11.04.2018

Starker Auftritt junger Forscher:innen
Eine beeindruckende Leistungsschau junger Wissenschafter:innen im Bereich der Life Sciences bot das „Life Science PhD Meeting Innsbruck 2018“. Über 150 Doktorand:innen und Post-Docs der Medizin Uni Innsbruck und der Leopold Franzens Universität präsentierten Anfang April ihre Forschungsarbeiten im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung im Centrum für Chemie und Biomedizin (CCB).
Das ÖH-MUI-Team PhD, das „Center for Molecular Biosciences Innsbruck (CMBI), die „Molekulare Zellbiologie und Onkologie“ (MCBO), „Signalverarbeitung in Neuronen“ (SPIN) und „Wirts-Antwort bei opportunistischen Infektionen“ (HOROS) luden zusammen mit dem „Comprehensive Center für Infektiologie, Immunologie und Transplantation“ (CIIT), SFB-F44 (Cell signaling in chronic CNS disorders) und in Kooperation mit FEBS Letters, welche den Workshop „Good Practice in publishing“ organisierten, zu einem gemeinsamen Symposium mit Poster-Präsentationen, Workshops und verschiedene Lectures.
Das gemeinsame Meeting bringt mehrere Veranstaltungen zum Thema unter ein Dach und fand nach den positiven Feedbacks der vergangenen Life Science PhD-Meetings zum dritten Mal in dieser Form statt: „Wichtig ist für uns, dass der gemeinsame Life Science-Standort Tirol betont wird“, erklärt Mitorganisator und MCBO-Sprecher Bernhard Flucher, der vor zwölf Jahren mit dem DK MCBO einen Science Day an der Medizinischen Universität Innsbruck eingeführt hat, bei dem PhD Studierende ihre Forschungsarbeiten präsentierten, Forschungspreise verliehen und Gastsprecher:innen eingeladen wurden und dankte repräsentativ für alle engagierten Organisator:innen vor allem der ÖH-PhD vertreten durch Bettina Rass, Valentina Sladky und Sebastian Peer.
Den etwa 300 Teilnehmer:innen wurde ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm geboten: Neben Workshops wie dem „Good practise publishing“ sowie den Posterpräsentationen, beeindruckten auch die Gastvorträge von Jannie Borst (Netherlands Cancer Institute Amsterdam) mit dem Titel „How Mother Nature optimizes the cytotoxic T cell response“, Ana García-Sáez (University of Tübingen) mit „Apoptosis regulation at the single molecule level“, Malcolm Richardson (University of Manchester), „The mycobiome of the respiratory tract: does it reflect what you breath in?“ sowie Peter Scheiffele (Universität Basel), „Molecular programs of neuronal synapse specification“.
Ausgezeichnete Präsentationen
Das Meeting im Centrum für Chemie und Biomedizin bot einen adäquaten Rahmen für die hohe Qualität der in Form von Postern präsentierten Forschungsarbeiten, von der sich die internationalen Gäste und Vortragende beeindruckt zeigten. Im Zuge der Short Talks hatten die Doktorand:innen und Post-Docs die Möglichkeit, ihre Arbeit vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Um darüber hinaus noch mehr jungen Forscher:innen die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten einem breitem Publikum zu näher zu bringen, wurden zum ersten Mal sogenannte Flash-Talks durchgeführt, bei denen ausgewählte Jungwissenschaftler:innen in zwei Minuten ihre Arbeiten dem Publikum präsentierten.
Die beiden besten Alumni-Talks wurden mit einem Alumni-Preis an Kai Kummer (SPIN Alumni) und Marta Campiglio (MCBO Alumni), die ihre aktuellsten Forschungen präsentierten, verliehen. Die besten Paper Award Lectures gingen an Jonghwi Park (SPIN) und Fabian Schuler (MCBO).
„Die Organisation einer solchen Veranstaltung war viel Arbeit aber eine tolle Erfahrung. Ohne die vielen Unterstützer:innen, bei denen wir uns nochmals bedanken wollen, wäre das sicher nicht möglich gewesen. Aber es hat sich ausgezahlt; das Event war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie stark der Wissenschaftsstandort Innsbruck ist, vor allem auch der Nachwuchs“, sagen Bettina Rass, Valentina Sladky und Sebastian Peer unisono.
(D. Bullock)
Links:
https://phd-school.i-med.ac.at/
https://www.i-med.ac.at/oeh/phd/lifesciencemeeting18/