für Molekulare Mikrobiologie

Seit 30 Jahren beschäftigt sich Hubertus Haas mit den molekularen Grundlagen von Pilzen. Dem Mikrobiologen und seinem Team ist es unter anderem gelungen, neue Erkenntnisse über den Eisenstoffwechsel von Pilzen zu gewinnen. Neben der Grundlagenforschung ist das Ziel die Diagnose und Therapie von Pilzinfektionen zu verbessern. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker hat Hubertus Haas mit 1. Januar 2019 zum Universitätsprofessor für Molekulare Mikrobiologie berufen.

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08.03.2019

Internationale Woche des Gehirns: Faszinierende Einblicke in die Schaltzentrale des Menschen

Im Rahmen der weltweiten „Woche des Gehirns“ (Brain Awareness Week) geben Forscher:innen in Innsbruck Einblicke in die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften. Die öffentlichen Vorträge finden vom 11. bis 15. März 2019 von Montag bis Freitag jeweils um 19:00 Uhr im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB, Innrain 80-82) statt. Der Eintritt ist frei.

Welchen Einfluss hat Alkohol auf unser Gehirn? Wie finden Nervenzellen ihr Ziel? Welche Unterschiede gibt es bei weiblichen und männlichen Gehirnen? Ist eine Heilung von Hörverlust in Sicht? Was sieht ein Neuropathologe im Gehirn? Diese und weitere interessante Fragen beantworten Tiroler Expert:innen im Rahmen der internationalen „Woche des Gehirns 2019“ in Innsbruck. Ziel der weltweiten Veranstaltungsreihe Brain Awareness Week ist es, Einblicke in die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften zu geben.

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11.03.2019

Erfolgreiche Drittmitteleinwerbung für innovative, onkologische Forschung

Der medizinische Fortschritt ermöglicht es immer häufiger, Krebserkrankungen erfolgreich zu behandeln. Trotzdem gibt es immer noch einige Tumorarten bei denen bislang nur wenigen Patient:innen ein Langzeitüberleben ermöglicht werden konnte. An der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie wird jetzt im Rahmen zweier innovativen Forschungsprojekte versucht, die Behandlung von Bauchfellmetastasen und Lebertumoren weiter zu verbessern.

Zukünftig mehr Patient:innen helfen zu können, ist eine der Visionen von Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, und seinem Team. Mit 300.000 € werden jetzt zwei Forschungsprojekte gefördert, die zu einer Therapieverbesserung führen sollen. Die Mittel der „In Memoriam Dr. Gabriel Salzner Privatstiftung“ ermöglichen zwei ambitionierte, wissenschaftliche Arbeiten.

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13.03.2019

Professorin aus Innsbruck wird Präsidentin der Welt-Schlaf-Gesellschaft

Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Schlafmangel kann zu gravierenden Erkrankungen führen und verhindert ein gesundes Altern. Eine der renommiertesten Schlafforscherinnen weltweit ist Birgit Högl. Die Leiterin des Schlaflabors an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie wird im September 2019 erste österreichische Präsidentin der Welt-Schlaf-Gesellschaft.

Weltweit wird immer vor dem Wochenende, an einem Freitag im März, auf die hohe Bedeutung der Schlafqualität für die Gesundheit aufmerksam gemacht. Der Welt-Schlaf-Tag findet 2019 am 15. März statt. Die weltweite Kampagne steht diesmal unter dem Motto „Gesunder Schlaf = Gesundes Altern“. Schlafstörungen sind eine globale Herausforderung: Rund 45 Prozent der Weltbevölkerung haben Schlafprobleme. „Den meisten Schlafstörungen kann vorgebeugt werden oder sie sind behandelbar, aber nicht einmal ein Drittel der Betroffenen nimmt professionelle Hilfe in Anspruch, wie aktuelle Umfragen zeigen“, erklärt Birgit Högl, Leiterin des Schlaflabors an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: W. Poewe).

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14.03.2019

Nachruf a.o. Univ.-Prof. Dr. Michael Steurer

a.o. Univ.-Prof. Dr. Michael Steurer hat die Innsbrucker Universitätsmedizin entscheidend mitgeprägt – in Forschung und Lehre, vor allem aber als leidenschaftlicher Arzt. Am 11. März ist der stellvertretende Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin V im Alter von 49 Jahren verstorben.

Prof. Michael Steurer war eine herausragende Persönlichkeit und hat durch seine berufliche Tätigkeit die Hämatologie und Onkologie in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgestaltet. Er war dabei nicht nur ein außergewöhnlicher Arzt, sondern auch ein wissbegieriger klinischer Wissenschaftler, engagierter Lehrer, und vor allem ein wertvoller Mensch.

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14.03.2019

Abwasseranalysen der Gerichtsmedizin Innsbruck: Cannabis wird am häufigsten konsumiert, Kokainkonsum steigt weiter

Das Institut für Gerichtliche Medizin Innsbruck (GMI) ist Teil des europaweiten Netzwerkes SCORE, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht jährlich die Mengen einzelner verbotener Substanzen in den Abwässern europäischer Städte untersucht. Im Jahr 2018 wurden europaweit die Abwässer von 97 Kläranlagen in 84 Städten bzw. Regionen analysiert, darunter auch die Abwässer von vier österreichischen und einer Südtiroler Kläranlage.

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15.03.2019

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann zu Gast an der Medizinischen Universität Innsbruck

Der Tiroltag des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Heinz Faßmann, im März hat an der Medizinischen Universität Innsbruck begonnen: Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und sein Team sprachen mit dem Wissenschaftsminister am Vormittag über die Aktivitäten der Medizinischen Universität Innsbruck zur Stärkung des Faches Allgemeinmedizin sowie den Start der neuen Leistungsvereinbarungsperiode (2019-2021).

Das Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck konnte in den konstruktiven Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung für die aktuelle Leistungsvereinbarungs-Periode eine Steigerung des Budgets um 12,23 Prozent erreichen. In Summe sind es fast 45 Millionen Euro mehr. Diese Mittel sind an Investitionen in die Forschungsinfrastruktur sowie an bestimmte Vorhaben in Forschung und Lehre geknüpft. Rektor Fleischhacker informierte den Wissenschaftsminister über den erfolgreichen Start der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode. So wird es möglich sein im Jahr 2019 insgesamt zehn neue Berufungen durchzuführen. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden 5 bis 10 Laufbahnstellen eingerichtet. „Dies ist ein erstes, sichtbares Zeichen nach außen, wie die universitäre Medizin am Standort mit den zusätzlichen Mitteln gestärkt werden konnte“, berichtete Rektor Wolfgang Fleischhacker.

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19.03.2019

Denkstunde der Universitäten

Die beiden Innsbrucker Universitäten gedachten vergangene Woche an jene Angehörige der Universität, die nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 ausgeschlossen, vertrieben und ermordet worden waren.

Mitarbeiter:innen und Studierende versammelten sich beim, von der Künstlerin Dvora Barzilai gestalteten, Mahnmal am Gelände der Universitätskliniken.   

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, W. Wolfgang Fleischhacker und der Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Tilmann Märk, eröffneten gemeinsam die jährlich stattfindende Denkstunde. Beide betonten die hohe Bedeutung der Erinnerung, insbesondere unter dem Aspekt „Niemals wieder“. Gerade heuer erlangte die Denkstunde besondere Aufmerksamkeit: Im Zuge der 350-Jahr-Feier der Universität erhält die universitäre Geschichte große Bedeutung, zumal auf die dunklen Kapitel besonders Acht genommen wird.  

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20.03.2019

Axel Bauer wird neuer Universitätsprofessor für Innere Medizin und Kardiologie

Zu Frühlingsbeginn gibt es auch einen Neuanfang an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie): Der Kardiologe Axel Bauer hat seinen Arbeitsvertrag im Büro des Rektors W. Wolfgang Fleischhacker unterzeichnet. Seinen Dienst wird er am 1. Juli 2019 antreten. Der Karriereweg des gebürtigen Traunsteiners führte ihn von Tübingen über München nach Innsbruck.

Der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III mit den Schwerpunkten Kardiologie und Angiologie heißt ab 1. Juli 2019 Axel Bauer. Der 43-Jährige Kardiologie und Forscher wird aus München nach Innsbruck ziehen. Zuletzt war Bauer ärztlicher Leiter der Abteilung für Kardiologie des Innenstadtklinikums (Campus Innenstadt) der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das Rektoratsteam begrüßte den Kardiologen bei seiner Vertragsunterzeichnung. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, einen so renommierten Arzt und innovativen Wissenschafter für die Medizinische Universität Innsbruck zu gewinnen. Axel Bauer ist eine große Bereicherung für die Universitätsmedizin in Innsbruck“, erklärte Rektor W. Wolfgang Fleischhacker.

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21.03.2019

Partnerschaft mit der Hypo Tirol Bank

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Hypo Tirol Bank vereinbaren eine Kooperation. Die Partnerschaft der beiden Institutionen soll Ausdruck des gemeinsamen Verständnisses für die Entwicklung des medizinischen Standortes Tirol sein und umfasst Aktivitäten im Bereich der Ausbildung von Studierenden im Klinisch-Praktischen Jahr.

Die Hypo Tirol Bank will, neben einem kulturellen, auch einen sozialen sowie gesundheitlichen Beitrag zur Entwicklung des Landes und seiner Menschen leisten. Hier treffen sich die Interessen von Medizinischer Universität Innsbruck und Hypo Tirol Bank. Im Rahmen einer dreijährigen Partnerschaft unterstützt die Hypo Tirol Bank die Ausbildung von Studierenden im Klinisch-Praktischen Jahr des Diplomstudiums der Humanmedizin und Zahnmedizin.

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26.03.2019

Innovation: Medizin Uni Innsbruck startet ersten Master-Lehrgang für Genetisches und Genomisches Counselling

Um den steigenden Bedarf an professioneller Beratung und Kommunikation vor und nach einer genetischen Untersuchung abzudecken, bietet die Medizinische Universität Innsbruck ab Herbst 2019 erstmals im deutschsprachigen Raum einen Universitätslehrgang für „Genetisches und Genomisches Counselling“ an. Mit diesem innovativen Studium soll der Weg zu einem zeitgemäßen biomedizinischen Beruf geebnet werden.

„Die stark zunehmende Verfügbarkeit genetischer Tests für verschiedenste medizinische Fragestellungen bringt auch einen steigenden Bedarf an kompetenter Kommunikation und Aufklärung mit sich. Hintergründe, Methoden, Ergebnisse und Konsequenzen von genetischen Untersuchungen müssen den Betroffenen professionell und wertfrei weitergegeben werden, schließlich haben sie oft  lebensbestimmende Folgen“, beschreibt Johannes Zschocke, Leiter der Innsbrucker Sektion für Humangenetik sowie des neuen Master-Studiums die Ausgangslage. Pro Jahr nehmen mehr als tausend Ratsuchende die medizinisch-genetische Sprechstunde an der Innsbrucker Sektion für Humangenetik in Anspruch, um erbliche Krankheiten bei sich selbst oder in der Familie, altersbedingte Risiken, habituelle Aborte, Totgeburten und Fertilitätsstörungen oder die Sorge vor erblichen Tumordispositionen abzuklären und sich in ihrer individuellen Entscheidungsfindung unterstützen zu lassen.

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28.03.2019

Stoßwellentherapie nach Herzinfarkt: Vom Forschungslabor in die Klinik

Kann Stoßwellentherapie nach einem Herzinfarkt die Regeneration verbessen? Diese Frage versucht ein multidisziplinäres Team der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Herzchirurg Johannes Holfeld derzeit mit einer klinischen Studie zu beantworten. Kürzlich gab es Grund zum Feiern: Bereits der fünfte Patient ist aufgenommen worden.

Das CAST Trial (Safety and Efficacy of Cardiac Shockwave Therapy in patients undergoing coronary artery bypass grafting) ist eine randomisiert kontrollierte, klinische Studie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Dabei handelt es sich um die klinische Umsetzung vielversprechender Forschungsergebnisse der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor: Michael Grimm). Im Herzchirurgischen Forschungslabor (Leitung: Johannes Holfeld) konnte während der vergangenen Jahre in zahlreichen Zellkultur- und Tiermodellen gezeigt werden, dass Stoßwellentherapie nach einem Herzinfarkt zu einer Neubildung von Blutgefäßen führt, welche den minderdurchbluteten Herzmuskel stärken. Dies führt in der Folge zu einer deutlichen Steigerung der Herzpumpleistung. Bemerkenswert ist, dass diese Regeneration des Herzmuskels nicht nur akut nach einem Herzinfarkt, sondern auch im chronischen Krankheitsbild (ischämische Kardiomyopathie) funktioniert.

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01.04.2019

Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung verliehen

Bereits zum 36. Mal wurde am 29. März 2019 der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den beiden Innsbrucker Universitäten vergeben. In diesem Jahr wurden Marta Campiglio von der Medizinischen Universität Innsbruck sowie Eduard Stefan, Farokh Mivehar und Andreas Mair von der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Die Feier stand heuer im Zeichen von 300 Jahre Fürstentum Liechtenstein und 350 Jahre Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

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01.04.2019

Erstes zertifiziertes „Audiologisches Zentrum“ in Österreich

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA) in Heidelberg erhielt die Innsbrucker Univ.-Klinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen (HSS) (Direktor: Patrick Zorowka) die Zertifizierung als „Audiologisches Zentrum“.

„Die Zertifizierung setzt die Erfüllung hoher und umfassender Kompetenz- und Qualitätsstandards in Klinik, Forschung, Lehre und Ausbildung voraus, sowohl auf dem Gebiet der Audiologie als auch in der Kooperation mit fachnahen externen Einrichtungen.“, erklärten Klinikdirektor Patrick Zorowka und Kurt Stephan, Leiter der Audiologie, anlässlich der Übernahme des Zertifizierungsdekrets von der Deutschen Gesellschaft für Audiologie (DGA). Die HSS Innsbruck ist damit die erste Klinik Österreichs, die die Zertifizierung zum Audiologischen Zentrum erlangt hat.

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03.04.2019

Immun- und Entzündungsmodulation als Pfeiler moderner Krebsmedizin – Antrittsvorlesung von Dominik Wolf

Im Hörsaal Medizinzentrum Anichstraße fand vergangene Woche die Antrittsvorlesung von Dominik Wolf statt. Der anerkannte Leukämieexperte und Tumorimmunologe leitet seit 1. Oktober 2018 die Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und internistische Onkologie). In seinem Vortrag nützte er die Gelegenheit, über Chancen und Herausforderungen der modernen Krebsmedizin zu sprechen und sein Fach im Besonderen aus dem immunologischen Blickwinkel zu beleuchten.

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08.04.2019

Der FWF unterstützt vier neue Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Mit dem Beschluss der 72. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) am 11. März 2019, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck zwei neue Einzelprojekte sowie ein Forschungsvorhaben aus dem KLIF-Programm unterstützt. Ein weiteres Einzelprojekt wurde bereits in der 71. Kuratoriumssitzung genehmigt. Die geförderten Projekte werden von Meinrad Drexel, Michaela Lackner, David Teis und Bernhard Metzler geleitet.

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16.04.2019

Europäische Impfwoche: Impfen rettet Leben!

Durchimpfungsraten stagnieren und in der Folge sind Infektionskrankheiten, wie die Masern und der nicht zu unterschätzende Keuchhusten, wieder auf dem Vormarsch. Gleichzeitig steigt europaweit die Anzahl der Impfskeptiker*innen. Anlässlich der „Europäischen Impfwoche“, die vom 24. April bis 30. April 2019 stattfindet, klären Tiroler Expert*innen über das Thema Impfen auf.

„Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ So lautet das Motto der diesjährigen Europäischen Impfwoche (EIW). Die europaweite Kampagne soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung von Impfungen für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen zu schärfen. Die Medizinische Universität Innsbruck und die tirol kliniken sind gemeinsam mit weiteren Organisationen an der vom Land Tirol Anfang April gestarteten Kampagne „Impfen rettet Leben“ beteiligt. Die Aktionen zur Aufklärung sind auf die EIW ausgerichtet. Neben mehreren Informationsveranstaltungen werden auch kostenlose Impfungen angeboten. Am 24. April von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr findet ein langer Impfnachmittag an allen Tiroler Gesundheitsämtern mit der kostenlosen Dreifachimpfung Masern-Mumps-Röteln statt: Einfach den Impfpass mitbringen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen: www.impfen.tirol

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17.04.2019

Rektorbesuch aus Tiflis

Ende März war der Rektor der Tbilisi State Medical University, Zurab Vadachkoria, zu Besuch an der Medizinischen Universität Innsbruck und bei Rektor W. Wolfgang Fleischhacker.

 Im Zentrum des Gespräches beim Besuch aus Georgien im Büro von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker stand der Studierendenaustausch, den es seit dem Ende der 1990er bereits gibt und der wieder „belebt“ werden soll.  Schon konkret wurden über jeweils ein- bis zweimonatige Internships in verschiedenen klinischen Bereichen,  sowohl  incoming- als auch outgoing-seitig gesprochen.  Ein gemeinsamer Erasmus-Antrag (Programmschiene Erasmus KA 107) wird Anfang nächsten Jahres (Call 2020) gestellt werden. Erasmus KA 107 Projekte ermöglichen Mobilität mit Partnerländern (ausgewählte außereuropäische Partneruniversitäten) und damit kann neben einem Studierendenaustausch auch Staff- und Teaching Staff Mobility gefördert werden.

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18.04.2019

IPOKRaTES Bedside-teaching: Intensives Lernen

Organisiert von „IPOKRaTES – International Postgraduate Organisation for Knowledgetransfer, Research and Teaching Excellent Students“, lernen Studierende aus Österreich und Deutschland am Krankenbett praxisnah von international renommierten Professor:innen. Beim diesjährigen Seminar Mitte April in Innsbruck, wurden die Neurologen Michael P. Rathbone von der McMaster University, Canada und Joachim M. Baehring von der Yale School of Medicine als Gastprofessoren begrüßt.

In den einwöchigen IPOKRaTES-Seminaren, die von Studierenden selbst organisiert werden, erheben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ausgewählten Patientinnen und Patienten eine genaue Anamnese und führen körperliche Untersuchungen selbstständig durch. Anschließend werden Fälle aus spezifischen Fachgebieten systematisch entweder in Kurz- oder Langform den Lehrenden präsentiert und gemeinsam besprochen. „Die Motivation der Studentinnen und Studenten ist sehr groß“, freuten sich die Gastprofessoren Michael Rathbone und Joachim Baehring. Hohe Motivation und Lernwilligkeit zeichneten bereits in den vergangenen Jahren das Seminar aus.

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23.04.2019

Nervenzellen völlig falsch verbunden

Einem neurowissenschaftlichen Team der Sektion für Physiologie ist es gelungen, einen neuen Mechanismus zu beschreiben, der für fehlverschaltete Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn bei neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Autismus verantwortlich sein könnte. Möglich waren diese neuen Erkenntnisse nicht zuletzt durch die hochauflösende „super-resolution“ gSTED-Mikroskopie, mit der kleinste Strukturen im Inneren von Zellen untersucht werden können.

Damit Informationen im Gehirn korrekt weitergeleitet werden, stehen die Nervenzellen über zumeist chemische Synapsen miteinander im Austausch. Botenstoffe (Neurotransmitter) fungieren als Überbringer der Information, wobei dieser Botendienst in erregenden Synapsen vor allem von Glutamat und in hemmenden Synapsen von Gamma-Aminobuttersäure (GABA) erledigt wird. „Ist die Balance zwischen erregenden und hemmenden Synapsen jedoch gestört, kann das pathologische Folgen haben“, weiß der Neurophysiologe Gerald Obermair (Sektion für Physiologie), dessen neueste Erkenntnisse genau an diesem Punkt ansetzen.

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29.04.2019

Girl‘s Day an der Medizin Uni

Anlässlich des 13. Girl’s Day luden die Kinder- und Jugendakademie der Medizinischen Universität Innsbruck, die Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung (Leitung Margarethe Hochleitner) Kinder von Mitarbeiter*innen ab 3 Jahren mit Freund*in zum Kindertheater KRAUT UND RUIBN – von Herbert Mimi ein.

Zahlreiche Kinder und Erwachsene amüsierten sich mit Herbert und Mimi, die großen Putztag hatten. Von oben bis unten und von hinten bis vorne hätte alles blitzeblank sauber sein müssen. Also ging es rauf auf den Dachboden und die Action begann. Aber die beiden haben nicht damit gerechnet, dass sie beim Saubermachen auf alte und neue „Geister“ stoßen… Das war ein Spaß für alle!

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30.04.2019

Life Science PhD-Meeting: Hohe Forschungsqualität in Innsbruck

Auch heuer beeindruckte das „Life Science PhD Meeting Innsbruck“ mit hervorragenden Arbeiten junger Wissenschafter*innen. 89 Doktorand*innen und Post-Docs der Medizin Uni Innsbruck und der Leopold Franzens Universität Innsbruck präsentierten Ende April 2019 ihre Forschungsarbeiten im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB).

Das Meeting, organisiert von ÖH MUI-Team PhD, dem Center for Molecular Biosciences Innsbruck (CMBI), Molecular Cell Biology and Oncology (MCBO), Signal Processing in Neurons (SPIN) und Host Response in Opportunistic Infections (HOROS) und dem SFB F-44, bringt mehrere Veranstaltungen zum Thema Life Sciences  unter ein Dach und findet in dieser Form jährlich statt. Dabei soll der gemeinsame Life Science-Standort Tirol betont werden. Den etwa 300 Teilnehmer*innen wurde ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm und mit dem Centrum für Chemie und Biomedizin ein adäquater Rahmen geboten.

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30.04.2019

Unsere Forscher:innen an der MUI: Claudia Lamina

Im Rahmen der Reportageserie „Unsere Forscher:innen an der MUI“ werden engagierte Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vor den Vorhang geholt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie betreiben seit Jahren erfolgreich medizinische (Grundlagen-) Forschung – das belegen zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln – und sind mit ihrem Wissen in der Lehre tätig*.

Diesmal portraitieren wir Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in rer.biol.hum Claudia Lamina. Die Biostatistikerin forscht an der Sektion für Genetische Epidemiologie zu Genen und ihren natürlich vorkommenden Varianten und deren Zusammenhang mit komplexen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und koronaren Herzkrankheiten.

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06.05.2019

Universitäten wählen Europa

Die Universitätenkonferenz (uniko) ruft zur Teilnahme an der EU-Wahl am 26. Mai auf. Mit der Kampagne „Universities vote for Europe“ soll vor allem die Wahlbeteiligung der Studierenden gesteigert werden. Rektor Wolfgang Fleischhacker unterstützt die Initiative mit einem persönlichen Appell.

Zum Start der Aktionswoche für die Kampagne „Universities vote for Europe“ versammelten sich die Rektorinnen und Rektoren der 22 öffentlichen Universitäten des Landes am Montag, 6. Mai 2019, anlässlich der Plenarsitzung der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) für ein Gruppenbild mit Banner an der Universität Mozarteum Salzburg. Ziel der Kampagne, die gemeinsam mit neun weiteren Rektorenkonferenzen der Initiative U4E geführt wird, ist es, die Wahlbeteiligung insbesondere von Studierenden bei den Europawahlen von 23. bis 26. Mai zu erhöhen: „Wenn wir Europa seinen Gegnern und populistischen Strömungen überlassen, dann sind nicht nur unsere Universitäten, sondern auch Frieden und unser persönliches Wohlergehen in Gefahr. Deshalb brauchen wir ein starkes Europäisches Parlament. Gib ihm deine Stimme und geh zur Wahl“, lautet der Aufruf der europäischen Rektorenkonferenzen.

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07.05.2019

Universität im Nationalsozialismus: NS-Opfer auf dem Seziertisch

Seit Mitte 2016 beschäftigt sich ein interdisziplinäres Forschungsprojekt mit der Rolle des damaligen Instituts für Anatomie der Universität Innsbruck während der NS-Zeit. In einer soeben erschienenen Publikation beleuchten der Historiker Herwig Czech und der Anatom Erich Brenner die Verwendung von NS-Opfern für Forschung und Lehre. Weitere Forschungsarbeiten werden folgen.

Ein nationalsozialistischer Erlass aus dem Jahr 1939 sah vor, dass Anatomische Institute Anspruch auf die Leichen Hingerichteter für die Ausbildung von Medizinstudierenden und zu Forschungszwecken bekommen sollten. Das Anatomische Institut in Innsbruck erhielt ebenso wie die Einrichtungen in München, Erlangen und Würzburg die Körper von im Gefängnis Stadelheim in München Hingerichteten. Die erhöhte Anzahl von Hinrichtungen unter dem NS-Regime war eine wesentliche Quelle von Körpern für die Anatomie.

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08.05.2019

Erfolgreich mit Gender Medizin

Innsbrucker Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Gender Medizin waren bei der 12. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin (ÖGGSM) in Wien erneut sehr erfolgreich: Markus Kofler von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie belegte die beiden ersten Plätze und Evi Holzknecht von der Univ.-Klinik für Neurologie Rang 3.

Bei der 12. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Medizin ging es diesmal um Themen wie Ernährung, Bewegung, Stoffwechsel und Endokrinologie, Robotik, Virtual Reality sowie Sexualität. Sehr viel Beachtung fanden einmal mehr auch Forschungsarbeiten aus Innsbruck: Die drei besten Poster kamen von Forscher*innen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Posterpreis-Jury überzeugen konnte Markus Kofler von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor: Michael Grimm) mit seinen beiden eingereichten Poster-Abstracts. Mit den beiden Arbeiten belegte der Assistenzarzt Platz eins und zwei. Die beiden von ihm vorgestellten Studien beschäftigten sich mit geschlechterspezifischen Aspekten beim Transkatheter-Aortenklappenersatz (TAVI). Diese Operationsmethode kommt bei Aortenklappen-Stenosen zum Einsatz, eine der häufigsten, erworbenen Klappenfehler. Markus Kofler und seine Kolleg*innen von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie haben untersucht, in wieweit das Geschlecht für das Langzeitüberleben sowie für die Prognose nach einem Eingriff eine Rolle spielt. Den dritten Platz belegte Evi Holzknecht vom Schlaflabor der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Werner Poewe). Die PhD-Studentin hat auf der ÖGGSM Tagung eine Forschungsarbeit zum „Restless Legs Syndrom“ (RLS) vorgestellt. Diese Erkrankung kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern. An dem von Birgit Högl geleiteten Schlaflabor der Univ.-Klinik für Neurologie wird erforscht, welche weiteren Geschlechtsunterschiede im klinischen Erscheinungsbild, Laborauswertungen und anhand der Polysomnographie festgestellt werden können. Die Arbeit befindet sich zurzeit in press und wird in Kürze publiziert werden. (Weitere Informationen: ÖGGSM Kongressheft mit Poster-Abtracts)

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09.05.2019

Weltweite Studie: Fettleibigkeit nimmt im ländlichen Raum stärker zu als in Städten

Zwischen 1985 und 2017 hat sich der durchschnittliche Body-Mass-Index (BMI) von Frauen und Männern weltweit um 2,1 kg/m2 erhöht. Das entspricht einer durchschnittlichen Gewichtszunahme von fünf bis sechs Kilogramm pro Person. Mehr als die Hälfte dieses weltweiten Anstiegs wurde dabei im ländlichen Raum verzeichnet. Zu diesem gesundheitspolitisch weitreichenden Ergebnis kommt eine internationale Studie, an der auch Forscher*innen der Medizin Uni Innsbruck beteiligt waren.

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09.05.2019

Erstmalig: Gemeinsamer Open Labs Day mit dem MCI

Die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck bieten wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Studienprogramme im Bereich Life Sciences an. Um Schülerinnen und Schülern einen Einblick in diese zukunftsträchtigen Studienprogramme zu gewähren, fand Ende April der erste gemeinsame Open Labs Day der beiden Institutionen statt.

Bevor es für die etwa 60 interessierte Schülerinnen und Schüler in die Labore mit vier experimentellen Stationen im Centrum für Chemie und Biomedizin und am MCI in Form von einer Laborführung sowie drei experimentellen Stationen ging, informierte der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizin Uni Innsbruck, Peter Loidl, diese am MCI Campus Maximilianstraße über das Studium der Molekularen Medizin. Zudem gab es Fachvorträge von Wissenschaftler*innen beider Hochschulen, die einen Einblick in Forschung und Lehre erlaubten. Von der Medizinischen Universität Innsbruck referierte Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie zum Thema „Bakterien, Viren und Pilze auf dem Vormarsch“, der Neurowissenschaftler Markus Reindl von der Universitätsklinik für Neurologie erklärte die Funktion des Gehirns und der Zellbiologe  Lukas Huber von der Sektion für Zellbiologie der Medizinischen Universität Innsbruck sprach über personalisierte Medizin.

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10.05.2019

8. Science DAY: Elf neue, ausgezeichnete Privatdozent*innen

Mit dem „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ werden die neuen Privatdozent*innen begrüßt. Die Veranstaltung fand bereits zum acht Mal statt. Diesmal stellten elf Habilitand*innen ihren akademischen Werdegang im feierlich-wissenschaftlichen Rahmen vor.

Die Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses besonders zu würdigen, ist eines der zentralen Anliegen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ist seit 2014 das Aufnahme- und Begrüßungsritual für die neuen Privatdozent*innen. Diesmal präsentierten sich elf Habilitand*innen in der Aula der Universität Innsbruck. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker begrüßte die Teilnehmer*innen. „Mit dieser Veranstaltung möchten mein Rektoratsteam und ich Ihnen danken und zu Ihrer Habilitation gratulieren. Mit Ihrem großen Engagement tragen Sie zum Fortschritt der Wissenschaften, aber natürlich auch zum Ansehen unserer Universität bei. Wir freuen uns daher, dass Sie heute einmal vor den Vorhang treten, und Einblicke in ihre spannenden Tätigkeiten geben.“

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14.05.2019

Kardiovaskuläres Risiko minimieren: Wichtiger Impuls für klinische Prüfung von Lp(a)-Senkern

20 Prozent der Bevölkerung haben aufgrund einer genetisch erhöhten Lipoprotein(a)-Konzentration (> 50mg/dl) ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Aortenklappenstenose. Spezifische Medikamente, die das Blutfett Lp(a) senken, sind zwar in Entwicklung, das Ausmaß einer notwendigen Lp(a)-Senkung wird allerdings kontrovers diskutiert. Nun konnten Innsbrucker Epidemiolog*innen das für eine kardiovaskuläre Risikoreduktion nötige Ausmaß einer Lp(a)-Senkung abschätzen.

Um das Risiko für kardiovaskuläre Zwischenfälle um mehr als 20 Prozent zu senken, müsste der Lp(a)-Spiegel um ca. 66 mg/dl gesenkt werden. Im Hinblick auf die damit erzielte präventive Wirkung wäre das vergleichbar mit der Senkung des LDL-Cholesterinspiegels um 38 mg/dl. So lautet das Ergebnis einer neuen, kürzlich im Fachjournal JAMA Cardiology veröffentlichten Untersuchung von Claudia Lamina und  Florian Kronenberg von der Sektion für Genetische Epidemiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, das für die Planung zukünftiger Klinischer Studien mit Lp(a)-senkenden Medikamenten richtungsweisend sein wird.

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15.05.2019

Nachruf: Dipl. Ing. Volker Kuhn

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Univ.-Klinik für Unfallchirurgie trauern um Dipl.-Ing. Volker Kuhn.

Dipl. Ing. Volker Kuhn studierte in München Maschinenbau mit besonderem Interesse für Luft- und Raumfahrttechnik. Noch während der Diplomarbeit nahm er dort auch das Studium für Humanmedizin auf. Seine erste ärztliche Tätigkeit konnte er anschließend an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Murnau in Bayern ausüben. Von dort kehrte er nach München an das Biomechanische Institut zurück und war nebenbei als Notarzt bei Krankentransporten tätig. Seine Vision war es, die Erfahrungen, die er während des Maschinenbau-Studiums gesammelt hatte, in den klinischen Bereich einfließen zu lassen. Dieser Hintergrund bewegte ihn dazu, die Stellung als klinischer Wissenschaftler und Forschungskoordinator an der Unfallchirurgie Innsbruck anzunehmen. Er engagierte sich für die Unfallchirurgie Innsbruck und war trotz vieler gesundheitlicher Beeinträchtigungen in den letzten Jahren ein verlässlicher und hilfsbereiter Kooperationspartner.

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16.05.2019

MUI Scientist to watch: Ambra Stefani

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher*innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat*innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Auch die dritte Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch hat eine junge Frau für sich entschieden: Die 33jährige Ambra Stefani absolviert derzeit ihre neurologische Facharztausbildung an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Werner Poewe) und hat sich bereits eine große Expertise auf dem Gebiet der Schlafmedizin angeeignet.

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21.05.2019

Studie liefert neue Erkenntnisse zum Zusammenhang von Übergewicht und Krebs

Übergewicht erhöht das Risiko für Dickdarm- oder Gebärmutterkrebs. Geht es nach einer neuen Studie der Medizinischen Universität Innsbruck muss dieser oft bestätigte Zusammenhang unter neuen Vorzeichen gesehen werden. Das Team um den Medizin-Statistiker Hanno Ulmer konnte nachweisen, dass der bei Übergewicht erhöhte und für die Insulinresistenz maßgebliche TyG (Triglyzerid-Glukose)-Index zwar das Risiko für Tumoren im Verdauungstrakt, nicht aber das Risiko für gynäkologische Krebsformen erklärt

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23.05.2019

Zum Mitglied der Leopoldina gewählt: Große Ehre für Monika Ritsch-Marte

Die Physikerin Monika Ritsch-Marte hat eine besonders hohe Auszeichnung erhalten: Die Leiterin der Sektion für Biomedizinische Physik der Medizinischen Universität Innsbruck ist zum Mitglied der Leopoldina gewählt worden. Sie ist die erste Wissenschafterin aus Innsbruck, die auf Vorschlag namhafter Kolleg*innen in die Deutsche Akademie der Naturforscher aufgenommen wurde.

Die Physikerin Monika Ritsch-Marte forscht seit über 20 Jahren in Innsbruck und ist eine mehrfach ausgezeichnete Expertin auf dem Gebiet der biomedizinischen Optik. Jetzt folgte eine weitere, große Anerkennung: Die Deutsche Akademie der Naturforscher, Leopoldina, hat die Direktorin der Sektion für Biomedizinische Physik der Medizin Uni Innsbruck in ihre Reihen aufgenommen. Die 1652 gegründete Leopoldina gehört zu den weltweit ältesten Wissenschaftsakademien. „Ich sehe das als große Ehre und Auszeichnung für mich und meine Arbeitsgruppe“, sagt die Grundlagenforscherin.

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27.05.2019

Prostatakrebs: Ein Gesamtbild schaffen

Im 1. Stock der Frauen-Kopf-Klinik deutet nichts darauf hin, dass hinter der automatischen Tür keine herkömmliche Krankenstation ist. Doch anders als auf der gegenüberliegenden Seite des Flurs, wo die Räumlichkeiten für Patient*innen ausgerichtet sind, finden sich hinter der Glastür Labore und Analyseräume der Abteilung für Experimentelle Urologie, wo Prostatakrebstherapie durch neueste Forschung breit aufgestellt werden soll.

„Unsere Forschungsprojekte haben einen engen Krankheitsbezug mit dem Schwerpunkt Prostatakrebs und den Wirkungsmechanismen der männlichen Sexualhormone (Androgene). Marker für eine verbesserte Diagnostik, die Erforschung des Androgenrezeptors und seine Rolle beim Prostatakarzinom und der Wirkungsmechanismus von regulatorischen Netzwerken der Tumorzelle bilden einen Schwerpunkt unserer Forschungsaktivitäten“, erklärt Zoran Culig, Leiter der Abteilung für Experimentelle Urologie, die zentralen Betätigungsfelder der Abteilung.  Zum verbesserten Verständnis der Entstehung und des Wachstums von Prostatakrebs leistet das Innsbrucker Team international wesentliche Beiträge. Wissenschaftler*innen der Abteilung Experimentelle Urologie erforschen, was hinter der Widerstandsfähigkeit der Prostata-Tumorzellen genau steckt.

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28.05.2019

Weltnichtrauchertag am 31. Mai: COPD – hohe Sterblichkeit und fehlendes Krankheits-Bewusstsein

Kaum bekannt, aber tödlich – so könnte das Urteil über die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) lauten, die weltweit bereits die dritthäufigste Todesursache ist. Eine Untersuchung zum öffentlichen Interesse an COPD mittels der Applikation Google Trends durch ein Team der Medizin Uni Innsbruck bestätigt diesen Befund: Beim Vergleich der Suchanfragen unter den zehn, nach WHO-Klassifikation häufigsten Todesursachen rangiert COPD nur auf Platz 8. Das mangelnde Bewusstsein hat fatale Folgen.

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05.06.2019

14. bis 16. Juni: Fest der Wissenschaft in Innsbruck

Im Rahmen der Feierlichkeiten des 350-Jahr-Jubiläums der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wird es vom 14. bis 16. Juni 2019 ein Fest der Wissenschaft in der Innsbrucker Innenstadt geben. Auch die Medizinische Universität Innsbruck nimmt mit Mitmach-Stationen und Vorträgen teil.

Ein Ort des Lernens und Erlebens, das Menschen generationsübergreifend für Forschung und Wissenschaft begeistern will – das wird das Fest der Wissenschaft sein. Als ehemalige Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck feiert die Medizinische Universität Innsbruck dieses Fest gerne mit und präsentiert ihr umfangreiches Programm in den Räumen der Theologischen Fakultät am Karl-Rahner-Platz.

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05.06.2019

750.000 Dollar für Parkinson-Forschung

Als Teil der Parkinson’s Progression Marker Initiative (PPMI) wird Parkinsonforschung an der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie (Direktor Werner Poewe) bereits seit Jahren von der Parkinson-Stiftung des an Parkinson erkrankten Schauspielers Michael J. Fox gefördert. Nun wird das, mit der Universität Tel Aviv gemeinsam geführte Einzelprojekt „Multimodal MRI as a surrogate for prodromal PD“ gesondert unterstützt.

Morbus Parkinson zählt mit rund 1,2 Millionen Erkrankten europaweit zu einer der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung über 65 Jahren sind betroffen. Parkinson ist somit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung bei älteren Menschen. Sie ist definiert durch Kardinalsymptome wie Bewegungsarmut, Muskelstarre bzw. -steifheit oder Ruhetremor. Neben diesen motorischen Symptomen treten aber auch nichtmotorische Symptome wie Depression, Verlust des Geruchssinns, autonome Störungen oder spezifische Schlafstörungen auf. Viele Parkinson-Patient*innen leiden schon lange vor dem Zeitpunkt der neurologischen Diagnosestellung unter solchen nichtmotorischen Symptomen. Diese sogenannte Prodromalphase kann unterschiedlich lang sein. Wenn man Parkinson früher erkennen könnte – also bevor klinische Symptome auftreten – könnte eine frühzeitige Behandlung mit noch zu entwickelnden Medikamenten möglicherweise den Krankheitsverlauf verzögern oder aufhalten und Behinderungen hinausschieben oder ganz verhindern. Womöglich könnte sogar der Krankheitsausbruch hinausgezögert oder im idealsten Fall verhindert werden. Allerdings sind die Spezifitäten aller bisherigen klinischen prodromalen Marker relativ gering. Umso wichtiger ist die Forschung von Klaus Seppi , Leiter der Parkinson und Huntington Ambulanz an der Universitätsklinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck: Ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universität Tel Aviv, soll mittels multimodaler Magnetresonanztomographie als Biomarker für die prodromale Parkinson-Krankheit die Krankheit früh und genau erkennen. Dieses Projekt wird von der Michael J. Fox Stiftung mit 750.000 Dollar gefördert.

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12.06.2019

Zelluläre Müllentsorgung: Innsbrucker Zellbiologen entdecken neuen Protein-Abbau-Weg mit unerwarteter Funktion

Damit Zellen ihre Funktion erfüllen und gesund bleiben, müssen laufend neue Proteine gebildet sowie alte und fehlerhafte Proteine entfernt werden. Ein Team um den Zellbiologen David Teis vom Biozentrum der Medizin Uni Innsbruck konnte nun einen neuen Protein-Abbau-Weg identifizieren, der zudem auch eine essentielle Funktion im intrazellulären Lipidstoffwechsel erfüllt. Das neue Wissen lässt potentielle Therapie-Ansätze für den gezielten Abbau von Proteinen erwarten.

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13.06.2019

Masterstudium „Medical Technologies“

Ab Herbst 2019 startet am Management Center Innsbruck das Masterstudium „Medical Technologies“, an dem die Medizinische Universität Innsbruck maßgeblich beteiligt ist. Das Studium wird mit Unterstützung des Landes Tirol eingerichtet und neben der engen Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Innsbruck auch mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der UMIT und der FH Gesundheit angeboten.

Die Medizintechnik mit ihren vielfältigen Ausprägungen, Anwendungen und Anknüpfungen in Richtung Digitalisierung, Informatik, Gesundheit, Sport, Ergonomie und Rehabilitation zählt zu den wichtigsten Zukunftsfeldern mit exzellenten Karrierechancen. Sie verkörpert, bündelt und verknüpft vor allem aber auch die am Standort Innsbruck-Tirol in besonderer Weise vorhandenen Kompetenzen in den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft sowie Gesundheits- und Krankenversorgung.

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17.06.2019

100 Jahre Univ. Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Brandl

Im Silbersaal (SZentrum) in Schwaz wurde kürzlich eine Festveranstaltung anlässlich des 100. Geburtstags von Ernst Brandl, Schwazer Chemiker und Forscher der Biochemie Kundl, abgehalten. Der Forschungspreis der Prof. Ernst Brandl-Stiftung ging in diesem Jahr an Norbert Köpfle von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Der mit 4.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der Prof. Ernst Brandl-Stiftung wird jährlich alternierend für Arbeiten aus dem Bereich der Medizinischen Universität Innsbruck sowie den Nachfolgefakultäten der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens Universität Innsbruck vergeben und zeichnet Arbeiten aus dem Bereich der Life Sciences, die das Wohlergehen der Menschheit zum Ziel haben, einen umweltschonenden Umgang mit Ressourcen ermöglichen, die Ernährung für Menschen und Tiere sicherstellen oder die Lösung von Umweltproblemen beinhalten, aus. Ein zweiter Preis wird an soziale Einrichtungen vergeben.  So wurde auch heuer das SOS-Kinderdorf Imst mit € 2.000,- gefördert. Weitere Begünstigte waren die Lebenshilfe Tirol Sektion Schwaz, die Sozialfonds der Stadt Schwaz, der Franziskaner-Ordens-Konvent in Schwaz, Dekanatskirche Maria Himmelfahrt (Schwaz) sowie die Pfarrkirche St. Barbara (Schwaz). Die Stiftung geht zurück auf den 1997 verstorbenen Prof. Ernst Brandl, der im Jahre 1952 gemeinsam mit Dr. Hans Margreiter säurestabiles Penicillin entwickelt hat; dies hat erst die orale Verabreichung des Antibiotikums in Form von Tabletten oder Sirup und somit die breite Anwendung in der Medizin ermöglicht. Der Prof. Brandl-Preis wird seit dem Jahr 1989 von der Prof. Ernst Brandl Stiftung mit Sitz in Schwaz verliehen und genießt in der Fachwelt eine hohe Reputation.

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17.06.2019

Wenn Chirurgen von Chirurgen lernen

Seit den 80er Jahren operieren Chirurg:innen laparoskopisch. Neurochirurg:innen dagegen haben diese Technik erst vor wenigen Jahren für ihren Bereich übernommen. Umgekehrt ist das Färben und Markieren von Gefäßen und Tumoren währen der Operation für die Neurochirurg:innen altbewährte Praxis. Jetzt entdecken die Chirurg:innen diese Methode für sich.

„Neulich bin ich als Neurochirurg bei einem Chirurgenkongress in einem Vortrag über Roboterchirurgie gesessen. Eine Methode, die bei uns quasi kein Thema ist. Aber schon während des Vortrags kommen mir Ideen, wo wir das nicht überall in unserem Bereich einsetzen könnten“, erklärt Claudius Thomé, Direktor der Innsbrucker Neurochirurgie und Kongresspräsident seine Herangehensweise. Die Medizin hat sich in immer kleinere hochspezialisierte Bereiche entwickelt, was für die Patient:innen natürlich ein Vorteil ist. Mediziner:innen können aber untereinander Methoden abschauen. Was in einem Fach Routine ist, ist im anderen vielleicht noch kein Thema, könnte aber eine gute Methode der Zukunft sein. „Interdisziplinarität wird seit vielen Jahren großgeschrieben. Chirurgen arbeiten mit Internisten immer enger zusammen. Aber die chirurgische Intradisziplinarität, also Fächer, bei denen das chirurgische Handwerk einen wesentlichen Anteil der Therapie ausmacht, die ist auf der Strecke geblieben“, bringt es Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie auf den Punkt. Genau hier soll der Kongress ansetzen.

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18.06.2019

Wissenschaft seit 1669 – Fest der Wissenschaft

Ein ganzes Wochenende lang feierten die Innsbrucker Universitäten ein Fest der Wissenschaft. In der Universitätsstraße, in der Sowi und in der Theologischen Fakultät präsentierten Forschende ihre Arbeiten und weckten mit Mitmachstationen, Vorträgen und Demonstrationen Neugier bei großen und kleinen Besucher:innen.

Auch Forschende der Medizinischen Universität Innsbruck boten ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm, das zahlreiche begeisterte Besucherinnen und Besucher in seinen Bann zog. Allen Mitwirkenden, die durch ihre kreativen und innovativen Ideen sowie ihren außerordentlichen Einsatz, die Arbeit und Leistungen der Medizinischen Universität Innsbruck nach erfolgreich nach außen tragen konnten, gilt unser herzlichstes Dankeschön!

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19.06.2019

Goldenes Doktorjubiläum: Versprechen erneuert

52 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde kamen heuer zum Goldenen Doktorjubiläum, um ihr Promotionsversprechen zu erneuern. Mit dem gemeinsamen Festakt in der Dogana in Innsbruck drücken die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck ihre Verbundenheit mit den Absolvent:innen aus. Vor 50 Jahren hatten in Innsbruck insgesamt 363 Absolvent:innen promoviert, 129 von ihnen an der damaligen Medizinischen Fakultät.

Einen Blick zurück auf die unvergessliche Studienzeit haben die Teilnehmer:innen des Goldenen Doktorjubiläums geworfen: Insgesamt 363 Studierende hatten damals in Innsbruck promoviert. Vor 50 Jahren war die damalige Medizinische Fakultät eine der wichtigsten Säulen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Mehr als ein Drittel aller Doktorinnen und Doktoren, die 1969 in Innsbruck promoviert hatten, haben als „Doktor:innen der gesamten Heilkunde“ ihr Studium beendet. 52 von ihnen waren der Einladung der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck zum gemeinsamen Festakt gefolgt. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker begrüßte die Teilnehmer:innen und überreichte den Doktor:innen der gesamten Heilkunde ihre Urkunden. „Mit diesem Festakt wollen wir unsere Verbundenheit mit ihnen ausdrücken und zeigen, dass sie weiterhin zu unserer akademischen Familie gehören.

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24.06.2019

4,1 Millionen für Top-Forscher:innen der Infektionsbekämpfung

Die zukünftigen Top-Forscher:innen in der Bekämpfung „opportunistischer Infektionen“, einer der weltweit häufigsten Todesursachen, sollen von der Medizin Uni Innsbruck in Kooperationen mit Einrichtungen in ganz Europa ausgebildet werden: Im Dezember startet das innovative Doktoratsprogramm CORVOS an zehn Universitäten. Ziel ist es, Wissenschafter:innen auszubilden, die neue Wege in der Infektionsbekämpfung entwickeln. Die Ausschreibung war hochkompetitiv.

Viele Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten können einem gesunden Menschen nichts anhaben. Ist das Immunsystem allerdings geschwächt, kann es zu einer Erkrankung kommen. Mediziner:innen sprechen hier von einer sogenannten opportunistischen Infektion, da die Erreger die geschwächte Verfassung des Körpers ausnutzen. Solche Infektionen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Der Kampf gegen Infektionen ist daher eine zentrale Herausforderung in der Medizin. Um neue Methoden und Strategien entwickeln zu können, wird eine neue Generation von Forscher:innen benötigt. Von der Medizinischen Universität Innsbruck koordiniert, werden diese im Rahmen eines „European Joint Doctorate“ ab Frühjahr 2020 europaweit ausgebildet. Das zukunftsorientierte Ausbildungsprogramm CORVOS (COmplement Regulation and Variations in Opportunistic infectionS) wird mit 4,1 Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert. Zehn Universitäten, drei biomedizinische Unternehmen, zwei Forschungseinrichtungen und drei Kliniken in Europa sind beteiligt. Auch die tirol kliniken sind durch die Univ.-Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Günter Weiss) Teil des Netzwerkes. Die Studierenden bekommen einen Doktortitel von jeweils zwei beteiligten Universitäten.

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24.06.2019

Auszeichnung für Hans Dieplinger

Der Wissenschafter der Sektion für Genetische Epidemiologie der Medizinischen Universität Innsbruck forscht bereits seit mehreren Jahrzehnten zum Cholesterin-Stoffwechsel. Von der „Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung“ (DGAF) erhielt Hans Dieplinger jetzt die Schönheimer-Medaille, als Auszeichnung für sein Lebenswerk.

Zu Ehren des deutsch-amerikanischen Biochemikers Rudolf Schönheimer vergibt die DGAF jährlich einen Preis an verdiente Wissenschafter:innen, die einen wesentlichen Beitrag zur Arterioskleroseforschung geleistet haben. In den Kreis der ausgezeichneten Forscher:innen, die bisher mit der Schönheimer-Medaille ausgezeichnet wurden, reiht sich nun auch Hans Dieplinger ein. Der ehemalige Forschungsgruppenleiter der Sektion für Genetische Epidemiologie (Direktor: Florian Kronenberg) erhielt die Auszeichnung im Rahmen der Jahrestagung des DGAF, die heuer in Mainz stattfand. Dieplinger hat sich in seiner langjährigen wissenschaftlichen Karriere insbesondere mit der Genetik und dem Stoffwechsel von Lipoproteinen mit besonderem Bezug zu Herzkreislauf- und Nierenerkrankungen beschäftigt. Themen seiner wissenschaftlichen Arbeiten waren unter anderem verschiedene Aspekte des Cholesterin-Stoffwechsels sowie die Genetik und der Stoffwechsel von Lp(a), einem wichtigen Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Er ist Autor und Co-Autor von mehr als 120 Originalarbeiten in internationalen wissenschaftlichen Journalen sowie Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften. Bis Ende 2015 war er Präsident der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft (AAS).

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26.06.2019

Roman Crazzolara übernimmt erste Stiftungsprofessur für Kinderonkologie

Am Mittwoch, 26. Juni 2019, fand an der Kinderklinik Innsbruck die Vorstellung der ersten Stiftungsprofessur für Kinderonkologie der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Die Stiftungsprofessur entstand in Zusammenarbeit mit der Kinder-Krebs-Hilfe Tirol und Vorarlberg. Stiftungsprofessor Roman Crazzolara (45) präsentierte die Schwerpunkte seines Lehr- und Forschungskonzepts.

Auftrag der Stiftungsprofessur ist es, den Bereich der Kinderonkologie in Wissenschaft, Lehre und Krankenversorgung in Innsbruck nachhaltig zu stärken. Aktuellste Forschungsergebnisse sollen krebskranken Kindern und Jugendlichen im Sinne bestmöglicher Behandlungen zur Verbesserung der Lebensqualität und Heilung unmittelbar zu Gute kommen. Ermöglicht wurde die Stiftungsprofessur zur vertieften kinderonkologischen Forschung durch eine finanzielle Unterstützung der Kinder-Krebs-Hilfe für Tirol und Vorarlberg in Höhe von 500.000 Euro. „Es ist wirklich außergewöhnlich, dass wir als ehrenamtlich wirkender Verein in der Lage sind, diese Stiftungsprofessur mit 500.000 Euro mitfinanzieren zu können. Deshalb gilt mein aufrichtiger Dank unseren Mitgliedern und allen Spenderinnen und Spendern. Die Spendengelder werden Behandlung und Heilung krebskranker Kinder weiter verbessern“, erklärt Ursula Mattersberger, Vizepräsidentin der Kinder-Krebs-Hilfe Österreich und Obfrau für Tirol und Vorarlberg.

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26.06.2019

Human Brain Project: Nachhaltige Nutzung

Vor einem Jahr hat das Innsbrucker Team des Human Brain Project zum dritten Mal erfolgreich eine Förderung beantragt und startete in eine neue Projektphase. 1,5 Millionen Euro gingen an das HBP-Team der Medizin Uni Innsbruck, das neben dem Bereich „Ausbildung“ des EU-Flaggschiffprojektes auch den Bereich „Outreach“ betreut. Auch der nächsten Förderperiode ab März 2020 sieht der Innsbrucker Projektleiter Alois Saria positiv entgegen.

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01.07.2019

Begrüßungen und Verabschiedungen an der Medizin Uni Innsbruck

In den vergangenen Jahren ist es an der Medizinischen Universität Innsbruck zur Tradition geworden, unmittelbar vor dem Sommerfest neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offiziell zu begrüßen und langjährige Kolleginnen und Kollegen, die in den Ruhestand wechseln, zu verabschieden. Auch heuer wurde diese Tradition fortgesetzt.

Unmittelbar vor dem diesjährigen Sommerfest, das am 28. Juni 2019 im CCB stattfand, verabschiedete Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow in Dankbarkeit und Anerkennung für ihre Leistungen Univ.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus Romani und Rita Holzknecht in den „(Un-)“Ruhestand.

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02.07.2019

Neue Professur Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Tumore, Verletzungen, angeborene Fehlbildungen im Gesicht oder oral-chirurgische Erkrankungen, werden an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie behandelt. Dieser sehr komplexe Bereich der Krankenversorgung erfordert eine besonders umfangreiche Ausbildung in Medizin und Zahnmedizin und die Zusammenarbeit mit zahlreichen Nachbardisziplinen. Mit 1. Juli hat Rektor W. Wolfgang Fleischhacker Andreas Kolk zum Professor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie berufen.

Der neuberufene Professor Andreas Kolk bringt nach vielen Jahren als leitender Oberarzt und stellvertretender Leiter der Poliklinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie im Klinikum rechts der Isar in München umfassende Kompetenzen im klinischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen sowie Management-Bereich mit. Er ist unter anderem im Rahmen zahlreicher Forschungsprojekte vor allem in den Themenbereichen zellbasierte Knochenregeneration und in der Therapie von Tumorerkrankungen mit Hilfe von Viren (welches als Virotherapie bezeichnet wird) tätig. Diese Therapieform in Kombination mit etablierten Immuntherapien zeigen in klinischen Studien vielversprechende Ergebnisse. Ein Schwerpunkt zukünftiger Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der translationalen Tumortherapie wird die Entwicklung neuartiger Kombinationstherapien unter Mitwirkung der Virotherapie sein. In Verbindung mit prädikativen Biomarkern als Grundlage der personalisierten Medizin konnte Andreas Kolk darüber hinaus internationale Forschungsnetzwerke aufbauen und fachübergreifend agieren: „Dem Prinzip der Verknüpfung verschiedenen Fachdisziplinen folgend, gelang es diverse interdisziplinäre und interuniversitäre Forschungsverbunde zu initiieren“, erzählt der gebürtige Wuppertaler.

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03.07.2019

Innsbrucker Medizin-Studierende verteidigen Titel

Ein Studierenden-Team der Medizin Uni Innsbruck konnte den 1. Platz beim Paul-Ehrlich-Contest 2019 in Frankfurt erfolgreich verteidigen. Bereits letztes Jahr waren die Innsbrucker Studierenden die Besten. Der Sieg des in diesem Jahr von der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstalteten internationalen Leistungswettbewerbs stellt den Innsbrucker Studierenden und der medizinischen Ausbildung am Standort abermals ein hervorragendes Zeugnis aus.

Die Innsbrucker Medizin-Studierenden Ursula Leuschner, David Plappert, Vitalij Zeiser, Sebastian Sallaberger und Filipp Sokolovski, tatkräftig unterstützt durch sieben mitgereiste Studierende aus Innsbruck  und Teambetreuer Alexander Kroiss, stellten sich vergangene Woche gemeinsam mit 15 weiteren Teams von medizinischen Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum dem Paul-Ehrlich-Contest. Dabei geht es für die Studierenden darum, möglichst schnell und richtig Blickdiagnosen, Differentialdiagnosen, Multiple-Choice-Fragen, klinische Fälle sowie praktische Aufgaben zu bewältigen. „Wir konnten uns im Finale am zweiten Wettkampftag dank einer wirklich starken Teamleistung gegen unsere Mitbewerber:innen durchsetzen. Ganz besonders freut es uns aber, dass wir den Titel erfolgreich verteidigen konnten. Auch möchten wir uns besonders bei unserem Teambetreuer Alexander Kroiss bedanken, der uns hervorragend auf den Contest eingestimmt und uns auf dem langen Weg dorthin begleitet und mental gecoacht hat. Wir haben uns ein Jahr lang mindestens einmal die Woche zum Training für den Contest getroffen und uns selbstständig oder unter der Anleitung von zahlreichen Dozent:innen, denen ebenfalls unser Dank gilt, vorbereitet“, meint Filipp Sokolovski gemeinsam mit seinen Kolleg:innen. Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Peter Loidl, freuen sich mit: „Gratulation an unsere hervorragenden Studentinnen und Studenten, die damit auch zeigen, wie hoch unsere Ausbildungsqualität in Innsbruck ist!“

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04.07.2019

ASCO Merit Award für Andreas Seeber

Der junge Hämato-Onkologe Andreas Seeber aus dem Team um Dominik Wolf, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin V, Onkologie und Hämatologie, konnte sich mit einem Abstract zum Thema Präzisionsonkologie im Rahmen des diesjährigen ASCO-Kongresses in Chicago einen der renommierten ASCO Merit Awards sichern.

Die Teilnahme am weltweit größten interdisziplinären Krebskongress der ASCO (American Society of Clinical Oncology) Anfang Juni in Chicago hat sich für den Hämato-Onkologen Andreas Seeber neben Know-How-Erwerb und Erfahrungsaustausch gelohnt. Unter mehr als 10.000 eingereichten Abstracts vergab The Conquer Cancer Foundation of ASCO 130 Merit Awards, darunter auch für die Forschungsarbeit von Andreas Seeber. Mit dieser Auszeichnung werden onkologische Nachwuchsforscher unterstützt, die ErstautorIn einer, für die Präsentation beim ASCO Kongress ausgewählten, innovativen und wegweisenden Arbeit sind.

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05.07.2019

2.998 Bewerber:innen nahmen an den medizinischen Aufnahmeverfahren in Innsbruck teil

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren ist mit 2.998 (2018: 2.970, 2017: 2.903) auf Vorjahresniveau. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden 1.892 Frauen (2018: 1.844 2017: 1.776) und 1.106 Männern (2018: 1.126 ,2017: 1.127) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

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09.07.2019

Neuer Algorithmus für die Quantifizierung von Immunzellinfiltraten in Tumoren

Als Werkzeug für das Management und die Analyse großer Datenmengen zeigt die Bioinformatik in der molekularen Medizin ihre besondere Stärke. So auch in einer neuen Forschungsarbeit aus dem Team um Zlatko Trajanoski, in der es gelungen ist, einen neuen Algorithmus zu entwickeln, mit dem Immunzellinfiltrate in Tumoren aus Sequenzdaten bestimmt werden können. Damit lassen sich immunologische Auswirkungen von Chemo- und gezielten Therapien effizienter analysieren.

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10.07.2019

Neue FWF Projekte an der Medizin Uni Innsbruck

Mit den Beschlüssen der 73. und 74. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) vom 13. Mai und 24. Juni 2019, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck fünf neue Einzelprojekte, ein Herta-Firnberg-Projekt sowie ein internationales Projekt unterstützt.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das FWF Kuratorium auf Basis von internationalen Fachgutachten.

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16.07.2019

Neuer Zusammenhang: Anzahl der Mitochondrien korreliert mit Infektionsrisiko

Als Energiekraftwerke spielen Mitochondrien eine wichtige Rolle in der Zelle. Auch die Kopienanzahl mitochondrialer Genome pro Zelle ist von physiologischer Bedeutung und wird zunehmend mit der Entwicklung von Erkrankungen assoziiert. Mit einer an der Sektion für Genetische Epidemiologie entwickelten und gut standardisierten Methode zur Messung der mitochondrialen DNA-Kopienzahl war es nun möglich, einen Zusammenhang zwischen Mitochondrienanzahl und Infektionsrisiko herzustellen.

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17.07.2019

Update: Modernes Management in der Geburtshilflichen Anästhesie

Im Bereich der Geburtshilflichen Anästhesie gibt es beachtliche Neuerungen und Entwicklungen. Die Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: Karl Lindner) hat deshalb Expert:innen aus Deutschland und aus den USA zu einer Fortbildungsveranstaltung eingeladen. Stefan Jochberger, geschäftsführender Oberarzt, moderierte die Veranstaltung.

Eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie, die federführend von der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin durchgeführt wurde, zeigt, dass sich die Praxis der Geburtshilflichen Anästhesie in Österreich von amerikanischen und britischen Leitlinien unterscheidet. Im Rahmen der Fragebogenstudie wurden alle 81 Krankenhäuser in Österreich, die über eine geburtshilfliche Abteilung verfügen, befragt. Bei einer Rücklaufquote von 80 Prozent konnten Ergebnisse von 84 Prozent aller Geburten in Österreich ausgewertet werden. Demnach gibt es Österreich beispielsweise weniger Gebärende, die eine Perdiuralanalgesie (PDA) zur Schmerzminderung während der Geburt erhalten, als in den USA. 86 Prozent der befragten Zentren in Österreich geben an, dass die PDA-Rate unter 30 Prozent liegt.

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22.07.2019

Climbing Summer Camp der Kinder- und Jugendakademie

In den ersten beiden Wochen der Sommerferien gings in der Kinder- und Jugendakademie der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Diversität an der Med Uni Innsbruck (Ltg. Univ.-Prof.in Dr.in med.univ. Margarethe Hochleitner) hoch hinaus: Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren konnten in der Axamer Boulder-Kletteranlage erste Erfahrungen im Klettern sammeln oder ihr Können verbessern.

Gemeinsam mit einem fachkundigen Kletterwart konnten in der ersten Ferienwoche junge Kletteranfängerinnen und –anfänger ihre ersten Anstiege erproben. Natürlich gab es für sie auch eine genaue Einführung im Umgang mit Seilen und Sicherheitsequipment, im Vordergrund stand jedoch der Spaß an Bewegung, sowie das Training von Gleichgewichtssinn und Körperkoordination.

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23.07.2019

Innovative Studie zur Schlaganfall-Therapie

Ist die Katheterbehandlung auch bei größeren und späteren Schlaganfällen effektiv? Diese Frage will das Forschungsprojekt TENSION beantworten. Elke Gizewski, Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neuroradiologie, ist in Österreich für die Koordination dieser großangelegten, klinischen Studie zuständig. Insgesamt sind acht Länder und insgesamt 40 Standorte an dem Projekt, das von der EU mit 6 Millionen Euro gefördert wird und von Hamburg und Heidelberg aus geleitet wird, beteiligt.

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25.07.2019

Besondere Auszeichnungen für Innsbrucker Kardiologen

Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) 2019 in Salzburg wurden die zwei angehenden Kardiologen Sebastian Reinstadler und Martin Reindl aus Innsbruck (Univ.-Klinik für Innere III, Kardiologie und Angiologie) ausgezeichnet.

Der akute Myokardinfarkt ist trotz großer therapeutischer Fortschritte in den letzten Jahrzehnten nach wie vor mit einer bedeutenden Morbidität und Mortalität vergesellschaftet. Sebastian Reinstadler und Martin Reindl sind für ihre Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet mit dem „Österreichischen Kardiologenpreis“ beziehungsweise mit dem „Präsidentenstipendium der ÖKG“ ausgezeichnet worden. Beide forschen in der Arbeitsgruppe von Bernhard Metzler an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie, Direktor: Axel Bauer). Hauptziel der Arbeitsgruppe ist es, die Pathophysiologie des akuten Myokardinfarktes besser zu verstehen, um eine verbesserter klinische Risikovorhersage sowie neue therapeutische Konzepte bei Myokardinfarkt-Patient:innen zu ermöglichen.

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01.08.2019

Dritte erfolgreiche „Summerschool in Rheumatology“

Vom 12. bis 15. Juli 2019 fand in Saalfelden die dritte „Summerschool in Rheumatology“, organisiert von der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR), statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, Studierenden in einer angenehmen Atmosphäre innerhalb weniger Tage einen aktuellen Überblick über die Rheumatologie zu verschaffen und Begeisterung für das Fach zu wecken.

Nach einem Auswahlverfahren mittels Motivationsschreiben wurden 30 Teilnehmer:innen aus den Medizinischen Universitäten Innsbruck, Graz und Wien ausgewählt. Die Kosten für Kurs, Übernachtung und Verpflegung  wurden von der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR) übernommen.

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01.08.2019

Neuer Mechanismus für die Entstehung allergischer Immunreaktionen identifiziert

Eine aktuelle Forschungsarbeit aus der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Medizin Uni Innsbruck beleuchtet einen neuen Mechanismus, der bestimmten allergischen Immunreaktionen zugrunde liegt. Das Innsbrucker Team um die Biologin Christine Heufler untersuchte Lipocaline – respiratorische Allergene, die Hundehaar- oder Katzenallergien auslösen – und konnte dabei den Formylpeptid Rezeptor (FPR) 3 als zentralen Player dieser allergischen Reaktion identifizieren.

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07.08.2019

Otto-Kraupp-Preis für den Onkologen Andreas Pircher

Ende Juni wurde im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien der Otto-Kraupp-Preis für die besten medizinischen Habilitationen 2018 verliehen. Unter den Preisträgern befindet sich auch Andreas Pircher von der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Direktor: Dominik Wolf). Im Fokus des jungen Hämato-Onkologen stehen die Regulation der Tumor-Angiogenese im Bronchialkarzinom und die Identifikation von prädiktiven Markern gegenüber antiangiogenen Medikamenten.

Der von Siemens Healthineers zur Verfügung gestellte „Otto-Kraupp-Preis“ wurde am 18. Juni 2019 bereits zum 21. Mal für die beste an einer österreichischen Medizinischen Universität angenommene Habilitation verliehen. Der zweite Preis ging dabei an Andreas Pircher für seine Arbeit „Predictive biomarkers in non-small cell lung cancer – focus on tumor angiogenesis“.

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08.08.2019

MUI Scientist to watch: Francesca Finotello

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

In der vierten Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch wurden diesmal bei Punktegleichheit gleich zwei Forscher:innen ausgewählt: Eine der Wissenschafter:innen, die auf Grund ihrer hervorragenden Leistungen in diesem Quartal in den Fokus rücken ist die 34jährige Bioinformatikerin Francesca Finotello.* Seit 2015 arbeitet sie unter der Leitung von Zlatko Trajanoski am Institut für Bioinformatik im Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck.

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14.08.2019

Studie: Neue Erkenntnisse beim Eisenstoffwechsel

Die Funktionen von Monozyten beim Eisenstoffwechsel sind bislang nicht gänzlich geklärt. Wissenschaftler der Medizin Uni Innsbruck gingen der Frage nach, ob die funktionelle Vielfalt der Monozyten zu Unterschieden im Umgang mit physiologischen und pathologischen Eisenspezies führt und welche Funktionen sie im Eisenstoffwechsel übernehmen. Die Erkenntnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „JCI insight“ veröffentlicht.

Eisen ist essentiell für zahlreiche Stoffwechselprozesse wie den Energiestoffwechsel, die DNA-Synthese und vor allem den Sauerstofftransport. Im Gewebe befindliche Makrophagen regulieren den systemischen Eisenfluss, indem sie gealterte rote Blutkörperchen (Erythrozyten) recyceln und Eisen, das für den Stoffwechsel benötigt wird, über das Protein Ferroportin (FPN1) zurück in die Zirkulation überführen. Dieses Protein wird neben Eisen auch noch durch wachstumssteuernde Zytokine und das Hormon Hepcidin reguliert. „Hepcidin bindet an das Protein Ferroportin und regt dessen Abbau an, was zu einem verringerten Eisenausfluss aus Makrophagen und einer verringerten Eisenaufnahme über die Nahrung führt“, erklärt Erstautor David Haschka von der Universitätsklinik für Innere Medizin II (Direktor Günter Weiss). Es ist als solches für die systemische Eisenablagerung bei Entzündungen und Infektionen verantwortlich. So wird angenommen, dass sich dieser Mechanismus als eine antimikrobielle Abwehrmaßnahme entwickelt hat und zur sogenannten Ernährungsimmunität beiträgt.

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14.08.2019

Ehrenzeichen für Margarethe Hochleitner

Die Stadt Schwaz hat Margarethe Hochleitner mit dem Ehrenzeichen der Silberstadt ausgezeichnet. Die Vorreiterin für die Gender Medizin in Österreich erhielt die Ehrung im Rahmen einer Festsitzung des Gemeinderates.

Margarethe Hochleitner hat eine besondere Anerkennung für ihr engagiertes Wirken bekommen: Die Silberstadt Schwaz verlieh das Ehrenzeichen. Die Auszeichnung war im Gemeinderat beschlossen wurden und eine Festsitzung bot den Rahmen für die Verleihung. Das Ehrenzeichen des Landes Tirol hat die gebürtige Schwarzerin schon 2017 erhalten. Hochleitner ist eine Vorreiterin in Österreich für die Gender Medizin und hat sich für eine Berücksichtigung geschlechterspezifischer Aspekte in der Krankenversorgung, Forschung und Lehre sehr verdient gemacht. Die Professorin für Medizin und Diversität an der Medizinischen Universität Innsbruck leitet die Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung und ist Direktorin des Frauengesundheitszentrums.

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19.08.2019

Wie die Mikrobiota chronische Entzündungen beeinflusst

Die Ursachen für chronische Entzündungen, wie sie bei Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes, starkem Übergewicht oder der nichtalkoholischen Fettleber (NAFDL) vorkommen, könnten im Darm liegen. Herbert Tilg, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie) und sein Mitarbeiter Timon E. Adolph haben gemeinsam mit renommierten Fachkollegen aus Israel ein dreistufiges Modell entwickelt, wie die Mikrobiota entzündliche Prozesse im Körper steuern könnte.

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22.08.2019

Wissenschaft als Standortfaktor

Ob Industrie, Life Sciences oder Digitalisierung: Die vom Wirtschaftsministerium unterstützte Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) ist Österreichs Best Practice Modell für die Kooperation von Wissenschaft und Unternehmen. Bei dieser standortrelevanten Forschung ist Österreich an der Spitze in der EU. Eine Stärke, die ausgebaut werden muss. Die Zukunft des Erfolgsmodells ist Thema bei den Alpbacher Technologiegesprächen.

Alpbach (OTS) Wissenschafter:innen erforschen die Mechanismen von Diabetes auf Ebene einzelner Zellen – Unternehmen erarbeiten auf dieser Basis neue Medikamente und Behandlungsmethoden. An diesem Beispiel erläutern Wirtschaftsministerium und Christian Doppler Forschungsgesellschaft, wie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen den Fortschritt vorantreibt, Patientinnen und Patienten hilft, Arbeitsplätze sichert und den Standort Österreich stärkt.

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26.08.2019

Neue Drittmittel aus dem Jubiläumsfonds der OeNB

Das Direktorium der Österreichischen Nationalbank (OeNB) hat in der 1. Vergabesitzung 2019 die Finanzierung von 30 Forschungsprojekten (164 Anträge) mit knapp 4,2 Mio. EUR aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Unter den geförderten Projekten aus dem Wissenschaftsbereich Medizinische Wissenschaften sind auch die Forschungsvorhaben der beiden Krebsforscher Hubert Hackl und Martin Puhr.

Die Österreichische Nationalbank ist traditionell in der Forschungsförderung engagiert und unterstützt neben wissenschaftlichen Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften auch klinische krankheits- bzw. patientenorientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissenschaften sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt nach einer fundierten Projektauswahl mittels eines Peer-Review Verfahrens und unterliegt strengen Qualitätskriterien. Aus dem Wissenschaftsbereich Medizinische Wissenschaften wurden in der ersten Vergabesitzung 2019 insgesamt neun Projekte mit 1,3 Millionen Euro gefördert, darunter das Forschungsvorhaben von Hubert Hackl vom Institut für Bioinformatik (Direktor: Zlatko Trajanoski) am Biozentrum sowie das Projekt von Martin Puhr von der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger).

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27.08.2019

Erstmals nachgewiesen: P2Y11 Rezeptor auf immunsuppressiven M2 Makrophagen

Auch wenn der Purinrezeptor P2Y11 bereits vor vielen Jahren identifiziert und ihm in Zusammenhang mit der Differenzierung von Monozyten eine immunrelevante Rolle zugeschrieben wurde, blieb er lange unerforscht. Ein Team um Georg Grünbacher und Martin Thurnher aus der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: W. Horninger) hat jetzt erstmals Expression und Regulation des P2Y11 Rezeptors auf Proteinebene untersucht und dabei überraschende Erkenntnisse gewonnen.

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03.09.2019

Auszeichnung für Johannes Haybäck

Der Direktor des Innsbrucker Instituts für Pathologie, Neuropathologie und Molekularpatholgie, Johannes Haybäck, wurde Anfang August von der South-West Medical University in der Sichuan-Provinz in China zum Ehrenprofessor (Prof. honoris causa) ernannt. Bereits seit vielen Jahren kooperiert Haybäck mit der Region, in der über 88 Millionen Einwohner:innen leben.

Johannes Haybäck ist ein international anerkannter Experte insbesondere für die Molekularpathologie. Die Erforschung der Krankheitsmechanismen von Krebs gehören neben Lebererkrankungen zu seinen Schwerpunkten. Bereits seit vielen Jahren pflegt der Pathologe einen intensiven Austausch mit Asien. „Viele Menschen haben dort Lebererkrankungen, dementsprechend sind die Kooperationsmöglichkeiten für die Erforschung sehr günstig.“ Sein Engagement wurde nun auch ausgezeichnet. Die South-West Medical University in der Sichuan-Provinz in China verlieh Johannes Haybäck eine Ehrenprofessur. „In seiner kurzen Ansprache hat der Direktor der dortigen Universitätsklinik festgehalten, die Auszeichnung sei mir wegen meiner Verdienste für das Fach Molekularpathologie überreich worden“, erinnert sich Haybäck. „Es ist allerdings auch eine Auszeichnung für die europäische Pathologie, die in China einen hohen Stellenwert hat.“ Der Campus der South-West Medical University liegt in Luzhou. Die Hochschule wird von rund 17.000 Studierenden besucht. Die angeschlossenen Universitätskliniken verfügen laut einem 2018 zuletzt aktualisierten Wikipedia-Eintrag über 15.500 Betten. Die Universität hat 2.560 Angestellte.

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03.09.2019

Neue Erkenntnisse zur Therapie des Helicobacter-Keims und der Mikrobiota werden in Innsbruck präsentiert

Nach dem Karies-Erreger ist der „Helicobacter pylori“ der häufigste pathogene Keim der Menschheit. Fast 90 Prozent der Patient:innen mit einem Magenkarzinom hatten zuvor eine Infektion mit diesem Bakterium. Auch in der komplexen Darmwelt des Menschen, der Mikrobiota, wird die Ursache für Krebserkrankungen vermutet. Ab Donnerstag treffen sich in Innsbruck internationale Top-Forscher:innen, um über die aktuellsten Erkenntnisse und Therapien zu diskutieren.

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05.09.2019

Innsbrucker Forscher erhält begehrten Innovationspreis

Bernhard Steger von der Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie an der Medizinischen Universität Innsbruck erhält den science2business Award 2019 für sein Cornea Dome Lens Projekt. Der Preis wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort mit 8.000 Euro bereitgestellt.

Der science2business Award wird für die besten Forschungskooperationen von Wissenschaft mit Wirtschaft vergeben. Der Fokus der Bewertung liegt dabei auf der Qualität der Umsetzung. Die Gewinner:innen zeichnen sich somit neben der Wissenschaftlichkeit auch durch ihr professionelles Management aus. Sie zeigen ihre Erfahrung in der Umsetzung einer interdisziplinären Kooperation mit der Wirtschaft.

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09.09.2019

Alex Hofer zum Professor für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin berufen

Mit 1. Oktober 2019 ist die Professur für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck wiederbesetzt: Alex Hofer unterschrieb Ende August seinen Dienstvertrag. Der gebürtige Südtiroler leitet derzeit bereits interimistisch die Univ.-Klinik für Psychiatrie I.

Nach Angaben der WHO werden im Jahr 2030 in den Industriestaaten fünf psychische Erkrankungen unter den häufigsten Krankheiten weltweit anzutreffen sein: depressive Störungen, Alkoholabhängigkeit, bipolare Störungen, schizophrene Störungen sowie Demenz. Der Erforschung, Früherkennung, Prävention und bestmöglichen Therapie dieser Erkrankungen kommt daher eine sehr große, auch gesundheitspolitische Bedeutung, zu. Auf den neuen Professor für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck warten also sehr wichtige Aufgaben. Mit Alex Hofer hat Rektor Wolfgang Fleischhacker einen Experten berufen, der einerseits bereits seine Ausbildung in Innsbruck absolviert hat und damit die Gegebenheiten sehr gut kennt, anderseits in die internationale Forschung sehr gut eingebunden ist.

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10.09.2019

Nachruf em. O. Univ.-Prof. Dr. Walter Schmidt

In Memoriam em. O. Univ.-Prof. Dr. Walter Schmidt, Vorstand des Instituts für Histologie und Embryologie von 1973 bis 1991

Der am 14.7.1925 geborene Sohn eines Internisten genoss eine humanistische Ausbildung und studierte Zoologie und Medizin an der Universität Würzburg, wo er Assistent am Institut für Anatomie wurde. 1956 wechselte Walter Schmidt an das Anatomische Institut in Hamburg, wo er sich in die Elektronenmikroskopie einarbeitete und 1961 die Venia legendi erwarb. Sein weiterer Weg führte ihn nach München, wo er außerplanmäßiger Professor für den Schwerpunkt Embryologie wurde. 1968 erhielt er einen Ruf an das Anatomische Institut Frankfurt mit dem Schwerpunkt Elektronenmikroskopie. Sein Wirken in Frankfurt war durch die Aktionen der 68er-Bewegung beeinträchtigt, und so freute er sich einem Ruf nach Innsbruck  folgen zu können. In Innsbruck baute er das Institut neu auf und erweitere es mit einem Elektronenmikroskop, damals das erste an der Medizinischen Fakultät. Walter Schmidt war ein begnadeter Lehrer und war auch Mitherausgeber eines sehr erfolgreichen Lehrbuches der Anatomie. Sein wissenschaftliches Wirken war immer von einem unbestechlichen Streben nach der Wahrheit geprägt. So beschäftigte er sich schon früh ‒nämlich in den 1950er Jahren‒ mit der submikroskopischen Charakterisierung Farbstoff-speichernder Zellorganellen, den „Krinomen“, von denen wir heute wissen, dass es sich dabei um Lysosomen handelt. Schmidt war somit einer der Ersten, der  Lysosomen im Elektronenmikroskop sah, aber deren Bedeutung damals nicht richtig einschätzte. In Innsbruck waren sein wissenschaftlicher Schwerpunkt die Fruchthüllen. Diese Arbeiten gipfelten in der Herausgabe einer eigenen Monografie. Walter Schmidt war als Humanist ein Mensch, der die Kunst liebte und förderte. So war er ein Experte für Afrikanische Plastik und Japanische Holzschnitte. Für sein wissenschaftliches und kulturelles Wirken wurde ihm 2012 das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Walter Schmidt war ein Mensch der seine Mitarbeiter schätzte und ihnen große Freiheiten gewährte, um ihnen eine eigenständige Entwicklung zu ermöglichen.
Walter Schmidt verstarb am 5.9.2019.

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10.09.2019

Sepsis: Früherkennung rettet Leben

In Europa erkrankt jährlich etwa eine halbe Million Menschen an einer Sepsis, in Österreich gibt es rund 18.000 Fälle pro Jahr, 7.500 sterben daran. Die Sepsis ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Der Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll helfen, das Bewusstsein für Sepsis zu erhöhen, um die frühzeitige Erkennung dieser schwerwiegenden Erkrankung zu fördern.

Wenn Infektionen im Körper außer Kontrolle geraten, spricht man von einer Sepsis – fälschlicherweise bekannt auch als Blutvergiftung. Besonders gefährdet sind ältere, aber auch Kinder unter einem Jahr oder Menschen mit chronischen Erkrankungen. Sie wird durch Bakterien, Viren oder Pilze und deren Gifte ausgelöst und ist eine der aggressivsten Versionen einer Infektion. Ursachen können etwa Wund- und Harnwegsinfektionen, Lungenentzündungen, eine Bauchfellentzündung oder eine Grippe sein.

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16.09.2019

Tolle Leistung beim Firmenlauf

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Bei herrlichem Herbstwetter zeigten über 5.500 Freizeitsportler:innen, darunter 33 von der Medizin Uni Innsbruck, beim 18. Tiroler Firmenlauf in Innsbruck ihre läuferische Ausdauer.

Beim diesjährigen Tiroler Firmenlauf stellte die Medizinische Universität Innsbruck insgesamt elf Teams á drei Personen, die motiviert und mit vollem Einsatz eine tolle Leistung zeigten: Je drei Teams kamen vom Institut für Genetische Epidemiologie sowie vom Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, zwei vom Institut für Biomedizinische Physik und je ein Team stellte das Institut für Physiologie, die Univ.-Klinik für Neurologie und die Univ.-Klinik für Innere Medizin V. Die Läufer:innen der Medizinischen Universität Innsbruck meisterten die 5,6 Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel beim Tiroler Landestheater bravourös.

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16.09.2019

MUI Scientist to watch: Oliver Schmidt

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Mit gleicher Punktezahl wurden in der vierten Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch gleich zwei Forscher:innen ausgewählt: Neben Francesca Finotello (siehe Beitrag https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/729746.html) konnte der Zellbiologe Oliver Schmidt mit seiner kürzlich publizierten Arbeit zu einem neu entdeckten zellulären Protein-Abbau-Weg überzeugen.

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18.09.2019

Stefan Kiechl ist neuer Direktor der Universitätsklinik für Neurologie

Mit der kürzlich erfolgten Vertragsunterzeichnung wurde Stefan Kiechl mit 1. Oktober 2019 auf den Lehrstuhl für Neurologie (§ 98) und zum neuen Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie berufen. Der 54-jährige gebürtige Innsbrucker will das breite Spektrum der Innsbrucker Neurologie in der Spitzenmedizin stärken und neue Akzente in zukunftsweisenden Bereichen setzen.

„Es freut mich außerordentlich, einen erfahrenen Kliniker und hochkompetitiven Wissenschafter für den Lehrstuhl für Neurologie gewonnen zu haben, umso mehr als damit auch unser Schwerpunkt Neurowissenschaften nachhaltig weiterentwickelt wird“, betonte Rektor W. Wolfgang Fleischhacker bei der Vertragsunterzeichnung.

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18.09.2019

Eurolife – Ein Netzwerk mit Mehrwert

Das Eurolife-Netzwerk neun europäischer Universitäten ist ein Konsortium von Universitäten, die eine ähnliche Philosophie teilen: Die Universitäten verpflichten sich zu höchstem Forschungs- und Bildungsstandard in den Lebens- und Gesundheitswissenschaften.

Neben Programmen, wie der Eurolife Distinguished Lecture Series (EDLS), einer Plattform, auf der Forscherinnen und Forscher verschiedener Eurolife-Universitäten Spitzenforschung an einem der Gastgeberuniversitäten präsentieren, werden auch Mobilitäts- und Wissensaustausch-Stipendien für Jungforscher*innen, wie dem  Eurolife Postdoc Mobility and Knowledge Exchange Program, angeboten. Dabei bietet das Netzwerk neun Stipendien für Forscherinnen und Forscher der Eurolife-Mitgliedsinstitutionen mit dem Ziel, weitere Kooperationen zu erleichtern.

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23.09.2019

Medizinische Universitäten kritisieren Forderung nach Verdoppelung der Medizin-Studienplätze in Österreich

„In Österreich gibt es keinen Ärzt:innenmangel, sondern ein Verteilungsproblem.“

Die Rektoren der drei Medizinischen Universitäten in Österreich – Hellmut Samonigg (Med Uni Graz), W. Wolfgang Fleischhacker (Med Uni Innsbruck), und Markus Müller (MedUni Wien) – kritisierten am Montag, 23.09.2019, bei einer Pressekonferenz in Wien die politisch geforderte Verdoppelung der Studienplätze für das Fach Medizin. Sie stellten gemeinsam klar, dass mehr Studierende und mehr künftige Ärzt:innen die „völlig falsche Strategie“ wider den drohenden Ärztemangel ist und dass eine Verdoppelung der Plätze sogar negative Folgen für den Standort Österreich haben würde.  Vielmehr müssten bereits jahrelang bestehende „Fehler im System“ behoben und die Rahmenbedingungen für die ärztliche Tätigkeit in Österreich verbessert werden, um die Attraktivität zu erhöhen.

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25.09.2019

„Unsere Stärke ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Herzmedizin“

Seit 1. Juli 2019 leitet Axel Bauer die Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie. Die Behandlung kardialer Erkrankungen mit katheterbasierter Methoden sowie die Entwicklung computerbasierter Verfahren für eine verbesserte, individualisierte Patient:innenversorgung sind die Spezialgebiete des Kardiologen, der von der Ludwig-Maximilians-Universität München nach Innsbruck wechselte. Die fachübergreifende Zusammenarbeit sieht der 44-Jährige als entscheidenden Standort-Vorteil.

An der Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie, werden pro Jahr knapp 5.000 Patient:innen stationär und rund 70.000 Patient:innen ambulant versorgt. Neben dem Einzugsgebiet Tirol werden auch Patient:innen aus Vorarlberg, Südtirol und anderen Regionen mit kardiologischen Erkrankungen betreut. Das Behandlungsspektrum mit minimalinvasiven, katheterbasierten Therapieformen umfasst die koronare Herzerkrankung, die Herzinsuffizienz, strukturelle Herzerkrankungen sowie Herzrhythmusstörungen. „Auf all diesen Gebieten wird hier in Innsbruck exzellente Arbeit geleistet. Ich habe in den vergangenen Monaten mein hochmotiviertes Team kennen- und schätzen gelernt und freue mich darauf, Dinge gemeinsam weiterzuentwickeln“, betont der neue Klinik-Direktor Axel Bauer, von dessen Managementerfahrung sowie Expertise als Arzt und Forscher auch die Führungsebenen der Medizinischen Universität Innsbruck und des Krankenhausträgers Tirol Kliniken überzeugt sind. „Es ist uns gelungen, einen international anerkannten Kardiologen und innovativen Wissenschaftler für die Herzmedizin in Innsbruck zu gewinnen“, betont die Vizerektorin der Medizinischen Universität Innsbruck, Christine Bandtlow.  Auch Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin der Klinik Innsbruck, unterstreicht: „Neben der fachlichen und wissenschaftlichen Qualifikation ist mit Prof. Bauer auch menschlich gesehen eine sehr gute Besetzung gelungen. Kollege Bauer hat sich bereits in den ersten Wochen ausgesprochen wertschätzend und kooperativ gezeigt.“

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26.09.2019

Die molekularen Grundlagen von Pilzen: Neuer Biomarker soll Diagnostik verbessern

Hubertus Haas und sein Team erforschen seit über 20 Jahren die molekularen Grundlagen von Pilzen, insbesondere den überlebenswichtigen Eisenstoffwechsel. Seit 1. September 2019 leitet der Tiroler das Institut für Molekularbiologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Erst kürzlich ist es gelungen, einen Biomarker zu identifizieren, der die Diagnose von Pilzinfektionen wesentlich erleichtern könnte.

Jährlich sterben rund 1,5 Millionen Menschen an einer Pilzinfektion. Eine insbesondere für Personen mit einem geschwächten Immunsystem lebensbedrohliche Infektion entsteht durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus. Bei einer Infektion mit diesem Schimmelpilz ist vor allem die Lunge betroffen. Die Diagnose und Behandlung einer solchen Aspergillose ist nach wie vor eine Herausforderung. Viele Patient:innen werden als „probable“ eingestuft, also als nicht gesichert erkrankt. Die erfolgreiche Erforschung der molekularen Grundlagen, insbesondere des Eisenstoffwechsels der Pilze, könnte aber jetzt zu einer neuen, nicht-invasiven Diagnosemethode führen.
Am Institut für Molekularbiologie der Medizinischen Universität Innsbruck wurde das Siderophor-System erstmals auf molekularer Ebene charakterisiert. Siderophore, griechisch für Eisenträger, sind kleine Moleküle, die von Pilzen ausgeschieden werden, um Eisen zu binden. „Dieses System haben wir in Innsbruck maßgeblich erforscht und konnten erstmals aufzeigen, dass es essentiell für die Virulenz von Pilzen ist,“ erklärt Hubertus Haas, seit 1. September 2019 neuer Leiter des Instituts für Molekularbiologie am Innsbrucker Biozentrum.

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27.09.2019

Neue Senatsperiode: Kontinuität und gute Zusammenarbeit

Am 1. Oktober 2019 startet an der Medizinischen Universität Innsbruck eine neue Senatsperiode. In der konstituierenden Sitzung Anfang Juli wurden der bisherige Senatsvorsitzende Gert Mayer und seine Stellvertreterin Judith Lechner in ihren Ämtern bestätigt. Beide setzen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Gremien und wollen ihre Gestaltungsmöglichkeit bestmöglich nutzen.

Die Senatswahlen an der Medizinischen Universität Innsbruck haben zu Verschiebungen, allerdings keinen gravierenden Veränderungen geführt. Beim Leitungsteam setzte die Senatsversammlung in ihrer konstituierenden Sitzung vom 9. Juli 2019 auf Kontinuität. Der Senatsvorsitzende Gert Mayer, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV (Nephrologie & Hypertensiologie) wurde wie seine Stellvertreterin Judith Lechner, Wissenschafterin von der Sektion für Physiologie, zum ersten Mal wiedergewählt. Die beiden treten als Team auf und sehen motiviert auf die weitere Amtsperiode. „Es ist begrüßenswert, dass es nicht zu einem schnellen Wechsel gekommen ist. Kontinuität ist bis zu einem gewissen Zeitpunkt gut“, erklärt Gert Mayer. „Wir hatten die Gelegenheit, in die Abläufe hineinzuwachsen, kennen auch die offenen Themen und können nun die Erfahrung nutzen für einen größeren Gestaltungspielraum“, ergänzt Judith Lechner. Die Aufgaben des Senats, der an der Medizinischen Universität Innsbruck aus 26 Mitgliedern besteht, werden weitestgehend durch das Universitätsgesetz geregelt.

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30.09.2019

Migrationsmedizin: Ringvorlesung Gender Medizin vermittelt Know-How

Die Medizin von heute steht vor neuen Herausforderungen. Im Rahmen der Globalisierung sowie wegen der auch nach Österreich kommenden Flüchtlinge benötigen Ärzt:innen ein spezielles Know-How. Die Ringvorlesung Gender Medizin beleuchtet das Thema „Migrationsmedizin“. Die 14 Vorträge finden ab 10. Oktober 2019 jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im Medizin Zentrum Anichstraße (MZA), Hörsaal (1-Go-144) statt. [Eintritt frei]

Was sind in der Migrationsmedizin neben der Sprache die großen Herausforderungen? Was wissen wir über die Herkunftsländer, über dort vorkommende Infektionskrankheiten und das lokale Gesundheitsverhalten? Es sind Fragen wie diese, die Ärzt:innen in Österreich täglich beschäftigen, denn in den Ambulanzen und Praxen werden Patient:innen aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt behandelt. Antworten gibt die Ringvorlesung Gender Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck in diesem Wintersemester.

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01.10.2019

470 MedUni-Studierende „eröffnen“ modernstes Audimax Österreichs

Die alljährlich zu Beginn des Wintersemesters stattfindende Orientierungslehrveranstaltung ist eine Tradition an der Medizinischen Universität Innsbruck. Erstmals fand diese „Semesterauftaktveranstaltung“ im neuen Lehr- und Lerngebäude in der Fritz-Pregl-Straße, im neuen und modernsten Audimax Österreichs, statt.

Das neue Audimax war zum Semesterstart am 1. Oktober 2019 bis auf den letzten Platz besetzt: Rund 470 Studierende wurden in diesem Wintersemester zu den Studien Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin (Bachelor und Master) zugelassen und im Rahmen der Orientierungslehrveranstaltung von Vizerektor Peter Loidl begrüßt und willkommen geheißen. „Die Medizinische Universität Innsbruck gratuliert ihnen dazu, dass Sie sich durch ihre Leistung in den Aufnahmeverfahren einen der begehrten Studienplätze gesichert haben. Das Rektoratsteam, die Teams der Abteilungen  Lehr- und Studienorganisation sowie Studierendenservices und alle Institute und Kliniken der Medizinischen Universität Innsbruck werden in den kommenden Jahren wichtige Partner für Sie sein. Wir stehen alle gemeinsam dafür, dass Sie hier in Innsbruck eine fundierte Ausbildung erhalten, die Sie optimal auf Ihre zukünftige Tätigkeit im medizinischen und wissenschaftlichen Bereich vorbereitet.“

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02.10.2019

Werner Poewe: „Erfolg ist immer eine Teamleistung“

Wenn berufene Professorinnen und Professoren der Medizinischen Universität Innsbruck in den Ruhestand treten, hat man schon Einiges, aber längst nicht alles über sie erfahren. Lesen Sie hier, was Sie immer schon von und über Werner Poewe wissen wollten.

In den nahezu 25 Jahren, in denen Sie an der Spitze der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie gestanden sind, ist viel passiert.  Ist es Ihnen trotzdem möglich, zwei bis drei Dinge hervorzuheben, die Sie wieder so machen würden und auf die Sie besonders stolz sind?

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03.10.2019

Immuntherapie, Next-Generation Sequencing und Bioinformatik – Zusammenhang mit optimierbarem Mehrwert

Die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren hat die Onkologie revolutioniert. Bei ihrer Weiterentwicklung, vor allem bei der Verbesserung ihrer Ansprechrate, kommt der Charakterisierung der Tumorimmunität besondere Bedeutung zu. Zahlreiche Technologien für die Gewinnung tumorimmunologischer Daten wurden dafür entwickelt. Doch welche Erhebungsmethode passt zu welcher Analyse-Software? Das Team um den Bioinformatiker Zlatko Trajanoski liefert Antworten für diese komplexen Fragestellungen.

Tumoren und damit auch das Zusammenspiel von Tumor- und Immunzellen sind sehr komplex und noch lange nicht gänzlich erforscht. Eine Vielzahl von molekularbiologischen Daten ist notwendig, um Tumoren zu charakterisieren und Tumorprofile voneinander unterscheiden zu können. Dafür wurden in den letzten Jahren zahlreiche innovative Technologien entwickelt und etabliert, wie etwa die Einzelzell-Sequenzierung (single cell RNA-sequencing), die es ermöglicht, einzelne Zellen zu sequenzieren und jeweils individuell herauszufinden, welche Gene gerade exprimiert sind. „Diese Methode eignet sich, die Komplexität wie auch das Profil eines Tumors noch detaillierter darzustellen. Auf diese Weise lassen sich 10.000 bis 50.000 Zellen pro Patient analysieren bzw. dessen Tumor- und Immunzellen in ihrer Diversität darstellen“, weiß der Bioinformatiker Zlatko Trajanoski, der mit seinem Team zu einer der wenigen Gruppen weltweit zählt, die aus bioinformatischen Analysen zielgerichtete Informationen für die Krebsimmuntherapie liefern können. Eine weitere innovative Technologie für die Erforschung der Tumorimmunität fokussiert sich auf die Visualisierung der Tumor-Mikroumgebung (TME, tumor microenvironment). Hier erweisen sich neue Verfahren wie z.B. imaging cyTOF (cytology by time-of-flight) als geeignete und wertvolle Werkzeuge, um mithilfe spezifischer Einfärbung die räumliche Anordnung von bis zu 50 unterschiedlichen Zelltypen darstellen zu können.

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08.10.2019

Kommunikation in der Medizin – Lebensbestimmende Folgen

Fortschritte in der Medizin werden immer komplexer. Das Gefühl, nicht ausreichend informiert zu sein, ist für Patient:innen oft sehr belastend. Wie die Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patient:innen im Zeitalter der molekularen, personalisierten Medizin verbessert wird und worauf geachtet werden muss, darüber diskutiert am Freitag, 11. Oktober 2019, ein hochkarätig besetztes Symposium an der Medizinischen Universität Innsbruck.

„In der Medizin wurden in den letzten Jahren herausragende Fortschritte erzielt. Das bedeutet aber auch, dass die Materie heute viel komplexer ist als früher“, weiß Johannes Zschocke, Direktor des Instituts für Humangenetik an der Medizinischen Universität Innsbruck. Dadurch werden die für das eigene Leben zu treffenden Entscheidungen für Patient:innen schwieriger. „Wenn etwa Diagnosen nicht verstanden werden, ist das nicht nur eine zusätzliche Belastung für die Betroffenen, sondern gefährdet die selbstbestimmte Lebensweise im Krankheitsfall“, meint Zschocke. Um dieser Problematik entgegenzutreten, braucht es neue Schnittstellen im Arzt/Ärztin-Patient:innen-Gespräch. „Es reicht heute nicht mehr, dass ein Arzt, eine Ärztin sensibel, einfühlsam und eloquent ist. Wir  benötigen eine Professionalisierung der Kommunikation und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von ärztlichem und nicht-ärztlichem Personal“, ist Zschocke überzeugt.

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09.10.2019

Tiroler Landespreis für Wissenschaft für die Schlafmedizinerin Birgit Högl

Die Neurologin Birgit Högl erhielt gestern den mit 14.000 Euro dotierten Tiroler Landespreis für Wissenschaft für ihre wissenschaftlich exzellenten und international beachteten Beiträge zur Schlafmedizin. Der Förderpreis für Wissenschaft in der Höhe von 4.000 Euro ging an ihre junge Mitarbeiterin Ambra Stefani, ebenfalls Schlafforscherin an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor Stefan Kiechl).

Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 als Würdigung eines Gesamtwerkes oder außergewöhnlicher Einzelleistungen verliehen. In diesem Jahr wurde die Ehrung Birgit Högl zuteil. Die Wissenschafterin an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie ist Leiterin des international renommierten Innsbrucker Schlaflabors sowie seit September 2019 erste Präsidentin der „World-Sleep-Society“ aus Österreich.

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10.10.2019

Nachruf em. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger

Em. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger hat die Innsbrucker Universitätskardiologie im Jahre 1997 begründet. Am 07. Oktober 2019 ist der weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannte, leidenschaftliche Kardiologe verstorben.

Em. Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger wurde am 29.03.1944 in Wels geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin und Promotion 1968 an der Universität Wien arbeitete der Oberösterreicher an verschiedenen Instituten, zunächst an der 1. Med. Universitätsklinik Wien, im physiologischen Institut der Universität Freiburg sowie an der University of Southern California und der University of Loma Linda  in den USA. Von 1974 an war Prof. Pachinger leitender Oberarzt am AKH Wien, bis er 1986 in seine Heimatstadt zurückkehrte und den Vorstand der 2. Internen Abteilung des Krankenhauses Wels übernahm. 1997 ereilte ihn der Ruf an die Universität Innsbruck, wo er schließlich die Abteilung für Kardiologie gründete und bis zu seiner Emeritierung 2013 leitete. 

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11.10.2019

Neuroscience-Meeting in Innsbruck

Großer Erfolg des gemeinsamen Meetings der Austrian Neuroscience Association (ANA), der Austrian Pharmacological Society (APHAR) und des FWF-geförderten Forschungsschwerpunkt SFB-F44 im Centrum für Chemie und Biomedizin in Innsbruck. Gleichzeitig fand auch das wissenschaftliche Abschlussmeeting des SFB-F44 statt.

An die 260 Teilnehme:innen besuchten Ende September das ANA / APHAR Meeting 2019 im Centrum für Chemie und Biomedizin.  Als Joint Venture mit der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft (APHAR) stellten sich die Organisator:innen dieses Jahr thematisch breit auf. Das vom FWF geförderten Spezialforschungsbereich SFB-F44 bot eine Reihe hochkarätiger internationaler Referenten. „Das Meeting war ein voller Erfolg“, zeigt sich der Pharmakologe Ramon Tasan, Vize-Sekretär von ANA und Mitglied des Organisationskomitees erfreut. „Wir versuchten, ein spannendes Programm zusammenzustellen, das sich mit einer Reihe von aktuellen Fragen der Neurowissenschaften, Neuropsychopharmakologie und Klinische Pharmakologie befasst“, so der Wissenschafter vom Institut für Pharmakologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Neben Keynote-Vorträgen international renommierter Referent:innen fanden ausgewählte Kurzvorträge und Minisymposien statt, die sich mit Postersessions abwechselten. 

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14.10.2019

US-Unterstützung für Innsbrucker Lp(a)-Forschung

Das Blutfett Lp(a) wird an der Medizinischen Universität Innsbruck bereits seit mehr als 30 Jahren intensiv beforscht. Mit zahlreichen wichtigen Beiträgen zum Zusammenhang von Lp(a) und einem erhöhten kardiovaskulärem Risiko hat das Institut für Genetische Epidemiologie unter der Leitung von Florian Kronenberg auch die Aufmerksamkeit der US-amerikanischen Non-Profit- Organisation „Lp(a) CARE“ geweckt, die sich nun in Form einer großzügigen finanziellen Unterstützung niederschlägt.

20 Prozent der Bevölkerung haben aufgrund einer genetisch erhöhten Lipoprotein(a)-Konzentration (> 50mg/dl) ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Aortenklappenstenose. Der Innsbrucker Humangenetiker und Pionier der Lp(a)-Forschung, Gerd Utermann, hat mit seinem damaligen Team die Kausalität dieses Zusammenhanges erstmals in den 90er Jahren mit einem spezifischen genetisch-statistischen Verfahren nachgewiesen. In den Folgejahren gelang es dem Innsbrucker Institut für Genetische Epidemiologie, sich eine zentrale Rolle auf der Landkarte der Lp(a)-Forschung zu erarbeiten. „Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden bei uns die Lp(a)-Konzentrationen und die dazugehörigen Isoformen von mehr als 30.000 Menschen gemessen und mit klinischen Daten in Zusammenhang gebracht. So konnten wir etwa auch eine neue Genmutation identifizieren, die für niedrige Lp(a)-Konzentrationen verantwortlich ist und dadurch vor kardiovaskulären Erkrankungen schützt und erst kürzlich konnten wir eine belastbare Abschätzung abgeben, wie stark Lp(a) in zukünftigen klinischen Studien gesenkt werden sollte, um das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko deutlich zu reduzieren“, berichtet Institutsleiter Florian Kronenberg, an dessen Institut die Entdeckung von bisher unbekannten krankheitsassoziierten Genen auf der Grundlage modernster Genotypisierungs- und Sequenzierungsmethoden betrieben wird. In wenigen Monaten werden in vielen Ländern bereits Phase III Studien für einen selektiven und effektiven Lp(a)-Senker anlaufen, die nun zeigen sollen, dass damit auch eine Reduzierung kardiovaskulärer Zwischenfälle erreicht werden kann.

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16.10.2019

Hohe Auszeichnungen für Mitglieder des Rektoratsteams der Medizin Uni Innsbruck

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Landhaus überreichte Bundesministerin Iris Rauskala im Namen des Bundespräsidenten gestern der Vizerektorin für Forschung und Internationales, Christine Bandtlow, für ihre Verdienste um die Republik das „Große Silberne Ehrenzeichen“. Peter Loidl, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, erhielt das „Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse“.

Im würdigen Ambiente des Parissaals im Alten Landhaus in Innsbruck wurden gestern zwei Mitglieder des Rektoratsteams der Medizinischen Universität Innsbruck mit hohen Ehrenzeichen am historischen Gründungstag der Innsbrucker Universität ausgezeichnet. Aus den Händen der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung erhielt Christine Bandtlow das „Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.

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17.10.2019

Neues Verfahren zur Erkennung von Harnsäureablagerung

Eine aktuelle Studie an der Universitätsklinik für Radiologie, publiziert im Fachmagazin JAMA Cardiology, zeigt, wie kardiovaskuläre Uratablagerungen in Geweben mittels Dual Energy Computed Tomography (DECT) bei Patient:innen mit Gicht erkannt werden können. Durch dieses neue Verfahren könnten invasive Eingriffe vermieden werden.

Das Auftreten von Gichterkrankungen nimmt in den letzten Dekaden zu. Verschiedene Studien haben bereits länger gezeigt, dass die Gicht als Risikofaktor für eine koronare Herzkrankheit im Zusammenhang steht. Bis dato war der Nachweis von Gichtkristallen in Geweben nur mittels Biopsie/Punktion und aufwändigen mikroskopischen Verfahren möglich. Die Arbeitsgruppe von Andrea Klauser von der Universitätsklinik für Radiologie (Direktor Werner Jaschke) erforscht bereits seit Jahren erfolgreich Gichtausfällungen in Gelenken mittels der Dual-energy-Computertomografie (DECT). „Für uns war es somit naheliegend, den Stellenwert dieser Bildgebungstechnik auch in der kardiovaskulären Bildgebung  zu prüfen“, sagt Klauser. Für die Darstellung wird eine CT-Untersuchung mit zwei verschiedenen Strahlungsenergien durchgeführt. „Es wird ein CT-Gerät eingesetzt, das Zweienergiemessungen ohne relevante Erhöhung der Strahlendosis mit höchster Auflösung ermöglicht“, so die Radiologin. Das Hauptziel dieser ersten, kürzlich im JAMA Cardiology publizierten Studie, war die Prüfung der Möglichkeit von DECT im Nachweis von kardiovaskulären Harnsäureablagerungen (Uratablagerungen). „Dafür wurden DECT-Untersuchungen von Patienten mit Gicht und ohne Gicht prospekiv untersucht und die Untersuchungsergebnisse verglichen“, beschreibt Andrea Klauser die Vorgehensweise. Insgesamt wurden 59 Gichtpatient:innen (mittleres Alter 59) und 47 Kontrollen (mittleres Alter 70) untersucht.

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24.10.2019

Rekord: 1.005 Innsbrucker Studierende werden zu potentiellen Lebensretter:innen

Jeden Tag erkranken drei Menschen in Österreich an Blutkrebs. Zwei von zehn Patient:innen müssen sterben, da keine passende Spenderin oder kein passender Spender gefunden wird. Im Rahmen der gemeinnützigen Studierendeninitiative „AIAS – Studierende gegen Blutkrebs“ haben sich 1.005 Studierende beider Innsbrucker Universitäten in das Register des Österreichischen Roten Kreuzes eingetragen.

„AIAS – Studierende gegen Blutkrebs“ ist eine gemeinnützige Studierendeninitiative, die solche Registrierungsaktionen zur Gewinnung potentieller Stammzellspender:innen in Deutschland anregt. In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz und der Österreichischen Hochschüler:innenschaft (ÖH) haben die beiden Psychologiestudierenden Eva Schömig und Katharina Körber diese Initiative nun von Deutschland erstmals nach Österreich gebracht und damit gleich einen neuen Rekord aufgestellt: Diese Registrierungsaktion in Innsbruck Ende Oktober war die bisher Größte in Österreich für das Rote Kreuz. 1.005 Studierende der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität haben sich am 23. Oktober von 9 bis 18 Uhr im SoWi-Foyer in Innsbruck als Stammzellspender:innen registrieren zu lassen. Mitarbeiter:innen des Österreichischen Roten Kreuz sowie rund 70 freiwillige Helfer:innen unterstützten die Aktion. „Studierende erhalten die Chance, sich als Stammzellspenderin bzw. Stammzellspender registrieren zu lassen. Das dauert nur wenige Minuten und umfasst lediglich einen Wangenabstrich mit Wattestäbchen“, erklären Eva Schömig und Katharina Körber.

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24.10.2019

Höhere Lebenserwartung – mehr Schlaganfälle. Neues Forschungszentrum VASCage will Blutgefäße gesund halten

Wenn die Blutgefäße altern, steigt das Schlaganfall-Risiko. Das neue Forschungszentrum VASCage nimmt Gefäßalterung und Schlaganfall unter die Lupe und ist in dieser Kombination weltweit einzigartig. Internationale Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft sorgen für eine rasche Einführung von Forschungsergebnissen in den Klinikalltag. Die Medizinische Universität Innsbruck und die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sind entscheidend an diesem COMET-Zentrum beteiligt.

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25.10.2019

Tag der offenen Tür an acht Tiroler Hochschulen

Das Interesse am Studienangebot der Medizinischen Universität Innsbruck ist ungebrochen hoch: Das zeigte sich auch beim Tiroler Hochschultag 2019. Alle acht Tiroler Hochschulen haben am 24. Oktober 2019 ihre Türen geöffnet und ihr Studienangebot vorgestellt.

Auch heuer nutzten Schüler:innen aus allen Teilen Tirols, aber auch aus Vorarlberg und Liechtenstein den alle zwei Jahre stattfindenden Tiroler Hochschultag, um sich über das Studienangebot zu informieren. Zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr präsentierte sich die Medizinische Universität Innsbruck mit einem abwechslungsreichen Programm. Das Interesse an einem medizinischen Studium ist dabei ungebrochen hoch: Dies zeigte sich nicht nur durch die rege Teilnahme an den Vorträgen, Führungen, Hands-on-Stationen und Informationsständen, sondern auch an den zahlreichen Fragen, welche die Mitarbeiter:innen an den Beratungsständen der Abteilung für Lehr- und Studienorganisation und Studierendenservices sowie die Vertreter:innen der ÖH Medizin zu beantworten hatten. Einen Überblick über die Diplomstudien Human- und Zahnmedizin sowie das Bachelorstudium Molekulare Medizin gab der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Peter Loidl. Auf Grund des großen Andranges fanden diese Vorträge zweimal statt.

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25.10.2019

Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises für Isabel Zucal

Der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) belohnt jährlich ausgezeichnete Studienleistungen von Studierenden an den Innsbrucker Universitäten. Von der Medizinischen Universität Innsbruck hat in diesem Jahr Isabel Zucal alle Ausschreibungskriterien hundertprozentig erfüllt und einen Studienförderpreis erhalten.

Der Deutsche Freundeskreis ist bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Förderinstitution der Universitäten in Innsbruck und hat seine Fördertätigkeit seit 2007 auch auf die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck (MCI) ausgeweitet. Eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz sowie engagierte Zukunftspläne und -projekte bilden die Kriterien, nach denen eine Jury über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise entscheidet. Vergangenen Freitag wurden die Preise im Rahmen einer kleinen Feier  an insgesamt sechs Studierende – Isabel Zucal von der Medizinischen Universität Innsbruck, Kathrin Johanna Wankmiller und Sebastian Zieba von der Leopold-Franzens Universität Innsbruck sowie Simon Bauer, Maximilian Nißlein und Thomas Steidl vom MCI – verliehen. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker  und DFK-Vorsitzender Yorck Schmidt übergaben den Förderpreis an Isabel Zucal.

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29.10.2019

Neuer Direktor der Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Mit 1. Juli 2019 wurde der Mund-, Kiefer,- und Gesichtschirurg Andreas Kolk von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker nach Innsbruck berufen. Der sehr komplexe Bereich der Mund-, Kiefer,- und Gesichtschirurgie erfordert eine besonders umfangreiche Expertise in Medizin und Zahnmedizin sowie eine vertiefende Zusammenarbeit mit zahlreichen Nachbardisziplinen.

Tumoren, Verletzungen, angeborene Fehlbildungen im Gesicht oder orale Erkrankungen werden an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie behandelt. Im Mittelpunkt des klinischen Arbeitens an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie) stehen Patient:innen mit Erkrankungen oder Traumata im Bereich der Mundhöhle, der Kiefer, der Zähne, des Gesichtes und des gesamten Gesichtsschädels. Die Disziplin der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie stellt dabei ein medizinisches Spezialfach dar: So haben die an der Universitätsklinik tätigen Ärztinnen und Ärzte sowohl eine Approbation in Human- als auch in Zahnmedizin.    

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30.10.2019

Neue Gentherapie zur Behandlung von Epilepsie

Forschungsgruppen der Medizinischen Universität Innsbruck und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen grundlegend neuen Ansatz zur Behandlung von Temporallappen-Epilepsie entwickelt: Eine Gentherapie soll ermöglichen, dass beginnende Krampfanfälle gezielt am Ort ihrer Entstehung und nur bei Bedarf unterdrückt werden. Die Methode erwies sich im Tiermodell als erfolgreich und soll nun für die therapeutische Anwendung bei Patientinnen und Patienten optimiert werden.

Europaweit sind rund 5 Millionen Menschen von Epilepsien betroffen.  Charakteristisch sind wiederkehrende, synchrone Entladungen von Nervenzellen, die zu einer Unterbrechung der normalen Hirnfunktion führen und sich als epileptischer Anfall äußern. Die häufigste Form ist die Temporallappen-Epilepsie (TLE), bei der diese Anfälle vom Schläfenlappen ausgehen. Langzeitfolgen der Erkrankung können Störungen der Gedächtnisfunktion, der Lernfähigkeit und der Emotionskontrolle sein. Zusätzlich schränken Arbeits-, Verkehrs- und Sportuntauglichkeit die Lebensqualität der Betroffenen ein. Hinzu kommt, dass die Medikamente bei TLE-Patient:innen häufig nicht ausreichend wirksam und zusätzlich oft mit schweren Nebenwirkungen verbunden sind.

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30.10.2019

Neue FWF-Projekte

Mit dem Beschluss der 75. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) am 30. September 2019, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck weitere neue Einzelprojekte gefördert. Ein Projekt wurde mit der Sitzung vom 13.09. genehmigt.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das FWF Kuratorium auf Basis von internationalen Fachgutachten. In den Sitzungen vom September 2019 genehmigte der Wissenschaftsfonds weitere Einzelprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck:

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10.11.2019

Neue Rolle des Immunregulators NR2F6 in T Helfer Zellen aufgeklärt

Autoimmunerkrankungen wie der Systemische Lupus erythematodes (SLE) werden durch eine gestörte Immunregulation verursacht. Das Team um Natascha Kleiter vom Institut für Zellgenetik konnte nun einen neuen molekularen Mechanismus des nukleären Kernrezeptors NR2F6 in Immunzellen identifizieren, mit dem sich neue Wege zur gezielteren Immunsuppression erschließen könnten.(Bild: Kleiter/Cell Reports)

Am Innsbrucker Institut für Zellgenetik (Direktor: Gottfried Baier) steht NR2F6 schon seit vielen Jahren im Fokus des Forschungsinteresses. Autoimmunerkrankungen wie der Systemische Lupus erythematodes (SLE) werden durch eine gestörte Immunregulation verursacht. SLE ist im weiteren Verlauf durch eine  verstärkte T Helfer Zellaktivierung, eine verstärkte B Zellinduktion und eine vermehrte Antikörpersekretion gekennzeichnet, was letztendlich zu Ablagerungen von Immunkomplexen im Gewebe führt. Die in Schüben verlaufende chronisch entzündliche Erkrankung kann verschiedene Organe wie die Gelenke, das Herz, die Lungen und Nieren sowie das komplette Nervensystem betreffen, bei einem Großteil der Patient:innen kommt es im Verlauf der Erkrankung zu einem Hautbefall, als ein charakteristisches Zeichen gilt das Schmetterlingserythem. Lupus erythematodes ist bisher nicht heilbar. Therapieziel ist es, eine Verschlimmerung der Krankheit und Folgeschäden sowie damit verbundene Einschränkungen möglichst zu verhindern. Neueste, im Fachmagazin Cell Reports veröffentlichte Erkenntnisse aus dem Team um die Zellgenetikerin Natascha Kleiter könnten nun dazu beitragen, neue Immuntherapie-Konzepte zu entwickeln.

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04.11.2019

Interview: 50 Jahre Biostatistik in Innsbruck

Blindes Lernen mit kausalem Denken verbinden –

Am 8. November 2019 feiert das Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie mit einem Symposium „50 Jahre Biostatistik in Innsbruck“. Aus diesem Anlass spricht Hanno Ulmer, Institutsleiter und Gründungspräsident der Österreichischen Gesellschaft für Epidemiologie (Foto), über fünf Jahrzehnte Biostatistik, Veränderungen und moderne Schwerpunkte dieses Fachgebiets.

 

Was war in den letzten 50 Jahren das Wichtigste im Bereich der Biostatistik?

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04.11.2019

Partnering Day 2019 – Vernetzung von Wissenschaft und Industrie

Aus einer Initiative des Wissenstransferzentrum West (WTZ) 2018 entstanden, organisierte der Life Health Science Cluster Tirol heuer gemeinsam mit dem Cluster Life Sciences Tirol und dem Enterprise Europe Network in der Standortagentur Tirol erneut ein internationales Life Science Partnering Meeting in Innsbruck.

Das Life Science Partnering Meeting verbindet die Life Science-Wissenschaft mit der Industrie. Sowohl Wissenschaftler:innen als auch Unternehmen haben die Möglichkeit, auf kurzem Weg und niederschwellig industrierelevante wissenschaftliche Erkenntnisse vorzustellen und interessante Bereiche der Zusammenarbeit herauszufiltern. Wie bereits im Vorjahr trafen sich auch heuer über 60 Wissenschafter:innen und Vertreter:innen von Unternehmen aus acht Ländern im Haus der Begegnung, um Kontakte zu knüpfen, Ideen vorzustellen und Möglichkeiten auszuloten.

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05.11.2019

Ein Zentrum für Fehlbildungen

Fehlbildungen im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich betreffen meist Kinder. Diagnose und Behandlung brauchen die nahtlose Zusammenarbeit vieler verschiedener medizinischer Disziplinen. Deshalb haben die tirol kliniken gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck das Craniofaciale Zentrum ins Leben gerufen.

Selina kommt aus der Steiermark und ist heute 16 Jahre alt. Sie wurde mit einer Fehlbildung des Ohres und einer Hörstörung geboren. Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit mehrerer Kliniken kann sie heute ein normales Teenager-Leben führen.

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07.11.2019

Das war die KPJ-Messe 2019

Die jährlich im Wintersemester stattfindende KPJ-Messe an der Medizinischen Universität Innsbruck hat sich als eine wichtige Netzwerk- und Austauschveranstaltung für Studierende und potentielle, künftige Arbeitgeber etabliert. Auch heuer präsentierten sich wieder die akkreditierten Lehrkrankenhäuser und Lehrabteilungen im CCB um junge Mediziner:innen, die sich für einen Ausbildungsplatz im Rahmen des KPJ interessieren, kennen zu lernen.

Das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) ist ein wichtiger, abschließender Teil des Medizinstudiums. Im Verlauf ihres Studiums müssen sich angehende Ärztinnen und Ärzte immer wieder mit folgenden Fragen auseinandersetzen:  Wo kann ich mein KPJ absolvieren? Welche Lehrabteilung gibt es? Verfügen sie über Unterkunftsmöglichkeiten für KPJ-Studierende? Wie finde ich eine akademische Lehrpraxis? Wie bewerbe ich mich richtig? Zum Ende des Studiums haben die Studierenden viele Fragen. Antworten finden Sie auf der jährlich stattfindenden KPJ-Messe im CCB. Auch in diesem Jahr waren die Stände der Lehrkrankenhäuser sowie Lehrabteilungen unter anderem aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten gut besucht.

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07.11.2019

Das Rektoratsteam zieht nach zwei Jahren Zwischenbilanz

Seit 1. Oktober 2017 leitet Rektor W. Wolfgang Fleischhacker gemeinsam mit einem erfahrenen Team die Medizinische Universität Innsbruck. Nicht nur der enorme medizinische Fortschritt und die demographische Entwicklung stellen die Universitätsmedizin vor Herausforderungen. Das Rektoratsteam hat daher einen Prozess der Veränderung eingeleitet und wichtige Weichenstellungen vorgenommen.

Welche Entwicklung nimmt die wichtigste medizinische Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich in den nächsten Jahren? „Eine höchst positive“, erklärte Rektor W. Wolfgang Fleischhacker im Rahmen einer Pressekonferenz in Innsbruck. Vor zwei Jahren ist er gemeinsam mit Christine Bandtlow (Forschung und Internationales), Peter Loidl (Lehre und Studienangelegenheiten) und Manuela Groß (Finanzen und IT) angetreten, einen Prozess der Veränderung einzuleiten. Ein sichtbares Zeichen für die Neuerungen ist die aktive Berufungspolitik: 19 neue Professorinnen und Professoren hat Rektor Fleischhacker bereits berufen und 14 Verfahren laufen derzeit. Ermöglicht wurde diese für den universitären Medizinstandort wichtige Entwicklung durch eine entsprechende Finanzpolitik. Dabei halfen auch die Ende 2018 abgeschlossene Leistungsvereinbarungen: Das Rektoratsteam konnte hierbei eine Steigerung des Budgets um 12,23 Prozent erreichen. Bis 2021 stehen insgesamt 410,128 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich zum Universitätsbudget fließen rund 205 Millionen Euro an Mittel für den Klinischen Mehraufwand (KMA) sowie zur Anschaffung gemeinsamer Geräte ins Klinikum und damit nach Tirol.

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07.11.2019

„Berge versetzen“: Reinhold Messner zu Gast an der Medizin Uni Innsbruck

Der Absolvent:innenverein ALUMN-I-MED lud einmal mehr zu einem spannenden Event ein: Dieses Mal kam der Extrembergsteiger, Abenteurer und Buchautor Reinhold Messner, um über das Thema „Berge versetzen“ zu reden. Der Vortrag fand im vollbesetzten Audimax im neuen Gebäude in der Fritz-Pregl-Straße 3 statt.

Die 450 Plätze im derzeit modernsten Universitäts-Hörsaal in Innsbruck waren schon Wochen vor dem Termin ausgebucht: Das Interesse an Reinhold Messner war sehr groß. ALUMN-I-MED Vorstandsmitglied Raimund Margreiter hatte den bekannten Alpinisten zum Vortrag an die Medizinische Universität Innsbruck eingeladen. Der bekannte Chirurg war 1969 Mitglied der Tiroler Andenexpedition zum Yerupaja (Südamerika, Peru) gewesen. Für Reinhold Messner war diese Exkursion, bei der die Erstbesteigung der Yerupaja Ostwand gemeinsam mit Peter Habeler gelang, der Auftakt zu seiner außergewöhnlichen Karriere als Expeditionsbergsteiger. 1978 gelang es dem Südtiroler gemeinsam mit Peter Habeler als erste Menschen überhaupt ohne künstlichen Sauerstoff den Mount Everest zu besteigen. „Zu dem Vortrag habe ich fast alle Mitglieder der Expeditionen von 1969 nach Peru sowie 1978 auf den Mount Everest eingeladen“, freute sich Raimund Margreiter. Renommierte Bergsteiger wie Wolfgang Nairz und Peter Habeler hörten dementsprechend ebenso gespannt den Worten von Reinhold Messner, wie die zahlreichen ALUMN-I-MED-Mitglieder, Ärzt:innen, Studierende und Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck.

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13.11.2019

Ehrentitel für Irene Virgolini

Die Direktorin der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und amtierende Präsidentin der World Association of Radiopharmaceutical and Molecular Therapy (WARMTH) wurde in Nanjing, China, mit dem Ehrentitel „Visiting Professor“ ausgezeichnet.

Beim jährlich stattfindenden Kongress der Gesellschaft wurde Direktorin Irene Virgolini anlässlich der Eröffnung im August dieses Jahres bei einer feierlichen Zeremonie der ehrenvolle Titel des „Visiting Professor“ der Nanjing Medical University verliehen.

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13.11.2019

60 Jahre Anästhesiologie: Blick in die Zukunft zum Jubiläum

1959 wurde in Innsbruck die erste Lehrkanzel für Anästhesiologie auf dem europäischen Festland gegründet. Die beiden Innsbrucker Univ.-Kliniken für Anästhesie und Intensivmedizin sowie für Allgemeine und Chirurgische Intensivmedizin gehören heute mit über 170 Ärzt:innen zu den größten im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen eines Festsymposiums wurde unter anderem ein Blick auf zukünftige Entwicklungen geworfen.

Die moderne Anästhesie macht viele medizinische Eingriffe überhaupt erst möglich, denn die Ausschaltung des Schmerzempfindens ist die Voraussetzung für viele diagnostische sowie chirurgische Maßnahmen. Die Forscher:innen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Direktor: Karl Lindner) haben in den vergangenen 60 Jahren einige maßgebliche Therapieverbesserungen erreicht, beispielsweise bei der Notfallversorgung, der Beatmung, einem Kreislaufstillstand oder bei der Behandlung von Lawinenverschütteten.

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14.11.2019

imSAVAR – Innovative Initiative zur verbesserten Toxizitätsprüfung von Immuntherapeutika

Der Einzug immunmodulierender Medikamente in die Therapie von Krebs und Autoimmunerkrankungen hat die Medizin revolutioniert. Die Kehrseite der Immuntherapie zeigt sich in teils unvorhersehbaren toxischen Wirkungen. Am 1. November startete mit imSAVAR-Immune Safety Avatar ein neues EU-Projekt, in dem innovative, tierversuchsfreie Modelle zur verlässlichen Toxizitätsprüfung von neuen Immunwirkstoffen (weiter)entwickelt werden. Der Bioinformatiker Zlatko Trajanoski ist maßgeblich beteiligt.

Bei Krebs und Autoimmunerkrankungen wie Colitis, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder Rheuma, ist das Immunsystem das Ziel therapeutischer Interventionen. So werden etwa Checkpoint-Inhibitoren zur Stärkung des Immunsystems bei Krebs oder gentechnisch hergestellte Antikörper zur Hemmung der überschießenden Immunreaktion bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Ehe neue Therapieoptionen klinisch getestet werden können, muss ihre Wirkung in der Zellkultur bzw. im Tiermodell erprobt sein. „Die präklinische Überprüfung der Toxizität von Medikamenten ist bei vielen Substanzen einfach, bei immunmodulierenden Wirkstoffen jedoch schwierig, da das Immunsystem ein äußerst komplexes System von Reaktionsmöglichkeiten zur Abwehr von Krankheitskeimen und schädlichen Substanzen, aber auch zur Erkennung und Vernichtung körpereigener entarteter Tumorzellen darstellt. Das Immunsystem einer Maus funktioniert anders als das des Menschen“, umschreibt Zlatko Trajanoski, Leiter des Instituts für Bioinformatik am Innsbrucker Biozentrum, die Grundproblematik der Übertragbarkeit immunrelevanter Wirkungen vom Tiermodell auf den Menschen.

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15.11.2019

Wie Angst unser Gehirn verändert

Was passiert im Gehirn, wenn wir Angst empfinden? Den molekularen Grundlagen von Emotionen, insbesondere der Angst, ist der Direktor der Sektion für Pharmakologie, Francesco Ferraguti, mit Kooperationspartnern weltweit auf der Spur. Eine aktuelle Forschungsarbeit, die auch in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Nicolas Singewald (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) und Andreas Lüthi (Friedrich Mischer Institut, Basel) entstanden ist, gibt Einblicke, wie das Angstgedächtnis funktioniert.

Wenn wir Angst empfinden, passieren im Gehirn gleichzeitig sehr komplexe, neuronale Prozesse. Die Amygdala, der sogenannte Mandelkern, spielt dabei eine zentrale Rolle, denn dort werden unsere Emotionen verarbeitet. GABA (Gamma-Aminobuttersäurse)-Rezeptoren sind in diesem Zusammenhang wichtige Andockstellen, weil die Benzodiazepine – therapeutisch häufig verwendete angstlösende Mittel – an diese Rezeptoren binden. GABA ist einer der wichtigsten endogenen, hemmenden Neurotransmitter und ist essentiell dafür, Angstgefühle zu hemmen. Neue Einblicke in diesen komplexen Mechanismus von Angstgedächtnis und GABA-Rezeptoren gibt eine aktuelle Forschungsarbeit, die im renommierte Cell-Press-Journal „Neuron“ erschienen ist. Der korrespondierende Autor der Studie, Francesco Ferraguti und seine Kolleg:innen zeigen, dass das Erlernen von Angst die Plastizität der GABAergen Synapsen und GABA-Rezeptoren beeinflusst.

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18.11.2019

Lore Antoine-Preis wieder nach Innsbruck

Zum neunten Mal wurde Mitte Oktober 2019 der Lore Antoine-Preis auf dem Gebiet der Gendermedizin für eine herausragende „Wissenschaftliche Top- Publikation“ und eine herausragende „Dissertation/Diplomarbeit“ verliehen. Wie bereits vergangenes Jahr erging ein Preis wieder an die Medizinische Universität Innsbruck.

Die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung ist eine Anerkennung und Wertschätzung für Frauen in der Medizin mit hohem Engagement für das Spezialgebiet Gendermedizin. Eva Lechleitner erhielt den Preis für ihre Diplomarbeit „Preparation and Evaluation of Paradigms for Use in Gender-­‐Specific Cerebral fMRI Studies“, die gemeinsam von Ludwig Wildt und Bettina Böttcher (Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin) sowie Elke Gizeweski (Univ.-Klinik für Neuroradiologie) betreut wurde.

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20.11.2019

Weltweit meist zitiert

Werner Poewe, bis September dieses Jahres Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, ist auch in diesem Jahr auf der Liste der Highly Cited Researchers zu finden, wie dem aktuellen Report des US-amerikanischen Unternehmens Clarivate Analytics zu entnehmen ist.

Insgesamt werden 44 in Österreich tätige Forscher:innen unter den weltweit rund 6.000 am häufigsten zitierten Wissenschafter:innen 2019 aufgelistet. Im Forschungsfeld Neurowissenschaften  zählt der Neurologe Werner Poewe bereits zum wiederholten Mal zu den Top 1 Prozent der weltweit meist zitierten Forscher.

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20.11.2019

Update: Die Rolle der Kinase CHK1 in früher Blutbildung und B Zell Aktivierung

Forscher:innen um Andreas Villunger, Fabian Schuler und Verena Labi vom Institut für Entwicklungsimmunologie des Innsbrucker Biozentrums berichten in ihren rezenten, im Magazin EMBO Reports und Cell Death Differentiation veröffentlichten Arbeiten von der Schlüsselrolle der Kinase CHK1 in der fötalen Hematopoese und bei der Aktivierung von B Zellen zur Antikörperbildung.

In vorangegangenen Forschungsarbeiten konnte das Team um den Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger bereits belegen, dass CHK1-Hemmung nicht nur in menschlichen Tumorzellen, sondern tatsächlich auch in gesunden B Zellen hoch toxisch wirkt. Nun wurde im Detail untersucht, wie sich das Fehlen bzw. reduzierte Proteinspiegel oder chemische Hemmung von CHK1 auf die Entwicklung der Hämatopoese einerseits und auf Keimzentrumsreaktionen in Milz oder Lymphknoten andererseits auswirken.

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21.11.2019

Kein Hörverlust: Gute Nachrichten für die Alzheimer-Therapie

Am Institut für Physiologie der Medizin Uni Innsbruck ist in Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik, dem Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie sowie Kolleg:innen aus Deutschland eine vielbeachtete Forschungsarbeit entstanden. Der Artikel von Michael Leitner, korrespondierender Autor aus Innsbruck, und Tobias Huth aus Erlangen wurde Anfang November im „Journal of Neuroscience“ veröffentlicht und schaffte es auf die Titelseite. Der Beitrag bringt neue Erkenntnisse über das Enzym BACE1.

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25.11.2019

Arthur Schüller Preis 2019 nach Innsbruck

Im Rahmen der neuroRAD 2019 (54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. und 27. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neuroradiologie) Mitte Oktober in Frankfurt am Main, wurde der Arthur Schüller Preis 2019 an die Innsbrucker Oberärztin Tanja Janjic von der Universitätsklinik für Neuroradiologie für ihre Publikation „Treatment of broad-based intracranial aneurysms with low profile braided stents: a single center analysis of 101 patients“ verliehen.

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26.11.2019

Herzmuskelregeneration: Weiterer molekularer Mechanismus der Stoßwellentherapie aufgeklärt

Das große therapeutische Potential der Stoßwellentherapie für die Regeneration des Herzmuskels nach einem Infarkt konnten Innsbrucker Herzchirurg:innen in der Zellkultur wie auch im Tiermodell bereits belegen. Nun gelang dem Innsbrucker Team der Nachweis, dass die Stoßwellen bedingte Erschütterung des Herzmuskels die Freisetzung kleinster zellulärer Vesikel auslöst, die den Regenerationsprozess einleiten. Die neue Erkenntnis wird nun umgehend in eine laufende klinische Studie einfließen.

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26.11.2019

Dr. Otto Seibert-Preise verliehen

Die Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Leistungen an den beiden Innsbrucker Universitäten mit den Dr. Otto Seibert Preisen fand am 21. November, wie gewohnt, im feierlichen Ambiente der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt statt. Aus der Dr. Otto Seibert-Stipendien-Schenkung wurden außerdem ausgewählte Studierende mit Stipendien für ihre hervorragenden Studienleistungen belohnt.

Die Verleihung der Dr. Otto Seibert Preise und die Vergabe der Mittel aus der Stipendien-Schenkung übernahmen in diesem Jahr die Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck, Ulrike Tanzer, sowie als Vertreter der Medizinischen Universität Innsbruck, Senatsvorsitzender Gert Mayer. Andreas Kronbichler von der Universitätsklinik für Innere Medizin IV (Nephrologie und Hypertensiologie, Direktor: Gert Mayer) der Medizinischen Universität Innsbruck wurde mit dem Dr. Otto Seibert-Wissenschaftsförderungs-Preis ausgezeichnet. Aus beruflichen Gründen konnte Andreas Kronbichler den Preis nicht selbst entgegen nehmen. Die beiden Humanmedizin-Studierenden Isabel Zucal und  Vera Filippi erhielten eine  Stipendien-Schenkung.

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28.11.2019

Fettleber-Epidemie: gesetzliche Maßnahmen gefordert

Als Teil des metabolischen Syndroms ist die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) mitverantwortlich für das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Bedeutung als weltweit häufigste Todesursache. Weil eine medikamentöse Behandlung der nicht-alkoholischen Fettleber weder verfüg- noch absehbar ist, fordert Gastroenterologe Herbert Tilg gesetzliche Regulierungen, um das epidemische Ausmaß von Übergewicht und Diabetes einzudämmen. Übergewicht gilt als Hauptrisikofaktor für NAFLD.

Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung leidet aufgrund von Übergewicht an einer nicht-alkoholischen Fettleber (non-alcoholic fatty liver disease, NAFLD) – Tendenz steigend. „Im Kampf gegen Adipositas, dem Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer Fettleber, muss das Ernährungsverhalten im Fokus stehen, denn die Medizin kann auf diesem Gebiet keine Lösungen anbieten“, sagt Herbert Tilg, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin I in Innsbruck und weltweit anerkannter Experte für Leber-, Darm- und stoffwechselassoziierte Erkrankungen. Derzeit gibt es keine medikamentöse Therapie für die NAFLD, einzig eine Gewichtsreduktion zeigt wirksame Effekte.

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02.12.2019

Zellteilung: Kleine Modifikation mit großer Wirkung

Eine rezente Forschungsarbeit des Teams um die Molekularbiologin Alexandra Lusser gewährt neue Einblicke in den Aufbauprozess des Zentromers. Dieser spezifische Abschnitt an den Chromosomen erfüllt essentielle Funktionen während der Zellteilungsprozesse. Erstautor und MCBO-Doktorand Anming Huang gelang nun die Entdeckung, dass Phosphorylierung des Zentromerproteins CENP-A eine zentrale Rolle dabei spielt, dass CENP-A exklusiv am Zentromer eingebaut wird.

