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09.12.2014

4. HNO-Wissenschaftstag: Vernetzung von Klinik und Forschung

Ärzt:innen der klinischen Forschungsgruppen und Naturwissenschafter:innen der grundlagenorientierten Arbeitsgruppen der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Riechelmann) trafen sich im November in Hochzirl zum 4. HNO-Wissenschaftstag. Der gegenseitige Austausch dient der Optimierung der Vernetzung von Klinik und Forschung.

Bereits zum vierten Mal hatte der Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Herbert Riechelmann, zum gemeinsamen Wissenschaftstag geladen. Die klinischen Arbeitsgruppen von Joachim Schmutzhard (Hörimplantate), Claudia Völklein (ästhetisch-rekonstruktive Chirurgie), Birte Bender (Schlafmedizin), Florian Kral (Nasennebenhöhlen- und Frontobasis-Chirurgie), Volker Schartinger (Klinische Onkologie) und Claus Pototschnig (Laryngologie) präsentierten spannende Ergebnissen aus ihren klinischen Projekten und berichteten über aktuelle Publikationen. Die Vorstellung eines klinischen Krebsregisters an der HNO-Klinik Innsbruck und die Zulassungsstudie zu einem neuartigen Larynxschrittmacher unterstrichen den hohen Stellenwert der klinische Forschung an der Innsbrucker HNO-Klinik.

Die grundlagenorientierten Forschungsgruppen um Annelise Schrott-Fischer (Innenohrlabor), Wolfgang Freysinger (Computerunterstützte Chirurgie) und Jozsef Dudas (Molekulare Biologie und Onkologie) berichteten Forschungsergebnisse zu Ionenkanälen im Innenohr, neue Drittmittel-Projekte zur navigierten Cochlea Implantation und aktuelle Ergebnisse zur epithelial -mesenchymalen Transdifferenzierung bei Kopf-Hals Tumoren.

Die kritischen und konstruktiven Diskussionen gaben den Teilnehmer:innen wertvolle Anregungen für ihre weitere Arbeit und vermittelten Anregungen für Kooperationsprojekte. Die Veranstaltung fand im Krankenhaus Hochzirl statt.

(R. Gluckert)

Weitere Informationen:

Univ.-Klinik für Hals-,Nasen- Ohrenheilkunde