04.07.2014

2.713 Teilnehmer:innen absolvieren medizinische Aufnahmeverfahren in Innsbruck
Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2014: 2.713, 2013: 2.181) ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2014: 1.616, 2013: 1.268) und Männern (2014: 1.097, 2013: 913) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fanden die verschiedenen Aufnahmeverfahren wieder in den Innsbrucker Messehallen statt. Einlass und Abhaltung verliefen auch in diesem Jahr reibungslos und diszipliniert.
Durch die Einhebung des Unkostenbeitrages von 110 Euro werden die Ausgaben für die Organisation und Durchführung der verschiedenen Aufnahmeverfahren zum Teil gedeckt. Rund 20 Prozent der angemeldeten Bewerber:innen sind heuer nicht erschienen.
Zahlen und Fakten zu den vier Aufnahmeverfahren am 4.7.2014 in Innsbruck:
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Aufnahmeverfahren 2014 1) |
Aufnahmeverfahren 2013 ²) |
Aufnahmeverfahren 2012 2) |
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Anmeldungen |
3.576 |
2.883 |
2.774 |
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Frauen |
2.107 |
1.690 |
1.600 |
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Männer |
1.469 |
1.193 |
1.174 |
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Teilnehmer:innen gesamt |
2.713 |
2.181 |
2.130 |
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Frauen |
1.616 |
1.268 |
1.238 |
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Männer |
1.097 |
913 |
892 |
1) Zahlen inkludieren die Bewerber:innen für die Aufnahmeverfahren für Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin Bachelor und erstmals Molekulare Medizin Master
2) Zahlen inkludieren die Bewerber:innen für die Aufnahmeverfahren für Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin Bachelor
Zahlen und Fakten zu den vier Aufnahmeverfahren (MedAT-H, MedAT-Z, QMM-BSc und QMM-MSc) am 4.7.2014 in Innsbruck:
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Humanmedizin: Med-AT-H 2014 |
Zahnmedizin: Med-AT-Z 2014 |
Molekulare Medizin Bachelor: QMM-BSc 2014 |
Molekulare Medizin Master: QMM-MSc 2014 3) |
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Anmeldungen |
3.220 |
263 |
75 |
18 |
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Frauen |
1.890 |
159 |
46 |
12 |
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Männer |
1.330 |
104 |
29 |
6 |
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Teilnehmer:innen gesamt |
2.429 |
206 |
61 |
17 |
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Frauen |
1.437 |
122 |
45 |
12 |
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Männer |
992 |
84 |
16 |
5 |
3) Erstmals 2014
450 Plätze für Studienanfänger:innen
Im Wintersemester 2014/15 stehen an der Medizinischen Universität Innsbruck 360 Plätze für Humanmedizin, 40 Plätze für Zahnmedizin, 30 Plätze für das Bachelorstudium Molekulare Medizin und 20 Plätze für das Masterstudium Molekulare Medizin zur Verfügung. Die vom Nationalrat beschlossene Quotenregelung kommt bei Human- sowie Zahnmedizin erneut zum Einsatz: Danach stehen 75 Prozent der Plätze für Bewerber:innen mit österreichischem Maturazeugnis zur Verfügung, 20 Prozent für Bewerber:innen aus EU-Mitgliedstaaten und fünf Prozent für Bewerber:innen aus anderen Ländern. Das Bachelor- und das Masterstudium der Molekularen Medizin unterliegen nicht der Quotenregelung.
Hintergrundinformation Aufnahmeverfahren 2014
Seit dem Jahr 2013 werden an den drei Medizinischen Universitäten Österreichs gemeinsame Aufnahmeverfahren für die medizinischen Studien angeboten und durchgeführt. Bei Kandidat:innen für das Diplomstudium Humanmedizin wird relevantes Wissen 40 Prozent zum Testergebnis beitragen, Textverständnis macht zehn Prozent, kognitive Fähigkeiten machen 40 Prozent und Akademisches Denken macht zehn Prozent aus. Anwärter:innen auf das Studium der Zahnmedizin absolvieren anstatt des Textverständnisteiles Aufgaben zu praktisch-manuellen Fertigkeiten (Gewichtung 30 Prozent). Der Untertest für kognitive Fähigkeiten ist etwas kürzer und wird daher mit 30 Prozent gewichtet. Der Wissenstest fließt mit einer 40 prozentigen Gewichtung in das Gesamtergebnis ein. Die Interessent:innen für das Bachelorstudium Molekulare Medizin müssen nicht nur eine allgemeine Universitätsreife nachweisen, sondern zunächst den QMM-BSc-Test, der naturwissenschaftliches Wissen abfragt, und schließlich ein Interview vor einem Aufnahmegremium absolvieren. Die Bewerber:innen für ein Masterstudium Molekulare Medizin müssen den QMM-MSc-Test absolvieren. Dieser umfasst Fragen aus den zwei Semesterabschlussprüfungen für das Bachelorstudium Molekulare Medizin (MCQ 4 und 5). Zudem werden auch diese Kandidat:innen zu einem Interview vor ein Aufnahmegremium eingeladen.