 

Durch die Zentromere wird die exakte Aufteilung der Chromosomensätze auf die Tochterzellen gewährleistet. Weil der Aufbau und die Beladung des Zentromers auch in Krebszellen eine kritische Rolle spielt, ist ein besseres Verständnis dieses zentralen Vorgangs der Zellteilung besonders wichtig. „Wir wissen, dass in vielen Krebszellen z. B. zusätzlich Zentromere auf den Chromosomen entstehen können, was oft dazu führt, dass solche Chromosomen bei der Zellteilung fragmentiert und mit anderen Chromosomen fusioniert werden. Mit jedem neu identifizierten Detail der Prozesse, die den korrekten Aufbau des Zentromers steuern, könnte auch ein neues therapeutisches Target gefunden werden“, erklärt Alexandra Lusser, Leiterin des Chromatin- und Epigenetik Labors am Institut für Molekularbiologie (Direktor: Hubertus Haas).

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02.12.2019

IPOKRaTES: Besuch aus Harvard

Von „IPOKRaTES – International Postgraduate Organisation for Knowledgetransfer, Research and Teaching Excellent Students“ organisiert, lernen Studierende aus Österreich und Deutschland am Krankenbett praxisnah von international renommierten Professor:innen. Zu Gast beim Seminar im Herbst 2019 an der Innsbrucker Kinderklinik war wieder Clifford Lo von der Harvard Medical School aus Boston.

Wie auch im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt im Herbst auf Pädiatrie. Unter dem Titel “Bedside-teaching Seminar – Symptoms, Signs, and Interpretations in Pediatrics“ konnten auch heuer wieder 15 Studierende aus Innsbruck, Wien und Graz von „den Besten der Besten“ lernen. Zu Gast an der Innsbrucker Kinderklinik war Clifford Lo von der Harvard Medical School. „Mit den Vorträgen, Diskussionen und Lehre direkt an Patientinnen und Patienten konnten wir angeleitet durch unseren amerikanischen Professor, den Direktor:innen der Innsbrucker Univ.-Kliniken für Pädiatrie, Thomas Müller, Ursula Kiechl-Kohlendorfer und Ralf Geiger sowie Uwe Klingkowski von der PICU und Bettina Härter von der Kinderchirurgie unser Wissen auf dem Gebiet der Pädiatrie erarbeiten und vertiefen“, zeigt sich Filipp Sokolovski, gemeinsam mit Christina Reichel, studentischer Hauptorganisator der IPOKRaTES-Reihe beeindruckt. Ein Vorteil der Bedside-Teaching Seminare ist dabei die Praxisnähe: Die Teilnehmer:innen lernen Patientinnen und Patienten aus jeder Altersgruppe der Pädiatrie kennen. Die Befunde aus Anamnese und Status werden in der Gruppe präsentiert und ausführlich mit dem Gastprofessor besprochen.

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03.12.2019

Neue Erkenntnisse zu ungewöhnlichem biochemischen Phänotyp

Rätsel gelöst! Eine extrem hohe Aktivität des Enzyms Gamma-Glutamyltransferase (GGT) in zwei Familien warf bei Mediziner:innen viele Fragen auf. Der Humangenetiker Andreas Janecke konnte an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller) gemeinsam mit Kolleg:innen die genetische Ursache für dieses ungewöhnliche biochemische Phänomen entschlüsseln.

Das Enzym γ-Glutamyltransferase (GGT) wird im Blutplasma bestimmt, um Hinweise auf Erkrankungen der Leber und der Gallenwege zu erhalten. Insbesondere bei Störungen des Gallenflusses sowie bei alkoholbedingten Leberschädigungen kommt es zu erhöhten GGT-Werten. In einer aktuellen Forschungsarbeit hat sich Andreas Janecke gemeinsam mit Kolleg:innen vom Campus der Medizinischen Universität Innsbruck, der EURAC in Bozen, der Universität in Pisa sowie Kolleg:innen aus Poprad (Slowakei) mit einem in zwei großen Familien auftretenden Phänomen auseinandergesetzt: Alles hatte mit einer Routine-Untersuchung begonnen. Dabei war bei einem Familienmitglied der sehr stark erhöhte GGT-Wert aufgefallen. Nach einer Untersuchung von Familienangehörigen zeigte sich, dass diese biochemische Anomalie dominant vererbt wurde. Bei den Patient:innen war eine massive, also 50 bis 200fache Erhöhung der GGT-Aktivität festgestellt worden. Die Patient:innen wurden über Jahre hinweg verlaufskontrolliert, zeigten aber keine klinischen Symptome, wie sie sonst mit einem erhöhten GGT-Wert assoziiert sind. „In Zusammenschau aller Befunde, waren alle diese Personen durchschnittlich gesund, es gab keine besonderen Beschwerden aufgrund der hohen Enzymaktivität“, erklärt Andreas Janecke, Letztautor der im renommierten „Hepatology“ Journal erschienen Arbeit. „Wir haben daraufhin mit unserer Forschungsarbeit erstmals herausgearbeitet, dass es sich bei dieser Anomalie um eine Veranlagung ohne klinische Bedeutung handelt.“ Damit haben die Wissenschafter:innen einen biochemischen Phänotyp erstmals beschrieben. Da sich die Merkmalsträger:innen als nicht krank erwiesen haben, bleiben den betroffenen Familien die Verlaufsuntersuchungen zukünftig erspart.

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05.12.2019

Feierliche Eröffnung des Lehr- und Lerngebäudes

Drei Jahre lang sanierte und erweiterte die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Liegenschaftseigentümerin und Bauherrin das Gebäude der Medizinischen Universität Innsbruck in der Fritz-Pregl-Straße 3. Am 4. Dezember 2019 wurde das im Herbst fertiggestellte moderne Lehr- und Lerngebäude feierlich eröffnet. Dabei übergab Maximilian Pammer, Leiter des Unternehmensbereichs Universitäten bei der BIG, den symbolischen Schlüssel an Rektor W. Wolfgang Fleischhacker

Mit einer Investition von rund 35 Millionen Euro konnten wir ein modernes Lehr- und Lerngebäude schaffen, das den heutigen Anforderungen an eine universitäre medizinische Ausbildung gerecht wird. Aber auch in Sachen Nachhaltigkeit wurde in den letzten drei Jahren nachgerüstet, weshalb das adaptierte Gebäude nun gänzlich ohne fossile Brennstoffe auskommt“, so Maximilian Pammer, Leiter des Unternehmensbereichs Universitäten bei der BIG.

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09.12.2019

Wie Angst im Gehirn abgespeichert wird

Neue Einblicke in die Informationsverarbeitung im Gehirn gibt eine Arbeit, die am Institut für Pharmakologie (Direktor: Francesco Ferraguti) der Medizin Uni Innsbruck in Kooperation mit der Forschungsgruppe von Andreas Lüthi am Friedrich Miescher Institut für Biomedizinische Forschung in Basel entstanden ist. Die Studie der beiden Erstautorinnen Enrica Paradiso und Sabine Krabbe wurde in diesem Herbst im renommierte Wissenschaftsjournal Nature Neuroscience veröffentlicht.

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09.12.2019

Preis der Stadt Innsbruck

Vergangenen Freitag wurde im Rahmen eines feierlichen Festaktes in der Stadtbibliothek Innsbruck der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung 2019 vergeben. Über die Auszeichnung und das, aus Anlass des 350 Jahr Jubiläums der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck einmalig erhöhte Preisgeld, freuen sich in diesem Jahr insgesamt sechs Preisträgerinnen, darunter auch Victoria Klepsch und Peter Willeit von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Seit 2006 vergibt die Landeshauptstadt Innsbruck jedes Jahr in Anerkennung der wissenschaftlichen Forschung an den beiden Universitäten einen Preis. Die Auszeichnung geht jeweils in einem Jahr an die Medizinische Universität Innsbruck sowie in den beiden darauf folgenden Jahren an die Leopold-Franzens-Universität in den Sparten Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft. Die jeweilige Universität führt die Ausschreibung durch und schlägt die Preisträger:innen vor. Die Stadt Innsbruck möchte damit junge Nachwuchsforscher:innen würdigen. Der zur Verfügung gestellte Betrag kann für eine Forschungsarbeit vergeben, aber auch auf mehrere Preisträger:innen aufgeteilt werden.

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11.12.2019

MUI Scientist to watch: Judith Hagenbuchner

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Die fünfte  Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch konnte Judith Hagenbuchner aus dem 3D-Bioprinting-Labor für sich entscheiden. Auf dem Schreibtisch der ausgebildeten Bio- und Umwelttechnologin, die sich an der Medizinischen Universität Innsbruck in Experimenteller Pathophysiologie habilitierte und an der Pädiatrie II (Leiterin Prof. Ursula Kiechl-Kohlendorfer) arbeitet, liegen Schläuche, Schrauben und Plastikteile, aber auch fertig zusammengesetzte Modelle, die eigentlich an Figuren und Bausätze aus Kindertagen erinnern, letztendlich aber als Werkzeuge für spezifische Fragestellungen in molekularbiologischen Labors Verwendung finden. Gemeint sind hier aber Mikroprozessor-gesteuerte Zellkultur-Bioreaktoren, Perfusionssysteme für 3D-biogedruckte Gewebe oder Elektrospinning-Geräte, die dann „bio shaker“, „sphere breeder x1“ oder „nano coater“ heißen. Das von ihr zusammen mit Michael Außerlechner gegründete und geleitete 3D Biodruck Labor der Medizinischen Universität Innsbruck ist übrigens das erste dieser Art in Österreich.

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11.12.2019

Forschungskooperation mit der IKB

Im Zuge ihres 25-Jahr-Jubiläums hat die IKB angekündigt, eine über fünf Jahre laufende Kooperation für gemeinsame Forschungsprojekte mit den Tiroler Hochschulen einzugehen. Kürzlich wurde von Initiator und IKB-Aufsichtsratsvorsitzenden Manfried Gantner gemeinsam mit dem IKB-Vorstand der entsprechende Kooperationsvertrag mit den Vertretern von Universität Innsbruck, Medizinische Universität und MCI unterzeichnet.

Pro Jahr stellt die IKB einen maximalen Förderbetrag von 50.000 Euro zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt durch eine Fachjury. „Wir freuen uns über dieses Bekenntnis zur heimischen Hochschullandschaft. Ein enger Austausch mit den Unternehmen in Tirol ist uns ein wichtiges Anliegen für die gemeinsame Stärkung und Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts“, betont Uni-Rektor Tilmann Märk.

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13.12.2019

Jubiläumsfonds der Universitäten

Stephanie Mangesius (Universitätsklinik für Neuroradiologie, Direktorin Elke R. Gizewski, Medizinische Universität Innsbruck) und Daniela Schiefeneder (Institut für Mathematik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Kooperationspartner Markus Haltmeier) wurden für ihr gemeinsames Projekt zur verbesserten Diagnose und Prognose Multipler Sklerose mit dem Jubiläumsfonds der Innsbrucker Universitäten ausgezeichnet (im Bild mit den Vizerektorinnen Christine Bandtlow und Ulrike Tanzer).

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen, überwiegend Frauen, die zu Behinderungen führen kann. Diese nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Autoimmunkrankheit kann sehr unterschiedlich verlaufen. Die diagnostische und prognostische Vorhersage des Krankheitsverlaufs bei Multipler Sklerose bleibt eine Herausforderung in der klinischen Routine.

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16.12.2019

STED: Noch bessere Auflösung und in 3-D

Die Medizinische Universität Innsbruck, genauer die Core Facility Biooptik am Institut für Neurobiochemie des Innsbrucker Biozentrums, ist einer der wenigen Standorte in Österreich, an dem ein Superresolution gSTED Mikroskop steht. Das bereits hochauflösende Mikroskop wurde nun verbessert und bietet noch bessere Bilder und auch in 3-D.

Bei der von Stefan W. Hell (Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie) erfundenen und 2014 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten STED-Mikroskopie ist die Auflösung nicht länger durch die Lichtwellenlänge begrenzt. Dadurch ist es möglich, Strukturen in einer Zelle mit einer bis zu zehnmal besseren Detailschärfe als mittels herkömmlicher Fluoreszenzmikroskopen zu beobachten.

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17.12.2019

Neuer Direktor der Univ.-Klinik für Psychiatrie I

Seit 1. Oktober 2019 ist Alex Hofer neuer Professor für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und neuer Direktor der Univ.-Klinik für Psychiatrie I. Der 49-jährige gebürtige Südtiroler ist ausgewiesener Experte für schizophrene und affektive Störungen.

Sie gelten als unberechenbar und gewalttätig: Menschen, die an einer schizophrenen Störung leiden, sind häufig mit Vorurteilen konfrontiert und werden ausgegrenzt. Dies hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf das soziale und berufliche Leben der Betroffenen, sondern beeinträchtigt auch die Behandlungsmöglichkeiten, denn viele haben große Bedenken, sich mit ihrer Situation an eine psychiatrische Klinik zu wenden. So ist „Entstigmatisierung“ gerade von Schizophrenie ein zentrales Anliegen des Psychiaters.  „Schizophrenie und affektive Störungen sind Erkrankungen, die wir mittlerweile sehr gut behandeln können“, erklärt Alex Hofer. Der 49-Jährige leitet sein 1. Oktober 2019 die Univ.-Klinik für Psychiatrie I. Dabei ist der Arzt und Wissenschafter in die internationale Forschung eingebunden. „Wir rechnen in den nächsten Jahren mit weiteren Verbesserungen: Neue Medikamente sind in Entwicklung und auch in der Grundlagenforschung werden vielversprechende Ansätze diskutiert.“ Um ein Beispiel aus der Grundlagenforschung zu nennen: Es gibt bereits seit längerem Hinweise, dass zwischen vorgeburtlichen Infektionen und einer späteren Schizophrenie-Erkrankung ein Zusammenhang bestehen könnte. Solche Erkenntnisse können zu einem besseren Verständnis der Erkrankung und verbesserten Therapien führen.

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18.12.2019

Award of Excellence

Thomas Hoernes erhielt den Award of Excellence des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Der Award of Excellence ist ein Staatspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Er wird seit 2008 an die 40 besten Absolventinnen und Absolventen von Doktoratsstudien des vergangenen Studienjahres vergeben. Mit diesem Staatspreis, der aus Mitteln der Studienförderung finanziert wird und mit 3.000 Euro dotiert ist, werden seit 2008 die 40 besten Dissertationen des abgelaufen Studienjahres honoriert. Die Vorschläge dafür kommen von den Universitäten. Mitte November 2019 wurden die Urkunden im feierlichen Rahmen durch Sektionschef Elmar Pichl an den Forscher Thomas Hoernes, der in der Arbeitsgruppe von Matthias Erlacher am Institut für Genomik und RNomik der Medizin Uni Innsbruck (Leiter Alexander Hüttenhofer) seine Dissertation schrieb, in der Aula der Wissenschaften überreicht.

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20.12.2019

60-jähriges Promotionsjubiläum

Fast wie ein Klassentreffen gestaltete sich die kleine Feier, die Ende des Jahres anlässlich des 60-jährigen Promotionsjubiläums im neuen Lehr-und Lerngebäude in der Fritz-Pregl-Straße abgehalten wurde. Rektor W. Wolfgang gratulierte herzlich.

Von den rund 70 Erstsemestrigen, die im Oktober 1953 ihr Medizinstudium in Innsbruck begonnen hatten, haben 1959 fast alle promoviert. 60 Jahre später, Ende vergangenen Jahres, trafen sich elf, inzwischen pensionierte, Mediziner:innen zu einer Jubiläumsfeier wieder.

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20.12.2019

Gerichtliche Medizin: Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Das Institut für Gerichtliche Medizin erhielt im Herbst zum siebten Mal das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“. Seit 2002 werden die strengen Maßstäbe für die Auszeichnung vom Lehrbetrieb erfüllt und alle drei Jahre vom Land Tirol verlängert.

Das Ziel dieser Initiative ist es, den Qualitätswettbewerb unter den Lehrbetrieben zu fördern und Aufmerksamkeit für die Bedeutung einer guten Lehrlingsausbildung zu schaffen. Am Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck werden Lehrlinge in den Bereichen Labortechnik-Chemie sowie Informationstechnologie-Technik ausgebildet. Das Arbeiten in einem nach der internationalen Norm ISO 17025 akkreditierten Prüflabor gehört zu den Aufgaben der Lehrlinge. Hier unterstützen sie die Fachkräfte bei der Analyse von Blut und Harn auf Suchtmittel, Medikamente und Alkohol und leisten so einen wichtigen Beitrag für Fragestellungen der klinischen Medizin, aber auch bei der Untersuchung von Kriminal- und Verkehrsdelikten. Die Lehre für Labortechnik-Chemie sowie für Informationstechnologie-Technik dauert jeweils insgesamt dreieinhalb Jahre. Zusätzlich nutzen zurzeit zwei Labortechniker-Chemie die Möglichkeit der Lehre mit Matura.

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23.12.2019

Nachruf o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Wolff

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um em. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Wolff, Vorstand der Univ.-Hautklinik Innsbruck zwischen 1976 – 1981, der am 20. Dezember 2019 verstorben ist.

Klaus Wolff, Doyen der österreichischen Dermatologie, wurde am 4. Dezember 1935 in Hermannstadt geboren. Er begann nach seinem “sub auspiciis” Medizinstudium in Wien seine Fachausbildung in Dermatologie an der I. Univ.-Hautklinik in Wien. Bereits während seiner Ausbildung erarbeitete er ein profundes experimentelles Oeuvre auf den Gebieten der Zellbiologie, Zyto- und Immunhistochemie sowie Elektronenmikroskopie. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Mayo Clinic, Rochester, Minnesota (USA) kehrte er nach Österreich zurück, habilitierte mit einer Arbeit über Langerhanszellen, wurde a.o. Prof., absolvierte einen weiteren Auslandsaufenthalt in Boston an der Harvard Universität und gründete schließlich eine Abteilung für experimentelle Dermatologie an der Universität Wien. 1976 wurde er Vorstand der Univ.-Hautklinik in Innsbruck.

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07.01.2020

Innsbrucker Forscher liefern wichtigen Beitrag zur Entschlüsselung des Vaccinia Virus

Eine im Journal CELL veröffentlichte Arbeit gibt erstmals Einblicke in die molekularen Grundlagen des RNA Polymerase Komplexes des Vaccinia Virus. Dieses DNA-Virus bildet die Basis für Pockenschutzimpfstoffe. Den Innsbrucker Wissenschaftern Alexander Hüttenhofer, Direktor des Instituts für Genomik und RNomik, und Forschungsgruppenleiter Matthias Erlacher ist es im Rahmen einer internationalen Forschungsarbeit gelungen, ein Schlüsselmolekül im RNA Polymerase Komplex zu identifizieren, eine tRNA.

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09.01.2020

Kreativität war gefragt: Was macht den Mikroorganismus des Jahres 2019 aus?

Die Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT) und Open Science riefen Schülerinnen und Schüler dazu auf, den Mikroorganismus des Jahres 2019 zu küren. Schulklassen waren aufgerufen darzulegen, was den von ihnen gewählten Mikroorganismus auszeichnet und was ihn so besonders macht. Mit dem Gewinn war ein mikrobiologisches Praktikum an der Medizin Uni Innsbruck verbunden.

Bei der Gestaltung waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt – die Einreichunterlagen konnten per Hand gezeichnet und gestaltet oder elektronisch ausgearbeitet werden. Wichtig war lediglich darzustellen, was den Mikroorganismus des Jahres 2019 für ausmachen sollte.

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14.01.2020

Auszeichnung für herausragenden Studienerfolg

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat dem Absolventen der Medizinischen Universität Innsbruck, Christoph Schraffl, Ende 2019 den Würdigungspreis verliehen. Der gebürtige Südtiroler absolviert derzeit seine Ausbildung für Allgemeinmedizin am Landeskrankenhaus in Innsbruck.

Alljährlich honoriert das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die besten Studienabschlüsse mit dem Würdigungspreis. Seit 1990 werden die 50 besten Diplomabsolvent:innen bzw. Masterabsolvent:innen des vergangenen Studienjahres ausgezeichnet. In diesem Jahr konnte sich Christoph Schraffl über diese Auszeichnung freuen. Die Urkunde wurde in der Aula der Wissenschaften in Wien Anfang Dezember durch Sektionschef Elmar Pichl vom Bundesministerium vergeben.

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15.01.2020

Jugend und Internet – Chance oder Gefahr?

Kann man „süchtig“ nach dem Handy sein, und was passiert dabei im Gehirn? Wie wirkt sich der Medienkonsum bei Kindern aus? Kann Virtual Reality auch bei Behandlungen eingesetzt werden? Das sind nur einige der Themen des sechsten Kinder- und Jugendpsychiatrie-Kongresses in Innsbruck.

Viele dieser Themen sind derzeit nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern auch gesellschaftspolitisch höchst aktuell. „Einfache Antworten gibt es bei diesen komplexen Zusammenhängen aber nur selten“, betont Kathrin Sevecke, die Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Hall: „Dass gewalthaltige Computerspiele Gewalthandlungen hervorrufen ist natürlich Quatsch. Aber wir beobachten bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Problemen ein durchaus ungesundes Verhältnis zum Medienkonsum. Sowohl was die Menge, als auch die Art der Medien betrifft.“

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16.01.2020

Susanne Kaser neue Präsidentin der ÖDG

Mit Anfang Jänner 2020 übernahm ein neues Team die Leitung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG), der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Diabetes-Expert:innen: Susanne Kaser, stellvertretende Direktorin der Univ.-Klinik für Innere Medizin I an er Medizinischen Universität Innsbruck ist die neue Präsidentin der ÖDG und Harald Sourij von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Medizinischen Universität Graz übernimmt die Funktion als Erster Sekretär der ÖDG

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17.01.2020

Medizin Uni Innsbruck und ALUMN-I-MED luden zum Neujahrsempfang

Traditionell beginnt das Veranstaltungsjahr an der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Neujahrsempfang. Der Einladung von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und ALUMN-I-MED Präsident Christoph Brezinka am 16. Jänner 2020 waren wieder mehr als 200 Ehrengäste, Mitarbeiter:innen, Absolvent:innen, Studierende sowie Förder:innen gefolgt.

Gelöst und beschwingt ist die Medizinische Universität Innsbruck ins Neue Jahr gestartet. Die sehr positive Entwicklung der größten medizinischen Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich sorgte für gute Stimmung. Rektor W. Wolfgang Fleischhackers Blick in die weitere Zukunft im Rahmen seiner Eröffnungsworte fiel dementsprechend positiv aus. Wie in den beiden Jahren zuvor, hielt er seine Anfangsworte kurz und prägnant. Der Rektor nutzte die Gelegenheit den Ärzt:innen, Forscher:innen, Lehrenden und Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck für ihre engagierte Arbeit zu danken, die dafür verantwortlich sei, dass die wichtigsten Kennzahlen der Universität eine steigende Tendenz aufweisen. Gemeinsam mit den Partnern in Tirol werde darüber hinaus an wichtigen, gemeinsamen Zukunftsprojekten gearbeitet, so Rektor Fleischhacker. Grund zum Feiern gäbe es daher beim diesjährigen Neujahrsempfang jedenfalls.

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20.01.2020

Erstmals nachgewiesen: Zusammenhang zwischen programmiertem Zelltod und Lungenentwicklung

Der programmierte Zelltod (Apoptose) stellt einen wichtigen Mechanismus in der Embryonalentwicklung, der Zellhomöostase und bei der Tumorentstehung dar und steht im Fokus des Forschungsinteresses von Verena Labi am Institut für Entwicklungsimmunologie (Direktor: Andreas Villunger). Die Biologin konnte nun einen neuen Mechanismus entschlüsseln, der die Regulation des Zelltod fördernden Proteins BIM über winzige RNA-Abschnitte, sogenannte Mikro-RNAs, beeinflusst.

Die Eliminierung schädlicher, defekter oder entarteter Zellen wird durch verschiedene Signalwege gesteuert, die den Zelltod herbeiführen oder verhindern können. Das BIM Protein ist eines der Moleküle in unseren Zellen, das den programmierten Zelltod auslösen kann. BIM, das in Säugetieren in fast allen Zellen des Körpers vorkommt, ist bereits seit mehreren Jahren im Visier von Verena Labi. „In Experimenten im Mausmodell habe ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Teams um Klaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin erforscht, wie winzige, regulatorische RNA-Abschnitte, sogenannte Mikro-RNAs, die Konzentration des BIM Proteins in der Zelle regulieren“, erzählt Erstautorin Verena Labi, deren nun im Fachjournal Genes & Development publizierte Untersuchung während eines Forschungsaufenthalts im Labor des renommierten Immunologen Klaus Rajewsky ihren Anfang nahm.

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22.01.2020

„Wir bieten Spitzenmedizin in allen neurologischen Bereichen“

Seit 1. Oktober 2019 ist Stefan Kiechl Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der international anerkannte Epidemiologe und Schlaganfall-Experte will das breite Spektrum der Innsbrucker Neurologie in der Spitzenmedizin stärken. Besondere Akzente will der 54-Jährige im gesellschaftlich hochrelevanten Bereich der Demenz setzen.

In der klinischen Versorgung neurologischer Krankheitsfälle ist die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie das Zentrum für Westösterreich. Beispiele für komplexe Behandlungen sind die Parkinson- und Epilepsiechirurgie sowie die Kathederbehandlung des schweren Schlaganfalls. Pro Jahr werden rund 6.000 Patient:innen stationär und ca. 50.000 Patient:innen ambulant betreut. Die spitzenmedizinische Versorgung ist in sämtlichen neurologischen Fachgebieten gegeben, speziell auch in den Bereichen Schlafmedizin, neurologische Intensivmedizin und Neuroonkologie, die nur an wenigen Kliniken in Österreich realisiert sind. „In all diesen Kernbereichen bieten wir den höchsten Standard – ein Alleinstellungsmerkmal in Österreich, das es zu erhalten gilt“, so der neue Klinikdirektor Stefan Kiechl, von dessen Kompetenz die Führungsebenen der Medizinischen Universität Innsbruck und des Krankenhausträgers tirol kliniken gleichermaßen überzeugt sind. „Wir haben mit Stefan Kiechl einen erfahrenen Kliniker und hochkompetitiven Wissenschafter gewonnen. Ich bin zuversichtlich, dass er mit seinem Team unseren international hoch angesehenen neurowissenschaftlichen Schwerpunkt sowie auch die renommierte Klinik nachhaltig weiterentwickeln wird“, so Rektor W. Wolfgang Fleischhacker. Auch Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin der Klinik Innsbruck, unterstreicht: „Die Neurologie ist eine unserer Kliniken, die weit über Österreich und Europa hinaus einen exzellenten Ruf genießt und es sind zugegebener Maßen sehr große Fußstapfen, in die Stefan Kiechl jetzt tritt. Ich bin aber zutiefst überzeugt, dass er das nicht nur meistern, sondern diese Fußstapfen noch weiter vergrößern wird.“

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22.01.2020

Neue FWF-Projekte an der Medizin Uni Innsbruck

Mit dem Beschluss der 76. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) im November 2019, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck drei neue Einzelprojekte, ein internationales Projekt sowie zwei Projektteile in einem Spezialforschungsbereich unterstützt. Zudem wurde ein Schrödinger Stipendium vergeben.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das FWF Kuratorium auf Basis von internationalen Fachgutachten.

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23.01.2020

OeNB fördert ein neues klinisches Projekt aus dem Jubiläumsfonds

Das Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hat in der 2. Vergabesitzung 2019 die Finanzierung von insgesamt 39 Forschungsprojekten (170 Anträge) mit knapp 4,6 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt, darunter das Projekt von Markus Pirklbauer von der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV, Nephrologie und Hypertensiologie

Die geförderten Projekte teilen sich auf folgende Wissenschaftsbereiche auf: 22 Projekte aus den Wirtschaftswissenschaften (2,76 Mio Euro), sieben Projekte aus den Medizinischen Wissenschaften (0,69 Mio Euro), sechs Projekte aus den Sozialwissenschaften (0,69 Mio Euro) und vier Projekte aus den Geisteswissenschaften (0,46 Mio Euro).

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24.01.2020

Intensivmedizin: Wie Nieren und Lunge interagieren

Bei Intensivpatient:innen kommt es häufig zu einer Mehrfachorgandysfunktion. Eine Auffälligkeit, der die Frage folgt, ob die zugrundeliegende Erkrankungen die Ursachen oder andere Faktoren, wie eine Interaktion zwischen den Organen, dafür verantwortlich sind. Mehr Klarheit über das Zusammenspiel von Niere und Lunge schaffen die Untersuchungen von Michael Joannidis und Sebastian Klein et al., deren Ergebnisse aktuell im renommierten Fachjournal „Intensive Care Medicine“ veröffentlicht wurden.

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28.01.2020

Weltkrebstag: „Verbesserte Krebstherapie durch Präzisionsmedizin“

Die Krebsbehandlung am Comprehensive Cancer Center Innsbruck (CCCI) basiert auf neuesten molekularbiologischen Forschungserkenntnissen und modernsten Therapierichtlinien. Verantwortliche Experten wie der Hämatologe und internistische Onkologe Dominik Wolf und der Gynäkologe Christian Marth sind maßgeblich an nationalen und internationalen Behandlungs- und Wirksamkeitsstudien für neue Krebsmedikamente beteiligt. Davon profitieren Krebspatient:innen in Innsbruck schnell und direkt.

Bösartige Tumorerkrankungen zählen weltweit wie auch in Österreich zu den Haupttodesursachen. Fortschritte in Forschung und Behandlung haben die Überlebensrate bei Krebs allerdings maßgeblich verbessert.

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31.01.2020

Neues Lehr- und Lernformat an der Anatomie

„Acht Stunden in der Woche sich Anatomie vorreden zu lassen, hat noch Niemanden zum Anatomen gemacht.“ Mahnende Worte des Anatomen Josef Hyrtl (1810 – 1894) in der Einleitung des neuen Lehrhandbuchs am Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Diesen Worten folgend wurde mit dem Wintersemester 2019/20 ein neues Lehr- und Lernformat etabliert, das international eine Vorreiterrolle einnimmt.

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05.02.2020

Neues Therapie-Target für die Leberregeneration

Die Entstehung von Zellen mit vielfachem Chromosomensatz (Polyploidie) ist das Ergebnis einer unvollständigen Zellteilung und zugleich Merkmal vieler Tumorzellen. Polyploidie ist aber auch bei einer Mehrzahl gesunder Leberzellen zu beobachten. Der zugrunde liegende Regulationsmechanismus ist besonders bei der Frühentwicklung und in Regenerationsphasen der Leber hochrelevant, berichtet ein internationales Team um den Innsbrucker Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger.

Erst vor kurzem identifizierte das Team des Instituts für Entwicklungsimmunologie am Innsbrucker Biozentrum einen neuen Aktivierungsmechanismus des Tumorsuppressors p53, der in gesunden Zellen als eine Art Bremse fungiert, indem er die Zellen nach defekter Zellteilung oder nach DNA Schädigung vor unkontrolliertem Wachstum schützt. Die Innsbrucker Forscher:innen nahmen damals tetraploide (vierfacher Chromosomensatz) Zellen unter die Lupe und konnten nachweisen, dass der PIDDosom-Multiproteinkomplex (bestehend aus PIDD1, RAIDD und der Protease Caspase-2) nach fehlerhafter Zellteilung p53 aktiviert und damit einen neuen Angriffspunkt für innovative Krebstherapien bilden könnte.

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05.02.2020

Open Labs Days 2020

Wie jedes Jahr Anfang Februar fanden auch heuer wieder an der Medizinischen Universität Innsbruck die Open Labs Days für Tiroler Schüler:innen statt. Das Interesse Spannendes über die Welt der Zellen und Moleküle zu erfahren ist ungebrochen hoch. Ausgestattet mit weißen Mänteln lernten die Teilnehmer:innen bei Praktika und Veranstaltungen das Studium der Molekularen Medizin kennen. Das Besondere heuer: Die Vorträge und Laborbesuche fanden im neuen Lehr- und Lerngebäude statt.

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07.02.2020

TWF: Innovative Forschungsprojekte vom Land Tirol gefördert

Im Großen Saal des Landhauses fand am Freitag die diesjährige Vergabefeier der Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF) statt. Projekte von Forscherinnen und Forschern der Tiroler Hochschulen werden dabei vom Land Tirol finanziell gefördert. Acht an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Landesrat Bernhard Tilg, der auch die Dekrete überreichte, überbrachte bei der Eröffnung der Vergabefeier den Dank des Landes Tirol für die vielen, hochkarätigen Einreichungen. Die Fördernehmner:innen und Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck stellte Rektor Wolfgang Fleischhacker vor.

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12.02.2020

Innovatives Wirkstoffdesign für die Modulation von Transkriptionsfaktoren

Die Entwicklung kleinmolekularer Substanzen, die an einen spezifischen und im Krebsgeschehen des kindlichen Neuroblastoms relevanten FOXO Transkriptionsfaktor binden, schien bis vor kurzem unrealisierbar. Einem Team des Molekularbiologischen Forschungslabors (Univ.-Klinik für Pädiatrie I) gelang nun die erstmalige exakte Beschreibung von entsprechenden „small compounds“ und damit der Coup, die Aktivität des FOXO Transkriptionsfaktors effizient zu modulieren.

FOXO-Transkriptionsfaktoren spielen ein wesentliche Rolle bei Zelltod und Stress-Resistenz und haben sich auch als sogenannte „Longevity“-Gene einen Namen gemacht. Sie gelten zudem als Homöostase-Regulatoren, die in manchen Krebsarten zur Metastasierung, zum Replikationspotential von Tumorstammzellen und zur Chemotherapie-Resistenz beitragen. FOXO3 bzw. dessen Hemmung – seit Jahren im Fokus des Molekularbiologen und Laborleiters Michael Außerlechner und seiner Kollegin Judith Hagenbuchner – spielt auch bei der Entwicklung der Chemotherapie-Resistenz in Neuroblastomzellen eine relevante Rolle.

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14.02.2020

Advisory Board: Erster Vor-Ort Besuch

Das Rektorat hat 2018 zur inhaltlichen Begleitung des Humanmedizinstudiums ein Advisory Board eingerichtet.

Diesem gehören an:

Univ.-Profin. Drin. Drinh.c. Vera Regitz-Zagrosek (Charite Berlin)
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Putz (LMU München)
Prof. Dr. Johann Steurer (Universitätsspital Zürich)
Prof. Dr. Pascal Berberat (TU München)

Am 20. und 21. Jänner 2020 waren die Mitglieder des Adivsory Boards zu ihrem ersten Vor-Ort Besuch in Innsbruck. Der Besuch diente in erster Linie dazu, das Medizinstudium an unserer Universität kennenzulernen, mit den rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen vertraut zu werden und einen ersten Gedankenaustausch mit den relevanten Personen und Gremien (Studierendenvertretung, Curricularkommission, Studiengangsleitung, Sentsvorsitz, Uniratsvorsitz, Rektorat) zu pflegen. Aufgrund dieses Besuchs wird das Board erste, generelle Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums aussprechen. Alle vier Mitglieder des Boards haben ihre Bereitschaft bekundet, auch weiterhin an der Optimierung des Medizin-Curriculums unserer Universität mitzuwirken und in regelmäßigen Abständen zu Vor-Ort Besuchen nach Innsbruck zu kommen.

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17.02.2020

Schnittverletzungen – die versteckte Gefahr im Wintersport

Eine Bilanz der Wintersportsaison 2019/2020: Über 70 Schnittverletzungen im Gesicht, knappe 30 an Händen und Füßen, eine am Hals und fünf am Kopf – Schnittverletzungen, die in der bisherigen Saison in den Wintersportarten Snowboarden, Tourengehen, Rodeln, Skifahren, Langlaufen und Eislaufen an der Unfallambulanz der Innsbrucker Klinik versorgt wurden. Und die Saison ist noch nicht zu Ende.

Die meisten dieser Verletzungen passieren durch scharfe Skikanten, aber auch Eislaufen fällt durch seine hohe Zahl an Schnittverletzungen in der Statistik auf.
Altersmäßig überwiegen die 20- bis 50-Jährigen unter den Verletzten beim Skisport bei Weitem. Dafür fällt der überwiegende Teil der Schnitte im Teenageralter auf den Eislaufsport. Auffallend ist die Geschlechterverteilung: Knappe 80 Prozent der Schnittverletzungen im Wintersport entfallen auf Männer.

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20.02.2020

IDEA-FAST: Auf der Suche nach digitalen Markern zur Beurteilung von Krankheitslast und Therapieerfolg

Schlafstörungen und Fatigue, eine quälende Form von Müdigkeit und Antriebslosigkeit, zählen zu den belastenden Begleitsymptomen vieler chronischer Erkrankungen. Bislang fehlen jedoch praktikable Methoden, um diese Krankheitsfolgen zuverlässig und objektiv messen zu können. Ziel eines neuen europäischen Forschungsprojekts ist es, diese diagnostische Lücke zu schließen. Die Innsbrucker Neurologie ist maßgeblich daran beteiligt.

IDEA-FAST („Identify Digital Endpoints to Assess FAtigue, Sleep and acTivities of daily living“) nennt sich das Anfang Februar in Newcastle, dem Sitz der koordinierenden Universität, gestartete EU-Projekt, an dem 46 Zentren aus 14 europäischen Ländern, darunter auch die Univ.-Klinik für Neurologie, beteiligt sind.

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20.02.2020

Intensivmedizin: Förderung für Sepsisforschung

Die Österreichische Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin (ÖGIAIN) vergibt eine jährliche Projektförderung in der Höhe von 20.000 Euro. Die aktuelle Förderung erging an die Sepsisforschung von Georg Lehner an der Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Notfall- und Intensivmedizin am Department für Innere Medizin der Medizin Uni Innsbruck und wurde im Rahmen der Wiener Intensivmedizinische Tage (WIT) Mitte Februar offiziell vergeben.

Die Sepsis ist eine lebensbedrohliche Erkrankung mit einer Mortalitätsrate bis zu 43 Prozent, an der weltweit jährlich geschätzt 5.3 Millionen Menschen versterben. Das Charakteristikum der Sepsis ist das Auftreten von Organdysfunktionen bei einer Infektion. Man nimmt an, dass diese unterschiedlichen Formen des Organversagens die Folge einer komplexen Reaktion des Körpers auf eine Infektion sind.

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25.02.2020

Wenn Bewegungen ungenau werden

Esteban Grieb hat Friedreich-Ataxie, eine erblich bedingte Erkrankung des Nervensystems und anderer Organe. Nur ein Mensch unter 30.000 ist betroffen – sie gehört daher zu den Seltenen Krankheiten. An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie gibt es für diese Patient:innen das erste österreichische Zentrum für seltene Bewegungsstörungen.

Die Friedreich-Ataxie ist eine seltene rezessive Erbkrankheit in der indoeuropäischen Bevölkerung. Nachkommen gesunder Anlageträger:innen werden krank, wenn beide Elternteile (ohne es zu wissen) ein Friedreich-Gen in sich tragen, und einem oder mehreren Kindern beide Erbanlagen weitergeben. In den meisten Fällen zeigen sich erste Krankheitszeichen zwischen dem 5. und 25. Lebensjahr, oft werden sie jedoch jahrelang nicht erkannt. Hervorgerufen durch eine Schädigung der Nervenfasern im Rückenmark und des Kleinhirns kommt es zu einer Störung der Bewegungskoordination (Ataxie). Während Patient:innen keine geistigen Einschränkungen haben, lassen die motorischen Fähigkeiten mehr und mehr nach. In vielen Fällen sind Friedreich-Ataxie-Patient:innen zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen. Weitere Symptome sind eine Wirbelsäulenverkrümmung und Diabetes. Sieben von zehn Betroffenen entwickeln eine Kardiomyopathie – eine Herzerkrankung bei der die Muskeln verdicken. Sie kann durch Herz-Rhythmus-Störungen oder Herzschwäche zum Tod führen.

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26.02.2020

Rückblick Tiroler Impftag: Influenza und COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 sowie die neuesten Impfstoffentwicklungen bezüglich Influenza zählten zu den wichtigsten Themen des Tiroler Impftages. Über die aktuellsten Entwicklungen informierten internationale und Innsbrucker Expert:innen Mitte Februar. Die Institute für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene sowie Virologie und die Univ.-Klinik für Pädiatrie I veranstalteten das stets gut besuchte Meeting gemeinsam.

Bereits zum fünfzehnten Mal fand der Tiroler Impftag am 15. Februar 2020 in Innsbruck statt. Mediziner:innen, Apotheker:innen und Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen nutzten an diesem Tag die Gelegenheit, neue Daten und Erkenntnisse sowie einen Überblick zum Thema „Impfungen“ zu erhalten. Wie schon in den 14 Jahren davor wurde der Impftag von Reinhard Würzner (Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Direktorin: Cornelia Lass-Flörl) organisiert. Zahlreiche hochkarätige Referent:innen wurden eingeladen, um die medizinische Fachwelt auf den neuesten Stand in Sachen Vorsorge durch Impfungen zu bringen.

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27.02.2020

Medizin Uni Innsbruck eröffnet Christian Doppler Labor für Eisen- und Phosphatbiologie

In Innsbruck wurde das „CD-Labor für Eisen- und Phosphatbiologie“ unter der Leitung des Gastroenterologen und Hepatologen Heinz Zoller eröffnet. Das bereits siebente CD-Labor, das die Medizinische Universität Innsbruck seit 2015 einwerben konnte, erforscht den Zusammenhang von Eisenmangel, der Behandlung mit intravenösem Eisen und der bei bestimmten Präparaten daraus resultierenden unerwünschten Senkung des Phosphatspiegels.

Die feierliche Eröffnung des neuen Christian Doppler Labors für Eisen- und Phosphatbiologie fand heute in Anwesenheit von LR Bernhard Tilg, dem Präsidenten der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), Martin Gerzabek und Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales statt. An der Medizinischen Universität Innsbruck gibt es damit bereits sieben dieser von öffentlicher Hand und beteiligten Unternehmen geförderter Einrichtungen für anwendungsorientierte Grundlagenforschung.

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02.03.2020

Stiftungsprofessur für Allgemeinmedizin wird eingerichtet

Die demografische Entwicklung macht auch vor dem Tiroler Ärztestand nicht halt. Viele Mediziner:innen gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Bei den Landärzt:innen betrifft das rund ein Drittel in den nächsten zehn Jahren. Das Land Tirol, die Sozialversicherung, die Medizinische Universität Innsbruck, die Ärztekammer Tirol und die Tiroler Spitäler wollen daher junge Menschen für die Berufsausübung im Bereich Allgemeinmedizin motivieren.

Die Einrichtung einer eigenen Stiftungsprofessur für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck ist Teil eines Bündels von Maßnahmen im Rahmen des Programmes „Tiroler Impulse Allgemeinmedizin“ (TIAM) zur Stärkung der Allgemeinmedizin und Primärversorgung in Tirol.

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03.03.2020

Neuigkeiten rund ums Herz: Innsbrucker Kardiologie-Kongress

Kardiologische Erkrankungen zählen zu den Haupttodesursachen in Österreich und in den westlichen Ländern: Die neuesten Entwicklungen rund um das Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden vom 5. bis 7. März in Innsbruck zum 22. Mal diskutiert. Die Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie) organisiert die Veranstaltung, um Ärzt:innen die Möglichkeit zu geben, ihre Patient:innen nach dem neuesten Wissensstand zu behandeln.

Rund 40 Prozent der Todesfälle in Österreich lassen sich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückführen. Dank des medizinischen Fortschritts können Patient:innen allerdings in immer mehr Fällen erfolgreich behandelt werden. Schwere Eingriffe werden durch minimalinvasive Methoden abgelöst. Über 1.000 Teilnehmer:innen informieren sich auf dem Innsbrucker Kardiologie-Kongress über die neuesten Entwicklungen. Das Meeting zählt zu einem der wichtigsten in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum. Die Veranstaltung ist sehr praxisnah. „Wir informieren die Ärztinnen und Ärzten in der Region komprimiert über die neuesten Entwicklungen, damit sie ihre Patientinnen und Patienten nach dem aktuellen Wissensstand behandeln können“, erklärt Axel Bauer, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie) die Intention der Veranstaltung. Der im Herbst 2019 verstorbene Kardiologe Otmar Pachinger hatte das Meeting vor 22 Jahren gegründet. An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Kardiologie werden pro Jahre rund 20.000 Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt.

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05.03.2020

„Sie will gar einen Doktorhut!“ Der lange Weg von Frauen in die Medizin

Vor rund 100 Jahren war es noch keinesfalls üblich, dass Frauen den Beruf zur Medizinerin ergriffen haben: Anlässlich des Weltfrauentages 2020 am 8. März erinnert an der Medizinischen Universität Innsbruck eine Ausstellung an diesen langen Weg. Die Lebensgeschichten von neun Ärztinnen, die es trotz aller damaligen Widerstände geschafft haben, in ihrem Beruf Fuß zu fassen, sollen anderen Frauen Mut machen.

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10.03.2020

Dem Lebenszyklus von Boten-RNA auf der Spur

Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten haben ein vor drei Jahren entwickeltes Verfahren zur Analyse von Boten-RNA in der Zelle gemeinsam weiterentwickelt. In der Fachzeitschrift Angewandte Chemie International Edition demonstrieren sie, wie mit einem zusätzlichen chemischen Label Produktion und Abbau von Boten-RNA detailliert analysiert werden können.

Die genetischen Informationen in der Zelle werden mit Hilfe von Boten-RNA in die Produktionsfabriken für Proteine geliefert. Ihre Funktionsweise ist deshalb für die molekularen Abläufe in der Zelle von großer Bedeutung. Um diese zu verstehen und mögliche Störungen zu erkennen, ist eine detaillierte Analyse dieser Moleküle von großem Interesse. Mit herkömmlichen Sequenzierungsverfahren kann die Menge von Boten-RNA in der Zelle heute rasch und einfach bestimmt werden. „Ob die Konzentration der Boten-RNA aber durch eine gestörte Produktion oder einen fehllaufenden Abbau in der Zelle verändert ist, kann von entscheidender Bedeutung für unser Verständnis von Krankheitsursachen sein“, erklärt die Molekularbiologin Alexandra Lusser vom Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck. Gemeinsam mit dem Team um Ronald Micura vom Institut für Organische Chemie der Universität Innsbruck und dem Bioinformatiker Dietmar Rieder vom Biozentrum der Medizinischen Universität haben sie ein Verfahren entwickelt, mit dem Entstehung und Abbau von Boten-RNA in der Zelle einfach ermittelt werden können. Die Wissenschaftler füttern dazu die Zellen mit einem Nukleosid, das in die RNA eingebaut wird. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer chemischen Reaktion, mit der dieses Nukleosid spezifisch in ein anderes umgewandelt wird und dadurch gezielt eine Mutation erzeugt werden kann. Ein Vergleich mit den Sequenzierungsdaten von unbehandelten Zellen gibt Auskunft über die Transkriptions- und Abbaurate der RNA in der Zelle.

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12.03.2020

Mannagetta-Förderpreis für Molekularbiologin Victoria Klepsch

Am 4. März wurde von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) der Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta-Preise verliehen. Ausgezeichnet wurden der Grazer Kardiologe Peter Rainer und die Innsbrucker Molekularbiologin Victoria Klepsch.

In Anerkennung ihrer hervorragenden Forschungsleistungen zu Mechanismen der Kontrolle der immunologischen Tumor-Abwehr wurde Victoria Klepsch (Institut für Zellgenetik) mit dem Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta Förderpreis für Medizin 2019 ausgezeichnet.

Die Molekularbiologin Victoria Klepsch hat an der McMaster University in Kanada und an der Universität Innsbruck studiert. Ihr Doktoratsstudium absolvierte sie an der Medizinischen Universität Innsbruck, wo sie seit 2015 als Postdoc im Translational Cell Genetics Team (Direktor Gottfried Baier) tätig ist.

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12.03.2020

Abwasseranalysen der Gerichtsmedizin Innsbruck: keine Zunahme des Drogenkonsums im Jahresvergleich, Cannabis wird am häufigsten konsumiert

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (GMI) ist Teil des europaweiten Netzwerkes SCORE, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) jährlich die Mengen einzelner verbotener Substanzen in den Abwässern europäischer Städte untersucht. 2019 wurden europaweit die Abwässer von 100 Kläranlagen in 86 Städten bzw. Regionen analysiert, darunter auch jene von acht österreichischen und zwei Südtiroler Kläranlagen

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12.03.2020

Rektor Wolfgang Fleischhacker im Amt bestätigt

W. Wolfgang Fleischhacker, seit 1. Oktober 2017 Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde heute vom Universitätsrat einstimmig für eine weitere Amtsperiode in seiner Funktion bestätigt. Nach der Zustimmung durch den Senat würdigt damit auch der Unirat den erfolgreichen Kurs von Wolfgang Fleischhacker. Es ist das erste Mal, dass ein Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck eine zweite Amtszeit antritt.

„Rektor Wolfgang Fleischhacker hat es in seiner ersten Amtsperiode verstanden, die Medizinische Universität Innsbruck für die Herausforderungen der modernen Spitzenmedizin zu stärken und zukunftsfit zu machen. Nach eingehender Beratung haben wir uns im Unirat einstimmig entschieden, den amtierenden Rektor für eine weitere Amtszeit wiederzuwählen und den positiven Veränderungsprozess fortzusetzen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, betont die Vorsitzende des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck, Elisabeth Zanon.

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16.03.2020

Häusliche Quarantäne positiv nutzen

Wenn sich eine Person aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus bzw. einer möglichen Infektion für einige Tage in Quarantäne begeben muss, stellt dies eine besondere Situation dar, die von jeder und jedem Einzelnen auch positiv gemeistert werden kann.

„Wir wissen, dass durch einen geeigneten Umgang in einer Quarantänesituation, neben der Belastung auch positive neue Aspekte in der Folgezeit erkannt werden können“, betont Bernhard Holzner, Psychotherapeut und leitender Psychologe an der Universitätsklinik für Psychiatrie I (Direktor: Alex Hofer) und Psychiatrie II (Direktorin: Barbara Sperner-Unterweger). In der Psychologie nennt man das Konzept »benefit finding«. In aller erster Linie gelte hier der altruistische Gedanke, seine Mitmenschen und letztendlich auch sich selbst, zu schützen, so Holzner, der Tipps für die Zeit während der Quarantäne bereithält.

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18.03.2020

Covid-19 und Schwangerschaft: „Beim Geburtsvorgang ändert sich nichts.“

Derzeit gibt es keinen Hinweis, dass gesunde Schwangere ohne Vorerkrankung durch das neuartige Virus SARS-CoV-2 gefährdeter sind, als die allgemeine Bevölkerung. Die große Mehrheit der schwangeren Frauen zeigt nur leichte oder mittelschwere Symptome. Wie schaut es aber dabei mit dem Schwangerschaftsverlauf und dem Kind aus? Ein Gespräch mit Christian Marth, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Derzeit geht man davon aus, dass Schwangere das Virus SARS-CoV-2 nicht auf ihr ungeborenes Kind übertragen können. Es ist dabei aber hauptsächlich von fortgeschrittenen Schwangerschaften die Rede.

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18.03.2020

Denkstunde der Universitäten

Die beiden Innsbrucker Universitäten gedachten Mitte März an jene Angehörige der Universität, die nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 ausgeschlossen, vertrieben und ermordet wurden. *

Die Rektoren der Medizinischen Universität Innsbruck, W. Wolfgang Fleischhacker und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Tilmann Märk, eröffneten gemeinsam die jährlich stattfindende Denkstunde beim, von der Künstlerin Dvora Barzilai gestalteten, Mahnmal am Gelände der Universitätskliniken. In der Ansprache von Rektor Fleischhacker stand das Wort „Solidarität“ im Zentrum und Rektor Märk verwies auf das 350-Jahr-Jubiläum der Universität Innsbruck 2019, bei dem auf die dunklen Kapitel besonders Acht genommen wurde. Beide Rektoren betonten die große Bedeutung der Erinnerung. Auch hielt in einer weiteren Ansprache der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Günter Lieder, die Erinnerungen an Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung aufrecht und die Historikerin Ina Friedmann vom Innsbrucker Institut für Zeitgeschichte ging in ihrem Vortrag sowohl auf Opfer als auch auf Täter der Universität ein.

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19.03.2020

COVID-19 und Diabetes: „Gute Blutzuckereinstellung unterstützt Immunabwehr“

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, an einer COVID-19 Infektion zu erkranken. Neben ausreichender Hygiene und weitgehender Beschränkung enger sozialer Kontakte, kann vor allem eine optimale Blutzuckerkontrolle das Infektionsrisiko minimieren. Das betont Susanne Kaser, Diabetes-Expertin und stellvertretende Leiterin der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor: Herbert Tilg) und seit Jänner 2020 Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG).

Ältere Menschen ab 65 und solche mit Vorerkrankungen von Herz, Lunge und Nieren, sowie Menschen mit Diabetes und Krebs zählen zur Risikogruppe für eine gehäufte und oft schwerwiegend verlaufende Infektion mit dem neuen Coronavirus. All diese besonders gefährdeten Menschen haben eines gemein: eine verminderte Immunabwehr.

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19.03.2020

COVID-19: Verunsicherung durch ambivalente Meldungen über ACE-Hemmer und Ibuprofen

Neue Hypothesen rund um einen mutmaßlich ungünstigen Verlauf von COVID-19 Infektionen unter der Therapie mit blutdruckregulierenden ACE-Hemmern oder fiebersenkendem Ibuprofen verunsichern nicht nur Patient:innen, sondern auch viele Ärzt:innen. Wie stichhaltig und wissenschaftlich haltbar diese Behauptungen sind, weiß Hans-Günther Knaus, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Pharmakologie an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Seit einigen Tagen kursieren unter Wissenschafter:innen und auch in den Medien Mutmaßungen, wonach bestimmte Bluthochdruckmedikamente wie ACE Hemmer oder Angiotensin-Rezeptorantagonisten, sog. Sartane, aber auch andere Arzneistoffe wie zum Beispiel bestimmte Antidiabetika oder Ibuprofen eine COVID-19-Infektionen negativ beeinflussen könnten. „Daraus zu folgern, diese Arzneistoffe sofort abzusetzen oder erst gar nicht mehr zu verwenden, ist nach aktuellem Kenntnisstand absolut nicht gerechtfertigt“, betont der Pharmakologe Hans-Günther Knaus nachdrücklich.

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23.03.2020

Pulswellengeschwindigkeit: Kardiovaskulärer Risikomarker mit spezifischem Mehrwert für Frauen

Eine neue, im Rahmen des Forschungszentrums VASCage gemeinsam mit einem chinesischen Forschungsteam durchgeführte Studie, liefert ein wichtiges Ergebnis für die Schlaganfallprognose, aber auch für die Gendermedizin: Demnach besitzt die Bestimmung der Gefäßsteifigkeit bei Frauen nach der Menopause mittels Messung der Pulswellengeschwindigkeit großes prognostisches Potenzial für das Risiko von Gefäßerkrankungen.

Schlaganfall und Herz-Kreislauferkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Im Prozess der Gefäßalterung, die allen kardiovaskulären Erkrankungen zugrunde liegt, stellt die Gefäßsteifigkeit einen zentralen Parameter dar. Mit zunehmender Steifigkeit der Aorta erhöht sich auch das Risiko für Schlaganfall und kardiovaskuläre Erkrankungen. Dass sich die Gefäßsteifigkeit im Lauf des Lebens je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich entwickelt, konnte nun in einer großen Populationsstudie mit mehr als 80.000 eingeschlossenen Proband:innen unter der Federführung von Stefan Kiechl, Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie und wissenschaftlicher Leiter von VASCage, eindrucksvoll dargestellt werden. In dieser Studie wurde erstmals die Entwicklung der Gefäßsteifigkeit über eine breite Lebensspanne, also von der Jugend bis ins höhere Alter, in einer großen chinesischen Population mit Fokus auf Geschlecht und Alter untersucht.

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25.03.2020

Paracelsus-Medaille für Rektor Fleischhacker

Für seine langjährigen Verdienste als Arzt, wurde der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker, von der Ärztekammer für Tirol mit der Paracelsus-Medaille ausgezeichnet.

Die Paracelsus-Medaille wird für eine langjährige vorbildliche Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin vergeben und an jene verliehen, die im laufenden Jahr ihre ärztliche Tätigkeit beendet haben. Die Liste der jährlich auszuzeichnenden Ärzt:innen wird vom Vorstand der Ärztekammer für Tirol beschlossen. Die Paracelsus-Medaillen wurden im Rahmen eines Festaktes im Hotel Grauer Bär im Februar 2020 verliehen.*

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26.03.2020

COVID-19 und Krebs: „Krebspatient:innen sind sehr vulnerabel“

Erste, frühe Daten zeigen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist (Immunsuppression), schneller und möglicherweise auch schwerer an COVID-19 erkranken als Gesunde. Vor allem bei Krebspatient:innen kann das Immunsystem durch die Erkrankung selber oder die Therapie geschwächt sein. So sind Krebspatient:innen in der derzeitigen Situation besonders vulnerabel. Dominik Wolf, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin V.

Dominik Wolf, Direktor der Univ.-Klinik. für Innere Medizin V im Gespräch.

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30.03.2020

COVID-19: „Plötzlich wissen alle, was ein Virologe macht“

Seit mehr als zehn Jahren leitet Dorothee von Laer das Institut für Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. In dieser Zeit hat die Fachärztin für Virologie, Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie zahlreiche Preise erhalten, Forschungsgelder eingeworben und ein innovatives, inzwischen erfolgreich verkauftes Spin-off gegründet. Der großen Arbeitsbelastung in Zeiten der Covid-19-Pandemie sind sie und ihr Team gewachsen.

Die zusätzlichen Arbeitsstunden der vergangenen Wochen nimmt Dorothee von Laer in dieser Ausnahmesituation für sich selbst in Kauf. Bei ihren Mitarbeiter:innen im akkreditierten, virologisch-serologischen Diagnostiklabor achtet sie allerdings genau auf die Einhaltung der erlaubten Mehrarbeitszeit. „Auch wenn von Normalbetrieb derzeit keine Rede sein kann, schaue ich bei meinem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern derzeit besonders darauf, dass sie nicht mehr als 45 Stunden pro Woche arbeiten. Sie müssen gesund und fit bleiben für diese verantwortungsvolle Tätigkeit“, betont Dorothee von Laer, an deren Institut derzeit 45 der insgesamt 50 Mitarbeiter:innen im 24-Stunden-Rhythmus für die Diagnostik und die Diagnostikkontrolle „abgestellt“ sind. Extra motivieren müsse sie ihr Team nicht, „alle wissen, dass sie in dieser intensiven Zeit etwas Wichtiges tun“. In der Geschwindigkeit der durchgeführten Tests hat das Innsbrucker Labor seit Beginn der Corona-Krise die größte Testkapazität in Österreich bewiesen, nun soll diese Leistung mit einem neuen Gerät von 500 auf 1.000 PCR*-Tests pro Tag erhöht werden. „Die Anzahl der durchzuführenden Tests wird noch weiter massiv ansteigen, deshalb müssen alle, auch die niedergelassenen Labors, ihre Leistung hochfahren“, so die Virologin.

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30.03.2020

MUI Scientist to watch: Alessandra Fanciulli

Um herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Wie in der vergangenen, wurden auch in der fünften Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch gleich zwei Forscher:innen ausgewählt: Neben Verena Labi, die zu einem späteren Zeitpunkt hier vorgestellt wird, konnte die junge Neurologin Alessandra Fanciulli mit ihren rezenten Erkenntnissen zur frühen Diagnostik der Multisystematrophie (MSA) überzeugen.

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02.04.2020

COVID-19: Dauer der intensivmedizinischen Betreuung ist harte Belastungsprobe

An der Internistischen Intensivstation werden derzeit ausschließlich COVID-19-Patient:innen betreut. Das Außergewöhnliche an der Behandlung von Patient:innen mit schwersten, durch SARS-CoV2 ausgelösten Infektionsverläufen ist die lange, durchschnittlich 14-tägige Dauer der künstlichen Beatmung. „Das ist eine sehr starke Belastung für den Organismus, die hohe intensivmedizinische Expertise verlangt“, sagt der Leiter der Internistischen Intensivstation, Michael Joannidis.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung, liegt der Anteil der Menschen, die an COVID-19 versterben (Fallsterblichkeit), weltweit bei unter fünf Prozent, in stark betroffenen Ländern wie Italien bei über 11 Prozent, in Deutschland bei rund einem Prozent (Quelle: Johns Hopkins University).

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03.04.2020

Das Familienstartpaket der Medizin Uni Innsbruck

Das Familienstartpaket für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizin Uni Innsbruck enthält diverse Aufmerksamkeiten für die ganze Familie inklusive Informationsmaterial zur Kinderbetreuung für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren und Informationen über das Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit, der Aktion Wiedereinstieg, den Medizin Uni-Kindergarten und die Kinder- und Jugendakademie.

„Das Familienstartpaket wurde 2019 initiiert und entworfen. Nun freuen wir uns schon sehr darauf das Familienstartpaket an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeben zu dürfen“, meint Tamara Klausner vom Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit. Das Paket und die Elterninformationsmappe inkl. Glückwunschschreiben wird ab dem Frühjahr 2020 ausgegeben.

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06.04.2020

Neue Erkenntnisse zum Tumor-Metabolismus

Unkontrolliertes, schnelles Wachstum ist eine der zentralen Eigenschaften von Krebszellen. Um die dafür notwendige Energieversorgung sicherstellen, adaptieren Tumore ihren Metabolismus. Eine zentrale Rolle in diesem Geschehen spielen die Mitochondrien. Nun konnte zum ersten Mal eine Verbindung zwischen mitochondrialen DNA Mutationen und spezifischen funktionellen Veränderungen im Energiemetabolismus hergestellt werden. Die Erkenntnisse wurden nun in „Nature Communications“ beschrieben.

In einem interdisziplinären Forschungsprojekt hat ein Team, bestehend aus Wissenschafter:innen vom Institut für Genetischen Epidemiologie, von der Universitätsklinik für Urologie und vom Institut für Pathologie, Neuropathologie und Molekularpathologie sowie dem Daniel Swarovski Forschungslabor, der Innsbrucker Firma Oroboros, dem DKFZ in Heidelberg und der Translationalen Onkologie an der Universitätsmedizin Mainz, die metabolische Funktion und Veränderungen im Mitochondriengenom von Prostatakrebsgewebe untersucht und dabei interessante neue Erkenntnisse gewonnen.

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08.04.2020

Innsbrucker Zahnärztin und Spezialistin für Parodontologie berufen

Die gebürtige Innsbruckerin Ines Kapferer-Seebacher wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zur Professorin berufen. Die Tirolerin ist auf parodontale und dentale Manifestationen seltener Erkrankungen spezialisiert. Mit ihrer Expertise erhält die Innsbrucker Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung ein Alleinstellungsmerkmal im europäischen Raum.

„In der Parodontologie ist alles möglich“, meint Ines Kapferer-Seebacher, stellvertretende Direktorin der Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung. Die Parodontitis ist eine sehr komplexe Erkrankung mit unterschiedlichsten Ausprägungen. Menschen mit relativ guter Mundhygiene können einen starken parodontalen Gewebeverlust erleiden, andere mit schlechter Mundhygiene können wiederum kaum parodontale Taschen aufweisen. Die Betroffenen können Kinder sein, Teenager, junge Erwachsene, mittleren Alters oder Senioren. Von der Parodontitis können alle Zähne betroffen sein oder nur einzelne. Obwohl parodontalpathogene Bakterien für die Entstehung der Parodontitis grundlegend sind, gibt es viele Menschen, die, obwohl sie mit diesen Bakterien infiziert sind, keine Parodontitis entwickeln, denn Art und Stärke, wie das Immunsystem auf den bakteriellen Angriff reagiert, sind genetisch bestimmt und werden durch erwobene Risikofaktoren wie Rauchen, Stress und Diabetes modifiziert. „Diese Komplexität ist sowohl das Herausfordernde als auch Interessante an der Erkrankung.“  

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09.04.2020

Computermodell soll die Therapie diabetischer Nierenerkrankungen optimieren

Diabetische Nierenerkrankungen sind die Hauptursachen für Nierenversagen in Industrieländern. Ein von der EU finanziertes internationales F unter Leitung der Medizin Uni Innsbruck und Mitarbeit der Medizin Uni Wien sowie internationalen Partnern soll mittels Computersoftware zu einer individuellen Vorhersage des Krankheitsverlaufs und zu einer Verbesserung des personalisierten Therapieansprechens führen.

Ein internationales Konsortium startet offiziell den fünf-Jahres-Umsetzungsplan für das von der Europäischen Union finanzierte FE-Projekt „DC-Ren: Wirkstoffkombinationen zur Optimierung des Verlaufs von diabetischer Nierenerkrankung“. Dem ausgeschriebenen Motto „Systemansätze zur Entdeckung kombinatorischer Therapien bei komplexen Erkrankungen“ folgend, setzte sich die mit sechs Millionen Euro dotierte internationale Forschungsinitiative unter 50 Bewerbungen als Spitzenprojekt durch.

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14.04.2020

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren lösen Morbus Crohn ähnliche Darmentzündung aus

Die Inzidenz chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neben genetischen Komponenten wird der westlichen Ernährung eine zentrale ursächliche Rolle zugeschrieben. Welche Bestandteile aus der komplexen Zusammensetzung der Nahrung die treibende Kraft sind, haben Innsbrucker Forscher:innen untersucht und festgestellt, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren in einer westlichen Diät eine Entzündungsreaktion im Darm auslösen können.

Menschen mit Morbus Crohn – rund 27.000 davon leben in Österreich – leiden aufgrund von Entzündungen der Darmschleimhaut an Symptomen wie krampfartigen Bauchschmerzen, chronischem Durchfall, Gewichtsverlust, sowie Fistel- und Abszessbildungen. Die chronische, oft fortschreitende Erkrankung kann symptomatisch behandelt, bislang aber nicht geheilt werden. Zwar gibt es ca. 300 identifizierte genetische Varianten, welche das Risiko für die Entwicklung einer CED beeinflussen, trotzdem kann die Genetik nur einen geringen Teil der Erkrankungen erklären.  

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14.04.2020

Neue FWF-Projekte an der Medizin Uni Innsbruck

Mit dem Beschluss der 77. Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) im März 2020, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck fünf neue Einzelprojekte und ein internationales Projekt unterstützt. Ein weiteres Projekt, das bereits im November 2019 genehmigt wurde, wurde nun gestartet.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das FWF Kuratorium auf Basis von internationalen Fachgutachten.

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15.04.2020

COVID-19-Pandemie: „Es darf jetzt keinen Anstieg bei Erkrankungen geben, die durch Impfungen vermeidbar sind“

Im Rahmen der Europäischen Impfwoche wird jedes Jahr auf die Bedeutung von Impfungen für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen hingewiesen. Durch die Covid-19-Pandemie sind die Impftätigkeiten zur Entlastung des Gesundheitssystems stark reduziert worden. Experten der Medizin Uni Innsbruck geben Antworten auf aktuelle Fragen zum Thema und unterstreichen: „Impfen rettet Leben!“.

Wie unser Leben ohne einen Impfstoff gegen ein gefährliches Virus aussieht, wissen wir jetzt: Da es derzeit noch keinen Impfschutz gegen eine Covid-19-Infektion gibt, müssen wir durch die drastische Reduktion von sozialen Kontakten eine weitere Ausbreitung vermeiden – mit gravierenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Allerdings gibt es viele Infektions-Krankheiten, vor denen eine Impfung schützt. Trotzdem gibt es eine unbekannte Anzahl von Impfgegner:innen oder Skeptiker:innen. Mitte März hatte das „Nationale Impfgremium“ in Österreich vor dem Hintergrund der Ausgangsbeschränkungen empfohlen, Schutzimpfungen nur unter Nutzen-Risiko-Abwägung und in Abhängigkeit von der Situation vorzunehmen, wenn sichergestellt werden kann, dass es zu keinem Infektionsrisiko in Bezug auf SARS-CoV-2 kommt.

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17.04.2020

Klinische Studie: Garantie für beste Behandlung

Jeder Mensch mit einer Erkrankung verdient die bestmögliche Behandlung. Für den medizinischen Fortschritt benötigt es klinische Studien, in denen neue medizinische Geräte und neue medizinische Methoden getestet oder neue Medikamente untersucht werden.

Klinische Studien sind Forschungsstudien an Personen, die entweder auf die Bewertung einer medizinischen, chirurgischen oder auch Verhaltensintervention abzielen. Es ist die wichtigste Methode, mit der Forscher:innen herausfinden, ob eine neue Behandlung, wie etwa ein neues Medikament oder ein neues Medizinprodukt bei Menschen sicher und wirksam ist. Oft wird in einer klinischen Studie auch ermittelt, ob eine neue Behandlung wirksamer ist bzw. weniger schädliche Nebenwirkungen hat, als eine bereits etablierte Standardbehandlung.

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20.04.2020

SARS-CoV-2 und HIV: Entscheidende Unterschiede

Während der COVID-19 Pandemie gibt es auch Versuche, bestimmte HIV-Medikamente zur Linderung der SARS-CoV-2-Infektion einzusetzen. Vielversprechende Überlegungen führten zu der Annahme, diese Medikamente würden positive Effekte erzielen. Doch trotzdem die beiden Viren Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es entscheidende Unterschiede. Interview mit Mario Sarcletti, leitender Oberarzt im HIV / AIDS – Bereich der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie.

Das HI-Virus (HIV, Human Immunodeficiency Virus) greift bestimmte Zellen (T-Lymphozyten) des menschlichen Immunsystems an. Eine unbehandelte HIV-Infektion führt zum Verlust dieser Immunzellen und damit zu einer verminderten Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Von AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrome) spricht man, wenn infolge einer solchen Abwehrschwäche durch HIV ganz bestimmte Krankheiten auftreten. Fast alle dieser Krankheiten kommen bei Menschen mit normalem Immunsystem nicht vor. Ähnlichkeiten zu SARS-CoV-2 und COVID-19 können durchaus in den Sinn kommen, weil auch bei diesen Infektionen T-Lymphozyten geschädigt werden.

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20.04.2020

„Distance Teaching“ an der Medizin Uni Innsbruck

Seit Mitte März ist auch an der Medizinischen Universität Innsbruck der reguläre Lehrbetrieb ausgesetzt. Die Lehrenden und etwa 3.300 Studierenden waren somit darauf angewiesen, den Unterricht innerhalb kürzester Zeit auf „Distance Teaching“ und „Distance Learning“ umzustellen. Ein Erfahrungsbericht.

Die Einstellung des regulären Lehrbetriebs, bedingt durch die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19, ab dem 16. März und die dadurch notwendige Umstellung auf online basierte Lehre, war für die Abteilung Lehr- und Studienorganisation eine Herausforderung, weil die vorhandene Lernplattform ILIAS zum überwiegenden Teil nur zur Bereitstellung von Vorlesungsunterlagen genutzt wurde und keine Möglichkeit bot ‚live‘ zu unterrichten. In dieser Situation erwies es sich von Vorteil, dass die Abteilung Informationstechnologie seit der Besiedelung des neuen Lehr- und Lerngebäudes in der Fritz-Pregl-Straße 3 die Plattform CISCO Webex im Testbetrieb hatte und somit in sehr kurzer Zeit eine Lösung bereitstellen konnte.

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21.04.2020

Schützt Eisen vor Atherosklerose?

Der erstmalige Nachweis von direkten Interaktionen zwischen Eisenstoffwechsel und Lipidhaushalt könnte einen neuen therapeutischen Weg zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels ebnen und damit die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen optimieren. Die wegweisenden Erkenntnisse sind das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit von Innsbrucker Forschungsteams rund um den Internisten und Eisenexperten Günter Weiss. Das renommierte European Heart Journal berichtet.

Ausgangspunkt dieser Forschungsarbeit war die überraschende Entdeckung, dass Träger:innen eines mutierten HFE-Gens – Veränderungen dieses Proteins lösen die hereditäre Hämochromatose (genetische Eisenüberladung) aus – einen niedrigen LDL-Cholesterinspiegel haben. „Überraschend deshalb, weil Personen mit der genetischen Eisenspeicherkrankheit, übrigens die häufigste rezessive Erbkrankheit bei Europäern, aufgrund von Eisenablagerungen in den Gefäßen ein erhöhtes Atherosklerose-Risiko zugeschrieben wurde. In der Fachwelt herrschte bislang Uneinigkeit darüber, ob eine Eisenüberladung positive oder negative Effekte auf das kardiovaskuläre Risikoprofil hat“, erklärt der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin II, Günter Weiss, der bereits seit vielen Jahren zum Eisenstoffwechsel und damit assoziierten Erkrankungen forscht.

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23.04.2020

Erfolg für MolMed-Bachelorabsolventin: Erstautorin Adriana Koller

Am Institut für Genetische Epidemiologie wurde untersucht, ob die mitochondriale DNA-Copynummer (mtDNA-CN) ein brauchbarer Biomarker für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist. Die Ergebnisse konnten im angesehen „Journal of Internal Medicine“ veröffentlicht werden. Bemerkenswert sind dabei nicht nur die soliden Erkenntnisse, sondern auch Erstautorin Adriana Koller, denn es gelingt nur wenigen Nachwuchsforscher:innen schon ihre Bachelorarbeit hochrangig zu publizieren.

Für die Studie zum potentiellen Biomarker mtDNA-CN hat Adriana Koller über 5.000 Proben in zwei verschiedenen Projekten gemessen. Im ersten, jetzt publizierten Projekt standen Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich um eine schwere Durchblutungsstörung infolge eines Verschlusses großer Arterien an den Beinen. Menschen mit pAVK haben ein siebenfach höheres Risiko eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls, die bei einem Drittel der Patienten einen tödlichen Verlauf nehmen.

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23.04.2020

Neue Funktion von ESCRTs im Zellkern entdeckt

Damit Zellen gesund bleiben, müssen sie alte oder defekte Proteine abbauen. Der ESCRT-Protein-Komplex spielt in diesem zellulären Müllentsorgungssystem eine zentrale Rolle. Das hat die Arbeitsgruppe um den Zellbiologen David Teis bereits nachgewiesen. Nun konnte das Team gemeinsam mit Kolleg:innen des renommierten Londoner Francis Crick-Instituts und des King’s College eine neue Funktion des Protein-Komplexes identifizieren.

Die Zellteilung ist ein komplexer Prozess, der reibungslos ablaufen muss. Schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs können die Folge eines fehlerhaften Zellteilungsprozesses sein, in dem nun auch die ESCRT (endosomal sorting complexes required for transport) Maschine eine wichtige Rolle einzunehmen scheint.

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27.04.2020

Antikörper-Studie in Ischgl: Neue Forschungsergebnisse zur SARS-CoV-2 Infektionen

SARS-CoV-2 Antikörpertests sind bisher keine Routineverfahren. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie des Instituts für Virologie der Medizin Uni Innsbruck wird aktuell ein Testverfahren zur Bestimmung von Antikörpern validiert, um gesicherte Informationen über die Verbreitung von Infektionen in Ischgl zu erhalten. Die Bevölkerung wurde eingeladen, an der Studie teilzunehmen. Nach sorgfältiger, wissenschaftlicher Analyse sollen die Ergebnisse in der zweiten Maihälfte veröffentlicht werden.

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28.04.2020

David Teis zum Professor für Molekulare Zellbiologie berufen

Der Zellbiologe David Teis wurde von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker zum Professor für Molekulare Zellbiologie berufen. Mit seinem Team im „Membrane Traffic and Signaling“ Labor am Biozentrum arbeitet er an den molekularen Mechanismen, die die Funktion und den Aufbau von Membranen in unseren Zellen kontrollieren und aufrecht erhalten.

„Mein Forschungsinteresse und meine nunmehrige Professur ergänzen sich ideal mit der interdisziplinären Ausrichtung der hier an der Medizin Uni angesiedelten Arbeitsgruppen und Labors, vor allem in den Bereichen Onkologie, Genetik, Epigenetik und Genomik“, freut sich David Teis über seine Berufung und auf zukünftige Kooperationen.

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29.04.2020

COVID-19 Kinder – was wissen wir heute?

Am Anfang der Covid-19-Pandemie galten Kinder und Jugendliche als sogenannte „Superspreader“, die eine SARS-CoV-2-Infektion besonders leicht übertragen würden. Mittlerweile liegen neue Erkenntnisse vor, trotzdem bleibt vieles immer noch ungewiss. Thomas Müller, Direktor der Univ.-Klinik für Pädiatrie I der Medizinischen Universität Innsbruck erklärt, was schon evidenzbasiert bekannt ist und was noch erforscht werden muss.

Am 1. April 2020 gab es in Tirol 63 positiv getestete Kinder und Jugendliche. Seitdem sind nur mehr vereinzelte hinzugekommen. Somit fielen zum Stichtag 1. April 2020 gerade einmal 2,6 Prozent aller getesteten Infizierten auf die Altersgruppe der 0 bis 18-Jährigen. Lediglich zwei Kinder mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion wurden bisher an der Universitätsklinik für Pädiatrie betreut. Beide kleinen Patient:innen hatten einen sehr milden Verlauf und haben sich rasch erholt, berichtet Thomas Müller. Das entspricht auch österreichweiten und internationalen Erfahrungen: Kinder entwickeln nur sehr selten eine schwere Infektion mit Atembeschwerden und/oder Organversagen. Trotzdem wurden Kindergärten und Schulen geschlossen, für viele unverständlich. Im Experteninterview beantwortet Thomas Müller von der Medizin Uni Innsbruck Fragen zum aktuellen Wissensstand, möglichen schweren Verläufen bei Kindern und erklärt, worauf Eltern achten sollten.

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04.05.2020

Wie die mitochondrielle Membran-Architektur reguliert wird

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Humangenetik (Direktor: Johannes Zschocke) der Medizinischen Universität Innsbruck haben mit selbst entwickelten Verfahren die Regulation der Lipid-Zusammensetzung von mitochondriellen Membranen unter die Lupe genommen. In der Fachzeitschrift Cell Reports demonstrieren sie, wie weitreichend die dabei identifizierten Mechanismen sind.

Mitochondrien, den meisten als Kraftwerke der Zellen bekannt, sind einzigartige Organellen in der Zelle, die neben der Energieproduktion noch für viele weitere Prozesse in unserem Körper verantwortlich sind. Einzigartig deshalb, weil sie neben ihrer eigenen DNA auch zwei Doppelmembranen besitzen, welche wiederum ein einzigartiges Lipid, das Cardiolipin, beherbergen.

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05.05.2020

„Förderung von Coronavirus-Forschung ist Investition in die Gesundheit Tirols und der Welt“

Land Tirol stellt bis zum Jahr 2022 rund 3,2 Millionen Euro für Coronavirus-Forschungsschwerpunkte zur Verfügung.

Schnelle und zuverlässige Tests zum Nachweis des Coronavirus, die Untersuchung möglicher Übertragungswege des Virus von erkrankten Müttern auf Neugeborene, die Entwicklung neuer Medikamente und Therapien zur Behandlung bei Coronavirus-Erkrankungen sowie die Erhebung mittel- und langfristiger psychosozialer Auswirkungen auf isolierte Personen und Kinder: All das sind Coronavirus-Forschungsschwerpunkte, für die das Land Tirol bis zum Jahr 2022 rund 3,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Diese Entscheidung der Tiroler Landesregierung wurde heute von LH Günther Platter gemeinsam mit Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, W. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales an der Medizinischen Universität Innsbruck, im Innsbrucker Landhaus präsentiert.

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07.05.2020

Lang gesuchtes Fettstoffwechsel-Gen zugeordnet

Plasmalogene sind Fette, die in unserem Gehirn sehr häufig vorkommen. Ihre Funktion ist nicht bis ins Detail geklärt, doch gibt es Anhaltspunkte, dass eine verstärkte Abnahme von Plasmalogenen mit einer Störung der Gehirnfunktion bei Alzheimer einhergeht. Einem Team des Instituts für Biologische Chemie am Biozentrum ist es nun gelungen, das für den entscheidenden letzten Schritt in der Plasmalogenbildung verantwortliche Gen zu finden.

Der menschliche Lipidstoffwechsel und im Besonderen die Ether-Lipide stehen im Zentrum des Forschungsinteresses von Katrin Watschinger und Ernst Werner am Institut für Biologische Chemie (Direktor: Klaus Scheffzek).

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11.05.2020

Wie menschliche Lebern als Patient:innen behandelt werden und damit ein Zeitgewinn für Covid-19-Testung erreicht wurde

In Innsbruck wurde Anfang 2018 das Gerät „Metra“ für Lebertransplantationen in Betrieb genommen. Durch den Ausbau des multidisziplinären Programms wurde die Aufbewahrung des Spenderorgans außerhalb des Körpers für bis zu 40 Stunden möglich. In einer aktuellen Studie präsentiert das Innsbrucker Expert:innenteam ein Konzept, wie die Behandlung der Lebern auf einer Intensivstation ähnlich wie die von Patient:innen erfolgt. Für Eingriffe während der Covid-19-Pande bringt die Technologie Vorteile.

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12.05.2020

Diabetesexpertin Susanne Kaser berufen

Die Spezialistin für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, Susanne Kaser, wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zur Universitätsprofessorin berufen. Die gebürtige Linzerin ist stellvertretende Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor Herbert Tilg) und beschäftigt sich in ihren Forschungen hauptsächlich mit Diabetes.

Von Diabetes Typ II sind EU-weit mehr als 50 Millionen Menschen betroffen. Das sind in etwa 10 Prozent der europäischen Bevölkerung. Die Tendenz ist steigend. Diabetes ist die häufigste Ursache für nicht-traumatische Amputationen. Jeder dritte Mensch mit Diabetes entwickelt auch Veränderungen der Netzhaut mit Gefahr der Erblindung. Die Krankheit ist auch die häufigste Ursache für Nierenersatztherapie und bringt zudem ein zweifach erhöhtes Risiko für Herzinsuffizienz mit sich: 60 Prozent aller Menschen mit Koronarer Herzerkrankung haben als Grunderkrankung einen Diabetes. Darüber hinaus gelten Menschen mit Diabetes in der aktuellen COVID-19-Krise als Risikopatient:innen. In diesem Themenfeld bewegt sich die neu-berufene Medizinerin Susanne Kaser.

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14.05.2020

Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung vergeben

Bereits seit 37 Jahren wird der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten vergeben. Aufgrund der Situation rund um die Eindämmung des Coronavirus konnten die traditionellen Feierlichkeiten in Innsbruck oder Vaduz leider nicht stattfinden. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Matthias Erlacher von der Medizin Uni Innsbruck sowie Barbara Beikircher, Eva Maria Hirzinger-Unterrainer und Verena Hörtnagl-Seidner von der Universität Innsbruck.

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15.05.2020

500. Herztransplantation an der Innsbrucker Klinik

Jährlich werden 15 bis 20 Herzen an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie in Innsbruck transplantiert. Anfang Mai verkündete die Klinik die 500. Transplantation.

Die Operation wurde unter der Leitung von Julia Dumfarth (Oberärztin an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie und Leiterin des Herztransplantationsprogramms Innsbruck) erfolgreich durchgeführt. Die Patientin bekam bereits 2007 ein Herz an der Innsbrucker Klinik transplantiert – seither war sie in stabilem Zustand. Nach einem schweren Infekt Anfang des Jahres 2020 kam es jedoch zu einer chronischen Abstoßung des Organs und einer rapiden Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes.

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18.05.2020

Nachruf Elisabeth Sparber

Das Institut für Pathophysiologie trauert um Frau Elisabeth Sparber.

Unsere Kollegin und Mitarbeiterin Frau Elisabeth Sparber (geb. Gamper) ist am 10.5.2020 nach langer schwerer Krankheit in ihrem 41. Lebensjahr verstorben. Sie hat ihr gesamtes berufliches Leben seit Ende ihrer Ausbildung als MTA/biomedizinische Analytikerin an unserem Institut verbracht.

Elisabeth Sparber wurde 1979 in Innsbruck geboren, schloss die HBLA im Fachbereich Mode und Bekleidungstechnik 1998 mit Matura ab und absolvierte anschließend die Ausbildung zur MTA/BMA an der fhgGesundheit in Innsbruck. Unmittelbar nach ihrem Diplomabschluss trat sie im Oktober 2001 als MTA/BMA in das Institut für Pathophysiologie ein, wo sie bald eine zentrale Rolle in der Arbeitsgruppe Zellzyklusregulation einnahm. Frau Sparber beeindruckte durch ihren hohen Einsatz, ihr Engagement, ihren Fleiß und ihre Verlässlichkeit und wurde so eine große Stütze für die Forschungsarbeit am Institut. Mit ihrem profunden technischen Können deckte sie eine breite Palette an Methoden ab. Neben ihren Labortätigkeiten war Frau Sparber auch für die Laboradministration und für Sicherheitsbelange im Labor zuständig und war Mitglied im Arbeitsschutzausschuss unserer Universität.

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20.05.2020

Nachruf Irina Öttl

Das Institut für Physiologie trauert um Frau Irina Öttl.

Frau Irina Öttl war als technische Assistentin am Institut für Physiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck tätig und hat mit ihrer außerordentlichen Expertise in vielen grundlegenden Labortechniken maßgeblich zur Umsetzung wissenschaftlicher Forschungsprojekte beigetragen. Sie verstarb am 10. 05. 2020.

Frau Öttl begann Ihre Tätigkeit 1990 am Institut für Physiologie unter der damaligen Leitung von Prof. Dr. P. Deetjen. Sie hat sich sehr schnell in ein außerordentlich subtiles Spezialverfahren, die Ultramikroanalysen biologischer Flüssigkeiten, eingearbeitet. Sie folgte dann 1992 Prof. Dr. F. Lang an das Physiologische Institut der Universität Tübingen und lernte dort Techniken zur Durchführung von Clearance-Untersuchungen zur Aufdeckung von hepatischen Regulationsmechanismen der Nierenfunktion. Ein Jahr später kehrte sie aus persönlichen Gründen nach Innsbruck zurück und begann die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. H. Völkl in den technisch sehr anspruchsvollen Untersuchungen an isoliert-perfundierten Nierentubuli zu unterstützen. Diese dazu nötige Präparationstechnik wird nur von wenigen Spezialist:innen weltweit beherrscht. Später erlernte Frau Öttl in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. P. Dietl, heute Vorstand des Instituts für Allgemeine Physiologie der Universität Ulm, die Präparation von alveolären Typ II Zellen aus Lungengewebe. Auch für diese Technik setzte sie viel Geschick, Können und Liebe zu tierexperimentellen Arbeiten ein. Das präparative Rüstzeug dafür erlernte sie bei Prof. Dr. H. Wirtz an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Die Aufreinigung primär isolierter Lungenzellen und Zellkultur blieb ihr Aufgabenbereich in der Arbeitsgruppe Respiratorische Zellphysiologie, geleitet von Prof. Dr. T. Haller. Privat engagierte sich Frau Öttl als Fahrerin im Rettungswesen und konnte ihre notfallmedizinische Erfahrung am Institut einige Male unter Beweis stellen. In Erinnerung wird für manche ihr beherztes Eingreifen bei kleineren Unfällen bleiben, bei der sie mit Rat und Tat zur Verfügung stand.

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22.05.2020

Patrizia Stoitzner zur Professorin für Dermatologie berufen

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat Patrizia Stoitzner zur Professorin für Dermatologie mit dem Schwerpunkt Tumorimmunologie berufen. Die Leiterin des Labors für Langerhans Zellforschung forscht seit vielen Jahren zu unterschiedlichen Subtypen der dendritischen Zellen in der Haut und deren Funktion bei Immunantworten in Folge von Hauterkrankungen.

Für dendritische Zellen hat sich die gebürtige Vorarlbergerin Patrizia Stoitzner schon seit ihrer Diplomarbeit interessiert. „Mich faszinieren diese Immunzellen mit ihren langen und verzweigten Zellfortsätzen, die sich so durch das Bindegewebsgeflecht der Haut bewegen können und bis zu den Lymphknoten wandern“, erzählt die 47-jährige Forscherin, die an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ein Diplomstudium in Mikrobiologie und ein Doktoratsstudium in Immunologie abgeschlossen hat und sich 2008 im Fach Immunologie habilitierte.

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25.05.2020

Österreichischer Schilddrüsenpreis 2020 für Anatomie-Diplomarbeit

Die Österreichische Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung (OGNMB) und die Österreichische Schilddrüsengesellschaft (OSDG) haben heuer erstmals gemeinsam den „Österreichischen Schilddrüsenpreis 2020“ vergeben. Die Auszeichnung ging an das Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie der Medizinischen Universität Innsbruck.

Insgesamt wurden für den Österreichischen Schilddrüsenpreis 15 wissenschaftliche Arbeiten eingereicht und begutachtet. Eine der eingereichten Arbeiten kam von Florian Burger, der im Rahmen seiner Diplomarbeit unter der Anleitung von Marko Konschake am Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie (Leiterin: Helga Fritsch) die Blutversorgung der Nebenschilddrüsen untersuchte. Nach Fertigstellung der Diplomarbeit wurden die Erkenntnisse im Sinne eines translationalen, interdisziplinären Ansatzes mit Kolleg:innen weiterverfolgt. Dies mündete in einer wissenschaftlichen Publikation mit einem praktischen Mapping zur arteriellen Blutversorgung und topographischen Lage der Nebenschilddrüsen. Diese anatomische Kartierung soll insbesondere während Operationen an der Schilddrüse dazu beitragen, die Blutversorgung der Nebenschilddrüsen bestmöglich zu gewährleisten, zumal eine Unterbrechung der Blutversorgung häufig einen postoperativen Hypoparathyreoidismus zur Folge hat. Diese Unterfunktion der Nebenschilddrüsen führt aufgrund eines verminderten Gehalts an Kalzium im Blut häufig zu Muskelzuckungen und schlimmstenfalls sogar zum Tod.

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28.05.2020

MUI Scientist to watch: Verena Labi

Um herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Auch in der letzten Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch wurden gleich zwei Forscher:innen ausgewählt: Neben Alessandra Fanciulli, die wir bereits vorgestellt haben, konnte die Mikrobiologin und Immunologin Verena Labi die Jury mit einer Forschungsarbeit beeindrucken, in der ihr der erstmalige Nachweis des Zusammenhangs zwischen programmiertem Zelltod und Lungenentwicklung gelungen ist.

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29.05.2020

COVID-19: „Nature Reviews Nephrology“ beschreibt nephrologische Herausforderungen

Die COVID-19-Pandemie stellt die Versorgung von Patient:innen mit immunvermittelten Nierenerkrankungen und Empfänger:innen von Nierentransplantaten vor große Herausforderungen. In einem Artikel, kürzlich in „Nature Reviews Nephrology“ erschienen (Erstautor der Innsbrucker Nephrologe Andreas Kronbichler), werden das Management der Immunsuppression für diese Patient:innen während der Pandemie diskutiert und Behandlungsstrategien vorgeschlagen.

Die zelluläre Immunität ist für den Verlauf von COVID-19 von zentraler Bedeutung. Gerade bei immunsupprimierten Patient:innen, einschließlich Transplantatempfänger:innen und Patient:innen mit Nieren betreffenden Erkrankungen, kann diese Erkrankung zu schweren Komplikationen bis hin zu einem höheren Sterberisiko führen. Im Gespräch erklärt der Erstautor des Artikels, Andreas Kronbichler von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin IV – Nephrologie und Hypertensiologie (Klinikdirektor: Gert Mayer), die Behandlungsstrategien und meint, dass man bei der Bekämpfung von COVID-19 und begleitender laufender Immunsuppression von anderen Viruserkrankungen und bakteriellen Entzündungen lernen kann.

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02.06.2020

Neurowissenschafterin Nadia Stefanova berufen

Nadia Stefanova wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zur Professorin für translationale neurodegenerative Forschung berufen. Die Neurowissenschafterin beschäftigt sich zentral mit Multisystematrophie (MSA). Ihr Labor ist eines der wenigen in Europa, die sich mit dieser tödlich verlaufenden Krankheit beschäftigt.

Eigentlich wollte die gebürtige Bulgarin Nadia Stefanova im Zuge eines Fellowship-Programm unter dem Mentoring von Gregor Wenning und Werner Poewe, zwei weltweit führende Experten auf dem Gebiet der Bewegungsstörungen, nur für knapp ein Jahr nach Innsbruck an die Universitätsklinik für Neurologie der Medizin Uni Innsbruck kommen. Das ist nun gut zwanzig Jahre her. Schon während des Medizinstudiums an der Medizinischen Universität in Sofia hatte Stefanova für sich die Neurologie entdeckt und sich in ihrer PhD-Zeit im Labor auf diesen Forschungsbereich konzentriert. „Es gibt in diesem Bereich schreckliche Krankheiten, für die es noch immer keine Therapie gibt“, meint die Neurowissenschafterin. Dies sei auch ihre ursprüngliche und noch immer anhaltende Motivation für ihre Forschungstätigkeit. Dabei steht vor allem die rasch fortschreitende, tödlich verlaufende neurodegenerative Erkrankung Multisystematrophie (MSA) im Zentrum ihrer Forschung.  Diese, dem Morbus Parkinson ähnliche Krankheit, tritt vergleichsweise selten auf. So sind in Österreich etwa 1.000, europaweit ca. 40.000, Menschen betroffen, doch ist das Leiden umso größer: „Innerhalb weniger Jahre ist das zentrale und autonome Nervensystem in einem Ausmaß geschädigt, dass die Patientinnen und Patienten absolut pflegebedürftig sind. Ihr Geist ist jedoch in 85 Prozent der Fälle nicht betroffen. MSA-Betroffene erleben ihre Krankheit und den damit verbundenen schnellen körperlichen Verfall bei vollem Bewusstsein“, erklärt die Wissenschafterin.

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04.06.2020

Weltweite Studie: Abwärtstrend bei Cholesterinspiegel in den westlichen Industrieländern

Bei der Entstehung von Atherosklerose – einer der häufigsten Ursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall – spielt Cholesterin eine zentrale Rolle. Die Senkung des Cholesterinspiegels gilt seit den 1980er Jahren als vordringliches präventives Ziel. Eine weltweite Studie unter Federführung des Imperial College London, an der auch Tiroler Forscher:innen beteiligt waren, hat die Entwicklung der Cholesterin-Spiegel von 1980 bis 2018 anhand der Daten von 100 Millionen Menschen in 200 Ländern berechnet.

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04.06.2020

Bridge-Projekt „Tissue Models“ erforscht das Potential gewebsspezifischer Zellkultur

Die Forschungsgruppe um Markus A. Keller (Institut für Humangenetik) und Oroboros Instruments (Innsbruck) bündeln im neuen Bridge-Projekt „Tissue Models“ ihre sich ergänzenden Kompetenzen im Membranlipid Stoffwechsel und der hochauflösenden FluoRespirometrie. Ziel ist es, Prototypen für Wachstumsbedingungen zu schaffen, die auf die Erzeugung gewebespezifischer Eigenschaften hinsichtlich der Membranzusammensetzung und Energieanforderung der Zellen optimiert sind.

Die biomedizinische Forschung ist im großen Maß davon abhängig, dass die verwendeten Modellsysteme schlussendlich die Realität im Patienten möglichst gut abbilden. Außerhalb des Kontexts von Geweben und Organen nehmen primäre Zellen und natürlich aber auch immortalisierte Zelllinien sehr rasch Eigenschaften an, die sich stark von der ursprünglichen Ausgangsituation unterscheiden.

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09.06.2020

Neue Professorin für Gefäßchirurgie

Die Medizinische Universität Innsbruck hat eine neue Professorin und damit auch die Nachfolge von Gustav Fraedrich, Direktor der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie, an der Medizinischen Universität Innsbruck geregelt: Am 1. Juli wird Sabine Wipper ihren Dienst antreten. Anfang Juni unterzeichnete die ausgezeichnete Fachärztin für Gefäßchirurgie ihren Vertrag bei Rektor W. Wolfgang Fleischhacker.

An der Spitze der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie steht ein Generationenwechsel bevor. Der langjährige und renommierte Direktor Gustav Fraedrich wird in den Ruhestand gehen. Jetzt hat Rektor W. Wolfgang Fleischhacker die Oberärztin am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg, Sabine Wipper, zur Professorin für Gefäßchirurgie berufen. Der Wechsel von Hamburg nach Innsbruck bedeutet für Sabine Wipper auch einen Schritt näher an ihre Heimat. Die ausgezeichnete Fachärztin für Gefäßchirurgie ist in München aufgewachsen und hat dort auch studiert. Ein Teil ihrer Familie stammt aus Kochel am See. „Wir haben mit Sabine Wipper eine ausgezeichnete Ärztin, Forscherin und engagierte Lehrkraft berufen und damit die Weichen für die Zukunft der Gefäßchirurgie in Innsbruck gestellt. Das Rektoratsteam freut sich, eine kompetente und talentierte Frau im Kollegium der Professorinnen und Professoren begrüßen zu können. Wir freuen uns sehr auf die spannende Zusammenarbeit“, sagt Rektor W. Wolfgang Fleischhacker bei der Vertragsunterzeichnung.

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10.06.2020

Corona-Krise: Wie groß ist die psychische Belastung für Kinder und Jugendliche?

Die einschränkenden Maßnahmen in der Corona-Krise haben viele Leben gerettet und vielen das Leben erschwert. Der Lockdown hat den Alltag von Kindern und Jugendlichen drastisch verändert. Wie groß diese Belastung für junge Menschen ist und wie sehr sie sich auf die kindliche Psyche auswirkt, haben wir Kathrin Sevecke, Direktorin der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Leiterin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am LKH Hall, gefragt.

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15.06.2020

Spezialsprechstunde für Angststörungen eingerichtet

An der Univ.-Klinik für Psychiatrie II (Direktorin: Barbara Sperner-Unterweger) wird das Angebot für die Behandlung von Patient:innen mit Angsterkrankungen schrittweise erweitert, auch die Forschung soll intensiviert werden. Vor kurzem wurden die Strukturen geschaffen, um eine Spezialsprechstunde zu etablieren. Bedingt durch die Covid-19-Pandemie war zwischenzeitlich nur ein eingeschränkter Betrieb möglich, jetzt startet aber auch dieses neue Angebot wieder.

Rund 30 bis 40 Prozent der Patient:innen, die an der Univ.-Klinik für Psychiatrie II behandelt werden, erhalten die Diagnose Angststörung. Wenn die Angst überhandnimmt, ein zum Teil enormer Leidensdruck entsteht und die Angst das alltägliche und/oder berufliche Leben beeinträchtigt, dann benötigen die Betroffenen Unterstützung. „Angst dehnt sich häufig aus. Ein Problem ist vor allem das Vermeidungsverhalten, wodurch immer mehr Lebensbereiche betroffen werden. Eine adäquate Behandlung, die möglichst frühzeitig beginnt ist essentiell für den therapeutischen Erfolg, erklärt Barbara Sperner-Unterweger, Direktorin der Univ.-Klinik für Psychiatrie II. Gemeinsam mit ihrem Team wird das Angebot seit 2018 kontinuierlich ausgebaut. Vor ein paar Monaten wurden so die Strukturen für die Einrichtung einer Spezialambulanz geschaffen. „Wir wollen den Betroffenen im Rahmen unserer Ressourcen ein möglichst umfangreiches, interdisziplinäres Angebot machen können“, erklärt Mátyás Gálffy, der gemeinsam mit Oberärztin Ulrike Weber–Lau und der Sportpsychologin Carina Bichler die Patient:innen in der neuen Spezialsprechstunde behandelt. Interdisziplinarität spielt dabei eine wichtige Rolle. Neben ärztlichen sowie psychologischen Interventionen, soll den Betroffenen durch Psychotherapie sowie einem Sport-Therapieprogramm geholfen werden. Zu diesem Zweck arbeiten die Psychiater:innen auch mit dem Institut für Sportwissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zusammen. Als besonders hilfreich bei der Angstbewältigung hat sich beispielsweise therapeutisches Klettern in einem Gruppensetting erwiesen. Selbstverständlich ist auch ein Expositionstraining, das heißt die Konfrontation mit der Angst unter sicheren Bedingungen, eine etablierte Behandlungsmethode. Weitere therapeutische Möglichkeiten bietet das sogenannte Neurofeedback in Verknüpfung mit virtueller Realität. Dabei können die Patient:innen ihr Gehirn gezielt trainieren. „In der Spezialsprechstunde geben wir die Behandlungsstruktur vor. Wir erstellen die Diagnose und besprechen die weitere Therapie. Eine Langzeittherapie ist bei uns nicht geplant, dafür arbeiten wir eng mit Fachleuten im extramuralen Versorgungsbereich zusammen“, ergänzt Carina Bichler.

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16.06.2020

SARS-CoV-2 und das Immunsystem: Wie sich COVID-19 in der 3D-Zellkultur simulieren lässt

Zahlreiche klinische Studien zu COVID-19 sind geplant oder schon angelaufen. Auf valide Daten und evidenzbasierte Ergebnisse müssen wir aber noch warten. Auf der Suche nach neuen Medikamenten und der richtigen Therapiewahl spielt aber auch die Grundlagenforschung eine wesentliche Rolle. Besonders innovative, vielversprechende und tierversuchsfreie Ansätze kommen von den Immunolog:innen Wilfried Posch und Doris Wilflingseder von der Medizin Uni Innsbruck.

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18.06.2020

Neue Einblicke in die Prozessierung von miRNAs

MikroRNAs (miRNAs) sind kleine nicht-kodierende RNAs, die als zelluläre Regulatoren der Genexpression in fast allen biologischen Prozessen eine wichtige Rolle spielen. Sebastian Herzog vom Institut für Entwicklungsimmunologie (Direktor: Andreas Villunger) am Innsbrucker Biozentrum konnte mit seinem Team nun neue, überraschende Details zur Prozessierung dieser miRNAs entlarven. Das Fachjournal Molecular Cell berichtet.

MiRNAs kodieren selbst keine Proteine, beeinflussen aber deren Synthese. Die aus einer 50 bis 80 Nukleotide langen, einzelsträngigen RNA hervorgehenden primären miRNAs verbinden sich in ihren weitgehend komplementären End­Bereichen zu einem Doppelstrang und bilden so eine Haarnadelstruktur, die in weiterer Folge von verschiedenen Enzymen bis hin zur reifen miRNA prozessiert wird. Dass diese Haarnadelstrukturen (stem loops) auch suboptimal sein können, fand Sebastian Herzog schon vor mehreren Jahren heraus.

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19.06.2020

Fünf neue FWF Projekte

Mit dem Beschluss der Kuratoriumssitzung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Mitte Mai 2020, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck drei neue Einzelprojekte sowie zwei neue internationale Projekte unterstützt.

Ausgewiesenes Ziel des Forschungsförderungsfonds ist es, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seine Attraktivität als Wissenschaftsstandort vor allem durch Förderung von Spitzenforschung einzelner Personen bzw. Teams, aber auch durch Beiträge zur Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Forschungsstätten und des Wissenschaftssystems in Österreich zu stärken. Über die Förderung von Forschungsvorhaben entscheidet das FWF Kuratorium auf Basis von internationalen Fachgutachten. Das Kuratorium des FWF genehmigte in seiner Sitzung im Mai 2020 fünf Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck:  

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22.06.2020

Klinische Praktika im Online-Format: (K)ein Modell für die Zukunft

Die Covid-19-Pandemie stellt die Lehre an der Medizin Uni Innsbruck vor neue Herausforderungen: Die Durchführung klinischer Praktika in der Klinik mit Patient:innen war nicht mehr möglich. Zwei Beispiele an der Univ.-Klinik für Dermatologie und an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I zeigen, dass mit Kreativität und Engagement in kürzester Zeit neue Lernformate initiiert werden konnten. Die neuen Techniken werden die Lehre auch in Zukunft ergänzen, ein vollständiger Ersatz sind sie nicht.

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24.06.2020

Neuer Professor für translationale Epilepsieforschung

Der Neurobiochemiker und Molekularbiologe Christoph Schwarzer wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für translationale Epilepsieforschung berufen. Der gebürtige Innsbrucker ist auf die Erforschung neuer Therapieformen für Epilepsie spezialisiert und bringt seine Expertise unter anderem bei einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein.

Das Team um Christoph Schwarzer beschäftigt sich derzeit hauptsächlich mit der Untersuchung von therapeutischen Ansätzen für Epilepsie. Hierbei vorrangig mit der Temporallappenepilepsie, eine der häufigsten Formen fokaler Epilepsien in Erwachsenen und zugleich die am schwersten zu therapierende. Die neue Methode basiert auf einer Therapie, mit der ein spezielles Gen selektiv in die Nervenzellen in jener Gehirnregion eingeschleust wird, von der die epileptischen Anfälle ausgehen. „Derzeit kann man bei etwa 70 Prozent der Patientinnen und Patienten mittels einer Medikamententherapie die fokale Epilepsie sehr gut behandeln. Bei etwa 30 Prozent ist eine solche Therapie allerdings nicht erfolgreich. Hier bleibt oft nur die operative Entfernung des epileptogenen Fokus als Therapie“, erklärt Schwarzer. Diesen 30 Prozent soll, so das Ziel, mittels Gentherapie, bei der die betroffene Region im Anfall stillgelegt wird, geholfen werden.

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25.06.2020

Ischgl-Studie: 42,4 Prozent sind Antikörper-positiv

Knapp 1.500 Bewohnerinnen und Bewohner der Tiroler Gemeinde Ischgl wurden Ende April 2020 auf das neue Corona-Virus bzw. auf SARS-CoV-2 Antikörper getestet. Nun liegen erste Ergebnisse aus der von der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführten und bislang unveröffentlichten Studie vor. Im Zentrum der Untersuchung stand die Ermittlung der Durchseuchung der Ischgler Bevölkerung sowie die Validierung spezifischer Antikörpertestverfahren.

79 Prozent der Ischglerinnen und Ischgler hatten sich nach Einladung durch die Medizinische Universität Innsbruck bereit erklärt, vom 21. bis 27. April 2020 an der Studie teilzunehmen, sodass schließlich 1.473 Proband:innen (1.259 Erw., 214 Kinder) aus 479 Haushalten für die PCR- und Antikörpertestung zur Ermittlung bestehender bzw. überstandener Infektionen sowie für die Befragung zu Symptomen und Infektionsverlauf zur Verfügung standen. Da es sich bei Ischgl um eine Gemeinde handelt, die aufgrund sogenannter Superspreading-Events überdurchschnittlich von der aktuellen Corona-Pandemie betroffen und infolge der strikten Quarantänemaßnahmen von der Umwelt abgeschlossen war, können aus der populationsbasierten Querschnittstudie wichtige Erkenntnisse zu Virus-Ausbreitung und Infektionsverlauf gewonnen werden. Im Hinblick auf den erhobenen Nachweis von Antikörpern ist die Studie jedoch nicht repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung. „Es handelt sich hier um eine Leuchtturmstudie mit dankenswert sehr hoher Beteiligung der Ischgler Bevölkerung. Die Erkenntnisse werden dabei helfen, zukünftige Untersuchungen besser planen zu können und die Anwendung von Antikörpertests noch sicherer zu machen“, so der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, W. Wolfgang Fleischhacker.

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30.06.2020

Transidente Kinder und Jugendliche – wenn sich das Ich anders anfühlt als der Körper es vorgibt

Sobald ein Baby geboren ist, wird üblicherweise binnen kurzer Zeit eine Entscheidung getroffen: Entweder ist das Kind männlich oder weiblich. Das Leben zeigt, dass diese Zuordnung nach den äußeren Geschlechtsorganen nicht immer richtig ist. Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Landeskrankenhaus (LKH) Hall ist für Betroffene und ihre Angehörigen oft die erste Anlaufstelle.

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02.07.2020

Nature: Forschungsteams beschreiben Ursache seltener Erkrankung

Zwei Teams, eines um Andrea Ballabio, Leiter des Telethon-Institute für Genetik und Medizin in Neapel, ein weiteres um Lukas A. Huber, Direktor des Instituts für Zellbiologie der Medizin Uni Innsbruck, haben in der Fachzeitschrift „Nature“ beschrieben, wie es zur Bildung von Zysten und Tumoren beim BHD-Syndrom kommt und wie sie gehemmt werden kann. Diese Erkenntnis hilft nicht nur betroffenen Menschen, sondern soll auch zum besseren Verständnis anderer „Seltener Erkrankungen“ beitragen.

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06.07.2020

Neuer Professor für RNA-Biologie und Proteinsynthese

Matthias Erlacher ist von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für RNA-Biologie und Proteinsynthese berufen worden. Der motivierte Forscher beschäftigt sich bereits seit seinem Chemiestudium mit der sogenannten „kleinen“ oder auch „coolen“ Schwester der DNA. Heute ist die RNA-Forschung ein weltweit intensiv untersuchtes Feld und gemeinsam mit seinen Kolleg:innen möchte Erlacher hier noch einiges zum besseren Verständnis beitragen.

Die RNA (Ribonukleinsäure) übernimmt viele regulatorische Funktionen in der Zelle und spielt daher auch bei der Entstehung von Krankheiten eine gewichtige Rolle. In deren Erforschung liegt dementsprechend viel Potential. Matthias Erlacher ist geleitet von dem Interesse, mehr Einblicke in das grundlegende Verständnis der RNA zu erhalten. „Ich bin neugierig wie etwas funktioniert und welche Auswirkungen kleinste Änderungen auf einen bestimmten Mechanismus haben können“, sagt Matthias Erlacher. Was simpel klingt, ist im Detail hochkomplex und auch für Expert:innen immer wieder überraschend. „Die RNA ist sehr viel variabler, als man auf den ersten Blick meinen könnte“, erklärt Erlacher. Als in den 1990er Jahren das menschliche Genom entschlüsselt wurde, wurde die RNA und deren Funktionen unterschätzt. Inzwischen ist allerdings klar, dass die RNA für viele wichtige regulatorische Prozesse in Zellen verantwortlich ist, dementsprechend gibt es immer was Neues zu lernen. Ständig kommen neue Erkenntnisse hinzu – auch vom Institut für Genomik und RNomik, an dem Erlacher mit seiner Forschungsgruppe arbeitet und das von Alexander Hüttenhofer geleitet wird. Zuletzt haben die Wissenschafter:innen der Medizin Uni Innsbruck so einen wichtigen Beitrag zur Entschlüsselung des Vaccina Virus geliefert: https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/741797.html

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14.07.2020

Ergebnisse, die Hoffnung machen: Verbesserte Behandlung von Kindern mit lymphatischer Leukämie

Die Innsbrucker Kinderonkologie hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie zur Behandlung von Kindern mit lymphatischer Leukämie veröffentlicht. Die Daten belegen, wie ein verändertes Behandlungsmanagement zur deutlichen Verbesserung bei der Prophylaxe von Pilzerkrankungen, einer gefürchteten, therapeutischen Nebenwirkung, geführt hat. Seit über zehn Jahren konnten diese an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller) erfolgreich verhindert werden.

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17.07.2020

MCBO Best Paper Award

Valentina Sladky wurde in einer kleinen Zeremonie mit dem diesjährigen MCBO Best Paper Award im Biozentrum ausgezeichnet.

Nach erfolgreichen fünfzehn Jahren läuft das vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Doktoratsprogramm „Molecular Cell Biology and Oncology (MCBO)“ nun aus. Student:innen aus aller Welt hat dieses internationale Doktoratsprogramm eine hervorragende Ausbildung ermöglicht und die Mitarbeit an spannenden Forschungsprojekten in Biochemie, molekularer Zellbiologie und Onkologie einschließlich Aspekten der Krebsimmunität geboten.

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20.07.2020

Studie: Der optimale Zeitpunkt des Beginns einer Nierenersatztherapie bei Intensivpatienten

Etwa ein Viertel der Patient:innen auf Intensivstationen mit einer akuten Nierenschädigung benötigt eine Nierenersatztherapie. Unklar ist allerdings, wann der ideale Zeitpunkt dafür gegeben ist. Eine internationale, großangelegte Studie, an der die Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Notfall- und Intensivmedizin der Medizin Uni Innsbruck maßgeblich beteiligt war und die im renommierten Fachjournal New England Journal of Medicine erschienen ist, hat nun Klarheit geschaffen.

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22.07.2020

ÖGGH-Hauptpreise an junge Forscher:innen

Gleich zwei der drei Hauptpreise der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) gingen an die Medizinische Universität Innsbruck. Im Rahmen des ÖGGH-Kongresses wurden Lisa Mayr und Felix Grabherr mit dem Friedrich Wewalka-Gedächtnispreis sowie Sophie Macheiner mit dem Cornelia Wiedner Preis ausgezeichnet. Die Forscher:innen stammen von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor Herbert Tilg).

Die gutdotierten Preise (8.000 und 4.000 Euro) wurden für Arbeiten junger österreichischer Wissenschafter:innen auf den Gebieten der Gastroenterologie und Hepatologie (Friedrich Wewalka-Gedächtnispreis) sowie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bzw. assoziierte Forschungsergebnisse (Cornelia Wiedner-Preis) vergeben. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen einer Livesitzung auf der, COVID-19 bedingt heuer online veranstalteten, Jahrestagung der ÖGGH.

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28.07.2020

„Stroke-Card“: Neues Konzept zur Nachsorge verbessert Lebensqualität und reduziert das Risiko für weitere Schlaganfälle

Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches Konzept. Zukünftig könnte das „Stroke-Card“-Konzept Anwendung finden. Die wissenschaftliche Evidenz liefert eine Studie, die von der Univ.-Klinik für Neurologie initiiert worden ist. In Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien konnten 2.149 Patient:innen in die Untersuchung eingeschlossen werden.

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29.07.2020

Preis für Gendermedizin-Forschung an Stephanie Mangesius

Die Medizinische Universität Innsbruck unterstützt die geschlechtsspezifischen Fragestellungen in der medizinischen Forschung und schreibt den Preis für Gender Medizin Forschung aus. Den diesjährigen Preis erhielt Stephanie Mangesius von der Universitätsklinik für Neuroradiologie (Direktorin Elke R. Gizewski) und Radiologie (Direktor Werner Jaschke).

Für den Gendermedizin-Forschungspreis der Medizinischen Universität Innsbruck können hervorragende Diplomarbeiten und wissenschaftliche Publikationen der letzten zwei Kalenderjahre eingereicht werden. Eingereichte Publikationen müssen nach gendermedizinischen Aspekten ausgearbeitet und in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht worden sein, sowie einen Peer-Review Prozess durchlaufen haben. 

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31.07.2020

„MUI-Summer-Kids“ zu Gast in der Radiologie

Das Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit, konnte für die Sommerferien 2020 erstmals im Namen der Leiterin Margarethe Hochleitner und des Rektors Wolfgang Fleischhacker ein Angebot der betrieblichen Sommerbetreuung für Kinder vorstellen. Geboten wird ein abwechslungsreiches, spannendes Programm mit Fokus auf Wissensvermittlung.

Das „MUI-Summer-Kids“ Programm soll vor allem berufstätige Eltern in der Sommerzeit unterstützen und ist darauf ausgelegt, den Kindern ein abwechslungsreiches und spannendes Sommerprogramm zu bieten. Besonders Wichtig ist dabei, den Kindern in der Ferienzeit spielerisch und mit viel Freude neues Wissen zu vermitteln. Zwar stand die Organisation dieses Sommerprogramms angesichts der aktuellen Covid-19-Pandemie unter erschwerten Bedingungen, dennoch werden in der Umsetzung alle Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt.

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05.08.2020

Zwei Forscherinnen der Med Uni Innsbruck betreten Neuland: Erfolg bei 1000-Ideen-Programm des FWF

Mit dem 1000-Ideen-Programm unterstützt der Wissenschaftsfonds FWF gezielt High-Risk-Forschung. Bei der ersten Ausschreibungsrunde konnten zwei Forscherinnen aus dem Team der Zellgenetik (Leiter: Gottfried Baier) mit ihren innovativen Ansätzen überzeugen. Die neuen wissenschaftlichen Ansätze von Karin Albrecht-Schgör und Kerstin Bellaire-Siegmund gehören zu den ersten 24 neu bewilligten Projekten, um die sich 306 Wissenschafter:innen beworben hatten.

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10.08.2020

Gustav Fraedrich „Ich wollte immer ein operatives Fach ausüben.“

Wenn berufene Professorinnen und Professoren der Medizinischen Universität Innsbruck in den Ruhestand treten, hat man schon Einiges, aber längst nicht alles über sie erfahren. Lesen Sie hier, was Sie immer schon von und über Gustav Fraedrich wissen wollten.

Sie waren fast 25 Jahre lang Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie. Ihre Klinik feiert heuer auch ihr 25jähriges Jubiläum, wurde mit ihrer Berufung quasi auch gegründet. Wenn Sie sich an ihrer Karriere, die von Gießen über Freiburg nach Innsbruck führte erinnern, was waren besondere Highlights?

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12.08.2020

FWF und Land Tirol finanzieren neues Corona-Forschungsprojekt in Innsbruck

Nie zuvor wurde zu einem Thema so schnell und so viel geforscht wie zum Coronavirus. Um die Datenlage und den Wissensstand weiter zu verbessern, bringt der Wissenschaftsfonds FWF vier neue Forschungsprojekte mit einem Finanzierungsvolumen von 1,5 Millionen Euro auf Schiene. Darunter befindet sich auch ein neues Medikamente-Testverfahren des Immunologen Wilfried Posch von der Medizin Uni Innsbruck, das gemeinsam mit dem Land Tirol gefördert wird.

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13.08.2020

Corona: Unerkannter Diabetes mit schwerem Krankheitsverlauf verbunden

Ein Forscherteam der MedUni Innsbruck hat einen Zusammenhang zwischen chronisch erhöhtem Blutzuckerspiegel und schwerem Krankheitsverlauf bei Covid-19 festgestellt. 85 Prozent aller 47 bis dato in Innsbruck behandelten Intensivpatienten wiesen einen bisher nicht erkannten Diabetes oder Prädiabetes auf, erklärte Michael Joannidis, Leiter der internistischen Intensivstation, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur APA.

„Hervorzuheben ist hier vor allem, dass bei nur sieben der insgesamt 47 schwer Erkrankten bereits im Vorfeld Diabetes diagnostiziert wurde“, betonte Professor Joannidis, der an der Publikation wesentlich beteiligt war. Der Zusammenhang sei durch eine Analyse der Laborwerte, die routinemäßig bei allen Intensivpatienten an der Universitätsklinik Innsbruck erhoben werden, entdeckt worden. Den behandelnden Ärzten fielen laut Joannidis die erhöhten HbA1c Werte der Covid-19 Intensivpatienten auf. Dieser Wert zeigt einen chronisch erhöhten Blutzucker an. Nur vier der insgesamt 47 schwer an Covid-19 erkrankten Patienten, die in der Zeit vom 11. März bis zum 29. April in den vier Corona-Intensivstationen in Innsbruck behandelt wurden, hätten demnach einen normalen Blutzuckerspiegel gehabt. Der chronisch erhöhte Blutzucker sei jedoch nicht Ausdruck der Infektion, sondern einer zugrunde liegenden Glukosestoffwechselstörung, betonte Susanne Kaser, Co-Autorin sowie stellvertretende Direktorin der Universitätsklinik für Innere Medizin.

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14.08.2020

Aufnahmeverfahren mit sehr hohen Sicherheitsstandards

Von ursprünglich 17.599 Angemeldeten haben am Freitag insgesamt 12.442 Bewerber:innen unter höchsten Präventions- und Sicherheitsvorkehrungen und in Abstimmung mit den jeweils zuständigen Behörden an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz teilgenommen.

Unter maximaler Einhaltung der Verordnungen zum Schutz aller Beteiligten in Hinblick auf das COVID-19-Ansteckungsrisiko wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an den Standorten Messe Wien und Messezentrum Salzburg abgehalten, in Innsbruck waren die Messe Innsbruck, in Graz die Messe Graz und in Linz das Design Center Linz und die Messe Wels die Austragungsorte. Vereinzelt wurde an den Test-Standorten bei Bewerber:innen am Eingang in die Hallen eine erhöhte Temperatur gemessen. Nach weiterer Messung und Expert:innen-Check durch die Triage-Teams gab es an keinem Standort einen bestätigten COVID-19-Verdachtsfall.

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18.08.2020

Cellular Basis of Diseases: Neues PhD-Programm verbindet Grundlagenforschung und Klinik

Ein vom FWF gefördertes doc.funds PhD-Programm wird biologische Grundlagenforschung, Bioinformatik und Medizin stark miteinander verbinden. Das Ziel ist es, gemeinsam mit 15 PhD Student:innen, die zellulären Mechanismen, die für die Entstehung von Krankheiten im Gastrointestinaltrakt und in der Leber wichtig sind, besser zu verstehen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Stoffwechsel in diesen Organen und der Rolle des Immunsystems.

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19.08.2020

MUI Scientist to watch: Valentina Sladky

Um herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Die letzte Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch konnte Valentina Sladky vom Institut für Entwicklungsimmunologie (Direktor: Andreas Villunger) am Biozentrum mit ihrer im Journal Developmental Cell veröffentlichten Forschungsarbeit „E2F-Family Members Engage the PIDDosome to Limit Hepatocyte Ploidy in Liver Development and Regeneration“ für sich entscheiden. Darin beschäftigte sich die junge Forscherin mit dem Prozess der Zellteilung, der bei fehlerhaftem oder unvollständigem Verlauf dazu führt, dass Zellen mit vielfachem Chromosomensatz (Polyploidie) entstehen – ein Merkmal vieler Tumorzellen. Erst vor Kurzem konnte das Team um Villunger nachweisen, dass der Multiproteinkomplex PIDDosom (bestehend aus PIDD1, RAIDD und der Protease Caspase-2) nach fehlerhafter Zellteilung den Tumorsuppressor p53 aktiviert und damit einen neuen Angriffspunkt für innovative Krebstherapien bilden könnte.

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20.08.2020

Neuer Antikörper könnte Eisenstoffwechsel bei Dialyse-Patient:innen verbessern und kardiovaskuläres Risiko minimieren

Ein Team der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Günter Weiss) hat einen innovativen Antikörper für die Therapie der chronischen Blutarmut (Anämie der chronischen Erkrankung) bei Dialyse-Patient:innen mitentwickelt. Sein Mehrwert liegt in der geringer benötigten EPO-Dosis und der Minimierung des kardioavaskulären Risikos, dem Nierenpatient:innen besonders ausgesetzt sind. Nach den vielversprechenden Ergebnissen im Tiermodell, soll der Antikörper schon bald klinisch erprobt werden.

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25.08.2020

Meta-Analyse bestätigt Intima-Media-Dicke als validen Surrogatmarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mit der Analyse von Daten aus 119 klinischen Studien und über 100.000 eingeschlossenen Proband:innen weltweit gelang es einem Innsbrucker Team um den Epidemiologen Peter Willeit, die Gefäßwanddicke (Intima-Media-Dicke) der Halsschlagadern als sicheren Surrogatmarker zu bestätigen. Damit lässt sich die Durchführung von Wirksamkeitstudien für neue Medikamente, die auf die Minimierung des kardiovaskulären Risikos abzielen, vereinfachen und optimieren.

In klinischen Studien zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird geprüft, ob das Risiko für diese Erkrankungen durch medizinische Interventionen – wie die Gabe eines Medikamentes – gesenkt werden kann. Dabei können sogenannte Surrogatmarker hilfreich sein, um abzuschätzen, ob und inwieweit Interventionen das Risiko reduzieren. Surrogatmarker werden in klinischen Studien begleitend gemessen, sind schneller und einfacher erfassbar als relevante klinische Endpunkte und zeigen die Wirksamkeit von Interventionen in klinischen Studien an.

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27.08.2020

Neue Erkenntnisse zu den molekularen Grundlagen des Hörens

Für das Hören spielen innere Haarsinneszellen im Corti`schen Organ des Innenohres eine große Rolle. Neue Einblicke in die molekularen Grundlagen des Hörsinnes, insbesondere in die Funktion von Ionenkanäle in den Sinneszellen, bietet nun eine Arbeit von Michael Leitner vom Institut für Physiologie der Medizin Uni Innsbruck. Das im renommierte Cell Reports veröffentlichte Paper zeigt die Relevanz der Ionenkanäle für die Schallverarbeitung in den wichtigen Sinneszellen.

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01.09.2020

CMMRD-Syndrom: Wie häufig ist sehr selten?

Am Institut für Humangenetik beschäftigt sich die Forschungsgruppe von Katharina Wimmer mit dem sehr seltenen CMMRD-Syndrom. Diese genetische Krankheit führt dazu, dass Kinder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bösartige Tumore entwickeln. Viele der Patient:innen zeigen auch Zeichen der wesentlich häufigeren NF1. Bisher gab es aber nur Schätzungen zur Häufigkeit von CMMRD als Differentialdiagnose zur NF1. Dabei ist diese Frage wichtig für die genetische Beratung und damit auch Frühdiagnose.

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03.09.2020

Biodruck für spezielles Hautmodell

Ein von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) über das Bridge 1 Programm unterstützte Projekt hat das Ziel, über die im 3D-Biodruck-Labor an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor Thomas Müller) und II (Direktorin Ursula Kiechl-Kohlendorfer) der Medizin Uni Innsbruck entwickelte Technologie, spezielle Hautmodelle für Forschung und Medikamententestung herzustellen.

Die Haut als komplexes und größtes Organ des menschlichen Körpers stellt die essentielle Barriere gegenüber der Umwelt dar. Die höhere Lebenserwartung und Erkrankungen führen insbesondere bei älteren Patient:innen häufig zu nicht heilenden Wunden, die die Lebensqualität reduzieren und aufgrund der fehlenden Barrierefunktion eine Eintrittspforte für zum Teil lebensbedrohliche Infektionen darstellen. „Eine Reihe von Hautmodellen wurden in den letzten Jahrzehnten für z.B. die Medikamententestung entwickelt, allerdings fehlte bei allen die Möglichkeit zur Ausbildung von Gefäßsystemen, die wiederum eine wichtige Komponente bei der Wundheilung darstellen“, meint der Mikrobiologe Michael Außerlechner. Hier greift nun die von ihm und seiner Kollegin Judith Hagenbuchner entwickelte Technologie, die durch 3D-Biodruck und Elektrospinning lebende Gewebeäquivalente herstellt. „Mit 3D Biodruckern können wir weiter in die dritte Dimension gehen und mikrometer- bis millimeterhohe Gewebestrukturen, wie eine künstliche Haut, aus lebendigen Zellen drucken“, erklärt Außerlechner das Verfahren. Es handelt sich bei den so geschaffenen Gewebestrukturen zwar noch immer um künstliche Systeme, aber die Bedingungen für die Zellen sind jedoch denen im Körper viel ähnlicher, als 2D Zellkulturen in einer Petrischale.

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04.09.2020

Neuer Professor für Transplantationschirurgie

Der von Rektor W. Wolfgang Fleischhacker im Sommer 2020 berufene Chirurg und Leiter der Innsbrucker Transplantationschirurgie, Stefan Schneeberger, hat sich, statt einem Ruf aus Wien zu folgen, für ein Gegenangebot aus Innsbruck entschieden. Ein Plädoyer des gebürtigen Zillertalers mit Forschungsschwerpunkten Lebertransplantation, Lebertumoren, Organperfusion und Extremitätentransplantation für den Standort.

Seit 1. Juli ist Stefan Schneeberger zum Professor für Transplantationschirurgie berufen. Mit dem Ruf der Medizinischen Universität Innsbruck wird er auch weiterhin den Transplantationsstandort gemeinsam mit seinem Team an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor Dietmar Öfner-Velano) und umliegenden medizinischen Zentren weiterentwickeln. „Am Ende“, so Schneeberger, „haben für meine Entscheidung ein überzeugendes Angebot und die Vorteile des Standortes in Innsbruck überwogen.“ Es mag auch an den eigenen Wurzeln des Tirolers und der Geschichte der Universitätsklinik liegen. Bereits während seines Medizinstudiums in Innsbruck hatte der gebürtige Zillertaler die Möglichkeit im Forschungslabor vom Pionier der Transplantationschirurgie in Österreich, Raimund Margreiter, wissenschaftlich mitzuarbeiten.

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07.09.2020

Innsbrucker Langzeitstudie zu COVID-19 mit erfreulicher Zwischenbilanz: Schwer Erkrankte profitieren von langfristiger und interdisziplinärer Nachsorge

Ein Team der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Günter Weiss) hat in einer prospektiven Studie erstmals die Langzeitfolgen von COVID-19 an stationär versorgten Patient:innen untersucht. Sechs Wochen nach Entlassung reichen die Beobachtungen von leichten bis mittelgradigen Atemwegs-Symptomen bis hin zu anhaltenden Auffälligkeiten des Lungengewebes. Die Studienleiter:innen betonen die Notwendigkeit einer strukturierten Nachsorge bei schwer Erkrankten.

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09.09.2020

Preis für innovative Lehre in der Medizinethik

Die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) vergab einen Projektpreis zur Weiterentwicklung der Lehre. Hintergrund ist das große Engagement von Studierenden und jungen Lehrenden in der Verbesserung der Ausbildung durch Entwicklung und Implementierung von Lehrprojekten. Der Preis ging nach Innsbruck.

Ist der Wille des Patienten/der Patientin unter allen Umständen zu respektieren? Ab wann soll von kurativen zu palliativen Ansätzen gewechselt werden? Anhand welcher Kriterien sollen knappe Gesundheitsgüter verteilt werden? Worin liegt die besondere Schutzwürdigkeit menschlichen Lebens begründet? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Medizinethik.

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10.09.2020

Therapielichtblick für die alkoholbedingte Lebererkrankung

Ein Team der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor: Herbert Tilg) weckt mit neuen Erkenntnissen zum Protein Alpha-1 Antitrypsin, kurz AAT, neue Hoffnung für die Therapie der alkoholbedingten Lebererkrankung (ALD). Bislang gibt es keine wirksame Behandlung für die schwerwiegende Leberentzündung, die in Folge einer jahrelangen Alkoholerkrankung in 50 Prozent der Fälle binnen kurzer Zeit zum Tod führt.

Schon seit Beginn der 1990er Jahre stehen die Entzündungsbiologie und das Protein Alpha-1 Antitrypsin im Fokus von Herbert Tilg. Damals absolvierte der Gastroenterologe einen Forschungsaufenthalt beim „Gründungsvater der Zytokinbiologie“, Charles Dinarello, an der University of Colorado in Denver. Seit Dinarello zeigen konnte, dass AAT in der Lage ist, in vielen Blutzellen die Bildung von entzündungshemmenden Eiweißen zu steuern, wurde das Protein intensiv beforscht. „Heute wissen wir, dass AAT in bestimmter Konzentration im gesunden Organismus vorkommt und bei Entzündung hochgefahren wird. Bei einem genetisch bedingten Mangel an AAT kommt es hingegen zu einer Krankheit, die vor allem bei jungen Menschen auftritt und klinisch durch eine schwerwiegende Lungenvernarbung, ein Lungenemphysem und damit assoziierter Lebererkrankung gekennzeichnet ist. Die Gabe von AAT gilt hier als effektive Therapie“, berichtet Herbert Tilg.

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14.09.2020

In Memoriam Georg Michael Salzer

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie betrauern zutiefst das Ableben von Univ.-Prof. Dr. Georg Michael Salzer, langjähriger Leiter der Thoraxchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Georg Michael Salzer, geb. 1933, kam nach dem Medizinstudium und vorbereitender Tätigkeit an der Anatomie in Wien Anfang der 1960er Jahre nach Innsbruck, eigentlich nur mit der Absicht sich fern der Heimat unbemerkt auf die geplante chirurgische Ausbildung an der I. Chirurgischen Univ. Klinik in Wien vorzubereiten. Aus verschiedenen Gründen entschied er sich dann jedoch in Innsbruck Assistent von Prof. Paul Huber zu werden. Wesentlich war sicherlich unter anderem die gute Kollegialität, die er in Innsbruck schnell erfahren konnte. So wurde er nach seiner chirurgischen Ausbildung Zeuge und wesentlicher Mitgestalter der Entwicklung der modernen chirurgischen Universitätskliniken Innsbruck. Unter Prof. Paul Huber wurde die Chirurgie in Spezialfächer getrennt, Unfallchirurgie, Orthopädie, Nuklearmedizin, Anästhesie, Endoskopie, Blutbank und natürlich die Allgemeinchirurgie und später die Spezialbereiche (heute eigene Spezialfächer) Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Herzchirurgie sowie die Transplantationschirurgie. Als Sohn des in Wien hoch verehrten Thoraxchirurgen Prof. Georg Salzer war es für ihn eine besondere Herausforderung die Thoraxchirurgie auch in Innsbruck zu etablieren, womit er auch betraut wurde. Es gelang ihm an der damaligen II. Universitätsklinik für Chirurgie (unter der Leitung und als Vertreter von Prof. Ernst Bodner) eine weit überregional anerkannte Abteilung zu etablieren, mit wissenschaftlichen und klinischen internationalen Verbindungen und Zuweisungen für komplexe tracheobronchiale Rekonstruktionen. Darauf war unter vielem anderen auch sein wissenschaftlicher Ruf begründet. Georg Michael Salzer war jedoch nicht nur Thoraxchirurg, sondern sah sich immer auch als Allgemeinchirurg, was auch durch die fortbestehende Integration seiner „Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie“ in die damalige „Klinische Abteilung für Allgemeinchirurgie II“ dokumentiert wurde.

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15.09.2020

Erstmals wird eine Österreicherin Präsidentin der Europäischen Gesellschaft für gynäkologische Onkologie (ESGO)

Mit Nicole Concin wird 2021 erstmals eine Expertin aus Österreich an der Spitze der „Europäischen Gesellschaft für gynäkologische Onkologie“ (ESGO) stehen. Die gynäkologische Onkologin und Professorin für Experimentelle Frauenheilkunde der Medizin Uni Innsbruck fungiert derzeit als „gewählte“ Präsidentin. Anlässlich des Welttags der gynäkologischen Onkologie macht Concin darauf aufmerksam, dass es in ihrem Fachgebiet noch viel zu tun gibt im Bereich der Vorsorge, Behandlung und Forschung.

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17.09.2020

Rohit Arora zum Professor für Orthopädie und Traumatologie berufen

Mit 1. Oktober hat Rektor W. Wolfgang Fleischhacker den Facharzt für Orthopädie und Traumatologie sowie Unfallchirurgie Rohit Arora zum Professor berufen.

Innsbruck ist eine Sportstadt, Tirol ein Freizeitland. Berggehen im Sommer oder Skifahren im Winter wird Kindern quasi in die Wiege gelegt. Diese Sportlichkeit bedingt aber auch in Relation viele Unfälle. Durch die hohe Zahl an sportspezifischen Verletzungen bzw. Freizeitunfällen wurde an der Universitätsklinik in Innsbruck beinahe automatisch ein notwendiges spezielles Know-How in Orthopädie und Traumatologie entwickelt. So hat sich der Standort auch international einen ausgezeichneten Namen in diesen Fachrichtungen gemacht. Die besondere Expertise der Innsbrucker medizinischen Schule baute der neuberufene Professor für Orthopädie und Traumatologie, Rohit Arora, seit seiner Ausbildung und seiner Tätigkeit als Facharzt an der Innsbrucker Klinik mit auf.

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21.09.2020

Innsbrucker Wissenschafterin ausgezeichnet

Theresa Hautz-Neunteufel, Wissenschafterin im Bereich der Transplantationsmedizin an der Universitätsklinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor Dietmar Öfner-Velano), forscht daran, wie Organe außerhalb des Körpers behandelt werden können. Ziel ist es, die Organe für Transplantationen zu optimieren. Dafür wurde die international anerkannte Expertin ausgezeichnet.

Mit dem Projekt „organLife“ nahm die Wissenschafterin erfolgreich an der diesjährigen Summer School des „Institute for Entrepreneurship Cambridge–Tirol“ (I.E.C.T.) von Investor Hermann Hauser teil und gewann beim Ideenwettbewerb Falling Walls im Rahmen des Forums Alpbach den ersten Preis. Hautz-Neunteufel darf nun das prämierte Projekt bei „Falling Walls Remote 2020: Breakthroughs of the year“ in Berlin im November vorstellen.

