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07.07.2017

2.903 Teilnehmer:innen an medizinischen Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen Teilnehmer:innen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2017: 2.903, 2016: 2.933) ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2017: 1.776, 2016: 1.768) und Männern (2017: 1.127, 2016: 1.165) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

Unter den bereits üblichen, strengen Sicherheitsvorkehrungen finden derzeit die unterschiedlichen Aufnahmeverfahren in den Innsbrucker Messehallen statt. Einlass und Abhaltung verliefen auch in diesem Jahr reibungslos und diszipliniert. Rund 23 Prozent der angemeldeten Bewerber:innen sind heuer nicht erschienen. Gegen 16:00 Uhr gehen die Aufnahmeverfahren in Innsbruck zu Ende.

Zahlen und Fakten zu den Aufnahmeverfahren in Innsbruck:

 

Aufnahmever-fahren 2017 1)

Aufnahmever-fahren 2016 1)

Aufnahmever-fahren 2015 1)

Aufnahmever-fahren 2014 1)

Anmeldungen

3.788

3.755

3.614

3.576

Frauen

2.304

2.262

2.117

2.107

Männer

1.484

1.493

1.497

1.469

Teilnehmer:innen gesamt

2.903

2.933

2.852

2.713

Frauen

1.776

1.768

1.653

1.616

Männer

1.127

1.165

1.199

1.097

1) Zahlen inkludieren die Bewerber:innen für die Aufnahmeverfahren für Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin Bachelor und Molekulare Medizin Master

 

 Zahlen und Fakten zu den vier Aufnahmeverfahren (MedAT-H, MedAT-Z, QMM-BSc und QMM-MSc) am 7.7.2017 in Innsbruck:

 

Humanmedizin:
Med-AT-H 2017

Zahnmedizin:
Med-AT-Z 2017

Molekulare Medizin Bachelor: QMM-BSc 2017

Molekulare Medizin Master: QMM-MSc 2017 2)

Anmeldungen

3.399

273

86

30

Frauen

2.055

167

61

21

Männer

1.344

106

25

9

Teilnehmer:innen gesamt

2.616

195

72

20

Frauen

1.590

119

52

15

Männer

1.026

76

20

5

2) Erstmals 2014

 

455 Plätze für Studienanfänger:innen in Innsbruck

Im Wintersemester 2017/18 stehen an der Medizinischen Universität Innsbruck 360 Plätze für Humanmedizin, 40 Plätze für Zahnmedizin, 30 Plätze für das Bachelorstudium Molekulare Medizin und 25 Plätze für das Masterstudium Molekulare Medizin zur Verfügung. Die vom Nationalrat beschlossene Quotenregelung kommt bei Human- sowie Zahnmedizin erneut zum Einsatz: Danach stehen 75 Prozent der Plätze für Bewerber:innen mit österreichischem Maturazeugnis zur Verfügung, 20 Prozent für Bewerber:innen aus EU-Mitgliedstaaten und fünf Prozent für Bewerber:innen aus anderen Ländern. Das Bachelor- und das Masterstudium der Molekularen Medizin unterliegen nicht der Quotenregelung.

Hintergrundinformation Aufnahmeverfahren 2017

An den drei Medizinischen Universitäten sowie der Medizinischen Fakultät Linz werden in Österreich gemeinsame Aufnahmeverfahren für das Human- und Zahnmedizinstudium angeboten und durchgeführt. Bei Kandidat:innen für das Diplomstudium Humanmedizin (MedAT-H) wird die naturwissenschaftliche Wissensüberprüfung 40 Prozent zum Testergebnis beitragen, Textverständnis macht zehn Prozent, kognitive Fähigkeiten machen 40 Prozent sowie Soziales Entscheiden und Emotionen Erkennen macht zehn Prozent aus. Der Aufnahmetest Zahnmedizin (MedAT-Z) umfasst den Wissenstest (30 Prozent), einen Testteil, der manuelle Fertigkeiten überprüft (30 Prozent), den Testteil „Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten“ (Zahlenfolgen, Gedächtnis und Merkfähigkeit, Figuren zusammensetzen, Wortflüssigkeit) (30 Prozent) sowie Soziales Entscheiden und Emotionen Erkennen (10 Prozent).

Exklusiv an der Medizinischen Universität Innsbruck: Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin

Die Interessent:innen für das Bachelorstudium Molekulare Medizin müssen nicht nur eine allgemeine Universitätsreife nachweisen sondern zunächst am QMM-BSc-Test teilnehmen, der naturwissenschaftliches Wissen abfragt. Die 60 besten Kandidat:innen werden zu einem anschließenden Interview vor ein Aufnahmegremium eingeladen. Die Bewerber:innen für ein Masterstudium Molekulare Medizin müssen den QMM-MSc-Test absolvieren. Dieser frägt medizinische Kenntnisse ab. Der Auswahltest wird ergänzt um ein Motivationsscheiben sowie ein Auswahlgespräch vor einem Gremium.

(B. Hoffmann-Ammann / D. Heidegger)

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