Deutscher Freundeskreis prämiert Studierende der Med Uni

Hervorragende Studienleistungen und außergewöhnliches Engagement: Auch heuer wurden wieder Studierende und Absolvent:innen der Innsbrucker Universitäten und Hochschulen mit dem Studienförderpreis des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) ausgezeichnet. Die Preisträger:innen der Med Uni Innsbruck sind Johanna Lentsch und Vincent Bader, beide Studierende der Humanmedizin, sowie Lisa Maria Moosmann, Masterstudentin der Molekularen Medizin.
Die Preisverleihungen des Deutschen Freundeskreises der Universitäten in Innsbruck (DFK) haben Tradition. Im Rahmen des herbstlichen DFK-Jahrestreffens überreichten auch heuer Vertreter:innen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, des Management Centers Innsbruck MCI und der Med Uni Innsbruck gemeinsam mit dem DFK-Vorsitzenden Markus Walzl die Preise an insgesamt neun hervorragende Studierende und Absolvent:innen.
Von der Medizinischen Universität gratulierte der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Wolfgang Prodinger, der auch die Glückwünsche von Rektor Gert Mayer an die drei Ausgezeichneten überbrachte. Diese stachen im Studium durch exzellente Noten sowohl bei den Kumulativen Modulprüfungen (KMP) als auch bei den Diplomarbeiten hervor, sie sind darüber hinaus vielseitig engagiert und interessiert und haben ambitionierte berufliche Ziele. Der Preis ist mit je 1.500 Euro dotiert. Die DFK-Preisträger:innen 2026 der Medizinischen Universität Innsbruck sind:
Vincent Bader
Der Tiroler steht kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums, seine Diplomarbeit trägt den Titel: „Post-Stroke Dysphagia – Incidence, Prognosis, and Recovery“. In Zukunft möchte Bader sowohl klinisch als auch in der Forschung tätig sein. In seiner Freizeit ist der 25-Jährige auch als Musiker aktiv.
Johanna Lentsch
Die 25-jährige Südtirolerin hat ihr Studium der Humanmedizin kürzlich abgeschlossen, in ihrer Diplomarbeit befasste sie sich mit dem Einfluss soziodemographischer und psychosozialer Faktoren auf Lebertransplantationen und das Überleben der Patient:innen. Für die nähere Zukunft strebt sie einen Forschungsaufenthalt am Universitäts-Kinderspital Zürich mit Schwerpunkt auf Leukämie an.
Lisa Maria Moosmann
Die Masterarbeit der 24-jährigen Studentin der Molekularen Medizin trägt den Titel „Role of nuclear lamina in activity-induced DNA double-strand break-dependent gene expression”. Das Interesse von Lisa Maria Moosmann gilt vor allem den Neurowissenschaften, in diesem Bereich möchte sie sich weiterbilden und als Nachwuchsforscherin etablieren.

(07.10.2026, Text: P. Volgger, Fotos: Frischauf Bild)