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22.09.2020

Neue Biomarker für die gezielte Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen

Forscher:innen der Univ.-Klinik für Innere Medizin I konnten im Sommer gleich zwei Arbeiten zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im renommierten Journal of Crohn’s and Colitis, Europas zentralem Fachmagazin für entzündliche Darmerkrankungen, publizieren. Die Erkenntnisse beider Arbeiten tragen maßgeblich zur Optimierung der individualisierten Therapie für Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa bei.

Die Inzidenz chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Der Erforschung der zugrundeliegenden entzündungsbiologischen Mechanismen an der Darmschleimhaut und der Identifizierung neuer Therapieziele kommt deshalb besondere Bedeutung zu und steht an der von Herbert Tilg geleiteten Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin I und besonders im dort angesiedelten CD-Labor für Mukosale Immunologie unter der Leitung von Alexander Moschen seit vielen Jahren im Fokus.

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24.09.2020

Erstmals nachgewiesen: zugelassenes Cannabinoid lindert Symptome bei Parkinson

An der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie (Direktor Stefan Kiechl) wurden die Auswirkungen eines für Chemotherapie-induzierte Übelkeit zugelassenen Cannabinoids auf Parkinsonpatient:innen untersucht. Die randomisiert kontrollierte Studie wurde kürzlich im renommierten Fachjournal der American Neurological Assosiation „Annals of Neurology“ publiziert und hat international für Aufsehen gesorgt.

Zu den nichtmotorischen Symptomen (NMS) bei Parkinson gehören Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems (wie orthostatische Hypotonie und Obstipation), Geruchsstörung, Veränderungen der Stimmungslage, Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, Wahrnehmungsstörungen und Halluzinationen sowie Störungen des Schlaf-/ Wachzustands wie Schlaflosigkeit, Tagesmüdigkeit oder Störungen des Traumschlafs (so genannte REM-Schlafverhaltensstörung). „Viele davon können die typischen motorischen Symptome der Parkinson-Krankheit um Jahre oder sogar Jahrzehnte vorwegnehmen“, erklärt Klaus Seppi, Neurologe und korrespondierender Autor der Studie. Die Belastung durch NMS nimmt im Allgemeinen während des Krankheitsverlaufs zu. „Es gibt jedoch nur wenige Daten aus kontrollierten klinischen Studien zur Behandlung der NMS. Die verfügbaren Behandlungsoptionen sind begrenzt bzw. die Ergebnisse oft unbefriedigend“, beschreibt Seppi die Motivation zur Durchführung dieser Studie, die die Wirkung von Cannabinoiden auf Parkinson untersucht.

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28.09.2020

„Herzlich Willkommen“: Semesterbeginn an der Medizinischen Universität Innsbruck

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder die sogenannte Orientierungslehrveranstaltung (OLV) statt. Allerdings war dieses Jahr nicht wie jedes Jahr. Bedingt durch COVID-19 und Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie, wurden heuer, um Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zu wahren, die OLV auf mehrere Tage aufgeteilt abgehalten. So begrüßten der Rektor, Wolfgang Fleischhacker, und der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Peter Loidl, gleich mehrmals die neuen Studierenden herzlich.

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30.09.2020

Wichtiges Covid-19-Forschungsprojekt startet in Tirol: Klinischer Verlauf und Langzeitfolgen in der Bevölkerung stehen im Fokus

Welche gesundheitlichen Langzeitfolgen hat eine Covid-19-Infektion? Um diese Frage zu beantworten, wurden bereits erste Forschungsprojekte gestartet. Meist werden in diese Studien Patient:innen nach einem Aufenthalt im Krankenhaus eingeschlossen. Ein interdisziplinäres Team an der Innsbrucker Universitätsklinik will jetzt mehr über das Spektrum der Symptome und den Verlauf der Erkrankung sowie über mögliche Langzeitfolgen in der Gesamtbevölkerung herausfinden.

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02.10.2020

„Ars Docendi“ 2020

Das Wissenschaftsministerium zeichnete Ende September Lehrende von fünf Universitäten aus. Darunter auch ein Lehrender der Medizinischen Universität Innsbruck: Benjamin Hetzer in Kooperation mit Georg Gasser von der Universität Innsbruck.

155 Einreichungen gingen für den diesjährigen „Ars Docendi“ ein – so viele wie noch nie. Die besten fünf davon hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) am Donnerstagabend mit dem mit je 7.000 Euro dotierten Staatspreis für exzellente Lehre prämiert, der zum 8. Mal an Lehrende von Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Privatuniversitäten vergeben wurde. Insgesamt durften sich heuer Preisträgerinnen und Preisträger von fünf Universitäten über die Auszeichnung freuen, die Wissenschaftsminister Heinz Faßmann überreichte. „Wir alle können aus unserer Studienzeit Lehrende benennen, die in uns das Feuer und die Begeisterung für unser Studienfach entzünden konnten“, betonte dieser bei der Verleihung. Zugleich verwies Faßmann auch darauf, wie herausfordernd es für Lehrende sei, Lehre gut zu gestalten. Als Universitätsprofessor wisse er, dass man dafür Lehrinhalte nicht nur innovativ und verständlich in den geeigneten Lehr- und Lernumgebungen aufbereiten und vermitteln, sondern auch Neugierde wecken müsse – also die Gier auf das Neue. Das gelte insbesondere auch für die digitale Lehre, die eine immer wichtigere Rolle im Lehrgeschehen der Universitäten und Hochschulen spiele.

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05.10.2020

Doris Wilflingseder zur Universitätsprofessorin für Infektionsbiologie berufen

Rektor W. Wolfgang Fleischhacker hat Doris Wilflingseder zur Universitätsprofessorin für Infektionsbiologie (§99 Abs 4 UG) berufen. Die Immunologin forscht an der Interaktion von Viren und Pilzen mit Komponenten des Immunsystems mittels 3D-Zellkulturmodell. Eine tierversuchsfreie Grundlagenforschung ist ihr großes Ziel, das sie mit großem Einsatz in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit wie auch in der Lehre verfolgt.

Grundlagenforschung ohne Tierversuche – das ist der Traum, den Doris Wilflingseder seit Beginn ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit verfolgt. „Seit meinem ersten Tag im Labor habe ich Tierversuche vermieden. Ich bin überzeugt, dass uns gute menschliche Zellkulturmodelle und entsprechende neuartige Technologien wie High Content Screening vor allem bezüglich Erforschung von menschlichen Krankheitserregern wie HIV-1 oder SARS-CoV-2 weiterbringen als Experimente in Tiermodellen“, betont die studierte Zoologin, die 2017 am Standort den translationalen „MUI animalFree Research Cluster“ initiiert und etabliert hat. Ziel des Wissenschaftsclusters ist, neue Wege und Technologien für eine tierversuchsfreie Forschung durch Bündelung der Expertise von Tiroler Forscher:innen zu forcieren. Des Weiteren ist sie Vizepräsidentin der Gesellschaft zur Förderung von Alternativen Biomedellen (The RepRefRed Society).

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07.10.2020

COVID-19: „In der Krise zu Dr. Google“

Eine Vorerkrankung der Lunge gilt nach bisheriger klinischer Erfahrung als Risikofaktor für einen schweren COVID-19 Infektionsverlauf. Trotzdem fanden sich während des Lockdowns kaum Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen unter den hospitalisierten COVID-19 Patient:innen an der Uniklinik Innsbruck. Ein Team von Lungenspezialist:innen der Medizinischen Universität Innsbruck hat dieses Phänomen genauer analysiert und dabei via Internet recherchiert.

Zeitgleich mit dem Ausbruch von COVID-19 in Österreich und seinem ersten großen Hotspot in Tirol und dem damit verbundenen Lockdown von 18. März bis 7. April 2020 verzeichneten die Ärzt:innen an der Univ.-Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Günter Weiss) der Medizinischen Universität Innsbruck einen drastischen Rückgang von Krankenhausaufenthalten aufgrund von COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Asthma. „In erster Linie beobachteten wir im Vergleich zu Vorjahren einen markanten Rückgang der Krankenhausaufenthalte aufgrund von klassischen Lungenentzündungen, während die Rate an COVID-19-assoziierten Krankenhausaufenthalten dramatisch angestiegen ist. Auch die stationären Aufenthalte aufgrund von Influenza waren in diesem Zeitraum stark minimiert“, berichten die Lungenspezialisten Alex Pizzini und Ivan Tancevski.

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09.10.2020

MUI-Summer-Kids 2020

Rektor W. Wolfgang Fleischhacker setzte eine weitere wichtige Maßnahme um alle Mitarbeiter*innen mit Kinderbetreuungspflichten wirksam zu unterstützen. Das Referat für Kinderbetreuung und Vereinbarkeit der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Margarethe Hochleitner plante und organisierte heuer erstmalig eine durchgängige, neunwöchige Sommerferienbetreuung.

In der ersten Ferienwoche (KW29) haben 22 Kinder an der betrieblichen Sommerbetreuung teilgenommen. Diese Woche stand unter dem Motto: „Junge Wissenschaftler*innen“. Den Kindern wurde in dieser Woche ein facettenreiches Programm geboten. Sie haben die Spielplätze der Umgebung, einen Abenteuer- und Wasserspielpark und das Archäologische Museum Innsbruck besucht. Die Kinder erhielten einen Einblick in die unterschiedlichsten Disziplinen wie Naturwissenschaft, Kunstgeschichte etc. Ebenso wurde experimentiert und programmiert. Der Work(fun)shop vermittelte Wissen zum Computeraufbau bis hin zur Verschlüsselung und Computer­geheimsprache.

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12.10.2020

Parkinson: Sturzprophylaxe durch Blutdruck-Überwachung?

Der Alltag von Menschen mit Parkinson wird oft von Stürzen und damit einhergehenden Verletzungen beeinträchtigt. In zahlreichen Studien wird die klassische orthostatische Hypotonie (spontaner Blutdruckabfall) mit der erhöhten Sturzgefahr in Zusammenhang gebracht. In einer neuen retrospektiven Untersuchung lenken Forscher:innen der Univ.-Klinik für Neurologie den Fokus nun auch auf die transiente, also vorübergehende orthostatische Hypotonie.

In Österreich leben derzeit rund 30.000 Menschen mit einem Parkinson-Syndrom, rund 2.000 davon in Tirol. Die langsam fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems führt zur Störung der Bewegungsabläufe, oft auch zu Depressionen und kann bislang nur symptomatisch behandelt werden. Zu den zentralen Symptomen zählen allgemeine Bewegungsarmut, Muskelsteifheit, Ruhe-Zittern sowie Gang- und Gleichgewichtsstörungen, die sich im weiteren Verlauf verstärken.

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13.10.2020

Nobelpreisträger erhält Bischof Dr. Karl Golser Preis

Der „Bischof Dr. Karl Golser Preis“ wird in diesem Jahr an den Nobelpreisträger Stanley Prusiner verliehen. Der Neurologe aus San Francisco (USA) konnte auf Grund der Covid-19-Pandemie nicht wie geplant nach Innsbruck kommen, der Festakt fand daher Anfang Oktober virtuell statt.

Für die Verleihung des „Bischof Dr. Karl Golser Preis“ war ein großer Festakt im Juni geplant. Der renommierte Neurologie Stanley Prusiner, der 1997 den Nobelpreis für Medizin erhalten hatte, sollte vor einem interessierten Fachpublikum an der Medizinischen Universität Innsbruck sprechen. Prusiner hatte erstmals erkannt, dass nicht Bakterien oder Viren die Creutzfeld-Jakob-Erkrankung auslösen, sondern Prionen. „Prionen sind infektiöse zelluläre Eiweiße und mit hoher Wahrscheinlichkeit gehören Morbus Parkinson und Alzheimer zum Spektrum Prion-ähnlicher Erkrankungen“, erklärt Gregor Wenning. Der Vorstand der Abteilung für Klinische Neurobiologie an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl) ist Präsident der „Bischof Dr. Karl Golser Stiftung“. Prusiner vermutet, dass auch die Multisystematrophie (MSA), eine von vier atypischen Parkinsonformen, eine Prionen-Erkrankung ist.“Die Verleihung fand Anfang Oktober online statt. Rektor W. Wolfgang Fleischhacker, Vizerektorin Christine Bandtlow und andere Fachkolleg:innen verfolgten die Verleihung, Laudation und anschließende Rede von Pruisner im Internet. 

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15.10.2020

Prof. Ernst Brandl-Preis für Stephanie zur Nedden

Anfang Oktober wurde im Rahmen einer feierlichen Vergabesitzung im Rathaus Schwaz der Prof. Ernst Brandl-Preis 2020 an die Neurobiologin Stephanie zur Nedden vom Institut für Neurobiochemie an der Medizinische Universität Innsbruck (Direktorin Christine Bandtlow) vergeben.

Der mit 4.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis der Prof. Ernst Brandl-Stiftung, benannt nach dem Mitentdecker des säurestabilen Penicillins, ging dieses Jahr an Stephanie zur Nedden für ihre Publikation „Protein kinase N1 critically regulates cerebellar development and long-term function, erschienen im renommierten JCI – The Journal of Clinical Investigation. Es würde vieles darauf hindeuten, dass Synapsenstörungen eine zentrale Ursache für verschiedene neurologische Entwicklungs- und neurodegenerative Erkrankungen sind, beschreibt Erstautorin Stephanie zur Nedden neueste Erkenntnisse. Nun konnten sie und das Team um Gabriele Baier-Bitterlich die Proteinkinase N1 (PKN1) als einen neuen Schlüsselakteur bei der Feinabstimmung des Gleichgewichts zwischen axonalem Wachstum und präsynaptischer Differenzierung in den Körnerzellen des Kleinhirns identifizieren. Die im JCI publizierten Daten geben Aufschluss über die weitgehend unbekannten gehirnspezifischen Funktionen von PKN1. „Wir konnten zeigen, dass PKN1 ein wichtiger Regulator der Kleinhirnentwicklung ist“, erklärt zur Nedden den Kern der Publikation.  

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16.10.2020

Projekt INCardio: Innovative Therapien zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen

Ein neues, im Rahmen des europäischen Kooperationsprogramms Interreg V-A Italien-Österreich gefördertes Forschungsprojekt soll durch die gebündelte Expertise von vier Forschungseinrichtungen den Weg zu innovativen Herz-Kreislauf-Therapien ebnen. Unter den Kooperationspartnern sind auch Manuel Maglione und Jakob Troppmair von der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Rund 30 Prozent der Bevölkerung sind europaweit von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen, die in Österreich wie auch in Italien wiederum für mehr als 40% der Todesfälle verantwortlich sind. Der Optimierung von kardiovaskulären Therapien kommt deshalb zentrale Bedeutung zu. Mit der Genehmigung des Interreg-Projekts INCardio will man diesem Ziel einen großen Schritt näherkommen. Vor wenigen Tagen fand in Trient das Kick-Off-Meeting statt.

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19.10.2020

Neue FWF- und OeNB-Projekte

Mit den Sitzungen des Kuratoriums des FWF im Sommer und Herbst 2020 sowie in der 1. Vergabesitzung 2020 des Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank, werden an der Medizinischen Universität Innsbruck weitere acht neue Forschungsprojekte unterstützt.

In den Kuratoriumssitzung vom Sommer und Herbst 2020 genehmigte der Wissenschaftsfonds an der Medizinischen Universität Innsbruck vier Einzelprojekte (Alexandra Lusser – „Bedeutung von 5-Methylcytosin in mRNA“; Wilfried Posch – „Untersuchung von SARS-CoV-2 im respiratorischen 3D Modell“; Patrizia Stoitzner – „Krebsimmuntherapie mit Langerin-ligand Liposomen“; Ramon Tasan – „Neurokinin B in emotionalen und metabolischen Prozessen“), zwei internationale Projekte (Jakob Troppmair – „Mitochondrial dysfunction in ACM pathogenesis“) Gregor Wenning – „Patientenmobilität bei atyp.Parkinson: physiotherap. Effekt“), ein Programm Klinische Forschung (Axel Bauer – „Beendigung einer ACE-Hemmer-Therapie bei COVID-19“). Zusätzlich vergab der Jubiläumsfonds der Oesterreichische Nationalbank in der 1. Vergabesitzung 2020 ein OeNB-Projekt an die Medizinische Universität Innsbruck (Francesca Finotello, „Prediction of non-canonical neoantigens for next-generation colorectal cancer immunotherapy“).

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23.10.2020

Mehr Corona-Forschung in Österreich – FWF finanziert vier weitere Forschungsteams in Innsbruck, Graz und Wien

Seit Ausbruch der Pandemie begutachtet und bewilligt der FWF in einem Fast-Track-Verfahren Corona-relevante Grundlagenforschung aus Österreich. Über 100 Forschende reichten bisher Anträge ein, zwölf Projekte mit einem Förderungsvolumen von 4,1 Millionen Euro konnten auf Schiene gebracht werden. Erfahren Sie mehr über die jüngst bewilligten Forscherteams aus Innsbruck, Graz und Wien.

Wirksame Therapieansätze bei COVID-19-Erkrankungen, ein besseres Verständnis der zoonotischen Übertragung, ein Werkzeugkasten für die schnellere Herstellung von Medikamenten sowie Untersuchungen, um den Lebenszyklus des Virus nachvollziehen zu können: Der Wissenschaftsfonds FWF finanziert vier weitere Forschungsteams mit ihren exzellent begutachteten Corona-Forschungsprojekten. Ziel ist es, mit den Möglichkeiten der Grundlagenforschung Wissenslücken in der Erforschung des Coronavirus und seiner gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen zu schließen.

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23.10.2020

DFK Preis an Medizinstudent Lucas Rubisoier

Der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) belohnt jährlich ausgezeichnete Studienleistungen von Studierenden an den Innsbrucker Universitäten. Von der Medizinischen Universität Innsbruck hat in diesem Jahr Lucas Rubisoier aus Hall in Tirol und Student der Humanmedizin die Ausschreibungskriterien erfüllt und den Studienförderpreis erhalten.

Der Deutsche Freundeskreis ist bereits seit Jahrzehnten eine wichtige Förderinstitution der Universitäten in Innsbruck und hat seine Fördertätigkeit seit 2007 auch auf die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck (MCI) ausgeweitet. Der ausgeschriebene Studienförderpreis unterstützt Jungwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in ihrer akademischen und beruflichen Karriere. Eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz sowie engagierte Zukunftspläne und -projekte bilden die Kriterien, nach denen eine Jury über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise entscheidet. Im Rahmen einer kleinen Feier Mitte Oktober in der Aula der Universität, wurden die Studierenden – neben Lucas Rubisoier noch Studierende der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und des Management Center Innsbruck (MCI) – ausgezeichnet. Das DFK-Präsidium war dieses Jahr durch Präsident Andreas Altmann und Ehrenpräsident Herwig van Staa vertreten.

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27.10.2020

Welt-Schlaganfalltag am 29.10: „Der Schlaganfall ist eine seltene Folge der neuen Corona-Infektion“

Schwere Verläufe einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus haben vor allem auf die Lunge große Auswirkungen. Doch auch Nerven und Gefäße können betroffen sein. Der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns hat sich als häufiges neurologisches COVID-19 Symptom bestätigt. Ob SARS-CoV-2 auch das Auftreten von Schlaganfällen begünstigt, haben wir den ausgewiesenen Atherosklerose-Experten und Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie, Stefan Kiechl, gefragt.

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09.11.2020

Günther-Schlag-Abstractpreis für Anna Spicher

Bei der 56. ÖGU 1. ÖGOuT Jahrestagung wurde Anna Spicher von der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Günther-Schlag-Abstractpreis für junge Forscher:innen ausgezeichnet. Dieser wird für den besten Vortrag eines/einer unter 35-jährigen AutorIn vergeben.

Der Günther-Schlag-Abstract-Preis wird im Rahmen der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) bzw. seit 2020 der ÖGOUT Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie/Österreichische Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (ÖGOUT) vergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. Prämiert wird der beste Vortrag eines unter 35-jährigen Autors/ einer unter 35-jährigen Autorin und Vortragenden. Berücksichtigt werden nur experimentelle Arbeiten. Der Preis wird vom Ludwig-Boltzmann-Institut für experimentelle und klinische Traumatologie unterstützt. Anfang Oktober wurde Anna Spicher von der Innsbrucker Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie mit diesem Preis für junge Forscher:innen ausgezeichnet.

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10.11.2020

Pressekonferenz: Covid-19 und die Psyche – erste Zwischenbilanz

Welche Folgen hat die Covid-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit insbesondere in Tirol? An der Medizin Unit Innsbruck beschäftigen sich mehrere Forschungsprojekte mit den psychischen Auswirkungen sowie den Strategien, die dabei helfen, mit den Folgen besser umzugehen. Noch lässt sich die psychische Belastung nicht in Zahlen fassen, vieles wird sich erst in den nächsten Monaten oder Jahren zeigen. Eine Zwischenbilanz zogen die Expert:innen bei einer Pressekonferenz.

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12.11.2020

Coronavirus – Immunantwort der Ischgler Bevölkerung wird abermals getestet

Nachdem im April rund 80 Prozent der Bevölkerung in Ischgl auf Antikörper getestet wurden, werden die Ischglerinnen und Ischgler abermals auf ihre Immunantwort getestet. Im April wiesen 42,4 Prozent Antikörper auf. Nun stellt sich die Frage, wie hoch dieser Anteil nach sechs Monaten ist. Dieses Mal werden nicht nur Antikörper, sondern bei einigen Proband:innen auch die zellulare Immunabwehr durch sogenannte T-Zellen analysiert.

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12.11.2020

Weltfrühchentag am 17.11. „Hygiene und Maske schützen auch die Kleinsten“

Die Neugeborenen-Intensivstation an der Innsbrucker Kinderklinik ist auf die Betreuung von zu früh oder krank geborenen Babys spezialisiert. Weil Infektionen in der Schwangerschaft neben Bluthochdruck, Schwangerschaftsvergiftung und Mehrlingsschwangerschaften zu den häufigsten Auslösern einer Frühgeburt zählen und rund um SARS-CoV-2 noch viele Fragen offen sind, haben wir Ursula Kiechl-Kohlendorfer, Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Neonatologie), um Antworten gebeten.

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13.11.2020

Erste Ergebnisse der Schul-SARS-CoV-2-Monitoringstudie

Seit kurzem liegen erste Ergebnisse der so genannten Schul-SARS-CoV-2-Studie vor. Im Zeitraum zwischen 28. September und 22. Oktober wurden an 243 Schulen in Östereich insgesamt 10.464 Personen aus zufällig ausgewählten Schüler*innen der Primar- und Sekundarstufe 1 und deren Lehrer*innen getestet. Dabei wurden Mund-Rachenspülungen mit einminütigem Gurgeln durchgeführt.

Ziel der wissenschaftlichen Schul-SARS-CoV-2-Monitoringstudie ist es, die Häufigkeit aktiver SARS-CoV-2 Infektionen bei Schüler:innen der Primarstufe (Volksschule) und Sekundarstufe 1 (Mittelschule/AHS Unterstufe) und deren Lehrer:innen in Österreich über einen Zeitraum von 10 Monaten zu bestimmen. Die Studie wird von einem Konsortium der Medizinischen Universität Graz, der Medizinischen Universität Innsbruck, der Medizinischen Fakultät der JKU Linz und der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Wissenschaftlicher Koordinator der Studie ist Prof. Michael Wagner von der Universität Wien.
 
Die Studie geht weiter und im Verlauf des Schuljahres wird es möglich sein, zeitliche Veränderungen der Prävalenz zu erfassen und Unterschiede zwischen Subgruppen präziser zu bestimmen.  Die Studie ist ein Beitrag, um die derzeitigen Erkenntnisse der Epidemiologie der Öffentlichkeit und den politischen Entscheidungsträger*innen zur Verfügung zu stellen.

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16.11.2020

Auszeichnung für Klinische Herz-Kreislaufforschung

Im Rahmen der 86. Jahrestagung und Herztage 2020 der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurde Magdalena Holzknecht mit dem renommierten „Hans-Blömer-Young-Investigator-Award für Klinische Herz-Kreislaufforschung“ ausgezeichnet. Ein in ihrer Arbeit beschriebener neuer Risikoscore könnte die Vorhersage und Diagnostik von linksventrikulären Thromben nach einem Herzinfarkt deutlich verbessern.

Im Fokus des ausgezeichneten Projekts der jungen Kardiologin, die an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Direktor: Axel Bauer) tätig ist und derzeit ein Clinical PhD-Programm in der Arbeitsgruppe von Bernhard Metzler und Sebastian Reinstadler absolviert, steht das Auftreten von linksventrikulären Thromben nach akutem ST-Hebungs-Myokardinfarkt (die ST-Strecke ist ein Kurvenabschnitt des Elektrokardiogramms, deren Veränderungen einen hohen diagnostischen Aussagewert im Hinblick auf die Durchblutung des Herzmuskels, vor allem nach einem Infarkt, haben). Diese Komplikation tritt in rund fünf Prozent der Fälle auf, ist mit einer schlechteren Prognose assoziiert und ihre Diagnostik ist weiterhin eine große Herausforderung im klinischen Alltag. Ein neuer Risikoscore könnte nun die Detektion von linksventrikulären Thromben bedeutsam verbessern, indem Hochrisikopatient:innen frühzeitig identifiziert und zur kardialen Magnetresonanztomographie (MRT) zugewiesen werden.

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18.11.2020

Blasenkarzinom: der unterschätzte Krebs

Das Harnblasenkarzinom gehört zum zweithäufigsten urologischen Tumor. Männer sind drei- bis viermal häufiger als Frauen betroffen. Ein neues EU-Projekt an der Abteilung für Experimentelle Urologie an der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger) der Medizinischen Universität Innsbruck soll zu Verbesserungen der individuellen Behandlung vor allem im metastasierten Status führen.

In Österreich erkranken jährlich etwa 1.600 Menschen neu an Harnblasenkrebs, wobei ca. drei Viertel aller Neuerkrankungen auf Männer entfällt. Damit ist der Harnblasenkrebs der vierthäufigste Tumor des Mannes und der zwölfthäufigste der Frau. Bei der Behandlung im metastasierten Status wird meist auf Chemotherapie oder Immuntherapie gesetzt. Ein Innsbrucker Forschungsteam unter der Leitung von Zoran Culig und Renate Pichler von der Abteilung für Experimentelle Urologie untersucht gemeinsam mit Teams von der Universität Luxembourg und dem deutschen Unternehmen Mosaiques Möglichkeiten, die Behandlung dieser Krebsart zu personalisieren.

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18.11.2020

Auszeichnung für Innsbrucker MSA-Forschung

In Österreich leiden etwa 1000 Menschen an der Multisystematrophie (MSA), einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung. Der Erforschung dieser Krankheit widmet sich die Abteilung für klinische Neurobiologie (Leiter Gregor Wenning) an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor Stefan Kiechl). Die Forschungsergebnisse finden seit mehr als 20 Jahren weltweit Anerkennung. Zum vierten Mal wurden Innsbrucker Forscher:innen heuer in Belgien ausgezeichnet.

Die Multisystematrophie (MSA) ist eine seltene neurologische Erkrankung – in Österreich sind es rund 1.000, europaweit etwa 50.000 Patient:innen –, die durch einen Nervenzelluntergang in multiplen Regionen des Gehirns verursacht wird. Klinisch findet sich bei MSA-Patient:innen häufig eine Kombination aus einer Bewegungsstörung (Parkinson-Syndrom oder zerebelläres Syndrom) und einem autonomen Versagen. In der Frühphase der Erkrankung lässt sich eine MSA häufig nicht von der Parkinson-Krankheit unterscheiden. Die medikamentöse Therapie der MSA beschränkt sich derzeit auf die Linderung beeinträchtigender Symptome. Das Ansprechen auf die symptomatische Therapie ist aufgrund der raschen Krankheitsprogression meist nur von kurzer Dauer. Aktuell befinden sich jedoch mehrere aussichtsreiche, krankheitsmodifizierende Therapieansätze in klinischen Prüfungen, weshalb es wichtig ist, so früh wie möglich die richtige Diagnose zu stellen.

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18.11.2020

Vier meistzitierte Forscher:innen an der Medizin Uni Innsbruck

Cornelia Lass-Flörl, Werner Poewe, Markus Reindl und Herbert Tilg sind die Namen jener vier Wissenschafter:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck, die in diesem Jahr auf der renommierten Liste der Highly Cited Researchers zu finden sind – eine Bestätigung für den internationalen Stellenwert der medizinischen Spitzenforschung am Standort.

Heute Mittwoch hat der Datenkonzern Clarivate die jährlich aktualisierte Liste der weltweit meist zitierten Forscherinnen und Forscher veröffentlicht. Von der Medizinischen Universität Innsbruck finden sich in diesem Jahr gleich vier Forscherinnen und Forscher unter den weltweit einflussreichsten. Das Rektoratsteam gratuliert den vier ausgezeichneten Forscherinnen und Forschern zu dieser hohen Anerkennung. „Sie zählen damit zu den führenden Köpfen in der Wissenschaft, die aufgrund der Anzahl der Zitierungen zu den obersten ein Prozent ihres Fachgebiets auf internationaler Ebene gehören. Um in diese Liste aufgenommen zu werden, braucht es großes wissenschaftliches Engagement auf hohem Niveau“, erklären Rektor W. Wolfgang Fleischhacker und Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales.

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23.11.2020

Ergebnisse Betriebsratswahlen 2020

Am 18. und 19. November 2020 fanden an der Medizinischen Universität Innsbruck die Wahlen für die Betriebsräte „Wissenschaftliches Personal“ und „Allgemeines Personal“ statt.

Ergebnis Betriebsrat I „Wissenschaftliches Personal“

(lt. Mitteilungsblatt der Medizinischen Universität Innsbruck, 23.11.2020)

Liste MUI Science: 7 Mandate

Liste Klinik-Forschung-Lehre-IGK-UG: 7 Mandate

Gewählte Betriebsrät:innen „MUI-Science“:

  1. Wolfgang FREYSINGER
  2. Claudia MANZL
  3. Renate PICHLER
  4. Susanne STRASSER
  5. Andreas RITSCH
  6. Andreas SCHLAGER
  7. Wilfried POSCH

Gewählte Betriebsrät:innen „Klinik -Forschung -Lehre -IGK-UG“:

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25.11.2020

Kathrin Sevecke neue Präsidentin der ÖGKJP

Die Direktorin der Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter Innsbruck und Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Hall, Kathrin Sevecke, hat die Präsidentschaft der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) übernommen.

 „Kinder und Jugendliche verstehen oft gar nicht, was gerade passiert und machen sich deswegen große Sorgen, sie haben Angst“, beschreibt Kinder- und Jugendpsychiaterin Kathrin Sevecke die derzeitige Corona-bedingte Gefühlswelt vieler Minderjähriger. Krisen- und Notfallanfragen hätten deutlich zugenommen. In dieser herausfordernden Situation wurde die Kinder- und Jugendpsychiaterin zur Präsidentin der ÖGKJP gewählt. Als solche will sie sich in sozialpolitischen Fragen deutlich positionieren: „Es ist auch ein gesellschaftlicher Auftrag, die psychische Stabilität der Kinder und Jugendlichen in dieser Krisenzeit aufrechtzuerhalten“, spielt die Präsidentin auf Diskussionen rund um das Wohlergehen von Minderjährigen an. Sie plädiert, dass Kinder endlich eine Stimme bekommen sollten. „Kinder und Jugendliche müssen bei Entscheidungsprozessen gehört werden. Wir können ruhig auch einmal fragen, welche Ideen sie zu Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln haben. Sie sollten nicht länger das Gefühl haben, dass ständig über sie hinweg bestimmt wird.“ Ohne Zweifel seien die Corona-bedingte Lockdowns aktuell zentrale Themen im Fach der Kinder- und Jugendpsychiatrie, doch dürfe man, so Sevecke, andere Themengebiete nicht vernachlässigen. So sei gerade jetzt wichtig, dass die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, trotz des derzeitigen Lockdowns, weiterhin für die Behandlung – auch im Akut- und Krisenfall von Kinder- und Jugendlichen geöffnet sind. 

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26.11.2020

Mol-Med-Studierende zeigen wie: Evolution im Reagenzglas revisited.

Studierende der Molekularen Medizin an der Medizin Uni Innsbruck replizieren RNA mithilfe eines Enzyms, das wiederum nur aus RNA besteht, und zeigen so im Labor, wie sich das Leben vor fast vier Milliarden Jahren entwickelt haben könnte. Ein Experiment, das vor einigen Jahren für weltweites Aufsehen sorgte.

Die Ribonukleinsäure (Englisch: RNA) ist zurzeit in aller Munde. Nicht nur, dass das Covid-19 Virus seine genetische Information auf Ebene der RNA speichert (im Gegensatz zu den meisten Organismen, die dafür die DNA verwenden), sondern auch, dass mittlerweile in der Krebstherapie und zur Immunisierung gegen das Covid-19 Virus RNA Impfstoffe eingesetzt werden. Doch RNA Moleküle können noch viel mehr:

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30.11.2020

SARS-CoV-2 Verdauung: „Covid-19 ist eine entzündliche Erkrankung, die den Organismus überfährt“

Covid-19 hinterlässt Spuren in den Verdauungsorganen. Daher gilt Durchfall als ein Symptom für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Viele Patient:innen entwickeln jedoch nicht nur eine Darmentzündung, sondern zeigen auch krankhaft erhöhte Leberwerte. Die Keimwelt im Darm, die Mikrobiota, verändert sich massiv. Über aktuelle Erkenntnisse, was Betroffene mit Durchfall jetzt tun sollten und warum Vorsorgetermine wichtig sind, erklärt Herbert Tilg, Direktor der Univ.-KLinik für Innere Medizin I.

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30.11.2020

Auszeichnung für die beste Doktorarbeit

Bereits zum 29. Mal wurde Ende Oktober der von Sanofi-aventis GmbH zur Verfügung gestellte Wilhelm-Auerswald-Preis für die beste Doktorarbeit an einer österreichischen Medizinischen Universität vergeben. Der erste von fünf Plätzen ging in diesem Jahr an den Herzchirurgen Can Gollmann-Tepeköylü für seine Doktorarbeit „Toll-Like receptor 3 mediates calcification of aortic valves“.

Die Verleihung des jährlich im Gedenken an Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Auerswald (1917-1981) – Ordinarius für Physiologie und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Wien – verliehenen Preises stand heuer auch im Zeichen des Gedenkens an Helmut Sinzinger. Der Präsident der Gesellschaft der Ärzte in Wien und Juryvorsitzende des Wilhelm-Auerswald-Preises war nach schwerer Krankheit am 21. Februar 2020 verstorben. Aufgrund von Covid-19 auf das Wintersemester verschoben, konnten die ausgewählten Kandidat:innen am 20. Oktober 2020 im Billrothhaus in Wien ihre Arbeiten präsentieren. Das Stiftungskuratorium hatte wie jedes Jahr alle Personen, die im Vorjahr eine Doktorarbeit an einer Medizinischen Universität in Österreich abgeschlossen hatten, zur Bewerbung eingeladen. Aus den über 30 eingereichten Arbeiten wurden die fünf besten ermittelt und als Finalisten zur Präsentation ins Billrothaus eingeladen.

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03.12.2020

Atypische Parkinsonsyndrome: Mobilitätsgewinn durch Physiotherapie

Atypische Parkinson-Syndrome wie die Multisystematrophie (MSA) und die Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP) sind neben autonomen Funktionsstörungen auch durch motorische Symptome gekennzeichnet. Ein neues internationales FWF-Projekt unter der Leitung des Neurobiologen Gregor Wenning soll den positiven Effekt einer spezifischen Physiotherapie auf motorischer Defizite bei MSA und PSP belegen, um Mobilität und Lebensqualität zu verbessern.

„Mobilität in atypischen Parkinson-Syndromen“ heißt ein neues internationales, im Rahmen des DACH Lead Agency Verfahrens finanziertes FWF-Projekt, das als randomisierte kontrollierte Multi-Center-Studie mit Beteiligung des Universitätsspitals und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, sowie der Friedrich-Alexander Universität und des Universitätsklinikums Erlangen, koordiniert von der Medizinischen Universität Innsbruck, über die Bühne gehen soll. Die Finanzierung konnte dank eines erfolgreichen Antrages von Cecilia Raccagni – damals als Neurologin in Innsbruck, inzwischen wieder in Bozen tätig – gesichert werden. Auch die Abteilung für Neurologie Bozen (Chefarzt Francesco Teatini) wird in das Projekt involviert.

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03.12.2020

Anästhesie, Reanimation, Intensivmedizin: Auszeichnungen gehen nach Innsbruck

Die Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) hat im Rahmen ihres Jahreskongresses Ende November 2020 Auszeichnungen für die drei besten eingereichten Abstracts vergeben. Alle drei Preise gingen an Ärzt:innen des Departments für Experimentelle Anästhesie – unter der Leitung von Judith Martini – an der Univ. Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Innsbruck (Direktor Karl Lindner).

Die drei ausgezeichneten Arbeiten, alle drei aus dem grundlagenwissenschaftlichen Bereich, befassen sich mit zwei Kernthemen des Faches Anästhesie und Intensivmedizin: zum einen mit Beatmung und zum anderen mit Reanimation. Die Preisverleihung fand am Ende November während der außerordentlichen Generalversammlung der ÖGARI im Rahmen des AIC digital statt.

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09.12.2020

Corona – Antikörperstudien belegen konstante, stabile Immunität

Eine an der Innsbrucker Universitätsklinik durchgeführte Studie kommt zum Schluss, dass Corona-Genesene eine stabile Langzeitimmunität aufweisen. Die Ergebnisse decken sich mit internationalen Erkenntnissen. Es bestehe ferner kein Grund zur Sorge vor einer abermaligen Infektion, Mutationen oder einer Übertragung durch Immune, erklärte Studienleiter Florian Deisenhammer im APA-Interview.

Dafür ergeben sich Konsequenzen für die Praxis, etwa bei der Arbeit in exponierten Bereichen, oder beim Impfen. Die Studie wurde vom Neurologie-Labor initiiert und in Kooperation mit der Universitätsklinik für Psychiatrie II und dem Institut für Virologie durchgeführt. „Die 29 Studienteilnehmer:innen waren im Durchschnitt 44 Jahre alt und allesamt im März an Covid-19 erkrankt“, beschrieb Deisenhammer, Arbeitsgruppenleiter für Neuroimmunologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, die Studienpopulation. Antikörper wurden bei allen Probanden zu drei Zeitpunkten bestimmt, jeweils zwei bis acht Wochen, drei Monate und sechs Monate nach Symptombeginn. Zu berücksichtigen sei allerdings die vergleichbar kleine Patientengruppe. Auch wenn sich die Ergebnisse mit mehreren internationalen Untersuchungen decken, würden weitere größere Studien notwendig sein, um die Erkenntnisse weiter zu verfestigen, räumte der Neuroimmunologe ein.

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10.12.2020

Covid-19-Kinderstudie: „Wir müssen genau hinschauen und die zweite Welle abwarten“

In Tirol steht das psychische Wohlergehen von Kindern von 3 bis 12 Jahren im Fokus einer Studie. Das Projekt läuft zwei Jahre. Die Auswertung der ersten Befragungsrunde zeigt die Einschränkung der Lebensqualität und das Bedrohungserleben von Kindern in Tiroler Hotspotregionen. Noch muss kein Alarm geschlagen, aber weiterhin genau hingeschaut werden, so die Expertinnen der Universitätsklinik Innsbruck. Am 14. Dezember startet die zweite Befragungsrunde.

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14.12.2020

Muskelschäden durch Covid-19 nur in Ausnahmefällen

Eine retrospektive Studie der Medizinischen Universität Innsbruck belegt, dass eine Coronainfektion nur in Einzelfällen zu Schädigungen der Muskulatur führt.

Beim Vergleich der CK-Werte, ein Marker für Muskelschädigung von Influenza- und Corona-Patienten zeigte sich gar, dass Corona weniger myotoxisch als eine Grippeerkrankung sei, gab Studienleiter Wolfgang Löscher im APA-Interview Entwarnung.

Erhöhte Entzündungswerte seien für Viruserkrankungen typisch und keinesfalls ein Covid-19-Spezifikum. „Ausgangspunkt unserer Erhebung waren vereinzelte Berichte von schweren Muskelschädigungen durch Covid-19“, erzählte Löscher, der den Bereich Neuromuskulärer Erkrankungen am Institut für Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck leitet. Um eine Aussage treffen zu können, ob solche Konsequenzen nur vereinzelt auftreten, oder ob es sich bei den Muskelschädigungen um ein Corona-Spezifikum handle, seien CK-Werte von 351 Covid-19 und 258 Influenza Patienten retrospektiv verglichen worden. „Die untersuchten Covid-19 Patientinnen und Patienten waren zwischen März und Juni erkrankt und an der Innsbrucker Klinik, im Krankenhaus St. Vinzenz in Zams oder im Coronazentrum der Klinik Favoriten in Wien behandelt worden“, beschrieb Löscher die Studienpopulation.

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16.12.2020

Erstmalig beschrieben: Was macht mitochondriale DNA im Zellkern?

Ein Team um Alexander Hüttenhofer gelang die erstmalige Beschreibung einer Funktion von mitochondrialer DNA im Zellkern: Die Forscher:innen zeigten, dass bestimmte RNA-Gene die Boten-RNA (mRNA) mit Splicing, einem wichtigen Schritt der Weiterverarbeitung der Ribonukleinsäure (RNA), regulieren. Die Vorgänge sind Schatten aus den Ursprüngen der Evolution. Veröffentlicht im renommierten Fachjournal Genome Biology.

Nach der sogenannten Endosymbionten-Theorie entstanden eukaryotische Zellen mit Kern, dazu zählen auch humane Zellen, aus einer Vorläuferzelle, die sich durch Aufnahme von Bakterien zu den heutigen Mitochondrien entwickelte. Das heißt, dass sich Mitochondrien aus eigenständigen prokaryotischen Lebewesen, also Lebewesen ohne Zellkern, entwickelt haben. Im Zuge des Evolutionsprozesses sind diese Einzeller eine Symbiose mit einer anderen Zelle, einer Wirtszelle, eingegangen. Dies wird z.B. dadurch belegt, dass Mitochondrien und Bakterien, was Transkription und Translation von Genen anbelangt, ähnlicher zu Bakterien als zum entsprechenden nukleären Genom der Zelle sind.  Mitochondrien haben dabei von ihrem bakteriellen Vorläufer ein eigenes minimales mitochondriales Genom behalten, welches für bestimmte Proteine der Atmungskette zur ATP-Synthase, einem Enzymkomplex in der inneren Mitochondrienmembran sowie 22 Transfer-RNAs (tRNA) und ribosomalen RNAs verantwortlich ist. Das entspricht jedoch nur ca. 1 Prozent der Proteine, die für die Funktion der Mitochondrien benötigt werden. Die Gene für die restlichen 99 Prozent der mitochondrialen Proteine wurden offensichtlich im Laufe der Evolution über die mitochondriale DNA in das Kerngenom „ausgelagert“ und werden daher im Kern transkribiert, im Zytoplasma in Proteine translatiert und anschließend in Mitochondrien mit Hilfe sogenannter Signalsequenzen importiert.

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18.12.2020

Denkfalten im Zellkern

„Beim Denken faltet sich der Zellkern von Nervenzellen ein, um die für das Denken notwendige Organisationsstruktur im Zellkern zu verwenden“, sagt Georg Dechant, Direktor der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften an der Medizinischen Universität Innsbruck. Gemeinsam mit seinem Team hat er diesen Mechanismus entdeckt, der zum besseren Verständnis der molekularen Grundlagen kognitiver Leistungen beiträgt.

Das menschliche Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Nervenzellen, die schon bei der Geburt angelegt werden und ein Leben lang ihre Funktionen ausüben müssen. „Ebenso lange muss der Zellkern seine Aufgabe erfüllen“, sagt Georg Dechant, Direktor der Gemeinsamen Einrichtung für Neurowissenschaften an der Medizinischen Universität Innsbruck. Galt lange Zeit den Synapsen, Dendriten und Axonen das Hauptaugenmerk neurowissenschaftlicher Forschung, rückt nun auch dieser „unbesungene Held der Neurowissenschaft“, so Dechant, in den Fokus wissenschaftlicher Arbeiten. „Was im Zellkern passiert, wird von den Synapsen bestimmt. Was der Zellkern daraus macht, bestimmt wiederum die Synapsen“, verdeutlicht Dechant. Eine komplexe Angelegenheit bei über 100.000 Synapsen, die eine einzige Nervenzelle ausbilden kann. Dechant verwendet daher für den Zellkern das Bild einer „bestens ausgestatteten Werkstatt mit rund 18.000 Genen als Werkzeugen“. Damit diese Werkstatt ein Leben lang durchgehend arbeiten kann, bedarf es einer perfekten Organisation, um das passende Werkzeug in dem Moment, in dem es gebraucht wird, schnell zur Hand zu haben und anschließend wieder wegzupacken. „Dafür benötigt es spezielle Mechanismen, die wahrscheinlich nervenzell-spezifisch sind“, sagt Dechant. Einen solchen Mechanismus hat der Forscher nun gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Galina Apostolova und in Zusammenarbeit mit Zellbiolog:innen der Medizinischen Universität Innsbruck um David Teis und Biochemiker:innen der Universität Innsbruck um Eduard Stefan entdeckt.

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22.12.2020

Diversitas-Hauptpreis an die Medizin Uni Innsbruck

Knapp vor Weihnachten wurde nach 2016 und 2018 bereits zum dritten Mal der vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgeschriebene Diversitätsmanagementpreis „Diversitas“ – coronabedingt – im Rahmen einer Online-Veranstaltung verliehen. Erneut wurde der Medizinischen Universität Innsbruck einer der Hauptpreise zugesprochen.

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann verlieh den Diversitätsmanagement-Preis „Diversitas“ an sieben Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Insgesamt wurden fünf Hauptpreise und zwei Anerkennungspreise im Gesamtwert von 150.000 Euro für herausragende, innovative Leistungen auf dem Gebiet des Diversitätsmanagements im Rahmen dieser dieses Mal virtuell abgehaltenen Verleihung vergeben. Aus insgesamt 24 Einreichungen wählte eine internationale Fachjury die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Zur Teilnahme eingeladen waren so wie bereits bei den Ausschreibungen 2016 und 2018 öffentliche und private Universitäten, Fachhochschulen, das Institute of Science and Technology Austria, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, die Ludwig Boltzmann-Gesellschaft sowie 2020 zum ersten Mal die Pädagogischen Hochschulen.

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08.01.2021

Neun Medizin-Uni-Projekte durch das Land gefördert

Jedes Jahr fördert das Land Tirol die Arbeit herausragender Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen der Tiroler Hochschulen mit Mitteln aus dem Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF). Dieses Jahr stammen neun geförderte Forschungsprojekte von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol wurde auf Initiative des Landes Tirols geschaffen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung in Tirol zu sichern und vielversprechenden wissenschaftlichen Vorhaben von vor allem jungen Forscher:innen eine Anschubfinanzierung zu geben. Antragsberechtigt sind Wissenschafter:innen und der wissenschaftliche Nachwuchs der Universitäten in Tirol, Tiroler Fachhochschulen, der Pädagogischen Hochschule Tirol sowie der KPH Edith Stein.

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12.01.2021

Zweites Jahr für Doktoratsprogramm CORVOS

Das kompetitive und millionengeförderte Doktoratsprogramm CORVOS geht ins zweite Jahr. Fünfzehn Doktorand:innen werden derzeit in ganz Europa in der Bekämpfung „opportunistischer Infektionen“, einer der weltweit häufigsten Todesursachen, ausgebildet. CORVOS ist eines von lediglich drei „European Joint Doctorates“ (EJDs) im Bereich Life Sciences. Dabei ist die Medizinische Universität Innsbruck die einzige Koordinatorin eines EJDs wie auch eines Life Science Projektes in Österreich.

Das von Reinhard Würzner geleitete, von Marco Grasse administrierte (beide Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie) und mit 4,1 Millionen Euro von der EU geförderte Ausbildungsprogramm CORVOS (COmplement Regulation and Variations in Opportunistic infectionS) hat nun das erste Jahr hinter sich. 15 Doktorand:innen haben an den zehn europäischen Universitäten* im Zuge dieses Doktoratsprogramm im Jahr 2020 ihr PhD-Studium begonnen. Diese Student:innen kommen aus vier Erdteilen und elf Ländern:Europa (FRA, ITA, ESP, POL, GER, SWE, POR), Ozeanien (Neukaledonien), Nordamerika (USA), Südamerika (Kolumbien) und Asien (China). „Die Studierenden werden für mindestens sechs Monate einen Auslandsaufenthalt an einer CORVOS Partneruniversität absolvieren und bekommen dann nach erfolgreicher Defensio zwar nur einen Doktortitel, diesen aber von den jeweils beteiligten Universitäten als sogenannten ‚double degree‘“, erklärt Koordinator Reinhard Würzner den Ablauf des Studiums.

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12.01.2021

COVID-19: Was wir über die Impfung wissen

Seit heute haben die ersten Mitarbeiter:innen der Medizin Uni Innsbruck aus dem klinischen Bereich die Möglichkeit, sich mit der von BioNTech-Pfizer entwickelten Impfung gegen COVID-19 zu schützen. Dieser Prozess soll bald auf alle Mitarbeiter:innen ausgeweitet werden. Im Sinne einer umfassenden Aufklärung wird Virologin Dorothee von Laer im Rahmen einer ab 21.1.2021 abrufbaren Vorlesung zum Thema Impfen informieren.

Wir haben die Direktorin des Instituts für Virologie vorab zum Interview gebeten.

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13.01.2021

Nachruf Mag. Günther Knoll

Die Medizinische Universität Innsbruck und das Amt der Universität trauern um Mag. Günther Knoll.

Nach seiner Matura am Realgymnasium Bruneck studierte Günther Knoll Philosophie/Germanistik und Geschichte sowie Rechtswissenschaften (Italienisches Recht) an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Während seines Studiums sammelte Günther Knoll Berufserfahrung in der Hotellerie sowie als Telefonist in der Notrufzentrale des Roten Kreuzes in Innsbruck. Nach Abschluss seines Studiums war er an der Leopold-Franzens-Universität zunächst als Institutssekretär am Institut für Geschichte, und anschließend als Sachbearbeiter in der Personalabteilung tätig.

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14.01.2021

Wenn die Welt mich nicht versteht

Pubertierende Teenager und ihr Verhalten sind leidgeprüften Eltern ein Begriff. Die meisten haben in dieser Phase mit Veränderungen in der Kommunikation gerechnet, denn die Sprache der Jugendlichen kann in dieser Zeit sehr deutlich sein, vor allem wenn es um Abgrenzung zum nahen Umfeld geht. Wie sieht es aber mit den Emotionen im Vorschul- und Volksschulalter aus?

Der mittlerweile 7. Kinder- und Jugendpsychiatriekongress findet dieses Jahr auf Grund der Pandemie erstmalig online statt. Die Organisator:innen dürfen sich über mehr als 400 Anmeldungen freuen. Das Thema der Veranstaltung „Emotionserkennung / Emotionsregulierung“ ist aus dem Grund interessant, „da die emotionale Regulation die gesamte Entwicklungsperiode von 0 bis 18 Jahren betrifft – wie auch unser Fachgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“, so Kathrin Sevecke, Primaria der Abteilung und Direktorin der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Hall und Innsbruck (im Bild links). Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchten in Onlinevorträgen sowohl Thematiken der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie als auch der ambulanten.

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18.01.2021

Neuer Professor für Pathophysiologie

Hesso Farhan hat am 21. Dezember seinen Dienst angetreten. Der Österreicher folgte aus Oslo dem Ruf nach Innsbruck. Der intrazelluläre Transport ist eines seiner Hauptforschungsgebiete. Dieser könnte bei mehr Krankheiten eine Rolle spielen, als bisher bekannt ist. Der leidenschaftliche Grundlagenforscher hat aber mit Projekten zum Multiplen Myelom, Brustkrebs, oder der Parkinson-Krankheit auch die klinische Anwendung seiner Erkenntnisse im Blick.

Die Pathophysiologie ist die Lehre von den krankhaft veränderten Körperfunktionen, sowie ihrer Entstehung und Entwicklung. Neue Erkenntnisse über die molekularen Grundlagen von Erkrankungen wie dem Multiplen Myelom oder Morbus Parkinson könnten die Forschungsarbeiten von Hesso Farhan bringen. Der gebürtige Österreicher ist dem Ruf an das Institut für Pathophysiologie der Medizinischen Universität Innsbruck gefolgt. Zuletzt war der 44-Jährige Professor am Institut für Medizinische Grundlagenforschung der Universität Oslo tätig. Mit seinen Forschungsarbeiten im Bereich der Onkologie sowie Neurowissenschaften deckt er gleich zwei Forschungsschwerpunkte der Medizin Uni Innsbruck ab.

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18.01.2021

Award of Excellence 2020 für Valentina Sladky

Herausragende Dissertationen an österreichischen Universitäten werden seit 2008 vom Bundeministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet. Unter den 40 besten Absolvent:innen von Doktoratsstudien innerhalb des vorigen Studienjahres ist auch Valentina Sladky, bis vor kurzem noch PhD-Studentin am Institut für Entwicklungsimmunologie.

Mit dem „Award of Excellence“ soll der exzellente wissenschaftliche Nachwuchs in Österreich vor den Vorhang geholt werden. Die Absolvent:innen werden von den Rektor:innen der österreichischen Universitäten vorgeschlagen, wobei die Anzahl der Nominierungen je Universität von der Studierendenzahl abhängt. Die Vergabe des mit 3.000 Euro dotierten Preises erfolgt in den Bereichen Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Technik und Medizin sowie Wirtschaft und Rechtswissenschaften.

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21.01.2021

Martin Krismer: “Im Dialog und aus Fehlern lernen wir am meisten“

Wenn berufene Professorinnen und Professoren der Medizinischen Universität Innsbruck in den Ruhestand treten, hat man schon einiges, aber längst nicht alles über sie erfahren. Lesen Sie hier, was Sie immer schon von und über Martin Krismer wissen wollten.

Herr Krismer, in den nahezu 20 Jahren, in denen Sie an der Spitze der Innsbrucker Universitätsklinik für Orthopädie gestanden sind, hat sich viel getan. Ist es Ihnen trotzdem möglich, zwei, drei Dinge hervorzuheben, die Ihnen besonders wichtig sind oder die Sie wieder so machen würden?

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25.01.2021

Ausgezeichnete Hautklinik

Einen Reigen an Auszeichnungen und Würdigungen für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie gab es Anfang Dezember 2020 bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV).


Ferdinand von Hebra-Preis für Gudrun Ratzinger

Anfang Dezember 2020 wurde im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) der Ferdinand von Hebra-Preis an Gudrun Ratzinger verliehen. Dieser Preis wurde ihr für ihre erfolgreiche Forschung auf zahlreichen Gebieten wie der Migration der Langerhanszellen aus der Epidermis in die regionalen Lymphknoten, der Heterogenität von dendritischen Zellen und der histologischen Charakterisierung von Histiozytosen und kutanen Vaskulitiden verliehen. Der Preis dient der Anerkennung wesentlicher Fortschritte auf dem Gebiet der dermatologischen und/oder venerologischen Forschung und wird von der Firma Almirall zur Verfügung gestellt.

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26.01.2021

Zellzykluskontrolle: neue Einblicke in frühes Krebsgeschehen

Für das „PIDDosom“, einen Komplex aus den Proteinen, PIDD1, RAIDD und der Protease Caspase-2, konnte das Team um den Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger am Biozentrum bereits wichtige Kontrollfunktionen bei fehlerhafter Zellteilung aufzeigen. In zwei rezenten Forschungsarbeiten liefern die Forscher:innen nun weitere Details, die im Zusammenhang mit den in polyploiden Zellen in Überzahl vorkommenden Zentrosomen und mit der Tumorzelldichte als neuartigem Prognosemarker bei Leberkrebs stehen.

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28.01.2021

Neuer Professor mit Schwerpunkt Molekulare Onkologie

Mit November 2020 wurde Per Sonne Holm an die Medizinische Universität Innsbruck als Professor für Molekulare Therapien an der Universitätsklinik für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie berufen. Sein Schwerpunkt liegt in der Erforschung von Krebstherapien mit Hilfe von Viren, die sich ausschließlich in Tumorzellen vermehren und diese dadurch abtöten.

Tischtennis ist eine Sportart, die sehr viel Dynamik, Spielwitz und Schnelligkeit voraussetzt. Aber man benötigt auch viel Fantasie, denn man muss vorher wissen, was der Gegner macht – man muss seinen Gegner kennen. Eine Weisheit, die beim Sport generell nicht unbekannt ist, sich ungleich dramatischer in der Erforschung von Krankheiten wiederfindet. Der Hauptgegner auf Per Sonne Holms wissenschaftlichen Spielfeld ist der Tumor.  

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01.02.2021

Ehrenpräsidentschaft für Peter Fritsch

Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) Anfang Dezember 2020, wurde der ehemalige Leiter der Innsbrucker Universitäts-Hautklinik, Peter Fritsch, zum Ehrenpräsidenten bestellt.

Geboren in Wien, absolvierte Peter Fritsch dort Schule (Humanistisches Gymnasium) und Medizinstudium, das er 1965 abschloss. Als Doktor der Medizin absolvierte er anschließend die Facharztausbildung in Dermatologie und habilitierte sich 1976. Nach Studienaufenthalten in Birmingham, Paris und an der Yale University in New Haven wurde er zum Oberarzt an der 1. Universitäts-Hautklinik am AKH Wien ernannt. 1976 wechselte er mit Klaus Wolff an die Innsbrucker Universitäts-Hautklinik, ging nochmals als Visiting-Professor in die USA, nach San Francisco, und war schließlich lange Jahre, von 1981 bis 2008, Leiter der Innsbrucker Universitäts-Hautklinik. Er war von 1999-2008 Vorstandsmitglied des Wissenschaftsfonds FWF sowie Präsident mehrerer nationaler und internationaler dermatologischer Fachgesellschaften, u.a. auch der Van Swieten Gesellschaft (2000). Ab 1993 war er für sechs Jahre Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck, von 1994 bis 2008 Vorstandsvorsitzender der Innsbrucker Ilse & Helmut Wachter-Stiftung, Schriftleiter mehrerer Fachjournale, und Prof. Fritsch ist Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol (2001). Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie, Venerologie und Venerologie (www.oegdv.at) leitete er durch zwei Amtsperioden hindurch, und er gründete ein florierendes Fortbildungsprogramm der ÖGDV, die Österreichische Akademie für Dermatologische Fortbildung (www.oeadf.at). Aufgrund seiner außerordentlichen Verdienste um die ÖGDV wurde er nun zum Ehrenpräsidenten benannt.

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01.02.2021

Krebs und COVID-19: „Definitive Impfempfehlung!“

Menschen mit Krebs haben aufgrund ihrer Erkrankung oder ihrer Tumortherapie ein geschwächtes Immunsystem und tragen deshalb ein hohes Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken. Wie es Krebspatient:innen in der Pandemie ergangen ist und ob die neuen COVID-19-Schutzimpfungen auch bei Krebs wirksam und sicher sind, haben wir kurz vor dem Weltkrebstag am 4. Februar unsere Experten Dominik Wolf und Christian Marth gefragt.

Unsere Experten im Interview zum Weltkrebstag:

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03.02.2021

Mitochondriale Spurenleser

Bereits seit mehreren Jahren entwickelt das Institut für Genetische Epidemiologie mit großem Erfolg frei verfügbare und skalierbare Software für Forscher:innen weltweit. Nun konnte im Bereich der mitochondrialen Genom-Forschung eine weitere Software entwickelt und publiziert werden, welche es ermöglicht, Verunreinigungen im Genom zu entdecken, die bei Publikationen oft übersehen werden und so zu falschen Schlüssen führen.

Aufgrund fehlender Tools wird bei Standard-Qualitätskontrollen von Sequenzier-Projekten oft auf die Detektion von Kontamination verzichtet. Kontamination beschreibt den Zustand, in welcher DNA aus unterschiedlichen Proben fälschlicherweise in einer einzigen Probe enthalten ist (sogenannte “In-Sample Contamination”). Kontamination in der mitochondrialen DNA (mtDNA) zeigt sich dadurch, dass sich Genvarianten nur in einer gewissen Anzahl der Kopien der mtDNA niederschlagen. Somit entsteht das gleiche Muster wie bei mitochondrialen Heteroplasmien und damit eine hohe Verwechslungsgefahr mit Kontamination.

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03.02.2021

Preis für wissenschaftliche Kooperationsarbeit

Der jungen Neurologin und MSA-Expertin Alessandra Fanciulli wurde Ende vergangenen Jahres vom italienischen Außenministerium der Preis für bilaterale wissenschaftliche Kooperationsprojekte, der Italian Bilateral Scientific Cooperation Award 2020, verliehen. Die Auszeichnung richtet sich an junge italienische Wissenschafter:innen, die im Ausland bzw. auf europäischer Ebene Kooperationsprojekte forcieren und betreuen.

Seit ihrer Promotion an der Universität Sapienza in Rom initiiert und koordiniert Alessandra Fanciulli bilaterale österreichisch-italienische Forschungsprojekte, schon damals war die Neurologie ihr Lieblingsfach. Nachdem sie 2012 für das PhD-Studium an die vom MSA-Experten Gregor Wenning geleitete Abteilung für Neurobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck kam, liegt ihr Forschungsfokus auf diagnostischen, prognostischen und therapeutischen Aspekten des autonomen Versagens bei α-Synucleinopathien wie Parkinson und MSA (Multisystematrophie). Neben ihrer klinischen Tätigkeit im Kipptisch-Labor der Univ.-Klinik für Neurologie koordinierte die Sekretärin der Österreichischen Autonomen Gesellschaft, Co-Vorsitzende der ANS-Arbeitsgruppe der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, gewählte Sekretärin und Vorsitzende des Bildungsausschusses der European Federation of Autonomic Society (EFAS), sowie Co-Vorsitzende des ANS-Wissenschaftlichen Gremiums der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) mehrere internationale Kooperationsprojekte mit der Sapienza Universität in Rom, der Universität Pisa und der Universität Tel Aviv. Im Rahmen dieser fruchtbaren Kooperationsvereinbarungen wurden mehrere Programme gestartet und auch von Alessandra Fanciulli persönlich betreut.

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08.02.2021

Ausgezeichnete Forschung: Tumorzellen den Zucker entziehen

Herausragende wissenschaftliche Leistungen an den beiden Innsbrucker Universitäten werden jährlich mit dem Otto-Seibert-Preis ausgezeichnet. Judith Hagenbuchner vom 3D-Bioprinting Labor der Medizin Uni Innsbruck erhielt diese Auszeichnung 2020 bereits zum zweiten Mal. Auch für ihre Forschung zu einem speziellen Tumor 3D-Modell gibt es Rückenwind. Hagenbuchner und ihr Team an der Univ.-Klinik für Pädiatrie II erhalten eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

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11.02.2021

Neue FWF-Projekte an der Medizin Uni Innsbruck

Ab dem Wintersemester 2020/21 werden an der Medizin Uni Innsbruck weitere Forschungsprojekt durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) unterstützt:

Clemens Decristoforo, Universitätsklinik für Nuklearmedizin

Projekttitel: „Ga-DFO basierte PET-Bildgebung von Infektionen“

Programm Klinische Forschung

In diesem KLIF-Projekt wird eine Phase I/IIa Studie bei Patienten mit bakteriellen Infektionen mit einem neuen radioaktiven Arzneimittel, Gallium-68 Deferoxamin (DFO) durchgeführt. Ga-DFO ist ein Siderophor und wird über den Eisenstoffwechsel spezifisch in Bakterien eingeschleust. „Durch die radioaktive Strahlung soll eine Darstellung von Infektionsherden mittels Positronen Emission Tomographie (PET) erreicht und damit eine neue spezifischere und sensitivere Möglichkeit der bildgebenden Diagnostik bei Infektionen ermöglicht werden“, so Clemens Decristoforo.

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18.02.2021

Folgestudie in Ischgl: „Immunität auch nach acht Monaten stabil“

Nach einer ersten Antikörper-Studie der Medizin Uni Innsbruck in der Gemeinde Ischgl im April des vergangenen Jahres, wurde die Immunantwort der Ischglerinnen und Ischgler im November erneut getestet. Die Beteiligung an der Folgestudie war abermals hoch. Die gute Nachricht: Bei knapp 90 Prozent jener Studienteilnehmer:innen, die schon im April einen positiven Antikörpernachweis hatten, konnten auch acht Monate nach den ersten Infektionen Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden.

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22.02.2021

Marko Konschake zum Professor berufen

Im Dezember 2020 wurde der Innsbrucker Anatom Marko Konschake von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für Angewandte Anatomie berufen. Er steht für einen Austausch des Wissens: „Die angewandte Anatomie ist mehr, als sich die Menschen vorstellen.“

Fundamental für Mediziner:innen ist die Kenntnis der menschlichen Anatomie. Aus diesem Grund muss jeder Medizin-Studierende Sezierkurse belegen. Auch Marko Konschake musste da durch: Die Anmeldung zum Studium begann der gebürtige Telfer noch unter dem damaligen Vorstand Werner Platzer und stand noch in der legendären Warteschlange vor dessen Büro im 1. Stock des Institutsgebäudes, um sich für den Sezierkurs anzumelden. Bis hinunter zum Eingang standen die Studierenden. Es waren die letzten Tage unter Platzer, bevor Direktorin Helga Fritsch ihren Dienst antrat. 

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23.02.2021

Periodische Fiebersyndrome

Andreas ist sechs Jahre alt und leidet seit seinem ersten Lebensjahr an immer wiederkehrenden Fieberschüben, die sich nicht mit einem klassischen Infekt im Kindesalter erklären lassen. Dank der engen Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche an der Innsbrucker Klinik im Rahmen des Zentrums für Seltene Krankheiten Innsbruck (ZSKI) konnte nach einer langen Odyssee endlich eine Diagnose gestellt und eine adäquate Therapie gefunden werden.

Nach dem Hinweis eines befreundeten Arztes kontaktiert Frau Gruber Jürgen Brunner, pädiatrischer Rheumatologe an der Innsbrucker Kinderklinik und Mitglied des ZSKI. Nachdem bei Andreas viele Verdachtsdiagnosen ausgeschlossen wurden, entschieden die Ärzte sich für eine genetische Untersuchung. Sie war der Schlüssel für die Erkenntnis an welcher Erkrankung der kleine Bub leidet. Aber nicht nur bei Andreas machen sich immer wiederkehrende Erkrankungszeichen bemerkbar. Auch seine Mutter leidet seit dem Volkschulalter an unerklärbaren Schmerzen. Eine Diagnose dafür bekommt sie leider nie. „Irgendwann war ich so weit, es als Teil von mir zu akzeptieren.“ Im Zuge der Untersuchungen an Andreas wurde bei Sabine Gruber auch eine genetische Untersuchung gemacht; mit dem Ergebnis: Auch sie hat den gleichen Gendefekt. „Bei Frau Gruber haben wir daraufhin mit einer Biologikatherapie begonnen, auf die sie sehr gut anspricht“, so Jürgen Brunner.

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23.02.2021

Start zur Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren

Ab dem 1. März 2021 ist es möglich, sich auf der Website www.medizinstudieren.at online für die Aufnahmeverfahren 2021 für die Studienplätze in Human- und Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) anzumelden. Die Anmeldefrist für die Aufnahmetests, die am 21. Juli 2021 (ca. 8-17 Uhr) stattfinden, endet am 31. März 2021.

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24.02.2021

Pressekonferenz: Herausforderungen in der Traumatologie und Orthopädie

Tirol ist ein Sportland. Auch in der Covid-19 Pandemie passieren relativ viele Unfälle. In Innsbruck ist das Behandlungs-Know-how in diesem Bereich groß. Hohe Expertise gibt es darüber hinaus in der Endoprothetik und der orthopädischen Kinder- und Tumorchirurgie. 2020 wurde die neue „Univ.-Klinik für Traumatologie und Orthopädie“ geschaffen. Die – gemessen an der Bettenzahl – größte Klinik am Standort Innsbruck wird seit 1. Oktober 2020 von Rohit Arora geleitet.

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01.03.2021

Schizophrenie: Neue Studienergebnisse versprechen optimierte Therapien

Mit den Ergebnissen zweier neuer, kürzlich im Fachjournal The Lancet Psychiatry erschienener Multicenter Studien, an denen auch Schizophrenie Experte Wolfgang Fleischhacker federführend beteiligt war, soll es gelingen, die medikamentöse Therapie für Schizophrenie Patient:innen zu optimieren. Schizophrenie ist heute gut behandelbar, die komplexe, meist chronische Symptomatik ist jedoch nach wie vor eine große Herausforderung.

Neben der Positiv- und Negativsymptomatik – Wahnideen oder Halluzinationen aufgrund gesteigerter Dopamin Ausschüttung – einerseits, sowie Antriebslosigkeit und Schwierigkeiten, sozial zu interagieren oder zu kommunizieren, andererseits, stellen kognitive Dysfunktionen einen zentralen Symptomkomplex der Schizophrenie dar. „Das Fehlen dieser kognitiven Kompetenzen führt oftmals zu Problemen im Arbeitsleben oder in der Ausbildung, was die psychosoziale Wiedereingliederung der Patient:innen erschwert, aber auch zu Compliance Einschränkungen“, weiß Wolfgang Fleischhacker. Vor seiner Amtszeit als Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck leitete er bis 2017 die Univ.-Klinik für Psychiatrie I und war in seinem Forschungsschwerpunkt Schizophrenie federführend an vielen klinischen Studien beteiligt.

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02.03.2021

Otto-Kraupp-Preis 2020 für Andreas Leiherer

Die an der Medizinischen Universität Innsbruck abgelegte Habilitation von Andreas Leiherer wurde Ende vergangenen Jahres von der Gesellschaft der Ärzte als zweitbeste an einer österreichischen Universität angenommene medizinische Habilitation mit dem Otto-Kraupp-Preis ausgezeichnet. Der Molekularbiologe untersuchte den Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem vorhersagbaren Risiko für Diabetes, Nierenschädigung und Herzkreislauferkrankungen.

„Studien über molekulare Grundlagen der Adipositas und Risikovorhersage für Diabetes, Nierenerkrankung und Herzkreislauferkrankung“ – so lautet der Titel der Habilitationsschrift von Andreas Leiherer, der im Molekularbiologischen Labor des Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT) mit Sitz am LKH Feldkirch sowie am Campus V in Dornbirn forscht.

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03.03.2021

Kardiologie-Kongress: COVID-19 im Zentrum

Kardiologische Erkrankungen zählen zu den Haupttodesursachen in Österreich. Die Zukunft der Kardiologie wird beim 23. Innsbrucker Kardiologie-Kongress vom 4. bis 6. März 2021 diskutiert. Nach der Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Kardiologie ist dieser Kongress, veranstaltet von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie), die größte Veranstaltung rund um das Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Österreich.

Trotz einer erhöhten Sterblichkeit durch COVID-19 stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Österreich nach wie vor die Haupttodesursache dar und zählen damit – neben Krebserkrankungen, Diabetes mellitus und den chronisch respiratorischen Erkrankungen – zu den wichtigsten Public-Health-Themen des 21. Jahrhunderts. Im Jahr 2020 verursachten in Österreich die zwei häufigsten Todesursachengruppen, Herz-Kreislauf-Krankheiten (32.663 Sterbefälle) und Krebs (20.959 Sterbefälle), zusammen rund sechs von zehn Sterbefällen (Quelle: Statistik Austria). Regionale Vergleiche verdeutlichen, dass die Zahlen in Österreich variieren: Die niedrigsten Raten finden sich dabei in den westlichen Bundesländern.

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05.03.2021

Preis für Gender Medizin Forschung an Evi Holzknecht

Die Medizinische Universität Innsbruck unterstützt die geschlechtsspezifischen Fragestellungen in der medizinischen Forschung und schreibt jährlich einen Preis für Gender Medizin Forschung aus. Den Preis für 2020 erhielt Evi Holzknecht von der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl).

Eingereicht werden können hervorragende Diplomarbeiten und wissenschaftliche Publikationen zu gendermedizinischen Aspekten. Der Gendermedizin-Forschungspreis für 2020 wurde der Neurologin Evi Holzknecht, Assistenzärztin und Schlafforscherin an der Universitätsklinik für Neurologie, für ihre Publikation „Gender differences in clinical, laboratory, and polysomnographic features of Restless Legs Syndrome“, erschienen im März 2019 im Journal of Sleep Research, zugesprochen.

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08.03.2021

Medizin Uni Innsbruck fordert mehr Diversität

„SOLANGE DIVERSITÄT IN DER MEDIZIN ERST IN GERINGER DOSIS VORHANDEN IST, BIN ICH FEMINIST:IN“: Dieser Satz ist derzeit an der Fassade des zentralen Lehr- und Lerngebäudes der Medizin Uni Innsbruck zu lesen. Ziel der Aktion der Medizin Uni Innsbruck und der Künstlerin Katharina Cibulka ist es, aufzuzeigen, dass es die bestmöglichen medizinischen Angebote nur geben kann, wenn Diversität ausreichend in der Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung berücksicht wird.

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08.03.2021

Preisreigen an Gefäßchirurgin

Nach dem Humanmedizinstudium an der Medizinischen Universität Innsbruck dissertierte die Innsbrucker Gefäßchirurgin Alexandra Gratl 2018 auch an der Berliner Charité. Ihre Forschung im Rahmen der Dissertation legte die Basis für zwei Wissenschaftspreise und soll nun in Innsbruck weitergeführt werden.

Die Dissertation zum Thema „High-resolution respirometry for measurement of mitochondrial function in PAD patients before and after revascularisation – a pilot study“ dient als Grundlage zur Erforschung der Mitochondrienfunktion bei Patient:innen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Die Veränderung der Mitochondrienfunktion in Patient:innen mit eingeschränkter Durchblutungssituation ist bekannt, der Effekt einer Wiederherstellung der Blutzufuhr war bisher jedoch unerforscht. „Zu diesem Thema habe ich im Rahmen meiner Doktorarbeit an der Charité in Berlin geforscht und wir konnten anhand der publizierten Daten zeigen, dass Mitochondrien sich nach erfolgreicher Revaskularisation, also einer Bypassanlage oder Stent-Anlage, regenerieren können“, fasst Alexandra Gratl von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktorin Sabine Wipper) ihre Forschung zusammen.

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09.03.2021

Neue Kombinationsstrategie mit dendritischen Zellen könnte Immuntherapie beim Melanom optimieren

Die gezielte Aktivierung und Vermehrung von dendritischen Zellen direkt im malignen Melanom könnte in Kombination mit der Gabe von Checkpoint-Inhibitoren maßgeblich zur Verbesserung der Ansprechrate der Immuntherapie bei Hautkrebs beitragen. Zu dieser Erkenntnis gelangt ein Team um die Immunologin Patrizia Stoitzner von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie.

Die Etablierung von Immuncheckpoint-Inhibitoren in der Therapie des bösartigen Melanoms hat zu einer erheblichen Verbesserung des Langzeitüberlebens geführt. Immuncheckpoints sind Proteine, die die Tumorzelle nutzt, um das Immunsystem auszubremsen. In der Krebsimmuntherapie wird versucht, diese Blockade mittels Antikörpern, sogenannten Immuncheckpoint Inhibitoren, wieder aufzuheben.

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12.03.2021

Welche Effekte hat die Impfinitiative des Landes Tirol im Bezirk Schwaz?

Turnhallen, Veranstaltungssäle oder Ordinationen werden ab Donnerstag den 11. März 2021 im Bezirk Schwaz zu Impfstraßen. An 26 Standorten werden in voraussichtlich fünf Tagen rund 50.000 Impfdosen von BioNTech/Pfizer an Personen über 16 Jahren verimpft. Seitens der Medizinischen Universität Innsbruck (Med Uni IBK) und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ist eine wissenschaftliche Begleitung der Impfaktion geplant.

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12.03.2021

Dogma bestätigt: Nur Mütter vererben mitochondriale DNA

Die rein mütterliche Vererbung der mitochondrialen DNA (mtDNA) beim Menschen ist ein wissenschaftliches Dogma, das in der Vergangenheit immer wieder in Frage gestellt worden ist. Walther Parson vom Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck hat gemeinsam mit Sabine Lutz-Bonengel von der Rechtsmedizin in Freiburg (D) nun gezeigt, wie sogenannte Mega-NUMTs, also nukleare Anteile der mtDNA, zu irreführenden Ergebnissen geführt haben.

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15.03.2021

Neuer Biomarker für das Nasen-Rachen-Karzinom

Ein internationales Forscher:innenteam unter führender Beteiligung der Medizinischen Universität Innsbruck widmet sich der Erforschung des Nasen-Rachen-Karzinoms. In einer großangelegten Studie konnte die Verbindung des Somatostatin-Rezeptor 2 zu dem aggressiven Karzinom hergestellt werden. Die neuesten Erkenntnisse zu diesem Biomarker wurden in Nature Communications publiziert.

Das Nasopharynx-Karzinom (Nasen-Rachen-Karzinom) ist in Südostasien und Afrika weit verbreitet und stellt dort eine der häufigsten Krebserkrankungen im Hals-Nasen-Ohren Bereich dar. Die Tumorentstehung wird in diesen Regionen typischerweise durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) induziert, es gibt allerdings auch andere Risikofaktoren wie die Infektion mit humanen Papillomaviren und Rauchen. Das 5-Jahres-Überleben der Patient:innen mit einem Nasopharynx-Karzinom im Stadium IV liegt bei unter 40 Prozent. Nasen-Rachen-Karzinome sind chirurgisch schwer zugänglich; daher stellt die Radio-Chemotherapie die Therapie der Wahl dar. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose der Patient:innen erheblich und die Erforschung von weiteren Therapiemöglichkeiten ist v.a. bei fortgeschrittenen Stadien von großer Bedeutung. Hier könnte ein neuer Biomarker für das Nasen-Rachen-Karzinom, der Somatostatin-Rezeptor 2 (SSTR2), einen wesentlichen Beitrag leisten. Rezeptoren sind spezielle Proteine an der Oberfläche (Membranrezeptoren) bzw. im inneren von Zellen, die als Bindungsstellen für Signalmoleküle (Liganden) dienen. Diese Funktion kann diagnostisch sowie therapeutisch genutzt werden.

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16.03.2021

„Während und in Folge einer COVID-19-Erkrankung kann es zu Schlafstörungen kommen.“

Häufig werden Schlafstörungen durch Stress ausgelöst. Ausnahmesituationen wie die COVID-19-Erkrankung können unterschiedliche Gefühle wie z. B. Besorgnis, Verunsicherung oder Angst auslösen und Patient:innen in einen Stresszustand versetzen. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie und rechtzeitig zum Weltschlaftag am 19. März, zieht Schlafforscherin Anna Heidbreder vom Schlaflabor der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie Bilanz.

Zu Beginn der Pandemie haben Daten – vorwiegend aus China – gezeigt, dass es infolge einer COVID-19-Erkrankung wesentlich zu Schlafstörungen kommen kann. Haben sich die Zahlen nach einem Jahr bestätigt?

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18.03.2021

Neues PhD-Programm für digitale medizinische Bildgebung und Bild-gestützte Therapien

Das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderte und von den Tiroler Universitäten getragene doc.funds PhD-Programm „IGDT – integrating multimodal strategies for clinical research“ wird Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Naturwissenschaften und der Medizin auf dem schnell wachsenden Gebiet der digitalen medizinischen Bildgebung und bildgesteuerten Interventionen fördern.

Das Projekt ist so angelegt, dass es Synergien bei bildgebenden Verfahren von Diagnosen und Therapien schafft, um damit letztendlich die Patient:innenversorgung zu verbessern“, meint Elke Gizewski, Direktorin der Innsbrucker Universitätsklinik für Neuroradiologie, die das Projekt gemeinsam mit Clemens Decristoforo von der Universitätsklinik für Nuklearmedizin koordiniert. Weitere beteiligte Kliniken und Institute seitens der Medizinischen Universität sind die Strahlentherapie, HNO, Radiologie und Medizinische Physik, von der LFUI die Angewandte Mathematik, Computerwissenschaften und Ingenieurswissenschaften sowie von der UMIT TIROL die Biomedizinische Informatik und Mechatronik. Das Doktoratsprogramm bietet ein breites Spektrum an verpflichtenden und wählbaren Ausbildungsangeboten und ist darauf ausgerichtet, Naturwissenschafter:innen medizinisches Fachwissen und Mediziner:innen Methoden aus den Naturwissenschaften zu vermitteln.

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23.03.2021

Neue Erkenntnisse Tiroler Covid-19-Kinderstudie: „Kinder und Jugendliche sind deutlich stärker belastet.“

In Tirol steht das psychische Wohlergehen von Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren im Fokus einer Studie. Insgesamt zwei Jahre soll die Studie dauern. Die Ergebnisse der mittlerweile zweiten Befragungsrunde zeigen, dass die Kinder deutlich mehr belastet sind. Die Ergebnisse sind für uns durchaus alarmierend, sagen die Expertinnen der Universitätsklinik Innsbruck.

24 Monate dauert das vom Land Tirol geförderte Forschungsprojekt der Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter. Ziel ist die langfristige Erfassung von Angst-, Stress- und Traumasymptomen sowie der Lebensqualität der 3 bis 12-jährigen Kinder. Bei der zweiten Befragungsrunde, die von Dezember bis Ende Jänner 2021 gedauert hat, waren Familien aus ganz Tirol gebeten worden, die eigens entwickelten Onlinefragebögen auszufüllen. 703 Familien aus Nord- und Südtirol, um 280 mehr als bei der ersten Befragungsrunde, haben teilgenommen. Zusätzlich wurden 224 Kinder, um 4 mehr als beim ersten Mal, befragt. Ein Großteil der Teilnehmer:innen der ersten Fragerunde waren auch diesmal dabei. „Wir haben dank der sehr regen Beteiligung jetzt die Möglichkeit, die beiden Erhebungszeitpunkte März 2020 und Jänner 2021 miteinander zu vergleichen“, erklärt Kathrin Sevecke, Leiterin der Studie und Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Landeskrankenhaus (LKH) Hall. Die Ergebnisse seien durchaus alarmierend. Ein Bild, das sich auch mit den Erfahrungen der erst im Dezember letzten Jahres eingerichteten Spezialsprechstunde und Telefonhotline an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall in Tirol für stark belastete Kinder und deren Eltern deckt. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie hatten hier schon direkt zur Weiterentwicklung von Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen beigetragen. „Wir sehen, dass die Anzahl der Kinder, die sich stark belastet fühlen, steigt“, sagt Sevecke.

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24.03.2021

ÖKG fördert Innsbrucker Kardiologin

Die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) fördert junge Nachwuchsforscher:innen für die Realisierung zukünftiger Forschungsvorhaben im Bereich der Herz-Kreislaufmedizin und vergibt einmal pro Jahr das kompetitive „Präsidenten-Stipendium“ an hochtalentierte Nachwuchsmediziner:innen in Österreich. In diesem Jahr wurde Christina Tiller mit diesem Stipendium ausgezeichnet.

Das begehrte Forschungsstipendium ist mit 50.000 Euro dotiert und berücksichtigt insbesondere die bisherigen wissenschaftlichen Leistungen der Antragsteller:innen. Mit dem eingereichten Projekt von Christina Tiller, die an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Direktor: Axel Bauer) und in der Forschungsgruppe von Bernhard Metzler (Geschäftsführender Oberarzt) tätig ist, soll mittels selektiver CRP (C-reaktives Protein) – Apherese die Infarktgröße nach einem Herzinfarkt reduziert werden.

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25.03.2021

Ergebnisse der 3. Untersuchungsrunde der Schul-SARS-CoV-2-Monitoringstudie (Gurgelstudie) liegen vor

Seit gestern liegen die Ergebnisse aus der dritten Untersuchungsrunde der so genannten Schul-SARS-CoV-2-Studie vor. Die Studie zur Bestimmung der Häufigkeit aktiver SARS-CoV-2 Infektionen bei Schüler:innen und Lehrer:innen in Österreich wurde an ca. fünf Prozent der österreichischen Schulen durchgeführt. Die Analyse der in der dritten Runde zwischen 1. und 18. März 2021 gewonnenen Proben zeigt eine Prävalenz aktiver SARS-CoV-2 Infektionen von 0,21 Prozent.

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26.03.2021

Lungenembolie – österreichweit einzigartige Behandlung

Erstmalig in Österreich und erst das vierte Mal in Europa, wurde bei einer Patientin am 19. März an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Radiologie, eine Lungenembolie mit einem völlig neuartigen mechanischen System entfernt. Der Patientin geht es gut, sie liegt mittlerweile auf der Normalstation.

Bei einer Lungenembolie verschließt ein Blutgerinnsel ein arterielles Lungengefäß. Meist bilden sich diese Blutgerinnsel in einer großen Vene im Bein und werden dann in die Lunge geschwemmt. Bei einer akuten Lungenembolie ist die Zeit ein wesentlicher Faktor, da die Erkrankung ansonsten tödlich endet.

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29.03.2021

Förderung zur Erforschung der Friedreich Ataxie

Die Friedreich Ataxie ist eine seltene neurologische Erkrankung, die zu einer Störung des systemischen Eisenstoffwechsels führen kann. Zur Erforschung dieses Zusammenhangs erhielt die junge Forscherin Elisabetta Indelicato vom Zentrum für seltene Bewegungsstörungen der Univ.-Klinik für Neurologie von der Friedreich‘s Ataxia Research Alliance (FARA) einen Förderungsgrant in Höhe von 109,000 US-Dollar.

Unter den seltenen Bewegungsstörungen, die in Innsbruck betreut werden, zählt die Friedreich Ataxie zu einer der größten Gruppen. Die Friedreich Ataxie ist eine autosomal-rezessive genetische Erkrankung und tritt mit einer Häufigkeit von ca. 1:50.000 in der kaukasischen Bevölkerung auf. Hauptmanifestation der Erkrankung ist eine fortschreitende Störung der Bewegungskoordination und der Körperhaltung, eine Ataxie, welche zu einer schweren Behinderung und fast ausnahmslos zur Rollstuhlpflichtigkeit führt. Darüber hinaus äußert sich die Krankheit in zahlreichen weiteren Symptomen wie Skelettdeformitäten (Skoliose, Hohlfuß), Diabetes Mellitus und einer hypertrophen Kardiomyopathie. Diese stellt die führende Todesursache dar. Die Krankheit bricht oft in der Pubertät aus, kann sich aber bereits in der Kindheit oder auch erst im Erwachsenenalter manifestieren. Je früher die Krankheit auftritt, desto schwerer und rapider ist deren Verlauf. Beginn und Verlauf der Friedreich Ataxie ist eng mit dem genetischen Ursprung, nämlich einer intronischen GAA repeat Verlängerung, verknüpft. Aktuell steht keine kausale Therapie zur Verfügung, dafür aber eine symptomatische Behandlung einzelner Symptome (Physiotherapie, operative Sanierung bzw. Orthesen für die orthopädischen Komplikationen, kardioprotektiven Medikamenten oder Antidiabetika).

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30.03.2021

Kalziumkanal: Krankheitsgen für neuronale Entwicklungsstörung

Im menschlichen Körper steuern zehn Typen Spannungs-aktivierter Kalziumkanäle viele wichtige Funktionen. Neun der zehn waren bereits als Krankheit-verursachende Gene bekannt. Nun konnte ein Innsbrucker Team um Bernhard Flucher (Medizin Uni Innsbruck) und Petronel Tuluc (LFUI) in Kooperation mit Kerstin Kutsche (Universität Hamburg-Eppendorf) für das letzte Mitglied dieser Kanalfamilie genetische Defekte beschreiben, welche intellektuelle Störungen und epileptische Anfälle verursachen.

Spannungs-aktivierte Kalziumkanäle erkennen die elektrischen Signale von Nerven- und Muskelzellen und übersetzen diese in Zellfunktionen, wie die Sekretion von Neurotransmittern und Hormonen, die Kontraktion von Herz- und Skelettmuskel, oder die Aktivitäts-abhängige Genregulation. T-Typ Kanäle (sogenannte Low-Voltage-Activated Calcium Channels; CaV3.1 – 3.3) reagieren bereits auf geringfügige Veränderungen der Membranspannung und sind damit insbesondere an der Entstehung neuronaler Aktionspotentiale und an der Steuerung rhythmischer Aktivität im Gehirn beteiligt. Nicht verwunderlich, dass eine Rolle dieser Kanäle in neuronalen Rhythmusstörungen, wie bei der Epilepsie, vermutet wird, und dass sie als verheißungsvolle Drug Targets für die Entwicklung neuer Medikamente hoch gehandelt werden.

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30.03.2021

Ostern ohne Hase?

Der Bestand des Europäischen Feldhasen (Lepus europaeus) geht in ganz Europa seit den 1960er Jahren zurück. Lebensraumverlust und intensive Landwirtschaft setzen dem Wildtier zu. Eine Pilotstudie von Umweltbundesamt, Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizinischen Universität Innsbruck und Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna (FIWI) geht erstmals der Belastung mit Umweltschadstoffen als einem weiteren Faktor für den rückläufigen Bestand auf den Grund.

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02.04.2021

Neues Online-Angebot für Betroffene, Angehörige und Interessierte: Betreuung auf der Intensivstation

Im Zuge der Corona-Pandemie stehen Österreichs Intensivstationen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Doch was genau bei einem Intensiv-Aufenthalt auf Patientinnen und Patienten und deren Angehörige zukommt, das ist viel weniger bekannt. Ein neues Projekt der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) und der Federation of Austrian Societies of Intensive Care Medicine (FASIM) in Zusammenarbeit mit selpers.com sorgt nun für Aufklärung.

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06.04.2021

Kraftmessung auf kleinstem Raum oder: Wie man an einem roten Blutkörperchen zerrt

Wer hat schon einmal ein rotes Blutkörperchen festgehalten, in die Länge gezogen und die dabei wirksamen Kräfte gemessen? Einer, der das macht, ist der Innsbrucker Experimentalphysiker Gregor Thalhammer vom Institut für Biomedizinische Physik. In seiner vor kurzem im Fachjournal Optica veröffentlichten Forschungsarbeit zeigt er, welchen Kräften gleichzeitig mehrere, mit holografischen Pinzetten festgehaltene, kleinste Partikel auf engem Raum ausgesetzt sind.

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07.04.2021

Innsbrucker Team liefert Big-Data Plattform für weltweit größte Sequenzier-Studie

Vor genau 20 Jahren wurde das erste menschliche Genome entschlüsselt und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nur zwei Jahrzehnte später geht das TOPMed (Trans-Omics for Precision Medicine) Konsortium den genetischen Risikofaktoren zahlreicher Erkrankungen anhand von zehntausenden Personen auf den Grund. Die Ergebnisse dieser bahnbrechenden Arbeit wurden nun in der Fachzeitschrift Nature präsentiert – unter wesentlicher Mitarbeit von Forschern der Medizin Uni Innsbruck und der EURAC Bozen.

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08.04.2021

Abwasser-Monitoring als Baustein für COVID-Lagebeurteilung

43 Tiroler Kläranlagen und hunderte Proben aus dem Abwasser, die auf das Coronavirus untersucht werden – das Ergebnis: Ein umfassende Auswertung für den Einsatzstab, welche die Corona-Virenlast im Abwasser im Zeitverlauf darstellt und als wesentlicher Baustein für eine ganzheitliche COVID-Lagebeurteilung dient.

Denn aus dem Abwasser lassen sich frühzeitig Trends ablesen, die in die Lagebeurteilung laufend miteinfließen. Diesen Wert des Abwassers hat die Tiroler Landesregierung schon im Frühjahr 2020 erkannt und mit dem Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) (im Bild: Herbert Oberacher vom GMI) an der Medizinischen Universität Innsbruck (Med Uni Innsbruck) ein Erfolgsprojekt gestartet – das SARS-CoV-2-Abwasser-Monitoring Tirol. Mittlerweile hält auch die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten dazu an, ein Corona-Abwassermonitoring aufzubauen. Das Land Tirol ist dank der hervorragenden Kooperation mit der Innsbrucker Gerichtsmedizin das einzige Bundesland in Österreich, das bereits seit Monaten ein solches System mit Erfolg betreibt. Das Land Tirol informiert – beginnend mit heute – jeden Donnerstag im Rahmen des Corona-Updates über die aktuellen Entwicklungen, die aus den Abwasserdaten abgelesen werden können. 

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09.04.2021

Horizon 2020 Forschungsprojekt zur Behandlung von Brustkrebs

MESI-STRAT, ein Forschungsprojekt gefördert durch das EU-Programm Horizon 2020, untersucht die Ursachen, die für Rückfälle bei Brustkrebs verantwortlich sind. Dabei wird das Zusammenspiel von Brustkrebsstoffwechsel und onkogener Signalübertragung durch systemmedizinische Ansätze erforscht. Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Direktor Christian Marth) ist seit Juli 2020 Teil dieses Projekts, unter der Hauptleitung der Universität Innsbruck

Brustkrebs ist eine komplexe Krankheit mit hoher Prävalenz in der Europäischen Union und weltweit. 75-80 Prozent der Patientinnen haben Östrogenrezeptor-positive (ER) -positive Tumoren und werden mit endokrinen Therapien behandelt. Endokrine Therapien, die das ER-gesteuerte Tumorwachstum blockieren, zeigen eine hohe Wirksamkeit. Ein erheblicher Teil der Patientinnen wird jedoch irgendwann einen Rückfall mit metastasierendem Brustkrebs erleiden, und die Rezidivraten bleiben bis zu 20 Jahre lang nahezu konstant. Das europäische Forschungsprojekt MESI-STRAT (www.mesi-strat.eu), als dessen Hauptprojektleiterin Kathrin Thedieck, Leiterin des Instituts für Biochemie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, fungiert, entwickelt nun neue Modelle für die wissensbasierte STRATifizierung von Patientinnen in Untergruppen mit unterschiedlichen Resistenzmechanismen der endokrinen Therapie. Dabei spielen Metaboliten-Marker-Panels, die in biologischen Flüssigkeiten messbar sind, eine zentrale Rolle, um die Stratifizierung der Patientin, die Überwachung der Resistenz sowie die klinische Entscheidungsfindung während der gesamten endokrinen Therapie zu ermöglichen. „Dies ist ein neues Konzept, da der Brustkrebsstoffwechsel für Diagnostik und Therapie nur unzureichend erforscht ist. Nach erfolgreicher Validierung in präklinischen Modellen werden die prädiktiven Marker-Panels und die damit verbundenen Behandlungen gemeinsam von den MESI-STRAT Partnern untersucht“, erklärt Klinikdirektor Christian Marth.

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13.04.2021

Spermidin verbessert Denkvermögen und Gedächtnisleistung

Das Anti-Aging-Potenzial des körpereigenen Wirkstoffs Spermidin wurde in experimentellen und in Beobachtungsstudien bereits belegt und beruht auf seiner Fähigkeit, den Selbstreinigungsprozess der Zelle (Autophagie) anzuregen. Die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Uni Graz und der Medizin Uni Innsbruck bescheinigen diesem Polyamin nun auch positive Effekte auf den Alterungsprozess des Gehirns: In Mäusen, Fliegen und im Menschen verbessert eine Spermidin-Diät Denkvermögen und Gedächtnisleistung.

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20.04.2021

EU-Projekt INCITE: „Immunzellen gegen Krebs fitter machen“

Die Etablierung neuer Ansätze für T-Zelltherapien bei Krebs ist das ausgewiesene Ziel eines neuen, am 1. Mai startenden EU-Projekts mit maßgeblicher Beteiligung des Innsbrucker Instituts für Bioinformatik unter der Leitung von Zlatko Trajanoski. Das Projekt INCITE (Immune Niches for Cancer ImmunoTherapy Enhancement) wird im Rahmen des „Horizon 2020 Future Emerging Technologies Open“ Programms mit vier Millionen Euro gefördert und von der Universität Trondheim, Norwegen, koordiniert.

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20.04.2021

Insgesamt 17.823 Anmeldungen zum MedAT-Aufnahmeverfahren

Ende März endete die Anmeldefrist für eine Teilnahme an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Insgesamt haben sich 17.823 Personen mit 31. März 2021 verbindlich für die Aufnahmeverfahren am 21. Juli angemeldet. Im März 2020 waren es 17.600 verbindlich Angemeldete gewesen.

Die Anmeldezahlen im Detail:

Medizinische Universität Wien: Insgesamt 8.713 Anmeldungen (2020: 8.620) – 8.044 für Humanmedizin, 669 für Zahnmedizin. Davon sind 3.120 Männer (2020: 3.137), 5.587 Frauen (2020: 5.481) und 6 divers (2020: 2).

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22.04.2021

ATP Rezeptor P2Y11: potentes Ziel für entzündungshemmende Strategien

Die immunrelevante Rolle des lange unerforschten Transmembranrezeptors P2Y11 konnte vom Team rund um Martin Thurnher, Leiter des Immunologischen Labors der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger), bereits vor zwei Jahren näher beleuchtet werden. In einer neuen Forschungsarbeit gelang es den Forscher:innen mit innovativen Methoden, seine stark entzündungshemmende Funktion zu zeigen.

P2Y11 ist ein unkonventioneller, G protein-gekoppelter Rezeptor, der während der Differenzierung von M2-Makrophagen hochreguliert wird. Zu dieser Erkenntnis gelangten Martin Thurnher und sein inzwischen in Südtirol tätiger Mitarbeiter Georg Grünbacher vor zwei Jahren mittels Durchflusszytometrie. Damals untersuchten die Biologen erstmals Expression und Regulation des wenig erforschten P2Y11-Rezeptors auf Proteinebene und zwar im Zuge der Entwicklung von M2-Makrophagen.

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22.04.2021

Neuropädiater zum Honorarprofessor ernannt

Dem Tiroler Kinderarzt Markus Rauchenzauner wurde von der Ehrungskommission des Senats der Medizinischen Universität Innsbruck und dem Rektor Wolfgang Fleischhacker der Titel Honorarprofessor verliehen.

2015 wurden auf Initiative des Leiters der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Kaufbeuren, Markus Rauchenzauner, die Kaufbeurer Kinderklinik, das Institut für Radiologie und die Abteilung für Palliativmedizin zu akademischen Lehrabteilungen der Medizinischen Universität Innsbruck. „Ich fühlte mich der Medizinischen Universität Innsbruck auch nach meinem Weggang immer verbunden“, erklärt Rauchenzauner sein Engagement, das ihn immer wieder zurück nach Innsbruck führt. Auch nach über fünf Jahren ist die Zusammenarbeit äußerst produktiv: „Von Anfang an wurde unser Angebot das Klinisch Praktische Jahr am Klinikum Kaufbeuren zu absolvieren von Innsbrucker Medizinstudierenden sehr gut angenommen“, freut sich Chefarzt Rauchenzauner, der selbst, neben reger Forschungsarbeit, regelmäßig Vorlesungen an der Medizinischen Universität in Innsbruck hält. „Für uns war es, und ist es nach wie vor, eine hohe Auszeichnung Lehrabteilungen für die Medizinische Universität Innsbruck stellen zu können“, erklärt der engagierte Arzt, Lehrer und Forscher. Nun wurde er für sein Engagement von seiner Alma Mater mit dem Titel Honorarprofessor gewürdigt. Markus Rauchenzauner ist damit der erste, dem der Titel eines Honorarprofessors verliehen wird, eine besondere Ehrung durch die Medizinische Universität Innsbruck für ein herausragendes Engagement in Forschung und Lehre in seinem Fachgebiet.  

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27.04.2021

Neue Erkenntnisse zu Vermittlung kommunikativer und sozialer Kompetenzen

Junge Ärzt:innen auf kompetente Patient:innen vorbereiten, ist nur eines der Ziele des Medizincurriculums. Die Vermittlung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen spielt in der Ausbildung von Medizinstudierenden eine immer wichtigere Rolle. Mit den Lernzielen, dem Inhalt und der Didaktik in diesem Bereich hat sich jetzt auch eine wissenschaftliche Studie an der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt.

Die häufigste angewandte medizinische Intervention ist das ärztliche Gespräch. Die Vermittlung kommunikativer und sozialer Kompetenzen ist daher ein wichtiges Lernziel im Medizinstudium. In einer wissenschaftlichen Studie haben sich jetzt Lehrende der Medizinischen Universität Innsbruck mit diesem Thema beschäftigt. Expert:innen aus verschiedenen Fachbereichen haben zu diesem Zweck eine Onlinebefragung durchgeführt, an der rund die Hälfte der Lehrenden der Medizinischen Universität Innsbruck teilgenommen haben. Die Arbeit gibt einen Überblick, wann und zu welchem Zeitpunkt diese Fähigkeiten im Human- und Zahnmedizinstudium gelehrt werden. „Die Ergebnisse zeigen, dass die Vermittlung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen als wichtig anerkannt ist und auch einen recht hohen Stellenwert hat“, erklärt Letztautor Stefan Höfer von der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie. 99 Prozent der Teilnehmer:innen der Onlinebefragung gaben an, die Vermittlung kommunikativer und sozialer Kompetenzen sei wichtig bzw. sehr wichtig. „Gesprächsführung ist nicht nur eine Insel im Unterricht, sondern Teil eines Ganzen. Auch im Vergleich mit anderen Universitäten zeigt sich, dass wir in diesem Bereich unter anderem durch Simulationspatienten, Videoanalysen und den Einsatz von Schauspielern eine gute Stellung im deutschsprachigen Raum haben.“ Allerdings kommen die Autor:innen auch zu dem Schluss, dass es für die Weiterentwicklung in der Ausbildung von Medizinstudierenden wichtig sei, die Lehrkonzepte der jeweiligen Lehrveranstaltungen untereinander zu kennen. „Wir haben durch unsere Befragung einen deutlichen Wunsch nach mehr Vernetzung festgestellt“, sagt Höfer. Ziel soll es sein, die Vermittlung kommunikativer und sozialer Kompetenzen als roten Faden durchgängig in einem Medizincurriculum zu verankern.

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07.05.2021

Covid-19 Haut: Vom Nesselausschlag bis zu Covid-Zehen, es gibt noch viele offene Fragen

Bei vielen Viruserkrankungen wie Masern, Röteln, Papillom oder Herpesviren bietet die Haut erste diagnostische Zeichen für eine Infektion. Auch bei Covid-19 entwickelt zumindest ein Teil der Patient:innen Hautveränderungen. Phänomene wie die sogenannten „Covid-Zehen“ werfen Fragen auf. Auch an der MedUni Innsbruck wird nach Antworten gesucht. Matthias Schmuth, Direktor der Univ.-Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen.

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11.05.2021

Life Science PhD Meeting 2021 online

Nach dem Corona-bedingten Ausfall des Life Science PhD Meeting Innsbruck 2020 wurde heuer Anfang April, trotz der unveränderten Pandemiesituation, das normalerweise jährlich stattfindende Event abgehalten. Situationsbedingt allerdings im Online-Format. Nichtsdestotrotz beeindruckte auch heuer wieder das „Life Science PhD Meeting Innsbruck“ mit hervorragenden Arbeiten der insgesamt 40 jungen Wissenschafter:innen.

Das Meeting – organisiert vom ÖH MUI-Team PhD, dem Center for Molecular Biosciences Innsbruck (CMBI), Molecular and Cellular Biology of Diseases (MCBD), Signal Processing in Neurons (SPIN), Calcium Channels in Excitable Cells (CavX) Host Response in Opportunistic Infections (HOROS), the Comprehensive Center for Infectiology plus Immunology and Transplantation (CIIT) und dem Doktoratsprogramm Ageing, Regeneration, and Drug Research (DP ARDRE) – brachte online mehrere Vorträge und Diskussionen zum Thema Life Sciences unter ein Dach. Den ca. 200 Teilnehmer:innen wurde ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm geboten. Darüber hinaus wurde vom MUI-Team PhD und Human Brain Project ein Workshop zum Thema „Forschungsethik und wissenschaftlicher Betrug“ organisiert.

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12.05.2021

ÖH-Wahl 2021 an der Med Uni Innsbruck

Alle zwei Jahre finden die Wahlen zur Österreichischen Hochschüler:innenschaft (ÖH) statt, bei denen die Studierenden die Möglichkeit haben, ihre Vertretung für die jeweils nächsten zwei Jahre zu wählen. Wahlberechtigt sind alle ordentlichen ÖH-Mitglieder (Studierende), wenn sie ihren ÖH-Beitrag bis spätestens 30. März eingezahlt haben.

Aktualisiert, 21.05.2021: Die Ergebnisse der Wahlen zur Österreichischen Hochschüler:innenschaft (ÖH) an der Medizinischen Universität Innsbruck sind hier einzusehen: https://cloud.skalpell.at/f/df8d1d36175b4403bb48/

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18.05.2021

Abwasseranalyse 2020: Cannabis und Kokain nach wie vor dominierend, moderater Anstieg des Metamphetaminkonsums

Das abwasserbasierte Drogenmonitoring in europäischen Städten wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt, um Vergleichswerte und Trends des Drogenkonsums über Ländergrenzen hinweg feststellen zu können. Mit dem Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (GMI) nimmt seit 2016 auch Österreich am jährlichen Monitoring im Rahmen des europaweiten Netzwerkes SCORE teil.

Die Ergebnisse für 2020 stehen naturgemäß unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie, in der sich die Analyse von Abwasser auch als brauchbares Instrument für die Virus-Überwachung bewährt hat. 2020 wurden europaweit die Abwässer von 114 Kläranlagen in 99 Städten bzw. Regionen analysiert, darunter auch jene von neun österreichischen und einer Südtiroler Kläranlage (insges. 117 Gemeinden). Die Untersuchung lässt Rückschlüsse auf den Drogenkonsum von fast einer Million Menschen bzw. neun Prozent der österreichischen, 42 Prozent der Tiroler, 27 Prozent der Steirischen, acht Prozent der Vorarlberger, ein Prozent der Niederösterreichischen und 30 Prozent der Südtiroler Bevölkerung zu. Für die jährliche SCORE-Studie wurden 2020 über einen Zeitraum von einer Woche täglich Proben vom Zufluss der Kläranlagen entnommen. Die Analyse der einzelnen Konsummarker (Drogen bzw. deren Stoffwechselprodukte) erfolgte wie in den vergangenen Jahren im forensisch-toxikologischen Labor der GMI (Direktor: Richard Scheithauer) unter der Leitung des Chemikers Herbert Oberacher. Aufgrund der vorhandenen Expertise ist das Labor als einzige Einrichtung Österreichs zur Teilnahme am SCORE-Programm berechtigt. Im Fokus standen die Suchtgifte Tetrahydrocannabinol (THC, Wirkstoff in Cannabis), Kokain, Amphetamin (Wirkstoff in Speed), 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin (MDMA, Wirkstoff in Ecstacy) und Methamphetamin (Wirkstoff in Crystal Meth), sowie Alkohol und Nikotin. Die Ergebnisse der chemischen Analysen werden von der Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) in Lissabon für den europäischen Drogenbericht verwertet und veröffentlicht.

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20.05.2021

COVID-19: Humanes 3D-Modell enthüllt neues Angriffsziel zur Verhinderung schwerer Verläufe

Schwere Lungenschäden bei COVID-19 sind oft die Folge einer überschießenden Immunantwort. Einem interdisziplinären Team um die Innsbrucker Immunolog:innen Doris Wilflingseder und Wilfried Posch ist es gelungen, die entzündungsfördernden Komplement-Rezeptoren C3aR und C5aR als Treiber dieser folgenschweren Immunreaktion festzumachen. Die Blockade von Komplementproteinen bietet nun eine vielversprechende therapeutische Angriffsfläche für die Verhinderung eines schweren COVID-19-Verlaufs.

Das Komplementsystem ist Teil unseres angeborenen Immunsystems. Seine Zellen und Proteine haben eine wichtige Funktion für den Schutz des Körpers vor Viren und anderen Erregern, ehe sich T-Zellen und Antikörper gebildet haben. Diese Akut-Phase der Wechselwirkung zwischen Erreger und Immunsystem steht im Fokus von Doris Wilflingseder und Wilfried Posch, die am Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Cornelia Lass-Flörl) der Medizinischen Universität Innsbruck forschen.

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27.05.2021

Internationaler Tag der Frauengesundheit: „Wir brauchen auf Frauen zugeschnittene Angebote bei Long-Covid“

Frauen sind anders, auch in Zeiten von Corona. Im Expert:inneninterview fordert Gender Medizin Professorin Margarethe Hochleitner von der Medizin Uni Innsbruck mehr Aufmerksamkeit für die Besonderheiten von Frauen, wie etwa ihre Anfälligkeit für Impfnebenwirkungen und Long-Covid, Prävention, sowie die Belange von Migrant:innen und LGBTI*-Personen.

Margarethe Hochleitner: Corona ist noch nicht ganz vorbei. Erstens ist zu sagen, dass schon vor Corona allgemein bekannt war, dass Frauen zwar einen besseren Infektionsschutz haben – sie erleiden bei Ansteckung weniger schwere Verläufe als Männer -, aber sie haben bei allen Medikamenten, auch Impfungen, mehr Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten und Allergien. Frauen bis einschließlich in die Wechseljahre sind die Gruppe, die am ehesten betroffen ist. Mich wundert, dass man nicht auf die Idee gekommen ist, zu sagen: Bei dieser Gruppe nehmen wir ausschließlich die Präparate, die weniger Nebenwirkungen hervorrufen. Das wurde niemals diskutiert, obwohl das Thema eigentlich hätte bekannt sein müssen.

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27.05.2021

SISAQOL-IMI Projekt: Internationale Standards für die Integration der Patientenperspektive in onkologische Studien

Knapp 6 Millionen Euro investieren die Innovative Medicine Initiative (IMI) der EU und die European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) in die Einbindung patientenberichteter Daten (PROs) in klinische Krebsstudien. Neu entwickelte internationale Standards werden den einheitlichen Einsatz von PROs in der Forschung fördern und damit den klinischen Alltag positiv beeinflussen. Experten der Medizin Uni Innsbruck und deren Teams sind federführend beteiligt.

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01.06.2021

833 Millionen Investment in Tiroler Gesundheit

833.110.000 Euro. Das ist die Summe, die Bund und Land bis zum Jahr 2035 in die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Innsbrucker Klinik investieren. 48 Projekte und Maßnahmenpakete werden damit finanziert.

Offiziell beginnt das Bau- und Investitionsprogramm rückwirkend mit dem 1. Jänner 2021 und läuft bis zum 31. Dezember 2035 (+/- 5 Jahre). Aufgeteilt werden die Kosten zwischen Land Tirol (61,75 Prozent) und Bund (38,25 Prozent).

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04.06.2021

MUI Scientist to Watch: Clara Baldin

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

Clara Baldin hat das Rennen in der jüngsten Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch gemacht. Die 36-jährige forscht seit 2020 im Rahmen eines Lise-Meitner-Projekts des FWF am Institut für Molekularbiolgie (Leiter: Prof. Hubertus Haas) an der „Eisenregulation und Virulenz in Aspergillus fumigatus“. Humanpathogene Pilze wie eben Aspergillus fumigatus stehen seit langem im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses der gebürtigen Venezianerin. Anstatt sich aber wie üblich zwei Jahre in Vollzeit dem FWF-Projekt zu widmen, entschloss Baldin sich „in zwei zu teilen“, wie sie sagt.

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09.06.2021

Corona-Lockerungen: Wie gut erholt sich die Kinderpsyche?

Das psychische Wohlergehen von Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren in Tirol und Südtirol steht im Mittelpunkt der Covid-19-Kinderstudie. Im dritten Teil der Online-Erhebung gehen die Expert:innen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall der Frage nach, wie sich die Lebensqualität der Kinder in der Pandemie seit Beginn der Öffnungsschritte entwickelt hat.

Innsbruck, 10. Juni 2021: Die Corona-Pandemie ist kein Kinderspiel. Wiederholte Lockdowns haben den Drei- bis Zwölfjährigen zugesetzt, zum Teil mit alarmierenden Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit. Wie geht es den Kindern in Tirol und Südtirol jetzt? Haben sich ihr seelisches Wohlbefinden und ihre Lebensqualität mit den ersten Lockerungsschritten, der Wiederöffnung von Kindergärten und Schulen verbessert? Das möchten Expert:innen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik herausfinden.

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10.06.2021

Immunantwort nach COVID-19: Antikörper bleiben auch bei Älteren lern- und abwehrfähig

Ältere Menschen erkranken oft schwerer an COVID-19 als Jüngere, müssen häufiger intensivmedizinisch betreut werden und haben ein höheres Sterberisiko. Nach überstandener SARS-CoV-2 Infektion zeigen Ältere jedoch eine überraschend robuste Immunantwort, die sich an der Bindungsstärke ihrer Antikörper ablesen lässt.

Eine durchgemachte SARS-CoV-2 Infektion bietet einen guten Schutz vor einer weiteren Erkrankung. Die vom Immunsystem gebildeten Antikörper bleiben auch Monate nach der Infektion stabil. Das haben Antikörper-Studien wie etwa jene des Instituts für Virologie der Medizin Uni Innsbruck in der Gemeinde Ischgl gezeigt. Bislang wurde jedoch angenommen, dass die Bindungsstärke (Avidität) und damit die Abwehrkraft dieser Antikörper bei älteren Menschen weniger stark ansteigt und sie deshalb nicht so gut und nachhaltig gegen eine erneute Infektion gewappnet sind wie Jüngere.

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12.06.2021

Klinische Studie zu Blutdrucksenkern bei COVID-19: Pausieren beschleunigt möglicherweise die Genesung

Das zeitweise Absetzen von ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorblockern beeinflusst zwar nicht die Schwere einer COVID-19-Erkrankung, könnte sich aber günstig auf die Erholungsphase auswirken, zeigt eine gemeinsame Studie der Medizinischen Universität Innsbruck und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Ergebnisse wurden nun im renommierten Fachjournal The Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht.

 Zu Beginn der Pandemie waren Kardiolog:innen und Herz-Kreislauf-Patient:innen verunsichert: Könnten Medikamente aus der Gruppe der ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker schuld daran sein, dass so viele Herz-Kreislauf-Patient:innen einen schweren COVID-19-Verlauf erlitten?  Die Medikamente greifen in das Renin-Angiotensin-System ein und regulieren den ACE2-Rezeptor hoch, welcher dem Coronavirus als Eintrittspforte dient – mehr Rezeptor, mehr Virus war die Hypothese. ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Blocker gehören zu den weltweit am meisten verordneten Arzneimitteln und werden unter anderem zur Therapie des arteriellen Bluthochdrucks, der Herzschwäche und des Diabetes mellitus eingesetzt.

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15.06.2021

Experteninterview: Von der Krebsimpfung zur Covid-Impfung und zurück „Die COVID-Impfung bringt die Krebsforschung voran“

Nicht zuletzt dank jahrzehntelanger Forschung an Impfstoffen gegen Krebs konnte die Covid-Impfung rasch auf den Weg gebracht werden. Warum die Krebsforschung von den Erkenntnissen der Corona-Massenimpfungen profitiert – sei es auf fachlicher oder auf behördlicher Ebene – erklärt Guido Wollmann, Krebsforscher am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck.

Wie weit ist die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen in der Krebsforschung gediehen?
Guido Wollmann: Die drei bekannten mRNA-Impfstoffhersteller haben einen sehr starken, über Jahre gewachsenen Hintergrund in der Krebsimpfung. Ein Grund, weshalb die Corona-Impfstoffentwicklung so extrem schnell ging, liegt zum großen Teil daran, dass diese Vakzin-Technologien in der Krebstherapie schon weit fortgeschritten sind. Diese RNA-Plattformen, die dann individuell mit RNA-Schnipseln des Coronavirus oder eben auch von Tumormutationen ausgestattet werden können, waren schon über viele Jahre hinweg bei Tausenden Krebspatientinnen und Krebspatienten in klinischen Studien sehr gut charakterisiert.

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17.06.2021

Science Day 2019 – 2021: Akademische Feier zur Verleihung der venia docendi

Die Medizinische Universität Innsbruck begrüßt ihre neuen Habilitandinnen und Habilitanden traditionell mit dem Science Day, der Akademischen Feier zur Verleihung der venia docendi.

Mit der Akademischen Feier möchte die Medizinische Universität Innsbruck ihre Wertschätzung gegenüber den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Ausdruck bringen. Corona bedingt konnten die Feierlichkeiten jedoch nicht stattfinden. Stattdessen bietet die Medizinische Universität Innsbruck den jungen Forscherinnen und Forschern eine Onlineplattform, auf der sie ihre Forschungsansätze und -erkenntnisse präsentieren.

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22.06.2021

Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte Therapiewahl

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann. Für die Wahl der individuell passenden Therapie ist vor allem die treffsichere Vorhersage des weiteren Krankheitsverlaufs essentiell. Neurolog:innen an der Medizin Uni Innsbruck konnten nun einen neuen Biomarker identifizieren, mit dem eine maßgeschneiderte Behandlung von MS in greifbare Nähe rücken könnte.

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24.06.2021

Medizin Uni Innsbruck mit Top-Platz beim „Junguni-Ranking“

Vier österreichische Universitäten sind beim am Mittwoch veröffentlichten „Times Higher Education Young University Ranking“ auf Spitzenplätzen gelandet. Beim Vergleich der in den vergangenen 50 Jahren „gegründeten“ Einrichtungen konnte sich die Medizinische Universität Innsbruck mit dem 19. Platz vor den Med Unis Graz und Wien sowie der Uni Klagenfurt behaupten.

Das Times Higher Education Young University Ranking listet die weltbesten Universitäten, die 50 Jahre oder jünger sind, auf. In diesem Jahr wurden 475 Universitäten gegenüber 414 im Jahr 2020 bewertet. Die Hochschulen werden in all ihren Kernaufgaben – Lehre, Forschung, Wissenstransfer und Internationalität – beurteilt, um möglichst umfassend und ausgewogen vergleichen zu können. Das Ranking basiert auf denselben 13 Leistungsindikatoren wie das Flaggschiff THE World University Rankings, aber die Gewichtung wurde angepasst, um der Reputation weniger Gewicht zu verleihen.

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28.06.2021

Paul-Ehrlich-Contest: Medizin Uni Studierende neuerlich Top

Ein Studierenden-Team der Medizin Uni Innsbruck erreichte erneut den 1. Platz beim Paul-Ehrlich-Contest 2021. Bereits 2018 und 2019 waren die Innsbrucker Studierenden die Besten. Der Sieg des internationalen Leistungswettbewerbs stellt den Innsbrucker Studierenden und der medizinischen Ausbildung am Standort abermals ein hervorragendes Zeugnis aus.

Die Innsbrucker Medizin-Studierenden Marcel Dagli, Martina Dalpiaz, Lukas Gatterer, Felix Öttl und Nikolas Schmidbauer stellten sich vergangene Woche an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, unter der Leitung von Anna Spicher von der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie sowie Miar Ouaret von der Universitätsklinik für Neuroradiologie, dem Paul-Ehrlich-Contest. Insgesamt traten 15 Teams von medizinischen Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum gegeneinander an, als es darum ging möglichst schnell und richtig Blickdiagnosen, Differentialdiagnosen, Multiple-Choice-Fragen, klinische Fälle sowie praktische Aufgaben zu bewältigen. Kommendes Jahr wird Innsbruck der Austragungsort des Paul-Ehrlich-Contest sein.

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28.06.2021

Michael Rasse zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ernannt

Tumoren im Gesicht, angeborene Fehlbildungen, rekonstruktive und Mikrochirurgie: Univ.- Prof. Michael Rasse hat sich in seiner Laufbahn eine Reihe von Spezialgebieten angeeignet. Der frühere Leiter der Abteilung für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck ist unlängst zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ernannt worden.

In 15 Jahren – von 2003 bis zu seiner Pensionierung 2017 – als Direktor der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie) in Innsbruck hat Michael Rasse dort unter anderem die Mikrochirurgie aufgebaut sowie die Expertise in der Tumorchirurgie auf ausgedehnte, gesichtsüberschreitende Tumoren mit Rekonstruktion erweitert. Die MKG-Chirurgie Innsbruck wurde unter seiner Leitung von der europäischen AO-Stiftung als chirurgisches Referenzzentrum validiert. Rasse engagiert sich in einer Reihe nationaler und internationaler Fachgesellschaften – mitunter stand er zweimal der Österreichischen Gesellschaft für MKG-Chirurgie als Präsident vor.

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29.06.2021

Grauer-Star-Operation verbessert Fahrsicherheit im Alter

Die Sicht wird trüber, das Unfallrisiko höher. Mit zunehmendem Alter entwickelt nahezu jeder Mensch einen grauen Star (Katarakt). Ein Team um Claus Zehetner, stv. interimistischer Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Innsbruck, fand heraus, dass durch eine beidseitige Kataraktoperation die Fahrsicherheit älterer Verkehrsteilnehmer:innen deutlich erhöht wird.

Link zum Video (englisch): https://youtu.be/ikVkAZ349u0

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30.06.2021

„Ausgezeichnete“ Innsbrucker Herzmedizin

Die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) sowie die parallel stattfindende Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie (ÖGHTG) fanden pandemiebedingt wieder online statt, Live-Vorträge wurden aus Salzburg übertragen. Bemerkenswert: Insgesamt sechs Auszeichnungen gingen an Innsbrucker Herzmediziner:innen.

Innsbrucks Kardiolog:innen und Herzchirurg:innen liefern seit jeher essentielle Beiträge auf dem Gebiet der Herzmedizin und konnten sich Ende Mai im durchaus kompetitiven Umfeld der Jahrestagungen hervorragend behaupten, wie es zahlreich eingeworbene Preise belegen.
Insbesondere junge Kolleg:innen der Arbeitsgruppen um Sebastian Reinstadler und Bernhard Metzler (Univ.-Klinik für Kardiologie und Angiologie, Direktor: Axel Bauer) sowie Johannes Holfeld (Univ.-Klinik für Herzchirurgie, Direktor: Michael Grimm) konnten mit der wissenschaftlichen Qualität ihrer Arbeiten aufzeigen.

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01.07.2021

Bauchbinde soll Blutdruck regulieren und Stürze verhindern

Ein neues Forschungsvorhaben an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie verfolgt das Ziel, die Mobilität und Gangsicherheit von älteren Menschen mit Parkinson-Syndromen zu verbessern. Untersucht wird, ob das Tragen einer Bauchbinde spontane Blutdruckabfälle, die oft zu schweren Stürzen führen, verhindern kann. Aus der Stiftung werden auch weitere Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck gefördert.

Der Alltag von Menschen mit Parkinson und parkinsonähnlichen, neurodegenerativen Erkrankungen wie der Multisystematrophie (MSA) wird oft von Stürzen und damit einhergehenden Verletzungen beeinträchtigt. „Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die erhöhte Fallneigung bei Parkinson auf spontane Blutdruckabfälle, sogenannte klassische orthostatische Hypotonien, zurückzuführen ist“, bestätigt Neurobiologe Gregor Wenning, der an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl) seit vielen Jahren zu Parkinson und MSA forscht.  Das neue, von der US-amerikanischen MSA-Coalition unterstützte Projekt wird von der Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung mit 100.000 Euro als herausragendes Vorhaben im Bereich der Alternsforschung gefördert

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01.07.2021

Gemeinsam beschlossen: Betriebsvereinbarung zum Krankenanstalten Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) an der Medizinischen Universität Innsbruck

Die Betriebsvereinbarung (BV) zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) ist zeitgleich mit dem Ende der gesetzlichen Möglichkeit mehr als 48 Stunden pro Woche im Durchschnitt zu arbeiten am 30. Juni 2021 ausgelaufen. Demzufolge haben sich Vertreter:innen der Arbeitgeberin, die Medizinische Universität Innsbruck, und des wissenschaftlichen Betriebsrates unter Einbindung der Ärzt:innen-Vertreter:innen, auf ein neues Regelwerk geeinigt.

„Es freut uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Betriebsvereinbarung zum KA-AZG sowie die Verpflichtungserklärung zur Entgeltregelung  für die Dauer der KA AZG Vereinbarung gestern unterzeichnet wurden. Wir möchten uns bei allen Verhandlungspartner:innen für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Mit dieser Regelung werden auch weiterhin exzellente Lehre und klinische Forschung, sowie die ausgezeichnete Krankenversorgung an den Innsbrucker Universitätskliniken sichergestellt“, erklärten Rektor Wolfgang Fleischhacker und der Betriebsratsvorsitzende Martin Tiefenthaler gemeinsam im Anschluss an die Universitätsratssitzung am 1. Juli 2021. 

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05.07.2021

Ein perfektes Modell, um Myotonien zu erforschen

Seit mehreren Jahren experimentieren Manfred Grabner und Anamika Dayal vom Institut für Pharmakologie der Medizin Uni Innsbruck an einem von ihnen entwickelten Kalziumkanalmodell. Im Rahmen von zwei neuen Studien konnten sie nun den molekularen Mechanismus der Kalzium-Nichtleitfähigkeit im Skelettmuskel dieses Tiermodells identifizieren und schließlich dessen Eignung zur Erforschung seltener Muskelerregungsstörungen endgültig belegen.

Betroffene greifen nach einem Wasserglas, auf halber Höhe zum Mund verkrampfen sich die Fingermuskeln – und genauso plötzlich lösen sie sich wieder. Das Glas fällt aus der Hand. Eine krampfartige Muskelkontraktion und eine unmittelbar darauffolgende, vorübergehende Muskelerschlaffung sind Symptome einer seltenen, erblichen Myotonie, der Myotonia congenita (Becker Krankheit). Bereits 2017 haben Manfred Grabner und Anamika Dayal vom Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Innsbruck ein Kalziumkanal-Tiermodell vorgestellt und publiziert. Nun ist es dem Forscher-Duo gelungen, sowohl grundlegende biophysikalische Mechanismen ihres Modells zu klären, als auch dessen Überlegenheit gegenüber einem anderen Kalziumkanalmodell zu beweisen. Zwei wissenschaftliche Arbeiten wurden unlängst im renommierten Fachjournal eLife veröffentlicht. „Die Hauptbotschaft ist, dass unser Modell sehr gut geeignet ist, um Krankheiten des Skelettmuskels zu studieren, bei denen Kalzium eine Rolle spielt“, sagt Dayal.

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08.07.2021

IPOKRaTES: Auch während der Pandemie von den Besten der Besten lernen

Die in den vergangenen Jahren sehr populäre, von Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck organisierten IPOKRaTES-Seminare, konnten in der COVID-19-Pandemie nicht wie gewohnt in Präsenz stattfinden – daher wurde für heuer auf den Online-Modus umgestellt.

Vom 10. Mai bis 20. Juni fand dieses Jahr ein IPOKRaTES-Seminar der etwas anderen Art statt: Anstatt wie gewohnt in Präsenz und in einer Woche im Setting von Bedside Teaching und Case Discussions, musste pandemiebedingt eine vorübergehende alternative Lösung gefunden werden. So waren heuer sieben Lehrende aus den USA (Steve Mackey, Columbia University, New York, Helen Delichatsios, Harvard Medical School, Boston, Anastassios Pittas, Tufts University, Boston, Rajiv Bhagat, Lenox Hill Hospital, New York), dem Vereinigten Königreich (Samir Patel, University of Bristol, Andreas Huber, Middlesbrough) sowie Tschechien (Hana Ciferska, Karls-Universität Prag) beim „Interactive Case Presentations and Discussions Internal Medicine – Online Seminar“ dabei und unterrichteten in insgesamt 8 Sessions á 3 Stunden 16 Studierende aus Deutschland und Österreich.

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09.07.2021

Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung verliehen

In Innsbruck fand heute die Verleihung des Preises des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den beiden Innsbrucker Universitäten statt. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Valentina Sladky von der Medizinischen Universität Innsbruck, sowie Flavia Laffleur, Heike Ortner und Thomas Magauer von der Universität Innsbruck. Da die Verleihung im letzten Jahr ausfallen musste, wurden die Preisträger:innen 2019 ebenfalls in feierlichem Rahmen geehrt.

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12.07.2021

Fragebogen soll helfen, das Wohlbefinden von Trans*personen zu verbessern

Die Lebensqualität von Trans*personen mit hormoneller Behandlung steht im Mittelpunkt einer Fragebogenstudie unter der Leitung von Katharina Feil von der Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Medizin Uni Innsbruck. Es werden noch Teilnehmer:innen gesucht.

Sind Sie manchmal wütend auf Ihren Körper? Wurde bei Ihnen bereits eine geschlechtsangleichende Operation durchgeführt? Unterstützt Sie Ihre Familie? Wie oft waren Sie in den vergangenen Wochen voller Schwung oder entmutigt und traurig? Für die Antworten auf diese und weitere Fragen interessieren sich die Mediziner:innen an der Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin (Direktorin: Bettina Toth) der Medizin Uni Innsbruck. Dort führt ein Team unter der Leitung von Oberärztin Katharina Feil die Fragebogenstudie iTransQol über die Lebensqualität von Trans*personen unter Hormontherapie durch. Alle Trans*personen ab 18 Jahren, die sich in hormoneller Behandlung befinden oder kurz davorstehen sowie – zum Vergleich – alle Erwachsenen, die sich mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren können, sind eingeladen, den Fragebogen auszufüllen.

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14.07.2021

Heinz Zoller zum Universitätsprofessor berufen

Der Eisenstoffwechsel und die Leber sind seit jeher im Mittelpunkt des wissenschaftlichen und klinischen Interesses von Heinz Zoller. Der neuberufene Professor für Hepatologie sieht künftigen Herausforderungen seines Faches erwartungsvoll entgegen. Innovationen und das herausragende Niveau des Lebertransplantationszentrums bieten gute Ausblicke.

Über das Eisen führte der Weg von Heinz Zoller zur Leber und nun zur Professur für Hepatologie: Rektor W. Wolfgang Fleischhacker hat ihn am 10. Juni zum Universitätsprofessor berufen.  „Schon seit meiner Dissertationszeit im Labor des Klinikdirektors der Inneren Medizin II, Günter Weiss, beschäftige ich mich mit Eisenmangel und -überladung. Hämochromatose ist eine der am meisten verbreiteten Erbkrankheiten bei Erwachsenen, bei denen sich Eisen im Organismus ablagert. Unbehandelt führt sie zur Zirrhose, wie auch die Fettleber oder die Virushepatitis“, bringt Heinz Zoller seine Interessen auf den gemeinsamen Nenner.

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15.07.2021

VPS50 Mutation – Krankheit ohne Namen

Noch hat die Krankheit keinen Namen, noch weiß man erst, dass ein steirisches und ein indisches Kind von demselben Muster an Symptomen betroffen sind und dieselbe Mutation im VPS50-Gen tragen. Das haben die Humangenetiker:innen Andreas Janecke von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie I und Kerstin Kutsche vom Hamburger Uniklinikum Eppendorf in einer gemeinsamen, im Journal Brain veröffentlichten Forschungsarbeit nachgewiesen.

Es war im Jänner 2018, als ein sieben Wochen alter Säugling aus der Steiermark mit akutem Leberversagen an die Innsbrucker Kinderklinik kam – Ursache ungeklärt, eine Lebertransplantation schien unausweichlich. „Es gibt hundert verschiedene Gründe für Leberversagen bei Kleinkindern, 80 davon sind genetischer Natur, 20 sind anders bedingt. Wir haben alle in Frage kommenden Ursachen, darunter seltene, angeborene Stoffwechselerkrankungen abgeklärt und auch Morbus Wilson* in Betracht gezogen, mussten jedoch alle dieser Ursachen ausschließen“, erzählt Andreas Janecke, der die pädiatrisch-humangenetische Arbeitsgruppe an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller) leitet, die auf die Charakterisierung erblicher und chronischer Krankheiten bei Kindern bzw. die Identifizierung von Mutationen spezialisiert ist.

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16.07.2021

Science Day 2019 – 2021: Akademische Feier zur Verleihung der venia docendi

Die Medizinische Universität Innsbruck begrüßt ihre neuen Habilitandinnen und Habilitanden traditionell mit dem Science Day, der Akademischen Feier zur Verleihung der venia docendi.

Mit der Akademischen Feier möchte die Medizinische Universität Innsbruck ihre Wertschätzung gegenüber den Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Ausdruck bringen. Corona bedingt konnten die Feierlichkeiten jedoch nicht stattfinden. Stattdessen bietet die Medizinische Universität Innsbruck den jungen Forscherinnen und Forschern eine Onlineplattform, auf der sie ihre Forschungsansätze und -erkenntnisse präsentieren.

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19.07.2021

Dietmar Öfner-Velano ist Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie

Eigentlich kommt die Ehrenmitgliedschaft bei der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie einer Würdigung des Lebenswerkes gleich. Nun wurde Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie an der Medizin Uni Innsbruck diese Auszeichnung zuteil. Er sieht sie als Ansporn, sich weiter für die Ausbildung junger Chirurg:innen zu engagieren – und freut sich viel mehr über Preise, die diese mit nach Innsbruck bringen.

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19.07.2021

Zwei angesehene Preise für Innsbrucker Chirurginnen

Im Rahmen des 62. Chirurgenkongresses der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie in Salzburg wurde eine klinisch-experimentelle Studie zur normothermen Langzeitnierenperfusion von Annemarie Weißenbacher mit dem angesehenen Theodor-Billroth-Preis honoriert. Margot Fodor, ihre Kollegin im organLife-Labor der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie wurde mit dem Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Damit gingen erstmals beide Preise nach Innsbruck.

„Er ist wie ein Oscar“, antwortet ein Kollege von Annemarie Weißenbacher, als sie ihn auf die Bedeutung des Theodor-Billroth-Preises anspricht. And the winner is… Annemarie Weißenbacher. Sie wird beinahe verlegen. „Ich persönlich betrachte den Theodor-Billroth Preis als hohe Auszeichnung. Es ist der schönste und älteste Preis, den die Österreichische Gesellschaft für Chirurgie vergibt“, sagt sie. Weisenbacher, die an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Dietmar Öfner-Velano) tätig ist, erhielt den Preis für eine translationale Arbeit zur Nierentransplantation, die sie noch während ihres Aufenthalts als Research Fellow an der University of Oxford (2015-2018) durchgeführt hat. Die Studie „Urine recirculation prolongs normothermic kidney perfusion via more optimal metabolic homeostasis – a proteomics study” ist 2020 im renommierten American Journal of Transplantation erschienen.

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21.07.2021

„Lasst euch impfen!“: Dringender Appell von Vizerektor Peter Loidl an die Medizinstudierenden

Am 21. Juli 2021 fanden die Aufnahmeverfahren für die Diplomstudien Human- und Zahnmedizin sowie für Molekukare Medizin diesmal an verschiedenen Standorten in Innsbruck statt. Erneut wurden hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um eine sichere Durchführung zu ermöglichen. Im Rahmen eines Pressegesprächs zu den Aufnahmeverfahren betonte der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizin Uni Innsbruck, Peter Loidl, wie wichtig es ist, dass sich Medizinstudierende impfen lassen.

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27.07.2021

„Ich muss zu Dr. Viola“ – Ein Notruf am Innsbrucker Klinikareal

17 Femizide wurden in diesem Jahr allein schon bis Mitte Juli in Österreich begangen. Die Gewaltschutzeinrichtungen des Landeskrankenhaus Innsbruck haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Klinik als sicheren Ort in der Bevölkerung bekannt zu machen.

„Ich muss zu Dr. Viola!“ Dieser Satz hilft Betroffenen jeden Alters und Geschlechts, die sich akut bedroht fühlen und Schutz und Hilfe in der Klinik suchen. Sobald eine hilfesuchende Person sich mit dem Notruf an einen Portier oder das Sicherheitspersonal wendet, startet ein interner Notfallplan, mit dem Ziel, die/den Betroffene/n an einen sicheren Ort zu bringen. Dort ist der weitere Ablauf schon seit Jahren gut trainiert und bekannt.

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28.07.2021

Häufige Lp(a)-Genmutation reduziert Herzinfarkt-Risiko

Dem Team um Stefan Coassin und Florian Kronenberg (Direktor: Institut für Genetische Epidemiologie) ist es gelungen, in einer schwer sequenzierbaren Region des LPA-Gens eine häufige Mutation zu entdecken, die alleine bereits zehn Prozent der Lp(a)-Konzentrationen erklärt und vor kardiovaskulären Erkrankungen schützt. Sie ist die Mutation mit dem wahrscheinlich größten Einfluss auf Lipoprotein(a) in der Bevölkerung.

Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein Bestandteil der Blutfette, hohe Konzentrationen davon werden fast ausschließlich durch ein einziges Gen namens LPA kontrolliert und zählen zu den wichtigsten kardiovaskulären Risikofaktoren. Die Kausalität dieses Zusammenhanges wurde erstmals in den 90er Jahren vom Innsbrucker Humangenetiker und Pionier der Lp(a)-Forschung, Gerd Utermann, nachgewiesen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung weisen Lp(a)-Spiegel auf, die mit einem erhöhten Infarkt-Risiko einhergehen.

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03.08.2021

ÖAW-Stipendien für sieben Jungforscher:innen

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) schreibt jährlich Doktorand:innenstipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. In diesem Jahr konnten sich gleich sieben junge Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck im Wettbewerb um die begehrten DOC-Stipendien durchsetzen.

Auch wenn es pandemiebedingt in diesem Jahr keine feierliche Übergabe der DOC-Stipendien im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien gab, freuen sich an der Medizinischen Universität Innsbruck Felix Eichin, Florian Hornsteiner, Jakob Koch, Maximilian Sigloch, Gregor Sturm, Michael Widerin und Yvonne Wohlfarter über ein hoch dotiertes DOC-Stipendium. Damit steht den Nachwuchsforscher:innen die Möglichkeit offen, sich in konzentrierter Weise und mit klarem zeitlichen Rahmen der Erstellung ihrer Dissertation zu widmen.

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04.08.2021

„Die Corona-Impfung macht genauso wenig unfruchtbar wie ein Schnupfen“

Expert:inneninterview zu COVID-19 und Fruchtbarkeit: Impfen oder nicht impfen? Diese Frage stellen sich viele Frauen. Denn in Internetforen kursieren Geschichten, welche eine Bedrohung der Fruchtbarkeit durch die COVID-19-Impfung heraufbeschwören. Bettina Toth, Direktorin der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck räumt mit Impfmythen auf und hat eindeutige Antworten.

Viele Frauen berichten über Zyklusunregelmäßigkeiten nach der Corona-Impfung. Was hat es damit auf sich?

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06.08.2021

Erster genetischer Beweis für Holocaust-Verbrechen in Ostpolen

Bei Ausgrabungen am Gelände des Vernichtungslagers Sobibór in Polen fanden Archäologen zehn Skelette. DNA-Analysen an der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin sowie am Institut für Gerichtliche Medizin der Med Uni Innsbruck unter der Leitung von Walther Parson erbrachten sehr starke Hinweise, dass es sich bei den Opfern um aschkenasische Juden* handelt und damit die erste wissenschaftlich publizierte genetische Evidenz von Holocaust-Opfern in Sobibór.

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10.08.2021

„Mischimpfung verstärkt die Immunantwort“

Wie effizient der Organismus auf eine Kreuzimpfung aus Vektorimpfstoff und mRNA-Vakzin mit der Bildung von Antikörpern reagiert, konnte bislang kaum mit wissenschaftlichen Daten belegt werden. Eine Zwischenevaluation der heterologen Impfstudie an der Medizin Uni Innsbruck lässt nun den Schluss zu, dass die Kombinationsimpfung auch gegen die Delta-Variante besser schützt.

Das Institut für Virologie der Medizin Uni Innsbruck führt seit Mai 2021 eine erste klinische Studie zur Wirksamkeit einer heterologen Impfung – Erstimpfung mit Vaxzevria (AstraZeneca), gefolgt vom Impfstoff Comirnaty (BionTech/Pfizer) – durch.

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11.08.2021

Hans und Blanca Moser-Förderungspreis für Innsbrucker Neurologen

Der an der Medizinischen Universität Wien gemeinsam mit der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) ausgeschriebene Hans und Blanca Moser-Förderungspreis auf dem Gebiet der Kardiovaskulären Forschung ging in diesem Jahr an den Innsbrucker Arzt Lukas Mayer-Süß von der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl).

Die Hans und Blanca Moser Förderungspreise werden seit 2011 für wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der Krebsforschung und der Herzforschung vergeben und sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

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18.08.2021

Hoher Anteil an zytotoxischen T-Zellen in COVID-19 Patient:innen mit mildem Verlauf

Eine Studie der Medizinischen Universität Innsbruck an Geweben von COVID-19 Patient:innen liefert überraschende Einsichten in den Verlauf von Corona-Infektionen. Die Daten belegen, dass hohe SARS-CoV-2-Antikörpertiter mit einem schweren Krankheitsverlauf verbunden sind. Eine robuste T-Zell-Aktivität korreliert hingegen mit leichten Symptomen. Die Ergebnisse sind auch für andere respiratorische Erkrankungen relevant.

Einem Team um den Immunologen Wilfried Posch vom Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie (Direktorin: Cornelia Lass-Flörl) an der Medizin Uni Innsbruck gelang es, die zellulären (T-Zellen) und humoralen (Antikörper) Immunantworten zu charakterisieren, die bei Patient:innen mit mildem, schwerem und kritischem COVID-19 Verlauf ausgelöst werden. In Zusammenarbeit mit mehreren Tiroler Krankenhäusern wurden dazu in Gewebeproben von COVID-19 Patient:innen 30 bis 40 Tage nach positivem PCR-Test nicht nur Antikörpertiter, sondern auch Virus-Neutralisation, T-Zellreaktionen und Anaphylatoxin-Spiegel untersucht. Das Fachjournal Frontiers in Immunology berichtet darüber.

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24.08.2021

Stereotaktische Radiofrequenzablation: Innovative Tumorbehandlung lockt US-Mediziner nach Tirol

Dass seine vor nunmehr 20 Jahren in Innsbruck entwickelte und optimierte Methode der Stereotaktischen Radiofrequenzablation (sRFA) zur effektiven Behandlung von Tumoren funktioniert, davon war der interventionelle Radiologe Reto Bale von Beginn an überzeugt. Mehr als 1.000 Anwendungen später hat ihm erstmals ein anerkannter Kollege aus den USA bei einem Eingriff über die Schulter geschaut, um die Methode auch in Übersee etablieren zu können.

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27.08.2021

Nachruf: Univ.-Prof. Dr. Dr. Ernst Waldhart

Am 9. August 2021 verstarb Univ.-Prof. Dr. Dr. Ernst WALDHART im 85. Lebensjahr in seiner Heimatgemeinde Schwaz in Tirol. Mit ihm verliert die Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck eine bedeutende Persönlichkeit, die die Entwicklung der hiesigen Klinik und des Fachgebietes an unserer Medizinischen Universität, aber auch innerhalb Österreichs und zusammen mit den europäischen Nachbarländern entscheidend mitgeprägt und beeinflusst hat.

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31.08.2021

Kombinierte Tumorimpfung verstärkt krebsabtötende Immuneffekte

Die Kombination zweier Impfstoffe ist nicht nur gegen COVID-19 vielversprechend – sondern auch bei Krebs. In einer gemeinsamen Studie mit der Med-Uni Wien und Biotech-Partnern aus der pharmazeutischen Industrie ist es einem Team um den Krebsexperten Guido Wollmann von der Medizinischen Universität Innsbruck gelungen, die Vorteile der heterologen Tumorimpfung zu beleuchten.

Das Prinzip der Immuntherapie, bei der das körpereigene Abwehrsystem gegen einen Tumor scharfgemacht werden soll, ist bereits mehr als hundert Jahre alt. Parallel verfolgt die Forschung seit langer Zeit das Konzept der Krebsimpfung, welche die Wirkung der Immuntherapie zusätzlich befeuern soll, indem sie den Abwehrzellen einen – von allen schädlichen Eigenschaften befreiten – Tumorbestandteil präsentiert. Wissenschafter:innen um Guido Wollmann, Leiter des Christian-Doppler-Forschungslabors für Virale Immuntherapie gegen Krebs am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck, haben zusammen mit Kooperationspartnern die Mechanismen geklärt, die hinter der verbesserten Ansprechrate auf so genannte heterologe Tumorimpfungen stecken. Die Ergebnisse sind heute im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht worden.

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01.09.2021

Haut aus Wachs

Innsbrucks einzige Sammlung medizinischer Wachsbildwerke – so genannter Moulagen – befindet sich in der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Medizinischen Universität. Auf Anregung des Vereins „Freundeskreis Pesthaus“ sind die 65 mehr als hundert Jahre alten Nachbildungen von Hautkrankheiten einer „Frischekur“ unterzogen worden. Klinikdirektor Matthias Schmuth und Wachs-Restauratorin Johanna Lang sprechen über den Wert, den Moulagen damals wie heute haben.

Ein Scheinwerfer wirft gleißendes Licht auf den nackten Oberkörper, der vor Johanna Lang auf dem mit Seidenpapier abgedeckten Tisch liegt. Der Rumpf ist übersät mit großen und kleinen Blasen, stellenweise schimmert Flüssigkeit verblüffend realitätsnah durch. „Eine Autoimmunerkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen die Haut richtet“, diagnostiziert Matthias Schmuth, Direktor der Uniklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie. Sacht streicht Lang mit einem Pinsel aus Fehhaar – dem Bauchfell von Eichhörnchen – über die erkrankten Stellen. Mikrofasertücher, Polyurethanschwämmchen, eingelegt in einer Schale mit entmineralisiertem Wasser, eine Pinzette, Aquarellfarben, eine Lupenbrille und weitere Feh- und Ziegenhaarpinsel in unterschiedlichsten Stärken sind auf dem Tisch verteilt. „Andere Pinsel wären zu hart und würden Kratzer hinterlassen“, schildert Lang.

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06.09.2021

Massiv erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei Patient:innen mit Nierenleiden und metabolischem Syndrom

Ein Team am Institut für Genetische Epidemiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck konnte anhand einer großangelegten Studie zeigen, dass zwei Drittel aller Patient:innen mit moderater Nierenfunktionseinschränkung auch ein metabolisches Syndrom aufweisen. Dieses Syndrom ist in weiterer Folge mit einem deutlich erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und einem erhöhten Risiko zu versterben verbunden.

Mehr als jeder Zehnte in der Bevölkerung, hat eine Nierenfunktionseinschränkung. Das ist kaum bekannt, auch weil die Funktionseinschränkung bei den meisten Betroffenen lange Zeit unbemerkt bleibt. Dabei ist diese jedoch mit einem massiv erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden. „Eine verminderte Nierenfunktion gehört neben Bluthochdruck, hohem Cholesterin, Diabetes und Übergewicht ganz klar zu den ,Big Five‘ des kardiovaskulären Risikos“, stellt Projektleiter Florian Kronenberg fest.

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13.09.2021

Nachruf: Dr.in Irmgard Kronberger

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer Kollegin, Mentorin und Freundin

Dr.in Irmgard Kronberger
„Sonie“

Fachärztin für Chirurgie

Sonie, wie Irmgard Kronberger von allen liebevoll genannt werden wollte, war bereits als junge Studentin an der Chirurgie interessiert und mit Begeisterung seit 2005 im Tiroler Krebsforschungsinstitut und Daniel Swarovski-Labor tätig. 2007 begann sie ihre steile Karriere als junge Assistenzärztin an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck. In ihrer Ausbildung war sie vor allem klinisch und wissenschaftlich in den Spezialgebieten Koloproktologie (Erkrankungen des Dick- und Enddarmes sowie des Beckenbodens), Immunologie, Transplantationschirurgie sowie Chirurgische Onkologie tätig. Diesen Forschungsbereichen widmete sie sich mit enormer Leidenschaft und Hingabe. Sie hat in verschiedensten wissenschaftlichen Projekten im In- und Ausland mitgearbeitet, zahlreiche Preise gewonnen und Arbeitsgruppen geleitet, sodass sie mit ihrem breiten wissenschaftlichen Erfahrungsschatz in unheimlich wertvoller Weise unser Team bereicherte.

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14.09.2021

HNO-Kongress im besten Sinne

500 Expert:innen in Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde werden vom 22. bis 26. September in Innsbruck zum 65. Kongress der Österreichischen HNO-Gesellschaft zusammenkommen. Thematisch behandelt die Hybrid-Veranstaltung neueste wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die Sinnesfunktionen. Doch auch für Praktiker:innen ist erstmals viel dabei.

Immer mehr Menschen – darunter auch zunehmend junge – erkranken an Tumoren im Kopf-Halsbereich. Und, das ist die gute Nachricht, immer mehr Menschen überleben dank innovativer Krebsmedizin. Umso mehr ist auch die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde gefordert, die Lebensqualität und damit Sinnesfunktionen – Riechen, Hören, Schmecken – dieser Überlebenden zu erhalten, zu verbessern bzw. wiederherzustellen. Das betrifft freilich nicht nur Betroffene, die an Krebs erkrankt sind sondern eine Vielzahl von Patient:innen, etwa nach Unfällen oder bei Vorliegen neurodegenerativer Krankheiten. In diesem Sinne steht die „Funktion in der HNO-Heilkunde“ im Vordergrund des 65. Österreichische HNO-Kongresses, der vom 22. bis 26. September im Innsbrucker Congress stattfindet.

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22.09.2021

„Viele Frauen fragen, ob es eine Studie für sie gibt“

In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, aber auch Männer sind betroffen. Christian Marth, Direktor der Uniklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Medizinischen Universität Innsbruck betont die Wichtigkeit wissenschaftlicher Studien, informiert über den Stand der personalisierten Therapie und er appelliert an Frauen, Früherkennungsangebote anzunehmen.

Experteninterview zum Brustkrebs-Monat Oktober:

  1. Während der Pandemie haben viele Menschen die Angebote zur Früherkennung nicht in Anspruch genommen. Trifft das auch auf das Brustkrebs-Screening zu?

Christian Marth: Während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 verzeichneten wir in Tirol einen Rückgang von 60 Prozent bei den Brustkrebs-Neudiagnosen. Im zweiten Lockdown haben sich erneut 30 bis 40 Prozent weniger Frauen untersuchen lassen, obwohl dann die diagnostischen Einrichtungen offen waren. Wir gehen davon aus, dass in ganz Österreich bei rund 1000 Frauen Brustkrebs nicht oder deutlich verspätet diagnostiziert worden und inzwischen deutlich weiter fortgeschrittenen ist. Der Anteil der Patientinnen, die bereits Symptome haben, wenn sie zu uns kommen, hat sich verdoppelt. Für die Früherkennung ist es wichtig, dass man die Untersuchungsintervalle einhält, um die bestmögliche Prognose zu haben. Es spielt zwar sicher keine große Rolle, die Mammografie um zwei Monate zu verschieben. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Patientinnen die Untersuchung eher ein ganzes Jahr ausfallen lassen. Mein Appell lautet daher: Auch in Zeiten einer Pandemie, darf man andere Krankheiten nicht vergessen! Das COVID-19-Ansteckungsrisiko in Gesundheitseinrichtungen ist aufgrund strenger Hygieneauflagen äußerst gering.

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23.09.2021

SPIN brachte Innsbrucker Neurowissenschaften auf internationale Landkarte

Am 30. Juni ist das seit 2007 laufende FWF-Doktoratskolleg SPIN offiziell zu Ende gegangen. In dieser Zeit genossen nicht nur 61 Student:innen eine fundierte Lehre im Bereich der Neurowissenschaften, SPIN gilt auch als Wegbereiter für das Network der European Neuroscience Schools. Am 21. und 22. September wurde bei einem Symposium eine Auswahl erzielter Ergebnisse präsentiert und Abschied gefeiert.

Nach dreizehneinhalb Jahren – insgesamt vier Förderperioden – neigt sich an der Medizinischen Universität und an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit dem Abschluss des FWF-Doktoratskollegs (DK) „SPIN – Signal Processing in Neurons“ eine Ära dem Ende zu. Immerhin handelte es sich dabei lange Zeit um das einzige Programm in Österreich, das sich mit Neurowissenschaften befasste und es war eines von wenigen, das über alle vier Perioden durchgehend mit insgesamt nahezu elf Millionen Euro vom Wissenschaftsfonds FWF sowie weiteren finanziellen Mitteln von der Medizinischen Universität und der Leopold-Franzens-Universität (LFU) ausgestattet worden ist. In Anwesenheit des Rektorenteams und der Projektleiter:innen – Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales, hat selbst ein Projekt geleitet – wurden am 21. und 22. September im Rahmen eines Abschlusssymposiums die Ergebnisse im Biozentrum präsentiert und gefeiert.

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27.09.2021

Studienbeginn an der Medizin Uni Innsbruck

Gaudeamus Igitur! Ende September begann mit der Orientierungslehrveranstaltung, die sogenannte OLV, für etwa 450 Studienanfänger:innen der Studien Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck das Semester und damit ein neuer Lebensabschnitt.

Auf zwei Tage aufgeteilt fanden sich im über 420 Personen fassenden Audimax unter Einhaltung der geltenden Corona Sicherheitsmaßnahmen (siehe Mitteilungsblatt) die neuen Studierende ein, und hörten die Grußworte von Rektor Wolfgang Fleischhacker und dem neuen Vizerektor für Studienangelegenheiten Wolfgang Prodinger. Rektor Fleischhacker hieß die neuen Studierenden nicht nur willkommen, sondern begrüßte auch die erfreuliche Tatsache, dass annähernd alle Studierenden an der Medizin Uni Innsbruck ihre Verantwortung als zukünftige Mediziner:innen wahrgenommen haben und sich bereits impfen ließen.

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28.09.2021

Online-Ringvorlesung beleuchtet NS-Medizin

„Die NS-Medizin, ihre Kontexte und Nachgeschichte: Das Beispiel von Burghard Breitner (1884-1956)“ lautet der Titel einer Online-Ringvorlesung, die ab dem 5. Oktober 2021 immer dienstags von 18:30 bis 20.00 Uhr virtuell stattfindet. Die Teilnahme an den öffentlichen Vorlesungen im Wintersemester 2021/22 ist kostenlos.

Von der Erinnerungskultur, der NS-Geschichte der Universität Innsbruck, der Biographie des Innsbrucker Arztes Burghard Breitner, über den Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen, die Entnazifizierung der Medizin bis hin zum Thema Sterilisation und Verhütung heute – die Ringvorlesung spannt einen breiten Bogen. Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck stellen sich mit Unterstützung der Stadt Innsbruck mit dieser Veranstaltungsreihe einem herausfordernden Kapitel der Innsbrucker NS-Geschichte. Die Vorlesung versammelt Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen , die aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Person Burghard Breitner im Kontext ihrer Zeit beleuchten und ihrer verschiedenen Tätigkeitsfelder sowie den erinnerungskulturellen und geschichtspolitischen Umgang mit ihr beschreiben.

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04.10.2021

Konzert zum Semesterauftakt begeisterte

Bereits zur Inauguration von Rektor Wolfgang Fleischhacker 2017 begeisterte das Musiker Duo BartolomayBittmann – progressive strings vienna. Grund genug, es nochmals im Namen der Medizinischen Universität Innsbruck und ALUMN-I-MED einzuladen.

Das Konzert der beiden Virtuosen auf Violine, Cello und Mandola für Mitarbeiter:innen, Studierende, Alumni und Freund:innen der Medizinischen Universität Innsbruck hätte bereits im Herbst 2020 stattfinden sollen, musste dann aber aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben werden. Da es nun die epidemiologische Situation unter Einhaltung entsprechender Sicherheitsmaßnahmen zuließ, konnte das Studienjahr mit einem fulminanten Konzert des Cellisten Matthias Bartolomey und des Geigers sowie Mandolaspielers Klemens Bittmann im Haus der Musik Innsbruck beginnen. Sie führten in ihrem Zusammenspiel ihr stark in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf neue Wege: Mit Jazzästhetik verbunden mit groovenden bis hin zu kraftvoll rockenden Elementen, begeisterten sie das Publikum. „Die Medizinische Universität Innsbruck nimmt auch eine wichtige Rolle als Kulturvermittlerin ein“, erklärte Rektor Wolfgang Fleischhacker die Bewegründe, das Studienjahr derart musikalisch zu starten. 

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05.10.2021

Positive Entwicklung gesteigerte Sichtbarkeit: Rektoratsteam setzt Erfolgskurs fort

Am 1. Oktober 2021 begann für Rektor Wolfgang Fleischhacker und die Vizerektor:innen an der Medizin Uni Innsbruck die zweite Amtszeit. Neu im Team ist der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Wolfgang Prodinger. Die universitäre Medizin soll in den nächsten vier Jahren in Innsbruck weiter ausgebaut werden. Unter anderem werden Forschungsfelder gestärkt und als weitere Neuerung für die Allgemeinmedizin ein Erweiterungsstudium etabliert.

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06.10.2021

INCardio Jahrestagung: „Gebrochene Herzen heilen“

Ein Jahr nach dem Kick-Off-Meeting des im Rahmen des europäischen Kooperationsprogramms Interreg V-A Italien-Österreich geförderten Forschungsprojekts INCardio, treffen sich Projektpartner und Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck zum Know-How-Transfer.

Wie kann man ein gebrochenes Herz heilen? Auch wenn man in diesem Zusammenhang zuerst an emotionalen Schmerz denkt, so kann das Herz durchaus auch körperlichen Schmerz erfahren, etwas als Folge von Herzinsuffizienz, vaskulärer Demenz, koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Arteriosklerose. Etwa 30 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei 40 Prozent der Todesfälle in Italien und 45 Prozent in Österreich auf diese Erkrankungen zurückzuführen sind (Eurostat-Daten 2015).

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07.10.2021

FWF #ConnectingMinds-Projekt an der Medizin Uni Innsbruck

Ob Zukunft der Pflege, eine nachhaltigere Fleischproduktion oder neue Therapien bei Parkinson – die neuen #ConnectingMinds-Förderungen machen es gemischten Teams aus Wissenschaft und Praxis möglich, Lösungen für konkrete gesellschaftliche Probleme zu erforschen. In fünf neuen Projekten, eines davon an der Medizin Uni Innsbruck, werden Forschende von Österreichs Universitäten eng mit Expert:innen von Organisationen wie Caritas, Pro Mente oder Vier Pfoten zusammenarbeiten.

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11.10.2021

Wichtiger Preis für Genetiker an der Gerichtsmedizin

Die Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin honoriert alljährlich Forscher:innen, die einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zur Rechtsmedizin erbringen, mit dem Konrad-Händel-Stiftungspreis. 2021 hat sie Martin Bodner von der Medizinischen Universität Innsbruck für seine Leistungen als Wächter der STRidER-Datenbank auserkoren.

 „Unser Ziel sind korrekte Daten. Wir wollen die Qualitätskontrolle mit der größten Verantwortung machen“, sagt Martin Bodner. Denn in der Gerichtsmedizin entscheide das letztlich über Menschenleben. Der Genetiker wacht im Fachbereich Forensische Genomik am Institut für Gerichtliche Medizin (Direktor: Richard Scheithauer) über die Einträge in die renommierte, in Innsbruck verortete DNA-Frequenzdatenbank STRidER (STRs for Identity Referenzdatenbank des Netzwerks der Europäischen Forensischen Institute). Die Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM) würdigte seinen wissenschaftlichen Einsatz nun mit dem angesehenen Konrad-Händel-Stiftungspreis 2021.

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12.10.2021

Chromatin-Protein CHD1 steuert Hungerwahrnehmung im Fliegenhirn

CHD1 kommt in allen Organismen – von der Hefe bis zum Menschen – vor. Im Gehirn sorgt es dafür, dass während des Transkriptionsprozesses die Chromatin-Verpackung der DNA stabil bleibt. Fehlt es, wird die Aktivität von Genen, die Hunger und Sättigungsgefühl steuern, nicht mehr korrekt reguliert, was zu verringerter Nahrungsaufnahme und verkürzter Lebensdauer führt, wie Innsbrucker Forscher:innen um Alexandra Lusser nun anhand von Fruchtfliegen nachweisen konnten.

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13.10.2021

Tiroler Landespreis für Wissenschaft an Herbert Tilg

Am gestrigen Dienstagabend verliehen LH Günther Platter und Wissenschaftslandesrätin Annette Leja im Innsbrucker Landhaus den Landespreis für Wissenschaft. Die mit 14.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1984 als Würdigung herausragender Leistungen im Bereich der Wissenschaft verliehen und ging dieses Jahr an den Direktor der Inneren Medizin I an der Medizinischen Universität Innsbruck, Herbert Tilg.

„Herbert Tilg ist ein international anerkannter Wissenschaftler und trägt mit seiner Forschungstätigkeit maßgeblich zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Tirol und zur überregionalen Strahlkraft der Medizinischen Universität Innsbruck bei. In Anerkennung seiner bisherigen Arbeit, die wesentlichen Anteil an der Erforschung und besseren Behandelbarkeit von Darm- und Stoffwechselerkrankungen hat, verleiht das Land Tirol Herbert Tilg nunmehr den Landespreis für Wissenschaft. Ich gratuliere dem Preisträger ganz herzlich zu dieser Auszeichnung, bedanke mich für sein wissenschaftliches Engagement und bin davon überzeugt, dass Herbert Tilg mit seiner Forschungstätigkeit auch weiterhin für wichtige Erkenntnisse sorgen wird“, gratuliert LH Platter.

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14.10.2021

Nachruf: Priv.-Doz. Dr. Peter Kreidl, MSc.

Mit großer Trauer und Wehmut nehmen wir Abschied von unserem Mitarbeiter und Freund

Priv.-Doz. Dr. Peter Kreidl, MSc.

Die Medizinische Universität Innsbruck, im Besonderen das Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, verliert mit Peter Kreidl einen ausgewiesenen, international anerkannten Experten in Gesundheitswissenschaften und einen passionierten akademischen Universitätsdozenten. Seit sechs Jahren war Peter Teil des Teams der Hygiene und Medizinischen Mikrobiologie und hat dort die Public Health-Agenden geschickt geleitet. Dazu erklärte er die Eliminierung der Masern in Österreich auch zu seinem persönlichen Ziel. Keine Arbeit war ihm dafür zu viel, kein Problem zu groß. Das Impfen bzw. die Aufklärung darüber waren ihm wichtige Anliegen. Dafür hat Peter auch gerne seine Freizeit geopfert. Bei Besuchen an Tiroler Schulen gelang es ihm mit seinen didaktischen Fähigkeiten, die Schüler und Schülerinnen von der Wichtigkeit der Immunisierungen zu überzeugen. Peter wusste, wovon er redete, auch, weil er in der Vergangenheit immer wieder in Seuchengebieten tätig war. Mit Rat und Tat half er den dortigen Infektionsspezialisten bei der Eindämmung von Infektionen bzw. Epidemien. Sein Einsatz war bewundernswert.  

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18.10.2021

Erfolgreiche fünfte „Summerschool in Rheumatology“

Bereits zum fünften Mal organisierte die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie ihre „Summerschool in Rheumatology“ an der auch ausgewählte Student:innen und Lehrer:innen der Medizinischen Universität Innsbruck teilnahmen. In Saalfelden konnten sich an vier Tagen im September umfassend über aktuelle Erkenntnisse der Rheumatologie informieren und sich in der klinischen Praxis weiterbilden.

Studierende für die Rheumatologie begeistern und ihnen einen aktuellen Überblick über das interessante und wichtige Fach verschaffen – und das alles binnen weniger Tage in angenehmer Atmosphäre. Die Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie (ÖGR) hat sich für die fünfte, von ihr organisierte „Summerschool in Rheumatology“ viel vorgenommen und es ist ihr auch gelungen. Die Veranstaltung, die vom 24. bis 27. September 2021 im Brandlhof in Saalfelden abegehalten wurde, stand heuer unter der Schirmherrschaft der European Alliance of Rheumatology (EULAR), was durch drei internationale Sprecher und Sprecherinnen unterstrichen wurde. Die Kosten für  Kurs, Übernachtung und  Verpflegung  wurden von der ÖGR übernommen.

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19.10.2021

EU-Projekt: Neue und reine Radionuklide für die Nuklearmedizin

PRISMAP heißt ein neues, im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 gefördertes EU-Projekt, das darauf abzielt, neue Radionuklide für die Forschung und die Entwicklung neuer Arzneimittel verfügbar zu machen. An dem von der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) koordinierten Projekt ist auch der Radiopharmazeut Clemens Decristoforo von der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin beteiligt.

Radiopharmaka sind radioaktiv markierte Arzneimittel, die zur Diagnostik oder Therapie von Krankheiten eingesetzt und meist intravenös verabreicht werden. Je nach den radioaktiven Eigenschaften des Radionuklids kann die Substanz im Körper Strahlung aussenden, die mittels bildgebender Verfahren wie SPECT (Singlephotonen-Emissionscomputertomographie) oder PET (Positronen-Emissions-Tomographie) außerhalb des Körpers dreidimensional mess- und sichtbar gemacht wird. Alternativ kann die Substanz zur Behandlung von Tumoren mit gezielter Radionuklidtherapie (TRNT) eingesetzt werden. Viele künstliche Radionuklide sind jedoch nicht kommerziell erhältlich und auch nicht immer verfügbar. Das erschwert die Weiterentwicklung neuer medizinischer Methoden.

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21.10.2021

Dem „bösen“ Cholesterin auf der Spur

Im Rahmen eines von der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft (AAS) initiierten und seit fünf Jahren laufenden Registerprojektes zur Erfassung von Patient:innen mit Familiärer Hypercholesterinämie (FH) in Österreich wurden die gesammelten Daten – unter aktiver Beteiligung von Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck – in ein globales Registernetzwerk der European Atherosclerosis Society eingespeist und kürzlich in der renommierten Zeitschrift The Lancet publiziert.

Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen die häufigste Todesursache in Österreich sowie in anderen westlichen Industrieländern dar. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass LDL-Cholesterin (LDL-C) an der Pathogenese der Atherosklerose beteiligt ist, die den klassischen kardiovaskulären klinischen Endpunkten wie Myokardinfarkt und Schlaganfall zugrunde liegt. Epidemiologische Studien zeigen übereinstimmend eine Korrelation des Serum LDL-C mit Myokardinfarkt und kardiovaskulären Todesfällen. Studien mit Mendel‘scher Randomisierung konnten nachweisen, dass die genetisch determinierte Regulation des LDL-C mit klinischen kardiovaskulären Ereignissen, insbesondere dem Risiko für Myokardinfarkte, korreliert. Damit konnte der Beweis für den kausalen Zusammenhang zwischen erhöhten LDL-C Werten und kardiovaskulären Erkrankungen erbracht werden.

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21.10.2021

Skills Lab: Tag der offenen Tür

Klinisch-praktische Fertigkeiten sind Schlüsselkompetenzen von angehenden Ärzt:innen. Die Medizinische Universität Innsbruck und die ÖH Medizin arbeiten daher eng zusammen, um das Angebot an Trainingsmöglichkeiten stetig auszubauen. Der gemeinsame Tag der offenen Tür des Skills Labs und des ÖH Trainingszentrums am 06.10.2021 in den Räumlichkeiten des Lehr- und Lerngebäudes der Fritz-Pregl-Straße zeigte, wie umfangreich das Angebot ist.

Der erfolgreichen didaktischen Vermittlung klinisch-praktischer Fertigkeiten kommt im Medizinstudium außerordentliche Bedeutung zu. Ausreichende und vielfältige Trainingsmöglichkeiten sind eine Grundlage zur Fehlervermeidung und Patient:innensicherheit. Das Skills Lab der Medizinischen Universität Innsbruck hält dazu beispielsweise verschiedene Simulationsmodelle bereit, an denen die Studierenden bestimmte Fertigkeiten erlernen und u.a. zur Vorbereitung auf Prüfungen vor Ort üben können.

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25.10.2021

Förderpreis für Augenärztin Teresa Rauchegger

Teresa Rauchegger, Fachärztin an der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie, hat im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft den Förderpreis für die beste Originalarbeit im Fachmagazin Spektrum der Augenheilkunde 2020 erhalten.

Die prämierte Studie der jungen Ophthalmologin Teresa Rauchegger ist eine retrospektive Datenanalyse zur multimodalen Therapie uvealer Melanome an der Medizinischen Universität Innsbruck, in der die Ergebnisse nach einer Protonenbestrahlung bei uvealen Melanomen zur lokalen Tumorkontrolle evaluiert wurden.

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27.10.2021

Symposium zum Abschied von Rudolf Trawöger

Nach 33 Jahren lässt Rudolf Trawöger den Klinikalltag hinter sich. Der stellvertretende Direktor der Univ.-Klinik für Pädiatrie II verabschiedete sich bei einem Symposium, das sich seinem Lieblingsthema, der Beatmung von Frühgeborenen, widmete, in die Pension.

Die Kinder lassen Rudolf Trawöger nicht los, wobei es künftig vor allem die eigenen sein werden, die ihn auf Trab halten. Langweilig wird es ihm im Ruhestand jedenfalls nicht. Im Gegenteil, er blickt ihm mit Freude entgegen: „Ich habe zwei kleine Kinder, ich werde beschäftigt sein. Es ist an der Zeit, den Schlussstrich unter die Medizin zu ziehen. Ich habe das lange gemacht und gerne gemacht. Jetzt will ich auch etwas Anderes tun“, sagt er. Wehmut lässt er nicht durchklingen, jedoch viel Dankbarkeit im Rückblick auf 33 erfüllende Jahre an der Innsbrucker Kinderklinik. „Ich habe es immer als Privileg empfunden, dass ich dort arbeiten durfte, wo es mir am meisten Spaß gemacht hat.“ Das war über lange Zeit die Neugeborenen-Intensivstation an der Universitätsklinik für Pädiatrie II, deren stellvertretender Leiter er 2012 an der Seite von Direktorin Ursula Kiechl-Kohlendorfer wurde. Um Trawöger gebührend zu verabschieden, hat sie am 23. September ein Symposium mit Kolleg:innen und Wegbegleiter:innen für ihn organisiert.

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28.10.2021

Innsbrucker Forscher entschlüsselten Struktur von Neurofibromin

Dem Strukturbiologen Bernhard Rupp von der Medizinischen Universität Innsbruck ist es mit seinem früheren Mitarbeiter Andreas Naschberger und weiteren Forscher:innen von der Stockholm University gelungen, erstmals die Molekularstruktur von Neurofibromin in hoher Auflösung zu entschlüsseln. Die Ergebnisse bringen die Erforschung der Erbkrankheit Neurofibromatose einen großen Schritt voran und wurden nun im renommierten Fachjournal Nature veröffentlicht.

Veränderungen in dem wichtigen Tumorsuppressor*-Protein Neurofibromin durch Mutationen im NF1 Gen sind ursächlich für die autosomal dominant vererbbare monogenetische Erkrankung Neurofibromatose Typ 1. „Patientinnen und Patienten, die an Neurofibromatose erkrankt sind, leiden an verschiedensten Symptomen, oft hervorgerufen von gutartigen oder bösartigen Tumoren der Haut und des Nervensystems, die schon im Kleinkindesalter auftreten können“, sagt Strukturbiologe Bernhard Rupp, der am Institut für Genetische Epidemiologie (Direktor: Florian Kronenberg) an der Medizinischen Universität Innsbruck forscht. „Mit einer Geburtenhäufigkeit von 1:3000 gehört Neurofibromatose zu einer der häufigsten Erbkrankheiten, und das Verständnis der molekularen Mechanismen dieser Erkrankung ist Voraussetzung für die Entwicklung von therapeutischen Ansätzen und Wirksoffen“, erklärt der Wissenschafter. Neurofibromin ist in fünf bis zehn Prozent aller spontan auftretenden Tumoren mutiert und als direkter Regulator des Proto-Onkogens* RAS auch in den Fokus der Krebsforschung gerückt.

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29.10.2021

Drei Förderpreise des Deutschen Freundeskreises für Studierende

Die Medizinische Universität Innsbruck ist stolz auf ihre ausgezeichneten Student:innen, darunter Lena Karadar, Felix Conrad Öttl und Paul Salcher. Die drei wurden nun unter 13 Bewerber:innen der Med Uni für den Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck ausgewählt und damit für ihr herausragendes Engagement belohnt.

Außergewöhnliche Studienleistungen, persönliches Engagement sowie ambitionierte Zukunftspläne und -projekte werden seit vielen Jahren vom Deutschen Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) honoriert. Nach diesen Kriterien wählt eine Jury aus zahlreichen Einreichungen aus und entscheidet über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise. 13 Studierende der Medizinischen Universität hatten sich in diesem Jahr dafür beworben. Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Bergisel-Restaurant 1809 sind die Preise am 15. Oktober 2021 im Beisein zahlreicher Repräsentant:innen der Innsbrucker Hochschulen sowie Ehrengästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an insgesamt neun Studierende, jeweils drei von der Leopold-Franzens-Universität, der Medizinischen Universität Innsbruck und des Management Center Innsbruck, verliehen worden.

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02.11.2021

α-Synuclein verlässlich in Nasenabstrich nachgewiesen

Mehr als 80 Prozent der Patient:innen mit REM-Schlaf-Verhaltensstörung erkranken im Laufe der Zeit an einem Parkinson Syndrom, Demenz mit Lewy-Körpern oder Multisystematrophie. In einer Studie, die Ambra Stefani an der Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck initiiert hat, wurde nun einen vielversprechenden Nasenabstrich erprobt, der künftig als Biomarker eingesetzt werden könnte. Die Fachjournale Brain und The Lancet Neurology berichteten.

Die meisten Menschen mit einer REM-Schlaf-Verhaltensstörung* (Parasomnie im REM-Schlaf) entwickeln im Laufe der Zeit eine so genannte α-Synucleinopathie, welche zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Demenz mit Lewy-Körpern (DLB) oder der selteneren Multisystematrophie (MSA) führt. Wie groß im Einzelfall die Zeitspanne ab der Diagnose der REM-Schlaf-Verhaltensstörung bis zum Ausbruch der Erkrankung ist – ob es Monate, oder Jahrzehnte dauert -, kann jedoch bisher nicht vorhergesagt werden. Wissenschafter:innen wie Ambra Stefani vom Schlaflabor (Leiterin: Birgit Högl) an der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck (Direktor: Stefan Kiechl) suchen daher fieberhaft nach Biomarkern, die eine solche Prognose erlauben. Denn eine exakte Einschätzung des Krankheitsfortschritts könnte Wege für die Entwicklung von Therapien erschließen, die künftig ein frühzeitiges Eingreifen in den Krankheitsverlauf ermöglichen.

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02.11.2021

Feier des Doktorjubiläums nach 50 und 51 Jahren

77 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde haben nach 51 bzw. 50 Jahren heuer ihr Diplom erneuert. Bei Festakten in der Dogana des Congress Innsbruck feierten die Absolvent:innen der Promotionsjahre 1970 und 1971 jeweils am 22. und am 29. Oktober ihr Goldenes Doktorjubiläum.

Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, das gilt auch für ein Goldenes Doktorjubiläum. 46 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde feierten am 22. Oktober ihren Ehrentag in der Dogana nach. Sie erneuerten ihr Promotionsversprechen, das sie vor mittlerweile 51 Jahren abgegeben haben, nachdem die Veranstaltung im Vorjahr pandemiebedingt nicht stattfinden konnte. Am Freitag, dem 29. Oktober blickten dann 31 Teilnehmer:innen des Promotionsjahrgangs 1971 auf ihre Studienjahre, damals noch an der Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität, zurück.

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04.11.2021

Neues Datenanalysetool für die Erforschung von chronischem Schmerz

Wenn akuter Schmerz seine eigentliche Funktion als Warnsignal verloren und sich zu einem eigenen Krankheitsbild entwickelt hat, spricht man von chronischem Schmerz. Die Ursachen dieses Prozesses sind noch wenig erforscht. Ein Team um die Innsbrucker Physiologin Michaela Kress liefert nun innovative Ansätze, um einzelne Schritte der Chronifizierung sichtbar zu machen und hat dafür den Forschungspreis der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) erhalten.

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05.11.2021

Rektor Fleischhacker in New York zum Professor ernannt

Weill Cornell Medicine in New York hat den Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck Anfang Oktober zum Clinical Professor of Psychiatry (Courtesy) berufen. Erst unlängst ist Wolfgang Fleischhacker zudem in einem weltweiten „Expertscape“ Ranking unter die Top 0,03 Prozent der Experten für psychotrope Pharmazeutika gereiht worden.

Das Expertenwissen von Rektor Wolfgang Fleischhacker ist international gefragt. Seit Jahren wird er als Gastprofessor unter anderem nach Japan, an die Keio University Medical School in Tokio und in die USA an das Weill Cornell Medical College der Cornell University in New York eingeladen. Letztere hat ihn nun zum Klinischen Professor für Psychiatrie (Courtesy) ernannt. Fleischhacker, vor seiner Wahl zum Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, langjähriger Direktor des Departments für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, genießt international den Ruf als ausgewiesener Experte im Bereich der Biologischen Psychiatrie, insbesondere in Bezug auf die Schizophrenie Forschung.

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08.11.2021

Drei Fragen an: Vizerektor Prodinger setzt auf Kontinuität

Seit 1. Oktober 2021 ist Wolfgang Prodinger neuer Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten. Auf der Agenda des „Längseinsteigers“ stehen unter anderem die Etablierung neuer Lehrinhalte und das Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin. In der Rubrik „Drei Fragen an….“ berichtet der Hygieniker und Mikrobiologe von seinen Plänen für die nächsten vier Jahre.

Was lässt sich in den nächsten vier Jahren in ihrem Bereich erreichen?

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10.11.2021

Diabetes: „Eine ernst zu nehmende, aber gut behandelbare Erkrankung“

Die Zahl der Menschen mit Diabetes in Österreich lässt sich bislang nur schätzen. Was fehlt, ist ein österreichweites Diabetes-Register. Das Defizit einer strukturierten Datenlage hat sich gerade in der Pandemie gezeigt. Das betont auch die Innsbrucker Diabetes-Expertin Susanne Kaser, die wir im Hinblick auf den bevorstehenden Weltdiabetestag am 14. November zum Interview gebeten haben.

Frau Kaser, Sie sind Forscherin und Ärztin und überblicken auch als Präsidentin der Österreichischen Diabetesgesellschaft ÖDG die Lage: Wie ist es den Menschen mit Diabetes in dieser Pandemie bisher ergangen?

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10.11.2021

Auszeichnung für Innsbrucker Pneumologen

Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, ÖGP, bzw. für Thoraxchirurgie (ÖGTC) wurde der Tiroler Lungenfacharzt Thomas Sonnweber von der Univ.-Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Günter Weiss) mit dem Michael Neumann Gedächtnispreis 2021 ausgezeichnet.

Die 45. Jahrestagung der österreichischen Gesellschaften für Pneumologie und Thoraxchirurgie fand Anfang Oktober bereits zum fünften Mal gemeinsam und Pandemie bedingt zum wiederholten Mal virtuell statt. Unter dem Motto „Pneumology reloaded – Lunge voraus“ wurde ein umfassendes und interdisziplinäres Programm geboten, das die gesamte Bandbreite der Pneumologie widerspiegelte und für den Standort Innsbruck durchaus Erfreuliches bot: So wurde die im European Respiratory Journal veröffentlichte Forschungsarbeit „Cardiopulmonary recovery after COVID-19: an observational prospective multicentre trial“ unter Erstautor Thomas Sonnweber von der Univ.-Klinik für Innere Medizin II mit dem renommierten Michael Neumann Gedächtnispreis 2021 ausgezeichnet. In der interdisziplinären prospektiven Studie wurden erstmals die Langzeitfolgen von COVID-19 an stationär versorgten Patient:innen untersucht (Mehr zur Forschungsarbeit in diesem Video: https://vimeo.com/631183138 ). Der für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Pneumologie jährlich ausgeschriebene Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

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11.11.2021

Lockdown bedingte schwerere Herzinfarkte

Bereits früh in der Corona-Pandemie gab es die Annahme, dass die mit den Einschränkungen einhergehenden „Kollateralschäden“ besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen. Mit aktuellen Daten einer Innsbrucker MRT-Studie lässt sich diese Hypothese nun bestätigen: Herzinfarkt-Patient:innen erlitten während der COVID-19-Pandemie größere Herzmuskelschädigungen als in der Zeit davor. Das angesehene Fachmagazin European Heart Journal berichtet.

Bei Patient:innen mit ST- Hebungs-Myokardinfarkt (STEMI)* deuten aktuelle Daten nicht nur auf einen deutlichen Rückgang der Einweisungsraten und der Aktivierung der Herzkatheter Labore hin, sondern auch auf eine verzögerte Reperfusion (Wiederdurchblutung), veränderte Reperfusionsstrategien sowie erhöhte psychologische Belastungen bei hospitalisierten Personen, was schlussendlich zu einer höheren Sterblichkeit während der Pandemie und darüber hinaus führen könnte. Eine neue Studie des Teams um Bernhard Metzler und Sebastian Reinstadler von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie (Direktor: Axel Bauer) hat die Auswirkungen der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf die Schwere des Infarkts hin untersucht.

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16.11.2021

„Ausgezeichnete“ Gefäßchirurgie

An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie freut sich Direktorin Sabine Wipper mit zwei ihrer Mitarbeiterinnen über gleich mehrere Preise. Daniela Lobenwein wurde mit dem renommierten „Jörg-Vollmar-Preis“ ausgezeichnet, Kristina Grassl erhielt zwei Vortragspreise.

Im Rahmen der 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin vom 13. bis 16. Oktober 2021 in Mannheim stellte Daniela Lobenwein ein neues und innovatives Behandlungskonzept aus dem Bereich der spinalen Ischämieforschung vor. Für ihr Forschungsprojekt wurde die Assistenzärztin für Gefäßchirurgie und junge Fachärztin für Anatomie mit dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen und mit 5.000,00 EUR dotierten „Jörg-Vollmar-Preis“ ausgezeichnet, der für innovative Forschungsergebnisse an den wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben wird und der vor einigen Jahren auch schon Klinikdirektorin Sabine Wipper zuerkannt worden war.

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16.11.2021

Mobile Hilfe für die Psyche mit der Help@Covid App

Depressionen, Angststörungen, Long COVID: Die Pandemie hinterlässt mitunter tiefe Spuren in der Psyche vieler Menschen. Doch es fehlen Psychotherapie-Plätze, die für alle leistbar sind. Vor diesem Hintergrund hat die Universitätsklinik für Psychiatrie II an der Medizinischen Universität Innsbruck ein unterstützendes Videoportal eingerichtet, das nun um die erste derartige mobile App in Österreich erweitert wurde.

Am ersten Tag des ersten Lockdowns im März 2020 stellte ein Team der Univ.-Klinik für Psychiatrie II einfache Therapieanleitungen und anschließend eine Reihe selbstproduzierter Videos mit Informationen online. Ziel des stetig weiterentwickelten Videoportals war und ist es, Erwachsene, die in der Corona-Pandemie psychische oder psychosomatische Beschwerden haben, zu unterstützen. In Anbetracht der momentan hohen Infektionszahlen, Quarantäne bzw. freiwilliger Selbstisolation hat diese Interventionsplattform mit konstant 70 bis 100 Zugriffen pro Tag nichts an Relevanz und Aktualität eingebüßt. Nach dem derzeitigen Erfolg der Online-Interventionsplattform soll der inhaltliche Fokus künftig auf die Langzeitbegleitung und die Reduktion von Langzeitfolgen gelegt werden.

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18.11.2021

Herbert Tilg und Werner Poewe zählen zu den einflussreichsten Forscher:innen 2021

Auf der vom Datenkonzern Clarivate gestern veröffentlichten Liste der „Highly Cited Researchers 2021“ finden sich 43 zumindest teilweise in Österreich tätige Wissenschafter:innen. Wie schon 2020 zählen auch in diesem Jahr der Gastroenterologe Herbert Tilg und der Neurologe Werner Poewe von der Medizinischen Universität Innsbruck zum „Who is who“ der Wissenschaft und untermauern damit erneut den internationalen Stellenwert der medizinischen Spitzenforschung am Standort.

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22.11.2021

Frauenförderungspreis für Innsbrucker Urologin

Der Dora Teleky-Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. an besonders qualifizierte und wissenschaftlich renommierte Urologinnen verliehen. Mit der Verleihung des Preises an Isabel Heidegger-Pircher von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Urologie ging die angesehene Auszeichnung erstmals nach Österreich.

Der Dora Teleky-Preis würdigt einerseits die bisherige Leistung, gleichzeitig soll die Auszeichnung die weitere wissenschaftlich-klinische Entwicklung der Preisträgerin fördern. Der im Rahmen der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V verliehene Preis ging in diesem Jahr mit Isabel Heidegger-Pircher von der Universitätsklinik für Urologie erstmals an eine Urologin außerhalb Deutschlands.

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23.11.2021

MUI Scientist to watch: Martin Puhr

Um herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

In der vergangenen Ausschreibungsrunde des Programms MUI Scientist to watch konnte der Biologe Martin Puhr die Jury mit seiner Forschungsarbeit zu neuen Strategien gegen die Therapieresistenz im Rahmen der Prostatakarzinombehandlung überzeugen. Der gebürtige Grazer forscht bereits seit vielen Jahren an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger).

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24.11.2021

Otto-Kraupp-Preis 2021 für Andreas Kronbichler

Bereits zum 23. Mal wurde im Oktober im Billrothhaus in Wien der Otto-Kraupp-Preis für die beste, an einer österreichischen Medizinischen Universität angenommenen Habilitation verliehen. Der erste Platz ging in diesem Jahr an Andreas Kronbichler von der Universitätsklinik für Innere Medizin IV (Direktor Gert Mayer) für seine Habilitation „Diagnostic and Therapeutic Considerations in the Management of ANCA-associated Vasculitis“.

Seit 1999 vergibt die Gesellschaft der Ärzte in Wien den Otto-Kraupp-Preis für die besten über ein medizinisches Thema verfassten Habilitationen. Seitens des Stiftungskuratoriums wurden auch dieses Jahr alle Personen, die im Vorjahr eine Habilitationsschrift an einer Medizinischen Universität in Österreich abgeschlossen haben, zur Bewerbung eingeladen. Unter allen Einreichungen wählte die Jury vier Kandidat:innen aus, die im Rahmen der Veranstaltung am 19. Oktober im Billrothhaus ihre Arbeiten präsentierten.

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01.12.2021

„Die Nervosität bei den Kindern steigt“

Wie steht es um das psychische Befinden von Kindern in Tirol und Südtirol? Dieser Frage geht ein Team der Universitätsklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie in Hall seit Pandemiebeginn in einer Online-Befragung nach. Am 1. Dezember startet die vierte Erhebung.

Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen im Sommer war den Kindern nur eine kurze Verschnaufpause vergönnt. Jene, die bereits angeschlagen waren, konnten sich psychisch nicht erholen und „die Anzahl der Kinder, die Symptome zeigen, wird größer“, sagt Kathrin Sevecke, Direktorin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Hall und Innsbruck. Das gehe aus den Ergebnissen der bisherigen drei Online-Befragungen im Rahmen der „Tiroler Covid-19 Kinderstudie“ hervor und das sehe sie auch am wachsenden Zulauf an ihrer Klinik. Inmitten dieser angespannten Lage lädt ihr Team Eltern und Kinder aus Nord-, Ost- und Südtirol dazu ein, an der vierten Online-Erhebung der „Tiroler Covid-19-Kinderstudie“ unter https://kidscreen.ches.pro teilzunehmen. Anhand eines Fragebogens können sowohl die Kinder selbst, als auch die Eltern Auskunft über die psychische Befindlichkeit der Kinder geben.

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01.12.2021

Erfolgreiche Leistungsvereinbarungen mit dem Wissenschaftsministerium

Im Herbst dieses Jahres hat Rektor Wolfgang Fleischhacker die Leistungsvereinbarungen (LV) für die Medizin Uni Innsbruck unterzeichnet, heute erfolgte die Bekanntgabe durch Bundeskanzler Schallenberg und Minister Faßmann. Mit der kommenden LV-Periode erfolgt auch der Startschuss für „Uni-Med-Impuls-2030“. Das Rektoratsteam hat ein Budgetplus von fast 16 Prozent ausverhandelt und damit die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des universitären Medizinstandorts Innsbruck gestellt.

Wichtiger Bestandteil der Leistungsvereinbarungen war das Programm „Uni-Med-Impuls 2030“. Ziel dieser Initiative ist die Stärkung der universitären Medizin-Forschung und Ausbildung in Österreich. Die Bundesregierung setzt nun erste Schritte zur Umsetzung dieses umfassenden Programms. Konkret erfolgt der Start von „Uni-Med-Impuls-2030“ bereits kommendes Jahr mit der universitären Leistungsvereinbarungsperiode 2022-2024. Lesen Sie hier mehr zu den Plänen: Aussendung: Schallenberg, Faßmann: Regierung startet Umsetzung von Med-Impuls-Programm

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02.12.2021

Nachruf: em. o. Univ.-Prof. Dr. Walter Ambach

Am 20. November 2021 verstarb em. o. Univ.-Prof. Dr. Walter Ambach, langjähriger Institutsvorstand am Institut für Medizinische Physik an der damaligen Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck.

Walter Ambach wurde 1929 in Innsbruck geboren. Nach einem Mathematik- und Physikstudium, das er 1951 mit dem Mag. rer. nat. abschloss, promovierte er 1954 zum Dr. phil. und wurde 1955 Assistent am Physikalischen Institut der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

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06.12.2021

„Die Risikofreude beim Skifahren solidarisch hintanstellen“

An der Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie der Medizinischen Universität Innsbruck herrscht immer Hochbetrieb. Doch wie zeigt sich die Situation inmitten des Lockdowns? Klinik-Direktor Rohit Arora spricht im Experteninterview über gesperrte Operationssäle, verschobene Eingriffe und darüber, wie Freizeitsportler:innen dabei helfen können, die Klinik zu entlasten.

Expert:inneninterview zur Öffnung der Pisten:

 

Der Lockdown wurde verhängt, um die Kliniken zu entlasten. Die Skigebiete durften aber öffnen. Bemerken Sie Auswirkungen an der Klinik?
Rohit Arora: Sobald die Skilifte aufmachen, merken wir das an der Klinik. Das haben wir bereits im vergangenen Jahr erlebt. Insgesamt hatten wir im Jahr 2020 aber deutlich weniger Skiverletzungen, weil weniger Tourist:innen im Land waren. Ganz genau hatten wir um 48 Prozent weniger Skiverletzte zu versorgen als 2019. Allerdings verzeichneten wir auch um 38 Prozent mehr Rodelunfälle, vor allem mit Unterschenkel-, Sprunggelenks- und vielen Schnittverletzungen. Wir hatten leider auch Patienten:innen mit Querschnittslähmungen. 2020 stieg die Anzahl der verletzten Tourengeher:innen. Die Lifte waren erst ab dem 24. Dezember offen, da haben viele Menschen mit dem Tourengehen angefangen.

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06.12.2021

Otto Seibert Preis für Lena Tschiderer

Für ihre Forschungsarbeit, mit der die Gefäßwanddicke der Halsschlagader als valider Surrogatmarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestätigt wird, wurde die Epidemiologin und diplomierte Mathematikerin Lena Tschiderer mit dem diesjährigen Dr. Otto Seibert Wissenschafts-Förderungs-Preis ausgezeichnet.

Pandemiebedingt fand in diesem Jahr zwar keine Feier zur Verleihung des Dr. Otto Seibert Wissenschafts-Förderungs-Preises statt, trotzdem ist die Freude bei Preisträgerin Lena Tschiderer groß. „Ich freue mich sehr über diese Anerkennung, die auch unserem Team für Klinische Epidemiologie an der Universitätsklinik für Neurologie gilt“, betont die Innsbruckerin, die als wissenschaftliche Koordinatorin des Proof-ATHERO-Konsortiums* vor allem für das Datenmanagement und statistische Analysen zuständig ist.

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13.12.2021

Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Innsbrucker Herzchirurgen

In den Repräsentationsräumen des Erzbischöflichen Palais in Wien wurde am 6. November – noch vor den einschränkenden Maßnahmen durch den vierten Lockdown – der traditionelle Kardinal-Innitzer-Preis verliehen. Neben dem Großen Preis und den Würdigungspreisen wurden auch Förderungspreise für herausragende junge Wissenschafter:innen vergeben, darunter an Can Gollmann-Tepeköylü von der Innsbrucker Herzchirurgie.

In seiner Funktion als Protektor des Kardinal-Innitzer-Studienfonds überreichte Kardinal Christoph Schönborn Anfang November in Wien die Kardinal-Innitzer-Preise 2020. Can Gollmann-Tepeköylü von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor: Michael Grimm) an der Medizinischen Universität Innsbruck nahm den Förderungspreis für 2020 entgegen und wurde damit für seine herausragenden, im Rahmen seiner Habilitation zusammengeführten Erkenntnissen auf dem Gebiet der regenerativen Herzmedizin ausgezeichnet. Der Würdigungspreis erging an Josef Penninger, der große Preis an Fritz Paschke.

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14.12.2021

Patient Reported Outcomes bei Patient:innen mit Myelodysplastischen Syndromen

Die persönliche Krankheitswahrnehmung hat in einer Medizin, die Patient:innen in den Mittelpunkt stellt, wesentlichen Einfluss auf Prognose und Therapieentscheidungen. Im Zuge des EU-Projekts MDS-RIGHT hat eine Gruppe um Reinhard Stauder nun Kriterien definiert, wie Patient Reported Outcomes bei Patient:innen mit Myelodysplastischen Syndromen (MDS) erfasst und in der individualisierten Betreuung und Therapieplanung berücksichtigt werden sollten.

Die Entwicklung und Integration von Patient:innen-berichteten Endpunkten (Patient Reported Outcomes, PROs) ist ein wesentlicher Bestandteil der personalisierten Medizin. Im Rahmen von MDS-RIGHT, einem HORIZON 2020 Projekt der EU-Kommission, hat eine Gruppe von Expert:innen mit Reinhard Stauder von der Universitätsklinik für Innere Medizin V (Direktor: Dominik Wolf), als Work Package Leader in Kooperation mit Uwe Siebert (UMIT TIROL) erstmals ein Core Outcome Set (COS) für Patient:innen mit Myelodysplastischen Syndromen (MDS) entwickelt und im British Journal of Hematology publiziert. Im September dieses Jahres brachte die Gruppe, die sich aus Hämatolog:innen aus 17 europäischen Staaten und Israel aus dem EUMDS Registry (Europäisches MDS Register) zusammensetzt, das Projekt mit einer Studie im Fachjournal Blood Advances und einem Bericht an die Europäische Kommission erfolgreich zum Abschluss.

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15.12.2021

Long COVID nach milder Infektion: Krankheitsbild mit vielen Gesichtern

Ein interdisziplinäres Team von Ärzt:innen aus Tirol und Südtirol hat anhand einer Online-Befragung von COVID-19 erkrankten, aber nicht hospitalisierten Patient:innen die komplexen, langanhaltenden Symptome ermittelt und analysiert. Ziel der Studie „Gesundheit nach COVID-19“ war es, das Krankheitsbild Long COVID besser zu charakterisieren. Das Fachjournal Clinical Infectious Diseases berichtet über die ersten Ergebnisse.

Atemnot, Erschöpfung, Geschmacksverlust, Konzentrations- und Schlafstörung oder depressive Verstimmung – das sind nur einige Beschwerden, von denen Genesene auch noch Monate nach COVID-19 berichten. Die Phase der Gesundung nach COVID-19 hat viele Aspekte und stellt das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen.

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21.12.2021

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2022!

Geschätzte Mitarbeiter:innen, liebe Kolleg:innen, liebe Studierende, verehrte Freund:innen der Medizinischen Universität Innsbruck,

die gegenwärtige Situation lässt es kaum zu, „nur“ auf das Jahr 2021 zurückzublicken. Vielmehr sind es bereits zwei Jahre, auf die wir unter dem Einfluss der Corona-Pandemie zurückschauen. Fast ist man ja geneigt, sich an die eine und andere Pandemie bedingte Einschränkung zu gewöhnen. Im Wesen einer Universität liegt es aber, Herausforderungen anzunehmen und daraus Neues zu generieren. In diesem Sinne haben uns die mit der Pandemie verbundenen Schwierigkeiten und Herausforderungen zwar einiges an Kraft abverlangt, uns aber auch beflügelt.  Forscher:innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen, Ärzt:innen an unseren Kliniken, Mitarbeiter:innen  in den verschiedenen Verwaltungsbereichen und alle unsere Studierenden haben 2021 trotz erschwerter Bedingungen Großartiges geleistet. Für dieses Engagement möchten wir uns herzlich bedanken!

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04.01.2022

Ministerium ehrt Absolventen der Medizinischen Universität Innsbruck

Die beiden Absolventen der Medizinischen Universität Innsbruck Fabian Gleirscher und Lukas Trixl sind für ihre herausragenden Studienleistungen ausgezeichnet worden. Das BMBWF vergibt auf Empfehlung der österreichischen Hochschulen den Würdigungspreis für die besten Diplom- und Masterabschlüsse sowie den Award of Excellence.

Bild: Fabian Gleirscher (l.) und Lukas Trixl (r.) erhielten Auszeichnungen vom Wissenschaftsministerium.

Mit dem Würdigungspreis ehrt das Wissenschaftsministerium seit 1990 jährlich exzellente Diplom- und Masterabschlüsse mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. In diesem Jahrgang wurden 35 ehemalige Studierende von Universitäten, 15 Studierende von Fachhochschulen und zwei Studierende von Pädagogischen Hochschulen ausgezeichnet. An der Medizinischen Universität Innsbruck hat das Rektoratsteam Fabian Gleirscher dafür vorgeschlagen. Die Überraschung war groß bei dem gebürtigen Stubaier, als er plötzlich Post vom Ministerium erhielt. Gleirscher, der inzwischen am Landeskrankenhaus Feldkirch seine Ausbildung zum Allgemeinmediziner absolviert, hat sich in seiner Diplomarbeit mit Entzündungen von Sehnenansatzstellen (Enthesiopathien) beschäftigt. Mittels systematischer Literarturrecherche versuchte er, mögliche Zusammenhänge mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis zu ergründen. „Enthesiopathien kommen am ganzen Körper vor. Ich habe die wenigen Studien, die es dazu gibt, zusammengefasst, untersucht, wie häufig die Entzündungen vorkommen, welche diagnostischen Möglichkeiten und Therapien zur Verfügung stehen und bei welchen rheumatischen Erkrankungen Enthesiopathien gehäuft vorkommen. Das ist etwa bei der Spondyloarthritis der Fall. Diagnostisch sind Ultraschall und MRT sehr sensitiv, die klinische Untersuchung allein reicht nicht aus“, schildert der angehende Hausarzt. Fazit der Arbeit: Wenn Patient:innen über entsprechende Schmerzen berichten, sollten auch rheumatische Erkrankungen in Erwägung gezogen und abgeklärt werden.

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07.01.2022

Preise für experimentelle Anästhesie

Im Rahmen des Ende 2021 stattgefundenen Jahreskongresses der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (ÖGARI) gingen alle drei Preise für die besten Abstracts erneut an die ÄrztIinnen der Abteilung für Experimentelle Anästhesie unter der Leitung von Judith Martini an der Univ. Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Innsbruck.

Wie bereits 2020, wurden auch 2021 wieder im Rahmen des Jahreskongresses der österreichischen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (ÖGARI) alle drei Abstraktpreise an Mitarbeiter:innen der experimentellen Anästhesie verliehen. Neben zwei Grundlagenarbeiten im Bereich der kardiopulmonalen Reanimation und künstlichen Beatmung wurde eine klinisch randomisierte Beatmungsstudie ausgezeichnet, welche den translationalen Charakter der experimentellen Arbeitsgruppe der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin widerspiegelt und die Wichtigkeit der experimentellen Forschung als Grundlage des wissenschaftlichen Fortschrittes unterstreicht.

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10.01.2022

Starke Innsbrucker Präsenz beim „Austrotransplant“ Kongress

Von 20. bis 22. Oktober veranstaltete die Österreichische Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik ihre 34. Tagung in Spielfeld (Steiermark). Die Expert:innen der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck waren beim diesjährigen „Austrotransplant“-Kongress prominent vertreten.

Preise, Poster und eine ganze Reihe von Vorträgen – beim Austrotransplant-Kongress, der von 20. bis 22. Oktober unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen in Präsenz über die Bühne gehen konnte, kam niemand an den Innsbrucker Transplantationsmediziner:innen vorbei. Für Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Dietmar Öfner-Velano) zeigt dies erfreulich, dass die Bemühungen der Medizinischen Universität Innsbruck im Bereich der Transplantationsmedizin Früchte zeigen und gerade für junge Chirurg:innen einen äußerst attraktiven Boden bereitet haben. „Der Standort Innsbruck zieht national und international hohe Aufmerksamkeit auf sich und erhält viel Anerkennung, die beim Kongress durch die Preise, den Forschungsgrant und eine große Anzahl an ausgewählten Abstracts sichtbar wurde. Wir haben außerdem keine Nachwuchssorgen. Dies ist den Anstrengungen und Investitionen, insbesondere der Unterstützung des Rektorats, zu verdanken“, betont Öfner-Velano. Konkret verweist er hierbei auf die Entwicklung und Einrichtung des organLifeLabors an der Klinik, die Etablierung neuer Untersuchungsmethoden und die Anschaffung von Perfusionsmaschinen. „Im Kontext all dieser Möglichkeiten können sich unsere Jungforscherinnen und –forscher entwickeln.“

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10.01.2022

ERC Starting Grant für Timon Adolph

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat in seiner aktuellen Ausschreibung 397 Starting Grants an junge Forscher:innen in ganz Europa vergeben. Unter den sechs Preisträger:innen in Österreich ist auch Timon Adolph von der Medizinischen Uni-versität Innsbruck. Der 36-jährige Gastroenterologe forscht an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor: Herbert Tilg) zu chronisch entzündlichen Darmerkran-kungen (CED).

Mit den ERC Starting Grants werden erfolgreiche junge Forscherinnen und Forscher mit hoch dotierten Projektbudgets ausgestattet. Die auf Basis eines hochkompetitiven Peer-Review-Verfahrens vergebenen Förderungen gelten europaweit als besondere Auszeichnung für herausragende junge Wissenschafter:innen.

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11.01.2022

125 Jahre Kinderklinik Innsbruck

Die Innsbrucker Universitätskliniken für Pädiatrie feiern ihr 125-jähriges Jubiläum. Mit einer ansprechend gestalteten Festschrift blickt das multidisziplinäre Team am Department für Kinder- und Jugendheilkunde auf eine rasante Entwicklung zurück.

Das heutige Department für Kinder- und Jugendheilkunde besteht aus drei Universitätskliniken, die das gesamte Fach abdecken und sowohl in der Krankenversorgung, als auch in der Forschung und Lehre sehr aktiv sind. „Wir feiern heuer 125 Jahre erfolgreiche Besetzung des ersten Extraordinariats für Pädiatrie in Innsbruck und haben dies zum Anlass genommen, einen Blick zurückzuwerfen“, erklären die Klinikleiter:innen Thomas Müller (Pädiatrie I), Ursula Kiechl-Kohlendorfer (Pädiatrie II) und Ralf Geiger (Pädiatrie III). In einer Festschrift wird die bisherige Entwicklung der Kinderklinik beleuchtet. „Die Festschrift entspricht, ausgenommen des historischen Einführungskapitels, keiner streng geschichtswissenschaftlichen Abhandlung im engeren Sinn, spiegelt aber die Vielfalt der Kinderklinik bis in die Gegenwart wider“, schreiben Müller, Kiechl-Kohlendorfer und Geiger in ihrem Vorwort. Eine geplante Jubiläumsveranstaltung konnte pandemiebedingt bisher noch nicht stattfinden, ist aber weiterhin geplant.

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12.01.2022

Immunis 2021 für Jungforscherin Sarah Spöck

Im Rahmen der Online-Jahrestagung der Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI) Ende November wurden erstmals die Preise aus dem 1. Immunis Sponsorship for Young Science verliehen. Sarah Spöck vom Institut für Entwicklungsimmunologie der Medizinischen Universität Innsbruck ist die erste Preisträgerin der neu ins Leben gerufenen Auszeichnung.

Mit der Erforschung des Einflusses der epigenetischen TET Enzyme auf das Immunsystem konnte die 27-jährige Tirolerin Sarah Spöck die unabhängige Fachjury der Next Generation Immunologists überzeugen. Sie forscht in der Arbeitsgruppe der Immunologin Verena Labi, die auch stellvertretende Leiterin des Instituts für Entwicklungsimmunologie am Biozentrum ist. Im Fokus ihres Teams stehen Proteine, die im Rahmen der Entstehung und Funktion des Immunsystems relevant sind.

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13.01.2022

Forschung zu Omicron-Variante in Rekordzeit

Ein Blick hinter die Kulissen einer aktuellen Forschungsarbeit am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck zeigt, wie dort mit Hochdruck neue Erkenntnisse zur SARS-CoV-2 Variante Omicron gewonnen werden konnten. Untersucht wurden neutralisierende Antikörper in den Blutproben von Genesenen und zweifach Geimpften. Die Ergebnisse wurden nun als sogenannter „Letter“ vom renommierten „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht.

Nur rund zehn Tage nachdem am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck erstmals eine PCR-Probe positiv auf die Virusvariante Omicron getestet worden war, konnte ein Team um die Virologinnen Janine Kimpel und Dorothee von Laer (Institutsleiterin) erste Ergebnisse auf einem Preprint-Server hochladen. In der Studie wurde untersucht, ob in den Blutproben von Genesenen und zweifach Geimpften neutralisierende Antikörper auf die Virusvariante Omicron gebildet werden. Kurz zuvor hatten nur Kolleg:innen aus Frankfurt und Südafrika ähnliche Studienergebnisse vorveröffentlicht, allerdings wurden für deren Arbeiten nicht acht verschiedene Gruppen von Genesenen und Geimpften untersucht. „Wir haben gewusst, dass mehrere Teams daran arbeiten, aber es war beruhigend zu sehen, das wir unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind“, erklärt Janine Kimpel, korrespondierende Autorin der Forschungsarbeit. Rund 15 Mitarbeiter:innen haben direkt und indirekt dazu beigetragen, dass die validen Ergebnisse so schnell hervogebracht werden konnten. Die Studienergebnisse fanden dann auch internationale Beachtung, denn die weltweite Forschungsgemeinschaft möchte so schnell wie möglich neue Erkenntnisse zu Omicron liefern. Ein kurzes Video zeigt, wie das Team um Janine Kimpel und Dorothee von Laer am Institut für Virologie arbeitet:

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17.01.2022

Land Tirol fördert innovative medizinische Forschung

Jedes Jahr subventioniert das Land Tirol die Forschungsarbeit junger, herausragender Wissenschafterinnen und Wissenschafter mit Mitteln aus der Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF). An der Medizinischen Universität Innsbruck werden nach der Ausschreibung 2021 neun neue Forschungsprojekte unterstützt.

Die Tiroler Wissenschaftsförderung (TWF) wurde auf Initiative des Landes Tirol zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol sowie zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung geschaffen. Die traditionelle Vergabefeier konnte pandemiebedingt nicht stattfinden.

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19.01.2022

Drei Mal drei Minuten ärztliche Gesprächsführung

Im Rahmen eines Lehrmittelprojekts, das vom Vizerektorat für Lehre und Studienangelegenheiten vergeben wurde, haben Stefan Höfer, Margit Breuss und Martin Kumnig an der Universitätsklinik für Psychiatrie II drei Animationsvideos über „Ärztliche Gesprächsführung“ gestaltet. Die kurzen anleitenden Clips stehen ab sofort Lehrenden und Studierenden online zur Verfügung.

Wie vermittle ich eine Diagnose? Wie gehe ich mit Emotionen um und bleibe in schwierigen Situationen mit der Patientin oder dem Patienten in Kontakt? Das ärztliche Gespräch mit Patient:innen ist die am meisten angewandte Technik im Alltag von Mediziner:innen. Selbstredend kommt dem Thema „Ärztliche Gesprächsführung“ nicht nur in den entsprechenden Pflichtveranstaltungen (ab dem dritten Semester) des Human- und Zahnmedizinstudiums, sondern auch in anderen Vorlesungen und Praktika große Bedeutung zu. Aus diesem Grund ergriffen Stefan Höfer, Margit Breuss und Martin Kumnig von der Universitätsklinik für Psychiatrie II (Direktorin: Barbara Sperner-Unterweger) im April 2021 die Initiative und bewarben sich für das vom Vizerektorat für Lehre und Studienangelegenheiten ausgerufene Lehrmittelprojekt. Ihr Vorhaben: Eingängige Erklärvideos zu den verschiedenen im Lehrfach „Ärztliche Gesprächsführung“ vermittelten Techniken erstellen.

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20.01.2022

Mit künstlicher Bauchspeicheldrüse zu mehr Lebensqualität

Die Diagnose Typ-1-Diabetes bei Kindern im Vorschulalter stellt Eltern vor große Herausforderungen. Ein von der Universität Cambridge entwickeltes „Closed-Loop-System“ – Glukosemanagement per Handy-App, Glukosesensor und Insulinpumpe – kann den Alltag der Betroffenen extrem erleichtern und die Blutzuckereinstellung der Kinder sicher und effektiv verbessern. Das sind die Ergebnisse aus dem abgeschlossenen EU-Projekt KidsAP, an dem auch die Med Unis Wien, Graz und Innsbruck beteiligt waren.

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24.01.2022

Nachruf: Ass. Prof. Dr. Helmut Biedermann

Am 19. Dezember 2021 verstarb Helmut Biedermann im 80. Lebensjahr in Nürnberg.

Mit ihm verliert die Univ. Klinik für Gefäßchirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck einen langjährigen, von Patient:innen und Mitarbeiter:innen gleichermaßen geschätzten Arzt. Gewissermaßen als Pionier des Fachgebietes hat er seinerzeit wesentlich zum exzellenten Ruf der Abteilung, der weit über den Standort hinausreichte, beigetragen.

Helmut Biedermann wurde im Mai 1942 in Innsbruck geboren. Er war der Sohn von Elfriede Biedermann (geb. Söllner), einer aus Tirol stammenden studierten Chemikerin und Günther Biedermann, einem Arzt aus Thüringen, der unter der damaligen Leitung von Burghard Breitner die urologische Abteilung in Innsbruck begründete.

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25.01.2022

“Jury Special Mention Award” für Andreas Pircher

Am 14. Dezember 2021 wurden im NOI Techpark in Bozen die Südtiroler Wissenschaftspreise verliehen. Der aus Südtirol stammende Andreas Pircher, Onkologe und Hämatologe an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Direktor: Dominik Wolf), konnte für seine Forschungsleistungen im Rahmen der Veranstaltung den “Jury Special Mention Award” entgegennehmen.

Der Onkologe Andreas Pircher wurde vom Land Südtirol für seine herausragenden Ergebnisse im Bereich der Tumorforschung, insbesondere im Bereich der Gefäßzellen von Patient:innen mit Lungenkrebs ausgezeichnet. „Es ist für unser Land und seine Entwicklung von größter Bedeutung, so hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Südtirol auszeichnen zu können“, betonte Landeshauptmannstellvertreter Daniel Alfreider.

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26.01.2022

Implantierbarer Herzmonitor sagt bedrohliche Komplikationen nach Herzinfarkt voraus

Ein kleiner Monitor unter der Haut erkennt bei Patient:innen nach einem Herzinfarkt frühzeitig Vorboten gefährlicher Komplikationen. In einer von Axel Bauer, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin III an der Medizinischen Universität Innsbruck, geleiteten Studie in 33 Herzzentren in Deutschland und Österreich zeigte sich, dass das Implantat der herkömmlichen Nachsorge deutlich überlegen ist. Das renommierte Fachjournal Lancet Digital Health berichtet.

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31.01.2022

Weltkrebstag: „Wir brauchen dringend ein klinisches Krebsregister“

Ute Ganswindt, Direktorin der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie und Dominik Wolf, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin V an der Medizinischen Universität Innsbruck, berichten als Sprecher:innen des Innsbrucker Krebszentrums CCCI* anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar unter anderem über den Zugang zur Krebsmedizin für Menschen in Österreich und schließen sich den Forderungen von Expert:innen nach einem österreichweiten klinischen Krebsregister an.

Mit dem diesjährigen Slogan des Weltkrebstags „Close The Care Gap“ soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass es weltweit große Unterschiede beim Zugang zur Krebstherapie gibt. Stellen Sie innerhalb Österreichs noch eine Versorgungskluft fest?

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02.02.2022

Auszeichnung für wissenschaftliches Lebenswerk

Florian Kronenberg, der Leiter des Instituts für Genetische Epidemiologie der Medizin Uni Innsbruck, forscht seit 30 Jahren daran, die Risikovorhersagen und das Verständnis für die Entstehung von Erkrankungen zu verbessern. Der gebürtige Oberösterreicher erhält nun den Preis für sein wissenschaftliches Lebenswerk der Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung.

Ein Blick in die Glaskugel wäre in der Medizin oft hilfreich. Anders als beim berühmten Orakel von Delphi und seinen oft zweideutigen Prophezeiungen braucht es allerdings verlässliche Vorhersagen, um gute Entscheidungen für Patient:innen zu treffen. Mit ihrer Grundlagenforschung tragen Florian Kronenberg und sein Team am Institut für Genetische Epidemiologie maßgeblich dazu bei, die genetischen Ursachen von Krankheiten zu identifizieren und Risikovorhersagen zu verbessern. Im Zentrum stehen dabei unter anderem kardiovaskuläre Erkrankungen und Nierenerkrankungen. An über 490 Publikationen hat Kronenberg mitgewirkt, bei 186 Arbeiten in führender Autorenschaft. Für seine besonders herausragende Forschungsarbeit wird Kronenberg nun mit dem Preis der „Dr. Johannes und Hertha Tuba Stiftung“ für das wissenschaftliche Lebenswerk ausgezeichnet. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die aber keine Einzelleistung ist“, erklärt Kronenberg und gibt diese Wertschätzung gleich direkt auch an seine Mitarbeiter:innen weiter. Das von ihm geleitete Institut verfügt mittlerweile über rund 20 Mitarbeiter:innen mit eigenen Forschungsprofilen. Diese Teamarbeit sei ein „Glücksfall“ und damit auch ein wichtiger Erfolgsfaktor. Florian Kronenberg schlägt mit seiner wissenschaftlichen Arbeit eine wichtige Brücke von der Theorie zur Klinik: „Als Epidemiologie mit starker genetischer Ausrichtung steht für mich der Mensch im Zentrum meiner Forschung und damit auch deren potentielle Anwendung in der Klinik“, sagt der 58-Jährige.

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07.02.2022

Besonderer Erfolg: Gottfried Baier erhält ERC Proof-of-Concept Grant

Der Leiter des Instituts für Zellgenetik an der Medizinischen Universität Innsbruck, Gottfried Baier, erhält einen der begehrten „Proof-of-Concept“- Grants des Europäischen Forschungsrats. Mit dieser besonderen Auszeichnung sollen die Forschungsarbeiten von Baier und seinem Team zur synthetischen Krebsimmuntherapie weiterentwickelt werden. Ziel ist es, einen konkreten Schritt in Richtung klinische Anwendung zu schaffen.

Im Projektmanagement bedeutet „Proof of Concept“ (PoC) einen Meilenstein, der die prinzipielle Durchführbarkeit eines Vorhabens markiert. Um den gleichnamigen Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) können sich nur Wissenschafter:innen bewerben, die bereits einen ERC-Grant eingeworben haben. Gottfried Baier hatte sein Projekt, das 2018 mit einem renommierten Advanced-Grant des ERC ausgezeichnet worden war, „HOPE“ genannt. Dieser Name entspricht der Hoffnung, mit den Erkenntnissen zur Verbesserung der Krebs-Immuntherapie in der Klinik beitragen zu können.

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10.02.2022

Isabel Heidegger-Pircher zur Professorin berufen

Ende vergangenen Jahres wurde die Urologin Isabel Heidegger-Pircher von Rektor Wolfgang Fleischhacker zur Professorin für „Translationale Prostatkarzinomtherapie-Forschung“ berufen. In diesem Fachgebiet ist die Südtirolerin schon seit Abschluss Ihres Studiums aktiv und hat sich in diesem Themengebiet ein internationales Netzwerk aufgebaut.

Seit dem Abschluss Ihres Medizinstudiums vor elf Jahren beschäftigt sich die 37-jährige Urologin mit dem Prostatakarzinom, das trotz wichtiger Therapiefortschritte in den letzten Jahren immer noch die führende Tumorentität bei Männern ist und eine der häufigsten Todesursachen darstellt. Im Rahmen des PhD-Studiums in Molekularer Onkologie im Labor für Experimentelle Urologie fokussierte Isabel Heidegger-Pircher in der Arbeitsgruppe von Helmut Klocker auf den Insulin-Stoffwechsel beim Prostatakarzinom. Nach klinischen Aufenthalten an den Universitätskliniken Aachen und Köln, einer Zusatzausbildung in medikamentöser Tumortherapie und der Absolvierung der Deutschen und Österreichischen, sowie der Europäischen Facharztausbildung für Urologie arbeitet Isabel Heidegger-Pircher seit 2017 wieder an der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger).

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14.02.2022

Professur für Biomechaniker Werner Schmölz

Im Biomechanik-Labor der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie forschen Innsbrucker und internationale Chirurg:innen mithilfe einer Reihe von Gelenkssimulatoren an der Verbesserung und möglichen Innovationen von Behandlungsmethoden bei traumatischen und degenerativen muskuloskeletalen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Das Labor hat Werner Schmölz seit 2004 aufgebaut. Nun wurde er zum Professor berufen.

Chirurg:innen aus aller Welt geben sich in einem Stöcklgebäude in der Maximilianstraße die Klinke in die Hand. Sie alle kommen zu Werner Schmölz. Rektor Wolfgang Fleischhacker hat ihn knapp vor Weihnachten 2021 zum Professor für Translationale Biomechanische Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen. Schmölz hat in den vergangenen Jahren das international gefragte Biomechanik-Labor der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie (Direktor: Rohit Arora) aufgebaut. Beim Eintreten erinnern Werkbank, Instrumente und massive Aufbauten auf den ersten Blick eher noch an eine Werkstatt als an ein medizinisches Forschungslabor. Erst auf den zweiten Blick fallen in weiteren Räumen ein OP Bereich mit Röntgengerät und Gefriertruhe für Versuchspräparate, sowie wissenschaftliche Poster im Stiegenhaus auf. „Wir fokussieren uns auf translationale Forschung, die direkte Auswirkungen auf die Klinik hat“, erklärt Schmölz. So sei etwa die Versorgung von Frakturen des Oberarmknochens bei Osteoporose mit kanülierten Schrauben, welche eine in situ Augmentation mit Knochenzement ermöglichen, direkt nach der Entwicklung und Testung im Biomechanik-Labor in die klinische Routine übergegangen.

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16.02.2022

Drei Diplomarbeiten zu Allgemeinmedizin ausgezeichnet

Patricia Lilli Ploner, Theresa Pöll und Mateusz Zbrzezniak heißen die drei Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck, deren Abschlussarbeiten kürzlich mit dem Diplomarbeitsförderpreis 2021 der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM) ausgezeichnet wurden. Damit erfährt auch der an der Medizinischen Universität Innsbruck neu etablierte Schwerpunkt Allgemeinmedizin eine erfreuliche Bestätigung.

Die besten Allgemeinmedizinrelevanten Arbeiten der Medizinischen Universitäten Österreichs werden von der ÖGAM seit 2014 mit dem „Förderpreis für Diplomarbeiten“ ausgezeichnet, um die allgemeinmedizinische Forschung in Österreich entsprechend zu unterstützen. Die festliche Verleihung der Urkunden und die Verlautbarung der Diplomarbeitsförderpreise 2021 im Rahmen des Grazer Kongresses für Allgemeinmedizin fiel pandemiebedingt aus. An der Medizin Uni Innsbruck durften sich aber immerhin drei Studierende über drei von insgesamt fünf Förderpreis freuen. Eingereicht werden dürfen alle allgemeinmedizinisch relevanten Diplomarbeiten der vier staatlichen und zwei privaten medizinischen Universitäten bzw. Fakultäten in Österreich.

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21.02.2022

Zwei Arthur Schüller Preise hintereinander an die Neuroradiologie

Die Österreichische Gesellschaft für Neuroradiologie vergibt traditionell im Rahmen ihrer Jahrestagung den Arthur Schüller Preis zur Förderung der Wissenschaft in ihrem Fachbereich. Bei der Veranstaltung in Klagenfurt Ende November 2021 durfte sich von der Medizinischen Universität Innsbruck nicht nur Christoph Birkl über die Auszeichnung freuen, sondern auch Stephanie Mangesius den Preis für das Jahr 2020 entgegennehmen.

In ihrer Studie Novel decision algorithm to discriminate parkinsonism with combined blood and imaging biomarkers beschäftige sich Stephanie Mangesius mit der frühen Differentialdiagnose von Morbus Parkinson (idiopathisches Parkinson Syndrom), Multisystematrophie (MSA) und progressiver supranukleärer Blickparese (PSP) und wählte dafür einen multimodalen Ansatz. Die Fachärztin in Ausbildung an der Universitätsklinik für Neuroradiologie sowie Radiologie (Direktorin: Elke R. Gizewski) kombinierte dafür zwei klinisch durchführbare diagnostische Marker: MR-Planimetrie und Neurofilament Leichtketten (NFL). „Die bildgebende Planimetrie wird dazu eingesetzt, im Hirnstamm die Abnahme des Hirnvolumens zu messen. Sie kann mit hoher diagnostischer Genauigkeit vorhersagen, ob es sich um PSP handelt oder nicht“, erklärt Mangesius. Allerdings ermöglicht die MR-Planimetrie keine Unterscheidung zwischen dem idiopathischem Parkinson Syndrom und MSA.  Erhöhte NFL-Werte, die in Liquor oder Serum nachgewiesen werden können, sprechen hingegen für eine Gewebsschädigung im Gehirn, die bei atypischen Parkinsonsyndromen (MSA und PSP) mit vergleichsweise niedriger Lebenserwartung vorliegen.

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22.02.2022

Medizin Uni Innsbruck koordiniert zwei neue FWF-Forschungsgruppen

Mit der standortunabhängigen Vernetzung von inter- oder multidisziplinären Teams aus drei bis fünf Forschenden – Forschungsgruppen (FG) – hat der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF eine neue Förderschiene eröffnet. Auf Anhieb waren dabei in der dritten Ausschreibungsrunde gleich zwei an der Medizinischen Universität Innsbruck koordinierte Projekte erfolgreich.

„Mit einem mehrstufigen Bewerbungsprozess und einer Bewilligungsquote von 9,4 Prozent ist die neue Förderschiene eines der kompetitivsten Programme des FWF“, betont Christine Bandtlow, die sich als Vizerektorin für Forschung und Internationales besonders über die neu eingeworbenen Drittmittel freut. In der letzten FWF-Kuratoriumssitzung des Jahres 2021 vom 22. und 23. November 2021 wurden unter 31 Einreichungen insgesamt drei Forschungsgruppen aufgrund ihrer exzellenten wissenschaftlichen Qualität bewilligt. Zwei der Projekte werden von der Medizinischen Universität Innsbruck koordiniert, sind mit einem Gesamtvolumen von jeweils 1,5 Millionen Euro hoch dotiert und werden von Francesco Ferraguti, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Markus Keller, Biochemiker und Arbeitsgruppenleiter am Institut für Humangenetik, koordiniert.

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23.02.2022

Start zur Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren zur Vergabe der Studienplätze für Human- und Zahnmedizin am 1. März 2022

Ab dem 1. März 2022 ist es möglich, sich auf der Website www.medizinstudieren.at online für die Aufnahmeverfahren 2022 für die Studienplätze in Human- und Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) anzumelden. Diesmal stehen 1.850 Studienplätze (2021: 1.740) zur Verfügung. Die Anmeldefrist für die Aufnahmetests, die am 8. Juli 2022 (ca. 8-17 Uhr) stattfinden, endet am 31. März 2022.

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24.02.2022

Gendermedizin: Einfluss der Sexualität auf die Gesundheit

Nikola Komlenac, der jüngste Habilitand an der Medizinischen Universität Innsbruck und erste im Bereich Gendermedizin in Österreich, beschäftigt sich vor allem mit der sexuellen Gesundheit von Männern.

Die Gendermedizin befasst sich mit vielen Fächern der Medizin, wie sie auch an der Universität gelehrt werden, aber sie beinhaltet noch die Variable Geschlecht und spezifische „Fokusthemen“. Ein solches „Fokusthema“ mit dem sich der Psychologe Nikola Komlenac wissenschaftlich auseinandersetzt ist die Sexualität. Der 30-Jährige, der sich vor kurzem habilitierte, und damit der jüngste Habilitand an der Medizinischen Universität Innsbruck ist sowie der erste im Fachbereich Gendermedizin in Österreich, stellt die sexuelle Gesundheit von Männern mit besonderer Berücksichtigung der Zusammenhänge zwischen Männlichkeit, sexuellen Funktionsstörungen und Gesprächen über Sexualität im ärztlichen Kontext ins Zentrum seiner Forschungstätigkeit. Im Videointerview erklärt der Psychologe wie beim Umgang mit dem Thema Sexualität, männliche Normen, Erwartungshaltungen und die Gefühle der Männer, die bei Nichteinhaltung und Nichterreichen dieser Normen auftreten können, zu beachten sind und wie sensibel vorzugehen ist. Seine gegenwärtigen Forschungsarbeiten an der Einrichtung für Gendermedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck zielen darauf ab, eine erhöhte Sensibilisierung für Ärzt:innen-Patient:innen-Gespräche über sexuelle Gesundheit zu schaffen und damit die Behandlungsmöglichkeiten langfristig zu verbessern.  

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25.02.2022

Loeys-Dietz-Syndrom – keine 100 Erkrankungsfälle weltweit

Es grenzt an ein Wunder, dass bei Frau Wieser eine lebensbedrohliche Gefäßerweiterung der absteigenden Aorta rechtzeitig erkannt wurde und auch die Ursache dafür gefunden werden konnte. Dank der interdisziplinären Arbeitsweise an den Innsbrucker Univ.-Kliniken wurde die Patientin nach der lebensrettenden Operation genetisch untersucht. Einige ihrer Symptome und Auffälligkeiten waren keinem bekannten Krankheitsbild zuordenbar.

Eine Krankheit, von der weltweit keine 100 Fälle bekannt sind. In der Familie von Frau Wieser gibt es keine weiteren Betroffenen. Sie hat eine erwachsene Tochter, die bisher keine Merkmale der Krankheit zeigt. Seit der Diagnose ist die Patientin in engmaschiger Kontrolle, um erneute Gefäßerweiterungen rechtzeitig erkennen zu können.

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28.02.2022

Stellungnahme der Medizinischen Universität Innsbruck zum Krieg in der Ukraine

Als Universität stehen wir für die Freiheit aller Menschen sowie insbesondere von Wissenschaft und Forschung ein. Der völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine beschränkt nicht nur das Selbstbestimmungsrecht eines souveränen Staates, er gefährdet auch die Freiheit der in der Ukraine lebenden Menschen. Die Medizinische Universität Innsbruck verurteilt die militärische Aggression gegen diesen demokratischen Staat auf das Schärfste.

Neben unserer Solidarität mit den Menschen in der Ukraine unterstützen wir auch den mutigen Aufruf der Wissenschafter:innen der Russischen Akademie der Wissenschaften, und schließen uns diesem vollinhaltlich an ( https://trv-science.ru/de/2022/02/we-are-against-war-de/ ). Diese Krise birgt ein dramatisches Risiko in sich, langfristig, neben großem menschlichen Leid, auch die geopolitische Stabilität zu zerstören. Zudem führen Kriege zu erheblichem Schaden an Wissenschaft und Forschung, zwei zentralen Fundamenten für gesellschaftliche Entwicklung.

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02.03.2022

24. Innsbrucker Kardiologie Kongress: Update für das Herz

Kranke Psyche, krankes Herz? Warum steigen die Herzinfarktzahlen deutlich an? Wie revolutionieren digitale Innovationen die Medizin? Wie begegnet die Kardiologie den Herausforderungen im Gesundheitssystem? Diese und weitere Fragen werden auf dem 24. Innsbrucker Kardiologie Kongress vom 3. bis 5. März 2022 in Innsbruck beantwortet.

Psychische Belastungen belasten die körperliche Gesundheit. Eindrückliche Belege dafür liefert unter anderem die Kardiologie. Wissenschaftlich unumstritten ist etwa der Zusammenhang zwischen Depression und Herz-Kreislauf-Erkrankung. Eine besondere Freude für die Organisatoren des 24. Innsbrucker Kardiologie Kongresses um Axel Bauer, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin III, ist daher, dass der bekannte Psychiater und Buchautor Reinhard Haller in der Keynote Lecture über die krankmachende Wirkung der Kränkung sprechen wird.

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03.03.2022

Neue Professorin für Statistische Genetik

Claudia Lamina wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker auf die § 99 Professur für Statistische Genetik berufen. Die Biostatistikerin forscht bereits seit 2009 am Institut für Genetische Epidemiologie zu Genen und ihren natürlich vorkommenden Varianten und deren Zusammenhang mit komplexen Zivilisationskrankheiten.

Große Datenmengen sind das Spezialgebiet von Claudia Lamina. Seit Jänner dieses Jahres ist die gebürtige Augsburgerin, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ihr Statistikstudium absolvierte, Professorin für Statistische Genetik. „Ich freue mich darauf, meinem Fach nun noch mehr Gewicht verleihen zu können,“ sagt Lamina, die nach ihrem Studium schon früh mit der Genetischen Epidemiologie in Berührung kam. Die Statistik wie die Genetik schätzt sie ob ihrer wissenschaftlichen Methoden, „die sich stets weiterentwickeln und neue Perspektiven bieten“. Einen Arbeitsplatz mit Perspektiven hat Claudia Lamina jedenfalls am Institut für Genetische Epidemiologie in Innsbruck gefunden. Dessen Direktor Florian Kronenberg holte die Statistikerin gleich nach ihrem PhD Studium nach Tirol, wo sie im Rahmen von Kooperationen und genetisch-epidemiologischen Konsortien in zahlreiche internationale Studien und Metaanalysen eingebunden ist.

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07.03.2022

Humangenetiker Andreas Janecke ist Professor für die Genetik von Darm- und Lebererkrankungen bei Kindern

Andreas Janecke versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung und Klinik. Der Humangenetiker leitet das Klinisch-Molekulargenetische Forschungslabor der Univ.-Klinik für Pädiatrie I und hat schon vielen kleinen Patient:innen zu einer Diagnose verholfen, indem er sich auf die Spur von Seltenen Erkrankungen begibt. Rektor Wolfgang Fleischhacker hat ihn unlängst zum Professor an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen.

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15.03.2022

Mentaler Stress ist Risikofaktor Nummer Eins für psychische Beschwerden nach COVID-19

Ein Fünftel der Teilnehmer:innen der multidisziplinären „Gesundheit nach COVID-19“-Studie in Tirol und Südtirol berichtet post COVID von einer schlechteren Lebensqualität. Depressionen und Angststörungen nehmen zu. Ein Team um Katharina Hüfner von der Medizinischen Universität Innsbruck hat nun Risikofaktoren für psychische Beschwerden nach einer Coronainfektion ermittelt.

Wer viel psychischen Stress hat, leidet nach einer zuhause auskurierten Infektion mit SARS-CoV-2 häufiger an Symptomen einer Depression oder Angststörung. Der Auslöser für den Stress – ob Corona und die damit verbundenen Maßnahmen oder andere Faktoren – spielt dabei keine Rolle. Es geht beispielsweise um finanzielle oder gesundheitliche Sorgen, Probleme in Arbeit und Ausbildung oder Belastung durch die Versorgung der Kinder oder in der Beziehung.

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17.03.2022

Drogen im Abwasser 2021: In Österreich dominieren Cannabis und Kokain, Crystal Meth-Konsum steigt an

Das abwasserbasierte Drogenmonitoring in europäischen Städten wird seit Jahren erfolgreich eingesetzt, um Vergleichswerte und Trends des Drogenkonsums über Ländergrenzen hinweg feststellen zu können. Mit dem Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (GMI) nimmt seit 2016 auch Österreich am jährlichen Monitoring im Rahmen des europaweiten Netzwerkes SCORE teil. Die Ergebnisse für 2021 stehen erwartungsgemäß unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie.

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17.03.2022

Neurodegeneration im Schlaf mit Artificial Intelligence frühzeitig entdecken

Die Detektion einer REM-Schlaf-Verhaltensstörung kann entscheidend für ein frühes Eingreifen in neurodegenerative Prozesse sein, welche auf lange Sicht in einen Mb. Parkinson, Demenz mit Lewy Körperchen oder selten auch in MSA münden können. Birgit Högl von der Univ.-Klinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Innsbruck leitet mit Matteo Cesari das europäische Projekt BRAVA. Ausgestattet mit einer EU-Förderung von ca.1,2 Mio. Euro entwickeln sie eine innovative Technologie.

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22.03.2022

Bedeutung des perioperativen Infarkts nach Bypass-OP geklärt

Die Bypass-Operation stellt eine erfolgversprechende Option zur Behandlung verengter Herzkranzgefäße bzw. zur Vorbeugung eines Herzinfarkts dar. Der chirurgische Eingriff ist aber auch mit dem Risiko eines perioperativen Myokardinfarkts (pMI) verbunden, also einer Komplikation, die während oder infolge der OP auftreten kann. Ein Innsbrucker Herzchirurgie-Team hat die Diagnose des pMI auf den Prüfstand gestellt.

Ob die Bypass-OP oder die Implantation eines Stents die bessere Lösung für verengte Herzkranzgefäße ist, darüber ist man sich in Fachkreisen nicht immer einig. „Fest steht, dass der Erfolg einer Koronararterien-Bypass-Operation auch daran gemessen wird, ob die Patientinnen und Patienten während oder wenige Stunden nach dem Eingriff einen Myokardinfarkt erleiden“, weiß der Innsbrucker Herzchirurg Can Gollmann-Tepeköylü.

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29.03.2022

Neue Professorin Barbara Sinner

Die Medizinische Universität Innsbruck bekommt eine neue Professorin: Barbara Sinner wird die Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin leiten. Ende Februar hat sie ihren Vertrag bei Rektor Wolfgang Fleischhacker unterschrieben. Der Dienstantritt erfolgt am 1. April 2022. Die engagierte Ärztin, Forscherin und Lehrende hat bereits an drei renommierten Universitätskliniken Erfahrungen gesammelt.

Für die Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, eine der größten im deutschsprachigen Raum, beginnt mit Barbara Sinner Anfang April ein neues Kapitel: Rektor Wolfgang Fleischhacker hat die bisherige leitende Oberärztin und stellvertretende ärztliche Direktorin der Univ.-Klinik für Anästhesiologie in Regensburg an der Medizin Uni Innsbruck zur Professorin für Anästhesiologie und Intensivmedizin berufen. Ende Februar erfolgte die Vertragsunterzeichnung. Die Anästhesie und Intensivmedizin stellt den entscheidenden Bereich bei der perioperativen Versorgung der Patientinnen und Patienten vor allem bei komplexeren operativen Eingriffen dar: Es geht nicht nur darum, Schmerzen zu lindern und gegebenenfalls das Bewusstsein auszuschalten, sondern zentrale Aufgabe der Anästhesist:innen ist es, die lebensnotwendigen Funktionen während einer Operation aufrecht zu erhalten und damit einerseits Operationen erst zu ermöglichen, anderseits aber auch die Patientinnen und Patienten möglichst sicher durch diese wichtige Phase zu begleiten. „Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit. Die Schwerpunkte der Medizinischen Universität Innsbruck, wie Neurowissenschaften und Transplantationsmedizin, entsprechen sehr gut meinem bisherigen klinischen und wissenschaftlichen Profil,“ sagt Barbara Sinner. „Mir ist die Arbeit im Team und eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ein besonders großes Anliegen, da in der modernen Medizin nur das Team gewinnen kann.“ Die 52-Jährige hat bereits an drei Universitätskliniken in Heidelberg, Göttingen und Regensburg Erfahrungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung gesammelt. Zusätzlich zu ihrer fundierten klinischen Ausbildung in allen Bereichen der modernen Anästhesie und ihrer erfolgreichen wissenschaftlichen Tätigkeit verfügt Barbara Sinner mit einem Master in Human Ressource Management über besondere Expertise in der Mitarbeiter:innenführung, ein Bereich, der ihr sehr am Herzen liegt.

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29.03.2022

FWF-geförderte Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Mit dem Beschluss der Kuratoriumssitzungen des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) vom März 2022 werden an der Medizinischen Universität Innsbruck folgende weitere Forschungsprojekte unterstützt:

Einzelprojekte

Gezielte Gentherapie gegen Epilepsie
Andreas Lieb
Institut für Pharmakologie

Mehr als zwei Millionen Menschen in Europa sind von Formen der Epilepsie betroffen, die durch Medikamente nicht oder nur sehr schlecht behandelt werden können. Diese Patientengruppe leidet an wiederholten epileptischen Anfällen, an Komorbiditäten, und einem erhöhten Risiko an plötzlichen und unerwarteten Todesfällen. In den vergangenen Jahren hat sich die Gentherapie, bei der spezifisch Proteine in menschlichen Zellen exprimiert werden können, als eine große Hoffnung für die Therapie dieser Patienten herauskristallisiert. In Zusammenarbeit mit Teresa Kaserer von der Universität Innsbruck werden im Projekt modernste computerunterstützte Methoden verwendet, um maßgeschneiderte Proteine für die Behandlung von therapie-resistenter Epilepsie zu entwickeln, die nach in vitro Charakterisierung in Tiermodellen untersucht werden. Ziel der Forschung ist es, innovative Gentherapie-basierte Therapien für behandlungsresistente Epilepsie zu entwickeln.

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29.03.2022

Nachruf: Em. O. Univ. Prof.in Dr.in Margit Pavelka (1945-2022)

Margit Pavelka war die erste Frau, die an der Medizinischen Fakultät in Innsbruck ein Ordinariat innehatte. 1992 wurde sie aus Wien nach Innsbruck berufen, wo sie bis zu ihrer Rückkehr 1998 dem Institut für Histologie und Embryologie vorstand. Am Wochenende vom 22. März 2022 ist Margit Pavelka völlig unerwartet verstorben. Unser Mitgefühl ist bei ihrer Familie.

Margit Pavelka war die erste Frau, die an der Medizinischen Fakultät in Innsbruck ein Ordinariat innehatte. 1992 wurde sie aus Wien nach Innsbruck berufen, wo sie bis zu ihrer Rückkehr 1998 dem Institut für Histologie und Embryologie vorstand. Am Wochenende vom 22. März 2022 ist Margit Pavelka völlig unerwartet verstorben. Unser Mitgefühl ist bei ihrer Familie.

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31.03.2022

Förderungen der Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung

Innovative Projekte aus der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung auf dem Gebiet des Alters und des Alterns werden an der Medizinischen Universität Innsbruck jährlich mit Preisen aus der Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung prämiert. 2021 geht die Tuba Forschungsförderung an den Mikrobiologen Michael Außerlechner, der Preis für eine herausragende wissenschaftliche Publikation an den Neurologen Christian Böhme.

 

Im Auftrag der Dr. Johannes und Hertha Tuba-Stiftung schreibt die Medizinischen Universität Innsbruck die Einreichung von Projekten auf den Gebieten der Gerontologie und Geriatrie aus, deren Ergebnisse zur Verbesserung der Situation von Menschen im Alter erkennbar beitragen. Damit soll die Forschungstätigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf höchstem Niveau unmittelbar gefördert werden.

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31.03.2022

Tiefe Einblicke in die Aktivierung des Neurofibromin Proteins

Mutationen im Gen NF1 (Lokalisation: Chromosom 17) und dem von ihm codierten Protein Neurofibromin sind verantwortlich für die Entstehung der Erbkrankheit Neurofibromatose Typ 1. Mit neuen Einblicken aus der Zusammenarbeit des Strukturbiologen Klaus Scheffzek vom Innsbrucker Biozentrum mit einem Team des Biozentrums der Universität Basel gelingt nun die Aufklärung jenes Mechanismus, der die biochemischen Schlüsseleigenschaften von Neurofibromin begründet.

Veränderungen im genetischen Bauplan für Neurofibromin verursachen die autosomal dominant vererbbare monogenetische Erkrankung Neurofibromatose Typ 1. Mit einer Geburtenhäufigkeit von 1:3.000 zählt Neurofibromatose Typ 1 zu den häufigsten erblichen Erkrankungen. Patientinnen und Patienten, die an Neurofibromatose Typ 1 erkrankt sind, leiden an verschiedensten Symptomen, oft hervorgerufen von benignen Tumoren der Haut und des Nervensystems (Neurofibrome bzw. Neurinome), die schon im Kleinkindesalter auftreten können. Das Verständnis der zugrundeliegenden molekularen Mechanismen ist Voraussetzung für die Entwicklung von therapeutischen Ansätzen und Wirkstoffen. Das Protein Neurofibromin ist ein direkter Regulator des Proto-Onkogens RAS*, das eine zentrale Rolle in der Krebsforschung einnimmt. Zahlreiche Genom-Analysen haben in der Zwischenzeit zudem gezeigt, dass auch Neurofibromin selbst in einer Reihe von Tumoren mutiert ist.

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04.04.2022

Geschlechterforscherin Tanja Vogler ist ausgezeichnet

Welche Rolle spielt Identität im Bildungs- und Aufklärungsmaterial für queere Menschen? Dieser Frage ging die Tanja Vogler von der Medizinischen Universität Innsbruck in ihrer Dissertation nach. Prompt gewann sie dafür den mit 12.000 Euro dotierten Gabriele-Possanner-Förderpreis 2021.

Die Psychologin und Erziehungswissenschafterin, die seit Jänner 2021 am Institut für Gendermedizin (Leiterin: Margarethe Hochleitner) der Medizinischen Universität tätig ist, analysierte für ihre Doktorarbeit das Aufklärungsmaterial – Broschüren, Flyer, etc. – von fünf Unterstützungs-, Beratungs- und Austauscheinrichtungen für queere Personen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zusätzlich führte sie Interviews mit Aktivist*innen, die an diesen Einrichtungen tätig sind. Die Ergebnisse veröffentlichte Vogler, die an der Universität Innsbruck studiert hat, in ihrer Dissertation mit dem Titel „Das politische Subjekt des queeren Aktivismus. Diskurs und Akteurskonstellationen queerer Politiken im deutschsprachigen Raum. Eine empirische Untersuchung.“

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06.04.2022

Neues pharmazeutisches Studium in Innsbruck

Die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck eröffnen mit dem Masterstudium Pharmaceutical Sciences – Drug Development and Regulatory Affairs neue Karrierewege für naturwissenschaftlich interessierte Studierende. Der gemeinsame englischsprachige Studiengang startet im kommenden Wintersemester. Die Anmeldung zum Aufnahmeverfahren läuft noch bis 13. Mai.

Dabeisein bei der Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln der nächsten Generation: Im Herbst beginnt mit dem internationalen, englischsprachigen MA-Studium „Pharmaceutical Sciences eine neue Zusammenarbeit zwischen Universität Innsbruck und Medizinischer Universität Innsbruck. Neben Lehrenden beider Universitäten tragen Expert:innen aus der pharmazeutischen Industrie sowie der Zulassungsbehörden maßgeblich zur Attraktivität dieses zukunftsweisenden Studiums bei. Die Studierenden erwerben die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten für eine Tätigkeit in Pharmaunternehmen, klinischen Prüfungsorganisationen, Arzneimittelbehörden und vielen weiteren Institutionen und Betrieben im Gesundheitsbereich. Ein intensives Praxis-Modul in einer dieser Institutionen ist dafür ein wesentliches Element.

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07.04.2022

Kann man Parkinson frühzeitig erkennen?

Dieser Frage geht die Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie im Rahmen der österreichweit ersten Parkinson-Risiko-Studie nach. Finanziert wird die Studie vor allem von der Michael J. Fox-Stiftung. Start ist der Welt-Parkinson-Tag, am 11. April 2022.

„Kurz gesagt brauchen wir die Mithilfe der Bevölkerung, um herauszufinden, ob wir Parkinson vielleicht besser frühzeitig erkennen können.“ So bringen es die beiden Studienleiter, Werner Poewe, ehemaliger Direktor, und Klaus Seppi, Leitender Oberarzt der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie, auf den Punkt.

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07.04.2022

Neuer Professor für Metabolomics und bioanalytische Massenspektrometrie

Die massenspektrometrische Abwasseranalyse hat Oberwasser gewonnen. Herbert Oberacher leitet mit seiner Forschungsgruppe dazu wichtige Projekte an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Dezember 2021 wurde der Chemiker vom Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) zum Professor berufen.

Welche Drogen werden in Innsbruck konsumiert und in welchen Mengen? Diese Fragen stellte sich Herbert Oberacher vor fünf Jahren. Inzwischen analysiert er mit seinem Team von der Core Facility Metabolomics am GMI jährlich die Abwässer von insgesamt rund einer Million Menschen auf Drogenrückstände. Informationen zu Suchtmitteln sind aber längst nicht das einzige was der Chemiker aus dem Schmutzwasser lesen kann.

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11.04.2022

COVID-19 und das Risiko für anhaltende Lungenveränderungen

Männlich, über 60 Jahre alt, kritischer COVID-19 Verlauf mit Beatmung: Das sind die Faktoren, die das Risiko signifikant erhöhen, auch ein Jahr nach Entlassung aus dem Krankenhaus noch sichtbare Veränderungen des Lungengewebes aufzuweisen. Zu diesem Ergebnis kommen Tiroler Radiolog:innen anhand von CT-Untersuchungen, die im Rahmen der Langzeitstudie CovILD durchgeführt wurden.

Seit 2020 untersucht ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Pneumologie (Initiatoren), Infektiologie, Neurologie und Radiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck in der prospektiven, multizentrischen Studie CovILD mögliche Folgeschäden nach einer schwer verlaufenen SARS-CoV-2 Infektion.

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12.04.2022

Psychische Belastung in der COVID-19 Pandemie gestiegen: Studie erforscht, wie Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann

An der Medizin Uni Innsbruck beschäftigen sich mehrere Forschungsprojekte mit den Folgen der Covid-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit in Tirol.

Die Ergebnisse von zwei Befragungen, mit über 1.000 Teilnehmer:innen aus Tirol und Südtirol, zeigen, dass sich rund 15 Prozent der Allgemeinbevölkerung als psychisch belastet einstufen Ein wichtiger Schutzfaktor ist die Resilienz, hierzu hat eine neue Studie begonnen. Link für Interessierte https://www.resilienz-tirol.at/

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13.04.2022

Alternativen zum Tierversuch: Staatspreis für Doris Wilflingseder

Der Staatspreis zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch 2021 wurde heute an Doris Wilflingseder von der Medizinischen Universität Innsbruck und Peter Ertl von der Technischen Universität Wien verliehen. Die von der Innsbrucker Immunologin und Infektionsbiologin an der Medizinischen Universität Innsbruck gesetzten Initiativen und etablierten Technologien für eine tierversuchsfreie Grundlagenforschung finden nationale wie auch internationale Beachtung.

Grundlagenforschung ohne Tierversuche – das steht für Doris Wilflingseder seit Beginn ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an erster Stelle. Die Immunologin, die kürzlich zur Universitätsprofessorin für Infektionsbiologie berufen wurde, forscht am Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizin Uni Innsbruck an der Interaktion von Viren und Pilzen mit Komponenten des Immunsystems. „Ich bin überzeugt, dass uns gute menschliche Zellkulturmodelle und entsprechende neuartige Technologien wie High Content Screening oder single-cell RNA-Sequencing bei der Erforschung menschlicher Krankheitserreger wie HIV-1 oder SARS-CoV-2 oder auch opportunistischer, humanpathogener  Pilze wie Aspergillus besser voranbringen als Experimente in Tiermodellen“, betont die Forscherin, die im Labor ausschließlich mit menschlichen in-vitro-Modellen arbeitet und hoch differenzierte humane 3D-Zellkulturmodelle entwickelt, um die ersten Wechselwirkungen verschiedener Krankheitserreger in der Akutphase der Infektion untersuchen zu können.

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19.04.2022

Infektionspreis 2021 für Stefanie Dichtl

Vor rund vier Jahren absolvierte Stefanie Dichtl ihren PhD im Labor von Günter Weiss an der Univ-Klinik für Innere Medizin II. Nun wurde der Pharmazeutin für ihre damalige Forschungsarbeit zur Rolle von Eisensidorophoren bei septischem Schock der Österreichischen Infektionspreis 2021 überreicht.

Eisensidorophore können Eisen binden und an eine andere Stelle im Körper transportieren. Für Bakterien, die Eisen benötigen, um zu wachsen und sich zu vermehren, sind sie ein Überlebensgarant. Sie können einer menschlichen Zelle theoretisch Eisen entnehmen und für ihr eigenes Wachstum nutzen. Es gibt bereits einige Publikationen, dass Eisensidorophore chemisch eine Catecholstruktur aufweisen. Und hier setzte die Pharmazeutin Stefanie Dichtl mit ihrer Arbeit im Rahmen des PhD-Programm HOROS im Labor von Günter Weiss (Direktor, Univ.-Klinik für Innere Medizin II) an. Dafür wurde sie von der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten mit dem Infektionspreis 2021 geehrt. Coronabedingt konnte sie den Preis, der von dem Pharmaunternehmen Sandoz zur Verfügung gestellt wird, allerdings erst vor wenigen Wochen entgegennehmen.

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28.04.2022

Wolfgang Fleischhacker zum Vorsitzenden der Tiroler Hochschulkonferenz gewählt

Die Tiroler Hochschulkonferenz (THK) hat Wolfgang Fleischhacker zum neuen Vorsitzenden gewählt. In dem Gremium sind die Rektor:innen der acht Tiroler Hochschulen vertreten. Als erste Stellvertreterin wird die Rektorin der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Edith Stein (KPH-ES), Petra Steinmair-Pösel, fungieren. Der zweite Stellvertreter ist Rektor Andreas Altmann vom Management Center Innsbruck (MCI). Die THK war 2009 gegründet worden, mit dem Ziel die Zusammenarbeit der Hochschulen zu fördern.

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04.05.2022

Übergewicht allein führt nicht zur Dialyse

Übergewicht und Adipositas bringen sehr oft Bluthochdruck, erhöhte Zucker-, Blutfett- und Harnsäurewerte mit sich. Betroffene haben langfristig ein erhebliches Risiko, ein Nierenversagen zu erleiden. Ein Team um Josef Fritz von der Med Uni Innsbruck und Emanuel Zitt vom Akademischen Lehrkrankenhaus Feldkirch errechnete die Bedeutung der einzelnen Faktoren. Das Journal of the American Society of Nephrology (JASN) berichtet.

Was die Waage anzeigt, ist nicht entscheidend, wenn es darum geht, die langfristige Gefahr für ein irreparables Nierenversagen mit Dialysepflicht einzuschätzen. Relevant ist, was die Messungen von TyG-Index* – ein neuer Parameter für Insulinresistenz –, Harnsäure und Blutdruck ergeben. Zu diesem Schluss sind Wissenschafter um Josef Fritz vom Institut für Medizinische Statistik und Informatik (Direktor: Hanno Ulmer) an der Medizinischen Universität Innsbruck und um den Nephrologen Emanuel Zitt, Oberarzt am Akademischen Lehrkrankenhaus Feldkirch, gekommen.

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10.05.2022

Liechtensteinpreis in Vaduz verliehen

Am Montag, 9. Mai 2022, wurde in Vaduz der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung feierlich überreicht. Die Preisträger*innen in diesem Jahr sind Eliza Harris, Monica Fernández-Quintero und Christian Obermayr von der Universität Innsbruck sowie Egon Demetz von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten und wird jährlich seit 1983 verliehen. In feierlichem Rahmen wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen im Rahmen eines Festaktes im Regierungsgebäude des Fürstentums Liechtenstein in Vaduz geehrt, die Urkunden überreichte Dominique Hasler, Bildungsministerin des Fürstentums Liechtenstein: „Wir alle sind angewiesen auf kluge Köpfe, die ihre geistige Schaffenskraft dafür aufwenden, die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit einer nachhaltigen Lösung zuzuführen“, betonte Dominique Hasler. „Der Preis ist der Ausdruck großer Dankbarkeit, die Liechtenstein gegenüber all jenen empfindet, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, die Gesellschaft voranzubringen.“

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10.05.2022

Timon Adolph ist neues Mitglied der Jungen ÖAW

Höchste Anforderungen an Persönlichkeit, wissenschaftliches Werk und Ansehen in der Fachwelt werden gestellt, wenn die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) einmal jährlich ihre neuen Mitglieder wählt. Insgesamt wurden 45 Forscher:innen ausgewählt, darunter neun Mitglieder der Jungen Akademie – der 36-jährige Gastroenterologe Timon Adolph von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I ist eines davon.

2022 ist ein gutes Jahr für Timon Adolph, vor allem, wenn es um Auszeichnungen geht. Der Zuerkennung eines hoch dotierten ERC Starting Grants im Jänner folgt nun die Aufnahme in die Reihen der Jungen Akademie der ÖAW.

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11.05.2022

Feier des Doktorjubiläums nach 50 Jahren

39 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde haben nach 50 Jahren ihr Diplom erneuert. Bei einem Festakt in der Dogana des Congress Innsbruck feierten die Absolvent:innen des Promotionsjahrs 1972 am 10. Mai ihr Goldenes Doktorjubiläum.

39 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde blickten am 10. Mai auf ihre Studienjahre an der damaligen Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität zurück. An ihrem Ehrentag erneuerten sie im festlichen Rahmen in der Dogana im Congress Innsbruck ihr Promotionsversprechen, das sie vor 50 Jahren abgegeben hatten. Damals, im Studienjahr 1971/72 promovierten insgesamt 149 Medizinerinnen und Mediziner, im Studienjahr 1972/73 waren es 142.

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11.05.2022

Anästhesist:innen und Intensivmediziner:innen begleiten Patient:innen durch wichtige Behandlungsphase

Seit 1. April 2022 hat die Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin in Innsbruck eine neue Direktorin: Barbara Sinner. Die engagierte Ärztin, Forscherin und Lehrende möchte Akzente in Forschung, Patient:innenversorgung und Ausbildung setzen. In einer der größten Unikliniken ihres Faches in Europa findet sie in Innsbruck optimale Voraussetzungen dafür.

Jedes Jahr betreuen Anästhesist:innen an den Innsbrucker Universitätskliniken mehr als 35.000 Patient:innen. Damit gehört die hiesige Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin zu den größten Europas. Dabei gehört es nicht nur zu den Aufgaben der Mediziner:innen, zu gewährleisten, dass die Patient:innen gut aufgehoben sind, eine sichere Narkose – sei es eine Allgemeinanästhesie oder eine örtliche
Betäubung – erfahren und keine Schmerzen spüren. „Heutzutage ist es besonders wichtig, die Patient:innen und Patienten mit Begleiterkrankungen wie Herzinfarkt oder schwerer Lungenerkrankung sicher durch die Operation und die Phase danach zu führen“, sagt Barbara Sinner. Sie hat am 1. April die Leitung der Klinik übernommen. „Ich freue mich, diese renommierte und große Universitätsklinik in erfahrene und hervorragend ausgebildete Hände legen zu können, auch im Sinne einer Stärkung der Forschungsschwerpunkte unserer Universität“, sagt Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck. Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin der Innsbrucker Universitätskliniken fügt hinzu: „Die Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin ist nicht nur unsere größte Klinik, sondern auch unsere zentralste. Die Leistungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in allen Bereichen benötigt. Sei es als Narkose, Schmerztherapie oder intensivmedizinische Versorgung. Ich freue mich, dass wir mit Barbara Sinner eine erfahrene und konstruktive Leiterin für diese wichtige Institution gewinnen konnten.“

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12.05.2022

Eine Kleeblattformation ermöglicht die Muskelkontraktion

Etliche Muskelerkrankungen – so genannte Myopathien – können bisher nicht eindeutig molekular erklärt werden. Neue Erkenntnisse aus dem Labor von Manfred Grabner und Anamika Dayal am Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Innsbruck könnten dieses Defizit beheben. Sie haben nun die Rolle einer Kalziumkanaluntereinheit erforscht, die für die essentielle Kleeblattformation des DHPR Spannungssensors verantwortlich ist.

Die im renommierten Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Forschungsarbeit widmet sich der strukturell-funktionellen Grundlage der so genannten Erregungs-Kontraktions-Kopplung (EKK) in der Skelettmuskulatur – also dem Prozess der Umsetzung eines Nervenimpulses in eine Muskelkontraktion. Im Zentrum des EKK-Apparates der Muskelzelle stehen zwei Kalziumkanäle: Der Spannungssensor oder Dihydropyridinrezeptor (DHPR) in der Zellmembran und der intrazelluläre Kalzium-Freisetzungskanal oder Ryanodinrezeptor (RyR-1) im Sarkoplasmatischen Retikulum (SR). Beide Kanäle müssen sich für die Signalweiterleitung physisch berühren. Dies geschieht in einer faszinierenden ultrastrukturellen Organisation, bei der vier DHPR Spannungssensoren in einer Kleeblattformation (so genannte Tetraden) strikt gegenüber eines jeden zweiten RyR Kanals positioniert sind. „Schon in der Vergangenheit konnten wir zeigen, dass eine intrazelluläre Untereinheit des Spannungssensors, nämlich β1a, nicht nur eine wichtige Schalterfunktion für den Spannungssensor hat, sondern auch für diese spezifische Anordnung der DHPR Kalziumkanäle in der Muskelmembran verantwortlich ist“, sagt Manfred Grabner.

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16.05.2022

Auszeichnung für Klinische Herz-Kreislaufforschung

Im Rahmen der 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) wurde der junge Kardiologe Ivan Lechner (Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie) mit dem renommierten „Hans-Blömer-Young-Investigator-Award für Klinische Herz-Kreislaufforschung“ ausgezeichnet.

Im Fokus des prämierten Projekts des jungen Kardiologen, welcher an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Direktor: Axel Bauer) tätig ist und derzeit seinen Clinical-PhD in der Arbeitsgruppe um Bernhard Metzler, und Sebastian Reinstadler absolviert, steht das Auftreten von linksventrikulären Thromben und deren Assoziation mit Inflammationsparametern bei Patient:innen nach ST-Hebungsmyokardinfarkt (STEMI).

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18.05.2022

Dem Tumor beim Wachsen zusehen

28 mal 21 Millimeter – so groß ist der Plexiglas-Chip, auf dem das Team um Michael Außerlechner und Judith Hagenbuchner einem kleinen Tumor direkt im Gewebe beim Wachsen zusieht. Die Forscher:innen in Österreichs erstem 3D-Bioprinting-Labor nutzen ihr neu entwickeltes Tool, um die Entwicklung von Tumoren, aber auch die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten quasi im Livemodus zu untersuchen – nachgebautes menschliches Gewebe aus dem 3D-Biodrucker macht´s möglich.

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19.05.2022

Alt-Fachschafter:innen trafen sich wieder

Der Absolvent:innenverein Alumn-I-med lud ein und viele frühere Vertreter:innen der ÖH kamen. Beim Treffen der „Alt-Fachschaftler“ am 13. Mai ließen die Teilnehmer:innen ihre Studienzeit Revue passieren.

Alte Erinnerungen wecken und Neues bestaunen: Diese Gelegenheit ließ sich eine illustre Runde von früheren Fachschafter:innen der ÖH Medizin nicht entgehen. Rund 25 Teilnehmer:innen – darunter ausnahmslos alle Fachschaftsverantwortlichen der Jahrgänge 1972 bis 2004 – kamen der Einladung des Absolvent:innenvereins Alumn-I-med (Präsident: Christoph Brezinka) zum Treffen der „Alt-Fachschaftler“ am 13. Mai nach. Der frühere Dekan und Rektor Hans Grunicke fand sich ebenso beim Treffpunkt im neuen Medizin Uni Gebäude in der Fritz-Pregl-Straße 3 ein, wie der neue Ärztekammerpräsident Stefan Kastner (Fachschaftsleiter 1991-1994).

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24.05.2022

„Rauchen schädigt die Gefäße von Kopf bis Fuß“

Mindestens zwei Drittel der Patient:innen an der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie rauchen. Klinikdirektorin Sabine Wipper und Michaela Kluckner, angehende Fachärztin mit dem Schwerpunkt periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), sprechen im Interview über die große Bedeutung von Prävention, die Langzeitfolgen des Rauchens, Behandlungsmöglichkeiten und den letzten Ausweg Amputation.

Expertinneninterview zum Weltnichtraucher:innentag am 31. Mai

  1. Mit den Gefahren des Rauchens werden häufig Lungenkrebs und COPD assoziiert. Ist den Menschen auch ausreichend bewusst, dass Rauchen die Gefäße schädigt?

Sabine Wipper: Rauchen ist ein großes Thema an unserer Klinik. Von 60 bis 70 Patientinnen und Patienten, die wir täglich ambulant behandeln, sind 40 bis 50 Raucherinnen und Raucher. Es ist ihnen durchaus bewusst, dass jede weitere Zigarette ihre Gefäße noch mehr schädigt, aber nur ein geringer Teil schafft es, das Rauchen aufzugeben. Rauchen verursacht nicht nur Krebs, sondern schädigt das ganze Gefäßsystem von Kopf bis Fuß. Die Giftstoffe von Zigaretten schädigen das Endothel, die Innenschicht der Gefäße. Das wiederum begünstigt Ablagerungen (Atherosklerose, Anm.), die zu Engstellen oder Verschlüssen an den Gefäßen führen können. Eine Engstelle an der Halsschlagader kann beispielsweise Schlaganfälle auslösen. Rauchen begünstigt aber auch die Ausbildung von Erweiterungen von Gefäßen, so genannte Aneurysmata, die in Brust, Bauch und den Beckengefäßen vorkommen können.

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24.05.2022

Das war die Lange Nacht der Forschung 2022

Viele Fragen, staunende Gesichter und reichlich Forschung zum Angreifen – das war die Lange Nacht der Forschung 2022. 14.000 Besucher:innen nutzten in Tirol die Möglichkeit, Wissenschaft und Forschung hautnah zu erleben. Zahlreiche Forscher:innen und Mitarbeiter:innen der Medizin Uni Innsbruck boten im CCB, im Foyer der Fritz-Pregl-Straße 3, in der Anatomie und am Klinikareal faszinierende Einblicke in ihre Arbeit.

Die zehnte Lange Nacht der Forschung (LNF22) ging vergangenen Freitag österreichweit mit großem Andrang über die Bühne. Der Corona bedingten Online-Veranstaltung 2020 folgte nun wieder eine Präsentation von Wissenschaft und Forschung aus nächster Nähe. Unter den acht Tiroler Hochschulen bot die Medizin Uni Innsbruck auch dieses Mal wieder ein besonders abwechslungsreiches und innovatives Programm, das zwischen 17 und 23 Uhr in Form von Experimenten, Führungen, Workshops und Vorträgen besucht und absolviert werden konnte.

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25.05.2022

Erste Innsbrucker Sonodays – Ultraschall im Herzen der Alpen

Vom 13. bis 15. Mai fanden dieses Jahr erstmals die „Innsbrucker Sonodays“ an der Medizinischen Universität Innsbruck statt. Unter dem Motto „Ultraschall im Herzen der Alpen“ versammelten sich 60 Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck und 20 Sono4You-Tutor:innen, um sich ein Wochenende lang intensiv mit der Abdomensonographie zu beschäftigten.

Die Innsbrucker Sonodays wurden von Sono4You als Ultraschallkongress für Studierende der Medizin Uni Innsbruck veranstaltet. Sono4You Innsbruck ist Teil des ÖH Trainingszentrums und setzt sich für die Förderung von Ultraschall in der Lehre für Medizinstudierende ein.

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27.05.2022

Wie effizient ist eine Kreuzimpfung aus Vektorimpfstoff und mRNA-Vakzin?

Ist ein sogenanntes heterologes Schema bei der COVID-19-Impfung sicher? Diesen und weiteren Fragen geht das Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck seit Mai 2021 im Rahmen der klinischen Studie HEVACC nach. eBioMedicine berichtet über erste Ergebnisse aus der Zeit vor dem Auftreten der Omikron-Variante von SARS-CoV-2.

Bei der HEVACC-Studie wird untersucht, wie wirksam eine Kreuzimpfung, also eine heterologe Impfung mit dem Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) gefolgt vom mRNA Impfstoff Comirnaty (Biontech/Pfizer) ist. Nun konnten erste Ergebnisse der klinischen Studie im renommierten Forschungsjournal eBioMedicine, einer Publikation des Lancet-Verlages, veröffentlicht werden. Die Forscher:innen kommen zu dem Ergebnis, dass in Bezug auf die Immunantwort die Kreuzimpfung Vorteile gebracht hat und zugleich sicher war. „Wir haben gesehen, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zuerst den Vektorimpfstoff und dann den mRNA basierten erhalten hatten, nicht mehr Nebenwirkungen hatten“, erklärt Janine Kimpel, Leiterin einer Forschungsgruppe am Institut für Virologie in Innsbruck.

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31.05.2022

400 Teilnehmer:innen bei Life Science Meeting und Verleihung des MCBO-Awards

So viele Teilnehmer:innen wie schon lange nicht mehr fanden sich beim Life Science Meeting der PhD-Studierenden der Medizinischen Universität und der Universität Innsbruck ein, das vom 20. bis 21. April im Biozentrum über die Bühne ging. Eines der Highlights der Tagung, an der erstmals auch alle Clinical PhD-Studierenden teilnahmen, war der Microscopy Award. Den MCBO-Preis, der alljährlich für eine ausgezeichnete Publikation an PhD-Student:innen vergeben wird, erhielt heuer Julian Schwärzler.

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03.06.2022

ÖKG-Forschungspreise gingen an Innsbrucker Kardiolog:innen

Bei der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft vom 25. bis zum 28. Mai 2022 in Salzburg wurden Theresa Dolejsi und Ivan Lechner von der Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Direktor: Axel Bauer) für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Lechner erhielt den Preis für die beste Arbeit in der Kategorie „Clinical Science“, Dolejsi überzeugte in der Kategorie „Basic Science“.

 

Die schon in vergangenen Jahren überzeugten die jungen Innsbrucker Kardiolg:innen auch heuer wieder bei der Österreichischen Jahrestagung der Kardiologischen Gesellschaft (Präsident: Bernhard Metzler, Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Innsbruck) mit ihren herausragenden Forschungsleistungen. Bei der in Salzburg ausgetragenen Konferenz bekam Ivan Lechner den Preis für die beste klinische Arbeit zugesprochen. In der prämierten Studie „Impact of COVID-19 pandemic restrictions on ST-elevation myocardial infarction: a cardiac magnetic resonance imaging study“ beschäftigte sich Lechner mit den indirekten Folgen der COVID-19 Pandemie für Herzinfarktpatient:innen. Die dafür verwendete kardiale Magnetresonanztomografie ist dem Experten zufolge der nicht-invasive Goldstandard für eine umfassende Charakterisierung des Myokardgewebes nach einem ST-Hebungsmyokardinfarkt (STEMI), mit der sich insbesondere die Schwere der Gewebsschädigung, ausgedrückt als Infarktgröße, mikrovaskuläre Obstruktion und myokardiale Einblutung, sehr genau bestimmen lässt.

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08.06.2022

Europäische Leitlinien „made in Tyrol“ für häufigste Erbkrankheit

Wenn die Leber zu wenig vom Hormon Hepcidin produziert, lagert sich mit der Zeit Eisen in Organen und Gelenken ab: Bei Hämochromatose handelt es sich um die häufigste Erbkrankheit in Europa. Heinz Zoller und Benedikt Schäfer, anerkannte Experten für Eisenstoffwechsel und Lebererkrankungen an der Univ.-Klinik für In-nere Medizin I in Innsbruck sind für die neuen Europäischen Diagnose- und Be-handlungsleitlinien für Hämochromatose verantwortlich.

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09.06.2022

Ausgezeichnete klinische Lipidforschung

Im Rahmen der 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Herz und Kreislaufforschung (DGK), die unter dem Motto „Neue Räume für kardiovaskuläre Gesundheit“ in Mannheim über die Bühne ging, wurde die Forschungsarbeit von Maria Noflatscher mit dem Abstractpreis für klinische Lipidforschung ausgezeichnet.

„Korrelation der Cholesterin-Efflux-Kapazität mit peripherem Plaquevolumen durch sonographische 3D-Plaque-Volumetrie“, das ist der Titel der Forschungsarbeit von Maria Noflatscher, die kürzlich mit dem DGK-Abstractpreis für klinische Lipidforschung ausgezeichnet wurde. Im Fokus der jungen Assistenzärztin, die an der Univ.-Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie und Angiologie (Direktor: Axel Bauer) tätig ist, steht die Atherosklerose, die als multifokale Systemerkrankung zur Stenosierung und zum Verschluss von Arterien führt und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge hat.

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14.06.2022

„Tuberkulose ist einer der größten Infektionskiller weltweit“

Tuberkulose (TBC) schreitet schleichend, mit unspektakulären Symptomen fort – einer der Gründe für Günter Weiss, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin II, warum während der Corona-Pandemie weniger TBC diagnostiziert wurde, die Sterbezahlen aber anstiegen. Im Interview erklärt er auch, warum alle Patient:innen vor Beginn einer immunsupprimierenden Therapie auf das Vorliegen einer latenten TBC untersucht werden müssen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel ausgegeben, Tuberkulose bis zum Jahr 2030 zu eliminieren. Wie ist die TBC-Lage in der Welt?
Günter Weiss: Tuberkulose ist immer noch einer der größten Infektionskiller weltweit. Jedes Jahr erkranken zehn Millionen Menschen. Rund die Hälfte der Erkrankten weltweit haben keinen Zugang zu Therapie. 1,6 bis 1,7 Millionen Menschen sterben jährlich daran. 2020 hat die WHO weniger Neudiagnosen1 verzeichnet, aber gleichzeitig mehr Todesfälle2 registriert. Die COVID-19 Pandemie hat die Bekämpfung der TBC um Jahre zurückgeworfen. Die Symptome von TBC sind unspezifisch und Kranke sind nicht mehr eingehend untersucht worden und haben deshalb keine Behandlung bekommen. Die Medizin war nur noch auf Corona fokussiert. Die WHO geht davon aus, dass die Zahlen in den kommenden Jahren noch drastischer ausfallen werden.

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23.06.2022

Nachruf em. Univ. Prof. Dr. Karl Lindner

Am 11. Juni 2022 verstarb em. Univ. Prof. Dr. Karl Lindner, langjähriger Vorstand der Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck.

Karl Lindner wurde 1952 in Traunstein geboren. Nach seinem Medizinstudium begann er 1979 als Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Anästhesiologie des Klinikums der Universität Ulm. Er erlangte 1984 die Anerkennung zum Facharzt für Anästhesie und wurde 1987 zum leitenden klinischen Oberarzt und in weiterer Folge zum Ärztlichen Leiter der Abteilung Kardioanästhesie der Universität Ulm ernannt.

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23.06.2022

Nach Angriff auf IT: Systeme der Medizinischen Universität Innsbruck werden wiederhergestellt

Nach einem Angriff auf die IT-Infrastruktur der Medizinischen Universität Innsbruck konnte mittlerweile ein Großteil der verschlüsselten Daten wiederhergestellt werden. Die Wiederherstellung der Dienstleistungen sollte im Laufe der nächsten Tage weitestgehend abgeschlossen sein.

Bereits am vergangenen Samstag, den 18. Juni, wurden gegen acht Uhr früh umfangreiche Ausfälle des IT-Betriebs der Medizinischen Universität Innsbruck festgestellt.

Inzwischen konnte ein Großteil der beeinträchtigten Systeme wiederhergestellt werden. Auch die Ausgabe von notwendigerweise neuen Passwörtern an rund 2.200 Mitarbeiter:innen und etwa 3.500 Studierende ist am Montag erfolgreich angelaufen.

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27.06.2022

Senatswahl 2022

Am 23.06.2022 wurden an der Medizinischen Universität die Mitglieder des Senats (mit Ausnahme der von der Hochschülerschaft entsandten sechs Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden) gewählt.

Der Senat der Medizinischen Universität Innsbruck setzt sich aus insgesamt 26 Mitgliedern und entsprechenden Ersatzmitgliedern zusammen, die – mit Ausnahme der von der Hochschülerschaft entsandten sechs Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden – in gleicher, unmittelbarer, persönlicher und geheimer Wahl gewählt werden. Die Funktionsperiode des Senats beträgt drei Jahre. Der neu gewählte Senat nimmt seine Arbeit im Oktober 2022 auf.

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28.06.2022

Bischof Dr. Karl Golser Preis für MSA-Experten Wolfgang Singer

Einer der weltweit höchstdotierten Preise zur Förderung der Erforschung von atpyischen Parkinsonformen – der Bischof Dr. Karl Golser Preis – geht in diesem Jahr an den Neurologen Wolfgang Singer. Der aus Bayern stammende Arzt und Forscher ist seit vielen Jahren an der Mayo Clinic in Rochester, USA tätig ist.

Aufgrund seiner außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der MSA-Diagnostik wurde Wolfgang Singer vom internationalen Auswahlkomitee sowie vom wissenschaftlichen Beirat der Bischof Dr. Karl Golser Stiftung als Preisträger 2022 ausgewählt. Der feierliche Festakt fand am 11. Juni auf der Trostburg in Waidbruck/Südtirol im Beisein von Baron Carl Philipp von Hohenbühel, Bischof Ivo Muser, Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher, EURAC-Präsident Roland Psenner, Medizin Uni Rektor Wolfgang Fleischhacker und Vizerektorin Christine Bandtlow statt. Der Preisträger selbst konnte aufgrund einer Erkrankung nicht persönlich bei der Verleihung dabei sein.

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30.06.2022

Öffentliche Bekanntmachung DSGVO

Öffentliche Bekanntmachung über eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten gemäß Art 34 Abs. 3 lit. c DSGVO

Am 18. Juni 2022 wurde bekannt, dass ein Angriff auf die IT-Umgebung der Medizinischen Universität Innsbruck stattgefunden hat. Am 26. Juni wurden Daten, die beim Angriff auf die IT-Umgebung der Universität gestohlen wurden, im Darknet veröffentlicht. Der Vorfall wurde der Datenschutzbehörde gemeldet und eine Anzeige bei der Polizei erstattet.

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30.06.2022

Prof. Ernst Brandl-Preis 2021 geht an den Immunologen Wilfried Posch

Im Rahmen einer feierlichen Vergabesitzung im Rathaus Schwaz wurde am 27. Juni der Prof. Ernst Brandl-Preis 2021 vergeben. Glücklicher Preisträger ist Wilfried Posch. Der Experte für Infektionskrankheiten forscht am Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Universität Innsbruck zu neuartigen Infektionskrankheiten und deren Wechselwirkungen mit dem Immunsystem.

In der nun mit dem Brandl-Preis ausgezeichneten und im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichten Forschungsarbeit ist es Wilfried Posch mittels innovativem 3D-Zellkulturmodell gelungen, zwei Komplement-Rezeptoren als Treiber einer folgenschweren Immunreaktion nach SARS-CoV-2 Infektion zu identifizieren. Das Komplementsystem ist Teil unseres angeborenen Immunsystems. Seine Zellen und Proteine haben eine wichtige Funktion für den Schutz des Körpers vor Viren und anderen Erregern, ehe sich T Zellen und Antikörper gebildet haben. Diese Akut-Phase der Wechselwirkung zwischen Erreger und Immunsystem steht im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit des frisch gekürten Brandl-Preisträgers.

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04.07.2022

Partnervertrag mit argentinischer Universität UNCUYO

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universidad Nacional de Cuyo in Argentinien arbeiten künftig enger zusammen. Ziel eines kürzlich abgeschlossenen Partnerschaftsvertrags ist u.a. der Austausch von Studierenden und gemeinsame Forschungsprojekte. Für die Innsbrucker Seite wird Schlaflabor-Leiterin Birgit Högl die Aktivitäten koordinieren.

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universidad Nacional de Cuyo (UNCUYO) in Mendoza, Argentinien, haben einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Die Hauptziele des von Rektor Wolfgang Fleischhacker und für die argentinische Seite von Rektor Daniel Ricardo Pizzi unterzeichneten Abkommens sind der Austausch von Studierenden und in weiterer Folge, im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte, auch der Austausch von Graduierten. Die Kooperation ist u.a. auf die Initiative von Federico Kahr, dem österreichischen Konsul in Mendoza, entstanden. Er hatte bereits vor einiger Zeit die Kontaktaufnahme zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universidad Nacional de Cuyo unterstützt.

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05.07.2022

Medizin Uni Innsbruck gratuliert Veronika Sexl, der neuen Rektorin der Uni Innsbruck, zur Wahl

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und aktuelle Vorsitzende der Tiroler Hochschulkonferenz (THK), Wolfgang Fleischhacker, gratuliert Veronika Sexl zur Wahl als neue Rektorin der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

„Ich gratuliere Veronika Sexl zur Wahl als neue Rektorin der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck“, sagt Rektor Wolfgang Fleischhacker in einer ersten Stellungnahme zur Entscheidung des Unirats. Für den Universitätsstandort Innsbruck sei damit eine zukunftsweisende Entscheidung gefällt worden. „Mit Veronika Sexl übernimmt eine ausgezeichnete Wissenschafterin die Leitung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Für ihre spannende und herausfordernde Aufgabe wünsche ich der designierten Rektorin alles Gute und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, die besten Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Tirol zu schaffen.“

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07.07.2022

Erfolgreiche PEC-Premiere in Innsbruck

Medizinische Skills, Spaß und Spannung – und davon jede Menge – standen beim Paul-Ehrlich-Contest (PEC) an der Medizinischen Universität Innsbruck im Vordergrund. Am Ende konnte das Gastgeber-Team den ehrenvollen dritten Platz einfahren. Den ersten Preis durften diesmal die Hamburger Teilnehmer:innen mit nach Hause nehmen, die Marburger wurden Zweite.

Es war eine erfolgreiche Premiere für die Innsbrucker Medizinstudierenden, die vom 23. bis 24. Juni 2022 erstmals den traditionsreichen Paul-Ehrlich-Contest ausrichten durften. Nicht nur, dass sie auch diesmal wieder ihre herausragenden medizinischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten, auch den Besucherinnen aus Linz, Graz, Deutschland und der Schweiz war die Begeisterung über die gelungene Veranstaltung ins Gesicht geschrieben. Dabei waren die Aufgaben, welche die angehenden Ärzt:innen bei dem Wettbewerb zu meistern hatten, durchwegs anspruchsvoll. Es zählten Wissen, praktische Fertigkeiten und Schnelligkeit, etwa bei der Auflösung von Blick- und Differentialdiagnosen, bei der Durchführung einer Thrombektomie oder Stanzbiopsie oder wenn es darum ging, ein „Sim-Baby“ zu versorgen und gleichzeitig die aufgeregte Mutter zu beruhigen.

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08.07.2022

„Wir setzen Anreiz für Berufswunsch Allgemeinmedizin schon im Studium“

Am 8. Juli 2022 finden die Aufnahmeverfahren für die Diplomstudien Human- und Zahnmedizin sowie für Molekulare Medizin in Innsbruck statt. Hohe Sicherheitsvorkehrungen werden wieder eine sichere Durchführung ermöglichen. Im Rahmen eines Pressegesprächs informierte Wolfgang Prodinger, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten der Medizin Uni Innsbruck, über die Aufnahmeverfahren.

Unter gewohnt hohen Sicherheitsvorkehrungen finden am Freitag, den 8. Juli 2022 die Aufnahmeverfahren für Human- und Zahnmedizin in ganz Österreich statt. Die MedAT-Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universität in Innsbruck werden wie schon vor der Pandemie in den Hallen der Messe Innsbruck, jene für das exklusiv an der Medizin Uni Innsbruck angebotene Bachelorstudium Molekulare Medizin sowie erstmalig das gemeinsam mit der Universität Innsbruck angebotene Masterstudium Pharmaceutical Sciences – Drug Development and Regulatory Affairs an der Medizin Uni Innsbruck, Fritz-Pregl-Straße 3, abgehalten.

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12.07.2022

Innsbrucker Team an großem MSA-Forschungsprojekt beteiligt

Für die Multisystematrophie (MSA), eine fortschreitende, tödlich verlaufende neurodegenerative Erkrankung, gibt es bislang keine wirksame Therapie. Von einer neuen internationalen, multizentrischen Studie unter der Leitung der New York University – von den National Institutes of Health (NIH) mit 2,6 Mio. US-Dollars gefördert – wird ein wichtiger Beitrag zur Planung künftiger Therapiestudien erwartet. Das MSA-Team an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie ist maßgeblich beteiligt.

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21.07.2022

Patent eröffnet neue Forschungswege

Der Physiologe Thomas Haller betrachtet sich als Bricoleur, als Bastler im besten Sinne. Zusammen mit dem jungen Anästhesisten Simon Woyke und dem Biologen Norbert Mair baute er in den hauseigenen Werkstätten ein Gerät, das einem ganzen Forschungsbereich neues Leben einhauchen könnte: Das Trio hat eine Methode entwickelt, um die Sauerstoffbindungskurve effektiv zu messen.

Die Sauerstoffbindungskurve gibt Aufschluss darüber, wie gut das Hämoglobin den über die Lungen aufgenommenen Sauerstoff im Blut bindet und wie schnell bzw. langsam es diesen wieder an das Gewebe abgibt. Dies wiederum lässt Rückschlüsse auf die körperliche Leistungsfähigkeit zu. Denn: Für eine optimale Gewebefunktion ist eine ausreichende Sauerstoffversorgung notwendig. Mit der Information der Sauerstoffbindungskurve könnten viele offene Forschungsfragen beantwortet werden. Doch bisher fehlte es an Methoden, um sie zuverlässig und effizient zu messen.

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26.07.2022

Seltene Mutation führte zu pränataler Blutarmut

Ein Kind, das vor sieben Jahren in Innsbruck zur Welt kam und bereits vor seiner Geburt fünf Blutkonserven benötigte, beschäftigte ein multidisziplinäres Team um Roman Crazzolara und Benjamin Hetzer von der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller). In intensiver Forschung, insbesondere in Zusammenarbeit mit Thomas Gruber vom Institut für Zellgenetik (Direktor: Gottfried Baier), ist es den Wissenschafter:innen gelungen, eine Mutation im GATA1 Protein als Ursache der Anämie zu identifizieren und den Mechanismus zu beschreiben.

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27.07.2022

ÖAW-Stipendien für Anna-Katharina Gerstner und Jiří Koutnik

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) schreibt jährlich Doktorand:innenstipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. In diesem Jahr konnten sich an der Medizinischen Universität Innsbruck die Radiologin Anna-Katharina Gerstner und der Molekularmediziner Jiří Koutnik im Wettbewerb um die begehrten DOC-Stipendien durchsetzen.

Mit den ÖAW-Nachwuchsförderprogrammen DOC, DOC-team, APART-GSK und APARTMINT werden Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Natur- und Technikwissenschaften, der Life Sciences und Medizin sowie aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften finanziell unterstützt. In diesem Jahr wurden 103 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Etwa 59 Prozent sind Frauen. Insgesamt 82 Nachwuchswissenschaftler:innen wurden in das Doktorand:innenprogramm DOC aufgenommen. Bei der feierlichen Übergabe im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien freuten sich auch Anna-Katharina Gerstner von der Univ.-Klinik für Radiologie (interim. Leiterin: Elke R. Gizewski) und Jiří Koutnik vom Institut für Zellgenetik (Direktor: Gottfried Baier) über ein hoch dotiertes DOC-Stipendium. Damit steht den Nachwuchsforscher:innen die Möglichkeit offen, sich in konzentrierter Weise und mit klarem zeitlichen Rahmen der Erstellung ihrer Dissertation zu widmen.

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28.07.2022

Bettina Toth zur Präsidentin gewählt

Bettina Toth, Direktorin der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Medizin Uni Innsbruck, wurde zur neuen Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) gewählt. Die OEGGG wurde 1949 gegründet und ist eine österreichweit tätige Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft sowie der Fortbildung auf dem Gebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Bettina Toth hat ihr Medizinstudium an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen absolviert und dort auch promoviert. Die Facharztweiterbildung erfolgte an der Frauenklinik Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit Habilitation 2008. Bereits in dieser Zeit begann sie sich in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) berufspolitisch zu engagieren. Ihr Weg führte sie als stellvertretende Klinikdirektorin an die Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen der Ruprecht-Karls Universität nach Heidelberg, wo sie auch zur außerplanmäßigen Professorin ernannt wurde. Im Jahr 2016 wurde Sie an Medizinische Universität Innsbruck berufen und ist seither auch im Vorstand der OEGGG als aktives Mitglied vertreten. Zu Ihren wissenschaftlichen Interessen gehört die gesamte gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin mit besonderem Schwerpunkt auf die Reproduktionsimmunologie sowie den Fertilitätserhalt.

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01.08.2022

Schwierige Entscheidungen auf breite Schultern verteilen

Für die interprofessionelle Auseinandersetzung mit schwierigen Fragen zur Behandlung von Patient:innen fungiert am Medizincampus Innsbruck das Klinische Ethikkomitee (KEKo). Mitarbeiter:innen der Tirol Kliniken und der Medizinischen Universität Innsbruck können sich bei medizin-ethischen Fragenstellungen an dieses Forum wenden.

Das KEKo ist eine weisungsunabhängige Plattform für einen interdisziplinären und interprofessionellen Diskurs medizin-ethischer Fragestellungen im klinischen Alltag. „Schwierige Entscheidungen wollen wir auf breite Schultern stellen,“ sagt Jürgen Brunner (Univ.-Klinik für Pädiatrie I) von der Geschäftsstelle des KEKo. Der interdisziplinäre Ansatz der Plattform zeigt sich bereits an der Zusammensetzung des Gremiums. Ärzt:innen verschiedener Fachrichtungen sowie Pflegepersonal sind ebenso vertreten wie Jurist:innen, Seelsorger:innen und Vertreter:innen der Theologie, Philosophie und der Volkswirtschaftslehre.

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03.08.2022

Kinder mit Krebs reden täglich bei Therapie mit

Telemonitoring in Kinderonkologie ist angelaufen – 24 Stunden, sieben Tage pro Woche können Kinder mit Krebserkrankungen den Mediziner:innen an der Innsbrucker Kinderklinik (Dir. Thomas Müller) Feedback zu ihrer Behandlung geben. Ein Team um Roman Crazzolara, leitender Oberarzt an der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, hat ein Telemonitoring-Programm entwickelt. Die ersten Auswertungen sind vielversprechend und wurden jetzt im Fachjournal JAMA Network Open veröffentlicht.

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04.08.2022

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ihre Wirkung auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Was sich in Experimenten an Mäusen vor zwei Jahren belegen ließ, kann nun auch für den Menschen bestätigt werden: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie gehäuft in Fleisch und verschiedenen Ölen vorkommen, können den Verlauf von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen verschlechtern. Diese Erkenntnisse des Teams um Timon Adolph kratzen am „gesunden“ Image von Omega-3 Fettsäuren und untermauern das Konzept der metabolen Entzündung im Darm – auch Nature Reviews nimmt zum Thema Stellung.

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09.08.2022

Vier Forscher der Med Uni Innsbruck sind neue Mitglieder der Academia Europaea

Unter den 470 Wissenschafter:innen, die „nachhaltige akademische Exzellenz“ bewiesen haben und deshalb kürzlich als Mitglieder in die Academia Europaea aufgenommen wurden, sind auch der Zellbiologe Lukas Huber, der Genetiker Florian Kronenberg, der Gastroenterologe Herbert Tilg und der Infektiologe Günter Weiss. Auf der renommierten Liste finden sich insgesamt rund 6.000 Expert:innen aus allen akademischen Disziplinen, darunter 72 Nobelpreisträger:innen.

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09.08.2022

Auszeichnung für zwei junge Gefäßchirurg:innen

Die Arbeiten junger Wissenschafter:innen an der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktorin: Sabine Wipper) werden regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet. Erst kürzlich durften sich Daniela Lobenwein, Assistenzärztin für Gefäßchirurgie und Fachärztin für Anatomie, und Florian Enzmann, Facharzt für Gefäßchirurgie, über zwei Forschungspreise freuen.

Im Rahmen des Translational Meetings der Europäischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (ESVS) in Stockholm wurde Daniela Lobenwein der Posterpreis für ihre, Anfang des Jahres publizierte Arbeit mit dem Titel „Neuronal Pre- and Postconditioning via Toll-like Receptor 3 Agonist or Extracorporeal Shock Wave Therapy as New Treatment Strategies for Spinal Cord Ischemia: An In Vitro Study” verliehen. „In meiner Arbeit befasse ich mich mit möglichen neuen immunmodulatorischen Therapieansätzen für Patientinnen und Patienten, die im Rahmen der Versorgung eines thoracoabdominellen Aortenaneurysmas eine spinale Ischämie, also eine Rückenmarksischämie,  erleiden. Im Fokus steht dabei die viel versprechende klinische Anwendung der Stoßwellentherapie und einer möglichen Immuntherapie mit TLR 3 (Toll-like Rezeptor 3) Agonisten“, so Lobenwein, die auch stellvertretende Leiterin des kürzlich eröffneten Forschungslabors für Experimentelle Gefäßchirurgie (Leiterin: Alexandra Gratl) ist.

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17.08.2022

Shanghai Ranking: Med Uni Innsbruck unter den Top 500

Im aktuellen Shanghai Uni Ranking konnte die Medizinische Universität Innsbruck ihren Platz in der Ranggruppe 401-500 verteidigen und ist damit eine von sechs österreichischen Hochschulen, die in dieser Liga forscht und lehrt.

Beim „Shanghai Academic Ranking of World Universities“ haben auch heuer wieder die US-Unis die Nase vorn, sie stellen 15 der 20 Hochschulen an der Spitze der Rangliste. Auch Österreich hat ähnlich abgeschnitten wie in früheren Jahren: Beste heimische Universität ist wie bei anderen internationalen Uni-Rankings auch die Uni Wien auf den Rängen 151-200. Insgesamt haben es 13 österreichische Hochschulen unter die besten 1.000 geschafft, in den Top 500 finden sich sechs Austro-Unis, darunter die Medizinische Universität Innsbruck.

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18.08.2022

Wissenschaftspreis für Anna Lena Huber für Vortrag zu neoproliferativen Augenerkrankungen

Für einen Vortrag beim Augenkongress 2022 in Villach durfte Anna Lena Huber heuer den Wissenschaftspreis entgegennehmen. Die Forscherin beschäftigt sich an der Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie mit der Erforschung und Therapie von neoproliferativen Augenerkrankungen.

Neoproliferative Augenerkrankungen, wie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und diabetische Retinopathie (DR) sind das Spezialgebiet von Anna Lena Huber. Beim diesjährigen Augenkongress, der vom 25. bis 28. Mai in Villach über die Bühne ging, ist die junge Wissenschafterin nun für ihren Vortrag „Effekte von intravitreal injiziertem Aflibercebt auf systemisches insulin-like growth factor- I und vascular endothelial growth factor-A bei Patient:innen mit diabetischer Retinopathie und altersbedingter Makuladegeneration“ mit einem Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden.

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22.08.2022

Neuer Professor für Allgemeinmedizin: Alfred Doblinger

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat Alfred Doblinger zum Univ.-Prof. für Allgemeinmedizin berufen. Die Stiftungsprofessur wird federführend von der Österreichischen Gesundheitskasse mit Unterstützung des Landes Tirol finanziert. Ziel ist es, den Stellenwert des Faches, die Lehre, die Forschung und damit auch die Nachwuchsförderung voranzutreiben.

Seit 1. August 2022 hat die Medizinische Universität Innsbruck erstmals einen eigenen Professor für das Fach Allgemeinmedizin. Die Förderung dieses Bereiches ist der Medizinischen Universität Innsbruck ein großes Anliegen. Mit der Berufung wird Alfred Doblinger auch Leiter des 2019 eingerichteten Instituts für Allgemeinmedizin. Damit konnte ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht werden: „Mit der Stiftungsprofessur wird dem Fach Allgemeinmedizin ein noch größerer Stellenwert eingeräumt. Eine optimale allgemeinmedizinische Versorgung gelingt vor allem dann, wenn Lehre, Forschung und Praxis Hand in Hand gehen. Mit Alfred Doblinger haben wir einen engagierten Arzt berufen können, der bereits seit über 20 Jahren in der Primärversorgung tätig ist und wichtige Akzente in der praxisorientierten Lehre und der Begleitforschung setzen wird“, erklären Rektor Wolfgang Fleischhacker und Wolfgang Prodinger, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, bei der Vertragsunterzeichnung. „Dank einem Schulterschluss von Land Tirol und der Sozialversicherung ist die Einrichtung dieser Stiftungsprofessur ermöglicht worden und damit ein weiterer wichtiger Schritt für die Attraktiverung der Allgemeinmedizin gelungen.“ An der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung nahm daher auch Arno Melitopulos-Daum, Bereichsleiter der Österreichischen Gesundheitskasse, teil: „Die Österreichische Gesundheitskasse finanziert den neuen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin federführend, weil wir überzeugt sind, so die ärztliche Ausbildung in der Primärversorgung weiter stärken zu können. Damit wird ein bedeutsamer Schritt zur Sicherung und zum Ausbau der Allgemeinmedizin gesetzt.“

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24.08.2022

Neue Professorin Anne Hecksteden vereint Sport und Medizin

Ab 1. September beginnt Anne Hecksteden mit dem Aufbau eines Arbeitsbereichs für Sportmedizin. Die ehemalige Spitzensportlerin wurde von der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck auf den neuen gemeinsamen Lehrstuhl berufen.

Nun ist es offiziell: Am 17. August 2022 hat Anne Hecksteden ihren Berufungsvertrag bei Wolfgang Fleischhacker, dem Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck unterzeichnet. Am 1. September wird die Medizinerin und ehemalige Leistungssportlerin, die gemeinsam von der Leopold-Franzens-Universität und der Med Uni ausgeschriebene Professur für Sportmedizin antreten und mit dem Aufbau des entsprechenden Arbeitsbereichs beginnen. „Die Sportmedizin als konsequente Verknüpfung der in Tirol bestens etablierten Bereiche Medizin und Sportwissenschaft hat mit der Besetzung der Professur nun ein lang ersehntes Ziel erreicht. Ich freue mich sehr über das erfolgreiche Zusammenspiel der beiden Tiroler Universitäten und, dass wir mit Anne Hecksteden nicht nur eine Spitzensportlerin, sondern auch eine Spitzenmedizinerin gewonnen haben“, sagt Fleischhacker.

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29.08.2022

Smartphone-basierte Screeningstrategie verbessert die Erkennung und Behandlung von Vorhofflimmern

Vorhofflimmern kann einen Schlaganfall verursachen – häufig bleibt es von den Betroffenen unbemerkt. Eine digitale Studie, die Axel Bauer, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin III mit Münchner Kolleg:innen durchgeführt hat, zeigt, dass mittels einer Smartphone-basierten Screeningstrategie die Diagnoserate von behandlungsbedürftigen Vorhofflimmern mehr als verdoppelt werden kann. Das renommierte Fachjournal Nature Medicine berichtet über die wegweisende eBRAVE-AF Studie.

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30.08.2022

Expert:inneninterview: „Lp(a) sollte mindestens einmal im Leben gemessen werden“

Eine hohe Konzentration von Lipoprotein(a) – kurz Lp(a) – gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch es wurde bisher zu wenig beachtet. Florian Kronenberg, Direktor des Instituts für Genetische Epidemiologie an der Med Uni Innsbruck, hat federführend mit 22 weltweiten Expert:innen einen Konsens darüber hergestellt, wie mit Lp(a) umgegangen werden soll. Am 29.8. stellte er die Arbeit beim Kongress der European Society of Cardiology in Barcelona vor.

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07.09.2022

Expert:inneninterview zum Welttag der Suizidprävention

Jedes Jahr am 10. September soll im Rahmen des Welttags der Suizidprävention durch verschiedene Aktivitäten an die Opfer suizidaler Handlungen und deren Angehöriger erinnert werden. Eberhard A. Deisenhammer von der Univ.-Klinik für Psychiatrie II der Medizinischen Universität Innsbruck forscht seit vielen Jahren zu Suizidalität. Im Interview zeigt er Wege auf, wie Suizide verhindert werden könnten und wie man am besten darüber spricht.

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12.09.2022

FRANUI Musicbanda – Konzert zum Semesterstart

Zum Semesterauftakt lädt die Medizinische Universität Innsbruck auch heuer wieder zu einem Konzert in das Haus der Musik Innsbruck.

Nach einem fulminanten Auftritt des Duos Bartolomey/Bittmann im vergangenem Jahr, wurde ein weiteres hochkarätiges Musik Ensemble nach Innsbruck geholt: FRANUI Músicbanda. Sie besetzt mit Holz- und Blechbläsern, Saiten- und Streichinstrumenten ein Repertoire, das neben Eigenkompositionen unter anderem auch Bearbeitungen von Musikstücken von Gustav Mahler, Franz Schubert und Johannes Brahms umfasst.

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16.09.2022

Akademischer Abschied von Patrick Zorowka

Vor 26 Jahren, am 1. Dezember 1996, wurde Patrick Zorowka auf den Innsbrucker Lehrstuhl für „HNO-Heilkunde mit besonderer Berücksichtigung der Phoniatrie“ berufen. Mit 1. Oktober 2022 wird er nun emeritiert. Ein Symposium mit Festakt, zu dem rund 200 geladene Gäste in den Festsaal der Fachhochschule Gesundheit kamen, würdigte Anfang September seine Verdienste.

Die Festrede, die traditionelle Laudatio, hielt der Direktor des Departments für Medizinische Physik und Akustik der Universität Oldenburg, Birger Kollmeier.

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20.09.2022

Digital lehren und lernen: MOODLE statt ILIAS

Die bisherige Lernmanagementsoftware ILIAS wird mit Beginn des Wintersemesters 2022/23 durch MOODLE abgelöst.

In MOODLE können Informationen und Unterlagen von Lehrenden sowie Studierenden sehr leicht und schnell zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus bietet die Lernmanagementsoftware eine Bandbreite an didaktischen Möglichkeiten, die Lehrende in Lehrveranstaltungen einfließen lassen können; So können etwa aus individuell erstellten Fragenpools einfach Quizze zur Wissensüberprüfung erstellt werden, es stehen Foren und Chats zum Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden zur Verfügung, es ermöglichen Gruppenfunktionen selbständige (Klein)Gruppenarbeiten und mittels einer Schnittstelle kann Studierenden Zugriff auf ergänzende Lernprogramme erlaubt werden. Darüber hinaus wird eine anwender:innenfreundliche App zum Download zur Verfügung gestellt.

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21.09.2022

Gestresste Zellen im Labor liefern neue Erkenntnisse

Am Institut für Pathophysiologie der Medizin Uni Innsbruck werden Zellen „gestresst“, um neue Erkenntnisse zu grundlegenden Zellmechanismen zu erhalten. Im Rahmen einer gemeinsamen Forschungsarbeit mit internationalen Expert:innen ist es gelungen, detaillierter zu zeigen, wie Zellen auf mechanischen Stress reagieren. Die Ergebnisse sind insbesondere relevant für die Krebsforschung. Das renommierte EMBO-Journal berichtet über die Arbeit auf dem Titelblatt seiner aktuellen Ausgabe.

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22.09.2022

Ausgezeichnete Grundlagenforschung

Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) vom 7. bis 9. September in Wien wurde Julian Schwärzler, PhD-Student in der Arbeitsgruppe des Gastroenterologen Timon Adolph, mit dem ÖGGH Wissenschaftsförderung – dem größten Förderpreis auf dem Gebiet der Gastroenterologie und Hepatologie in Österreich – ausgezeichnet.

Die Freude über die ÖGGH Wissenschaftsförderung in der Höhe von 50.000 Euro steht dem gebürtigen Vorarlberger Julian Schwärzler ins Gesicht geschrieben. Der 29-Jährige forscht in der Arbeitsgruppe von Timon Adolph an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor: Herbert Tilg) zum Zusammenspiel von umweltbedingten und genetischen Risikofaktoren und deren Auswirkungen auf Darmentzündungen und Schleimhauthomöostase, insbesondere in Darmepithelzellen. „In meiner vorangegangenen, im Journal Gastroenterology veröffentlichten Arbeit konnten wir enträtseln, wie in der Nahrung enthaltene PUFAs (Polyunsaturated Fatty Acids, Anm.), also mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in der westlichen Diät gehäuft vorkommen, Darmentzündungen bei Mäusen auslösen, was einer bei Stoffwechselerkrankungen beobachteten metabolischen Entzündung gleichkommt“, beschreibt Schwärzler die weitreichende Erkenntnis. Anhand von Stammzell-Organoiden und zwei unabhängigen Patient:innenkohorten wurde schließlich auch nachgewiesen, dass Omega 3-Fettsäuren einen Entzündungsreiz im Darm auslösen und den Verlauf chronisch entzündlicher Darmerkrankungen im Menschen verschlechtern.

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27.09.2022

Mit der OLV startete das Studienleben

Die Orientierungslehrveranstaltung (OLV) ist die erste und meistbesuchte Lehrveranstaltung aller Studiengänge an der Medizinischen Universität Innsbruck und sie ist der offizielle Auftakt des Wintersemesters. 496 Studienanfänger:innen wurden gestern im Audimax willkommen geheißen.

Nach mehr als zwei Jahren der Einschränkungen, war der Audimax der Medizinischen Universität Innsbruck am 26. September wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt. 469 junge Menschen haben sich zur ersten Lehrveranstaltung ihres Studiums der Human-, Zahn- oder Molekularen Medizin eingefunden – bei der Orientierungslehrveranstaltung (OLV). Mit kurzer Verspätung – ganz im Sinne der akademischen Viertelstunde – hieß Rektor Wolfgang Fleischhacker, wie bereits zuvor der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Wolfgang Prodinger, die Studienanfänger mit motivierenden Worten an der Universität willkommen. Beide gaben ihnen auch den ein oder anderen Ratschlag mit auf den Weg. „Ich gratuliere Ihnen allen auf das herzlichste, dass Sie die Eingangshürde bewältigt haben und zur Studienwahl. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen, viel Spaß, Freude, Neugierde. Loben Sie sich selbst und Ihre Kolleginnen und Kollegen und vergessen Sie nicht, dass die Medizin, ein sozialer Beruf ist. Soziale Kompetenz lernt man auch außerhalb des Hörsaals und abseits dicker Lehrbücher“, sagte Fleischhacker.

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27.09.2022

Nachruf Anto Nogalo

Die Medizinische Universität Innsbruck, das Biozentrum und das Institut für Medizinische Biochemie trauern um Anto Nogalo.

Unser Kollege, Mitarbeiter und Freund Anto Nogalo ist unerwartet am 23.9.2022 verstorben. Er hat einen wesentlichen Teil seines beruflichen Lebens als medizinisch-technische Fachkraft und Chemielaborant am Institut für Medizinische Biochemie verbracht.   

Nach einer Ausbildung in technischer Chemie im ehemaligen Jugoslawien kam Anto Nogalo 1996 an das Institut für Medizinische Biochemie. Mit großem Eifer und Sachverstand hat sich Anto Nogalo in den vergangenen 26 Jahren in eine Vielzahl von Projekten eingebracht und maßgeblich zu ihrem Gelingen beigetragen. Durch sein unkompliziertes und stets freundliches und hilfsbereites Wesen war er eine große Stütze nicht nur für neue Mitarbeiter:innen, denen er auf angenehme Weise methodisches und administratives Knowhow weitergab. So hat er sich auch gerne in der Lehrlingsbetreuung engagiert. Anto Nogalo trug zu einem angenehmen Arbeitsklima bei und half gerne bei der Organisation von gemeinsamen Aktivitäten wie Ausflügen oder Feierlichkeiten, an die sich viele von uns sehr gerne erinnern. Sein Einsatz für Kolleg:innen endete nicht am Feierabend. Nicht wenige von uns verdanken Antos Engagement und seinem handwerklichen Geschick zum Beispiel ein funktionierendes Fahrrad. Auch durften sich viele immer wieder an selbstgemachten Marmeladen, Likören und anderen Köstlichkeiten erfreuen. Gerne erzählte Anto von seiner Familie, seinem Herkunftsort in Jugoslawien und seiner Heimat Kroatien, seinen zahlreichen Hobbies wie Malen, Musizieren und Radfahren. 

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28.09.2022

Ringvorlesung Health 4.0 – Transformation im Gesundheitswesen

Das Projekt „Digital Skills, Knowledge and Communication“, der drei Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten und Schwerpunkten der Digitalisierung und digitalen Transformation in der Medizin auseinander.

Ein erstes Ergebnis dieser Kollaboration ist die Ringvorlesung „Health 4.0 – Transformation im Gesundheitswesen“, die als gemeinsame Lehrveranstaltung der am Projekt beteiligten Universitäten online durchgeführt wird. Die Ringvorlesung bietet einen grundlegenden Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung in der Medizin. Aus Innsbruck werden unter anderem Beiträge zum Implantierbaren Herzmonitor in der Herzinfarktnachsorge (Axel Bauer, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin III) und Digital Solutions for Mental Health (Johannes Passecker, Institut für Neurobiochemie).

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29.09.2022

Von der Fettleber zur Leberentzündung

Im Rahmen einer bereits mehrjährigen Forschungskooperation zwischen der Arbeitsgruppe um Michael Karin vom Labor für Genregulation und Signaltransduktion der University of California San Diego und dem Team um den Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger vom Innsbrucker Biozentrum ist es gelungen, einen Schlüsselschritt in der Pathogenese der nicht-alkoholischen Leberentzündung (NASH) zu enthüllen.

Die nicht-alkoholische Steatohepatitis, kurz NASH, ist eine Leberentzündung, die im Rahmen einer Leberverfettung (Steatosis hepatis, NAFLD) auftritt und nicht durch Alkoholkonsum bedingt ist. Sowohl NAFLD als auch NASH sind häufige, durch Veränderungen des Fettstoffwechsels bedingte Stoffwechselerkrankungen, die das Risiko für Leberschäden, Fibrose, Zirrhose, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beträchtlich erhöhen. Welche Mechanismen dem Übergang von der einfachen Fettleber zur Fettleberhepatitis zugrunde liegen, ist bislang ungeklärt.

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02.10.2022

FRANUI Musicbanda: Konzert zum Semesterstart

Bereits zum zweiten Mal lud die Medizinische Universität Innsbruck mit Unterstützung von ALUMN-I-MED zum musikalischen Semesterauftakt. Franui Musicbanda begeisterte das Publikum im Haus der Musik.

Nach einem fulminanten Auftritt des Duos Bartolomey/Bittmann im vergangenen Jahr, wurde ein weiteres hochkarätiges Musik Ensemble nach Innsbruck geholt: FRANUI Musicbanda spielte auf Einladung der Medizin Uni Innsbruck am 1. Oktober im Haus der Musik in Innsbruck auf. Die Osttiroler Musiker:innen besetzen mit Holz- und Blechbläsern, Saiten- und Streichinstrumenten ein Repertoire, das neben Eigenkompositionen unter anderem auch Bearbeitungen von Werken von Gustav Mahler, Franz Schubert und Johannes Brahms umfasst. Mit dem Programm „Mischmasch“, das auch „Kraut und Rüben“ oder „Wirrwarr“ hätte heißen können, öffnete die in Innsbruck selten live zu erlebende Musicbanda ihr ganz persönliches Liederbuch aus den Alpen. Die musikalische Darbietung ging jedenfalls allen Anwesenden zu Herzen.  

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03.10.2022

Ars Docendi Staatspreis an Mitarbeiter:innen der Anatomie

Der Ars Docendi Staatspreis 2022 an insgesamt 15 herausragende Lehrende von drei Fachhochschulen und je einer Universität und Pädagogischen Hochschule vergeben. Die Auszeichnung in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Lehr- und Prüfungskultur“ ging an das Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie der Medizinischen Universität Innsbruck

Seit zehn Jahren verleiht das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung den „Ars Docendi“, den österreichischen Staatspreis für exzellente Lehre. Diesmal sind 15 Lehrende von drei Fachhochschulen, einer Universität und einer Pädagogischen Hochschule unter den Preisträgerinnen und Preisträgern, denen Wissenschaftsminister Martin Polaschek die Auszeichnungen Ende September in Wien überreicht hat. Insgesamt gab es heuer 164 Einreichungen.

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05.10.2022

20 Jahre PhD-Ausbildung in der Biomedizin – eine Innsbrucker Erfolgsgeschichte

Die biomedizinische Doktorand:innenausbildung hat in Innsbruck eine lange Tradition. Bereits zwei Jahre vor der Gründung der Medizinischen Universität Innsbruck im Jahr 2004 – also noch zu Fakultätszeiten – wurden Initiativen gesetzt, um einen „international state of the art“ in der PhD-Ausbildung zu etablieren. Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurde vergangene Woche auf 20 Jahre erfolgreiche PhD-Ausbildung in Innsbruck zurückgeblickt.

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06.10.2022

Viel Wissenschaft aus Innsbruck am 8th CIIT Science Day

Vor kurzem fand im Medizinzentrum Anichstraße der 8. Science Day des Comprehensive Centers für Infektiologie, Immunologie und Transplantation (CIIT) statt – in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit den EU geförderten CORVOS und FWF geförderten HOROS PhD Programmen. Erneut bot der CIIT Science Day den in Innsbruck tätigen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Infektion, Immunität und Transplantation Gelegenheit, den interdisziplinären Wissensaustausch zu (be)leben.

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10.10.2022

Gelungener Empfang der Tiroler Hochschulen

Im Kaiser-Leopold-Saal der Universität Innsbruck fand am 4. Oktober auf Einladung von Wolfgang Fleischhacker – seit April dieses Jahres Vorsitzender der Tiroler Hochschulkonferenz (THK) – der traditionelle Empfang der Tiroler Hochschulen statt.

Das fürstliche Ambiente des Kaiser-Leopold-Saales, die musikalische Begleitung durch die Uni Jazz Combo und nicht zuletzt eine prominent und kompetent besetzte Diskussionsrunde am Podium machten den Tiroler Hochschulempfang auch in diesem Jahr zu einem besonderen Ereignis.

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12.10.2022

Professur und Institutsleitung für den Epidemiologen Peter Willeit

Der Epidemiologe Peter Willeit wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für Epidemiologie und Public Health berufen. Damit leitet der Innsbrucker mit besonderer Vorliebe zur Mathematik auch das dazugehörige, derzeit im Aufbau befindliche Institut am Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie.

Mit Vorhersagen und Risikoberechnungen kennt sich Peter Willeit nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie aus. „Für die Mathematik konnte ich mich schon immer begeistern“, erzählt der Innsbrucker, der als Schüler des Akademischen Gymnasiums Innsbruck keine Mathematik-Olympiade ausließ, sich aber auch schon damals sehr für Medizin interessierte. Weil er beruflich mit Menschen zu tun haben wollte, fiel die Entscheidung schließlich auf das Medizinstudium. Die Mathematik blieb trotzdem, denn Zahlen und große Datenmengen spielten während seiner ersten wissenschaftlichen Arbeiten schließlich eine so große Rolle, dass die Epidemiologie in den Mittelpunkt seines Interesses rückte. „Im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation von Forschergruppen der Universitätsklinik für Neurologie, des Instituts für Genetische Epidemiologie sowie des Krankenhauses Bruneck entstanden fünf Publikationen, in denen wir zeigen konnten, dass eine kurze Telomerlänge mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen einhergeht“, erinnert sich Peter Willeit. Seine Begeisterung für epidemiologische Studien vertiefte der Mediziner mit einem Master- und PhD-Studium in Epidemiologie und Public Health an der Universität Cambridge. An der renommierten Eliteuniversität forschte Peter Willeit schließlich acht Jahre, zuletzt als University Lecturer (entspricht einem Assistenzprofessor, Anm.) und Leiter einer eigenen Forschungsgruppe, bevor er 2016 an die Medizinische Universität Innsbruck zurückkehrte.

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13.10.2022

Solidarität der österreichischen Wissenschaft mit Zivilgesellschaft im Iran

Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und die Universitätenkonferenz (Uniko) zeigen sich entsetzt über die Ereignisse, die sich im Iran zutragen. Die Gewalt gegen Studierende und Lehrende der Sharif University of Technology in Teheran und anderer Universitäten des Landes sowie die Gewalt gegen Demonstrierende im Iran wird aufs Schärfste verurteilt.

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18.10.2022

Studienförderpreise des Deutschen Freundeskreises verliehen

Stefan Fuchs, Marc Kalenka und Viktor Bendikt Lang – das sind jene drei Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck, die sich in diesem Jahr über einen Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises der Universitäten (DFK) freuen dürfen. Außergewöhnliche Studienleistungen, persönliches Engagement und ambitionierte Zukunftspläne bilden die zentralen Kriterien, nach denen eine Jury aus zahlreichen Einreichungen über die Vergabe entscheidet.

Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Bergisel-Restaurant 1809 wurden am 15. Oktober die Studeinförderpreise des Deutschen Freundeskreis der Universitäten verliehen. Zahlreiche Repräsentant:innen der Innsbrucker Hochschulen sowie Ehrengäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren dabei, als insgesamt neun Studierende, jeweils drei von der Leopold-Franzens-Universität, der Medizinischen Universität Innsbruck und des Management Center Innsbruck, die Auszeichnung erhielten.

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19.10.2022

„Village“-Programm entlastete Kinder

Kinder, die mit psychisch erkrankten Eltern aufwachsen, übernehmen oft viel Verantwortung und sind selbst belastet. Im Projekt „Village“ entwickelten Forscher:innen mit Förderung der Med Uni Innsbruck und der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und unter Einbindung von Betroffenen sowie zahlreichen Organisationen ein Vorsorgeprogramm für betroffene Familien in Tirol. Nun wurde das Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen. Für eine Weiterführung des Programms wird dringend eine Finanzierung gesucht.

Schätzungen zufolge wächst jedes vierte Kind mit einem psychisch kranken Elternteil auf – und mit einem erhöhten Risiko, später selbst psychisch oder körperlich zu erkranken. Kinder von psychisch erkrankten Elternteilen leiden häufig mit – oft im Stillen. Viele übernehmen früh viel Verantwortung, fühlen sich minderwertig oder gar schuldig, und fürchten sich vor Stigmatisierung. In Tirol fehlt es bisher an einer flächendeckenden, niedrigschwelligen Präventionsstruktur für diese Kinder. Dies zu ändern, machten sich die Verantwortlichen des Pilotprojekts „Village“ unter der Leitung der Sozialforscherin Jean Paul (Univ.-Klinik für Psychiatrie I) in den vergangenen fünf Jahren zur Aufgabe und etablierten Tirol ab 2018 als Modellregion. Nun ist das wissenschaftliche Projekt ausgelaufen.

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20.10.2022

IPOKRaTES: Praxisnahes Lernen direkt am Krankenbett

Organisiert von „IPOKRaTES – International Postgraduate Organisation for Knowledgetransfer, Research and Teaching Excellent Students“, lernen Studierende aus Österreich und Deutschland am Krankenbett praxisnah von international Professor:innen. Mitte September war der renommierte Internist Steve Mackey von der Columbia University in the City of New York zu Gast.

Auf Einladung der Studierendenorganisation IPOKRaTES hielt der amerikanische Internist Steve Mackey ein „Internal Medicine Bedside Teaching“-Seminar für Medizinstudierende. In den IPOKRaTES-Seminaren, erheben die Teilnehmer:innen an ausgewählten Patient:innen eine genaue Anamnese und führen Untersuchungen selbstständig durch. Anschließend werden Fälle aus spezifischen Fachgebieten systematisch, entweder in Kurz- oder Langform, den Lehrenden präsentiert und gemeinsam besprochen. „Dabei war die Motivation der Studierenden sehr groß“, freuen sich die IPOKRaTES Organisatoren. Hohe Motivation und Lernwilligkeit zeichneten bereits in den vergangenen Jahren das Seminar aus.

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24.10.2022

P2Y11 Rezeptor: Beschützer und Entzündungshemmer

Mit der Beleuchtung des bisher wenig erforschten Transmembranrezeptors P2Y11 haben Martin Thurnher, Leiter des Immunologischen Labors der Univ.-Klinik für Urologie, und sein Team vor einigen Jahren ein neues, aber lohnendes Forschungskapitel aufgeschlagen. Aktuell berichtet er im Journal Cellular and Molecular Life Sciences gemeinsam mit PostDoc Dominik Klaver über weitere immunrelevante Details des Rezeptors.

Obwohl der ATP Rezeptor P2Y11 bereits 1997 entdeckt worden war, blieb er lange Zeit unerforscht. „Zum einen, weil er in Nagetieren nicht vorkommt und es deshalb auch kein Mausmodell gibt, zum anderen dauerte es lange, bis spezifische Reagenzien für die Forschung verfügbar waren“, erklärt Martin Thurnher, der das Immunologische Labor an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger) leitet und mit seinen Forschungs­arbeiten bereits einige wichtige Beiträge zu diesem Rezeptor beisteuern konnte.

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25.10.2022

Drei Lehrpreise erstmals verliehen

Mitte Oktober gab es eine Premiere an der Medizinischen Universität Innsbruck: Erstmals sind Preis für drei herausragende Lehrprojekte vergeben worden: Matteo Cesari, das Team Stefan Höfer, Margit Breuss und Martin Kumnig, sowie Nikolas Schmidbauer und Marc Kalenka durften sich über ihre jeweils mit 2.000 Euro dotierten Auszeichnungen freuen. Die erfolgreichen Projekte unterstreichen die Vielfältigkeit des Lehrangebots sowie die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für innovative Lehre.

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02.11.2022

Zellatmung als Marker für Qualität von Spenderlebern

Forscher:innen um Andras Meszaros und Julia Hofmann von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie haben die Zellatmung von 50 potentiellen Spenderlebern untersucht. In der Folge beobachteten die Wissen-schafter:innen den klinischen Verlauf der Patient:innen. Dabei stellte sich heraus: Je besser die Zellatmung, desto besser die Prognose. Die Studie wurde nun im Fach-journal Lancet eBioMedicine veröffentlicht.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Alter von Organspender:innen von durchschnittlich 30 Jahre auf inzwischen durchschnittlich 60 Jahre verdoppelt. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend wichtiger, Marker für die Organqualität zu definieren. Innsbrucker Forscher:innen am organLife Labor an der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (interim. Direktor Stefan Schneeberger) führten hierzu nun eine erste große Studie im klinischen Bereich durch. Ziel war es, die Zellatmung (mitochondriale Funktion) von Spenderlebern als möglichen Parameter für die Organqualität – und in der Folge für die Organauswahl – zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die mitochondriale Funktion einen wichtigen, unabhängigen Marker darstellt, der in Zukunft als zusätzliches Entscheidungskriterium vor der Transplantation von Spenderlebern herangezogen werden könnte.

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03.11.2022

15 Jahre Bioethik Netzwerk ethucation

ethucation – das Netzwerk für Bioethik in Lehre und Fortbildung wurde im September 2007 an der Medizinischen Universität Innsbruck eingerichtet, um eine grundsätzliche Sensibilisierung für die Vielschichtigkeit bioethischer Fragestellungen und Problemfelder zu erreichen. 15 Jahre später gibt es viele gute Gründe, die konsequent interdisziplinär und philosophisch breit angelegte Plattform mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung zu würdigen.

„Mit der Festveranstaltung anlässlich des 15-jährigen Bestehens von ethucation wollen wir die Früchte dieser Arbeit vorstellen, die Rolle von Bioethik für die moderne (Bio-)Medizin hervorheben und Gelegenheit zu informellem Gedankenaustausch und Vernetzung bieten“, freut sich Gabriele Werner-Felmayer, Biochemikerin an der Medizinischen Universität Innsbruck und Leiterin von ethucation, schon auf die Jubiläumsfeier am 17. November, die allen Interessierten offen steht.

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04.11.2022

ÖGGH Preise für Innsbrucker Trio

Junge Forscher:innen an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I betreiben starke Forschung. Maria Effenberger und Andreas Zollner durften sich bei der ÖGGH-Jahrestagung in Wien über Preise freuen. Zusammen mit Julian Schwärzler, der die große Wissenschaftsförderung erhielt, stellte die Med Uni Innsbruck damit die Hälfte der Preisträger.

Als am 8. September bei der 55. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) die Preise verliehen wurden, glänzten die jungen Forscherinnen und Forscher aus dem Team von Herbert Tilg (Direktor, Univ-Klinik für Innere Medizin I) dieses Jahr ganz besonders. Nicht nur, dass Julian Schwärzler für seine Grundlagenarbeit mit dem hochdotierten Wissenschaftsförderungspreis ausgezeichnet wurde (Ausgezeichnete Grundlagenforschung – myPoint (i-med.ac.at). Auch Maria Effenberger und Andreas Zollner sind für ihre hervorragenden Studien honoriert worden. Damit ging heuer die Hälfte der zu vergebenden Preise nach Innsbruck.

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07.11.2022

Impfaktion im Bezirk Schwaz: Studie belegt signifikante Reduk-tion von Corona-Neuinfektionen

Im Rahmen einer Sonder-Impfaktion im Tiroler Bezirk Schwaz wurden von 11. bis 16. März 2021 (1. Dosis) und von 8. bis 13. April 2021 (2. Dosis) 67 Prozent der impfbaren Schwazer Bevölkerung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. In der begleitenden und vom Land Tirol geförderten REDUCE-Studie unter der Leitung von Peter Willeit von der Medizinischen Universität Innsbruck konnte eine mehr als 90%ige Reduktion von Neuinfektionen über einen Zeitraum von sechs Monaten nachgewiesen werden.

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09.11.2022

Neuer Professor Alfred Doblinger: „Wir wollen mehr junge Ärztinnen und Ärzte für die Allgemeinmedizin begeistern“

Seit August 2022 ist Alfred Doblinger Professor für Allgemeinmedizin an der Medizin Uni Innsbruck. Die Stiftungsprofessur wird federführend von der Österreichischen Gesundheitskasse mit Unterstützung des Landes Tirol finanziert. Die Besetzung der Professur ist ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen, die Primärversorgung zu stärken. Ziel ist es, den Stellenwert des Faches zu erhöhen, die Lehre, die Forschung und damit auch die Nachwuchsförderung voranzutreiben.

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14.11.2022

EFAS-Awards für MSA-Forschung

Nicole Campese und Fabian Leys, zwei junge Forscher:innen der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl), durften sich kürzlich über Preise freuen, die im Rahmen der 23. Jahrestagung der European Federation of Autonomic Societies (EFAS) in Kronstadt, Rumänien, für ihre Arbeiten zur Multisystemathrophie (MSA) vergeben wurden.

In der Auswahl für den 2022 erstmals vergebenen und von der US-amerikanischen Patient:innen-Vertretungsorganisation The Multiple System Atrophy Coalition zur Verfügung gestellten EFAS α-Synuclein Award waren junge Forscher:innen, die sich in ihrer Arbeit mit autonomen Versagen bei der Multisystematrophie oder anderen α-Synucleinopathien befasst haben. So auch das siegreiche Projekt des Teams um Fabian Leys, Gregor Wenning und Alessandra Fanciulli mit dem Titel „Sex-related differences in the clinical presentation of people with multiple system atrophy” (Geschlechtsspezifische Unterschiede in der klinischen Präsentation von Menschen mit Multisystematrophie). Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Menschen mit Multisystematrophie (MSA) sind bislang nur unzureichend erforscht. „In unserer Studie haben wir geschlechtsspezifische Unterschiede in einer retrospektiven Kohorte (N=144) des Innsbrucker MSA Registers untersucht. Wir konnten etwa feststellen, dass ein Symptombeginn mit orthostatischen Kreislaufbeschwerden sowie auch die orthostatische Hypotonie – das Kardinalzeichen des kardiovaskulären autonomen Versagens – bei Männern häufiger und schwerwiegender auftritt, Frauen wiederum eine schwerwiegendere Beeinträchtigung der Motorik sowie eine höhere Prävalenz für eine Depression aufweisen“, berichtet Fabian Leys, der den Preis für das gesamte Team entgegennahm. Mit der Studie wurde ein wichtiger Schritt in der Gendermedizin gesetzt, der Menschen mit MSA eine verbesserte, maßgeschneiderte Therapie zukommen lassen kann.

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15.11.2022

Erster hochauflösender Einzelzell-Atlas zum Lungenkarzinom

Kein Tumor gleicht dem anderen. Diese Unterschiedlichkeit und das komplexe Zu-sammenspiel von Tumor- und Immunzellen erschwert die Auswahl gezielter Im-muntherapien. Ein Team aus Onkologie und Bioinformatik um Dominik Wolf und Zlatko Trajanoski hat nun einen Einzelzell-Atlas erstellt und mit einer speziellen, in Innsbruck etablierten Einzelzell-Analyse neue Subtypen von spezifischen Immun-zellen identifiziert. Damit wird es möglich, das Ansprechen auf Immuntherapien besser vorherzusagen.

Die Erforschung von Zellen ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung personalisierter Medizin. Für die Erstellung von Tumorprofilen wurden in den letzten Jahren zahlreiche innovative Technologien entwickelt und etabliert. Die Einzelzell-Sequenzierung (single cell RNA-sequencing) ermöglicht es etwa, einzelne Zellen zu sequenzieren und jeweils individuell herauszufinden, welche Gene in der Zelle gerade aktiviert sind. Auf diese Weise lassen sich 10.000 Zellen pro PatientIn und rund 2.000 Gene pro Zelle analysieren, sodass ein detailliertes Tumorprofil entsteht. Weil für diese Methode stets frische Gewebeproben benötigt werden und das Verfahren teuer ist, gab es bisher nur von wenigen Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) Einzelzell-analysen.

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16.11.2022

An Universitäten geht es um Visionen

Am 1. Oktober 2022 hat an der Medizinischen Universität Innsbruck eine neue Senatsperiode begonnen. Zum neuen Senatsvorsitzenden wurde Michael Grimm gewählt, Judit Lechner fungiert eine weitere Amtszeit als stellvertretende Vorsitzende. Das Leitungsduo setzt auf Kontinuität in der guten Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen universitären Gremien und unterstreicht die Bedeutung von Visionen.

Der Senat an der Medizinischen Universität Innsbruck hat eine neue Zusammensetzung. Die Senatswahl vom 23.06.2022 hat einige Veränderung gebracht, trotzdem gibt es Kontinuitäten, wie auch das Senatsvorsitz-Team zeigt: Erstmals wurde der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Herzchirurgie, Michael Grimm, zum Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreterin fungiert Judith Lechner, Wissenschafterin am Institut für Physiologie. Für sie beginnt die dritte Amtszeit in dieser Funktion. Beide möchten die gute Arbeit des Senats in den vergangenen Jahren und die konstruktive Zusammenarbeit sowie den Austausch mit allen universitären Gremien wie dem Rektoratsteam und dem Universitätsrat in den nächsten drei Jahren fortführen. „Wir haben ein gutes System übernommen und das möchten wir fortsetzen“, erklärt Judith Lechner.

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17.11.2022

Drei der meistzitierten Forscher:innen an der Medizin Uni Innsbruck

Cornelia Lass-Flörl, Werner Poewe und Herbert Tilg von der Medizinischen Universität gehören laut Clarivate zu den Top ein Prozent der weltweit einflussreichen Wissenschafter:innen. Der Datenkonzern hat am 15. November die renommierte Liste der Highly Cited Researchers veröffentlicht.

Am 15. November hat der Datenkonzern Clarivate die jährlich aktualisierte Liste der weltweit meist zitierten Forscherinnen und Forscher veröffentlicht. Von der Medizinischen Universität Innsbruck finden sich in diesem Jahr drei Forscherinnen und Forscher unter den weltweit einflussreichsten. Das Rektoratsteam beglückwünscht Cornelia Lass-Flörl, Herbert Tilg und Werner Poewe, die bereits zum wiederholten Mal in diesem hoch angesehenen Ranking vertreten sind.

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21.11.2022

MUI Scientist to watch: Andreas Zollner

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

In der vergangenen Ausschreibungsrunde des Programms „MUI Scientist to watch“ konnte sich Andreas Zollner, derzeit in Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, mit seiner Forschungsarbeit zum Zusammenhang von SARS-CoV-2-Antigenen im Darm und post-COVID-Symptomen durchsetzen. In der klinischen Studie, die im Mai 2022 im Fachjournal Gastroenterology veröffentlicht worden war, wurden 46 Personen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen einer Endoskopie unterzogen. „65 Prozent der Patientinnen und Patienten, bei denen noch Monate nach der akuten Erkrankung Virusreste in der Darmschleimhaut nachgewiesen wurden, hatten post-COVID-Symptome wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dort, wo wir keine Virus-Antigene im Gewebe nachweisen konnten, zeigte sich auch keine anhaltende Symptomatik“, erzählt Andreas Zollner, der zu Beginn der Studie noch skeptisch war, ob sich dieser Zusammenhang wirklich nachweisen lassen würde. Bislang war diese Korrelation noch nie gezeigt worden. Die Persistenz des viralen Antigens stand auch in keinem Zusammenhang zur Schwere der Erkrankung, 90 Prozent der Untersuchten hatten eine milde Corona-Erkrankung durchgemacht. Der weitreichende Zusammenhang ließ sich auch anhand der im Blut gemessenen Antikörper bestätigen. „Patientinnen und Patienten, bei denen am meisten Viren im Gewebe gefunden wurden, hatten weniger Antikörper“, so Zollner, der seit seiner PhD-Ausbildung (lnfection, lmmunity and Transplantation) in der Forschungsgruppe von Timon Adolph und Klinikdirektor Herbert Tilg hauptsächlich zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen forscht. Mit der Pandemie kamen Corona-spezifische Themen, wie Antikörperstudien und eben die Endoskopie-Studie zu verbleibenden Virus-Antigenen dazu. Neben einer Studie zur Patient:innnenachverfolgung wird derzeit der Nachweis des Virus-Antigens auch in der Leber analysiert.

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23.11.2022

Preise für Gender Medizin Forschung 2021 verliehen

Julian Mangesius von der Univ.-Klinik für Strahlentherapie-Radioonkologie und der Urologe Gennadi Tulchiner dürfen sich über den Preis für Gender Medizin Forschung 2021 der Medizinischen Universität Innsbruck freuen. Evi Holzknecht und Stephanie Mangesius wurden die Preise für 2020 bzw. 2019 überreicht.

Jedes Jahr sind Studierende und Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, die sich in ihren Diplomarbeiten oder Publikationen mit gendermedizinischen Fragestellungen beschäftigt haben, eingeladen, ihre Arbeiten für den Preis für Gender Medizin Forschung einzureichen. Am 22. November durften nun die Preisträger des Jahres 2021, Julian Mangesius und Gennadi Tulchiner, sowie Evi Holzknecht und Stephanie Mangesius, die 2020 bzw. 2019 ausgezeichnet worden waren, ihre Preise in Höhe von 1.500 Euro entgegennehmen.  Die Freude bei allen Anwesenden war groß, dass zum ersten Mal seit 2019 wieder eine Preisverleihung in entspannter Atmosphäre und mit musikalischer Umrahmung stattfinden konnte. 

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25.11.2022

Yousra El Ghaleb erhielt Dr. Otto Seibert Preis

Der Kalziumkanalforscherin Yousra El Ghaleb ist es am Institut für Physiologie mit Bernhard Flucher gelungen, ein Gen und dessen Varianten als Ursache für eine seltene erbliche Krankheit zu identifizieren. Für diese herausragende Leistung, die im Top-Journal Brain publiziert wurde, erhielt sie nun den Dr. Otto Seibert Preis 2022. Lena Tschiderer, die 2021 mit dem Wissenschaftsförderungspreis ausgezeichnet wurde, durfte die Auszeichnung ebenfalls entgegennehmen.

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30.11.2022

Weitere Forschungsgelder für Gefäßalterung und Schlaganfall

Das Forschungszentrum VASCage in Innsbruck erhält 18 Mio. Euro für weitere vier Jahre. Eine internationale Jury hat die bisherigen Erfolge und künftigen Pläne analysiert und einstimmig eine weitere Förderung empfohlen. Die Qualität der Forschungsprojekte wurde als hervorragend bewertet. Somit gibt es grünes Licht für die zweite Förderperiode als COMET-Zentrum für Gefäßalterung- und Schlaganfallforschung.

„Wir beschreiten einen einzigartigen Weg in der Erforschung von Gefäßalterung und Schlaganfall, indem wir den kompletten Bereich von Prävention, Diagnose, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation abdecken. Die erfolgreiche Evaluierung nach den ersten vier Jahren bestärkt uns auf diesem Weg“, sagt Stefan Kiechl, wissenschaftlicher Leiter von VASCage und Direktor der Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Matthias Ullrich, Geschäftsführer von VASCage, ergänzt: „Wir sind sehr stolz und dankbar für das positive, konstruktive Feedback der Gutachter*innen. In den kommenden vier Jahren werden wir unser gemeinsam von Wirtschaft und Wissenschaft definiertes Forschungsprogramm substanziell ausbauen. In der zweiten Förderperiode werden 31 Unternehmenspartner und 11 wissenschaftliche Partnerinstitutionen aus aller Welt bei VASCage Hand in Hand und auf höchstem internationalem Niveau zusammenarbeiten. Wir bringen neueste medizinische Technologien und Methoden in die klinische Routine, damit möglichst viele Menschen gesund alt werden.“

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01.12.2022

8 Millionen Euro für Tiroler Grundlagenforschung

Mit dem Programm „Forschungsgruppen“ unterstützt der österreichische Wissenschaftsfonds FWF jeweils drei bis fünf Forschende, die gemeinsam an einem komplexen Thema arbeiten. In der aktuellen Ausschreibung werden alle vier vom FWF bewilligten Projekte von Wissenschaftler*innen der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck koordiniert. Damit fließen über 5 Millionen Euro an Forschungsgeldern nach Tirol.

Mit dem Programm „Forschungsgruppen“ unterstützt der österreichische Wissenschaftsfonds FWF jeweils drei bis fünf Forschende, die gemeinsam an einem komplexen Thema arbeiten. In der aktuellen Ausschreibung werden alle vier vom FWF bewilligten Projekte von Wissenschaftler*innen der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck koordiniert. Damit fließen über 5 Millionen Euro an Forschungsgeldern nach Tirol. Weitere 3 Millionen Euro erhalten die Innsbrucker Universitäten für zwei Doktoratsprogramme.

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02.12.2022

13 Privatdozent:innen am Science Day

Nach drei Jahren Pause fand der 9. Science Day, das Begrüßungsevent für 13 kürzlich habilitierte Wissenschafter:innen an der Medizinischen Universität in diesem Jahr wieder analog statt. Die neunte Auflage war gleichzeitig eine Premiere: Erstmals ging die festliche Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi im Audimax über die Bühne.

„Wertschätzung, Freude und Neugierde, sind das was mich hierhertreiben.“ Mit diesen Worten begrüßte Rektor Wolfgang Fleischhacker am 29. November 13 „neue“ Privatdozent:innen, die sich kürzlich an der Medizinischen Universität habilitiert hatten. Neugierig sei er besonders auf die „bunte Palette an Expertise“ des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dessen Leistungen entsprechend zu würdigen, ist ein wichtiges Anliegen der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ist seit 2014 das Aufnahme- und Begrüßungsritual für die neuen Privatdozent:innen. Im Audimax des Lehr- und Lerngebäudes in der Fritz-Pregl-Straße  präsentierten diesmal 13 Teilnehmer:innen ihre Habilitationsschriften. „Nicht davor und auch danach nie wieder war meine Mutter so stolz auf mich, als bei meiner Habilitation“, erinnerte sich der Rektor mit Augenzwinkern an den Tag zurück, an dem ihm selbst die Venia Docendi, die Lehrberechtigung, übergeben worden war. In diesem Sinne bat er die Privatdozent:innen, aufzustehen und ihren anwesenden Partner:innen, Verwandten, Freund:innen und Begleiter:innen als Zeichen des Dankes zuzuwinken.

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05.12.2022

Preis der Landeshauptstadt Innsbruck an vier junge Forscher:innen

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde am 1. Dezember im Bürgersaal des Historischen Rathauses der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung 2022 an der Medizinischen Universität Innsbruck verliehen. Theresa Dolejsi, Maria Effenberger, Simon Hoser und Andreas Zollner freuten sich über die Auszeichnung ihrer Forschungsarbeit.

Der am 22. März 1979 ins Leben gerufene Preis der Landeshauptstadt Innsbruck wird seit 2006 jeweils in einem Jahr an die Medizinische Universität Innsbruck sowie in den beiden darauffolgenden Jahren an die Leopold-Franzens-Universität in den Sparten Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft vergeben. Die jeweilige Universität führt die Ausschreibung durch und schlägt die Preisträger:innen vor. Die Stadt Innsbruck möchte damit junge Nachwuchsforscher:innen würdigen. Der zur Verfügung gestellte Betrag von insgesamt 20.000 Euro kann für eine Forschungsarbeit vergeben, aber auch – wie heuer – auf mehrere Preisträger:innen aufgeteilt werden. „Der Wissenschaftspreis der Stadt Innsbruck wurde mit einem klaren Ziel ausgelobt: Der Preis soll junge Wissenschaftler:innen fördern und gleichzeitig die großartigen Leistungen hervorheben. 2022 werden Arbeiten der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet. Damit wird wieder einmal eindrucksvoll vor Augen geführt, dass die Landeshauptstadt zu Recht stolz auf ihren Ruf als hervorragender Universitätsstandort sein darf“, betonte Stadträtin Christine Oppitz-Plörer. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, hob zudem die Bedeutung von Innsbruck als Forschungsstandort hervor. Die Vorstellung der Preisträger:innen und ihrer Arbeiten übernahmen in diesem Jahr der Kardiologe Bernhard Metzler für Preisträgerin Theresa Dolejsi, Klinikdirektor Herbert Tilg für Maria Effenberger und Andreas Zollner und Alexander Hüttenhofer, Direktor des Instituts für Rnomik und Genomik, für Simon Hoser.

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07.12.2022

Ausgezeichnete Prostatakarzinom-Forschung

Die Tumormikroumgebung findet als Quelle neuer Biomarker und als therapeutisches Target in der Krebsbekämpfung immer mehr Beachtung. Auch die Urologin Isabel Heidegger-Pircher hat sich mit ihrem interdisziplinären Team zunehmend auf die Umgebung des Prostatakarzinoms fokussiert und wichtige neue Erkenntnisse gewinnen können.

Das Prostatakarzinom ist trotz wichtiger Therapiefortschritte in den letzten Jahren immer noch die führende Tumorentität bei Männern und stellt eine der häufigsten Todesursachen dar. Jährlich erkranken in Tirol etwa 600 Patienten neu an dieser Krankheit. In rund 90 Prozent der Fälle wird die Erkrankung entdeckt, bevor sie sich ausbreiten kann. „Besonders aggressive Tumoren gilt es, möglichst früh zu erkennen und personalisiert zu behandeln“, weiß Isabel Heidegger-Pircher, die an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger) tätig ist und Anfang des Jahres zur Professorin für „Translationale Prostatakarzinomtherapie“ berufen wurde. Die klinische und präklinische Forschung vor allem zum metastasierten Prostatakarzinom begleiten sie seit mehr als zehn Jahren.

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12.12.2022

Forscher:innen stellten Infusionen gegen Eisenmangel auf den Prüfstand

Ein Großteil der Patient:innen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist häufig von schwerem Eisenmangel betroffen. Forscher:innen um Heinz Zoller von der Med Uni Innsbruck haben an einer multizentrischen, klinischen Studie mitgewirkt, in der zwei geläufige Infusionspräparate zur Behandlung von Eisenmangel bei CED-Patient:innen in Bezug auf das Auftreten von Phosphatmangel verglichen wurden. Hypophosphatämie kann bei Patient:innen langfristig schwere Knochenschäden verursachen.

Seit rund zehn Jahren stehen Infusionslösungen zur Verfügung, die es ermöglichen, einen akuten Eisenmangel von einem Gramm Eisen und mehr mit einer einzigen Infusionsgabe auszugleichen. Für die nun vorliegende Publikation hat in Innsbruck ein Team um Heinz Zoller, dem Leiter des an der Medizinischen Universität angesiedelten Christian Doppler Labors für Eisen- und Phosphatbiologie, die Wirkung der Präparate Ferric-Derisomaltose (FDI) und Ferric-Carboymaltose (FCM) hinsichtlich des Auftretens einer Hypophosphatämie (Phosphatmangel) verglichen. Untersucht wurden Patient:innen, die im Rahmen ihrer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) an chronischem Eisenmangel leiden. Die Studienergebnisse fielen eindeutig zugunsten des Wirkstoffs FDI aus.

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15.12.2022

Anerkennung für Forschung zu Darmentzündung

An der Univ.-Klinik für Innere Medizin I (Direktor: Herbert Tilg) besteht seit vielen Jahren eine besonders große klinische und wissenschaftliche Expertise zu Entzündungsprozessen im Darm. Einem besseren Verständnis von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist auch Felix Grabherr auf der Spur. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde er heuer bereits mehrfach ausgezeichnet.

Die weitreichende Erkenntnis, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren Entzündungsprozesse im Darm triggern können, geht auf das Konto des Teams um den Gastroenterologen Timon Adolph. Die westliche Ernährung steht im Fokus der Ursachenforschung der Arbeitsgruppe, in der auch der gebürtige Vorarlberger Felix Grabherr forscht.

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19.12.2022

Neuer Mechanismus der unkontrollierten Zellteilung bei Leukämien

Bei der Tumorentstehung gerät die Regulation der Cyclin-abhängigen Kinasen durcheinander. Das tumorhemmende Protein p27 spielt dabei eine ausschlaggebende Rolle. Heidelinde Jäkel aus dem Team von Ludger Hengst am Institut für Medizinische Biochemie an der Medizinischen Universität Innsbruck hat mit Kolleg:innen nun erstmals die so genannte Tyrosinphosphorylierung von p27 in einem in vivo Modell blockiert. Statt der erwarteten Tumorresistenz trat überraschenderweise das Gegenteil ein.

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20.12.2022

MUI Scientist to Watch: Arnau Ramos Prats

Um herausragende Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang zu holen, hat die Medizinische Universität Innsbruck das Programm „MUI Scientist to watch“ etabliert. Damit haben Forscher:innen die Möglichkeit, alle drei Monate ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Ein Portrait der erfolgreichen Kandidat:innen und die Hintergründe ihrer Forschung lesen Sie in jedem Quartal auf myPoint.

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21.12.2022

Erholsame Feiertage und Alles Gute für 2023!

Geschätzte Mitarbeiter:innen, liebe Kolleg:innen, liebe Studierende, verehrte Freundinnen und Freunde der Medizinischen Universität Innsbruck,

in diesem Jahr standen viele von uns unter besonderen Belastungen und doch ist auch an unserer Universität so vieles gelungen. Das mag daran liegen, dass so manche Kollegin und so mancher Mitarbeiter gerade in schwierigen Zeiten eine besondere Kraft entwickelt, Herausforderungen zu meistern. Das zeichnet unsere Universität aus.

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09.01.2023

Award of Excellence für Yousra El Ghaleb

Seit 2008 vergibt das Wissenschaftsministerium jährlich den Award of Excellence für die beste Dissertation. Bei der 15. Verleihung im Dezember erhielt die Kalziumkanalforscherin Yousra El Ghaleb vom Institut für Physiologie der Medizinischen Universität Innsbruck den Staatspreis für ihre Doktorarbeit.

Yousra El Ghaleb darf auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurückblicken: Kurz nachdem die junge Wissenschafterin an der Med Uni Innsbruck den Dr. Otto Seibert Preis für ihre hervorragende Publikation im Fachjournal Brain entgegennehmen durfte, erhielt sie nun vom Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der Aula der Wissenschaften in Wien den Award of Excellence. Am 14. Dezember wurde der mit jeweils 3.000 Euro dotierte Staatspreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bereits zum 15. Mal an die 40 besten Absolvent:innen von Doktoratsstudien vergeben. Die  Preisträger:innen werden von den Universitäten vorgeschlagen, wobei die Zahl der Auszeichnungen pro Uni von der Anzahl der dortigen Studienabschlüsse abhängig ist.

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12.01.2023

Innsbrucker Team entwickelte sicheres Modell zur Vorhersage von resistenten Coronaviren

Das Coronamedikament Paxlovid wird bisher erfolgreich zur Behandlung von Hochrisikopatient:innen eingesetzt. Forscher:innen um Dorothee von Laer und ihrem Doktoranden Emmanuel Heilmann am Institut für Virologie der Medizinischen Universität Innsbruck entwickelten – u.a. mit Beteiligung von Forscher:innen der Universität Innsbruck – am Beispiel von Paxlovid ein einzigartiges Modell, das unter sicheren Bedingungen die Prognose von Resistenzen gegen antivirale Medikamente erlaubt.

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13.01.2023

Internationale Experten eröffneten neuen Pharmazie-Master

Seit dem Wintersemester 2022/23 bieten die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck das gemeinsame Masterstudium „Pharmaceutical Sciences“ an. Zum Auftakt waren internationale Experten aus der pharmazeutischen Industrie und der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zu Gast.

Naturwissenschaftlich interessierte Studierende haben seit diesem Semester eine neue Ausbildungsmöglichkeit: Die Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck haben gemeinsam das Masterstudium „Pharmaceutical Sciences – Drug Development and Regulatory Affairs“ gestartet.

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16.01.2023

Die Health Outcomes Research Unit (HORU) ist offiziell eröffnet

Seit rund 25 Jahren wird an der Medizinischen Universität Innsbruck intensiv zu Patient Reported Outcomes (PROs) und damit zur Einbeziehung der Patient:innenperspektive bei medizinischen Therapien geforscht. Kürzlich bezog die Health Outcomes Research Unit (HORU) – die Arbeitsgruppe der PRO-Forschenden an der Univ.-Klinik für Psychiatrie II – ihre Räumlichkeiten am Innrain 43.

Patient-Reported Outcomes sind standardisiert erhobene Informationen über den subjektiven Gesundheitszustand des Patienten/der Patientin. Patient:innen erfassen ihre Erkrankungssymptome, Therapie- und Nebenwirkungen und beurteilen ihren Gesundheitszustand selbst – ohne Bewertung und Beeinflussung durch dritte Personen (z.B. Angehörige, Ärzt:innen, Therapeut:innen). Die Erhebung solcher PRO Daten erfolgt mittels validierter Fragebögen auch in computerbasierter Form, sogenannten ePROs. Die standardisierte Erfassung von PRO-Daten, sowie deren grafische Aufbereitung erlaubt den Behandler:innen u.a. ein engmaschiges Symptommonitoring, rasche Intervention und gemeinsame Ärzt:innen-Patient:innen-Entscheidungen. Krankenhausträger, Forschung und pharmazeutische Industrie profitieren ebenfalls von solchen umfassenden Daten (z.B. Benchmarking).

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24.01.2023

Mehr Achtsamkeit und Feingefühl für Kinder in der Krise

„Herausforderung Kinder- und Jugendpsychiatrie: Neue Behandlungsansätze in Zeiten der Krise“ lautet das Motto des 9. Kinder- und Jugendpsychiatrie-Kongresses von 27. bis 28. Jänner 2023 in Innsbruck. Nach einem Gastvortrag der ehemaligen Richterin Irmgard Griss über Persönlichkeitsrechte von Kindern wird auch der Abschlussbericht der Tiroler COVID-19 Kinderstudie vorgestellt. In der Untersuchung wurden neben Angst- und Traumasymptomen auch Hinweise auf posttraumatisches Wachstum festgestellt.

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25.01.2023

Blick in die Zelle: Neu entdeckter Mega-Proteinkomplex bietet Angriffspunkte für die Therapie seltener Stoffwechselerkrankungen

Einem internationalen Forscher:innenteam, darunter Zellbiolog:innen der Medizin Uni Innsbruck, ist es erstmals gelungen, einen überdimensionalen Mega-Proteinkomplex und seine Interaktion mit TFEB (Transkriptionsfaktor EB) mit atomarer Auflösung zu beschreiben – eine Erkenntnis, die für die Aufklärung der Entstehung seltener Stoffwechselerkrankungen, aber auch von neurodegenerativen Krankheiten und Krebs bedeutsam ist und therapeutisches Potenzial birgt. Das Fachjournal Nature berichtet.

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27.01.2023

Know How: 20 neue Klinische Prüfärzt:innen

Im Jänner fand im Ludwig-Winkler-Saal der Ärztekammer für Tirol wieder die Abschlussprüfung und feierliche Zertifikatsverleihung des postgradualen Fortbildungslehrganges „Durchführung klinischer Prüfungen“ statt. Die Absolvent:innen erhielten von Gerhard Luef (Univ.-Klinik für Neurologie) und Sabine Embacher-Aichhorn (KKS) das Diplom „Klinischer Prüfarzt/Klinische Prüfärztin“ der Österreichischen Ärztekammer überreicht.

Der auch als „Prüfärzt:innenkurs“ bekannte postgraduale Fortbildungslehrgang findet in Innsbruck jährlich im Herbst statt und erstreckt sich über ein ganzes Semester. Er wird in Zusammenarbeit des „Kompetenzzentrums für Klinische Studien“ (KKS) der Medizinischen Universität Innsbruck mit der Ärztekammer für Tirol und mit finanzieller Unterstützung der Tirol Kliniken veranstaltet. Der Lehrgang vermittelt in umfassender Weise jenes Wissen und Handwerkszeug, das Forscher:innen und insbesondere zukünftige Prüfärzt:innen für die Durchführung Klinischer Studien benötigen. Verschiedene rechtliche Grundlagen legen das Vorgehen bei klinischen Studien fest. Zudem gibt es zahlreiche Vorgaben für die praktische Umsetzung. Der Kurs gibt Aufschluss über all diese Anforderungen und vermittelt, was vor dem Start, während der Durchführung und am Ende einer klinischen Studie zu beachten ist. Expert:innen der verschiedenen einschlägigen Fachrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum vermitteln ihr Wissen und geben Einblick in ihre Praxis. Der nächste postgraduale Lehrgang „Durchführung klinischer Prüfungen“ findet dann wieder im Herbst 2023 statt.

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30.01.2023

Neue Professorin für Gerichtliche Medizin: Elke Doberentz

Elke Doberentz wird neue Professorin für Gerichtliche Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und damit die Leitung des gleichnamigen Instituts ab 1. Juli 2023 übernehmen. Rektor Wolfgang Fleischhacker hat die renommierte Expertin kürzlich berufen. Doberentz hat zuletzt das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Bonn kommissarisch geleitet.

Elke Doberentz ist neuen Methoden in der forensischen Medizin auf der Spur. Zu ihren bisherigen Forschungsschwerpunkten zählten beispielsweise Todesfälle, die durch thermische Einwirkung bedingt sind. Das bedeutet, die 44-Jährige beschäftigt sich unter anderem mit Vitalitätsmarkern von Brandopfern, die in der forensischen Praxis etabliert werden können. Auch die Altersbestimmung von Wunden, und ob diese vor dem Tod einem Mordopfer zugefügt worden sind, standen im Fokus ihrer bisherigen wissenschaftlichen Arbeit.

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30.01.2023

Proteinvielfalt in Bakterien könnte größer sein als gedacht

Ein Team um Matthias Erlacher untersuchte am Institut für Genomik und RNomik an der Med Uni Innsbruck überlappende Leserahmen in bakteriellen mRNAs, welche die Eiweißherstellung in bakteriellen Zellen wesentlich beeinflussen könnten. Auf Basis der neuen Erkenntnisse soll nun u.a. die Frage geklärt werden, ob aufgrund des entdeckten Mechanismus die bakterielle Proteinvielfalt größer ist, als angenommen, oder ob es sich dabei um eine neue Art der Regulation für die Eiweißproduktion handelt.

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31.01.2023

Erstmalig in Österreich „unpassende“ Spenderniere für Kind erfolgreich transplantiert

Spenderorgane müssen „passen“. Grob gesagt müssen zumindest die Blutgruppen von Spender und Empfänger übereinstimmen. Erstmalig in Österreich wurde einem Kind kurz vor Weihnachten jetzt die Niere eines Spenders eingesetzt, der eine andere Blutgruppe als das Kind hat. Beiden geht es ausgezeichnet.

In diesem Fall handelt es sich um eine Lebendspende des Vaters an seinen heute 14-jährigen Sohn. Beide kommen aus Wien, wobei der Sohn ausgelöst durch eine genetische Erkrankung keine funktionierenden Nieren mehr hatte und auf die Dialyse angewiesen war. Typischerweise spendet in solchen Fällen ein Elternteil eine Niere, da das Organ meistens passend ist. In diesem Fall war das leider nicht der Fall, weil die Blutgruppen nicht zusammenstimmten, worauf sich der Kindernephrologe Thomas Müller-Sacherer, der das Kind am AKH in Wien betreut, an die Expert:innen der Innsbrucker Klinik wandte.

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06.02.2023

Doppelrolle von Eisen bei Parkinson

Die Parkinson-Studienzentrale der Med Uni Innsbruck (Leiter: Klaus Seppi) nahm an der EU-geförderten Fair Park II Studie teil, bei der die Effekte einer Reduktion der Gehirn-Eisenkonzentration auf das Fortschreiten der Erkrankung erforscht wurden. Die Expert:innen der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl) waren auch für die Koordination des Biomarker-Work Packages dieses Projektes verantwortlich. Die Ergebnisse lassen die Rolle von Eisen bei Parkinson in neuem Licht erscheinen.

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07.02.2023

15. Februar: Internationaler Kinderkrebstag – Nach dem Krebs ist nicht wie vor dem Krebs

Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, stehen die Chancen meist sehr gut, dass es geheilt werden kann. Survivors – Kinder, die eine Krebserkrankung überstanden haben – sind allerdings häufig mit Spätfolgen konfrontiert, die ihre Lebensqualität mitunter massiv beeinträchtigen. 2021 richteten die Tirol Kliniken und die Medizinische Universität Innsbruck auf Betreiben der Kinderkrebshilfe für vorläufig drei Jahre das Zentrum für onkologische Nachsorge für junge Erwachsene (ZONE) ein.

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13.02.2023

Nationale Referenzzentrale in Innsbruck überwacht Verbreitung von SARS-CoV-2

Expert:innen der Medizinischen Universität Innsbruck überwachen die Verbreitung von SARS-CoV-2 in Österreich – unabhängig vom Testgeschehen – über das Abwassermonitoring. Im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wurde das Programm im Jänner 2023 ausgeweitet. „Das Abwassermonitoring ist ein wichtiges Instrument für den zukünftigen Umgang mit SARS-CoV-2“, erklärt Gesundheitsminister Johannes Rauch bei einem Presse-Rundgang.

Seit Jänner 2022 ist am Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck die Nationale Referenzzentrale für das SARS-CoV-2-Abwassermonitoring eingerichtet. Anfang 2023 wurde das Programm ausgeweitet: Expert:innen des Instituts werten wöchentlich die Proben von mittlerweile 48 strategisch ausgewählten Kläranlagen in Österreich aus. Damit erlaubt das Abwassermonitoring nun Rückschlüsse auf die Virusbelastung von rund 58 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Von Beginn an waren bereits Proben von 24 Kläranlagen ausgewertet worden. Ziel ist es, unabhängig vom Testgeschehen Informationen über die Verbreitung des Virus und seiner möglichen Varianten zu sammeln.

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15.02.2023

Neue Schutzfunktion von Antidiabetika nachgewiesen

In der Therapie von Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ 2 werden seit einigen Jahren erfolgreich SGLT2-Hemmer eingesetzt. Auch zur Behandlung der chronischen Herz- und Niereninsuffizienz finden diese Antidiabetika breite Anwendung. Mit den neuesten Forschungsergebnissen eines Teams um die Endokrinologin und Diabetologin Susanne Kaser kann SGLT2-Hemmern nun auch eine bislang unerforschte Funktion für die Vorbeugung von Übergewicht, Fettleber oder Diabetes zugeschrieben werden.

SGLT2-Hemmer (Sodium-glucose cotransporter) sind blutzuckersenkende Wirkstoffe aus der Gruppe der Antidiabetika, die zu einer verstärkten Ausscheidung der Glukose über den Harn führen und ihre Wirkung von Insulin unabhängig entfalten. Ihre therapeutischen Effekte zur Behandlung von Diabetes Typ 2 sowie Herz-und Niereninsuffizienz waren bekannt. Nun wiesen Forscher:innen an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I erstmals in Versuchen mit Mäusen nach, dass SGLT2-Hemmer auch in der Lage sind, ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen zu verhindern. „In dieser Studie konnte in einem Mausmodell für ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen erstmals gezeigt werden, dass der SGLT2 Hemmer Empagliflozin die Entstehung von Insulinresistenz, Typ 2 Diabetes und Fettlebererkrankung verhindern kann. Der Wirkstoff ist also nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Prävention effektiv“, betont Susanne Kaser, stellvertretende Direktorin der Univ.-Klinik für Innere Medizin I an der Medizin Uni Innsbruck.

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16.02.2023

MSA: Schmerz-Studie nutzt Social Media

Ein Team um die Neurologin Alessandra Fanciulli ist dem Schmerz im Rahmen der seltenen neurodegenerativen Erkrankung Multisystematrophie (MSA) auf der Spur. Dafür verlassen die Forscher:innen altbekannte Pfade.

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl) ist ein Referenzzentrum für MSA. Bereits seit vielen Jahren forschen der Neurobiologe Gregor Wenning und die Neurologin Alessandra Fanciulli zu Ursache, Verlauf und Therapie dieser seltenen parkinsonähnlichen Erkrankung. Zahlreiche Forschungsbeiträge aus Innsbruck fanden bereits internationale Beachtung, darunter die Etablierung einer europäischen MSA-Studiengruppe (EMSA-SG), die Entwicklung eines transgenen Mausmodells oder die in Innsbruck etablierte Skala zur Quantifizierung des Krankheitsverlaufs (UMSARS). 

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17.02.2023

UniNEtZ zu Gast im Hohen Haus

Auf Einladung des österreichischen Nationalrates erschien Ende Jänner eine zehnköpfige Abordnung der Medizinischen Universität Innsbruck im wiedereröffneten Parlamentsgebäude in Wien. In Zusammenarbeit mit den SDG-Botschafter:innen des Hohen Hauses präsentierte die UniNEtZ-Projektgruppe den Abgeordneten deren Vorschläge zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030.

Die Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens aller Menschen ist das wohl umfassendste Ziel für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goal – SDG) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Auch die Republik Österreich bekennt sich dazu, bis zum Jahr 2030 verbindlich auf die Umsetzung der insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele hinzuarbeiten. Auf gemeinsame Initiative der Bundesregierung und vieler österreichischer Universitäten wurde UniNEtZ („Universitäten und Nachhaltige Entwicklungsziele“) vor vier Jahren ins Leben gerufen. Das Gesundheits-Nachhaltigkeitsziel (SDG 3) wird von der Medizinischen Universität Innsbruck koordiniert. Am 31. Jänner 2023 hatte diese Innsbrucker Arbeitsgruppe die Gelegenheit, ihr Engagement dem Parlament darzulegen.

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21.02.2023

Schizophrenie: Mindern Depot-Antipsychotika das Risiko eines Therapieabbruchs?

Der chronische Verlauf einer Schizophrenie Erkrankung erfordert neben psychosozialen Therapien auch eine Langzeitbehandlung mit Antipsychotika, um Rückfälle zu vermeiden. Ob die tägliche orale Einnahme oder eine langwirksame Depot-Medikation geeigneter ist, die Langzeitbehandlung zu unterstützen, wurde in der groß angelegten internationalen EULAST-Studie (European Long-Acting Antipsychotics in Schizophrenia Trial) untersucht, die nun in The Lancet Psychiatry erschienen ist.

„Schizophrenie Patientinnen und Patienten brechen ihre Therapie mit Antipsychotika aus den verschiedensten Gründen ab“, weiß Wolfgang Fleischhacker, der vor seiner Amtszeit als Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck bis 2017 die Univ.-Klinik für Psychiatrie I leitete und in seinem Forschungsschwerpunkt Schizophrenie federführend an vielen klinischen Studien beteiligt war. So auch an der kürzlich abgeschlossenen EULAST-Studie, die in 50 Psychiatrischen Krankenhäusern und Spezialkliniken in 15 europäischen Ländern und Israel durchgeführt wurde.

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22.02.2023

Start zur Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren zur Vergabe der Studienplätze für Human- und Zahnmedizin am 1. März 2023

Ab dem 1. März 2023 beginnt über die Website www.medizinstudieren.at die Anmeldephase für die Aufnahmeverfahren 2023 für die Studienplätze der Studien Human- und Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz (JKU). Es stehen 1.850 Studienplätze zur Verfügung. Die Anmeldefrist für die Aufnahmetests, die am 7. Juli 2023 (ca. 8-17 Uhr) stattfinden, endet am 31. März 2023.

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23.02.2023

Stellungnahme zur Situation des Masterstudiums Humanmedizin an der Sigmund Freud Privatuniversität

Seitens der zuständigen Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung „AQ Austria“ wurde die Akkreditierung des Master-Studiengangs Humanmedizin an der Sigmund Freud Privatuniversität widerrufen. Ein Widerruf der Akkreditierung setzt gravierende Abweichungen von internationalen Standards voraus. Die näheren Umstände sind nicht allgemein bekannt, sollten aber durch Veröffentlichung der entsprechenden Gutachten und Bescheide transparent gemacht werden.

Eine einzige Medizinische Universität wurde am 22.2.2023 vom Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität schriftlich mit dem Ansinnen kontaktiert, ein gemeinsames Studium einzurichten. Ein derartiges Vorgehen ist mit rechtlichen und qualitativen Voraussetzungen an den österreichischen Medizinischen Universitäten und der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz nicht kompatibel. Die im Widerruf der Akkreditierung festgestellten Defizite der Sigmund Freud Privatuniversität können daher von den Medizinischen Universitäten oder der Medizinischen Fakultät Linz nicht kompensiert werden. Keinesfalls ist es jemals zu diesbezüglichen „Verhandlungen“ gekommen. Nicht zuletzt ist eine Verwendung öffentlicher Mittel zur Behebung von Mängeln im privaten Hochschulbereich ausgeschlossen.

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24.02.2023

Neuer Professor für Zahnärztliche Prothetik: Sebastian Schwindling

Sebastian Schwindling wird Professor für Zahnärztliche Prothetik an der Medizinischen Universität Innsbruck und damit die Leitung der gleichnamigen Universitätsklinik übernehmen. Er tritt zum 1. April 2023 die Nachfolge von Ingrid Grunert an, die Ende 2022 in den Ruhestand getreten ist.

Die Zahnärztliche Prothetik beschäftigt sich mit der Wiederherstellung der Kau- und Sprechfunktion, wenn Zähne durch Unfälle oder Erkrankungen verloren gegangen sind oder schon bei Geburt nicht angelegt waren. Die Universitätsklinik für Zahnärztliche Prothetik ist dem Department Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zugeordnet und spielt damit in der zahnmedizinischen Lehre eine wichtige Rolle. „Die Besonderheit des Zahnmedizinstudiums liegt darin, dass die Studierenden bereits vor ihrem Abschluss selbst Patientinnen und Patienten behandeln – natürlich unter Anleitung erfahrener Expertinnen und Experten. Die vorklinische und klinische Lehre in Innsbruck ist exzellent und in ihrem Umfang im deutschsprachigen Raum herausragend. Es ist für mich eine Herausforderung und ein Ansporn für die Zukunft, diesen hohen Umfang sowie die Qualität der Lehre fortzuführen“, sagt Sebastian Schwindling. Der 36-Jährige kommt aus Heidelberg nach Innsbruck, um hier die Nachfolge von Ingrid Grunert als Direktor der Universitätsklinik für Zahnärztliche Prothetik anzutreten.

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28.02.2023

Xeroderma pigmentosum – ein Leben abseits des Lichts

Wenn die dreijährige Leonie aus dem Haus geht, braucht sie einen Schutzanzug und Sonnenbrille. Immer. Bevor sie mit ihren Eltern in ein Gebäude geht, messen diese den UV-Anteil der Beleuchtung. Nur bei LED-Lampen kann Leonie sicher ihren Schutzanzug ausziehen. UV-Strahlen zerstören ihre Haut unwiderruflich und führen zu Hautkrebs.

Die seltene Krankheit an der Leonie seit ihrer Geburt leidet heißt: Xeroderma pigmentosum – kurz: XP. In Österreich gibt es derzeit acht bekannte Fälle. In der Europäischen Union sind es ca. 500.

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01.03.2023

Aufmerksamkeit für das YOUhealTH Projekt

Das Gesundheitsförderungsprojekt YOUhealTH von VASCage mit Beteiligung der Medizinischen Universität Innsbruck stand Ende Februar im Fokus: Bundesminister Martin Polaschek, Landesrätin Cornelia Hagele und Rektor Fleischhacker ließen sich von den Projektverantwortlichen und Schüler:innen das Projekt zeigen.

Das Projekt YOUhealTH wird im Rahmen von Sparkling Science durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefördert. Seinen Tirol Besuch nutzte Bundesminister Martin Polaschek, um gemeinsam mit Landesrätin Cornelia Hagele das Projekt persönlich kennenzulernen. An der HTL Anichstraße wurden die beiden Politiker:innen vom VASCage Team, den Schuldirektoren und Rektor Wolfgang Fleischhacker sowie Vizerektorin Christine Bandtlow und den engagierten Schüler:innen begrüßt.

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02.03.2023

Für die Patient:innen: Neue Wege in der Chirurgie

Technische Fortschritte, verbesserte Therapiemöglichkeiten und neue Forschungserkenntnisse: Die Chirurgie steht vor richtungsweisenden Entscheidungen. Umgesetzt werden diese vom neuen Direktor der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Stefan Schneeberger und seinem Team. Leitmotiv des engagierten Mediziners und Forschers sind die Menschen: „Wir müssen unseren Blick für die Patientinnen und Patienten schärfen.“

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie ist eine der größten chirurgischen Kliniken in Europa. 21.275 Patient:innen werden pro Jahr behandelt und 7.890 operative Eingriffe jährlich durchgeführt. Seit 1. Februar 2023 wird die Klinik von Stefan Schneeberger geleitet, der damit seinem richtungsweisenden Vorgänger Dietmar Öfner-Velano nachfolgt. Als Leiter der Transplantationschirurgie hat Schneeberger bereits maßgeblich zum international ausgezeichneten Ruf der Klinik beigetragen, jetzt will der 49-jährige diese Führungsrolle weiter ausbauen. „Wir starten hier in Innsbruck auf hohem Niveau. Aber ich möchte, dass wir unsere Entwicklungsmöglichkeiten nutzen und ein neues Kapitel aufschlagen“, freut sich der Klinikdirektor auf die zukünftigen Herausforderungen.

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02.03.2023

Pilzforschung rettet Landwirtschaft und Menschenleben

Die Pilzforschung findet ihre Anwendungen unter anderem in Medizin, Landwirtschaft, Biotechnologie und Baubiologie. Auch an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck werden Pilze in ihrer großen Vielfalt intensiv erforscht. Und mit der „16th Conference on Fungal Genetics” kommen nächste Woche Pilz-Expert:innen aus aller Welt in Innsbruck zusammen.

16. European Conference on Fungal Genetics tagt nächste Woche in Innsbruck

Pilze liefern wertvolle Medikamente wie das Penizillin, gleichzeitig befallen sie uns als Krankheitserreger. Manche sind eine wertvolle Nahrungsquelle, andere zerstören Ernten. Sie machen Häuser unbewohnbar und liefern Baumaterialien. Genauso vielfältig wie die Welt der Pilze ist auch ihre Wissenschaft, die Mykologie.

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03.03.2023

10. Science Day mit fünf Habilitand:innen

Kleines Jubiläum, großer Stolz: Zum zehnten Mal fand am 28. Februar der Science Day statt. Bei dem Begrüßungsevent an der Medizinischen Universität Innsbruck stellten fünf Wissenschafter:innen ihre Habilitationsschriften in feierlichem Rahmen vor und durften im Anschluss die Urkunden entgegennehmen.

„Mercy, mercy, mercy, das werden Sie sich auch öfters gedacht haben, wenn Sie mit Ihren Arbeiten vor Ihren Chefs gestanden sind. Ich freue mich auf spannende Vorträge.“ Mit einer humorvollen Referenz auf das Eingangsstück, dargebracht vom Duo Lege Artis, begrüßte Rektor Wolfgang Fleischhacker am 28. Februar fünf Privatdozent:innen, die sich kürzlich an der Medizinischen Universität habilitiert hatten. Und an das Publikum gerichtet: „Wundern Sie sich nicht, wenn Sie das ein oder andere nicht verstehen. Mir geht es wie Ihnen.“ Die Veranstaltung „Science Day – Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi“ ist seit 2014 das Aufnahme- und Begrüßungsritual für die neuen Privatdozent:innen. Im Audimax des Lehr- und Lerngebäudes in der Fritz-Pregl-Straße präsentierten diesmal fünf Teilnehmer:innen ihre Habilitationsschriften.

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06.03.2023

Neues Tool zur Erforschung Seltener Erkrankungen

Zur äußerst Seltenen Krankheit MVID (Mikrovillus Einschlusserkrankung) wird an der Medizinischen Universität Innsbruck gar nicht selten, sondern intensiv geforscht. Der Pädiater und Zellbiologe Georg Vogel hat in den vergangenen Jahren viel zur Aufklärung dieser angeborenen kindlichen Durchfallerkrankung beigetragen. Mit seiner rezenten Forschungsarbeit liefert er nun weitere Erkenntnisse zum Proteintransport in Darmepithelzellen – einem zentralen Mechanismus bei der Entstehung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung.

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06.03.2023

Großer Andrang bei den Open Labs Days

Die Med Uni lud auch heuer wieder zu den Open Labs Days und 158 Schüler:innen aus ganz Österreich und Südtirol kamen. Bei einem abwechslungsreichen Vortrags- und Praxisprogramm informierten sie sich über das Bachelorstudium Molekulare Medizin.

Ein Bachelor- und ein Masterstudium in Molekularer Medizin absolvieren: Das geht nur in Innsbruck! Dementsprechend kamen auch dieses Jahr Anfang Februar wieder Schülerinnen und Schüler in Strömen aus ganz Österreich und Südtirol zu den Open Labs Days an die Med Uni: Insgesamt ließen sich 158 Schülerinnen und Schüler von 24 höherbildenden Schulen (AHS und BHS) die Gelegenheit nicht entgehen, direkte Einblicke ins Bachelorstudium zu gewinnen. Neben Informationen von Anmeldeverfahren bis zu detaillieren Inhalten des Studiums, die ihnen Martina Heidegger (Leiterin der Abteilung Studierendenservices) und Studiengangsleiter Gerald Brosch präsentierten, zeigten auch Forscher:innen in Vorträgen anhand ihrer Arbeiten, welche Beiträge die Molekulare Medizin für den wissenschaftlichen Fortschritt und zur Verbesserung der klinischen Praxis liefern kann.

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08.03.2023

„Das Ziel ist Chancengleichheit“

Margarethe Hochleitner zieht Bilanz – so lautete das Motto einer gut besuchten Veranstaltung am Vorabend des Weltfrauentages 2023 an der Medizin Uni Innsbruck. Der Einladung waren rund 130 Ärzt:innen, Forscher:innen, Mitarbeiter:innen, Studierende, Wegbegleiter:innen und Interessierte gefolgt. Wünsche, Ziele und Herausforderungen haben Frauen aus verschiedenen Bereichen der Medizinischen Universität Innsbruck auch in einem Video formuliert.

„Unser Ziel ist Chancengleichheit, dann brauchen wir vielleicht keinen Weltfrauentag mehr – höchstens um zu feiern, was wir erreicht haben. Das wird aber noch lange dauern“, erklärt Margarethe Hochleitner, Professorin für Gender Medizin und Diversität zu Beginn eines Videos, das am Weltfrauentag 2023 von der Medizinischen Universität Innsbruck veröffentlicht wurde. Auch Barbara Sperner-Unterweger, Annemarie Weißenbacher, Doris Wilflingseder, Sabine Embacher-Aichorn und Ishita Shrivastava formulieren in der Videobotschaft ihre Wünsche und Ziele anlässlich des Weltfrauentages.

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13.03.2023

Erstmals alle Kinderintensivstationen in Europa zu Nierenersatztherapie befragt

Unter der gemeinsamen Leitung von Marco Daverio (Padua) und Gérard Cortina, leitender Oberarzt in der Kinderintensivstation der Univ.-Klinik für Pädiatrie I in Innsbruck, befragte die Arbeitsgruppe für Critical Care Nephrology der Europäischen Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin erstmals alle Zentren zu ihren Modalitäten bei Nierenersatztherapien. Die Bestandsaufnahme wurde kürzlich im Fachjournal JAMA Network Open veröffentlicht.

Knapp ein Viertel der kritisch kranken Kinder auf einer pädiatrischen Intensivstation erleiden ein akutes Nierenversagen. Ein Teil dieser Patient:innen benötigt eine vorübergehende Nierenersatztherapie, um Flüssigkeit und harnpflichtige Substanzen aus dem Körper zu entfernen. Die Modalitäten, wie und wann eine Nierenersatztherapie angezeigt ist, sind international von Zentrum zu Zentrum bisher allerdings unterschiedlich geregelt. Die Europäische Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin (ESPINC) hat nun erstmals mittels Befragung den Status quo erhoben. Die Ergebnisse sind nun in geteilter Autorschaft von Gérard Cortina von der Medizinischen Universität Innsbruck und Marco Daverio (Universitätsklinik Padua, Italien) hochrangig im Fachjournal Jama Network Open publiziert worden.

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14.03.2023

Neuer Univ.-Prof. für HNO: Benedikt Hofauer

„Es fühlt sich gut an, wieder nach Innsbruck zu kommen“, erklärt Benedikt Hofauer nach seiner Vertragsunterzeichnung bei Rektor Wolfgang Fleischhacker. Der 38-Jährige wird neuer Univ.-Prof. für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an der Medizinischen Universität Innsbruck und übernimmt ab 1. Juni 2023 die Leitung der Univ.-Klinik für HNO.

Benedikt Hofauer hat an der Medizinischen Universität Innsbruck Humanmedizin studiert. Jetzt kommt er als neuer Direktor der Univ.-Klinik für HNO und damit als Nachfolger von Herbert Riechelmann wieder nach Innsbruck zurück. Nach seinem Studium hatte der Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde an großen universitären Kliniken und Polikliniken in Freiburg und München in leitender Position gearbeitet. „Ich habe den Kontakt nach Innsbruck immer aufrechterhalten und freue mich jetzt auf das Team an der Univ.-Klinik für HNO und die Zusammenarbeit mit den benachbarten Fächern“, sagt Benedikt Hofauer. Der gebürtige Bayer hatte während seines Studiums in Innsbruck auch seine Frau, eine Südtirolerin, kennengelernt und beide freuen sich, zusammen mit ihren beiden Kindern in Innsbruck zu leben und zu arbeiten.

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16.03.2023

Diagnosekriterien für seltene neurologische Autoimmunerkrankung MOGAD definiert

MOGAD ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die sich ähnlich wie Multiple Sklerose manifestiert, meist aber schon im Kindesalter auftritt. Ein Expert:innenteam hat nun erstmals Leitlinien zur Diagnose und Therapie der seltenen Erkrankung formuliert. Von der Med Uni Innsbruck war Markus Reindl mit seinem Team bei der Entwicklung und Validierung von Antikörpertests bedeutend an dem Prozess beteiligt. The Lancet Neurology hat die Leitlinien veröffentlicht.

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17.03.2023

Gedenken an die Vertriebenen

Anlässlich des 85. Jahrestages des sogenannten „Anschlusses Österreichs“ erinnerten im Rahmen der „Denkstunde der Universitäten“ am 15.3.2023, die beiden Innsbrucker Universitäten wie jedes Jahr an die ab März 1938 ausgegrenzten und vertriebenen Professor:innen, Ärzt:innen und Student:innen der Universität Innsbruck am Mahnmal der Vertriebenen am Gelände der Universitätskliniken.

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker, unterstrich mit bemerkenswerten Zitaten aus der aktuellen Politik, wie notwendig das Gedenken und Erinnern auch noch 85 Jahre später ist.

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21.03.2023

MRT von Frühgeborenen mit Künstlicher Intelligenz optimieren

Ein Team an der Univ.-Klinik für Radiologie (interim. Direktorin: Elke Gizewski) hat gemeinsam mit der Mathematikerin Nadja Gruber (Universität Innsbruck) einen Algorithmus entwickelt, der erstmals 3D-Bilddaten von Gehirnuntersuchungen bei Frühgeborenen automatisiert analysieren kann. Nun gilt es, die Künstliche Intelligenz weiter zu trainieren.

Wenn Frühgeborene auf die Welt gebracht werden, erhalten sie am Tag des errechneten Geburtstermins eine Magnetresonanztomografie (MRT). Anhand der Bildgebung können einerseits akute Notfälle wie große Blutungen ausgeschlossen und anderseits strukturelle Auffälligkeiten des Gehirns frühzeitig erkannt werden. Dies wiederum ist wichtig, um die weitere klinische Betreuung planen und mögliche Förderschienen legen zu können. „Inzwischen wissen wir, dass auch in den feineren Strukturen des Gehirns Reifungsverzögerungen auftreten können, die wir uns zum Beispiel mittels MR-Spektroskopie anschauen. Bei dieser Untersuchung können wir die Hirnsubstanz quantitativ analysieren und beispielsweise den Anteil der Nervenmarker oder des Stützmaterials bestimmen. Mit weiteren bildgebenden Methoden sehen wir auch die Verbindungsfasern für die motorische Funktion, die ebenfalls wichtig für die Entwicklung sind“, schildert Elke Gizewski, interim. Direktorin der Univ.-Klinik für Radiologie und Direktorin der Univ.-Klinik für Neuroradiologie. Bisher werden all diese Untersuchungen allerdings händisch von Radiologinnen und Radiologen ausgewertet. Das ist zeitaufwändig und kann aufgrund der subjektiven Einschätzung auch zu Fehlern führen.

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22.03.2023

Drogenmonitoring 2022: Cannabis und Kokain dominieren

Seit heute liegen europaweit die Ergebnisse des jährlichen, abwasserbasierten Drogenmonitorings vor, das im Rahmen des europäischen Netzwerks SCORE durchgeführt wird. Die Analyse für Österreich liefert seit 2016 das forensisch-toxikologische Labor am Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizin Uni Innsbruck. „Mit der schrittweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen 2022 hat auch der Konsum von Alkohol und Drogen in der Bevölkerung wieder zugenommen“, bringt Laborleiter Herbert Oberacher die Ergebnisse für 2022 auf den Punkt.

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23.03.2023

Alternativen zum Tierversuch: Staatspreis für Michael Außerlechner

Der Molekularbiologe Michael J. Außerlechner wurde heute in Wien mit dem Staatspreis zur Förderung von Ersatzmethoden zum Tierversuch 2022 ausgezeichnet. Damit geht der renommierte Preis zum zweiten Mal in Folge an einen Forschenden der Medizin Uni Innsbruck. In dem von ihm geleiteten 3D Biodruck Labor forscht Außerlechner zu Zelltodmechanismen in kindlichen Krebserkrankungen und 3D-gedruckten „Organs-on-Chip“ für die Medikamententestung.

Grundlagenforschung geht auch ohne Tierversuche. Den Beweis dafür liefert Michael Außerlechner, der als Leiter des Molekularbiologischen Labors (Univ.-Klinik für Pädiatrie I) und des von ihm und Judith Hagenbuchner (Univ.-Klinik für Pädiatrie II) 2018 neu gegründeten 3D Biodruck Labors – Österreichs erstem – dreidimensionale, natürlich wachsende Gewebemodelle entwickelt, die vielen Fragestellungen der Medizin offenstehen. „Mit der weiteren Entwicklung neuer und optimierter künstlicher Gewebemodelle wird es zunehmend möglich sein, Tiermodelle in der Forschungsarbeit deutlich zu reduzieren und schließlich zu ersetzen,“ ist Preisträger Außerlechner überzeugt.

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24.03.2023

Azol-Resistenzen: Ein Problem für die Therapie von Pilzinfektionen

Michaela Lackner wurde 2021 an die Medizinische Universität Innsbruck als Professorin für Experimentelle Mykologie berufen. Die Tirolerin beschäftigt sich hauptsächlich mit Antimykotikaresistenzen und der Entwicklung neuer Diagnostikverfahren. Dabei konzentriert sie sich auf die Substanzklasse der Azole, die nicht nur in der Humanmedizin, sondern auch in der Veterinärmedizin und der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Die breite Verwendung von Azolen und deren Anreicherung in der Umwelt trägt erheblich zur Entwicklung von Azol-resistenten Pilzen bei. Wie beim vermehrten Einsatz von Antibiotika – sowohl in der Human- und Veterinärmedizin, als auch in der tierischen Landwirtschaft -, kommt es beim Einsatz von antifungalen Substanzen, die zur Behandlung von Pilzinfektionen angewandt werden, zu einem Anstieg von resistenten Mikroorganismen. Die Pilze entwickeln mit der Zeit Resistenzen gegen die gängigen Wirkstoffe. Daraus ist mittlerweile ein ähnliches Problem erwachsen, wie jenes der Antibiotikaresistenzen bei bakteriellen Krankheitserregern.

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30.03.2023

Lebenswichtige Kalziumkanäle gemeinsam erforschen

Innsbruck ist ein international anerkanntes Zentrum für Kalziumkanalforschung. Eine neue Generation von Wissenschaftler*innen an der Uni Innsbruck und der Medizinischen Universität will diesen erfolgreichen Weg nun weitergehen. Grundlage dafür ist das vom FWF geförderte Doktoratsprogramm CavX, in dem die Forscher*innen gemeinsam eine breite Palette von Eigenschaften und Funktionen von Kalziumkanälen sowie damit verbundenen Erkrankungen mit modernsten Methoden untersuchen.

In elektrisch erregbaren Zellen wie Nerven, Muskeln und endokrinen Zellen regeln spannungsabhängige Kalziumkanäle eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen, wie die synaptische Übertragung, sensorische Prozesse wie Hören und Sehen, Muskelkontraktionen und die Freisetzung von Hormonen. Fehlfunktionen dieser Zellmembranproteine liegen vielen krankhaften Erscheinungen wie Autismus, Parkinson, Diabetes mellitus, Netzhauterkrankungen, Schwerhörigkeit sowie Muskelschwäche zugrunde. Der Innsbrucker Kalziumkanal-Forschungscluster, bestehend aus elf Forschungsgruppen, die an beiden Innsbrucker Universitäten angesiedelt sind, hat entscheidende Fortschritte im Verständnis der Funktionsweise verschiedener Kalziumkanäle gemacht, etwa wie sie zelluläre Funktionen in gesunden Menschen und bei Krankheit regulieren und welches pharmakologische Potenzial sie besitzen. Sieben der Forschungsgruppen wurden kürzlich durch das FWF doc.funds Programm gefördert und werden im Rahmen des Internationalen CavX PhD Programms eine ganze Reihe neuer Fragen angehen.

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30.03.2023

Neurowissenschafterin Stefanova erhält Forschungsförderung von der Michael J. Fox-Stiftung für Parkinson-Forschung

Ein Zusammenschluss von Forscher:innen um Nadia Stefanova (Univ.-Klinik für Neurologie), Charles Dinarello (University of Colorado Denver) und Olatec Therapeutics wird von der Michael J. Fox Stiftung für Parkinson-Forschung (MJFF) gefördert, um den NLRP3-Inflammasom-Hemmer Dapansutril zu untersuchen. Die Substanz hat eine anti-neuroinflammatorische Wirkung und möglicherweise das Potenzial das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit und parkinson-ähnliche Erkrankungen zu reduzieren.

Morbus Parkinson ist eine chronisch fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung. Bei der Parkinson-Krankheit gehen Nervenzellen in der Substantia nigra zugrunde, was zu fortschreitenden motorischen Symptomen und einer verminderten Lebensqualität führt. Ein gemeinsames Kernmerkmal von Synukleinopathien wie Morbus Parkinson, Lewy-Körperchen-Demenz und Multisystematrophie ist, dass sich im Gehirn der Betroffenen das Eiweiß α-Synuclein ablagert. Die zentrale pathophysiologische Rolle von α-Synuclein ist unter anderem mit der Entstehung einer Entzündung (Neuroinflammation) mit glialer Aktivierung im Gehirn verbunden. Dieses Entzündungsgeschehen nimmt Nadia Stefanova, Professorin für translationale Neurodegenerationsforschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ins Visier. Mit ihrem Team und in Kooperation mit Charles Dinarello, der als Pionier der modernen Zytokinbiologie gilt, untersucht sie nun die Wirkung des NLRP3 Inflammasom-Hemmers Dapansutril, der vom US-Pharmaunternehmen Olatec Therapeutics zur Verfügung gestellt wird. Die Michael J. Fox-Foundation fördert das auf zwei Jahre angelegte Projekt.

news/770842.html.de

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03.04.2023

Kontinuität: Elisabeth Zanon bleibt Vorsitzende des Unirats der Medizin Uni Innsbruck

Der neue Unirat der Medizinischen Universität Innsbruck setzt auf Kontinuität und hat in seiner ersten Sitzung mit allen sieben Mitgliedern Elisabeth Zanon erneut zur Vorsitzenden gewählt. Die Tiroler Medizinerin hatte diese Funktion bereits in der Periode 2018 bis 2023 inne. Als ihr Stellvertreter wird Julian Hadschieff fungieren.

Im März 2023 hat an der Medizinischen Universität Innsbruck eine neue Universitätsratsperiode begonnen. Der neue Universitätsrat setzt dabei auf Kontinuität an seiner Spitze: In seiner ersten Sitzung mit allen sieben Mitgliedern wurde Elisabeth Zanon einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Die 67-Jährige tritt damit bereits ihre zweite Amtszeit als Universitätsratsvorsitzende an. „Ich freue mich, gemeinsam mit den Mitgliedern des Universitätsrats weiter zum Wohl der Medizinischen Universität Innsbruck arbeiten zu können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten ist es uns wichtig, einen Beitrag zur positiven Weiterentwicklung zu leisten. Ein besonderes Augenmerk wollen wir in den nächsten fünf Jahren auf die internationale Sichtbarkeit und die internationalen Beziehungen legen.“

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05.04.2023

Medikamente statt OP? Neue Erkenntnisse zur Therapie bei verkalkten Herzklappen

Die Diagnose Aortenklappenverkalkung ist häufig: Jede/r Zehnte über 80 ist davon betroffen. Bisher ist die einzige Behandlungsmöglichkeit ein operativer oder interventioneller Eingriff. Nun liefert ein Forscher:innenteam der Medizin Uni Innsbruck neue Erkenntnisse zur Entstehung der Verkalkung der Aortenklappe im Herzen. Ein Mechanismus, der für die Erkennung von Viren bekannt ist, spielt eine Rolle. Die Forschungsarbeit liefert Grundlagen für die Entwicklung einer medikamentösen Therapie.

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11.04.2023

Raimund Margreiter bittet um Teilnahme bei Parkinson-Studie

Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung des Alters und die am schnellsten zunehmende. Weltweit sind rund sechs Millionen Menschen betroffen. Starchirurg Raimund Margreiter ist wohl Tirols berühmtester Parkinson-Patient. Den heutigen Weltparkinsontag nutzt er, um gemeinsam mit Werner Poewe, em. Direktor der Univ.-Klinik für Neurologie, auf die Krankheit aufmerksam zu machen und zur Teilnahme an der „Gesund Altern Tirol“-Studie einzuladen.

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13.04.2023

Neues zur Effektivität oraler und intravenöser Eisenersatztherapien

Schätzungsweise eine Milliarde Menschen weltweit sind von ACD, der Anämie chronischer Erkrankungen, betroffen. Bis heute sind die optimale Therapie wie auch die Wirksamkeit von oralen und intravenösen Substitutionstherapien mit Eisen bei ACD schwer fassbar, auch, weil es weiterer differentialdiagnostischer Parameter bedarf. Nun legen Forschende um den Infektiologen Günter Weiss neue Daten vor, die für die klinische Praxis höchst relevant sind.

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17.04.2023

Simone Graf wird Univ.-Klinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen leiten

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat Simone Graf zur neuen Univ.-Prof.in für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde unter besonderer Berücksichtigung der Phoniatrie und Audiologie berufen. Ab 1. Juli 2023 wird die Expertin die Univ.-Klinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen (HSS) in Innsbruck leiten.

Die Innsbrucker Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen ist Österreichs größte Facheinrichtung für Phoniatrie und Audiologie. Ab 1. Juli 2023 ist Simone Graf neue Klinikdirektorin und wird damit Patrick Zorowka nachfolgen. „Die Innsbrucker Univ.-Klinik für HSS ist eine über die Grenzen Österreichs hinaus in ganz Europa renommierte Einrichtung. Sie hat eine Leuchtturmfunktion und ist eine in ihrer Art einzigartige Institution, weil alle Bereiche der Audiologie und Phoniatrie abgedeckt werden“, erklärt Graf bei ihrer Vertragsunterzeichnung. „Unter Federführung meines Vorgängers ist beispielsweise das Hörscreening für Neugeborene viel früher eingeführt worden, als in Deutschland. Es freut mich daher, dass ich eine so aktive Klinik in der Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie in der Forschung und Lehre übernehmen darf.“ Die 54-Jährige ist im Allgäu aufgewachsen und hat seit 2008 die Sektion Phoniatrie und Logopädie der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Klinikum rechts der Isar in München geleitet.

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18.04.2023

Jubiläum: Städtepartnerschaft und universitäres Vernetzungstreffen

Die 60jährige Partnerschaft zwischen den Städten Freiburg im Breisgau und Innsbruck war vergangene Woche Anlass für einen dreitägigen Delegationsbesuch, bei dem die Vertreter:innen der Stadt Freiburg i. B. auch an den beiden Innsbrucker Universitäten Station machten.

Freiburg im Breisgau ist die älteste von Innsbrucks sieben Partnerstädten. Die Verbindung mit der 231.000 Einwohner:innen großen Stadt reicht bis in die Habsburger Zeit zurück. 1963 wurde eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet, der 1979 die Unterzeichnung eines Freundschaftsvertrages zwischen den Universitäten Innsbruck und Freiburg folgte. Dieser markiert den Beginn einer gesamtuniversitären Partnerschaft zwischen den beiden – die Medizinische Universität Innsbruck war damals als Fakultät noch Teil der Leopold-Franzens-Universität – erfolgs- und traditionsreichen Hochschulen. Heute zeigt sich die enge Verbindung in vielen spannenden Forschungskooperationen und Austauschmöglichkeiten für Studierende mit beiden Innsbrucker Universitäten. So besteht etwa zwischen der Uni Freiburg und der Medizin Uni Innsbruck ein eigenes Erasmus-Abkommen, in dessen Rahmen jährlich bis zu zehn Freiburger Studierende ein Auslandssemester an der Med Uni absolvieren.

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24.04.2023

Freier Eintritt für Studierende

Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck können fünf Museen in Innsbruck kostenlos besuchen und damit Tirol aus fünf verschiedenen Perspektiven kennenlernen. Grund dafür ist ein neues Pilotprojekt: Seit Anfang März 2023 besuchen Studierende einer Hochschule in der Euregio-Region Tirol – Südtirol – Trentino die Tiroler Landesmuseen in Innsbruck bei freiem Eintritt.

Die Tiroler Landesmuseen umfassen folgende fünf Standorte, an denen es viel Interessantes zu sehen gibt:

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24.04.2023

“Vor zehn Jahren gab es bei Hautkrebs kaum Heilungschancen“

Mit dem jährlichen internationalen Tag der Immunologie am 29. April soll das Bewusstsein für das Immunsystem und die immunologische Forschung im Kampf gegen Infektionen, Autoimmunerkrankungen und Krebs geschärft werden. Die Immunologin Patrizia Stoitzner forscht an der Medizinischen Universität Innsbruck und hat dabei vor allem die dendritischen Zellen – sogenannte Wächterzellen des Immunsystems – im Visier. Wir haben sie zum Expert:innen-Interview gebeten.

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26.04.2023

Michael Außerlechner zum Professor für Tissue Engineering berufen

3D Biodruck, „Organ-on-Chip“ oder Medikamententestung ohne Tierversuche. Diese Begriffe sind an der Med Uni Innsbruck untrennbar mit dem Namen Michael Außerlechner verbunden. Der Molekularbiologe mit ausgewiesener Expertise auf dem Gebiet biogedruckter menschlicher Gewebemodelle wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Universitätsprofessor für Tissue Engineering berufen.

An Methoden zur Zell- und Gewebezucht wird bereits seit einigen Jahrzehnten intensiv geforscht. Unter Tissue Engineering wird heute aber schon sehr viel mehr verstanden, als die Kultivierung von Zellen in der Petrischale. Wie groß und vielversprechend das Anwendungsgebiet dieser innovativen Technologie bereits ist, lässt sich nicht zuletzt an den Forschungsaktivitäten des gebürtigen Osttirolers Michael Außerlechner messen.

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28.04.2023

Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung verliehen

In Innsbruck fand heute die Verleihung des Preises des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung an den beiden Innsbrucker Universitäten statt. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Matthias Neuner, Gertraud Medicus und Jonathan Singerton von der Universität Innsbruck sowie Julian Schwärzler von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein wird seit 1983 jährlich verliehen und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Urkunden verlieh Regierungsrätin Dominique Hasler in feierlichem Rahmen im Claudiasaal in der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt: „Als Bildungsministerin Liechtensteins ist die Verleihung dieses Preises für mich nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern eine Herzensangelegenheit. Und ich sage Ihnen auch gerne, warum: Es ist die Wissenschaft, die an vorderster Front darum besorgt ist, dass sich unsere Gesellschaft immerzu weiterentwickelt. Es ist die Wissenschaft, die unter größtem Einsatz Antworten auf die vielen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft sucht und findet. Es ist die Wissenschaft, auf die die Menschheit letztlich auf eine ganz tiefgreifende, die Grundfesten ihrer Existenz betreffende Art und Weise angewiesen ist. Mit Preisvergaben wie der heutigen können wir dieser enormen Bedeutung Rechnung tragen und die Verdienste jener Menschen, die es als ihre Aufgabe verstehen, sich als Forscherinnen und Forscher in den Dienst aller zu stellen, angemessen würdigen“, betonte die Regierungsrätin. Der mit insgesamt 14.000 Euro dotierte Preis wurde für das Jahr 2022 zu gleichen Teilen an die Ausgezeichneten übergeben.

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02.05.2023

Immunzellen der Leber: Schneller und reichhaltiger, als gedacht

Wie verhalten sich Entzündungszellen der Leber, während sie außerhalb des Körpers an einer Maschine maschinell durchblutet und für die Transplantation vorbereitet werden? Auf diese Frage liefert ein Innsbrucker Team aus Transplantationschirurg:innen und Hämato-Onkolog:innen eine erste Antwort: Sie werden schneller und zahlreicher aktiviert und umverteilt, als bisher angenommen. Die neuen Erkenntnisse sind für künftige Konzepte der Organbehandlung vor Transplantationen höchst relevant.

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04.05.2023

Neuer Professor für Augenheilkunde und Optometrie: Matus Rehak

Am 12. Juni 2023 wird Matus Rehak seinen Dienst an der Medizinischen Universität Innsbruck antreten: Rektor Wolfgang Fleischhacker hat den engagierten Mediziner und Forscher zum Universitätsprofessor für Augenheilkunde und Optometrie berufen. Zuletzt hatte der gebürtige Slowake die Augenklinik am Universitätsklinikum Gießen geleitet.

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie bekommt mit Matus Rehak einen neuen Direktor. Der 43jährige freut sich auf seine Tätigkeit in Innsbruck. Erst vor rund anderthalb Jahren hatte er die Leitung der Augenklinik am Universitätsklinikum Gießen übernommen. „Den Ruf nach Innsbruck habe ich dann aber angenommen, weil ich hier sehr gute Voraussetzungen für die Fortsetzung meiner Forschungsarbeiten geboten bekomme“, sagt Rehak. Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind Gefäßerkrankungen der Netzhaut.

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04.05.2023

Klimafreundlich und gesund: tirol kliniken und MedUni Innsbruck setzen auf das (Stadt)Rad

Die tirol kliniken und die Medizinische Universität Innsbruck setzen einen weiteren Schritt in Sachen nachhaltiger Mobilität: Mitarbeiter:innen am Standort Innsbruck können künftig zum Vorteilstarif klimafreundlich mit dem Stadtrad in Innsbruck zur Arbeit radeln.

 „Grob geschätzt könnte man mit den gefahrenen Kilometern unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am täglichen Arbeitsweg zweieinhalbmal die Erde umrunden“, beschreibt Stefan Deflorian, Kaufmännischer Geschäftsführer der tirol kliniken die Relevanz nachhaltiger Mobilität. „Die letzten Kilometer zum Arbeitsplatz sind optimal mit dem Fahrrad zurückzulegen. Mehr aktive Fortbewegung ist nicht nur nachhaltiger, sondern stellt auch einen Mehrwert in Sachen Gesundheitsförderung dar“. In der Stadt sind oft nur kurze Strecken zurückzulegen – die letzten paar hundert Meter vom Bahnhof zur Klinik zum Beispiel.

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08.05.2023

Spannende Gäste und viele Preise beim PhD-Meeting 2023

173 Poster, 20 Short Talks, 4 Special Guests und haufenweise Preise: Das PhD-Life Science Meeting war mit der traditionellen Verleihung der MCBD-Awards auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Die Wissenschaftsveranstaltung, die von Studierenden der Med Uni Innsbruck und der Universität Innsbruck für Studierende ausgerichtet wird, fand vom 12. bis 14. April im Biozentrum statt und hatte dieses Jahr wieder einige Besonderheiten zu bieten.

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09.05.2023

Teddybärkrankenhaus ist wieder offen

Nach einer pandemiebedingten Pause finden verletzte und kranke Kuscheltiere heuer endlich wieder Hilfe im Teddybärkrankenhaus. Der Andrang ist groß, mehr als 60 Kindergärten haben sich für die Ambulanzzeiten im Foyer der Kinderklinik – 9. bis 12. Mai – angemeldet. An den Nachmittagen (außer Freitag) ist das Teddybärkrankenhaus für alle offen.

Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi, Med-Uni Rektor Wolfgang Fleischhacker und Alois Obwegeser, der ärztliche Direktor der tirol kliniken, nutzten die Eröffnung am Dienstagvormittag, um das große ehrenamtliche Engagement der Studierenden anerkennend hervorzuheben und sich zu bedanken. Bei manch einem sind auch sicher Erinnerungen an das eigene Lieblingsstofftier wachgeworden. So erzählte der Bürgermeister von seinem eigenen Teddy, der nur noch ein Glasauge besaß und ihn durch die Kindheit begleitete.

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11.05.2023

Neue Professorin Katrin Watschinger erkundet den Lipid-Stoffwechsel

Der Lipid-Stoffwechsel ist noch immer ein teilweise unerforschtes Gebiet. Katrin Watschinger hat sich schon als Postdoc auf den Weg gemacht, mehr über die biochemischen Eigenschaften der Etherlipide herauszufinden. Nun wurde sie an der Medizinischen Universität Innsbruck zur Professorin berufen.

Ein „super Chemielehrer“ am neusprachlichen Gymnasium in Bruneck hat bestimmt Anteil daran, dass Katrin Watschinger schon früh wusste, wohin für sie die Reise geht. „Ich mag Sprachen, aber ich war auch immer schon naturwissenschaftlich interessiert, neben Chemie haben mich auch Medizin und Mathematik fasziniert“, erzählt die gebürtige Sextnerin (Südtirol). Nach der Matura kam sie nach Innsbruck, studierte Chemie und absolvierte eine vertiefende Ausbildung in Biochemie. Unter der Betreuung von Jörg Striessnig am Institut für Pharmazie der Uni Innsbruck verfasste Watschinger ihre Dissertation und wechselte dann für den Postdoc Ende 2007 an das Institut für Biologische Chemie (Direktor: Klaus Scheffzek) des Biozentrums der Medizinischen Universität Innsbruck. Jetzt, 16 Jahre später, ist sie Professorin für die Biochemie des Lipidstoffwechsels. Rektor Wolfgang Fleischhacker hat Katrin Watschinger kürzlich dazu berufen.

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15.05.2023

Nachruf: em.o. Univ.-Prof. Dr. Mag. Heinz Huber

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Univ.-Prof. Dr. Mag. Heinz Huber, der kurz vor seinem 90. Geburtstag am 4. Mai 2023 verstorben ist.

Heinz Huber wurde am 19. Mai 1933 in Wien geboren und absolvierte sein Medizinstudium in Wien, wo er 1957 promovierte. Von 1962 bis 1963 war er als Stipendiat an der „Royal Postgraduate Medical School“ in London, Abteilung für Hämatologie, tätig. Seine Hauptforschungsgebiete dort waren Hypersplenismus, Polyzythämie vera und maligne Lymphome. 1964 beendete er seine Facharztausbildung  (Innerer Medizin).

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16.05.2023

„Nicht nur in den letzten Tagen“: Heilkunst und Wissenschaft für ein gutes Lebensende

Aktuelle Studien zeigen, dass Menschen immer älter werden, aber auch länger krank sind. Daher steigt der Bedarf an Palliativmedizin. Ziel einer modernen palliativmedizinischen Versorgung ist es, möglichst früh zu beginnen, die Lebensqualität von Menschen mit schweren Erkrankungen und deren Angehörigen zu verbessern. Erstmals fand an der Medizin Uni Innsbruck auf Einladung von Rektor Wolfgang Fleischhacker eine Tagung dazu statt. Über 100 Expert:innen nahmen teil.

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17.05.2023

Preise aus der Tuba-Stiftung vergeben

Gestern wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung der Dr. Johannes und Hertha Tuba Preis für das bisherige Lebenswerk, der Dr. Johannes und Hertha Tuba Preis, die Dr. Johannes und Hertha Tuba Forschungsförderung und ein Stipendium aus der Dr. Johannes und Hertha Tuba Stiftung vergeben. Klaus Seppi, Isabel Heidegger-Pircher, Ambra Stefani und Lukas Mayer-Süß freuten sich über ihre Auszeichnung.

In den Räumen des achten Stockwerks in der Fritz-Pregl-Straße 3 wurden am 16. Mai 2023 die Preise aus der Dr. Johannes und Hertha Tuba Stiftung verliehen. Rektor Wolfgang Fleischhacker und Vizerektorin Christine Bandtlow begrüßten Preisträger:innen und Gäste sowie Kommerzialrat Franz Troppmair von der Tuba Stiftung. Gleich drei Preisträger:innen kommen aus der Univ.-Klinik für Neurologie: Parkinson-Forscher Klaus Seppi wurde mit dem Preis für das bisherige Lebenswerk, die Schlafforscherin Ambra Stefani mit der Forschungsförderung und Schlaganfallforscher Lukas Mayer-Süß mit einem Stipendium ausgezeichnet. An Prostatakarzinom-Expertin Isabel Heidegger-Pircher von der Univ.-Klinik für Urologie wurde der Dr. Johannes und Hertha Tuba Preis vergeben.

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19.05.2023

Erstes Konsortium-Treffen zum Joint-Projekt „Mobility_APP“

„Mobilität in atypischen Parkinson-Syndromen“ nennt sich ein internationales, im Rahmen des DACH Lead Agency Verfahrens finanziertes FWF-Projekt, das vor mehr als zwei Jahren gestartet wurde und von Gregor Wenning, Neurobiologe an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie, koordiniert wird. Ende April fand das erste persönliche und lang ersehnte Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Studienzentren aus der Schweiz, Italien, Luxemburg und Deutschland in Innsbruck statt.

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22.05.2023

Wissenschaftspreis für die Mikrobiologin Heidelinde Fiegl

Die Krebsforscherin Heidelinde Fiegl wurde mit dem Wissenschaftspreis der Brigitta Zollner-Stiftung ausgezeichnet. Der für „herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Frauenheilkunde und der damit zusammenhängenden Onkologie unter besonderer Berücksichtigung genderspezifischer Aspekte“ vergebene Preis würdigt die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit zur bislang unerforschten Rolle von Methadon in der Therapie des Ovarialkarzinoms.

Die erste Preisträgerin des 2022 neu ausgeschriebenen und mit 5.000 Euro dotierten Wissenschaftspreises der Brigitta Zollner-Stiftung ist Heidelinde Fiegl, die Leiterin des Labors für Klinische Biochemie an der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Direktor Christian Marth). Die 47-jährige Mikrobiologin, die bereits seit vielen Jahren zu Tumormarkern für Brust-, Gebärmutter- und Eierstockkrebs forscht, nahm die erste Auszeichnung dieser Art von Vizerektorin Christine Bandtlow vor wenigen Tagen im Rahmen eines Festaktes entgegen. „Es freut mich, mit Heidelinde Fiegl als erste Trägerin der Brigitta-Zollner Stiftungspreises eine verdiente und ausgewiesene Expertin aus dem Bereich der gynäkologischen Biomarkerforschung ausgewählt zu haben“, so Bandtlow.

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23.05.2023

Kombination zweier neuer Biomarker optimiert Prognose und Therapie von MS

Der Verlauf der chronisch entzündlichen Nervenerkrankung Multiple Sklerose kann sehr unterschiedlich sein. Individualisierte Therapien für MS Erkrankte bedürfen einer frühzeitigen und präzisen Vorhersage der zukünftigen Krankheitsaktivität. Dies wird durch die Kombination verschiedener Biomarker ermöglicht, wie eine Studie des Neuroimmunologen Harald Hegen an der Univ.-Klinik für Neurologie zeigt.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine häufige neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter. Entzündliche Veränderungen im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) können zu individuell sehr variablen Beschwerden mit Lähmungen, Sensibilitätsdefiziten, Sehstörungen, Gleichgewichtsproblemen, Gehbehinderung sowie kognitiven Beeinträchtigungen führen. Typischerweise treten diese Symptome in Form sogenannter Krankheitsschübe auf. Letztlich besteht das Risiko, dadurch bereits im jungen Lebensalter eine bleibende Behinderung zu erleiden.

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23.05.2023

„MS ist kein Stigma und kann jeden betreffen“

Bei Multipler Sklerose zerstören Immunzellen die Isolationsschicht der Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark. Zunehmende Behinderungen sind die Folge. Die Erkrankung betrifft immer mehr junge Menschen. Markus Reindl und Harald Hegen, MS-Experten an der Medizinischen Universität Innsbruck, berichten im Interview über Forschungsfortschritte wie neue Biomarker und Immuntherapien, die den Betroffenen zu besserer Lebensqualität verhelfen.

Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. In Österreich sind schätzungsweise 14.000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt. Wie steht es in der Bevölkerung um das Bewusstsein für die Erkrankung?

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24.05.2023

Wiederholt erfolgreich: 2. Innsbrucker Sonodays

Was 2022 erfolgreich begonnen hat, wurde Anfang Mai dieses Jahres mit eben soviel Erfolg fortgesetzt: die Innsbrucker Sonodays. Der studentische Ultraschallkongress wurde bereits zum zweiten Mal von Sono4You Innsbruck, einem Team des ÖH Trainingszentrums, organisiert, um die Ultraschall-Skills von Medizinstudierenden zu fördern.

In den Räumlichkeiten des Lehr- und Lerngebäudes der Fritz-Pregl-Straße war von 5. bis 7. Mai nichts von einem ruhigen Wochenende zu spüren – im Gegenteil. Über 70 Teilnehmer:innen, darunter 64 Medizin-Studierende und acht Gasttutor:innen, nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Expert:innen in theoretischen Vorträgen und praktischen Übungseinheiten das Thema Thorax-Sonographie tiefgründig zu erarbeiten. Bei diesem zweiten Durchgang kamen die Teilnehmer:innen nicht nur aus den höheren Semestern – wie letztes Jahr –, sondern auch aus den früheren Jahrgängen. Die Teilnehmenden wurden aus insgesamt 140 eingegangenen Bewerbungen in einem aufwändigen, verblindeten Verfahren ausgewählt. Die Qualität des Ultraschallkongresses beruht nicht zuletzt auf dem gutem Betreuungsverhältnis: Je vier Teilnehmer:innen arbeiten mit ein bis zwei Tutor:innen an insgesamt 18 Ultraschallgeräten. Geplant wurde der Ultraschallkongress vom vierköpfigen Organisationsteam bestehend aus Désirée Lasserre, Katharina Konzett, Gabriela Huber und Kai Schäfer.

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25.05.2023

Med Uni und New Yorker Elite-Fakultät fördern Austausch

Das Weill Cornell Medical College in New York City und die Medizinische Universität Innsbruck haben unlängst ein Memorandum of Agreement unterzeichnet, das Kooperationen zwischen den beiden medizinischen Forschungs- und Bildungsinstitutionen fördern und stärken soll. Vorgesehen ist unter anderem ein Austauschprogramm für Studierende.

Die Medizinische Universität Innsbruck und das Weill Cornell Medical College der Cornell University in New York möchten künftig enger zusammenarbeiten. Michael Stewart, Dekan für International Affairs an der Weill Cornell Universitiy und Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, unterzeichneten kürzlich ein Memorandum of Agreement, eine Rahmenvereinbarung, mit dem Ziel den Austausch zwischen den beiden medizinischen Bildungseinrichtungen zu fördern. Mit ihrer Unterschrift Fleischhacker und Stewart ihre Absicht kundgetan, ein Studierendaustauschprogramm zu entwickeln und auszubauen. Es ist zudem vorgesehen, Felder für Forschungskooperationen, Kolloquien, (Gast-)Vorlesungen, Konferenzen und Seminare zu erschließen.

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30.05.2023

Kick-Off von ACTRIS als European Research Infrastructure Consortium (ERIC) in der Atmosphärenforschung

Die Europäische Kommission hat Mitte April die Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure (ACTRIS) als European Research Infrastructure Consortium (ERIC) gegründet. 17 Länder bilden gemeinsam die weltweit größte Infrastruktur im Bereich der Atmosphärenforschung. Jochen Wagner vom Institut für Biomedizinische Physik an der Med Uni Innsbruck koordiniert die sieben österreichischen Partner. Von 5. bis 6. Juni treffen sich die Mitglieder bei der ersten Generalversammlung in Helsinki.

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31.05.2023

Reto Bale zum Professor berufen

„Das ist eine wichtige Bestätigung für die Arbeit, die ich über die letzten 30 Jahre geleistet habe“, sagt Reto Bale zu seiner Berufung zum Professor für interventionelle Onkologie, Stereotaxie und Robotik. Der stellvertretende Direktor der Univ.-Klinik für Radiologie ist international renommiert, insbesondere für eine von ihm entwickelte und optimierte Methode zur Behandlung von Tumoren mittels Hitze, der sogenannten Stereotaktischen Radiofrequenzablation (SRFA). Neue Projekte sind geplant.

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01.06.2023

Erstmals berechnete Referenzwerte für Pulswellengeschwindigkeit erleichtern Vorhersage und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Das Risiko für Schlaganfall sowie Herz- und Nierenerkrankungen erhöht sich mit zunehmender Steifigkeit der Gefäße. Die Pulswellengeschwindigkeit (Pulse Wave Velocity, PWV) hat sich als Marker für die Gefäßsteifigkeit etabliert, doch bislang fehlten Vergleichsdaten, um die Messwerte richtig einordnen zu können. Eine neue Metaanalyse aus Innsbruck liefert nun erstmals globale Referenzwerte für die Pulswellengeschwindigkeit und damit die Grundlage für eine gezielte Risikoabschätzung.

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02.06.2023

45 Doktor:innen feierten ihr Goldenes Jubiläum

45 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde haben nach 50 Jahren ihr Diplom erneuert. Bei einem Festakt in der Dogana des Congress Innsbruck feierten die Absolvent:innen des Promotionsjahrs 1973 am 26. Mai ihr Goldenes Doktorjubiläum.

45 Doktorinnen und Doktoren der gesamten Heilkunde bekräftigten am 26. Mai ihre Verbindung zur Alma Mater und blickten bei ihrem Goldenem Doktorjubiläum auf die Studienjahre an der damaligen Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität zurück. An ihrem Ehrentag erneuerten in der „Dogana“ im Congress Innsbruck ihr Promotionsversprechen, das sie vor 50 Jahren abgegeben hatten. Der frühere Landeshauptmann Günther Platter hielt die Festrede auf die Jubilar:innen und die „Haller Stadtpfeifen“ untermalten die Feierlichkeit mit ihrer Musik.

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05.06.2023

Lysosomaler LAMTOR/Ragulator-Komplex kontrolliert Nährstoffhomöostase im braunen Fett

Der Eiweißkomplex LAMTOR ist bedeutsam für die Bildung von Fett und er reguliert die Aufnahme und Speicherung von Energie im braunen Fettgewebe. Eine gestörte LAMTOR-Funktion führt zu einer Anreicherung von Glykogen und Triglyceriden. Der AKT-Signalweg wird dadurch beeinträchtigt, was für Erkrankungen wie Diabetes oder Adipositas relevant ist. Zu diesen bedeutsamen Ergebnissen kam ein Team von Forscher:innen am Institut für Zellbiologie (Direktor: Lukas A. Huber) an der Med Uni Innsbruck.

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06.06.2023

„Die Verknüpfung von menschlicher und maschineller Intelligenz im Sport ist spannend“

Im September 2022 trat Anne Hecksteden die gemeinsame Professur für Sportmedizin von Med Uni Innsbruck und Uni Innsbruck an. Die frühere Leistungssportlerin hat mit ihrem Team einen Algorithmus entwickelt, der das tägliche Verletzungsrisiko von professionellen Fußballspielern einschätzt. Demnächst steht eine Studie mit den ÖFB-Juniorinnen an. Ein Interview über die Eistonne zur Regeneration, zyklusbasiertes Training und Künstliche Intelligenz im Spitzensport.

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07.06.2023

Förderung exzellenter Nachwuchsforschung

Das Land Tirol fördert jedes Jahr die Forschungsarbeit junger, herausragender Wissenschafterinnen und Wissenschafter mit Mitteln aus der Tiroler Wissenschaftsförderung, das Nachfolgeprogramm nennt sich „Tiroler Nachwuchsforscher*innen Förderung“. Die Fördermittel aus 2022 gehen unter anderem auch an acht ausgewählte Projekte junger Forscherinnen und Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Tiroler Nachwuchsforscher*innenförderung, die heuer erstmals ausgeschrieben wurde, wurde als Tiroler Wissenschaftsförderung auf Initiative des Landes Tirol zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol sowie zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der wissenschaftlichen Forschung geschaffen. Antragsberechtigt sind Wissenschafter:innen und der wissenschaftliche Nachwuchs der Universitäten in Tirol, der Tiroler Fachhochschulen, der Pädagogischen Hochschule Tirol sowie der KPH Edith Stein. Mitte Mai gratulierten Rektor Wolfgang Fleischhacker und Vizerektorin Christine Bandtlow acht jungen Forscherinnen und Forschern im Rahmen einer Feierstunde in der Fritz-Pregl-Straße zu den Förderverträgen, die Anfang des Jahres vom Land bereits an die Fördernehmer:innen versendet worden waren.

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12.06.2023

Hauptschlagader-Prothese erstmals in Österreich erfolgreich eingesetzt

Wenn die Hauptschlagader auf Grund eines Defekts so geschädigt ist, dass mehrfache Operationen keine Verbesserung erzielen konnten und man klinisch gesehen nichts mehr tun kann, dann könnte für betroffene Personen Thoracoflo, die Entwicklung von Sabine Wipper, Klinikdirektorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie, ein letzter Rettungsanker sein.

Thoracoflo ist eine Prothese aus Kunststoff mit ca. 40 cm Länge, die über den Bauchraum in den Brustraum eingesetzt und mit ihren vielen Ästen an die einzelnen Bauchorgane angenäht wird.

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13.06.2023

Neue Einsichten in die Wirksamkeit monoklonaler Antikörper und antiviraler Medikamente

Ein besseres Verständnis der vielschichtigen Interaktionen zwischen unterschiedlichen Viren und den relevanten Playern des Immunsystems kann als diagnostisches Tool dienen und neue Strategien im Kampf gegen Infektionen sichtbar machen. Daran forscht und arbeitet auch Wilfried Posch mit seinem Team. Für den translationalen Ansatz seiner Therapieforschung bewährt sich ein von ihm und Kollegin Doris Wilflingseder etabliertes 3D Zellkulturmodell für den Respirationstrakt.

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15.06.2023

10 Jahre Human Brain Project Education Programme

Als langfristige und groß angelegte Forschungsinitiative leistete das Human Brain Project (HBP) Pionierarbeit in der digitalen Hirnforschung. Vor allem durch den Einsatz hochmoderner Methoden aus den Bereichen Informatik, Neuroinformatik und künstliche Intelligenz konnte in den vergangenen 10 Jahren ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns erlangt werden.

Dieser einzigartige interdisziplinäre Ansatz des HBPs an der Schnittstelle von Neurowissenschaft und Technologie erforderte einen ebenso einzigartigen Ausbildungsansatz, weshalb das von der Medizinischen Universität Innsbruck geleitete Ausbildungsprogramm „HBP Education Programme“ von Beginn an integraler Bestandteil des Vorzeigeprojekts war.

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21.06.2023

Rückkehr von US-Eliteuniversität: Gerald Brandacher zum Professor an die Medizin Uni Innsbruck berufen

Die exzellente Transplantationsforschung in Innsbruck erhält weitere Verstärkung: Der Tiroler Arzt und Forscher Gerald Brandacher kehrt dorthin zurück, wo seine außergewöhnliche Karriere begann: Rektor Wolfgang Fleischhacker hat den Direktor des Johns Hopkins Programms für rekonstruktive Transplantation zum Professor für translationale und experimentelle Transplantationschirurgie an die Univ.-Klink für Viszeral-, Transplantation- und Thoraxchirurgie der Medizin Uni Innsbruck berufen.

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22.06.2023

Alexander Jesacher bringt Licht in die Biomedizin

Neue Technologien in die Anwendung zu bringen, das treibt Alexander Jesacher an. Im Labor für „Biomedizinische Laseranwendungen“ am Institut für Biomedizinische Physik kann der gebürtige Osttiroler seiner Devise bereits seit vielen Jahren folgen. Nun wurde er von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für Angewandte optische Bildgebung (Applied Optical Imaging) berufen.

Alexander Jesacher hat sich schon immer für grundlegende Phänomene der Natur interessiert. „Die Entscheidung für das Physik-Studium an der Universität Innsbruck war naheliegend und in jedem Fall die richtige“, erzählt der 44-jährige Physiker, dessen Spezialgebiet inzwischen die adaptive Optik ist, die auf den Ausgleich von Aberrationen, also Abweichungen von der idealen optischen Abbildung, abzielt.

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27.06.2023

Hoch hinaus auch als Professorin

Nach oben wird die Luft immer dünner. Was anderen Angst macht, weckt den Forschergeist von Katharina Hüfner. Als neuberufene Professorin für Sportpsychiatrie interessiert sie sich vor allem für die Auswirkungen von Alpinsport auf die psychische Gesundheit. In einem aktuellen Projekt befasst sich die Medizinerin, Wissenschafterin und Bergsportlerin mit den psychischen Folgen von Hypoxie.

„Meine Arbeit passt zu mir und ich bin genau da, wo ich hinpasse. Alles hat sich so perfekt gefügt“, sagt Katharina Hüfner. Wäre alles nach dem ursprünglichen Plan gelaufen, dann hätte sie wohl als Neurologin Karriere gemacht. „Ich arbeitete in München, hatte dort eine super Stelle an der Universitätsklinik, machte Forschung mit MRT-Bildgebung und Laborexperimenten. Die Neurowissenschaften haben mich sofort begeistert, es ist ein Gebiet, wo es noch viel zu erforschen gibt“, erzählt die Medizinerin, die in München und Freiburg studierte und ihre erste Facharztausbildung in Neurologie absolvierte. Während der Facharztausbildung kam sie für das Gegenfach Psychiatrie 2010 zum ersten Mal nach Innsbruck. 2013 entschied sie sich, zu bleiben. „Ich habe schon an vielen Orten gelebt und gearbeitet, z.B. in Grönland am WHO Health Center, in Australien, England, der Schweiz oder in San Diego und New York, jetzt in Innsbruck fühle ich mich angekommen.“ An der Medizinischen Universität Innsbruck konnte sie ihre Leidenschaft, das Bergsteigen und Skibergsteigen, optimal mit ihrem Beruf verbinden. Ihre Vorgesetzten an der Univ.-Klinik für Psychiatrie I Hartmann Hinterhuber, Wolfgang Fleischhacker und die jetzige Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie II Barbara Sperner-Unterweger ließen ihr bei der Wahl ihres Forschungsgebiets viel Freiraum, was sich ausgezahlt hat: Jetzt, zehn Jahre später, hat Rektor Fleischhacker Katharina Hüfner zur Professorin für Sportpsychiatrie berufen.

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27.06.2023

Forschungserkenntnisse verbessern die Herzinfarktversorgung

Neue Behandlungsmethoden verbessern laufend die Versorgung von Patient:innen mit Herz-Kreislauferkrankungen. Im Zentrum der Akutversorgung steht das Herzinfarktnetzwerk Tirol, welches auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse stetig verbessert wird. Zum 25sten Mal veranstaltet die Univ.-Klinik für Innere Medizin III einen der wichtigsten und größten Medizinkongresse für Kardiologie in Österreich. Vom 29. Juni bis 1. Juli tauschen sich rund 700 Expert:innen in Innsbruck aus.

Herz-Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Österreich. Der akute Herzinfarkt und seine Folgeerkrankungen sind für über 50 Prozent der kardiovaskulären Todesursachen verantwortlich. Über 1.000 Herzinfarkte werden in Tirol von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie) jedes Jahr versorgt. Ein zentraler Faktor für eine optimale Versorgung ist die möglichst rasche Diagnose von akuten Herzinfarkten, die in den Herzkatheterlaboren der Universitätsklinik behandelt werden müssen. „In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Herzinfarkte, die wir pro Jahr invasiv behandeln müssen mehr als verdoppelt“, erklärt Axel Bauer, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin III. „Oberstes Ziel bei einem Herzinfarkt ist die schnellstmögliche Versorgung, daher sind ein gut ausgebautes Netzwerk und ebenso die entsprechende Logistik außerhalb der Klinik entscheidend.“

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29.06.2023

150 Jahre Hautklinik Innsbruck: Eine Erfolgsgeschichte der Dermatologie

Die Hautklinik Innsbruck feierte bei einem Festakt am Mittwoch, den 28.06.2023 ein bemerkenswertes Jubiläum: 150 Jahre herausragende medizinische Versorgung und wegweisende Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie. Seit ihrer Gründung im Jahr 1873 hat die Klinik unermüdlich daran gearbeitet, Hauterkrankungen zu verstehen, zu behandeln und Patient:innen zu helfen, ein gesundes und erfülltes Leben zu führen.

In Innsbruck, wie in vielen anderen Städten, war es bis ins 19. Jahrhundert die chirurgische Klinik, die Geschlechtskrankheiten behandelte. Weil viele Geschlechtskranke Haut- und Schleimhautveränderungen zeigten, entwickelte sich hier eine besondere Expertise. So wurde in den 1870er Jahren zunächst eine Ambulanz für Geschlechtskrankheiten und in Folge durch die Initiative von Eduard Lang 1873 eine eigene Klinik für Syphilis eingerichtet. 1874 begann Professor Lang auch eine systematische Vorlesung über Pathologie und Therapie der Hautkrankheiten zu halten.

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03.07.2023

Neuartige CAR-T-Zelltherapie als vielversprechende Option bei aggressiven Lungentumoren

Von neuen immuntherapeutischen Medikamenten wie der CAR-T-Zelltherapie profitieren vor allem Patient:innen mit Blutkrebs. Bei soliden, also festen Tumoren ist der durchschlagende Erfolg bislang ausgeblieben. Das soll sich mit der Zusammenarbeit des Teams um Zellgenetiker Gottfried Baier von der Medizin Uni Innsbruck und dem Wiener Biotech-Unternehmen invIOs bald ändern: Sie setzen auf die Blockade von Checkpoint Proteinen in CAR-T-Zellen. Die FFG unterstützt das Vorhaben.

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04.07.2023

Wie Grundlagenforschung diverser werden kann

In der Woche der Vielfalt setzten sich Expert:innen im Biozentrum mit der Frage auseinander, wie Sex und Gender besser in der Forschung berücksichtigt werden und wie gelebte Diversität an der Universität aussehen kann.

 

Wie kommt Diversität in die Grundlagenforschung? Im Rahmen der „Woche der Vielfalt“ widmete die Koordinationsstelle Gleichstellung, Frauenförderung und Diversität dieser Frage einen Nachmittag im Biozentrum von Medizinischer Universität und Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Medizin-Uni-Vizerektor Wolfgang Prodinger begrüßte die Gäste und moderierte die Veranstaltung. Veronika Sexl, Rektorin der Universität Innsbruck betonte in ihren einleitenden Worten, die Notwendigkeit ein größeres Bewusstsein für Diversität in Lehre und Forschung zu schaffen und allen Hürden und Widerständen zu trotzen. „Universität lebt von Vielfalt und braucht Entgrenzung für Ideen und Originalität. Nur mit einem 360 Grad Rundumblick können wir das wissenschaftliche Potenzial erschließen. Wir müssen das Ineinanderfließen der Disziplinen fördern, Frauen in die Universität bringen sowie Bewusstsein und Rahmenbedingungen schaffen, um Diversität in die Grundlagenforschung zu bringen“, sagte die Rektorin.

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04.07.2023

MedUni Innsbruck ist assoziierte Partnerin vom europäischen Netzwerk EBRAINS

Seit dem 5. April 2023 ist die Medizinische Universität Innsbruck ein assoziiertes Mitglied von EBRAINS, einer wegweisenden digitalen Forschungsinfrastruktur, die aus dem Human Brain Project (HBP) hervorgegangen ist. EBRAINS hat sich zum Ziel gesetzt, die Hirnforschung voranzutreiben und wissenschaftliche Entdeckungen in den Bereichen Medizin und Industrie in innovative Anwendungen zu überführen.

Mit modernsten Tools, Datenbanken und Ressourcen bietet die Plattform EBRAINS eine einzigartige Unterstützung für Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der Neurowissenschaften.

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04.07.2023

Innsbrucker Forscher:innen identifizieren erstmalig neue Therapiemöglichkeiten bei einer Subgruppe von Patient:innen mit Gallenwegstumoren

Forscher:innen der Univ.-Klinik für Innere Medizin V konnten mit der „Precision Oncology Alliance“ das molekulare Profil einer Subgruppe von Gallenwegstumoren mit PBRM1 Mutationen charakterisieren. Infolge der genetischen Analyse wurden neue Angriffspunkte für zielgerichtete Therapieoptionen identifiziert. Die Ergebnisse könnten als Basis für weitere klinische Studien dienen und sind Beleg für das große Potential der Präzisionsonkologie. Das Fachjournal NPJ Precision Oncology berichtet.

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06.07.2023

Heiße Doppelspitze gegen kalte Tumoren

Nukleäre Rezeptoren (NR) sind für ihre Rolle bei der Regulation von Tumor- und Immunzellen bekannt. Mit maßgeblicher Beteiligung des Teams um Zellgenetiker Gottfried Baier beschreibt eine neue Forschungsarbeit aus Kalifornien nun erstmals die Rolle des Kernrezeptors NR2F6 bei der tumorinternen Steuerung der Immunabwehr von Melanomzellen – eine Funktion, die für ein verbessertes Ansprechen auf Krebsimmuntherapien beim Melanom von großer Bedeutung ist.

Das verbesserte Ansprechen auf Krebsimmuntherapien ist das Ziel der immunonkologischen Forschung weltweit. Es gilt, vor allem „kalte“, also immunresistente Tumoren wie das Melanom für Immunzellen zugänglich zu machen.

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20.07.2023

Keramischer Zahnersatz aus dem 3D-Drucker: Neue Erkenntnisse zur Optimierung der Prozesskette

Hochfester keramischer Zahnersatz direkt aus dem Drucker: Noch ist es nur im Labor möglich, Kronen oder Verblendschalen mittels 3D-Druckverfahren herzustellen. Bevor die neue Technik auch bei Patient:innen eingesetzt werden kann, benötigt es weitere Forschungsarbeiten. Neue Erkenntnisse auf diesem Weg liefert jetzt eine Studie, an der Teams in Köln, Heidelberg und Innsbruck gearbeitet haben.

Zahnersatz, der aus dem Drucker kommt – was simpel klingt, ist in der Realität noch eine große Herausforderung. Denn Zahnersatz, der später dauerhaft bei Patient:innen zum Einsatz kommen soll, muss gut verträglich und lange haltbar sein, über die richtige Festigkeit verfügen, exakt passen und sollte sich optisch von den natürlichen Zähnen möglichst nicht unterscheiden. „Zirkoniumdioxid ist eine Hochleistungskeramik und zur Herstellung von Zahnersatz etabliert. Das Material ist biokompatibel und belastbar. Zur möglichen Anwendung im additiven Druckverfahren aber gibt es noch sehr viele offene Fragen, die durch wissenschaftliche Studien geklärt werden müssen“, sagt Sebastian Schwindling. Seit 1. April 2023 ist er Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für zahnärztliche Prothetik. Moderne Fertigungsverfahren gehören zu seinen Forschungsschwerpunkten. Schon in seiner Zeit am Universitätsklinikum in Heidelberg hat sich der Experte für zahnärztliche Prothetik mit dem Keramik-3D-Druck beschäftigt. Sebastian Schwindling ist daher Seniorautor einer Studie, die gemeinsam mit Expert:innen des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Köln entstanden ist. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse vor kurzem im Fachjournal „Dental Materials“, das zu den hochrangigsten in der zahnmedizinischen Forschung zählt. In der Arbeit werden die Auswirkungen verschiedener Methoden zur Reinigung 3D-gedruckter Objekte untersucht. Die an der Publikation beteiligte Doktorandin Alina Schultheis aus Köln ist für ihre Arbeit mit dem Forschungspreis der AG Keramik in Deutschland ausgezeichnet worden.

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25.07.2023

Neue Professorin für Diversität in der Medizin: Sabine Ludwig

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat eine neue Professorin für Diversität in der Medizin berufen: Sabine Ludwig kommt von der Universität in Mainz nach Innsbruck. Ludwig hat an der Universität Charité in Berlin promoviert und wird die Nachfolge von Margarethe Hochleitner antreten. „Für mich ist das eine Ehre und ein Privileg“, sagt die Expertin, die einen besonderen Fokus auf die globale Perspektive geschlechter- und diversitätssensibler Medizin legen will.

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31.07.2023

Neuer Antrieb für die nächste Generation von Cochlea-Implantaten

Mit den Erkenntnissen eines Kooperationsprojekts zwischen der TU München und dem Innenohrlabor der HNO-Klinik an der Medizin Uni Innsbruck sollen Cochlea-Implantate einen Entwicklungsschub erfahren. Ausgewiesenes Ziel ist die Verbesserung von Computermodellen, mit denen die gezielte elektrische Stimulation des Hörnervs durch ein Implantat simuliert werden kann. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) fördern das vielversprechende Vorhaben.

Schon seit den 1970er Jahren werden Hörimplantate eingesetzt, um das Hörvermögen und Sprachverstehen von ertaubten und hochgradig schwerhörigen Patient:innen wiederherzustellen. Eine Elektrode wird dazu in die Hörschnecke (Cochlea) eingeführt und ist mit einem Sprachprozessor mit Mikrophonen verbunden, akustische Signale werden so in elektrische Impulse umgewandelt und stimulieren den Hörnerv. Das Implantat ersetzt somit die Funktion der reizwahrnehmenden Haarsinneszellen, von denen der Mensch nur etwa 3.500 besitzt. Schon der Verlust einer einzigen dieser Sinneszellen führt zu einer Einschränkung des Hörvermögens. Mit der Entwicklung von sogenannten Mehrkanalgeräten leisteten australische Forscher sowie das österreichische Ehepaar Ingeborg und Erwin Hochmair vor etwa 30 Jahren Pionierarbeit. „Dieses erfolgreiche bionische Implantat – erstmals wird ein Sinnesorgan durch eine technische Lösung ersetzt – wurde zwischenzeitlich weltweit über eine Million Mal eingesetzt. In den letzten 30 Jahren gab es jedoch kaum wesentliche Verbesserungen und der Therapieerfolg bei Patienten variiert immer noch stark. Die Entwicklung neuer Stimulationsstrategien wird dadurch erschwert, dass eine direkte elektrophysiologische Messung an den Nervenzellen nicht möglich ist. Wir können in unser Hörorgan nicht so einfach ‚hineinschauen‘, da es sich inmitten des Felsenbeines, einem sehr harten Knochen im Schädel, befindet“, erklärt Rudolf Glückert vom Innenohrlabor der Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Benedikt Hofauer) die grundlegenden Herausforderungen.

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04.08.2023

Translationale RNA Forschung bringt neue Erkenntnisse zur verbesserten Diagnostik bei chronischen Nierenerkrankungen

Gibt es Biomarker, die es ermöglichen eine chronische Nierenerkrankung möglichst frühzeitig zu diagnostizieren? An der Medizinischen Universität Innsbruck gehen Forscher:innen aus verschiedenen Bereichen dieser Frage nach. Teams um Alexander Hüttenhofer, Leiter des Instituts für Genomik und RNomik und Gert Mayer, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV, sind in den letzten Jahren ihrem Ziel viele Schritte nähergekommen.

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08.08.2023

Nachruf Ass.-Prof. i.R. Dr. med univ. Herbert Maurer

Die Medizinische Universität Innsbruck und das Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie trauern um Ass.-Prof. i.R. Dr. med univ. Herbert Maurer, der am 12.07.2023 im 83. Lebensjahr verstorben ist.

Herbert Maurer ist am 26.05.1941 geboren und kam in den 60er-Jahren von Wien nach Innsbruck. Von 1968 bis 2005 war er am Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie als Facharzt tätig. Er war ein hervorragender Anatom, der im Rahmen seiner Forschung und Studien unzählige medizinische Fachbeiträge verfasste. Die klinisch ausgerichtete morphologische Wissenschaft und deren Umsetzung in der Lehre waren ihm das größte Anliegen. Für Generationen von Medizinstudent:innen war er ein überaus geschätzter und anerkannter Lehrer, der seine Begeisterung für die Anatomie genial zu übermitteln vermochte.

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08.08.2023

Doktoratskolleg HOROS offiziell beendet

Das von der Medizinischen Universität Innsbruck koordinierte Doktoratskolleg HOROS wurde 2013 vom Wissenschaftsfonds FWF bewilligt, später für weitere vier Jahre erfolgreich evaluiert. Zuletzt wurde HOROS noch eine Übergangsphase von 18 Monaten eingeräumt. Nun endet es offiziell am 31. August. Aus diesem Anlass lud die HOROS Faculty Ende Juni zu einer Feierstunde in den Audimax. Dank finanzieller Unterstützung seitens der Med Uni kann HOROS, dessen Logo der Falke ist, noch ein Jahr „fliegen“.

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09.08.2023

Von der Erbse bis zur modernen genetischen Medizin

Am 20. Juli 2022 wäre Gregor Mendel 200 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veröffentlichte Johannes Zschocke, Direktor des Instituts für Humangenetik mit Kollegen im Fachjournal Nature Reviews Genetics zwei Artikel, die eine Brücke schlagen von den Konzepten Mendels zur genetischen Medizin im Zeitalter der Genomsequenzierung. Die Texte geben Einblick in die molekularen Grundlagen der „Mendel‘schen“ Erbgänge und die Frage, wie sich Krankheiten aus genetischen Varianten ableiten lassen.

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16.08.2023

Tiroler Adler Orden in Gold an Christine Bandtlow

Die Reputation von Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales, ist seit gestern um eine Facette reicher: Landeshauptmann Anton Mattle verlieh ihr am Hohen Frauentag den Tiroler Adler Orden in Gold.

„Die Wurzeln der Geehrten mögen nicht in Tirol liegen, ihr Einsatz und ihre Verbundenheit mit unserem Land machen diese Menschen aber zu Freunden Tirols. Dafür gebührt ihnen der Tiroler Adler-Orden für besondere Verdienste“, so begründet Landeshauptmann Mattle die hohe Auszeichnung für nicht aus Tirol stammende Persönlichkeiten, deren Wirken von besonderer politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung für das Land ist.

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17.08.2023

Hilfe gegen Anfeindungen

Wissenschaftsfeindlichkeit, ein scharfer Ton und Angriffe gegen Wissenschafter:innen nehmen in Zeiten der multiplen Krisen zu. Anlaufstellen in Österreich und Deutschland bieten vertraulich Telefonberatung und Unterstützung – auch auf Englisch.

Haben Sie Erfahrung mit Wissenschaftsfeindlichkeit gemacht? Waren Sie in Zusammenhang mit Ihrer wissenschaftlichen Arbeit nach Medienauftritten oder Berichterstattung bereits mit Angriffen und Hassrede (im Netz) konfrontiert? Überlegen Sie sich daher inzwischen schon dreimal, ob und wie Sie mit Ihren Erkenntnissen und Ihrer Expertise überhaupt in die Öffentlichkeit treten sollen? Es gibt Unterstützung. Wir bitten Sie, Konflikte und Vorfälle in Zusammenhang mit Wissenschaftskommunikation an die Abteilung für Public Relations & Medien (public-relations@i-med.ac.at) zu melden und sich bei Unsicherheit und Zweifeln jederzeit an die PR-Abteilung zu wenden.

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23.08.2023

Überzahl an Zentrosomen löst Entzündung aus

Das PIDDosom und seine Rolle im frühen Krebsgeschehen stehen im Rahmen der mit einem ERC Grant geförderten Forschungsarbeit von Andreas Villunger seit vielen Jahren im Fokus. Neue Erkenntnisse aus seinem Team enthüllen nun für den Proteinkomplex weitere Funktionen mit dualer Wirkung auf Zellzykluskontrolle und Immunität.

Fehler im letzten Schritt der Zellteilung (Zytokinese) können zur Entstehung von Zellen mit vielfachem Chromosomensatz beitragen – ein polyploider Zustand, der zu erhöhtem DNA-Gehalt und zur Bildung zusätzlicher Zentrosomen führt und auch Merkmal vieler Tumorzellen ist. Zentrosomen sind strukturgebende Zellbestandteile, die für die gleichmäßige Verteilung von Chromosomen verantwortlich sind und während der Zellteilung ebenfalls voneinander getrennt werden. Bei unvollständiger Teilung verbleiben zwei Zentrosomen in der nun polyploiden Zelle, die sich vor der nächsten Teilung wieder verdoppeln und damit oft eine ungleichförmige Verteilung von Chromosomen bedingen. „Überzählige Zentrosomen in Tumoren korrelieren mit höherer Aggressivität und schlechter Prognose. Wir wissen aber auch von einer initial schützenden Wirkung, indem der Multiproteinkomplex PIDDosom einen vom Tumorsupressor p53 induzierten Zellzyklusstillstand einleiten kann“, berichtet Entwicklungsimmunologe Andreas Villunger von einer weitreichenden und therapierelevanten Erkenntnis aus seinem Labor.

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05.09.2023

Von Mäusen und Wisenten

Im Innsbrucker Alpenzoo diskutierten vom 30. August bis 1. September Wissenschafter:innen aus sechs Staaten während eines Symposiums den neuesten Stand in Sachen Allometrie. Hintergrund des Treffens ist ein in jeglicher Hinsicht unkonventionelles Forschungsprojekt, an dem Thomas Haller von der Medizin Uni Innsbruck, Peter Kotanko vom Renal Research Institute New York und André Stadler vom Alpenzoo beteiligt sind.

Kennen Sie die Maus-Elefanten-Beziehung? Schnell erklärt geht es dabei um die Relation von Stoffwechselintensität und Größe: Ein Gramm Elefant verbraucht weniger als ein Prozent der Energie, die ein Gramm Maus benötigt – mit der Konsequenz, dass der Elefant zwar viel frisst, aber relativ wenig in Bezug auf seine Körpermasse. Wohingegen eine Etruskerspitzmaus – das kleinste Säugetier der Welt und gerade mal so groß wie ein Streichholz – ein Vielfaches ihres Körpergewichts pro Tag verzehren kann. Es scheint eine Gesetzmäßigkeit im Tierreich zu geben, die besagt, dass sich der Grundumsatz von Lebewesen mit der Körpermasse im Verhältnis von einer Dreiviertel-Potenz bewegt. Auch zahlreiche andere physiologische Größen stehen mit der Masse eines Lebewesens in einem nichtlinearen Zusammenhang, man spricht dabei von einer allometrischen Relation. An der Medizinischen Universität Innsbruck beschäftigt sich Thomas Haller vom Institut für Physiologie (Direktorin: Michaela Kress) mit Allometrie. „Vieles, von der Wärmeabstrahlung bis hin zur Sauerstoffaufnahme, von der Herzfrequenz über die Reproduktionszahl bis hin zur Lebenserwartung, variiert mit der Körpermasse, aber selten isometrisch, also im Verhältnis 1:1, sondern eben allometrisch“, erklärt Haller.

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06.09.2023

Doppelte Ehre für Monika Ritsch-Marte

Die Physikerin Monika Ritsch-Marte wurde am 5. September in Basel bei der gemeinsamen Jahrestagung von ÖPG und SPG (Österreichische und Schweizer Physikalische Gesellschaften) gleich zweifach für ihre Verdienste geehrt. Bei der Veranstaltung durfte sie den hochangesehenen Emmy Noether Preis 2022 entgegennehmen, und sie wurde zum Ehrenmitglied der ÖPG ernannt.

Bereits im März machte die freudige Nachricht die Runde, dass Monika Ritsch-Marte, Direktorin des Instituts für Biomedizinische Physik an der Medizinischen Universität Innsbruck, von der European Physical Society (EPS) als erste in Österreich tätige Physikerin mit dem Emmy Noether Preis geehrt wird. Im Rahmen der Tagung in Basel wurde ihr die renommierte Physikerinnen-Auszeichnung für ihr Lebenswerk nun überreicht. Was angesichts der Leistungen Ritsch-Martes für Physik-Insider und Wegbegleiter:innen wohl nur eine logische Folge war, hat die Preisträgerin selbst dann doch überrascht, wie sie schildert. „Kolleginnen und Kollegen hatten zwar schon einmal erwähnt, dass sie mich gerne für den Preis vorschlagen würden, aber ich wurde nie gebeten, einen aktuellen Lebenslauf einzureichen. Und dann bin ich plötzlich damit überrascht worden“, erzählt Ritsch-Marte. Die hohe Auszeichnung wurde 2013 als Anerkennung für bemerkenswerte Physikerinnen mit starker europäischer Orientierung ins Leben gerufen. Ritsch-Marte erhält ihn für „außerordentliche Beiträge in den Bereichen der optischen Mikroskopie und physikalischen Manipulationsmethoden, sowie die Stärkung von Frauenkarrieren in der Physik“, so die Begründung der EPS. Für die Physikerin ist er „eine schöne Bestätigung für meine Arbeit und für meine ganze Gruppe.“ 

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12.09.2023

Neue Wege in der Transplantationsmedizin: Wie die Organbank Realität werden soll

Gerald Brandacher kehrt von der Johns-Hopkins-Universität in den USA zurück an die Medizin Uni Innsbruck. Mit im Gepäck hat der Tiroler neue Forschungsprojekte, darunter auch zur längerfristigen Konservierung von Organen. Durch eine eisfreie, hochspezialisierte Kühltechnik soll dies möglich werden. Das wäre ein wichtiger Baustein für den Aufbau von Organbanken. Gemeinsam mit seinem Studienkollegen, Klinikdirektor Stefan Schneeberger, wird er daran arbeiten, mehr Patient:innen helfen zu können.

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14.09.2023

Neue Erkenntnisse zu Fettzellen: Innsbrucker Studie erhält viel Aufmerksamkeit

Ilja Vietor forscht am Institut für Zellbiologie der Medizin Uni Innsbruck. Der Wissenschafter aus dem Team um Institutsleiter Lukas Huber beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den zwei Molekülen TIS7 und SKMc15. Neue Einblicke, welche Rolle diese Gene bei der Entstehung von Fettzellen haben, gibt eine Publikation imForschungsjournal „eLife“. Die Arbeit erhält große Aufmerksamkeit, da der Herausgeber die Publikation mit einem positiven Kommentar („Editors Evaluation“) ausgezeichnet hat.

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20.09.2023

Wertvolle epidemiologische Forschung in der Pandemie

Eine kürzlich im Fachjournal Lancet Microbe veröffentlichte Studie des Epidemiologen Peter Willeit beleuchtet die Zusammenhänge zwischen der Immunantwort auf die BionTech/Pfizer-Impfung und dem Schutz vor Durchbruchsinfektionen. Die Forschungsarbeit wurde gemeinsam mit dem Institut für Virologie durchgeführt und liefert wichtige Erkenntnisse zum Coronavirus.

Die Rolle der Forschung im Bereich der Infektionsepidemiologie gelangte mit dem Einsetzen der COVID-19-Pandemie zu besonderer gesundheitspolitischer Relevanz. Der stark beschleunigte Informationsfluss wissenschaftlicher Erkenntnisse während der Pandemie trug dazu bei, gesundheitspolitische Entscheidungen zu unterstützen und zu optimieren. So war auch die Expertise von Peter Willeit, der seit vergangenem Jahr als Professor für Epidemiologie und Public Health das Institut für Gesundheitsökonomie an der Medizin Uni Innsbruck leitet, für die Beantwortung dringlicher Fragestellungen wie auch bei der Durchführung epidemiologischer Studien oder bei der Beratung zu Studiendesigns oft gefragt.

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20.09.2023

Neue Icons machen Diversität sichtbarer

Die Medizinische Universität Innsbruck bekennt sich zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt. Das Engagement erstreckt sich über aktive Maßnahmen zur Erhöhung der Sichtbarkeit von benachteiligten Gruppen bis hin zur Unterstützung individueller Ausgangssituationen.

Merkmale wie Herkunft, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion oder finanzieller Status stellen Faktoren dar, die nicht nur Gesundheit und Krankheit, sondern auch die berufliche Entwicklung maßgeblich beeinflussen können. Hier setzt sich die Medizinische Universität Innsbruck in sämtlichen Bereichen ein, sei es in der Forschung, der Lehre oder der Personalentwicklung, zu integrieren und Voraussetzungen zu schaffen, um die Chancengleichheit nachhaltig zu fördern.  

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25.09.2023

Ringvorlesung Health 4.0 – Transformation im Gesundheitswesen

„Digital Skills, Knowledge and Communication“ nennt sich ein gemeinsames Projekt der drei Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck, sowie der medizinischen Fakultät Linz, das sich mit unterschiedlichen Aspekten und Schwerpunkten der Digitalisierung und digitalen Transformation in der Medizin auseinandersetzt. Die betreffende Ringvorlesung startet am 4. Oktober 2023.

Neben individuellen Lehrveranstaltungen an den jeweiligen Einrichtungen, entstand aus dieser Kollaboration auch die Ringvorlesung „Health 4.0 – Transformation im Gesundheitswesen“, die als gemeinsame Lehrveranstaltung der am Projekt beteiligten Universitäten online durchgeführt wird. Auf Grund des erfolgreichen Starts im letzten Wintersemester, wird die Ringvorlesung auch dieses Wintersemester wieder angeboten. Sie bietet einen grundlegenden Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung in der Medizin und lädt dazu ein, sich anhand ausgewählter Beispiele aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen neues Wissen zu erwerben. Aus Innsbruck werden Beiträge zur Analyse von Schädel-MRTs Frühgeborener mittels AI (Elke Gizewski, Direktorin der Universitätsklinik für Radiologie) und zu Digital Solutions for Mental Health (Johannes Passecker, Institut für Neurobiochemie) angeboten.

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28.09.2023

Austrian Digital Heart Program: Digitale Medizin für bevölkerungsweites Vorhofflimmern-Screening und Behandlung nutzen

Vorhofflimmern – die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit – erhöht das Sterblichkeitsrisiko deutlich, bleibt aber oft unerkannt. Weil Früherkennung hier lebensrettend sein kann, zielt ein neues klinisches Forschungsprojekt an der Medizin Uni Innsbruck auf die Entwicklung, Implementierung und Validierung einer auf digitalen Technologien basierenden Vorhofflimmer-Screening- und Behandlungsstrategie. Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) fördert das innovative Vorhaben mit rund 8 Mio. Euro.

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28.09.2023

Tiroler Hochschulempfang 2023: Wissenschaftsvermittlung im Fokus

„Wissenschaftsvermittlung im Spannungsfeld von Medien, Wissenschaft und Politik“ – so lautete das Thema des diesjährigen Tiroler Hochschulempfangs. Der Einladung von Wolfgang Fleischhacker, Vorsitzender der Tiroler Hochschulkonferenz, folgten zahlreiche Angehörige der insgesamt acht Tiroler Hochschulen, Studierende und Interessierte.

 

Im neuesten Hörsaal Tirols, dem Audimax des kürzlich errichteten Gebäudes der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, dem Ágnes Heller Haus, fand der diesjährige Empfang der Tiroler Hochschulen zum Semesterbeginn 2023/24 statt. Über 150 Teilnehmer:innen hatten sich angemeldet und verfolgten eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema Wissenschaftsvermittlung. Auf der Bühne diskutierten Rudolf Anschober, Bundesminister a.D., Cornelia Lass-Flörl, Direktorin des Instituts für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Elke Ziegler, Wissenschaftsjournalistin ORF, und Sophia Quirchmair, Landesschulsprecherin 2022/2023. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, übernahm die Moderation. Veronika Sexl, Rektorin der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, nutzte die Gelegenheit, das neue Gebäude vorzustellen. Nach dem offiziellen Programm hatten die zahlreichen Besucher:innen beim „Get together“ Gelegenheit, sich auszutauschen.

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02.10.2023

Großer Ehrungstag: Medizinische Universität Innsbruck würdigt besondere Verdienste

Im Rahmen des Achten Großen Ehrungstages der Medizinischen Universität Innsbruck wurden heute im Spanischen Saal des Schloss Ambras die Förderin gynäkologischer Krebsforschung, Brigitta Zollner, Immunonkologe und BioNTech-Mitbegründer Christoph Huber, Kardiologe und Präventivmediziner Günther Neumayr, Radiologe Hannes Gruber sowie die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft mit einem Ehrentitel der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet.

Innsbruck, am 29.9.2023: Der Spanische Saal im Schloss Ambras bot heute den angemessenen Rahmen für die feierliche Verleihung von Ehrentiteln an vier Persönlichkeiten und eine Institution, die sich um die Medizinische Universität Innsbruck und ihre Belange besonders verdient gemacht haben.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter von Religionsgemeinschaften und anderer Partneruniversitäten und Hochschulen aus Österreich und dem nahen Ausland hatten sich im Spanischen Saal eingefunden, um an diesem traditionellen akademischen Ehrentag teilzunehmen. Rektor Wolfgang Fleischhacker betonte in seinen Grußworten den Stellenwert der Medizinischen Universität Innsbruck und die besondere Rolle von Förderinnen und Förderern der medizinischen Wissenschaften. Sein Dank galt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Forschung, Lehre und Verwaltung wie auch allen Studierenden, die Spitzenleistungen erst möglich machen würden.
Die Medizinische Universität Innsbruck beging als eigenständige Hochschule 2004 den nunmehr achten Großen Ehrungstag seit ihrer Gründung und leitete damit die Feierlichkeiten anlässlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres ein.

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02.10.2023

fit4study: Gut informiert ins Studium

Der Audimax – der größte Hörsaal an der Medizin Uni Innsbruck – war heute bis auf den letzten Platz gefüllt. Etwa 450 Studienanfänger:innen hatten sich eingefunden, um gut informiert ins Studienleben zu starten. Fit4study ist auch der neue Name der ersten Vorlesung für neue Studierende – vormals Orientierungslehrveranstaltung –, bei der es neben wichtigen Eckdaten und Auskünften auch ein kleines Willkommensgeschenk gab.

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04.10.2023

Welt Bioethiktag 2023 mit Blick auf Klima und Gesundheit

„Schutz künftiger Generationen – Ethik zwischen den Generationen“, unter diesem Motto, das dem Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung über Bioethik und Menschenrechte der UNESCO entspricht, steht der 8. Welt Bioethiktag wie auch die interdisziplinäre Veranstaltung des Bioethiknetzwerks „ethucation“ am 12. Oktober in Innsbruck.

Die Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte wurde am 19. Oktober 2005 von der UNESCO-Generalkonferenz einstimmig angenommen. Seit 2016 feiert das Internationale Netzwerk des International Chair in Bioethics (Porto, Kooperationspartner des Weltärztebunds, bis 2021 UNESCO Chair in Bioethics, Haifa), daher im Oktober den Welt Bioethiktag. An mehr als 260 Standorten auf sechs Kontinenten des Netzwerks werden aus diesem Anlass von den beteiligten Universitäten und Bildungseinrichtungen Veranstaltungen organisiert.

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10.10.2023

Grüne Augenklinik: Direktor Matus Rehak setzt auf Nachhaltigkeit

Wie können in der Augenheilkunde Müll und Emissionen reduziert werden? Diese Frage stellt sich der neue Direktor der Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie, Matus Rehak. An seiner Klinik finden jährlich über 10.000 Operationen statt. Auf seiner Agenda steht auch die Verbesserung der Therapie von Patient:innen mit Netzhautablösung. Denn bisher ist nach einer Behandlung mit bestimmter Edelgaseingabe, die der Netzhautstabilisierung dient, ein Aufenthalt auf über 1.000m Seehöhe nicht möglich

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10.10.2023

ÖH-Vertreter:innen besuchten Rektor Fleischhacker

Zum Start des Wintersemesters stellte sich eine Abordnung der ÖH-Vertreter:innen an der Med Uni Innsbruck bei Rektor Wolfgang Fleischhacker vor.

Im Frühjahr wählten die Studierenden ihre Vertreter:innen bei der Österreichischen Hochschülerscher:innenschaft. Dabei wurde Emil Futter für die kommenden zwei Jahre als oberster Interessensvertreter an der Medizinischen Universität Innsbruck bestätigt. Gemeinsam mit Generalsekretär Abdul Melih Öner, den Studiengangsvertreter:innen für Humanmedizin Benedikt Schatzl und Jakob Thaler, Raffael Dieminger (Studiengangsvertreter Zahnmedizin), Katharina Calana (Studiengangsvertreterin Molekulare Medizin) sowie Johannes Wölk und Marina Schapfl (Studiengangsvertreter:innen PhD) besuchte er nun zum Beginn des Wintersemesters Wolfgang Fleischhacker in dessen Büro.

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11.10.2023

Burda Preis für Gregor Wenning

Für seine herausragenden Forschungsarbeiten über die Pathophysiologie, Klinik und Therapie der Multisystemathrophie (MSA) wurde der Neurobiologe Gregor Wenning mit dem von der Österreichischen Ärzte- und Apothekerbank AG gesponserten Senator Dr. Franz Burda Preis 2023 ausgezeichnet. Die feierliche Überreichung fand im Rahmen der WASAD-Tagung (World Association For Stress-Related And Anxiety Disorders) im September in Zürich statt.

Gregor Wenning leitet die Abteilung für Neurobiologie an der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor Stefan Kiechl), die er mit seinen experimentellen und klinischen Arbeiten zum atypischen Parkinsonsyndrom MSA zu einem der weltweit führenden MSA-Zentren entwickeln konnte.

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16.10.2023

Neue Option für die Planung von Herzklappen-Interventionen

Die Computertomografie (CT) hat sich bei der Vorbereitung von Eingriffen wie dem Transkatheter-Aortenklappenersatz (TAVI) bewährt. Nahezu die Hälfte der Patient:innen mit erworbener Verengung der Herzklappen leidet jedoch an einer chronischen Nierenerkrankung, was gegen den Einsatz von CT-Kontrastmitteln spricht. Eine randomisierte Studie belegt nun erstmals, dass die Kardiale Magnetresonanztomografie für die TAVI-Planung ebenso geeignet ist – ein Lichtblick für eine schonendere TAVI-Abklärung.

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17.10.2023

Deutscher Freundeskreis verlieh Studienförderpreise

Der Deutsche Freundeskreis der Universitäten (DFK) fördert auch dieses Jahr wieder drei Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck: Simon Leiter, Constanze Puschmann und Laura Sophie Zirch zeichnen sich durch hervorragende Studienleistungen, persönliches Engagement und ehrgeizige Zukunftspläne aus.

Freitag, der 13. war ein Glückstag für Simon Leiter, Constanze Puschmann und Laura Sophie Zirch – wobei Aberglaube für die drei Gewinner:innen des Studienförderpreises ohnehin nicht den Weg zum Erfolg weist, im Gegenteil: Sie zeichnen sich durch ihre außergewöhnlichen Leistungen im Studium aus und überzeugten damit die Jury des DFK. An besagtem Freitag nahmen sie bei einer feierlichen Abendveranstaltung in der Villa Blanka den Preis entgegen und durften sich von den zahlreichen anwesenden Repräsentant:innen der Innsbrucker Hochschulen sowie Ehrengästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik feiern lassen. Insgesamt erhielten neun Studierende die Auszeichnung, jeweils drei von der Leopold-Franzens-Universität, der Medizinischen Universität Innsbruck und des Management Center Innsbruck.

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18.10.2023

IPOKRaTES: Praxisnahes Lernen direkt am Krankenbett

Organisiert von „IPOKRaTES – International Postgraduate Organisation for Knowledgetransfer, Research and Teaching Excellent Students“, lernen Studierende aus Österreich und Deutschland am Krankenbett praxisnah von internationalen Professor:innen. Mitte September waren dieses Mal die renommierten Internisten Steve Mackey von der Columbia University in New York und Hana Ciferska von der Charles University in Prag zu Gast.

Auf Einladung der Studierendenorganisation IPOKRaTES hielt der amerikanische Internist Steve Mackey gemeinsam mit Hana Ciferska ein „Internal Medicine Bedside Teaching“-Seminar für Medizinstudierende. In den IPOKRaTES-Seminaren erheben die Teilnehmer:innen an ausgewählten Patient:innen eine genaue Anamnese und führen Untersuchungen selbstständig durch. Anschließend werden Fälle aus spezifischen Fachgebieten systematisch, entweder in Kurz- oder Langform, den Lehrenden präsentiert und gemeinsam besprochen. „Dabei war die Motivation der Studierenden sehr groß“, freuen sich die IPOKRaTES Organisator:innen. Hohe Motivation und Lernwilligkeit zeichneten bereits in den vergangenen Jahren das Seminar aus.

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20.10.2023

One Health Tirol

Erstmals organisierte die Veterinärmedizinische Universität Wien gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck ein Symposium an ihrer Außenstelle in Innsbruck: „One Health Tirol. Gemeinsam für gesunde Menschen und Tiere“. Eröffnet wurde die Fachveranstaltung am 18. Oktober 2023 durch Josef Geisler, Landeshauptmann-Stellvertreter, Jürgen Rehage, Vizerektor der Vetmeduni, und Christine Bandtlow, Vizerektorin der MedUni Innsbruck.

Die Fachvorträge stellten sechs aktuelle Forschungsthemen der beiden Universitäten vor. Egal ob „Klimawandel und Infektionskrankheiten“ oder „Bovine Staphylokokken auf Melkalmen in Tirol“: Immer ging es um den Zusammenhang von tierischer und menschlicher Gesundheit. „One Health Tirol. Gemeinsam für gesunde Menschen und Tiere“ lautete der Titel des ersten Symposiums, das die Veterinärmedizinische Universität Wien gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck organisiert hat. Am 18. Oktober 2023 fand die Fachveranstaltung in der Außenstelle der Vetmeduni in Innsbruck statt. Federführend war hier Johannes Lorenz Khol, seit Oktober 2022 Professor für Wiederkäuermedizin im Alpenraum, einer vom Land Tirol eingerichteten Stiftungsprofessur, die u. a. die Aufgabe hat, für einen regionalen Wissenstransfer in die Gesellschaft zu sorgen und den Dialog der Studierenden mit regionalen Stakeholdern und Bildungseinrichtungen zu fördern.

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23.10.2023

Clemens Dlaska ist neuer Professor für Digitale Medizin in der Kardiologie

Der theoretische Physiker und Mediziner Clemens Dlaska wurde von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für Digitale Medizin in der Kardiologie berufen. Damit wird dieses zukunftsweisende Fachgebiet an der Medizinischen Universität Innsbruck erstmals mit einer Professur abgedeckt und die entsprechende Schwerpunktsetzung vorangetrieben. Dlaskas Dienstantritt erfolgt am 1. Feber 2024.

Effizientes Zeitmanagement hat der in Matrei in Osttirol aufgewachsene Clemens Dlaska schon in der Studienzeit bewiesen: Er absolvierte die Vollzeitstudien Humanmedizin und Physik an der Medizin Uni und der Uni Innsbruck großteils gleichzeitig. „Logistisch war es nicht immer einfach, die beiden Studienpläne unter einen Hut zu bringen, ebenso herausfordernd war der stetige und unvermittelte Wechsel von der Medizin- in die Physik-Community“, erzählt Dlaska, der erst kürzlich seinen 35. Geburtstag feierte und derzeit noch als PostDoc am Institut für Theoretische Physik der Universität Innsbruck tätig ist. Mit der neuen Professur für „Digitale Medizin in der Kardiologie“ kann er nun beide Leidenschaften synergetisch verbinden und findet dafür in der Herzmedizin starke Anknüpfungspunkte. „Die neue Position bedeutet für mich eine große Chance und ich freue mich darauf, das zukunftsträchtige und sehr facettenreiche Forschungsfeld der digitalen Medizin an der Med Uni Innsbruck mitzugestalten. Das Zusammenführen von sehr unterschiedlichen Forschungscommunities bietet großes Potential für grundsätzlich neue Ansätze. In diesem Sinne sehe ich mich auch als Brückenbauer zwischen medizinischer und technologischer Expertise“, so Dlaska. Die direkte Anbindung an die Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie) unter der Leitung von Axel Bauer bietet dafür ideale Bedingungen. Erst kürzlich konnte die Klinik mit dem Austrian Digital Heart Program eine hohe Fördersumme einwerben, mit der vor allem die Arbeit von jungen Forscherinnen und Forschern unterstützt wird.

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23.10.2023

Großer Andrang beim Tiroler Hochschultag 2023

Ein Medizinstudium in Innsbruck ist für viele junge Menschen eine attraktive Studienmöglichkeit. Das zeigen die hohen Besucherzahlen an den Infoständen, Mitmach-Stationen und Vorträgen der Medizinischen Universität Innsbruck beim Tiroler Hochschultag 2023. Am 19. Oktober 2023 öffneten wieder alle acht Tiroler Hochschulen ihre Türen für Schüler und Schülerinnen.

Beim Tiroler Hochschultag (THT) war der Ansturm nach einer Corona bedingten Pause heuer wieder groß. Die acht Tiroler Hochschulen stellten dabei ihr Studienangebot vor und das Interesse an einem Medizinstudium in Innsbruck ist ungebrochen hoch: Mehrere hundert junge Leute aus ganz Tirol, Südtirol, Vorarlberg und Liechtenstein nutzten die Gelegenheit, beim THT 2023 alles Wissenswerte über das Studium der Human-, Zahn- und Molekularen Medizin in Erfahrungen zu bringen.

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24.10.2023

Seltene Entzündungskrankheit in Innsbruck identifiziert

Die Med Uni Innsbruck hat besondere Expertise bei der Erforschung von Seltenen Krankheiten. In enger Zusammenarbeit am Campus sowie auf nationaler und internationaler Ebene ist es unter der Leitung von Jürgen Brunner (Univ.-Klinik für Pädiatrie I) gelungen, eine neue Autoinflammationsstörung mit dem Namen PMKD zu identifizieren. Damit konnte einem Mädchen, das unter Fieber- und Entzündungsschüben litt, geholfen werden. Das Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichte die Arbeit.

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27.10.2023

ÖAW-Stipendium für zwei Innsbrucker Jungforscher:innen

Wie lässt sich ein Medikament gegen verkalkte Aortenklappen entwickeln? Und welchen Einfluss haben Eisentransporter in unserer Immunabwehr? Diesen Fragen können sich Sophia Mair und Manuel Grander im Rahmen ihrer Dissertation an der Medizinischen Universität Innsbruck fokussiert widmen. Sie gehören zu den Gewinner:innen im heurigen Rennen um die begehrten DOC-Forschungsstipendien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

 

Mit dem Programm DOC fördert die Österreichische Akademie der Wissenschaften hervorragende Dissertant:innen aus allen Gebieten der Forschung, die ihr Doktoratsstudium an einer österreichischen Universität durchführen. Sophia Mair von der Univ.-Klinik für Herzchirurgie (Direktor Michael Grimm) und Manuel Grander von der Univ.-Klinik für Innere Medizin II (Direktor Günter Weiss) gehören zu den etwa 60 ausgewählten DOC-Stipendiat:innen 2023.

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27.10.2023

Antrittsvorlesung von David Teis: „Molecular Membrane Biology“

David Teis, der neue Direktor des Instituts für Biologische Chemie / Molekulare Biochemie und sein Team am Biozentrum Innsbruck untersuchen die molekularen Mechanismen, die die Funktion und Struktur von Zellmembranen in unserem Körper steuern und aufrechterhalten. In seiner Antrittsvorlesung Anfang Oktober klärte er über den neuesten Stand der Forschung auf.

Im Verlauf seiner wissenschaftlichen Karriere hat David Teis mehrfach neue biologische Prozesse beschrieben. Dies tat er etwa während seiner Doktorarbeit, in der er an der Entdeckung der Funktion des LAMTOR-Komplexes beteiligt war, und ebenso während seiner vierjährigen Postdoc-Zeit an der University of California in San Diego und der Cornell University in New York. Dort konnte er zeigen, wie bestimmte ESCRT (ein Proteinkomplex) -Komponenten kleine Container aus Zellmembranen bilden, die als multivesikuläre Körper (MVBs) bezeichnet werden und für den selektiven Abbau von Membranproteinen von entscheidender Bedeutung sind.

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02.11.2023

Verdienstkreuz des Landes Tirol für Helmut Ellemunter

In seiner Berufslaufbahn an der Medizinischen Universität Innsbruck (Univ.-Klinik für Pädiatrie III am Department für Kinder- und Jugendheilkunde) hat sich Helmut Ellemunter als langjähriger Leiter des CF Zentrum Innsbruck sehr für Betroffene von Cystische Fibrose, deren Diagnostik und Therapie eingesetzt. Für seine Verdienste wurde er nun vom Land Tirol geehrt.

Helmut Ellemunter ist es gelungen, das CF Zentrum Innsbruck mit seinem multiprofessionellen Team aufzubauen, jahrzehntelange Expertise zu sammeln und durch internationale Kooperationen, Forschung und Weiterbildungen die Behandlung der CF am Standort Innsbruck zu optimieren. Dank seiner Bemühungen werden in Tirol seit 1992 alle Neugeborenen auf CF untersucht. Seit 1998 wird dieses Screening österreichweit im Rahmen der Routine-Blutabnahme im Neugeborenenscreening durchgeführt. Am 16. September 2023 wurde ihm für seine Verdienste um den Gesundheitsstandort Tirol, insbesondere in der Behandlung von Mukoviszidose-Patient:innen das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen.


(Innsbruck, 2. November 2023, Text: I. Schirmer/Tirol Kliniken, Foto: Land Tirol)

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06.11.2023

Innsbrucker Radiologin leitete EU-Schlaganfall-Studie in Österreich

Patient:innen mit schwerem Schlaganfall profitieren von einer kombinierten Behandlung mit Medikamenten und der Katheter gesteuerten Entfernung des Blutgerinnsels direkt aus dem Gehirn. Das bewies die großangelegte TENSION-Studie, deren Ergebnisse kürzlich in The Lancet publiziert wurden. Elke Gizewski, Leiterin der Univ.-Klinik für Radiologie an der Med Uni Innsbruck, zeichnete gemeinsam mit dem Schlaganfall Team für das Projekt in Österreich verantwortlich.

Radiolog:innen sitzen den lieben langen Tag im dunklen Kämmerlein und schauen sich Bilder an? Weit gefehlt. Die Initiator:innen des 12. Internationalen Tags der Radiologie holen am 8. November die Vielfalt des Fachs vor den Vorhang – und wirken damit dem weit verbreiteten Irrglauben entgegen. Das Anliegen unterstützt auch Elke Gizewski, Leiterin der Univ.-Klinik für Radiologie mit ihrem Team, zumal Radiolog:innen in den Innsbrucker Operationssälen eine sehr bedeutsame Rolle spielen.
Ein aktuelles Beispiel ist die kürzlich im hochrangigen Fachjournal The Lancet veröffentlichte TENSION-Schlaganfallstudie, an der 40 Zentren in acht europäischen Ländern und Kanada teilgenommen hatten. Gizewski übernahm dabei gemeinsam mit Neurologie-Direktor Stefan Kiechl und Michael Knoflach, dem ärztlichen Leiter der Innsbrucker Schlaganfall-Einheit, die Federführung für das Erfolgsprojekt in Österreich.

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07.11.2023

Nachruf ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luef

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universitätsklinik für Neurologie trauern um ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luef.

Gerhard Luef ist verstorben, wir erinnern uns an ihn als einen ganz besonderen Menschen, der viel bewegt hat und wohl zu den bekanntesten Epileptologen Österreichs gehörte. Seine Talente waren vielfach und seine Persönlichkeit einzigartig.

Bereits als Student hat er sich für die Anliegen seiner Kommilitonen als StudentIinnen-Vertreter eingesetzt, war dabei in zahlreichen Gremien der mittlerweile selbstbestimmten Universität in Innsbruck tätig. Trotz der damaligen Medizinerschwemme hat er rasch eine Anstellung an der Universitätsklinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Gerstenbrand bekommen. Oft als „Sunny Boy“ bezeichnet, hat er mit seiner leichten, aber keineswegs oberflächlichen Art vieles bewegt. Stets trat er für die Anliegen seiner Kolleg:innen ein und hat sich sowohl in der Ärztekammer als auch in der Standesvertretung der Universität nicht nur einen Namen gemacht, sondern eine führende Rolle eingenommen. Dies konnte er aufgrund seines politischen Spürsinns und seines Sinnes für Gerechtigkeit. Die „Sache“ der Neurologie und der Epileptologie war ihm wichtiger als persönliche Ambitionen.

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09.11.2023

Nachruf em. o. Univ.-Prof. Dr. Hans Anderl (1930 – 2023)

Die Medizinische Universität Innsbruck und die Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Innsbruck trauern um em. o. Univ.-Prof. Dr. Hans Anderl.

Hans Anderl wurde 1930 als Sohn eines Hausarztes im Zillertal geboren. Die Ausdauer seines Vaters, auch die Bergbauern unter den damaligen widrigen Umständen mit Hausvisiten zu versorgen, hat er sicherlich geerbt, denn nicht anders ist seine Ausdauer und sein unermüdliches Engagement an der umfassenden Weiterentwicklung der Plastischen und Wiederherstellungschirurgie am Standort der Universität und des LKH Innsbruck sowie weit darüber hinaus zu erklären.

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09.11.2023

Zusammenarbeit im besten Sinne

Atmen, Hören, Schmecken, Schlucken und Riechen sind überlebenswichtige Körperfunktionen. Diese bei einer Erkrankung bestmöglich zu erhalten, ist oberstes Ziel jeder Behandlung. Die neue Direktorin der Univ.-Klinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen (HSS), Simone Graf, arbeitet gemeinsam mit Benedikt Hofauer an neuen Diagnose- und Behandlungsmethoden. Der Absolvent der Medizin Uni Innsbruck leitet seit 1. Juni die Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO).

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14.11.2023

KPJ-Messe: Netzwerk-Treffen für Studierende und Lehrkrankenhäuser

Das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) ist ein wichtiger Abschnitt im Studium der Medizin, der Ausbildungsplatz will deshalb gut gewählt sein. Um Studierenden sowie Lehrkrankenhäusern und Lehrabteilungen die Möglichkeit zu direkten Gesprächen zu geben, wird von der Medizinischen Universität Innsbruck jedes Jahr die KPJ-Messe organisiert. Auch die heurige Ausgabe Anfang November erfreute sich wieder großen Zuspruchs – bei Auszubildenden und Lehrkrankenhäusern gleichermaßen.

Wo absolviere ich mein Klinisch-Praktisches Jahr? Diese entscheidende Frage stellt sich allen Medizinstudierenden spätestens im 7. Semester und dementsprechend groß war auch heuer wieder das Interesse an der KPJ-Messe am 9. November im Foyer des CCB (Centrum für Chemie und Biomedizin in Innsbruck). Beim KPJ erwerben Studierende in der Praxis diagnostische und therapeutische Fähigkeiten sowie Kenntnisse in der Patient:innenbetreuung von der Aufnahme bis zu Entlassung.

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15.11.2023

Alles lila zum Weltfrühchentag

Seit vielen Jahren begehen die Mitarbeiter:innen der Neonatologischen Intensivstation (Univ.-Klinik für Pädiatrie II) mit großem Engagement den Weltfrühchentag am 17. November. Dieses Jahr ist erstmals auch die Medizinische Universität Innsbruck mit an Bord.

Lila Blumenschmuck bei den Hauptvorlesungen in den Hörsälen, lila Luftballons, ein lila umrahmtes Logo der Medizinischen Universität auf den Social Media Kanälen auf Plakaten und Infoscreens: Lila ist die Farbe des Weltfrühchentags. Jedes Jahr am 17. November wird mit zahlreichen Initiativen Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse von frühgeborenen Kindern geschaffen. An der Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Direktorin: Ursula Kiechl-Kohlendorfer) koordinieren die Diplomierte Kinderkrankenpflegerin Sabine Mungenast und Pflegedienstleiterin Heidi Bauernfeind mit viel Kreativität und Einfallsreichtum die Aktivitäten. 2023 ist nun auch die Medizinische Universität Innsbruck mit dabei, um vom 15. bis 17. November die Botschaft des Weltfrühchentags unter den Studierenden am Campus zu verbreiten und damit einen Beitrag zur Bewusstseinsstärkung zu leisten.

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16.11.2023

Porträt Mahmud Hamsheri: Vielen Dank an Österreich

Sein Ziel Arzt zu werden hat Mahmud Hamsheri nie aus den Augen verloren. Auch nicht, als er als 20-Jähriger aus Syrien über das Mittelmeer flüchten musste und ohne ein Wort Deutsch zu können als Asylwerber nach Österreich kam. Er lernte die Sprache, bestand den Medizin-Aufnahmetest in Innsbruck und absolvierte das Studium, während er nebenbei berufstätig war. Vor kurzem hat er sein Studium abgeschlossen. Für seine Dankesrede bei der Akademischen Feier erhielt er Standing Ovations.

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16.11.2023

Wohlbekannt und meistzitiert

Cornelia Lass-Flörl, Werner Poewe und Herbert Tilg von der Medizinischen Universität Innsbruck reihen sich auch dieses Jahr wieder auf der der illustren Liste der weltweit Top 1 Prozent der einflussreichsten Wissenschafter:innen ein. Der Datenkonzern Clarivate hat sie zum wiederholten Mal in der Liste der der Highly Cited Researchers gerankt.

An der Medizinischen Universität Innsbruck sind die Gesichter von Cornelia Lass-Flörl, Herbert Tilg und Werner Poewe bestens bekannt. Ihre große wissenschaftlicher Expertise und engagierte Publikationstätigkeit strahlt aber auch weit über den Campus hinaus in die Welt. Wie jedes Jahr hat dies das Institute for Scientific Information des Datenkonzerns Clarivate auch 2023 wieder in Zahlen gegossen und die drei Wissenschafter:innen unter die Top ein Prozent der weltweit meistzitierten Forscher:innen gereiht. Das Rektoratsteam beglückwünscht Cornelia Lass-Flörl, Herbert Tilg und Werner Poewe zu ihren anhaltend herausragenden Leistungen.

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21.11.2023

Nicht nur eine harmlose Schwellung

Angioödeme sind in Tirol unterdiagnostiziert. Diese Wassereinlagerungen aus den Gefäßen treten selten auf, können aber mitunter lebensbedrohlich sein. Felix Johnson von der Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Med Uni Innsbruck hat mit Kolleg:innen in Deutschland eine Studie durchgeführt, bei der die Wirkung eines vorbeugenden Medikaments für bestimmte Angioödem-Varianten erstmals bestätigt werden konnte. An der Innsbrucker HNO wurde eine Angioödem-Sprechstunde eingerichtet.

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22.11.2023

„Ultradistanz-Radathlet:innen zeigen nach mehrtägiger Belastung deutliche Zeichen der Überwässerung“

Dass extremer Ausdauersport wie Ultraradfahren* zu körperlichen Überlastungs-symptomen führen kann, scheint naheliegend. Für den boomenden Rad- und Ultraradsport sind evidenzbasierte Daten bislang jedoch spärlich. In einer Pilot-studie an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden erstmals die Auswir-kungen von Ultracycling auf den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt und das von Ultra-Radfahrer:innen berichtete Auftreten von Schwellungen an Augenlidern und Extremitäten untersucht.

Eine mehrtägige Ultradistanz-Radfahrt ist assoziiert mit deutlichen Zeichen der Überwässerung (Hyperhydratation) und damit verbundener Belastung des Herzens sowie sichtbaren Wassereinlagerungen (Ödemen).

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27.11.2023

Leben oder Tod einer Zelle

Im Rahmen des neuen, von der DFG und dem FWF bewilligten Sonderforschungsbereichs „Regulation of Cell Death Decisions“ forschen rund 20 Arbeitsgruppen unter der Federführung der Universität Konstanz (D) zum programmierten Zelltod. Ziel des Fortsetzungsprojektes ist es, ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie eine Zelle die Entscheidung trifft zu sterben. Mit dabei ist auch ein Team um den Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger.

Beim Kick-off Meeting des neuen transregionalen Sonderforschungsbereichs am 14. November an der Universität Konstanz kamen Forscherinnen und Forscher aus Deutschland und Österreich zusammen, wobei einige davon bereits in den vorangegangenen Jahren zur Regulation des programmierten Zelltods zusammengearbeitet hatten. Dazu zählt auch der Entwicklungsimmunologe Andreas Villunger, der mit seinem Team als einziger in Österreich zur Zelltodregulation forscht und sich international mit wesentlichen Beiträgen in diesem Forschungsbereich etablieren konnte.

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28.11.2023

Was gibt es Neues in den Neurowissenschaften?

Die Medizinische Universität Innsbruck hat Neurowissenschafter:innen von allen akademischen Einrichtungen in Innsbruck zum „neuroday23“ eingeladen. Rund 100 Expert:innen kamen im stylischen Ambiente des Artloft am Lansersee zusammen. Die Organisatoren Kai Kummer und Nico Wahl freuten sich über das große Interesse und ziehen eine positive Bilanz – für die Veranstaltung und für die Neurowissenschaften in Innsbruck.

Was gibt es Neues in den Neurowissenschaften? Zu dieser Frage tauschten sich Grundlagenforscher:innen und Kliniker:innen beider Universitäten im Rahmen des neuroday23 aus. Als Keynote-Sprecher war Daniele Canzio von der University of California – San Francicsco (UCSF, USA) eingeladen, der über seine Forschungsarbeit zur Rolle der Genomarchitektur berichtete. „Wir wollen mit dem neuroday, der zukünftig jährlich stattfinden wird, einen Rahmen bieten, damit Forscher:innen über Institutsgrenzen hinweg gemeinsame Ideen entwickeln und Synergien nutzen können“, erklären Kai Kummer und Nico Wahl. Die beiden engagierten Neurowissenschafter erhielten viel Lob für die gelungene Veranstaltung.

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01.12.2023

Digitale Herausforderungen willkommen

Sebastian Schönherr entwickelt am Institut für Genetische Epidemiologie Anwendungen, die es Mediziner:innen ermöglichen große Mengen medizinischer Daten zu analysieren und zu interpretieren. Als Informatiker betreibt er aber auch selbst medizinische Forschung. Im Oktober hat ihn Rektor Wolfgang Fleischhacker nun zum Professor für Digital and Computational Genomics berufen.

Sebastian Schönherr hat fünf Geschwister. Wie schon seine Eltern sind sie alle in Gesundheitsberufen tätig. Nur er hat sich für das Informatikstudium an der Universität Innsbruck entschieden. „Mathematik hat mich immer fasziniert“, sagt der gebürtige Zammer. Medizinische Forschung betreibt er dennoch, wenn auch aus einer anderen Perspektive: Sebastian Schönherr forscht, damit sich Mediziner:innen auf die Medizin konzentrieren können.

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04.12.2023

Herzlicher Empfang an der Medizinischen Universität Tiflis

Die Städtepartnerschaft zwischen Innsbruck und Georgiens Hauptstadt Tiflis wird auch auf akademischer Ebene erfolgreich gelebt. Nach einem Besuch von Zurab Vadachkoria, Rektor der Tbilisi State Medical University, zu Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2019 in Innsbruck, wurden Rektor Wolfgang Fleischhacker und Vizerektorin Christine Bandtlow im September dieses Jahres in Tiflis ebenso herzlich empfangen.

 

Die Kooperation zwischen der Tbilisi State Medical University in Tiflis, Georgien, und der Medizinischen Universität Innsbruck besteht bereits seit 2019. Während eines viertägigen Innsbruck-Besuchs des Rektors der Tbilisi State Medical University, Zurab Vadachkoria, und seiner Kollegin Irina Kapetivadze wurden damals erste Details und Aktivitäten des künftigen Austauschprogramms besprochen, das pandemiebedingt aber erst 2021 gestartet werden konnte.

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06.12.2023

In 3 Tagen das gesamte Erbgut vor Augen

Am Institut für Humangenetik der Med Uni Innsbruck steht der erste und einzige für die genetische Diagnostik verwendbare Long-Read-Sequenzierer Österreichs. Die knapp eine Million Euro teure Maschine erlaubt es, das gesamte Genom eines Menschen binnen kürzester Zeit zu lesen und ermöglicht es damit, Krankheitsursachen zu klären, die bisher als kaum oder gar nicht lösbar galten. Das Gerät ergänzt die von Innsbruck ausgehende Teilnahme Österreichs am Genomprojekt „Genome of Europe“.

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11.12.2023

Abschied mit Blick nach vorn

„Ich wusste schon immer, was ich wollte“, meinte Helga Fritsch vor einigen Jahren in einem Interview. Damals war sie Leiterin des Departments für Anatomie, Histologie und Embryologie und wusste noch nicht, dass sie einmal als erste Frau an der Spitze einer Medizinischen Universität in Österreich stehen würde. Vergangene Woche wurde die zielstrebige Rheinländerin im Rahmen einer kleinen, aber feinen Feier verabschiedet.

Der Einladung von Marko Konschake, interim. Direktor des Instituts für Klinisch-Funktionelle Anatomie, am 7. Dezember 2023 in das Anatomische Museum waren zahlreiche Wegbegleiter:innen, Kolleg:innen und Mitarbeiter:innen gefolgt. Anlass war die Verabschiedung von Helga Fritsch, die mit ihrer Berufung als Ordentliche Professorin 1998 die Nachfolge von Werner Platzer angetreten hatte.

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13.12.2023

Neuer Grenzwert für Infarkt-Marker Troponin verändert Risikoeinschätzung nach Herz-OP

Die Prognose nach einer Herz-Operation wird maßgeblich vom Biomarker Troponin bestimmt. Dieses Protein kann nach einem Herzinfarkt, aber auch nach einer Bypass- oder Aortenklappen-OP im Serum erhöht sein und markiert das Ausmaß geschädigter Herzmuskelzellen. Nun belegen die Ergebnisse einer neuen Studie der Medizinischen Universität Innsbruck, dass der Grenzwert für Troponin für die Sterblichkeit bislang zu niedrig definiert war. Der neu berechnete Wert liegt deutlich höher.

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14.12.2023

Monika Ritsch-Marte berät Regierung im FWIT-Rat

Ende November gab das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die zwölf Mitglieder des neu gegründeten Rats für Forschungs-, Wissenschafts-, Innovations- und Technologieentwicklung bekannt, darunter: Monika Ritsch-Marte von der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Physikerin wurde von Minister Martin Polaschek für die kommenden vier Jahre bestellt.

Als Monika Ritsch-Marte, die Direktorin des Instituts für Biomedizinische Physik, vor kurzem an einem Sonntagnachmittag um einen dringenden Rückruf gebeten wurde, rechnete sie mit vielem, aber nicht mit einer Einladung des Wissenschaftsministers Martin Polaschek, als eines von zwölf Mitgliedern im neu gegründeten Forschungs-, Wissenschafts-, Innovations- und Technologieentwicklungsrat (FWIT-Rat) mitzuarbeiten. Mit dem Nachsatz: Sie solle sich bitte schnell entscheiden.

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18.12.2023

Football und Stethoskop: Medizinstudent Sandro Platzgummer

Spielfeld und Hörsaal – in diesen zwei Welten fühlt sich Sandro Platzgummer gleichermaßen zuhause. Der 26-jährige Innsbrucker studiert Medizin in Innsbruck und betreibt gleichzeitig professionell American Football – er spielte sogar in den USA beim Top-Verein „New York Giants“. Verletzungsbedingt steht er derzeit nicht auf dem Rasen – die Zwangspause kann er aber gut nützen, um sein Medizinstudium voranzubringen und demnächst das Klinisch Praktische Jahr zu beginnen.

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20.12.2023

Good-Practice: Lehrveranstaltungen in den Atlas der guten Lehre aufgenommen

Vier Projektgruppen der Medizinischen Universität Innsbruck wurden mit ihren Ideen für innovative Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen als good-practise-Beispiele in den Atlas der guten Lehre aufgenommen. Diese Erwähnung wurde im Rahmen des Ars-Docendi-Staatspreises des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung vorgenommen.

Wie können Ärzt:innen verständlich mit ihren Patient:innen kommunizieren? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen kann es in der Pharmakologie, Kardiologie und Allgemeinmedizin bei Herzkreislauferkrankungen geben? Wie können Studierende schon früh im Studium lernen, anatomisches Wissen in der Radiologie anzuwenden? Und wie können Studierende der Medizin und Krankenpflege eine Nachtschicht in der Notaufnahme realitätsnah trainieren? Vier Lehrangebote der Medizinischen Universität Innsbruck mit diesen Inhalten wurden als good-practice-Beispiele in den Atlas der guten Lehre 2023 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung aufgenommen. Der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Wolfgang Prodinger, hat den Projektverantwortlichen Anfang Dezember bei einer Feierstunde in der Fritz-Pregl-Straße Urkunden übergeben.

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21.12.2023

Friedvolle Feiertage und: 2024 wird gefeiert!

Geschätzte Mitarbeiter:innen, liebe Kolleg:innen, liebe Studierende, verehrte Freundinnen und Freunde der Medizinischen Universität Innsbruck,

der Rückblick auf ein zu Ende gehendes Jahr ist immer dann schön, wenn vieles erreicht wurde. Wir alle haben in diesem Jahr mit vereinten Kräften viel erreicht und zahlreiche Herausforderungen gemeistert!

Ein besonderes Highlight im universitären Kalender war wohl der achte große Ehrungstag, den wir im September im Spanischen Saal des Schloss Ambras begangen haben. Ausgewählte Persönlichkeiten und eine Institution, die sich um die Medizinische Universität Innsbruck und ihre Belange besonders verdient gemacht haben, wurden mit Ehrentiteln der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet.

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08.01.2024

Förderung für exzellente Nachwuchsforschung

Jahr für Jahr fördert das Land Tirol die Forschungsarbeit junger talentierter Wissenschafterinnen und Wissenschafter. Zu diesem Zweck wurde 2023 wieder die „Tiroler Nachwuchsforscher*innenförderung“ vergeben. Darüber freuen dürfen sich auch sieben Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck.

Forschungskompetenz und Innovationsfähigkeit zu sichern sieht das Land Tirol als eine wichtige Aufgabe an. Dafür brauche es gut qualifizierten Nachwuchs, und dieser soll auch finanziell gefördert werden. Junge Forscher:innen sollen in Tirol die nötigen Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten haben, um ihre Arbeit gut voranzubringen. Deshalb vergibt das Land jährlich verschiedene Förderungen, darunter auch die „Tiroler Nachwuchsforscher*innenförderung“, die heuer zum zweiten Mal ausgeschrieben wurde.

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10.01.2024

EU-Forschungsinfrastruktur EBRAINS mit 38 Millionen Euro finanziert

Das dreijährige EBRAINS 2.0-Projekt entwickelt die europäische Plattform für digitale Neurowissenschaften des Human Brain Projects weiter. Die Europäische Kommission stellt 38 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der EBRAINS-Forschungsinfrastruktur bis einschließlich 2026 zur Verfügung.

EBRAINS (European Brain Research Infrastructures) ist eine von der EU kofinanzierte kollaborative Plattform, mit der Wissenschaftler die Komplexität des Gehirns auf verschiedenen Ebenen mit digitalen Methoden und Analysewerkzeugen erforschen und neues Wissen in medizinische und technologische Anwendungen umsetzen können. EBRAINS wurde ursprünglich durch das 2023 abgeschlossene Human Brain Project (HBP) entwickelt und wird nun den Übergang zu einer dauerhaften Forschungsinfrastruktur im Dienste der Neurowissenschaften vollziehen.

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16.01.2024

Medizin für die Lebenden und die Toten

Seit Juli 2023 steht das renommierte Institut für Gerichtliche Medizin Innsbruck unter einer neuen Leitung: Mit Elke Doberentz hat das Institut eine ausgewiesene Expertin gewonnen, die in ihrem Forschungsgebiet, der forensischen Medizin, einen weiteren Schwerpunkt etablieren möchte. Sie konnte mit ihrem Team schon beachtliche Erfolge verzeichnen: Es ist ihr gelungen, Biomarker bei Brandopfern und zur Bestimmung des Wundalters zu identifizieren.

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22.01.2024

Dr. Otto Seibert-Wissenschafts-Förderungspreis für Daniel Nothdurfter

Die Verbindung von technisch-biologischen Aspekten und deren Anwendung in der Medizin faszinierte Daniel Nothdurfter schon während seines Biotechnologie-Studiums. Für eine Forschungsarbeit im Vorfeld seiner Dissertation im Bereich 3D-Bioprinting an der Medizin Uni Innsbruck wurde er nun mit dem Dr. Otto Seibert-Wissenschafts-Förderungspreis 2023 ausgezeichnet.

Auf die Entwicklung von lebenden menschlichen Gewebe-Modellen will sich Daniel Nothdurfter auch nach seinem, im Herbst 2023 mit Auszeichnung abgeschlossenen Doktorat im Programm „Molecular and Cellular Basis of Disease (MCBD)“ fokussieren. Derweil ist er noch auf Weltreise, weshalb die Überreichung der Urkunde zum Dr. Otto Seibert Wissenschaftsförderungspreis auch nicht persönlich erfolgen konnte, sondern die Urkunde ihn per E-Mail in Neuseeland erreichte. Dort, am Rarangi Beach auf der Südinsel von Neuseeland, entstand auch das Foto. „Diese Anerkennung meiner Forschungsarbeit ist eine große Ehre“, freut sich Nothdurfter, der in seiner nun ausgezeichneten und im Fachjournal Biofabrication veröffentlichten Arbeit über die Entwicklung eines innovativen, biogedruckten Gewebemodells berichtet.

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22.01.2024

Protein SATB2 entscheidet über Intelligenz

Die kognitive Leistung spielt sich in Großhirnrinde und Hippocampus ab. Spezielle Nervenzellen in diesen Hirnregionen enthalten das Protein SATB2. Fehlt es, verändert sich der Aufbau der 3D-Struktur der Erbinformation und damit die Denkfähigkeit. Forscher:innen des Instituts für Neurowissenschaften an der Med Uni Innsbruck ist es gelungen, die 3D-Struktur der DNA mit und ohne SATB2 darzustellen und damit eine neue Erklärung für genetisches Risiko für psychiatrische Erkrankungen anzubieten.

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23.01.2024

Jugendliche und Drogenkonsum

Zum 10. Mal lädt dieses Jahr Kathrin Sevecke, Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Hall und Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter, Expertinnen und Experten ein, um im Rahmen eines Kongresses die aktuellen Forschungs- und Behandlungsansätze zum Thema Substanzkonsum und Jugendliche zu diskutieren.

Ein aktuelles Thema, ein brisantes Thema und ein Thema, das an Häufigkeit zunimmt, steht dieses Jahr im Fokus des Kongresses: Kinder und Jugendliche, die Substanzen konsumieren. „Auffallend ist, dass die Jugendlichen alle Substanzen einnehmen, die sie sich im Moment beschaffen können“, erklärt Kathrin Sevecke. Das kann das Schmerzpflaster der Großeltern sein, Schmerztabletten, die Erwachsene ihnen auf der Straße verkaufen, Medikamente aller Art und auch die bekannten Drogen wie Kokain, Cannabis und Ecstasy-Pillen. Dieses wahllose Konsumverhalten ist neu. Die Jugendlichen nehmen, was sie bekommen – oft auch aus dem Darknet. „Viele der Jugendlichen werden mit multitoxischen Vergiftungen in unsere Ambulanz eingeliefert“, so Klaus Kapelari, Leiter der Kindernotfallambulanz an der Innsbrucker Klinik. Damit ist eine Vergiftung infolge gleichzeitiger Einnahme verschiedener Substanzen gemeint. Im Jahr 2022 wurden ambulant ca. 350 Kontakte mit Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in der Notfallaufnahme mit einer Intoxikation vermerkt. Dabei ist das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen ziemlich ausgeglichen.

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25.01.2024

Familiäre Hypercholesterinämie bei Kindern und Jugendlichen: hohe Prävalenz – niedrige Diagnoserate

Im Rahmen eines von der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft (AAS) initiierten und seit acht Jahren laufenden Registerprojektes zur Erfassung von Patient:innen mit Familiärer Hypercholesterinämie (FH) in Österreich wurden nun auch die gesammelten Daten von betroffenen Kindern und Jugendlichen – unter aktiver Beteiligung von Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck – in ein globales Registernetzwerk der European Atherosclerosis Society eingespeist.

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26.01.2024

Wenn der Druck zu groß ist: Hilfe bei der Psychologischen Studierendenberatung

Das Semesterende ist an der Universität Prüfungszeit – und damit macht sich bei vielen Studierenden verständlicherweise Nervosität breit. Wenn die Angst vor Prüfungen aber übergroß ist, wenn die Bewältigung des Studiums unmöglich erscheint und das Lernen nur noch aufgeschoben wird, gibt es Hilfe bei der Psychologischen Studierendenberatung Innsbruck. Sie unterstützt bei studienbezogenen und persönlichen Problemen, kostenlos und anonym.

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29.01.2024

Neues intramurales Doktoratsprogramm CONNECT erfolgreich gestartet

CrOsstalk in iNfection and caNcer using disEase-on-Chip sysTems, kurz CONNECT – so heißt ein neues von der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) gefördertes Doktoratskolleg (DK). Offiziell gestartet wurde dieses MUI-DK im Rahmen der Austrian 3Rdays im Dezember des vergangenen Jahres im Congress Innsbruck. Dabei präsentierten alle sechs, bereits angeworbenen PhD-Studierenden ihre Forschungsprojekte einem Expert:innenpublikum.

Die immunregulatorischen Mechanismen in der Kommunikation von Haut-, Schleimhaut- (Lunge, Darm) und Gefäßbarrieren bei Infektionen, Autoimmunität und Krebs sind das Forschungsfeld, in dem das neue Programm CONNECT angesiedelt ist. Das postgraduale Bildungsprogramm versteht sich als Weiterentwicklung der bestehenden Programme Infection, Immunity and Transplantation (IIT) und Molecular and Cellular Basis of Diseases (MCBD) in Richtung eines ganzheitlicheren Anspruchs zu den krankheitsbedingten Auswirkungen auf Immunmechanismen im Rahmen einer strukturierten Doktorand:innenausbildung.

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30.01.2024

Gemeinsam gegen Krebs: Das Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN) setzt neue Maßstäbe

Im Vorfeld des Weltkrebstages am 4. Februar geben die Medizinischen Universitäten in Graz, Innsbruck und Wien einen wichtigen Zusammenschluss bekannt: Das neugegründete Das Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN) bündelt die Expertise der Comprehensive Cancer Center (CCC) in Graz, Innsbruck und Wien. Dadurch wird eine wegweisende Zusammenarbeit ermöglicht. Das Leben von Krebspatient*innen soll durch Förderung der Krebsforschung und Optimierung der Versorgungslandschaft weiter verbessert we

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01.02.2024

Prostatakarzinom: Lohnender Blick auf die Tumormikroumgebung

Glukokortikoide (Steroidhormone) werden beim metastasierenden Prostatakarzinom sehr häufig als Begleitmedikation verabreicht, um Nebenwirkungen einer Chemotherapie, wie Übelkeit und Erbrechen zu mildern. Sie stehen jedoch auch im Verdacht, den Therapieerfolg zu bremsen und das Tumorwachstum zu fördern. Die zugrundeliegenden Mechanismen wurden an der Univ.-Klinik für Urologie nun erstmals in Bindegewebszellen der Tumormikroumgebung beleuchtet – ein wichtiger Schritt zur Therapieoptimierung.

Die größte Herausforderung bei der Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms ist das Auftreten von Resistenzen gegenüber den verwendeten Medikamenten im Zuge der Anti-Androgen und Chemotherapie. Obwohl der Androgenrezeptor (AR) das Haupttarget der medikamentösen Prostatakrebstherapie ist und Veränderungen der AR-Aktivität bereits mit einem Therapieversagen assoziiert sind, besteht für die zugrundeliegenden Mechanismen noch Aufklärungsbedarf.

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06.02.2024

Brigitta Zollner Preis 2023 für Ines Schoberleitner

Die Molekularbiologin Ines Schoberleitner forscht an der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an der Verträglichkeit von Silikon-Brustimplantaten. Für eine bedeutsame Grundlagenarbeit, die im Fachjournal Biomolecules veröffentlicht wurde, wurde sie am 12. Dezember 2023 an der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem Brigitta Zollner Preis ausgezeichnet.

„Frauen unterstützen Frauen“, sagte Brigitta Zollner, Ehrensenatorin der Medizinischen Universität Innsbruck, zu Ines Schoberleitner. Nicht nur, dass die Molekularbiologin an jenem Abend im Dezember im Beisein der Stifterin den Preis der Brigitta Zollner Stiftung für 2023 entgegennehmen durfte. Die Ergebnisse ihrer ausgezeichneten Forschungsarbeit kommen vielen Frauen, die an der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (interim. Direktor: Anton Schwabegger) in Behandlung sind, direkt zugute.

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08.02.2024

Anne Hecksteden und die Individualisierung in der Sportmedizin

Im September 2022 wurde die gebürtige Schwäbin Anne Hecksteden von der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck auf den neuen gemeinsamen Lehrstuhl für Sportmedizin berufen. Die Medizinerin und ehemalige Leistungssportlerin mit Trainerlizenz hielt am 1. Februar 2024 im CCB ihre Antrittsvorlesung.

Der gemeinsamen Einladung von Uni Rektorin Veronika Sexl – bei der Vorlesung durch Vizerektor Bernhard Fügenschuh vertreten – und Med Uni Rektor Wolfgang Fleischhacker zur Antrittsvorlesung von Sportmedizinerin Hecksteden waren zahlreiche Interessiert gefolgt.  Deren umfangreiche Erfahrung in der Sport- und Notfallmedizin, insbesondere aber auch im Bereich der Präventivmedizin, wo sie sich vorrangig auf die individualisierte Trainingsgestaltung fokussiert, und nicht zuletzt die persönliche Erfahrung als Inline-Skaterin im Leistungssport fällt im Sportland Tirol auf fruchtbaren Boden. Mit der Besetzung der Professur für Sportmedizin in Tirol ist zudem ein lang ersehntes Ziel erreicht.

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12.02.2024

MUI START: Fünf vielversprechende Projekte von Nachwuchsforscher:innen

Noora Tuovinen, Utku Horzum, Lena Horvath, Michael Graber und Felix Julius Krendl haben mit ihren Projektideen die Jury der Medizinischen Universität Innsbruck überzeugt. Ihre Forschungsvorhaben werden mit der MUI-START Förderung unterstützt.

Onkologie – Neurowissenschaften – Genetik, Epigenetik und Genomik – Infektion, Immunität und Transplantation: Das sind die vier großen Forschungsschwerpunkte an der Medizinischen Universität Innsbruck. Dazu gehört auch die Nachwuchsförderung und Unterstützung vielversprechender Studienvorhaben junger Wissenschafter:innen. Mit den zahlreichen Preisen, die Rektor Wolfgang Fleischhacker und Vizerektorin Christine Bandtlow im Dezember 2023 überreichen durften, übergaben sie auch die intramurale Forschungsförderung MUI-START in der Höhe von jeweils bis zu 70.000 Euro an fünf junge Wissenschafter:innen zur Unterstützung ihrer Projektideen:  

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14.02.2024

„Open Lab Days“: Spannende Einblicke ins Studium

Am 6. und 7. Februar nutzten knapp 200 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich und Südtirol die Gelegenheit, die Labore der Medizinischen Universität Innsbruck hautnah kennenzulernen. Auch wissenschaftliche Vorträge standen auf dem Programm der „Open Lab Days“. Bei dieser jährlich stattfindenden Informationsveranstaltung erfahren Schüler:innen, die kurz vor der Matura stehen, Wissenswertes über das Bachelorstudium Molekulare Medizin.

Einen 3D-Biodrucker zur Herstellung von menschlichem Gewebe beobachten, die Leber einer Maus unter dem Mikroskop betrachten, in die Geheimnisse der Gehirnforschung eintauchen – das wurde auch heuer wieder bei den „Open Lab Days“ der Medizinischen Universität Innsbruck geboten. 198 Schülerinnen und Schüler aus Tirol, Südtirol, Kärnten, Ober- und Niederösterreich schlüpften selbst in Labormäntel und lernten an acht experimentellen Stationen und bei Vorträgen spannende Inhalte aus dem Studium Molekulare Medizin kennen.

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14.02.2024

Neue Vizerektorin für Finanzen und Digitalisierung: Birgit Hochenegger-Stoirer

Im Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck gibt es einen Wechsel: Birgit Hochenegger-Stoirer wird neue Vizerektorin für Finanzen und Digitalisierung. Die Finanzexpertin war zuvor bereits vier Jahre an der Medizinischen Universität Graz tätig. Neue Akzente will die 50-Jährige insbesondere im Bereich der Digitalisierung und bei Ausgründungen setzen. Die Steirerin bringt viel Erfahrungen aus ihrer beruflichen Tätigkeit in international agierenden Wirtschaftsunternehmungen mit.

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16.02.2024

Große Fortschritte für Vaskulitis-Patient:innen

130 Referenzen, davon ganze 60 Publikationen seit dem Jahr 2020, sind in die Übersichtsarbeit über die ANCA-assoziierte Vaskulitis eingeflossen, die Andreas Kronbichler (Univ.-Klinik f. Innere Medizin IV) soeben mit vier internationalen Kolleg:innen im hochrangigen Fachjournal The Lancet veröffentlichen konnte. Das ist außergewöhnlich. Denn bei ANCA-assoziierten Vaskulitiden handelt es sich um Seltene Krankheiten.

Bei der ANCA-assoziierten Vaskulitis handelt es sich um eine systemische Autoimmunerkrankung, die eine Entzündung der kleinen Gefäße hervorruft. „Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose dauert es im Durchschnitt drei Monate“, sagt Andreas Kronbichler von der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV (Nephrologie, Direktor: Gert Mayer). Ein Grund für die verzögerte Diagnose ist, dass die Krankheitszeichen anfangs diffus sind: Nachtschweiß, Gewichtsverlust, Muskelschmerzen gehören dazu. Erst im Verlauf werden die Symptome organspezifisch – von Nasenbluten, neuropathischen Schmerzen, Blut im Harn bis Bluthusten. „Die Entzündung frisst das Gewebe weg und war früher sehr entstellend. Vom zentralen Nervensystem bis zum peripheren Nervensystem können alle Organe betroffen sein. Die Erkrankung kann grundsätzlich in jedem Alter auftreten, wobei der Gipfel zwischen 50 und 70 Jahren liegt. Wenn Kinder an ANCA-Vaskulitis erkranken, sind allerdings zwischen 70 und 80 Prozent weiblich“, erklärt der Spezialist. Im Ewachsenenalter sind Frauen und Männer zum gleichen Ausmaß betroffen.

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16.02.2024

Nachruf auf Prof. DDr. Gregor K. Wenning (1964–2024)

Mit großer Betroffenheit und in tiefer Trauer beklagen wir den Verlust unseres langjährigen Kollegen, Abteilungsleiters und Freundes Univ.-Prof. DDr. Gregor K. Wenning, der am 11. Februar 2024 plötzlich und völlig unerwartet von uns gegangen ist.

Gregor K. Wenning hat die Entwicklung der Universitätsklinik für Neurologie und insbesondere den Forschungsbereich der neurodegenerativen Erkrankungen und autonomen Funktionsstörungen über fast 30 Jahre entscheidend mitgeprägt und war ein weltweit anerkannter und vielfach ausgezeichneter klinischer Forscher und Arzt.

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19.02.2024

Besuch von Wissenschaftsminister Polaschek

Im Büro des Rektors der Medizinischen Universität Innsbruck fand ein Treffen zwischen Wissenschaftsminister Martin Polaschek, Rektor Wolfgang Fleischhacker und der Vizerektorin für Digitalisierung und Finanzen, Birgit Hochenegger-Stoirer, statt. Sie diskutierten standortspezifische und zukunftsrelevante Themen.

In den kommenden Monaten werden dafür gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. So werden die Leistungsvereinbarungen für den Zeitraum von 2025 bis 2027 heuer abgeschlossen.

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22.02.2024

3D gedruckte Augenlider made in Tirol

Eine Tiroler Forschungsallianz arbeitet aktuell an der Herstellung von möglichst realitätsnahen Augenlidern aus dem 3D Drucker. Diese und zukünftig weitere Organmodelle sollen die Ausbildungsmöglichkeiten von medizinischem Fachpersonal revolutionieren und in Folge die Patient:innenbehandlung verbessern. Das Projekt-Team wird angeführt von der Medizinischen Universität Innsbruck, ergänzt vom Management Center Innsbruck sowie der Standortagentur Tirol, Eyecre.at GmbH und Addion GmbH.

 

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23.02.2024

Zukunft Allgemeinmedizin: Studierende, Ärztekammer und Politik im Dialog

Was finden Studierende am Berufsbild Hausarzt oder Hausärztin spannend? Was könnte sie davon abhalten, später als solche zu arbeiten? Im Rahmen eines Seminars haben sich Studierende des Erweiterungsstudiums Allgemeinmedizin mit Hausärzt:innen, Gemeindepolitiker:innen und Vertretern der Österreichischen Ärztekammer zum Austausch über ihre Wünsche und Bedenken getroffen.

167 Studierende absolvieren derzeit an der Medizinischen Universität Innsbruck das Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin. Das Angebot unter der Leitung von Alfred Doblinger ist sehr praxisnah und so konnten sich im Rahmen einer Lehrveranstaltung 15 Studierende mit der medizinischen Versorgungsstruktur in der Gemeinde Zirl vertraut machen. Sie trafen Verantwortliche von Pflegediensten und Wohnheimen sowie den Bürgermeister zum Gespräch und besuchten zwei Praxen für Allgemeinmedizin.

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27.02.2024

Von New York nach Innsbruck: Gastprofessor David Larsen

Abwassermonitoring, Malaria und Denguefieber gehören zu den Forschungsschwerpunkten von David Larsen aus dem Bundesstaat New York. Der Public-Health-Experte ist der erste Fulbright-Gastprofessor an einer österreichischen Medizinischen Universität. Von Februar bis Juli wird er von Innsbruck aus seine Studien vorantreiben und die Zeit für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch nützen.

Die Tiroler Berge erinnern David Larsen ein wenig an die Landschaft in Utah, wo er aufgewachsen ist. Nicht nur deshalb fühlt sich der US-Amerikaner – Professor an der privaten Syracuse University in New York State – in Innsbruck schon nach wenigen Wochen wohl: Vor allem schätzt Larsen den wissenschaftlichen Austausch mit Peter Willeit, Direktor am Institut für Gesundheitsökonomie, und Herbert Oberacher vom Institut für Gerichtliche Medizin. Über Forschungsarbeiten war Larsen die Medizinische Universität Innsbruck schon länger ein Begriff. Unter anderem hat er während der Corona-Pandemie die Abwasseranalysen in Tirol genau verfolgt. Larsen hat ab 2020 das Abwassermonitoring im Bundesstaat New York aufgebaut – vor der Pandemie war ein solches dort inexistent.

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27.02.2024

GLUT1-Defizienzsyndrom – jedes Gramm wird abgewogen

Die seltene angeborene Stoffwechselstörung, an der Emilia seit ihrer Geburt leidet, heißt: GLUT1-Defizienzsyndrom. In der Innsbrucker Kinderklinik werden derzeit sechs Kinder und Jugendliche mit dieser angeborenen Stoffwechselstörung betreut, in Österreich sind ungefähr 15 Patient:innen bekannt.

GLUT1-Defizienzsyndrom

Bei dem GLUT1-Defizienzsyndrom fehlt wegen genetischer Veränderungen der Glukose-Transporter Typ 1 (=GLUT1), der Traubenzucker (=Glukose) aus dem Blut ins Gehirn transportiert. Als Folge hat das Gehirn letztendlich nicht genügend Energie zur Verfügung. Das führt bei den Betroffenen zu zerebralen Krampfanfällen, einer verzögerten Entwicklung und Bewegungsstörungen. Die Krampfanfälle treten besonders am Morgen nach einer langen Nahrungspause auf.

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29.02.2024

Offiziell Zentrum für Seltene Stoffwechselstörungen

Die Expertise ist schon lange vorhanden, nun ist es auch amtlich: Die Medizinische Universität Innsbruck ist seit Dezember 2023 offiziell als Zentrum für angeborene Stoffwechselstörungen im Rahmen des europäischen Referenznetzwerks MetabERN anerkannt. Unter Leitung von Daniela Karall und Sabine Scholl-Bürgi an der Kinderklinik ist das Expertisezentrum ein zentraler Bestandteil des Zentrums für Seltene Krankheiten Innsbruck (ZSKI).

Neben den Expertisezentren im Rahmen der Netzwerke ERN-Skin an der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie (Verhornungsstörungen) und ERN-RND an der Univ.-Klinik für Neurologie (Seltene Bewegungsstörungen), ist jetzt auch MetabERN (European Reference Network for Hereditary Metabolic Disorders, Seltene angeborene Stoffwechselstörungen) an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I verankert. Bei weiteren neun der insgesamt 24 europäischen Referenznetzwerke zur Erforschung, Diagnostik und Therapie von Seltenen Krankheiten ist die Medizinische Universität Innsbruck assoziiertes Mitglied, so dass es in Innsbruck für zwölf der 24 ERN eine/n AnsprechpartnerIn gibt. Auf die nun anerkannte Vollmitgliedschaft bei MetabERN mussten die Leiterinnen des Schwerpunkts, Daniela Karall und Sabine Scholl-Bürgi, lange warten, wenngleich die Innsbrucker Expertise stets außerfrage stand.

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05.03.2024

Die Zukunft der Herzmedizin ist digital

Rund 700 Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner sowie Fachärztinnen und Fachärzte aus dem klinischen und niedergelassenen Bereich werden sich im Rahmen des 26. Kardiologie Kongresses Anfang März in Innsbruck über neue klinische Behandlungsmethoden und Forschungsvorhaben austauschen. Davon profitieren vor allem Patientinnen und Patienten – ebenso wie von einem neuen Großgerät, das ab August an der Innsbrucker Klinik zum Einsatz kommt.

Die gute Nachricht vorweg: An der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innerer Medizin III, Kardiologie und Angiologie, wird am 1. August dieses Jahres die erste Patientin oder der erste Patient im neuen und damit vierten Herzkatheter-Labor behandelt werden können.

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06.03.2024

Gedenkkonzert der Universitäten

Aus Anlass des Jahrestages des „Anschlusses Österreichs“ an das nationalsozialistische Deutschland, erinnerten die Universitätsräte beider Innsbrucker Universitäten in den vergangenen Jahren im Rahmen einer Gedenkstunde beim Mahnmal am Klinikgelände an die ab März 1938 ausgegrenzten, vertriebenen und ermordeten Professor:innen, Ärzt:innen und Studierenden der Universität Innsbruck. Am 14. März findet heuer erstmals ein Gedenkkonzert statt.

Die gewohnte Gedenkveranstaltung am 14. März 2024 präsentiert sich in diesem Jahr nicht als Gedenkstunde, sondern als Gedenkkonzert. Im Kaiser-Leopold-Saal an der Theologischen Fakultät Innsbruck, Karl-Rahner-Platz 1, wird der Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Shmuel Barzilai, von einem Kammerensemble des Orchesters der Akademie St. Blasius, bei seiner Darbietung begleitet.

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07.03.2024

Getrennt und doch verbunden

Vor 20 Jahren wurde die Medizinische Fakultät aus der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck herausgelöst und als eigene Medizinische Universität etabliert. An diesem Schritt fanden anfangs nicht alle Gefallen. Heute ist die Medizinische Universität Innsbruck als eigenständige Bildungs- und Forschungseinrichtung und Mitbegründerin der Uniklinik unersetzlich geworden. Ihrer Schwesteruniversität ist sie dabei nicht nur räumlich nahe geblieben.

Darüber und wie sich das Zusammenleben und -arbeiten am Forschungsstandort Innsbruck 20 Jahre später gestaltet, sprechen Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und die Rektorin der Universität Innsbruck, Veronika Sexl.

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08.03.2024

Preise für Gender Medizin Forschung vergeben

Was schützt Frauen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wo liegen ihre Risiken? Diesen Fragen geht Lena Tschiderer auf den Grund. Wie es österreichischen Medizinstudentinnen in Innsbruck geht, hat Lisa Kelm während ihrer Diplomarbeit beschäftigt. Beide Frauen sind für ihre Forschungen unlängst mit dem Gender Medizin Preis der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet worden.

Von einer epidemiologischen Studie zu den gesundheitlichen Vorteilen des Stillens für Mütter bis zur Situation von Medizinstudentinnen in Uni- und Klinikalltag in Innsbruck. Das Forschungsfeld auf dem Gebiet der Gendermedizin ist weit. Um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Fragen zu fördern und die Forschungsleistungen ihrer Wissenschafter:innen in diesem Bereich zu honorieren, lobt die Medizinischen Universität Innsbruck jährlich den Preis für „Gender Medizin Forschung“ aus. Für das Jahr 2022 durfte Lena Tschiderer vom Institut Gesundheitsökonomie die Auszeichnung bei einer Preisverleihung im Dezember 2023 entgegennehmen. Lisa Kelm erhielt für ihre Diplomarbeit, die sie an der Gemeinsamen Einheit für Gender Medizin & Diversität verfasste, den Anerkennungspreis.

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11.03.2024

„Warum Frauen das Gesundheitssystem retten werden“

Die Antrittsvorlesung von Sabine Ludwig am 7. März, dem Abend vor dem Weltfrauentag, zog viele Besucher:innen, darunter bekannte Gesichter aus Wissenschaft, Klinik und Politik, in den großen Hörsaal der Med Uni Innsbruck.

Um Punkt 16:30 Uhr war es ruhig im Audimax der Medizinischen Universität Innsbruck. Rund 160 Besucher:innen, darunter viele Wissenschafter:innen, Ärzt:innen und Mitarbeiter:innen der Med Uni und Verantwortliche aus Frauen- und Gesundheitspolitik in Tirol sind am Vorabend des Weltfrauentags zur Antrittsvorlesung von Sabine Ludwig gekommen. Sie warteten gespannt auf die Ausführungen der neuen Direktorin des Instituts für Diversität in der Medizin sowie ihrer beiden Gastredner:innen, Dorli Kahr-Gottlieb und Ilona Kickbusch. Der Veranstaltungstitel „Wie Frauen das globale Gesundheitssystem retten werden“ verhieß einen spannenden Abend. Frauenlandesrätin Eva Pawlata lobte in ihrer Begrüßung die „klare Ansage“ und wünschte Ludwig alles Gute für ihre Tätigkeit in Innsbruck.

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12.03.2024

46.000 Euro für gute Lehre

Wie begeistere ich Studierende für meinen medizinischen Fachbereich? Wie kann ich sie auf die Herausforderungen als Mediziner:innen optimal vorbereiten? Engagierte Vortragende investieren viel Zeit und Mühe in ihr Lehrangebot und das honoriert die Med Uni Innsbruck heuer erstmals mit den MUI-Lehrpreisen. Die Ausgezeichneten erhielten insgesamt 40.000 Euro Preisgeld. 6.000 Euro gingen an herausragende Lehrprojekte.

Ausnahmsweise waren sie nicht Vortragende, sondern nahmen in den Sitzreihen eines Hörsaals Platz: die Preisträger:innen der MUI-Lehrpreise 2022/23. Damit zeichnete die Medizinische Universität Innsbruck Lehrende für ihre hervorragenden Leistungen im vergangenen Studienjahr aus. Wolfgang Prodinger, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, überreichte am 5. März insgesamt 22 Preise für gute Lehre, wobei ein Teampreis auch an Studierende ging.

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13.03.2024

Drei Mediziner:innen mit Tuba-Preisen ausgezeichnet

Die Preise der Dr. Johannes und Herta Tuba Stiftung sind Ende Februar in festlichen Rahmen an Mediziner:innen und Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck überreicht worden: Barbara Sperner-Unterweger, Michaela Defrancesco und Andreas Kronbichler dürfen sich über die Auszeichnung 2024 freuen.

Die feierliche Verleihung der Dr. Johannes und Hertha Tuba Stiftung ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt im Kalender der Medizinischen Universität Innsbruck. 2024 haben haben sich die Organisator:innen ein besonderes Datum dafür ausgesucht, den seltenen 29. Februar. Zum Tag der Seltenen Erkrankungen passend ist der Preis für eine herausragende wissenschaftliche Veröffentlichung an Andreas Kronbichler verliehen worden, der sich in der Studie mit der seltenen ANCA assoziierten Vaskulitis befasst hat. Einer sehr häufigen Erkrankung des Alters widmet sich dagegen Michaela Defrancesco. Für ihr Projekt, in dem sie sich der Risikoabschätzung bei der Diagnose Alzheimer-Demenz beschäftigt, erhält sie die großzügige Tuba-Forschungsförderung. Barbara Sperner-Unterweger hat sich in ihrer gesamten medizinischen und wissenschaftlichen Laufbahn für die Verbindung von Psyche und Körper interessiert und sich für diese Gesamtsicht auf den Menschen eingesetzt. Am 29. Februar wurde sie in Anwesenheit von Kommerzialrat Franz Troppmair von der Tuba Stiftung, Rektor Wolfgang Fleischhacker und Forschungsvizerektorin Christine Bandtlow für ihr Lebenswerk gewürdigt. Für die feierliche musikalische Umrahmung des Abends sorgte das Duo Lege Artis.

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14.03.2024

FWF fördert fünf Emerging Fields – Med Uni Innsbruck ist beteiligt

Mit der zweiten Förderschiene der Exzellenzinitiative excellent=austria baut Österreich das Spitzenfeld der Grundlagenforschung weiter aus: Fünf Emerging Fields werden über 14 Standorte hinweg kooperative Forschungsprojekte zu Themen mit höchstem Innovationspotenzial starten. Die ersten fünf Konsortien zwischen Wien und Innsbruck werden in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt 31 Mio. Euro gefördert. Mit dem Bioinformatiker Dietmar Rieder ist die Med Uni Innsbruck an einem Projekt beteiligt.

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20.03.2024

Weiss-Forschungspreis: Sicherheit in klinischen Verfahren steigern

Der Weiss-Preis, der höchstdotierte privat finanzierte Forschungspreis Österreichs im Bereich der Anästhesie, feiert sein 10-jähriges Jubiläum und wird in diesem Jahr an Ottokar Stundner von der Medizinischen Universität Innsbruck verliehen. Diese Auszeichnung, die von der Weiss-Wissenschaftsstiftung über den Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF vergeben wird, ermöglicht es dem Anästhesisten, die Sicherheit klinischer Verfahren zu verbessern.

Betäubungsverfahren finden breite Anwendung in der Medizin, angefangen von kleinen ambulanten Eingriffen bis hin zu umfangreichen Operationen und Schmerztherapien. Es wird angenommen, dass in Österreich jährlich Hunderttausende bis zu einer Million solcher Verfahren durchgeführt werden.

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20.03.2024

Abwasseranalyse zum Drogenkonsum in Österreich 2023: Cannabis dominiert, Kokainkonsum steigt an

Seit heute liegen europaweit die Ergebnisse des jährlichen, abwasserbasierten Drogenmonitorings vor. Die Analyse für Österreich liefert seit 2016 das forensisch-toxikologische Labor am Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizin Uni Innsbruck. Fazit für 2023: Österreich bleibt im Mittelfeld. Unter den verbotenen Substanzen wird Cannabis am häufigsten konsumiert, der Verbrauch von Kokain steigt an. Auf Basis der gewonnenen Daten werden in Kufstein und Wien bereits Maßnahmen gesetzt.

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25.03.2024

Aktuelle FWF-geförderte Forschungsprojekte

Mit dem Beschluss der Kuratoriumssitzungen des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) vom März 2024 werden an der Medizinischen Universität Innsbruck folgende weitere Forschungsprojekte unterstützt:

Emerging Fields Projekt

Devising Advanced TCR-T cells to eradicate OsteoSarcoma (Partner)
Dietmar Rieder
Institut für Bioinformatik 

Zum NEWS-Bericht

Einzelprojekte

Plasticity and Energy Adaptations in Cancer Cell Migration
Francesco Baschieri
Institut für Pathophysiologie 

Metastasierende Krebszellen müssen während ihrer Wanderung Verbindungen zur Umgebung aufrechterhalten, um zu überleben. Die Adhäsion an die extrazelluläre Matrix ist jedoch ein energieaufwändiger Prozess. Wir glauben, dass Krebszellen auf alternative Haftstrukturen ausweichen können, um den Energiebedarf zu senken. Diese alternativen Adhäsionen sind von entscheidender Bedeutung, insbesondere für die Bewegung von Zellen entlang von Kollagenfasern. Wenn alternative Adhäsionen blockiert sind, können die Zellen den Kollagenfasern nicht effektiv folgen. Vor allem das Vorhandensein von ausgerichteten Kollagenfasern in der Nähe eines Tumors fördert die Ausbreitung von Krebszellen, was die Bedeutung der sogenannten „contact guidance“ bei der Ausbreitung von Metastasen unterstreicht. Das Team um Francesco Baschieri erforscht mit Hypothesen-Ansätzen, -omics-Ansätzen und Ex-vivo-Modellen diese Fähigkeit zur Anpassung der Adhäsionsarten erforschen, um neue Ansatzpunkte für Anti-Metastasen-Therapien zu finden.

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27.03.2024

Das Komplement-System ist nicht „schuld“ an schweren Coronaverläufen

Während ihres Post-Docs in Amsterdam begann Marta Bermejo-Jambrina die Rolle des Komplement-Systems bei Coronainfektionen zu erforschen. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur überschießende Komplementfaktoren zu schweren Verläufen führen, sondern vielmehr das Verhältnis zwischen Komplement- und Antikörperkonzentration von Bedeutung ist. Kürzlich publizierte das Fachjournal EMBO die Ergebnisse der Studie, die Bermejo-Jambrina als postDoc fellow der ÖAW an der Med Uni Innsbruck durchführte.

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02.04.2024

Erfolgreiche Entfristung von sieben Universitätsprofessor:innen

Im Büro des Rektors gab es kürzlich Anlass zum Feiern: Gleich sieben Professorinnen und Professoren aus den verschiedensten Fachbereichen kamen zur Entfristung ihrer Verträge. Voraussetzung war die erfolgreiche Absolvierung der Qualifizierungsvereinbarung zu ihren §99,3 Professuren.

Alexandra Lusser und Hubertus Hass (beide Institut für Molekularbiologie), Bernhard Flucher (Institut für Physiologie), Birgit Högl (Univ.-Klinik für Neurologie/Schlafmedizin), Christian Humpel (Univ.-Klinik für Psychiatrie I), Markus Reindl (Univ.-Klinik für Neurologie) und Zoran Culig (Univ.-Klinik für Urologie) sind die Namen jener Wissenschafter:innen, die sich Ende März im Büro von Rektor Wolfgang Fleischhacker einfanden, um ihre entfristeten Arbeitsverträge zu unterzeichnen. Im Anschluss wurde dieser wichtige Karriereschritt gemeinsam mit dem Rektoratsteam gefeiert, das sich bei den Wissenschafter:innen für deren kontinuierlich hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre bedankte.

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04.04.2024

Ultraschall-Manipulation ermöglicht optische tomographische Bildgebung

Wie kann man einen Zebrafisch-Embryo in Wasser berührungslos hochheben, ihn schweben lassen, drehen und von allen Seiten durchleuchten? Die kurze Antwort: mit Akustik. In die Entwicklung einer Lösung hat ein Team der Medizinischen Universitäten Innsbruck und Wien im Rahmen des Spezialforschungsbereichs Tomography Across the Scales jahrelange Arbeit investiert – mit Erfolg. Kürzlich berichtete Nature Communications über die neue ULTIMA-OCT Methode. Nun werden Kooperationspartner:innen gesucht.

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08.04.2024

Verstehen, was hinter der Krankheit steckt: MolMed-Absolvent Michael Lohmüller

Ein Millimeter lang, rund 1000 Zellen, transparent: Das ist der Fadenwurm Caenorhabditis elegans, das Forschungsobjekt von Michael Lohmüller. Er ist Absolvent der ersten Stunde des seit 2011 an der Med Uni Innsbruck angebotenen Studiums Molekulare Medizin. Inzwischen promoviert, forscht der 31-Jährige derzeit am renommierten „Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research“ in Basel.

Was soll ich bloß studieren? Im Sommer 2011 stellte sich diese Frage Michael Lohmüller aus Baden-Württemberg, gerade in der Ausbildung zum Rettungssanitäter, interessiert an Medizin, Biologie und Chemie. Das neue Studienangebot „Bachelor Molekulare Medizin“ der Medizinischen Universität Innsbruck kam gerade recht. Inzwischen ist er längst Molekularmediziner und forscht als Postdoctoral Researcher in Basel am „Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research“ an Caenorhabditis elegans – kurz C. elegans. Dieser Fadenwurm lebt im Erdreich und entwickelt sich in nur drei Tagen vom Embryo zum ausgewachsenen Tier, weshalb sich an ihm die Entwicklung eines Organismus besonders gut studieren lässt.

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09.04.2024

Proteinbiosynthese: Selbst gebaute Toolbox gewährt neue Einblicke

Im Fokus des Teams um den Biochemiker Matthias Erlacher stehen die molekularen Wechselwirkungen während der Translation, dem letzten Schritt der Genexpression. Dieser Prozess kann durch Modifikationen von RNA-Nukleotiden in den beteiligten Komponenten der Translation erheblich beeinflusst werden. Mithilfe eines eigens hergestellten Baukastensystems und synthetisch modifizierten tRNAs konnten die Forscher:innen die Rolle einiger dieser Modifikationen charakterisieren.

tRNAs (Transfer-Ribonukleinsäuren) sind für die Übersetzung der genetischen Information in die Aminosäuresequenz eines Proteins unverzichtbar, da sie als Adapter zwischen mRNA (Messenger-RNA) und den entsprechenden Aminosäuren fungieren. Es ist vom genetischen Code vorgegeben, dass Aminosäuren über mehrere verschiedene Codons (synonyme Codons) – eine Abfolge von drei Basen –  im genetischen Code repräsentiert werden. Die Codons werden von bestimmten tRNAs erkannt, welche die entsprechende Aminosäure in die Proteinsequenz einfügen. Diese wichtige Funktion ermöglicht es den Zellen, die genetischen Information in Form einer Nukleinsäuresequenz in ein funktionelles Protein zu übersetzen. Das Fundament dafür sind exakt definierte Wechselwirkungen zwischen dem Ribosom (der Proteinfabrik der Zelle), der mRNA (messenger RNA, die Kopie der in DNA gespeicherten genetischen Information) und den tRNAs. Alle an der Proteinsynthese beteiligten RNAs beinhalten modifizierte RNA Bausteine, die die Struktur, Stabilität, Funktion oder den Abbau von RNA-Molekülen modulieren.

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09.04.2024

WHO wählt Virologin Janine Kimpel zum Mitglied der COVID-19 Impfstoff-Expert:innengruppe

Die Technical Advisory Group on COVID-19 Vaccine Composition (TAG-CO-VAC) ist eine unabhängige, von der Weltgesundheitsorganisation WHO 2021 eingerichtete Sachverständigengruppe, die in regelmäßigen Abständen die Erkenntnisse zu neu auftretenden Virusvarianten und deren Effekt auf die Schutzwirkung bereits verfügbarer COVID-19-Impfstoffe analysiert. Seit Februar 2024 ist auch Janine Kimpel Mitglied dieses wichtigen Beratergremiums.

Die Virologin Janine Kimpel konnte sich vor allem während der Corona-Pandemie einen international beachteten Ruf als Expertin für das SARS-CoV-2 Geschehen und die virale Impfstoffentwicklung erarbeiten. Am Institut für Virologie der Medizinische Universität Innsbruck leitet sie eine eigene Forschungsgruppe, seit 2023 ist sie stellevertretende Leiterin des Instituts. Janine Kimpel hat an der Johann-Wolfgang Goethe Universität Frankfurt Biologie studiert und ist nach Forschungsaufenthalten in den USA und Deutschland gemeinsam mit der Virologin und Institutsleiterin Dorothee von Laer vor 14 Jahren nach Innsbruck gekommen. Derzeit arbeiten Janine Kimpel und ihre Arbeitsgruppe u.a. an der Entwicklung von VSV-GP-basierten Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten wie HIV oder HPV und der antigenetischen Charakterisierung neuer SARS-CoV-2 Varianten. Außerdem sind sie daran interessiert, die Mechanismen der Immunreaktionen nach der Immunisierung mit viralen Vektorimpfstoffen zu verstehen. „Ich freue mich sehr darüber, als Mitglied der TAG-CO-VAC bestellt worden zu sein und dadurch an den Diskussionen über zukünftige Impfstoffupdates aktiv mitwirken zu können“, blickt die Virologin auf ihre Tätigkeit in der Expert:innengruppe der WHO.

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11.04.2024

Der Magie der Pilze auf der Spur

Psychotrope Rauschpilze, auch als ‚Magic Mushrooms‘ bekannt, synthetisieren das Halluzinogen Psilocybin. Heimisch in Tirol ist vor allem der unscheinbare spitzkegelige Kahlkopf (Psilocybe semilanceata), der gerne auf überdüngten Wiesen und am Waldrand in mittleren Lagen wächst. Obwohl das von den Pilzen erzeugte Psilocybin als ein dem LSD verwandtes Rauschmittel dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, hat es durchaus psychotherapeutisches – jedoch nicht risikofreies – Potential.

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12.04.2024

Von Studierenden für Studierende: MolMed-Symposium

Neun Monate lang haben Studierende der Molekularen Medizin ihr „Student Symposium on Molecular Medicine Innsbruck“ vorbereitet: Von den Hürden bei der Anmeldung einer öffentlichen Veranstaltung über die Speakersuche bis hin zu Finanzierung und Catering hatte das zehnköpfige Organisationskomitee viele Aufgaben zu lösen. Ziel des Engagements, neben dem Studium eigenhändig eine solche Veranstaltung zu organisieren: eine Bühne und ein Netzwerk für den MolMed-Nachwuchs zu schaffen.

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15.04.2024

Hormone und ein Geburtstag im Frühling

Es gibt nur sehr wenige spezialisierte Universitätskliniken für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin – eine davon ist in Innsbruck. 2003 gegründet, feiert sie bei der Tagung „Hormone im Frühling“ am 19. und 20. April nachträglich ihr 20-jähriges Jubiläum. Das Programm – von Sexualaufklärung über Kinderwunsch bei Krebs bis Osteoporose – spiegelt das vielfältige Aufgabenfeld der Klinik in Patient:innenversorgung und Forschung wider.

Am 19. und 20. April findet im Audimax der Medizinischen Universität Innsbruck die Tagung „Hormone im Frühling“ statt. Die Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin lädt alle Interessierten, die in Gesundheitsberufen tätig sind, zu der Fachveranstaltung ein. In den Vorträgen wird es um Sexualaufklärung in Tirol, Kinderwunsch, Fehlgeburt, Endometriose, Osteoporose u.v.m. gehen. Gleichzeitig feiert die Klinik, die vor 20 Jahren als Spezialklinik aus der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe hervorging und von Gründungsdirektor Ludwig Wildt und der jetzigen Direktorin Bettina Toth sukzessive ausgebaut wurde, ihr Jubiläum mit Redner:innen aus Universitäts-, Klinik- und Pflegemanagement.

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16.04.2024

25. Jubiläum beim Teddybärkrankenhaus Innsbruck

Das Teddybärkrankenhaus Innsbruck wird heuer zum 25. Mal veranstaltet. Seit der Eröffnung im Jahr 2001 am Landhausplatz hat sich das Teddybärkrankenhaus stetig weiterentwickelt und ist seit Sommer 2023 ein eigenständiger Verein.

Das Teddybärkrankenhaus Innsbruck öffnet einmal im Jahr seine Türen und ermöglicht es Kindern, ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere professionell versorgen zu lassen. Obwohl das Angebot für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren konzipiert ist, ist jeder herzlich willkommen, der ein krankes oder verletztes Plüschtier dabei hat!

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17.04.2024

Lernen im Seziersaal: Medizinstudentin Anna Maria Schnapka

Die Anatomie-Lehrveranstaltungen sind für viele Studierende der Med Uni Innsbruck ein Highlight im Studium. Die Sezierkurse vermitteln eindrucksvoll anschauliche Einblicke in den menschlichen Körper. Anna Maria Schnapka, im 8. Semester Medizinstudentin, sieht in dem Medizinischen Sonderfach ihre berufliche Zukunft. Wir stellen die 22-jährige Tirolerin vor.

Anna Maria Schnapka

BU: Anna Schnapka vor dem Eingang in die Anatomie

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18.04.2024

Überraschung: Extra-Zentrosomen können Tumorentstehung bremsen

Das PIDDosom und seine Rolle im fehlerhaften Zellzyklusprozess waren in der Forschungsarbeit des Teams um Andreas Villunger schon für so manche Überraschung gut. Auch die neueste Erkenntnis sorgt für Erstaunen: Durch fehlerhafter Zellteilung bedingte überzählige Zentrosomen – im Krebsgeschehen nachgewiesenermaßen mit einer schlechten Prognose verbunden – können bei Erbgut geschädigten Krebsvorläuferzellen deren Tod bedeuten und damit die Tumorentstehung einbremsen.

Für das „PIDDosom“, einen Komplex aus den Proteinen, PIDD1, RAIDD und der Protease Caspase-2, konnte das Team um den Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger am Biozentrum bereits wichtige Kontrollfunktionen bei fehlerhafter Zellteilung aufzeigen. Fehler im Prozess der Zellteilung können zu ungleicher Chromosomen-Verteilung führen – eine Form der genetischen Instabilität, die auch Merkmal vieler Tumorzellen ist.

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23.04.2024

Neue Lösungsansätze für wachsende Resistenzen gegen Pilzmedikamente

Resistenzen gegen Pilzmedikamente (sog. Antimykotika) stellen Gesundheitssysteme weltweit vor große Herausforderungen. Auch in Österreich erkranken jährlich etwa 130.000 Menschen an Pilzinfektionen, die oftmals auch tödlich enden können. Mit dem neuen PhD-Programm MYCOS verfolgt die Medizin Uni Innsbruck einen ganzheitlichen (One Health) und interdisziplinären Ansatz zur Erforschung von Resistenzentwicklungen, um Auswege aus dieser bedrohlichen Gesundheitskrise aufzuzeigen.

Sie heißen Aspergillus fumigatus, Candida albicans oder Candida auris. Die Rede ist von Pilzen, die in der Umwelt weit verbreitet und im Grunde harmlos sind. Für immungeschwächte oder chronisch kranke Menschen bergen die Erreger jedoch ein hohes Risiko, an einer invasiven Pilzinfektionen zu erkranken und daran auch zu versterben. Weltweit sind etwa 1,7 Milliarden Menschen von Pilzinfektionen betroffen, mehr als 1,5 Millionen dieser Erkrankungen verlaufen tödlich. Laut Erhebung im Rahmen des LIFE-Projekts* (http://www.life-worldwide.org) beträgt in Österreich die Rate an Candidämien 2,6/100.000 Einwohner:innen. Auch die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Arbeit eines Teams der Innsbrucker Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin verdeutlichen die Problematik: So wurde nachgewiesen, dass 12 Prozent der in der Studie erfassten Innsbrucker Patient:innen nach einer Lebertransplantation trotz gezielter antimykotischer Prophylaxe an einer invasiven Pilzinfektion erkranken. Damit sind sie in der Folge einem fast fünfmal höheren Sterberisiko ausgesetzt. Die WHO warnt vor einer globalen Bedrohung für die öffentliche Gesundheit, weil Pilzerkrankungen weltweit ansteigen und Erreger zunehmend Resistenzen aufweisen. Diese Resistenzentwicklung wird verursacht durch den Mehrfacheinsatz der gleichen Substanzklasse (Azole) in Landwirtschaft (Fungizide) und Medizin (Antimykotika). Regierungen und wissenschaftliche Institutionen sind aufgerufen, die Laborkapazitäten zur Diagnose und Überwachung auszubauen und mehr in Forschung und Entwicklung von neuen Lösungsansätzen und alternativen Therapieansätzen zu investieren.

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25.04.2024

Tagung: Interprofessionelles Lernen am Arbeitsplatz

Ob Bedside Teaching oder Skills Lab: Eine authentische Situation gilt als ideales Lernumfeld für gute Erfolge in der Ausbildung von ärztlichem und nicht-ärztlichem Gesundheitspersonal. Wie aber müssen die Rahmenbedingungen sein, damit interprofessionelles Lernen am Arbeitsplatz im multiprofessionellen klinischen Team bestmöglich gelingt? Dieser Frage widmete sich die „Gesellschaft für medizinische Ausbildung GMA Austria“ bei ihrer heurigen Frühjahrstagung in Innsbruck.

Der Fachkräftemangel ist in allen medizinischen Berufen spürbar. Trotzdem – oder genau deshalb – sei es wichtig, eine gute, professionelle Zusammenarbeit von Ärzt:innen, Krankenpfleger:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Hebammen und den zahlreichen anderen nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen schon in der Ausbildung zu forcieren. Das erklärte Marion Huber von der Zürcher Hochschule für Angewandte Gesundheitswissenschaften in ihrer Keynote bei der Frühjahrstagung der „GMA Austria“ am 19. April 2024. Gastgeberinnen waren heuer die Medizinische Universität Innsbruck, vertreten durch den Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten Wolfgang Prodinger, und die fh gesundheit, vertreten durch die Studiengangsleiterin des FH-Bachelor-Studiengangs Biomedizinische Analytik Heidi Oberhauser.

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26.04.2024

Liechtensteinpreis in Vaduz verliehen

Am Donnerstag, 25. April, wurde in Vaduz der Preis des Fürstentums Liechtenstein für wissenschaftliche Forschung feierlich überreicht. Die Preisträgerinnen und Preisträger in diesem Jahr sind Rike Stotten, Monika Messner und Robert Wild von der Universität Innsbruck sowie Andreas Pircher von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Liechtenstein-Preisträger:innen (v.l.): Andreas Pircher, Monika Messner, Rike Stotten und Robert Wild

BU: Die Liechtenstein-Preisträger:innen (v.l.): Andreas Pircher, Monika Messner, Rike Stotten und Robert Wild

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06.05.2024

Vertragsunterzeichnung: Neuropathologin Adelheid Wöhrer kommt an die Medizin Uni Innsbruck

Ihren Dienst am Institut für Pathologie, Neuropathologie und Molekularpathologie wird Adelheid Wöhrer mit 1. Juli 2024 antreten und auch die Leitung der Einrichtung übernehmen. Rektor Wolfgang Fleischhacker hat die renommierte Neuropathologin von der Medizin Uni Wien nach Innsbruck berufen. Die Besetzung ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Neustrukturierung der Pathologie an der Medizin Uni Innsbruck.

Die Neurowissenschaften sind ein Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Universität Innsbruck – mit ein Grund, warum Adelheid Wöhrer den Ruf nach Innsbruck angenommen hat. Für die Pathologie in Innsbruck ist ihr Dienstbeginn ein Neustart mit einem weiteren Schwerpunkt, der Neuropathologie und Neuromolekularpathologie.  „Es freut mich, dass ich die Gelegenheit bekomme, die Professur für Pathologie und Molekularpathologie in Innsbruck in Richtung meiner Spezialgebiete weiterentwickeln zu können“, sagt Wöhrer.  Für den Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker, ist die Besetzung der Professur ein wichtiger Schritt zur Neuaufstellung der Pathologie in Innsbruck. „Wir haben mit Adelheid Wöhrer eine hoch ambitionierte, sehr gut vernetzte Ärztin und Wissenschafterin  für die Innsbrucker Universitätsmedizin gewinnen können und damit einen wichtigen Baustein für die Neuorganisation der Pathologie gesetzt. Professorin Wöhrer wird die gesamten neuropathologischen Befundungen in Innsbruck übernehmen, und auch, bei Bedarf, Zuweisungen von außerhalb des Landeskrankenhauses bedienen.“ Damit wird das Institut der Medizin Uni Innsbruck die Zusammenarbeit mit den tirol kliniken auf neue Beine stellen und erweitern. Als weiterer Baustein der Umstrukturierung des Instituts wurde zudem eine Professur für Allgemeine und Molekulare Pathologie mit dem Schwerpunkt Gastrointestinale Pathologie ausgeschrieben.

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07.05.2024

Zwei neue Gegenspieler auf der immunologischen Waagschale

Dem immer noch unzureichend beforschten ATP-Rezeptor P2Y11 ist Martin Thurnher, Leiter des Immunologischen Labors an der Univ.-Klinik für Urologie, schon seit geraumer Zeit auf der Spur. Dessen entzündungshemmende Rolle und das Zusammenspiel mit den immunrelevanten Playern CXCR7 und CXCR4 konnte er nun gemeinsam mit PostDoc Dominik Klaver näher beleuchten.

Entzündung oder Entzündungshemmung? Diese entscheidende Frage versuchen Martin Thurnher und Dominik Klaver von der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger) mit Blick auf die Aktivierung des purinergen Rezeptors P2Y11 auch in ihrer jüngsten, im wissenschaftlichen Fachjournal Cellular and Molecular Life Sciences veröffentlichten Forschungsarbeit zu beantworten.

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13.05.2024

Ein Berg an Veränderungen

Vor zwölf Jahren kam Elke Gizewski als erste Direktorin der neugegründeten Univ.-Klinik für Neuroradiologie nach Innsbruck. Nun wurde die Klinik in die Univ.-Klinik für Radiologie integriert und Gizewski zur Leiterin berufen. Ein Portrait über die Wissenschafterin und ihr vielseitiges Fach.

Am 8. März 2012, dem Weltfrauentag, gab die Medizinische Universität Innsbruck bekannt, dass Elke Gizewski auf den damals neu geschaffenen Lehrstuhl für Neuroradiologie am Department Radiologie berufen wird. Die Medizinerin aus dem Ruhrgebiet, die zuvor zwei Jahre lang die Neuroradiologie-Professur in Gießen innehatte, kam nach Innsbruck. Jetzt, zwölf Jahre später, ist die Univ.-Klinik für Neuroradiologie in der Univ.-Klinik für Radiologie aufgegangen und Gizewski wurde nach jahrelanger interimistischer Leitung der Klinik und einem neuen Bewerbungsverfahren zur neuen Direktorin berufen.

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15.05.2024

Neue Wege zur Senkung der Angstempfindung

Mit seiner Doktorarbeit am Institut für Pharmakologie förderte Arnau Ramos Prats Überraschendes zutage: Mit seinen Kolleg:innen an der Med Uni Innsbruck und Taiwan fand er heraus, dass sich die Entfernung eines bestimmten Glutamat-Rezeptors aus einer kleinen Gruppe von Nervenzellen positiv auf das Empfinden negativer Emotionen auswirkt. Der angsthemmende Effekt trifft aber nur im männlichen Modell durchwegs zu.

Glutamat ist ein sehr bedeutsamer Neurotransmitter. Überall im Gehirn finden sich Glutamat-Rezeptoren in fast allen Nervenzellen, die hauptsächlich kognitive und emotionale Prozesse regulieren. Vor einigen Jahren fanden Wissenschafter:innen heraus, dass es sowohl im Tiermodell als auch bei Menschen zu einer deutlichen Verminderung des Angstempfindens kommt, wenn einer von diesen Rezeptoren blockiert wird. „Diese Art von Anxiolytika sind bisher aber nicht klinisch zugelassen. Aktuell gibt es einige Pharmaunternehmen, die sich wieder für diesen Glutamat-Rezeptor als Zielmolekül für verschiedene psychische Erkrankungen interessieren“, erklärt Arnau Ramos Prats. Im Rahmen seines PhD am Institut für Pharmakologie (Direktor: Francesco Ferraguti) an der Medizinischen Universität Innsbruck hat er sich mit der Funktionsweise des metabotropen Glutamat-Rezeptors 5 (mGlu5) und dessen Einfluss auf emotionale, psychische und kognitive Prozesse sowie das Sozialverhalten beschäftigt.

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21.05.2024

Lichtblick für die Diagnose und Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms

An der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck wurde ein neues Radiopharmazeutikum entwickelt, mit dem der Tumor besser und damit früher erkannt und schließlich gezielt behandelt werden kann. Die innovative Technologie folgt dem sog. Ansatz der Theragnostik, in dem Diagnostik und zielgerichtete Therapie eng verknüpft sind. Mit einem US-Industriepartner soll die Technologie nun für den klinischen Einsatz weiterentwickelt werden.

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22.05.2024

Fototermin mit drei Innsbrucker Handtransplantierten: Fokus auf Patient:innen und Forschung lenken

Eine Handtransplantation ist ein sehr komplexer Eingriff. Drei Patienten, denen in Innsbruck zwei neue Hände transplantiert wurden, kamen jetzt erstmals zusammen. Ziel des Treffens war es, die Aufmerksamkeit für die Betroffenen, den Eingriff und die Forschung in diesem Bereich zu erhöhen.

Theo Kelz, Vasyly Rohovyy und Bernhard Schwung haben eines gemeinsam: Für sie begann an der Innsbrucker Univ.-Klinik ein neuer Lebensabschnitt – die drei Männer bekamen erfolgreich zwei Hände transplantiert und leben zum Teil bereits seit mehreren Jahrzehnten damit. Bei Theo Kelz liegt die OP mittlerweile 24 Jahre zurück. Regelmäßig finden in Innsbruck Nachkontrollen statt – erstmals kommen dabei alle drei Patienten gleichzeitig zusammen. Das Meeting wird von der Vereinigung „The Voice of VCA Patients” (Vascularized Composite Allotransplantation) organisiert. Ziel der europaweiten Initiative ist es, aus den durchgeführten Eingriffen zu lernen, um Risiko und Nutzen besser abzuschätzen und die Situation sowie das Outcome für zukünftige Patient:innen zu verbessern. Stefan Schneeberger, Direktor der Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie und Gerald Brandacher, Professor für translationale Forschung und experimentelle Transplantationschirurgie an der Medizin Uni Innsbruck begrüßten die Patient:innen, die nach Innsbruck zum jährlichen Nachsorgetermin gekommen waren. Weltweit gibt es rund 120 Patient:innen, denen zwei Hände transplantiert worden waren.  

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23.05.2024

Melanom-Therapie: Neue Technologien gewähren komplexe Einblicke ins Tumorgewebe

Bei der Analyse der Resistenzentwicklung im Rahmen der gezielten Therapie mit BRAF-Inhibitoren stehen die dendritischen Zellen oft im Abseits. Tumorimmunologin Patrizia Stoitzner hat diese Immunzellen schon lange im Visier. In der jüngsten Forschungsarbeit nutzten sie und ihr Team neue Multiplex-Technologien, um den komplexen Umbau der Tumormikroumgebung mit Blick auf dendritischen Zellen während der tumorspezifischen Therapie zu beleuchten.

BRAF-Inhibitoren werden zur Behandlung von Krebserkrankungen mit BRAF-Mutation wie bspw. dem Melanom eingesetzt und haben die Überlebensraten der Patient:innen entscheidend verbessert. Die Kombination mit MEK-Inhibitoren (Immuncheckpoint-Inhibitor) trägt außerdem dazu bei, Resistenzentwicklungen, die die Überlebensvorteile langfristig einschränken, hinauszuzögern.

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27.05.2024

Zwei neue Publikationen, zwei wichtige Online-Tools für genetische Forschung

Dem Forschertrio Sebastian Schönherr, Lukas Forer und Hansi Weißensteiner vom Institut für Genetische Epidemiologie (Direktor: Florian Kronenberg) der Medizinischen Universität Innsbruck ist es gelungen, zeitgleich zwei Forschungsarbeiten in dem wichtigen einschlägigen Fachjournal Nucleic Acids Research zu publizieren. Für die Wissenschaftswelt bringen sie mit bedeutenden Erweiterungen ihrer Webservices für genetische Analysen deutliche Erleichterungen.

Risikoscores sind in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Werkzeug geworden, um das individuelle Krankheitsrisiko, etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschätzen und gegebenenfalls rechtzeitig Präventionsmaßnahmen ergreifen zu können. Um diese Risikomodelle zu erstellen, sind genomweite Assoziationsstudien erforderlich. Die Herausforderung dabei: Es entstehen riesige Datenmengen, die geordnet, analysiert und interpretiert werden müssen. Dasselbe gilt auch für Daten, die aus der Sequenzierung von mitochondrialer DNA (mtDNA) generiert werden. Varianten und Mutationen in mtDNA können genauso krankheitserklärend sein, wie jene in nukleärer DNA. Ein Team von Informatikern am Institut für Genetische Epidemiologie beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, benutzerfreundliche Lösungen zur Berechnung und Interpretation der anfallenden Daten zu finden. 2016 haben sie zwei Online-Tools herausgebracht, die sich in der Forschergemeinde mittlerweile als Standard durchgesetzt haben. Jetzt berichtet das Journal Nucleic Acids Research über wesentliche Erweiterungen der Services.

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29.05.2024

Zuschauen, Mitmachen, Staunen: Das war die Lange Nacht der Forschung 2024

Ganz nah an der Medizin: Unter diesem Motto erhielten Besucher:innen der Langen Nacht der Forschung am 24. Mai 2024 faszinierende Einblicke in die Arbeit an der Medizinischen Universität Innsbruck. Österreichweit konnten Interessierte an diesem Abend Wissenschaft und Technologie hautnah erleben, in Tirol nützten etwa 15.000 Besucher:innen die Gelegenheit. Auch die Forscher:innen und Mitarbeiter:innen der Med Uni hatten mit ihren Experimentierstationen, Führungen und Vorträgen regen Zulauf.

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03.06.2024

Goldenes Jubiläum für 61 Doktor:innen der gesamten Heilkunde

Vergangenen Freitag feierten 61 Doktor:innen der gesamten Heilkunde gemeinsam mit zahlreichen weiteren Absolvent:innen des Promotionsjahres 1973 in der Dogana des Congress Innsbruck ihr Goldenes Doktorjubiläum. Mit der Erneuerung ihres Doktordiploms bekräftigten sie ihre Zugehörigkeit zur großen akademischen Familie.

Der Akademische Festakt zum Goldenen Doktorjubiläum wird von beiden Hochschulen gemeinsam ausgerichtet. Rektor Wolfgang Fleischhacker von der Medizinischen Universität Innsbruck und Veronika Sexl, Rektorin der Leopold-Franzens-Universität, begrüßten am 31. Mai dieses Jahres insgesamt 128 teilnehmende Doktorinnen und Doktoren – darunter zwei Jubilare, deren Doktorarbeiten bereits 60 Jahre zurückliegen. Mit der Erneuerung ihres Promotionsversprechen, das sie vor 50 Jahren abgegeben hatten, stärkten auch 61 Doktor:innen der gesamten Heilkunde ihre Verbindung zur Alma Mater und blickten auf die Studienjahre an der damaligen Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität zurück. Christine Baur, stellv. Vorsitzende des Universitätsrates der Leopold-Franzens-Universität hielt die Festrede auf die Jubilar:innen. Die „Haller Stadtpfeifen“ untermalten die Feierlichkeit mit ihrer Musik. 

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04.06.2024

MRT-Studie enthüllt neuen, unabhängigen Marker für Prognose nach Herzinfarkt

Die Ergebnisse einer neuen MRT-Multicenterstudie unter der Leitung des Innsbrucker Kardiologen Sebastian Reinstadler geben Anlass, eine bislang geltende Leitlinie für die Infarkt-Prognose zu revidieren. Der Studie zufolge sollten die im MRT sichtbaren Einblutungen in den Herzmuskel (IMH) und nicht wie bisher Mikrovaskuläre Gefäßverschlüsse (MVO) als Marker zur Risikoberechnung sowie auch für die Entwicklung zukünftiger Therapien nach einem ST-Hebungsinfarkt (STEMI)* herangezogen werden.

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05.06.2024

Auf der Suche nach einem Mittel gegen Scheidenpilz

Nicht wirklich gefährlich, aber äußerst unangenehm: Über 130 Millionen Frauen weltweit leiden jährlich an wiederkehrenden Pilzinfektionen der Scheide – trotzdem fehlen oft wirksame Gegenmittel. Florentine Marx-Ladurner vom Institut für Molekularbiologie am Biozentrum forscht an einem Peptid für eine neue Therapie. Erste Ergebnisse sind so vielversprechend, dass dem Projekt AMICA die Forschungsförderung Seed4Innovation zugesprochen wurde – inklusive Mentoring für die Entwicklung zur Marktreife.

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05.06.2024

Rauchen, snusen, dampfen: Medizinstudierende klären Schüler:innen über Nikotinkonsum auf

Offen und locker, sachlich und ehrlich: Auf Augenhöhe wollen Medizinstudierende der Organisation AMSA mit Schüler:innen über die Risiken von Tabak- und Nikotinkonsum sprechen. Dabei geht es nicht nur um Zigaretten, viele Fragen drehen sich auch um Snus, Vapes oder Shishapfeifen. Vor kurzem haben zwei Studentinnen der Med Uni Innsbruck einen Workshop an der HBFLA Tirol in Rotholz abgehalten.

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11.06.2024

Forschungsteam untersuchte posttraumatische Belastung nach Bergunfällen

Der Traumtag am Berg kann schnell mit einem Trauma enden – ein Unfall, auch wenn er glimpflich ausgeht, setzt Betroffenen mitunter noch lange zu. 20 Prozent von 307 befragten Patient:innen litten sechs Monate nach einem Alpinunfall unter einzelnen Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Das hat ein interdisziplinäres Team der Med Uni Innsbruck unter der Leitung von Katharina Hüfner mit Unterstützung von des Bozner Forschungszentrums Eurac Research erstmals erhoben.

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11.06.2024

Molekularbiologin Galina Apostolova erhielt Prof. Ernst Brandl Preis

Eine Forschungsarbeit von Wissenschafter:innen der Med Uni Innsbruck über die Bedeutung des Proteins SATB2 für die Denkfähigkeit und Intelligenz hat Ende Jänner 2024 große mediale Aufmerksamkeit erregt. Galina Apostolova ist für diese wissenschaftliche Leistung am 10. Juni 2024 im Rathaus Schwaz in festlichem Rahmen mit dem Prof. Ernst Brandl Preis ausgezeichnet worden.

Es mag vielleicht daran liegen, dass Paracelsus so lange in Schwaz gearbeitet und gewirkt hat, dass der Forschungsgeist hier so gelebt wird“, sagte Vizerektorin Christine Bandtlow anerkennend und freute sich bei der Verleihung des 34. Forschungspreises der Prof. Ernst Brandl-Stiftung über das feierliche Ambiente umrahmt von Gitarrenklängen (Landesmusikschule Schwaz), das die Gastgeberin der Veranstaltung, Bürgermeisterin Victoria Weber, geschaffen hat. Bandtlow bedankte sich bei Monika Brandl-Knapp, der Witwe des Stifters und beim Stiftungsvorsitzenden, Bezirkshauptmann Michael Brandl, der für die Anwesenden Leben und Werk von Ernst Brandl nachzeichnete, für die Förderung von Forscher:innen und Wissenschaft: „Forschung hat nicht nur sehr viel mit Liebe und Kraft zu tun. Es braucht auch viel Durchhaltevermögen. Umso wichtiger sind Preise für die Forschenden, dadurch erhalten sie Anerkennung und ihre Leistungen werden nach außen sichtbar“, sagte sie – und in Richtung der Preisträgerin: „Als Neurowissenschafterin freue ich mich, dass der Preis an eine Neurowissenschafterin geht.  Galina Apostolovas Arbeit ist herausragend und sehr zukunftsorientiert. Sie dient im Sinne Ernst Brandls der Menschheit.“

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13.06.2024

Festvortrag von Christoph Huber

Vergangene Woche kamen zahlreiche Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Medizin Uni Innsbruck und weitere Interessierte in den Genuss besonderen Wissens und persönlicher Erfahrungen: Der Hämatologe und Onkologe Christoph Huber, der auch Ehrendoktor und Ehrensenator der Medizin Uni Innsbruck ist, blickte auf persönliche Erfahrungen „50 Jahre Immuntherapie“ zurück.

Im Rahmen der 20 Jahresfeier der Medizinischen Universität Innsbruck lud Rektor Wolfgang Fleischhacker am 5. Juni zu einem Jubiläumsvortrag der besonderen Art in das Audimax in der Fritz-Pregl-Straße 3 und begrüßte unter den Gästen viele Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Klinik, Mitglieder der Familie Huber sowie auch Ehrensenator Arthur Thöni. Dominik Wolf, Direktor der Univ.-Klinik für Hämatologie und Onkologie, gab einen kurzen Einblick in das Leben und Schaffen des Vortragenden, ehe der Immun-Onkologe Christoph Huber über die Meilensteine in der Entwicklung der Immuntherapie gegen Krebs entlang seines eigenen Karrierewegs in der Forschung referierte.

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13.06.2024

Vier neue genetische Risikofaktoren für MSA identifiziert

In einer kürzlich im Fachjournal Neuron veröffentlichten Studie ist es gelungen, vier neue genetische Risikofaktoren für die Multisystematrophie (MSA) zu identifizieren. Dafür wurde das gesamte Genom von Menschen mit MSA umfassend untersucht – eine Leistung, die durch die Zusammenarbeit von mehr als 20 Institutionen weltweit ermöglicht wurde – darunter auch Expert:innen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie.

MSA ist eine im Erwachsenenalter auftretende, sporadische Störung, die zusammen mit der Parkinson-Krankheit und der Lewy-Körper-Demenz als „Synucleinopathie“ klassifiziert wird, da eine ihrer Eigenschaften ein anormaler Aufbau von α-Synuclein-Protein ist. Die neurodegenerative Erkrankung geht mit autonomen Ausfällen, Ataxie und Parkinsonismus einher. Da die Erkrankung sehr selten ist, sporadisch auftritt und ihre Symptome von Fall zu Fall variieren können, ist MSA im Gegensatz zur Parkinson-Krankheit und der Lewy-Körper-Demenz immer noch schlecht verstanden*.

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17.06.2024

Sportmedizinische Labore eröffnet

Am Campus Sport wurden Anfang Juni neue leistungsphysiologische Labore der Arbeitsgruppe von Sportmedizinerin Anne Hecksteden eröffnet. Im Beisein von Landesrätin Cornelia Hagele startete gleichzeitig eine neue Studie zu den gesundheitlichen Vorteilen von regelmäßiger körperlicher Aktivität in der Tiroler Bevölkerung.

Neben Landesrätin Cornelia Hagele wohnten auch Rektor Wolfgang Fleischhacker von der Medizinischen Universität und Dekanin Anna Buchheim von der Universität Innsbruck der Eröffnung der neuen sportmedizinischen Labore am Campus Sport der Universität Innsbruck bei. Nach den im Herbst 2023 begonnenen Umbauarbeiten im ehemaligen Schießstand des Universitätssportinstituts konnten die neuen Labore planmäßig im April übergeben werden. Der Forschungsgruppe von Anne Hecksteden stehen nun drei großzügige leistungsphysiologische Labore, ein kleines Labor zur Verarbeitung von Blutproben sowie eine Höhenkammer und Umkleide- und Sanitärräume zur Verfügung.

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19.06.2024

Ein Tag beim Rettungsdienst Tirol: Neues Wahlfach gut angelaufen

Was passiert bei einem medizinischen Notfall in Tirol, bevor der Patient oder die Patientin ins Krankenhaus kommt? Um diese Frage dreht sich das neue Wahlfach „Mitfahren im Rettungsdienst“. Seit dem laufenden Sommersemester gibt es Studierenden einen Einblick in die Rettungskette, unter anderem bei einem Besuch der Leitstelle Tirol oder der Berufsfeuerwehr. Im Zentrum steht die Praxis: Eine 12-Stunden-Schicht lang begleiten die Teilnehmer:innen ein Rettungswagen-Team bei der Arbeit.

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20.06.2024

Herzchirurg:innen wecken Herzmuskelzellen aus dem Winterschlaf

Eine Stoßwellentherapie bei gleichzeitiger Bypass-Operation belebt inaktive Herzmuskelzellen wieder, neue Blutgefäße entstehen, die Pumpleistung des Herzens verbessert sich maßgeblich: Das ist die Erkenntnis langjähriger Forschungsarbeit an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie an der Med Uni Innsbruck. Das European Heart Journal publizierte heute die bahnbrechenden Ergebnisse einer klinischen Studie am Herzen. Anfang 2025 soll das in Innsbruck entwickelte Stoßwellengerät auf den Markt kommen.

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21.06.2024

Ines Schoberleitner ist MUI Scientist to watch

Mit dem Programm „MUI Scientist to watch“ holt die Medizinische Universität Innsbruck ihre herausragenden Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang. Alle drei Monate haben Forscher:innen die Möglichkeit ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Im ersten Quartal 2024 hat die Molekularbiologin Ines Schoberleitner überzeugt.

Ines Schoberleitner ist eine Wissenschafterin an der Medizinischen Universität Innsbruck, die man kennen sollte: eine „MUI Scientist to watch“. So hat die Jury in der Ausschreibungsrunde des Förderprogramms für das erste Quartal 2024 entschieden. Ausgezeichnet wurde die Molekularbiologin, die bis Ende Mai als PostDoc im Forschungslabor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (interim. Direktor: Anton Schwabegger) tätig war, für eine Arbeit, in der sie sich mit einem interdisziplinären Team um Projektleiterin Dolores Wolfram-Raunicher mit der Verträglichkeit von Brustimplantaten beschäftigte. Das Fachjournal Frontiers in Immunology publizierte die Studie, in der sich Schoberleitner mit ihren Kolleg:innen der Untersuchung von Immunantworten und Wundheilung infolge der Implantation zweier unterschiedlicher Expander* mit verschiedenen Oberflächentexturen widmete. Die Besonderheit des Projekts: „Wir haben uns erstmals auf allen Ebenen angeschaut, was in Echtzeit in der Patientin geschieht“, erklärt Schoberleitner. Es gebe zwar Vorgängerstudien. Diese seien aber mit Modellorganismen durchgeführt worden seien.

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24.06.2024

Zwischen KMP, KPJ und Kind: Medizin studieren mit Kind

Ein Medizinstudium ist zeitintensiv, und trotzdem ist es für manche Studierende keine Vollzeitbeschäftigung – ganz einfach, weil sie Mutter oder Vater sind. Studieren mit Kind ist eine Herausforderung, die auch an der Med Uni Innsbruck einige Studierende bewältigen. Drei Studentinnen haben uns von ihrem Spagat zwischen Praktika, Famulaturen und straff organisierter Kinderbetreuung erzählt.

„Ein Medizinstudium als Mama? Unmöglich!“ Mit dieser Aussage war Sabine Ganahl öfters konfrontiert, bevor sie 2020 ihr Studium an der Med Uni Innsbruck begann. Und fast hätte es sich die Vorarlbergerin, damals Mutter einer einjährigen Tochter, selbst nicht zugetraut. „Aber ich habe es mir so sehr gewünscht, Ärztin zu werden, dass ich nach dem bestandenen Aufnahmetest zu mir gesagt habe: Diese Chance bekommen nur wenige, probier es einfach!“, blickt sie heute zurück. Schritt für Schritt absolviert sie seither ihr Studium, inzwischen sogar als zweifache Mutter und in Teilzeit als Apothekerin tätig.

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25.06.2024

Vier Krankheiten und eine Armbanduhr

Forscher:innen um Alexander Hüttenhofer, Direktor des Instituts für Genomik und RNomik, ist es mit erfolgreichen Kooperationen gelungen, die Rolle von nichtkodierenden RNAs bei der Entstehung des seltenen Schaaf-Yang-Syndroms zu klären. Im Zuge des Projekts entdeckten sie die genetischen Zusammenhänge zwischen vier Seltenen Krankheiten. Das renommierte Fachmagazin American Journal of Human Genetics veröffentlichte die Arbeit.

Vor sieben Jahren ging Alexander Hüttenhofer, dem Direktor des Instituts für Genomik und RNomik an der Medizinischen Universität Innsbruck, seine Armbanduhr richtig auf den Zeiger. Heute kann er nun behaupten, dass ihn der unzuverlässige Zeitmesser, der oft kaputt war, zur genetischen Klärung von vier Krankheitsbildern geführt hat. Bei den vielen Besuchen in dem Tiroler Geschäft wegen Reparatur seiner Uhr kam er irgendwann mit dem Uhrmacher ins Gespräch, der ihm von seinem Kind erzählte. Die damals etwa acht Jahre alte Tochter konnte nicht laufen, sie sprach nicht und zeigte Symptome von Autismus. Diese Eigenschaften ließen Hüttenhofer hellhörig werden. Sie erinnerten ihn zum Teil an Patient:innen mit dem Prader-Willi-Syndrom.

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01.07.2024

Geschafft! Feier für die ersten Absolvent:innen des Erweiterungsstudiums Allgemeinmedizin

Allgemeinmediziner:innen werden dringend gebraucht. Die Med Uni Innsbruck leistet mit ihrem Lehrangebot einen wichtigen Beitrag, um Studierende schon während des Medizinstudiums für das Fach zu begeistern – vor allem mit dem seit 2022 angebotenen Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin. In Umfang, Inhalt und Praxisnähe derzeit einzigartig in Österreich wird es sehr gut angenommen. Jetzt wurden die ersten zwölf Absolvent:innen gefeiert.

Wie führt man eine Praxis für Allgemeinmedizin? Was sind die medizinischen, organisatorischen und finanziellen Herausforderungen? Medizinstudierende, die überlegen, Hausärzt:innen beziehungsweise Allgemeinmediziner:innen zu werden, stellen sich viele Fragen – im Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin werden diese Themen ausführlich und praxisnah behandelt, von sanitätspolizeilichen Tätigkeiten über Notfallsonographie bis hin zu Steuerrecht und Personalführung. Damit bietet die Medizinische Universität Innsbruck Studierenden einen vertieften Einblick in das weite Tätigkeitsfeld der Allgemeinmedizin und bereitet sie auf den beruflichen Alltag in der Primärversorgung vor. Seit dem Start im Wintersemester 2022/23 erfreut sich das Angebot, das begleitend zum Studium der Humanmedizin absolviert werden kann, großer Beliebtheit. Schon anfangs waren rund 80 Studierende inskribiert, derzeit sind es über 170. Vor kurzem haben die ersten zwölf Studierenden das Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin abgeschlossen.

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03.07.2024

Video: Paul-Ehrlich-Contest fand zum zweiten Mal in Innsbruck statt

Blickdiagnosen erstellen, eine Narkose einleiten, knifflige medizinische Fälle lösen: Beim Paul-Ehrlich-Contest lieferten sich 15 Teams von Studierenden einen Wettbewerb um die schnellsten und besten Diagnosen. Zum zweiten Mal fand der Bewerb am 27. und 28. Juni 2024 an der Med Uni Innsbruck statt. Die Gewinner:innen kommen heuer aus Marburg, die Plätze zwei und drei holten sich Mannheim und Linz.

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04.07.2024

Kann KI dem Glück auf die Sprünge helfen?

Vom 10. bis. 13. Juli treffen sich internationale Expert:innen und rund 1.200 Teilnehmer:innen aus 55 Ländern bei der „Glückstagung“ in Innsbruck, um über Wohlbefinden im Job, Chancen und Gefahren von Künstlicher Intelligenz als Glückscoach und den Wert der Hoffnung in den aktuellen Krisen- und Kriegszeiten zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Tagung, die von Stefan Höfer (Medizinische Universität Innsbruck) organisiert wird, steht die Bedeutung der Gemeinschaft für das Individuum.

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05.07.2024

Aufnahmeverfahren zum Medizinstudium: 11.904 nahmen teil

Von ursprünglich 15.158 Angemeldeten haben am heutigen Freitag insgesamt 11.904 Kandidat:innen an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz teilgenommen.

Wie schon in den Vorjahren wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an der Messe Wien abgehalten, in Graz waren die Stadthalle Graz und in Oberösterreich die Messe Wels die Austragungsorte. In Innsbruck fanden die Tests für die Medizin Uni Innsbruck in der Messe Innsbruck statt.

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08.07.2024

Klicken für die Prüfung: Knowhow für Unis vom Westbalkan

Nicht erst seit Corona werden an der Med Uni Innsbruck viele Lehrangebote, aber auch Prüfungsformate computergestützt durchgeführt. Im Rahmen eines EU-Projekts teilt die Medizinische Universität ihr Wissen auf dem Gebiet „blended learning“, Lernplattform „Moodle“ und e-Prüfungen mit Medizinischen Universitäten und Fakultäten vom Westbalkan. Die Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin steht dazu im Austausch mit zehn Unis in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Montenegro.

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10.07.2024

Neue Professorin für Virologie berufen: Gisa Gerold startet am 1. November 2024

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker, hat den Lehrstuhl für Virologie neu besetzt: Gisa Gerold wird am 1. November 2024 nach Innsbruck kommen und die Nachfolge von Dorothee von Laer antreten. Die neu berufene Virologin leitet derzeit das Institut für Biochemie der Veterinärmedizinischen Universität Hannover und hat eine Gastprofessur an der schwedischen Umeå Universität inne. Sie wird neue Forschungs- und Technologieschwerpunkte setzen.

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11.07.2024

9th CIIT Science Day auf gewohnt hohem Niveau

Viele Wissenschafter:innen, viel Wissen, viel Wissenstransfer – das bot der CIIT-Science Day auch bei seiner 9. Austragung am 2. Juli 2024 in den Räumlichkeiten des Medizinzentrums Anichstraße. Gemeinsam mit Günter Weiss, dem Sprecher des Comprehensive Centers für Infektiologie, Immunologie und Transplantation blicken die Organisatoren Wilfried Posch und Thomas Sonnweber wieder auf eine erfolgreiche und mit exzellenter Wissenschaft belebte Veranstaltung zurück.

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11.07.2024

Med Uni Innsbruck mit Zellgenetiker Gottfried Baier erneut beim ERC erfolgreich

Gottfried Baier, Immunonkologe und Direktor des Instituts für Zellgenetik an der Medizinischen Universität Innsbruck, erhält seinen dritten Grant des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC). Mit dem begehrten „Proof of Concept Grant“ als besondere Auszeichnung sollen die Forschungsarbeiten von Baier und seinem Team einen konkreten Schritt in Richtung klinischer Anwendung auf dem Gebiet der Immuntherapie von Krebserkrankungen machen.

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16.07.2024

Mit Hirn und mit Technik

Astrid Grams ist seit Mitte Mai Professorin für Neuroradiologie. Die Medizinerin und Wissenschafterin, die seit 2012 an der Medizinischen Universität Innsbruck tätig ist, richtet ihre Forschungsschwerpunkte am technischen Fortschritt aus und befasst sich unter anderem mit KI-gestützter Bildgebung, um die Prognose von Patient:innen besser abschätzen zu können.

„Ich gehe erstmal davon aus, dass etwas nicht stimmt. Dann muss ich mir selber das Gegenteil beweisen, dass da vielleicht doch nichts ist“, sagt Astrid Grams. Das Zitat könnte auch von Gregory House stammen, „Doctor House“. Genau wie der Seriendoktor begibt sie sich gern auf die diagnostische Spurensuche. Neugier und Akribie gehören für Grams untrennbar zum Berufsbild der Radiologin. Jahrelang hat sie mit ihren Kolleg:innen den Hörsaal mit dem Wahlfachformat „House vs. Prof“ bespielt. Seit Mitte Mai ist Astrid Grams wirklich Prof. Rektor Wolfgang Fleischhacker hat die zweite stellvertretende Leiterin des Departments für Radiologie an der Med Uni Innsbruck zur Professorin für Neuroradiologie berufen.

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17.07.2024

Tiroler Forschungsteam brachte Licht in dunkle Genregionen

Weltweite Suche nach „Missing Heritability“ – Forscher:innen am Institut für Genetische Epidemiologie der Med Uni Innsbruck haben eine komplexe Rechenmethode entwickelt, mit der sie spezifische dunkle Genregionen sichtbar machen. Dabei entdeckten sie mehr als 300 Varianten im LPA-Gen. Dieses Gen ist eines der wichtigsten in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das angesehene Fachjournal Genome Biology hat die Forschungsarbeit veröffentlicht.

Die UK Biobank enthält die genetischen Daten von rund 500.000 Studienteilnehmer:innen, die mittels Next Generation Sequencing gewonnen wurden. Die Methode, mit der ein Großteil des menschlichen Genoms (Whole Genome bzw. Whole Exome Sequenzierung) automatisiert ausgelesen werden kann, hat vor rund 20 Jahren die Forschung auf diesem Gebiet revolutioniert. Riesige Datensätze sind entstanden. Eine Schwäche des Verfahrens ist jedoch, dass nicht alle Daten zur Gänze entschlüsselt und interpretiert werden können. Was sich in den Grauzonen verbirgt, ist noch rätselhaft. Sicher ist aber, dass die so genannten Dark Regions erheblichen Einfluss auf die Vererbung von vielen Merkmalen und Erkrankungen haben. Forschungsgruppen auf der ganzen Welt beschäftigen sich aktuell damit, der Missing Heritability auf die Spur zu kommen. Wissenschafter:innen am Institut für Genetische Epidemiologie (Direktor: Florian Kronenberg) der Medizinischen Universität Innsbruck haben jetzt Licht in VNTRs (Variable Number Tandem Repeats), eine bestimmte Art von Dark Regions, gebracht. In intensiver interdisziplinärer Zusammenarbeit entwickelten sie einen Algorithmus, der genetische Varianten in VNTRs sichtbar macht. Die komplexe Rechenmethode ist als automatisierte Pipeline-Anwendung ab sofort für alle Mediziner:innen und Forscher:innen frei zum Download verfügbar.

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17.07.2024

Judith Martini ist Universitätsprofessorin für Experimentelle Anästhesie und Intensivmedizin

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat die gebürtige Südtirolerin Judith Martini zur Universitätsprofessorin für Experimentelle Anästhesie und Intensivmedizin (§ 99 Abs 4 UG) berufen. Mit der Unterzeichnung des Vertrags, der ab 1. April 2024 rückwirkend gilt, kann die Medizinerin Wissenschaft und Klinik noch besser verbinden.

Es war die allererste Famulatur in der Notfallmedizin, die für Judith Martini die Eintrittspforte zur Anästhesie öffnete. „So geht es vielen Studierenden, die über die Notfallmedizin das Fach Anästhesie und Intensivmedizin entdecken und sich der Versorgung kritisch kranker Patienten und Patientinnen widmen möchten“ erzählt Martini, die schließlich auch mit ihrer Dissertation „Vasoaktive Substanzen, Gefäßwand-pO2-Gradienten und Gewebeoxygenierung – Mikrozirkulatorische Studien an der Hamster skinfold window preparation“ in die physiologischen Grundlagen dieses Faches eintauchte. Das Interesse an der Mikrozirkulation, der Endstrombahn unseres Gefäßsystems, wurde durch ihre Begegnung mit der Intensivmedizinerin Barbara Friesenecker geweckt und vorangetrieben. „Über meine Dissertation habe ich nach dem Ende meines Studiums eine Forschungsstelle im Microhemodynamics Laboratory am Department of Bioengineering der University of California, San Diego bekommen. Aus dem ursprünglich geplanten einjährigen Aufenthalt wurden zweieinhalb Jahre“, erzählt Martini, die für Forschungsarbeiten, aber auch privat immer wieder in San Diego ist.

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23.07.2024

Expertise zu Proteinkinasen gefragt: Wichtiger Beitrag aus Innsbruck zur Aufklärung von Hepatitis-B-Infektionen

Ein Konsortium um Percy A. Knolle, Direktor des Instituts für Molekulare Immunologie der Technischen Universität München, hat neue Erkenntnisse zur Hepatitis B-Virus (HBV) Forschung im renommierten Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht. Auch ein Team um Gottfried Baier, Direktor des Instituts für Zellgenetik der Medizin Uni Innsbruck, war an der Arbeit beteiligt und hat wichtige Hinweise zur biochemischen Analyse einer entscheidenden Proteinkinase geliefert.

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06.08.2024

Kaspar Hauser war zu 99,9994 Prozent kein Prinz

Neue DNA Analysen lösen Kontroverse über Herkunft – Mit neuen und hochsensitiven DNA-Analysemethoden bringen Forscher:innen unter federführender Beteiligung des Instituts für Gerichtliche Medizin Innsbruck nun Licht in die bislang strittige Diskussion um die Herkunft von Kaspar Hauser. Eine mütterliche Verwandtschaft zum Haus Baden und damit die weit verbreitete Prinzentheorie kann so mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden.

Eine Kurzfassung dieses Textes finden Sie hier

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13.08.2024

Johannes Holfeld verbindet Herz-OP und Laborforschung

Anfang des Sommers machten Johannes Holfeld und die Univ.-Klinik für Herzchirurgie mit einem durchschlagenden Erfolg in der Stoßwellentherapie des Herzens international von sich reden. Beinahe zeitgleich wurde der vielfach ausgezeichnete Mediziner und Wissenschafter zum Professor für Translationale Herzchirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen.

Anfang Juli wurde Johannes Holfeld zum Professor für Translationale Herzchirurgie an der Univ.-Klinik für Herzchirurgie berufen. Schon seit seinem Medizinstudium in Wien forscht Holfeld, der seit Anfang 2011 an der Med Uni Innsbruck tätig ist, an der Entwicklung der Stoßwellentherapie zur Regeneration von Herzmuskelzellen. Translational, das heißt allumfassend: von der Grundlagenforschung mit Aufklärung des Wirkmechanismus im Forschungslabor bis zum Transfer der Technologie auf den Operationstisch mit der Publikation einer klinischen Studie im European Heart Journal, die im Frühsommer 2024 international in Fachkreisen und in den Medien sehr viel Aufmerksamkeit erzeugte.

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16.08.2024

50. Exkursion nach Bad Gastein

Zum 50. Mal fand im Sommersemester 2024 eine Exkursion für Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck nach Bad Gastein statt. Und wie die zahlreichen Anmeldungen jedes Mal aufs Neue zeigen, erfreut sich das Wahlfach bei den Studierenden nach wie vor großer Beliebtheit.

1999 wurde die Lehrveranstaltung „Exkursion zum Kurort“ begonnen, bei der einmal pro Semester eine Gruppe von Studierenden Rehabilitations- und Kureinrichtungen in Bad Gastein und Bad Hofgastein besucht. Begleitend erfolgten themenspezifische Vorträge, bei denen auf die besonderen Therapierfolge des radonhaltigen Gasteiner Thermalwassers bei rheumatischen Erkrankungen (z.B. Morbus Bechterew) eingegangen wird. Den Abschluss der Exkursion bildet immer eine Einfahrt in den Gasteiner Heilstollen in Bad Gastein/Böckstein. Ziel der Exkursion ist, dass die Studierenden das therapeutische Angebot sowie den Unterschied zwischen Kur (jetzige Bezeichnung: Gesundheitsvorsorge aktiv) und Rehabilitation kennenlernen. Sie sollten auch selbst therapeutische Einwirkungen wie Hyperthermie und Bewegungstherapie erleben. Auch absolvieren sie die Heilstolleneinfahrt gleich wie die Patient:innen. Damit soll eine kompetente Beratung von Patient:innen, die eine Kur oder Rehabilitation machen wollen, im späteren Beruf ermöglicht werden.

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21.08.2024

Licht statt Strahlung

Die Innsbrucker Univ.-Kliniken für Gefäßchirurgie und Radiologie haben am 1. August als eine der ersten Zentren weltweit mit dem Lichtleiter-Draht Lumi Guide eine neue Technologie erhalten, dank der während Katheterbehandlungen weitestgehend auf Röntgenstrahlung verzichtet werden kann. Das bringt Erleichterungen für Patient:innen und für das Personal im Katheterlabor.

Mithilfe begleitender Bildgebung wie Computertomografie und Angiografie orientieren sich Operateur:innen während Kathetereingriffen im Körper. Das bedeutet auch, dass Patient:innen und OP-Personal Röntgenstrahlung ausgesetzt sind. Seit 1. August haben die Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie (Direktorin: Sabine Wipper) und die Univ.-Klinik für Radiologie (Direktorin: Elke Gizewski) an der Medizinischen Universität Innsbruck, als eines von nur drei Zentren im deutschsprachigen Raum – eines von acht weltweit – und als bisher einzige Radiologie überhaupt, für solche Eingriffe eine neue Technologie zur Verfügung, die weitestgehend ohne Strahlung auskommt: Lumi Guide.

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21.08.2024

Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGl) wird sichtbarer: Leiterin Michaela Lackner im Herbst seit einem Jahr im Amt

Am 24. September 2024 wird der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGl) der Medizinischen Universität Innsbruck erstmals einen Tag der offenen Tür veranstalten. Den AKGl und sein Angebot sichtbarer zu machen, ist eines der erklärten Ziele von Michaela Lackner. Im Herbst letzten Jahres wurde die Professorin für Experimentelle Mykologie zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt.

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22.08.2024

Brustkrebs: Studie der Medizin Uni Innsbruck bringt neue Erkenntnisse zur Therapie bei Knochenmetastasen

Wird Brustkrebs erst in einem späten Stadium entdeckt, kann es zur Entwicklung von Knochenmetastasen kommen. Die Patientinnen erhalten dann eine Therapie, um die weitere Ausbreitung zu verzögern. Im Zuge der Behandlung kann es zum Absterben von Kieferknochen-Gewebe kommen. Eine einzigartige Langzeitstudie der Medizin Uni Innsbruck belegt nun, dass diese Nebenwirkung häufiger auftritt, als bisher angenommen. Die Ergebnisse sprechen für eine zahnmedizinische Vorbehandlung der Betroffenen.

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26.08.2024

Team um Hesso Farhan identifizierte Zusammenhang von Protein-Homöostase und einer seltenen Knochenerkrankung

Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit ist es einem Team um Hesso Farhan von der Medizinischen Universität Innsbruck gelungen, eine neuartige zellbiologische Verbindung zwischen RNA-Spleißen und der Funktion des Endoplasmatischen Retikulums zu identifizieren, die neue Erkenntnisse für das Verständnis der Pathophysiologie der seltenen Erbkrankheit CCMS bietet.

Unter der Leitung von Hesso Farhan, Direktor des Instituts für Pathophysiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, hat eine internationale Forschungskooperation neue Einblicke in einen zentralen zellulären Prozess gewonnen, der die Knochenentwicklung beeinflusst. Das renommierte EMBO Journal hat nun die Ergebnisse der Forschungsarbeit veröffentlicht.

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29.08.2024

Stigmatisierung nach wie vor großes Problem

Das Forschungsprojekt „Village“ möchte Kinder von Eltern mit psychischer Erkrankung unterstützen. Die abgeschlossene Kooperation der Ludwig Boltzmann Gesellschaft mit der Medizinischen Universität Innsbruck wurde nun in der aktuellen August-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Mental Health vorgestellt.

Kinder, die mit Eltern mit psychischer Erkrankung aufwachsen, übernehmen oft viel Verantwortung und sind selbst belastet. Die Forschungsgruppe „Village – How to raise the village to raise the child“ entwickelte mit Förderung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) und der Medizinischen Universität Innsbruck sowie unter Einbindung von Betroffenen und zahlreichen Organisationen ein Vorsorgeprogramm für betroffene Familien in Tirol. Das erfolgreich abgeschlossene Projekt wurde nun im renommierten Fachmagazin Nature Mental Health publiziert.

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02.09.2024

ExonSurfer: Innovatives Web-Tool für die Molekularbiologie ist startklar

Die qPCR (quantitative Polymerase-Kettenreaktion) ist eine zentrale Methode in der Molekulargenetik und Biochemie. Forscherinnen und Forscher, die diese Technik nutzen, profitieren ab sofort von einem neuen Tool, das am Institut für Medizinische Biochemie entworfen wurde. Das Journal BMC Genomics berichtet über die neue Software ExonSurfer, die das Design von Primern optimieren wird.

Die Idee und die Grundlagen für die neue Software zum Entwerfen von hochspezifischen Primern für Reverse-Transkriptase-quantitative-Polymerase-Kettenreaktion (RT-qPCR) lagen bei Biochemikerin Johanna Gostner bereits seit einigen Jahren in der Schublade. Primer sind synthetisch hergestellte kurze Nukleotidsequenzen und werden für die PCR benötigt, um eine bestimmte DNA Sequenz zu vervielfältigen.
„Im Zuge meiner Dissertation und für viele Forschungsprojekte danach war es notwendig, Primer zu designen. Im Laufe der Zeit habe ich meine Strategie verfeinert und war recht stolz auf die hohe Spezifität der Primer. Damals nutzte ich bestehende Online-Tools, doch das war sehr zeitaufwendig. Deshalb begann ich gemeinsam mit Kollegen ein Skript zu entwickeln, um den Ablauf zu automatisieren“, erinnert sich Gostner. Aus dem ursprünglichen Tool entwickelte die Biochemikerin nun gemeinsam mit den PhD-Studenten Pablo Monfort Lanzas und Cristina Elena Rusu sowie dem Bioinformatiker Hubert Hackl die Software ExonSurfer, welche in BMC Genomics veröffentlicht wurde.

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04.09.2024

Das Innenohr im gemeinsamen Fokus von Anatomie, HNO und MED-EL

Wer älter wird, hört oft schlecht. Das kann mit verstärkter sozialer Isolation, kognitivem Abbau bis hin zu Demenz einhergehen. Altersbedingter Hörverlust betrifft rund ein Drittel der Über-65-Jährigen weltweit, die Ursachen sind dennoch wenig erforscht. Welche Rolle eine verminderte Durchblutung im Innenohr spielen könnte, untersucht das FFG-geförderte Projekt VasKo, eine Kooperation der Klinisch-Funktionellen Anatomie und HNO der Med Uni Innsbruck sowie des Medizintechnik-Unternehmens MED-EL.

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10.09.2024

Erstmals klare Entscheidungskriterien für die Therapieanpassung bei Multipler Sklerose

Die Ergebnisse einer neuen Multicenterstudie zu Multipler Sklerose könnten die Therapie dieser chronisch entzündlichen Erkrankung entscheidend verbessern. Forschende der Medizin Unis Innsbruck und Wien sowie des Inselspitals, Universitätsspital Bern belegen, dass zwei oder mehr in der Magnetresonanztomographie (MRT) sichtbare Läsionen im Gehirn innerhalb eines Jahres für eine Therapieintensivierung sprechen. Damit liegen erstmals eindeutige und evidenzbasierte Kriterien für eine Therapieanpassung vor.

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10.09.2024

PH Tirol-Rektorin Regine Mathies ist Vorsitzende der Tiroler Hochschulkonferenz

Die Rektorin der Pädagogischen Hochschule (PH) Tirol wurde am 3. September 2024 zur neuen Vorsitzenden der Tiroler Hochschulkonferenz (THK) gewählt. Die THK agiert als gemeinsames Gremium der acht Hochschulen in Tirol mit dem Ziel, aktuelle Bildungsanliegen voranzubringen. Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Rektorin der Universität Innsbruck, Veronika Sexl, und der Rektor der fh Kufstein Tirol, Mario Döller, ernannt.

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12.09.2024

Dreißig Jahre altes Rätsel der Muskelphysiologie gelöst

Zur Aktivierung von Skelettmuskeln triggert innerhalb weniger tausendstel Sekunden ein elektrisches Signal den massiven Anstieg der Kalziumkonzentration in der Muskelfaser. Das dafür verantwortliche Membranprotein CaV1.1 besitzt allerdings vier voll funktionstüchtige Spannungssensoren, die gemeinsam die Öffnung der Kanalpore kontrollieren. Innsbrucker Physiologen um Bernhard Flucher klärten nun die Frage, wie viele und welche dieser Spannungssensoren für die Steuerung der Muskelkontraktion verantwortlich sind.

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16.09.2024

Zwei Med Uni Innsbruck Teams mit Staatspreis für exzellente Lehre ausgezeichnet

Unter den diesjährigen fünf Ars Docendi Siegerprojekten aus insgesamt 171 Einreichungen von über 400 Lehrenden sind heuer zwei Teams der Med Uni Innsbruck. In der Kategorie „Kooperative Lehr- und Arbeitsformen“ freut sich die interprofessionelle studentische Initiative „Skillsnight“ über einen Ars Docendi 2024, den Staatspreis in der Kategorie „Qualitätsverbesserung von Lehre und Studierbarkeit“ sicherte sich ein Team um Alexandra Ciresa-König von der Univ.-Klinik Gynäkologie und Geburtshilfe.

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17.09.2024

Anatomie Innsbruck ist international gefragtes Ausbildungs- und Forschungszentrum

Die Vermittlung anatomischer Kenntnisse ist für alle Mediziner:innen essentiell. Am Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie der Medizin Uni Innsbruck absolvieren jährlich nicht nur rund 840 Studierende ihre Sezierkurse, seit 2023 haben darüber hinaus 2.000 Fachkräfte aus 30 Nationen an Fortbildungen teilgenommen. Institutsleiter Marko Konschake setzt zudem auf Digitalisierung und innovative Forschung – immer mit dem Ziel, die Behandlung von Patient:innen zu verbessern.

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19.09.2024

Jetzt geht’s um das Kleingedruckte

Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG hat der 3D-Biodruck Core Facility an der Medizinischen Universität Innsbruck 960.000 Euro für die Finanzierung des Projekts „3D Nanofabrication“ zugesprochen. Mit der Anschaffung eines 2-Photonen Polymerisation-3D-Nanoprinters kann das Team um Judith Hagenbuchner und Michael Außerlechner Gewebemodelle noch feiner strukturiert mittels 3D-Biodruck herstellen. Doch auch für andere Institute und Partner ergeben sich große Möglichkeiten, winzig zu drucken.

An der 3D-Biodruck Core Facility können Judith Hagenbuchner und Michael Außerlechner bald das Kleingedruckte studieren. Die FFG fördert das von Hagenbuchner beantragte Infrastrukturprojekt „3D Nanofabrication“ mit einem Volumen von 960.000 Euro, die Einrichtung an der Medizinischen Universität Innsbruck wird damit um einen 3D-Nanodrucker und vielfältige Forschungsmöglichkeiten reicher. Der spezielle 3D-Drucker, der auf dem 2-Photonen-Polymerisationsprinzip basiert, wird als österreichweit bisher einziges Gerät mit einer Bio-Unit bestückt. Soeben wurde das System, das vom Wiener Spezialisten UpNano GmbH geliefert wurde, installiert.

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24.09.2024

Mit Blick auf’s Detail: Bernhard Baumann ist neuer Professor für Biomedizinische Optik

Bernhard Baumann wird ab 1. Oktober 2024 eine Professur für Biomedizinische Optik am Institut für Biomedizinische Physik der Medizinischen Universität Innsbruck übernehmen. Eine Berufung durch Rektor Wolfgang Fleischhacker. Seine Expertise in der optischen Bildgebung wird die Forschung und Diagnostik in Innsbruck ideal ergänzen.

Bernhard Baumann widmet sich seit zwei Jahrzehnten der Entwicklung und Anwendung optischer Bildgebungsverfahren. Sein Spezialgebiet ist die Optische Kohärenztomographie (OCT), die er „mit 32 Jahren als relativ junges bildgebendes Verfahren“ bezeichnet. Die OCT ermöglicht hochaufgelöste, dreidimensionale Gewebsaufnahmen in Echtzeit. Seit seiner Diplomarbeit bei OCT-Pionier Christoph Hitzenberger ist Baumann tief in dieses Forschungsfeld eingetaucht. Der gebürtige Wiener promovierte 2006 in Physik an der Universität Wien und erweiterte seine Expertise während eines Postdoctoral Fellowships am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und am New England Eye Center der Tufts University in Boston. Im Jänner 2024 habilitierte er sich an der Medizinischen Universität Wien, wo er als Wissenschaftler am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik tätig war, bevor er eine Professur im Fachbereich Medizinische Physik übernahm. Im Laufe seiner Karriere entwickelte Baumann zahlreiche Prototypen und Methoden, die die OCT-Technologie entscheidend voranbrachten.

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26.09.2024

Ringvorlesung: Gesundheit von Menschen mit Behinderung – eine diversitätssensible Perspektive

Was bedeutet eine genetische Diagnose? Wie schaut die Zahngesundheit oder gynäkologische Versorgung von Menschen mit Behinderung aus? Die Vortragsreihe der Med Uni Innsbruck bietet eine breite Auseinandersetzung mit der Gesundheit von Menschen mit Behinderung. Der Nationale Aktionsplan Behinderung 2022 – 2030, Inklusion am Arbeitsplatz sowie das Thema Gewalt stehen ebenso auf dem Programm. In einem Gastvortrag wird unter anderem auch der inklusive Segelsport beleuchtet.

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02.10.2024

Medizin Uni Innsbruck und MED-EL setzen neue Maßstäbe in der Hörgesundheitsversorgung für Ghana

Die Medizinische Universität Innsbruck hat ein wegweisendes Abkommen mit MED-EL unterzeichnet, das die Zusammenarbeit im Bereich der Hörgesundheits-versorgung mit Ghana intensiviert. Diese bedeutende Initiative wird in enger Partnerschaft mit dem ghanaischen Ministerium für Gesundheit, dem Korle Bu Teaching Hospital und der Universität von Ghana realisiert.

Das Memorandum of Understanding (MoU) zielt darauf ab, die Kapazitäten in Ghana zu erweitern, akademische Programme zu verbessern und innovative Ansätze in Ausbildung und Forschung zu etablieren. Die Medizinische Universität Innsbruck bringt ihre umfassende Expertise ein, um durch den Aufbau und die Unterstützung von Trainingsinfrastrukturen sowie die Mitgestaltung von Lehrplänen und Zertifizierungsstandards maßgebliche Fortschritte zu erzielen.

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02.10.2024

Reportage: Erstsemestrige starten gut informiert ins Medizinstudium

Was ist eine q-Kennung? Was ist ELSA? Zu Studienbeginn stellen sich Erstsemestrige an der Med Uni Innsbruck zahlreiche Fragen – bei der Veranstaltung „fit4study“ gab es am 1. Oktober 2024 die Antworten. Die Anfänger:innen in den Studien Humanmedizin, Zahnmedizin und Bachelor Molekulare Medizin – insgesamt 476 Studierende – bekamen alle wichtigen Informationen zum Semesterstart und Tipps, um sich die Freude am Medizinstudium zu erhalten. Gelegenheit, Kommiliton:innen kennenzulernen, gab es auch.

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05.10.2024

Hohe Auszeichnung: Rektor Fleischhacker erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat eine der wichtigsten staatlichen Ehrungen erhalten, die gegenwärtig in Österreich vergeben werden. Das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik wurde ihm im Rahmen der 20-Jahresfeier der MUI überreicht. Fleischhacker erhält diese hohe Auszeichnung auf Grund seiner Erfolge als Rektor, seiner Verdienste für das Fach Psychiatrie und die Forschung auf diesem Gebiet sowie für seine Aktivitäten zur Gleichbehandlung der Geschlechter.

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07.10.2024

20 Jahre Wissen leben – und feiern!

Die Gründung der Medizinischen Universität Innsbruck als eigenständige Hochschule liegt 20 Jahre zurück. Damals nicht für alle ein Grund zum Feiern, ist die Med Uni heute als Bildungs- und Forschungseinrichtung unersetzlich geworden. 20 Jahre Wissen leben – der Leitsatz des Jubiläumsjahres – verdeutlicht diese erfolgreiche Entwicklung, die am 5. Oktober in einer glanzvollen 20 Jahresfeier im Salzlager Hall gipfelte.

Schon das ganze Jahr über bot die Medizinische Universität Innsbruck mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Ausstellungen ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm, das mit der 20 Jahresfeier nun seinen Höhepunkt erreichte. Zahlreiche geladene Gäste aus Wissenschaft, Medizin, Politik und Wirtschaft nahmen am Festakt teil und wurden in der Begrüßungsansprache von der Universitätsratsvorsitzenden Elisabeth Zanon herzlich willkommen geheißen. Auch Christian Haring, Medizinische Geschäftsführung der tirol kliniken, Stadträtin Elisabeth Mayr und die Landesrät:innen Eva Pawlata (Tirol) und Hubert Messner (Südtirol) spendeten Grußworte, ehe die drei Studierenden Marc Kalenka, Aileen Böhme und Sandro Platzgummer mit respektvollen Worten ihre Alma Mater zu würdigen wussten.

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08.10.2024

Neurowissenschafter:innen vernetzen sich in hochdotiertem FWF-Exzellenzcluster

Die Medizinische Universität Innsbruck mit Francesco Ferraguti im Board of Directors startet zusammen mit anderen österreichischen Forschungsinstitutionen das großangelegte Projekt „Neuronal Circuits in Health and Disease“. In dem vom Wissenschaftsfonds FWF und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit 21 Millionen Euro geförderten Exzellenzcluster arbeiten in den kommenden fünf Jahren mehr als hundert Wissenschafter:innen gemeinsam am Fortschritt der Hirnforschung.

Spitzenforschung, Ausbildung und Nachwuchsförderung in den Grundlagenwissenschaften zu stärken, ist das erklärte Ziel der vom BMBWF und FWF bisher größten ins Leben gerufenen Exzellenzinitiative: „excellent = austria“. Mit den zwei neuen, soeben bewilligten Kooperationsprojekten – „Neuronal Circuits in Health and Disease“ sowie einem Exzellenzcluster auf dem Gebiet der Materialwissenschaften ­– umfasst das Programm inzwischen neun Exzellenzcluster und fünf Emerging Fields. 24 Forschungseinrichtungen in Österreich sind darin eingebunden und werden mit insgesamt 186 Millionen Euro gefördert.

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09.10.2024

Viel Arbeit mit Studium und Job

Naz Sadiqi wollte unbedingt Medizin studieren, auch wenn sie wusste, dass es finanziell nicht einfach werden würde. Um sich das Studium zu finanzieren, arbeitete die 26-Jährige neben der Uni bis zu 20 Stunden pro Woche. Außerdem war die Studentin, die als Kind mit der Familie aus Afghanistan flüchtete, im Sozialreferat der ÖH Medizin tätig. Das Studium absolviert sie in Regelstudienzeit, vor kurzem hat sie ihr Klinisch-praktisches Jahr begonnen.

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14.10.2024

So „ticken“ Spenderlebern während der Maschinenperfusion

Was spielt sich in einer Spenderleber ab, während sie bis zu 24 Stunden vor Transplantation außerhalb des Körpers an einer Maschine perfundiert wird? Welche Aussagen über die Organqualität lassen die molekularen Vorgänge zu? Kann man daraus Prognosen für die Organfunktion und das Outcome nach Lebertransplantation ableiten? Diesen Fragen gingen Theresa Hautz und ihr Team von organLifeTM gemeinsam mit Hubert Hackl vom Institut für Bioinformatik an der Medizinischen Universität Innsbruck nach.

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14.10.2024

Friedenskonzert des Universitätsorchesters Innsbruck: Ein musikalischer Appell für den Frieden

Das Universitätsorchester Innsbruck hat sich über die Jahre zu einer festen Institution im kulturellen Leben der Stadt entwickelt. Am 26. Oktober 2024 lädt das Orchester zu einem besonderen Konzertabend ein, der ganz im Zeichen des Friedens steht: Unter der Leitung von Claudio Büchler wird Karl Jenkins‘ „The Armed Man – A Mass for Peace“ in der Messe Innsbruck aufgeführt. Medizin Uni Rektor Wolfgang Fleischhacker übernimmt gemeinsam mit Uni Rektorin Veronika Sexl die Schirmherrschaft.

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15.10.2024

Verein „Sindbad“ sucht Mentor:innen für Jugendliche

Studierende und junge Berufstätige unterstützen Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren auf der schwierigen Suche nach dem passenden Bildungsweg: Das ist der Kern des Mentoring-Programms des Innsbrucker Vereins „Sindbad“. Derzeit werden neue Mentor:innen gesucht, die ihre Mentees ein Stück auf dem Bildungsweg begleiten und ihnen Mut machen, sich ihre Berufswünsche zu erfüllen.

Eine Lehrstelle oder einen Praktikumsplatz finden, sich im Bewerbungsprozess durchboxen, bei Absagen trotzdem positiv bleiben und weitermachen: Für Jugendliche können die Ausbildung und der Einstieg ins Berufsleben ganz schön herausfordernd sein, umso mehr, wenn sie in ihrem Umfeld wenig Unterstützung dabei haben. Persönliche Mentor:innen, vermittelt durch den Verein „Sindbad“, unterstützen sie bei all dem. Die Mentor:innen sind zwischen 20 und 35 Jahre alt, studieren oder sind bereits berufstätig. Die Mentees sind zwischen 13 und 19 Jahre alt.

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17.10.2024

Infektiologe Günter Weiss mit Landespreis für Wissenschaft ausgezeichnet

Der diesjährige Tiroler Landespreis für Wissenschaft wurde gestern an den Infektiologen und Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin II, Günter Weiss, für seine wissenschaftlich exzellenten und international beachteten Beiträge zu immunologischen Mechanismen der Infektionsabwehr und des Eisenstoffwechsels verliehen. Der Förderungspreis für Wissenschaft ging auf Vorschlag von Günter Weiss an seine Kollegin Katharina Kurz.

In feierlichem Rahmen und im Beisein von Vertreter:innen aus Politik und Wissenschaft sowie aus den Familien und der Kolleg:innenschaft der Preisträger:innen wurde am 16. Oktober im Großen Saal des Landhauses der Tiroler Landespreis für Wissenschaft sowie der Förderungspreis für Wissenschaft verliehen. Gesundheits- und Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele überreichte die Urkunden und führte die „außerordentliche internationale Reputation und den maßgeblichen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Tirol“ für die Auszeichnung des Innsbrucker Mediziners Günter Weiss ins Treffen. Die Entscheidung für Günter Weiss seitens der Jury sei schnell erfolgt, wusste Forschungsvizerektorin Christine Bandtlow, die mit Vizerektor Wolfgang Prodinger für das Rektorat an der Verleihung teilnahm. In ihrer Laudatio hob sie u.a. die von Günter Weiss erbrachten Spitzenleistungen in der Grundlagen- wie angewandten Forschung, seine Rolle als Sprecher des Comprehensive Center for Infection, Immunity and Transplantation (CIIT), das als Forschungsschwerpunkt ein Alleinstellungsmerkmal der Med Uni Innsbruck darstelle, sowie „seine nicht immer einfach zu erfüllende Funktion als Berater der Landes- und Bundesregierung während der Corona-Pandemie“ hervor. Cornelia Lass-Flörl, langjährige Kollegin und Direktorin des Instituts für Medizinische Hygiene und Mikrobiologie, bot schließlich weitere Einblicke in das Leben und den Werdegang des Preisträgers.

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21.10.2024

Rektor Wolfgang Fleischhacker erhielt Ehrensenatorenwürde

Beim Dies Academicus, dem Ehrungstag an der Universität Innsbruck, wurden am Freitag Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich wertvolle Verdienste um die Universität Innsbruck erworben haben. Dazu gehören von der Medizinischen Universität Innsbruck Rektor Wolfgang Fleischhacker, dem die Ehrensenatorenwürde verliehen wurde. Gendermedizinerin Margarethe Hochleitner wurde zur Ehrenbürgerin ernannt.

„Wir ehren heute Menschen, die unsere Universität sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftspolitisch dabei unterstützt haben, unsere Werte sichtbar zu machen und unsere Forschungsergebnisse in die Gesellschaft zu tragen. Ich freue mich sehr über diesen heutigen Festtag und bedanke mich bei allen Geehrten für ihr Engagement und gratuliere ihnen sehr herzlich“, betonte die Rektorin der Universität Innsbruck, Veronika Sexl, in ihren Grußworten beim Festakt, an dem zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teilnahmen, darunter Elisabeth Zanon, die Präsidentin des Universitätsrats der Medizin Uni Innsbruck und die Familie von Rektor Fleischhacker.

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22.10.2024

DFK-Studienförderpreis für drei Südtiroler:innen

Exzellente Noten im Medizinstudium, außergewöhnliche persönliche Leistungen, Engagement in studentischen Projekten: Aufgrund dieser Voraussetzungen durften sich auch heuer wieder drei Studierende der Med Uni Innsbruck über den Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) freuen. Die Ausgezeichneten sind Fabio Bock aus Tscherms bei Meran, Marian Haselrieder aus Bruneck und Chiara Salvà aus Algund bei Meran, alle drei Studierende der Humanmedizin.

Der Deutsche Freundeskreis der Universitäten in Innsbruck (DFK) unterstützt jährlich hervorragende Studienleistungen. Eine außergewöhnliche berufliche und persönliche Leistungsbilanz, überdurchschnittliche Studienleistungen sowie ambitionierte Zukunftspläne sind die Kriterien, nach denen Jury über die Vergabe der DFK-Studienförderpreise befindet. Auch 2024 erhielten so wieder neun vielversprechende junge Talente einen Preis im Wert von jeweils 1.500 Euro. Ausgezeichnet wurden jeweils drei Studierende der Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck und des Management Center Innsbruck (MCI). Außerdem wurden Förderungen für herausragende unternehmerische Vorhaben junger Menschen am MCI vergeben. Die Verleihung fand traditionell im Rahmen eines feierlichen Abendessens beim DFK-Jahrestreffen am 18. Oktober 2024 statt.

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23.10.2024

IPOKRaTES: Internationales Praxislernen am Krankenbett

Organisiert von „IPOKRaTES – International Postgraduate Organisation for Knowledgetransfer, Research and Teaching Excellent Students“, lernen Studierende aus Österreich und Deutschland am Krankenbett praxisnah von internationalen Professor:innen. Beim diesjährigen Seminar im Herbst wurden die Neurologen Joachim Baehring und Bhaskar Roy, beide von der Yale School of Medicine, als Gastprofessoren begrüßt.

Auf Einladung der Studierendenorganisation IPOKRaTES hielten die beiden Neurologen Joachim Baehring und Bhaskar Roy ein „Neurology Bedside-Teaching Seminar“ für rund 20 Medizinstudierende der Med Unis Innsbruck und Wien sowie der Charité-Universitätsmedizin Berlin ab. In diesen praxisorientierten Seminaren gehen die Teilnehmer:innen mit den Professor:innen auf die Stationen, erheben selbstständig Anamnesen an ausgewählten Patient:innen und führen eigenverantwortlich Untersuchungen durch. Die präsentierten Fälle werden anschließend in Kurz- oder Langform den Lehrenden präsentiert und systematisch besprochen. Die hohe Motivation der Studierenden war auch in diesem Jahr wieder spürbar. „Es ist großartig zu sehen, wie engagiert die Teilnehmer:innen sind“, betonen die Organisator:innen von IPOKRaTES. Diese Motivation und der starke Lerneifer zeichnen das Seminar seit Jahren aus. 

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23.10.2024

Meilenstein in der Transplantationsforschung: Organe unter null Grad erfolgreich im Linienflieger transportiert

Weltweit erstmals wurden Schweinenieren, die bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt konserviert wurden, erfolgreich über den Atlantik transportiert. Damit ist einem Team der Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (VTT), der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin gemeinsam mit Kolleg:innen der Johns Hopkins Universität (Baltimore, USA) der Machbarkeitsnachweis einer neuartigen Technologie gelungen. Die Firma X-Therma entwickelt das verwendete „Time Seal“.

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28.10.2024

Blasenkrebs: Chemo-Tauglichkeit im 24-Stunden-Urin besser berechenbar

Patient:innen mit muskelinvasivem Blasenkrebs profitieren von einer präoperativen Chemotherapie. Aufgrund einer grenzwertigen Nierenfunktion wird jedoch nur ein Teil der Patient:innen als „Chemo-tauglich“ eingestuft. Mit der Berechnung der Nierenfunktion aus dem 24-Stunden-Urin bestätigen Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck nun eine einfache Methode, mit der die Chemo-Tauglichkeit verlässlich festgestellt und zudem ein größerer Anteil an Patient:innen einer Chemotherapie vor der OP zugeführt werden kann.

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30.10.2024

„Zell-Antenne“ ist wichtig bei Lebertransplantation

Hannah Esser von der Univ.-Klinik für Vizeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie an der Med Uni Innsbruck hat während ihres Doktoratsstudiums in Schottland die Zilien von Gallengangszellen untersucht. Die beeindruckenden Ergebnisse könnten die Prognose für Gallenwegskomplikationen nach Lebertransplantationen wesentlich verbessern. Die Studie, in der sie als Erstautorin firmiert, wurde nun im Journal of Hepatology publiziert.

Bei rund einem Viertel der Patient:innen entstehen nach einer Lebertransplantation Gallengangskomplikationen, die das Langzeitüberleben der Organempfänger:innen mitunter maßgeblich beeinflussen können. Etwa drei Prozent der in Innsbruck behandelten Patient:innen entwickeln eine bedrohliche Cholangiopathie, die eine erneute Transplantation erfordert. Hannah Esser, Assistenzärztin an der Universitätsklinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (Direktor: Stefan Schneeberger) hat während ihres PhD-Studiums im Labor von Stuart Forbes am Center for Regenerative Medicine in Edinburgh unter Anleitung von Sofia Ferreira-Gonzalez untersucht, von welchen Faktoren die Regeneration der Gallengänge abhängig sind und dafür speziell das Cilium (auch: Zilie) unter die Lupe genommen. Dabei sind die Forscher:innen zu bedeutsamen Ergebnissen gekommen. Das renommierte Journal of Hepatology hat die Studie nun veröffentlicht.

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05.11.2024

One Health Tirol: Gemeinsam für gesunde Menschen und Tiere

Zum zweiten Mal organisierte die Veterinärmedizinische Universität Wien zusammen mit der Medizinischen Universität Innsbruck ein Symposium in Innsbruck: „One Health Tirol. Gemeinsam für gesunde Menschen und Tiere“. Eröffnet wurde die Fachveranstaltung Ende Oktober durch Josef Geisler, Landeshauptmann-Stellvertreter, Petra Winter, Rektorin der Vetmeduni, und Wolfgang Prodinger, Vizerektor der Med Uni Innsbruck.

In Fachvorträgen wurden aktuelle Forschungsthemen der beiden Universitäten vorgestellt. Egal ob „Klimawandel und Infektionskrankheiten“ oder „Vorkommen und Verbreitung des Kleinen Fuchsbandwurms in der Tiroler Fuchspopulation“: Immer ging es um den Zusammenhang von tierischer und menschlicher Gesundheit.

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06.11.2024

Ähnlich, aber doch ganz anders: Zwei Regulatoren des Fettstoffwechsels

Strukturell ganz ähnlich, aber im Effekt durchaus verschieden, so stellen sich die zwei Regulatoren des Enzymkomplexes SPT (Serine-Palmitoyltransferase) Orm1 und Orm2 dar. Die Analysen von Oliver Schmidt (Institut für Zellbiologie am Biocenter der Med Uni Innsbruck) in Kooperation mit zwei Forschungsteams aus Osnabrück wurden in Cell Reports veröffentlicht. Untersucht wurden Hefezellen, die Forschenden erhoffen sich aber langfristig Erkenntnisse über Erkrankungen wie Asthma oder Morbus Crohn.

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08.11.2024

SARS-CoV-2 „stiehlt“ unsere Proteine zum Schutz vor dem Immunsystem

Forscher:innen der MedUni Wien und der MedUni Innsbruck entdeckten, wie SARS-CoV-2-Viren dem Komplementsystem, einem wichtigen Baustein der antiviralen Immunantwort, gezielt entkommen. Dadurch wird die Viruselimination erheblich beeinträchtigt, was sowohl den Verlauf einer akuten COVID-19-Infektion als auch Post-COVID-Syndrome wie Long-COVID beeinflussen kann. Die Studie wurde aktuell im Journal „Emerging Microbes Infections“ publiziert.

Eine rasche und wirksame Immunreaktion ist entscheidend für die Bekämpfung von viralen Infektionen und das Verhindern postinfektiöser Komplikationen. Das Komplementsystem, ein zentrales Element der antiviralen Immunantwort, bezeichnet eine Kaskade von Proteinen, die vor allem im Blutkreislauf und an Schleimhäuten, wie den Atemwegen, zu finden ist. Aktiviert durch drei verschiedene Wege, spielt es eine wichtige Rolle bei der Elimination von Viren, indem es die direkte Zerstörung (Lyse) der Erreger fördert. Wirtszellen werden durch bestimmte Faktoren, den sogenannten Komplement-regulatorischen Proteinen, vor den Auswirkungen des Komplementsystems geschützt. Die neue Studie von Anna Ohradanova-Repic und Kolleg:innen vom Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Heribert Stoiber vom Institut für Virologie der MedUni Innsbruck zeigt nun, dass sich SARS-CoV-2-Viren drei dieser regulatorischen Proteine, CD55, CD59 und Faktor H, zunutze machen, um erfolgreich der komplementvermittelten Lyse zu entgehen.

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11.11.2024

Von überzähligen und wieder verschwundenen Zentriolen während der B-Zell-Reifung

Im Rahmen der Reifung von B-Lymphozyten – wesentlichen Bestandteilen der Antikörper vermittelten Immunität – können durch fehlerhafte Zellteilung in der frühen Entwicklungsphase extra Zentriolen entstehen. Dieses Phänomen der B-Zell-Entwicklung beobachtete das Team um den Entwicklungsimmunologen Andreas Villunger in einer neuen Forschungsarbeit und stellte überrascht fest, dass die überzähligen Zentriolen im nächsten Entwicklungsschritt der Zytokinese schon wieder verschwunden waren.

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11.11.2024

Reportage: KPJ-Messe bringt Studierende und Lehrkrankenhäuser ins Gespräch

Für ihr Klinisch-Praktisches Jahr (KPJ) haben Studierende der Medizin viele Wünsche: In ärztliche Tätigkeiten eingebunden werden, viel praktische Erfahrung sammeln dürfen und eine Ansprechperson vor Ort gehören zu den häufig genannten Kriterien bei der KPJ-Messe am 7. November 2024. Diese wird von der Med Uni Innsbruck jedes Jahr im Herbst organisiert, um Studierenden sowie Lehrkrankenhäusern und Lehrabteilungen die Möglichkeit zum direkten Austausch zu geben.

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13.11.2024

PKN1 – vielversprechendes Target für die Therapie des akuten Schlaganfalls

In einer kürzlich im Fachjournal Metabolism veröffentlichten Forschungsarbeit beschreibt ein Team um die Neurobiologinnen Stephanie zur Nedden und Gabriele Baier-Bitterlich die relevante Rolle des Enzyms Proteinkinase N1 (PKN1) im zerebralen Energiestoffwechsel. Die Forscher:innen konnten belegen, dass ein Mangel an PKN1 in In-vivo- und In-vitro-Schlaganfallmodellen eine hohe Schutzwirkung zeigt – das macht PKN1 zu einem vielversprechenden Ziel für die Therapie des akuten Schlaganfalls.

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14.11.2024

Neuer hochmoderner PET/CT Scanner für die Klinik Innsbruck

Mit der Inbetriebnahme eines neuen PET/CT-Scanners, finanziert von der Medizinischen Universität Innsbruck und den Tirol Kliniken, eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Diagnose und Behandlung. Das 3,5-Millionen-Euro-Gerät reduziert nicht nur die Strahlenbelastung für die Patient:innen, ist deutlich schneller und liefert noch dazu detailreichere Ergebnisse.

Vor allem für Krebspatient:innen bedeutet das neue Gerät der Univ.-Klinik für Nuklearmedizin einen großen Fortschritt, da moderne onkologische Abklärungen heute ohne PET/CT kaum mehr vorstellbar sind. Rund 75 Prozent der Untersuchungen mittels PET/CT betreffen Krebspatient:innen und der neuen Technologie können jetzt sogar kleinste Tumorläsionen erkannt werden. Dank des neue Geräts wird aber nicht nur die Qualität der Diagnostik gesteigert, es senkt auch die Wartezeit, was vor allem für Patient:innen, die sich in onkologischer Abklärung befinden eine große Erleichterung ist. „Neben der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten, werden wir das Gerät auch in der klinischen Forschung einsetzen, was neue Perspektiven in der Erforschung und Weiterentwicklung bildgebender Verfahren eröffnet“, so die Direktorin der Nuklearmedizin Irene Virgolini abschließend.

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19.11.2024

Neu: Golgi-Apparat checkt Membranproteine

Neue Forschungsergebnisse aus dem Team von David Teis (Institut für Molekulare Biochemie) zeigen erstmals, dass der Golgi-Apparat nicht nur die Logistik-Zentrale der Zelle ist, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Qualitätskontrolle von Membranproteinen spielt. Fehlgeleitete und verwaiste Proteine werden im Golgi erkannt und zerstört. Dadurch wird verhindert, dass sich solche Proteine unkontrolliert über die Zelle ausbreiten und Membranen beschädigen.

Die Neubildung von Proteinen muss mit dem Abbau alter und fehlerhafter Proteine koordiniert werden. Diese Protein Homöostase (Proteostase) ist ein essentieller Prozess für das Funktionieren einer Zelle. Proteostase-Defekte führen zu Erkrankungen wie Krebs oder Neurodegeneration. Das Team um David Teis konnte bereits in mehreren Beiträgen neue Mechanismen und deren Mitspieler identifizieren, die das Gleichgewicht dieses Protein-Haushalts über selektive Abbauwege verwalten.

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19.11.2024

Fünf Forscher:innen der Med Uni Innsbruck unter den weltweit meistzitierten

Cornelia Lass-Flörl, Werner Poewe, Markus Reindl, Klaus Seppi und Herbert Tilg sind die Namen jener fünf Wissenschafter:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck, die in diesem Jahr auf der renommierten Liste der Highly Cited Researchers zu finden sind – eine Bestätigung für den internationalen Stellenwert der medizinischen Spitzenforschung am Standort und besonders auch für die Neurowissenschaften.

Heute hat der Datenkonzern Clarivate die jährlich aktualisierte Liste der weltweit meist zitierten Forscherinnen und Forscher veröffentlicht. Von der Medizinischen Universität Innsbruck finden sich in diesem Jahr gleich fünf Forscherinnen und Forscher unter den weltweit einflussreichsten. In der aktuellen Aufstellung finden sich 6.636 sogenannte „Highly Cited Researchers“ aus 59 Ländern – 45 davon sind zumindest teilweise in Österreich tätig.

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20.11.2024

Fotogalerie: Jubiläumsfest für Studierende

Die Med Uni Innsbruck feiert heuer ihr 20-jähriges Jubiläum – natürlich auch gemeinsam mit den Studierenden. Die waren am 15. November 2024 zu einem geselligen Nachmittag mit Glühwein, Kiachl und DJ eingeladen. Bei ausgezeichneter Stimmung amüsierten sie sich im Innenhof des Lehr- und Lerngebäudes in der Fritz-Pregl-Straße 3, auf Einladung des Rektoratsteams und der ÖH Medizin. (Fotos: MUI/C. Simon)

 

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26.11.2024

Neurowissenschaft und Kunst vernetzt

Die zweiten Neurodays am Lansersee gingen unlängst über die Bühne. Die Bilanz der beiden Organisatoren Kai Kummer und Nico Wahl von der Medizinischen Universität Innsbruck ist durchwegs positiv. 110 Teilnehmer:innen waren zu der wissenschaftlichen Veranstaltung mit Keynotes von Noélia Urban und Ana Oliveira mit regem Austausch und abwechslungsreichem Rahmenprogramm gekommen.

Den Wissensaustausch unter den Innsbrucker Neurowissenschafter:innen zu fördern, Input zu geben, Output in Vorträgen und auf Postern sichtbar zu machen, von den Kolleg:innen lernen und gemeinsam Ideen schmieden: Darum geht’s bei den Neurodays, die nun schon zum zweiten Mal unter der engagierten Leitung von Kai Kummer (Institut für Physiologie) und Nico Wahl (Gemeinsame Einrichtung für Neurowissenschaften) Anfang Oktober organisiert wurden. Die beiden blicken zurück: 110 Teilnehmer:innen, vorrangig Nachwuchswissenschafter:innen, folgten der Einladung, aber auch Institutsdirektor:innen und leitende Mitarbeiter:innen, ließen sich das Vernetzungstreffen im stylischen Artloft vor der idyllischen Herbstkulisse des Lansersees nicht entgehen. Eines der Highlights im abwechslungsreichen Programm waren die Keynote-Vorträge von Noélia Urban (ÖAW, IMBA) und Ana Oliveira (ZI Mannheim, Universität Heidelberg), die beide die Innsbrucker Initiative, Neurowissenschafter:innen untereinander zu vernetzen positiv hervorhoben.

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27.11.2024

Kombinierte Immuntherapie als Erstbehandlung für bestimmte Endometriumkarzinom-Patientinnen wirksamer als Chemotherapie

In einer internationalen klinischen Phase III-Studie (LEAP-001) unter der Leitung des Innsbrucker Gynäkologen Christian Marth wurde überprüft, ob die kombinierte Immuntherapie der Chemotherapie als Erstlinienbehandlung beim fortgeschrittenen oder wiederkehrenden Endometriumkarzinom überlegen ist. Das Ergebnis der Studie fällt negativ aus: Die Immuntherapie war nicht besser als die Chemotherapie. Die gute Nachricht: Eine bestimmte Patientinnen-Gruppe profitiert von der kombinierten Immuntherapie.

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28.11.2024

Medizin-Nobelpreis 2024: Ein Kommentar von Alexander Hüttenhofer, Michaela Kress und Sebastian Herzog

Am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, werden traditionell die Nobelpreise in Stockholm verliehen. Victor Ambros, der mit Gary Ruvkun den diesjährigen Nobelpreis für Physiologie und Medizin für wichtige Erkenntnisse zur Genregulation erhält, ist in Innsbruck bestens bekannt. Ein Kommentar von Alexander Hüttenhofer, Michaela Kress und Sebastian Herzog:

Manchmal dauern Medizin-Nobelpreise halt etwas länger – etwa über 30 Jahre…

Bis vor ca. 25 Jahren war in der humanen Genomforschung ein von fast allen beteiligten Wissenschaftler:innen akzeptiertes Bild jenes, dass das humane Genom in erster Linie aus protein-kodierenden Genen bestünde und sogenannte nicht-kodierende RNAs (auch ncRNAs genannt) eher nur einen kleinen Teil der Gene ausmachten. So hatte man in der ersten Sequenz des humanen Genoms, die 2001 publiziert wurde, zwar ca. 20.000 bis 30.000 protein-kodierende Gene gefunden aber nur ca. 700 ncRNA Gene (in erster Linie sogenannte tRNA Gene). Eine der Ausnahmen bildete bis dahin eine im Jahr 1993 vom diesjährigen Nobelpreisträger Victor Ambros identifizierte winzige, nur 21 Nukleotid lange ncRNA, die heute als microRNA lin-4 (abgekürzt lin-4 miRNA) bezeichnet wird. Es wurde dabei von Victor Ambros, der derzeitig an der University of Massachusetts Medical School (USA) lehrt und forscht, bereits Anfang der 90er Jahre gezeigt, dass diese miRNA in Nematoden, i.e. dem C. elegans Wurm, benötigt wird, um die Entwicklung von C. elegans vom 2. zum 3. Larvenstadium überhaupt zu ermöglichen (1). Das Neue dabei war, dass es sich hier nicht um ein protein-kodierendes Gen handelte, sondern dass die lin-4 miRNA selbst  – i.e. auf der Ebene der RNA –  in der Lage war, die Expression der protein-kodierende lin-14 mRNA zu regulieren. Sie wirkt dabei als eine Art „Genschalter“, der komplementär zum 3‘ Ende der lin-14 mRNA ist und der dadurch in der Lage ist, die Expression der lin-14 mRNA in ein Protein herunter zu regulieren. Das wiederum ist für die Entwicklung von C. elegans essentiell.

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02.12.2024

Besuch in Argentinien

Eine Delegation der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Rektor Wolfgang Fleischhacker besuchte vor kurzem Argentinien, um die bereits bestehenden Kooperationen zu erweitern. Neben Gesprächen mit der Universität Buenos Aires (UBA) stand auch ein Besuch der Universidad Nacional de Cuyo (UNCUYO) auf der Agenda.

Die Medizinische Universität Innsbruck und die UNCUYO haben bereits 2022 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Besuch von Rektor Wolfgang Fleischhacker, Vizerektorin Christine Bandtlow, Katharina Hüfner (Direktorin Univ.-Klinik für Psychiatrie II) und Birgit Högl (Leiterin Schlaflabor, Univ.-Klinik für Neurologie) diente dazu, die Zusammenarbeit insbesondere in den Fächern Psychiatrie und Neurologie weiter auszubauen. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war ein gemeinsam organisiertes internationales Symposium zum Thema Höhenmedizin. Dabei standen unter anderem die Themen Schlaf in großer Höhe sowie psychische Gesundheit und Alpinsport im Fokus. Unterstützt wurde die Delegation, die den Aufenthalt auch für einen Besuch der Einrichtungen der UNCUYO im Aconcagua Park nutzte, von der österreichischen Botschaft. Frederico Kahr, österreichischer Konsul in Mendoza, begleitete die Reise und unterstützt die Zusammenarbeit der Medizinischen Universität Innsbruck mit den argentinischen Einrichtungen. In Buenos Aires wurde die Gruppe von Luis Ignacio Brusco, Dekan der Universität Buenos Aires (UBA), und seinem Stab empfangen. Ziel der Gespräche war es, die Möglichkeit einer vertieften Kooperation auszuloten.  „Ein Ausbau der bisher wenig genutzten Achse zwischen Österreich und Argentinien bringt neue Möglichkeiten in der Forschung und Ausbildung mit sich. Das gilt nicht nur für die bereits bestehende Zusammenarbeit in den Bereichen Höhenmedizin und Schlaf, sondern geht weit darüber hinaus“, erklärte Birgit Högl. „Mendoza und Innsbruck verbindet, dass sie beide als Universitätsstädte in unmittelbarer Nähe zum hochalpinen Raum liegen. Dadurch gibt es an beiden Orten sowohl bei Forschenden, Studierenden sowie auch in der Bevölkerung Interesse für die Alpin- und Höhenmedizin und damit ideale Voraussetzungen, um wissenschaftliche Studien durchzuführen“, ergänzt Katharina Hüfner.

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03.12.2024

Diversitas-Preis für Med Uni Innsbruck

Groß war die Freude bei den Vertreter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck, des Institute of Science and Technology Austria, der Pädagogischen Hochschule Salzburg, der Universität Innsbruck, der Universität für Weiterbildung Krems (Hauptpreise) sowie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland und der Universität Graz (Anerkennungspreise), denen gestern bei einer feierlichen Preisverleihung von Minister Martin Polaschek die „Diversitas“-Preise überreicht wurden.

Die Forschung im Bereich der geschlechter- und diversitätssensiblen Gesundheitsversorgung und der Entwicklung des Diversitätsmanagements kommt an der Medizinischen Universität Innsbruck seit vielen Jahren ein wichtiger Stellenwert zu ­ – und dieses Engagement wird auch gesehen. Am 2. Dezember durfte Universitätsprofessorin Sabine Ludwig, Leiterin des 2023 etablierten Instituts für Diversität in der Medizin für die Medizinische Universität Innsbruck in Wien gemeinsam mit dem Rektor Universitätsprofessor Wolfgang Fleischhacker einen der fünf „Diversitas“-Hauptpreise von Wissenschaftsminister Martin Polaschek entgegennehmen. Insgesamt hat die Medizinische Universität damit bereits viermal einen der „Diversitas“-Preise, die jährlich kurz vor Weihnachten vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) überreicht werden, gewonnen.

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05.12.2024

Rituximab-Studie bei nephrotischem Syndrom stimmt optimistisch

Die bisher größte Untersuchung zur Effektivität von Rituximab bei Patient:innen mit seltenen Podozytopathien bestätigt die Vorteile der Therapie: Krankheitskontrolle trotz multipler Vortherapien, weniger Schübe, wenige Nebenwirkungen und stabilisierte Nierenfunktion. Die Ergebnisse der von Philipp Gauckler und Andreas Kronbichler (Univ.-Klinik für Innere Medizin IV) initiierten und geleiteten multizentrischen Studie wurden kürzlich im Journal of the American Society of Nephrology publiziert.

Vieles ist noch unerforscht bei Podozythopathien, zu denen die Formen Minimal Change Disease und FSGS (fokal segmentale Glomerulosklerose) zählen. Bei diesen seltenen Krankheiten werden die Filterzellen der Nieren (Podozyten) angegriffen. Wie viele Menschen davon betroffen sind, ist nicht genau bekannt. Vermutlich handelt es sich um Autoimmunerkrankungen. Es gibt starke Hinweise dafür. Doch auch das ist noch nicht restlos gesichert. Folglich gibt es keine zugelassene Therapie und schon gar keine, die auf die Ursache abzielen könnte. Jetzt aber stimmen die Ergebnisse einer retrospektiven Untersuchung, die an weltweit 30 Zentren in 15 Ländern und von insgesamt 52 Forscher:innen unter der Leitung von Philipp Gauckler (Erstautor) und Andreas Kronbichler (korrespondierender Autor) von der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV (Direktor: Gert Mayer) durchgeführt wurde, zuversichtlich: In der Studie „Long-Term Outcomes of Rituximab-Treated Adult Patients with Podocythopathies“, die unlängst im hochrangigen Journal of the American Society of Nephrology veröffentlicht wurde, konnten die Forscher:innen zeigen, dass die Behandlung mit der Substanz Rituximab neben der guten Verträglichkeit noch weitere Vorteile für die Patient:innen bringt.

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09.12.2024

Rekordbudget: 29 % mehr Budget für die Tiroler Universitäten

Leistungsvereinbarungen 2025-2027: 1,7 Mrd. Euro Zukunftsinvestition in den erfolgreichen Universitätsstandort Tirol

Was das Budgetplus für die neue Periode 2025 bis 2027 im Vergleich zur Vorperiode betrifft, liegen die Tiroler Universitäten mit einem Zuwachs von rund 29 % genau im Österreichdurchschnitt. Die Medizinische Universität Innsbruck erhält ein Plus von 30,04 %, die Universität Innsbruck ein Plus von 28 %. Zusammen betrachtet liegen die Budgetsteigerungen der Tiroler Universitäten daher bei 28,75 %.

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11.12.2024

Zwischen Piste und Hörsaal: Parasportler und Medizinstudent Christoph Glötzner

Vormittags Training, nachmittags Lehrveranstaltungen, abends für Prüfungen lernen: Medizinstudent Christoph Glötzner bräuchte für seinen Tag manchmal mehr als 24 Stunden. Der 20-Jährige studiert Humanmedizin an der Med Uni Innsbruck und ist gleichzeitig Spitzensportler, als Mitglied des Deutschen Para-Skiteams Alpin. Bei einem Unfall hat er ein Bein verloren – ein ebenfalls oberschenkelamputierter Mediziner in der Reha hat ihn zum Behinderten-Skisport gebracht und ihn inspiriert Arzt zu werden.

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12.12.2024

Ignaz Semmelweis Institut nimmt seine Arbeit auf

Institutionsübergreifende Einrichtung auf dem Gebiet der Infektionsforschung

(Wien/Graz/Innsbruck/Linz, 12-12-2024) Mit Anfang 2025 nimmt das neue Ignaz Semmelweis Institut seine Arbeit auf. Diese Einrichtung auf dem Gebiet der Infektionsforschung ist ein Zusammenschluss der MedUni Wien, Med Uni Graz, MedUni Innsbruck, der Johannes Kepler Universität Linz sowie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Das Institut widmet sich der Erforschung von Infektionskrankheiten, um ein besseres Verständnis von Krankheitserregern und Krankheiten sowie die Entwicklung von Gegenmaßnahmen wie Therapeutika und Impfstoffen zu erreichen.

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16.12.2024

55.000 Euro für gute Lehre: MUI-Lehrpreise 2024 vergeben

Gute Lehre gehört vor den Vorhang geholt und belohnt: Das ist die Intention der MUI-Lehrpreise in verschiedenen Kategorien. Bei der zweiten Ausgabe standen praktische Lehrformate und die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten im Mittelpunkt. Ausgezeichnet wurden Lehrende, die in den Augen von Studierenden und Jury besonders erfolgreich ihr Wissen vermitteln, sei es bei Lehrveranstaltungen direkt am Krankenbett, im Labor, während des Klinisch-praktischen Jahres oder Abschlussarbeiten.

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18.12.2024

Kinder-Krebs-Hilfe stärkt Forschung mit einer halben Million Euro

Roman Crazzolara wurde unlängst von Rektor Wolfgang Fleischhacker zum Professor für pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen. Die Kinder-Krebs-Hilfe unterstützt die Weiterführung patientennaher Projekte im Bereich der Therapie- und der Lebensqualitätsforschung in den kommenden Jahren neuerlich mit einer halben Million Euro.

Die meisten Kinder, die in Tirol, Vorarlberg und Südtirol – dem Einzugsgebiet der Kinderonkologie und -hämatologie an der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller) in Innsbruck – an Krebs erkranken, haben mittlerweile sehr gute Chancen, die Krankheit zu überleben. Die Heilungsrate bei akuter lymphatischer Leukämie liegt z.B. inzwischen bei über 94 Prozent. Das ist ein Verdienst der Wissenschaft. Die Kinder-Krebs-Hilfe Tirol und Vorarlberg, die schon lange mit der Medizinischen Universität Innsbruck kooperiert, hat im ersten Schritt eine Stiftungsprofessur für Kinderonkologie finanziert und damit die Forschung rund um diese Erkrankungen wesentlich unterstützt. Nach Ablauf der Stiftungsprofessur hat Rektor Wolfgang Fleischhacker Roman Crazzolara nun zum Professor für pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Universität Innsbruck berufen. Die Kinder-Krebs-Hilfe stellt zu diesem Anlass neuerlich 500.000 Euro zur Verfügung um die Forschung des Teams von Roman Crazzolara weiterhin zu stärken.

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21.12.2024

Friedvolle Feiertage und ein gutes 2025!

Geschätzte Mitarbeiter:innen, liebe Kolleg:innen, liebe Studierende, verehrte Freundinnen und Freunde der Medizinischen Universität Innsbruck,

2024 war nicht irgendein Jahr, es war unser Jubiläumsjahr! Wir haben 20 Jahre „Wissen leben“ gefeiert und das gebührend! Vielleicht waren Sie ja bei der einen oder anderen Veranstaltung dabei – etwa dem Gedenkkonzert der Universitäten, beim Festvortrag von Christoph Huber, bei einem der Vorträge aus unserer Reihe Wissen/schaf(f)t Gesundheit oder bei der großen Jubiläumsfeier am 5. Oktober im Salzlager Hall, dem glanzvollen universitären Höhepunkt dieses Jahres.

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07.01.2025

Neue Chemie für maßgeschneiderte RNA-Komplexe

Forscherinnen und Forscher der Innsbrucker Universitäten haben eine neue Methode zur kovalenten Markierung von RNA in der Zelle entwickelt. In der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology zeigen sie, wie sich damit RNA-Bewegungen in der Zelle abbilden lassen.

Die spezifische Markierung von RNA in lebenden Zellen birgt viele Herausforderungen. Forschende der Innsbrucker Universitäten beschreiben in der Fachzeitschrift Nature Chemical Biology einen strukturgeleiteten Ansatz zur Bildung kovalenter (d.h. irreversibel bindender) RNA-Liganden-Komplexe. Der Schlüssel dazu ist die Modifikation des ursprünglichen Liganden mit einem reaktiven „Griff“, der es ihm erlaubt, mit einer Nukleobase an der RNA-Bindungsstelle zu reagieren. Dies wurde zunächst am Beispiel eines RNA-Riboschalters in vitro und in vivo demonstriert.

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07.01.2025

Nachruf auf em. o. Univ.-Prof. Dr. med. Peter Deetjen (1932 – 2024)

Peter Deetjen wurde 1932 in Berlin geboren. Er studierte Medizin in Münster und Göttingen, wo er 1957 promovierte und 1963 habilitierte. Nach einer Assistenzarztzeit in Göttingen und Hannover und einer Gastprofessur an der State University Buffalo, USA, wurde er 1965 Abteilungsleiter am Physiologischen Institut der Universität München, von wo er im Jahr 1971 zum Ordinarius für Physiologie und zum Vorstand des Instituts für Physiologie und Balneologie der Universität Innsbruck berufen wurde.

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08.01.2025

Plasmapherese: Eine vielversprechende Zusatztherapie bei Sepsis

Etwa 20 % der Patient:innen auf einer Intensivstation leiden an einer lebensbedrohlichen Sepsis oder gar an einem septischen Schock: Ihr Körper reagiert derart auf eine Infektion, dass es zu Kreislaufversagen und zum Tod kommen kann. Eine Studie mit Beteiligung der Internistischen Intensivmedizin in Innsbruck zeigt einen vielversprechenden Behandlungsansatz und einen Zusammenhang mit zwei Gerinnungsfaktoren im Blut: Die Plasmapherese könnte die Überlebensrate bei septischem Schock verbessern.

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08.01.2025

Ivan Tancevski zum Professor für experimentelle Pneumologie berufen

Seit 1. Jänner 2025 ist Ivan Tancevski Professor für experimentelle Pneumologie (§ 99.1). Mit der im Dezember des Vorjahres erfolgten Vertragsunterzeichnung bei Rektor Wolfgang Fleischhacker kann der gebürtige Südtiroler die Symbiose von Klinik und Forschung in seinem Fachgebiet noch besser forcieren.

Das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer war bei Ivan Tancevski schon in der Schulzeit ausgeprägt. „Biologie und Chemie waren meins, weil ich aber nach der Oberschule nicht nur Wissenschaft machen, sondern mit Menschen zu tun haben wollte, hat sich das Medizin-Studium angeboten“, blickt der gebürtige Bozner zurück, der sich für Innsbruck als Studienort entschieden hat.

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10.01.2025

Hochschulen und Forschungsinstitutionen verlassen Plattform X – Gemeinsam für Vielfalt, Freiheit und Wissenschaft

Mehr als 60 deutschsprachige Hochschulen und Forschungsinstitutionen möchten ein Zeichen setzen und verkünden gemeinschaftlich, ihre Aktivitäten auf der Plattform X (ehemals Twitter) einzustellen. Der Rückzug ist Folge der fehlenden Vereinbarkeit der aktuellen Ausrichtung der Plattform mit den Grundwerten der beteiligten Institutionen: Weltoffenheit, wissenschaftliche Integrität, Transparenz und demokratischer Diskurs.

Die Veränderungen der Plattform X – von der algorithmischen Verstärkung rechtspopulistischer Inhalte bis zur Einschränkung organischer Reichweite – machen eine weitere Nutzung für die beteiligten Organisationen unvertretbar. Der Austritt der Institutionen unterstreicht ihren Einsatz für eine faktenbasierte Kommunikation und gegen antidemokratische Kräfte. Die Werte, die Vielfalt, Freiheit und Wissenschaft fördern, sind auf der Plattform nicht mehr gegeben.

Auch einige Institutionen, die ihre Aktivitäten auf der Plattform bereits eingestellt haben, unterstützen den gemeinsamen Appell und bekräftigen damit die Bedeutung einer offenen und konstruktiven Diskussionskultur. Diese Entscheidung betrifft ausschließlich die X-Accounts der beteiligten Institutionen und nicht ihre Kommunikation über andere Social-Media-Kanäle. Im Lichte der jüngsten Ereignisse werden sie die Entwicklung der Plattformen und ihrer Algorithmen weiterhin aufmerksam beobachten.

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14.01.2025

Viren unter Beobachtung: Pandemievorsorge ist Forschungsschwerpunkt von Gisa Gerold

Das Institut für Virologie der Medizin Uni Innsbruck hat mit Gisa Gerold seit 1. November 2024 eine neue Leiterin. Die Pandemievorsorge gehört zu ihren Forschungsschwerpunkten. Gemeinsam mit ihrem Team erforscht die Expertin Erreger, die zu einer Herausforderung für die globale Gesundheit werden könnten und entwickelt innovative Methoden zur Vorhersage und Prävention. Aktuell stehen nicht nur die Vogelgrippe, sondern auch das Dengue- und das Chikungunya Virus unter besonderer Beobachtung.

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16.01.2025

Neue Einblicke in die Chromatinorganisation und -regulation

Mit der Untersuchung der Chromatinstruktur über fünf Entwicklungsstadien und drei adulte Gewebearten hinweg, liefert ein Team um Mujahid Ali (Gemeinsame Einrichtung für Neurowissenschaften), Einblicke in die Anpassung epigenomischer Veränderungen. Die Erkenntnisse verbessern unser Verständnis der Genomfunktionalität und evolutionären Anpassung, mit Implikationen für die Rolle von Chromatin in Gesundheit und Krankheit.

Chromatin ist das genetische Grundmaterial in unseren Zellkernen. Es besteht aus der DNA (Desoxyribonukleinsäure) und damit assoziierten Eiweißen (Proteinen) und bildet die Komponenten, aus denen die Chromosomen sind.  Das Verständnis der Chromatinstruktur und ihres Beitrags zu Regulation der Gene ist Gegenstand der Epigenetik und Thema einer neuen, im Fachjournal Nature Communications veröffentlichten Forschungsarbeit von Mujahid Ali und Kolleg:innen aus Wien und China, in der die komplexe 3D-Chromatinlandschaft von Drosophila pseudoobscura im Verlauf der Entwicklung untersucht wurde.

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17.01.2025

Neues Service: Expert:innenverzeichnis für Journalist:innen

Von A wie Abwasseranalyse bis Z wie Zyklusstörungen und von A wie Timon Adolph bis Z wie Johannes Zschocke: Sie recherchieren zu einem bestimmten Thema und suchen noch Interviewpartner:innen? Sie sind auf Themensuche? Um Ihnen einen Überblick über die vielfältigen Forschungsbereiche und die an der Medizinische Universität Innsbruck tätigen Expert:innen zu verschaffen, hat das Team der Abteilung PR Medien ein Verzeichnis erstellt.

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20.01.2025

Nächster Schritt bei der Lösung des Lp(a)-Rätsels

Mit der Kombination von Nanopore Sequencing und einem bioinformatischen UMI-Fehlerkorrekturmodell, hat es ein Team um Stephan Amstler und Stefan Coassin vom Institut für Genetische Epidemiologie geschafft, eine „dunkle Genregion“ im LPA Gen nahezu exakt zu sequenzieren, Mutationen zu identifizieren und deren Reihenfolge zu bestimmen. Die Studie trägt zur Klärung der unterschiedlich hohen Lp(a)-Spiegel in der Bevölkerung bei und wurde im angesehenen Fachjournal Genome Medicine veröffentlicht.

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21.01.2025

Entdeckungsreise Gender: Kinder und Jugendliche auf der Suche nach ihrer Geschlechtsidentität

Zum 11. Mal lädt dieses Jahr Kathrin Sevecke, Primaria der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Hall und Direktorin der Innsbrucker Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kindes- und Jugendalter, Expert:innen ein, um im Rahmen eines Kongresses am 24. und 25. Jänner aktuelle Forschungs- und Behandlungsansätze zum Thema Genderidentität bei Kindern und Jugendlichen zu diskutieren.

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22.01.2025

Ignaz Semmelweis Institut setzt Fokus auf Infektionskrankheiten

Mit Anfang 2025 hat das neue Ignaz Semmelweis Institut seine Arbeit aufgenommen. Diese Einrichtung auf dem Gebiet der Infektionsforschung ist ein Zusammenschluss der Medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck und Graz, der Johannes Kepler Universität Linz sowie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Das Institut widmet sich der Erforschung von Infektionskrankheiten, um Krankheitserreger und Krankheiten besser zu verstehen und die Entwicklung von Gegenmaßnahmen wie Therapeutika und Impfstoffe zu forcieren.

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28.01.2025

Neuer therapeutischer Angriffspunkt für Prostatakrebs entdeckt

Mit der Hemmung des „alternativen Spleißens“ wurde eine neue mögliche Therapieoption für kastrationsresistenten Prostatakrebs entdeckt. Im Rahmen eines von der Fondation Cancer geförderten Forschungsprojekts liefern Frédéric R. Santer vom Labor für Experimentelle Urologie an der Univ.-Klinik für Urologie und Marcus V. Cronauer vom Universitätsspital Bonn die molekularbiologischen Grundlagen für einen neuen Therapieansatz zur Behandlung von Prostatakrebs.

Fast alle Stadien des Prostatakarzinoms zeigen eine starke Abhängigkeit von Androgenen, den männlichen Geschlechtshormonen. Androgene wie Testosteron und Dihydrotestosteron vermitteln ihre Signale über den Androgenrezeptor (AR), ein Protein aus der Familie der Kernrezeptoren. Daher stellt die Hemmung der Androgen-/AR-vermittelten Signale einen zentralen Aspekt endokriner (hormoneller) Therapiekonzepte dar. Leider sind endokrine Therapien bisher nicht in der Lage, das Tumorwachstum dauerhaft zu unterdrücken und somit kommt es fast unweigerlich zur Tumorprogression mit der Bildung sogenannter kastrationsresistenter Zellen. Letztere sind in der Lage, trotz niedriger Androgenspiegel bzw. der Gabe von Anti-Androgenen auch weiterhin zu überleben und zu wachsen.

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29.01.2025

Staatspreise für zwei Absolventen der Med Uni Innsbruck

Hohe Auszeichnung durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung für zwei ehemalige Studierende der Med Uni Innsbruck: Ivan Lechner erhielt einen „Award of Excellence“ für seine Dissertation im Rahmen des Clinical PhD-Programms Kardiovaskuläre Medizin. Ein Würdigungspreis ging an Ivo Hartlieb für seine ausgezeichneten Studienleistungen inklusive Abschlussarbeit im Masterstudium Molekulare Medizin.

Die Freude über den Staatspreis war bei beiden Preisträgern groß: Im November beziehungsweise Dezember 2024 wurden sie in Wien für ihre hervorragenden Leistungen als inzwischen ehemalige Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck ausgezeichnet. Ivan Lechner und Ivo Hartlieb waren von der Med Uni Innsbruck dafür nominiert worden.

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30.01.2025

Wie Zika-Viren Wirt und Überträger zum eigenen Vorteil manipulieren

Es ist vor allem die asiatische Tigermücke, die dem Zikavirus hilft, sich in Mensch und Tier zu vermehren. In einer kürzlich erschienenen Forschungsarbeit beleuchten die Virologin Gisa Gerold und die Infektionsbiologin Noushin Emami, wie es Zika-Viren gelingt, ihren Übertragungserfolg zu optimieren. Dabei standen erstmals Geruchsstoffe der menschlichen Haut im Visier, die die Stechlust der Tigermücke entfachen.

Viren sind klein und allein nicht überlebensfähig, trotzdem sind sie in der Lage, sich rasant zu verbreiten. Darin sind sie wohl gerade deshalb so erfolgreich, weil sie sich die Eigenarten ihres Wirts und seiner Interaktion mit Vektoren (Überträgern) zunutze machen. Eine solch erfolgreiche Überlebensstrategie konnte nun erstmals in einer, soeben im Fachjournal Communications Biology veröffentlichten Forschungsarbeit zu Zikaviren (ZIKV) und ihrem hauptsächlichen Überträger, der asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus), nachgewiesen werden. Vor dem Hintergrund weltweit ansteigender Zikavirus-Fälle und der zunehmenden Ausbreitung der Tigermücke auch in Europa könnte das Verständnis dieses Mechanismus neue Wege zur Eindämmung von Übertragungen ebnen. Detail am Rande: Nur die weibliche Stechmücke sticht.

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31.01.2025

Land Tirol fördert herausragende Nachwuchsforscher:innen

Das Land Tirol fördert die Forschung talentierter Wissenschafterinnen und Wissenschafter. Im Festsaal des Landhauses überreichte Landesrätin Cornelia Hagele am 27. Jänner die „Tiroler Nachwuchsforscher*innenförderung“ für das Jahr 2024 an 56 Forscher:innen, darunter auch sieben Jungforscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck.

„Gerade in einer Zeit, die von rasanten technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen geprägt ist, ist es umso wichtiger, in Köpfe und Ideen zu investieren“, sagte Cornelia Hagele, als sie am Montagabend die Dekrete für die „Tiroler Nachwuchsforscher*innenförderung“, an 56 junge Wissenschafter:innen (54 Projekte) von allen Tiroler Hochschulen und Universitäten überreichte. „Die Ergebnisse der diesjährigen Förderung zeigen eindrucksvoll, dass Tirols wissenschaftlicher Nachwuchs bestens aufgestellt ist, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen“, ergänzte die Wissenschaftslandesrätin mit Blick auf die Preisträger:innen, die aus 111 Einreichungen nach externer Begutachtung ausgewählt wurden und mit insgesamt 1,1 Millionen Euro vom Land Tirol gefördert werden. Ihre Projekte beschäftigen sich neben der Förderung der Gesundheitskompetenz von Jugendlichen unter anderem auch mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Tiroler Familienbetrieben zur Effizienzsteigerung oder alternativen Formen des Wintertourismus.

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03.02.2025

Sabine Liebscher ist neue Professorin für Systemische Neurobiologie

Mit der Berufung der Ärztin und Neurobiologin Sabine Liebscher auf die § 98 Professur für Systemische Neurobiologie hat das Institut für Neurobiochemie seit 1. Feber 2025 auch eine neue Direktorin. Die Nachfolgerin von Christine Bandtlow möchte die molekulare Expertise am Biozentrum für ihre Forschung zu Schaltkreismechanismen bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems nutzen und wird den Neuroschwerpunkt am Standort stärken.

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10.02.2025

Tirol etabliert eigene Stiftungsprofessur für Palliativmedizin

• Neues Kompetenzzentrum für Palliativmedizin in Innsbruck • Land Tirol investiert insgesamt 700.000 Euro in Umsetzung bis 2030 • Fokus auf qualitätsvoller Versorgung, Ausbildung und Forschung • Flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung in Tirol sichergestellt

Wenn sich das Leben schwerkranker Menschen dem Ende neigt, braucht es eine besondere multiprofessionelle und menschliche Begleitung. Palliativmedizin ist ein wichtiger Teil davon. Sie hilft Menschen nicht nur in ihrer letzten Lebensphase, Schmerzen zu lindern und ihre Würde zu bewahren, sondern auch Patient:innen mit einer weitfortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung. Während die Bedürfnisse schwer kranker Patient:innen komplex sind, brauchen auch die Angehörigen umfassende Unterstützung. Tirol setzt daher seit mehreren Jahren auf den Palliativ-Ausbau in der Versorgung, Forschung und Lehre. Im Rahmen einer Pressekonferenz heute, Montag, gaben Gesundheits- und Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele und Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, die Etablierung eines Kompetenzzentrums für Palliativmedizin in Innsbruck bekannt: Bis 2030 soll zunächst eine eigene Stiftungsprofessur für Palliativmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck eingerichtet werden, gefolgt von der möglichen Etablierung einer bettenführenden Organisationseinheit. Für die Umsetzung der Stiftungsprofessur stellt das Land Tirol insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung.

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11.02.2025

Mathematikerin Lisa Seekircher erhielt Dr.-Otto-Seibert-Preis

Zahlen, Daten und Statistiken umgeben den Alltag von Lisa Seekircher. Die Technische Mathematikerin ist seit ihrem Masterstudium an epidemiologischen Studien an der Medizinischen Universität beteiligt. Ihre Analysen und Auswertungen, die sie im Zuge der Corona-Impfaktion im Bezirk Schwaz machte, wurden in The Lancet Microbe publiziert. Dafür erhielt sie jetzt den Dr.-Otto-Seibert-Wissenschaftsförderungspreis.

Mit dem Dr.-Otto-Seibert-Wissenschaftsförderungspreis zeichnet die Medizinische Universität Innsbruck junge Forscher:innen aus, die mit ihren wissenschaftlichen Leistungen auffallen. Aufgefallen ist die Preisträgerin für das Jahr 2024, Lisa Seekircher, auch Hanno Ulmer. „Ihre unkomplizierte Art und ihre Fähigkeiten mit Daten und Statistiken umzugehen, haben mich sehr beeindruckt“, hob der stv. Direktor des Epicenter bei seiner Laudatio auf Seekircher bei der Preisverleihung am 4. Februar 2025 hervor. Die Mathematikerin erhielt den Preis für ihre Publikation “Immune response after two doses of the BNT162b2 COVID-19 vaccine and risk of SARS-CoV-2 breakthrough infection in Tyrol, Austria: an open-label, observational phase 4 trial”, die 2023 im hochkarätigen Fachjournal The Lancet Microbe erschienen ist.

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12.02.2025

Entspannung kann man lernen: Med-Uni Mitarbeiter Harald Hörmann

Loslassen ist das große Thema von Harald Hörmann. An der Med Uni Innsbruck arbeitet er therapeutisch mit mentaler Entspannung und gibt sein Wissen über Meditation und Entspannungstechniken weiter. Für sich persönlich hat der Innsbrucker mentale Entspannungstechniken schon im Studium entdeckt – gerade nach seiner Querschnittlähmung habe ihm das sehr geholfen, ebenso als begeisterter Spitzensportler. Seine jahrzehntelange Erfahrung bringt Hörmann an der Univ.-Klinik für Psychiatrie II ein.

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18.02.2025

INDICATE – Wie Daten und KI-Modelle die Intensivmedizin verbessern sollen

Mit INDICATE gibt es seit Anfang Dezember 2024 ein Konsortium, das auf europäischer Ebene daran arbeitet, Daten aus Intensivstationen verfügbar und nutzbar zu machen. Im Einklang mit der EU-Datenschutzgrundverordnung sollen dadurch neue KI-Modelle geschaffen werden, die künftig die Pflege von Patient:innen im Intensivbereich verbessern.

Der Slogan von INDICATE lautet „Connecting Data in European Intensive Care” und beschreibt somit gut, was die Initiative vorhat. Dafür werden neue KI-Modelle (KI = Künstliche Intelligenz) benötigt. Was allen KI-Modellen gemeinsam ist, ist die Tatsache, dass sie nur dann wie gewünscht funktionieren, wenn sie genügend Daten zur Verfügung haben.

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24.02.2025

Neue AI and Scientific Computing Faculty startet durch

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und wird als eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Zeit angesehen. Sie soll uns in allen Lebensbereichen, insbesondere auch in der Medizin, unterstützen. Auch die KI und Scientific Computing Community braucht Unterstützung. Deshalb haben Clemens Dlaska und Sebastian Schönherr die „Faculty of Artificial Intelligence and Scientific Computing in Medicine“ initiiert – eine Plattform, die wachsen soll und am 6.3. mit einem Kick-off Talk durchstartet.

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25.02.2025

Die Gehirn-Vorsorge immer im Kopf

Die internationale Woche des Gehirns ist ein Highlight im Veranstaltungsjahr der Medizinischen Universität Innsbruck. Vom 10. bis 14. März erwartet die Besucher:innen – im Hörsaal und im Livestream – jeweils um 18.30 Uhr ein Vortragsprogramm, in dem sich Expert:innen der Med Uni Innsbruck mit ganzheitlichen Möglichkeiten zur Vorbeugung von Gehirnerkrankungen beschäftigen. Es werden Themen von Ernährung über Bewegung bis Meditation beleuchtet.

Hörminderung und schlechtes Sehen sind Risikofaktoren für eine Demenzerkrankung. Wichtig: Es sind vermeidbare Risikofaktoren. Eine Hörgerätanpassung und augenärztliche Versorgung können helfen, geistig aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Neben diesen Beispielen gibt es viele Schrauben, an denen jede und jeder selber drehen kann, um möglichst lange fit und flexibel im Gehirn zu bleiben. Freundschaften pflegen, auf eine gesunde Ernährung achten und körperlich aktiv bleiben, gehören dazu.

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26.02.2025

Innsbrucker Klinik erneut unter den besten Krankenhäusern weltweit

Die tirol kliniken und die Medizinische Universität Innsbruck freuen sich, dass das Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck seinen Rang unter den besten Krankenhäusern der Welt auch heuer bestätigen konnte.

Platz 2 unter 30 österreichischen Krankenanstalten und Platz 56 unter 250 Krankenhäusern weltweit. So lautet die Platzierung im „World’s Best Hospitals“-Ranking 2025 von Newsweek und Statista. „Das ist ein Ergebnis, das vor allem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken ist“, freut sich der Medizinische Geschäftsführer der tirol kliniken Christian Haring, „denn sie sind es, die sich rund um die Uhr mit hoher Expertise und großem Engagement um unsere Patientinnen und Patienten kümmern, was sich natürlich in den Befragungen zu diesem Ranking niederschlägt“. Auch der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker ist zurecht stolz: „Es gibt nicht viele große Kliniken, wo die Zusammenarbeit zwischen Lehre, Forschung und klinischer Anwendung so gut funktioniert, und dieses Ranking bestätigt das.“

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27.02.2025

Konsequenz und Medikamente – ein Leben mit Cystischer Fibrose (CF)

Noch vor einigen Jahrzehnten war die Diagnose Cystische Fibrose, auch bekannt als Mukoviszidose, eine Krankheit mit der Betroffene kaum das Kindesalter überlebten. Heute ist sie immer noch nicht heilbar, mit Medikamenten und angepasster Ernährung kann CF aber gut kontrolliert werden. Viele Betroffene sind heute erwachsen.

Was ist CF?

CF ist eine angeborene, vererbliche Stoffwechselerkrankung, die zu den Seltenen Erkrankungen zählt. Ursache ist ein Defekt im CFTR-Gen. Die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken, liegt in Österreich bei ca. 1:3.500. Jede 30. Person ist Anlageträger:in. Tragen beide Elternteile ein mutiertes Gen in sich, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 25 Prozent, dass das Kind erkrankt. „Seit Mitte der 90er Jahre wird in Österreich jeder Säugling auf Mukoviszidose gescreent, was zu einer Erfolgsquote von 98% führt, dass die Krankheit entdeckt wird und so frühzeitig mit einer Behandlung begonnen werden kann“, erklärt Dorothea Appelt, Oberärztin an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde und ärztliche Leiterin des Cystische Fibrose Zentrums an der Klinik Innsbruck.
Diese frühe Erkennung und die stetige Weiterentwicklung der Therapie an spezialisierten Zentren waren die Gamechanger.

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28.02.2025

11. Science Day: Ausgezeichnete Habilitand:innen

Mit dem Science Day heißt die Medizinische Universität Innsbruck traditionell ihre neuen Habilitand:innen willkommen. Am 25. Februar waren es bei seiner elften Ausgabe deren elf, die nun den Titel PrivatdozentIn führen dürfen. Sie nutzten die Gelegenheit, ihren akademischen Werdegang im feierlich-wissenschaftlichen Rahmen vorzustellen.

Das musikalische Duo „Lege Artis“ eröffnete die Feierstunde im Audimax der Med Uni Innsbruck – und „lege artis“, nach allen Regeln der Kunst, seien auch die Habilitationen der elf frischgebackenen Privatdozent:innen erfolgt, so führte es Christine Bandtlow, die Vizerektorin für Forschung und Internationales der Med Uni Innsbruck, beim 11. Science Day aus. Dabei wurde elf Wissenschafter:innen am 25. Februar 2025 die venia docendi, die Lehrberechtigung verliehen. Bandtlow, die den verhinderten Rektor vertrat, gratulierte ihnen zu einer großen Errungenschaft, hätten sie doch mit der Habilitation die höchstrangige Hochschulprüfung in Österreich bestanden und damit eine der höchsten akademischen Weihen erreicht. „Sie haben die Lehrberechtigung erhalten und bewiesen, dass Sie in Ihrem wissenschaftlichen Fach erfolgreich und innovativ publiziert haben“, so die Vizerektorin in ihrer Ansprache an die Ausgezeichneten. Nun stünden ihnen alle Wege offen.

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03.03.2025

Start zur Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren zur Vergabe der Studienplätze am 3. März 2025

Am 3.3.2025 beginnt die Anmeldephase für die Aufnahmeverfahren 2025 für die Studienplätze der Studien Human- und Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. Die Anmeldefrist für die Aufnahmetests, die am 4. Juli 2025 stattfinden, endet am 31.03.2025. Auch für die Aufnahmeverfahren zu den Studien Molekulare Medizin und Pharmaceutical Sciences an der Med Uni Innsbruck kann man sich ab 3. März anmelden.

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04.03.2025

Kardiologiekongress: Praxisnähe als Erfolgsrezept für optimale Herzinfarktversorgung

Seit August vergangenen Jahres verfügt die Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie) über ein viertes Herzkatheter-Labor. Damit konnte die Kapazität für die Akutversorgung des Herzinfarkts wie auch für geplante Interventionen entscheidend ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang nimmt auch der Innsbrucker Kardiologiekongress eine zentrale Rolle ein: Der fachliche Austausch trägt zur Optimierung der Versorgung bei.

„Die Anschaffung eines weiteren Großgeräts war wichtig, um der wachsenden Zahl an akuten Herzinfarkten gerecht zu werden, aber auch, um die Wartezeiten für elektive, also geplante Eingriffe zu reduzieren“, betont Klinikdirektor und Kongress-Organisator Axel Bauer. Über 1.000 akute Herzinfarkte werden jährlich an der Innsbrucker Kardiologie versorgt – mehr als doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren. Vor diesem Hintergrund ist die gesteigerte Versorgungskapazität von besonderer Bedeutung. „Dank des hervorragenden Herzinfarktnetzwerks waren Infarktpatientinnen und -patienten in Tirol immer schon sehr gut und schnell versorgt. Das steigende Patientenaufkommen sowohl im Notfall- wie auch Elektivbereich hat uns jedoch vor zunehmende Herausforderungen gestellt. Mit der nunmehr gesteigerten Kapazität konnten wir die Wartezeiten bei den elektiven Herzkatheteruntersuchungen drastisch reduzieren“, beschreibt Bauer die exzellente Bedarfsabdeckung durch die Innsbrucker Kardiologie, die neben dem AKH Wien zu den größten Herzzentren Österreichs zählt.

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06.03.2025

Preis für Gender Medizin Forschung an Renate Pichler vergeben

„Das Urothelkarzinom ist ein Paradebeispiel für geschlechtsspezifische Unterschiede und den Einfluss von Geschlechtshormonen auf die Wirksamkeit der Immuntherapie“, sagt Renate Pichler, Uro-Onkologin an der Univ.-Klinik für Urologie (Direktor: Wolfgang Horninger) und Empfängerin des diesjährigen Preises für Gender Medizin Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die festliche Feierstunde am 4. Februar 2025 in der Fritz-Pregl-Straße, bei der gleich mehrere Preise der Med Uni Innsbruck vergeben wurden, hatte einen kleinen Schönheitsfehler. Renate Pichler, der der Preis für Gender Medizin Forschung gebührt, war erkrankt und konnte Preis und Urkunde nicht persönlich entgegennehmen. Das wurde nachgeholt und ein neuer Termin mit Sabine Ludwig, Professorin für Diversität in der Medizin und Direktorin des gleichnamigen Instituts, gefunden, um ein gemeinsames Foto aufzunehmen.  “Der Preis für Gender Medizin Forschung soll auf Geschlechteraspekte in der Prävention, Entstehung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen aufmerksam machen und Forschende dafür sensibilisieren. Auf diese Weise kann er einen Beitrag zu einer geschlechter- und chancengerechten Gesundheitsversorgung leisten“, betont Sabine Ludwig.

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07.03.2025

Die Koo-Stelle ist für alle da

Auf der Website der Koo-Stelle sieht man es gleich: Es hat sich viel getan in den vergangenen Monaten. Nun stellen die Mitarbeiter:innen der Koordinationsstelle Gleichbehandlung, Frauenförderung und Diversität ihr vielfältiges Beratungs-, Förder- und Unterstützungsangebot vor. Es reicht von Mentoring über Kinderbetreuung bis hin zu Fortbildungen im Bereich Gender Mainstreaming in der Forschung.

Die Koordinationsstelle Gleichbehandlung, Frauenförderung und Diversität (Koo-Stelle) hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren unter der interimistischen Leitung von Karin Obwexer-Specht neu organisiert. Gleich geblieben ist das große Ziel, Chancengleichheit und Gleichstellung für alle Mitarbeiter:innen sicherzustellen. Das bedeutet: Vereinbarkeit von Beruf und Familie von allen Mitarbeiter:innen unterstützen, Frauen in ihren Karrierewegen an der Medizinischen Universität bestärken und das Bewusstsein für Gender Mainstreaming und Diversität in Forschung und Wissenschaft schärfen.

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10.03.2025

Vertragsunterzeichnung: Steffen Ormanns zum Professor für Allgemeine und Molekulare Pathologie berufen

Im Rahmen der Neustrukturierung der Pathologie an der Medizinischen Universität Innsbruck ist ein weiterer, wichtiger Schritt gelungen: Steffen Ormanns wurde zum Professor für Allgemeine und Molekulare Pathologie mit dem Schwerpunkt Gastrointestinale Pathologie berufen. Der 42-Jährige wird diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Tätigkeit bei der Innpath GmbH der tirol kliniken übernehmen.

Das Institut für Pathologie, Neuropathologie und Molekulare Pathologie an der Medizinischen Universität Innsbruck wird in den kommenden Jahren grundlegend umstrukturiert und neu ausgerichtet. Ein Schritt auf diesem Weg ist die Berufung von Steffen Ormanns. Der aus Würzburg stammende Facharzt für Pathologie hat an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und seine Facharztausbildung einschließlich Promotion und Habilitation am Pathologischen Institut dort bei Thomas Kirchner abgeschlossen. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte Anfang März, Dienstbeginn war der 10. März 2025.

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12.03.2025

LRin Hagele: „Tirol setzt auf KI für medizinischen Fortschritt“

Land Tirol investiert rund 1,1 Millionen Euro in medizinische Forschung. Vier geförderte Projekte kommen von der Medizinischen Universität Innsbruck. Projekte untersuchen KI-Unterstützung in Diagnostik und personalisierter Therapie.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert bereits heute Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft grundlegend. Besonders im Gesundheitswesen eröffnet die rasante Entwicklung neuer digitaler Technologien und datenbasierter Systeme innovative Möglichkeiten – von verbesserten Diagnoseverfahren bis hin zur Optimierung von Behandlungsprozessen. Deshalb investiert das Land Tirol im Rahmen einer neuen Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in Gesundheitswissenschaften“ insgesamt rund 1,1 Millionen Euro in die medizinische Forschung. Insgesamt wurden 29 Förderansuchen eingereicht. Gefördert werden vier Forschungsprojekte der Medizinischen Universität Innsbruck. Diese nutzen Künstliche Intelligenz, um die Gesundheitsversorgung in Tirol weiter zu verbessern. Im Rahmen einer Pressekonferenz heute, Mittwoch, gaben Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele und Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Einblicke in die Forschungsvorhaben und deren Nutzen für die Tiroler Patient:innen.

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15.03.2025

Gert Mayer wird neuer Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck

Der renommierte Mediziner und Forscher Gert Mayer wurde in der heutigen Sitzung des Universitätsrates im ersten Wahlgang zum neuen Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck gewählt. Die Funktionsperiode beginnt am 1. Oktober 2025 und dauert vier Jahre. Seit 2017 wird die Medizinische Universität Innsbruck von Rektor Wolfgang Fleischhacker geleitet.

Der Nephrologe Gert Mayer, der sein Amt als Rektor am 1. Oktober 2025 antreten wird, ist derzeit Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin IV (Nephrologie und Hypertensiologie).

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18.03.2025

Eltern überschätzen Resilienz ihrer Kinder

Im Rahmen der Post-Covid Kinderstudie, die vom Land Tirol finanziert und von der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführt wird, füllten Tiroler Eltern, Kinder und Jugendliche letzten Herbst insgesamt 953 Fragebögen mit dem Fokus auf Resilienz aus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Kinder und Jugendlichen weniger resilient empfinden als Eltern annehmen. Ab sofort sind alle Eltern, Kinder und Jugendlichen in Tirol eingeladen, an der nächsten Befragungsrunde teilzunehmen.

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19.03.2025

Drogenkonsum im Vergleich: Österreich bleibt im europäischen Mittelfeld

Die Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA) mit Sitz in Lissabon veröffentlicht jährlich im März die Ergebnisse des abwasserbasierten Drogenmonitorings. Die Analyse für Österreich – seit 2016 durch das Abwasserlabor am Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizin Uni Innsbruck durchgeführt – zeigt auch für 2024 gleichbleibende Trends. Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte verbotene Substanz, der Verbrauch von Kokain steigt weiter an.

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20.03.2025

HPV-Prävention im Fokus: Medizin Uni Innsbruck ruft zur Vorsorge und Impfung auf

Humane Papillomaviren (HPV) sind weit verbreitet und können schwere Erkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs sowie Krebs im Mund- und Rachenraum verursachen. Etwa 80 Prozent aller Frauen und Männer infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit einem oder mehreren HPV-Typen. Dennoch wissen viele Menschen zu wenig über die Ansteckungswege und den wirksamen Schutz durch eine Impfung. Im Rahmen der HPV Awareness Days informiert die Medizin Uni Innsbruck über Prävention.

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24.03.2025

Jahrhundertealte Verwechselung aufgeklärt: Historischer Räuber „Schinderhannes“ identifiziert

Das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck war erneut an der Aufklärung eines historischen Falls beteiligt. Ein Team internationaler Wissenschafter:innen hat das Skelett des legendären deutschen Räubers Johannes Bückler, „Schinderhannes“ genannt, zweifelsfrei identifiziert. Damit konnte auch eine jahrhundertealte Verwechselung in der Sammlung des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Heidelberg aufgeklärt werden.

Der historische „Kriminalfall“ rund um den als „Schinderhannes“ bekannten Räuberhauptmann Johannes Bückler konnte gelöst werden. Dies ist das Ergebnis einer aufwändigen interdisziplinären Untersuchung, die historische Recherchen mit anthropologischen, radiologischen, isotopischen, genealogischen sowie genetischen Methoden kombiniert hat.

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25.03.2025

Frühjahrstagung „Hormone im Frühling“: Wenig Wissen über Wechseljahre

Die 7. Innsbrucker Frühjahrstagung „Hormone im Frühling“ steht vor der Tür. Alle Interessierten können sich noch bis zum 30. März für die Hybridveranstaltung anmelden, die von der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin organisiert wird. Neben Themen rund um Jugendgynäkologie, Verhütung und Kinderwunsch setzen die Expert:innen bei den Vorträgen am 4. und 5. April den Schwerpunkt auf die Wechseljahre.

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27.03.2025

Workshop mit innovativen 3D-Augenlid-Modellen made in Tirol

An der Anatomie der Medizin Uni Innsbruck findet erstmals ein Workshop statt, bei dem hochrealistische 3D-Augenlid-Modelle aus Tirol eingesetzt werden. Diese ermöglichen es, Operationstechniken unter realen Bedingungen zu trainieren. Die Modelle entstanden in einem von der Medizin Uni Innsbruck geleiteten Projekt und werden ausschließlich von den Tiroler Firmen Eyecre.at GmbH und Addion GmbH hergestellt. Darüber hinaus war das Management Center Innsbruck bei der Planung des Projektes beteiligt.

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31.03.2025

Interdisziplinäres pädiatrisches Training: Gemeinsam lernen für den Ernstfall

Einem zappelnden Kleinkind Blut abnehmen, einem Baby eine Magensonde legen oder einen Säugling reanimieren: Beim Pilotprojekt „Interdisziplinäres pädiatrisches Training“ übten Studierende der Medizin und der Gesundheits- und Krankenpflege gemeinsam Skills und spielten pädiatrische Fälle durch. Die Medizinische Universität Innsbruck und die fh gesundheit haben das Projekt initiiert, um die Interaktion und Kommunikation zwischen den zukünftigen Ärzt:innen und Krankenpfleger:innen zu verbessern.

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01.04.2025

Vernetzung ist das Um und Auf bei genetischen Erkrankungen

In dieser Woche steht der Innsbrucker Congress ganz im Zeichen der Gene. Vom 2. bis 4. April treffen sich Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zunächst bei der Jahrestagung der Humangenetik zum wissenschaftlichen Austausch. Direkt anschließend am 4. und 5. April findet die erste gemeinsame Fachtagung für Seltene Erkrankungen in der DACH-Region statt, um Versorgungsstrukturen zu diskutieren und die Vernetzung im deutschsprachigen Raum voranzutreiben.

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02.04.2025

„Parkinson ist die am schnellsten zunehmende neurodegenerative Erkrankung weltweit“

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie gilt seit vielen Jahren als Hochburg in der Erforschung und Behandlung der Parkinsonerkrankung. Atbin Djamshidian, Parkinson-Experte an der Medizinischen Universität Innsbruck, ist auch Mitorganisator des österreichischen Beitrags zum Welt-Parkinson-Tag. Diese Informationsveranstaltung der Österreichischen Parkinson-Gesellschaft findet am 10. April 2025 im Audimax der Medizin Uni Innsbruck statt und ist für alle Interessierten offen.

In Österreich sind rund 25.000 Menschen von Morbus Parkinson betroffen, die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen steigt weltweit steil an. Bis heute ist Parkinson nicht heilbar, symptomatisch jedoch gut behandelbar. Mit medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien gelingt es, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Weil der Alltag für Betroffene – und damit sind auch betreuende Angehörige gemeint – trotzdem herausfordernd ist, veranstaltet die Österreichische Parkinson-Gesellschaft vor dem Welt-Parkinson-Tag einen Informationstag. Parkinson-Erkrankte, Angehörige und Interessierte haben Gelegenheit, sich direkt mit Ärzt:innen, Physiotherapeut:innen und Vertreter:innen von Selbsthilfe-Organisationen über den neuesten Stand der Forschung, Therapiemöglichkeiten und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität auszutauschen. „Wichtig ist uns auch, der Krankheit das Stigma zu nehmen“, sagt Atbin Djamshidian von der Univ.-Klinik für Neurologie (Direktor: Stefan Kiechl). Wir haben den Neurologen zum Interview gebeten.

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02.04.2025

Wissenschaftspreis der Brigitta Zollner-Stiftung für Christine Brunner

Viele gynäkologische Krebsarten lassen sich heute wirksam behandeln. Das Auftreten von Nebenwirkungen ist allerdings oft die Kehrseite von Chemo- und Immuntherapien. Die Gynäkologin Christine Brunner hat sich dem Nebenwirkungsmanagement verschrieben und wurde nun für eine Forschungsarbeit zu diesem Thema mit dem Wissenschaftspreis der Brigitta Zollner-Stiftung ausgezeichnet.

Der seit 2022 für „herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Frauenheilkunde und der damit zusammenhängenden Onkologie unter besonderer Berücksichtigung genderspezifischer Aspekte“ vergebene Preis wurde im Rahmen einer festlichen Feierstunde am 5. Februar 2025 bereits zum zweiten Mal vergeben. Die glückliche Gewinnerin Christine Brunner nahm den Preis von Vizerektorin Christine Bandtlow und Preisstifterin Brigitta Zollner entgegen. Christian Marth, Direktor der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, hob in seiner Laudatio die Zielstrebigkeit und Energie der Preisträgerin hervor.

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07.04.2025

Liechtenstein-Preis für herausragende Forschungsleistungen

In Innsbruck fand am Freitag, 4. April, die feierliche Verleihung des Preises des Fürstentums Liechtenstein für exzellente wissenschaftliche Forschung statt. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Stefanie Geisler, Karol Gietka und Monika Kirner von der Universität Innsbruck sowie Ivan Lechner von der Medizinischen Universität Innsbruck.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein wird seit dem Jahr 1983 jährlich verliehen und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an den beiden Innsbrucker Universitäten. Die Verleihung findet abwechselnd in Innsbruck und Vaduz statt, in diesem Jahr wurden die Urkunden in der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt in feierlichem Rahmen überreicht.

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07.04.2025

Klinik und Wissenschaft verbinden: Neues Erweiterungsstudium an der Med Uni Innsbruck

Die molekularen und zellbiologischen Grundlagen des Lebens tiefergreifend verstehen, im Labor wissenschaftlich arbeiten, Paper schreiben und einreichen: Im neuen Erweiterungsstudium „Medizinische Wissenschaften“ an der Med Uni Innsbruck werden Studierende der Human- oder Zahnmedizin schon frühzeitig auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereitet. Das Interesse ist groß: 68 Studierende haben sich inskribiert, unter ihnen Magdalena Vorhofer und Jan Bachler.

„Ich will Ärztin werden, aber ich möchte auch als Wissenschafterin arbeiten“, sagt Magdalena Vorhofer, Studentin der Humanmedizin im 10. Semester über ihre Zukunftspläne. Auf die wissenschaftliche Karriere kann sie sich mit dem Erweiterungsstudium „Medizinische Wissenschaften“ jetzt schon während des Diplomstudiums vorbereiten. „Wir bekommen einen theoretischen und praktischen Einblick in Grundlagenfächer, Labortechniken und statistische Methoden“, erzählt die 22-Jährige. „Wir lernen aber auch, wie man ein wissenschaftliches Paper professionell erstellt und publiziert.“ Auch Jan Bachler, Student der Humanmedizin im 6. Semester, hat sich ohne zu zögern für das neue Erweiterungsstudium inskribiert, als es im Herbst 2024 erstmals an der Med Uni Innsbruck die Möglichkeit dazu gab.

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08.04.2025

Neue Erkenntnisse zum gehäuften Auftreten einer sehr seltenen Leberentzündung bei Kindern

Forscher:innen der Medizin Uni Innsbruck und der Uniklinik Freiburg (D) haben neue Erkenntnisse zur seltenen, akuten Leberentzündung (Hepatitis) unklarer Ursache (AHUO) bei Kindern veröffentlicht. Es ist erstmals gelungen, einen Zusammenhang zwischen dem relativ gehäuften Auftreten dieser Erkrankung im Jahr 2022 und einer vorangegangenen SARS-Cov2-Infektion herzustellen. Die Studie wurde im renommierten GUT-Journal veröffentlicht und trägt zum besseren Verständnis der Erkrankung bei.

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09.04.2025

Sechs Forscher:innen freuten sich über Tuba-Preise 2024

Preise und große Anerkennung gab es Anfang Februar für sechs Forscher:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck: Christian Humpel, Isabel Heidegger-Pircher, Martin Puhr, Felix Allendorff Johnson, Christine Eckhardt und Lukas Kampik durften die Preise aus der Dr. Johannes und Hertha Stiftung für das Jahr 2024 entgegennehmen.

Preise an verdiente Wissenschafter:innen und an gleichermaßen ambitionierte wie talentierte Jungforscher:innen verleihen zu dürfen, ist an der Medizinischen Universität immer eine große Freude und wird besonders zelebriert. Die Überreichung der Preise aus der Dr. Johannes und Herta Tuba Stiftung hat bereits Tradition und Kommerzialrat Altbgm. Franz Troppmair von der Stiftung ist ein gern gesehener Gast, der auch in diesem Jahr gemeinsam mit Rektor Wolfgang Fleischhacker und Forschungsvizerektorin Christine Bandtlow die Preise und Forschungsförderungen für 2024 an sechs Forscherinnen verlieh.  

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10.04.2025

Bedeutender Mechanismus in der Tumorabwehr von Natürlichen Killerzellen entdeckt

Einem Team um Projektleiterin Natascha Kleiter und PhD Student Johannes Wölk ist es in Zusammenarbeit mit Kolleg:innen an der Med Uni Innsbruck gelungen, die Rolle des Hormonrezeptors NR2F6 in natürlichen Killerzellen zu entschlüsseln. Die Ergebnisse eines Experiments zur Metastasenabwehr sind beeindruckend und kürzlich im Fachjournal Cell Death Disease der Nature Gruppe veröffentlicht worden.

 

„Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) sind essenzielle Komponenten des angeborenen Immunsystems und spielen eine entscheidende Rolle in der Abwehr von Tumoren. Sie besitzen die Fähigkeit, abnormale Zellen wie Tumorzellen und virusinfizierte Zellen ohne vorherige Sensibilisierung zu erkennen und zu eliminieren,“ erklärt Projektleiterin Natascha Kleiter.

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15.04.2025

Wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung der Diagnose bei schwerer Pilzinfektion

Ein internationales Forschungsteam unter federführender Beteiligung von Expert:innen der Medizin Uni Innsbruck hat eine umfassende Analyse zur Diagnose der seltenen, aber gefährlichen Pilzinfektion Mukormykose durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Meta-Analyse, die kürzlich im renommierten Fachjournal eClinicalMedicine veröffentlicht wurden, zeigen das hohe Potenzial eines PCR-Test für eine frühzeitige und präzisere Diagnose dieser Erkrankung.

Die Mukormykose ist eine schwere Pilzinfektion, die durch verschiedene Schimmelpilze der Ordnung Mucorales verursacht wird. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, beispielsweise aufgrund von Diabetes mellitus, Krebserkrankungen oder nach Organtransplantationen. Die Mukormykose tritt eher selten auf, sie gehört aber trotzdem zu den häufigsten Schimmelpilzinfektionen in Europa und weltweit wurde eine Zunahme registriert. Genaue Fallzahlen sind bis dato allerdings nicht erfasst worden, auch weil es sich um eine unterdiagnostizierte Erkrankung handelt.  Die Infektion kann verschiedene Organe betreffen und verläuft oft lebensbedrohlich. Eine frühe Diagnose und Behandlung sind entscheidend für eine bessere Prognose.

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16.04.2025

Konservierung von Spenderlebern mittels normothermer Maschinenperfusion verbessert Management und Ergebnis von Lebertransplantationen

Eine neue Studie aus der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie belegt die Effizienz und Praxistauglichkeit der normothermen Maschinenperfusion im Zusammenhang mit Lebertransplantationen. Die im renommierten Fachjournal Annals of Surgery veröffentlichte Beobachtungsstudie ist eine der größten Fallserien weltweit, die auf Daten aus dem realen klinischen Alltag über einen längeren Zeitraum basiert.

Die normotherme Lebermaschinenperfusion (NLMP) ist eine Technik zur Konservierung von Spenderlebern, die bei Lebertransplantationen eingesetzt wird. Bei dieser Methode wird das Organ bei Körpertemperatur (normotherm) bis zur Transplantation mit Blut oder einem blutbasierten Sauerstoffträger und damit mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Mit Hilfe der NLMP kann die gesamte Präservationszeit erheblich verlängert werden. Mit dem Mangel an optimalen Spenderorganen hat sich auch der Bedarf an der NLMP-Technik erhöht, die vor allem bei Organen mit eine höheren Risikoprofil zum Einsatz kommt. Die NLMP ermöglicht dabei eine Bewertung der Organfunktion vor der Transplantation. Diese Technologie erlaubt auch eine größere zeitliche Flexibilität und damit eine bessere Planbarkeit von Lebertransplantationen.

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16.04.2025

Medizinstudent und Extremsportler Samuel Tanner startet bei Abenteuer-Rennen

1.283 Kilometer quer durch die Alpen, mit dem Gleitschirm und zu Fuß: Das Paragleit-Abenteuer-Rennen X-Alps zählt in der Szene zu den weltweit härtesten Herausforderungen. Diese wird im Juni auch ein Student der Med Uni Innsbruck annehmen: Samuel Tanner, 25 Jahre alt aus Kärnten. Für den Medizinstudenten ist Risikoabwägung ein großes Thema – auch in seinem Team, wo ihn zwei weitere Medizinstudenten unterstützen. Zwei Monate vor Rennbeginn laufen die Trainingsvorbereitungen intensiv.

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17.04.2025

EU-Projekt SGLT2 HYPE zielt auf neue Bluthochdruck-Therapie

Bluthochdruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen. Die wirksame und gezielte Senkung von Bluthochdruck ist deshalb ein zentrales Ziel in der Prävention und Behandlung von Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Nierenversagen. Eine neues europäisches Forschungsprojekt mit Beteiligung der Innsbrucker Univ.-Klinik für Kardiologie und Angiologie zielt auf die Etablierung von SGLT2-Hemmern als neuen Standard in der Bluthochdruck-Therapie.

Im Januar 2025 fiel der Startschuss für das europäische Forschungsprojekt SGLT2 HYPE (SGLT2 Inhibition for Cardiovascular Reduction in HYPErtension), das mit 6,99 Millionen Euro aus dem Horizont-Europa-Programm der Europäischen Union gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, neue Wege in der Bluthochdruck-Therapie zu erforschen und die langfristigen Auswirkungen des SGLT2-Hemmers Dapaglifozin auf Herz-Kreislauf- und Nierengesundheit zu untersuchen. Das interdisziplinäre Konsortium vereint 17 renommierte Partner aus 13 europäischen Ländern, darunter führende akademische Institutionen, Expert:innen für Gesundheitsökonomie, kardiovaskuläre Fachgesellschaften und Patient:innenorganisationen. Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, unter der Leitung von Ingo Eitel koordiniert. Gemeinsam sollen innovative Therapieansätze entwickelt werden, die die Lebensqualität von Millionen Menschen mit Bluthochdruck nachhaltig verbessern könnten.

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17.04.2025

Neuer Professor Werner Ruppitsch: Mit Genomik und KI gegen resistente Keime

Innsbruck – Berlin – Wien – Innsbruck: Vor etwas mehr als 30 Jahren startete Werner Ruppitsch seine wissenschaftliche Karriere am Institut für Biochemie in Innsbruck. Nach dem Doktorat in Berlin und vielen Jahren und Erfolgen bei der AGES in Wien kehrt er nun als Professor für Antibiotikaresistenzen und mikrobielle Genomik zurück ans Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie.

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22.04.2025

LifeBoost: Mehr Lebensqualität für Krebspatient:innen während der Immuntherapie

LifeBoost nennt sich ein neues, interdisziplinäres Projekt unter der Leitung der Medizinischen Universität Innsbruck, das darauf abzielt, Krebspatient:innen während einer Immuntherapie mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen. So sollen Nebenwirkungen leichter erträglich und die Therapietreue der Patient:innen gefördert werden. Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft bewilligte für das vielversprechende Vorhaben eine halbe Million Euro im Rahmen des Förderprogramms Cancer Mission Lab.

Um Krebs besser verstehen, effektiver behandeln und vor allem die Lebensqualität von Patient:innen verbessern zu können, hat die Ludwig Boltzman Gesellschaft das Programm Cancer Mission Lab ins Leben gerufen. Das Wissen von Patient:innen und Vertreter:innen von Patient:innenorganisationen, Selbsthilfegruppen und Gesundheitspersonal soll in die Entwicklung und Durchführung von neuen Projekten zur Krebsforschung einfließen. Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft sollen neue Ideen und Ansätze für die Behandlung und Versorgung von Krebspatient:innen sowie die Krebsvorsorge entstehen.

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23.04.2025

Wahlfach „Biomystery Escape Room“: Medizinisches Wissen spielerisch anwenden

Rätselnd lernen ist das Motto eines neuen Lehrangebots für Studierende der Med Uni Innsbruck. Im „Biomystery Escape Room“ haben sie 60 Minuten Zeit, um Hinweise zu entdecken und zu entschlüsseln und dadurch einen medizinischen Fall zu lösen. Das von den Instituten für Humangenetik und Molekulare Biochemie entwickelte Wahlfach folgt dem Vorbild von Escape Rooms, in denen Teilnehmer:innen zum Beispiel einen Kriminalfall klären – an der Med Uni gilt es, ein humangenetisches Rätsel zu knacken.

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23.04.2025

Molekulare „Anstandsdamen“ entschlüsseln seltene Erkrankung

Einem internationalen Forscherteam der Medizinischen Universität Innsbruck ist ein wichtiger Durchbruch in der Erforschung des seltenen O2HE-Syndroms (Osteo-oto-hepato-enteric syndrome) gelungen. Die neuen Erkenntnisse wurden kürzlich als Titelstory im renommierten „Journal of Clinical Investigation Insight“ veröffentlicht – ein weiterer herausragender Erfolg für die Erforschung seltener Krankheiten in Tirol.

 

Das O2HE-Syndrom ist eine extrem seltene Erbkrankheit, die den Betroffenen eine verheerende Kombination von Symptomen beschert: Knochen, die schon bei geringster Belastung brechen, fortschreitender Hörverlust, schwere Leberschäden und lebensbedrohliche Durchfälle. „Für die Patienten und ihre Familien ist diese Diagnose und das Management dieser Erkrankung eine immens hohe Belastung. „, erklärt Andreas Janecke von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde I. Er hat das verantwortliche Gen mit der vorliegenden Mutation in diesen Patienten identifiziert.

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25.04.2025

EU-Projekt PROMOTE: Auf der Suche nach neuen Ansätzen in der Prostatakrebstherapie

Ein Team der Universitätsklinik für Urologie startete kürzlich mit einem Kick-off-Event in Hannover in ein neues EU-Projekt mit dem Namen „PROMOTE“ (PRostate cancer OMics Oriented inTErvention). In internationaler Zusammenarbeit sollen neue Behandlungsoptionen für Patienten mit fortgeschrittenem und metastasiertem Prostatakrebs entwickelt werden.

Vier Wissenschafter:innen der Universitätsklinik für Urologie der Medizinischen Universität Innsbruck arbeiten für die nächsten drei Jahre mit an PROMOTE. Das EU-Projekt baut auf der etablierten Protexam-Biomarker-Technologie zur präzisen Diagnose und Therapie von klinisch signifikantem Prostatakrebs auf und nutzt die weltweit einzigartige Plattform-Technologie und Proteom-Datenbank von Mosaiques Diagnostics mit über 85.000 Patientenprofilen. Diese Biomarker bilden die Grundlage für die neue Studie zur Erforschung einer gezielten medikamentösen Intervention, basierend auf spezifischen Proteinen. Ziel ist es, Wirkstoffkandidaten zu identifizieren, die neue, qualifizierte Behandlungsoptionen für Patienten mit fortgeschrittenem und metastasiertem Prostatakrebs bieten.

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30.04.2025

Interkulturelles Forschungsprojekt: Lebensqualität von Krebspatient:innen in der DR Kongo und in Europa

Wie (unterschiedlich) bewerten Krebspatient:innen im Kongo und in Europa ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität? Dieser Frage geht eine internationale Hochschulkooperation der Univ.-Klinik für Psychiatrie II und der École de Santé Publique in Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo nach. Auch am Aufbau eines Krebsregisters für den Kongo wird dabei gemeinsam gearbeitet. Vor kurzem war der kongolesische Public-Health-Experte und Projektpartner Albert M. Tambwe zu Besuch in Innsbruck.

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05.05.2025

Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst für Oberkantor Shmuel Barzilai

Freund der Medizinischen Universität Innsbruck und langjähriger musikalischer Begleiter der jährlichen Gedenkstunde beim Mahnmal im Klinikgelände, Oberkantor Shmuel Barzilai, wurde mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst für seine kulturellen Verdienste ausgezeichnet.

Anfang April fand im Künstlerhaus Wien eine feierliche Ehrung statt: Der Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde, Shmuel Barzilai, wurde mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet – eine der höchsten kulturellen Auszeichnungen des Landes. In seiner bewegenden Laudatio würdigte der ehemalige Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka die außerordentlichen Verdienste Barzilais um das kulturelle Leben in Österreich. Er hob insbesondere dessen Beitrag zur Pflege des jüdischen Kulturerbes und zur Förderung des interreligiösen Dialogs hervor.

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05.05.2025

5.000 Nieren transplantiert – Klinik Innsbruck führendes Transplantationszentrum

Empfänger der 5.000sten Niere war ein etwa 40-jähriger Vorarlberger. Damit wurden an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie österreichweit die meisten Nieren transplantiert. Auch technologisch baut Innsbruck seine europaweite Vorreiterrolle weiter aus.

Die Nierentransplantation ist die häufigste Transplantation, wobei bei diesem Organ sowohl eine postmortale Spende als auch eine Lebendspende in Frage kommt. Letztere macht allerdings nur etwa 16 Prozent aus. Ursachen, warum eine Nierenspende benötigt wird, sind Organschäden, ausgelöst durch Bluthochdruck, Diabetes, schwere Infektionen, angeborene Erkrankungen aber auch schwere Nebenwirkungen von Medikamenten.

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07.05.2025

Rektor Fleischhacker nahm am March of the Living 2025 teil

Als Vertreter des UNIKO-Präsidiums nahm Rektor Wolfgang Fleischhacker am diesjährigen March of the Living in Polen teil. Der jährlich stattfindende Gedenkmarsch führt von Auschwitz nach Birkenau und erinnert an die Opfer des Holocaust. Heuer waren zahlreiche Vertreter:innen aus dem Bildungs- und Hochschulbereich vertreten.

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Neben der Erinnerung an die Befreiung der Konzentrationslager ist die mehrtägige Veranstaltung ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit. Über 10.000 Menschen aus aller Welt nahmen 2025 teil. Dieses Jahr stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren. Im Rahmen der „University Presidents Mission to Poland“ rückten darüber hinaus Universitäten als Wissensvermittler in den Fokus. Die Initiative ist von dem mehrfach ausgezeichneten US-amerikanischen Wirtschaftsprofessor David Machlis gegründet worden. Die Teilnahme hochrangiger Vertreter:innen aus Wissenschaft und Politik unterstreicht die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur, insbesondere in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen und eines Anstiegs antisemitischer Tendenzen. Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck war als Vertreter des UNIKO-Präsidiums gemeinsam mit Barbara Bockstahler, Vizerektorin für Lehrinnovationen und klinische Angelegenheiten der Vetmeduni, nach Polen gereist.

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07.05.2025

NETSKINMODELS: Entwicklung exzellenter 3D-Hautmodelle

Das europäisches Netzwerk für Skin Engineering und Modellierung, kurz NETSKINMODELS, wurde auf Initiative von Sandrine Dubrac, Forscherin an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie ins Leben gerufen und vereint inzwischen 500 Wissenschafterinnen und Wissenschafter weltweit.

Mehr als 40 Jahre Forschung in der Dermatologie haben zur Entwicklung fortschrittlicher Hautmodelle geführt, darunter organotypische 3D-Kulturen mit Fibroblasten, Keratinozyten, Melanozyten, Immunzellen und Sinneszellen, Skin-on-Chip-Modelle, biologisch gedruckte Haut und mathematische Modelle, so genannte „In-Silico-Computermodelle“. Diese Modelle werden als wichtige Instrumente sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der translationalen Hautforschung eingesetzt. Bei klinischen Anwendungen können mit 3D-rekonstruierten Epidermis-Autotransplantaten ausgedehnte Verbrennungen und Genodermatosen nach Genkorrektur behandelt werden. Trotz der großen technologischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte weisen die aktuellen 3D-Hautmodelle eine begrenzte zelluläre Vielfalt auf. Das komplexe Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Hautzelltypen und den Mikroorganismen, das für die Wechselwirkung zwischen den physikalischen, immunologischen und mikrobiellen Barrieren der Haut entscheidend ist, wird in den 3D-Hautmodellen noch nicht vollständig dargestellt. Daher können diese Modelle die Komplexität der Struktur und Funktion der natürlichen Haut nicht erfassen und spiegeln komplexe Prozesse wie Hautalterung, Hautkrankheiten und Wundheilung nur teilweise wider. Neben 3D-rekonstruierten Hautmodellen stellen In-silico-Computermodelle der Haut vielversprechende Alternativen zu Tierversuchen und einen vorteilhaften, kostengünstigen Ansatz für das Screening von Arzneimitteln und Kosmetika dar, letztere befinden sich aber noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium.

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12.05.2025

Land Tirol würdigte Rektor Fleischhacker mit Tiroler Adler Orden

Wolfgang Fleischhacker gilt als „Brückenbauer zwischen Klinik und Campus, zwischen Gesellschaft und Forschung“. Dafür würdigt ihn das Land nun mit dem Tiroler Adler-Orden in Gold. Am vergangenen Freitag verlieh Landeshauptmann Anton Mattle dem Rektor die hohe Auszeichnung des Landes Tirol für Verdienste um die Medizinische Universität Innsbruck und den Wissenschaftsstandort Tirol.

„Das internationale Renommee des Gesundheitsstandorts Tirol und die Erfolgsgeschichte der Medizinischen Universität Innsbruck sind untrennbar mit dem Namen Prof. Fleischhackers verbunden“, würdigte Thomas Saurer, Leiter des Repräsentationswesens beim Land Tirol und Moderator der Festveranstaltung, Rektor Wolfgang Fleischhacker in seiner Ansprache. Der Rektor stehe für eine Medizin, die Wissenschaft und Menschlichkeit verbindet. Seit 2017 führe er die Medizin Uni Innsbruck „mit großer Umsicht, strategischem Weitblick und kommunikativem Geschick“, wovon Topplatzierungen in internationalen Rankings und länderübergreifende Kooperationen, insgesamt der ausgezeichnete Ruf, den Tirol weltweit als Forschungs- und Gesundheitsstandort habe, zeugen. Zudem lobte er ihn als Vorreiter für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit an den Universitäten. Nicht zuletzt würdigte das Land Tirol die Weitsicht Fleischhackers während seiner wissenschaftlichen Karriere: „Federführend war er in der Neuausrichtung der psychiatrisch-neurologischen Facharztausbildung involviert und leitete wegweisende europäische Studien zur Schizophrenie-Behandlung.“

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13.05.2025

Taillenumfang ist bei Männern noch aussagekräftiger für übergewichtsbedingtes Krebsrisiko als der BMI

Wer übergewichtig ist, hat ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken. Eine Analyse von rund 340.000 Patient:innendaten, die Josef Fritz von der Medizinischen Universität Innsbruck mit Kolleginnen in Schweden durchgeführt hat, zeigt nun, dass bei Männern die Messung des Taillenumfangs, das Risiko an Adipositas bedingtem Krebs zu erkranken, noch genauer anzeigt als der Body-Mass-Index. Bei Frauen trifft das nicht zu. Die Ergebnisse stellt Fritz heute beim Europäischen Adipositas Kongress vor.

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14.05.2025

Simulierte Nachtschicht: Fotoreportage über die Skills Night 2025

12 Teams – 12 Notfallszenarien: Eine Nachtschicht lang trainierten 48 Studierende der Medizin sowie der Gesundheits- und Krankenpflege in interdisziplinären Teams ihre notfallmedizinischen Fähigkeiten. Bei der „Skills Night“ an der Med Uni Innsbruck in der Nacht auf den 11. Mai 2025 übten sie anhand von Fallbeispielen, unter Zeitdruck gemeinsam medizinische Notfälle zu versorgen. Das Projekt wurde 2024 mit dem Staatspreis für Lehre ausgezeichnet.

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14.05.2025

Leitlinie für Gallengangskomplikationen nach Transplantation

Unter der Federführung von Hannah Esser und Stefan Schneeberger von der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie haben internationale Expert:innen im Rahmen eines Treffens in Innsbruck erstmals Guidelines für die Klassifikation von Gallengangskomplikationen nach Lebertransplantation erstellt. Das British Journal of Surgery hat die Leitlinie nun veröffentlicht.

Vor gut einem Jahr, im Dezember 2023, kam an der Medizinischen Universität Innsbruck das Who is Who auf dem Feld der Gallengangsregeneration und -komplikationen zum BileducTx Meeting zusammen, um sich auf eine einheitliche Vorgehensweise bei der Klassifikation von Gallengangskomplikationen zu einigen. Solche Leitlinien gab es bisher nicht. Dabei entwickeln bis zu 30 Prozent der Patient:innen infolge einer Lebertransplantation Gallengangskomplikationen, die mitunter lebensbedrohlich sein können und eine neuerliche Transplantation erforderlich machen.

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15.05.2025

Neues Buch von Raimund Margreiter

Großer Lehrer, große Schüler – so könnte das Fazit eines Buches lauten, das der weltweit bekannte Tiroler Chirurg Raimund Margreiter unter dem Titel „Die Chirurgenschule Innsbruck“ vor kurzem im Eigenverlag veröffentlicht hat. Am 13. Mai wurde es im Rahmen einer ansprechenden Veranstaltung im Audimax der Med Uni Innsbruck vorgestellt.

Zur gemeinsamen Buchpräsentation von ALUMN-I-MED, dem Verein Pesthaus und der Medizinischen Universität Innsbruck am vergangenen Dienstag hatten nicht nur zahlreiche interessierte Gäste im Audimax Platz genommen. Auch einige der von Raimund Margreiter in seinem neuen Buch – im dritten über die Chirurgie in Innsbruck – erwähnten Schüler waren in die Fritz-Pregl-Straße 3 gekommen. Stefan Schneeberger etwa, der Direktor der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie sowie deren Wissenschaftlicher Direktor Gerald Brandacher und ebenso der ehemalige Klinikdirektor Dietmar Öfner-Velano. Aber auch Chirurgen externer Kliniken und Krankenhäuser hatten die Einladung ihres Lehrmeisters Raimund Margreiter angenommen, darunter der Zammer Primar Peter Sandbichler oder der Südtiroler Chirurg Alfred Königsrainer.

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20.05.2025

„Die Aufklärung von Patient:innen ist nicht nur eine Pflicht, sondern die Kür“

Heute ist der Internationale Tag der Klinischen Forschung. Sabine Embacher-Aichhorn leitet das Kompetenzzentrum Klinische Studien (KKS) an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Interview spricht sie über rechtliche Rahmenbedingungen bei der Durchführung von klinischen Studien und die große Rolle, die das Vertrauen zwischen Ärzt:innen, Studienkoordinator:innen und Patient:innen spielt.

Was ist eine klinische Studie?

Sabine Embacher-Aichhorn: Wir sprechen von klinischen Studien immer wenn eine Studie an einem Menschen durchgeführt wird – also dann, wenn an Menschen direkt oder indirekt an Probenmaterial oder im weiteren Sinne mit Gesundheitsdaten von Menschen geforscht wird. Da gibt es viele unterschiedliche Gesetze. In Österreich haben wir, wie in vielen anderen Ländern auch, kein alles umfassende Forschungsgesetz. In der Schweiz gibt es das sehr wohl.

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20.05.2025

Das Rektoratsteam setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus

Die Medizinische Universität Innsbruck bekennt sich klar gegen Antisemitismus. Das Rektoratsteam hat gemeinsam eine kleine Holztafel der internationalen Organisation „March of the Living“ mit der Aufschrift „NIE WIEDER“ neben dem Mahnmal zum Gedenken an die Vertriebenen und Ermordeten am Gelände der Universitätskliniken aufgestellt.

English version

Das Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck hat neuerlich ein sichtbares Zeichen gegen jede Form von Antisemitismus und für eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft gesetzt.

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21.05.2025

TAVI oder Chirurgie: Erste europäische Studie bei Frauen erlaubt fundierte Wahl der Methode beim Herzklappenersatz

Herzklappenverkalkungen sind häufige Erkrankungen des Alters, v.a. bei Frauen. Im europäischen RHEIA-Projekt werden erstmals bei Patientinnen die zwei Behandlungen – chirurgischer Klappenersatz und TAVI-Katheterintervention – verglichen. Erste Ergebnisse stellen beiden Methoden ein hervorragendes Zeugnis aus. Je nach Alter und Risikoprofil der Patientinnen ergeben sich jedoch Vor- und Nachteile, wie der chirurgische Studienkoordinator Nikolaos Bonaros von der Medizin Uni Innsbruck berichtet.

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21.05.2025

Teddybärkrankenhaus Innsbruck: Von Studierenden für Kinder organisiert

Im Teddybärkrankenhaus Innsbruck erleben Kinder auf spielerische Weise, was geschieht, wenn sie ins Krankenhaus müssen. Studierende behandeln als Teddy-Docs Kuscheltiere und begleiten die kleinen Patient:innen durch verschiedene Situationen, von der Anamnese über ein Röntgen bis hin zur Operation. So wollen die Studierenden den Kindern die Angst vor Krankenhäusern und Arztbesuchen nehmen. Hinter dem Projekt, an dem heuer 2.500 Kinder teilnahmen, steht ein Team von engagierten Studierenden.

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28.05.2025

Der Vogel aus dem Eis: Innsbrucker Universitäten bringen 350 Jahre alten Fund in die virtuelle Gegenwart

Was passiert, wenn das Gletschereis einen 350 Jahre alten Purpurreiher freigibt? Und wie kann diese Entdeckung heute hautnah erlebt werden? Das Projekt „Der Vogel aus dem Eis“ verbindet Wissenschaft mit Virtual Reality – und lässt Interessierte selbst Teil einer interaktiven Expedition durch Zeit, Eis und Technik werden.

Wer sich die Virtual-Reality-Brille des Projektes „Der Vogel aus dem Eis“ aufsetzt, steht plötzlich auf 3.000 Meter Seehöhe in den Ötztaler Alpen, auf dem Gurgler Ferner. Zuerst können die Teilnehmer:innen die Gletschermumie eines Vogels aus dem Eis schneiden, der dort vor über 350 Jahren verendet ist. Schritt für Schritt werden die verschiedenen wissenschaftlichen Methoden, die für die Analyse notwendig sind und selbst durchgeführt werden können, begleitet. Diese Virtual-Reality-Expedition wurde nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit als Forschungs- und Vermittlungsprojekt im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

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02.06.2025

Erstmals ist ein Österreicher Präsident der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie

Mit dem Gynäkologen und Onkologen Christian Marth, Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, wurde Ende Mai 2025 erstmals ein Österreicher Vorsitzender der „Gynecologic Cancer Intergroup“ (GCIG). Der internationale Stellenwert dieses Netzwerks basiert nicht zuletzt auf der Verabschiedung von Leitlinien für die Durchführung klinischer Studien.

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (Gynecologic Cancer InterGroup, GCIG) versteht sich als weltweit tätiger Zusammenschluss von Forscher:innen und medizinischen Fachleuten mit Fokus auf die Erforschung und Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen wie Eierstockkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Gebärmutterkörperkrebs. „Wir entwickeln heute die Studien, die morgen den neuen Behandlungsstandard definieren. Darüber hinaus arbeiten wir daran, das Design und die Richtlinien für klinische Studien zu gynäkologischen Krebserkrankungen stetig zu verbessern“, erklärt Christian Marth, der selbst bereits seit 20 Jahren im GCIG Direktoriumsboard mitarbeitet.

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04.06.2025

Innsbrucker Anatomie Know-How auf Kreta gefragt

Drei Wochen lang war Elena Drakonaki, Assistenzprofessorin für Anatomie an der Universität Kreta, am Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie der Medizinischen Universität Innsbruck zu Gast. Die Vizepräsidentin der „European Society of Skeletal Radiology“ (ESSR) wollte unter anderem Einblicke in die Lehrmethoden der Innsbrucker Anatomie gewinnen – insbesondere in die Gestaltung und Durchführung des Sezierkurses.

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„Ich war vor allem von den Studierenden beeindruckt“, sagt Elena Drakonaki. „Sie sind schon so selbstbewusst und sie lernen hier nicht nur Anatomie, sondern im Sezierkurs auch andere wichtige Skills wie Disziplin, Teamwork, Zeitmanagement, harte Arbeit und auch ethische Aspekte kennen. Sie werden einmal gut trainierte Ärztinnen und Ärzte sein und haben trotz aller Herausforderungen sehr viel Freude an ihrer Arbeit.“

In Innsbruck würden Tradition und innovative Lehrmethoden gut miteinander verknüpft „Der Unterricht hier ist buchstäblich ‘hands-on’ – Lernen durch Tun“, so Drakonaki. Dieses praktische Arbeiten vertiefe das anatomische Verständnis nachhaltig und stärke zugleich Selbstvertrauen und Eigenverantwortung.

Neben dem Engagement der Studierenden betont Drakonaki auch die Rolle der Tutor:innen sowie die gute Organisation des Kurses. Durch die Einbindung von Studierenden verschiedener Ausbildungsstufen entstehe eine strukturierte, zugleich aber auch motivierende Lernatmosphäre. Ein wichtiger Faktor sei dementsprechend die gute Zusammenarbeit am Institut. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein tolles Team“, erklärt Elena Drakonaki.

In ihrer Heimat ist Elena Drakonaki verantwortlich für das Modul „Muskuloskelettale Anatomie“ am Departement für Anatomie (Leiter: Prof. John Tsiaoussis) der Medizinischen Fakultät der Universität von Kreta. Darüber hinaus ist sie eine international anerkannte Expertin auf dem Gebiet der muskuloskelettalen Radiologie und derzeit Vizepräsidentin der European Society of Skeletal Radiology (ESSR). Ihr Aufenthalt in Innsbruck diente auch dem Ziel, Impulse für den Ausbau der anatomischen Lehre mit Körperspenden auf Kreta zu sammeln.

„Ich danke allen Lehrenden und Studierenden in Innsbruck für diese inspirierende und lehrreiche Zeit. Ich nehme viele Ideen und Eindrücke mit nach Hause – nicht nur zur anatomischen Präparation, sondern auch darüber, was ein effektives und nachhaltiges Ausbildungskonzept ausmacht“, resümiert sie. Mit Marko Konschake, Direktor des Instituts für Klinisch Funktionelle Anatomie hat sie bereits wissenschaftlich zusammengearbeitet, diese Kooperation soll jetzt ausgeweitet werden. „Es freut mich, dass wir immer wieder Anfragen von internationalen Expertinnen und Experten bekommen für eine Zusammenarbeit oder Austausch“, erklärt Konschake.

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06.06.2025

12. Science Day: Ausgezeichnete Habilitand:innen

Sechs neue Privatdozent:innen hieß die Medizinische Universität Innsbruck am 3. Juni beim traditionellen Science Day willkommen: Nach ihrer erfolgreichen Habilitation wurde ihnen in feierlichem Rahmen die venia docendi verliehen. Die ausgezeichneten Forscher:innen nutzten die Gelegenheit, um ihren akademischen Werdegang und die Habilitationsschriften vorzustellen.

Der „Science Day“ ist als Akademische Feier zur Verleihung der Venia Docendi seit 2014 das Aufnahme- und Begrüßungsritual für die neuen Privatdozent:innen an der Med Uni Innsbruck. Am 3. Juni 2025 wurde dabei zum zwölften Mal hervorragenden Forscher:innen in feierlichem Rahmen die Lehrberechtigung verliehen. Mit der Habilitation haben sie die höchstrangige Hochschulprüfung in Österreich bestanden und dürfen damit den Titel PrivatdozentIn führen.

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11.06.2025

Staatstrauer

Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, ihren Familien sowie allen Betroffenen. Ich möchte an dieser Stelle auch mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen – es ist ein Moment der Trauer und des Innehaltens für uns alle.

Mit stillem Gruß,
Rektor Wolfgang Fleischhacker

Gedenken Sie der Opfer mit einem Eintrag im Kondolenzbuch: https://www.kondolenz.gv.at/graz100625.html#/

Links:

Rat auf Draht
Telefonseelsorge
Elternseite.at
Gesellschaft zur Förderung der seelischen Gesundheit
Erste Hilfe für die Seele (pro mente Austria)
Frauenhelpline
Männernotruf
Männerinfo – Krisenberatung

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11.06.2025

Konzerte und Kontakte: Innsbrucker Uni-Orchester gibt Jubiläumskonzert

Gemeinsames Musizieren im großen Orchester, Kontakte über Fakultäten, Universitäten und institutionelle Grenzen hinweg knüpfen, Konzertreisen ins Ausland: All das macht das Universitätsorchester Innsbruck aus. Die Medizinstudierenden Theresa Nagel und Leander Ruchti sind zwei der rund 80 Mitglieder des Uniorchesters, darunter viele weitere Studierende und Mitarbeiter:innen der Med Uni. Mit dem Konzert am 14. Juni feiert Claudio Büchler sein 20-jähriges Jubiläum als Dirigent.

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12.06.2025

Goldenes Jubiläum für 48 Doktor:innen der gesamten Heilkunde

Am 6. Juni feierten 48 Doktor:innen der gesamten Heilkunde gemeinsam mit zahlreichen Absolvent:innen des Promotionsjahres 1975 in der Dogana des Congress Innsbruck ihr Goldenes Doktorjubiläum. Mit der Erneuerung ihres Doktordiploms bekräftigten sie ihre Zugehörigkeit zur akademischen Familie und der Alma Mater.

Das Jahr 1975 war ein ereignisreiches: In gewohnter Weise blickte Rektor Wolfgang Fleischhacker, der gemeinsam mit Veronika Sexl, Rektorin der Universität Innsbruck, den akademischen Festakt zum Goldenen Doktorjubiläum eröffnete, zurück auf die historischen Geschehnisse jenes Jahres, in dem die 48 Absolventinnen und Absolventen der damaligen Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck ihr Promotionsversprechen gegeben hatten. Fleischhacker spannte den Bogen von der Universität über die Wissenschaft, den Sport bis hin zur nationalen und internationalen Politik – in Österreich erlangt man nun schon mit 18 Jahren die Volljährigkeit, Juan Carlos I wird König von Spanien und führt das Land in die Demokratie. Die Einnahme von Saigon beendet den Vietnamkrieg, in Mexico City findet der erste Weltkongress statt. Die Rechte von Frauen werden gestärkt und es sind spürbar mehr Studentinnen und Wissenschafterinnen an den Universitäten anzutreffen, wie auch Margarethe Hochleitner, die in diesem Jahr promoviert und sich in den folgenden Jahrzehnten als Kardiologin und Pionierin der Gendermedizin einen Namen machen wird. Das wichtigste Ereignis des Jahres sei die Promotion der anwesenden Jubilarinnen und Jubilare gewesen, gratulierte Fleischhacker. „Mit Anerkennung und Dank für das jahrzehntelange Bemühen um das Wohl Ihrer anbefohlenen Patient:innen“, beschloss er seine Rede.

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16.06.2025

Bildung begleiten: Turnusärztin engagiert sich als Mentorin

Wie eine große Schwester erlebt die 18-jährige Marwa ihre Mentorin Hager Taye. Die Jugendliche und die Jungärztin haben sich über das Mentoring-Programm Sindbad kennengelernt, bei dem junge Erwachsene Jugendliche ehrenamtlich ein Stück auf dem Bildungsweg begleiten, darunter Studierende und Absolvent:innen der Med Uni Innsbruck. So unterstützt die Turnusärztin ihre Mentee, die vor zwei Jahren nach Österreich kam, bei den herausfordernden Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz.

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18.06.2025

Zweiter ERC Advanced Grant an Bioinformatiker Zlatko Trajanoski

„Neutrophile als Therapieziel bei Dickdarmkrebs“ nennt sich das Forschungsprojekt von Zlatko Trajanoski, für das er nun mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet wird. Damit ist der Leiter des Instituts für Bioinformatik an der Med Uni Innsbruck einer von wenigen Forscher:innen an Österreichs Universitäten, die den mit rund 2,5 Millionen Euro höchstdotierten und prestigeträchtigsten europäischen Wissenschaftspreis bereits zum zweiten Mal erhalten.

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20.06.2025

Silvia Di Maio schafft den Spagat zwischen Labor und Computer

Mit dem Programm „MUI Scientist to watch“ holt die Medizinische Universität Innsbruck ihre herausragenden Wissenschafterinnen und Wissenschafter vor den Vorhang. Alle drei Monate haben Forscher:innen die Möglichkeit, ihre jeweils beste Arbeit einzureichen und von einem unabhängigen Komitee bewerten zu lassen. Im ersten Quartal 2025 machte die Biologin Silvia Di Maio das Rennen.

Literatur oder Naturwissenschaft? Forschen oder Schreiben? Biologie oder Informatik? Silvia Di Maio war schon immer vielfältig interessiert. Sie wollte am liebsten alles machen. Die Italienerin, die in der Nähe von Brescia aufwuchs und im Liceo Classico Altgriechisch und Latein lernte, konnte tatsächlich alles verwirklichen, wenn auch manchmal anders, als sie sich das ursprünglich gedacht hätte. Mittlerweile ist sie Teil der Forschungsgruppe „Computational Genomics“ von Sebastian Schönherr am Institut für Genetische Epidemiologie (Direktor: Florian Kronenberg) und eine Nachwuchswissenschafterin mit vielversprechender Zukunft – ganz offiziell eine „MUI Scientist to Watch“.

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23.06.2025

Innsbrucker Studierende gewinnen Paul-Ehrlich-Contest (PEC)

Das PEC-Team Innsbruck – bestehend aus den Medizinstudierenden Jan Haupt, Lena Hinterstoisser, Lena Kraft, Johannes Miehling und Leo Sadjak – hat den traditionsreichen Paul-Ehrlich-Contest 2025 gewonnen. Bei dem internationalen Wettbewerb müssen die Teilnehmer:innen ihre medizinischen Kompetenzen und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Die diesjährige Ausgabe fand mit 16 Teams an der Charité in Berlin statt, bereits zum vierten Mal ging der Sieg nach Innsbruck.

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23.06.2025

Neues Rektoratsteam ab 1. Oktober 2025

Der Universitätsrat der Medizinischen Universität Innsbruck hat in seiner Sitzung am 24. Juni 2025 die von dem designierten Rektor Gert Mayer vorgeschlagenen Vizerektor:innen bestellt. Das neue Rektoratsteam übernimmt seine Funktionen ab 1. Oktober 2025.

Das Rektoratsteam der Medizinischen Universität Innsbruck bleibt vierköpfig, allerdings mit überwiegend neuen Gesichtern.

Neue Vizerektorin für Forschung und Internationales wird Patrizia Stoitzner, Professorin für Experimentelle Dermatologie. Irene Häntschel-Erhart, derzeit Vizerektorin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit an der Leopold-Franzens-Universität, wird das Ressort Finanzen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit übernehmen. Für den Bereich Lehre und Studiengelegenheiten setzt der designierte Rektor Mayer weiterhin auf die Erfahrung von Vizerektor Wolfgang Prodinger, der bereits seit 1. Oktober 2021 als Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten für die Medizinische Universität Innsbruck tätig ist.

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26.06.2025

Im Gedenken an Erika Pallua – Ärztin, Humanistin, Widerstandskämpferin

Zivilcourage zeigen in Zeiten der Angst: Das tat Ärztin Erika Pallua mit ihrem Einsatz gegen den Nationalsozialismus. Pallua (1912-1995) studierte in Innsbruck Medizin und war in Wien gegen das NS-Regime aktiv. Am 29. Juni wird in Hall in Tirol eine Tafel enthüllt, im Gedenken an Haller:innen, die im Nationalsozialismus Widerstand leisteten, verfolgt oder ermordet wurden, so auch Erika Pallua. Ihr Großneffe Johannes Pallua (Univ.-klinik für Orthopädie und Traumatologie) schreibt über ihr Leben.

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30.06.2025

Physik-Nobelpreisträgerin zu Gast

Vor knapp zwei Jahren wurde der Physikerin Anne L’Huillier für ihre bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet der Attosekundenphysik ein Nobelpreis zugesprochen. Nun war sie an der Universität Innsbruck zu Gast, um vor zahlreichen Interessierten im Audimax über ihre Forschung zu berichten. Am heutigen Montag wird Anne L’Huillier die European Conference on Atoms Molecules and Photons im Congress Innsbruck eröffnen.

Attosekunden sind eine unvorstellbar kurze Zeitspanne – ein Attosekunde entspricht einem Milliardstel einer Milliardstel Sekunde. Mit diesen extrem kurzen Lichtpulsen kann die Wissenschaft heute die Bewegungen von Elektronen in Atomen und Molekülen in Echtzeit beobachten. Dies liefert wichtige Einblicke in die Bauweise und Funktion von Materie, erzählte Anne L’Huillier bei ihrem Vortrag am Freitagnachmittag im Audimax der Universität Innsbruck. Auf Einladung der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) hielt die Nobelpreisträgerin eine Lise-Meitner-Lecture zu den Grundlagen der Attosekundenphysik und wichtigen Meilensteinen in diesem faszinierenden Forschungsgebiet. Organisiert wurde der Vortrag von Roland Wester von der Universität Innsbruck und Monika Ritsch-Marte von der Medizinischen Universität Innsbruck.

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30.06.2025

Erstes universitäres Zentrum für Kopf-Hals-Tumore

Die Innsbrucker Universitätskliniken für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wurden kürzlich gemeinsam, als österreichweit erstes und einziges universitäres Kopf-Hals-Tumorzentrum zertifiziert. Ein besonderer Fortschritt, vor allem für Betroffene.

Tumore im Kopf-Hals-Bereich zählen zu den belastendsten Tumorerkrankungen. Neben der eigentlichen onkologischen Erkrankung kann es potenziell auch zu Funktionseinschränkungen und ästhetischen Veränderungen kommen. Deshalb ist gerade in diesem Feld eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung für Betroffene wichtig.

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01.07.2025

Bestätigt: Darmmikrobiom liefert vielversprechenden Biomarker für Lebererkrankung bei fettleibigen Kindern

Eine Meta-Analyse von Pädiater:innen der Med Uni Innsbruck zeigt, dass Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei adipösen Kindern schon früh auf die Entwicklung einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung hinweisen. Das Team nutzte bioinformatische Ansätze und Machine Learning, um Muster zu definieren, die Lebererkrankungen vorhersagen können. Mit der Identifikation solcher Biomarker könnte frühzeitig therapeutisch interveniert und das Krankheitsrisiko eingedämmt werden.

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02.07.2025

Kommunikation üben mit KI: Lehrprojekt für Ärztliche Gesprächsführung

Ein Anamnesegespräch praktisch üben, und zwar jederzeit, überall und beliebig oft. Ein auf Künstlicher Intelligenz beruhender Chatbot machte das für Studierende im Rahmen des Lehrprojekts „KI-basiertes Kommunikationstraining“ möglich, welches auch die Evaluierung des Trainingsangebots und ethische Fragestellungen beinhaltete. Die Idee: Studierenden – in Ergänzung und nicht als Ersatz zum bestehenden Lehrangebot – in Zukunft mehr Chancen zu geben, Ärztliche Gesprächsführung (ÄGF) zu trainieren.

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04.07.2025

Aufnahmeverfahren zum Medizinstudium: 12.394 nahmen teil

Von ursprünglich 15.668 Angemeldeten haben am heutigen Freitag insgesamt 12.394 Kandidat:innen an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz teilgenommen.

Wie schon in den Vorjahren wurden die Aufnahmetests an mehreren Standorten in ganz Österreich abgehalten. Die Tests der MedUni Wien wurden an der Messe Wien abgehalten, in Graz waren die Stadthalle Graz und in Oberösterreich die Messe Wels die Austragungsorte. In Innsbruck fanden die Tests für die Medizin Uni Innsbruck in der Messe Innsbruck statt.

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07.07.2025

Doppeljubiläum: Krebshilfe Tirol und Tiroler Krebsforschungsinstitut feierten gemeinsam

Am 25. Juni wurde im festlich hergerichteten Stiftskeller Innsbruck ein besonderes Doppeljubiläum gefeiert: 70 Jahre Krebshilfe Tirol und 25 Jahre Tiroler Krebsforschungsinstitut (TKFI). Die zwei Institutionen engagieren sich seit Jahrzehnten mit unermüdlichem Einsatz für krebskranke Menschen in Tirol. Unter den zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Sport war auch die Medizinische Universität Innsbruck, die mit beiden Institutionen seit jeher eng verbunden ist.

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08.07.2025

Antibiotika verlängerten das Leben von Patient:innen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs

Patient:innen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs überlebten doppelt so lang, wenn sie nach der operativen Krebsentfernung zusätzlich zur Chemotherapie mit Gemzitabin ein Antibiotikum erhielten. Das ist die Erkenntnis einer retrospektiven Studie von Steffen Ormanns, Leiter des Instituts für Allgemeine Pathologie und seinem Team an der Medizinischen Universität Innsbruck, die ihm zufolge rasch in die Praxis umzusetzen wäre. Die Forscher:innen planen Nachfolgestudien, um die Ergebnisse zu sichern.

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14.07.2025

Wissenschaftlich arbeiten, künstlerisch denken: Birgit Sailer verbindet zwei Welten

Sie ist Naturwissenschafterin, aber auch Autorin und Illustratorin und lebt damit zwischen zwei Welten: Birgit Sailer ist zum einen Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Klinische Studien der Med Uni Innsbruck. Gleichzeitig zeichnet, malt und schreibt die Tirolerin. Für ihr heuer erschienenes „Mutmachbuch“ hat sie kleine Monster gestaltet, die Tipps für emotionales Wohlergehen geben. Wie wichtig das Thema ist, weiß sie nicht zuletzt durch ihren Kontakt mit Patient:innen.

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16.07.2025

Karriere mit Herz und Verstand

In den Hörsälen Medizinischer Universitäten sind weibliche Studierende heute oft schon in der Überzahl. Unter den Fachärzt:innen an Universitätskliniken kehrt sich dieses Verhältnis jedoch meist um. Besonders rar sind habilitierte Kardiologinnen wie Christina Tiller.

Die Kardiologie spielt zweifelsfrei eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Sichtbarkeit der Gendermedizin, die sich gezielt mit der Erforschung von geschlechterbezogenen medizinischen und biologischen Unterschieden beschäftigt. Anders betrachtet ist die Kardiologie aber auch heute noch ein männerdominiertes Fach, in dem Frauen nur wenige Spitzenpositionen bekleiden.

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21.07.2025

Gemeinsam gegen Krebs: Austrian Comprehensive Cancer Network und Bayerisches Zentrum für Krebsforschung starten Kooperation

Grenzübergreifende Allianz für ein regionales Krebsforschungs- und Versorgungsnetzwerk im Rahmen der EU Mission Cancer

Das in München unterzeichnete Kooperationsabkommen zwischen dem Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZFK) und dem Austrian Comprehensive Cancer Network (ACCN) der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innstruck ist strategisch in der EU-Mission Krebs verankert. Die Vereinbarung markiert den Beginn einer der ersten transnationalen Partnerschaften zwischen Krebszentren in Europa. Ihr Ziel ist es, das Leben von Krebspatient:innen durch Förderung der Krebsforschung und Optimierung der Versorgungslandschaft weiter zu verbessern. Die Wissenschafts- und Gesundheitsministerien von Österreich und Bayern unterstützen das Anliegen. 

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23.07.2025

Tödlicher Sprung ins kalte Wasser

Jeden Sommer trüben tragische Badeunfälle die Urlaubsstimmung. Mit guten Schwimmkenntnissen, durchdachten Vorsichtsmaßnahmen und schnellen Rettungsmaßnahmen könnten zahlreiche Todesfälle verhindert werden. Barbara Sinner, Direktorin der Univ.-Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck erklärt im Interview, was beim Ertrinken passiert und worauf es bei der Ersten Hilfe und auf der Intensivstation ankommt.

Wie viele Menschen sterben durch Ertrinken?

Barbara Sinner: Nach Angaben des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) sind im vergangenen Jahr mindestens 39 Menschen in Österreich ertrunken, darunter drei Kinder und Jugendliche. Jährlich sterben laut der Statistik des KFV zwischen 22 und 47 Personen durch Ertrinken. Bei Kindern ist es nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Unfalltodesursache. Aus der Schwimmstudie des KFV geht hervor, dass 29 Prozent der über 50-Jährigen sich als unsichere Schwimmer bezeichnen und viele Eltern die Schwimmfähigkeit ihrer Kinder überschätzen. Zudem spielt es eine große Rolle, ob die Eltern selber schwimmen können oder nicht. Denn Kinder, deren Eltern nicht schwimmen, sind häufiger Ertrinkungsopfer. Das ist ein sozioökonomischer Risikofaktor.

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28.07.2025

Von der Med Uni ins Klassenzimmer: Kinder in Uganda lernen jetzt an Innsbrucker Tischen

Möbel von der Med Uni, medizinische Geräte aus St. Johann und viele weitere Spenden sind nach einer monatelangen Reise in Uganda angekommen. Die Initiatorinnen eines Sozialprojekts von Rotary haben den mitunter abenteuerlichen Transport begleitet und die Spenden übergeben, die dazu beitragen, die Bildungschancen und die Gesundheitsversorgung in einem kleinen Dorf zu verbessern.

In der Grundschule Kidera lernen Kinder jetzt an Schreibtischen, an denen vor einiger Zeit noch Student:innen und Mitarbeiter:innen der Med Uni gepaukt und gearbeitet haben. Bis es allerdings soweit war und die Möbel in dem 5.000-Einwohner-Dorf im Osten von Uganda angekommen sind, war es ein weiter und abenteuerlicher Weg, von dem Doris Steinmüller-Nethl (Rotary Club Innsbruck Alpin) und Judith Köck (Rotary Club Kitzbühel) viel erzählen können. Die beiden Frauen haben die Hilfslieferung in das abgelegene Dorf in die Hand genommen und bereits zum zweiten Mal Container mit Hilfsgütern nach Uganda gebracht. Sie selbst waren inzwischen sieben Mal im Dorf und haben mit Menschen im Dorf, der Schule und dem Health Center bereits enge Verbindungen und Freundschaften aufgebaut.

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29.07.2025

Wie SARS-CoV-2 menschliche Zellen austrickst und was wir daraus lernen können

Auch wenn die Corona-Pandemie nach Einschätzung der WHO offiziell beendet ist, bleibt die Forschung am SARS-CoV-2 Virus weiterhin ein wichtiges Thema. Ein interuniversitäres Forscher:innenteam von fünf Instituten der Medizinischen Universität Innsbruck, unter Federführung von Alexander Hüttenhofer, hat nun herausgefunden, wie das Virus gezielt genetische Abläufe in menschlichen Lungenzellen beeinflusst.

Das Coronavirus nimmt nicht nur über bekannte Protein-codierende Gene Einfluss auf die genetischen Vorgänge in Lungenzellen, sondern auch über sogenannte nicht-codierende RNAs (ncRNAs). Diese kleinen RNA-Moleküle regulieren protein-codierende Gene, indem sie als eine Art „Genschalter“ fungieren und dadurch das Verhalten einer Zelle grundlegend verändern. Die Ergebnisse erschienen nun im renommierten Fachjournal Molecular Therapy – Nucleic Acids.

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04.08.2025

Andreas Mayer ist neuer Professor für RNA Biologie und Genomik

Seit 1. August leitet Andreas Mayer das Institut für Genomik und RNomik am Biozentrum und folgt damit Alexander Hüttenhofer nach. Zwischen der Vertragsunterzeichnung zum Professor für RNA Biologie und Genomik bei Rektor Fleischhacker im Mai und seinem Dienstantritt liegen viele Umzugskilometer und vor allem Vorfreude auf das neue Forschungsumfeld und die Berge.

Ins kalte Wasser zu springen, ist – im wörtlichen Sinn – nicht unbedingt die Sache von Andreas Mayer. Gemeint ist etwa ein Sprung in den Wannsee Berlins, an den der Molekularbiologe vor allem seinem kleinen Sohn zuliebe schon im Frühsommer zum Baden hingefahren ist, als er noch Teamleiter am Max Planck Institut für Molekulare Genetik (MPIMG) in Berlin war. Und doch kann dem gebürtigen Bayer mit dem Wechsel vom Norden Deutschlands an das Institut für Genomik und RNomik am Innsbrucker Biozentrum durchaus Unerschrockenheit zugeschrieben werden. Der Umzug vom Flachland in das gebirgige Innsbruck samt Familie, Mitarbeiter:innen und Laborgeräten war schließlich eine logistische Herausforderung, wenn auch sorgfältig geplant – auch das ist einer seiner Wesenszüge. „Das Forschungsumfeld, in dem Zusammenarbeit großgeschrieben wird, die kurzen Wege zwischen den Instituten und Kliniken vor Ort sowie die Nähe zur Natur und zu den Bergen haben meine Entscheidung sehr positiv beeinflusst“, freut sich Andreas Mayer auf seine neue Aufgabe als Professor für RNA Biologie und Genomik, die er aufgrund seiner wissenschaftlichen Ausbildung, seiner bisherigen Forschungstätigkeit und den bereits geknüpften Beziehungen zu vielen Gruppen am Biozentrum, den Comprehensive Centers sowie zu onkologischen und neurowissenschaftlichen Teams für die ideale Fortsetzung seiner Arbeit hält.

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08.08.2025

Neuer Hoffnungsträger für Nieren-Transplantationen: Normotherme Maschinenperfusion (NMP)

Eine aktuelle Studie beleuchtet die Möglichkeiten und Herausforderungen der Normothermen Maschinenperfusion (NMP) in der Nieren-Transplantation. Diese innovative Technologie könnte dazu beitragen, das Leben vieler Patient:innen mit Nierenversagen im Endstadium (End-Stage Kidney Disease, ESRD) zu verbessern. Bei der Weiterentwicklung sind Stefan Schneeberger und sein Team von der Medizin Uni Innsbruck und dem organLife Labor federführend beteiligt.

Die Normotherme Maschinenperfusion ist ein Paradigmenwechsel in der Organkonservierung und bei Leber- und Herztransplantationen bereits gut etabliert. Bei der Methode wird ein Organ außerhalb des Körpers an ein Gerät angeschlossen, um die Zirkulation und den Zellstoffwechsel bei Körpertemperatur wiederherzustellen. Das ermöglicht Konservierungszeiten von mehreren Tagen sowie die detaillierte Untersuchung der Organe. Bisher kann diese innovative Technik allerdings nicht bei Nieren eingesetzt werden, dabei steigt weltweit die Inzidenz von chronischen Nierenerkrankungen (CKD). Bald wird die Erkrankung zu den häufigsten fünf Todesursachen weltweit zählen. Weltweit sind schätzungsweise 9,5 Prozent der Bevölkerung von CKD betroffen. Allein in den USA leiden etwa 35,5 Millionen Menschen an CKD, und fast 808.000 leben mit ESRD. Trotz des enormen Bedarfs und einer durchschnittlichen Wartezeit von drei bis fünf Jahren für eine Nierentransplantation gehen jedes Jahr Tausende von Organen verloren. Allein im Jahr 2023 wurden in den USA über 18.500 entnommene Organe nicht transplantiert, mehr als die Hälfte davon waren Nieren. Der Anteil verworfener Organe stieg von 13,8 Prozent im Jahr 2012 auf 19,4 Prozent im Jahr 2023. Gründe für das Verwerfen sind oft Bedenken hinsichtlich der Organqualität, lange Zeiten, in denen das Organ nicht ausreichend durchblutet ist (Ischämiezeiten) und eine unzureichende Fähigkeit, die Organqualität präzise zu beurteilen.

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19.08.2025

AI-gestützte Koronar-CT-Bildgebung zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede bei Plaqueprofil und kardiovaskulärem Risiko

Die Anwendung von KI-gestützter Software in der Quantifizierung und Charakterisierung von koronaren Plaques aus der CT-Bildgebung macht deutlich, dass Frauen bei identem Plaquevolumen ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufweisen als Männer. Das ist die zentrale Erkenntnis einer retrospektiven Untersuchung unter der Leitung der Innsbrucker Radiologin Gudrun Feuchtner im Rahmen der multizentrischen Registerstudie CONFIRM2.

Die koronare Herzkrankheit (KHK) stellt die Todesursache Nummer 1 in Europa und den USA dar, jedoch sind Mortalität und die Raten an zu späten Diagnosestellung bei Frauen höher als bei Männern. Ein Grund liegt in der unterschiedlichen klinischen Symptomatik. „Wir wissen zudem, dass traditionelle klinische Risikobewertungssysteme nur eine geringe Treffsicherheit zur Erkennung der KHK aufweisen (50 bis 60 Prozent). Im Gegensatz dazu ermöglicht die Bildgebung mittels Computertomografie (CT) eine präzisere Diagnose anhand direkter Visualisierung der Atherosklerose und Quantifizierung des Stenosegrades der Koronargefäße. Geschlechtsspezifische Unterschiede im atherosklerotischen Plaqueprofil sind aufgrund der hormonellen Unterschiede zwar bekannt, die Datenlage zu deren Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Risiko war bislang jedoch begrenzt“, berichtet Gudrun Feuchtner, die an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Radiologie (Direktorin: Univ. Prof. Elke Gizewski) Expertin für kardiovaskuläre CT -Bildgebung ist.

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28.08.2025

Wertvolle Daten zum Verhältnis von Eisenstoffwechsel und Immunantworten bei Kindern mit Infektionen in Gabun

In afrikanischen Ländern nehmen viele Kinder aufgrund von Mangelernährung zu wenig Eisen auf. Die daraus resultierende Blutarmut (Anämie) ist mit Wachstumsstörungen und eingeschränkter körperlicher und kognitiver Entwicklung verbunden. Andererseits führt die Zufuhr von Eisen mit der Nahrung häufiger zu schweren bakteriellen Infektionen oder Malaria. Schon wegen der weitreichenden gesundheitlichen Folgen für Kinder kommt der Aufklärung dieser komplexen Zusammenhänge besondere Bedeutung zu.

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01.09.2025

Weltkopfschmerztag: „Jeder Kopfschmerz ist behandelbar“

An der Univ.-Klinik für Neurologie der Med Uni Innsbruck ist – basierend auf dem Patient:innenaufkommen – Österreichs größte Kopfschmerzambulanz angesiedelt. Von Kopfschmerzen sind rund 80 Prozent der Bevölkerung irgendwann im Leben geplagt, manche leiden extrem darunter. Wir haben den Neurologen Gregor Brössner, langjähriger Leiter der Innsbrucker Ambulanz für Kopf- und Gesichtsschmerzen, zum Interview gebeten.

Es gibt 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, alle werden an der Kopfschmerzambulanz der Univ.-Klinik für Neurologie behandelt. Pro Jahr werden dort ca. 1.000 Patient:innen mit allen weltweit verfügbaren Therapien versorgt. So manch bahnbrechende Erkenntnis zum Thema Schmerz – etwa, welche Hirnareale bei Kopfweh im MRT aufleuchten – resultiert aus Untersuchungen, die von Gregor Brössner und seinem Team durchgeführt wurden.

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04.09.2025

ERC Starting Grants für Entwicklung eines KI-Frühwarnsystems und Forschung zum Fettstoffwechsel in Hirnzellen

Patrick Rockenschaub und Michael Ebner von der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten begehrte ERC Starting Grants. Mit der 1,5 Mio. Euro Förderung für visionäre Nachwuchsforscher:innen, die vom Europäischen Forschungsrat vergeben wird, entwickelt Rockenschaub ein universelles, KI-basiertes Frühwarnsystem für Intensivstationen. Ebner erforscht die Mechanismen des Fettstoffwechsels in bestimmten Gehirnzellen und verfolgt damit einen neuen Ansatz, um die Hirnalterung zu bremsen.

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08.09.2025

Dietmar Ulrich übernimmt Leitung der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Mit 1. November 2025 tritt Dietmar Ulrich sein Amt als neuer Direktor der Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie an. Der international renommierte Plastische Chirurg kommt aus den Niederlanden nach Innsbruck – mit klaren Zielen und innovativen Schwerpunkten wie zum Beispiel der Maschinenperfusion, Augmented Reality oder der Lymphödemchirurgie.

1965 wurde der erste Lehrstuhl für Plastische Chirurgie in Innsbruck unter Paul Wilflingseder eingerichtet. Die Univ.-Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie hat daher eine besonders lange Tradition. Das war mit ein Grund für Dietmar Ulrich, nach Innsbruck zu wechseln. „Die Geschichte der Plastischen Chirurgie in Innsbruck hat mich immer fasziniert – die Doppelhandtransplantationen, die starke Tradition in der Transplantationschirurgie, die weltweit beachtete ‚Innsbrucker Schule‘“, betont Ulrich. „Hier mit einem hochqualifizierten Team Forschung, Lehre und Klinik weiterzuentwickeln, ist für mich eine Herzensangelegenheit.“

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11.09.2025

Nachruf ao. Univ.-Prof. Dr. Günther Rathner

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um ao. Univ.-Prof. Dr. Günther Rathner, der am 31. August 2025 in Innsbruck verstorben ist.

Günther Rathner (1949 – 2025) war an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde tätig und zuletzt ao. Universitätsprofessor an der Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie. Als Wissenschaftler, Lehrender und Psychotherapeut für systemische Familientherapie und klientenzentrierte Psychotherapie, Klinischer- und Gesundheitspsychologe leistete er Pionierarbeit in der klinischen Versorgung von Patientinnen mit Essstörungen über den deutschsprachigen Bereich hinweg und wirkte als Wissenschaftler und Lehrender an unserer Universität.

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12.09.2025

Postdocs im Rampenlicht – Start für neues Netzwerk

Vom 15. bis 19. September 2025 findet die internationale „Postdoc Appreciation Week“ zur Würdigung der Beiträge und Leistungen von Postdoktorand:innen statt. Die Medizinische Universität Innsbruck holt aus diesem Anlass stellvertretend für alle ihre Postdocs Isabel Geiger, Noora Tuovinen und Christopher Spiegel vor den Vorhang. Am 17. September startet mit einem Kick-off-Event außerdem ein neues Netzwerk für Postdocs der Med Uni Innsbruck.

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17.09.2025

Neuropathologie: Neuer Kooperationsvertrag regelt Zusammenarbeit in Innsbruck

Alle neuropathologischen Untersuchungen der Innsbrucker Univ.-Kliniken werden seit Juni 2025 vom Institut für Neuropathologie und Neuromolekularpathologie der Medizinischen Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit den tirol kliniken durchgeführt. Ermöglicht wird dies durch einen Kooperationsvertrag. Innsbruck ist aktuell eines von insgesamt nur zwei Zentren in Österreich, die schnelle interoperative Diagnosen bei Gehirntumoren mittels Nanopore-Sequenzierung anbieten können.

Hat die Patientin einen Gehirntumor, der auf eine Chemotherapie anspricht? Ist der Patient an einer Demenz verstorben? Liegt bei der Patientin eine seltene, neurologische Erkrankung vor? Es sind Fragen wie diese, die ein interdisziplinäres Team am Innsbrucker Institut für Neuropathologie und Neuromolekularpathologie der Medizinischen Universität Innsbruck in Kooperation mit Mitarbeiter:innen der tirol kliniken beantwortet. Seit Juni 2025 werden alle neuropathologischen Befundungen der Innsbrucker Univ.-Kliniken an dem von Adelheid Wöhrer geleiteten Institut durchgeführt. Pro Jahr gibt es rund 600 Proben, die neuropathologisch untersucht werden, dazu kommen Forschung und Lehre in diesem Bereich. Geregelt wird die Zusammenarbeit durch einen Kooperationsvertrag zwischen der Medizinischen Universität Innsbruck und den tirol kliniken. Insgesamt sind 16 Mitarbeiter:innen an dem Projekt beteilgt: vier Mitarbeiter:innen der tirol kliniken und zwölf Mitarbeiter:innen der Medizinischen Universität Innsbruck.

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19.09.2025

Andreas Kronbichler zum Universitätsprofessor für Innere Medizin und Nephrologie berufen

Rektor Wolfgang Fleischhacker hat Andreas Kronbichler zum neuen Universitätsprofessor für Innere Medizin und Nephrologie berufen. Der Tiroler Forscher und Arzt wird damit ab 1. Oktober 2025 die Nachfolge von Gert Mayer antreten. Der 40-jährige Experte für Nierenerkrankungen wird das internationale Netzwerk der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV weiter ausbauen und neue Akzente in Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung setzen.

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22.09.2025

Verabschiedung von Rektor Wolfgang Fleischhacker im Haus der Musik Innsbruck

Mit einer feierlichen Exauguration wurde Wolfgang Fleischhacker als Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck verabschiedet. Zahlreiche Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft würdigten in ihren Ansprachen die Leistungen und Verdienste des scheidenden Rektors.

Zu den Hauptredner:innen zählten Brigitte Hütter, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz, Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, die Vizerektor:innen Christine Bandtlow, Wolfgang Prodinger und Birgit Hochenegger-Stoirer sowie die Vorsitzende des Universitätsrates, Elisabeth Zanon. Auch Landesrätin Cornelia Hagele, die Rektorin der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Veronika Sexl und Maximillian Richter vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie Studierende richteten Worte des Dankes an Wolfgang Fleischhacker. Als Überraschungsgast sprach der renommierte Neuropsychiachter und langjährige Wegbegleiter von Rektor Fleischhacker, René Kahn.

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24.09.2025

„Ersti-Beratung“: Unterstützung vor dem Start ins Medizinstudium

Wo finden meine Kurse statt? Wie melde ich mich für ein Praktikum an? Wie orientiere ich mich an der Uni und in der vielleicht neuen Stadt? Vor Beginn ihres Medizinstudiums stellen sich Erstsemestrige viele Fragen. Für einen gut informierten Start ins Studium gibt es an der Med Uni Innsbruck am 1. Oktober die Einführung „fit4study“. Schon davor bekommen die Neulinge bei der „Ersti-Beratung“ einen Einblick in den Unialltag durch ihre Studienvertretungen: von Studierenden für Studierende.

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26.09.2025

Rupert Oberhuber zum Universitätsprofessor für Transplantationschirurgie berufen

Mit 1. November 2025 wird Rupert Oberhuber zum Universitätsprofessor für Transplantationschirurgie an der Medizinischen Universität Innsbruck ernannt. Damit übernimmt der 41-jährige Chirurg eine noch zentralere Rolle in Forschung, Lehre und klinischer Versorgung an der Univ.-Klinik für Viszeral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie (VTT). Oberhuber ist aktuell auch Vizepräsident der Gesellschaft Austrotransplant.

Der gebürtige Südtiroler absolvierte sein Medizinstudium an der Medizinischen Universität Innsbruck. Während seiner Facharztausbildung verbrachte er ein Forschungsjahr am Harvard Medical School Transplantation Research Center im Labor von Stefan G. Tullius. 2016 schloss er seine Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie ab, 2018 folgte der PhD-Abschluss. Im selben Jahr legte er die europäische Facharztprüfung für Transplantationschirurgie ab und vertiefte seine Expertise durch einen Forschungsaufenthalt in Taiwan, wo er sich auf Kinderlebertransplantationen und Leber-Lebendspenden spezialisierte. Seit 2022 leitet Oberhuber das Lebertransplantationsprogramm, seit 2024 die Transplantationschirurgie an der VTT.

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01.10.2025

Herzlich willkommen!

Am 1. Oktober beginnt an der Medizinischen Universität Innsbruck die Amtsperiode des neuen Rektor:innenteams um Rektor Gert Mayer.

Gemäß dem gewählten Leitspruch „Gemeinsam weiterentwickeln“ werden Wolfgang Prodinger (Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten), Patrizia Stoitzner (Vizerektorin für Forschung und Internationales) und Irene Häntschel-Erhart (Vizerektorin für Digitalisierung, Finanzen und Nachhaltigkeit) mit Rektor Gert Mayer heute offiziell ihre Arbeit aufnehmen und in enger Zusammenarbeit in den kommenden Jahren den bewährten Weg der Medizinischen Universität Innsbruck weitergehen. Ziel ist es, neue Entwicklungen anzustoßen, zu fördern und zu integrieren und kommenden Herausforderungen zukunftsfit zu begegnen.

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01.10.2025

Med Uni Innsbruck begrüßt 480 Studienanfänger:innen

Am 1. Oktober 2025 nahmen 404 Studierende das Studium der Humanmedizin, 44 jenes der Zahnmedizin und 32 das Bachelorstudium Molekulare Medizin an der Med Uni Innsbruck auf. Bei der Einführungsveranstaltung fit4study erhielten die Erstsemestrigen Informationen zu Organisation, Studieninhalten und digitalen Services sowie viele Tipps und gute Wünsche für einen guten Start ins Studium und dessen erfolgreiche Absolvierung.

Zum Semesterstart war das Audimax im Lehr- und Lerngebäude der Medizinischen Universität Innsbruck voll: Die Erstsemestrigen der Studien Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin (BSc) waren zur Einführungsveranstaltung fit4study gekommen. Als erstes wurden die neuen Studierenden vom ebenso neuen Rektor begrüßt. „Genauso wie für mich beginnt für Sie als Studierende heute ein neuer Lebensabschnitt“, erklärte Gert Mayer. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Studienzeit, die vielleicht die beste Ihres Lebens sein wird, genießen können!“

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02.10.2025

Psychosomatische Beschwerden haben eine biologische Basis

Katharina Hüfner ist Neurologin und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Sie hat sich in der Alpinpsychiatrie einen Namen gemacht, z.B. mit Untersuchungen zu Suchtaspekten beim Bergsteigen und psychotischen Symptomen in der Höhe. Seit einem Jahr leitet sie die Univ.-Klinik fürPsychiatrie II (Psychosomatische Medizin) in Innsbruck. Zum World Mental Health Day spricht sie über die großen Missverständnisse der Psychosomatik und erklärt, wie Körper und Psyche zusammenhängen.

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06.10.2025

Aloha Kona! Alexeja Kleiter startet bei der Ironman-Weltmeisterschaft durch

Alexeja Kleiter ist Absolventin des Studiums der Molekularen Medizin. Im PhD-Studium forscht sie über dendritische Zellen und druckt Hautkrebsmodelle im 3D-Biodrucklabor der Med Uni Innsbruck. Als Triathletin verschiebt sie ständig ihre Grenzen. Am 11. Oktober tritt sie beim härtesten Wettkampf ihrer Disziplin, dem Ironman auf Hawaii, an.

Wissenschaftler:innen und Triathlet:innen verbindet mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte: Beide benötigen Ausdauer, leisten große Anstrengungen und erleben pure Freude, wenn sie in ihrem Element sind und etwas gelingt. Als PhD-Studentin forscht sie im 3D-Biodrucklabor und als Triathletin bereitet sie sich auf ihre bisher größte sportliche Herausforderung vor: die Weltmeisterschaft der Triathlet:innen in Kailua-Kona Hawaii. In Zahlen heißt das: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,19 Kilometer Laufen, ohne Unterbrechung und unter der gnadenlosen hawaiianischen Sonne.

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06.10.2025

Nachruf Univ.-Prof. Dr. Walter Pfaller

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um Univ.-Prof. Dr. Walter Pfaller.

Mit tiefer Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Univ.-Prof. Dr. Walter Pfaller, einem herausragenden Wissenschafter, inspirierenden Lehrenden und hochgeschätzten Kollegen. Geboren am 4. September 1945 in Salzburg, widmete er sein Leben der Wissenschaft und Lehre – stets getragen von der Überzeugung, dass Wissenschaft nur dann ihre volle Wirkung entfaltet, wenn sie mit Engagement, Neugier und Verantwortung betrieben wird. Nach seinem Studium der Humanmedizin prägte er über Jahrzehnte das Institut für Physiologie der Medizinischen Universität Innsbruck, an dem er bis zu seinem Abschied 2010 wirkte. Forschungsaufenthalte an international renommierten Institutionen wie der University of Maryland, dem University College Dublin und der Yale Medical School festigten und erweiterten seine weltweite Reputation.

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07.10.2025

Innsbrucker Neurologin leitet als erste Frau den Europäischen Dachverband Autonomer Gesellschaften

Alessandra Fanciulli, Neurologin an der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde im Rahmen des 26. Jahrestagung der EFAS (European Federation of Autonomic Societies) Ende September in Toulouse zur neuen Präsidentin gewählt. Damit ist sie die erste Frau an der Spitze dieser europäischen Vereinigung, die das Know-How nationaler Fachgesellschaften zum Thema Autonomes Nervensystem bündelt.

Das autonome Nervensystem steuert unbewusste Körperprozesse wie Herzschlag, Blutdruck, Verdauung und Thermoregulation.  Funktionsstörungen können zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Blutdruckschwankungen, Blasen- und Darmprobleme, oder auch Sexualfunktionsstörungen führen. Sie entstehen oft als Folge neurologischer Erkrankungen wie Parkinson, Schlaganfall oder Multipler Sklerose, aber auch abseits von neurologischen Erkrankungen erleidet jede dritte Person im Laufe ihres Lebens einen Ohnmachtsanfall (Synkope).

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13.10.2025

Nachruf Univ.-Prof. Dr. Ernst-Nikolaus Neu

Die Medizinische Universität Innsbruck trauert um Univ.-Prof. Dr. Ernst-Nikolaus Neu.

Univ.-Prof. Dr. Ernst-Nikolaus Neu hat ein Leben für die Wissenschaft, Lehre und Kinderheilkunde geführt. 1976 hat er an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck begonnen, Humanmedizin zu studieren und widmete sich zugleich von 1979 bis 1982 dem Studium der Psychologie. Noch während des Studiums war er als Studienassistent am Institut für Allgemeine und Experimentelle Pathologie bei Univ.-Prof. Dr. Georg Wick tätig, wo er den Grundstein für seine wissenschaftliche Laufbahn legte. Nach der Promotion 1982 war er Vertragsassistent am selben Institut, wo er seine ersten eigenständigen Forschungsschritte unternahm.

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14.10.2025

Expertisezentrum für seltene Nierenerkrankungen eingerichtet

Menschen mit seltenen Nierenerkrankungen bedürfen einer hochspezialisierten und interdisziplinären Diagnose, Behandlung und Beratung. Diesen Anspruch deckt die Innsbrucker Univ.-Klinik für Nephrologie, die von der Bundes-Zielsteuerungskommission kürzlich zum Expertisezentrum (Typ-B Zentrum) für seltene Nierenerkrankungen ernannt wurde. Das nun ausgewiesene und in dieser Ausrichtung einzige Zentrum in Österreich steht unter der Leitung des Nephrologen Michael Rudnicki.

Seltene Nierenerkrankungen sind einzeln betrachtet selten, in Summe aber relevant: Rund zehn Prozent aller Nierenerkrankungen fallen in diese Kategorie, bei unter 30-Jährigen sind sogar bis zu 30 Prozent von seltenen und zum Großteil genetisch bedingten Nierenerkrankungen betroffen. Die geringe Inzidenz der Erkrankungen birgt für Patienti:nnen das Risiko einer späten oder falschen Diagnose und Behandlung. „Hier können wir als Expertisezentrum durch schnelle und genaue Diagnose und individuell abgestimmte Therapiepläne Abhilfe schaffen und in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen wie der Humangenetik oder der Pädiatrie die bestmögliche Versorgung bieten“, weiß Michael Rudnicki, leitender Oberarzt an der Univ.-Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie (Direktor: Andreas Kronbichler) an der Medizinischen Universität Innsbruck und Leiter des Zentrums, dem eine langjährige klinische Entwicklung vorausging. „Schon vor zehn Jahren haben wir erwachsene Patientinnen und Patienten mit seltenen Diagnosen von der Pädiatrie übernommen und weitere seltene nephrologische Krankheitsbilder abgeklärt. Wir wurden schließlich als assoziiertes Zentrum anerkannt und – nach einem umfangreichen Antrags- und Begutachtungsverfahren – nun als vollwertiges Zentrum akkreditiert“, so Rudnicki.

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17.10.2025

Zwischen Uni und Turnhalle: Medizinstudent und Turner Martin Miggitsch

Doppelsalto und Schrauben gehören zum Alltag von Medizinstudent Martin Miggitsch genauso wie Famulaturen und Praktika. Der Österreichische Staatsmeister im Sprung studiert an der Med Uni Innsbruck, daneben trainiert er bis zu 30 Stunden pro Woche – mit Disziplin und Leidenschaft für Sport und Medizin. In diesen Tagen nimmt der 22-Jährige aus Klagenfurt an der Turn-Weltmeisterschaft teil.

In Jakarta, Indonesien geht für den 22-jährigen Martin Miggitsch im Oktober 2025 ein großer Traum in Erfüllung. Er nimmt gemeinsam mit über 570 Sportler:innen an der Weltmeisterschaft in Kunstturnen teil und wird auf der großen internationalen Bühne sein Können zeigen. Dabei ist der Sport für den Klagenfurter eine Art Zweitjob, denn in erster Linie sieht er sich als Medizinstudent: „Ich will Arzt werden, seit ich bei den sportmedizinischen Untersuchungen diesen Beruf näher kennengelernt habe und vor allem, seit ich meinen Zivildienst beim Rettungsdienst gemacht habe“, erzählt Miggitsch, der an der Med Uni Innsbruck im 5. Semester Humanmedizin studiert. Den Turnsport, den er betreibt, seit er im Kindergarten ist, wollte er trotzdem nie an den Nagel hängen. So wechselte er zum Verein in Innsbruck und trainiert auch während des Studiums weiterhin alle sechs Disziplinen: Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck.

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21.10.2025

Internationale Auszeichnung für Innsbrucker Forscherin Cornelia Lass-Flörl

Die anerkannte Medizinerin Cornelia Lass-Flörl hat eine der höchsten Auszeichnungen der Europäischen Konföderation der Medizinischen Mykologie (European Confederation of Medical Mycology, ECMM) erhalten, den E. Drouhet Award. Die Direktorin des Instituts für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Medizin Uni Innsbruck ist die erste Österreicherin und erst die zweite Frau, die diese prestigeträchtige Ehrung erhält.

Cornelia Lass-Flörl von der Medizin Uni Innsbruck zählt zu den weltweit bekanntesten Expert:innen auf dem Gebiet der Medizinischen Mykologie und ist in ihrem Fach eine der meist zitierten Forscher:innen. Ihre wissenschaftliche Arbeit wurde jetzt mit dem sehr renommierten E. Drouhet Award ausgezeichnet. Cornelia Lass-Flörl hat sich unter anderem auf die Epidemiologie, Diagnostik und Therapie von schweren Pilzinfektionen, sogenannten invasiven Aspergillosen, spezialisiert. Dabei handelt es sich um eine schwere und lebensbedrohliche Infektion, die durch den Schimmelpilz Aspergillus ausgelöst wird. Die Erkrankung tritt hauptsächlich bei immungeschwächten Personen auf. Jährlich gibt es rund zwei Millionen Fälle weltweit. Die Forschungsarbeiten der Tirolerin zu Antimykotikaresistenzen und zur Pilzdiagnostik haben dazu beigetragen, die Behandlung und Erkennung zu verbessern.

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21.10.2025

Deutscher Freundeskreis zeichnete Absolvent:innen der Med Uni aus

Der Innsbrucker Bergisel ist prädestiniert für Überflieger:innen. Große Sprünge in Wissenschaft und Medizin haben auch die Preisträger:innen der Studienförderung des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck vor. Bei der Verleihung der diesjährigen Verleihung des DFK-Preises im Restaurant 1809 stellte Vizerektor Wolfgang Prodinger die Absolvent:innen Luisa Lang, Katharina Prechtl und Michael Stefan Schlögl mit ihren herausragenden Diplomarbeiten vor.

Die Preisverleihungen des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) am Fuße der Bergisel Schanze im Restaurant 1809 haben bereits Tradition. In Anwesenheit verdienter, teils hochbetagter Mitglieder des DFK überreichten Vertreter:innen der Universitäten gemeinsam mit dem DFK-Vorsitzenden Markus Walzl ihren ausgezeichneten Studierenden die Preise. Für die Leopold-Franzens-Universität war das Vizerektor Gregor Weihs, Rektor Martin Altmann für die Fachhochschule MCI. Von der Medizin Uni gratulierten Rektor Gert Mayer und Vizerektor Wolfgang Prodinger, der auch die Abschlussprojekte und Vorhaben der Studierenden präsentierte. Die herausragenden Absolvent:innen 2025 der Medizinischen Universität Innsbruck sind:

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22.10.2025

Normotherme Maschinenperfusion bietet zukunftsweisenden Ansatz zur Untersuchung von Lebermetastasen

Ein Team von Onkolog:innen und Transplantationschirurg:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck nutzte die am Standort bereits erfolgreich etablierte Technik der Normothermen Maschinenperfusion (NMP), um die Biologie von Dickdarmkrebs-Lebermetastasen am lebenden Organ außerhalb des Körpers zu untersuchen. Das neuartige Krebsmodell bietet in Zukunft die Möglichkeit, neue Krebstherapien lebensnah zu testen und deren Entwicklung zu verbessern.

Die Leber ist das Organ, das am häufigsten von Tochtergeschwülsten (Metastasen) des Darmkarzinoms – der zweithäufigsten krebsbedingten Todesursache weltweit – besiedelt wird. Die genauen Entstehungsmechanismen dieser mit einer schlechten Prognose verbundenen Ableger des Primärtumors sind bisher nicht ausreichend erforscht. Noch fehlen Krebsmodelle, an denen kolorektale Lebermetastasen und damit die Tumorbiologie unter möglichst realen Bedingungen in menschlichen Organen untersucht werden können.

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27.10.2025

One Health Tirol. Gemeinsam für gesunde Menschen und Tiere

Am 22. Oktober 2025 fand in Innsbruck erneut das Symposium „One Health Tirol. Gemeinsam für gesunde Menschen und Tiere“ statt, das von der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni) und der Medizinischen Universität Innsbruck (Med Uni Innsbruck) gemeinsam organisiert wurde. Die Fachveranstaltung wurde von Josef Geisler, Landeshauptmann-Stellvertreter, Vetmeduni-Rektor Matthias Gauly sowie Patrizia Stoitzner, Vizerektorin für Forschung und Internationales der Med Uni Innsbruck, feierlich eröffnet.

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31.10.2025

Stadt würdigt exzellente Forschungsarbeiten

Ivan Lechner, Simone Pelizzari, Marina Schapfl sowie das Forscher:innenduo Theresa Hautz und Stefan Salcher durften am 30. Oktober in der Innsbrucker Stadtbibliothek den Preis der Landeshauptstadt Innsbruck entgegennehmen. Der Preis wird alle drei Jahre an herausragende Forscher:innen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben.

Der gestrige Nachmittag in der Innsbrucker Stadtbibliothek war einer voller Premieren: Den Anfang machte Elisabeth Mayr, die in ihrer Funktion als Vizebürgermeisterin zum ersten Mal die mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preise der Stadt Innsbruck an Preisträger:innen der Medizinischen Universität Innsbruck überreichen durfte. Sie nutzte die Gelegenheit, um über ihren persönlichen Bezug zur Medizin in Innsbruck zu erzählen und die Besonderheit der Medizin und der Naturwissenschaften hervorzustreichen. „Sie können einen Teil des vermeintlich unvermeidbaren Schicksals verändern“, sagte die Vizebürgermeisterin, die einst selbst das Medizinstudium begonnen hatte.

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04.11.2025

Mit Bewegung und Kraftsport gegen die krebsbedingte Erschöpfung

Spätestens seit Corona ist der Begriff Fatigue einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Gemeint ist eine anhaltende Form von Erschöpfung, die häufig auch während einer Krebserkrankung und nach einer Krebstherapie auftritt. In einer Studie unter der Leitung des Kinderonkologen Roman Crazzolara von der Medizinischen Universität Innsbruck wurde erstmals der Zusammenhang von Krebstherapie und körperlicher Fatigue bei Kindern untersucht. Nun lassen sich erste Maßnahmen ableiten.

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06.11.2025

Medizinische Universität Innsbruck tritt als erste österreichische Hochschule der europäischen Allianz NeurotechEU bei

Als erste Universität Österreichs wird die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) Mitglied der europäischen Hochschulallianz NeurotechEU. Damit wächst das Netzwerk auf insgesamt neun führende Universitäten in Europa, die sich der zukunftsweisenden Verbindung von Neurowissenschaften, Medizin, künstlicher Intelligenz und Technologie verschrieben haben.

Ziel der Allianz NeurotechEU ist es, die nächste Generation exzellenter Wissenschaftler:innen, Kliniker:innen und Innovator:innen an der Schnittstelle von Gehirn und Technologie auszubilden. Der formelle Beitritt der Medizinischen Universität Innsbruck ist für Ende des Jahres vorgesehen. Aktuell werden die organisatorischen Strukturen und Schnittstellen zu Forschung und Lehre geschaffen, um einen reibungslosen Start in die neue Partnerschaft zu gewährleisten. Dazu zählen unter anderem Kooperationsformate mit den europäischen Partneruniversitäten sowie der Aufbau von Austauschprogrammen für Studierende und Lehrende.

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12.11.2025

Großes Interesse an Med Uni bei Tiroler Hochschultag

So viele neugierige Schüler:innen wie noch nie informierten sich im Rahmen des Tiroler Hochschultags 2025 über ein Studium an der Med Uni Innsbruck. Der sogenannte THT bietet jungen Menschen alle zwei Jahren die Gelegenheit, die acht Tiroler Hochschulen kennen zu lernen. An der Med Uni Innsbruck gab es Führungen, Vorträge, Mitmach-Stationen und Infostände.

Rund 1.500 Schüler:innen nutzten beim THT am 6. November 2025 die Gelegenheit, das Studienangebot der Medizinischen Universität Innsbruck näher kennen zu lernen. Im Lehr- und Lerngebäude in der Fritz-Pregl-Straße sowie im Institut für Klinisch-Funktionelle Anatomie gab es Vorträge und Führungen, interaktive Stationen und die Möglichkeit, sich in persönlichen Gesprächen bei Mitarbeiter:innen und Studierenden umfassend über ein Medizinstudium in Innsbruck zu informieren. Den THT als Tag der offenen Tür veranstalten die acht Tiroler Hochschulen alle zwei Jahre gemeinsam, die Schüler:innen kamen auch heuer aus Tirol, Südtirol, Vorarlberg und Liechtenstein.

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12.11.2025

Neues Rektoratsteam der Medizin Uni Innsbruck setzt auf Zukunftsthemen wie KI und Digitalisierung

Seit 1. Oktober 2025 wird die Medizin Uni Innsbruck von einem neuen, vierköpfigen Rektoratsteam geleitet. Bei einer Pressekonferenz präsentierten Rektor Gert Mayer und die Vizerektor:innen ihre Schwerpunkte für die kommenden Jahre unter dem Motto „Gemeinsam weiterentwickeln“. Im Mittelpunkt steht der Wandel der Medizin, der Ausbau digitaler Kompetenzen sowie eine gezielte Stärkung des wissenschaftlichen Profils.

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12.11.2025

Medizin und Musik im Einklang: Studentin Magdalena Trobos

Wie wirken sich regelmäßige Bewegungseinheiten auf die psychische und körperliche Gesundheit von Profimusiker:innen aus? Dieses Thema ihrer Diplomarbeit interessiert Medizinstudentin Magdalena Trobos nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive, sondern auch persönlich: Die 24-jährige Tirolerin studiert parallel Humanmedizin und Bratsche am Tiroler Landeskonservatorium und musiziert in verschiedenen Ensembles. Sport schätzt sie als Ausgleich für die doppelte Herausforderung.

Im Alter von vier Jahren begann Magdalena Trobos Geige zu spielen. Mit 13 stieg sie auf Bratsche um. „Der Klang ist wärmer, im Ensemble bin ich oft für die Harmonie verantwortlich “, findet sie. Heute studiert sie Viola, wie die Bratsche auch genannt wird, im Konzertfach am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und musiziert im In- und Ausland. „Während meiner Zeit im Musikgymnasium dachte ich schon, dass ich sicher hauptberuflich Bratschistin werden will,  doch mit 17 habe ich beschlossen: Ich studiere Medizin, weil ich etwas Gutes tun will. Das geht auch als Musikerin, aber in der Medizin fühlt es sich für mich direkter an.“, erinnert sich Trobos, die zunächst in Kramsach aufwuchs. Zur Schule ging sie in Schwaz und schließlich in Innsbruck. Dort setzte sie diesen Plan nach bestandenem Medizin-Aufnahmeverfahren um; derzeit ist sie im studienabschließenden Klinisch-praktischen Jahr. 

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13.11.2025

Fehlendes NR2F6 macht widerstandsfähiger gegen Salmonellen

Der Immunrezeptor NR2F6 beeinflusst die Phagozytose in Makrophagen. Dies hat wiederum Auswirkungen auf Salmonellen-Infektionen. Ein Projekt, das Natascha Kleiter vom Institut für Zellgenetik in Kooperation mit Forscher:innen der Universitätsklinik für Innere Medizin II durchgeführt hat, zeigt, dass Nr2f6-defiziente Mäuse vor Salmonellen-Infektionen geschützt sind.

Mäuse, denen der Nuklearrezeptor NR2F6 fehlt (Nr2f6-/-), überstehen eine Salmonellen-Infektion deutlich besser als Wildtyp-Tiere. Sie verlieren kein Gewicht, weisen geringere Bakterienlasten in Milz und Leber auf und zeigen niedrigere Spiegel entzündungsfördernder Zytokine im Blut. Das ist die zentrale Erkenntnis einer Forschungsarbeit um Natascha Kleiter vom Institut für Zellgenetik (Direktor: Gottfried Bayer) an der Medizinischen Universität Innsbruck. Kleiters Team führte das Projekt gemeinsam mit Kolleg:innen um Günter Weiss von der Universitätsklinik für Innere Medizin II durch. Die Studie mit dem Titel “Loss of NR2F6 Protects from Salmonella Typhimurium Infection“, wurde im Fachjournal Advanced Science veröffentlicht.

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17.11.2025

Weltfrühchentag: Mit Anlauf ins Leben

Zu klein für den großen Start? Ursula Kiechl-Kohlendorfer beschäftigt sich täglich mit dieser Frage. Die Direktorin der Universitätsklinik für Pädiatrie II erklärt anlässlich des Weltfrühchentags (17. November), welche Fortschritte dafür sorgen, dass frühgeborene Kinder immer bessere Chancen haben.

Frühzeitige Wehen, ein Blasensprung – und das Baby ist da. Mit einer Frühgeburt rechnet niemand, die Eltern haben oft keine Zeit, sich darauf vorzubereiten, wie Ursula Kiechl-Kohlendorfer, die Direktorin der Univ.-Klinik für Pädiatrie II an der Medizinischen Universität Innsbruck betont. Umso wichtiger ist es, dass die Familien (kurz) vor, während und nach der Geburt gut umsorgt und aufgeklärt werden. Jedes 14. Kind in Österreich ist ein Frühstarter. Pro Jahr kommen in Tirol 70 bis 80 sehr kleine Babys (vor 32 Schwangerschaftswochen) auf die Welt. Dazu brauche es ein eingespieltes Team von Neonatolog:innen, Pfleger:innen und Geburtshelfer:innen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist laut der Klinikdirektorin essenziell, um ein optimales Outcome für die Frühgeborenen zu erreichen. Die Zahlen geben ihr Recht: Im internationalen Vergleich des Vermont-Oxford-Networks steigt die Innsbrucker Neonatologie sehr gut aus. Die Sterblichkeit der sehr kleinen Frühgeborenen lag im Jahr 2024 bei sechs Prozent (int. Durchschnitt: 14 Prozent). 76 Prozent dieser Kinder haben die Geburt und die Tage danach ohne frühe Komplikationen überstanden.

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18.11.2025

EU-Netzwerk T-RAFIC bildet die Krebsimmuntherapie-Spezialist:innen von morgen aus

T-RAFIC – Tracking and controlling therapeutic immune cells in cancer nennt sich ein im Rahmen des Marie-Skłodowska-Curie-Programms der EU seit März 2025 laufendes Doktorand:innen-Programm. Es zielt darauf ab, die nächste Generation von Expert:innen auf dem Gebiet der zellbasierten Krebstherapien auszubilden. Dafür ist auch die tumorimmunologische Expertise an der Med Uni Innsbruck gefragt.

Auch wenn die Immuntherapie die Krebsbehandlung revolutioniert und neue und effiziente Behandlungsmethoden gebracht hat, ist das Verständnis darüber, wie diese Therapien ihren Wirkungsmodus ausüben noch immer unvollständig. Vor allem die Rolle der Verteilung und Umverteilung von Immunzellen nach therapeutischen Interventionen benötigt weitere Aufklärung. Neue Technologien und Methoden zur Beobachtung und hochauflösenden Visualisierung von Zellen in vitro und in vivo ermöglichen nun erste Studien zu Immunzellen unter therapeutischem Einfluss – ein aufstrebendes Forschungsfeld, für das gut ausgebildete Spezialist:innen gebraucht werden.

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18.11.2025

Nachruf Dr.in Daniela Lobenwein

Daniela Lobenwein, Assistenzärztin an der Universitätsklinik für Gefäßchirurgie, hat am 2.11.2025 den Kampf gegen ihre schwere Erkrankung verloren.

Bereits im Studium der Humanmedizin war Daniela ausgesprochen engagiert, wovon zahlreiche extracurriculare Forschungsaufenthalte und klinische Praktika an renommierten Institutionen in Deutschland und den Vereinigten Staaten zeugen. Zudem erwarb sie in dieser Zeit durch hervorragenden Abschluss der USMLE-Prüfungen auch die Zulassung zur klinischen Tätigkeit in den Vereinigten Staaten.

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20.11.2025

A20-Protein hilft, akuten Schub und Remission bei MOGAD zu unterscheiden

Ein internationales Forschungsteam um Erstautor Christian Lechner von der Univ.-Klinik für Pädiatrie I der Medizinischen Universität Innsbruck hat die Rolle des Proteins A20 als potentiellen Prognosemarker für MOGAD untersucht. Dabei stellten die Wissenschafter:innen fest, dass die jeweilige A20-Konzentration Rückschlüsse auf die Krankheitsphase bei dieser Erkrankung des Zentralnervensystems ermöglicht.

Mit der kürzlich im Fachjournal Neuroimmunology & Neuroinflammation (Neurology-Gruppe) veröffentlichten Forschungsarbeit A20 (TNFAIP3) Distinguishes Attack From Remission in Pediatric Patients With Monopahasic MOGAD eines Forschungsteams rund um den Neuropädiater Christian Lechner (Erstautor) von der Univ.-Klinik für Pädiatrie I (Direktor: Thomas Müller) und Seniorautorin Tanuja Chitnis (Harvard Medical School, Boston) wird die Bedeutung Innsbrucks als Forschungsstandort im Bereich der entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems einmal mehr hervorgehoben: Das internationale Team hat sich auf die Suche nach Faktoren begeben, die eine Prognose des Krankheitsverlaufs bei MOGAD* (Myelin Oligodendrocyte Glycoprotein Antibody-associated Disorders) erlauben könnten.

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24.11.2025

Nachruf Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Univ.-Prof. Dr. Klaus Scheffzek, einem herausragenden Wissenschafter und geschätzten Kollegen, der am 15. November 2025 von uns gegangen ist. Wir gedenken eines Menschen, dessen Leben von Leidenschaft für die Wissenschaft und tiefer, liebender Verbundenheit mit seiner Familie geprägt war. (25. September 1958 – 15. November 2025)

Klaus Scheffzek war ein Pionier auf dem Gebiet der Strukturbiologie. Seine außergewöhnliche wissenschaftliche Laufbahn begann mit einem Doppelstudium der Physik und Biologie in Heidelberg, das er 1984 mit einem Diplom in Physik (sehr gut) und 1992 mit einem Diplom in Biologie (sehr gut) abschloss.

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25.11.2025

Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag: „HIV muss wieder sichtbarer werden“

Auch über vier Jahrzehnte nach seiner Entdeckung sorgt das HI-Virus für ein weltweit relevantes Infektionsgeschehen. Zwar ermöglicht die antiretrovirale Therapie meist eine nahezu normale Lebenserwartung, doch Zugang und Versorgung bleiben regional sehr ungleich. Vor dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember spricht Wilfried Posch, Immunologe und HIV-Forscher an der Medizin Uni Innsbruck, über Therapiefortschritte, Impfstoffentwicklung und warum das Bewusstsein für das Virus wieder stärker werden muss.

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26.11.2025

„Wir haben es geschafft“ – Akademische Feier als festlicher Abschluss

Aufregung, aber vor allem Freude und Erleichterung prägten die Stimmung bei der Akademischen Feier der Medizinischen Universität Innsbruck am 22. November 2025. 77 Absolvent:innen feierten ihren Studienabschluss und damit das Ende eines wichtigen Lebensabschnittes und nahmen im Rahmen eines Festakts im Congress Innsbruck ihre Urkunden und Diplome entgegen. Mit ihnen freuten sich Angehörige, Freund:innen und Kolleg:innen.

„Wir haben es geschafft!“ Mit diesem Satz spricht Sandro Platzgummer in seiner studentischen Rede wohl allen Absolvent:innen aus der Seele, die an diesem Samstagvormittag an der Akademischen Feier der Med Uni Innsbruck im Congress Innsbruck teilnehmen und ein letztes Mal von Rektor Gert Mayer als „Studierende“ begrüßt werden. „Es fühlt sich ein wenig surreal an. Man hat sechs Jahre studiert und auf diesen Abschluss hingearbeitet, und jetzt ist es Wirklichkeit“, erzählt Peter Mulser aus Marling bei Meran. Kurz bevor er gemeinsam mit den anderen Absolvent:innen – dem Szepter folgend – den Festsaal betritt, gesteht er: „Ich bin gerade ziemlich aufgeregt“. Der 27-Jährige möchte Kinderarzt werden und weiß, dass er auf dem weiteren Weg zum Arztberuf noch viel lernen muss. Doch an diesem Tag geht es erst einmal darum, den Studienerfolg zu feiern.

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27.11.2025

Innsbrucker Forscher:innen charakterisierten Ferroportin-assoziierte Eisenüberladung

Eine Gruppe von Eisen-Expert:innen an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I veröffentlichte eine umfassende Registerstudie zu den seltenen Ferroportin-assoziierten Eisenspeichererkrankungen. Die Ergebnisse, die im Journal of Hepatology erschienen sind, fördern neue Erkenntnisse hinsichtlich des Risikos für Lebererkrankung und anderer Organmanifestation, der Wirksamkeit der Aderlass-Therapie sowie von geschlechtsabhängigen Unterschieden zutage.

Wenn sich am 4. und 5. Dezember die Mitglieder des European Iron Club an der Medizinischen Universität Innsbruck treffen (Infos und Registrierung) wird auch Ferroportin ein Thema sein.

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01.12.2025

NLRP3 treibt chronischen Blutkrebs an

Bei bestimmten Blutkrebserkrankungen führen Entzündungsprozesse im Knochenmark zu lebensbedrohlichen Vernarbungen. Ein Team um die Onkologen Dominik Wolf von der Medizinischen Universität Innsbruck und Lino Teichmann vom Universitätsklinikum Bonn (UKBonn) hat nun einen möglichen neuen Therapieansatz gefunden. Das Fachjournal Nature Communications veröffentlichte die vielversprechende Studie.

Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind Blutkrebserkrankungen, die durch eine Überproduktion von Blutzellen gekennzeichnet ist. Diese Erkrankungen treten in der Regel ab einem Alter von 60+ Jahren auf und können über lange Zeit gut kontrolliert werden. Gefährlich werden MPN vor allem nach dem Übergang in eine Myelofibrose – eine lebensbedrohliche Vernarbung des Knochenmarks. Eine allogene Stammzelltransplantation bietet für die betroffenen Patient:innen bis heute die einzige Aussicht auf Heilung. „Wir brauchen dringend neue Therapiekonzepte. Eine Stammzell-Transplantation ist für viele Patient:innen aufgrund ihres hohen Alters oder wegen Begleiterkrankungen mit zu hohen Risiken verbunden“, erklärt Dominik Wolf, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin V (Hämatologie und Onkologie) an der Medizinischen Universität Innsbruck, den Hintergrund einer soeben im Fachjournal Nature Communications hochrangig publizierten Forschungsarbeit, die er konzipiert und gemeinsam mit Lino Teichman und Miriam Körber vom UKBonn durchgeführt hat. „Wir zeigen in dieser Arbeit ein mögliches neues Therapiekonzept auf, das man klinisch weiterentwickeln sollte“, sagt Wolf, der gemeinsam mit Lino Teichmann als Letzt- und korrespondierender Autor firmiert. Den Wissenschafter:innen ist es gelungen, das NLRP3-Inflammason im Tiermodell zu hemmen und dadurch deutliche Verbesserungen des Krankheitsverlaufs zu erzielen: Die Knochenmarksvernarbung und die Milzvergrößerung bildeten sich zurück und das Blutbild verbesserte sich.

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04.12.2025

Wie Zellen „aufhören zu essen“ und wie das mit einer neuen seltenen Erkrankung zusammenhängt

Ein interdisziplinäres Team aus Grundlagenforscher:innen und Kliniker:innen konnte in enger Zusammenarbeit unter der Leitung von David Teis (Direktor, Institut für Molekulare Biochemie) zeigen, dass das Protein TXNIP eine zentrale Rolle als Schaltermolekül für die Nährstoffaufnahme in Zellen spielt und sein Fehlen mit einer bisher unbekannten, seltenen Stoffwechselerkrankung verknüpft ist – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Grundlagenforschung und Medizin ineinandergreifen.

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09.12.2025

Gesucht, gefunden: Der Rezeptor, der mehrfach ungesättigte Fettsäuren im Darm erkennt

Dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in der westlichen Diät gehäuft vorkommen, den Verlauf von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen verschlechtern, konnte ein Team um den Gastroenterologen Timon Adolph bereits belegen. Nun lüfteten die Innsbrucker Forscher:innen das Rätsel, wie unser Darm langkettige Fettsäuren überhaupt erkennen und Entzündung antreiben kann. Das anerkannte Journal Cell Metabolism berichtet.

Bislang war unklar, wie der Darm langkettige Fettsäuren erkennt und Alarm schlägt. Ein Team um Timon Adolph von der Universitätsklinik für Innere Medizin I (Direktor Herbert Tilg) berichtet nun im angesehen Fachjournal Cell Metabolism über die Rolle des Kernrezeptors RXR Alpha als Sensor für das Vorhandensein von langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Darm, der damit offenbar Entzündungsreaktionen anstößt.

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15.12.2025

Lehre mit Fingerspitzengefühl – innovatives Gynäkologisches Praktikum

Praxisnahes Lernen im hochsensiblen Fach Gynäkologie und Geburtshilfe ermöglichen und gleichzeitig die Intimität der Patientinnen wahren: Das gelingt dem Gynäkologischen Praktikum an der Med Uni Innsbruck, das 2024 mit dem Staatspreis Ars Docendi ausgezeichnet wurde. Jedes Jahr absolvieren etwa 370 Studierende das Lehrangebot, das Training in einem Skills Lab mit anschaulichem Unterricht auf der Station verbindet.

Konzentriert prüft eine Studentin am Geburtssimulator, wie weit der Muttermund geöffnet ist. Assistenzärztin Adriana Wördehoff zeigt ihr, worauf sie achten muss und erinnert sie daran, stets mit der „Patientin“ zu sprechen. Andere Studierende im Gynäkologischen Lehrzentrum führen währenddessen einen Ultraschall am Modell eines Uterus mit Plazenta durch. Unter Anleitung von Assistenzart Christoph Ebner lernen sie, worauf es bei der wichtigen Untersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche ankommt.

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15.12.2025

Neue Strategie hilft Intensivpatient:innen unter Nierenersatztherapie

Ein akutes Nierenversagen hat eine schädliche Übersäuerung des Körpers zur Folge. Rund 100 kritisch kranke Patient:innen sind in Innsbruck jährlich auf eine kontinuierliche Nierenersatztherapie angewiesen. Forscher:innen um Michael Joannidis, dem Leiter der Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Intensiv-und Notfallmedizin, haben eine Infusion mit geänderter Zusammensetzung getestet und konnten damit den Säure-Basen-Haushalt der Patient:innen besser stabilisieren.

Mediziner:innen um Michael Joannidis und Fabian Perschinka forschen an der Medizinischen Universität Innsbruck daran, die kontinuierliche Nierenersatztherapie auf Intensivstationen zu optimieren und die Mortalität zu senken. Im Rahmen einer Untersuchung, die nun im Fachjournal Intensive Care Medicine hochrangig publiziert wurde, sind die Wissenschafter:innen einen großen Schritt vorangekommen. Die Innsbrucker Patient:innen profitieren bereits davon.

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17.12.2025

Position der Medizin Uni Innsbruck zur geplanten privaten Medizinfakultät in Wörgl

Die Medizinische Universität Innsbruck nimmt die bekannt gewordenen Pläne zur Errichtung eines Studienangebots für Humanmedizin durch eine private Universität in Wörgl zur Kenntnis. „Als öffentliche Medizinische Universität mit Verantwortung für Forschung, Lehre und die Sicherstellung des medizinischen Nachwuchses in Tirol und darüber hinaus sehen wir uns veranlasst, zentrale Aspekte dieser Entwicklung sachlich einzuordnen“, erklärt Rektor Gert Mayer.

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05.01.2026

„Wir müssen den Jungen Visionen aufzeigen“

Am 1. Oktober 2025 begann an der Medizinischen Universität Innsbruck eine neue Senatsperiode mit dem wiedergewählten Senatsvorsitzenden Michael Grimm und seiner Stellvertreterin Verena Labi, die erstmals in diese Funktion gewählt wurde. Wir haben die Spitze des Senats, der als Uni-Parlament vielfältige Aufgaben zu erfüllen hat, zum Interview gebeten. Ihre Kernbotschaften: Visionen schaffen, Nachwuchs fördern, Administration begrenzen, Translation stärken.

Herr Grimm, freuen Sie sich über die Wiederwahl zum Senatsvorsitzenden?

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07.01.2026

Neuartiger Mechanismus der Virusreplikation entdeckt

Aus Studien zur Entstehung neuer Gene wird klar: Die Evolution ermöglicht durch die Duplikation von Genen und deren anschließender Mutation, dass neue Gene aus bereits vorhandenen Genen entstehen können. Auch durch die sogenannte „Exaptation“ werden bestimmte Gene, die im Laufe der Zeit bereits erfolgreich für bestimmte Funktionen verwendet wurden, für andere, unterschiedliche Funktionen adaptiert, ein Beispiel dafür sind transfer RNAs (tRNAs).

In der Proteinsynthese spielen tRNAs, kleine, ca. 70-90 Nukleotid lange, nicht-kodierende RNAs eine zentrale Rolle. Abhängig von einer bestimmten Boten RNA (mRNA), bringen sie Aminosäuren ans Ribosom, die dann durch eine Peptidbindung verknüpft werden und dabei Proteine ausbilden. Diese Interaktion von tRNAs (inklusive ihrer Modifikationen) mit den entsprechenden sogenannten Codons innerhalb einer mRNA am Ribosom ist in allen Organismen hochkonserviert und bildet das zentrale Forschungsgebiet von Matthias Erlacher (siehe dazu den kürzlich erschienen Review im Journal of Molecular Biology) am Institut für Genomik und RNomik (Direktor Andreas Mayer).

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08.01.2026

Antrittstermin der ÖH-Medizin mit Rektor Gert Mayer

Im Dezember fand an der Medizinischen Universität Innsbruck das erste offizielle Treffen zwischen der im Mai dieses Jahres neu gewählten ÖH-Medizin-Spitze und dem seit 1. Oktober im Amt befindlichen Rektor Gert Mayer statt. Der Termin bot beiden Seiten die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und über gemeinsame Anliegen ins Gespräch zu kommen.

Zum Besuch in das Büro des Rektors kamen Melih Öner (Vorsitzender der ÖH-MUI), Maximilian Haslinger (1. stellvertretender Vorsitzender und Koordinator der Gremien der ÖH-MUI), Zoe Just (2. stellvertretende Vorsitzende der ÖH-MUI sowie Muriel Fasse (Generalsekretärin). In dem Termin betonte Rektor Mayer, wie wesentlich die Perspektive der Studierenden für die Weiterentwicklung der Universität sei. Das ÖH-Vorsitzteam informierte ihn über wichtige aktuelle Themen. Das Treffen verlief in einer konstruktiven und wertschätzenden Atmosphäre. Beide Seiten betonten, dass sie den begonnenen Dialog regelmäßig fortsetzen möchten, um gemeinsame Projekte voranzubringen und Herausforderungen frühzeitig zusammen anzupacken.

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12.01.2026

Frauen profitieren von Neuinterpretation der Troponinwerte nach Herz-OP

Der Preis für Gendermedizin Forschung 2024 an der Medizinischen Universität Innsbruck wurde kürzlich an Can Gollmann-Tepeköylü und Leo Winter-Pölzl vergeben. Die beiden jungen Herzchirurgen gingen in der prämierten Forschungsarbeit der Frage nach, ob die Freisetzung von kardialen Biomarkern wie Troponin nach einer Bypass-OP vom Geschlecht der Patientin / des Patienten beeinflusst wird und liefern erstmals geschlechtsspezifische Schwellenwerte, die für Therapie und Prognose höchst relevant sind.

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13.01.2026

Darmkrebs programmiert Immunzellen bereits im Knochenmark um

Die Erkenntnisse eines interdisziplinären Forschungsteams der Med Uni Innsbruck und der Universität Zürich konnten die Bedeutung der häufigen genetische Veränderung im KRAS-Gen bei Darmkrebs für die Reprogrammierung von Immunzellen im Knochenmark und damit im Tumor entschlüsseln. Damit könnte sich ein neuer Ansatz für wirksamere Immuntherapien ergeben. Möglich wurden die Einblicke durch eine spezielle, in Innsbruck etablierte Einzelzell-Analyse. Das renommierte Journal Cancer Cell berichtet.

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15.01.2026

Mehr als ein Preis für Silvia Di Maio

Silvia Di Maio entschlüsselt in ihrer Arbeit noch weitgehend unerforschte Genregionen und versucht dabei, mehr über Krankheitsrisiken herauszufinden. Für eine Publikation im Fachjournal Genome Biology erhielt sie im letzten Jahr vier Preise – zuletzt den Dr.-Otto-Seibert-Wissenschaftsförderpreis, der ihr kurz vor Weihnachten von Rektor Gert Mayer und Vizerektorin Patrizia Stoitzner übergeben wurde. Die Laudatio hielt Sebastian Schönherr.

MUI Scientist to Watch, Helmut Sinzinger Preis, ÖGH-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik und jetzt der Dr.-Otto-Seibert-Wissenschaftsförderpreis: Die Forschungsarbeit „Resolving intra-repeat variation in medically relevant VNTRs from short-read sequencing data using the cardiovascular risk gene LPA as a model“ erzielte im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit und die Erstautorin Silvia Di Maio freut sich über viele Preise und Auszeichnungen. Die Arbeit adressiere mehrere Bereiche, die in der Medizin an Bedeutung gewinnen, versucht die Wissenschafterin, die am Institut für Genetische Epidemiologie (Direktor: Florian Kronenberg) forscht, den Erfolg zu erklären. „Vieles bewegt sich in Richtung Prävention und in Richtung personalisierte Medizin. Ein übergeordnetes Ziel innerhalb der personalisierten Medizin ist wiederum die Risikostratifizierung. Um das Risiko so genau wie möglich vorhersagen zu können, wird es immer wichtiger, einen großen Überblick über das Genom zu bekommen. Dazu gehören Einblicke in jene Regionen zu denen wir bisher noch keinen Zugriff hatten, wie zum Beispiel in die repetitiven Regionen (kurz: VNTRs), die wir für unsere Publikation angeschaut haben“, sagt Di Maio, die in der Arbeitsgruppe für Computational Genomics von Sebastian Schönherr forscht. Dafür erhielt sie den ÖGH Preis.

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16.01.2026

Festliche Inauguration an der Medizinischen Universität Innsbruck

Rektor Gert Mayer und sein Team wurden vergangenen Mittwoch offiziell ins Amt eingeführt. Die feierliche Inauguration, an der zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft teilnahmen, ging im Großen Saal des Hauses der Musik über die Bühne, der einen besonders stimmungsvollen Rahmen für den Festakt bot.

Mit Fanfaren, Bundeshymne und Landeshymne wurde die Inauguration am 14. Jänner 2026 kurz nach 17 Uhr eingeleitet. Nach dem Einzug des Fest-Senats und der Begrüßung hochrangiger Gäste durch den Zeremonienmeister trat Universitätsratsvorsitzende Elisabeth Zanon als Gastgeberin ans Rednerpult, um das weitere Festprogramm fortzusetzen. Vor der zeremoniellen Amtseinführung richteten außerdem Thomas Klestil, medizinischer Geschäftsführer der tirol kliniken, Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr und Landeshauptmann Anton Mattle ihre Grußworte an die Festgäste, ehe Senatsvorsitzender Michael Grimm die formelle Inauguration übernahm.

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21.01.2026

Preise aus der Dr. Johannes und Hertha Tuba Stiftung für das Jahr 2025 vergeben

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Dezember 2025 wurden die Preise aus der Dr. Johannes und Hertha Tuba Stiftung vergeben. Der Preis für das bisherige Lebenswerk ging an Josef Marksteiner, der Dr. Johannes und Hertha Tuba Preis an Ivan Lechner und Fritz Oberhollenzer. Kai Zimmer erhielt für sein Projekt die Dr. Johannes und Hertha Tuba Forschungsförderung.

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22.01.2026

Überraschende Einblicke in die komplexen Prozesse der inneren Logistik von menschlichen Zellen

Eine nationale Forschungskooperation unter der Leitung von Lukas A. Huber und Mariana Eca Guimaraes Araujo von der Medizin Uni Innsbruck sowie David Haselbach und Tim Clausen vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) bringt neue Einblicke in die innere Logistik von Zellen. Die Erkenntnisse zeigen, dass zwei zentrale Protein-Komplexe, BLOC-1 und BORC, nicht unabhängig voneinander funktionieren, wie bisher angenommen.

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27.01.2026

„Weitere Spezialisierung für noch gezieltere Behandlung von Nierenerkrankungen“

Die Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nephrologie und Hypertensiologie hat seit vergangenem Herbst einen neuen Direktor. Der 40-jährige Tiroler Andreas Kronbichler ist ein Experte auf dem Gebiet entzündlicher Gefäßerkrankungen, die oft mit Nierenversagen einhergehen. Der gut vernetzte Arzt und Wissenschafter setzt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und die aktive Beteiligung an klinischen Studien.

Andreas Kronbichler will die internationale und interdisziplinäre Ausrichtung der Innsbrucker Nephrologie als Klinikdirektor weiter stärken. Nach Studium und klinischer Ausbildung in Innsbruck, mehrjähriger Auslandserfahrung an der Universität Cambridge und am Universitätsklinikum Jena, konnte er im Rahmen einer Gastprofessur an der Linköping Universität in Schweden zudem ein großes Register für seltene Nierenerkrankungen mit insgesamt 105 Zentren weltweit aufbauen.

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27.01.2026

Land fördert sieben Nachwuchsforscher:innen der Medizin Uni

„Diese Förderung ist ein klares Bekenntnis: Tirol glaubt an seine jungen Forscher-Köpfe“, betont Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele. Bei einem Festakt vergab das Land Tirol am 26. Jänner die Tiroler Nachwuchsforsche:innenförderung für das Jahr 2025 an junge Wissenschafter:innen von allen Tiroler Hochschulen. Aus insgesamt 139 Einreichungen wurden 55 Projekte, davon sieben an der Medizinischen Universität, ausgewählt – für diese stellte die Landesregierung über eine Million Euro bereit.

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29.01.2026

MUI-Lehrpreise würdigen exzellente Lehre

Gute Lehre sichtbar machen und besonderes Engagement würdigen: Mit diesem Ziel wurden auch heuer 22 MUI-Lehrpreise in neun Kategorien verliehen. Die Auszeichnungen basieren auf Nominierungen von Studierenden, die Lehrende für ihre außergewöhnliche Unterstützung im Studium vorschlugen: bei der Vermittlung von Lernstoff, der Betreuung im Klinisch-praktischen Jahr oder der Abschlussarbeit, durch gute Prüfungsfragen oder digitale Lern- oder Prüfungsformate. Auch ein Lehrprojektpreis wurde vergeben.

Inzwischen haben die MUI-Lehrpreise bereits Tradition: Zum dritten Mal wurden diese Auszeichnungen für exzellente Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck am 21. Jänner 2026 vergeben. Wolfgang Prodinger, Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten und Initiator der MUI-Lehrpreise, überreichte diese in Anwesenheit von Rektor Gert Mayer bei einer Feierstunde im Faculty Club.

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02.02.2026

Staatspreise für exzellente Absolventen der Med Uni Innsbruck

Andreas Zollner und Marian Haselrieder wurden für hervorragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten mit einem österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. Zollner erhielt für seine Dissertation – eine Endoskopiestudie – einen Award of Excellence. Marian Haselrieder bekam einen Würdigungspreis für das beste Diplom-/Masterstudium an der Medizinischen Universität Innsbruck 2025.

Zwei ehemalige Studenten der Medizinischen Universität Innsbruck wurden mit einem Staatspreis vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet. Einen Award of Excellence – Staatspreis für die besten Dissertationen“ erhielt Andreas Zollner, der an der Univ.-klinik für Innere Medizin I, Direktor: Herbert Tilg tätig ist. „Natürlich habe ich mich sehr über den Preis gefreut“, erzählt der junge Gastroenterologe, dessen Dissertation bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. „Gleichzeitig ist mir bewusst, dass wissenschaftliche Auszeichnungen neben der inhaltlichen Arbeit auch davon leben, zur richtigen Zeit eine relevante Fragestellung zu bearbeiten. Wie unser Klinikdirektor Herbert Tilg häufig betont, ist dabei weniger die methodische Komplexität entscheidend als die Frage, die man stellt.“

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02.02.2026

Wie Zellen ihre mRNA während der Differenzierung im Gleichgewicht halten

Isabel Delazer und Ingo Bauer aus dem Team Alexandra Lusser vom Chromatin- und Epigenetik-Labor des Instituts für Molekularbiologie konnten erstmals die Umsatzdynamik von mRNA während der frühen Differenzierung embryonaler Maus-Stammzellen präzise vermessen. Dabei entdeckten sie eine neue, bisher unbekannte Funktion des Proteins Nsun2, die unabhängig von seiner bekannten Methylierungsaktivität ist. Die Studie wurde als Breakthrough Artikel im Nucleic Acids Research Journal veröffentlicht.

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03.02.2026

Das ungenutzte Potenzial digitaler Technologien bei Schizophrenie

Vom Smartphone zur Diagnose – Forscher:innen am Institut für Systemische Neurowissenschaften der Medizinischen Universität Innsbruck zeigen in einer systematischen Übersichtsarbeit, wie Smartphones und Wearables die Diagnostik und Vorhersage von Schizophrenie-Spektrum-Störungen revolutionieren könnten – und wo die aktuellen Grenzen liegen. Das Fachjournal npj Digital Medicine hat die Studie kürzlich veröffentlicht.

Vom Smartphone zur Diagnose – Forscher:innen am Institut für Systemische Neurowissenschaften der Medizinischen Universität Innsbruck zeigen in einer systematischen Übersichtsarbeit, wie Smartphones und Wearables die Diagnostik und Vorhersage von Schizophrenie-Spektrum-Störungen revolutionieren könnten – und wo die aktuellen Grenzen liegen. Das Fachjournal npj Digital Medicine hat die Studie kürzlich veröffentlicht.

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04.02.2026

Neues Kooperationsprojekt aus Mitteln der Jubiläumsstiftung

In einem Festakt an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden Ende vergangenen Jahres Mittel aus der universitären Jubiläumstiftung an ein Kooperationsprojekt von Forschenden beider Innsbrucker Universitäten vergeben. Marie-Christine Pali und Aaron Jaufenthaler entwickeln eine alternative Methode zur Analyse von Bilddaten aggressiver Hirntumore.

Von acht eingereichten Projekten wurde jenes von Marie-Christine Pali von der Universitätsklinik für Radiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck und Aaron Jaufenthaler vom Arbeitsbereich Elektrotechnik am Institut für Mechatronik der Uni Innsbruck ausgewählt. Das kooperative Forschungsvorhaben wird mit rund 28.000 Euro aus Mitteln der Jubiläumsstiftung gefördert.

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10.02.2026

Eine unerwartete Rolle der Autophagie bei Morbus Crohn

Die Autophagie – ein intrazellulärer Recyclingprozess – übernimmt auch in Epithelzellen der Darmschleimhaut wichtige Schutz- und Überlebensfunktionen. Ein Innsbrucker Forschungsteam liefert dazu nun neue Erkenntnisse: Im Mausmodell mit entzündlicher Darmerkrankung führte der Verlust von Autophagie unerwarteterweise zu einer Abschwächung der Entzündung. Das Fachmagazin Autophagy berichtet.

Aus den mit einem ERC-Grant unterstützten Forschungsarbeiten des Teams um den Gastroenterologen Timon Adolph (Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Direktor Herbert Tilg) resultierten in den vergangenen Jahren bereits viel beachtete Beiträge zur Entzündungsbiologie des Darms und zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. In Mäusen, Stammzell-Organoiden und zwei unabhängigen Patient:innenkohorten konnte gezeigt werden, dass insbesondere mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA) eine Entzündungsreaktion im Darm hervorrufen, die dem Bild eines Morbus Crohn beim Menschen ähnelt. Erst kürzlich lüfteten die Forschenden um Timon Adolph das Rätsel, wie unser Darm langkettige Fettsäuren überhaupt erkennen und Entzündung antreiben kann.

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18.02.2026

„Die KI sieht mehr, als wir heute wissen“

Vom 5. bis 7. März 2026 findet der jährliche Kardiologie Kongress in Innsbruck statt. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch von Wissen zwischen Expert:innen und niedergelassenen Mediziner:innen. Axel Bauer, Direktor der Univ.-Klinik für Kardiologie und Angiologie und sein Team organisieren diesen Kongress seit vielen Jahren. Wir haben ihn gefragt, warum die Tagung so erfolgreich ist und wo die Stärken der Künstlichen Intelligenz in der Herzmedizin liegen.

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25.02.2026

Beim Hören zählt die Zeit

Philipp Zelger ist seit 1. Februar Professor für Experimentelle Audiologie. Diesen Lehrstuhl hat die Medizinische Universität Innsbruck gemeinsam mit MED-EL an der Univ.-Klinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen geschaffen. Das global tätige Unternehmen entwickelt hochpräzise implantierbare Hörsysteme und wird als erstes gemeinsames Projekt mit Zelger die frühe Anpassung von Cochlea-Implantaten erforschen und dabei auch KI einbinden.

MED-EL ist europaweit führend in der Entwicklung und Herstellung von Cochlea-Implantaten. In den kommenden fünf Jahren finanziert das in Innsbruck ansässige Unternehmen eine Stiftungsprofessur für Experimentelle Audiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck – und Philipp Zelger ist der erste Professor, der am 1. Februar berufen wurde. „Mit Philipp Zelger wurde ein visionärer Physiker und Audiologe berufen, mit dem wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich Forschungsprojekte umgesetzt haben. Mit ihm werden wir auch in Zukunft in Innsbruck ambitionierte Forschung im Sinne der weltweit rund 1,5 Milliarden Menschen mit Hörbeeinträchtigungen vorantreiben“, sagt Ingeborg Hochmair, die mit ihrem Ehemann Erwin Hochmair das Unternehmen gegründet und aufgebaut hat.

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26.02.2026

Innsbrucker Klinik erneut unter den besten Krankenhäusern weltweit

Im aktuellen Ranking von Newsweek findet sich die Innsbrucker Klinik weltweit auf Platz 53, österreichweit sogar auf Platz 2.

„Das aktuelle Ranking zeigt erneut, dass die Innsbrucker Klinik konstant zu den besten Kliniken der Welt gehört, was vor allem den Mitarbeitenden zu verdanken ist, die rund um die Uhr ihr Bestes geben. Ihnen gebührt diese Auszeichnung und dazu gratuliere ich herzlich“, freut sich Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele.

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26.02.2026

Selten und doch häufig – Neurofibromatose Typ 1 (NF1)

Die Neurofibromatose Typ 1 (NF1) ist eine genetisch bedingte, also angeborene und vererbbare Krankheit. Die Ausprägung der NF1 ist von Patient:in zu Patient:in sehr unterschiedlich und verändert sich im Laufe des Lebens. Fast alle Betroffenen weisen schon in den ersten Lebensjahren hellbraune Hautflecken, s.g. Café-au-lait-Flecken, auf und entwickeln im Laufe des Lebens Neurofibrome. Diese namensgebenden meist gutartigen Tumore können im ganzen Körper entlang der Nerven auftreten, vor allem auch an der Haut.

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01.03.2026

Start zur Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren

Am 2. März 2026 startet über die Website www.medizinstudieren.at die Anmeldephase für die Aufnahmeverfahren 2026 zur Vergabe der Studienplätze in Human- und Zahnmedizin an den Med Unis in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der JKU Linz. An der Med Uni Innsbruck starten außerdem die Online-Anmeldungen für die Studien Molekulare Medizin (BSc, MSc) sowie Pharmaceutical Sciences (MSc) und neu der Master Psychotherapie (gemeinsame Studien der Uni und Med Uni Uni Innsbruck)

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04.03.2026

Ibrahim Alkatout zum Universitätsprofessor für Gynäkologie und Geburtshilfe berufen

Rektor Gert Mayer hat Ibrahim Alkatout aus Kiel an die Med Uni Innsbruck berufen. Mit 1.4. übernimmt der international tätige Arzt, Wissenschafter und Hochschullehrer die Universitätsprofessur für Gynäkologie und Geburtshilfe und tritt damit die Nachfolge von Christian Marth an. Zu seinen Schwerpunkten zählen die minimalinvasive und roboterassistierte Chirurgie, die Weiterentwicklung moderner Lehr- Ausbildungskonzepte sowie medizinethische Fragestellungen in der Arzt-Patientinnen-Beziehung.

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05.03.2026

Reanimation: Eine Frage des Geschlechts

Bei einem simulierten Herz-Kreislaufstillstand führten Ersthelfer:innen Wiederbelebungsmaßnahmen an einer weiblichen Puppe schlechter durch als an einer männlichen. Das zeigt eine aktuell an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführte Studie. Internationale Studien zeigen zudem, dass Frauen seltener reanimiert werden und u.a. deswegen geringere Überlebenschancen haben. Die Med Uni Innsbruck, Rotes Kreuz Tirol, Land Tirol und Stadt Innsbruck setzen jetzt auf weibliche Übungspuppen.

Das „Geschlecht“ der Übungspuppe beeinflusst die Qualität einer simulierten Reanimation deutlich. Bei einer Herzdruckmassage erzielten Ersthelfer:innen bei der männlichen Puppe im Durchschnitt 80,4 Punkte, bei der weiblichen nur 70,5 von 100 möglichen Punkten. Das sind Ergebnisse der Studie „Basic Life Support – Durchführung von kardiopulmonalen Wiederbelebungsmaßnahmen unter Berücksichtigung von Diversitätsaspekten“, die mit 164 Teilnehmenden unter der Leitung des Instituts für Diversität in der Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführt wurde. Drei Diplomanden haben die Studie unterstützt und begleitet: Jakob Stähr, David Ortner und Fabio Rützler. „Die Studienteilnehmenden sollten alleine eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen“, erklärt Medizinstudent Stähr. „Dabei fanden sie einmal die herkömmliche männliche Simulationspuppe vor und einmal eine Puppe, die wir mit Perücke, BH und Silikonbrüsten präpariert haben.“

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16.03.2026

Detailorientiert und datenstark: Pharm-Scie-Absolventin Elisabeth Schweiberer

Elisabeth Schweiberer, eine der ersten Absolvent:innen des Masters Pharmaceutical Sciences – Drug Development and Regulatory Affairs, arbeitet im Bereich Medikamentenzulassung in einem großen Pharmaunternehmen. Darauf vorbereitet hat die Zillertalerin das englischsprachige Studium, das seit 2022 von Uni und Med Uni Innsbruck angeboten wird. Bis 6. Mai können sich Studieninteressierte für das Aufnahmeverfahren 2026 anmelden, am 18. März gibt es eine Online-Infoveranstaltung.

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17.03.2026

Europäisches Drogenmonitoring: Steigender Kokainkonsum hält auch in Österreich an

Der jährliche Bericht zu den Ergebnissen des abwasserbasierten Drogenmonitorings wurde heute von der Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA) mit Sitz in Lissabon veröffentlicht. Die vom Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizin Uni Innsbruck durchgeführte Analyse für Österreich zeigt auch für 2025 gleichbleibende Trends. Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte verbotene Substanz, der Verbrauch von Kokain steigt weiter an.

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18.03.2026

Weiss-Forschungspreis: Neue Ansätze für sichere Transfusionen

Der Weiss-Preis, der höchstdotierte privat finanzierte Forschungspreis Österreichs im Bereich der Anästhesie, wird heuer an Simon Woyke von der Medizinischen Universität Innsbruck und Manuela Schmidt von der Universität Wien verliehen.

Die Auszeichnung, die von der Dr. Gottfried und Dr. Vera Weiss Wissenschaftsstiftung über den FWF vergeben wird, würdigt zwei Forschungsprojekte mit hoher klinischer Relevanz – eines zur Verbesserung von Bluttransfusionen während OPs und eines zur Erforschung der molekularen Grundlagen chronischer Nervenschmerzen. Das Fördervolumen beider Preise beträgt insgesamt 330.000 Euro.

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19.03.2026

Risiko für Kiefernekrosen bei der Therapie von Knochenmetastasen kann im Schnitt 238 Tage vorausgesagt werden

PET-CT-Bilder machen Entzündungsherde im Kiefer sichtbar. Dadurch ermöglichen sie es, frühzeitig und sehr genau vorherzusagen, wo sich unter Denosumab eine Kiefernekrose entwickeln könnte. Christine Brunner und Miriam Emmelheinz haben mit ihrem Team an der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Patientinnen untersucht, die an Brustkrebs mit Knochenmetastasen erkrankt sind und sie haben einen Weg gefunden, wie Kiefernekrosen von vornherein verhindert werden können.

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20.03.2026

CAR-T-Krebstherapie neu gedacht

Eine neue präklinische Studie der Innsbrucker ACIES* Forscher:innengruppe präsentiert einen neuartigen Ansatz, der die Wirksamkeit von CAR-T Zelltherapien gegen solide Tumoren deutlich steigert. Anstatt auf einer möglichst langen Verweildauer der CAR-T Zellen liegt der Fokus auf der Qualität der initialen Immunaktivierung und der gezielten Einbindung des körpereigenen Abwehrsystems. Das soll das Immunsystem der Patient:innen selbst zur langfristigen Krebstherapie befähigen.

Im Mittelpunkt der kürzlich in Nature Communications erschienenen Forschungsarbeit steht die Ausschaltung des intrazellulären Immuncheckpoints NR2F6 in CAR‑T‑Zellen mittels Geneditierung. „Nr2f6‑defiziente CAR‑T‑Zellen bleiben unter chronischer Antigenbelastung funktionell, zeigen ein TCF1⁺‑Vorläuferprofil, sind metabolisch ‚fitter‘ und als Ergebnis besonders zytotoxisch. In präklinischen Modellen solider Tumoren resultiert dies in ausgeprägter Tumorkontrolle und hohen Raten kompletter Remissionen über Monate, obwohl die CAR‑T‑Zellen im Organismus bereits nach 14 Tagen nicht mehr nachweisbar sind“, erklärt Erstautor Dominik Humer.

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24.03.2026

Eingespieltes Team: Medizin- und Pflegestudierende üben gemeinsam

Im „Interprofessionellen pädiatrischen Training“ der Med Uni Innsbruck und der fh gesundheit trainierten angehende Ärzt:innen und Pflegekräfte eine Woche lang gemeinsam die Versorung von neugeborenen, kranken oder verletzten Kindern. Denn im Berufsalltag braucht es ein eingespieltes Team für die bestmögliche Behandlung von Patient:innen. Es wurde gegenseitiges Verständnis geschaffen, effektive Kommunikation geübt und Wissen über die jeweiligen Kompetenzbereiche erworben.

„Moritz“ ist zehn Monate alt, hat Fieber und trinkt schlecht. Mit diesem möglichen Szenario aus ihrem zukünftigen Berufsalltag sind Studierende der Medizin und der Gesundheits- und Krankenpflege beim Interprofessionellen pädiatrischen Training konfrontiert. In gemischten Teams – unter der Anleitung eines Arztes und einer Kinderkrankenpflegerin – messen sie an der Simulationspuppe Puls und Atemfrequenz, legen ein EKG an und monitoren das SIM-Baby, das einigermaßen realitätsnah quengelt und strampelt. So üben sie praktische Fertigkeiten und spielen Abläufe im Klinikalltag durch, um die Zusammenarbeit von Pflege und Medizin in kritischen Situationen zu verbessern.

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24.03.2026

Die systematische Nutzung von patient:innenberichteten Daten verbessert die Beurteilung vieler Nebenwirkungen von Krebstherapien

Patient-Reported Outcomes (PROs) – von Patient:innen selbst berichtete Angaben zu Nebenwirkungen und Lebensqualität – sind in der Onkologie seit Jahren Bestandteil von klinischen Studien. Eine neue internationale Studie unter der Leitung des klinischen Psychologen Bernhard Holzner zeigt nun, dass der systematische Einsatz elektronisch erhobener PRO‑Daten die Zuverlässigkeit der Nebenwirkungsbeurteilung für viele Symptome verbessert.

Die systematische Erfassung von Nebenwirkungen ist entscheidend, um in klinischen Studien das Nebenwirkungsprofil von Behandlungen zu charakterisieren und ihre Sicherheit und Verträglichkeit zuverlässig zu bewerten. In der Onkologie werden Nebenwirkungen standardmäßig nach festgelegten CTCAE Kriterien* von Behandler:innen und Prüfärzt:innen bewertet. „Es ist allerdings zu beobachten, dass diese Bewertungen zwischen Behandler:innen stark variieren können“, beschreibt Bernhard Holzner die Ausgangslage seiner im Journal The Lancet Oncology publizierten Studie. Der Psycho-Onkologe und Digitalisierungsexperte ist Leiter der Health Outcomes Research Unit an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Psychiatrie II (Direktorin: Katharina Hüfner) der Medizinischen Universität Innsbruck.

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10. und 11. April 2026 „Hormone im Frühling“:

Die Regel im Sport

Blau-gelbe Blumen auf dunklem Hintergrund
Foto: Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin/Denise Primus

Radfahren, Klettern, Laufen: Sobald die Tage länger und wärmer werden, macht das Sporteln im Freien noch mehr Spaß. Bei der 8. Frühjahrstagung „Hormone im Frühling“ wenden sich die Mediziner:innen der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin mit einem Schwerpunkt jenen Sportlerinnen zu, bei denen der Spaß aufhört und die Periode ausbleibt. Weitere Themen drehen sich um Jugendgynäkologie, Kinderwunsch und Wechseljahre. Anmeldung bis 7. April.

news/predictaya-reproduktive-gesundheit-von-jungen-krebsueberlebenden-im-fokus.html.de

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In dem Projekt PredictAYA beschäftigen sich Forscher:innen um Bettina Böttcher (r.) in den kommenden Jahren verstärkt mit fruchtbarkeitsschützenden Maßnahmen für junge Krebspatient:innen. (Foto: MUI/D. Bullock)

PredictAYA: Reproduktive Gesundheit von jungen Krebsüberlebenden im Fokus

Die Tumorerkrankung überstanden – wie geht es unseren Patient:innen jetzt? Dank moderner Therapien steigen die Chancen, Krebs zu überleben. Darum rückt das Wohlbefinden der Überlebenden stärker in den Fokus der Wissenschaft. Forscher:innen an der Univ.-Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der Medizin Uni Innsbruck beschäftigen sich in dem EU-Projekt PredictAYA mit Fruchtbarkeit, Sexualität und Lebensqualität von jungen Krebsüberlebenden.